SD - Warum, oder auch nicht?

Forum Zwinger vom Scharmeder Land
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    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Phoenix - 22.07.2005, 08:17

    SD - Warum, oder auch nicht?
    Hi Foris,

    ich will einfach mal eine Frage in den Raum schmeißen, die sehr provokant wirken könnte – aber nicht provokant wirken soll!

    Ich hatte mich ja bereits geoutet, dass ich kein Befürworter des SD bin. Lege aber größten Wert darauf, dass ich zwischen Befürworter und Gegner sehr wohl unterscheide. Ich bin kein Gegner! Da ich in Sachen „Hund“ noch sehr feucht hinter den Ohren bin, sehe ich meine jetzige Meinung als noch nicht vollends gefestigt an. Sagen wir mal: Ich bin noch auf der Suche und beschäftige mich mit vielen Themen, was „Hund“ angeht. Versuche hierbei nach allen Seiten hin offen zu sein und den Leuten zuzuhören - egal ob Pro oder Contra.

    Wenn man ehrlich ist, gibt es vieles Für und Wider zum SD! Ich armer Mohr will mir hier nun ein Bild machen. Mich würde mal sehr interessieren, welche Meinung Ihr ganz persönlich zum SD habt. Hab schon gemerkt, dass hier die verschiedensten Fraktionen friedvoll und sehr nett miteinander posten. Toll! Erzählt mal was aus Eurem tagtäglichen Leben bzw. Erfahrungen, was ich alles nicht habe.

    - Warum macht Ihr SD, oder auch nicht?
    - Wie waren Eure ERSTEN Erfahrungen?

    Ein Anliegen meinerseits:
    Bitte hier keine Grundsatzdiskussion anfangen! Schlagworte sind mir allesamt hinlänglich bekannt und interessieren mich nicht wirklich mehr. Dies ist von mir nicht gewollt!!! Mich interessieren ganz alleine Eure ganz persönlichen Einstellungen, Auffassungen und Erfahrungen! Meine Meinung ist: Egal wie Jemand zum SD steht, grundsätzlich ist zunächst vorauszusetzen, das ihm das Wohl des Hundes sehr am Herzen liegt. Vor allem hier im Forum!

    Bin mal gespannt, wer sich auf mein dummes Posting meldet.



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 22.07.2005, 11:39


    Hallo Phoenix,

    bin mal wieder die erste die sich bekennt :mrgreen:

    Zitat:Bin mal gespannt, wer sich auf mein dummes Posting meldet.
    Dumme Posting´s gibt es nicht, wenn jemand ersthaft intreressiert ist, wird er eine Antwort erhalten!

    Ein brisantes Thema!
    Zitat:Wie waren Eure ERSTEN Erfahrungen?
    Zu mir, die Forenomi :mrgreen:
    angefangen habe ich mit 13 Jahren, weil ich mit Hunden :n169: glaube mich erinnern zu können ,mit 5 Jahren intensiv mit unserem damaligen Rotti aufgewachsen bin! Er war ein Böser, nur zu mir als Kind nicht, ich lag mit ihm in der Hütte, mein Vater hat fast einen Herzinfakt bekommen!
    Mit 12 bekam ich meinen ersten eigenen Schäferhund ohne Papiere von meinem Vater geschenkt! In der Nachbarschaft wohnte ein Mann der regelmäassig zum Hundeplatz ging ,mich an die Hand nahm und so bin ich in die Ausbildung gerutscht! Hier wurde aber noch sehr gedrillt und als Jugendliche macht man den Mund bei älteren erfahrenen HF nicht auf! Dieser mein Wolf war in deren Augen, ein sehr guter Hund den sie weiter bringen wollten! Ich aber nicht mit den Mitteln! Also bin ich damals ausgestiegen!
    Ich habe ihn alleine erzogen und er hörte super auf mich! Als er gestorben war, kaufte ich mir nach ein paar Monaten einen Welpen! Mit ihm bin ich in die nächste OG gegangen, auch hier war nur drill! Ich war älter und habe nicht mit gemacht! Inzwischen verheiratet, Kinder und den Führerschein, so bin ich durch die OGén getingelt! Gefiel mir aber nicht und mein Sohn wollte die Mama nicht mit Hund alleine auf den Platz lassen, er hat geweint! Also Kinderpause gemacht und Hund wieder selber erzogen.Wenn mal Zeit war bin ich zum Platz und habe dort SD gemacht.Ich muss sagen, das der Hund sehr ausgeglichen war danach und ein toller Kamerad für die Kinder! Also warum nicht weiter SD machen? Na ja, mein Mann war nicht der Richtige für mich :mrgreen: also Trennung!
    Habe weiter gemacht mit Hundesport und meine ersten Hunde waren eigentlich versaut, weil ich auf jeden gehört habe. War mein größter Fehler! Inzwischen war ich so begeistert, bin in einen anderen Verein und habe dort einen sehr guten Mann kennengelernt, der mich bei Seite nahm und mir sagte, mach nicht immer alles was dir hier jeder sagt, du kennst deinen Hund und überlege wie du ihn ausbildest! Schau dir die HF an und halte dich an den, der der dir am besten zusagt und arbeite mit ihm! Er war es und ich habe von ihm sehr viel gelernt . Ich habe selber gelernt meine Hunde zu verstehen, wenig Bücher gelesen, da es nie zu meinem Hund passte, waren zwar Anregungen bei die man aber umsetzen können muss,sonst bringt es nichts! UO und Fährte habe ich mir langsam viel angeeignet, für den SD braucht man wirklich jemanden dem man vertrauen kann! Da ich schon immer leicht ein Weichei war, bin ich wieder getingelt, die harte Schiene war nichts für mich! Habe dann eine OG gefunden, wo es mir so einigermassen zusagte und habe ganz gute Prüfungen geschafft!
    Zwischendurch Scheidung, dann den besten Mann der Welt kennengelernt, meinen Charly! Mit Hunde nnichts am
    Hut, da er beruflich desöfteren gezwickt wurde! Ich ohne Hund, nein! Also zog unser jetzt 16 jähriger Dackelmischling Tiger ein! Kein wirklicher Hund für mich! So bekam ich meinen Ken, der im SD umfiel, Herzfehler wurde festgestellt! Auf´s Sofa mit ihm, ich tod unglücklich ohne Hundesport! So kam Dago dazu, der überhaupt keine Lust auf beissen hatte! Noch einer für´s Sofa! Wollte damals Schluss machen, Kündigungen SV und OG war schon geschrieben, mein Charly konnte mich aber wohl nicht so leiden sehen und so zog dann meine Kati zu den Rüden ein, wir hatten 4 Hunde :mrgreen: Kati war eine Traumhündin und ich bin wieder voll eingestiegen! Diesmal nur nach meiner Art der Ausbildung, SD habe ich nie mehr zugelassen ,das der Hund abgeschlagen wird, keine Aggression nur Beute! Mit Kati habe ich in 1 1/2 Jahren alles geschafft, das super bis VPG 3 Körung . Man sagte mir, mach einen Wurf mit ihr, wir nehmen die Welpen, so eine tolle Hündin muss in die Zucht! Mein Charly ist inzwischen genauso verrückt wie ich und der erste Wurf viel in Scharmede!
    Ayk und Andor sind die ersten Hunde die ich fast ohne fremde Hilfe in der Fährte und UO ausgebildet habe, für den SD hatte ich noch nicht den richtigen Mann gefunden, so wurden sie im Trieb sehr hochgefahren und Andor wurde für mich zu stark und sollte von einem Mann ausgebildet werden, ging ja leider in die Hose! SD war immer mein Problem, viele Helfer können nicht anders wie Trieb auf den Hund setzten, was dann wieder dazu führt, das man Zwang machen muss! Ich habe viele Figuranten kennengelernt,mit einigen länger gearbeitet, andere habe ich abgelehnt! Weil sie meinten, so gute Hunde müssen auch Aggression zeigen. Da ich genug gesehen hatte, kam das nicht in frage! Ich will
    führbare Hunde haben ,keine durchgeknallten!
    Na ja, so habe ich halt meine eigenen Ansichten bekommen und gehe nur so weit in der Ausbildung, wie ich es für meine Hunde verantworten kann! Sie gehören zu mir, sind keine Roboter, sondern dürfen ihre Macken haben, die habe ich auch!
    Als unser Figurant gegangen war, lange wieder mal hier mal dort gewesen, was mir persönlich im SD wieder Kopfzerbrechen machte!
    Gute Figuranten sind rar! Deshalb bin ich froh, das wir nun unseren Stefan haben, der sehr gut mit den Hunden arbeitet und in kürzester Zeit die Macken,die wo anders eingearbeitet wurden, raus gearbeitet hat!
    So macht SD wieder Spaß! Wir arbeiten über Beute, die Hunde haben Spaß, sind ausgeglichen keine Killer. Sind überall mit hin zunehmen ,so stelle ich mir den Schutzhund vor! Sie müssen nicht aufgedreht werden, sie sollen führbar bleiben!
    Meine Meinung, der richtige Figurant ist das wichtigste für die SD Aussbildung! Ein HF muss wissen, wie weit er es treiben will. Will ich höher führen, sind wahrscheinlich andere Maßstäbe zu setzten! Die ich nicht befürworten kann, weil viele dieser Hunde nicht mehr berechenbar sind!

