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Re: Insel: msg
Fangzahn - 23.03.2011, 17:29Insel: msg
Helles blau. Dunkleres blau. Wieder helleres blau. Der Himmel. Eine Welle drückte ihn unter Wasser und für kurze Zeit sah der Elf wieder das dunklere Blau. Dann schaffte er es an die Oberfläche zurück und versuchte sich zu orientieren. Er war auf dem offenen Meer. Rings um ihn herum schwammen Trümmer eines Schiffes im Meer. Der Elf erblickte ein größeres Trümmerstück, auf das sich schon jemand gerettet haben zu schien. Er schwamm darauf zu und erklomm die zusammenhängenden Bretter. Der andere rutschte hinunter. Schnell robbte er auf ihn zu und bot ihm seine Hand an, um ihn wieder hinaufzuziehen. Doch der andere – er war ein Mensch – machte keine Anstalten, die Hand zu ergreifen. Stattdessen fing er an, langsam tiefer zu sinken. Er schien bewusstlos zu sein. Oder tot.
Der Elf überlegte nicht lange und sprang von den Trümmern ins Wasser, um den Menschen zu retten. Dieser war inzwischen jedoch ein ganzes Stück gesunken. Als der Elf ihn erreichte, hatte er nicht mehr genug Sauerstoff für die Zeit, die er benötigen würde, um den Menschen wieder an die Oberfläche zu bringen. Kurz konzentrierte er sich, dann entstanden am Hals des Elfen Risse. Gierig atmete er durch die Kiemen ein. Doch schon nach einem halben Atemzug verschlossen sie sich wieder. Der Elf versuchte es noch einmal, doch er war zu schwach, um seine Gestalt noch einmal zu verändern. Ihm blieb nichts anderes übrig, als den Menschen los zu lassen und allein auf die Trümmer zu retten.
Nach einigen Minuten auf den Trümmern (während denen er bemerkt hatte, dass er leicht aus einer Kopfwunde blutete), wurde dem Elfen klar, dass er etwas unternehmen musste. Noch einmal sah er sich um und dieses mal erkannte er in weiter Entfernung Land. Er robbte bis ans Wasser und fing an, sein Trümmerstück in die richtige Richtung zu bewegen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit ließ er sich ins Wasser fallen und schwamm die restlichen paar Meter bis zum Strand. Er hatte keine Augen für die Umgebung, auf die er sich jetzt zu bewegte. Das Einzige von Interesse war, dass er es an Land schaffen musste. Er schwamm weiter, bis er bemerkte, dass er stehen konnte. Er lief aus dem Wasser, ging noch ein paar Schritte weiter landeinwärts und brach dann zusammen. Er hatte es geschafft. Was danach kam, war unwichtig.
Re: Insel: msg
Mali - 25.03.2011, 20:29
Schmerzen. Licht blendete in seine augen. Wasser umspülte ihn.
Alduron blickte sich um um kurz darauf wieder die augen zu schliessen.
Sein kopf schmerzte. Tastend fuhr er über seinen kopf, über die stirn und fühlte eine leichte beule am hinterkopf und eine platzwunde an der stirn.
Sein Schwert lag etwas entfernt neben ihm.Alduron erhob sich vorsichtig und steckte sein schwert ein.Dann begab er sich in den schatten wo er sich etwas ausruhen wollte.
Re: Insel: msg
Lias - 25.03.2011, 23:47
Mit einem Geräusch wie ein verwundetes Tier brach das Schiff auseinander. Nicht schnell, sondern allmählich, als würde es seinen Verwundungen erliegen. Holz barst tief in seinen Eingeweiden, dann zersplitterte die äußere Hülle und das Schiff wurde von den Gezeiten mitten durchgetrennt. Die meisten der orkischen Krieger, mit ihren schweren Eisenrüstungen, hatten keine Chance. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten vermutlich sowieso nicht schwimmen konnten. Es waren Krieger, keine Fische.
Garoth wünschte sich, es würde mehr Fische unter den Kriegern geben. Vergeblich versuchte der junge Ork eine japsende Kriegerin an der Oberfläche zu halten. Das Gewicht der Rüstung zerrte beide in die Tiefe, bis Garoth fürchtete, dass seine Lungen zerplatzten. Schließlich ließ er los und schnellte an die Oberfläche. Die zwei Hälften des Schiffes trieben noch auf dem Wasser. Garoth sah Gesichter, bekannt, aber doch zu fern, um zu helfen. Das Meer raubte sie sich alle. Die Trümmer wurden in die Tiefe gesogen. Matt griff Garoth nach einem schwimmenden Trümmerstück.
Samila landete auf dem Schulterpanzer und machte ein leises Geräusch.
"Nur du und ich, Samila, nur du und ich", vorsichtig brachte Garoth die Hand näher an den Donnerfalken. Samila kreischte auf, schlug mit den Flügeln und entschwand in die Luft.
"Ja, geh nur. Es ist besser so. So muss nur einer von uns beiden sterben."
Es dauerte eine Weile, bis Garoth bemerkte, dass Samila über ihm kreiste. Dabei machte sie immer einen längeren Weg in eine bestimmte Richtung, bevor sie in eine kreisförmige Bewegung überging. Hoffnung spross wie Setzling in Gars Brust.
Und tatsächlich, als er sich auf dem nächsten Wellenkamm nach oben stemmte, war da Grün in der Ferne! Grün bedeutete Land. Land bedeutete Rettung. Bei allen Windgeistern. Er, Garoth, Schamanenlehrling des Donnerbergklans würde sich dem Meer nicht unterwerfen! Das Trümmerstück mit kräftigen Schwimmbewegungen voranbringend, hielt Gar auf das Land zu.
Die Brandung spülte den Ork schließlich an Land. Für einen Moment blieb Gar keuchend liegen. Die Strecke war weiter gewesen als gedacht. Aus der Ferne ertönte ein Kreischen, das Gar sofort als das von Samila identifizierte. Sie hatte etwas gefunden. Vielleicht einen weiteren Überlebenden? Mit zittrigen Beinen stapfte Gar durch den Sand. Tatsächlich lag hinter den nächsten Felsen eine zusammengebrochene Gestalt.
"Die Windgeister seien gepriesen, hat es doch noch jemand geschafft."
Seine Müdigkeit vergessend, raste Gar über den Felsen, landete der Länge nach im Sand und flitzte sogleich weiter. Vorsichtig drehte der Ork den Angeschwemmten um. Ein Elf! Ein verdammter Baumschmuser! Hier! Samila landete auf der Brust des Elfen, die sich hob und senkte. Der lebte also noch. Für einen Moment überlegte Gar, ob er dem Elfen mit dem Dolch die Kehle aufschlitzen sollte. Andererseits hatte er nicht die geringste Ahnung, wo er war. Vielleicht wusste der Elf, wo der Donnerberg lag?
"Samila, dieser Tag ist Tragkacke. Höhlen voller Tragkacke."
Blut rann in den Sand. Der Elf blutete. Mit zusammengekniffenen Augen hockte sich Gar im Schneidersitz neben den Elfen.
"Ach, scheiß drauf."
Mit eingeübten Bewegungen holte Gar ein kleines Glas hervor, sowie einen Wasserschlauch und etwas Stoff zum Verbinden. Der Stoff wurde in Richtung Wald geworfen. Das Zeug war natürlich nass geworden und damit unbrauchbar.
"Dann muss es so gehen."
Vorsichtig begann Gar damit die Kopfwunde des Elfen auszuwaschen.
Re: Insel: msg
Grimbor - 26.03.2011, 13:06
Schmerzen in Tharkas Schädel, der auf die Größe einer Melone angeschwollen zu sein schien, rissen die Kriegerin zurück ins Bewusstsein. Reflexartig schnappte sie nach Luft, doch nichts als salziges Wasser floss ihr in Mund und Nase. Hustend und spuckend krümmte sie sich, warf den Kopf in den Nacken, schüttelte sich in Krämpfen udn rang verzweifelt nach Atem. Schließlich bekam sie irgendwie Grund unter die Füße, schlammigen Grund, der sofort nachgab, davon glitt wie ein Stein auf einem gefrorenen See in den Bergen Gatavs, doch es reichte, damit sie sich weit genug abstoßen konnte um den Kopf wieder über Wasser zu bringen. Endlich schoss wieder Luft in Tharkas brennende Lungen und so begierig schnappte sie nach dem wertvollen Sauerstoff, dass sie gar nicht das Tosen bemerkte, das nach der vollkommenen Stille unter Wasser nun donnernd an ihr Ohr drang. Was es bedeutete erfuhr sie jedoch schon einen Herzschlag später als die nächste Welle über ihren Kopf herein brach, sie erneut unter Wasser drückte und Salzwasser in ihre Lungen presste. Der Strom der Gezeiten zerrte an ihrem Körper, sog sie nach unten, doch inzwischen waren ihre Lebensgeister wieder soweit erwacht, dass sie bereit war, sich dagegen zu wehren. Mit dem selben Ingrimm, mit dem sie sich sonst auf ihre Feinde warf nahm sie nun den Kampf mit der Naturgewalt auf. Beseelt von jeder Sturheit und Wildheit, die sie auch im Gefecht ohne Rücksicht voran preschen ließ, voller Hass auf das Wasser, das versuchte, sie zu ertränken, strampelte sie gegen den Sog an. Diesmal gelang es ihr aus eigener Kraft, an die Oberfläche zu gelangen und diesmal blieb sie lange genug oben auf um nicht nur die Lungen mit neuer Luft zu füllen, sondern auch die Augen zu öffnen. Triefend udn strähnig hingen ihre Haare ihr ins Gesicht, beschränkten ihre Sicht, doch rasch stellte die Orkfrau fest, dass sie auch so sah, was sie sehen musste. Kaum mehr als zweihundert Schritt entfernt erhob sich Land aus dem Meer und auf eben dieses Land rollten die Wellen zu. Sie brauchte nur ihrem Gang folgen und den spürte sie deutlich wie er an ihrem Körper zerrte. Wer brauchte schon Augen? Auch in der Schlacht verließ sie sich schließlich auf alle Sinne. Mit ungelenken aber kraftvollen Bewegungen machte sie sich daran, auf den nahen Strand zuzupaddeln.
Bald schon musste Tharka jedoch feststellen, dass zweihundert Schritt im Meer bedeutend mehr waren, als der erste Blick es vermuten ließ. Immer wieder zog der Wellengang sie zurück aufs Meer hinaus, immer wieder drückten hohe Wellenkämme sie unter Wasser. Die letzten Dutzend Schritte, der Kampf durch die Brandung, waren sie schlimmsten. Hier türmten die Wellen sich zu gewaltigen Brechern, der Sog stieg auf ein Vielfaches seiner Kraft an, weiße Gischt umspülte sie permanent, bildete einen schier undurchdringlichen Wall, der sie vom Ufer fern hielt.
Als sie sich schließlich, wohl eine Stunde nachdem sie wieder zu Bewusstsein gekommen war, auf allen vieren durch den schlammigen Sand den Strand hinauf kämpfte, war Tharka am Ende ihrer Kräfte. Gut drei Dutzend mal hatte es sie untergetaucht, sie hatte mehr Wasser geschluckt als sie sonst in einer Woche trank und ihr ganzer Mund schmeckte nach Salz. Immer wieder ausspuckend zog sie sich auf Händen und Knien vorwärts während das Meer wie in einem letzten, gehässigen Gruß, immer wieder seine Ausläufer bis zu ihr hin treiben ließ, die Reste gebrochener Wellen anschwemmte, die ihr dann den Sand unter den Fingern hinfort rissen und sie mehr als einmal in ihrem Gang einknicken ließen. Schließlich berührten Tharkas Hände heißen, trockenen Sand, zu dem die Gezeiten nicht mehr reichten. Klatschnass wie sie war ließ sie sich auf den Rücken fallen, achtete nicht auf den Sand, der binnen Herzschlägen an ihrem gesamten Körper klebte. Ihre Brust hob und senkte sich in raschem Takt, ihr Puls pochte heftig an der Außenseite ihres Halses, das Herz raste vor Anstrengung während sie mühsam wieder zu Kräften kam.
Später hätte Tharka nicht sagen können, wie lange sie so da gelegen war, ob sie zwischenzeitlich eingeschlagen war oder die ganze Zeit über nur in den Himmel gestarrt hatte, aber in jedem Fall war sie wieder weitgehend trocken als sie sich schließlich erhob. Sand rieselte von ihr herab, bildete kleine, körnige Sturzbäche, die ihr vom Nacken unangenehm reibend in ihr Wams rannen. Noch ehe sie sich Gedanken machte, wo sie hier gelandet war, noch ehe auch nur die Erinnerungen an das 'Wie?' in ihr aufstiegen schoss die brennende Frage nach ihrer Ausrüstung durch ihren Kopf. Ihre Ausrüstung, das hieß bei ihr als Kriegerin: ihre Waffen. Die Streitaxt war natürlich nicht mehr da, wie sollte sie auch? Sie hatte sie in der Hand gehabt als das Schiff zerschmettert wurde, natürlich hatte sie sie verloren. Aber wo war das Beil, das immer in ihrem Gürtel steckte? Die grünhäutige, vernarbte Hand fuhr an den Gürtel, tastete. Fort. Ach ja, sie hatte es nach einem der Meerwesen geworfen. Hatte es ihm schön in den Rücken geschleudert, präzise, tödlich. Trotz des Verlusts zuckte ein Lächeln über die harten Züge der Orkfrau. Es war es wert gewesen. Der hässliche Fischmann hatte es verdient gehabt. Doch ganz ohne Beil da zu sitzen, das war nun weit weniger angenehm und so nahm Tharkas Miene rasch wieder den gewohnten, missmutigen Ausdruck an. Hatte sie wenigstens noch Dolche? Messer? Die Klaue fuhr den Gürtel entlang, durchstöberte die Taschen des Wams. Nichts. Fortgespült. Mit langsam aufkeimender Verzweiflung erinnerte Tharka sich an die in ihren Stiefeln versteckten Klingen. Ihr Blick glitt hinab zu ihren Füßen. Der Rechte trug nicht einmal mehr einen Stiefel, lediglich Reste der schmutzigen Fußlappen hingen über die bloße, grüne Haut. Wenigstens am linken Fuß saß noch ein lederner Stiefel und - Tharka konnte ihr Glück kaum fassen - ein Griff in den Schaft brachte eine schmale, ungeschliffene Klinge zu Tage. Mit einfältigem Lächeln hielt sie die Waffe gegen die Sonne und erfreute sich am Glanz des Metalls. In dem Moment, da ihre Hand sich um das Heft des Dolchs geschlossen hatte war wieder Hoffnung in ihr aufgekeimt. Mit der Klinge würde sie überleben können. Mit der Klinge konnte diese Insel sie nicht bezwingen, konnte niemand sie bezwingen. Mit dieser Klinge konnte sie sich Nahrung besorgen, sich gegen allzu aufdringliche Tiere zur Wehr setzen und sollte einer dieser Fischmenschen es wagen, Fuß auf diese Insel zu setzen - auch wenn sie gar keine Füße gehabt hatten - nun, dem würde sie schon zeigen, zuwas eine Kriegerin auch ohne Axt in der Lage war. Doch zuallererst galt es, dem brummenden Gefühl in ihrem Magen Abhilfe zu schaffen. Ohne groß darüber nachzudenken, wohin ihr Weg sie führen sollte, erhob Tharka sich und trabte - der eine Fuß bestiefelt, der andere nackt - den Strand entlang. Das Schicksal würde ihr schon zeigen, wo er hinführte.
Re: Insel: msg
Fangzahn - 26.03.2011, 13:38
Nach einer Weile erlangte Nemedain das Bewusstsein zurück. Er öffnete die Augen und sah den Ork. Gleichzeitig spürte er, wie dieser sich an seinem Kopf zu schaffen machte. Er verarztete ihn. Das wäre zwar nicht nötig gewesen, da er rechtzeitig aufgewacht wäre und mit seinen durch den Schlaf teilweise zurückgekehrten Kräften die Wunde hätte schließen können, bevor sie ihn umbrachte, aber der Ork schien es gut zu meinen. Oder er brauchte ihn für irgendetwas.
"Du solltest nicht das ganze Wasser auf meine Wunde verschwenden.", sagte er und rückte ein kleines Stück vom Ork ab, damit dieser die Behandlung nicht fortsetzen konnte. "Es kann sein, dass wir auf dieser Insel kein anderes als das des Meeres finden werden."
Re: Insel: msg
Lias - 26.03.2011, 21:17
"Dann kann ich immer noch dein Blut trinken", das zähnestarrtende Lächeln des Orks würde nicht unbedingt zur Beruhigung beitragen: "Und jetzt halt still." Vorsichtig beschmierte Gar die Wunde mit einer Salbe, die das Wüten des Meeres unbeschadet in ihrem Glas überstanden hatte. Glässchen und Wasserschlauch verschwanden in einer Gürteltasche.
"Nicht berühren. Die Wunde ist nur oberflächlich und wird schnell heilen." Für einen Moment schwieg Gar. Dies war ein Elf. Eigentlich sollte er nicht helfen. Andererseits konnte es durchaus sein, dass der Elf recht hatte. Diese Landmasse mochte durchaus eine Insel sein und dann würde er hier eine Weile festsitzen. Mit einem Baumschmuser als einzigem Gesprächspartner. Großartig. Voller Widerwillen verzog Gar das Gesicht. Samila landete mit lautem Flattern auf dem inwischen getrockneten Leder des rechten Schulterpanzers. Der linke musste irgendwann verloren gegangen sein. Zögerlich streckte Gar dem Elf die Hand entgegen: "Garoth, vom Donnerberg-Klan."
Re: Insel: msg
Mali - 26.03.2011, 22:17
Als Alduron sich in den schatten gesetzt hatte,sah er bewegung am strand.Mehrere gestalten liefen den strand entlang.Vermutlich auch schiffbrüchige.Da er immer noch schmerzen hatte blieb er erstmal sitzen und wartete ab.Dabei setzte er sich so hin das er gesehen werden konnte.
Re: Insel: msg
Grimbor - 26.03.2011, 22:55
Die Klinge lose in der Rechten haltend schlurfte Tharka den Strand entlang. Der bestiefelte Fuß zog eine Spur durch den weißen Sand, da sie sich wenig Mühe gab, ihre Füße zu heben und die Stiefelspitze so gleich einem Pflug durch den Sand fuhr. Sie dachte wenig während sie so dahin trottete, nicht über ihre Situation, nicht wo sie sein mochte oder wie sie hier weg kommen konnte. Einzig der gelegentliche Gedanke an etwas zu Essen durchbrach die Stille in ihrem Kopf. Etwas zu Essen, ein saftiges Stück Fleisch, das wäre jetzt was. Beinahe konnte sie fühlen, wie das heiße Fett ihr über das Kinn rann, wie das faserige Gewebe unter ihren scharfen, kräftigen Zähnen nachgab. Nur wo sollte sie es her nehmen? Kein Tier und auch kein Mensch ließ sich am Strand sehen, nicht einmal einer der Fischmenschen, der Angreifer, die ihr Schiff versenkt hatten. Im Moment würde sie wohl sogar einen von ihnen probieren. So schlimm konnten die gar nicht schmecken. Es bereitete sich wieder schwammige Leere in Tharkas Bewusstsein aus als der Gedanke ihr langsam wieder entglitt.
Vielleicht eine halbe Stunde später passierte endlich etwas, das die Eintönigkeit des Strands durchbrach. Sie war die ganze Zeit über unentwegt in der prallen Sonne gelaufen, heiß hatte es ihr auf den Schädel gebrannt und deshalb war sie sich im ersten Moment nicht sicher, ob es nicht nur Einbildung war, doch dann warf sie einen zu der Stelle herüber und tatsächlich: noch immer saß da im Schatten einiger hoher Bäume, die Tharka noch nie zuvor gesehen hatte aber von denen es auf der Insel nur so zu wimmeln schien, eine hagere Gestalt. Als sie näher kam erkannte sie, dass es sich um einen Elfen handelte. Irgendetwas an seiner Haltung sagte ihr, dass er verwundet war. Für einen Moment grübelte sie darüber nach, was es sein mochte, doch sie gab es rasch wieder auf. Grübeln, das war nicht ihre Stärke. Ohnehin hatte sie eben etwas viel interessanteres bemerkt. An der Seite des Elfen hing eine Schwertscheide und in dieser steckte ohne Zweifel eine Klinge, sicher anderthalb Orkellen lang. Deutlich länger also als Tharkas Dolch. Sogleich fasste sie einen Entschluss. Sie beschleunigte ihre Schritte auf den Elfen zu noch einmal und rief ihn im Laufen an. "He, du, Elf!", ließ sie barsch ihre Stimme erklingen, "Du hast da ein schönes Schwert. Ich kann es brauchen. Gib es mir, dann schlitze ich dir auch nicht den Wanst auf!" Mit jedem Wort kam sie näher, baute sich schließlich vielleicht zwei Schritt von ihm entfernt auf.
