Verfügbare Informationen zu "Endlose Liebe (1)"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Celestina Forum: Severus Snape - Fanseite Forenbeschreibung: Willkommen im Reich des Meisters der Zaubertränke aus dem Unterforum: Harry Potter Fan Fiction Antworten: 1 Forum gestartet am: Dienstag 14.12.2004 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Endlose Liebe (1) Letzte Antwort: vor 18 Jahren, 2 Monaten, 28 Tagen, 7 Stunden, 17 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Endlose Liebe (1)"
Re: Endlose Liebe (1)
Celestina - 29.12.2004, 14:07Endlose Liebe (1)
So dann setze ich auch mal meine HP FF hier rein.
Aber vorab möchte ich aber noch ein Dank an meine beiden Betaleserinen Sisilia und Ivy D.L. aussprechen, denn ohne die beiden würde es diese FF nicht geben.
Titel: Endlose Liebe
Autor: Celestina
Altersbeschränkung: Ab 12
Genre: Lovestory
Inhaltsangabe: Celestina Hopkirk, kommt nach Hogwarts um ihre Ausbildung zur Heilerin in einem Parktischen Jahr zu beenden. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft begegnet sie einem Mann der ihr von da an nicht mehr aus dem Kopf gehen wird.
Besonders geeignet für Fans von: Lovestorys
Anmerkungen: Alle Figuren, außer die, die ich mir selbst ausgedachten habe, gehören J.K.Rowling.
Desweitern basiert diese FF auf geschenissen des HPRollenspielchats, und habe einges von den dortigen Akteuren (Severus Snape und Fleur) übernommen. Da es so gut in die Geschichte passte.
Viel Spaß Celestina
Endlose Liebe!
Kapitel 1
Es war noch sehr früh am Morgen, als Celestina Hopkirk Hogwarts betrat. Sie sah sich im Eingangsbereich um und eilte ging dann auf die Treppe zu. Als sie die letzte Stufe erreicht hatte, sah sie die Große Halle vor sich und Erinnerungen wurden in ihr wach. Es waren inzwischen so viele Jahre vergangen, seit dem sie das letzte Mal hier gewesen war und doch war ihr alle noch so vertraut, vor allem der Geruch des Schlosses schein sich in all den Jahren nicht verändert zu haben. Celestina sah, dass die Große Halle noch leer war, also machte sie sich auf die Suche nach dem Büro des Schulleiters.
Celestina irrte durch das Schloss und fluchte leise, weil sie das Büro nicht finden konnte. Als sie um eine Ecke bog, prallte sie gegen eine schwarze Wand aus Stoff. Sie sah erschrocken auf und direkt in die Augen eines Mannes, mit schwarzen halblangen Haaren, seine Augen funkelten sie grimmig an.
„Oh entschuldigen Sie, ich habe nicht aufgepasst“, sagte sie wie durch einen Schleier und starrte ihn weiterhin verwundert an.
„Kann ich ihnen irgendwie behilflich sein Miss …“, er zog eine Augenbraue hoch und mustert sie genau.
„Hopkirk, Celestina Hopkirk“, antwortete Celestina schnell und reichte ihm die Hand, „und Sie sind?“
„Severus Snape“, antwortete er knapp.
„Oh, der berühmte Zaubertranklehrer. Sehr erfreut Sie kennen zu lehren.“ Celestina lächelte ihn an und war nach wie vor von seinem Blick gefangen, diese Augen und dieses Gesicht faszinierte sie.
Severus sah sie verwundert an, aber irgendwas an dieser Frau schien ihn in den Bahn zu ziehen.
„Nun, ich suche das Büro von Professor Dumbledore, ich soll hier meine Parktisches Jahr, als Heilerin machen und somit meine Ausbildung beenden. Aber ich befürchte, es ist schon zu lange her, ich finde den Weg einfach nicht mehr“, sie sagte es scherzend, aber in Wahrheit war es ihr doch sehr peinlich.
„Ich kann Sie gerade gerne dort hin bringen, es liegt zufällig auf meinem Weg“, entgegnete Severus ihr, ohne den Blick von ihr abzuwenden.
„Das wäre zu freundlich von Ihnen, Professor Snape.“ Celestina spürte seine Blicke und ihr lief ein wohliger Schauer über den Rücken. Er machte eine einladende Geste, welche ihr die Richtung wies, in die sie gehen mussten. Sie nickte und ging dann neben ihm her. Während sie so nebeneinander her gingen, verwickelte er Celestina in ein Gespräch.
„Sie sagten, dass Sie ihre Ausbildung zur Heilerin hier beenden wollen?“, fragte Severus sie, wobei er sie von der Seite her ausgiebig musterte.
„Ja, ich habe mein letztes Jahr vor mir und wollte gerne in Hogwarts meinen Abschluss machen.“
„Ich hatte gar keine Ahnung, dass Madam Pomfrey jemanden ausbildet“, sagte er zu Celestina erstaunt.
„Nun ja, eigentlich bin ich Fertig mit der Ausbildung und mach jetzt mein Praktikum, um das erlernte anzuwenden, und weil ich so gerne hier in Hogwarts sein wollte, hat Madam Pomfrey zugestimmt“, antwortete sie und erwiderte seinen Blick.
„Warum gerade in Hogwarts?“ Severus sah Celestina mit neugierigen Blicken an.
„Weil ich selber hier einmal zur Schule gegangen bin und meine Tante hier arbeitet“, erklärte sie ihm und versuchte sich dabei den Weg einzuprägen.
„Ihre Tante ist hier im Schloss? Darf ich fragen, wer Ihre Tante ist“, Severus war stehen geblieben und sah Celestina nun direkt an.
„Ja sicher dürfen Sie, das es ist ja kein Geheimnis. Meine Tante ist Minerva McGonagall.“ Severus sah sie nun überrascht an. Celestina blieb auch stehen, erwidert seinen Blick und lächelt ihn, an als er sie überrascht ansah.
„Wie interessant, Minerva hat nie erwähnt, dass sie eine Nichte hat“, sagte er und ging mit Celestina den Gang weiter, bis sie den wasserspeienden Brunnen erreicht hatten.
„So, hier ist das Büro des Schuleiters. Gehen Sie einfach die Treppen hoch, er wird mit Sicherheit in seinem Büro sein“, er nickte ihr noch kurz zu, nach dem er das Passwort für den Wasserspeier gesagt hatte und wandte sich zum gehen um.
„Ich danke Ihnen vielmals und hoffe, wir können unser Gespräch ein anderes Mal weiter führen“, sie sah ihn lächelnd an und er nickt knapp als antwort. Dann setzte er seinen Weg fort und Celestina ging in Dumbledores Büro. Der Schuleiter empfing Celestina mit einem freundlichem Lächeln und die beiden redeten ein ganze Weile mit einander. Anschließend zeigte Dumbledore ihr ihre Privaträume im ersten Stock und brachte sie dann zu Madam Pomfrey in den Krankenflügel. Es waren zwei Schüler dort und Madam Pomfrey erklärte Celestina auch sofort, was den Schülern fehlte und wo sie was finden würde. Dumbledore verabschiedete sich, als er feststellte, dass die beiden sich gut verstanden von ihnen und ging wieder zurück an seine Arbeit.