    Zitat:Warum macht Ihr SD, oder auch nicht?

    Ich mache SD, weil es für mich eine Herausforderung ist, einen Hund gut auszubilden ohne Zwangsmassnahmen und wenn ich mit dem Clickern beginne :mrgreen: Meine Kati war ein gutes Beispiel dafür, ich konnte mit ihr Prüfungen laufen, die konnten sich von unserer Teamarbeit her sehen lassen. Sie wurde ohne Druck und Zwang ausgebildet. Es geht und so will ich weiter machen! Irgendwann, werde ich mit meinen Hunden wieder Prüfung laufen und zeigen, das man auch mit andere Art der Ausbildung gerade im SD gute Ergebnisse bekommt! Weichei Methoden halt! Bin kein Mensch der sich über seine Hunde provitieren muss, ich habe Provil! :n12: Also ist gegen einen guten SD nichts zu sagen! Außerdem sage ich immer sehr Stolz, wenn Leute meine Kampfschmuser streicheln, das sie SD machen! Oh, Finger erst mal weg! Warum so plötzlich? Weil sie doch auf Menschen abgerichtet werden! Die Leutchen lade ich dann ein ,sich mal unsere Arbeit anzusehen! Einige kommen dann auch!
    SD mit dem richtigen Hund, keine Angstbeisser gehören da rein.
    Keine gemachten, die das Herz nicht haben!
    HF die ein Herz für ihren Hund haben.
    Figuranten die sich in jeden Hund versetzten können, die nicht nur nach der alten Methode arbeiten ,sondern dazu lernen und mit denen man sich unterhalten kann, was man für eine Einstellung zur Schutzhundausbildung hat.
    Da kann der SD sehr gut sein! Die Hunde sind nicht böse, sondern sehr ausgeglichen und HF freut sic hüber so einen sozialisierten Schutzhund!

    Hunde die anders gearbeitet werden,gehören nicht in Privathände! Für den behördlichen Einsatz ist es für mich OK, aber nicht bei uns Normalos!
    Ich habe so eine halbe Chaotin gekauft! Die in verkehrte Hände, wäre eine Waffe! So dürfen wir die Schutzhundeausbildung nicht betreiben! Sonst wird er eines Tages verboten werden,das wäre für uns die noch nachdenken,sehr Schade!
    So aber erst mal genug, schaue gerade auf die Uhr, heute ist Hundeplatz! Muss was tun!
    Hoffe, meine Erklärung reicht Dir! :mrgreen:
    Ansonsten musst Du warten,jetzt wird es Zeit für mich!
    Du wirst es ja bei Deinem Besuch erleben! Wenn Dein Chandor sich nicht zu blöd anstellt, darfst ihn vielleicht auch mal beissen lassen :n12: Zwingen tut Stefan keinen Hund, dann musste wieder mit ihm vom Platz :mrgreen: Entweder der Hund bringt es mit, oder man sucht eine andere Beschäftigung für ihn und diese Einstellung finde ich Klasse!



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Cristine - 22.07.2005, 16:38


    Hallöle,

    also mein erstes SD-Erlebnis war Sonntags morgens auf unserem Hundeplatz. Da führte ich noch unsere Mix-Hündin im Welpenalter und interessierte mich eher für Agility. Was mich gleich fasziniert hat, war der unglaubliche Gehorsam, den die Hunde im SD hatten. Und sie wirkten nicht gedrückt, sie schienen ihre Gaudi dabei zu haben. Leider war das an der Prüfung und nachher war lange kein SD, weil wir keinen Figuranten hatten. Bald stellte sich heraus dass auch sonst kaum einer von den "Alten" im Verein noch groß was tun wollte. Mit 6 Neuen stürzten wir uns nächstes Frühjahr in die Arbeit "unser Verein soll leben!"
    Agility war damals das Standbein, mit 6 Aktiven und 7 Hunden.
    Mein Mann und Andreas ( der zukünftige Figurant ) nahmen sich je einen Schäferhund aus dem Wurf unserer Züchterin. Die brachte einen Figuranten mit, der die Hunde und Andreas aufbauen sollte. Regelmäßig artete das in wüste Beschimpfungen und totales Chaos aus. DAs war nicht der SD, der mir gefiel. Ich machte mir so meine Gedanken....
    Nächsten Herbst wollte der Figurant dann, dass mein Mann mit seiner Hündin Prüfung machen sollte. Er selbst wollte auch Prüfung machen, dann wäre er nicht so alleine. Für meinen Mann ging das voll in die Hose. Wie Ute schon schrieb: Hund hochgefahren und kein Gehorsam.
    Wir waren uns nun einig im Verein: Der Figurant soll wegbleiben. Andreas lernte an unserer Hündin, was ihm noch fehlte. 2 weitere SD-Sportler kamen wieder und zusammen machten wir mit Herz und Hirn weiter. Da war ich dann wieder voller Interesse Zuschauer.
    Die 2. Prüfung war nochmal Sch... (soll jetzt nicht ins Detail gehen)
    Von da an übernahm ich die Hündin.
    Das Meiste, was ich tat, hab ich mir angelesen, vieles aus dem Internet. Ich habe auch Ute mit hunderten Mails gelöchert. Sie war sehr geduldig :bravo:
    Ich hab immer überlegt, wie wird die Hündin darauf reagieren? Was mach ich dann? Passt das?
    Unsere Schäferhündin war 3,5 Jahre alt, als sie das erste Mal das Stachelhalsband um bekam. Und nur, damit ich sie damit etwas ärgern sollte. Damit der SD für sie nicht nur Spiel war. Sie hat danach wesentlich energischer verbellt und sich generell etwas ernsthafter mit der Sache beschäftigt.
    Tele kenn ich nicht, bin aber sehr interessiert daran. Kann mir vorstellen, dass EIN richtiger Einsatz dem Hund klarmachen kann: "Und du hörst auch, wenn ich nicht neben dir stehe!" Eher als alles rumprobiere mit langen Leinen und was weiß ich. Wenn ich mich erinnere, wie unsicher war unsere Hündin eine Zeitlang, weil sie mit Leinenrucks und Anschreien vom "Naschen" am Arm abgebracht werden sollte.

    Nuja, jetzt hab ich 2 Tussis im SD auszubilden. Da wir ja noch 2 Kinder haben, musste ich mich entscheiden zwischen Agility und Schutzhundesport - Agility adé!

    Was ich immer so am SD bewundert hatte, der Gehorsam, das hilft mir auch im täglichen Umgang mit den Hunden. Ich gehe mit 3en spazieren, überall und brauche keine Angst zu haben.