Sie trug nur einen einzigen Stiefel an den Füßen, ihre Hose war zerfetzt und der lederne Panzer, den sie über ihrem Wams trug, war über und über von Narben und Flicken übersäht und nach dem Kampf gegen die Fischmenschen an einigen Stellen nun zusätzlich noch ziemlich übel zerhauen. An der Klinge in ihrer gespannten Rechten klebte altes, längst getrocknetes Blut. Ihr grobes Gesicht mit den immer gebleckten Zähnen und den stechenden Augen wurde von den herab hängenden, vollkommen ungepflegten Haaren umrahmt. Sie musste einen fürchterlichen, angsteinflößenden Anblick bieten. Sicher machte dieser Elf sich gleich in die Hosen und würde noch darum betteln, das Schwert gegen sein Leben eintauschen zu dürfen. Tharka war zuversichtlich, das es funktionieren würde.
Re: Insel: msg
Fangzahn - 26.03.2011, 23:40
Nemedain musterte den Ork eindringlich. Dann ergriff er seine Hand doch und stand auf. Für einen Moment verschwand die Welt um ihn herum in grauen Schlieren, doch der Elf blieb stehen und das Schwindelgefühl ging vorüber. Er hatte nicht sehen können, was sein Gegenüber ihm auf den Kopf geschmiert hatte und konnte daher nicht sagen, ob der Ork ihm wirklich helfen wollte, oder er ihn vergiftet hatte, um ihn später wirklich zu fressen. Also entschied er sich, höflich zu sein und dann möglichst schnell Abstand zwischen sich und den Ork zu bringen, um seinen Kopf irgendwo abzuwaschen.
"Nemaron aus den.. Volien-Wäldern.", log er. "Wir sollten nachsehen, ob es weitere Überlebende und Ausrüstung gibt."
Re: Insel: msg
Lias - 27.03.2011, 00:20
Die Federn am Schulterschutz raschelten, als Gar mit den Schultern zuckte. Samila stieß einen schrillen Schrei aus und stob in einer Explosion von Federn davon.
"Sie wird für uns spähen", dass der Elf alles andere als sicher auf den Beinen war, fiel Garoth schnell auf. Vermutlich hatte es ihn deutlich übler erwischt. Was auch immer ihn an diese verfluchten Ufer gebracht hatte. Wobei es Gar inzwischen komisch vorkam, der Schiffsuntergang. Sicher, das Schiff war schwer beschädigt gewesen, aber eigentlich hätte es bis zum Land halten müssen. Der Wellengang war nicht allzu stark gewesen. Grübelnd stapfte Gar hinter dem Elfen her, den noch feuchten Umhang eng um die breiten Schultern gezogen. Inzwischen hatten beide den bewaldeten Teil der Insel erreicht. Nun ja, "bewaldet". Zumindest standen hier Bäume.
"Was hat Euch an diese Ufer gebracht, Nemaron aus den", Gar schnaufte: "Volien-Wäldern?"
Re: Insel: msg
Fangzahn - 27.03.2011, 01:00
Nemedain ignorierte den letzten Teil der Frage und ging weiter. Dabei verlangsamte er sein Tempo. Es gefiel ihm nicht, dass Garoth sich hinter ihm aufhielt.
"In meiner Heimat erforschen wir die verschiedensten Pflanzen aus Plant und Gatav. Ich bin hier, weil ich einige seltene Exemplare aus Gatav in die Wälder bringen wollte, um zu studieren, ob sie dort überleben können." Er bückte sich, hob etwas auf, das wie eine Muschel in Seesternform aussah und ließ es in einer Tasche seines feuchten Mantels verschwinden. "Warum bist Du hier Garoth?" Wieder stoppte er kurz, dieses mal bei einer der Palmen, die alle paar Schritte aus dem Boden wuchsen. Er berührte den Baum vorsichtig mit der rechten Hand und blieb an ihm kleben. Mit einem leichten Ruck befreite er sich wieder und betrachtete den Baum nun interessierter.
Re: Insel: msg
Lias - 27.03.2011, 01:56
"Um zu rauben, zu plündern, zu brandschatzen und zu vergewaltigen. Scheine mich allerdings verlaufen zu haben", das Lachen hatte sich nicht ganz aus der Stimme entfernen lassen, sodass Gar ziemlich belustigt klang: "Mein Schiff ist untergegangen. Es war schon ziemlich morsch, aber irgendwas hat ihm den Rest gegeben." Den Angriff auf die Menschensiedlung sollte er wohl besser verschweigen. Selbst, wenn der Elf keine Menschen mochte, einen Angriff würde er trotzdem nicht gutheißen. Irgendwo über den Wipfel ertönte ein spitzer Schrei. Ein Grinsen huschte über Gars Gesicht: "Samila hat etwas gefunden. Essen oder andere Überlebende." Flatternd ließ sich der Donnerfalke auf Garoths Schulterstück nieder, von wo aus sie den Elfen anfunkelte. Der Ork lachte leise.
"Dort entlang", eine gebräunte Hand zeigte in die Richtung, in die der Falke schaute.
Re: Insel: msg
Fangzahn - 27.03.2011, 02:19
Nemedain konnte nicht von dem Baum lassen. Er nahm eine Handvoll Sand und rieb einen Teil des Baumstammes damit ein. Der Sand blieb wie erwartet kleben. Warum aber sah er dann nirgendwo sonst am Stamm Sand kleben? Ein Windhauch würde reichen, um ein wenig Sand mit dem Stamm in Berührung zu bringen, trotzdem war der Baumstamm frei von ihm. Außerdem hatte er vorhin eine Regung gespürt. Er legte die rechte Hand noch einmal an die Palme und konzentrierte sich auf sie. Er hatte Recht. In diesem Baum steckte eine Intelligenz. Natürlich waren lebende Pflanzen ihm nichts Neues, auf Plant sprachen die Bäume manchmal mit ihm, aber das Innere dieser Palme war heimtückisch, böse. Er riss die Hand vom Stamm los. Erst jetzt fiel ihm auf, dass sein Verhalten für Garoth ziemlich merkwürdig aussehen musste. "Sie leben." Als würde das alles erklären ging er in die Richtung, in die der Ork gedeutet hatte.
Re: Insel: msg
Redeyes - 27.03.2011, 02:30
Lana trieb nahe am Strand auf einem grösseren stück der schiffsplanken die nicht auseinander gebrochen waren. wobei grösser übertrieben war es reichte gerademal das der grossteil ihres Schlangenkörpers darauf platz fand. Sie wusste nicht wielange sie schon auf dem Meer herumgetrieben war bis sie in die nähe der insel gespühlt worden war. Im prinzip hatte sie schon mit ihrem leben abgeschlossen als das Schiff zu sinken begang, den wenn es etwas gab was Lana nicht konnte dann war es schwimmen. nur durch zufall hatte sie die Holzplanken auf denen sie jetzt lag zu fassen bekommen und auf ihnen überlebt. Die Angreifer selbst hatte sie nicht gesehen, einzig schemenhafte schatten im wasser waren ihr aufgefallen und einmal hatte sie das gefühl gehabt das sie berührt worden war, als sie so hilflos im wasser getrieben war.
Doch nun trieb sie wenige Meter vom Strand entfernt auf ihrem Holzfloss und konnte immernoch nicht so recht glauben überlebt zu haben. Sie blickte sich um ob es noch andere überlebende gab, entdeckte jedoch nur trümmer und mehere Kisten die an den Strand gespühlt wurden.
Re: Insel: msg
Mali - 27.03.2011, 12:19
Alduron blickte zu der orkin hoch,die vor ihm stand.Sie wollte sein schwert,sein wertvollster besitz momentan."Ach und du meinst ich gebe es dir einfach so,nur weil ich verwundet bin.Wir sind hier an einem völlig fremden strand,und du willst mir meine verteidigung stehlen.Ich habe noch andere gestalten gesehen am strand.Raub von mir aus die toten aus,wenn du welche findest aber lass mich zufrieden."
Re: Insel: msg
Lias - 27.03.2011, 13:12
"Natürlich leben sie. Es sind Bäume. Alle Pflanzen leben", Schamanenlehrsatz Nr. Vier. Garoth schnaubte erneut. Elfen. Oh, guck mal dieser Baum lebt und der auch, sowas aber auch. Wie, abholzen wollt ihr unsere schönen Bäume? Ihr müsst sie ehren. Hah! Arrogantes Pack.
"Solange man diese Pflanze nicht essen kann, finde ich, sollten wir weiter nach Überlebenden suchen. Das Wasser in meinem Schlauch wird jedenfalls nicht mehr lange reichen. Eine Süßwasserquelle muss also auch her." Schade, dass es hier keine Kakteen gab, wie in manchen Gegenden des Donnerbergs. Die konnte man aufschlitzen und den Saft trinken. Gar schnupperte einmal. Hoffentlich war das nicht er. Doch, die Kleidung stank nach Salzwasser. Verflucht. Also auch ein Bad mitsamt Klamotten. Schade, dass er Samila noch nicht beigebracht hatte nach Wasser zu suchen.
"Also. Wollen wir? Wenn Ihr nicht mitkommt, gehe ich alleine."
Re: Insel: msg
Grimbor - 27.03.2011, 14:10
Wut kochte bei den Worten des Elfen in Tharka hoch und vermutlich sah man ihr das sogar an. Die Kriegerin legte weder Wert darauf, ihre Gefühle zu verbergen noch war sie sonders bewandert in solchen Sachen. Für gewöhnlich begannen, sobald sie wütend wurde - und das passierte häufig - die Adern an Hals und Schläfen zu pochen. Schon legte sich der rote Schleier vor ihren Blick und sie zog die Lippen noch weiter hoch, sodass man nun ihr volles, beeindruckendes Gebiss sehen konnte.
Dieser Elf war entweder sehr dumm oder sehr arrogant. Beides vermutlich, bedachte man, welchem Volk er entstammte. Offenbar hatte er überhaupt nichts begriffen. Was fiel ihm überhaupt ein, an ihre Güte oder - schlimmer noch - an ihren Verstand zu appelieren?! Was erwartete er sich denn davon? Offenbar hatte sie ihre Drohung nicht richtig rüber gebracht. "Hör mir zu, Baumschmuser...", zischte sie deshalb und trat noch einen Schritt auf ihn zu, die Spitze des Dolches auf die Brust des Elfen richtend, "... ich brauche eine Waffe und habe keine Lust, mir eine zu suchen wo ich doch schon eine gefunden habe. Ich werde mir dein Schwert so oder so nehmen. Entweder, du gibst es mir oder ich treib' dir den Dolch hier durch dein schwächliches Herz, reisse es raus und esse es und nehme mir dann dein Schwert. Sei froh, dass ich dir überhaupt die Wahl lasse. Also rück' es endlich raus!" Natürlich hatte sie nicht ernsthaft vor, den Elfen am Leben zu lassen, sollte dieser ihr das Schwert freiwillig überlassen. Natürlich würde sie ihn auch dann abstechen und sein Herz essen. Aber das brauchte der ja nicht zu wissen...
Re: Insel: msg
Fangzahn - 27.03.2011, 15:19Preis für den kürzesten Post geht an Fangzahn!
Nemedain zuckte mit den Schultern. "Ich bin soweit. Dein Vogel fliegt vor."
Re: Insel: msg
Lias - 27.03.2011, 15:49
Samila schüttelte ihr Gefieder aus und starrte den Elfen an. Fast konnte man so etwas wie Empörung aus ihrem Blick lesen. Gar musste grinsen: "Niemand kann Samila Befehle geben, Nemaron. Nicht einmal ich. Manchmal erweist sie jemandem einen Gefallen, das wars aber auch." Der Ork stapfte los, geleitet von Samilas sanften Klauendrücken auf dem Schulterpanzer, wenn er eine falsche Richtung einschlug. Es ging zurück zum Wasser, wenn auch in einem recht flachen Winkel. Schade, dort wäre die Chance Wasser zu finden weitaus geringer. Der Gedanke an Wasser verschwand jedoch als Garoth um den nächsten Baum sehen konnte. Dort stand ein Ork. Nein, eine Orkin, gebaut wie eine Kriegerin. Und, fast von ihr verdeckt lag ein Elf an den Baumstamm gelehnt. Die Körpersprache der Orkin sprach Bände. Das würde Probleme geben. Garoth drehte sich um: "Eine Orkin und ein Elf. Scheinen sich nicht besonders grün zu sein. Komisch, was?" Garoth hatte keine Zweifel, dass der Elf sterben würde, so ihm nicht Nemaron oder Gar halfen. Hah, blieb nur Nemaron.
"Wenn Ihr den Elfen retten wollt, so tut das. Verletzt jedoch die Orkin und ich schlitze Euch den Bauch auf, klar soweit?"
Re: Insel: msg
Fangzahn - 27.03.2011, 16:49
"Natürlich. Das lässt sich sicher ohne Gewalt lösen." Nemedain schlenderte auf die beiden Gestalten zu, klaubte unterwegs ein Stückchen Holz aus dem Sand und verbarg es unter seinem Umhang. Eine Menschenlänge vor der Orkfrau in der zerfetzten Kleidung blieb er stehen, räusperte sich und wartete auf eine Reaktion.
Re: Insel: msg
Vicati - 27.03.2011, 17:53
Eisiges Wasser umschloss Larias. Den Sprung über den Bug des Schiffes hatte er gut überstanden und keines der Wasserwesen war zu sehen.
Doch kaum hatte er in Gedanken erleichtert aufgeseufzt, nahm er rechts von ihm eine Bewegung war. Er drehte sich um seine Achse und konnte mit einer Bewegung zur Seite gerade noch dem Speer eines Fischmenschen ausweichen. Die Schriftzeichen auf seinem Armband leuchteten hell auf und lösten sich aus ihren Einbuchtungen. Der blaugeschuppte Fischmensch beobachtete die leuchtenden Zeichen gleichzeitig fasziniert und beängstigt. Diese formierten sich zu einer Speerspitze und stiessen dann auf die Brust des Wasserwesens zu. Mit einer Rückwärtsbewegung wich er aus und stürzte sich dann auf den Elfen hinter dem Speer. Dessen Gestalt änderte sich schnell, er schrumpfte. Der Speer des Fischmannes fuhr nach vorne, verfehlte aber sein Ziel. Stattdessen schoss ein scharfer Schmerz durch seinen Rücken. die Buchstabenlanze hatte sich in seine Seite gebohrt, doch seltsamerweise war keine Wunde zu sehen. Eine magische Illusion?
Erneut wollte er mit dem Speer nach dem Elfen stossen, doch dieser war verschwunden. Ein kleiner silberner Fisch sauste durchs Meer davon.
Larias schwamm, so schnell es ihm möglich war. Er hoffte, das irgendwo in der Nähe Land war und dass das Wasserwesen ihn nicht verfolgte. Er wollte nicht zu lange in seinem Fischkörper verweilen.
Schnell bemerkte er eine Steigung des Meeresgrundes. Er steuerte also auf Land zu. Tatsächlich hob sich das Land immer mehr, schon bald war er dem Strand so nahe, dass er in Elfengestalt stehen konnte. Larias entschloss sich, sich zurückzuverwandeln. In Elfengestalt watete er an Land. Am Strand blieb er liegen und atmete schwer. Das Zaubern und das Schwimmen hatte ihn erschöpft. Am Waldrand hatte er einige Gestalten ausgemacht, doch er kümmerte sich nicht darum.
Re: Insel: msg
Mali - 27.03.2011, 19:22
Alduron wollte sich grade schwerfällig erheben um sich notfalls gegen die orkin verteidigen zu können, da sah er bereits zwei personen näher kommen.
Ein weiterer ork und ein elf. "Seid gegrüsst. Könntet ihr der Orkin vielleicht mitteilen das ich nicht gewillt bin ihr meine waffe zu überlassen? "
Re: Insel: msg
Grimbor - 27.03.2011, 20:00
Das war doch die Höhe! Nicht nur, dass dieser Elf nicht das geringste Zeichen von Furcht zeigte, er wagte es sogar, sie komplett zu ignorieren. Andererseits mochte das mit dem Neuankömmling - ebenfalls einem dieser hässlichen Spitzohren - zusammen hängen. Vage wurde Tharka bewusst, dass sie sich nun in der Unterzahl befand, doch diese Erkenntnis schreckte sie wenig. Selbst mit dem Dolch als ihrer einzigen Waffe war sie zuversichtlich, es mit zwei Baumschmusern, von denen der eine verwundet und der andere - zumindest auf den ersten Blick - unbewaffnet war, aufnehmen zu können.
Ebenso kam sie aber zu dem Schluss, dass sie mit Reden hier nicht weiter kommen würde. Wenn sie hier etwas erreichen wollte, dann würde sie das nur mit Gewalt schaffen. Und je weniger Zeit sie den Elfen ließ, sich darauf einzustellen, desto besser für sie. Vollkommen unvermittelt trat sie dem vor ihr sitzenden Elf mit dem bestiefelten Fuß vor die Brust, sodass dieser in den Sand geschleudert wurde und fuhr dann auf der Stelle herum. Die linke, leere Klaue schoss vor, packte den zweiten Elfen an der Kehle, zerrte ihn mit brutaler Kraft zu Boden. "Warum bei allen Feuergeistern aus Zumaks Grotte mischst du dich in meine Angelegenheiten ein, Spitzohr?", brüllte sie ihm ins Gesicht während sie den Dolch zum Stoß erhob.
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Mali - 27.03.2011, 20:22
Alduron fiel durch den tritt der Orkin in den sand und blieb dort ein wenig liegen. Benommen erhob er sich und näherte sich von hinten.
Besorgt blickte er zu dem zweiten ork.Langsam hob er seine klinge und hielt sie der Orkin an den rücken."Lasst den Elfen los."
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Ena - 27.03.2011, 20:33
"Nyu..."
Blinzelnd öffneten sich blaue Augen, blinzelten ein paar Mal. Die anfangs runde Pupille nahm eine Sichelform an, die es dem Katzenjungen erlaubte, in der Dunkelheit der Kiste zu sehen, in der er sich befand. Er war bewusstlos geworden, nachdem ein gewaltiger Ruck ihn ins Wasser geworfen und auf holprigem Weg an den Strand gespült hatte. Das rauhe Holz hatte seine Ellbogen aufgeschürft und sein Schwanz war irgendwo verklemmt, zusammen mit dem Haarband, das sich gelöst hatte bestand die Kiste aus zwanzig Prozent Junge und achtzig Prozent Haaren. In seiner gekrümmten Position wurden auch die Ohren gequetscht - zu allem Überfluss war der Deckel der Kiste unter ihm. Würde er jetzt verhungern müssen? Es gab keine Chance, sich allein aus diesem Holzgefängnis zu befreien. "Argh!" Etwas zwickte ihn in den Fuß. Stirnrunzelnd schaute er nach unten und erkannte, warum er so weich gelegen hatte...unter ihm war sein Bruder begraben. Oha. "Haku? Geht es dir gut? Hast du...kannst du uns hier rausholen? Au, das ist mein Zeh..." Der Katzenjunge verrenkte sich halb, damit sich sein Skorpion-Bruder halbwegs ordnen konnte und sie endlich herausbrachte. Während deiser Turneinlage begann die Kiste natürlich zu rappeln, aber leider nicht so weit, dass sie umkippen würde.
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Redeyes - 27.03.2011, 20:40
Lanas blick war immernoch etwas verschwommen, doch sie meinte gestalten zu erkennen die unter den bäumen standen... oder waren die schatten dort nur ein gemeines zusammenspiel von Licht schatten und Wind? "Hey! Ist da jemand?" verzweifelt versuchte sie näher an land zu paddeln doch sie hatte das gefühl das sie nur im schneckentempo weiterkam.
nach einer gefühlten ewigkeit war das wasser flach genug das sie stehen konnte. Lana lies sich einfach ins Wasser plumpsen und und schlängelte sich zum ufer. Sofort ging es ihr besser als sie festen Sand unter ihrem Körper fühlte und es wurde sogar noch besser als sie aus dem Wasser kam. Jetzt konnte sie die gestallten an Land genauer erkennen und war erleichtert das es keine einbildung gewesen war. Sie bemerkte nichteinmal das die einte Frachtkiste in ihrer nähe sich bewegte.
Haikus stimme drang nur gedämpft an Hakus Ohr, doch langsam kehrten seine sinne zurück. "wie? Was? Kiste?" Dann erinnerte er sich sie hatten sich in der Frachtkiste versteckt, Haikus Geniale idee, zumindest hatte sie sich genial angehört. Aus der sich von Haku war die idee auch gut nur Haiku hatte dabei wohl vergessen das sein Bruder stacheln hatte. "ja moment... wo muss ich ansetzen... ich sehe im dunklen nicht so gut wie du..."
