Über Jürgen W. Möllemann ...

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    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...

    Blaudivision - 30.10.2005, 17:16

    Über Jürgen W. Möllemann ...
    Hallo, Forumskameraden!

    Ich habe ab und an von dem Politiker Jürgen W. Möllemann gehört, ich habe auch gehört, daß er ein "aufrechter Politiker" gewesen sein soll und angeblich ermordet wurde. Etwas habe ich über einen Fallschirmunfall schon gehört, sicher weiß ich das nicht. Soll also der Fallschirm von Herrn Mölleman manipuliert worden sein? Wenn ich mich nicht irre, hat man auch von einem Selbstmord gesprochen. Was denkt Ihr?

    Ich muß zugeben, ich interessiere mich nicht so sehr für deutsche Politik (in Wirklichkeit interessiere mich immer weniger für Politik überhaupt), und daher weiß ich nicht einmal, welcher Partei Herr Möllemann angehört hat. :roll: (Ich wohne nicht in Deutschland und im deutschen Fernsehen gucke ich nur Spielfilme).

    Jetzt erinnere ich mich auch an einen anderen Todes- bzw. Selbstmordfall eines Politikers, über den ich mal gelesen habe. Ich glaube es ereignete sich in den achtziger Jahren, wo angeblich ein Politiker - an die Partei erinnere ich mich nicht - sich in seiner Badewanne das Leben genommen hat, ohne sichtbaren Grund. Erinnert Ihr Euch?

    Ich glaube, dieses Thema wäre am geeignetesten, um den Forum wieder in Schwung zu bringen, da es in der letzten Zeit nicht so lebhaft ist.

    Grüß Gott!



    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...

    Axel - 30.10.2005, 18:02

    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...
    Blaudivision hat folgendes geschrieben: Hallo, Forumskameraden!

    Ich habe ab und an von dem Politiker Jürgen W. Möllemann gehört, ich habe auch gehört, daß er ein "aufrechter Politiker" gewesen sein soll und angeblich ermordet wurde. Etwas habe ich über einen Fallschirmunfall schon gehört, sicher weiß ich das nicht. Soll also der Fallschirm von Herrn Mölleman manipuliert worden sein? Wenn ich mich nicht irre, hat man auch von einem Selbstmord gesprochen. Was denkt Ihr?

    Ich muß zugeben, ich interessiere mich nicht so sehr für deutsche Politik (in Wirklichkeit interessiere mich immer weniger für Politik überhaupt), und daher weiß ich nicht einmal, welcher Partei Herr Möllemann angehört hat. :roll: (Ich wohne nicht in Deutschland und im deutschen Fernsehen gucke ich nur Spielfilme).

    Jetzt erinnere ich mich auch an einen anderen Todes- bzw. Selbstmordfall eines Politikers, über den ich mal gelesen habe. Ich glaube es ereignete sich in den achtziger Jahren, wo angeblich ein Politiker - an die Partei erinnere ich mich nicht - sich in seiner Badewanne das Leben genommen hat, ohne sichtbaren Grund. Erinnert Ihr Euch?

    Ich glaube, dieses Thema wäre am geeignetesten, um den Forum wieder in Schwung zu bringen, da es in der letzten Zeit nicht so lebhaft ist.

    Grüß Gott!

    Na ja,daß Jürgen W. Möllemann ein aufrechter Politiker gewesen ist,darüber läßt sich streiten.Ich würde sagen er war einfach ein machtgeiler Politiker.
    Wie so gut wie jeder deutscher Politiker in der heutigen Zeit.Da gab es mal vor einer Wahl ein Flugblatt der FDP,wo er Ariel Scharons Politik den Palästinensern gegenüber kritisierte.Da ging es wahrscheinlich nur darum, ein bestimmtes Wählerpotenzial abzurufen.Ein paar Jährchen voher,gab es doch auch den ein oder anderen Skandal.Als er sich selbst finanziell bevorteilt hat.War halt ein typischer BRD Politiker ! (Oder Politiker überhaupt ?)