    Das war mein Erlebniss.

    VG

    Cristine



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Phoenix - 23.07.2005, 10:03


    Hallo Christine und Corbymaus,

    zwischendurch mal eben ein Lob! Tolle Postings! :bravo: Hilft wirklich weiter, um zu verstehen. :n108: Hab Lust auf mehr bekommen. Ich hoffe, die Anderen werden hier auch noch was einstellen! :roll:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Glühwürmchen - 23.07.2005, 13:19


    @phoenix,

    bin schon ewig vom sd weg. war so 1980 rum.
    wir hatten eigentlich schon immer hunde, meine oma, wir und dann sind wir irgendwann in den 70ern umgezogen. unser damaliger vermieter war hundesportler und hatte einen schäferhund und war mit ihm auf dem hupla ja so bin ich dann auf dem hupla gekommen und hänge heute noch dort rum. :roll: er hatte damals noch eine schäferhündin ohne papiere langhaar und ich hatte die hündin meiner oma. ein lämmchen, der sohn von unserem vermieter und ich waren gleich alt und wir sind sonntags morgens so ca. 6 - 7 uhr früh mit den hunden auf den hupla gelaufen zur fährte. :fb1: da ist man noch richtig morgens raus zur gemeinsamen fährtenarbeit. na ja es waren wie damals üblich nur ein paar "alte" männern im hundeverein und die haben halt auch mit dem üblichen drill und zwang gearbeitet und wirklich was geholfen haben sie einem nicht. in der hauptsache hat jeder seine unterordnung alleine gemacht und nach dem sd sind sie im clubhaus gesessen und haben über die anfänger abgeläster, so sachen wie der kann ja nicht mal gerade laufen usw. :twisted: als es dann losging mit so sachen wie zwangsapportieren, habe ich aufgehört, weil ich sowas niemals mit meinem hund machen würde. andere methoden, konnten sie einem nicht zeigen und so waren wir glücklich eben so mit dem dem was wir konnten. :bravo: sd bis zur prüfung habe ich nie gemacht, weil ich vorher weg bin. war aber weiterhin auf dem hupla und habe dann später als schriftführerin in der vereinsleitung angefangen. habe also immer sd um mich herumgehabt und auch auf kreisebene, wo ich als schriftführerin aktiv war in 22 vereinen unserer kreisgruppe, den gleichen mist gesehen. :n2: in der ganzen zeit hatte ich kein verlangen diesen sport zu betreiben und heute, wo ich weiß es gibt soviel andere möglichkeiten, meinen hund zu beschäftigen brauche ich es auch nicht mehr. zumal sich bei uns in den vereinen bis heute nicht viel getan hat, die die sd machen machen ihn wie vor 40 jahren, weil es schon immer so gemacht wurde und es funktioniert. es gibt nun noch ca. 4-5 vereine in der kreisgruppe die sd machen, der rest praktiziert andere sportarten.

    bis 2001 wurde bei uns nur sd gemacht und dann gab es den großen knatsch und die leute sind abgezogen, wir haben dann mit agility und allen anderen sache angefangen und es boomt.

    was ich persönlich auch als sehr einschränkend empfinde ist die tatsache, dass ich für diesen sport immer einen zweite person (helfer) brauche und einen helfer zu finden, der so wie corbymaus beschrieben hat sich gedanken um den hund macht und auch anders arbeiten kann, die kannst du zählen. die meisten vereine sind froh, wenn sie einen finden, der sich die mühe macht und sich hinstellt und die hunde hetzt, ob er ahnung hat oder nicht. :cry: hauptsache er kann den ärmel halten und mit der peitsche knallen. wenn es nicht klappt ist es am wenigsten der hf oder helfer, sondern meistens der hund, dann kommt er halt weg und der nächste her. :twisted:
    was ich bei uns ein paar mal erlebt habe, waren private rangeleien zwischen den helfer und den hf und dann der person noch zu vertrauen, wenn er deinen hund arbeitet ist sehr schwer.

    als wir bei corbymaus waren und ich stefans arbeit gesehen habe, habe ich gedacht, wenn es mehr solche leute gäbe, wäre der sport nicht so schlecht und was mir gut gefiel war der satz von stefan ... er suche das herz in diesem sport und er war sehr offen für unsere clickerei (jetzt kommt sie schon wieder aufs clickern :mrgreen: ).

    wie gesagt ich brauche den sd nicht und habe ihn nie so richtig als toll empfunden, kann natürlich mit meinen erlebnissen zusammenhängen. :cry: das problem ist eben auch, dass der sd und die vereine wo sd praktiziert wird, oft als plattform für veralterte ausbildungsmethoden und den einsatz von extremen zwang dienen und das ist das was den sport wirklich auch mit schlecht macht. wobei ich nicht sagen will, dass es viele alte hundesportler gibt, die wirklich ein großes wissen haben und auch normal arbeiten können, aber die haben wiederrum oft ihr wissen nicht weitergeben wollen oder können.



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 23.07.2005, 20:28


    Hallo Foris,

    muss doch noch mal was dazu sschreiben!
    @Glühweinchen hat schon viele negativ Seiten des SD aufgeführt! Kann ihr da sogar zustimmen!
    Doch es geht heute auch schon anders, wie früher! Hast es ja bei uns gesehen!
    Ausdauer war angesagt, die sich für uns gelohnt hat! Wir hatten auch zwischendurch andere Zeiten und Stefan muss es heute ausbaden, was ihn manchmal ärgert!
    Für einen Anfänger wie Phoenix ist es sehr schwer, sich mit der Materie SD an zu freunden! Viele haben ein negativ Bild vom SD hinzu kommt, das in vielen Foren eine richtige Abneigung ( Euforie ) und der SD wird als auf "Menschen hetzten" abgetan! Obwohl die meisten es nur vom hören+sagen,kennen! In anderen Foren haben die Hundeführer sich oft dermaßen an den Köpfen,das ich mich manchmal frage, geht es bei denen bei der Ausbildung auch so zu?

    Jetzt sag ich mal, Leuten wie Phoenix kann man nur anbieten, sich einen guten SD anzusehen um sich sein eigenes Bild zu machen! Ich habe Phoenix eingeladen und er nimmt die lange Fahrt auf sich um sich den SD bei uns anzusehen :bravo: :bravo: So ich denke, das er sehr genau aufpassen wird, er kann sehr nah mit erleben was dort abläuft! Wenn er dann gut aufpasst, :n12: sieht er nach 3-4 besuchen, worauf er zu achten hat, falls für ihn, nein, seinem Hund und ihm,diese Sportart in Frage käme! Zu Mindest sieht er die Unterschiede wie der Helfer arbeitet! Das er den Mumm hat zu sagen, so wird mein Hund nicht gearbeitet, glaube ich schon! Hier wird er noch Anweisungen bekommen :mrgreen:
    Ich möchte keinen bekehren SD zu machen, es ist ja nicht nur der SD, es kommt noch Fährte und UO dazu, die genauso viel Freude machen, wenn man tolle Kollegen hat und nicht nur verbissen arbeitet! Es ist unser aller Hobby und da sollte die Gemeinsamkeit auch mit zu gehören! Eine OG fällt oder steigt mit einem guten Figuranten, nur wenn die Kollegen Sch. ... sind, macht es auch keinen Spaß!
    Ich möchte keinen Schmackhaft machen, das er im VPG Bereich arbeiten muss/soll,es gibt viele andere Beschäftigungen für einen Hund! Für mich ist es halt der VPG Bereich und ich kann nicht ohne! Dasfür habe ich zuviel höhen und tiefen gemeistert um jetzt noch in eine andere Sparte zu wechseln! Neeee, möchte ich auch nicht! Wenn man seine Einstellung behält, das es Hobby ist, das man mit einem Partner Hund zusammen viel Spaß haben kann, wenn man selber die Verantwortung übernimmt und nein sagen kann, das man bis hier hin geht und nicht weiter. Heißt nicht, das ich nicht mal eine etwas härtere Schiene fahren kann, das sollte aber immer eine Ausnahme bleiben!
    Ich kann nur jedem raten, die in den VPG Bereich gehen wollen, sich wirklich vorher genau zu erkundigen. Sie sollten sich verschiedene Plätze ansehen und auf die Arbeit der HF und Helfer besonders achten! Schnell ist ein Hund kaputt gearbeitet, gerade bei jungen Hunden. Ich habe es selber bei Cleo erlebt, die nun bei Stefan wieder einen super SD macht!