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Fangzahn - 27.03.2011, 21:19
Für einen Augenblick zerfloss Nemedains Hals scheinbar zu Sand, der zwischen den Fingern der Orkfrau versickerte. Dann rollte sich der Elf zur Seite und sprang auf, mit seinem Hals war wieder alles in Ordnung. Vorsichtig überprüfte er, ob das Stück Holz noch in seinem Umhang war. Es war an seinem Platz. "Denk nach, Ork. Bei Deiner Rasse mag es anders ablaufen, ich jedoch lasse keinen Elfen vor meinen Augen sterben, nur, weil es nicht meine Angelegenheit ist."
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Lias - 27.03.2011, 21:57
Mit schrillem Kreischen flog Samila dem Elfen, der der Orkin das Schwert in den Rücken hielt, ins Gesicht. Allerdings hieb der Donnerfalke nicht mit Klauen oder Schnabel. Mit einem vergnügten Grinsen trat Gar näher. Samila hingegen drehte nach der Attacke eine Runde und landete wieder auf seinem Schulterpanzer. Es war an der Zeit deeskalierend einzugreifen. Der Tragg war an der Spitze des Turms, jetzt musste man den Teil des Traggs finden, der wieder hinunter wollte.
"Ihr irrt Euch, Nemaron, wir Orks handeln genauso. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich das eben auch gesagt", die Luft knackte, als sich ein wogender Ball aus Blitzen zwischen Gars Händen formte: "Und ich würde vorschlagen, dass wir uns alle etwas beruhigen."
Mit zwei Schritten war Gar neben der Orkin: "Wir wissen nicht, ob es noch mehr Elfen auf dieser Insel gibt. Falls ja, werden wir abgeschlachtet, wenn einem dieser beiden etwas passiert." Dies war leise, sodass es nur die Orkin hören konnte.
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Grimbor - 27.03.2011, 22:11
Eben noch war Tharka im schönsten Nahkampf, dann mit einem mal wieder frei gerissen von ihren Gegnern. Den einen, den in ihrem Rücken, hatte sich irgendein Vogelvieh geschnappt, der andere hatte sich irgendwie - es war zu schnell gegangen, als dass sie gesehen hätte wie - ihren Griff entwunden und war auf Abstand gegangen. Dafür war mit einem mal ein weiterer Ork aufgetaucht, der nun leise auf sie einredete. Irgendwie hatte sie das Gefühl, dass er etwas damit zu tun hatte, dass der Elf mit der Klinge von ihr abgelassen hatte und so entschloss sie, ihm erst einmal zu vertrauen, auch wenn sie nicht wusste, welchem Stamm er angehörte. Ihre Waffe sinken zu lassen war sie jedoch auch nicht gewillt.
"Wenn es mehr von denen gibt, dann umso besser...", antwortete Tharka, ebenfalls flüsternd aber sich dabei keinenfalls so viel Mühe gebend wie der Schamane, "... ich hab' Hunger und an den beiden ist ja nichts dran. Und wenn das, was ihnen zustößt meine Klinge ist, dann ist das eine saubere Sache. Da werden die anderen gar nicht erst erfahren, was passiert ist. Nimm' du dir den da vor..." Sie nickte mit dem Kopf zu dem unbewaffneten Elf, den sie zuvor an der Gurgel gehabt hatte. "... und ich schnapp' mir den anderen. Kriegst auch die Leber, wenn du willst."
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Lias - 27.03.2011, 22:21
"Essen? Solche Schwächlinge? Da lasse ich sie lieber für die Aasfresser liegen", ein Hitzkopf, na klar. Krieger waren irgendwie alle gleich. Draufhauen, wenn es tot ist noch ein bisschen draufhauen und dann vielleicht Fragen stellen, meistens etwas wie "Ist es tot?", um danach nochmal draufzuhauen, nur um sicherzugehen.
"Aber der eine hätte bereits tot sein müssen. Dein Messer hat ihn am Hals durchtrennt und dann doch wieder nicht."
Gar ließ den Blick durch den Wald wandern: "Wir befinden uns auf unbekanntem Territorium. Und was auch immer dafür gesorgt hat, dass wir alle hier landen, wird uns sicher nicht in Ruhe lassen."
Gar war sich inzwischen ziemlich sicher, dass der Untergang des Schiffes kein Zufall gewesen war. Irgendetwas hatte es versenkt. Und das, obwohl an der Oberfläche nichts zu sehen gewesen war.
"Lassen wir sie noch eine Weile am Leben. Und wenn es nur ist, um sie als Köder zu verwenden."
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Fangzahn - 28.03.2011, 04:22
Nemedain beobachtete die beiden Orks. Der Neue schien sich ein wenig zu beruhigen. Garoth regelte das schon. Er blickte zu dem anderen Elfen hinüber, wegen dem er sich eingemischt hatte. Zwar hatte der Vogel des Orks sich nicht sonderlich aggressiv verhalten, trotzdem sah der Elf arg mitgenommen aus. Er trat an ihn heran und fragte leise: "Kannst Du laufen?"
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Mali - 28.03.2011, 12:08
Alduron blickte zu dem anderen Elfen und nickte schwach. "Bin nur etwas benommen durch die wunde an der stirn und der beule am Hinterkopf.
Ich glaube nicht das der Vogel mich ernsthaft angreifen wollte. Nur wegtreiben.
Sollen wir den Orks trauen?", fragte er dann leise.
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Fangzahn - 28.03.2011, 13:20
"Bleib wachsam.", antwortete Nemedain. "Der Eine scheint in Ordnung, wartet innerlich aber wahrscheinlich nur darauf, uns los zu werden." Er sah noch mal zu den Orks hinüber. Dann blickte er den Strand entlang. "Hast Du Überlebende gesehen?"
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Mali - 28.03.2011, 13:41
"Bis jetzt seid ihr die einzigen, die ich gesehen habe. Von den leuten, mit denen ich gereist bin habe ich keinen mehr gesehen."
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Grimbor - 28.03.2011, 21:37
Tharka hätte es ohne zu zögern mit den beiden Elfen aufgenommen. Bei Zumaks Feuerhölle, sie hatte es mit ihnen aufgenommen. Aber nun, da auch dieser Ork sich gegen sie stellte, sah das schon ganz anders aus. Gegen alle drei - falls der Ork sie angreifen sollte wenn sie die Elfen erledigte - hatte sie eher wenig Chancen. Sie würde sich also vorerst beugen müssen.
Langsam entspannte sie sich, ließ die Klinge sinken. "Ich nehme nicht an, dass du einen besseren Vorschlag hast, wo wir Essen und Waffen her kriegen?", wandte sie sich an den Ork, die Elfen nun komplett ignorierend. Doch sie brauchte die Antwort gar nicht erst abwarten. Sein Gesicht sprach Bände. "Vielleicht hat es ja was angeschwemmt...", äußerte sie nach einigen Augenblicken der Stille eine Vermutung, "... am Strand liegt Treibgut, geborstene Planken und zerstörte Kisten. Vielleicht finden wir eine, die noch intakt ist. Ich bin übrigens Tharka..."
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Lias - 28.03.2011, 22:07
"Garoth vom Donnerberg-Klan", behutsam löste Gar seinen Dolch vom Gürtel und reichte ihn Tharka: "Ich brauche ihn nicht. Schneide damit ohnehin nur Kräuter zurecht, die Klinge braucht vermutlich einen Wetzstein." Mit einem Seitenblick auf die beiden Elfen nickte Gar Tharka zu. Der Ork traute den beiden nicht einmal so weit, wie er spucken konnte. Bloß, weil er den einen geheilt hatte, hieß das nicht, dass er nicht mit einem Messer in den Rücken rechnen musste. Elfen waren tückisch. Sie stellten die gemeinsten Fallen in ihren Wäldern auf. So mancher Holzfäller war schon in einer gestorben.
"Sollten sie angreifen, töten wir sie, aber nicht so. Das ist unehrenhaft."
ein Seufzer entrang sich seiner Kehle: "Zum Strand also. Komm, Samila." Der Falke glitt von dem Ast, auf dem er gesessen hatte auf Gars Schulterpolster.
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Ena - 30.03.2011, 20:11
"Woher soll ich bitte wissen, wo du ansetzen musst? Ich habe keine Augen im Rücken - warte..." Haiku machte in der Kiste einen halben Purzelbaum, bis er mit dem Bauch auf seinem Bruder lag und sich die Angelegenheit genauer betrachten konnte. "Oh nein, wir liegen auf dem Deckel. Warte. Ich hab eine Idee. Wir versuchen die Kiste umzuwerfen. Komm, rück ein bisschen - aua - sei froh, dass dein Gift mir nichts mehr tut...genau. Und jetzt stemmen wir die Arme hoch..." Er tat die Dinge, welche er befahl und warf sich dann nach einem "3,2...1!" gegen die Seitenwand der Kiste, die durch ihre gemeinsame Wucht zur Seite umklappte. Etwas bedröppelt schüttelte Haiku den Kopf. "Gut, versuchs mal zu greifen...ich glaub mein Schwanz steckt zwischen zwei Brettern fest..."
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Redeyes - 30.03.2011, 20:52
Haku klopfte mit seinen Scheren gegen den deckel. "hmm ich denke ich sollte ihn aufkriegen, aber nachher musst du mir verraten wie du es geschafft hast dir den Schwanz einzuklemmen." Haku nahm anlauf, na ja soviel er in der Kiste halt bekommen konnte, und warf sich gegen den Deckel der kiste... doch ausser einem dumpf klingenden schlag passierte nichts. "oh man, stabieler als ich gedacht habe..." ein knarzen ging durch das holz und der Deckel der kiste viel zu boden, zusammen mit Haku der noch daran lehnte. benommen blieb Haku auf dem Deckel liegen.
Lana musterte die gestallten, blieb aber ein paar meter auf abstand. zwei waren Elfen, die hatte sie schonmal gesehen, doch die anderen beiden wesen hatten sie nocch nie gesehen. Sie hatte noch nie Orks gesehen, nur von ihnen gehört.
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Grimbor - 31.03.2011, 18:55
Sie mussten gar nicht weit gehen, um etwas interessantes am Strand zu finden. Um genau zu sein mussten sie sich nicht einmal in Bewegung setzen, es reichte völlig, sich zum Strand hin umzudrehen. Die Schlangenfrau, die sie von dort aus unschlüssig beobachtete drängte sich ja geradezu auf. Allerdings handelte es sich bei ihr kaum um das, worauf Tharka spekuliert hatte. Was auch immer sie war, sie war definitiv nicht essbar. Schlangen als Nahrung zu betrachten hatte Tharka sich spätestens damals abgewöhnt als der Schamane ihres Stammes, der diesbezüglich eine andere Meinung vertrat, nach dem Genuss einer offenbar giftigen Otter in ein ziemlich qualvolles Delirium gefallen und nach einigen Tagen daran krepiert war. Was Schlangen betraf, so konnte man Tharkas Meinung nach ohnehin nur auf eine Art mit ihnen verfahren: sie zertreten.
"Ich glaube nicht, dass irgendwer von uns das hier essen will...", wies sie Garoth auf den Neuankömmling hin, "... aber ich bin trotzdem ganz stark dafür, es zu töten..." Mit sadistischem Grinsen, in jeder Hand einen Dolch tat sie einen Schritt in Richtung der Tierfrau. "Oder ist das etwa einer eurer Freunde, Baumschmuser?", fragte sie hämlich über die Schulter rufend bei den beiden Elfen nach.
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Ena - 01.04.2011, 17:38
Die schwungvolle Befreiungsaktion brachte Haiku dazu, in einer sehr ungünstigen Pose zu landen. Warum war sein Bruder auch so ein Tollpatsch? "Ich...das ist kompliziert." Der Katzenjunge krabbelte über ihn hinweg, streckte sich erstmal, jetzt wo er wieder auf beiden Füßen stand und umfasste dann Hakus Schwanz, um ihn mit einem Ruck auf die Beine zu ziehen. "Ist auch unwichtig. Wo sind wir hier gelandet?"
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Redeyes - 01.04.2011, 17:58
Etwas perplex blickte Lana zu Tharka. "wie... wieso...?" Was sollte das, sie war hier gestrandet, hatte nichteinmal zur gänze die Lage erfasst und nun kam diese Orkfrau und sprach davon sie zu töten und zu essen. Was hatte sie falsch gemacht. Instinktiv wich sie von tharka zurück um nicht bekanntschaft mit den dolchen zu machen.
Haku seufzte. "das ist es immer wenn du noch zeit brauchst um dir ne ausrede einfallen zu lassen..." Er blickte sich um, doch auf die frage seines Bruders konnte er nur mit einem Schulterzucken antworten. "keine ahnung... ich würde gerne wissen was überhaupt ansich passiert ist..."
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Lias - 01.04.2011, 18:42
"Ruhig, Tharka", Garoths Hand lag blitzschnell auf Tharkas rechtem Arm. Typisch Krieger. Dachten kürzer als sie spucken konnten.
"Es könnte eine Einheimische sein. Und dann finden wir vielleicht einen Weg von dieser Insel herunter", kopfschüttelnd betrachtete Gar die Orkin, dann die Schlange. Ein Tiermensch, aber anscheinend harmlos, zumindest auf den ersten Blick. Aber Gar war Schamane. Schamanen misstrauten dem ersten Blick grundsätzlich. Man konnte nicht wissen, welche Hinterhältigkeit sich hinter einer harmlos anmutenden Schale verbarg.
"Und sie kann sprechen. Immerhin, das deutet auf Verstand hin."
Re: Insel: msg
Grimbor - 01.04.2011, 19:26
"Das können die beiden Spitzohren da hinten auch und ich würde nicht davon ausgehen, dass sie sonderlich helle sind", entgegnete Tharka, "Wenn du nicht gewesen wärst würde ich sie jetzt grade beide ausbluten und sie wären mir von sich aus in die Klingen gelaufen. Klingt nicht nach Verstand..." Dennoch wirbelte sie den Dolch in ihrer Linken herum, sodass sie ihn mit den Fingern um die Parierstange, die Klinge gegen ihren Unterarm gedrückt, wieder fing. Unmöglich, so damit zuzustoßen. Unter Orks galt es als Zeichen der Friedensbereitschaft, seine Waffen so zu halten. Auch den anderen Arm ließ sie unter dem Druck von Gars Griff sinken.
Mit einem herausfordernden Nicken wandte sie sich an die Tierfrau. "He, du, Schlange!", rief sie sie an, ohne jedoch näher an sie heran zu treten, "Wer bist du? Weißt du, auf was für einem von den Göttern verfluchten Stück Land wir hier sind? Und wie wir hier wieder weg kommen?" Sollte die Schlangenfrau doch mal zeigen, ob sie nützlich war...
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Redeyes - 01.04.2011, 19:38
Lana traute der ganzen sache noch nicht, doch immerhin war es bereits einmal ein anfang. "Mein Name ist Lana, aber ich kann dir leider nicht sagen wo wir hier sind. Das Schiff auf dem ich reiste wurde in der nacht von merkwürdigen Wasserwesen angegriffen und versenkt, nur durch glück habe ich überlenbt und bin hier gestrandet, daher kann ich deine fragen leider nicht beantworten."
Lana befürchtete bereits das diese antwort die Orkin verärgern würden, doch was hätte sie sonst sagen sollen? Sie konnte ja froh sein das sie nichgt für eine der Angreifer gehalten wurde.
Re: Insel: msg
Mali - 01.04.2011, 21:20
Alduron blickte zu der schlangenfrau und lächelte schwach.Dann riss er sich etwas stoff von seinem hemd ab und presste es gegen die platzwunde an der stirn.
Re: Insel: msg
Lias - 02.04.2011, 00:02
"Wasserwesen? Wie sahen die aus?", plötzlich noch interressierter machte Garoth einige Schritte nach vorne. So langsam ergab der Untergang des Schiffes einen Sinn zu ergeben. Jenachdem, wie stark diese Wesen waren, war es ihnen ein Leichtes ein bereits vorhandenes Loch knapp über der Wasseroberfläche zu verbreitern. Wenn dem so war, würden sie auf keinen Fall über den Wasserweg von der Insel entkommen können. Garoths Herz verkrampfte. Seinem Meister war es schon vor der Abreise nicht gut gegangen und einen weiteren Lehrling würde er niemals ausbilden können. Gar musste zurück zum Donnerberg, ohne ihn würde der Stamm untergehen, früher oder später.
"Also, die Wasserwesen", aus Garoths Stimme klang mühsam unterdrückter Tatendrang.
Re: Insel: msg
Grimbor - 02.04.2011, 00:16
"Hässlich, schuppig, fischig...", antwortete Tharka anstatt der Schlangenfrau, "Sie scheinen recht rege tätig zu sein. Mein Schiff haben sie auch geentert. Dank den Feuerdämonen, dass ich überlebt habe..." Von plötzlicher Ratlosigkeit gepackt ließ die Kriegerin sich in den Sand sinken, sackte in sich zusammen. Die Schlangenfrau war auch keine Hilfe, ebenso wenig wie die beiden Elfen oder Gar. Sie alle waren Opfer der selben Macht. Schiffbrüchige, deren Schiffe von mysteriösen Fischwesen auf den Grund gebohrt wurden. Das Wasser - soviel stand für Tharka fest - war der Feind. Aber ebenso wenig traute sie dem Dschungel, der dicht am Strand ansetzte und was den Strand betraf, so waren dort die übrigen Schiffbrüchigen. Ebenfalls niemanden, den sie nicht als Feind bezeichnet hätte, abgesehen einmal von Gar, vielleicht. Sie war umringt von Feinden, überall waren sie. Und sie konnte sie nicht einmal bekämpfen. Ein Gefühl, dass Tharka lange nicht mehr gespürt hatte, kroch in ihr auf: Verzweiflung.
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Lias - 02.04.2011, 00:29
"Was lebt kann man töten", Gar klopfte Tharka auf die Schulter: "Und ich werde jedes einzelne Wesen von einem Blitz erschlagen lassen, das zwischen mir und dem Donnerberg steht. Mein Klan wird sterben und ich werde hier nicht tatenlos sitzen, während das passiert!", Gars Stimme war zu einem Donnern angeschwollen. Schnaubend stapfte Gar in Richtung Strand, breitbeinig, als wolle er die ganze Welt herausfordern. Weithin nur Wasser zu sehen. Traggkacke! Mit einem seltsamen Feuer in den Augen kam Gar bei der kleinen Gruppe an: "Mit einem Floß können wir nicht entkommen. Die Wasserwesen haben Schiffe versenkt. Also gilt es herauszufinden, ob dies wirklich eine Insel ist, oder ob sie irgendwo ans Festland grenzt." Gar brach einen Ast von einem nahen Baum und band ein Stück roten Stoffes daran fest.
"So, wenn wir jetzt die Insel einmal umrunden, merken wir es wenigstens. Komme mit, wer will. Aber damit hier Herumzulungern erreichen wir garnichts!"
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Grimbor - 03.04.2011, 10:24
Eine Veränderung war - so schien es Tharka - plötzlich in Garoth vorgegangen. Sie hatte ihn zuvor als zurückhaltend und grüblerisch, als zaghaft und weich eingeschätzt, doch nun sprachen plötzlich Feuer und Entschlossenheit aus seiner Stimme. Ein Feuer, wie Tharka es selten gehört hatte. Vielleicht war dieser Ork doch stärker als sie es zuerst vermutet hatte. Stärker vielleicht sogar, als so mancher Ork, den Tharka im Lauf ihres Lebens getroffen und getötet hatte. Sie konnte nicht umhin, ein plötzliches Aufwallen von Respekt für den Schamanen und sein Feuer zu empfinden.
Und dieses Feuer war ansteckend. Auch ihre eigene Kraftlosigkeit, die aufkeimende Verzweiflung, schmolzen in der Glut seiner Worte und entfachten neue Flammen in Tharkas Brust. Mit Elan kam sie wieder auf die Beine, straffte ihre Gestalt. "Ich folge dir, Bruder!", verkündete sie fest entschlossen, "Ich folge dir bis zu deinem Donnerberg oder in Zumaks Feuerhölle, wenn es mich eher dorthin führt. Kein Elf oder Fischmensch soll sich unserem Volk in den Weg stellen. Und tun sie es, dann gnaden ihnen die Dämonen! Wenn sich eines dieser schuppigen Monster auf dem Strand zeigen sollte, dann umso besser für uns!" Und mit wenigen schwungvollen Schritten holte sie zu Garoth auf, überholte diesen sogar und setzte sich an die Spitze des Zuges. "Wer zurück bleiben will, den halte ich nicht auf...", rief sie über die Schulter den Elfen zu, "... aber erwartet nicht, wir euch dann noch irgendwie helfen werden."
