Handy FAQ

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    Re: Handy FAQ

    Majora - 31.12.2004, 19:22

    Handy FAQ
    ==>Handy FAQ<==

    1. Wofür brauche ich folgende GSM-Codes:


    Rufumleitungen:

    Einschalten: **21*Rufnummer*#
    Ausschalten: ##21#
    Status: *#21#

    Umleiten, wenn keine Anrufannahme ; Umleitung nach einer bestimmten Zeit:

    Einschalten: **61*Rufnummer**Zeit { in Sekunden angeben [5,10,15,20,25,30] }#
    Ausschalten: ##61#
    Einstellung prüfen: *#61#

    Beispiel:
    **61*+49179335566778**25#
    Leitet ankommenden Anrufe nach 25 Sekunden an die angegebene Nummer (hier eine Viag Mailbox).

    Umleiten, wenn nicht erreichbar ; Umleitung wenn das Handy ausgeschaltet ist oder keinen Empfang hat:

    Einschalten: **62*Rufnummer#

    Ausschalten: ##62#
    Einstellung prüfen: *#62#

    Beispiel:
    **62*+49179335566778#
    Leitet alle Anrufe auf die (in diesem Fall Viag-)Mailbox um, wenn das Handy aus ist oder keinen Empfang hat.

    Umleiten, wenn besetzt:

    Einschalten: **67*Rufnummer#
    Ausschalten: ##67#
    Einstellung prüfen: *#67#
    Beispiel:
    **67*+495411234567#

    Leitet alle Anrufe auf diese (in diesem Fall Festnetz-) Nummer um wenn der Angerufene gerade telefoniert
    (und Anklopfen) ausgeschaltet hat.

    Alle bedingten Rufumleitungen:

    Einschalten: **04*Rufnummer**Zeit { in Sekunden angeben [5,10,15,20,25,30] }#
    Ausschalten: ##04#
    Status: *#04#

    Rufnummernübermittlung:

    Einschalten:
    *31#
    Ausschalten:
    #31#
    Status:
    *#31#
    oder im Telefonbuch:
    #31#05411234567
    hier wird jedesmal die Übertragung nur für diesen Anruf ausgeschaltet

    Anklopfen:

    Einschalten:
    *43#
    Ausschalten:
    #43#
    Status prüfen:
    *#43#

    Anrufsperren (Netzcode muss beim Anbieter beantragt werden):

    Alle abgehenden Gespräche sperren:

    Einschalten:
    *33*NETZCODE#
    Ausschalten:
    #33#NETZCODE#
    Status:
    *#33#

    Alle abgehenden internationalen Gespräche sperren:

    Einschalten:
    *331*NETZCODE#
    Ausschalten:
    #331#NETZCODE#
    Status prüfen:
    *#331#

    Alle abgehenden Gespräche sperren, wenn man sich im Ausland befindet,
    Gespräche ins Heimatland bleiben möglich:

    Einschalten:
    *332*NETZCODE#
    Ausschalten:
    #332#NETZCODE#
    Status prüfen:
    *#332#

    Alle ankommenden Gespräche sperren:

    Einschalten:
    *35*NETZCODE#
    Ausschalten:
    #35#NETZCODE#
    Status prüfen:
    *#35#

    International- Roaming-Sperre, alle ankommenden Gespräche im Ausland sperren:

    Einschalten:
    *351*NETZCODE#
    Ausschalten:
    #351#NETZCODE#
    Status prüfen:
    *#351#

    Alle Anrufsperren ausschalten:

    #330#Netzcode#

    PIN ändern:

    **04*ALTE PIN*NEUE PIN*NEUE PIN#
    (zur Sicherheit muss die neue PIN in diesem Code doppelt eingegeben werden)

    Um jetzt nicht zum Händler laufen zu müssen braucht ihr die PUK oder den Super PIN (D2)
    (wird oftmals auf dem gleichen Zettel wie die PIN zur SIM-Karte mitgeliefert) und folgenden Code:

    **05*PUK*NEUE PIN*NEUE PIN#

    PIN2 ändern:

    Im Originalzustand lautet die PIN2:
    bei VIAG und D2: 0000
    bei D1 und E+: PIN2 muß hier durch den Code PIN2 entsperren (s.unten) erzeugt werden

    **042*ALTE PIN2*NEUE PIN2*NEUE PIN2#

    PIN2 entsperren:

    **052*PUK2*NEUE PIN2*NEUE PIN2#

    VIAG Kunden: PUK1=PUK2

    IMEI-Nummer:

    *#06#

    (die IMEI steht aber oftmals auch an der Verkaufsverpackung des Handys)


    2. Was ist eine Prepaid-Karte?


    Eine Prepaid-Karte ermöglicht das Telefonieren über Mobilfunk - und das ohne Vertragsbindung und monatlicher Grundgebühr. Der Kunde benötigt dafür eine spezielle Karte, mit der er eine Rufmunner erwirbt. Diese gibt es einmal seperat oder als Set (Handy/Karte), wobei die Karte auf das Telefonabgestimmt ist. Er muss sich dann eine Karte kaufen, die ein bestimmtes Guthaben enthält, beispielsweise 25, 50 oder 100 DM. Diese Guthaben-Karten gibts überall - selbst an Tankstellen - und können dann vertelefoniert werden.
    Die Tarife sind zwar ungünstiger als bei Verträgen mit Mobilfunkanbietern, doch ist die Guthaben-Lösung ideal für Personen, die wenig telefonieren, jedoch stets mobil erreichbar sein wollen.
    Mittlerweile kann man auch in mehr als 100 Ländern mit den Guthabenkarten telefonieren.