    So Phoenix, die Frage ist was willst Du wirklich? Gedanken zum SD hast Du Dir ja schon gemacht! Eine gute OG zu finden wird dauern, ich habe auch viele ausprobiert, leider mit dem Vorteil das ich weis und sehe,wie gearbeitet wird! Ich habe mir meine Grenzen gesteckt, was ich meinen Hunden in der Ausbildung zumute! Damit meine ich den totalen Starkzwang,das habe ich vor Jahren aus Unwissenheit gemacht und nie waren meine Hunde so freudige Arbeiter,wie heute und sind es bis sie in Rente gegangen sind geblieben! Außerdem sind sie trotz SD nie auffällig gewesen! Das kommt auch auf die Methode an, wie sie gearbeitet werden! :roll:
    Das ich sie auch mal absichern muss, ist klar! Alle Hunde sind verschieden, der eine braucht es nicht,der andere braucht eine härtere Hand! In wie weit ich das mitmache, liegt am Hund. Ich muss erkennen ,hält er es durch oder baut er mir zu sehr ab! Mit Gewalt und das ist das Image der VPG Sportler, möchte ich meine Hunde nicht ausbilden! Also muss ich mir das richtige Umfeld für meine Art der Ausbildung suchen!Es gibt Gott lob inzwischen einige Helfer die umdenken und mit denen kann man seine Wünsche,seine Einstellung zum Hund, ja sogar seine Weichei Art besprechen! Wenn es mir reicht, normale OG Prüfungen zu laufen, kann ich das äußern und dementsprechend wird der Hund gearbeitet!
    Selbst solche Hunde schaffen es zur Ausscheidung! Bekannte hat es geschafft!
    Jeder sollte sich ein Bild machen und wenn er eine gute OG gefunden hat, kann es für jeden eine sehr gute Sportart sein/werden!
    Einen muss ich noch geben:
    Haben im Moment 2 Leute zu Gast, die sich SD für ihren Hund nicht vorstellen wollten! Nachdem sie unseren Figuranten arbeiten sehen haben, stieg die Begeisterung! Inzwischen 4 mal SD gemacht, der Hund ist vom ersten Anbiss Beißwulst, Junghundarm und gestern in den normalen Ärmel gegangen! :bravo: Verbellt schon recht gut obwohl noch nie SD gemacht! Die Begeisterung steigt, auch hier ein Beispiel dafür
    Schutzdienst ist nicht gleich Schutzdienst, sie haben es anders gesehen! Wir sind im Moment in der Lage, Hunde sehr gut auszubilden und das mit einem super Figuranten! Hoffen,das er uns lange erhalten bleibt,er lernt gerade einen jungen Figurten an, der es so lernt nach umdenken, nicht nur die Alten Klammotten!
    So genug gequasselt, ich bleibe dabei solange es noch Helfer gibt, die so arbeiten wie ich es für meine Hunde für zumutbar halte, bin ich dabei! :n12: :mrgreen:
    Wer weis wie lange es noch SD gibt? Er wird von vielen kaputt gemacht und eines Tages wird er in Privathänden verboten werden! Na ja, ich bin ergraut und werde dann Socken für die Enkel stricken! :n12:
    Es lag nicht an mir und vieler Gleichgesinnten, das der SD so ins negative geraten ist! Ich kenne beide Seiten und für manchen Hund wäre es heute schon besser, das der SD verboten würde! Nur darunter, müssen die anderen leiden die sich Gedanken gemacht haben! :yau:
    Phoenix, ein sehr gutes Posting von Dir, das mir sehr am Herzen liegt! Weil seid über 40 Jahren mit Herz und Seele dem SD verfallen! :mrgreen: Mit Höhen und Tiefen doch immer noch begeistert, man muss für seine Einstellung einiges in Kauf nehmen, zum Wohle meiner Hunde immer gerne dazu bereit gewesen! :oops:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 24.07.2005, 00:10


    @ Cristine,

    Zitat:Das Meiste, was ich tat, hab ich mir angelesen, vieles aus dem Internet. Ich habe auch Ute mit hunderten Mails gelöchert.
    Hast die Anrufe vergessen :mrgreen: :n12: Hoffe, das Du etwas lernen konntest aus den hunderten von Mail´s, jau da war Cristine immer schnell mit Fragen. Frage und Antwort Spielchen gemacht!
    Jetzt wisst Ihr anderen, warum mein eigenes Forum, mein Mailfach war damals überfüllt :kuss: :mrgreen:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    lisandy - 24.07.2005, 09:44


    Hallo zusammen :mrgreen: ,
    werde jetzt auch ein paar Zeilen dazu schreiben. Bin noch relativ neu in der Hundeszene. Habe im Oktober `98 meinen ersten Hund aus dem Tierheim bekommen DSH-Mix. Mache mir seither sehr viele Gedanken wie ein Hund lernt und habe mit ihm auf Hundeplätzen leider auch negative Erfahrungen machen müssen. ( In der Unwissenheit und im Glauben, dass die Leute ja wissen was sie da tun, macht man schon einiges mit ) ich denke, dass die meisten von euch auch schon solche Erfahrungen gemacht haben. Dann gibt es da wieder ganz tolle Leute die sich sehr viele Gedanken machen und Dinge auch ständig wieder in Frage stellen. Als ich mich vor ca. 2 Jahren vom SD distanziert habe, habe ich das mit Wehmut getan. Hatte eigentlich das Gefühl, dass meine Hunde viel Spaß daran hatten, aber die haben auch Spaß bei allem was sie mit mir zusammen tun. Meine Hunde haben aber leider eine falsche Verknüpfung im SD erlebt, Sandy fing an Männer zu meiden nachdem ich sie über Zwang extrem in den Senkel stellen mußte auf dem Hupla, wollte nämlich den Helfer auch Zivil abnagen. An diesem Problem habe ich sehr lange gearbeitet. Jeder Hupla war zuerst mal für sie ein Platz wo sie jemanden beißen muß. Da ich sie aus zweiter Hand übernommen habe kenne ich die Vorgeschichte nicht, kann mir aber gut vorstellen wie sie gearbeitet wurde.
    Nun stelle ich mal die Frage: Was heißt SD eigentlich?
    Habe häufig schon erlebt, das die Sportler und Zivilpersonen meinen der Hund würde einem beschützen wenn er so eine Ausbildung absolviert hat. Aber der Hund lernt doch nur, dass er diesen Ärmel als Beute sehen darf.
    Hat der SD-Helfer den Ärmel nicht an reagiert der Hund nicht mehr. Kommt jetzt ein Einbrecher ohne SD-Ärmel kann der Hund die Situation dann noch einschätzen? Oder bringt der Einbrecher einen Ärmel mit und wirft ihm dem Hund zu ist der Hund zufrieden, er hat ja seine Beute.
    Meine Meinung, wenn ein Hund eine gute Bindung zu seinem Besitzer hat, wird er diesen im Normalfall verteidigen auch ohne Ausbildung.
    Der Sport als solches ist für diejenigen die einen Hund ausbilden etwas sehr schönes und auch nur diese Leute wissen wieviel Arbeit darin steckt.
    Für Zuschauer eher viel Unverständnis. Das schönste ist der Anbiss und alles andere drumherum dann eher schon wieder langweilig. Manchmal frage ich mich warum man an so einer Prüfung nícht mal etwas verändern kann. Warum gibt es schon seit Jahren immer nur Schema "F"?
    Warum kann man nicht wie bei den Franzosen ähnlich dem Ringsport die Prüfung von mal zu mal verändern. Was mir da sehr gefiel, war dass ein Hund einen Koffer bewachen musste, HF war ausser Sicht. Näherte sich eine Person auf eine gewisse Distanz zeigte der Hund nur an gehe nicht weiter, entfernte sich die Person, war auch der Hund wieder ruhig.
    So nun nochmals was allgemeines zum Sport mit einem Tier. Wir haben auch schon gehört, dass auch im Bereich Agility unsanfte Methoden angewendet werden, von gewissen ( nein Unwissenden )Leuten. So ist es unser aller Aufgabe das Samenkorn zu sähen. Hunde sind etwas einmaliges, kein anderes Tier ist in der Lage so mit dem Menschen zu kommunizieren und sich mitzuteilen. Es ist nun unsere Aufgabe den Hund besser verstehen zu lernen seine Fähigkeiten besser zu fördern und die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass sich der Hund weiter in unserer Mitte bewegen sollte.
    Ich wünsche jedem, dass er in der Lage sein sollte, den Sport seiner Wahl ausüben zu können. :bravo:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Glühwürmchen - 24.07.2005, 10:57