Celestina machte sich einige Zeit später auf den Weg zu Professor Snape, da sie von Poppy den Auftrag bekommen hatte, neue Tränke abzuholen, die er für den Krankenflügel gebraut hatte. Als sie bemerkte, dass Severus nicht in seinem Büro war, beschloss sie in seinem Klassenraum auf ihn zu warten. Celestina ging dort hin und sah sich dann genau um. Nach dem sie inzwischen über eine halbe Stunde gewartet hatte, war sie es dann doch leid und machte sich auf die Suche nach ihm.
So schlenderte sie durch das Schloss und hoffte, ihm über den Weg zulaufen. Eigentlich war sie sehr froh darüber, das Poppy sie geschickt hatte, denn sie hatte sich schon den Kopf zerbrochen, wie sie ihn wieder sehen könnte, ohne dass er sofort merken würde, wie sympathisch er ihr doch war.
Celestina erreichte nach einiger Zeit den Gang, wo es zu Dumbledores Büro ging und blickte sich suchend um. Als sie niemanden entdeckte, überlegte sie, wo sie als nächstes hin gehen könnte. Leider musste sie zu ihrem Bedauern feststellen, dass sie nicht mehr wusste, wo sie sich im Augenblick befand. Sie sah sich nun hilflos um und ging dann auf den Wasserspeier zu.
„Verdammt noch mal!“, flucht leise, weil sie sich das Passwort zu Dumbledores Büro nicht gemerkt hatte. Celestina drehte sich wieder um und lief wieder in die andere Richtung, wurde aber langsam nervös.
„Wieso bin ich nur mit einem so miserablen Orientierungssinn ausgestattet?“, immer noch leise fluchend.
Severus, der gerade das Büro des Schuleiters verließ und nach rechts ging, sah plötzlich Celestina vor sich stehen.
„Sie haben sich doch nicht etwa wieder verlaufen?“, fragte er sie, als er auf sie zukam. Celestina erschrak, nachdem sie seine Stimme plötzlich hinter sich vernahm und wirbelte erschrocken herum.
„Ich befürchte, leider doch“, sagte sie leise und kaute nervös auf ihrer Unterlippe herum, „ich hätte doch besser in den Kerkern auf Sie gewartet.“
„Sie wollten zu mir?“ Severus sah sie überrascht an.
„Ja Madam Pomfrey hat mich zu Ihnen geschickt, um die Tränke ab zuholen, die Sie für sie gebraut haben.“ Celestina sah in Severus Augen und hatte auf einmal das unsagbare Gefühl sich darin zu verlieren.
„Oh, ich verstehe .Gut dann kommen Sie mit.“
„Gerne“, lächelte sie und ihre Gesichtszüge entspannten sich wieder, „ich hoffe aber, dass ich nicht ungelegen komme?“
„Nein, das tun Sie nicht.“ Severus ging vor, die Stufen hinunter zum Kerker und dann in sein Büro, er hielt ihr die Türe auf, um sie hinein zu lassen und Schloss sie dann hinter ihr wieder. Celestina sah sich in seinem Büro um und sie fand es sehr gemütlich hier. Sie suchte seinen Blick als er an ihr vorbei ging. (besser umdrehen: Als er an ihr vorbeiging, suchte sie seinen Blick.)
„Einen Moment, ich hole die Sachen“, sagte er und warf im vorbeigehen einen kurzen Blick auf sie und verschwand dann im Nebenraum, um die Tränke zu holen.
`Wieso hat dieser Mann nur so eine Anziehung auf dich und warum sieht er „ihm“ nur so ähnlich´, dachte Celestina tief in Gedanken versunken.
Severus hatte die Flaschen, es waren ein gutes Duzend, in eine kleine graue Kiste gepackt und brachte sie in sein Büro. Celestina beobachtete ihn und ihre Augen begannen zu leuchten, als er zurückkam.
„So, das müssten alle sein“, sagte er und stellte die Kiste auf seinem Schreibtisch ab.
„Danke! Sie haben es wirklich nett hier“, sagte Celestina und sah sich erneut auffällig in seinem Büro um. Er sah sie darauf hin verwundert an.
„Äh ja, danke.“
Sie lächelt ihn an und sucht wieder seinen Blick.
„Sagen Sie mal, sind Sie eigentlich immer so Wortkarg?“
„Was erwarten Sie denn“, fragte er verwundert „eine Unterhaltungsshow?“
„Nein, das sicher nicht“, antwortete sie immer noch mit einem Lächeln auf dem Gesicht, „ich dachte nur, dass wir uns etwas unterhalten könnten, da sie ja der Einzige sind, den ich bis jetzt hier kenne.“
„Der Einzige? Dann lässt Sie Madam Pomfrey wohl nicht aus dem Krankenflügel?“
Celestina sieht ihn sehr intensive an und füllt sich immer mehr von ihm angezogen. Sie fühlt etwas, was sie schon lange nicht mehr empfunden hatte und das verwirrte sie leicht. Doch sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen.
„Nun ich komme zur Zeit nicht viel unter Leute. das stimmt.“
„Dabei ist das in Hogwarts kein Problem, es leben sehr viele Menschen hier“, sagte er und bemerkte ihren Blick. Celestina trat näher an ihn heran und ließ sanft ihre Hand einen Moment lang über seine streifen.
„Nun ich bin aber überzeugt, dass keiner so nett ist wie Sie“, erklärte sie und ihre Augen glühten vor Begierde. Severus zog seine Hand überrascht zurück, erwiderte aber weiterhin ihren Blick. Celestina sah ihm immer noch in die Augen. Severus ging nun um seinen Schreibtisch herum und blickte dann wieder zu ihr.
„Wie wollen Sie das beurteilen, Sie kennen doch noch keinen hier?“
„Nun ich merke schnell, welche Menschen nett sind und welche nicht“, ihre Lippen kräuselten sich leicht, während sie das sagte.
„Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn wir unser Gespräch heute Abend in Hogsmeade fortsetzen könnten, ich würde sehr gerne noch mehr über die Schule und auch über Sie erfahren.“
~*~
Fleur Delacour saß schon den ganzen Tag in ihrem Zimmer und arbeitete. Endlich hatte sie alle Pergamente, die ihr die Lehrer der verschiedenen Fächer gegeben hatten, durchgearbeitet und lehnte nicht ausgelaugt in ihrem Sessel zurück, Sie hätte nicht gedacht, dass sie als angehende Lehrerin so viel Arbeit erwarten würde. Mir einem leisen Seufzten räumte Fleur ihre Pergamente sorgfältig weg. Dann nahm sie einen kleinen Stapel durchgearbeitet Blätter, verließ damit das Büro und ging in Richtung Kerker. Sie bleibt vor Snapes Bürotür stehen, ordnet noch einmal die Pergamente und klopft dann an die Tür, trat ohne eine Antwort abzuwarten ein. Dann sah sie zu Snape und der fremden Frau.
