Schweres Erdbeben in Asien

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    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 26.12.2004, 13:48

    Schweres Erdbeben in Asien
    Asien: Mit 8,9 fünftstärkstes Erdbeben auf der Erde seit 1900 - Mehr als 500 Tote

    Ein Erdbeben der Stärke 8,9 in Asien hat mehr als 400 Menschen in Sri Lanka und mindestens 150 Menschen in Indien das Leben gekostet. Weitere Todesfälle werden aus Thailand und Sumatra gemeldet.

    Es ist das stärkste Beben seit 40 Jahren und seit Aufzeichnungen im Jahre 1900 das fünfstärkste je gemessene. Da das Epizentrum im Indischen Ozean lag, wurden viele Küstengebiete überflutet.

    Sri Lankas Präsident Chandrika Kumaratunga hat den nationalen Notstand ausgerufen und bittet um internationale Hilfe. Neben vielen Zerstörungen an Gebäuden ist auch fast die gesamte Telekommunikation ausgefallen.

    Quelle: Sternshortnews!



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Anna - 26.12.2004, 19:02


    Ja, da freut ich mich doch, dass ich im frühling nach sri Lanka fliege.. :( Ne, das ist echt voll heftig.
    Mein Onkel ist grad auf den Malediven... :(



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 27.12.2004, 11:33


    Anna hat folgendes geschrieben: Ja, da freut ich mich doch, dass ich im frühling nach sri Lanka fliege.. :( Ne, das ist echt voll heftig.
    Mein Onkel ist grad auf den Malediven... :(

    Und??? Habt ihr ma mit ihm Telefoniert oda so?



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 27.12.2004, 14:41


    So entkamen vier Hamburger der Flut
    Phuket-Urlauber aus der Hansestadt schildern das Drama im Abendblatt: "Plötzlich flogen Mopeds und Autos durch die Luft."

    Von Karsten Broockmann

    Panik im thailändischen Phuket: Die Menschen auf dem Fernsehbild rennen vor den Flutwellen davon.
    Panik im thailändischen Phuket: Die Menschen auf dem Fernsehbild rennen vor den Flutwellen davon. Foto: AFP
    Hamburg/Phuket - "Wir waren gerade auf dem Weg zum Strand, als die Menschen auf uns zurannten und schrien: ,Water come! Water come!' Zehn Minuten früher und wir wären wohl nicht mehr am Leben." Die Stimme von Chris Arend (49), Verleger und Schauspieler aus Hamburg, bebt noch am Abend vor Aufregung. Zwölf Stunden zuvor waren er und sein Begleiter Curt Gerritzen (63), Songwriter und Stadionsprecher beim HSV, auf der thailändischen Halbinsel Phuket hinter einer Hauswand nur knapp einer jener gigantischen Flutwellen entkommen, die viele tausend Menschen in den Tod rissen.

    "Zuerst haben wir gedacht, die Leute jagen einen Taschendieb. Dann haben wir uns umgedreht und sind auch losgerannt. Curt ist gestürzt. Ich habe ihm hochgeholfen, damit er nicht zu Tode getrampelt wird", sagt Arend. Etwa 150 Meter vom Patong Beach entfernt sahen sie dann das Wasser mit ungeheurer Wucht die Straße heraufdonnern.

    "Plötzlich sind Mopeds und Autos durch die Luft geflogen. Wer in den Hotels direkt am Strand geschlafen oder gefrühstückt hat, hatte kaum eine Chance. Noch werden Hunderte Menschen vermißt. Es waren ja auch viele Taucher und Angler auf dem Meer unterwegs", erzählt Gerritzen dem Abendblatt am Telefon. "Kurz danach begannen die Plünderungen. Schiffe lagen kieloben mitten im Ort. Später sah ich die Polizei mit Lastwagen die Leichen einsammeln."