    @Hilltrud,

    Zitat:Was alle vereint ist, das wir uns mit unseren Tieren artgemäß beschäftigen wollen.
    Alle Übertreibungen, die unser EGO stärken sollen, sind schlecht für die Tiere.
    Alle sogenannten Könner, die hinterm Zaun stehen und lästern - " da würde ich aber andere Methoden anwenden, oder da muß er durch", verunsichern viele und treiben sie in die Arme von selbsternannten Hündeflüsterern.
    Ich glaube jeder sollte zu seinem Hund stehen, ihn nicht zu hochjubeln und für sich selbst aus dem Bauch entscheiden was gut für beide ist.

    Wenn es eben kein SD ist, verliert der Hund trotzdem für mich nicht an Wert.
    Wenn ich nicht mehr auf den HuPla gehe schaffe ich mir sowieso einen Mops an, die finde ich echt genial. so soll es sein :bravo:

    aber schaffe dir bitte keinen mops an. wir haben gerade einen in der welpenschule und in einem nachbarverein auch welche gesehen. das ist die pure tierquälerei. die hunde sind durch die zucht und den extrem verkürzten kopf gar nicht mehr in der lage richtig zu atmen. sie kämpfen mit jedem atemzug ums leben. ich finde das so fürchterlich.

    @phoenix,

    egal wie du dich entscheidest, auf jeden fall ist der weg schon mal richtig, du erkundigst dich vorher und gehst nicht blauäugig auf irgendeinen platz und läßt dich überfahren von den experten.



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 24.07.2005, 10:59


    Guten Morgen Lisandy,

    Zitat:Nun stelle ich mal die Frage: Was heißt SD eigentlich?
    Habe häufig schon erlebt, das die Sportler und Zivilpersonen meinen der Hund würde einem beschützen wenn er so eine Ausbildung absolviert hat. Aber der Hund lernt doch nur, dass er diesen Ärmel als Beute sehen darf.
    Hat der SD-Helfer den Ärmel nicht an reagiert der Hund nicht mehr. Kommt jetzt ein Einbrecher ohne SD-Ärmel kann der Hund die Situation dann noch einschätzen? Oder bringt der Einbrecher einen Ärmel mit und
    wirft ihm dem Hund zu ist der Hund zufrieden, er hat ja seine Beute.
    Siehste Lisandy, da ist doch die Ausbildung zum Schutzhund überhaupt keine schlimme Sache, wie sie immer hingestellt wird! Wollen von dem wie auf manchen Plätzen mal absehen. :mrgreen: Der Hund geht rein auf den Ärmel (Beute) .

    Zitat:Meine Meinung, wenn ein Hund eine gute Bindung zu seinem Besitzer hat, wird er diesen im Normalfall verteidigen auch ohne Ausbildung.
    Da stimme ich Dir zu! Nur eins muss man hier bedenken, der Schutzdiensthund lernt auf die Beute (Arm) zu gehen,er lernt das Kommando aus. Nun sage ich, ein ausgebildeter Hund wird nie so unkontrolliert beissen (überall hin),wie es oft in den Medien geschrieben wird. Er hat gelernt sich zu beherrschen, er würde um mich zu verteidigen auf den Arm des bösen Buben gehen, ich als Halter könnte ihn abrufen. Nun, der böse Bube hat eventuell Löcher im Arm, bleibt aber an anderen Körperteilen unverletzt. Ich könnte ihn zur Not zum verbellen wirder vor schicken um dem bösen Buben Angst zu machen, das er mich in Ruhe läßt!
    Das ein nicht ausgebildeter Hund mich beschützt glaube ich,hab es vor Jahren selber erlebt, nur hat dieser Hund unkontrolliert gebissen und der Halter konnte ihn nicht abrufen! Der Mann war eigentlich nur aus dem Wald gekommen, hatte nichts böses vor, doch der Hund hat anders reagiert und war nicht abrufbar! Der Mann war böse zugerichtet.
    Oder in der Nachbarschaft, ein Fremder geht aufs Grundstück er hat dort eigentlich nichts zu suchen, Hund kommt aus dem Haus und beißt in den Hintern, Bein und zum Schluss ins Gesicht! Ich habe es nicht gesehen, nur die schreie gehört und bin hin. Grauenhaft was da abging, der Besitzer hat den Hund halb erschlagen,gebrüllt aus,aus, dadurch wurde er noch aggressiver. Habe gesagt, er soll ruhig bleiben und den Hund rufen und das schalgen auf hören! Er ließ dann an,der Hund verhielt sich anschließend wieder ganz normal, wurde aber eingeschläfert. Er hat nie gelernt, was aus ist oder das er in den Arm gehen sollte! Obwohl der Hund eigentlich nur sein Revier verteidigen wollte wurde er als sehr böse eingestuft und musste weg!
    Meine Hunde, ich hoffe sie brauchen mich nie zu beschützen, würden in den Arm gehen weil nur so gelernt, ich könnte sie abrufen und wieder einstellen, wenn nötig! Ein Hund der nie so was gelernt hat, wird dies Verhalten nicht zeigen! Das kann mir keiner erzählen,ein Hund der angekratzt ist und sich bedroht fühlt wird beissen wohin er will!

    Noch ein Beispiel von meiner Kati, ich gehe mit ihr am Waldrand spazieren, plötzlich rennt sie weg und bellt, ich hinter her. Sie hat einen Vermessungstechniker der mit Meßlatte am Waldrand stand verbellt, sauber übrigens :mrgreen: saß gerade vor und bellte! Sie hat nicht gleich zugebissen! Der Mann war begeistert, das ein Hund sowas zeigt! Obwohl er sich auch erst erschrocken hat! Was hätte ein anderer Hund vielleicht gemacht??? Das selbe verbellen hat sie hier auf dem Grundstück auch gezeigt, kamen Fremde setzte sie sich vor und bellte. Wenn ich sie abgerufen habe und gesagt hatte, alles in Ordnung Kati konnten die Leute sie streicheln! Ähnlich verhält sich Ayk,der immer bei meiner Gartenarbeit dabei ist!
    Meiner Gina 2. Hand würde ich da nicht vertrauen, sie ist auf Zivil ausgebildet und sie würde überall beissen, obwohl wir es schon gut im Griff haben! Würde sie aber abgehen, sie stände in dem Moment komplett im gehorsam! Das macht sie, aus ist aus und Platz ist Platz!
    Für mich sind Hunde, die auf Beute ausgebildet werden, wesentlich klarer im Kopf wie jeder andere Hund . SD Hunde lernen Situationen einzuschätzen.
    Meine Meinung, da ich zuviel in den 40 Jahren Hundesport erlebt habe!
    Eine gute Ausbildung im SD, ist nicht so gefährlich ,wie ein unausgebildeter Hund!
    Ich könnte Dir noch viele Beispiele bringen! Nachtübungen, testen wie ein Beutehund arbeitet ,wenn er im Privatbereich beissen müßte, oder wie ein Wehrbereichshund abgeht! Früher ist man sogar soweit gegangen, zu Mindest habe ich es auf 2 Plätzen erlebt, das man einen Normal Hund überprüft hat, weil Besitzer wissen wollte ob er ihn auch verteidigt!
    Hätte er Helfer keinen Vollanzug an gehabt, der wäre ganz schön zugerichtet unkontrolliertes beissen ,aber man war so stolz ,das Hund abgeht wie Schmitz Katze!
    Zitat:Der Sport als solches ist für diejenigen die einen Hund ausbilden etwas sehr schönes und auch nur diese Leute wissen wieviel Arbeit darin steckt.
    Genauso ist es! Außerdem dürfen nur Hunde mit gutem Wesen in den SD genommen werden und solche die auch führbar sind! Hunde die das Herz nicht haben, sollte man nicht zu dieser Aufgabe drillen, sie würden falsch verknüpfen und wären auch unberechenbar!

