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Re: alte story von mia
Anonymous - 21.11.2004, 21:29alte story von mia
Der Tod ist nur das Ende vom Anfang
Es war wie immer niemand hier, ich saß unter einer alten Trauerweide und dachte nach. Ich glaube ich saß eine Stunde lang regungslos, dem Bachplätschern lauschend und in Gedanken versunken, so da. Ich dachte über alles nach, das tat ich oft. Der Wind hauchte leise durch mein Haar. Die Sonne ging schon unter und tauchte den Himmel in ein sanftes Farbenspiel aus rot und orange, bis sie schließlich am Horizont verschwand. Ich liebte es dem Wind zu lauschen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Dabei vergaß ich immer völlig die Zeit, aber den Weg nach Hause würde ich noch nicht einschlagen.
Doch die Stille wurde unterbrochen von einem leisen Knistern hinter mir. Ich schloss die Augen und bewegte mich nicht von der Stelle. Langsam kam es auf mich zu und blieb wenige Meter neben mir stehen. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und blickte zu dem hinüber, was da neben mir zum stehen gekommen war und sich seid dem nicht mehr rührte.
Sie war wunderschön, ihre langen schwarzen Haare wehten im Wind, ihre mit Tränen gefüllten Augen blickten mich an. Sie zitterte, ihre Schönheit bezauberte mich, ihre blicke zogen mich in ihren Bann. Um uns herum war alles verstummt, sogar der Bach hatte aufgehört zu plätschern. Ich hatte ihr Gesicht noch nie gesehen, dennoch schien sie mir so vertraut. Ihre Haut war bleich wie der Tod und ihre Augen, erfüllt von Trauer, Schmerz und Verzweiflung. Ohne ein Wort zu sagen, kehrte sie mir den Rücken und lief zu den hohen Felsen, oben angekommen, drehte sie sich langsam zu mir um. Ihre Augen weinten Tränen des Abschieds, wieder zitterte sie, sie war sehr schwach. Noch immer gefesselt von ihrem Anblick, konnte ich mich nicht rühren. Ich wollte zu ihr laufen, wollte bei ihr sein, sie in die Arme schließen und ihr Wärme geben, doch meine Beine bewegten sich nicht vom Fleck.
Sie sank auf die Knie, gab jedoch keinen Laut von sich, kein Scherzensschrei, kein Hilferuf, kein Abschiedsgruß. Ihre großen weißen Flügel ragten in den Himmel, doch diese würde sie nie wieder benutzen.
Endlich fand ich die Kontrolle über meine Füße wieder und lief auf die Felsen zu. Bevor ich an den Felsen ankam, blieb ich stehen, sie blicke in meine Augen und lächelte sanft, dann schloss sie ihre wunderschönen Augen und sank mit einer letzten Träne zu Boden. Alles um mich herum wurde schwarz.
Ich kletterte so schnell ich konnte die Felsen empor. Dort angelangt, kniete ich vor ihr nieder und legte ihren Kopf in meine Arme. Nun füllten sich auch meine Augen mit Tränen und ich spürte tiefe Traurigkeit in meinem Herzen. Auf ihrem Gesicht war nichts mehr zu sehen von dem Schmerz und der Verzweiflung, ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie sah aus, als wenn sie nur schläft und einen süßen Traum hätte. Doch aus diesem Schlaf, würde sie nicht erwachen.
Ich schloss meine Augen und versank in meinen Tränen, noch einmal blickte ich in diese verzweifelten Augen und noch einmal sah ich dieses sanfte Lächeln, voller Güte und Schönheit….
Rote Rosen
Der Gezeiten unterworfen, gefangen in der eigenen Lüge, Angst vor der Zukunft.
Sie weiß nicht wohin sie gehen soll, es gibt kein zurück, dennoch sehnt sie sich danach umzukehren, in die bessere Welt, bevor sie eintrat in das Leben, beschützt von dem Schleier der Lüge, aber dennoch behütet, aber dennoch lebendig, aber dennoch zufrieden. Doch jetzt da sich die Tore nicht mehr öffnen, da nur noch der lange Weg der Zeit vor ihr liegt und das Nichts hinter ihr, findet sie nichts Neues mehr, nur noch der immer wieder kehrende Schmerz, die zerfressende Enttäuschung und die tiefe Leere. Blind taumelt sie in einer farbenfrohen Welt umher, sieht kein Licht, sieht keine Dunkelheit, nur die immer wiederkehrenden, monotonen Fragen dröhnen in ihrem Kopf und sind ihre einzigen Begleiter.
Tief fiel ihr Körper und schon bald darauf trieb er auf dem salzigen Wasser, umgeben von roten Rosen, über ihr der Himmel, als einziger der um sie weinte. Der Strom trieb sie, entlang des Flusses. So viele Menschen sahen sie, doch niemand bemerkte sie, so viele Menschen hörten sie, doch niemand verstand sie.
Ein Knabe, jung das Blut, zog heraus den weißen Körper, wie ein schlafender Engel sah sie aus. Zart strich der Knabe über ihr dunkles Haar, hoffte das sie ihr Augen öffne und ihn in die Arme schließe, doch verschlossen blieben die Augen, nur eine rote Träne blieb dem Knaben und der Schmerz der nun ihm folgte. Sachte trug er sie zurück zum Fluss wo ihr Körper finden sollte sein nasses Grab, mit einem Kusse auf den roten Lippen schwamm sie davon.
Der dunkle Fluss zog sie in die Tiefe und nimmer mehr sah der Knabe sie wieder, noch das er von ihr hörte.
Jeden Tag kehrte er zurück an den Ort, an dem sie verschwand, hat rote Rosen mitgebracht. Ein leiser Windhauch wehte im durchs Haar und eine leise Stimme sprach zu ihm, doch was sie sagte erfuhr man nie, nur dass ein Lächeln seine Lippen schmückte als man ihn fand, eine rote Rose in der Hand….
so das sind jetzt ma 2 storys von mir. Sind aber schon alt, nya
cu
gb
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