    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...

    Axel - 30.10.2005, 20:25

    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...
    Blaudivision hat folgendes geschrieben: Hallo, Forumskameraden!



    Jetzt erinnere ich mich auch an einen anderen Todes- bzw. Selbstmordfall eines Politikers, über den ich mal gelesen habe. Ich glaube es ereignete sich in den achtziger Jahren, wo angeblich ein Politiker - an die Partei erinnere ich mich nicht - sich in seiner Badewanne das Leben genommen hat, ohne sichtbaren Grund. Erinnert Ihr Euch?

    Ich glaube, dieses Thema wäre am geeignetesten, um den Forum wieder in Schwung zu bringen, da es in der letzten Zeit nicht so lebhaft ist.

    Grüß Gott!

    Ich würde sagen die Frage ob Möllemanns Tod Selbstmord oder Mord war kann hier wohl keiner beantworten.Die Möglichkeit des Mordes ist wohl gegeben,wenn man die Vorgehungsweisen so mancher Geheimdienste betrachtet - CIA,MOSSAD,MI 5,...
    Aber ob Möllemann so wichtig war ist eine andere Frage.Gut er hat zwar einige Aussagen getätigt,mit denen er einigen Leuten auf den Schlips getreten ist.Im Endefekt war es doch nur der übliche Populismus.
    Nichts ist unmöglich !
    Bei dem Politiker der tot in einer Badewanne gefunden wurde handelt es sich um Uwe Barschel.
    Der Fall wurde nie zweifellos aufgeklärt.



    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...

    Imhotep - 17.11.2005, 15:07

    Re: Über Jürgen W. Möllemann ...
    Hallo Forenkameraden,

    Blaudivision hat folgendes geschrieben:
    Bei dem Politiker der tot in einer Badewanne gefunden wurde handelt es sich um Uwe Barschel. Der Fall wurde nie zweifellos aufgeklärt.

    Der Barschel-Mord und seine Hintergründe werden in Victor Ostrowskys Buch "Geheimakte Mossad" datailliert beschrieben:

    Barschel war sehr ungehalten. Er bestand darauf, daß Ran ihm
    die Beweise liefere, die seinen Namen reinwaschen könnten, oder
    zu verschwinden. Er war nicht daran interessiert, einen Profit aus
    der Sache zu schlagen, sondern er wollte es allen zeigen, die ihn
    verleumdet hatten.

    296

    Da wurde Ran klar, daß es keine Möglichkeit gab, den Mann
    umzustimmen. Die Operation mußte in ihre zweite Phase treten,
    was die Beseitigung dieses Mannes bedeutete. Er war jetzt zu einer
    Gefahr für die Sicherheit der beteiligten Mossad-Leute geworden.
    Es gab aus diesem Grund keine Notwendigkeit, die Zustimmung zu
    seiner Eliminierung außerhalb des Mossad einzuholen. Das wäre
    bei einer Exekution aus politischen Gründen der Fall gewesen; hier
    hätte der Premierminister seine Zustimmung geben müssen. Ran
    wollte jedoch das Einverständnis des Mossad-Chefs haben, den
    man ständig auf dem laufenden hielt und der am selben Tag wie
    Barschel nach Genf gekommen war. Er wohnte im Hotel Des
    Bergues am Ende derselben Straße, in der Barschel untergebracht
    war. Er hatte sich unter den Namen P. Marshon eingetragen.
    Bis der Wein in Barscheis Zimmer ankam, war er schon von
    einem Kidon-Mitglied präpariert worden, entweder in der Küche
    oder auf dem Weg nach oben. Andere Team-Mitglieder schafften in
    Vorbereitung auf den letzten Akt Eisbeutel auf ihre Zimmer. Ran
    erzählte Barschel, daß es nur seine Absicht gewesen sei, seine
    Standfestigkeit zu prüfen. Da er es offenbar mit einem ehrenwerten
    Mann zu tun habe, wolle er ihm helfen. Barschel war immer noch
    aufgebracht und weigerte sich weiterzureden, wenn Ran ihm nicht
    sofort einen Beweis liefern würde, daß er wirklich seinen Namen
    reinwaschen könnte.