    In jeder Hundesport Ausbildung, wird nicht immer Human ausgebildet. Lass mal Obidience,Agi usw mehr in den Wettkampf Bereich kommen, glaube mir dann wird der Einsatz auch hier von Hilfsmitteln immer mehr werden! Der Druck eine gute Prüfung zu laufen, wird hier auch stärker!
    Da kannst Du Lisandy auch wieder nur die wenigen raus pieken, die so denken wie Du! Alle Sportarten die mit Tieren zu tun haben, Pferd oder Hund, die sich über ihr Tier provillieren müssen, werden dann genau so verpöhnt, wie der SD!

    Fazit: In einigen Jahren ist es egal welchen Sport man mit Hund betreibt, SD,Obidience usw. die Punkte zählen und der Hund wird weiter mißbraucht,damit die Punkte stimmen! :roll: Du kennst doch Deinen eigenen Druck um mit Sandy höher zu führen! Nur bei Dir zählt der Hund, bei anderen auch? Gehört eigentlich nicht ganz zum Thema!



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Doris F. - 25.07.2005, 09:52


    Hallo und Guten Morgen,

    melde mich - nach zweiwöchigem Urlaub - nun auch mal wieder zu Wort.

    Übrigens Phoenix - interessantes Thema !!


    Unser erster Hund Benny - ein Jagdhund-Dalmatinermix - hatten wir mit fast 12 Jahren mit unserem Haus "mitgemietet" (der arme Kerl hatte sowenig Bezug zu seinen Leuten, daß er nicht mit ihnen ins neue Haus ziehen wollte). Ihn hatten wir noch fast 6 schöne Jahre, aber zu diesem Zeitpunkt keinerlei Gedanken an Hundeplatz.

    Nachdem unser Benny ins Regenbogenland übergegangen war, war für uns natürlich klar, ein Hund muss wieder her. Also auf ins TH, ein großer, älterer Rüde sollte es sein. Mit was kamen wir wieder raus: Hündin, zu dieser Zeit 4 Wochen alt, Schäferhund-Colliemix. Nachdem wir vier Wochen lang die Tierheimmitarbeiter fast täglich "überfallen" hatten, konnten wir unseren Hund mit nach Hause nehmen. Für uns stand fest: Hund wird groß, Hund muß hören. Also verschiedene Hundeplätze angeschaut und bei einem hängengeblieben, wo uns Leute und Ausbilder symphatisch waren.

    Zu diesem Zeitpunkt war auch ich noch der Meinung, das im SD Hunde auf Menschen gehetzt werden, und ich war der absolute SD-Gegner :mrgreen: . Bis mich unsere Ausbildungswartin einfach mal einlud, bei einer Übungsstunde dabeizusein. Deren Mann führte seinen Hund (Rhod. Ridgeback-Schäferhundmix) zu dieser Zeit SchH3 u. FH und war u. a. auch einer der Figuranten des Vereins. Er demonstrierte auf recht eindrucksvolle Weise, daß die Hunde auf den SD-Ärmel und auf nichts anderes fixiert sind. Mein Interesse war auf einmal geweckt, ich sah den SD nun in einem ganz anderen Licht und war begeistert, wieviel Arbeit und Gehorsam hinter solch einer Arbeit steckt.

    Natürlich war mir auch klar, das es natürlich auch genügend andere "Ausbildungsvarianten" (wenn man das als Ausbildung bezeichnen kann) gab, die für mich - schon immer Pro-Tier eingestellt - nie in Frage kommen würden.

    Nunja, mit meiner Inka habe ich die BH gemacht, aber für den SD war sie nicht geeignet. Abgesehen davon, daß wir sie mit 1 Jahr röntgen liessen und eine mittelschwere bis schwere HD festgestellt wurde und somit alleine schon Sprünge über die Wände passé waren, hätte sie sich vom Beissverhalten am Ärmel überhaupt nicht für diesen Sport geeignet. Wollte mich dann auf das Suchen spezialisieren, aber nachdem einige Veränderungen im Verein (es wurde eine AG Rottweiler integriert, deren Leute soviel Gift versprühten, daß die gute Stimmung unter den Leuten nach kürzester Zeit wie nie vorhanden war), beschlossen mein Mann und ich, dem Hundeplatz den Rücken zu kehren. Unsere Ausbilderin verliess kurz nach uns auch diesen Verein, nachdem sie sich damals schon entschloss, dass bei ihrem Rottweilerwelpen der Schwanz dranbleiben sollte und sie daraufhin nur noch blöde Sprüche der damaligen Rottweilerhalter bzw. -züchter anhören mußte (Schwanzweiler war noch das harmloseste Schimpfwort). Wir hatten die Jahre hinweg lockeren Kontakt, da sie die Leitung eines "Fressnapf"-Ladens übernahm.

    Zu unserer Inka gesellte sich 2002 noch unsere Frisbee, eine DSH-Hündin ohne Papiere. Inka verliess uns am 2.Juli 2004 und 2 Wochen später zog unsere Akoma (die wir aber schon weit vorher ausgesucht hatten, sozusagen als Dritthund) als Welpe bei uns ein. Akoma kommt aus einer reinen Leistungslinie, und da mich eigentlich der Gedanke am Hundesport und vor allem am VPG nie losgelassen hat, stand schon vor Akomas Kauf fest, daß ich wieder mit dem Hundesport anfangen würde.

    Im Oktober 2004 begann ich wieder, mir einen Hundeplatz zu suchen, der mir nicht nur von der Ausbildung, sondern vor allen Dingen auch von den Menschen her zusagte und ich landete wieder bei meiner früheren Ausbilderin :mrgreen: . Barbara bereitete meine Frisbee und mich auf die BH vor und seit gut sechs Wochen hat nun auch für Akoma ein bißchen mehr der Ernst des Lebens begonnen. Frisbee hat auch Spaß am SD, ob sie sich aber ernsthaft eignet, irgendwann mal eine VPG-Prüfung zu bestreiten, wird sich noch weisen, da sie nervlich doch sehr angekratzt ist. Mittlerweile ist sie wirklich alleine schon durch Ruhe in der UO gelassener geworden, mal sehen, was die Zukunft so bringt. Akoma kann zwar auch ganz schön aufdrehen, ist aber trotzdem in sich ruhiger bzw. kann sich wesentlich schneller wieder "runterbeamen". Wir arbeiten mittlerweile mit Beißkissen und Junghundeärmel mit ihr, unser Helfer ist zufrieden, wie sie sich macht (ich sowieso :mrgreen: ).

