Der Marktplatz

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  • Forenbeschreibung: Philadelphia 2008, vier Gangs, vier Wege und viele tausend Schicksäle, tauche ein in eine Welt voller Hass, Gewalt und Liebe...
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  • Forum gestartet am: Samstag 04.11.2006
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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Der Marktplatz"

    Re: Der Marktplatz

    JasonRowland - 08.12.2006, 21:57

    Der Marktplatz
    Ganz gemütlich kam Row über den Markt geschlendert, eigentlich mochte er solche Menschenmengen nicht, aber ab und zu war es doch mal ganz lustig. Es war schon etwas dunkler geworden, der Himmel hatte sich in ein wunderschönes orangerosa gefärbt und auch die sonst so grau wirkenden Wolken waren verschwunden.. es würde eine Sternklare Nacht werden. Er sah schon vom weiten die kleine Eisbahn die man hatte aufbauen lassen, alles blinkte und glitzerte, Süßigkeiten Stände hier und da. Alles wirkte so kitschig! Aber doch hatte die Weihnachtszeit etwas an sich, was er mochte. Er wusste garnicht recht was er sich hier versprach. Tony hatte ihm zwar schon einiges erzählt, aber wirklich auf eine Auseinandersetzung war er nicht getroffen. Natürlich hatte er so einiges dazugelernt und auch schon kassiert, wegen seiner absolut nicht kleinen Fresse. Ganz langsam schlenderte er weiter bis er an einem Schießstand ankam. Noch immer die Hände in den zerrissenen Dieseljeans vergraben begutachtete er die Gewehre.. fast hätten sie ihn verführt es doch einmal zu probiern, aber dann wurde er auch schon von der lauten, kratzigen Stimme des Rockstars auf der Bühne aus den Gedanken gerissen und suchte sich ruhig weiter seinen Weg ein wenig weg vom ganzen Lärm..

    (ich hoffe ich durfte jetz einfach ma was neues öffnen o.o'' HEL ^^)



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 10.12.2006, 18:55


    Nachdem sie sich eine längere Zeit etwas zurückgehalten hatte und nicht viel in Menschenmengen gegangen war, hatte sich Justin diesen Morgen kurzfristig dazu entschlossen den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Wegen der niedrigen Temperaturen hatte sie sich diesmal eine normale Jeans und einen Pullover angezogen. Jacken trug sie recht ungern und eigentlich konnte sie Kälte noch recht gut vertragen. Ihr blaues Band, welches um ihre Stirn gebunden war wärmte noch zusätzlich, obwohl es nicht über die Ohren ging. <Hm> Langsam richtete sie ihren Blick gen Himmel, von wo ein paar Schneeflocken fielen, wobei ein leichtes Lächeln über ihre Lippen huschte. <Naja> Mit diesen Gedanken begab sie sich an die Eisbahn, lehnte sich nach vorn etwas ans Geländer davor und sah den wenigen Laufenden zu. Bei sowas konnte man den ganzen Kram mit den Gangs mal richtig gut vergessen...



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 10.12.2006, 19:15


    Ganz langsam und gemütlich kam Ray über den Platz geschlendert. Sie hatte sich hier mit Tony verabredet, aber erst sehr spät. Sogar ihr Bruder war heute hier und es war ihr viel zu ruhig zuhause. Arbeiten gehen wollte sie nicht.. also hatte sie sich kurzer Hand entschlossen schon früher zu kommen. Wie immer trug sie ihr blaues Tuch als Haarband, welches das lange, schwarz gewellte Haar zurück hielt. Im Gegensatz zu manch anderen Tagen trug sie heute eine enge, dunkle Jeans, welche sie in die Stulpen gesteckt hatte. Die schwarzen Chucks unterschieden sich nur durch die aufschrift ihrer Freunde von den Stulpen. Sie trug einen dicken, kuscheligen, schwarzen Schaal um den Hals, ein gestreiftes Top lugte unter dem eng anliegenden Pullover mit dem weiten Kragen heraus. Es schien ihr noch nicht kalt genug für eine Jacke. Nur langsam hob sie den Blick und sah sich mal um. Wer würde hier wohl alles rumlaufen? Ob sie auch den Legend mit seinem überaus dummen Blondchen wiedersehen würde? Die beiden waren zu witzig! Langsam lehnte sie sich an die Bande der Eisbahn vor sich und beobachtete die Leute.. alles glückliche Familien mit ihren Kindern oder verliebte Paare.. wie naiv.. zu ihrer überraschung viel ihr Blick auf Justin neben sich, kaum einen Meter entfernt. "Justin!" meinte sie und ging einen Schritt auf sie zu. "Hey Große" sie gab ihr einen Kuss auf die Wange und sah sie dann an. "So verstört siehst du garnicht aus" sie grinste ein wenig und schüttelte den Kopf..



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 10.12.2006, 19:28


    Einen Moment lang hatte sie völlig abgeschaltet und so auch gar nicht das Herankommen von Ray bemerkt. Die so langsam und sachte herunterfallenden Schneeflocken entspannten sie einfach, ohne dass sie es wirklich wollte. Der Kuss auf die Wange brachte sie dann wieder zurück in die Wirklichkeit, lies sie sogar leicht erschrecken, während ihr Blick nun auf Ray gerichtet war. Zwar war sie erleichtert, dass es sich nicht gleich Tala war dem sie hier begegnete, doch auch bei ihr und anderen Mitgliedern der Gang musste man da wohl aufpassen. "Verstört? Warum sollte gerade ich verstört aussehen?" fragte sie in einem normalen Tonfall, legte den Kopf leicht schief und lies damit ungewollt das Glöckchen um ihren Hals leise erklingen. Da es sich nun ja bereits länger um ihren Hals befand, hatte sie sich so gesagt daran gewöhnt und bemerkte kaum noch den leisen, hohen aber doch sanften Ton.



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 10.12.2006, 19:35


    "Als ich dich das letzte mal gesehen hab wurdest du K.O.-geschlagen in einen Legend-Wagen gesetzt.. ich bitte dich!" langsam glitt ihre Hand vor und umfasste das Glöckchen an ihrem Hals, sie brachte es kurz zum klingeln.. dann sah sie ein wenig enttäuscht in ihre Augen hinauf. "Sowas würdest du nicht klauen.. du klaust nur nützliche Dinge aber das.. kann sich nur ein Reicher leisten.. ein legend.." sie blickte leicht zu Boden, dann wieder in ihre Augen auf, ihr Blick war sehr ernst."Du kannst es auch nicht lassen oder.." flüsterte sie und schüttelte den Kopf. "Das ist genau die selbe scheiße die ich mache.. nur dass ich dafür Geld nehme" wand sich wieder der Eisbahn zu und blickte sie nur noch einmal kurz von der Seite an. "Das Ding solltest du besser nicht tragen wenn du vor Tala stehst" zischte sie leise und setzte sich dann auf den Rand der Eisbahn. "Wie oft willst du das noch machen, hm Justin?.. Mach dir doch nicht dein Leben kaputt mit sonem scheiß" sie konnte es noch garnicht richtig fassen. "Aber was mach ich dir vorwürfe.. immer noch besser als wenn ers erzwungen hätte oder nicht..?" sie musste leicht schmunzeln und schüttelte dann den Kopf. "Damit kannst du dir richtig fiese probleme machen.." sie seufzte und sah die Straße hinauf, von der sie gekommen war..



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.12.2006, 19:35


    Evangeline kam auf den Weihnachtsmarkt. Ihr schmaler Körper war in einen langen schwarzen Mantel gehüllt. Ausnahmsweiße war sie nicht in Begleitung eines freundes, doch war sie dennoch nicht völlig alleine. An ihrer rechten Hand lief ein kleiner fast 2 Jähriger Junge. Mit seinen großen blauen Augen sah er sich neugierig zwischen all den Ständen um. "Duhu? Yassi? Hoch!", meinte er. Sie schmunzelte, strich sich schnell etwas Schnee aus dem haar und nahm ihn auf die Arme. "Wo wollen wir hin?", lächelte sie und drückte das Kind an sich, während sie sich an einigen Pasanten vorbei drängte. "Was essen", kam die leise antwort. "Ok, und was?" "Schotolade" Eve nickte und bahnte sich ihren Weg zu einen der Süßigkeitsstände. Dort stellte sie den Jungen wieder auf die Füße und zog seine Kleidung zurecht. "Ja?", erklang die freundliche Stimme einer Bedienung und Eve hob den Blick. "Shawn? Was möchtest du?" Als keine Antwort kam, blickte sie neben sich und erschrak. Der Junge war verschwunden. "SHAWN?", rief sie und suchte den Platz mit den Augen ab. "Verdammt!", leise fluchend entfernte sie sich von dem Stand und begann nach dem Kind zu suchen. Wo konnte er bloß sein? ~Kevin wird mich töten!~, schoss es ihr durch den Kopf. Shawn war der Sohn eines ihrer Gangmitglieder. Kevin hatte sie am Morgen gebeten auf ihn aufzupassen und nun hatte sie ihn verloren.



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 10.12.2006, 19:58


    Von Anfang an war ihr völlig klar gewesen, dass sie auf dieses Thema zu sprechen kommen würde. Doch warum musste das dann auch noch so schnell gehen? Und warum musste Justin so leicht zu durchschauen sein? Ihr war klar, dass es überhaupt nichts mehr brachte, sich vor ihr noch mit irgendwelchen Lügen herausreden zu wollen. Dennoch konnte sie nicht anders... "Ach was... Warum sollte ich nicht auch mal etwas mitgehen lassen, was sich von anderen Dingen vorher abhebt? Außerdem...is doch klar, dass man wenn schon etwas stiehlt, was man sich selbst nicht leisten kann." Ihr Blick richtete sich wieder auf das Eis, während sie bei den folgenden Sätzen nichts mehr sagte. Immerhin hatte Ray Recht! Sie machte sich damit mehr als Ärger und da kam sie nunmal nicht mehr heraus. Mittlerweile hatte jedoch auch Justin eingesehen, dass es zumindest vor Rachel keinen Sinn machte, es zu verleugnen, weshalb sich ihre Stimme auch automatisch leicht dämpfte, während ihr Blick auf dem Eis verharrte. "Ich weiß es doch...ich weiß es genau...!" Leicht schüttelte sie ihren Kopf. "Nein. Ich trage es... Tala...weiß es so oder so. Zwar wird ihn das wohl nur noch mehr reizen, aber...ich muss ja eh schon aufpassen, dass ich DIE Begegnung überhaupt überlebe." Kurz sah sie nochmal zu Ray, mit einem leichten Lächeln, was in diesem Augenblick Schmerz, Angst, aber auch Entschlossenheit verbarg... "Mein Leben ist eh schon kaputt. Ich habs mir selbst versaut. Jetzt komm ich da auch nicht mehr raus."



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 10.12.2006, 20:14


    Sie blickte zu dem Mädchen runter und stellte sich dann wieder neben sie. "Wenn du denkst dein Leben is im Arsch dann schau dir mal meins an.. Meine Ma is nie zu Hause. Mein Bruder wird kriminell.. und zum überleben geh ich aufn Strich. Da is dein Leben noch recht gut.." sie lächelte ihr zu und strich ihr leicht über den Arm. "Hey er wird dich schon nicht den Kopf abreißen.. Tala ist verrückt aber wir brauchen jedes einzelne Gangmitglied und das weiß er.. sonst wär er nicht Co-Leader.. meinst du nicht?" sie lächelte leicht, ehe sie dann etwas an ihrem Hosenbein zerren spürte. Sie drehte sich um, ehe dann ein kleiner Junge vor ihr stand, um die 2 Jahre alt schien er, sah aus seinen großen, unschuldigen Augen zu ihr hoch. "Yassi?" fragte er sie. Ray nahm den Kleinen hoch, als der die Arme nach ihr ausstreckte und blickte ihn sich mal genauer an. "Na wer bist du denn? Wen suchst du hm Kleiner?" sie stellte ihn auf die Bande und hielt ihn dennoch fest, damit er nicht herunter fiel. Nebenbei sah sie sich nach einer vielleicht suchenden Mutter um. "Hmm.. so ein Pech.. der Arme Kleine.." sie sah zu Justin rüber und legte den Kopf ein wenig ratlos schief. "Was machen wir denn jetz mit dem Kleinen hm?"



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 10.12.2006, 20:26


    "Oh...ehm...ich glaube, da schätzt du Tala leicht falsch ein." entgegnete sie auf ihre Aussage hin fast schon nebensächlich und war sich eigentlich ziemlich sicher. Justin wusste genau, was Tala mit einem Verräter getan hatte und ebenfalls wusste sie, dass er das wahrscheinlich schon längst auch gern mit ihr getan hätte. Doch damals war er ja noch kein Co-Leader und ihre Strafe war noch etwas anders augefallen. Jetzt allerdings hatte er einen Grund... und den würde er nutzen, da war sie sich recht sicher. Allerdings verlor sie weiter kein Wort darüber und richtete ihre Aufmerksamkeit dann ebenfalls auf den kleinen Jungen, der plötzlich aufgetaucht war und sich nun auf Rays Armen befand. "Oh...frag mich nicht, ich kann nicht mal mit kleinen Kindern umgehen." sagte sie schnell und strich dem Kind kurz sanft über den Kopf. "Bist ausgebüchst, hm?" Da Justin keine Geschwister hatte und auch sonst nie mit kleineren KIndern 'Kontakt' hatte, war sie dabei etwas unsicher, konnte aber auch nicht anders, als den KLeinen niedlich zu finden.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.12.2006, 22:20


    NPC:
    Shawn betrachtete die beiden Frauen ängstlich. In seinen großen blauen Augen konnte man seine Scheu deutlich ablesen, doch wehrte er sich nicht dagegen als man ihn hochnahm. "Ich will zu meinem Daddy", quängelte er leise und zog die Nase hoch. Wo war denn bloß Yasmine hin? Ein wenig zittrig kuschelte er sich an die Fremde.