„Oh, ähm...ich wollte nicht stören“, sagte sie während sie die beiden ansah. Celestina sah zu Fleur und nickte ihr höflich entgegen.
„Ich komm später wieder, wenn ihnen das recht ist Severus?“ fragte sie Severus und nickt der Frau zu, bevor sie dann ihn ansah, „lassen Sie sich nicht stören.“
„Sie stören nicht, Miss äh.........Miss …“, er fluchte in Gedanken, weil er ihren Namen vergessen hatte, „wollte nur ein paar Tränke abholen.“
Fleur sah zu der Frau und ging dann auf sie zu und streckt die Hand aus.
„Hallo, ich bin Fleur Delacour, nett Sie kennen zu lernen Miss...?“
„Celestina Hopkirk, sehr erfreut, Sie kennen zu lernen“, sie erwiderte Fleurs Handschlag.
„Freut mich auch“, entgegnete Fleur, „Sie sind neu in Hogwarts?“
„Ja ich bin heute erst hier angekommen.“
„Dann bin ich wenigstens nicht die Einzige, die sich hier ab und zu verläuft und sich nicht auskennt“, zwinkerte Fleur ihr zu, dann wendete sich wieder zu Snape.
„Oh ja das stimmt allerdings“, seufzte Celestina leise.
„Was kann ich für Sie tun Fleur“, unterbrach Severus die beiden. Celestina schielte zu Severus und ein Grinsen umspielte ihre Lippen.
„Ich komme nur wegen der Pergamente, ich hab sie durchgearbeitet und wollte Sie eigentlich nur mit ihnen besprechen... das heißt... Sie haben heute Abend etwas vor...“, ihr Blick fiel auf Celestina, „es eilt ja nicht... ich dachte nur weil ich fertig war... aber das hat Zeit.“
„Ich...“, er sah nun von einer zu andern, „ich hatte nicht...“
„Nein schon in Ordnung...“, sie legte die Pergamente auf seinen Schreibtisch, „das hat Zeit, amüsieren Sie sich heute nur ein bisschen.“ Fleur nickt ihm zu und dann auch Celestina.
„Warum kommen Sie denn nicht auch mit Fleur“, schlug Severus vor. Celestina sah ihn abwartend an, weil er ihr noch nicht geantwortet hatte. Fleur hingegen sah ihn erstaunt an und blickte dann zu Celestina.
„Bei einer Verabredung zu zweit? ... ähm ...ich denke nicht, dass das...“, ihre Blicke huschen zwischen Snape und Celestina hin und her.
„Oh nein, Sie können gerne mitgehen, dann kann ich gleich zwei Kollegen nähr kennen lernen“, versuchte Celestina einzulenken.
„Ich will Sie wirklich nicht stören“, sah Fleur sie an.
„Sie stören doch nicht“, antwortete Celestina.
„Sagen Sie mal“, unterbrach Severus die beiden.
„Ja?“ fragten die beiden Frauen gleichzeitig.
„Warum gehen nicht Sie beide zusammen heute Abend weg und ich werde mich um meine Arbeit kümmern“ Celestina hob eine Augenbraue und sah Severus intensiv an. Fleur sah fragend von einem zum andern.
„Nun?“ er beobachtete die beiden.
„Nun ich denke zwar, dass es zu dritt mehr Spaß macht, aber ich will Sie zu nichts zwingen“, entgegnete Celestina nach einer kurzen Pause.
„Nein, Sie waren heute verabredet und ich will mich da nicht einschleichen“, sagte Fleur fest entschlossen und sah beide an.
„Ich war mit niemandem verabredet.“ Severus Stimm klang leicht genervt. Fleur warf ihm einen kurzen Blick.
„Gut Severus ich schlage Ihnen etwas vor…“
„Ja?“ Severus sah verwundert zu Fleur.
„Ich komme mit, unter der Bedingung, das Sie auch mitkommen, denn Miss Hopkirk hat recht, zu dritt ist es lustiger, oder aber Sie gehen mit ihr allein. Das wäre doch in Ordnung nicht?“ Fleurs Blick wanderte wieder zu Celestina. Celestina nickte, war aber in Gedanken versunken.
„Wenn dann alle“, antwortete er entschlossen und sah zu den beiden. Celestina schob die Gedanken bei Seite und antwortete knapp.
„Ja alle.“
„Also gut ich gebe mich geschlagen und wann treffen wir uns“, fragte Fleur in die Runde.
„Ich würde vorschlagen gegen neun“, antwortete Severus und sah von einer Frau zur andern.
„Einverstanden“, sagte Celestina, „also wir sehen uns dann um 21 Uhr.“
„Gut, dann in einer Stunde an der Eingangstüre“, sagte Severus knapp.
„Ich lasse Ihnen die Pergamente einfach mal hier, das ist doch in Ordnung, oder Severus?“ Fleur ging auf seinen Schreibtisch zu und legte sie dort ab.
„Ja sicher doch, ich werde sie mir nachher ansehen.“ Severus musterte beide Frauen und schien sich recht unwohl zu fühlen.
„Gut“, antwortete Fleur und lächelte ihn an.
„Ich werde die Tränke in den Krankenflügel bringen, wir sehen uns dann gleich“, sie ging mit einem Lächeln auf seinen Schreibtisch zu, um die Kiste zu holen, doch Severus reichte Celestina die Kiste.
„Danke“, sagte Celestina und berührte wie von selbst seine Finger, als sie ihm die Kiste abnahm.
„Also bis nachher, dann“, nickte Fleur ihm, sowie auch Celestina noch mal zu und ging aus dem Büro.
„Bis später, dann“, hauchte Celestina ohne den Blick von ihm zu nehmen. Severus spürte ihre Hände auf den seinen, versucht aber keine Reaktion zu zeigen.
„Ja bis später.“ Celestina sucht ein letztes Mal seinen Blick und lächelte ihn an, bevor sie dann das Büro verließ. Sie ging in den Krankenflügel und nachdem sie die Tränke versorgt hatte, betrat sie ihr Zimmer, wo sie sich zurecht machte.
Severus sah den beiden verwirrt hinter her, vor allem der letzte Blick von Celestina irritierte ihn enorm. Daraufhin ging er zum Spiegel und sah hinein. Er wunderte sich was los war, hatte er etwas komisches heute an sich? Er konnte nichts feststellen, zuckte dann mit den Schultern und schüttelt weiterhin verwirrt den Kopf.
Fleur ging wieder in ihr Zimmer hoch und sah, dass sie noch genügend Zeit hatte, bis sie gehen würden, also räumte sie noch ein bisschen auf ihrem Schreibtisch auf, bevor auch sie sich für den Ausflug fertig machte.