    Stöhn, *schweissausderStirmwisch* - na war ja wohl klar, daß von mir jetzt nach so langer Abstinenz wieder mal ein reiner Roman zustande kommt :roll: :mrgreen: .

    Ich hoffe, dass uns der SD noch lange erhalten bleibt und das diejenigen, die dem SD den schweren Stand einbringen, immer mehr von der Bildfläche verschwinden werden.

    Phoenix, ich bin mir sicher, dass Du bei Deinem Besuch bei Ute auch ein wenig von der Faszination eines guten SD mitnimmst.

    Lg.
    Doris



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Phoenix - 25.07.2005, 10:19


    Doris F. hat folgendes geschrieben:Phoenix, ich bin mir sicher, dass Du bei Deinem Besuch bei Ute auch ein wenig von der Faszination eines guten SD mitnimmst.

    Ich denke auch. Oder befürchte ich das? :n169: Nee..letztlich will ich mir die Sache mal bei Ute genauer ansehen! Hab da bisher auch schon von anderen Leuten, die auch skeptisch waren, viel Positives gehört. :n162:

    Jetzt kommt ein (weitere) Brüller! :roll: :
    Wie will ich wissen, dass ein Essen nicht schmeckt, wenn ich es nicht mal probiert habe?



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 25.07.2005, 10:42


    Hallo Phönix,

    Zitat:Jetzt kommt ein (weitere) Brüller! :
    Wie will ich wissen, dass ein Essen nicht schmeckt, wenn ich es nicht mal probiert habe?

    Nächster Brüller von mir :aetsch

    Essen, das Du es probieren willst, OK! :n12:
    Aber den SD sollte schon Hundi machen :verdacht oder willst Du Dein Gebiss raus nehmen und es erst selber probieren, ehe der arme Hund seine Zähne in den Ärmel rammt ??????? :n162: :scratch:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Glühwürmchen - 25.07.2005, 10:52


    oh man corbymaus,

    nimm den armen mann an die hand, :n2: :mrgreen: ich glaube, er hat das mit dem sd noch gar nicht geschnallt :cry: und meint er müsse selber beißen. :roll:

    das ist ja wie in norwegen beim agiltiytraining, da müssen die leute erstmal über alle geräte laufen, damit sie wissen, wie sich der hund fühlt. :bravo:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 25.07.2005, 11:05


    @Glühweinchen,

    so ist das, wenn man sich mit Anfängern umgibt :n12: Sie wollen alles machen und kennenlernen informieren sich und schnallen trotzdem nichts :mrgreen:
    Am besten wird sein, wir stecken ihn zu erst in den Ärmel und ich schicke Ayk, dann weis er,was für ein Griff er selber machen muss ,damit er im Ärmel kleben bleibt :b020 :n8:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Dana - 13.11.2005, 21:13


    Bei uns auf dem Platz haben wir schon mal den SD angeschaut. Meines Erachtens nach war es gar nicht so schlecht. Die Hunde werden auch wärend des Ziehens vom Helfer gestreichelt. Für sie ist es nur ein Spiel. Die Peitsche wurde auch ein mal benutzt bei einem Hund der beim ziehen nachgelassen hat. Sie wurde aber nur in die Luft geknallt, kein Hund oder Leine schlagen! Als Chandor die Peitsche gehört hat, konnte man gar nicht so schnell kucken wie er unter den Gartenstühlen verschwunden war. :n27: Er dürfte jetzt sowieso noch nicht mitmachen, im Moment darf er nur zuschauen. Beim Schauen war er sehr interessiert, aber er spielt ja nicht mit Fremden. Der Helfer ist auch Ausbildungswart, so könnte sich Chandor mit ihm anfreunden. Vorerst sollte er sich wohl auch noch an das Knallen gewöhnen. :n55:

    Verbellen kann er auch schon! bravo Allerdings weniger den Helfer, sondern jemanden der im Gebüsch herumgeschlichen ist. Hat sich dann aber auch abrufen lassen. :n12:

    Ich weis eigenlich nicht, was ich hier schreibe, aber vll habt ihr ein paar Tipps für mich. Egal in welche Richtung. :mrgreen: :roll:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Glühwürmchen - 13.11.2005, 21:21


    Hallo Dana,

    also ich würde einen hund wie chandor nicht in den sd bringen. da ist er nicht der typ hund der dort gearbeitet werden sollte. ich bin ja schon lange weg vom sd aber ein hund der wie du schreibst beim ziehen nachläßt und dann über einen peitschenknall zur umkehr bewegt werden soll. ich weiß nicht, ob das die richtige methode ist. unser damaliger helfer hat auch immer schön mit der peitsche geknallt. fand er wohl cool und am schönsten war es für ihn, wenn er die peitsche den hunden über die pfoten ziehen konnte.
    wir machen schon mit den welpen spieltraining und die leute müssen spielen lernen und die hunde lernen mit uns als "fremde" person zu spielen. amora hat uns gestern erzählt, das ein "züchter" einen rüden aus seiner zucht bis 1 jahr im zwinger hatte und bis dahin nie was gesehen hat und dann hängte man ihn an den zaun und der helfer kam mit einem lederlappen. der hund sei dann in panik rückwärts über den zaun gekrabbelt. es gehört mehr zum helfer als mit der peitsche zu knallen und bei chandor fehlt es wirklich an selbstbewußtsein. versucht es mit gerätearbeit, das mit selbstsicher.



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 13.11.2005, 22:42


    Hallo Dana,

    da ich Deinen Hund einige male erlebt habe, kann ich Glühweinchen nur zustimmen! So ein Hund gehört nicht in den SD und der Hund der beim ziehen zurück weicht auch nicht! Das Peitschen knallen soll den Hund im Trieb höher holen, entweder der Hund hat es oder nicht! Es muss nicht unbedingt jeder Hund in den SD,es gibt für solche Hunde andere Sportarten! Für Chandor ist m E schon das zusehen, zu viel! Wenn er bei dem Peischenknall unterm Stuhl verschwindet, reicht sein Nervenkostüm nicht! Warum soll er dann in den SD? Das gewöhnen an knallen ,kann man mit Luftballons machen, die man dem Hund zum spielen gibt! Ein Ausbilder und Figurant sollte erkennen ob der Hund für den SD geeignet ist und Chandor ist es auf Grund seiner Unsicherheit nicht und kein Hund für diese Aufgabe. Was Chandor braucht ist selbstbewußtsein das Du ihm vermitteln mußt, Spiel mit ihm, gehe viel unter Leute und versuche das er mit anderen spielen will, er braucht sehr viel vertrauen zu allem! Den SD wird er nicht überleben und warum sollte er zusehen, er muss erst mal mehr Selbstsicherheit an den Tag legen um dies alles verkraften zu können!
    Ich bekomme das :puke: wenn ich sehe, das Hunde mit der Peitsche hoch gepuscht werden müssen, abgesehen davon, das es auch bei aller vorsicht den Hund treffen kann, früher hat ein Hund von mir eins über die Nase bekommen, er hatte eine dicke Platzwunde. Da war ich leider noch zu unerfahren, heute käme keiner mehr in die Nähe meiner Hunde mit Peitsche. Wenn er den Hund hochtreiben will, soll er es aus Entfernung machen, wenn er sonst nicht weis wie er den Hund arbeiten soll! Sieht man leider heute noch so viel ,das die Hunde die eigentlich nichts mit SD am Kopfe haben, auf diese Art aufgerissen werden. Warum denn? Der SD wird immer beschissen aussehen,wenn ein Hund so gearbeitet wurde!Ich kann meine Kinder auch nicht zur Hochschule treiben,wenn sie das Zeug nicht haben, sie würden versagen!
    Denke, man sollte sehen was man für einen Hund hat und nicht um jeden Preis etwas machen, nur weil andere meinen! :roll:
    Ich war heute zum üben in einer anderen OG, hab mit Ayk SD gemacht, der Figurant meinte, hat der ein Griff der macht uns die Ärmel kaputt! :n12: Promt bekam ich gesagt, wenn ich noch mal komme, soll ich meinen eigenen Ärmel mitbringen! :mrgreen: Der Hund will arbeiten und macht es sehr gut, er wurde nie aufgerissen, er hats oder nicht! Ayk wäre nie in den SD gegangen, wenn er irgendwelche Schwächen gezeigt hätte! Dann wäre alles nur antrainiert und ,wenn so ein Hund in die Zucht geht, ach schon wieder bei Zucht, aber was vererbt er dann?