    In Charakter:
    Nach Luft ringend, kam Eve an einem der Stände zu stehen. In ihrem Blick lag Verzweifellung. "Shan!", schrie sie und seufzte innerlich. Wie hatte sie den Jungen nur verlieren können? Was war, wenn er einer gegnerischen Gang in die Hände gelaufen war? Oder...Sie schrak zusammen. Wenn man ihn entführt hatte? Das feuchte Haar aus der Stirn streichend, suchte sie den Platz noch einmal nach dem Kind ab, ehe sie sich in Richtung des Kinderkaurussel begab. Irgendwo musste der Junge ja sein. Und wo sonst hielt sich ein Kind in seinem Alter auf, wenn nicht an einem Süßigkeitenstand oder Kinderkaurussel?



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 10.12.2006, 22:48


    Sie lächelte ein wenig als er sich an sie Kuschelte und blickte sich dann um. "Nach deinem Daddy suchst du also" sagte sie leise und blickte sich dann nach einem Mann um, der vielleicht etwas suchte, kurz blieb ihr Blick an jemandem hängen, doch nach kurzer Zeit fühlte er an seiner Tasche, in der Scheinbar ein Portemonnaie war und entspannte sich wieder. Sie schüttelte den Kopf und sah zu Justin. "Meinst du wir sollten mit ihm zur Bühne gehen? Wann kommt Tala eigentlich?" sie nahm den Kleinen wieder von der Bande und hielt ihn auf dem Arm, sich langsam umdrehend und sah zu einem der Süßigkeitenstände. "Holen wir dir erstmal was zu Essen hm Kleiner?" sie sah zu Justin und lächelte ein wenig. "Schau nich so unsicher, ich kenn das alles schon.. und mein Kleiner Broth war um einiges nerviger" sie ging zu dem Stand rüber, den Kleinen noch immer auf dem Arm haltend und lächelte. "Na Kleiner? Wie wärs.. mit dem Lebkuchenherz?" sie deutete auf ein Stück im "Schaufenster" und sah den Kleinen leicht nicken, ehe sie der Verkäuferin dann den 5$ Schein hinhielt und ihm dann das lebkuchenherzchen in die Hand drückte. Als Justin, sie und der Kleine dann den Stand wieder verlassen hatten und er schon am Herz herumsabberte, strich sie ihm leicht über die Wange. "Wie heißt du denn mein Kleiner?"



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 10.12.2006, 23:05


    Auch Justin sah sich nun nach einem Mann um, der vielleicht ein Kind vermissen könnte wurde aber nicht fündig. "Zur Bühne? Hm...wär wahrscheinlich gar keine schlechte Idee." Als Ray allerdings Tala erwähnte sagte sie schnell und mit leicht 'unruhiger' Stimme: "Wann? Also ich bin dafür, dass er gar nicht kommt. Meinetwegen muss ich noch nicht auf ihn treffen. Da bin ich gar nicht so scharf drauf!" Während beide dann etwas Süßes für den Kleinen holten sah sich das Mädchen noch weiter um, war aber irgendwie ratlos. "Hm...kannst du uns deinen Daddy vielleicht beschreiben? Wir helfen dir, ihn zu finden, okay?!" In Gedanken wollte sie lieber versuchen es so zu schaffen, ohne gleich Aufmerksamkeit aufeinander zu ziehen, da immerhin auch andere Gangs hier sein konnten und mit Sicherheit waren. Vielleicht hatten die ja dann gerade Lust sich zu prügeln und wenn man sich so präsentierte konnte das nicht gut enden, worauf Justin momentan aber eigentlich keine Lust hatte.



    Re: Der Marktplatz

    Brian Tala - 16.12.2006, 20:15


    Tala schritt langsam voran, sah vor sich die Lichter des Weihnachtsmarktes. Er hasste Weihnachten. Fest der Liebe, nannten die Leute das. Wie naiv musste man denn sein, um etwas wie Liebe zu empfinden? Liebe bedeutete Vertrauen, und vertzrauen konnte man doch am ehesten noch sich selbst. Außerdem verletzte Liebe einen nur. Das wusste er. Sie kam ganz plötzlich, und dann - von einem Augenblick auf den nächsten geschah etwas, ein einzigster Schuss, und das war es dann, mit der Liebe. NIchts war für Immer.. also musste man soetwas unsinniges wie Liebe nicht mal anfangen. Wer brauchte das schon.. Er schritt an den Buden vorbei, durch die Menschenmengen, und ließ den Blick aufmerksam schweifen. Er trug drei Springmesser bei sich, denn man konnte ja nicht vorsichtig genug sein. Während er den Blick so umherwandern ließ, erblickte er etwas weiter vorne Rachel, mit einem kleinen Jungen auf dem Arm. Wer war dass den? Zu ihnen gehörte der kleine sicherlich nicht. Aber sobald er justin erblickte, zogen sich seine Brauen zusammen, udn es wurde für ihn gänzlich irrelevant, wer das Kind war. Wie lange hatte er darauf gewartet ihr zu begegnen. Er wusste zwar nicht, wie sie es gaschafft hatte, ihm so lange aus dem Weg zu gehen, aber das war nun ja egal. Nun, da er sie gefunden hatte, und zur Rechenschaft ziehen konnte. Sein vorher recht gleichgültiger Blick wurde mit einem Mal finster. "So so.. wen haben wir denn da.." knurrte er, und blickte zwischen den beiden hin und her, während er an sie heran trat. Trug sie da ein Glöckchen am Hals?! Das hatte sie sich zweifellos nicht selbst gekauft, oder gestohlen. Das roch gewaltig nach diesem Legend, der sie da mit sich genommen hatte. er hatte doch von anfang an gewusst, dass man sich um Justin nicht sorgen musste.. Und was sie mit dem Kerl getrieben hatte, dass er ihr sogar ein Gechenk machte, das konnte sich Brian nur zu gut vorstellen. ~Miese kleine Schlampe~ schoss es ihm durch den Kopf. Jetzt war er ja mal gespannt, wie sie ihm das alles erklären wollte..



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 16.12.2006, 23:36


    Justin nahm plötzlich eine finster klingende Stimme wahr und blickte leicht erschrocken von dem kleinen Jungen auf, in die Richtung aus der sie erklang. Sie hatte sofort gewusst, zu wem dieser Ton gehörte, weshalb ihr Herz unkontrolliert kurz schneller schlug und sie gleichzeitig fast keine Luft mehr bekam. Ihr Gehör hatte sie nicht getäuscht und so blickte das Mädchen in die kalten Augen Talas, richtete sofort ihre volle Aufmerksamkeit auf ihn und wich unwillkürlich einen Schritt zurück. Rachel und den Jungen hatte sie dabei fast schon völlig vergessen, wobei sie doch gerade noch mit ihm geredet hatte. ~Verdammt...warum muss er jetz hier auftauchen?~ Innerlich verfluchte sie sich dafür, dass sie ausgerechnet hier auf den Weihnachtsmarkt gekommen war, wo schließlich so ziemlich jeder hinging, egal ob es ihm nun gefiel oder nicht. Doch ändern lies sich daran nun auch nichts mehr und für den Moment musste sie sich erstmal schnellstens wieder unter Kontrolle bringen. Allerdings wusste die 19-Jährige gar nicht, was sie sagen oder wie sie reagieren sollte. Ihre Fassung kehrte dafür wieder zurück, sodass sie doch mit fester Stimme und einem kühlen Blick sagen konnte: "Hey, Tala...lange nicht gesehen..." Sie wusste ganz genau, dass es schlimm...bei ihm wahrscheinlich noch mehr als schlimm für sie enden konnte, also was sollte man da schon sagen. So tun als wäre nichts gewesen, würde bei ihm absolut keinen Sinn machen, da war sie sich sicher.



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 17.12.2006, 19:34


    Er wusste eigentlich nicht was er hier verloren hatte. Aber dennoch trieb sich Dan auf dem Weihnachstmarkt herum. Er mied größere Menschenmengen und beobachtete die Szenerie. Wie er dieses alberen Fest hasste. Sie alle feierten ein Fest, dessen Sinn völlig entstellt war. Er fuhr sanft über den Rosenkranz unter seiner Jacke. Er bließ kleine Wölkchen in die Luft und zog seine schwarzen Lederhandschuhe über. Es war ziemlich frisch geworden...



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 18.12.2006, 20:34


    Bis eben hatte sie noch auf den Jungen geachtet, als sie dann auch schon die Unruhe von Justin spürte, als Tala seine finsteren Worte an sie richtete. Sie trat schnell einen Schritt vor Justin und sah Tala an. Sie hatte ihn schon oft so erlebt. Er war ein verdammter Hitzkopf. „Tala ich denke das hier ist ein seehr schlechter Zeitpunkt für eine Zurechtweisung. Schau mal wen wir gefunden haben.“ Sie warf den Kleinen ein wenig hoch um ihn andersherum hinzusetzen, so dass der Kleine direkt in die Richtung des Co-Leaders sah. „Er kam eben angerannt.. keine Ahnung von wo er kam.“ Noch immer schlabberte er genüsslich an seinem Lebkuchenherzchen herum und blickte Tala aus seinen großen blauen Augen an. Sie wusste selbst dass Tala als Eisblock der Gang sich nicht von einem Kind weichmachen lies. Aber er sollte wenigstens mal darüber nachdenken was man mit dem Kleinen nun anstellt. Sie streckte Tala den kleinen Kerl entgegen und gab dem jungen Mann erstmal einen Begrüßungskuss auf die Wange „Hi erstmal“ grinste sie dann und lies den Jungen dann in seine Arme gleiten um wieder einen Schritt zurück zu treten..

    (Sry ich muss den Kleinen bei dir abliefern xD Wollte Eve so ^^)



    Re: Der Marktplatz

    Brian Tala - 18.12.2006, 21:08


    Tala lauschte ihren Worten, und seine Miene verfinsetrete sich zusehends. "Lange nicht gesehen? Oh glun mir Justin, dass das dein Glück war!" Skeptisch blickte er dann Rachel an, als diese sich vor Justin platzierte, und ihm den Jungen vor die Nase hielt. mit einer gehobenen Augenbraue musterte er den Jungen, und murmelte dann ein "Hallo" gen Rachel. Ein wenig verwirrt nahm er den kleinen jungen auf die Are, und blickte das Mädchen, welches ihm das Kind gearde in die Hände gedrückt hatte, mehr oder weniger fragend an. Dass sie wahrscheinlich doch nur verhindern wollte, dass Brian Justin hier niedermachte, das war ihm klar. Stumm muserte er den jungen ein weiteres mal, wie unschuldig er aussah. Der kleine Kerl wusste doch nicht mal, wie ihm Geschah. Antun konnte man ihm zumindest nichts, selbst wenn er teil einer anderen Gang war. "hm.." er hob den Blick wieder gen Justin, welcher er über Rachels Schulter hinweg einen vernichtnden Blick zuwarf. "Du bekomms noch, was du verdienst. Wiege dich och ein bisschen in Sicherheiot.. oder laufe weg, solange du noh kannst. Ich werde meine Rahe bekommen, denn glaube mir, ich weiß ganz genau, was da gelufen ist. Welch ein Narr du bist, sein Geschenk zu tragen, und mir damit unter die Augen zu treten!" Mit diesen Woren wandte er sich herum, und entfernte sich Schritt für Schritt von seinem beiden Gangmitgliedern. Währe er nun da geblieben, so hätte er sih kaum zurückhalten können. So war es in aller Beteildigten Sinne, dass er nun doch wieder verschwand. Und was er nun mit dem kleinen anfangen würde, das überlegte er sich noch...



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 18.12.2006, 22:23


    NPC:
    Shawn mochte das Mädchen, welches ihm das Lebkuchenherz geschenkt hatte. Immerhin war er ein kleiner Junge und wusste es nicht anders. Es war leicht sein kleines Herzchen zu erobern. Fröhlich knabberte er an seinem lebkuchen herum und brachte ein leises "Dangge", heraus. "Papa is tros un jung, aba papa is nich' hier", erzählte er dann und zeigte mit den Fingern eine Zahl "Aba so ald oder so". Der Junge zuckte unwillkürlich zusammen, als er die Stimme eines jungen Mannes vernahm. Er drückte sich ängstlich an die Brust des Mädchens und biss sich auf die Lippe. Die Stimme des Fremden war eisig und angsteinflößend. Als er dann auch noch in dessen Arme gesetzt wurde, quiekte er leise erschrocken und streckte die kleinen Arme flehend nach der Jugendlichen aus. "Nein! Nein!", heulte er und versuchte sich aus dem Griff des Jungen zu wenden. Schließlich aber gab er auf und umklammerte den Rest des Lebkuchenherzes.

    In Charakter:
    Eve saß auf einer bank unter dem riesigen Weihnachtsbaum des Marktes, den Kopf in die Hände gestützt. Wenn sie doch nichteinmal auf einen zweijährigen Jungen aufpassen konnte, wie sollte sie dann eine gute Co-Leaderin für eine Gang sein, wo die Leben von weitaus mehr menschen auf dem Spiel stand? Sie seufzte. Ihr war klar, dass sie großen Mist gebaut hatte und nun sehen musste, wie sie alles wieder in Ordnung brachte. Kevin würde es ihr niemals verzeihen wenn dem Jungen etwas passierte und sie sich selbst auch nicht. Sie hatte ja bereits daran gedacht auf der Bühne jemanden zu bitten eine Durchsage zu machen, ob denn jemand das Kind gefunden hätte, doch unterließ sie es besser. Man konnte nie wissen wer sich alles auf diesem Markt herumtrieb.