    3. Und was ist ein Dualband-Handy?


    Die Großen Netzanbieter in Deutschland und anderen Ländern arbeiten in Ihren Mobilfunknetzen auf unterschiedlichen Frequenzen (In Europa: D-Netze mit 900MHz und im E-Netz mit 1800Mhz).

    Ein Dualband-Handy ist für Beide Frequenzen geeignet und kann daher mit allen Mobilfunkanbietern mit diesen Frequenzen genutzt werden.

    Weiterhin gibt es auch noch Triband-Handys, die zusätzlich zu den oben genannten Frequenzen im Europäischen und Asiatischem Bereich auch in den USA funktionieren.


    4. Was ist eigentlich eine SMS?


    SMS ist die Abkürzung für "Short Message Service" - zu deutsch: "Kurzmitteilungsdienst" - und ein vor allem unter jungen Menschen sehr gefragtes Angebot. Über die Tasten seines Handys kann man Nachrichten von einer Länge bis zu 160 Zeichen per Mobilfunk auf das Display eines anderen Handys versenden. Eine SMS kostet zwischen 15 und 60 Pfennig.
    Auf zahlreichen Internet-Seiten kann man SMS-Nachrichten aus dem Internet aufs Handy schicken. Das ist kostenlos, aber oftmals mit Werbung versehen, um den Dienst zu finanzieren - so gehen von den maximal 160 Zeichen bis zu 30 oder 40 Zeichen ab. 2000 wurden übrigens satte acht Milliarden (!) Kurnachrichten durch die deutschen Mobilfunknetze gejagt!


    5. Was versteht man unter WAP?


    WAP ist die Abkürzung von "Wireless Application Protocol". Die Technik ermöglicht die drahtlose Übertragung von Internet-Inhalten zu einem Handy. Bei WAP werden keine "gewöhnlichen" Internetseiten übertragen - das würde auf dem kleinen Display eines Handys sehr unübersichtlich werden. Daher müssen für die WAP-Anwendung eigene WAP-Seiten in der Sprache WML ("Wireless Markup Language") programmiert werden. Durch diese Sprache werden die Inhalte der Internetseite in ein einfaches Text-Format gebracht, so dass sie im Handy-Display gut lesbar und übersichtlich dargestellt werden können.
    WAP ist vor allem bei Bankern und Brokern eine gefragte Sache, da sich derart überall Kurse abfragen lassen. Man kann aber auch viele andere Nachrichten, etwa Sport oder Politik, per WAP-Handy empfangen.


    6. Was bedeutet UMTS?


    UMTS ist die Abkürzung für "Universal Mobile Telecommunications System" und stellt den Standard für die nächste Handy-Generation dar. Während sich GSM, der heutige Mobilfunk-Standard, mit seiner eher geringen Datenübertragungsrate von 9,6 Kilobit pro Sekunde vor allem für die Übertragung von Sprache und weniger von Daten eignet, wird UMTS bis zu dreißigmal so schnell sein wie ISDN, das mit einer Rate von 64 Kilobit pro Sekunde arbeitet. Dadurch wird man zukünftig Handys für den schnellen Zugang ins Internet nutzen können - Multimedia-Anwendungen und mobile Videokonferenzen werden Realität.
    Bis zur Einführung des neuen Standards dürfte es jedoch 2001/2002 werden - erst im August 2000 wurden die zur Verfügung stehenden Lizenzen für eine Rekordsumme von fast 100 Milliarden DM an sechs Anbieterkonsortien versteigert.
    Nutzer, die eine Teilnahme an UMTS wünschen, benötigen ein neues Mobiltelefon; erste Designstudien - etwa von Nokia, Siemens oder D2 - gibt es bereits.


    7. Haben alle Handys eine Notruffunktion?


    Ja! Jedes Mobiltelfon die so genannte Notruffunktion. Das heisst: Auch wenn sich kein Karte im Handy befindet, die Tastensperre aktiviert ist oder das Handy mit einem PIN geschützt ist, lassen sich die Notrufnummern (in Deutschland 110 und 112) anwählen.


    8. Was ist Prepaid, Postpaid?


    Preipaid-Karten ermöglich das Telefonieren mit dem Handy ohne Vertragsbindung (Postpaid) und ohne Grundgebühren.

    Das Gesprächs-Konto ist jederzeit mit überall erhältlichen Aufladekarten mit unterschiedlichen Beträgen Nachladbar und wird einfach abtelefoniert.

    Bei den Prepaid-Paketen erhält man ein günstiges Handy mit Prepaid-Karte und oft sogar einem bestimmen Betrag als Startguthaben.

    Das Handy ist in diesem Falle mit einem so genannten "Sim-Lock" versehen, so dass es nur Prepaidkarten des selben Netzanbieters / providers akzeptiert.

    Prepaidkarten eigenen sich besonders für die jüngere Generation, die nur über einen bestimmten Betrag zum telefonieren verfügen sollen, oder alle, die selten telefonieren, bzw. hauptsächlich erreichbar sein wollen. Leider sind die Prepaidtarife immer noch rech teuer im verhältniss zu einem Postpaid Vertrag.

    Majora



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    Sage was, über die Person über dir - gepostet von Majora am Freitag 31.12.2004



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