    Ihr kennt Ayk und meine anderen Hunde, ist Euer Chandor so? Ich möchte ihn nicht abwerten,er ist ein Hund den man so nehmen soll wie er ist! Ein sensibelchen der vielleicht Spaß am Fährten hätte, da kann man auch Prüfungen laufen! Alles andere, aber laßt ihn aus dem SD! Das sollte man eingentlich erkennen ,wenn kompetente Leute auf dem Platz stehen! Laßt Euch beraten ,was sie Euch sonst an Beschäftigung anbieten könnten! Der Wurf war eben nicht so, Ausnahme ist Cliff! Chandor war als Familienhund angeschafft und das sollte er bleiben, beschäftige ihn mit UO für die BH und such Dir was passendes für ihn! Er wird Euch auch ohne SD viel Freude machen!



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Rolf - 15.11.2005, 01:40


    hallo Dana
    auch die alte "Grossmutter" kommt wieder einmal zum Lesen und findet wieder mal ein Thema!
    Ich habe mir auch die Zeit genommen alles zu lesen und durch deine Aussage wie Chandor reagiert hat hast du dir gleich selber geantwortet.
    Auch wenn mal ne Peitsche knallt, ist da nix mit unterm Tisch also geh schön auf den Hundeplatz und übe spielen, Vertrauen aufbauen, und mache UO-Übungen, zu Hause und auf dem Platz, aber auch auf dem Spaziergang!
    Ein Hund der den SD machen will und der es packt sieht anders aus! Aber du hast sooo viele Möglichkeiten mit Chandor etwas zu machen, nutze jede Gelegenheit und schaue dir auch mal Prüfungen an. Lass dir alles zeigen und lerne auch beim Zusehen. Viele gehen auf den HUPLA und sind die ganze Zeit am Tratschen und gucken in der Gegend rum, statt zuzuschauen und zu lernen. Man kann immer etwas mitnehmen egal wo man ist! Das kann dir niemand nehmen und das kannst du vielleicht einmal nützen.
    Also viele Grüsse aus dem Appenzell :n12:

    Rolf :n12:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Glühwürmchen - 15.11.2005, 09:26


    moin appenzeller

    hört hört
    Zitat:Lass dir alles zeigen und lerne auch beim Zusehen. Viele gehen auf den HUPLA und sind die ganze Zeit am Tratschen und gucken in der Gegend rum, statt zuzuschauen und zu lernen. Man kann immer etwas mitnehmen egal wo man ist! Das kann dir niemand nehmen und das kannst du vielleicht einmal nützen.
    da muss ich dir mal zustimmen (wenn auch nicht gerne :n12: na ja ausnahmen bestätigen die regel)



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Dana - 15.11.2005, 13:16


    Mir geht es nicht darum den Hund auf jemanden zu hetzen. Aber es muss doch Teilbereiche vom SD geben, wie z.B. Revieren, die wir auch machen können. UO machen wir auch und geübt wird bei jedem Gang. :n12: Ich möchte viele verschiedene Sachen ausprobieren auch Kopfarbeit, um herauszufinden, was dem hund am besten gefällt. :mrgreen: Nur Agility und UO finde ich etwas langweilig. :n72:

    Am 26.11. ist dort eine BH Prüfung, wäre auch die erste die ich sehe. Deshalb ist an diesem Tag auch kein Übungsbetrieb.



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 15.11.2005, 14:11


    Moin Dana,

    Zitat:Mir geht es nicht darum den Hund auf jemanden zu hetzen. Aber es muss doch Teilbereiche vom SD geben, wie z.B. Revieren, die wir auch machen können. UO machen wir auch und geübt wird bei jedem Gang. Ich möchte viele verschiedene Sachen ausprobieren auch Kopfarbeit, um herauszufinden, was dem hund am besten gefällt. Nur Agility und UO finde ich etwas langweilig.

    Am 26.11. ist dort eine BH Prüfung, wäre auch die erste die ich sehe. Deshalb ist an diesem Tag auch kein Übungsbetrieb.

    Denke das es kein hetzen auf den Mensch ist, sondern auf dem Ärmel!
    Sicher kannst Du Chandor das Revieren beibringen, macht es dann aber Sinn, wenn er nichts vom Helfer und Ärmel wissen will? Hat er dann ein Ziel um dies zu lernen? Du kannst ihm das Revieren selber über den Ball oder Beißwulst bei bringen und wenn er alleine rumkommt mit ihm spielen! So kann er dann mal alle 6 Verstecke selbstständig ablaufen! Da Chandor nicht mit anderen spielen will, müsste erst daran gearbeitet werden, das er erst lernt das fremde Leute genauso lieb sind wir Du ! Sonst bringt der ganze SD doch nichts, wenn er das nicht als spielen ansieht und der Helfer ist fremd für ihn! Da muss erst ein Bezug zu ihm hergestellt werden!
    Kopfarbeit ist das Fährten auch. Gegenstandssuche in Räumen ist auch eine gute Sache, wenn es in dem Verein möglich ist, könntest Du im Vereinsheim demnächst, wenn er weis worum es geht ,Gegenstände suchen lassen, denke das ihn das auch sicherer macht, wenn er überall eine Aufgabe bekommt!
    Meiner Meinung nach, sollte er erst so viel selbstbewußtsein erhalten, durch viele Eindrücke die Du ihm vermitteln sollstest ,viel mit ihm spielen und auch andere sollten mit ihm spielen ,das wäre dann ein Fortschritt, wenn er mit Fremden spielt und dann könnte der Helfer versuchen, ob Chandor mit ihm um den Sack kämpfen will! Einen Schritt vor den anderen setzten! Er ist noch jung und sollte erst mit den alltäglichen Dingen klar kommen. Dann den nächsten Schritt! Man kann nichts erzwingen,es gibt eben verschiedene Hunde, ist auch gut so, sonst hätten wir alle ja nichts zum überlegen .

    Muss eben raus ins Regenwetter, hab meiner Luna eine Regenfährte gelegt, die sie absuchen muss! Bis später! :fb1:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    Glühwürmchen - 15.11.2005, 14:24


    Hallo Dana,

    wollte eben schon fast das selbe schreiben und bin dann rausgeflogen :twisted:

    genau meine meinung schicke ihn zum revieren und spiele erst mal selber mit ihm. spiel mit fremden ist für ihn erst mal gar nicht drin.

    Zitat:Nur Agility und UO finde ich etwas langweilig also wenn du beides richtig machen willst haste du jede menge zu tun. und langweilig ist es sicherlich nicht

    haste mal angefangen, das revieren so zu üben, wie ich es dir oben beschrieben habe. gehe nicht zu schnell vor, euer chandor hat noch eine menge zu lernen.

    @corbymaus,

    hoffe sie findet den regen auf der fährte :mrgreen:



    Re: SD - Warum, oder auch nicht?

    corbymaus - 15.11.2005, 15:03


    @Glühweinchen,
    schön das wir mal einer Meinung sind. :n12: Denke auch, wenn Dana mit Chandor spielt ,ihm das Revieren lernt und noch UO ist das schon genug ,wenns dann ordentlich gemacht wird! In erster Linie braucht der Hund was anderes!

    Zitat:@corbymaus,

    hoffe sie findet den regen auf der fährte
    bravo hat sie,nur waren manchmal die Tropfen zu klein und zu schnell weg zum Verweisen :n12:

    Ich fliege auch ständig raus, ein blödes Forum geworden! :oops:



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