~*~
Celestina hatte sich ein dunkles enges Kleid angezogen, welches ihre schlanke Figur um schmiegte und einen Dunkelroten Umhang übergeworfen, dann machte sie sich kurz vor 21 Uhr auf den Weg hinunter zur Eingangshalle.
Fleur ging noch einmal durch ihr Zimmer und suchte ihren Umhang. Dann löste sich schnell ihr Haar, kämmte es bevor sie ihren Umhang umlegt durch und ging dann schnell Richtung Eingangshalle um nicht zu spät zu kommen.
Severus ging kurz vor neun nach oben, wo er in der Eingangshalle auf die beiden Frauen traf.
Fleur sah Severus sowie auch Celestina kommen und blickte beiden lächelnd entgegen.
„Ah, die Damen sind schon bereit“, er musterte sie und sah sich dann kurz in der Halle um.
„Ist der Herr auch fertig?“ Fleur grinste ihn an. Severus nickte kurz.
„Ich bin schon immer einer von der schnellen Sorte gewesen“, erklärte Celestina und lächelte ihn an.
„Wollen wir?“ Severus sah die beiden Frauen nun fragend an. Celestina hackt sich kurzentschlossen bei Severus ein.
„Ja, lasst uns gehen“, antwortete sie ihm über das ganze Gesicht grinsend. Fleur ging ohne einen weiteren Ton zu sagen voran und verließ mit den Beiden das Schloss.
Severus sah einen Moment lang verwundert auf seinen Arm, folgt dann aber ohne einen weiteren Kommentar Fleur. Celestina lächelte Severus an und ging neben ihn her. Fleur schlenderte neben den Beiden her, als sie in Richtung Hogsmeade unterwes waren.
„Wohin genau wollen Sie denn eigentlich in Hogsmeade“, unterbrach Fleur die Stille.
„Mal sehen?“, antwortete er uns sah zu Celestina. „Waren Sie schon mal in Hogsmeade?“ „Oh das ist schon Jahre her und ich kann mich kaum noch daran erinnern“, antwortete sie ehrlich.
Severus nickt bevor er dann weiter sprach.
„Ich würde dann die Drei Besen vorschlagen.“
„Bekommt man da auch Feuerwhisky?“ Celestina sah die beiden an.
„Feuerwhisky? Sie trinken so etwas?“ Fleur verzog angewidert das Gesicht beiden Gedanken an dieses Getränk.
„Ja, sehr gerne so gar“, antwortete Celestina und lächelte, als sie in Fleurs Gesicht sah. Fleur verzog erneut kurz das Gesicht und warf Celestina einen Seitenblick zu.
„Ja, das bekommt man dort natürlich auch“, antwortete Severus verwundert.
„Gut, dann lasst uns in die drei Besen gehen.“ Sie drückte sich etwas mehr an Severus heran und sah immer wieder versohlen zu ihm. Severus ging ohne viel zu sagen mit den beiden nach Hogsmeade und führte sie in die Drei Besen.
„Wo möchten Sie sitzen“, fragte er, als sie die drei Besen beteten hatten und schaute sich in der doch recht leeren Schenke um.
„Oh. Hier ist es aber gemütlich“, juchzte Celestina erfreut.
Fleur betrat die drei Besen und ging einfach auf einen der Tische in einer Ecke, mit gutem Blick über den Raum zu, worauf die andern beiden ihr folgten und sich zu ihr setzten. Celestina ´s Augen funkelten, als sie sich neben Severus setzte. Fleur warf einen Blick durch den fast leeren Raum, als die Wirtin auf sie zukam. Severus sah Madam Rosmerta an den Tisch kommen, die nun nach ihren Wünschen fragte.
„Was möchten Sie trinken“, fragte er die Frauen.
„Ich nehme...“, überlegt Fleur kurz, „ich nehme eine heiße Schokolade mit Sahne mir ist heute nach süßem zumute ... .“
„Und Sie Miss Hopkirk?“ Severus wandte seinen Blick zu ihr.
„Einen Feuerwhisky hätte ich gerne, ich brauche etwas zum aufwärmen.“ Celestina sah zu Rosmerta.
„Gut und mir bringen Sie bitte ein Goldlackwasser Rosmerta“, sagte Severus zu Rosmerta, die darauf hin davon eilte. Fleur lehnte sich etwas zurück und unterdrückte ein aufkommendes Gähnen.
Severus sah Rosmerta hinterher und wandte sich dann wieder zu den beiden Frauen.
„Ich fürchte, ich bin nicht gerade ein guter Unterhalter“, durch brach Severus die Stille.
„Wieso glauben Sie das? Wenn ich das fragen darf?“ Celestina suchte seinen Blick, als sie ihn das fragte und auch Fleur sah nun neugierig zu ihm.
„Vielleicht, weil ich dachte, Sie warten vielleicht darauf , dass ich den Anfang mache zu einem Gespräch mache und ich bin einfach kein Gesellschafter“, entgegnete Severus.
„Darf ich Sie mal was fragen Severus?“
„Bitte?“, sagte Severus knapp und wartetet auf Celestinas Frage.
Rosmerta kam in dem Moment mit den Getränken und reichte sie ihren Gästen.
„Danke Rosmerta.“ Severus sah Rosmerta an und nickte ihr dankend zu. Celestina und Fleur dankten ihr ebenfalls und Rosmerta wuselte wieder davon.
„Nun, Sie scheinen die Einsamkeit zu mögen und ich frage mich, was eine so imposante Gestallt, wie Sie es zweifellos sind, dazu bringt, sich von allem abzuschotten“, Celestina sah ihn an und hoffte, dass sie ihn nicht mit dieser Frage gekränkt hatte, aber sie hatte einfach ein Gespür für Einzelgänger, weil sie selber ebenfalls einer war.
„Ich möchte darüber nicht reden, ich bitte um Ihr Verständnis Celest“, Severus sah sie an und war über sich selbst erstaunt, dass er ihr sie mit einer Abkürzung ihres Namens ansprach da es nicht üblich für ihn war, jemanden, den er kaum kannte, mit Vornamen anzusprechen, und schon gar nicht mit einem Kosenamen. Celestina lächelte, als sie merkte, wie er sie verwirrt an sah und versuchte ihn von seinen Gedanken abzulenken, in dem sie einfach weiter sprach.
„Aber sicher habe ich Verständnis, wenn Sie nicht darüber Reden wollen. Und im Prinzip geht es mich auch nichts an“, sie legt ihre Hand unter dem Tisch auf seinen Oberschenkel und sah ihn eindringlich an.
Severus spürt ihre Hand auf seinem Oberschenkel und sah sie überrascht an, er wusste nicht so Recht, wie er nun reagieren sollte.
Fleur beobachtete die Beiden still und nippte vorsichtig an ihrer Schokolade, da diese noch sehr heiß war.