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Redeyes - 03.04.2011, 12:47
Lana nickte als Tharka die Wasserwesen beschrieb, sie selbst hatte ja nun wirklich nicht mehr als schatten gesehen und hätte dem Schamanen wohl keine wirklich gute beschreibung geben können. "Ich möchte euch auch begleiten um dieses Land zu erkunden." Lana musterte den Ork, während ihre beiden kleinen mit mistrauischem Blick dessen Falken auf seiner Schulter musterte.
Haku lies seinen blick über den strand schweifen. "Schau mal Bruder da sind noch mehr Kisten angeschwemmt worden, las uns mal nachsehen was wir da finden."
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Fangzahn - 03.04.2011, 13:05
Da Tharka sich bereits in Bewegung setzte, sah sich Nemedain gezwungen, einige Schritte mit zu laufen, um seine Bedenken zu dieser Idee zu äußern. Zar war es nicht falsch, herauszufinden, in was für einer Lage sie sich tatsächlich befanden, doch er hatte so seine Zweifel. Sie waren weit vom kurs abgekommen und erst dann von etwas angegriffen worden. Er kannte die Karten dieser Lande gut: Hier dürfte es gar kein Land geben. Er bezweifelte also stark, dass sie das Festland finden würden. Und etwas war noch wichtiger: Sie brauchten etwas zu Trinken, um zu überleben. Seinen eigenen Wasserschlauch hatte er verloren und die anderen konnten - wenn überhaupt - nicht mehr viel Wasser dabei haben.
"Wir brauchen Trinkwasser. Die Insel zu umrunden ist eine gute Idee, doch wir müssen den Strand bald verlassen, um eine Quelle zu finden.", warf er ein.
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Grimbor - 03.04.2011, 14:03
"Halte lieber die Augen nach etwas Lebenden offen, Elf", entgegnete Tharka ohne sich umzudrehen, "Wir bringen es zur Strecke und bluten es aus. Blut ist besser als Wasser. Es ist nie zu salzig, um es zu trinken, selbst das von Fischen nicht. Ich möchte wetten, dass auch diese Fischmenschen trinkbares Blut haben." Sie stieß ein kurzes, verächtliches Lachen aus, hielt aber nicht in ihrer Bewegung inne. Mit dem neuen Ziel vor Augen, dieses Land zu erkunden, waren auch ihre altem Energien zurück gekehrt. Nur immer vorwärts. Je schneller sie diesen Strand anschnitten, desto schneller würden sie auch etwas zu essen finden. Etwas mit Blut in seinen Adern.
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Ena - 03.04.2011, 20:19
"Ich vermute, unser Schiff ist gekentert und hat unsere Kiste abgeworfen. Gute Idee die Kisten zu durchsuchen, vielleicht finden wir etwas zu essen." Bevor er allerdings hinter Haku herging, krabbelte er noch einmal in seine Kiste, fischte sein Lederband aus der hinteren Ecke hervor und band sich die Haare zu einem Pferdeschwanz zurück. Neugierig überholte er seinen Bruder und rüttelte am Deckel der nächsten Kiste, die Beine gegen die Kistenwand gestemmt. "Hm..."
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Redeyes - 03.04.2011, 20:43
Haku schloss zu seinem Bruder auf und versuchte seine scheren wie ein brecheisen einzusetzen, allerdings nicht ganz so erfolgreich wie gewünscht. "hmm sind wir auf der richtigen seite? vieleicht hat es diese kisten auch auf den kopf gestellt."
Lana blickte zu Tharka. "das beste ist wohl wenn wir uns aufteilen." sie blickte zu den beiden elfen. "Es bringt nichts wenn wir alle gleichzeitig das gelände erkunden und dem strand entlang laufen. Am besten sucht ihr beiden doch nach einer süsswasserquelle, das währe efizienter."
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Mali - 04.04.2011, 10:23
Alduron nickte leicht und blickte zu Nemedain."Wasser wäre prima."
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Grimbor - 04.04.2011, 22:14
"Gut, dann bleibt ihr beiden Baumschmuser zurück und sucht euch Wasser, wenn euch Blut nicht gut genug ist...", stimmte Tharka, sich nun doch umdrehend, dem Elfen zu, "Ihr würdet uns ohnehin nur aufhalten. Wenn wir wieder hier sind schauen wir in den Wäldern nach, was die Bestien hier von euch übrig gelassen haben. Ich nehme mir dann dein Schwert, Spitzohr, wenn ich bis dahin nichts besseres gefunden habe." Sie stieß ein gemeines, kehliges Lachen aus, doch dies war keineswegs ein Zeichen davon, dass sie dies nur zum Scherz sagte. Tharka meinte diese Worte bitter ernst und es kümmerte sie nicht im geringsten, dass mit den Elfen geschehen würde, wenn sie sie zurück ließen.
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Lias - 04.04.2011, 22:42
"Genug der Worte", Gar winkte Lana und Tharka zu: "Zum Strand." Samila schüttelte die Federn aus und hob flügelschlagend ab. Einen Moment lang sah Gar dem Vogel nach. Samila könnte es bis zum Festland schaffen. Und wenn sie das schaffen konnte, würde sie es auch zum Donnerberg schaffen. Andererseits würde sie ihn nie hier zurücklassen. Also auch keine Möglichkeit den Klan zu verständigen, ohne es sich mit dem Donnerfalken zu verscherzen.
"Und wenn wir etwas finden, das auch nur annähernd nach Beutetier aussieht, schnappen wir es uns."
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Fangzahn - 05.04.2011, 12:06
Nemedain blickte den dreien nach. Dann drehte er sich um und betrachtete den Weg, den er und der andere Elf gleich einschlagen würden. Der Strand ging über in einen weiteren mehrere meter breiten Ring aus Sand, in dem alle paar Schritte die Palmen standen. Danach verschwand der Strand und die die vereinzelten Palmen wuchsen dichter Vegetation. Nemedain lächelte angesichts der Herausforderung. Das würde nicht leicht werden. Er setzte sich in Beweung und vertraute darauf, dass sein Begleiter ihm folgen würde. Nach hinten fragte er: "Mein Name ist Nemedain. Wie kann ich Dich nennen?"
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occ: Mali, guck mal in die Post (;
Re: Insel: msg
Mali - 05.04.2011, 12:13
"Mein name ist Alduron Wolkensturm.Aber ihr könnt mich Alduron nennen."
Ruhig folgte er dem anderen in den wald hinein."Hier sieht es anders aus als auf Plant. Aber ich war auch nicht so oft in den wäldern. Ich bin eigentlich ein Händler und auch ein wenig Krieger, den ich muss meine waren beschützen können.Und natürlich mein Leben." Alduron schmunzelte leicht.
ooc: habs gelesen.
Re: Insel: msg
Grimbor - 05.04.2011, 19:28
Im Grunde genommen war es Tharka wirklich nur recht, die beiden Elfen los geworden zu sein. So dürr, so schwächlich, wie die beiden ausgesehen hatten - wie ihre gesamte Rasse aussah! - wären sie in einem Kampf mehr Hindernis denn Unterstützung sein, geschweige denn hätten sie ein vernünftiges Marschtempo durchgehalten. Einzig die Klinge des einen Elfen nicht dabei zu haben bedauerte sie ein wenig. Nun, die beiden Dolche würden mehr als ausreichen um mit allem fertig zu werden, was sich ihnen in den Weg stellen würde. Es wäre eben eine etwas größere Herausforderung. Das Garoth ihr eine Hilfe sein würde bezweifelte sie nicht. Einzig was die Schlange an ging hatte sie so ihre Bedenken.
Einen Sandstrand entlang zu laufen war nie eine angenehme Sache. Sand machte vielleicht einen soliden Eindruck, aber in Wirklichkeit war er ungemein trügerisch. Er gab unter ihren Tritten nach, ließ sie einsinken. Nicht weit, kaum mehr als zwei Fingerbreit, aber genug um es zu einem mühseligen Gang wurde. Binnen weniger Minuten hatten die rauen Körner ihren Weg in Tharkas verbliebenen Stiefel gefunden, scheuerten zwischen dem Leder und der Fußsohle und hätte sie einer Rasse angehört, die mit weniger Hornhaut gesegnet war, es hätte ihr wohl glatt die Füße wund gerieben. Hinzu kam die Hitze. Der Sand unter ihrer bloßen Sohle schien zu glühen und von oben stach die Sonne auf ihren unbedeckten Schädel. Tharkas Reaktion darauf war jene, die sie immer an den Tag legte, wenn ihr etwas nicht gefiel: sie wurde ungehalten, übellaunig und verspürte den aufsteigenden Drang zu töten.
"Sand! Nichts als verdammter Sand!", beklagte sie sich lauthals obwohl natürlich auch ihre beiden Gefährten nichts dafür konnten, "Ich brauche eine Abwechslung. Etwas lebendes. Etwas, was man töten kann!" Wie um ihr Vorhaben zu demonstrieren ließ sie die beiden Klingen durch die Luft zucken. "Ich vergesse mich noch, wenn ich nicht bald etwas aufschlitzen kann..."
Re: Insel: msg
Lias - 07.04.2011, 16:42
"Vielleicht finden wir ja ein Fischwesen, das du aufschlitzen kannst", Garoth grinste hinterlistig: "Allerdings müsstest du dann schneller als der Blitz ein. Wobei ich gerne ein Fischwesen fangen würde. Um ihnen ihre Geheimnisse zu entreißen. Wie viele Blitzschläge sie wohl aushalten?" Samila kam mit einem leisen Schrei flatternd zu Garoth geflogen. Für einen Moment beugten Vogel und Ork ihre Köpfe zueinander. Es wirkte fast als würde der Falke mit dem Ork sprechen.
"Samila hat etwas gefunden. Humanoid. Mehr kann ich nicht erschließen. Weiter am Stand entlang. Es sind zwei."
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Fangzahn - 07.04.2011, 18:19
Alduron und Nemedain gingen zwischen den klebrigen Palmen vorbei auf die Wand aus Vegetation zu. Abrubt endete der Sand und ging in eine Art Erde über. Überall wuchsen plötzlich Pflanzen und nach wenigen Schritten war das Licht fast vollkommen verschwunden. Ein dichtes Blätterdach verschluckte die Sonnenstrahlen, nur selten brach einer durch und spendete gerade genug Licht, um sehen zu können. Als Elfen waren Nemedain und Alduron in Wäldern aufgewachsen. Ihren Augen konnte diese Dunkelheit nichts anhaben. Er drehte sich zu Alduron um.
"Packen wir es an."
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Grimbor - 07.04.2011, 22:19
"Zwei gleich?", wiederholte Tharka mit offenkundiger Begeisterung die Worte des Orks, "Wenn sie feindselig oder nutzlos sind, dann kriegt jeder einen. Lässt du mir die Herzen? Kriegst dafür auch die Leber von meinem..." Ohne eine Antwort abzuwarten beschleunigte sie ihre Schritte, spurtete den Strand entlang so gut es der feuchte Schlick nahe an der Wasserkante zuließ. Immer wieder überspülten gebrochene Wellen ihre Füße, brachten angenehme Kühlung. Und dann sah sie es. Auf den ersten Blick wirkte es wie ein großes Bündel aus Tang und Treibholz, kaum einer näheren Betrachtung wert, doch als sie näher kam erkannte Tharka, dass es ein humanoides Wesen in völlig durchnässter Kleidung war. Es schien keine besondere Gefahr darzustellen, dennoch verlangsamte Tharka ihre Schritte und näherte sich ihm vorsichtiger. Jetzt konnte sie auch die Rasse des Wesens erkennen, die spitzen Ohren waren unverkennbar. Noch ein Elf. Widerliches Gesocks.
"He, Spitzohr!", sprach sie ihn an, als sie neben ihm stand und gab ihm probehalber mit dem bestiefelten Fuß einen harten Tritt in die Rippen, "Lebst du noch? Kriegst du irgendwas mit? Oder hat Zumak schon deine Seele gefressen?"
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Vicati - 08.04.2011, 21:12
Ein schmerzhafter Tritt in die Seite holte Larias aus seinen Tagträumen zurück, in die er nach seiner ankunft am Strand verfallen war. Schnell rollte er sich von der Quelle des Schmerzes weg und sprang auf. Im Gegenüber stand eine Orcin. Bei diesen rabiaten Aufweckmethoden hatte der Elf gar nichts anderes erwartet.
"Der Segen der Wispernden Haine sein mit Euch, verehrte Dame aus dem Volke der wilden Orcs. Aus der Tatsache, dass Ihr mir nicht gleich Eure Waffe ins Herz gestossen habt, entnehme ich, dass Ihr nicht unbedingt auf einen kämpferische Konflikt aus seid. Es würde mich sehr beruhigen, wenn Ihr diese Vermutung bestätigen könntet", begann Larias mit einer formvollendeten Verbeugung, wobei er sogleich in die hochtrabende Redensart der Hainbewahrer verfiel. Da er nur selten Orcs gesehen hatte, kam er nicht auf die Idee, dass diese - und vor allem gerade dieses Exemplar - dies schnell negativ auffassen konnten.
Erst jetzt fiel sein Blick auf den anderen Orc, der neben der Orcin stand. Dieser sah deutlich weniger kriegerisch aus. Auch vor ihm verbeugte sich Larias.
"Auch Ihr seid mir gegrüsst, der Segen der Wispernden Haine sei mit Euch, verehrter Orcherr.
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Mali - 08.04.2011, 21:18
Alduron blickte sich etwas um und war verwirrt ob der vielen pflanzen und tiere die er sah."Einfach gradeaus gehen?"fragte er Nemedain freundlich.
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Fangzahn - 08.04.2011, 21:35
"Ja, das wäre ein guter Anfang.", antwortete Nemedain und ging vorsichtig weiter. Sie mussten aufpassen, denn niemand konnte ahnen, was sie in diesem Dschungel erwartete.
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Grimbor - 08.04.2011, 21:55
"Steck' dir deinen Segen sonst wo hin, Baumschmuser!", fuhr Tharka den Elfen ruppig an und überlegte, ob sie ihre Antwort auf diese kurze Rede, von der sie die Hälfte nicht verstanden hatte, nicht noch auf eine Art und Weise bekräftigen sollte, die der Elf garantiert verstand. Mit dem Handrücken. Sie entschied sich schließlich dagegen, da Gar inzwischen zu ihr aufgeholt hatte und er die Sache sicher nur wieder verkomplizieren würde. "Bedank' dich lieber bei ihm, dass ich dich nicht sofort abgestochen habe...", ergänzte sie deshalb mit einem Fingerzeig zu dem Schamanen hinüber, "Wenn es nach mir gehen würde, dann würde ich jetzt dein Blut trinken und deine Brust nach deinem schwächlichen Herz durchwühlen, Elfchen..." Es gelang ihr nicht, ihren Missmut über diesen Umstand zu verbergen. Sie hatte es ja auch gar nicht ernsthaft versucht. Verdammt, wäre sie bloß nicht auf diesen Gar gestoßen. Aber sie brauchte ihn. Ihr gemeinsames Ziel verband sie. Und er war ja auch wirklich in Ordnung, wäre er nur nicht so ein verdammter Denker, der nicht einfach mal zuerst zuhauen konnte. Wäre sie nur nicht auf dieser verdammten Insel gelandet!
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Redeyes - 08.04.2011, 22:10
Lana hatte sich ruhig verhalten während sie den beiden Orcs gefolgt war. Im gegensatz zu den beiden hatte sie weniger probleme sich auf dem Sand zu bewegen, schlieslich hatte sie ja auch keine Füsse die einsinken konnten.
Neugierig musterte sie den Elfen den Tharka am strand gefunden und ziemlich unsanft geweckt hatte. Sofort war wieder die agresive art der Kriegerin durchgebrochen und in diesem moment fragte sich Lana ob es nicht besser gewesen währe mit den anderen beiden Elfen die Insel zu erkunden und auf Wassersuche zu gehen. Doch sie verwarf den gedanken wieder, falls es Garoth nicht gelang Tharka unter kontrolle zu halten müsste sie eingreifen.
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Lias - 09.04.2011, 00:18
Das erste, was Gar durch den Kopf schoss war eine Antwort, die dem Elfen empfahl sich seine Haine in eine bestimmte Körperöffnung zu schieben. Dies grade noch herunterschluckend, griff Gar nach dem Elfen und zog ihn mit einer Hand auf die Beine. Mit der anderen holte er seinen Wasserschlauch hervor und reichte ihm den Elfen: "Trinkt." Samila lehnte wieder ihren Kopf an Garoths: "Das ist nicht der Humanoide, den Samila meinte." Zwei Augenpaare, beide mit stechendem Blick, richteten sich auf den Elfen: "Hast du hier Fischwesen gesehen, Hainhüter? Und wie bist du auf diese Insel gelangt? Ich merke, wenn du lügst."
Gar mochte den Elfen nicht. Dies war einer jener Bastarde, die Orks töteten, weil sie einen Teil der Wälder abholzten. Seine Kleidung verriet ihn, auch wenn die Gezeiten ihr zugesetzt hatten.
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Mali - 09.04.2011, 11:46
Alduron bahnte sich seinen weg durch diesen Wald, immer hinter Nemedain bleibend. Manchmal musste er sein schwert zur hilfe nehmen um ein paar äste und blätter beiseite zu schieben.
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Ena - 09.04.2011, 12:50
Haiku nickte Haku zu, wandere einmal um die Kiste herum und klopfte probehalber alle Seiten ab, um herauszufinden, wo der Deckel sein könnte. "He, hier, glaub ich! Versuchs mal dort." Zu der Seite gegenüber von der, die sie eben probiert hatten winkend, hüpfte er ungeduldig auf dem Sand. Er brauchte wirklich etwas zu essen - und wenn es nur ein paar Scheiben aufgeweichten Zwieback gab.
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Fangzahn - 09.04.2011, 13:14
Die beiden Elfen mussten nicht lange gehen. Nach einiger Zeit wurden die Geräusche dieses Dschungels lauter. Nemedain bemerkte weiter geradeaus eine Bewegung und versteckte sich hinter dem nächsten Baum. Vorsichtig sah er um den dicken Stamm des Baumes herum, um herauszufinden, was dort vor sich ging. Er entspannte sich: Nicht weit entfernt flogen harmlos aussehende Tiere umher, klammerten sich an Bäumen und großen Pflanzen fest und flogen wieder los. Es waren an die zwanzig Exemplare und obwohl Nemedain diese Wesen noch nie zuvor gesehen oder von ihnen gehört hatte ging er davon aus, dass sie noch nicht ausgewachsen waren. Sie schienen noch recht unsicher zu sein und verfehlten einen Baum manchmal um einige Handbreit. Von der Tiergruppe ging ein schwaches Schimmern aus. Nemedain blickte zu Alduron, nickte, verließ seine Deckung und bewegte sich auf die Gruppe zu.
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Redeyes - 09.04.2011, 13:21
Haku blickte zu seinem Bruder und wechseltte zu seiner seite. "jop scheint der Deckel zu sein..." er entdeckte ein kleines loch in der kiste. "super ein punkt wo ich ansetzen kann, diese kiste habe ich gleich offen." mit ein paar gezielten hieben hatte Haku das loch genug vergrössert das er mit seinen scheren direkt ansetzen und das Holz aufschneiden konnte. Witzigerweise war in der Kiste ein Fass eingelagert das fein säuberlich abgedichtet worden war. "hmm... das ist doch... ein Lagerfass mit dem Schinken das sie am Hafen eingeladen haben... glaube ich zumindest."
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Ena - 10.04.2011, 14:17
"Schinken? Ein Fass in einer Kiste?" Ein wenig verwirrt beugte sich Haiku über den Inhalt, als würde er erwarten, dass sofort etwas daraus hochspringen würde, doch da nichts kam, sprang er auf den Rand der Kiste und versuchte die Dichtung des Fasses zu entfernen, was ihm am Ende auch gelang. Gierig lächelnd holte er ein Stück von dem Schinken hervor, der sich tatsächlich in dem Behältnis befand und begann in der Hocke, immernoch auf der Kiste sitzend, daran herumzunagen.
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Mali - 10.04.2011, 14:25
Alduron hatte ebenfalls die vogelähnlichen wesen entdeckt und ging darauf zu.
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Redeyes - 10.04.2011, 14:32
Haku nickte. "Ja das Fass ist abgedichtet so das der Schinken nicht schlecht wird, aber die Kiste kann man besser Transportieren und stapeln, darum die doppelverpackung." Haku schnappte sich ebenfalls ein stück Schinken und nahm gierig einen bissen. "Sag mal Bruder.... was machen wir jetzt? wir wissen ja nichteinmal wo wir sind."