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 19.12.2006, 20:37


    Nachdem er sich eine Weile auf dem Markt umgeschaut hatte, schlenderte er unauffällig zwischen den Ständen umher. Nach einer Weile gelangt er an einen großen Weihnachtsbaum, der mit vielen Lichtern und Klitzerkitsch geschmückt war. Erts auf einen zweiten Blick nahm er die ihm bekannte Gestalt war. Er musste schmunzeln und nach einem kurzen Zögern ging er auf diese zu. "Und wieder kreuzen sich unsere Wege...", sprach er Eve an.



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 20.12.2006, 00:12


    Das Mädchen zuckte unwillkürlich etwas zusammen als Rachel sich vor sie stellte. Tatsächlich hatte sie rein gar nichts mehr um sich herum wahrgenommen, alles total vergessen und wurde so erstmal wieder aufgeweckt. Allerdings schaffte sie es dennoch nicht ihre Aufmerksamkeit auch nur ein bisschen weiter vielleicht auf den kleinen Jungen zu richten, als die Erkenntnis, dass er noch da war. Mittlerweile hatte sie sich wieder vollkommen unter Kontrolle, konnte relativ sicher auftreten und blickte Tala so auch die ganze Zeit über entgegen, bis er über Rachels Schulter hinweg wieder zu ihr sprach. Dieser Blick...sie spürte regelrecht schon allein durch ihn den Schmerz, den er ihr wohl am liebsten zugefügt hätte. Als er dann auch noch auf das Glöckchen zu sprechen kam, wenn auch nur kurz, wurde ihr Blick leicht trüb, wich Tala aber auch nicht aus. Warum verdammt nochmal musste sie auch wie ein offenes Buch sein? Warum konnte man alles so leicht durchschauen? Warum musste ausgerechnet er immer scheinbar ALLES wissen?! "Keine Sorge...ich laufe nicht weg!! Das versichere ich dir." sagte sie dann noch in einem ruhigen, beherrschten, aber auch etwas leiseren Ton, musste aber innerlich aufatmen als sich der junge Mann scheinbar dazu entschied zu gehen. Eine gewaltige Anspannung, die sich in ihjr aufgebaut hatte wich aus ihrem Körper und Justin fühlte sich wirklich nicht gut. Es war wirklich ein großer Fehler sich nicht wenigstens innerlich darauf gefasst zu machen, obwohl das Wissen über diese begegnung vorhanden war.



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 20.12.2006, 20:45


    Sie musste den Blick senken als sie den Kleinen in die Arme von Tala gab, um nicht bei dem geheule und dem gekreische weich zu werden und ihn fest bei sich zu halten.. sie spürte ganz genau wie sehr ihr ein wenig wärme fehlte. Früher hatte sie gedacht, dass sie vielleicht bei ihrem Job etwas wärme abbekommen würde. Etwas liebe. Etwas geborgenheit, was man eben mit dem Liebesspiel verband aber dem war nicht so. Es war ein eiskaltes Geschäft was einen nach und nach innerlich zerstörte. Man stieg in das Auto, fuhr an eine ruhige stelle.. machte die Beine breit und los ging es, höchstens 5 Minuten dann wars wieder vorbei. Besser so, viel länger würde sie es wahrscheinlich nicht aushalten. Vielleicht war das ja der Grund warum sie oftmals kälter rüberkam als sie wollte. Dass sie abgehärtet vom Job war, im wahrsten Sinne des Wortes vom Leben gefickt.. ihr Blick folgte Tala noch ein wenig, der Kleine blickte über die Schulter des 16-Jährigen zu ihr, die Augen nass von Tränen. Noch einmal den Arm nach ihr ausstreckend, dann waren die Beiden auch schon hinter einer Schießbude verschwunden. Noch einmal atmete das Mädchen durch um dem allmälichen zusammenbruch der Gefühle auszuweichen und sich wieder gleichgültigen Blickes zu Justin umdrehend. "Ich hab dir gesagt es ist ne schlechte Idee ihm mit dem Glöckchen zu begegnen.. das macht die Sache nicht wirklich schmerzfreier" sie schüttelte den Kopf und seufzte leise. Sie wollte sich nicht von Justin abwenden, sie wusste ganz genau von ihrer leichten "Neigung" zu selbst zugefügten schmerzen.. sie hob langsam den Kopf und sah dem Mädchen in die Augen. "Komm wir bringen dich erstmal auf andere Gedanken.. gebrannte Mandeln?" sie lächelte ihr leicht zu und hakte sich bei ihr unter, um dann den Weg zur nächsten Süßigkeitenbude anzutreten..



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 21.12.2006, 17:20


    Mit fast schon ausdruckslosem Gesicht blickte Justin leicht von Rachel weg und griff mit einer Hand an das Glöckchen. Lediglich Verschlossenheit, wenn man das so bezeichnen konnte, und Verzweiflung waren in den grün-blauen Augen zu erkennen. Ohne eigentlich überhaupt noch etwas auf die gebrannten Mandeln, also die Ablenkung entgegnen zu können, merkte sie bereits das Unterhaken und Weggehen. Es war okay, sie wehrte sich nicht dagegen und kam stattdessen wieder besser in die Realität und ihre "normale Form" zurück. Aber irgendwie war es merkwürdig... Warum war Ray so nett? Machte es ihr nichts weiter aus...dieser "Verrat"?! "Ehm...Ray?! Sag mal...ist dir das egal? Das mit der Gang...du gehörst doch schließlich dazu...macht dir das nichts aus?" Sie konnte diese Frage einfach nicht mehr zurückhalten, wollte es einfach wissen und bemerkte dabei erst jetzt, wie angenehm es war so mit ihr hier entlang zu gehen. Trotz dem Ganzen, was eben gerade noch war fühlte sie sich bereits viel wohler.



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 21.12.2006, 20:40


    Sie wusste ganz genau wie leicht Justin in solche Depressionen verfiel. Wie ein Drang war es, ständig verfiel sie in immer tiefere Gedanken, da brauchte sie einfach jemanden der sie Dort hinaus zog und der Jenige war momentan eben niemand anderes als sie, Ray, das Mädchen das von Anfang an keinen schlechten Umgang hatte, sondern der schlechte Umgang war.. sie blickte das Mädchen von der Seite an. "Das? Ach weißt du.. ich.. find die ganze Bestrafungsscheiße einfach krank, es brechen schlimme Zeiten an, wie man sieht. Wir sollten nicht gegeneinander kämpfen sondern eher miteinander. Und meiner Meinung nach geht es mich nen scheiß an ob du nun nen Legend poppst oder nicht" sie grinste frech und stieß ihr in die Seite. "War er denn gut?" sie lachte leicht und schüttelte den Kopf. "Meinen Erfahrungen nach sind die mit dem meisten Geld die kurzschwänzigsten" sie grinste böse. "Was meinst du wie kurz der von Papi-Stokes ist?" sie grinste von neuem und schüttelte den Kopf. "Nicks Mami scheints nichtmehr zu bringen." sie blickte leicht zu Justin rüber und legte dann frech einen Finger auf die Lippen "Aber pssst" sie lachte von neuem, langsam kam die Weihnachtsstimmung auch bei ihr, selbst wenn sie Weihnachten eigentlich echt hasste..



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 23.12.2006, 17:41


    Allmählich fing sie echt an Weihnachten zu verfluchen. Sie hielt sowieso nichts von dem 'Fest der Liebe', dessen wahrer Sinn schon vor vielen Jahren einen Abgang gemacht hatte. Es ging doch nur noch um Geld, Profit und Konsum und gar nicht mehr darum, mit der Familie zusammen zu sein und einfach nur Freude zu empfinden. Und nun, hatte sie auch noch einen kleinen jungen so kurz vor Weihnachten verloren. Sie war doch echt eine Schande für die Menschheit. Als wäre dieses Weihnachten nicht schon schlimm genug für sie, da sie es alleine verbringen würde, ohne Duncan, ohne Familie, nein, es musste auch noch alles schief laufen. Zu sehr, hatte sie gehofft, dass ihr Vater dieses Jahr einmal keinen Bereitschaftsdienst schieben würde, aber wie erwartet, tat er es doch. Und Nelas familie wollte sie an Heilig Abend auch nicht mit ihrer Präzens belästigen. Wahrscheinlich würde der Abend für sie mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus enden. Eve schüttelte den Kopf, wusste sie doch ganz genau, dass sie selbst an Weihnachten keinen Tropfen Alkohol anrühren würde. Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe herum, als sie eine bekannte Stimme vernahm. Sie hob den Blick und sah in das Gesicht von dan Murphy. "Hey, verfolgst du mich?", fragte sie und brachte ein schwaches Lächeln zustande. Eigentlich war ihr nicht danach sich nun mit jemandem zu unterhalten.



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 23.12.2006, 17:46


    "Hm...vielleicht hast du Recht...aber..." Sie unterbrach sich selbst, sprach nicht weiter und dachte sich nur kurz, dass es ja nunmal auch nicht gerade richtig war, was sie tat und dass es sogar verständlich für sie war, wenn man deshalb irgendwie sauer wurde. Doch hindern tat sie das ja auch scheinbar nicht...also musste man sich auch damit abfinden. Bei den Bemerkungen, die dann den Sex betrafen und auf den Vater von Nick abschweiften konnte sich Justin ein Grinsen nicht mehr verkneifen und begann letztlich sogar ganz leicht zu lachen, während sonst aber auch kein Kommentar dazu von ihr zu hören war. Was hätte sie schon großartig dazu sagen sollen? - Das es mit Marcus wirklich gut war?! Irgendwie wollte sie dazu eigentlich nichts weiter sagen. Außerdem ging es ihr so schon viel besser, warum also noch extra weiter darauf eingehen? Also..., Tala war sie ja nun schon begegnet, wodurch sie sich besser aufs nächste Mal einstellen konnte, also konnte man jetzt auch ruhig den Weihnachtsmarkt genießen. "Okay, was möchtest du essen? Ich geb dir was aus!" sagte sie dann deutlich besser gelaunt und sah sich die einzelnen Stände etwas genauer an.



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 23.12.2006, 18:24


    "Ich bin unschuldig.", er hob die Hände in eine abwehrende Geste hoch. Er lächelte. Schnell senkte er die Arme wieder bevor jemand der Umstehenden ein Blick in seine Jacke werfen konnte. "Warum so allein hier? Solltest du dich nicht mit Freund oder Familie vergnügen?"Er schaute sich kurz um, um sich zu vergewissern, dass in der Nähe niemand war. Er zog ein Zigarettenpäckchen aus der Tasche und hielt es ihr hin. "du solltest nicht an einem solchen Tag allein sein, meine Liebe..."



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 23.12.2006, 18:33


    Ein leichtes Schmunzeln legte sich auf ihre Züge, als er seine Unschuld beteuerte und sie war augenblicklich doch roh ihn zu sehen. "Weshalb allein? Du bist doch da", versuchte sie zu scherzen und seufzte dann leise. Bis heilig Abend waren es noch einige Tage hin und doch fühlte sie sich bereits in der Vorweihnachtszeit einsam. "Ich war eigentlich mit einem kleinen Jungen hier, auf dem ich aufpassen sollte...aber ich hab ihn aus den Augen verloren." Ihre Stimme war kaum mehr ein Flüßtern, als sie ihm gestand den Jungen verloren zu haben. Es fiel ihr schwer einen Fehler, einem anderen Menschen gegenüber einzuhestehen. "Und...ich dachte du wüsstest alles über mich...Dann weißt du doch auch sicherlich, dass ich weder einen Freund noch Familie habe...abgesehen von meinem arbeitswütigen Vater." Eve warf einen Blick auf die dargebotenen Zigaretten, Für gewöhnlich rauchte sie nicht, hatte es nie getan und wollte es auch nie, da sie Zigaretten hasste und Sport trieb, doch diesmal schien ihr dies egal zu sein und sie nahm dankend einen der Klimmstängel an.



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 23.12.2006, 19:17


    "Ich bin nicht allwissend. Nur gut informiert ..." Er zündete ihr und danach sich die Zigaretten an. "Brauchst du Hilfe?" Seine Frage war ziemlich direkt. Warum sollte er um den heißen Brei herum reden? Das war nicht seine Art. Nein, sicherlich nicht. "Wie sah denn der kleine Knirps aus? Dieser eine Ganger war mit einem Knirps unterwegs..." Er schaute über die Schulter in die Richtung, aus der er gekommen war.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 23.12.2006, 19:24


    "Danke", murmelte sie und zog an der Zigarette. Kurz dachte sie über seine Frage nach und nickte dann kaum merklich. "Ich denke...Ja, Hilfe wäre wunderbar, aber nicht unbedingt nötig...nur wenn du Zeit hättest." Seine Bemerkung, dass ein Bandenmitglied ein Kind bei sich hatte, lies sie hellhörig werden. Es war zwar nichts außergewöhnliches ein Kind bei sich zu haben, da Kevin ja auch stets seinen Sohn in seiner Nähe zu haben pflegte, aber wohlmöglich handelte es sich ja bei dem Kind um Shawn. "Naja, er ist etwa 90cm groß, hat blonde Haare, blaue Augen und trägt eine dunkelblaue Jacke und eine blaue Jeanshose. Wie sah denn der Typ aus?"