„Was haben Sie denn gemacht, bevor sie nach Hogwarts gekommen sind Celest?“, fragte Severus nun und nahm unauffällig ihre Hand und legte sie ihr wieder zurück auf ihren Schoß.
Celestina hatte derweilen das Gefühl, sich in seinem Blick zu verlieren.
„Nun, ich bin einige Zeit gereist und habe dann schließlich meine Ausbildung zu Heilerin begonnen“, antwortete sie ihm und konnte nicht damit aufhören ihn an zusehen.
„Gereist? Wo waren sie denn überall?“ Severus stellte die Frage und sah dann kurz zu Fleur, die die beiden schweigend beobachtete. Fleur merkte seinem Blick aber nicht, da sie nun ihren Blick durch die Schenke wandern ließ.
„Nun ja, eigentlich war ich überall. Aber am längsten in Afrika“, ihr Blick wirkte nun abwesend, was Severus darauf schließen ließ, das mit ihren Gedanken an fernen Orten war.
„Afrika? Da war es aber bestimmt sehr heiß, nicht war?“, hackte Severus weiter nach.
„Oh ja, das war es, aber auch sehr interessant“, schwärmte Celestina.
„Fleur, sind sie auch schon in der Welt herum gekommen“, versuchte er nun auch Fleur ins Gespräch mit einzubeziehen.
Fleur sah ihn an, hatte aber nicht richtig zugehört und fragte verwundert:
„Bitte?“
„Ich wollte wissen, ob Sie auch schon weit gereist sind?“
„Nein, nicht weiter als England bis jetzt. Ich habe meine ganze Kindheit in Frankreich verbracht“, antwortete sie ihm.
„Dann geht es Ihnen wir mir. Außer Schottland und England hab ich noch nichts von der Welt gesehen.“ Severus nippte dabei Gedanken verloren an seinem Glas. Celestina trank von ihrem Feuerwhisky und sah sich in der Schenke um. Fleur sah Severus kurz an, dann glitt ihr Blick zu Celestina.
„Schmeckt Ihnen dieses Zeug da etwa wirklich?“ Sie verzog angewidert das Gesicht, als sie Celestina das fragte.
„Also mir schon, wollen Sie mal Probieren“, bot Celestina ihr freundlich an, aber Fleur hob abwehrend die Hände.
„Nein vielen Dank auch!“ Celestina lächelte sie an und trank selber noch einen Schluck. Severus leerte sein Glas und lehnte sich dann auf seinem Stuhl etwas zurück.
Fleur beobachtet Celestina derweilen immer noch beim Trinken und dann ließ sie den Blick dann wieder umher gleiten.
Es herrschte irgendwie eine angespannte Stimmung zwischen den dreien und auch Severus fühlte sich irgendwie nicht ganz Wohl in seiner Haut.
„Ich fürchte, ich langweile Sie. Vielleicht war es keine so gute Idee, hier her zu kommen“, murmelte Severus leise.
„Sie langweilen nicht ... mich zumindest nicht.“ Fleur sah ihn an und lächelte.
„Mich auch nicht, ganz im Gegenteil“, flüsterte Celestina.
„Ich hatte den Eindruck, weil Sie so still geworden sind“, er sah zwischen den beiden Frauen hin und her.
„Ich habe nur nachgedacht“, erklärte Fleur kurz und sah ihn flüchtig dabei an.
Celestina ließ erneut ihre Hand auf seinen Schoß gleiten und konnte sich immer noch nicht erklären, warum dieser Mann sie so anzog, wie er es tat.
Fleur blickte jetzt unauffällig zu den Beiden, bemerkte zwar nicht Celestinas Hand, konnte aber deutlich die Bewegung ihres Armes sehen, dann verstand sie und erhob sich darauf hin langsam.
„Miss Hopkirk, ich bin mir nicht so sicher, ob Ihnen der Feuerwhiskey bekommt“, sagte Severus schroffer, als er es beabsichtigt hatte und schob ihre Hand wieder zurück, wobei er sie tadelnd ansah.
„Sie entschuldigen mich eben, ich gehe ein bisschen an die frische Luft“, sagte Fleur und wandte sich zur Türe.
„Bleiben Sie doch? Oder ist Ihnen nicht gut?“ Severus sah verwundert zu Fleur während Celestina ihn eingehend musterte.
„Nein ... doch sicher ... ich bin gleich wieder da.“ Fleur sah zu den Beiden und verließ schnell die Schenke.
Fleur ging hinaus und genoss die kühle Nachtluft sichtlich, langsam entfernte sie sich etwas von der Schenke und ging ein wenig umher, immer in Gedanken, was sie gerade eben beobachtet hatte.
„Oh doch, er bekommt mir, aber Sie schienen sich für jemand andern zu interessieren“, antwortete Celestina erst jetzt und beobachtet Severus, welcher weiter Fleur nach sah.
„Ich? wie kommen Sie denn darauf, dass ich mich für jemanden interessiere?“
„Nun, ihr Blick verrät sehr viel Professor“, sagte Celestina nun kühl.
„Da müssen Sie sich täuschen“, erwiderte Severus und sah sie mit Augen an, die nicht zeigten was er wirklich empfand.
„Na ja, das ist nicht das erste Mal, dass ich mich in den Falschen verliebe, aber es hat mir noch nie so Leid getan“, murmelte Celestina vor sich hin.
„Ganz wie Sie meinen“, sagte sie nun mit normaler Stimme zu ihm und stand auf.
„Wenn Sie möchten, können wir gerne ins Schloss zurück gehen.“ Sie zitterte leicht als sie ihn ansah.
Severus sah sie kurz überrascht an und da er nicht recht wusste, was er sagen sollte, sprach er einfach von etwas anderem.
„Sie sagten es war sehr interessant in Afrika, erzählen sie mehr davon?“
Nun schaute Celestina verdutzt drein, doch dann setzte sie sich wieder.
„Nun, da unten gibt es viele alte Zauber, die sehr interessant sind“, begann sie zu erzählen.
„Ich habe davon gehört ja“, nickte Severus nachdenklich.
„Am interessantesten ist allerdings immer noch Ägypten“, schwelgte Celestina nun in Erinnerungen.
„Das ist doch das Land mit den Pyramiden?“ Seine Augen leuchteten etwas, als er an Ägypten dachte, da er schon einiges davon gehört hatte. Celestina nickte zur Antwort.
„Südafrika war auch wunderbar und dort hin würde ich immer wieder zurückehren“.
“Das Kap der guten Hoffnung, das liegt doch dort, oder nicht?!“
„Ja das tut es. Von uns ausgesehen wäre es am Ende Afrikas. Dort gibt es die stärkste Magische Quelle. Ich habe so was sonst nirgendwo sonst entdeckt.“
„Eine Quelle? Für was?“ Severus war erpicht darauf, mehr darüber zu erfahren und sah Celestina nun abwartend an.