    Zur gleichen Zeit liegt Gerritzen in der Hotellobby auf einer Bank gegenüber eine junge Australierin und starrt mit leerem Blick an die Decke. Stunden zuvor war sie mit den Kleidungsstücken ihres Freundes an die Rezeption gelaufen und hatte immer wieder verzweifelt gerufen: "Take it! Take it!" Sie wollte die Sachen nicht mehr haben. Der junge Mann war in der Flutwelle ertrunken.

    "Mir steckt die Angst noch in den Knochen", gesteht Chris Arend. "Die Bars, in denen wir abends zuvor noch getrunken haben, gibt es nicht mehr. Und die Frauen, die am Patong Beach das Obst verkauften - ich kann mir nicht vorstellen, daß sie noch leben. Jetzt steht an der Bungla Road nicht eine Hütte mehr. Stunden vorher war das noch das Vergnügungszentrum."

    Gerritzen: "Die Menschen hier haben alles verloren. Als ich am Abend noch mal in der Stadt war, kam ein Mann aus einem Haus, von dem nur noch die Seitenwände standen und seufzte: ,Welcome to my home.' In der Hand hielt er alles, was er retten konnte - zwei Flaschen Cola und drei Schachteln Marlboro. Dann bot er mir eine Zigarette an und entschuldigte sich dafür, daß mein Urlaub jetzt im Eimer sei."

    Sieben Kilometer von Patong Beach entfernt hatten am Morgen auch die Hamburger Christian Bölckow (38) und seine Frau Birte Schwartau (38) die Katastrophe erlebt. "Wir standen auf einer Klippe über dem Karon Beach. Es war unheimlich friedlich. Das Wetter war schön, wir hatten keine Brandung", sagte Bölckow. Dann bemerkte er, daß eine erste Welle den Strand bereits leergefegt hatte. "Ich sah, wie das Wasser regelrecht weggesogen wurde, bevor sich die zweite Welle von Süden nach Norden mit großer Kraft aufbaute. Ein Auto schaukelte wie ein Spielball auf den Wellen", so Bölckow. Hunderte Strandmöbel wurden in ein nahes Fußballstadion geschwemmt.

    Doch das Ehepaar aus Barmbek bekam nicht einmal nasse Füße. Das Ausmaß der Tragödie wurde Christian Bölckow und seiner Frau erst bewußt, als sie sich auf Anweisung des Hotelpersonals am höchsten Punkt der Anlage einfanden. "Dort saß ein Engländer, der mit seiner Frau am Pool eines anderen Hotels gelegen hatte, als die erste Welle kam. Beide waren in unterschiedliche Richtungen davongerannt. Danach hat er sie nicht mehr gesehen", berichtet der 38jährige. "Es gibt hier viele traurige Schicksale, aber auch hoffnungsvolle Momente, wenn Menschen einander wiederfinden."

    Bölckow hat sich inzwischen bei der deutschen Botschaft in Bangkok gemeldet und seine Hilfe angeboten. Vorzeitig abreisen will das Ehepaar, dessen Urlaub noch bis zum 2. Januar dauert, nicht. "Niemand weiß, ob es noch ein weiteres Beben gibt. Und wir fühlen uns in unserem Bungalow relativ sicher", sagt Bölckow.

    Chris Arend und Curt Gerritzen wollen dagegen im Laufe des heutigen Tages entscheiden, ob sie vorzeitig zurückfliegen. "Hier ist alles kaputt", sagt Arend traurig
    Quelle: Abendblatt

    Schrecklich



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Becks_Gold - 28.12.2004, 12:34


    Verletzt und verstört sitzen die Brüder Markus und Kevin B. in ihren Rollstühlen. Die beiden deutschen Kinder hatten mit ihren Eltern einen Badeurlaub nahe dem thailändischen Ferienort Phuket verbracht, als die Riesenwelle über die Strände hereinbrach. Seitdem gelten die Eltern als vermißt. Ärzte und Pfleger des Vachira-Krankenhauses von Phuket kümmern sich jetzt um die Kinder. Doch niemand kann ihnen sagen, ob Vater und Mutter tot sind oder vielleicht verletzt in einer anderen Klinik liegen. Eine quälende Zeit der Ungewißheit.