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 23.12.2006, 19:30


    Er blickte mit einem schrägen Grinsen zu ihr hinab. "wäre ich hier wenn ich etwas besseres zu tun hätte?" Er lauschte ihr aufmerksam, dann packte er sie an der Hand, zog sie hoch und in die Richtung aus der er gekommen ist. "Ich glaub der Kniprs ist da vorne gewesen. Bei diesem Tala. Sicher bin ich mir jedoch nicht." Er schob sich durch die Menge an Besuchern, die ihrem fröhlichen Treiben nach gingen. Dan war sich nicht sicher was er hier tat. War dies seinem Ziel erträglich? Vermutlich. Ansonsten wären sie sich nicht schon wieder über den Weg gelaufen. Er sprach ein stummes Gebet um sich für seinen Zweifel zu entschuldigen und drängte weiter vor, Eve hinter sich her schleifend.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 23.12.2006, 19:36


    Sie erwiederte sein Grinsen und schüttelte den Kopf "Wahrscheinlich nicht. Aber ich dachte, dass es auch nicht das Wahre sein kann mir immer und immer wieder den Arsch zu retten" Etwas überrumpelt, davon, dass er sie so plötzlich an der Hand nahm, stolperte sie hinter ihm her. "Tala?!", stieß sie ungläubig hervor. Und spürte im selben Moment eine unbändige Wut in sich aufsteigen. Wie hatte sie nur so blöd sein können den Jungen zu verlieren? Sollte Brian ihm auch nur ein haar krümmen, so würde er den nächsten Morgen nicht mehr erleben. Ungeachtet der anderen Passanten eilte sie Dan nach. Im Gedanken hoffend, dass es Shawn gut ginge.



    Re: Der Marktplatz

    Brian Tala - 23.12.2006, 20:29


    Brian warf noch einen letzten Blick über seine Schulter hinweg, zurück zu den beiden Mädchen aus seiner Gang. Doch er konnte sie längst nicht mehr sehen. Zu veiel Leute eilten über den Weihnachtsmartkt, kleine, schreiende Kinder hinter sich her ziehend, bemüht sie zu übnerzeugen, dass der Süßkram nicht gut für die Zähne war. Auch der kleine Junge in seinen Armen hatte endlich aufghört sich gegen Tala zu wehren, und das war gut so. Schließlich wollte der Co-Leader ja kein Aufsehen erregen. Obgleich es ohnehin nicht auffllen würde. Nicht zumindest den jenigen, die nicht vertraut waren, mit den Gangmitgliedern und deren Umfeld. Brian bemühte sich, schnell von dem Platz weg zu kommen. Während er an einem der Stände vorbei kam, an welchem offen die Süßigkeiten lagen, verpackt in kleinen weißen Papiertüten, streckte er flink die Hand aus, eines der packete zu greifen. Der Verkäufer war gerade abgelenktz von einem kleinen Jungen, der sich mit seiner Mutter nicht einig war, welche der zahlreichen Köstlichkeiten er denn nun haben dürfe, und so viel es nicht auf, als Tala sich geübt seine Beute in die tasche gleiten lies. So schritt er einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Und als sie weit genug weg waren, zog er die Süßigkeiten wieder aus der tasche und hielt sie dem Jungen hin. er wollte ihm nichts böses, im Gegenteil. Der Junge war ja keine Gefahr.. außerdem mochte er Kinder. Das wusste keiner seiner Gang, und das war auch gut so. Das würde ihn vielleicht nur schwach erscheinen lassen, und das wollte er verhindern.

    endlich hatte er nun auch den Weihnachtsmarkt hinter sich gelassen. Die ganzen Lichter, und diese grässliche Musik. Gemütlich schritt er die Straßen entlang, mit seiner Wohnung zum Ziele..

    (tbc: Häuser der hunters- Fam. Tala)



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 24.12.2006, 00:47


    Sie lächelte zu Justin rüber, sie hatte es also doch geschafft sie auf andere Gedanken zu bringen. "Ouh.. teilen wir uns eine Zuckerwatte?" sie lächelte ein wenig zu dem Mädchen und stellte sich dann auf die Zehenspitzen um nach dem nächsten Süßigkeitenstand ausschau zu halten. "Meinst du es war eine gute Idee Tala den Kleinen mitzugeben? Ich hätte ihn lieber bei mir behalten.." sie hätte den Kleinen am liebsten gleich wieder an sich gedrückt als er so nach ihr geschrien hatte. Sie senkte den Blick und sah dann aber wieder zu Justin um sie von neuem anzulächeln. "Naja.. jetzt ist es sowieso zu spät.. solang er dem Kleinen nichts tut.." sie machte sich schon ein wenig sorgen, mehr noch als sie den Legend mit Justin hatte wegfahren sehen. Sie wusste von Anfang an dass dieser Legend dem hübschäugigen Mädchen nichts tun würde. Alle Legends wurden irgendwie weich. Und Justin war jemand, der das ganz besonders gut konnte, auch wenn sie meist eher unsicher wirkte. "Mhhh.. ich muss meinen Bruder hier noch finden.. um 12 hinter der Bühne hat er gesagt.. so ein Freak" sie grinste leicht und schüttelte den Kopf. "Er hat sich das letzte mal fast bei Tony eingeschleimt.. er hat sich aufgeführt als wär er schon 18, ein kleiner Klugscheißer.. den willst du nich kennen lernen glaub mir" sie hielt dann vor einem der vielen Stände und blickte zu den ganzen Süßigkeiten hinauf, vor allem aber zu der Zuckerwatte.



    Re: Der Marktplatz

    NPC - 24.12.2006, 02:15


    Shawn hatte noch über die Schulter des Jungen gesehen, als dieser sich bereits von den beiden Mädchen entfernt hatte. Leise schluchzend wischte er sich die Tränen fort und begann wieder an seinem lebkuchenherz zu knabbern, wohl, um sich abzulenken. "Wo gehen?", fragte er mit vorsichtiger Stimme und versuchte einen Blick in sein Gesicht zu erhaschen. Wohlmöglich war er ja doch nicht so böse wie er zu erst wirkte?
    Die Augen des Jungen schien förmlich zu leuchten, als Tala ihm die Süßigkeiten in die kleinen Hände drückte. "Ich bin Schawn", plapperte er dann fröhlich, doch noch immer etwas zurückhaltend. "Unt tu?" Er griff in die Papiertüte und zog einen viereckigen Traubenzucker daraus hervor. Zufrieden begann er auf diesen herum zukauen. Noch mit vollem Mund begann er wieder zu reden. "Will runter, lauffen" Dann hielt er dem Jugendlichen einen bunten Fruchtgummie hin. "Willst tu?" Er hielt inne, schien etwas zu überlegen. "Gehen zu Daddy?"

    tbc: Häuser der hunters- Fam. Tala



    Re: Der Marktplatz

    NijuraLorenze - 25.12.2006, 20:44


    kommt langsam mit ihrem wagen vorgefahren.. sieht sich kurz um und parkt ein.. "hm..." den wagen abschließt und geziehlt auf den getränkestand zu geht und sich einen glühwein bestellt.. sich dann wiederholt umsieht..
    "hm... wo sind die denn.." ihre blicke schweifen lässt und jene der predators sucht.. oder die welche der anderen gangs..



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 25.12.2006, 21:29


    Nachdem Eve und Dan eine Weile über den Markt gehetzt waren und auch die nähere Umgebung abgesucht hatten, mussten sie feststellen, dass ihr Beute sich wohl nicht mehr hier befand. Dan schaute zu seiner Begleiterin rüber. "Sie sind nicht mehr da.", stellte er kühl fest. "Und jetzt?" Er schaute sie fragend an. Sein Blick ließ ihn erahnen, dass er einen Plan hatte.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 26.12.2006, 02:35


    Nervös strich sie sich das vom Schnee nasse Haar aus dem Gesicht und schlang die Arme um den schlanken Körper. Obwohl sie Shawn, trotz ewiger Suche nicht hatten finden können, sah sie sich weiter zwischen den Passanten nach dem Jungen um. Irgendwo musste er doch stecken. Er konnte doch nicht verschwunden sein. Er durfte einfach nicht verschwunden sein! Eve seufzte leise. Bestimmt saß das Kind irgendwo in einer dunklen Ecke und stand Todesängste aus und nur weil sie unfähig war auf es aufzupassen. Dan's Stimme riss sie aus ihren Gedanken und sie schaute ihn ratlos an. "Ich weiß nicht was wir nun tun...ich muss den Jungen zurückbekommen...lebendig", hauchte sie tonlos und blickte Dan dabei nahezu flehend in die Augen. Es schien ihr so, als habe er bereits einen Plan was zu tun war.



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 26.12.2006, 15:45


    "Er wird ihn mitgenommen haben. Weisst du was er mit dem Bengel will... dieser Tala?" Er schaute sich um und entdeckte Nijura. Er nickte ihr höflich zu und wand sich wieder Eve zu: "Weisst du wo wir ihn finden?" Dan zog sich seine schwarzen Handschuhe über und überprüfte den Sitz seiner Waffe. "Hm, ich dürfte das herausfinden. Aber dazu brauch ich ein wenig Zeit. Am besten verschwinden wir von hier um uns auf alle Eventualitäten vorzubereiten." Er unterbrach sich in Gedanken. 'Willst du sie wirklich mitnehmen? Willst du sie tatsächlich einweihen? Das ist dumm Dan! Du weisst das du gegen die Regeln versößt!' Er lauschte seiner inneren Stimme, doch als er sich gerade entschliessen wollte, die Sache abzublasen, fiel sein Rosenkranz aus der Tasche. Das gab ihm wieder Kraft und er entschied sich doch ihr zu helfen. Es war sicher im Sinne seines Herrn und so bückte er sich und hob den Kranz auf, legte ihn sich um den Hals und stopfte ihn unter sein Hemd. "Wir gehen zu mir." sagte er knapp und ging voraus.



    Re: Der Marktplatz

    NijuraLorenze - 26.12.2006, 17:06


    sah sich wiederholt um... "sind die denn gar nicht da??.." und blickte wieder umher..
    alles im augenschein, bis sie nach einer zeit Dan und Eve entdeckte. Die beiden sah relativ außer atem aus. Sie selbst schnappte sich ihren schal und ihre tasche und rannte zu den beiden hinüber.. "hey ihr.." sie musterte die beiden kurz.. und zog die stirn kraus..
    "was denn los?"



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 26.12.2006, 17:29


    Nach Rachels Antwort sah sich Justin ebenfalls an dem Stand vor dem sie stehen geblieben waren um. "Mh...welche Sorte möchtest du denn gerne?" Hier gab es die verschiedensten Varianten an Geschmäckern, von Cola zu Waldmeister bis hin zu Kirsch... Danach erst dachte sie über die Sache mit Tala und dem kleinen Jungen nach. Eigentlich hätte sie dabei wohl kein gutes Gefühl gehabt, eher Angst um das Kind. Doch irgendwie schien die Reaktion des Co-Leaders gar nicht so bedrohlich für den Jungen gewirkt zu haben. Gut, sein Blick hatte auch in dem Moment noch eisige Kälte und etwas gnadenloses in sich gehabt, jedoch hatte sie das jetzt einfach im Gefühl, dass es nicht so schlimm war. "Tja ich weiß nicht...irgendwie...glaube ich nicht, dass du dir um den Jungen bei Tala große Sorgen machen musst. Es ist zwar merkwürdig aber ich hab das irgendwie so im Gefühl..." Als es dann um Rays Bruder ging, musste das Mädchen erstmal überlegen..."Sag mal...ist dein Bruder eigentlich auch in der Gang? Ich hab ihn ja noch nie gesehen. Außerdem...naja, ich denke ich würde damit nicht so viele Probleme haben, wenn er sich vielleicht wie "der Größte" benimmt oder so." Ein leichtes Grinsen zierte ihre Züge, während sie noch immer auf eine Antwort zu der Auswahl wartete.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 28.12.2006, 19:45


    Auch sie grüßte Nijura kurz und zog dann die Kapuze ihres Mantels über das nasse Haar. Sie sah Dan überrascht an, nickte aber bloß. "Ok, gehen wir zu dir..." Kurz dachte sie nach. "Aber...ich könnte mir vorstellen das tala mit dem Kind zum Quatier der Hunters gegangen ist. Andererseits..", sie schüttelte den Kopf. "Wahrscheinlich doch nicht" Eve warf Jura einen kurzen Blick zu. "Ich hab Kevins Kind aus den Augen verloren. Wir vermuten das Shawn bei Tala ist" Sie seufzte leise, war im Moment nicht in der Stimmung mit der Freundin zu reden, wollte nicht nocheinmal erklären, wo, wie und weshalb sie Shawn verloren hatte. "Naja..." Sie blickte zu Dan. "Gehn wir!



    Re: Der Marktplatz

    NijuraLorenze - 29.12.2006, 14:11


    als sie bei den beiden angekommen wahr, wahr sie erstmal kurz auße atem da sie selbst relativ schnell gerannt ist.. "hm.. achso.." sie sah schon an der mimik und gestik das etwas nicht stimmte.. und jetzt verstand sie auch.. aber sie wusste auch sie lieber nicht auszufragen.. es muss ja schon schlimm genug gewesen sein das sie sich es selbst erklären musste.. und dann auch noch jemanden.. oder mehreren personen.. das wäre zu viel.. "schon okay.. ihr findet ihn schon.." und lächelte leicht um sie aufzubauen.. sah dann zu dan und lächelte ihn ebenfalls an..



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 29.12.2006, 19:15


    Dan bemerkte Nijuras Lächeln und erwiderte es. Er mochte sie. Er wandte sich kurz Eve zu: "Warte hier, ich hol den Wagen." Er lächelte beiden nochmal zu und eilte los.

    Wenige Minuten später war das laute Donnern eines V8s zuhören. Dans mattschwarzer Challenger. Er hielt vor Eve and und öffnete ihr die Tür. "Dann wollen wir mal..."