„Nun für was sie war, weiß ich nicht genau, aber ich konnte die Magie am Kap deutlich spüren, ich hatte fast das Gefühl, sie durchschneiden zu können, so stark war sie.“
„Das klingt wirklich sehr interessant. Sie haben wohl schon eine Menge erlebt nicht war“, fragte Severus.
„Ja, das habe ich, aber auch eine Menge Leid ist mir wiederfahren.“
„Entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht daran erinnern, oder alte Wunden aufreisen, es tut mir leid“, er wandte den Blick von ihr und ließ ihn nachdenklich durch die Schenke wandern.
„Nein es muss Ihnen nicht Leid tun, ich denke jeder wird sein Päckchen mit sich rumzuschleppen haben“, sie lächelte ihn an, als sie das sagte.
Fleur kam zurück, in die drei Besen und setzte sich wieder an den Tisch, sie reibt kurz die Hände aneinander da es draußen doch ziemlich kalt war.
„Da sind Sie ja wieder, Fleur. Ich hatte mir schon langsam Sorgen gemacht, Sie hätten sich vielleicht verlaufen“, sagte Severus und hob eine Augenbraue.
„Oh das tut mir leid Severus, ich wollte Sie nicht beunruhigen. Ich habe mich nur etwas umgesehen, auch wenn man draußen kaum noch die Hand vor Augen erkennt“, entgegnete Fleur etwas verlegen.
Celestina sah von Fleur zu Severus.
„Ist der Himmel Wolkenverhangen?“ Severus erwiderte kurz Celestinas Blick.
„Nein Sternenklar, nur recht kalt ist es draußen“, antwortete Fleur auf seine Frage.
„Oh, dann hab ich das missverstanden“, er ließ seinen Blick über Fleurs Gesicht wandern.
Celestina wurde unruhig nach dem sie Fleurs Schilderung hörte. Fleur bemerkte Cels Blick und sah sie an.
„Alles in Ordnung?“
„Was? Ja mir geht es gut Fleur, war nur eine Erinnerung nichts weiter“, beantwortete Celestina die Frage.
„Celestina hat gerade von ihrem Aufenthalt in Afrika erzählt“, klinkte sich Severus wieder in das Gespräch ein.
„Afrika? Wirklich? Das klinkt interessant“, nickte Fleur langsam.
„Ja in Afrika ist es auch interessant, es gehört zu meinen Lieblingsländern.“
„Ich glaube für mich gibt es kein schöneres Land als Frankreich“, Fleurs Blick verschleiert sich kurz verträumt, „waren sie schon einmal dort?“
„Ja Frankreich ist sehr schön, aber es gibt viele schöne Orte auf der Welt und eine ist schöner, als der andere“, auch Celestinas Blick verschleierte sich bei den Erinnerungen an die vielen Orte die sie gesehen hat.
„Ja bestimmt. Manchmal vermisse ich hier die Herzlichkeit der Menschen, die in Frankreich eigentlich ganz normal ist.“ Fleur sah bei diesen Worten wieder durch die Schenke.
„Oh das kann ich verstehen Fleur, denn das vermisse ich auch am meisten. Aber die Griechen sind noch herzlicher, als die Franzosen.“ Celestina sah Fleur kurz prüfend an, aber sie erwiderte nichts darauf.
„Waren Sie schon einmal in Frankreich Severus“, fragte Fleur ihn nun.
„Nein, ich habe Großbritannien noch nie verlassen“, antwortete dieser knapp.
„Das sollten Sie vielleicht einmal“, lies Fleur nicht locker.
„Da haben Sie aber was verpasst“, bestätigte Celestina ihm.
„Nun, es hat sich für mich noch nie ergeben, zu reisen“, antwortete Severus und hoffte das sie ein anders Thema anschlagen würden.
„Nun wenn Sie einmal den Drang verspüren zu reisen, vielleicht sogar nach Frankreich...ich denke da könnte ich etwas arrangieren“, blieb Fleur am Ball.
„Sagen wir es so, ich war immer zu sehr hier eingespannt und ich denke nicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändern wird. Aber wenn ich den Drang verspüren sollte, wende ich mich gerne an Sie Fleur.
„Das verstehe ich Severus, aber Sie sollten das auf jeden Fall mal nach holen, wenn Sie mehr Zeit haben“, sagte Celestina.
„Wie ich sehe, scheinen Sie beide ja sehr überzeugt davon zu sein.“ Severus Blick wandert von einer Frau zur andern.
„Nun ja, es ist meine Heimat, natürlich bin ich überzeugt davon“, erwiderte Fleur und lächelte dabei.
“Und für mich gibt es nicht schöneres, als zu reisen“, erklärte Celestina mit verträumten Blick. Severus sah kurz auf die Uhr und Fleur nun wieder nach draußen.
„Oh je, es ist schon spät. Ich denke wir sollten ins Schloss zurückkehren.“
„Wie spät ist es“, fragte Celestina und unterdrückte dabei ein Gähnen.
„Gleich elf“, antwortete Severus.
„Oh mist, ich muss einem Schüler noch einen Trank geben, damit er morgen wieder Fit ist.“ Celestina stand auf und sah zu den Beiden.
„Ja wir sollten gehen, es ist recht dunkel draußen. Wir werden länger für den Rückweg brauchen.“ sagte Fleur und erhob sich ebenfalls.
„Dann sollten wir los“, er trank sein Glas leer und legte ein paar Münzen auf den Tisch. Fleur wollte ebenfalls ein paar Sickel auf den Tisch legen.
„Lassen Sie nur Fleur, ich lade Sie beide ein“, sagte Severus und sah die beiden Frauen an, die sich beide freundlich bedankten. Celestina leerte das halbe Glas in einem Zug. Dann verließen die drei die Schenke.
„Mon dieu“, ertönte es von Fleur und sie schlang ihren Umhang enger um sich, als ihr draußen die Kälte entgegenschlugt, „wir sollten uns wirklich beeilen.“
„Sie hatten recht, es ist wirklich kalt geworden“, auch Severus zog seinen Umhang enger. Celestina sah Severus ein letztes Mal tief in die Augen und ging dann schweigend neben ihm her zum Schloss. Fleur blieb nach einer Weile stehen und blickte in den sternenklaren Himmel.
„Was für ein Sternbild sind Sie Severus?“, fragte sie das ohne den Blick vom Himmel zu nehmen.
„Wie?“ Severus blieb ebenfalls stehen und sah sie irritiert an.
„Ihr Sternbild, in welchem Sternbild sind Sie geboren“, wiederholte Fleur ihre Frage. Celestina blieb nicht stehen, sondern ging weiter auf das Schloss zu, da sie zu sehr fror.
„Ich bin im Sternbild des Steinbockes geboren“, antwortete er, fragte sich jedoch was diese Frage bezwecken sollte, „warum, wollen Sie das wissen?“
„Steinbock... mit dem Kopf durch die Wand, was?“, sie lachte leise und drehte sich dann einmal um die eigene Achse. „Da!“, sie zeigte mit der Hand in den Himmel, „das ist der Steinbock ... man sieht die Sterne selten so gut wie heute, da kann man die Sternbilder leicht erkennen. Professor Sinistra wäre begeistert“, grinste sie nun.