    erschienen am 28. Dezember 2004 in Aus aller Welt
    (Hamburger Abendblatt)



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    David123 - 28.12.2004, 12:45


    Aufgedunsene Leichen säumen die Straßen

    Neue Schreckensmeldungen aus bisher unzugänglichen Regionen lassen die Zahl der Toten weiter ansteigen: Die Behörden schätzen, dass mehr als 40.000 Menschen den Flutwellen in Südostasien zum Opfer gefallen sind. Allein in Indonesien rechnet die Regierung mit 25.000 Toten, in der Provinz Aceh ist die gesamte Küste verwüstet.


    Jakarta - Die Straßen der Provinzhauptstadt Banda Aceh, die nur 100 Kilometer vom Epizentrum entfernt liegt, war am Dienstag von aufgedunsenen Leichen gesäumt, von Tierkadavern und umgekippten Autos. Das einzige Einkaufszentrum der Stadt lag in Trümmern. Das Minarett der 150 Jahre alten Moschee stand bedrohlich schief. Tausende obdachlos gewordene Familien kauerten apathisch in Gotteshäusern und Schulen.

    Aceh war das Zentrum des Bebens. Die Menschen dort wurden aber auch Opfer der gigantischen Wellen. In der 400.000-Einwohner-Stadt beklagen die Überlebenden nun ihre toten Angehörigen. Mütter bettelten um Almosen oder materielle Hilfe, manche halten ihre toten Kinder im Arm. Abdul Dahlan, ein 27 Jahre alter Fischer aus dem Dorf Pidie, erinnert sich an den Beginn der Tragödie. "Ich saß am Strand und wartete auf die Rückkehr meines Bruders. Plötzlich wurde es ganz leise, dass Wasser zog sich zurück. Dann sah ich die Welle. Mein Haus ist zerstört. Das einzige, was mir geblieben ist, ist das, was ich anhabe."

    Am dritten Tag nach dem Hereinbruch der Katastrophe fehlt es hier nicht nur an Leichensäcken, sondern auch am Nötigsten zum Überleben - an Wasser und Lebensmitteln. "Wo ist denn die Hilfe? Nichts ist da. Die gesamte Regierung schläft", beklagt sich Mirza, ein 28-jähriger aus Banda Aceh. "Ich warte hier schon über eine Stunde, zu Hause ist nichts mehr da", schimpft laut ein anderer junger Mann. Hunderte Soldaten und Freiwillige schleppten die in der Hitze bereits unförmig aufgeblähten Leichen weg, hin zu Massengräbern, um den Ausbruch von Seuchen zu verhindern.

    Vom Bürgerkrieg spricht keiner mehr

    Allein in Indonesien seien durch das Seebeben und die daraus entstandenen Monsterwellen bis zu 25.000 Menschen getötet worden, teilte Indonesiens Vizepräsident Yusuf Kalla mit. "Wir haben noch keine Bestätigung. Aber ich gehe von 21.000 bis 25.000 Toten aus", sagte Kalla laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Antara.

    Tausende Menschen im gesamten Golf von Bengalen wurden am Montagabend noch vermisst. Allein in den am schlimmsten betroffenen Ländern Sri Lanka und Indonesien wurden jeweils eine Million Menschen obdachlos. Wegen der großflächigen Überschwemmungen und fehlenden Trinkwassers befürchteten Regierungsstellen und Hilfsorganisationen den Ausbruch von Seuchen wie Malaria und Cholera. An mehreren Flughäfen in Thailand brach Chaos aus, weil zahlreiche Touristen, darunter viele Verletzte, das Land fluchtartig verlassen wollten.