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 30.12.2006, 23:57


    Als Dan das Auto holen ging, blickte sie ihre Freundin an und umarmte sie dann völlig überraschend. "Ich habe Angst das Shawn etwas passiert", hauchte sie tonlos und löste sich dann wieder von ihr. Eine einzelne verzweifelte Träne rann ihre Wange hinab. "Wenn du Kevin siehst, bitte, bitte sag ihm bloß nicht was geschehen ist, ich werde Shawn finden und ihn hoffentlich unverzert zurück bringen", Storms Stimme war kaum mehr ein Flüßtern. Als Dans Wagen dann schließlich erschien, und die Tür geöffnet wurde, stieg sie ein und blickte noch einmal, wortlos zu Nijura auf, ehe sie die Tür schloss und sich anschnallte.



    Re: Der Marktplatz

    NijuraLorenze - 31.12.2006, 00:39


    sie lächelte und stand dann eine weile stumm neben eve und sah sie ab und zu an, bis eve sie dann auf einmal umarmte. sie nahm sie ebenfalls in den arm. "mach dir keine sorgen süße.. das wird schon wieder.." und lächelte sie an.. "keine sorge.. ich schweige wenn ich kevin sehe.." und sah sie eine weile an wischte ihr die eine träne weg und klopfte ihr sachte auf die schulter.."natürlich findet ihr ihn.. ich wünsch euch was.." und sah als eve einstieg nochmal in den wagen hinein zu dan und nickte zuversichtlich.. "ihr kriegt das gebacken..." und sah dem wagen dann nach



    Re: Der Marktplatz

    Dan Murphy - 31.12.2006, 16:24


    Dan nickte noch einmal Nijura zu, dann vesicherte er sich ob Eve angeschnallt war. "Wir machen das schon", sagte er zum Abschied und trat das Gaspedal durch. Laut blubbernd setze sich der Wagen in Bewegung und sie rasten Dans Versteck entgegen.

    Nach ein paar Straßen sprach Dan Eve mit ernster Stimme an: " Den Ort den wir jetzt besuchen solltest du schnell wieder vergessen. Eigentlich nehme ich NIE jemanden mit dorthin. Also schau dich nicht zu aufmerksam um. Das sollte besser für uns alle sein..."



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 02.01.2007, 19:58


    Eve lehnte sich in ihrem Sitz zurück, den Blick starr aus dem Frontfester gerichtet. Mit ihren Gedanken war sie weit weg. Sie fragte sich was wohl Duncan gesagt hätte, wenn er noch leben würde und herausgefunden hätte, dass sie Shawn verloren hatte. Resigniert schüttelte sie den Kopf. ~Hör auf damit Eve!~, dachte sie sich. ~Du weißt ganz genau das er schon lange nicht mehr hier ist~ Obwohl er nun schon fast 2 Jahre lang nicht mehr auf der Erde weilte, konnte sie ihren Verlobten noch immer nicht loslassen. Nicht einmal ein Pschychologe hatte ihr dabei helfen können. Dan's Worte holten sie schließlich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie strich sich eine einzelne noch immer feuchte Strähne aus der Stirn und sah zu ihm hinüber. "In Ordnung", meinte sie auf seinen Rat hin und wandte den Blick wieder aus dem Fenster



    Re: Der Marktplatz

    NijuraLorenze - 04.01.2007, 20:53


    sie sah den beiden nach, wandte sich dann um und ging wieder zu der getränkebude und holte sich nach dem glühwein eine bole und machte sich langsam auf den weg zu einer der anderen buden.



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 07.01.2007, 14:33


    Das Mädchen lächelte "mhh.. ich nehm.. Kirsch" sie lächelte leicht und überlegte dann kurz. "Jaa.. der quälgeist ist in unserer Gang. Er hat sich "hineingebettelt" " Rachel lachte und schüttelte dann den Kopf. "Er.. "versteht sich ganz gut mit Tony" wenn du verstehst" sie grinste und nahm dann dankend die Zuckerwatte von der Dame hinter der Theke entgegen um weiter mit Justin die Straße runter zu schlendern.. sie teilten sich die Zuckerwatte, erzählten noch ein wenig, bis sie dann plötzlich die tiefe Stimme ihres Bruders hinter sich hörte. "Na ihr Süßen?" erklang es als er plötzlich die Arme um sie beide herum legte und von hinter ihnen einmal kräftig in die Zuckerwatte biss. Rachel lachte. "Hey! Kauf dir gefälligst selbst eine" sie grinste. "Darf ich vorstellen, Justin, eine Freundin und das is.. mein Bruder" sie grinste und schüttelte den Kopf. "Jason.. "



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 07.01.2007, 18:34


    Mit einem gezielten Griff hatte Justin sich etwas Geld aus einer ihrer Hosentaschen gezogen und die Zuckerwatte bezahlt. Zwar war es nicht gerade viel, was sie immer dabei hatte oder überhaupt besaß, aber es war ja nun auch nicht viel, was sie für soetwas ausgab. "Soso." gab sie lediglich als Kommentar zu dem Verhältnis zwischen Rays Bruder und der Gang-Leaderin zu hören, während weiterhin ein recht leichtes Lächeln auf ihren Lippen lag.
    Als dann plötzlich eine halbe Umarmung von hinten zu spüren war verhielt sich die 18-Jährige nicht sonderlich überrascht oder dergleichen. Eher war es nun eine kühle Ruhe und Gelassenheit, die von ihr ausging. Ein leichter Blick in die Mitte der beiden Mädchen, nach hinten beinhaltete etwas Prüfendes, Kühle und Sicherheit. "Ahja...du bist dann also der kleine Quälgeist, ja?! Hm...etwas frühreif, kann das sein?!" Sie grinste den Jungen leicht herausfordernd an, wobei keine wirkliche Absicht dahinter lag.



    Re: Der Marktplatz

    MarcusNabor - 20.01.2007, 14:48


    Marcus parkte den schwaren Sportwagen ein wenig abseits, damit niemand, falls eienr aus einer andern Gang hiersein sollte, mitbekam, dass auch ein Legend hier war. Wie immer hatte er seine zwei Handfeuerwaffen, diesmal über einen Brusthalfter befestigt, dabei. Der lange schwarze Mantel war ausgetauscht gegen eine dunkle, fast schwarze Wildlederjacke. Die Sonnenbrille war ebenfalls verschwunden und die Haare wehten leicht im Wind.
    Er hatte bisher niemanden gesehen, den er kannte, ob vom sehen oder näher. Marcus machte einige Schritte, schaute sich dabei sorgsam um, doch ncihts begeisterte ihn.
    Schon lange hatte er kein Weihnachten mehr gefeiert. Und er würde es wohl auch nicht ändern. Er wusste gar nicht mit wem er feiern sollte, bisher gab es da niemanden, und so hatte er angefangen Weihnachten zu hassen. Es war das Fest der Besinnlichkeit und er hatte keine Familie mit der er besinnlich sein konnte.
    Er ging weiter über den Markt blieb hier mal stehen, mal dort, doch nichts sprach ihn wirklich an. ~Warum bin ich eigentlich hier? Ich hasse Weihnachten.... Na egal, mal schaun, vielleicht gibts was Interessantes....~
    Der Marktbesuch war lediglich ein Zeitvertreib, denn Zeit... hatte er am meisten. Und er wusste nichts damit anzufangen, aber vielleicht würde ihm ja noch etws gutes wieder fahren, in dieser Nacht...



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 29.01.2007, 18:05


    "Ach nerv nich, Kleiner!" war alles was Ray zischte und ihrem Bruder schließlich doch einen kleinen Kuss auf die Wange gab. "Überfall uns nich so, es gibt auch Leute die dir dafür ein Messer an die Kehle halten" sie grinste ein wenig und schüttelte den Kopf ehe sie die Finger von Jason in ihren Rippen spürte, wie er sie kitzelte und sofort überkam sie der Drang nach Kreischerei. Lachend schmiegte sie sich an Justin und lief dann ein wenig vor um von Jason weg zu kommen. Die Zuckerwatte nahm sie mit sich. "Wie lang bist du schon hier Jason? Hab dich garnicht gesehen!" ihre Augen funkelten ein wenig in den ganzen goldenen Weihnachtskugeln und den Lichterketten. Es schien einen kurzen Moment so als wäre sie völlig unbedrückt.. keine Probleme.. doch dann senkten sich ihre Mundwinkel und sie sah zu Justin und Jason. "mein Portemonnaie ist weg.." meinte sie, noch immer an der Gesäßtasche ihrer Jeans fühlend und dann die des Pullovers durchsuchend. "Nichtmehr da.." sie sah sich schnell um. "Oh nein.. ich hoffe der Kleine hat es nicht.. sonst hab ich n Problem!" noch vergebens suchend glitt ihr Blick über die Menschenmenge.. natürlich war Tala schon weg.. was sollte er auch hier. Hier waren schließlich alle so.. fröhlich..



    Re: Der Marktplatz

    NijuraLorenze - 02.02.2007, 22:08


    jura ging schweifte durch die gegend und schweifte wie ein geist durch die gegend.. ihr war langweilig und stellte sich einfach irgendwo hin und beobachtete einige leute.. unter anderem auch den eben eingetroffenden marcus nabor.. der ihr schon damals bei dem herbstball komisch vor kam.. sie beobachtete ihn also weiterhin.. ihr war halt langweilig... dann fielen ihr allerdings auch einige der anderen gangs ins auge.. und ihre blicke schweiften durch die gegend.. von der einen person zur anderen.. dennoch blieb ihr blick am ende immer an der selben person kleben.. sie nahm noch einen schluck ihres glühweins und sah sich wiederholt um..



    Re: Der Marktplatz

    JasonRowland - 18.02.2007, 02:14


    Grinsen fiel Sein Blick von Ray nach Justin. „Frühreif, vielleicht! Find’s doch heraus!“, gab er grinsend von sich und schob seine Hand die auf ihrer Schulter frech in ihren Ausschnitt; ihre Jacke und Pulli hinein. Doch zog er seine Hand ungewöhnlich vornehm zurück und streckte ihr einfach die Zunge heraus. „Brauchst nur Bescheid sagen, Süße“, gab er grinsend von sich und stieß mit den Fingerspitzen in Rays Rippen hinein. „Och ich schleich euch schon seid einiger Zeit nach“, gab er noch immer mit einen Grinsen auf den Lippen von sich. Er grinste als sie begann aufzukreischen und dann vor ihn wegrannte und dann mit runter gezogenen Mundwinkeln feststellte, dass ihre Geldbörse weg ist. Er nahm seine Hand von Justins Schulter und sah zu seiner Schwester herüber. „Das du auch immer alles verloren machen musst“, gab er seufzend von sich. „Hat sie vielleicht der Kleine Junge von vorhin geklaut?“, fragte er lächelnd und hatte das Geschehen vorhin beobachtet, jedoch sich nicht eingemischt, da er lieber diesen von Tony als ach so Bösen Tala beobachtet hatte. „Zieh nicht so eine Schnute, dass steht dir nicht.“
    Sie würde ihr Portmonee schon wiederkriegen, dessen war er sich ziemlich sicher. Sonst fand sie auch immer alles wieder, wenn sie etwas verlegte. „Und wenn nicht, da lag eben eine Geldbörse so los herum, da konnte ich nicht widerstehen.“ Grinsend holte er eine blaue Geldbörse aus seiner Jacke und öffnete diese kurz um einen blick hinein zu wagen. „Dafür kriegst du genug Zuckerwatten“, gab er leise lachend von sich und ließ ein paar der vorhandenen Dollar scheine hervorblitzen. „Ich hab eben doch ein geschicktes Händchen“, sagte er leise und schob die Börse dann zurück in die Innentasche seiner Jacke hinein. Lächelnd ging er zu seiner Schwester herüber und stieß ihr leicht in die Seite hinein. „Und nun zieh nicht so eine Schnute oder es gibt ärger.“



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 19.02.2007, 00:15


    Die Aktion von Jason fand keine Besondere Reaktion, wie es vielleicht von anderen Frauen erwartet worden wäre oder so. Ihre Ausstrahlung blieb noch weiterhin dieselbe und mit leicht gelangweiltem, leicht prüfenden Blick sah sie Jason nochmal an, sagte oder tat allerdings noch nichts und ließ ihn erstmal die Sache mit der Geldbörse regeln, was ihr selbst eigentlich recht egal war. Währenddessen beobachtete Justin ihn nur etwas und ging letztlich frech grinsend auf ihn zu, blieb sehr dicht vor dem Jungen stehen und fasste leicht unter sein Kinn. "Herausfinden und Bescheid sagen?! Und was denkst du, willst du dann tun, wenn ich es vielleicht jetzt herausfinden möchte?" Sie hielt ihre Stimme etwas gedämpft und sprach nah vor seinem Gesicht. "Kommt dann noch so eine Aktion wie vorhin? Ach, wie süß..." Nun entfernte sie ihre Hand wieder von ihm, wich aber nicht zurück und hielt ihre Hände nur mit den Daumen in ihre Hosentaschen. "Überschätz dich lieber nicht so, Kleiner. Du bist eben noch ein Kind!"
    Ihr Verhalten Ray gegenüber hatte sie während dieser Zeit erstmal eingestellt, auch wenn sie sich darüber freute, dass sie ja nun scheinbar wieder Geld hatte... Doch momentan fand die 18-Jährige das Ganze mit Jason einfach interessanter. In letzter Zeit fehlte ihr irgendwie die Aufregung und alles wirkte mehr langweilig, da musste man sich eben irgendwie ablenken...