„Das kann durchaus sein, ich habe nicht viel Ahnung davon“, sagte er und sah in die Richtung in der Fleur zeigte. Celestina blieb nun doch stehen und sah zu den beiden zurück.
„Nein? Ich auch nicht, aber es ist nett, wenn man sein Sternbilder erkennt“, sagte Fleur und sah ihn an.
„Was sind Sie denn Fleur?“ Severus sah nun zu ihr.
„Ich? Waage...“, antwortete sie.
„Kommt ihr?“, rief sie den beiden zu, sah ungeduldig und fierend zu den andern. Severus hörte Celestinas Stimme und sah zu ihr, auch Fleur wandte ihren Blick nun zu ihr.
„Ja sicher, wir kommen“, rief Severus zurück und setzte sich in Bewegung. Fleur folgte ihm, jedoch langsam, den Blick weiter zum Himmel gerichtet und in Gedanken ging sie alle Sternbilder durch, die sie erkennen konnte.
„Ich fürchte, ich hab wohl so ziemlich alles darüber vergessen, was ich je gelernt hatte“, sagte er leise wieder an Fleur gewandt.
„Das ist doch nicht schlimm, aber ihr Sternbild passt zu Ihnen.“ erwiderte sie.
„Finden Sie?“ Severus sah sie erstaunt an.
„Ja allerdings ... bis jetzt schon“, sagte sie und lächelte. Als sie Celestina erreichen, zitterte diese bereits am ganzen Körper.
„Sie frieren ja“, sagte Severus und leichte Besorgnis schwang in seiner Stimme mit. Fleur sah auf Celestina.
„Es geht schon“, sagte sie, aber das bibbern in ihrer Stimme war nicht zu überhören. Severus nahm seinen Reiseumhang an und legte ihn Celestina um die Schultern.
„Danke“, sagte sie leise und atmete den Duft seines Umhangs tief ein.
„Was für ein Sternbild sind sie Celestina“, erkundigte sich Severus bei ihr.
„Ich bin Krebs“, erwiderte sie und sah ihn verwirrt an.
„Fällt Ihnen etwas auf?“ Severus grinste die beiden Frauen an. Celestina zog die Umhänge enger um ihren Körper.
„Nein, was soll uns denn auffallen“, fragten Fleur und Celestina gleichzeitig und sahen ihn interessiert an.
„Wir sind alle genau 3 Monate auseinander, noch ein Widder und wir hätten genau für jedes viertel Jahr ein Sternzeichen“, beantwortete er das Rätsel.
„Oh das ist mir gar nicht aufgefallen, aber Sie haben recht Severus“, sagte Celestina.
„Drei total verschiedene Sternzeichen...mit sehr unterschiedlichen Charakteren“, entgegnete Fleur und lächelte leicht.
„Das ist irgendwie interessant, vielleicht sollten wir Professor Sinistra fragen, was das zu bedeuten hat“, sinnierte Severus halblaut vor sich hin. Celestina spürte die Wärme seines Umhanges und das Zittern ließ langsam nach.
„Nun ich denke, es bedeutet, dass wir eben sehr verschieden sind“, murmelte Fleur mit einem Blick auf ihn. Die drei gingen nun über das Gelände von Hogwarts und erreichten das Eingangsportal des Schlosses. Fleur blieb stehen und sah die beiden an.
„Gehen Sie ruhig rein, ich möchte mir das noch ein wenig ansehen. Eine so klare Nacht muss man ausnutzen“, sie sah wieder zum Himmel.
„Ist Ihnen nicht zu kalt?“ fragte Severus etwas erstaunt; auch Celestina sah verdattert zu Fleur.
„Ein wenig schon, aber das spürt man kaum, wenn man sich ablenkt“, antwortete sie und sah die Beiden an.
„Wie Sie wollen, aber erkälten Sie sich nicht“, sagte er und ging mit Celestina ins Schloss.
Fleur ging über das Gelände zum See und setzte sich dort auf eine kleine Bank, sie hob das Gesicht zum Himmel und genoss die Ruhe um sich herum.
Celestina gab Severus seinen Umhang zurück, „danke nochmals“, sagte sie leise und ihre Augen glänzten, als sie ihn ansah.
„Danke“, er nahm seinen Umgang und sah sie an „kein Problem, Celestina.“ Celestina sah noch einmal zu Severus, fiel ihm dann plötzlich um den Hals und gab ihm einen langen Kuss. Severus versteifte sich für einen Moment, überrascht von ihrem Tun und nahm dann ihre Arme und schob sie etwas von sich weg.
„Miss Hopkirk bitte ...!“, Celestina sah ihn an und löste sich dann von ihm, dabei ging sie einige Schritte rückwärts und strauchelte. Severus griff nach ihr, als sie stolpert und fing sie auf.
„Vorsicht!“
Celestina sah ihm in die Augen, die sie an so viele Dinge erinnerten und versuchte seine Gefühle zuerkennen, doch sein Blick war vollkommen ausdruckslos.
„Hören Sie, ich denke das ist nicht...“, er erwiderte ihren Blick.
„Ich ... entschuldigen Sie, ich habe mich hin reisen lassen .... es ist nur ...“, sie brach ab und sah nun auf den Boden.
„Was haben sie denn?“, er sah sie fragend an.
„Ich habe seit langem das erst Mal wieder das Gefühl, jemandem nahe sein zu können …“, sie schluckte und Tränen traten in ihre Augen.
„Ich .... ach vergessen sie es einfach.“
„Es tut mir leid ... ich ... ich denke, Sie sollten nach ihrem Patienten sehen“, er sah sie immer noch an. Celestina blickte auf den Boden und die Tränen liefen ihr über die Wangen.
„Ja, das sollte ich“, antwortete sie sehr leise. Severus sah, dass sie weinte und ging zu ihr. Er nahm mit zwei Fingern ihr Kinn und hob es so an, dass sie ihn ansehen musste.
„Bitte, nicht weinen!“, sagte er und sah sie dabei hilflos an.
„Es ...“, begann sie, doch dann schlang sie ihre Arme um ihn und verbarg ihr Gesicht an seiner Brust. Sie kämpfte verzweifelt gegen ihre Erinnerungen an, aber es gelang ihr nicht, sie zu verdrängen. Severus stand da und wusste nicht wie er reagieren soll. Seine Arme hatte er seitlich herunterhängen, doch dann legte er sie sehr zögerlich auf ihre Schulter und strich dann beruhigend über ihren Rücken.
„Kommen Sie Celestina, beruhigen Sie sich wieder“, sagte er mit sanfter und leiser Stimmer zu ihr. Celestina fühlte seine Berührung und wusste nicht, ob es ihr half, oder alles noch schlimmer machte, dann löste sie sich von ihm. Severus sah sie prüfend an.
