Erste Begegnung mit Winchester

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    Re: Erste Begegnung mit Winchester

    Stefanie - 02.08.2007, 13:46

    Erste Begegnung mit Winchester
    Mein erster Tag als Vollmitglied! Das war das Erste, was ich heute nach dem aufwachen gedacht habe. Ich sitze aufrecht in meinem Bett und mir fällt ein, dass ich heute auch mein eigenes Pferd bekommen werde.
    Den Bruchteil einer Sekunde später stehe ich auch schon auf meinen Füßen und sprinte aus meinem Zimmer in die Küche. Frühstück muss ein, auch wenn ich vor Aufregung gar keinen Hunger habe. Also schiebe ich mir schnell ein Nutellabrot in den Mund und trinke ein Glas Wasser. Ich packe noch schnelle eine Hand voll Müsliriegel aus dem Schrank und stopfe sie zusammen mit einer Flasche Wasser in meinen Rucksack. Sicher werde ich den ganzen Tag auf dem Hof verbringen. Nach einer Katzenwäsche zwänge ich mich in meine neue Reithose und die neuen Lederstiefel. Mein niegelnagel neues Reiterequipment habe ich schon gestern abend in meinen Rucksack gepackt. Den neuen Sattel, eine Trense, Pferdedecken und Gamaschen stehen in eine große Tüte gepackt im Flur. Ich schleppe alles zu meinem Fahrrad und verstaue es vorsichtig auf dem Gepäckträger. Dann geht es nicht ganz so schnell wie sonst zum Hof, schließlich muss ich aufpassen, dass mir nichts herunterfällt.
    Der weg kommt mir heute echt doppelt so lange wie sonst vor und ich muss mich echt beherrschen nicht loszurasen, als die Hofgebäude hinter der letzten Wegbiegung auftauchen. Im Hof kommt mir gleich Anna entgegen und begrüßt mich. Sie zeigt mir gleich meinen Spind und hilft mir erst einmal alle Sachen darin zu verstauen. „Du bist ja schon total aufgeregt, war bei meinem ersten Pferd genau so“, meint sie zu mir, als ich die Hälfte fallen lasse und hebt eine Bürste auf. „Ja, ich kann’s kaum erwarten, ihn endlich kennen zu lernen“, gestehe ich ihr. Endlich ist alles weggeräumt und wir gehen zu einem der Offenställe.
    Und dann sehe ich ihn, ein riesiges, weißes Tier mit einer seidigen langen Mähne. Sie weht leicht und flackert über die aufmerksam guckenden Augen. Langsam gehen ich auf ihn zu und strecke meine Hand aus. Vorsichtig schnuppert er mit der rosa Nase daran, und sucht dann ganz vorsichtig mit den Lippen nach Leckerlies. Ich streichle ihm über den Hals und fahre durch die dichte Mähne. „Also, du bist Winchester“, flüstere ich ihm zu. Ich habe mich total in das Pferd vernarrt und kann mich gar nicht mehr von ihm losreißen. Ich klopfe ihm den Rücken. So fühlen sich also 1.92 Meter an, denke ich, und merke, dass ich mich schon ein bisschen strecken muss, um ihn zu klopfen. Mir fällt auf, dass in dem weißen Fell kleine Schlammspritzer sind. Sicher hat er sicher gewälzt. „Na, dann putzen wir dich erst einmal“, meine ich zu ihm und hole das neune Halfter. Es ihm überzuziehen ist gar nicht so einfach, aber ich schaffe es dann ihn mit einem Leckerlie dazu zu bewegen, den Kopf zu senken.
    Am Putzplatz binde ich ihn an und hole mein Putzzeug. E bliebt ganz ruhig stehen und schaut mir hinterher. Dann beginne ich Winchester vorsichtig zu bürsten. Er stellt sich ganz entspannt hin, und genießt die Streicheleinheiten. Langsam beginne ich fester zu rubbeln und der Schmutz löst sich langsam. Um den Rücken zu striegeln muss ich mir einen Gartenstuhl anstellen. Er dreht nur leicht die Ohren, als der Stuhl über den Boden kratzt und blinzelt dann wieder in die Sonne. Am schönsten ist es, die lange Mähne und den Schweif zu kämmen, auch wenn Winchester das Geziepe auf die Nerven geht, und er mir mehrere Male den Kopf wegzieht. „So, jetzt bist du noch viel schöner“; meine ich zu ihm, als ich auch die Hufe ausgekratzt habe. „Hmm, irgendwie bist du mir ein bisschen groß, ich hab eigentlich noch gar keine Lust, so hoch auf deinem Rücken zu sitzen“, ich streichle ihm nachdenklich über den Hals, aber Winchester schaut mich nur verständnislos an. „Na, dann führe ich dich erst einmal ein bisschen in der halle rum“.
    Ich mache den strick los und gehe mit ihm zu kleinen Halle. Die Halle ist zum Glück leer. Wir gehen ein bisschen in der Mitte herum, und Winchester läuft lammfromm neben mir her. Ich habe aber trotzdem das Gefühl, dass er sich alles ganz genau anguckt, und in seinem großen Schädel schon irgendwelchen Unfug hat. Naja, ich fange an schneller zu laufen, bis er antrabt. „Hey, fein, gut machst du das“, rede ich mit Winchester und er dreht die Ohren in meine Richtung. Anna kommt vorbei um zu schauen, wie wir zurecht kommen. „Hey, ihr lauft echt schön“, meint sie zu uns, „probiert doch mal ‚ne Trabstange“. Das machen wir gerne, und sie legt uns eine hin. Dann traben wir wieder an und laufen auf die Stange zu. Winchester bleibt ganz ruhig, aber kurz vor der Stange rennt er los und springt mit einem gewaltigen Satz darüber. Ich kann gerade rechtzeitig den Strick loslassen. Dann bleibt wer stehen und wartet, bis ich bei ihm bin und den Strick wieder nehme. „Ein echtes Showpferd“, meint Anna, „aber liebt ist er“. Ich in noch etwas erschrocken, und Winchester stupst mich aufmunternd an. „Das war einem Trabstange, keine Hürde“, erkläre ich ihm, und führe ihn im Schritt ein paar mal darüber. Beim nächsten Trab geht er dann total cool über die Stange. Das reicht dann für den ersten Tag, finde ich und bringe ihn zurück auf seine Weide. Als ich ihm das Halfter abziehe, senkt er den Kopf, damit ich besser dran komme. „Hey, morgen reiten wir mal“, meine ich, und fahre nach Hause.



    Re: Erste Begegnung mit Winchester

    Anna - 08.08.2007, 10:11


    also mein erster Gedanke nachdem ich deinen Bericht gelesen habe war ungefähr dieser: "Wow :eek: " ^^ Ich glaube das beschreibt es auch recht gut. ;)
    Ich muss sagen das mir dein bericht überaus gut gefällt und auch die Art wie du den Umgang mit deinem Riesen beschreibst. Und so wie das aussieht kann hier ja gar nichts mehr schiefgehen mit euch beiden. Und in einem geb ich dir noch recht: 1.92 m sind echt ne Menge Pferd. xD Aber wenn du es weiterhin so ruhgi angehen lässt, dann frisst dir der Riese bald nicht nur aus der Hand :mrgreen:
    :sternblau: :sternblau: :sternblau: :sternblau: :sternblau:



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