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Mali - 10.04.2011, 17:07
Einer der Vögel kam in Aldurons nähe geflogen und betrachtete das fremde wesen, genau wie der Elf den Vogel betrachtete.Alduron streckte die hand aus um den Vogel zu berühren und das tier blickte ihn neugierig an, um dann auf seine hand zu klettern.
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Vicati - 13.04.2011, 19:47
Oh ja, das hatte er vergessen, Orcs hatten ja keine Manieren. Nun, zumindest die weiblichen. Dankbar nahm Larias den Wasserschlauch des anderen Orcs entgegen. Dieser wirkte weiser und weniger aggressiv. Vielleicht war er ein Schamane. Larias hatte schon ein paar alte in den Hainen gesehen und die hatten eine ähnliche Ausstrahlung gehabt.
"Nun dann, ich danke Euch, Schamane - Ihr seid doch ein Schamane, hab ich recht? - sowohl für das Wasser, als auch dafür, Eure Gefährtin von einer Dummheit abgehalten zu haben", er nahm noch einen kleinen Schluck und reichte den Schlauch wieder zurück. "Und was Eure Fragen betrifft: Ich habe nur die Fischwesen gesehen, die mein Schiff angegriffen haben. Ich habe wohl als einer der wenigen überlebt."
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Lias - 13.04.2011, 20:52
"Ob Tharka eine Dummheit begängen hätte, ist unsicher", mit zusammengekniffenen Augen beobachtete Garoth den Elfen: "Garoth, Schamane des Donnerbergstamms. Ihr seid ein Hainhüter." Das letzte Wort hätte genauso gut Traggscheiße sein können.
"Ich kann nicht grade sagen, dass zwischen meinem Klan und den Hainhütern ein freundliches Verhältnis besteht, aber im Moment werde ich darauf verzichten Euch den Schädel einzuschlagen."
Garoth deutete in den Wald: "Dort drin sind zwei Elfen auf der Suche nach Wasser. Alle hier wurden auf die eine oder andere Weise von den Fischwesen attackiert. Sucht nach den Elfen oder bleibt bei uns. Mir ist's gleich."
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Grimbor - 13.04.2011, 21:27
"Such' besser nach den anderen Spitzohren", fiel Tharka Gar ins Wort, "Ich mag dein Gesicht nicht und die Art wie du redest auch nicht. Die könnte mich dazu verleiten eine - wie hast du so schön gesagt - Dummheit zu begehen..." Die Worte waren eine unverhohlene Drohung und ebenso waren die gebleckten Zähne der Orkin alles andere als ein freundliches Grinsen. Doch das hätte wohl jeder außer einem Blinden sofort verstanden.
Dass auch Garoth keine hohe Meinung von dem Elfen zu haben schien und auch ihm zweifellos die erstere seiner beiden vorgeschlagenen Optionen lieber, wäre registriere sie mit Wohlwollen. Er begann die Gereiztheit zu zeigen, die ein anständiger Ork gegenüber solchem Gesocks zu empfinden hatte. Elfen waren nur zu einem gut: zum krepieren. Also sollten sie - das war zumindest Tharkas Meinung - auch den Anstand haben und das gefälligst tun. Wenn schon nicht unter ihren Messern, dann doch hoffentlich in diesem absonderlichen Wald. Tharka kannte genügend Wälder aus ihrer Heimat um zu dem Schluss zu kommen, dass in diesem irgendetwas leben würde, was gefährlich genug wäre um Elfen zu fressen. Und sie hoffte inständig, dass dieses etwas den anderen beiden Spitzohren baldmöglichst über den Weg lief. Und dem dritten am besten auch gleich. Das wären dann schonmal drei Sorgen weniger, die sie auf dieser Insel hätten. Dann mussten sie nur noch die Schlangenfrau loswerden und einen Weg zurück in Garoths Donnerberge finden. Und das sollte ja wohl nicht so schwer sein!
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Vicati - 15.04.2011, 16:47
"Ich werde euch begleiten. Vielleicht möchten andere Überlebende etwas weniger rüde begrüsst werden als ich", antwortete Larias.
Diese Orcs schienen keine Elfen zu mögen. Und wenn jetzt noch ein weiterer auftauchen sollte, wusste er nicht, was diese Frau mit ihm tuen würde. Da begleitete er sie besser und versuchte das Schlimmste zu verhindern. Ausserdem wusste er nicht, wie gross dieser Wald war, einfach da hinein zu stolpern und nach zwei Elfen zu suchen war die sprichwörtliche Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Er könnte sie vielleicht finden, aber das würde lange dauern und Larias wurde das Gefühl nicht los, dass Tharka es begrüssen würde, wenn er in den Tod laufen würde. Wahrscheinlich würde sie dann sein Herz aufessen. Oder gleich seinen ganzen Körper.
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Grimbor - 15.04.2011, 19:12
"Wenn es nach mir ginge, dann bräuchte es keine weiteren Überlebenden zu geben", verkündete Tharka lauthals, "Wir kommen auch gut alleine klar und je weniger Leute dabei sind, desto weniger Ärger machen sie. Wenn es nach mir ginge, dann bräuchte es auch dich nicht mehr zu geben, Spitzohr. Andererseits ist an deinen mageren Knochen ohnehin so wenig Fleisch, dass es vermutlich nicht mal der Mühe lohnt. Gehen wir weiter. Und wenn du nicht nach kommst, Spitzohr mit deinen dürren Beinen, dann glaub' ja nicht, dass wir auf dich warten würden!"
Sie warf eines der Messer spielerisch in die Luft, fing es geschickt wieder am Heft auf und setzte sich dann in Bewegung. Weiter den Strand entlang. Gars komischer Vogel hatte gesagt, dass es da noch weitere Lebewesen gab. Vielleicht ja ein paar dicke, saftige Fischmenschen. Auch wenn Tharka keine Ahnung hatten, wie Fischmenschen schmecken mochten ließ ihr der Gedanke an deren trantriefendes Fleisch über einem gemütlichen Feuer das Wasser im Mund zusammen laufen und als sie sich umwandte und den anderen ein breites, boshaftes Lächeln zuwarf, glänzten ihre Fänge feucht.
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Lias - 17.04.2011, 00:35
"Solange wir nicht wissen, mit wie vielen Gegnern wir es zu tun bekommen, möchte ich auf keinen Verbündeten verzichten", Gar hatte zu Tharka aufgeholt und ging nun neben ihr: "Mut, Wildheit und Kraft zählen wenig, wenn sie einer Kombination aus Mut, Wildheit, Kraft und zahlenmäßiger Überlegenheit begegnen." Der Donnerfalke, Samila, war wieder in den Wolken entschwunden. Vermutlich kundete das Tier den Verbleib der anderen beiden Humanoiden aus. Gar schnaufte: "Auch wenn mir jedes andere Lebewesen lieber gewesen wäre als ein Hainhüter. Selbstgerechte Bastarde, alle von ihnen."
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Grimbor - 17.04.2011, 10:12
"Was soll das Spitzohr uns schon groß im Kampf nutzen?", entgegnete Tharka ohne sich dabei die Mühe zu machen, ihre Stimme zu senken, so dass Larias nicht hätte mithören können, "Wir können ihn in ihre Klingen stoßen und hoffen, dass möglichst viele Speere in seiner Leiche stecken bleiben, das ist alles. Schau ihn dir doch an! So hager wie der ist können wir ihn nicht einmal als Pfeilschirm nutzen. Wenn der einen ordentlichen Pfeil überhaupt aufhalten würde. Wahrscheinlich geht der glatt durch den Kümmerling durch..."
Garoths Worte mochten vernünftig sein, aber Tharka gab selten etwas auf Vernunftgründe. Ihre Entscheidung über den Elfen - und die anderen Elfen und die Schlange gleich mit - war bereits gefällt: es waren nutzlose Fresser, die ihnen alles streitig machen würden, was sie sich im Schweiße ihres Angesichts verschaffen sollten und hielten sie anderenfalls bloß auf. Zu schwach, zu klein, zu langsam. Es machte einfach keinen Sinn, sie mitzuschleifen. Außer vielleicht als Proviant. Aber dafür wollte Gar sie ja nicht hernehmen...
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Redeyes - 17.04.2011, 12:24
Lana seufzte und schlängelte sich zu Larias, den er wirkte noch recht geschwächt und irgendwie zweifelte sie daran das die beiden Orcs ihm helfen würden. Anstelle von 4 Orcaugen wurde er nun von 6 Schlangenaugen gemustert. "Keine sorge..." meinte sie gedämpft damit die beiden Orcs sie nicht hören konnten, "...die beiden helfen euch vieleicht nicht, aber bei mir könnt ihr euch absützen wenn es nötig ist." Sie seufzte sie hatte einiges über Orcs gehört, doch irgendwie schien sich eher die schlechteren sachen zu bewarheiten.
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Lias - 18.04.2011, 15:24
"Auch ich habe keine Waffen und mein Geschick im Kampf lässt zu wünschen übrig", Gar bleckte die Zähne: "Würdest du mich deshalb als nutzlos bezeichnen? Ähnlich verhält es sich bei diesem Elfen. Er mag nicht so aussehen, aber er wird uns nützlich sein." Tharka war Kriegerin. Wäre toll, wenn in diesen Muskelbergen auch Hirne stecken würden. Nicht, dass man den Kriegern daraus einen Strick drehen konnte. Sie waren genau dazu erzogen worden. Das Problem war nur, dass sie so in ihren Vorstellungen festgefahren waren, dass sie sich nicht anpassten.
"Dass die Fischwesen mehrere Schiffe nahezu gleichzeitig angegriffen haben lässt schließen, dass sie uns zahlenmäßig weit überlegen sind. Ich werde niemanden töten, der später ein Fischwesen töten könnte."
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Vicati - 20.04.2011, 21:54
"Vielen Dank, aber das ist nicht nötig. Ich bin schon wieder bei Kräften", antwortete Larias auf Lanas Angebot. "Aber Euren Namen könntet Ihr mir verraten. Ich bin Laria'Sakkander, aber nennt mich einfach Larias, das ist kürzer und einprägsamer."
Beim letzten Satz hatte er die Stimme erhoben, damit die zwei Orcs auch mithörten. Diese Spitze hatte er sich nicht verkneifen können. Dabei lauschte er den Worten der Orcs.
"Ich werde kein Fischwesen töten. Ich werde es aufhalten, aber sein Leben soll es erst beenden, wenn sein Schicksal es so will und nicht, weil ich es so will."
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Grimbor - 21.04.2011, 09:27
"ICH werde sein Schicksal sein, wenn uns so ein Fischmensch über den Weg läuft, verlass' dich drauf, Spitzohr!", ließ Tharka sich belehrend vernehmen, "Und was dich angeht, du musst entweder sehr dumm sein oder das Salzwasser hat dir das Hirn weggespült. Was müssen diese Monster noch machen außer dein Schiff zu versenken, damit du siehst, dass sie es verdient haben aufgeschlitzt zu werden?"
Wenn das irgendwie möglich war, dann hatten die Worte des Elfen Tharkas Meinung von Spitzohren im allgemeinen und diesem Exemplar im speziellen noch weiter ins Bodenlose stürzen lassen. Es war eine Sache, dass die Baumschmuser grundloses Töten, so zum Spaß eben, ablehnten. Aber wenn sie nicht einmal ihre Feinde umbrachten, wie war es dann überhaupt möglich, dass diese Weichlinge noch nicht längst ausgerottet waren? Orkstämme wurden wegen weit geringerem von ihren Nachbarn vernichtet. Da genügte es schon, nicht aggressiv genug zu sein, um den anderen als leichtes Opfer zu erscheinen. Es war einfach lächerlich, dass ein Wesen wie dieser Elf noch am Leben war. Aber sie war die letzte, die tatenlos zusehen anstatt die Dinge wieder ins rechte Lot bringen würde.
"Nenn' mir einen Grund...", zischte sie zu Gar, der neben ihr lief, diesmal ausnahmsweise so leise, dass wohl wirklich nur er es hören konnte, "... einen einzigen Grund, warum ich ihn nicht aufschneiden sollte. Er hat es selbst gesagt: er ist nutzlos. Er wird uns nicht helfen wenn es zu einem Kampf kommt. Seine Schwäche widert mich an. Das ist eine offene Beleidigung gegen jeden, der stark ist. Ich zerquetsche ihm die Kehle und schmeisse seine Leber ins Meer. Vielleicht nimmt das Meer dann seine Schwäche auf. So nutzt er uns am meisten..."
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Lias - 25.04.2011, 13:54
"Wir sind Orks. Wir bestimmen selbst über unser Schicksal und über das anderer, Elf", von allen Arten von Hainhütern, die es gab, hatten sie ausgerechnet einen der pazifistischen Sortierung erwischt. Für die Elfen, die versuchten einem die Kehle aufzuschlitzen, wenn man ihre Bäume fällte, konnte man wenigstens noch Respekt übrig haben. Aber was würde ihnen ein Elf nützen, der nicht kämpfen wollte? Die Antwort an Tharka fiel entsprechend aus: "Es fällt mir schwer einen Grund dafür zu finden, ihm am Leben zu lassen. Aber lass mich erst kurz mit ihm sprechen, vielleicht kann er uns irgendwie anders nützlich sein."
Gar ließ sich zurückfallen, bis er neben Larias ging: "Sagt, Larias, viele von den Hainhütern", Hainhüter klang wieder so, als spräche Gar Dunghaufen aus: "können mit den Geistern der Natur sprechen. Ich habe Ranken gesehen, die nach Kriegern gegriffen haben, habe Bäume gesehen, die Pfeile mit ihren Ästen aufhielten. Könnt Ihr so etwas auch?"
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Vicati - 25.04.2011, 14:33
"Ich beherrsche Bewahrermagie, ich kann das Wissen der Wlt um Hilfe bitten", antwortete Larias seelenruhig. "Und ich habe nicht gesagt, dass ich euch nicht helfen kann, ich werde nur niemanden töten."
Und werde mein Bestes tun, damit auch ihr beide niemanden tötet., fügte er in Gedanken an.
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Fangzahn - 26.04.2011, 04:28
Fasziniert beobachtete Nemedain die Tiere. Kurz überprüfte er noch einmal, ob von dem Exemplar auf Aldurons Hand wirklich keine Gefahr ausging, doch das Wesen sah auch bei näherer Betrachtung noch harmlos aus. Da weder Krallen oder scharfe Zähne zu sehen waren und sich die Viecher nicht auf sie, sondern auf Pflanzen stürzten, wagte es Nemedain, ihnen und der Lichtung den Rücken zuzukehren. Er ging zurück zu dem Weg, den sie bereits durch den Dschungel geschlagen hatten und verharrte einige Sekunden, um zu lauschen. Doch er nahm keine verdächtigen Geräusche war und auch seine scharfen Elfenaugen konnten kein Raubtier erkennen, das sie verfolgt hatte. Noch schienen sie nicht in Gefahr zu sein.
Wie, um diesen Gedanken zu bestrafen, fiel ihm eines der fliegenden Halbwüchsigen in den Rücken. Es war mit einer relativ hohen Geschwindigkeit gegen ihn geprallt, weshalb es ihn zu Boden warf. Nemedain rappelte sich sofort wieder auf und sprang einen Schritt zurück, um die Lage einschätzen zu können. Was er sah, gefiel ihm gar nicht. Der Frieden, der noch vor Sekunden auf der Lichtung geherrscht hatte, hatte sich in einen Luftkampf verwandelt. Das Flugtier, das ihn eben zu Boden geworfen hatte, flog weiter, wurde jedoch von zwei, dann drei Raben abgefangen und in Stücke gerissen. Mit vielen weiteren Lysolvs geschah das Gleiche. Dann wurden die Vögel, die, wie Nemedain jetzt bemerkte, für Raben eindeutig zu viele Augen und Flügel hatten, auf die Elfen aufmerksam.
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Mali - 26.04.2011, 19:35
Der Vogel der auf Aldurons hand gesessen hatte, flog verschreckt weg, als seine Artgenossen von Rabenähnlichen Vögeln angegriffen wurden. Alduron blickte zu Nemedain und dann wieder zu den Vögeln. "Wir sollten verschwinden."
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Grimbor - 26.04.2011, 21:15
"Auf deinen Hokuspokus können wir verzichten, Spitzohr!", höhnte Tharka von der Spitze der kleine Gruppe aus. Auch, wenn sie ihr Urteil über den Elfen längst gefällt hatte war sie doch neugierig gewesen, was Garoth mit diesem besprechen wollte und hatte so die Ohren gespitzt. "Das Wissen der Welt, hoho! Und was haben wir davon? Wirst du unsere Feinde mit Büchern erschlagen? Oder lässt du ihre Köpfe vor lauter Wissen platzen? Das Wissen der Welt! Ich zittere schon! Kannst du nicht lieber die Klingen der Welt um Hilfe bitten? Davon hätten wir... was ist das?"
In diesem Moment hatte Tharka etwas am Strand ausgemacht. Bewegungen, Bewegungen zwischen dem Treibgut, dass ein gutes Stück entfernt ans Ufer angeschwemmt worden war. Da waren irgendwelche Wesen und wenn sie ihre Augen nicht täuschten, dann waren es Humanoide. Wenn auch recht kleine Humanoide. Sie meinte zu erkennen, dass es zwei von ihnen waren und sofort dachte sie wieder an das, was der komische Vogel Gar angeblich verraten hatte. Teilweise bedauerte sie, dass es keine Fischmenschen waren und sie so wohl doch nicht zu ihrem ersehnten Kampf kam, aber immerhin: sie hatten etwas gefunden. Etwas, das man vielleicht endlich essen konnte...
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Ena - 01.05.2011, 16:02
"Na ja, ich habe genausoviel Ahnung wie du..." Nachdem der halbe Schinken auf einmal verschwunden war, setzte sich Haiku mit hoch konzentriertem Gesichtsausdruck in den Sand und versuchte anhand irgendwelcher Landschaftsdetails ihre Position einzuordnen, doch diese Insel sah anders aus als alles, was er bisher gesehen hatte. "Vielleicht sollten wir uns mal etwas umsehen, was meinst du? Einen Schlafplatz suchen..."
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Redeyes - 01.05.2011, 22:42
"Nennt mich Lana." Kaum hatte sich Lana vorgestellt wars auch schon wieder vorbei mit dem gespräch, da die Orcs sich wieder ein mischten und sich beschwerten. Obwohl sie zugeben musste das die aussagen von Larias im angesicht eines Angriffs der Fischmenschen nicht gerade beruhigend wirkte. Trotzdem verdrehte sie bei der antwort von Tharka genervt die Augen.
Haku brachte mit ein paar gezielten schlägen den Deckel wieder auf das Fass damit der restliche Schinken nicht schlecht werden konnten. "Umsehen sicher... aber wir können die Kiste in der wir hier angekommen sind unterschlupf suchen falls es Regnet, besser als unter einem Baum zu Schlafen." Haku streckte sich einmal und blickte sich um. "Hey schau mal Bruder, ich glaube da ist jemand...."
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Lias - 09.05.2011, 21:59
Die beiden Gestalten wirkten wenig bedrohlich. Auch bewegten sie sich als hätten sie nichts zu befürchten. Definitiv keine Jäger oder keine erfahrenen. Samila stieß herab, einen leisen Schrei ausstoßend. Gar übersetzte: "Dies sind die beiden, die wir suchen."
Der Ork wandte sich an Tharka: "Sie sehen zwar essbar aus, aber auch als könnten sie sich im Zweifelsfall einigermaßen wehren."
Mit vorgestreckten, leeren Händen trat Gar vor. Die universelle Geste "Ich dreh dir nicht den Hals um". Nicht, dass das einen Unterschied machen würde. Magie brauchte keine Waffen.
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Grimbor - 10.05.2011, 14:59
'...als könnten sie sich im Zweifelsfall einigermaßen wehren.' Im Zweifelsfall. Und einigermaßen. Das war doch gleichbedeutend mit 'vollkommen harmlos'. Und überhaupt: wo blieb denn der Spaß, wenn sich etwas nicht wenigstens ein bisschen wehrte? Tharka hatte kein Probleme damit, Orks zu respektieren, für die berechtigte Vorsicht kein Fremdwort war, aber was Gar hier abzog ging gründlich zu weit. Diese beiden Wichte hätten nicht den Hauch einer Chance, sie auch nur anzukratzen. Sie waren ja nicht einmal bewaffnet. Dennoch verzichtete sie darauf, zu widersprechen und folgte Garoth, der nun auf die beiden zuging, unverkennbaren Missmut im Blick.
Als sie näher kamen erkannte Tharka, mit was sie es hier zu tun hatten. Mit noch mehr Tiermenschen. Und so klein und hager wie die beiden waren vermutlich nicht einmal mit ausgewachsenen. Bei allen Feuerdämonen, Kinder! Das konnte keine Gefahr sein. Doch Garoth zu Liebe unterließ sie es, direkt zum Angriff überzugehen. Stattdessen entschied sie sich dafür, die beiden anzusprechen und so ihren Standpunkt zu festigen.