    Re: Der Marktplatz

    JasonRowland - 19.02.2007, 02:07


    Ein kleines Grinsen zierte die Lippen von Jason. „Fühlte sich die Dame etwas als etwas besseres nur weil Sie schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hat“, gab er frech von sich und sah zu ihr. Er blieb einfach still stehen, machte sich nichts daraus das sie ihm am Kinn berührte und schon gar nicht das sie ihn Kleiner nannte. Sollten sie ihn doch so nennen, würde er immer wieder was dagegen sagen würden sie es nur noch lieber tun. „Wie gesagt finde es heraus“, hauchte er ihr leicht zischend zu. „Wie? Das ist ganz alleine deine Sache, schließlich willst du es wissen, mir soll es gleich sein wie reif ich bin.“ Seine Stimme beinhaltete etwas Provokantes in sich das man nur zu gut erkennen konnte. Irgendwie kam das dumme Gefühl über ihn das ihn noch mehr als der Band als Frühreif bezeichnen würde, hing das Gefühl wohl mit seiner Schwester zusammen, die es ja doch jedem auf die Nase binden musste.
    Grinsend drehte er sich dann einfach herum und sah zu Ray herüber, etwas gespielt angenervt bevor er leise auflachte. „Nun lass die Mundwinkel nicht so hängen Ray oder ich fang da an wo ich eben aufgehört hatte“, sagte er noch immer leicht lachend und trat dann langsam auf sie zu und sah sie gespielt drohend an. Doch würde er sie erneut in die rippen stoßen und etwas Kitzeln wenn sie nicht sofort wieder glücklich drein sah und den Tag wenigstens etwas genoss.



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 19.02.2007, 15:10


    Grinsend beobachtete sie wie Justin ihrem Bruder die Schranken zeigen wollte.. dass dies nicht klappte, das hätte sie ihr auch schon vorher sagen können. Er hörte auf niemanden und wenn dann doch ein wenig, höchstens auf sie. Sie wies ihm nicht viele Grenzen, nur die nötigsten, an dem rest sollte er sich selbst die Finger verbrennen.. noch immer ein wenig suchend blickte sie über den Platz und wich ein wenig vor ihrem Bruder zurück, die Hände in den Taschen ihres Hoodies vergrabend. "So ein Mist.. komm schon Jason.. hey der kleine Gauner hat mein Protemonnaie! Da waren über 200 $ drin.. auch wenn da jetzt n paar Dollar mehr drin sind brauchen wir das Geld Jason. Ich muss es wieder haben.. meinst du Tala is bei sich zu Haus Justin?" Sie blickte das hübsche Mädchen aus ihren fast schwarzen Augen an. Es war kein Zeitpunkt glücklich zu sein.. nicht wenn ihr hart verdientes Geld plötzlich weg war.. natürlich wusste sie dass Tala es ihr wieder geben würde - falls er es fand.. anderer seits würde es bei den Eltern des Jungen auftauchen.. "Scheiße!" schrie sie auf und atmete dann einmal tief durch. "Ich muss da hin bevor Tala den Quälgeist wieder weggibt.. " ihre Blick glitt über Jason wieder zu Justin und sah sie fast ein wenig fragend an.. würde sie mit kommen? Ihrer Freundschaft wegen? Oder würde sie weg bleiben, weil sie Angst vor Tala hatte..?



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 19.02.2007, 19:57


    "Hm...etwas Besseres? Nein! Nur vielleicht als herausfordernder." grinste sie zurück und hielt noch weiter ihren Blick in seinen Augen. "Das Alter hat gar nichts zu sagen...ob nun älter oder jünger, was macht das schon für einen Unterschied? Keinen!" fügte sie noch hinzu und dachte dabei besonders auch an Tala. Immerhin war dieser jünger als sie und dennoch gab es wohl niemanden sonst, vor dem sie irgendwie Angst hatte aber zwischendurch dennoch auch mal auf ihn treffen wollte, wenn es nicht gerade stark um ihr Leben ging... "Tja, mal sehn...eigentlich ist es ja auch schon längst bestätigt, (hehe)" Justin musste leicht lächeln und sah dann zu Rachel, merklich viel besser gelaunt, als noch ganz zu Anfang.
    Man hätte vielleicht denken können diese Stimmung wäre bei ihr sofort wieder umgeschlagen, als die Sprache auf Tala kam, aber dem war nicht so. Justin blieb weiterhin ruhig und recht locker. Innerlich hatte sie für sich selbst einfach den Entschluss gefasst es so zu handhaben wie sonst auch. Die Zeit, wo sie sich bei sich Zuhause versteckt hatte war nicht richtig gewesen...
    "Tjaa...vielleicht. Kann gut sein, dass er nach Hause gegangen ist. Willst du jetzt sofort hin? Weisst du denn wo er wohnt? Wenn nicht, ich glaub ich kann mich noch ungefähr erinnern. Is schon länger her, da hab ich mal nachgesehn, wo er wohnt. Ich weiß immer gern, wo sich bestimmte Leute so aufhalten." Sie sah weiterhin rtecht unbekümmert in Rays Richtung und wartete auf eine Antwort. Sie würde jedenfalls sofort mit ihr hingehen...



    Re: Der Marktplatz

    JasonRowland - 20.02.2007, 22:46


    „Wenn es keinen Unterschied macht, dann frage ich mich doch wahrlich warum du mich eben ‚Kleiner’ genannt hast“, gab er grinsend zurück und wandte seinen Blick von Ray ab um wieder zu Justin zu sehen und ihr zu zuzwinkern, was so viel hieß dass sie darauf nicht Antworten brauchte, da sie sich doch eh in Widersprüche verstricken würde.
    Noch immer leicht grinsend wandte er sich dann wieder seiner Schwester zu und sah diese mit leicht schief gelegtem Kopf an. „Ruf ihn doch an? Du hast doch sicher seine Handynummer oder nicht?“, gab er dann lächelnd von sich und würde es nur als zu logisch finden wenn sie die Handynummer von dem Co-Leader hatte. Doch wusste er auch, dass es nicht immer die Stärke seiner Schwester war logisch zu sein, aber in diesem Moment würde er es ihr durchaus einmal erlauben. Schließlich hatte er nun keine Lust eine Weile durch die Stadt zu laufen nur um einem kleinen Bengel Rays Geldbörse abzunehmen, das wäre ihm nicht Wert gewesen, doch mitkommen würde er trotzdem wenn sie seine Nummer hatte. Vielleicht sogar nur in der Hoffnung Tony irgendwo unterwegs zu entdecken und dann lieber mit ihr etwas zu unternehmen, als weiter durch die Gegen zu laufen.
    Eigentlich war es schade das er Tony in letzter Zeit so wenig gesehen hatte und irgendwie musste er sich sogar eingestehen das er sie ein wenig vermisste, doch hatte er leider ihre Nummer nicht, sonst würde er einfach mal bei ihr anrufen und fragen ob sie ein wenig Zeit hatte. ‚Na ja’, dachte er sich und hoffte einfach das sie sich bald wieder sehen. Vielleicht sollte er auch mal Ray nach Tony’s Nummer fragen, sie wusste wahrscheinlich eh schon das er einen Narren an ihr gefressen hatte ohne das er es je ausgesprochen hatte.



    Re: Der Marktplatz

    Rachel Rowland - 23.02.2007, 12:09


    Kurz überlegte sie noch ehe sie dann zu ihrem Bruder herüber sah und den Kopf schüttelte "Willst du mich für dumm verkaufen? Hätte ich seine Nummer hätte ich ihn schon angerufen.." sie sah wieder ein wenig zu Boden und nahm sich dann - ein wenig geistesabwesend - noch ein Stück von der Zuckerwatte in Justins Händen.. "Er wirds schon finden.. hoff ich" sagte sie leise und blickte dann wieder hinauf, ein wenig schmunzelnd über ihren Bruder und dann langsam zu ihm rüber gehend und ihm auf die Brust pieksend. "Vielleicht findet es ja auch ein Gangmitglied der Predators.. oder der Legends.." sie grinste und strich leicht an seiner Seite hinab ehe sie dann schneller als er schauen konnte sein Taschenmesser aus der Gesäßtasche seiner Jeans zog und es aufklappte. "Würdest dus mir denn wieder holen?" sie grinste und ging ein paar Schritte zurück damit er nicht sofort wieder rankam.. langsam blickte sie dann wieder zu Justin. "Lass dich nicht von ihm ärgern sonst drehst du irgendwann durch.. ich würde vorschlagen wir schaun einfach mal bei Tala vorbei.. ich weiß wo er wohnt.. " sie drehte sich langsam um, das Messer nun in ihrer Jeans verschwinden lassend und Jason leicht zuzwinkernd, ehe sie dann die große Straße hinab sah bis in das Viertel hinab wo Tala wohnte..



    Re: Der Marktplatz

    JustinJones - 23.02.2007, 17:10


    Auf den Kommentar von Jason hin musste Justin leicht grinsen, sagte aber auch nichts weiter dazu. Seine Art gefiel ihr schonmal, das musste man ihm doch lassen. Und eigentlich war die Sache mit dem "frühreif" auch glasklar, aber wenn er wollte, konnte er ja noch beweisen, dass er bereits reifer war, als für sein Alter üblich...
    Sie sah den Beiden noch eine Weile so zu. Es konnte schon ganz nett sein, Geschwister zu beobachten, wenn man selbst keine hatte. Allerdings konnte man sich wohl auch keine wirkliche Vorstellung davon machen, wiie es nun tatsächlich war.
    Grinsend sah sie erst zu Rachel und dann zu ihrem Bruder. "Mich ärgern? Ich bezweifle, dass er das schafft. So einfach lasse ich mich nun wirklich nicht ärgern!" ~Hm...provozieren vielleicht...aber nicht ärgern..~ dachte sie noch still weiter und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Rachel. "Ein Besuch beim Co-Leader...kann ja auch mal interessant sein." sagte sie noch kurz leise und bekam nun automatisch einen ernsteren Blick. Zwar hatte sie ihre vorige Angst verbannt, doch eine gewisse Anspannung blieb noch immer, was in Anbetracht der Tatsachen und ihrer Lage ihm gegenüber wohl auch verständlich war. ~Mal sehn...was daraus wird...~



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.03.2007, 00:38


    Mutlos ließ sich Eve auf eine Bank sinken. Den langen Mantel hatte sie eng um den zitternden Körper geschlungen. Dan hatte noch etwas erledigen müssen, weshalb er ihr nicht hatte länger helfen können. Zwar wusste sie ungefähr, wo sie Tala zu suchen hatte, doch war sie noch einmal zum Weihnachtsmarkt zurück gelehrt. Wohlmöglich fand sie Shawn ja doch noch. Sie musste den Jungen unbedingt wieder an sich bringen, ehe Kevin ihn abholen wollte. Aber Shawn würde ihm ohnehin von seinem Abenteuer berichten, was hieß, dass sie am Arsch war. Ja, sie konnte ihre Sachen packen. Welche Gang benötigte einen Co-Leader, der nicht einmal einen zwei jährigen Jungen behüten konnte?
    Seufzend strich sie sich eine Strähne aus dem Gesicht. Noch immer fiel Schnee und ließ sie zusätzlich frösteln. "Hohoho! Frohe Weihnahten Junge Dame. Was schaust du denn so traurig mein Kind? Es ist Weihnachten!", erklang die raue Stimme eines Kerles in Weihnachtsmannkostüm. Schwach lächelnd sah sie zu ihm auf, gegen dem Impuls ankämpfend, ihn zusammen zu schlagen. Mann, wie sie Weihnachten hasste! Der Typ schenkte ihr ein aufmunderndes Lächeln und drückte ihr eine kleine Tafel Schokolade in die Hand, ehe er weiter ging. "Hohoho, frohe Weihnachten", meinte er noch und verschwand wieder in der menschenmenge. Zerknirscht schüttelte sie bloß den Kopf.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 10.03.2007, 00:58


    Der Spaziergang mit Lizzy hatte Cliff weiter vom Auto weggeführt als er eigentlich wollte und nur mit halber Begeisterung ließ er sich von dem Dobermann über den Platz ziehen, während er sich eine Zigarette aus der Tasche nahm und sie mit seinem Zippo anzündete. Eigentlich konnte er sich nicht beschweren, denn auf dem Weg vom Auto hierher hatte er noch einige Kunden getroffen und ein paar Dollar gemacht, die er nun in was zu trinken investieren wollte. Zwar waren es nur kleine Kunden und er kam nur auf sechzig Dollar, aber Geld ist Geld und er ist niemand der es ablehnt. Auch wenn es sich um kleine Summen handelte.
    Einen großen Zug von seiner Zigarette nehmend ließ er seinen Blick durch die Menge schweifen und verzog das Gesicht, als er das fröhliche Geschrei von den Kindern hörte. Weihnachten. Genauso nervig wie lästige Legends. Lizzy allerdings schien etwas anderes auszumachen und zog ihn jetzt hinter sich her auf eine Bank zu, wo er Storm sah. Den Weihnachtsmann, der ihm entgegen kam stieß er gegen die Schulter, kümmerte sich aber nicht weiter um den -für seinen Geschmack zu fröhlichen- Mann.
    Lizzy schien Storm erkannt zu haben und blieb nun fröhlich hechelnd vor ihr stehen, als Cliff dann auch da war. "Storm", machte er sich bemerkbar und klopfte seiner Hündin dabei auf die Hinterläufe, während er den Rauch seiner Zigarette ausblies. "Was läuft?", fragte er und schob Lizzy ein Stück zur Seite, damit sie zwischen seinen Beinen stand.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.03.2007, 01:16