    Weil vielerorts das Wasser noch nicht abgeflossen war, konnten die Leichen nicht beerdigt werden und verwesten schnell in der Tropenhitze. Wo möglich, wurden Massengräber angelegt, so in dem indischen Dorf Cuddalore, wo 150 Kinder in einer Grube beigesetzt wurden. In Malaysia machten nach offiziellen Schätzungen Kinder, die in der Brandung spielten und von der Flutwelle überrascht wurden, ein Drittel der Opfer aus. In Sri Lanka, mit mindestens 12.000 Toten eines der am stärksten betroffenen Länder, entsandte die Regierung 25.000 Soldaten zur Katastrophenhilfe. In Indien rissen die Fluten mindestens 4000 Menschen in den Tod. Thailand meldete offiziell etwa 900 Tote, darunter auch ein Enkel des thailändischen Königs. In Malaysia kamen 52 Menschen in den Fluten um, auf den Malediven 43, in Birma 34, in Bangladesch zwei.

    In Indien brachten Hubschrauber Hilfsgüter in besonders betroffene Gebiete. In Thailand eilten Kriegsschiffe in Urlaubsgebiete, um Überlebende zu evakuieren. Unterdessen kamen aus aller Welt Hilfslieferung und Hilfsmannschaften in den Krisenregionen an.

    Regierungsstellen in Indonesien und Thailand gaben zu, dass es keine ausreichenden Warnungen vor der Flutwelle gegeben habe. Zugleich betonten sie aber auch, dass es für die Region kein internationales Warnsystem wie im Pazifik gebe.

    Quelle: Spiegelonline



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 28.12.2004, 13:36


    Song "Perfekte Welle" wird wegen Flutkatastrophe nicht mehr gespielt

    Mit Radio Hamburg und dem NDR-Programm N-Joy haben sich die ersten deutschen Sender entschieden das Lied 'Die Perfekte Welle' von der Band 'Juli' angesichts der Flutkatastrophe in Südasien nicht mehr zu spielen.

    'Mit Blick auf die entsetzliche Naturkatastrophe haben wir uns entschieden, den Song vorerst nicht mehr zu spielen', so Radio-Hamburg-Chef Marzel Becker.

    Quelle: SNN



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Anna - 28.12.2004, 16:45


    Kayschi hat folgendes geschrieben:
    Und??? Habt ihr ma mit ihm Telefoniert oda so?
    hm, meinem Onkel geht´s gut, kommt heute nach hause..
    Ich find das so heftig, alles... Aber was mich echt annervt sind so´ne Bilderserien, die man hier im internet überall sehen kann, oder auch die Fehrnseh-Berichte... Da zeigen die irgendwelche Frauen, die um ihre kinder weinen, oder eine Hand, die aus den Trümmern ragt, und überall liegen Tote rum aber die leute Filmen das erstmal, anstelle zu helfen.. Schon, das ist es ja, was die leute hier in deutschland sehen wollen, aber ist das nicht krank?? Wenn die ersten Touristen nach hause kommen, total unter schock stehen und erstmal interviewed werden?? Unglaublich.. :(



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    David123 - 28.12.2004, 20:12


    stimmt, anna. ich find das besonders schlimm, wenn die die leichenhaufen zeigen und so. aber anscheinend gibt es genug leute, die das interessiert. eigentlich ziemlich beunruhigend, wie komerziell und vor allem oberflächlich die medienlandschaft geworden ist (ausnahmen bestätigen die regel). aber ich denke, wir werden die tv-nationen auch nicht mehr ändern können... :sad7:



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 28.12.2004, 20:14


    Ja Anna, seh ich ganz genau so!
    Was ich aber noch loswerden wollte: Die Überlebdenden Touris kommen jetzt nach hause, ham zwar n Schock, die ham aber eigentlich nix verloren! Aber an die Millionen von Asiaten, die alles verloren haben, wird garnicht gedacht, auf jeden Fall nicht im dt. TV! Das macht mich echt traurig!