"He, ihr beiden!", rief sie barsch hinüber und deutete mit einer Klinge auf die jungen Tiermenschen, "Gebt uns etwas zu essen oder braten uns eure Schenkel und Herzen und Lebern!" Das war ein gerechtes Angebot. Das beinhaltete die Möglichkeit, dass sie die beiden am Leben ließ. Gar konnte ihr keinen Vorwurf daraus machen. Wobei sie insgeheim doch hoffte, dass die beiden nichts zu essen hatten, dass sie ihnen geben konnten.
Re: Insel: msg
Redeyes - 14.05.2011, 18:55
Haku blickte iritiert zu seinem Bruder. "was'n das für ein dämliches angebot dieser Grünhaut? Gib uns was zu essen oder wir essen euch.." äffte er Tharka nach. "woher weis die grünhaut überhaupt das wir was zuessen haben? meine wenn wir nichts hätten was währe dann gewesen?" bei der ganzen sache hatte Haku leider nicht aufgepasst und so vergessen seine stimme zu senken, so das die anderen vermutlich jedes wort gehört hatten.
Lana hatte versucht Tharka und Gar zu überholen, den sie fand es besser wenn sie mit den anderen Tiermenschen redeten, doch Tharka machte dies mit ihrer art sofort zunichte. "Wirklich toll... und soetwas nennt sich ehrenhafte Krieger... die beiden haben noch nichteinmal das Mannesalter erreicht... oder gilt es bei euch Orcs als Ehrenhaft Kinder zu erschlagen." Lana war sich, im gegensatz zu den beiden, durchaus im klaren das die beiden nicht unbedingt noch Kinder sein mussten, je nachdem konnte das bei einem tiermenschen sehr unterschiedlich sein, vorallem wenn äusserliche merkmale sich vor dem wachstum ausbildeten und bei diesem Skorpionjungen könnte dies durchaus der fall sein. Sie hoffte allerdings Tharka von einem angriff abhalten zu können, doch dann konnte sie unteranderem das wort Grünhaut und ein paar andere dinge aus der richtung der beiden hören, was ihre hofnung wieder zunichte machte.
Re: Insel: msg
Lias - 14.05.2011, 19:14
"Unter Orks eine durchaus annehmbare Verfahrensweise", knurrte Gar. Seine Hände ballten sich zu Fäusten: "Und nenn uns nicht Grünhaut. Oder soll ich dich Skorpionjunge nennen?" Gar wirbelte herum und ein anklagender Finger deutete auf Lana: "Es gibt Wesen, die es für ehrenhaft halten Orkkinder zu erschlagen! In ihren Wiegen! Versuch nicht mir vorzuschreiben, was ehrenhaft ist und was nicht. Zu viele Wesen habe ich gesehen, die Orks misshandelten, einfach nur weil sie Orks sind."
Der Schamane hatte sich sichtlich in Rage geredet. Sein Atem ging schwer und in seinen Augen lag ein Feuer. Ein hasserfüllter Blick traf Larias und für einem Moment sah es so aus, als wolle Gar den Elfen schlagen. Dann landete Samila auf seinem Schulterpanzer und gab einen gurrenden Laut von sich. Gar schien in sich zusammenzuschrumpfen.
"Wir sind gestrandet wie ihr und suchen etwas zu essen", die Stimme des Orks klang müde. Eigentlich müsste er dafür sorgen, dass Tharka niemanden umbrachte, aber im Moment hatte er alle Mühe sich selbst zurückzuhalten.
"Im Wald sind noch zwei Elfen. Sie suchen schon nach Proviant. Mein Donnerfalke hat euch erspäht und wir wollten nachsehen, ob es sich bei euch um Verbündete oder Feinde handelt." Gars Stimme wurde zu einem Grollen: "Also. Wie seid ihr hierher gelangt?"
Re: Insel: msg
Grimbor - 14.05.2011, 19:28
Es war ein Glück für die beiden Halbwüchsigen, dass Lana augenblicklich für sie in die Bresche sprang. Nicht, weil ihre Worte Tharka irgendwie besänftigen oder von ihrem Plan abbringen hätten können, aber dafür zog die Schlangenfrau sofort Tharkas geballte Wut auf sich, sodass die Worte des vorlauten Skorpionjungen gar nicht bis zu ihr durchdrangen. Für ihn mochte es also ein Glück sein. Für Lana hingegen, die es gewagt hatte, Tharkas Ehre in Frage zu stellen, sah das ganz anders aus.
"Jetzt hör' mir mal zu, Schuppengesicht!", brauste die Kriegerin auf und stieß ihren Finger grob gegen Lans Brust, "Ich weiß nicht, was deinesgleichen unter Ehre versteht, aber für uns Orks ist alles vertretbar, was zum erwünschten Ziel führt. Ehre, dass heißt für uns, nicht vor einem Stärkeren wegzulaufen und einem Schwächeren gegenüber nicht weich zu werden! Gleichheit für alle. Unehrenhaft, das sind Feiglinge und Schwächlinge. Und die beiden da..." Sie riss den Finger von Lanas Brust und deutete zu den beiden Halbstarken hinüber. "... sind garantiert schon alt genug, um ein Schwert zu tragen. Außerdem muss man auch gegen Welpen konsequent sein. Weil irgendwann können sie immer ein Schwert tragen!"
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Redeyes - 14.05.2011, 19:52
Diesesmal wich Lana nicht vor Tharka zurück, das war der fehler den sie beim erstenmal gemacht hatte und den würde sie nichtwiederholen. "Du wiedersprichst dir ja selbst, den es ist genau so feige und ein zeichen von Schwäche jemanden zu bedrohen der einem selbst unterlegen ist. Daran ist nichts Ehrenhaftes. Und es tut mir leid das man selbst die Kinder eures Volkes nicht verschont, doch das ist doch kein Grund selber solche schandtaten zu begehen. Nennt mich Naiv wenn ihr sonst meine ansichten nicht ertragen könnt, aber ändern wird das nichts." Sie blickte kurz zu Gar, den sein wütender blick war ihr nicht entgangen, vermutlich waren es wohl Elfen gewesen die Orks mishandelt haben, auch wenn er das bei seiner Schilderung weggelassen hatte.
Haku blickte ansich hinunter. "Na ja, Skorpionjunge währe nichteinmal falsch. Aber wenn ihr beiden nicht wollt das ich euch grünhäuter nenne dann verratet mir eure namen. Ich verrate euch meinen und dann können wir uns so anreden... und bedrohen müsst ihr uns auch nicht, wir würden mit euch teilen wenn ihr ganz normal fragt."
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Ena - 15.05.2011, 13:27
"Hey, Moment mal!" Haiku hatte die ganze Zeit zugehört, ohne etwas zu sagen, auch wenn er immer wütender geworden war. Jetzt hüpfte er mit einem Satz auf das Fass, wie um den Schinken darin vor den Orcs zu beschützen - und fixierte Lana aus der Hocke. "Du musst dich nicht für uns einsetzen, wir sind keine Kinder und können sehr gut auf uns aufpassen!" Er musterte sie kurz und wandte sich dann der Orcin zu, die seinen kleinen Bruder so gemein angequatscht hatte. Vor Wurt zuckte sein Schwanz wild umher. Mit ihr konnte man sicher nicht reden, aber der andere, der sah viel ruhiger aus und vernünftiger. Also wandte sich Haiku an ihn. "Mein Bruder und ich haben uns auf ein Schiff geschlichen und sind hierher gelangt, in einer Kiste. Wir haben dieses Fass mit Schinken gefunden und geben euch gerne etwas ab - wir sind nicht eure Feinde. Dafür erwarte ich aber auch, dass ihr uns nichts antut..." Dabei warf er einen Seitenblick auf die biestige Orcin.
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Grimbor - 16.05.2011, 12:43
"Du hast keine Ahnung, wovon du redest, Schlange", konstatierte Tharka und wand sich, nachdem sie die Sinnlosigkeit einer Diskussion mit der Tierfrau erkannt hatte, von dieser ab und stattdessen dem zweiten der beiden Jungen zu, der nun ganz offenbar auf sich aufmerksam zu machen versuchte.
"Mein Volk tötet nicht grundlos", verkündete sie, einen schritt auf diesen zu tuend, "Ich töte nicht grundlos. Ich töte, wenn es für meine Ziele notwendig ist. Wenn ihr auf unserer Seite seid und tut, was wir von euch verlangen, dann gibt es keinen Grund, euch etwas anzutun. Ihr habt Schinken? Gut! Dann gebt uns etwas davon. Im Gegensatz zu euch hatten wir allesamt keine Kisten, die uns durch die Brandung getragen haben und glaubt mir: dieser Kampf macht hungrig!"
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Mali - 16.05.2011, 14:03
Alduron blickte zu Nemedain und zerrte diesen von den angreifenden Vögeln fort,tiefer in den Wald hinein.Einige minuten später hörte er das Rauschen von Wasser und ging darauf zu.
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Lias - 16.05.2011, 21:48
Erneut war es nur der sanfte Druck von Samilas Krallen, die Gar davon abhielten jemanden anzubrüllen. Irgendjemanden. Einen Sack voller Jungtraggs zu hüten wäre leichter als das hier.
"Wir werden euch nichts tun. Solange ihr uns helft, werden wir euch helfen", die Gestalt des Orks straffte sich: "Garoth, Schamane vom Donnerbergstamm. Mein Falke hat euch gesehen." Samila funkelte den auf dem Fass stehenden Jungen an und machte ein verärgertes Klappergeräusch mit dem Schnabel: "Versucht nicht ihr mit der Hand näher zu kommen."
Gar legte Tharka eine Hand auf die Schulter: "Ich gebe euch mein Wort, dass wir euch nichts tun werden. Ist das akzeptabel?"
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Grimbor - 26.05.2011, 20:11
Im Stillen fragte sich Tharka, woher Gar die Gewissheit nahm, in ihrer beider Name sprechen und sie im Notfall davon abhalten zu können, den beiden Tiermenschen etwas anzutun. Wenn sie vor hatte, einen von ihnen zu töten, dann würde sie dies so schnell erledigen, dass Garoth gar nicht erst die Zeit dazu hatte, einzugreifen. Ganz gleich, ob er Schamane war und über magische Kräfte gebot oder nicht. Doch im Moment sah sie keinen Sinn darin, ihm zu widersprechen. Sie hatte ja wirklich nicht vor, zu töten. Und insofern auch keinen Grund, den Kameraden bloß zu stellen. Den einzigen, den sie hier hatte. Tiermenschen und Elfen konnte man ja schließlich kaum als solche ansehen.
"Gebt endlich den Schinken her, ihr Bälger!", forderte sie den näher stehenden der beiden Jungen, den Katzenartigen, sich ihrem eigentlichen Ziel wieder besinnend, barsch auf, "Wenn ihr schon was zu essen habt, dann ziert euch gefälligst nicht, es raus zu rücken. Nicht, dass ich es nicht doch noch mit den Messern aus euch heraus kitzeln muss..."
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Redeyes - 26.05.2011, 20:58
Haku schupste seinen Bruder mit sanfter gewalt vom Fass hinunter, irgendwie landete Haiku eh immer auf den Füssen, und umschlang das Fass mit seinem Schwanz. Praktisch mühelos hob er es hoch und ging zu der gruppe hinüber. Härter als Nötig setzte er das Fass vor Tharka ab und betrachtete den Dolch... "dieser Zahnstocher und kitzeln sind genau die worte die passen... guten appetit."
Lana blickte Haku und Haiku musternd an. Sie Kannte viele Tiermenschenfamilien, aber Skorpione waren recht selten... und es viel ihr schwer zu glauben das die beiden tatsächlich Brüder waren, auch wenn sie wusste das es nicht unmöglich war.
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Grimbor - 28.05.2011, 16:54
Eigentlich hätte die kleine Ratte es für diesen Kommentar verdient, die Dolche zu spüren zu bekommen. Eigentlich war diese furchtlose Kaltschnäuzigkeit eine Herausforderung, schuf eine Situation, in der Garoth es verstehen würde, wenn Tharka den kleinen Tiermenschen abstach. Sicherlich! Doch der Hunger war einfach stärker als der Drang, dem Balg eine gesalzene Lektion zu erteilen. Und so ignorierte Tharka die Worte schlichtweg und machte sich stattdessen über das Fass er. Mit der flachen Klinge, die Garoth ihr überlassen hatte, hebelte sie den Deckel auf - er saß erstaunlich locker. Die beiden Kinder mussten es wohl zuvor schon aufgebrochen haben - und augenblicklich stieg der verführerische Geruch von gepökeltem Fleisch in Tharkas Nase. Sie sog ihn mit wenig appetitlichem Geräusch tief ein, inhalierte diesen köstlichen Duft und schon lief ihr in ihrem Mund der Speichel zusammen.
"Was für ein Prachtstück!", verkündete sie an Garoth gewandt und griff derweil in das Fass um den Schinken hervor zu holen. Eine große, saftige Keule. Nunja, zumindest so saftig, wie Gepökeltes noch sein konnte, nachdem es eine halbe Ewigkeit im Salz lag. Ohne auf die anderen zu achten schob Tharka den Dolch in ihren Gurt, packte die Keule mit beiden Klauen und führte sie zum Mund. Mit scharfen Zähnen riss sie ein Stück heraus und verschlang es gierig, ohne dabei viel Zeit auf Kauen zu verschwenden. Sogleich verschwanden zwei weitere Bissen in ihrem Schlund. Die Blicke, die die anderen ihr bei ihrem wenig ansehnlichen Mahl zuwarfen, nahm Tharka gar nicht wahr. Erst nachdem sechs, sieben Mundvoll Fleisch in ihrem Magen gelandet waren und der schlimmste Hunger nachließ fielen ihr die anderen wieder ein, deren Existenz sie vorübergehend vollständig ausgeblendet hatte.
"Willst du?", fragte sie Garoth schmatzend und hielt ihm den Schinken hin.
Re: Insel: msg
Ena - 03.06.2011, 15:57
Es war beinahe unmöglich Haiku tatsächlich so von etwas zu schubsen, dass er flach auf den Boden fiel. So landete er auf magische Weise auf den Füßen und beobachtete wenig begeistert den weiteren Verlauf der Ereignisse. Statt sich über die Essgewohnheiten der Orcin aufzuregen, beugte er sich zu Haku und stuppste ihn mit dem Ellenbogen an. "Hey, da sagst du nie wieder etwas über meine Manieren, oder?" Grinsend stellte er sich wieder auf und verschränkte die Arme hinter dem Rücken, von einen Fuß auf den anderen tretend.
Re: Insel: msg
Lias - 06.06.2011, 18:57
Mit der rechten Hand griff nach Garoth nach dem Schinken und biss ein paarmal ab. Einem aufmerksamen Beobachter wäre aufgefallen, dass er genau ein Viertel aus dem Rest herausbiss. Danach reichte er den Schinken an Haiku weiter. Beruhigende Wärme füllte seinen Magen, ließ einen Teil der Anspannung entschwinden.
"Wir sollten die Elfen suchen", mit einem misstrauischen Blick bedachte Gar die Wasseroberfläche: "Ich habe keine Lust hier auf dem Strand überrannt zu werden."
Re: Insel: msg
Redeyes - 08.06.2011, 18:10
Haku kicherte bei der bemerkung seines Bruders und nickte zustimmend. doch auf einen weiteren kommentar verzichtete er nach einem mistrauischem blick auf die Orcin.
Als Garoth Haiku das Stück schinken anbot schien Haku etwas verwirrkt zu sein, warum ass der Orc nicht das ganze stück? oder war das eine art geste? Haku wuste es nicht doch als er die szene beobachtete viel ihm plötzlich auf das die anderen beiden ja noch gar nichts bekommen hatte. Hastig schnappte er sich zwei schinkenstücke und bot sie Larias und Lana an.
Lana schenkte Haku einen dankbaren blick als er ihr ein stück Schinken reichte und nahm ebenfalls ersteinmal einen kräftigen bissen. Danach wandte sie sich an Garoth. "Glaubt ihr sie haben vieleicht schon etwas gefunden, einen Fluss oder vieleicht sogar See?"
"Moment, hier am Strand sind noch einige Kisten, sollten wir die nicht zuerst bergen? währe doch schade wenn der restliche Schinken einfach absaufen würde und vieleicht finden wir was nützliches nebenbei."
Re: Insel: msg
Ena - 19.06.2011, 12:20
"Ich stimme Haku vollkommen zu. Wenn es noch mehr Schinken gibt, sollten wir uns den auch holen!" Eifersüchtig wachte er über das restliche Fleisch in seinen Armen und blickte sich um. Andererseits..."Was meinst du mit 'überrannt werden'? Gibt es noch hier auf der Insel Feinde?"
Re: Insel: msg
Grimbor - 19.06.2011, 19:56
"Auf der Insel nicht...", erwiderte Tharka, doch sie sah Haku dabei nicht an. Ihr Blick ruhte auf dem restlichen Schinken in den Armen des Tiermenschen, den dieser umklammert hielt als wäre er sein Kind. Als ob der Bursche überhaupt schon in dem Alter dafür wäre! In jedem Fall legte er da eine sehr beschützende Art an den Tag. Eine Art, die Tharka, die immer noch Hunger hatte, alles andere als gefallen wollte. Warum hatte sie den Schinken überhaupt wieder abgegeben? Doch jetzt konnte sie wenig tun, um ihn wieder zu bekommen. Ihr blieben nichts als begehrliche Blicke übrig.
"Unsere Feinde...", furh sie nach kurzem Zögern fort, "... werden von da kommen." Sie deutete mit der kurzen Klinge auf die Wellen hinaus, ohne jedoch den Blick von dem Schinken abzuwenden. "Wenn diese Fische auf Boote klettern können, dann können sie auch an Land kommen. Und sie werden viele sein. Sie waren viele als sie mein Schiff versenkt haben und nachdem es den anderen hier ähnlich ging werden noch mehr dort draußen sein. Sie werden ans Ufer kommen und euch kleine Maden mit in ihr tiefes, kaltes, dunkles Reich nehmen." Sie lachte rau auf. Der Gedanke, dass die kleinen Tiermenschen von den Fischwesen in die Tiefe gezogen wurden hatte tatsächlich seinen Reiz. "Aber zuerst werden sie diese Klingen zu spüren bekommen. Das wird ein lustiges Schlachtfest! Wie viel wir wohl mitnehmen können, ehe sie uns überwältigen?"
Selbstverständlich hatte Tharka nicht vor, sich hier auf diesem hässlichen Strand erschlagen zu lassen. Oder sich den Fischen auch nur im offenen Kampf zu stellen. Sie würde in den Schatten des Dschungels lauern und aus dem Hinterhalt töten. Aber das mussten die Kleinen ja nicht wissen. Sollten sie ruhig ein bisschen Schiss haben. Sollten sie ruhig glauben, dass sie alle zum Sterben verdammt waren.
Re: Insel: msg
Lias - 19.06.2011, 20:28
Mit brummiger Stimme mischte sich nun auch Garoth ein: "Ich werde nicht hier sterben. Mein Klan braucht mich. Ohne mich gibt es keinen Schamanen und ein Klan ohne Schamane ist kein Klan mehr. Die Fischmenschen werden wir mit Stahl und Donner zurück in ihr kaltes Grab treiben!"
Mit zwei langen Schritten war Gar bei der nächsten Kiste und schlug mit zwei Fausthieben den Deckel ein. Mehr Pökelfleisch. Für eine Zeit würde es ihnen hier nicht an Essen mangeln.
"Wir nehmen soviel mit, wie wir tragen können. Ich möchte nicht unbedingt direkt am Meer übernachten. Wir alle haben gesehen, was die Fischmenschen tun können."
Ächzend stemmte Garoth eine Kiste hoch und hielt sie vor dem Bauch, bevor er Richtung Wald nickte: "Also los. Jeder trägt, wofür seine Kraft reicht."
Re: Insel: msg
Mali - 23.06.2011, 16:46
Alduron lief vor den Vögeln davon, mit Nemedain im Schlepptau.
Irgendwann war Nemedain plötzlich verschwunden. Laut rufend suchte Alduron nach Nemedain aber konnte ihn nicht finden. Also ging er weiter zur Quelle und füllte erstmal seinen wasserbeutel. Dann setzte er sich hin und überlegte ob er nun hier sitzen bleiben sollte um auf die anderen zu warten oder lieber zurückzugehen zum Strand.
Re: Insel: msg
Redeyes - 27.06.2011, 19:47
Haku beobachtete Garoth. Offensichtlich hatte er noch nie einen Schamanen gesehen und der junge tiermensch schien sich auch nicht so richtig vorstellen zu können was er sich unter einem Schamanen vorzustellen hatte, dazu gab es einfach zuviele sachen die herumerzählt wurden.