    Kurz betrachtete sie die Schokolade in ihren Händen, ehe sie dem Fremden kurz nachsah. So viel Freude, wie konnte man soviel Fröhlichkeit nur ertragen? Sie selbst hasste kein Fest so sehr wie Weihnachten. All die fröhlichen Gesichter. Die geheuchelten Gefühle und wer zum Teufel kam auf die schwachsinnige Idee dieses nutzlose Fest als Fest der Liebe zu bezeichnen? Man brauchte sich doch nur die lächelnden Visagen in den Kaufhäusern ansehen um zu wissen, dass alles bloß gelogen war, es ging doch nur ums Geld. Ums Geld, welches vielen Familien in Philadelphia einfach fehlte. Sie wollte gar nicht wissen wie viele Familien sich zu diesem Weihnachtsfest wieder durch Finanzkäufe verschuldete, wie viele Kinder dies Jahr wieder leer ausgingen. Und dann die übertriebene Fröhlichkeit, welche alle Erwachsenen an den Tag legten.
    Kopfschüttelnd verwarf sie ihre Gedanken. Sie musste Shawn finden. Sie hatte nun keine Zeit sich über Weihnachten den Kopf zu zerbrechen. Egal was sie tat, sie würde es ja doch nicht ändern können und wohl oder übel Weihnachten wie so viele Jahre zuvor auf der Notfallstation des Memorial bei ihrem Vater und seinen Kollegen feiern. Grausame Vorstellung.
    Als sie den Dobermann erblickte, brauchte sie einen Augenblick, bis sie diesen erkannte, als auch schon Clifford, oder wie er sich wohl liebr nennen ließ, Cliff Jay Mef, vor ihr auftauchte. Na wunderbar, fehlte nur noch Kevin. "Hey Cliff", entgegnete sie und musterte ihn kurz, die Schokolade in den Papierkorb neben der Bank fallen lassend. "Nichts, bei dir?", entgegnete sie betont lässig auf seine Frage hin. Es war merkwürdig. Er war um gute vier Jahre älter als sie und dennoch stand sie in der Gang über ihm. Doch wahrscheinlich würde sich das ohnehin bald ändern.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 10.03.2007, 01:33


    Er ließ die Zigarette auf den Boden fallen und trat diese aus, bevor er eine Hand in die Tasche seiner Lederjacke steckte und mit seinem Feuerzeug spielte. Nicht selten hat er sich danach eine neue Jacke kaufen müssen, weil er irgendiwe das Talent dazu hatte seine Jacken zu versengen. Doch seit er sich zum vierten Mal eine neue kaufen musste, unterließ er es lieber mit dem Zippo zu spielen und hielt seine Hand in der Tasche ruhig. Storm war seit zwei Tagen die erste von der Gang, die er sah und wenn da nicht vor drei Tagen die beiden Hunters gewesen wären, wäre das vielleicht anders gewesen.
    "Zur Zeit läuft's", erwiderte er lächelnd und strich Lizzy kurz über den Kopf, bevor sich noch einmal kurz umsah und leicht den Kopf schüttelte. Überall sah man die grinsenden Visagen von fröhlichen Kindern, ihren Eltern und deren Eltern. Zwar war auch er selbst häufig fröhlich, doch war das wohl er die Schuld des Weeds, welches er sich gern mal gönnte. "Die Geschäfte laufen zwar schleppend, aber was soll man machen?!" Seit einer Woche hatte er kein Auto mehr geknackt und das nagte doch schon etwas an seiner finanziellen Lagen. Ihm fehlte es zwar an nichts wichtigem, aber Geld fühlte sich immer gut an. Egal wie es verdient wurde. Und er hatte nie etwas anderes gelernt als die illegale Variante des Handels.
    "Eigentlich wollt ich nur mit Lizzy spazieren gehen und bin hier gelandet" Das er nicht unbedingt glücklich war auf einem Weihnachtsmarkt gelandet zu sein, ließ sich kaum verbergen. Aber zumindest hatte er jemanden getroffen, den er kannte und mit dem man sich anständig unterhalten konnte.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.03.2007, 01:48


    Sie beobachtete ihn, wie er seine Zigarette austrat und wischte sich mit einigen flinken Handbewegungen den Schnee von ihren Schultern. Fröstelnd zog sie den mantel enger um ihren Körper und verschränkte dann die Arme vor ihrem Oberkörper. Wahrscheinlich hätte sie sich einfach dicker anziehen sollen, andererseits hatte sie aber auch nicht damit gerechnet den ganzen Tag durch die Eiseskälte zu stolzieren. Sie hatte nur kurz mit Shawn auf den Weihnachtsmarkt gehen wollen und dann war er vershwunden. Weshalb war sie überhaupt hergekommen? Dieser Ort nervte sie.
    "Deine Geschäfte laufen schlecht? Kaum zu glauben wo doch Weihnachten ist", meinte sie, wobei ihre letzten Worte eher abfällig klangen. Sie wusste wie er sich Geld verdiente, doch störte es sie nicht. Es war nicht ungewöhnlich, dass die Leute in der Gang krumme Geschäfte am Laufen hatten. Nur wenige gingen normalen Tätigkeiten nach. Sie selbst bekam ihr Geld ja von ihrem Vater, musste aber auf ein Stipendium hoffen, um auf ein Sportcollege gehen zu können, ein Grund weshalb sie Drogen aller Art ablehnte. Sie hatte im Gegensatz zu vielen anderen Kids in Philadelphia...mal abgesehen von den Legendssprößlingen eine genaue Vorstellung wie ihre Zukunft aussehen sollte.
    Schließlich erhob sie sich von der Bank. Sie brauchte etwas warmes zu trinken, sonst erfror sie noch und würde Shawn niemals finden. "Ich geh mir etwas zu trinken kaufen, kommst du mit?", fragte sie und blickte Cliff abwartend entgegen. Aus ihrer Hosentasche zog sie einen Ausweiß. Er war gefälscht. Doch fiel es kaum auf. Einer aus ihrer Gang hatte ihr den Ausweiß einmal angefertigt. Ohne dieses Ding, käme sie höchstenfalls an heißen Orangensaft. Obwohl sie den Ausweiß im Augenblick nicht einmal bräuchte, da Jemand bei ihr war, der längst 21 Jahre zählte.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 10.03.2007, 02:02


    "Nur das die Leute meine Ware nicht unbedingt als Weihnachtsgeschenke vergeben", erwiderte er grinsend und schloss den Reißverschluss seiner Jacke. Warm war es nicht unbedingt, wenn man bis auf ein T-Shirt und die Jacke nichts weiter am Oberkörper trug. Aber er mochte keine Pullover und fror wahrscheinlich lieber als sich einen anzuziehen.
    Wenn er sich nicht bald jemanden suchte, dem er ein Auto abnehmen konnte oder mehr Gras verkaufte, dann müsste er sich noch irgendwo was leihen. Aber soweit ist es bisher glücklicherweise nie gekommen und im Moment hatte er ja auch wieder ein paar Dollar bei sich. Dank den Schulkids, die ihr Geld von den Eltern lieber für Drogen ausgaben als für andere Dinge. Zwar war diese Tatsache alles andere als angenehm, aber was sollte man schon machen wenn man von der Straße kam? Das war es was er konnte. Und er beherrschte sein Geschäft gut.
    Als Storm dann aufstand und ihren Ausweis aus der Tasche zog, konnte er sich ein weiteres Grinsen nicht verkneifen und zog Lizzy kurz ein Stück näher, bevor er antwortete. "Klar, ich könnte auch was vertragen"
    Er sah sie noch kurz an und blickte sich dann nach einem geeignetem Stand um, der etwas wärmendes zu trinken anbot. Schließlich entdeckte er einen, an dem nur wenige Leute standen. Er deutete ein kurzes Nicken in die Richtung des Standes an und ging darauf zu.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.03.2007, 02:17


    "Ich könnte mir vorstellen, dass sich der ein oder andere Legend schon so etwas wie deine ware zu Weihnachten gönnt. Die Sprößlinge der Spießer haben ohnehin Kohle im Überfluss. Was kauft man also, wenn man bereits alles hat? Irgendwas was einem ne Dröhnung verpasst...Ich meine Daddys Geld will ja sinnvoll ausgegeben sein", erklärte sie schmunzelnd.
    Sie bekam sein Nicken mit und folgte ihm wortlos in Richtung des Standes. Mit ihrem Ausweiß würde sie wohl keine Probleme bekommen. Immerhin hatte sie ihn bereits oft vorgeziegt und wurde nie aufgehalten. Und auf einem solchen Weihnachtsmarkt wurde ohnehin nie genau hingeschaut.
    Schließlich besann sie sich wieder darauf den Jungen finden zu müssen. Seufzend lief sie neben Cliff her, die Hände tief in die Taschen ihres Mantels geschoben. Sie wagte es nicht darüber nachzudenken was geschähe, wenn sie Shawn nicht zurück bekam. Na schön, sie würden ihn zurück bekommen, wenn die Gang sich auf einen Kampf mit den Hunters einlassen würde. Doch sie wollte die Predators daraus halten. Es war ihr Fehler gewesen und sie würde den Jungen aus den Fängen der elenden Hunde befreien und das noch bevor Kevin ihn am Abend abholen wollte.
    Vor dem Stand blieb sie stehen und wartete darauf, dass die wenigen Personen, die vor ihr in der Schlange standen bedient wurden.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 10.03.2007, 02:34


    An die Legends etwas zu verkaufen war ihm zwar schon desöfteren in den Sinn gekommen, aber er entschied sich immer dagegen. Nicht nur wegen der Tatsache das er diese reichen Bastarde nicht mochte, sondern viel mehr aus Prinzip. Die sollten sichmal schön bei ihren Dealern gestreckten Mist kaufen, da verzichtete er auch gerne auf das Geld von diesem Pack. Er hasste die Legends schon seit seinem ersten Tag in dieser Stadt. Er hasste sie sogar noch mehr als die Hunters. Und selbst die waren schon nervig.
    Als sie am Stand stehen blieben und er sich kurz die wenigen Leute ansah wandte er sich desinteressiert wieder von ihnen ab und wartete darauf endlich etwas zu trinken zu bekommen. "Wenn ich denen was geben würde, würden die mir die Tür einrennen", meinte er und lachte kurz. Ob Storm wusste das die reichen Kids häufig nur Mist angedreht bekamen wusste er nicht. Kümmerte sich auch nicht weiter darum und dachte grinsend an das Bild wie sich zwei Legendjunkies vor seiner Tür zusammenrollten und auf ihn warteten. Oh ja, er hasste sie. Lizzy war damit beschäftigt die Düfte des Marktes zu erforschen, während sich der dicke Mann, dem der Stand anscheinend gehörte zu ihnen begab und Cliff kurz musterte. Auch Storm wurde ausgiebig gemustert und Cliff schien das gar nicht zu mögen. Er mochte es nicht so neugierig gemustert zu werden und so erwiderte er den Blick des Mannes mit einem fiesen Blick seinerseits und zo die an der Leine zerrende Hundedame zu sich.
    "Was sollt ihr haben?, fragte der Standbesitzer schließlich und lehnte sich auf die Kante des Tresens.
    "Glühwein mit einem ordentlichen Schuss Rum", erwiderte er und blickte dann zu Storm, die allem Anschein nach mit ihren Gedanken woanders war. "Und du?", fragte er an sie gewandt und wartete auf ihre Antwort.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.03.2007, 22:59


    "Tja, schon blöd. Da haben die Geld wie Heu und kaufen Zeug von schlechter Qualität. Aber das sind Legends. Die habens halt und wenn sich einige von denen mit ihrem gefakten Zeug umbringen ist uns im Grunde weitergeholfen.", meinte sie geringschätzend. Sie mochte die Legends nicht, obgleich sie sich vor einigen Monaten zusammen mit deren Co-Leader betrunken hatte. Es war während der Schulzeit, somit waren sie Zivil unterwegs und sie hatte keine Lust gehabt sich mit ihm anzulegen. Die Legends waren die wohl feigeste Gang überhaupt. Keine andere Gang verwendete ähnliche Waffen. Zwar besaßen auch die Predators Revolver oder Pistolen, zumindest einige von ihnen, aber die meisten von ihnen verzichteten darauf von ihnen Gebrauch zu machen. Die Legends widerrum versteckten sich hinter ihren High-Tech-Waffen. Darüber hinaus verfügten sie über Pieper, mit welchen sie stets in Kontakt waren und wenn es hart auf hart kam, waren die ersten Legends innerhalb weniger Minuten bei dem bedrohten Mitglied.
    Als sie den Blick des Verkäufers auf sich spürte, hob sie ihren Blick und dem Seinen mit eisener Miene entgegenzusehen. Sie hasste es gemustert zu werden. Schließlich nickte sie Cliff zu. "Das Selbe", entgegnete sie und zog einige Dollarnoten aus der Hosentasche. Sie sollte darauf achten, dass es bei der einen Tasse blieb, zwar streckten die meisten Verkäufer auf solchen märkten ihre Getränke, aber dennoch sollte sie nicht zu viel trinken. Denn um Shawn zu finden, musste sie halbwegs nüchtern bleiben. Und sollte es zu einem Kampf gegen Tala kommen, gegen dem Kerl, der sie bereits einmal besiegt hatte, so brauchte sie einen klaren Kopf.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 10.03.2007, 23:27