„Geht es wieder?“ fragte er mit leichter Besorgnis in seiner Stimme.
„Ja“ antwortete sie leise, „es tut mir leid ich wollte Sie nicht ...“
Fleur ging, nachdem sie jedes Sternbild dreimal gesucht und auch gefunden hatte, nach einiger Zeit wieder zurück zum Schloss.
„Schon gut, ist nicht so schlimm, aber ich denke Sie sollten sich jetzt wirklich um Ihren Patienten kümmern.“ Severus sah zu den Treppen und dann zu Celestina.
„Ja, Sie haben recht“, antwortete sie und merkte das sie sich wieder gefangen hatte, „ich wünsche Ihnen eine gut Nacht, Severus“, dann haucht ihn einen Kuss auf die Lippen und ging dann Richtung Krankenflügel davon.
„Gute Nacht“, er sah ihr verwundert hinterher und ging dann in Richtung Kerkertreppe.
Fleur spürte kaum mehr ihre Glieder, wegen der Kälte, die ihr, während sie in den Himmel gestarrt hatte, gar nicht mehr bewusst war. Bibbernd ging sie jetzt schnell ins Schloss und verschloss dann die Eingangstüre hinter sich. Sie macht sich schnellstens auf den Weg in ihr Zimmer um sich aufzuwärmen, doch auf den Weg zur Treppe begegnete sie einer ziemlich verwirrten Celestina, die sich auf den Weg zum Krankenflügel befand und auch Snape sah sie noch in der Eingangshalle stehen.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte sie Severus und sah ihn an, „Sie wirken so durcheinander.“
„Ähm was, ja, ja, es ist alles in Ordnung“, er sah nachdenklich zur Treppe.
„Sind Sie sicher?“ Sie mustert ihn nun und drehte dann den Kopf, „was ist denn mit Celestina los? Sie wirkte so verstört?“
„Ich weiß es nicht, sie hat irgendwas von Erinnerungen erzählt...“, sein Blick war noch immer auf die Treppe gerichtet, doch dann sah er Fleur an.
„Sie sollten sich aufwärmen gehen“, sagte er als er sie Zittern sah.
„Ach so“, sie runzelt kurz die Stirn, „nun ja...sie wird sich schon beruhigen.“ Fleur zog den Umhang wieder enger um sich. „Ich denke, ich vergrabe mich jetzt wieder in der Arbeit, eine kühle Nacht macht ziemlich munter“, zwinkerte sie ihm kurz zu.
„Dann geben Sie auf sich Acht, damit Sie nicht Krank werden.“ Severus mustert sie kurz und nickte ihr dann kaum merklich zu.
„Nun, dann ich wünsche Ihnen eine Gute Nacht Fleur“, sagte er dann und wandte sich zum gehen.
„Ich hoffe nicht, das ich krank werde, gute Nacht Professor“, sagte sie und machte sich auf den Weg zu ihrem Zimmer.
Celestina erreicht den KF und kümmerte sich als erstes um ihre Patienten, dann suchte sie in der Bücherei nach verschiedenen Büchern, in denen sie was nachlesen musste. Sie ärgert sich über sich selbst, dass sie sich so hatte gehen lassen und klappte eines der Bücher laut zu. Celestina lehnte sich gegen die Wand und glitt langsam an ihr herunter, wo sie erneut zu weinen begann. Nach einer Weile verließ die Bücherei und das Schloss. Sie ging durch die kühle Nachtluft, doch sie konnte Severus nicht vergessen. Als sie den See erreicht hatte, ließ sie sich dort nieder und zog ihren Umhang enger um sich. So verharrte sie einige Zeit dort und hing ihren Gedanken nach, doch als sie wieder zu frieren begann, entschloss sie sich wieder ins Schloss zurück zu gehen. Nachdem sie die Eingangshalle betreten hatte, verschloss sie die Türe und ging auf die Treppe zu, doch dann überlegte sie es sich jedoch anders und machte sich in Richtung Kerker auf, den sie wollte nach sehen, ob Professor Snape noch wach war und sich bei ihm entschuldigen. Celestina erreichte sein Büro und sah das noch Licht unter der Tür hindurch schien, sie fast allen Mut zusammen und klopfte an seine Tür.
Severus sah überrascht zur Tür als es Klopfte, dann stand er auf und ging um seinen Schreibtisch herum zur Tür, um sie zu öffnen.
„Celestina?“ Severus sah sie überrascht an. „Was gibt es? Ist etwas passiert?“
„Professor Snape ich ... störe ich?“ Celestina stammelte diese Frage.
„Nein ich habe nur ein paar Unterlagen durchgearbeitet, kommen Sie doch rein“, er ging einen Schritt zur Seite und ließ sie ein.
„Nein, es ist nicht Passiert“, antwortete sie leise und unsicher, „ich kann aber auch morgen wieder kommen.“ Celestina drehte sich wieder zur Tür.
„Nun sagen Sie mir doch erst mal, was Sie wollen“, fragte er und sah sie abwartend an.
„Nun, es geht um vorhin“, sagte sie nun sehr leise.
„Oh ... ja gut, meinet wegen“, sagte er und hoffte, sie dann besser zu verstehen.
“Ach was, ich komme morgen wieder. Gute Nacht“, sie drehte sich abrupt um, sah ihn noch einmal an und merkte, wie ihr die Tränen wieder in die Augen schossen und verließ das Büro.
„Gute Nacht“, antwortete Severus verdattert und sah ihr verwirrt hinterher, „Was sollte jetzt das“, murmelt er zu sich selber und schüttelte leicht den Kopf.
Celestina ging in ihr Zimmer und legte sich auf ihr Bett, sie fand allerdings keinen Schlaf, weswegen sie noch lange an die Decke starrte, bevor sie schließlich doch einschlief.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Severus Snape - Fanseite
Wir ziehen um ... - gepostet von Rowena Snape am Freitag 19.01.2007
Ähnliche Beiträge wie "Endlose Liebe (1)"
~*Verbotene Liebe*~ [Slash] [pausiert] - Bill_my_love (Montag 15.01.2007)
Die Liebe der Engel - die_blonde (Donnerstag 26.01.2006)
Die liebe Familie - Angel (Samstag 07.04.2007)
Engel der Liebe ! - true (Sonntag 11.02.2007)
die wahre Liebe - nullvierer (Sonntag 05.08.2007)
Liebe - steffi23 (Mittwoch 07.02.2007)
Liebe Kessy, - Die Hexe (Sonntag 09.09.2007)
Das letzte Wort - PapaSchlumpf65 (Sonntag 02.05.2010)
Hass-Liebe [**kommis?**] - J-a-n-i-n-e (Donnerstag 27.04.2006)
HABT KEINE ANGST VOR DER LIEBE - bluecarry (Mittwoch 06.06.2007)