    Ran rief den Mossad-Verbindungsmann an, der in einem sicheren
    Haus wartete. Er bat ihn, seinen BND-Kontaktmann anzurufen,
    der Barschel in seinem Hotelzimmer zurückrufen solle, um ihm
    zu sagen, daß alles gutgehen würde. Der Verbindungsmann war
    darauf vorbereitet, er hatte mit Ran im Vorfeld alle Optionen
    abgesprochen. Der BND-Mann stand in Wartestellung bereit; er
    war schon im voraus angerufen worden — unter dem Vorwand,
    etwas Wichtiges würde sich tun.

    Einige Minuten später rief der BND-Mann Barschel an und sagte
    ihm, daß man die Dinge zurechtrücken werde. Barschel entspannte
    sich und trank von dem Wein. Ran täuschte Magenbeschwerden
    vor und lehnte ab; er nahm nur etwas von seinem Käse zu sich.
    Ran wußte, daß Barschel in etwa einer Stunde ohnmächtig
    werden würde, und wollte die direkte Zustimmung des Mossad-
    Chefs, um den Job zu beenden. Er sagte Barschel, daß er einige

    297

    Papiere holen wolle, die ihn entlasten würden, und daß er in einer
    Stunde wieder da sei.

    Ran traf den Mossad-Chef in dessen Hotelzimmer. Er gab ihm
    eine kurze Zusammenfassung des Vorgefallenen und sagte, daß
    Barschel innerhalb weniger Tage vor einem Untersuchungsausschuß
    aussagen werde, der Behauptungen über Unregelmäßigkeiten
    im Vorfeld der Wahlen prüfen solle. Es gebe keine Möglichkeit,
    Barschel davon abzubringen, vor diesem Gremium alles auszusagen,
    was er wußte. Ran konnte nicht garantieren, daß alle Beweisstücke,
    die Israel belasteten, in der kurzen verbliebenen Zeit von
    den Flugfeldern beseitigt wären. Das Risiko einer Entlarvung war
    für den Mossad hier viel zu groß, und deswegen gab der Mossad-
    Chef sein Einverständnis, den Mann zu eliminieren.

    Ran rief die zwei Männer im vierten Stock von Barschels Hotel
    an und gab ihnen grünes Licht für die Operation. Sie warteten die
    Zeit ab, bis Barschel von dem Mittel im Wein eingeschlafen war. Sie
    riefen außerdem noch bei ihm an, um sicherzugehen, daß er nicht
    wach war. Dann drangen sie in sein Zimmer ein.

    Barschel lag auf dem Boden rechts neben dem Bett. Er war
    offenbar ohnmächtig geworden und aus dem Bett gefallen. Das
    Team zog ein Plastiktuch über das Bett und legte den Bewußtlosen
    darauf, mit den Beinen zum Kopfende, damit die nächsten Schritte
    einfacher wären. Ein zusammengerolltes Handtuch wurde ihm
    unter den Nacken gelegt, als ob er eine Mund-zu-Mund-Beatmung
    bekommen sollte. Fünf Leute befanden sich zu dem Zeitpunkt im
    Raum. Vier kümmerten sich um das Opfer, und einer füllte die
    Badewanne mit Wasser und Eis; das Geräusch würde jedes andere
    übertönen. Ein langer, gut geölter Gummischlauch wurde dem
    schlafenden Mann in den Hals geschoben, langsam und vorsichtig,
    um ihn nicht zu ersticken. Einer schob den Schlauch, während ihn
    die anderen Männer für den Fall einer plötzlichen Konvulsion
    festhielten. Sie alle hatten so etwas schon vorher gemacht.
    Sobald der Schlauch den Magen erreicht hatte, brachten sie am
    oberen Schlauchende einen kleinen Trichter an, durch den sie nun
    verschiedene Pillen einführten, dazu ab und zu etwas Wasser, damit
    sie auch tatsächlich den Magen erreichten.