    Und was ich auch makabar finde: Heute morgen hat NDR2 über die Katastrophe berichtet und danach spielen sie die " Perfekte Welle" von Juli! Ziemlich geschmacklos! :(



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    David123 - 29.12.2004, 11:02


    also. hat jemand von euch zufällig EXTRA gesehen gestern? also ich hab ja fast gekotzt vor wut. da haben sie so ein deutsches paar gezeigt, das von der flut nichts mitbekommen hat und so. die haben sich dann beschwert, dass die einheimischen die toten und die liegen nicht aus den palmen holen, denn das macht ja die urlaubsstimmung kaputt. hallo?! geht's noch?! sie meinten noch, dass die ganze situation nur dramatisiert würde. also das ist echt ein schwaches bild finde ich... da ist es mir schon peinlich, deutscher zu sein.



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    degloe - 29.12.2004, 13:27


    Bei uns stand heute Morgen in der Zeitung:
    Horrorflut: Hunderte Deutsche tot?
    Hallo? Gehts noch?
    An die tausenden toten Einheimischen denkt wohl keiner.
    So etwas regt mich tierisch auf :evil: .



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 29.12.2004, 13:32


    degloe hat folgendes geschrieben: Bei uns stand heute Morgen in der Zeitung:
    Horrorflut: Hunderte Deutsche tot?
    Hallo? Gehts noch?
    An die tausenden toten Einheimischen denkt wohl keiner.
    So etwas regt mich tierisch auf :evil: .

    gut, dazu muss man aber fairerweise noch sagen, das wir hier in Deutschland leben und das natürlich ein besonderes Intersse erweckt, wenn ein Angehöriger tot is oda so... trotzdem muss ich dir Recht geben...die Einheimischen sind viel ärmer dran als wir!



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    BiosMan - 29.12.2004, 14:40


    David123 hat folgendes geschrieben: also. hat jemand von euch zufällig EXTRA gesehen gestern? also ich hab ja fast gekotzt vor wut. da haben sie so ein deutsches paar gezeigt, das von der flut nichts mitbekommen hat und so. die haben sich dann beschwert, dass die einheimischen die toten und die liegen nicht aus den palmen holen, denn das macht ja die urlaubsstimmung kaputt. hallo?! geht's noch?! sie meinten noch, dass die ganze situation nur dramatisiert würde. also das ist echt ein schwaches bild finde ich... da ist es mir schon peinlich, deutscher zu sein.

    Ich hab das auch gesehen. Das ist echt heftig, wie die sich darüber aufregten, dass der Strand so dreckig ist und man da ja mal aufräumen könnte, damit da mehr Touristen wieder baden gehen und die Restaurants am Strand Geld verdienen! Da frag ich mich manchmal echt, ob die jetzt ihre echte Meinung sagen, oder ob die vom Fernsehsender bestochen wurden! So ist das auf jeden Fall unglaublich, was die von sich geben! Ich finde, die sollten vielleicht sogar bestraft werden, wenn sie so etwas sagen!



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    David123 - 29.12.2004, 14:47


    das hab ich mir auch schon gedacht. aber für was soll man die denn anzeigen?! es ginge höchstens für unmenschlichkeit oder geschmacklosigkeit aber dafür kann man ja nicht angezeigt werden...
    ich find's auf jeden fall unglaublich...



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Anna - 29.12.2004, 21:31


    Ich guck mir die Nachrichten deshalb gar nicht mehr an.



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    floshy - 29.12.2004, 21:50


    David123 hat folgendes geschrieben: stimmt, anna. ich find das besonders schlimm, wenn die die leichenhaufen zeigen und so. aber anscheinend gibt es genug leute, die das interessiert. eigentlich ziemlich beunruhigend, wie komerziell und vor allem oberflächlich die medienlandschaft geworden ist (ausnahmen bestätigen die regel). aber ich denke, wir werden die tv-nationen auch nicht mehr ändern können... :sad7:
    Für die Opfer hat das aber einen großen Vorteil: Die Zuschauer der Nachrichten werden durch diese Bilder angesprochen und erkenn wie ernst die situation ist und dass es dringend nötig ist zu helfen, deshalb spenden vielleicht ein paar mehr LEute Geld um den Opfern dieser Katastrophe zu helfen...