Nach einem kurzen momentg stapfte er zurück ins Meer, bis er etwa bis zu der hüfte im Wasser stand und begann nach Kisten mit Pökelfleisch zu suchen. Jedesmal wenn er eine Fand packte er sie mit seinem Schwanz und warf sie richtung strand. leider gab es nur ein paar Kisten die er so erreichen konnte, aber besser als nichts. Wieder an land öffnete er zwei der Kisten um die Fässer herauszuholen. Eines Hob er erneut mit seinem Schwanz hoch um es zu tragen, das zweite rollte er einfach so vorsich her.
Lana beobachtete erstaunt wie Haku die Kisten an land warf. "der Junge hat ja ganz schön viel kraft wenn er die Kisten so weit werfen kann..." sie wandte sich an Haiku. "Ist das.. ähm normal bei deinem Bruder.. ich meine, war er immer schon so stark oder liegt das in der Familie?"
Während sie auf die antwort wartete schälte sie ebenfalls ein Fass aus der Kiste, sie konnte ein solches Fass nicht mit den Armen Hochheben, aber dank ihren seitenköpfen konnte sie zwei der Fässer vorsich herrollen.
Re: Insel: msg
Grimbor - 27.06.2011, 21:27
Tharkas primäres Augenmerk galt den Fässern - schließlich hatte sie noch immer Hunger und wer wusste, was sich dort drin noch alles leckeres fand? - doch das hieß nicht, dass sie die anderen aus den Augen gelassen hätte. Sie traute ihnen nicht. Nicht einmal Garoth. Dem vielleicht ein bisschen, weil er ein Ork war und ein Schamane noch dazu. Wobei gerade ersteres ein guter Grund gewesen wäre, ihm nicht zu trauen. Zumal er einem anderen Stamm angehörte. Wie auch immer, den anderen traute sie noch weniger. Und an diesen kleinen Tiermenschen schien, wie sich nun zeigte, doch mehr dran zu sein als sich zuerst gezeigt hatte. Von wegen hilflose Kinderchen! Der mit den Skorpionscheren würde ihr vermutlich einen ordentlichen Kampf liefern ehe sie ihn abstach. Dass er keine Chance hatte, das verstand sich von selbst. Aber es wäre wohl doch schmerzhaft, ihn zu töten. Nicht, dass diese Aussicht Tharka je hätte abschrecken können.
Andererseits... warum sich die Hände schmutzig machen, wenn das gute so nahe lag? Sollte der kleine Tiermensch sich ruhig mit den Kisten plagen. Sie war da schlauer. Sie griff sich direkt die Fässer. Denn wer die hatte, der hatte auch, was drin war. Mit dem Dolch war es ein leichtes, die schmalen Bretter der Deckel aufzuhebeln. Wenn man die nötige Kraft besaß, verstand sich. Gespannt brach Tharka das erste auf, spürte bereits, wie ihr das Wasser im Mund zusammenlief als sie einen Blick hinein warf und erblickte darin...
"...Wolle? Was bei allen Dämonen soll ich mit Wolle? Wollt ihr mich verarschen? Da ist überhaupt kein Schinken in den Fässern..."
Re: Insel: msg
Lias - 27.06.2011, 21:42
"Nimm die Wolle mit. Zumindest ein Fass. Für Verbände." Garoth war dazu übergangen ein Fass zu tragen und ein weiteres vor sich her zu treten. So langsam begann sich ein Bild zu formen. Ein Bild eines Lagers. Am besten an einer Süßwasserquelle gelegen, mit einer Holzbarrikade. Sicher würde sich der Ork dort zwar nicht fühlen. Aber es würde eine Verbesserung ihrer Lage darstellen. Mit einem Knurren begann Gar in den Wald zu stapfen: "Und nun die anderen verdammten Elfen suchen."
Re: Insel: msg
Ena - 28.06.2011, 15:49
"Je älter er wird, desto stärker wird er. Er kommt nach unserer Mutter. Hey, ich rede später mit dir, ja? Ich werde ihm helfen! Hey, Haku!" Der Katzenjunge lief auf seinen kleinen Bruder zu und versperrte ihm so den Weg. "Ich habe eine Idee!" Als hätte er überhaupt keine Angst, sich an dem Giftstachel zu stechen, nahm er den Schwanz seines Bruders in die Arme und legte ihn flach auf den Boden. Dessen Scheren als Werkzeug benutzend, brach er den Boden einer großen Kiste aus dieser und schnürte ihn mit seinem Haarband fest. Anschließend rollte er einige der kleineren Fässer so auf den behelfsmäßigen Lift, dass er sie hinter sich herschleifen konnte. Das Fass, welches er vorher mit dem Schwanz getragen hatte, rollte er nun vor sich her. "Na, was sagst du dazu? Ist das nicht genial? Sag mir, wenn es dir zuviel wird, dann machen wir eine Pause, Kleiner." Haiku wuschelte Haku durch die Haare und stieß das Fass voraus, dem Orc folgend.
Re: Insel: msg
Redeyes - 30.06.2011, 23:16
Haku betrachtete erst etwas iritiert das gespann das sein Bruder da an seinem Schwanz befestigte. Er war es sich gewohnt etwas damit zu tragen, aber ziehen hatte er noch nie versucht. Er versuchte einige Schritte zu gehen und es gelang ihm tatsächlich die Fässer mitzuziehen. "hmm... cool funktioniert sogar... denke mal solange das gelände nicht gleich zu stark bergauf geht sollte ich damit klarkommen... und ausserdem ist es ein gutes Krafttraining.
Lana beobachtete die beiden nach Haikus aussage verwundert. vorallem als der Katzenjunge so sorglos mit dem Skorpionstachel umging war sie eindeutig besorgt, sie selbst war praktisch imundd gegen jedes Gift, aber bei dem jungen. Doch schlusenndlich ging alles glatt und sie folgte Garoth ebenfalls, genau so wie die beiden Brüder, und rollte dabei zwei fässer vor sich her.
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Vicati - 01.07.2011, 20:04
Larias beobachtete die ganze Szenerie. Hunger hatte er keinen, deshalb erhob er erstmal keinen Anspruch auf den Schinken. Die Tiermenschenkinder erregten schon viel mehr seine Aufmerksamkeit. Ein Skorpion und eine Katze. Und auch noch Brüder. Scheinbar schien es bei diesem Volk gang und gäbe zu sein, dass Familienmitglieder einander etwa so sehr ähnelten wie ein Zwerg einem Ork. Er hatte, abgesehen von Lana und diesen beiden allerdings erst zwei Tiermenschen getroffen - Zwillinge, ein gewaltiger Bärenmann und eine kurioserweise winzige Schmetterlingsdame - , so dass er nicht glaubte, dass sein Wissen besonders repräsentativ war.
Als nun begonnen wurde, ide Kisten und Fässer zu sammeln, war endlich eine Gelegenheit da, seine Magie zu demonstrieren. Die Schnitzereien in seinem Armband begannen, in verschiedenen Farben zu leuchten. Die anderen schienen ihn gar nicht zu beachten und sammelten einige Fässer ein. Schliesslich hatte er genug macht gesammelt und mit einem hohen Klirren lösten sich Reihen aus leuchtenden Schriftzeichen aus seinem Armband. Sie sammelten sich wie ein Schwarm zuerst über dem Elfen, dann sausten sie in alle Richtungen davon. Gruppen aus Buchstaben hoben mühelos Fässer und Kisten in die Luft, bis gut ein Dutzend Gefässe in der Luft schwebten.
"Wenn ihr wollt, hätte ich noch genug Kraft, um noch mehr zu tragen", sagte er spöttisch in Tharkas Richtung.
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Mali - 01.07.2011, 20:10
Alduron blickte sich nocheinmal um ,dann ging er den selben weg zurück woher er gekommen war. Vorsichtig bewegte er sich durch den wald und lief dann etwas schneller bis er endlich den strand erreichte. Von weitem konnte er schon die anderen erkennen.
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Grimbor - 01.07.2011, 20:57
Es war nicht einmal nötig, die Unbeeindruckte zu spielen. Tharka war schlicht und ergreifend nicht beeindruckt. Dieses bisschen Hokuspokus würde garantiert nicht dazu führen, dass sie das schwächliche Spitzohr irgendwie ernster nehmen würde. Auch wenn der Elf sich im Moment ganz offenbar wahnsinnig toll vor kam, so überlegen wie er drein blickte. Für einen Moment erwog sie, ihm das überhebliche Grinsen mit der Faust aus dem Gesicht zu wischen, doch sie verwarf den Gedanken rasch. Das war es nicht wert. Sie hatte es nicht nötig, diesem Baumschmuser zu beweisen, dass sie es konnte. Und sich selbst musste sie es nicht beweisen. Sie war sich sicher, dass er einen unerwarteten Schlag nicht würde abwehren können. Es würde ihn hintüber in den Sand werfen und die Kisten Fässer würden zu Boden purzeln.
Stattdessen schenkte sie ihm nichts als ein mitleidiges Kopfschütteln. "Wenn das so ist, Spitzohr, dann haben wir ja vielleicht doch noch eine Verwendung für dich gefunden. Bis wir dich als Köder für irgendein Raubtier brauchen kannst du unser Muli sein. Ich habe ohnehin keine große Lust, den ganzen Mist hier rum zu schleppen. Also kümmerst du dich ab jetzt daran, dass diese Kisten und brav hinterher fliegen und ich tue das, was ich am Besten kann. Alles abstechen, was dir dabei gefährlich werden könnte. Oder wollt ihr etwa ohne Deckung in diesen unbekannten Wald hinein, ihr Trottel? Lasst mich vor gehen. Bleib du einfach hinter mir, Muli!"
Sie zog ihre Messer, wog sie prüfend in den Händen und beeilte sich dann, sich an die Spitze des kleinen Zugs zu setzen. Anstalten, eine der Kisten aufzunehmen und zu schleppen, machte sie nicht. Das sollten ruhig die anderen machen. Zu irgendwas mussten die schließlich gut sein...
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Vicati - 02.07.2011, 00:13
Larias runzelte die Stirn. Das hatte nicht ganz so geklappt. Nun, er brauchte die Achtung dieser Orkin nicht. Solange sie ihm nicht den Schädel einschlug, sollte es ihm recht sein.
Mit einer Handbewegung befahl er den restlichen Buchstaben, weitere Kisen und Fässer zu ergreifen, so dass sich die Anzahl der fliegenden Gefässe verdoppelte und der Strand nun leer war. Seufzend amchte er sich auf, den anderen zu folgen, die nun auch in den Wald gingen.
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Lias - 02.07.2011, 09:45
Die Demonstration des Elfen bezüglich seiner Macht tat Garoth mit einem anerkennenden Brummen ab. Der Elf hatte nicht gelogen als er sagte, dass er über Macht verfügte. Andererseits mochte Gar solche Magie nicht. Die Magie der Orks kam aus den Geistern und aus der Natur. Sie war lebendig und wer ihr keinen Respekt zollte, der würde sie nicht einsetzen können. Solche Magie hingegen beugte sich jedem Meister, war tot, unterstand einzig und allein dem Wirker.
Samila gab einen klackenden Laut. Elfen. Es dauerte eine Weile, bis auch Garoth den Elfen zwischen den Bäumen entdeckt hatte. Den Elfen. Nur einen. Wo war der zweite? Hatten es die Baumschmuser irgendwie geschafft sich auf der Suche nach Wasser selbst umzubringen? Das war fast schon Ironie. Vielleicht hatten sie sich aber auch nur getrennt und der andere bereitete schonmal das Lager vor oder Ähnliches.
"Elf, Alduron." Der Elf sah relativ fertig aus. "Wo ist der andere?"
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Grimbor - 02.07.2011, 17:37
"Doch nicht etwa tot?", platzte es so unsentimental wie nur irgend möglich aus Tharka heraus, die sich an Garoth vorbei drängte und auf den Elfen zuging. "Sag, dass er tot ist! Das wäre die erste gute Nachricht, die ich heute hören würde. Das wäre endlich mal wieder ein Grund zu lachen? Wir haben noch so einen kümmerlichen Baumschmuser und zwei kleine Tiermenschen gefunden, wir können ihn also ersetzen. Also? Wo hast du ihn gelassen?"
Wäre Alduron ein Ork gewesen, sie hätte die Antwort vermutlich aus seinem Gesicht lesen können. Aber das Spitzohr blickte sie einfach nur arrogant an, so, wie diese Rasse immer arrogant guckte. Die konnten einfach nichts anderes. Elfen sahen selbst dann, wenn sie heulend am Boden krochen noch arrogant aus. Und genau das war der Grund, warum man als anständiger Ork auch dann, wenn ein Elf heulend auf dem Boden lag, noch einmal nachtrat. Wie schön wäre es jetzt, wenn sie recht hätte, wenn irh Wunsch in Erfüllung ginge und das andere Elf tot wäre! Dann könnte sie noch einmal nachtreten!
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Mali - 02.07.2011, 18:05
Alduron blickte zu den anderen und wusste erst nicht so recht wie er anfangen sollte. " Wir sind von Vögeln angegriffen worden und auf der flucht ist Nemedain plötzlich verschwunden. Ich weiss nicht ob er tot ist oder ob er noch lebt. Ich habe eine Quelle gefunden und einige wasserschläuche gefüllt."
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Ena - 02.07.2011, 18:24
"Woah!" Während sich die anderen unterhielten, hatte Haiku sein Fass liegen lassen und verfolgte nun wie eine Katze, die einen Schmetterling jagt, die fliegenden Fässer, um sie anzustupsen, wann immer er sich ihnen näherte. Dem Jungen schien das eine Heidenfreude zu bereiten und bald hatte er angefangen, von einem Fass zum anderen zu hüpfen und ignorierte sämtliche Verpflichtungen, die er gegenüber der Gruppe eingegangen war...
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Lias - 05.07.2011, 15:00
"Vögel? Ihr habt euch von Vögeln vertreiben lassen?", gluckste Garoth. Das war das Amüsanteste, was er seit einiger Zeit gehört hatte. Die Vorstellung, wie die Elfen vor einem Schwarm Tauben flohen, war einfach zu köstlich.
"Haben sie damit gedroht auf eure Kleidung zu kacken?", fragte Gar grinsend, wurde aber kurz darauf wieder ernst.
"Wie dem auch sei. Ihr habt Wasser gefunden. Würde vorschlagen, wir errichten unser Lager irgendwo dort in der Nähe." Den herumhüpfenden Jungen hinter sich ignorierte Gar fürs Erste.
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Mali - 05.07.2011, 15:14
Alduron brummte. " Nein, diese Vögel sind böse. Sie haben eine andeere Vogelgruppe brutal abgeschlachtet und dann mich und Nemedain angegriffen. Deswegen sind wir geflohen. Wir müssen durch das gebiet der Vögel durch. Ich hoffe nur das sie diesmal nicht angreifen werden."
Re: Insel: msg
Grimbor - 07.07.2011, 19:37
Das war zu viel für Tharka. Sie konnte einfach nicht mehr an sich halten. Das, was das Spitzohr da erzählte war einfach zu komisch und so brach sie in schallendes, höhnisches Gelächter aus, das noch weit durch den Dschungel zu hören sein musste. "Er ist also tot?", vergewisserte sie sich prustend, "Aufgefressen von einem Schwarm Vögelchen? Ha! Was für ein Trottel! Geschieht ihm recht. So sollte es allen feigen kleinen Baumschmusern ergehen. Von Vögelchen getötet! Das ist wirklich die beste Geschichte, die ich seit Tagen gehört habe. Was für ein nutzloses Volk seid ihr Elfen eigentlich, wenn ihr euch nicht einmal gegen Vögelchen wehren könnt?"
Vor Lachen stiegen Tharka die Tränen in die Augen und sie bog sich so heftig, dass sie sich Mühe geben musste, um auf den Beinen zu bleiben. Noch immer mit den Klingen in den Händen, mit denen sie dabei gefährlich herum fuchtelte, stützte sie sich auf ihren eigenen Knien ab bis der Lachanfall nachlassen würde.
Re: Insel: msg
Redeyes - 08.07.2011, 18:37
Haku war ebenfalls positiv überrascht als die Kisten und Fässer sich fast wie von alleine in die Luft erhoben und mit ihnen mitschwebten. "wow das ist ja mal stark... ist das anstrengend?"
Lana war ebenfalls beeindruckt, sagte jedoch ersteinmal nichts dazu, ihre aufmerksamkeit galt der Orkin. Warum musste ausgerechnet zur selben zeit Orks auf dem Meer unterwegs sein und auch noch auf die gleiche insel gespühlt werden. nun zugegeben Garoth entsprach als Schamane nicht dem gängigen Klische der Orks und der vernuft zugänglich. ausserdem hatte er führungsqualiäten und jemand musste hier die führung über die gruppe übernehmen wenn sie auf längere sicht klarkommen wollten. Tharka war das pure gegenteil und erfüllte das klische dafür für zwei... Garoth hatte sie bisher zurückhalten können, doch Lana schauderte bei dem gedanken falls er dies einmal nicht schaffen würde.
Re: Insel: msg
Lias - 09.07.2011, 14:16
"Wir werden es riskieren müssen, Elf Alduron", sprach Garoth leise, aber mit Entschlossenheit in der Stimme. Der Ork stellte das Fass ab und tastete nach seinen Kräuterbeuteln, die am Gürtel hingen. Zwei waren verloren gegangen, aber die wichtigsten waren noch da. Seine tastenden Finger fanden die Blättchen, die sie suchten. Zufrieden nickte Gar.
"Ich möchte ein Ritual durchführen, dafür brauche ich einen geschützten Bereich und Leute, die mich schützen. Das Ritual wird uns vielleicht Klarheit über unsere Situation geben. Und die werden wir brauchen."
Nun drehte sich Gar zu den schwebenden Fässern und den Tierjungen um. "Kleiner, hör auf auf den Fässern rumzuhüpfen. Dein Rumgehopse wird es dem Elfen kaum leichter machen seine Last zu tragen. Und nun, lasst uns gehen. Bis zur Nacht möchte ich irgendwo untergekommen sein." Der Ork deutete auf die Sonne, die sich schon merklich gen Horizont bewegt hatte, bevor er sein Fass wieder hochhob und weiter in den Wald stapfte.
Re: Insel: msg
Ena - 09.07.2011, 15:35
"Mensch..." Haiku schnaufte und keuchte, so sehr war er den Fässern gefolgt, die jedes Mal, wenn er sie berührt hatte, aus seiner Reichweite geflogen waren. Es war ein wunderbarerer Spaß gewesen und der olle Ork musste alles verderben...seufzend rollte er sein Fass wieder zur Gruppe hin und folgte ihnen schmollend. Nicht einmal etwas Freude ließ man ihm...!
Re: Insel: msg
Grimbor - 09.07.2011, 16:58
"Leute die dich schützen, was?" Langsam gelang es Tharka, aus ihrem Lachanfall heraus zu finden und wieder artikuliert zu sprechen. Zumindest so artikuliert, wie das bei der eher sprechfaulen Ork-Frau eben möglich war. "Da bin ich deine Frau! Sag dem Spitzohr, es soll mir endlich sein Schwert geben und ich hacke alles weg, was dir zu nahe kommt." Das klang doch nach einem vernünftigen Plan. Auch, wenn sie generell wenig von Ritualen hielt. Das war doch alles nutzloser Hokuspokus. Sie selbst ließ lieber auf sich zu kommen, was da kommen wollte und wurde damit dann eben auf ihre Art und Weise fertig. Also mit Gewalt. Andererseits war Garoth ein Schamane und die Schamanen waren weise. Auch, wenn er noch kein alter Schamane war. Das änderte ja nichts an der Tatsache an sich. Insofern würde er schon wissen, was gut für sie war...
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Ena - 13.07.2011, 13:18
"Ich kann auch schützen!" Eifrig tauchte plötzlich der Katzenjunge neben der Orcin aus und schob sich frech direkt vor sie. "Da wo ich herkomme, habe ich mich häufig gegen Straßenkinder und Stadtwachen verteidigt. Ich kenne mich aus!" Er wirkte nicht wirklich so, mit seinen dürren Gliedmaßen, aber man konnte durch sein Grinsen die Reißzähne sehen, außerdem hatten einige schon seine Gelenkigkeit beobachtet - selbst wenn das nur ein Spaß gewesen war.