    Danach wurden dem Mann die Hosen heruntergezogen. Zwei
    Männer hielten seine Beine hoch, und ein Dritter führte ihm rektal

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    Zäpfchen mit einem starken Sedativ und einem fiebererzeugenden
    Mittel ein. Die Hosen wurden ihm wieder hochgezogen, und
    die Leute warteten auf die Wirkung der Medikamente; sie legten
    ihm ein Thermometer auf die Stirn, um seine Temperatur zu beobachten.
    Nach einer Stunde hatte er hohes Fieber bekommen. Er wurde
    dann in das Eisbad gelegt. Der Schock rief starke Körperzuckungen
    hervor. Der plötzliche Temperaturwechsel im Verein mit der Wirkung
    der Medikamente erzeugte so etwas, was wie eine Herzattacke
    aussah. Nach ein paar Minuten stellte das Team fest, daß er
    wirklich tot war, und begann das Zimmer aufzuräumen, um keine
    Spuren zu hinterlassen. Sie merkten, daß sie den Fehler gemacht
    hatten, dem Mann nicht die Kleider auszuziehen, bevor sie ihn in
    die Wanne legten. Aber es war zu spät, das noch zu ändern. Sie
    merkten auch, daß die Ersatzweinflasche, die sie mitgebracht hatten,
    zwar ein Beaujolais war, aber nicht die richtige Marke, so daß
    sie keine Flasche hatten, um sie dazulassen.

    Die Lage war gespannt. Sie hatten mehrere Stunden in dem Raum
    zugebracht, und einige von ihnen waren mehrmals hinausgegangen
    und wiedergekommen. Daß sie neben einer toten oder sterbenden
    Person Wache hielten, wäre wohl kaum zu erklären gewesen.
    Nachdem sie das Zimmer verlassen und das Schild »Bitte nicht
    stören« angebracht hatten, ging jeder seiner Wege. Zwei Leute
    verließen das Hotel noch am selben Abend, das zweite Paar erst am
    folgenden Morgen. Die übrigen Mitglieder des Teams hatten die
    Stadt schon in derselben Nacht mit dem Wagen verlassen und
    fuhren zurück nach Belgien in die Sicherheit des Mossad-Hauptquartiers
    in Europa. Ran wurde informiert, daß die Mission erfüllt
    war, ebenso der Mossad-Chef, dem ein Team-Mitglied ein Polaroidfoto
    von dem Toten brachte.

    Das Mordmotiv war in beiden Fällen dasselbe: Die betreffenden Politiker habe Aktivitäten des Mossad in Deutschland gestört. Beide wollten "kleine Anfragen" im Bundestag stellen, die das Thema "Ungestörtes Agieren ausländischer Geheimdienste in Deutschland" zum Thema haben sollten. Die Beweise, die in diesem Zusammenhang vorgelegt werden sollten, hätten sicher dem treudoofsten BRDödel eine Situation vor Augen geführt, die einen gewissen Deknprozeß hätte auslösen können. Und das mußte eben verhindert werden. Vorangegangene Maßnahmen, diese Politiker unmöglich zu machen, sind in beiden Fällen gescheitert. Bei Barschel war es der "Ehrenwort"-Skandal, bei Möllemann "Probleme mit der Steuer". ganz abgesehen von dem "Antisemitismus-Vorwurf" im Zusammenhang mit seinem Wahlkampf-Faltblatt, in dem er den Herrn Ariel S. als das dargestellt hat, was er ist. :twisted:

    Wenn mir jemand einen Netz-Ort sagt, wo ich das Buch hinladen kann, stelle ich es gern zur Verfügung.

    Beste Grüße,

    Imhotep



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