Palaestinenser, Israelis und Philosophie

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    Re: Palaestinenser, Israelis und Philosophie

    ayinchet - 02.08.2007, 00:31

    Palaestinenser, Israelis und Philosophie
    Shalom - salam,

    wisst ihr, ich habe mir ganz oft ueber dieses Thema gedanken gemacht. Wie auch nicht, es ist sogar fuer die, die sich nicht fuer die sache interessieren, irgendwie immer praesent. Mal sehen, was mir noch von diesen Ideen zu Israelis, Palaestinensern, ihren problemen oder gemeinsamkeiten im lichte der philosophie (oder auch mathematik) einfaellt.

    *** z.B. : Israelis und palaestinenser scheinen wie eine Logarhythmusfunktion zu wirken. Beide existieren ungefaehr gleich lang (x-Achse und Funktion fuehren aus der "undendlichkeit"). Beide stehen in Verbindung und Bezug zueinander (Funktion / x-achse). Beide kommen sich nah, auf nahen, aber verschiedenen Ebenen (log-Funktion auf ebene 1, x-achse auf ebene 0, ein zeichen fuer die dauerhafte ansaessigkeit der Palaestinenser in diesem Land, die Kurve der Log-Funktion von oben deutet auf die weite herkunft der Israeliten an). und beide haetten in der theorie das potenzial, aufeinenader zu treffen.
    Tun sie aber in der Praxis nicht, oder trifft eine Log-Funktion auf die X-Achse? Ach ja, und beide ueberschreiten einen gewissen Punkt (y-achse), nach dem es einfach fuer beide kein zurueck gibt.

    Nachvollziehbar?
    (uebrigens, die idee stammt teilweise vom lied der saengerin Ofra Haza "Middle East" udn hat auch mit unserem Forenmotto was zu tun :D )

    Wenn mir noch was einfaellt, melde ich mich. Es gibt viele Parallelen zu beiden Voelkern. Nicht bei Nostradamus-Schriften, sondern eigentlich aus dem taeglichen leben, mit ein bisschen Theologie dahinter.

    ***Ah ja.... Israelis und Palaestinenser, wenn wir sie jetzt mit dem gleichen Rechtsanspruch versehen fuer das Land, benehmen sich wie Jakob und Esau aus der Bibel, nach dem Streit fuer's Erbe des Vater Isaak (ich benutze hier die in Deutschland ueblichen begriffe). Jakob war bei der geburt der erste, der den Fuss ausgestreckt hat. Esau kam als erster ganz. Jakob hat den blinden Vater ausgetrickst und Esau um das Erbe gebracht. Esau hat ihn verfolgt, danach verziehen. Isaak hat Jakob den Segen zuerst gegeben, mit all den Dingen, mit denen sich Juden ab und zu ruehmen (geschicklichkeit, tatkraft, reichtum, schlaeue, macht). Esau hat er nicht so viel geben koennen. Was er aber zu ihm gesagt, war:

    "Siehe, du wirst wohnen ohne Fettigkeit der Erde und ohne Tau des Himmels von oben her. 40Von deinem Schwerte wirst du dich nähren, und deinem Bruder sollst du dienen. Aber es wird geschehen, daß du einmal sein Joch von deinem Halse reißen wirst." (1.B.M., 27, 39b-40)

    Wenn wir die Palaestinenser symbolisch als esau sehen, oder den Konflikt wie die widerholung des streits von jakob und esau.
    wir sehen den segen isaaks. wir sehen auch, dass esau jakob doch verziehen hat.

    fragt sich, was gilt dann hier? damals haben sie sich versoehnt. heute ist wieder so ein "mogel"-streit.
    wrd hier das joch gebrochen oder wird wieder verziehen und wie lange soll das noch weitergehen?
    das ist mehr eine religioes-theologische frage. allerdings kann man es auch vom rein philosophischen aspekt aus betrachten, wie lange so eine kontinuierlichkeit andauern will. und wenn ein "joch" gebrochen ist, wie sieht die loesung aus? (vorbedingung ist, dass die biblischen erwaehnungen als tatsache und nicht als luege aufgefasst werden.)

    ich warte auf gute gedanken und auf fortsetzung, damit wir mit faktor und faktor (ebenbuertige ideen) zum produkt kommen, was bekanntlich mehr ist als eine summe.

    Auf dass es auch bei euch P.I.P. macht :-P

    '#

    aych



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