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Lias - 13.07.2011, 21:54
Gar zwang sich freundlich zu grinsen. "Je mehr Leute, desto besser." Der Ork führte die Gruppe durch dichteres Unterholz des Dschungels. Die Geräusche des Waldes, Schreie, das Knacken von Holz, Grunzlaute, nahm er in sich auf. Samila gurrte auf seiner Schulter. Selbst mit einer solcherart zusammengewürftelten Gruppe würden sie von dieser Insel entkommen können. Sie mussten! Verdammt noch mal. Er war ein Ork. Ein Schamane. Ein Anführer seines Volkes! Und kein Fischwesen würde einen Ork auf dieser Insel festhalten.
"Wolang, Elf Alduron. Ihr geht besser vor."
Mit leiser Stimme murmelte Gar Tharka zu: "Bleib hinter ihm. Er soll nicht die Flucht ergreifen, nur weil ein paar Tauben auf seine Kleidung kacken könnten."
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Mali - 13.07.2011, 22:25
Alduron blickte sich um und ging dann nach vorne als der Ork ihn dazu aufforderte. Die Vögel konnte er nicht sehen also ging er weiter in die richtung wo er die quelle gefunden hatte. Immer weiter hinein in den Dschungel.
Re: Insel: msg
Grimbor - 14.07.2011, 19:29
"Auf das Spitzohr aufpassen? Klar, immer doch...", entgegnete Tharka, nicht weniger von grimmiger Freude erfüllt als zuvor, doch ausnahmsweise einmal wirklich in einer Lautstärke, die deutlich machte, dass ihre Worte nur für Gar bestimmt waren, "... wenn er versucht abzuhauen kriegt er ein Messer durchs Knie. Aber sag mal, glaubst du wirklich, dass es klug ist, dem Knirps da deine Sicherheit anzuvertrauen?" Sie warf einen abschätzigen Blick zu Haiku herüber, der sich voller Eifer gebärdete, als bestände wirklich Grund dazu, dass irgendetwas sich vor ihm in Acht nehmen müsste. "Lass' mich das allein machen. Ich werde mit allem fertig, was uns hier auflauern könnte. Und die Ratte würde mir bloß im Weg umgehen. Ich will nicht, dass hier ein Ork verreckt, nur weil so ein Halbstarker glaubt, er könnte es besser als eine richtige Kämpferin..."
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Lias - 16.07.2011, 13:56
"Es geht nicht darum, ob er mich wirklich verteidigen kann." Gar lächelte ein kryptisches Lächeln, angesichts der Verwirrung auf Tharkas Gesicht. Die Ork war wirklich Kriegerin durch und durch. Stärke war Muskelkraft. Alles andere zählte nicht.
"Es geht darum, dass er sich nützlich machen will und ich ihm das Gefühl geben werde, dass er nützlich ist. So bindet man Leute an sich."
Gar wandte sich an Alduron und sprach wieder in normaler Lautstärke, sodass ihn jeder hören konnte: "Elf Alduron, wo ist die Quelle? Die Vögel scheinen weg zu sein."
Re: Insel: msg
Mali - 16.07.2011, 15:06
Alduron blickte zu den anderen. "Wir müssen noch eine weile in die richtung gehen,"er deutete gradeaus." Ich hab mir den weg nicht so recht gemerkt aber ich muss wohl gradeaus gelaufen sein. Es ist nicht mehr so weit."
Mit seinem schwert schlug er einige farne beiseite und bahnte den anderen eine schneise.
Re: Insel: msg
Grimbor - 16.07.2011, 16:57
"Natürlich bist du gerade aus gerannt!", höhnte Tharka, "Das machen alle Feiglinge so, wenn sie kopflos flüchten und sich dabei in die Hosen scheißen. Sie rennen immer weg vor dem, was ihnen Angst gemacht hat. Den bösen Vögelchen, buhuu!" Sie brach in meckerndes Lachen aus.
Gars Bemerkung über den Tierjungen überging sie unterdessen. Sie hatte sie ohnehin nicht wirklich verstanden. Das war irgendso ein verschwurbelter Schamanenkram. Und um genau zu sein: noch verschwurbelterer Kram, als Schamanen sonst so redeten. Erneut stieg der Verdacht in Tharka auf, dass Gar ein wenig zu weich war. Warum sollte er denn vorhaben, diese nutzlosen kleinen Maden an sich zu binden? Wenn dann, dann sollte man die Tiermenschenblagen an den nächstbesten Baum binden und warten, bis irgendein Raubtier oder der Hunger einem das Problem abnahm. Das wäre eine weitaus sinnvollere Einstellung gewesen...
Re: Insel: msg
Vicati - 17.07.2011, 14:46
Larias blickte Tharka ruhig an, als sie sich über Alduron lustig machte. Diese Orkin schien ein Musterexemplar von Kriegerin zu sein, wie die Menschen sie sahen.
"Es gibt viele Vogelrassen. Da wären zum Beispiel die Kronenkondore auf Plant, die eine Flügelspannweite von fünf Metern besitzen. Ein Schwarm dieser Vögel würde wohl auch eine Trupp Orks in die Flucht schlagen. Allerdings sind sie Einzelgänger und diese Insel ist wohl zu klein, um mehr als einem Kondor als Territorium zu dienen. Aber da gibt es noch die Klingenschnabelaspeke. Ihre Schnäbel sind, wie der Name schon sagt, scharf wie Klingen. Bei einigen Orkclans ist es eine Mutprobe auf dem Weg zum Krieger, ein Ei aus den Nestern der Aspeke zu stehlen", begann er, "Ihr seht, es gibt noch andere Kriterien als Grösse und Muskelkraft, die ein Individuum zu einer Gefahr machen. Intelligenz wäre so eines."
Nach diesem letzten Satz wandte er sich zu Gar.
"Ich könnte Euch während Eures Rituals vor den Blicken der Welt verbergen, dann muss niemand für Euch kämpfen. Und als Bewahrer möchte ich fragen: Ist dieses Ritual ein Geheimnis Eures Stammes oder Eures Volkes oder könnt Ihr mir etwas darüber erzählen?"
Die Augen des Elfs leuchteten vor Neugier.
Re: Insel: msg
Redeyes - 17.07.2011, 15:11
Lana wusste nicht wielange sie nun schon durch den Dschungel gelaufen, oder in ihrem fall geschlängelt waren, doch endlich erreichten sie einen kleinen See samt passender Lichtung. "War es hier, wo ihr angegriffen wurdet?" Sie blickte sich um und suchte nach spuren, blieb dabei jedoch nahe der Bäume.
Haku blickte auf den See. "Hey süsswasser, super, ich hab sowieso schon mächtig durst von dem gesalzenen Fleisch." Er lies die Fässer liegen und ging an den anderen vorbei. Auf halbem Weg bemerkte er das einige der Steine Blutig waren. "Hey, hhier ist Blut!"
Re: Insel: msg
Mali - 17.07.2011, 15:37
"Nein, hier wurden wir nicht angegriffen. Wir waren noch zwischen den Bäumen als es passierte. Und das Blut ist wahrscheinlich von mir." Alduron blickte sich etwas um. Dann reichte er dem jungen tiermenschen und den orks jeweils einen trinkschlauch. " Das ist quellwasser."
Re: Insel: msg
Lias - 18.07.2011, 10:36
"Es sind nicht die Blicke der Welt, die ich fürchte." Gar beließ es bei dieser kryptischen Aussage. Der Ork nahm den Wasserschlauch von dem Elfen entgegen und bedankte sich mit einem Nicken. Ein kritischer Blick seinerseits traf die Sonne. Sie färbte sich bereits rot. Viel Zeit blieb nicht mehr. Eine kurze Überprüfung zeigte, dass zumindest sein Feuerstein noch an seinem Platz war. Ein Feuer zu entzünden war also nur eine Frage der Zeit und wichtiger des Brennholzes.
"Was Eure Frage nach dem Ritual angeht. Es gewährt mir die Gabe der Weitsicht." Gar lachte leise. "Leider mischen sich immer wieder Bruchstücke aus Vergangenheit und Zukunft dazwischen. Es ist schwer das zu unterscheiden. Aber zumindest wird es mir zeigen, ob es einen Weg von dieser Insel gibt."
Gar nickte in Richtung Wald. "Weiter."
Re: Insel: msg
Ena - 18.07.2011, 13:48
Es mochte manche unwissende Menschen erstaunen, wie viele Gemeinsamkeiten zweibeinige Katzen doch mit ihren vierfüßigen Gefährten hatten, den Raubtieren, vor denen sich jeder fürchtete. Sie lauern im Gebüsch und schlafen auf Bäumen, sehen sich selbst als Könige der Welt. Und das können sie auch, denn ihre Krone besteht aus zwei Zahnreihen voller rasiermesserscharfer Beißwerkzeuge, ganz ähnlich denen, die Haiku besaß. Außerdem hatte der Katzenjunge Ähnlichkeit mit einem Affen. Dies galt nicht unbedingt im Hinblick auf die Intelligenz, oder seine Nahrung, die gewiss nicht nur aus Obst bestand. Er war gelenkig wie ein Äffchen, das musste er sein, denn damit verdiente er sein Geld. Die Menschen in den großen Städten blieben stehen und betrachteten, wie er tanzte, Saltos schlug und von Hausdächern purzelte, nur um auf seinen Beinen zu landen. Doch das Leben auf der Straße hatte auch seine Schattenseiten, wie zum Beispiel die Jagd, welche die Stadtwachen über kurz oder lang automatisch auf sie machte: Was sie nicht verdienten, mussten die Tiermenschengeschwister rauben. Wie viel einfacher war es doch, einen knorrigen Dschungelbaum zu erklimmen, als sich an den Mauerfugen von Häusern die Krallen blutig zu kratzen! Das Holz gab nach unter seinen Fingern, seine Beine fanden spielend leicht Halt auf dem moosigen Untergrund (er war schon über Brunnengeländer balanciert, dagegen war das hier Schotter!). Schon kurz nachdem sich die Gruppe auf den Weg gemacht hatte, war Haiku entschwunden. Er hatte sich als Beschützer gemeldet und er tat, was er am besten konnte. Sich verdeckt halten, um sofort zuschlagen zu können, wenn Gefahr drohte. Im Blätterwerk der hohen Dschungelbäume war es ein Leichtes für ihn zu verschwinden und selbst größere Abstände zwischen den Ästen legte er ohne viel Mühe zurück. In gewisser Weise war das hier sein Element. Doch plötzlich begannen die Bäume lichter zu werden, er vernahm das Plätschern von Wasser und ließ sich von einem der Äste fallen, aus dem er die Umgebung beobachtet hatte. Auf allen Vieren landete er in der Hocke, beinahe lautlos trotz des Unterholzes, und näherte sich der Süßwasserquelle, da gerade noch der Ork am Trinkschlauch des Elfen nuckelte. Bevor er Haku an das Wasser heranließ, probierte er etwas davon und nickte ihm dann zu. Während er seinen Mund abwischte, blickte er zum Schamanen. "Diese Insel ist groß. Ich habe selbst auf dem höchsten Baum kein Ende gesehen. Das Dickicht ist dicht genug, dass sich wer weiß was darin verbirgt. Ich kann nach einer weiteren Lichtung Ausschau halten, aber ich weiß nicht, ob dies hier nicht der einzige Lagerplatz ist, den wir vor der Dunkelheit entdecken werden. Die Sonne ist schon rot."
400 +
Re: Insel: msg
Grimbor - 18.07.2011, 19:20
"Was soll der Mist, Katzenbalg?", fauchte Tharka in Haikus Richtung und hätte dabei selbst eine ganz passable Wildkatze abgegeben, "Fürchtest du dich etwa vor der Nacht? Hast du Schiss, im Dunkeln weiter zu laufen? Sollte nicht gerade jemand wie du keine Probleme damit haben, im Finsteren herum zu stromern?" Sie stieß ein verächtliches, ansonsten aber undefinierbares Schnauben aus.
"Du hast Gar doch sicher gehört, oder? Wir gehen dahin, wo der Elf Wasser gefunden und das andere Spitzohr verloren hat. Dann sehen wir weiter. Also halte dich gefälligst an das, was der Schamane sagt. Im Zweifelsfall hat er nämlich ein gutes Stück mehr Grips und Weisheit als du, Naseweiß...!"
Damit war gesagt, was gesagt werden musste. Kein Grund, sich weiter mit der kleinen, felligen Made zu beschäftigen. Sie wandte sich abrupt ab, setzte sich wieder an die Spitze der Gruppe. Und schritt weiter ins Dickicht. "Trödelt nicht so!", ließ sie ihre befehlsgewohnte Stimme aus dem Halbschatten vernehmen, "Baumschmuser, nach vorn, zu mir. Wir wollen doch alle voran kommen. Also hört auf, hier meine Zeit zu verschwenden!"
Re: Insel: msg
Mali - 20.07.2011, 16:09
Alduron blickte zu der Gruppe. " Eigentlich sind wir schon angekommen. Ich habe nur gesagt das der Angriff nicht hier erfolgt ist sondern weiter vorne im Wald aber dies hier ist die quelle, wo ich das wasser abgefüllt habe. Wenn ihr noch einen unterstand suchen wollt, könnt ihr das machen."
Re: Insel: msg
Grimbor - 20.07.2011, 20:06
"Scheiß auf die Quelle!", erwiderte Tharka ebenso rasch wie ruppig und winkte den anderen ungehalten, ihr zu folgen, "Was will ich mit Wasser? Ich will diese Vögel. Der Schinken hat mich nicht satt gemacht und an denen wird schon was dran sein, sonst hätten sie ja wohl nichtmal das Spitzohr verängstigen können. Ich brauche jetzt frisches Fleisch. Die Quelle wird uns nicht weg laufen, aber jagen muss man dann, wenn die Beute da ist..." Es war eine Rede, die keine Widerworte duldete. Schon allein ihrer Länge wegen. Tharka war wirklich nicht dafür bekannt, eine begnadete Rednerin sein. Dafür fehlte ihr schlicht die Geduld. Und wenn sie sich folglich die Zeit für so viele Worte nahm, dann meinte sie es auch wirlich ernst.
Re: Insel: msg
Lias - 21.07.2011, 13:59
"Eine Lichtung ist schlecht zu verteidigen", führte Gar seinen Befehl aus. Der Ork nickte weiter in Richtung des Fluss, wo in einiger Entfernung eine Felswand mitsamt Wasserfall zu sehen war. "Ich möchte einen Felsen im Rücken haben. Jenachdem müssen wir einige Zeit auf dieser Insel bleiben. Da wird uns eine leicht zu verteidigende Position besser kommen." Gar befestigte den Wasserschlauch an seinem Gürtel und nahm sein Fass wieder auf.
"Nur ein bisschen weiter. Wir brauchen auch Feuerholz. Und wenn ihr ein gutes Stück Holz findet, können wir einen Bogen fertigen." Gar grinste Tharka zu: "Kannst doch sicher mit einem Bogen umgehen, dann braten wir uns ein paar Vögel."
Re: Insel: msg
Redeyes - 21.07.2011, 19:12
Haku grinste. "Ja auf nen gebratenes Hühnchen hätte ich jetzt auch Lust, bin bei der Jagd dabei." freudig klapperte Haku mit seinen Scheren. Doch dann verpasste Gar ihm einen kleinen Dämpfer. Er hatte ja recht, ohne irgendetwas zu jagen war schwierig, vorallem soetwas schnelles wie Vögel.
"hmm ein Bogen währe eine gute sache, egal ob um zu jagen oder um uns zu verteidigen... aber im notfall kann ich etwas aus der entfernung treffen. meine reichweite mag nicht so gross sein wie die eines Bogens, doch besser als garnichts." sie blickte wieder zu Gar. "Ich schlage vor das ihr den Platz für ein Lager auskundschaftet, da ihr den aspekt der verteidigung ja schon vorgeschlagen habt. Sicherlich versteht ihr am meisten davon und könnt dies daher am besten beurteilen."
Re: Insel: msg
Grimbor - 22.07.2011, 17:25
Ob sie mit einem Bogen umgehen konnte? "Machst du Witze, Gar?" Ausnahmsweise klang Tharka tatsächlich amüsiert. Ein wenig zumindest. "Ich kann mit so ziemlich allem töten, was du mir in die Hand drückst. Würde aber trotzdem nicht versuchen, einen Bogen zu schnitzen. Verdammt aufwändige Sache, wenn es ein guter werden soll. Hast du das schon mal gemacht?" Vermutlich hatte er das nicht. Immerhin war er Schamane. Sie selbst hingegen hatte schon mal einen Bogen gebaut. Einen, der ihr direkt im ersten Kampf gesplittert war. Seitdem hielt sie nicht mehr viel von Bögen.
"Außerdem bräuchten wir für die Pfeile Spitzen, Federn, Leim. Das wirst du alles nicht zufällig dabei haben, was? Ich sage, wir schnitzen uns lieber ein paar Speere. Das ist bedeutend einfacher und außerdem brauche ich eine richtige Waffe. Mit den Zahnstochern hier..." Sie warf eine der Klingen in die Luft und fing sie dann geschickt wieder auf. "... kann ich auf die Dauer nichts ausrichten. Aber die reichen allemal, um damit ein paar Vögelchen vom Himmel zu holen. Vertrau mir da einfach mal..."
Das Lächeln, das auf diesen Satz folgte, war bereits wieder die übliche diabolische Fratze.
Re: Insel: msg
Vicati - 22.07.2011, 23:07
"Ich werde helfen, unser Lager zu befestigen. Ich bin gut darin, Dinge zu tarnen", sagte Larias und lächelte. Er hatte sich oft mit Büchern über den Wlad beschäftigt. Er war sich sicher, dass ihm auch noch ein paar nützliche Zauber einfallen würden. Er vermisst die Bücher der Haine. Und auf der Suche nach den drei verlorenen Tafeln war er auch noch nciht weitergekommen. Dafür war er auf einer einsamen Insel gstrandet, zusammen mit ein paar anderen verlorenen Seelen. Sein Lächeln verschwand und er seufzte.
"Ich hoffe, Euer Ritual wird uns weiterhelfen, Garoth."
Re: Insel: msg
Grimbor - 25.07.2011, 20:14
Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte! Die dummdreisten Worte, dieses vertrottelten Baumschmusers, der so sprach als hätte er nichts besseres zu tun, als all ihre subtilen Bemühungen, die Gruppe zu lenken, einfach zu zu untergraben. Dieses hässliche, aufgeblasene Spitzohr! Sie konnte förmlich fühlen, wie ihr der sprichwörtliche Geduldsfaden riss. Wie sich ein roter Schleier über ihr Gesichtsfeld legte.
"Du verdammte Made, willst du wohl deine hässliche Fresse halten?!", brüllte sie ihn an und Speicheltropfen flogen dabei zornig von ihren Lefzen, "Euer blöder Hokuspokus ist mir scheiß-egal! Ich will was zu fressen haben! Ich will mir so ein Huhn über einem hübschen Feuer braten und mir endlich mal wieder den Wanst vollschlagen. Ist das denn so schwer zu verstehen, Hohlkopf?"
Das klang zweifelsohne bedrohlich, aber Worte waren inzwischen eindeutig nicht mehr genug. Ohne weiter darüber nachzudenken las sie einen Stein vom Boden auf, einen glattgeschliffenen, handtellergroßen Kiesel. So groß wie ihr Handteller, verstand sich. Es war erstaunlich, wie schnell er ihre Klaue wieder verließ. Und auf den Kopf des Elfen zu segelte.
Re: Insel: msg
Vicati - 26.07.2011, 12:17
Elfenknochen sind äusserst massiv. Das müsssen sie sein, denn die Magie, die beständig durch die Körper der Elfen fliesst, kann auch ihnen schaden zufügen. So kommt es, dass Elfen trotz ihrer fragilen Gestalt recht widerstandsfähig gegen allerlei Schläge sind. Doch es gibt eine Stelle am Kopf jedes Elfen, die Mandalan-Knoten genannt wird. Dort kreuzen sich die wichtigsten Maiepfade im Körper eines Elfen. Und ein Treffer auf diesen Punkt hat meistens tödliche Folgen, denn es wird schlagartig sämtliche Magie freigesetzt. Nur wer kaum noch Magie im Körper hat, kann einen Treffer auf den Mandalan-Knoten überleben.
Als Tharka nun den Stein auf Larias warf, machte dieser sich keine grossen Sorgen, wich aber zur Seite aus. Leider war er nicht schnell genug, denn der Stein traf ihn an der rechten Gesichtshälfte, an der Stirn, leider genau dort, wo sich sein Mandalan-Knoten befand. Der Elf klappte zusammen und krümmte sich am Boden. Dann löste sich eine Welle reiner Magie aus seinem Körper, die seine Organe zum Stillstand brachte und seinen Geist auslöschten. So war Laria’Sakkander thenn Naravan, Beschützer der zweiunddreissig Tafeln der Wunder, Bewahrer der Wissenden Haine, Letzter der Salaver, Hellenkind und Wurzelgeborener der erste, der die Insel verliess. Allerdings nicht lebend.
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