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    floshy - 29.12.2004, 22:06


    Hilft zwar nicht unbedingt in Asien, aber es hilft anderen, die es auch brauchen:
    Ich hab im Internet ne Seite gefunden, auf der man Werbefinanziert spenden kann, d.h., es kostet einen nichts, außer ein wenig Zeit, man muss nur einmal auf den Link in der Mitte klicken und dann hat man gespendet, das kann man jeden Tag wiederholen und wenn es genug Leute machen, kann das richtig helfen...
    http://www.thehungersite.com



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Becks_Gold - 29.12.2004, 22:14


    Ich finde das spenden auch gut, muss ich von vornherein sagen, habe auch selber etwas gespendet.
    Aber ich find es nicht wirklich durchdacht, das leute, die das ganze jahr über gesagt haben, man müsste alles dafür tun, die deutsche wirtschaft wieder anzukurbeln, sich jetzt hinstellen und sagen man solle spenden statt Böller zu kaufen. An sich eine richtige sache, aber durch spenden wird unsre wirtschaft nicht gestärkt, sondern dadurch, dass wir dinge, die in deutschland produziert werden, auch kaufen.
    Ansonsten kommt doch nach sylvester mindestens eine dieser Firmen (Weco, Nico...) und meldet Insolvenz an bzw. entlässt 1000 Mitarbeiter, weil sie nicht genug Gewinn hatten.



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kim - 01.01.2005, 20:24


    Becks_Gold hat folgendes geschrieben: Ich finde das spenden auch gut, muss ich von vornherein sagen, habe auch selber etwas gespendet.
    Aber ich find es nicht wirklich durchdacht, das leute, die das ganze jahr über gesagt haben, man müsste alles dafür tun, die deutsche wirtschaft wieder anzukurbeln, sich jetzt hinstellen und sagen man solle spenden statt Böller zu kaufen. An sich eine richtige sache, aber durch spenden wird unsre wirtschaft nicht gestärkt, sondern dadurch, dass wir dinge, die in deutschland produziert werden, auch kaufen.
    Ansonsten kommt doch nach sylvester mindestens eine dieser Firmen (Weco, Nico...) und meldet Insolvenz an bzw. entlässt 1000 Mitarbeiter, weil sie nicht genug Gewinn hatten.

    gibt doch trotzdem genug die's kaufen !!
    und wenn bei und so was passieren würde wären wir auch auf die spenden von anderen angewiesen !!



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    chillmasterkessel - 01.01.2005, 21:11


    Genauso kann man aber auch sagen:
    Gibt doch genug die spenden!
    (das soll jetzt aber kein gegenargument gegen spenden sein :roll: )



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Kayschi - 04.01.2005, 15:42


    "Ärzte ohne Grenzen" ruft zum Stopp von Spenden für die Flutkatastrophe auf

    An die Hilfsorganisation 'Ärzte ohne Grenzen' sind 40 Millionen Euro Spenden für Flutopfer in Südostasien überwiesen worden. Nun will 'Ärzte ohne Grenzen' keine weiteren Spendengelder mehr für diesen Einsatz sammeln.

    Man könne nun in den betroffenen Gebieten die wichtigsten Hilfsmaßnahmen einleiten, sagte Generaldirektor Pierre Salignon in Paris. 'Ärzte ohne Grenzen' bräuchte hingegen Spendengelder für Krisenregionen wie den Sudan oder den Kongo.

    Einen Spendenstopp-Aufruf dieser Organisation habe es bislang noch nie gegeben.


    Quelle: SNN



    Re: Schweres Erdbeben in Asien

    Becks_Gold - 04.01.2005, 17:33


    Das zeigt doch wieder, das erst etwas passieren muss, von dem auch die deutschen betroffen sind, sonst spenden sie nicht. Der sudan braucht die Hilfe auch wirklich dringend, trozdem gibt es da nich genug Geld!



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