    Ihre Worte ließen ihn kurz leise lachen und er nickte, bevor er Lizzy kurz über den Kopf strich und ihr einen leichten Klaps auf die Hinterläufe gab, worauf hin sie sich sofort setzte. Sie hörte immer gut, sogar ohne das er was sagen musste. Sie hatte ihm auch noch nie Schwierigkeiten gemacht, bis auf den Hunter den sie gebissen hatte. Aber der Hunter war auch selbst Schuld daran. Wenn man einen Dobermann reizte, musste man auch mit den Folgen leben.
    Nun wartete er darauf das der Standbesitzer die Getränke brachte und sah sich kurz um. Hier und da liefen schon seltsame Gestalten rum. Ein älterer Mann versuchte grad bei einem Ehepaar, das mit seinem Kind unterwegs war etwas Geld zu ergattern. Missbilligend schüttelte Cliff den Kopf, als das Ehepaar sich angewiedert von ihm abwandte und mit schnellen Schritten fortgingen. Wenn es etwas gab was er mehr hasste als die reichen Legend Kids, dann waren es solche Leute. Leute die Geld in der Tasche hatten und sich zu fein dafür waren einem alten Mann zu helfen. Der alte hatte anscheinend den Blick von Cliff bemerkt und sah ihn bittend an, bevor er zu den beiden an den Stand trat und seine Hand auffhielt. Nur ein leiser Ton kam aus dem Mund des alten und Cliff vermutete einfach das er stumm war. Er musterte den Mann kurz, bevor er in seine Tasche griff und ihm einen zehn Dollar Schein in die Hand drückte. Nachdem der Alte dankend nickte, ging er auch schon wieder und Cliff wandte sich wieder an Storm. "Was ist los?" Das sie mit ihen Gedanken woanders war, war ihm schon vorher aufgefallen, hatte aber bisher noch nicht danach gefragt.
    Der Mann von dem Stand stellte die zwei bestellten Becher vor den beiden auf den Tresen und Cliff nahm sich gleich einen, bevor er einen Schluck trank und ihn gleich die vom Rum kommende Wärme. Wesentlich angenehmer als zu frieren, soviel stand fest.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 10.03.2007, 23:50


    Auch sie beobachtete die Situation mit dem älteren Herren und der Familie. Es war nicht zu übersehen, dass die Familie zur höheren Schicht Philadelphias gehörte. Wenn nicht zu den Reichen, dann doch wenigstens zur Mittelschicht. Weshalb also konnten sie dem Kerl nicht wenigstens zwei Dollar geben? Er brauchte sie sicherlich dringender als die. Natürlich gab es besonders um Weihnachten viele Betrüger, die an das gute Gewissen apellierten und dennoch...Nein, sie verwarf ihre Gedanken und schüttelte den Kopf. Sie war viel zu nachdenklich. Wäre sie nicht immer so veträumt und in Gedanken vertieft, könnte soetwas wie das Verschwinden von Shawn nicht geschehen.
    Mit einem Lächeln bedachte sie Cliff, als dieser dem Fremden die 10 Dollarnote in die Hand drückte. Sie selbst legte dem Verkäufer etwas Geld auf den Thresen und nahm ihren Becher entgegen. Mit diesem ging sie zu einem einzelnen Tisch hinüber, an dessen sie sich abstützte und sich einige Haare aus dem Gesicht wischte. Ihre Tasse hielt sie in den Händen, während sie beobachtete wie immer neue Schneeflocken auf die Tischplatte fielen.
    Cliffs Frage ließ sie seufzen. Sollte sie ihm von Shawns Verschwinden berichten? Was würde er wohl dazu sagen? Sie war Co- Leader der Predators...und konnte nicht einmal auf einen kleinen Jungen aufpassen. Und das Schlimmste war ja, dass er bei einem Hunter zu Hause war. Sie nahm einen schnellen Schluck und schloss kurz die Augen, die Wärme, welche sich in ihr ausbreitete, genießend.
    "Ich habe Shawn verloren...Kevin bat mich auf seinen Sohn aufzupassen und nun ist dieser bei Tala", meinte sie schließlich und sah Cliff abwartend an. Ob dieser Kevin kannte, wusste sie nicht, nahm es aber an, immerhin waren sie in einer Gang. Erneut nippte sie an ihrem Glühwein. Wenigstens flennte sie vor lauter Verzweifelung nicht mehr...



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 11.03.2007, 00:11


    Er folgte Storm mit seiner Hündin zu dem Tisch und trank noch einen Schluck, bevor er den Becher auf den Tisch stellte und sich eine Zigarette anzündete. Nach ein paar Zügen und als Storm ihm geantwortet hatte, blies er den Qualm aus und überlegte kurz. Tala...der Co-Leader der Hunters. Soweit er wusste, war Tala noch nichtmal achtzehn. Viel wusste er nicht von dem Jungen, aber die Tatsache das er ein Hunter war und auch noch den Sohn von Kevin bei sich hatte, reichte ihm eigentlich schon um Storm kurz fragend anzusehen. "Wie ist das passiert?", fragte er schließlich und konnte sich nur sehr wage daran erinnern, dass Kevin mal von Shawn erzählte. Wie der Sohn von ihm bei den Hunters landen konnte, war ihm wirklich ein Rätsel und Storm schien deswegen auch nicht wirklich begeistert zu sein. Natürlich verständlich. Er selbst mochte zwar keine kleinen Kinder, aber da es sich um den Sohn eines Gangmitgliedes handelte, war es doch etwas anderes.
    Lizzy hatte es sich inzwischen zur Aufgabe gemacht den Versuch zu starten sich auf den kalten Boden zu legen und drehte sich mehrmals um die eigene Achse, bevor sie schließlich lag. Manchmal war sie schon ein doofer Hund. Er zog noch ein paar mal an seiner Zigarette und blickte Storm weiterhin abwartend an. Alem Anschein nach erwartete er wirklich eine Antwort und es interessierte ihn wirklich, wie es dazu kommen konnte das Shawn bei den Hunters landen konnte.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 11.03.2007, 00:31


    Nachdenklich malte sie mit ihrem Zeigefinger Kreise in die dünne Schneeschicht auf der Tischplatte und nippte noch immer an ihrem Glühwein. Wahrscheinlich würde es nun doch nicht bei der einen Tasse bleiben.
    "Ich hab keine Ahnung", seufzte sie. "Ich habe ihn nur eine Sekunde aus den Augen gelassen...Ich bin mit Shawn zu einem Süßigkeitenstand gegangen und wollte ihm dort etwas kaufen. Gerade als ich bezahlen wollte und neben mich sah, war Shawn weg..."
    Mit einem Zug leerte sie die Tasse und verzog kurz auf Grund der Wärme des Gebräus das Gesicht, ehe sie zu Cliff aufsah. "Du kannst mir nun Vorwürfe machen, glaube mir, ich würde mir am Liebsten selbst in den Arsch treten...Aber davon ist Shawn auch nicht geholfen.", erklärte sie. Ihre Stimme war sachlich. Ihretwegen konnte man sie nun absetzen. Die Gang war zwar ihr Leben und sie hätte dieses ohne zu zögern für jedes ihrer Mitglieder gegeben, doch wenn sie sogar unfähig war auf einen Jungen acht zu geben, so wäre es wohl nur rechtens, wenn man ihr, ihren Rang aberkannte. "Ich kenne Tala. Er wird dem Jungen nichts tun...Aber dennoch muss ich überlegen wie ich Shawn zurückhole. Wenn wir dort als Gruppe auftauchen wird er blocken, wer weiß ob er nicht ganz und gar im Fachwerkhaus ist...Und ginge ich dort alleine hin könnte ich mir gleich ein Messer in den Bauch rammen...Ich hoffe einfach das er allein zu Hause ist. Am Besten geh ich heute Abend hin und forderte Shawn zurück."



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 11.03.2007, 00:53


    Ihre Antwort klang seltsam, sowiel stand mal fest. Wie der Junge einfach so verschinden konnte war ihm ein Rätsel und selbst wenn Tala ihn entführt haben sollte, was für einen Grund hatte dieser dafür? Das es ihm egal war, konnte er nicht sagen, denn immerhin ging es um den Sohn eines Gangmitgliedes und das nagte an ihm. Die Tatsache das Shawn bei den Hunters saß gefiel ihm gar nicht und selbst wenn Storm recht hatte und Tala ihm nichts tun sollte, so fragte er sich dennoch was für einen Grund der Co-Leader der Hunters hatte. Mit einem kurzen Blick durch die Menschenmenge nahm er einen großen Schluck aus dem Becher und zog an seiner Zigarette, bevor er diese auf dem Boden austrat und dann den Becher leerte. Der Glühwein wärmte und der Rum darin tat seine zusätzliche Wirkung. Obwohl er mit dem Wagen hier war, dachte er darüber nach noch einen Becher zu bestellen.
    Als sie dann zuende erzählt hatte und das Fachwerkhaus und die Idee mit dem dortigen Auftauchen ansprach, überlegte er kurz und folgte den Linien, die sie auf den Tisch zeichnete. Langsam fielen die kleinen Schneeflocke auf den Tisch und bedeckten auch seine Schultern. Das ihm der Schnee in den Nacken fiel überging er einfach, blickte wieder zu Storm und überlegte gar nicht lange, bevor er antwortete.
    "Allein dort aufzutauchen wäre wohl nicht das klügste", erwiderte er. Die Sache mit dem Messer im Bauch war gar nicht so abwegig und er selbst wusste, wie es war, wenn man den HUnters allein gegenüberstand. Zwar hatte er noch nie ein Messer in seinem Körper gehabt, aber sein Cousin wurde bereits angestochen. "Wenn du Hilfe brauchst...", bot er schließlich an, bevor er dem Mann vom Stand mit einem knappen Handbewegung signalisierte das er noch einmal das gleiche wollte. "Willst du auch noch was trinken?"



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 11.03.2007, 01:22


    Seufzend stützte sie ihre Ellbogen auf die Tischkante und legte ihre Hände in ihren Nacken übereinander. Ihr Blick ruhte nun auf der Tischplatte. Wie hatte sie nur so dmälich sein können? Wahrscheinlich hatte der Junge einen Hund gesehen oder einen der gefakten Weihnachtsmänner und ist dem nachgelaufen. Welche Ängste musste der Junge verspürt haben, als er merkte, dass er völlig alleine war? Und wie es ihm nun wohl ging? Hatte er Angst vor Tala? Quälte Tala Shawn etwa? Schlug er ihn? Nein, sicherlich nicht. Aber...Hatte der Junge nicht einen Aufnäher der Predators auf seinem Pullover? Was wenn Tala diesen bemerkt hatte und ihn deshalb folterte? Nein, so grausam war sicherlich nicht einmal der Co-Leader der Hunters. Zwar mochte dieser die Angst in den Augen seiner Opfer, liebte es sie um Gnade winseln zu hören und doch würde er einem Kind wohl niemals etwas antun und schon gar nicht wenn es noch so klein war wie Shawn. Immerhin wusste dieser nichts von den Gangs und deren Feindschaft.
    Cliffs Worte rissen sie aus ihren Gedanken, so dass sie ihren Kopf hob um ihn anzusehen. "Das Fachwerkhaus ist wie ein Nest. Die Meisten schlafen dort sogar. Alleine dorthin zu gehen ist ein Selbstmordkommando. Wenn Tala den Jungen behalten will ist er sicherlich dort, weil er weiß, dass sich dort eine einzelne Person nicht hintrauen würde. Und selbst wenn wir dort zu 10. aufkreuzen würden, könnten wir Probleme kriegen denn es ist unklar wie viele dieser elenden Hunde sich dort aufhalten", es war nicht zu überhören, wie sehr sie die Hunter hasste. Es gab niemanden auf Erden, die sie mehr hasste als diese Hunde. Sie lächelte, als er ihr seine Hilfe anbot und nickte leicht. "Danke..aber ich denke ich muss das alleine wieder gerade biegen immerhin habe ich die Sache verbockt." Sie nickte erneut, als er sie fragte ob sie ebenfalls noch etwas trinken wollte.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 11.03.2007, 01:52


    Recht hatte sie ja..das musste er zugeben. Zwar war er selbst noch nie bei dem Versteck der Hunters und hatte es auch eigentlich nicht vor, aber so wie er es bisher gehört hatte konnte man sich gleich einen Sarg bestellen, wenn man als Mitglied einer anderen Gäng dort auftauchte. Das eine oder andere mal hatte er auch schon geschäftlich mit einem Hunter zu tun gehabt, aber das bezog sich nur auf ein Treffen mit seinem Dealer, bei dem er sich seine Grasvorräte besorgte und dem er schon drei mal ein Auto verkauft hatte. Nein, mit den Hunters war wohl nicht zu spaßen, aber dennoch musste man Shawn irgendwie daraus holen. Auch wenn Tala dem Jungen nichts antun würde, ging es allein um das Prinzip. Der Sohn eines Gangmitgliedes war ebenso wichtig wie das Gangmitglied selbst. So war es damals in Harlem und hier war es sicher nicht anders.
    Er sah kurz zu dem Mann in seiner Glühweinbude, der zwei weitere Becher auf den Tresen stellte und ging zu ihm um sie sich zu holen. Ohne ein Wort des dankens legte er etwas Geld auf den Tresen und ging zurück zu ihr, wo er ihr einen den Becher hinstellte und aus seinem einem Schluck trank. "Irgendwie muss man den Jungen da raus holen", beharrte er weiter und malte sich bereits aus wie es aussehen konnte, wenn einige der Gang zu den Hunters gingen um Shawn zu holen. Zwar hatte er sich nie vor einem Kampf gedrückt, aber Storm hatte dennoch recht. Man wusste nicht wie viele von diesen Bastarden dort waren und ob Shawn überhaupt dort war. Als sie seine Hilfe dann ablehnte sah er sie kurz auffordernd an, trank noch einen großen Schluck und stellte den Becher vor sich auf den Tisch. "Allein solltest du da aber nicht hingehen", meinte er leise und überlegte kurz. Ihm selbst fiel auch keine andere Lösung ein. Vermutlich wären die anderen verdammt sauer gewesen, wenn die Sache rauskam. Wahrscheinlich entzog man ihr sogar den Posten, oder warf sie aus der Gang. "Kann man Tala nicht treffen, ohne in sein Nest zu müssen?", fragte er dann nach einem weiteren Schluck aus seinem Becher und blickte sie abwartend an.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 11.03.2007, 02:16


    Wieder malte sie Kreise in den Schnee, während sie sich ihre Chancen ausmalte. Hätte Dan nicht etwas erledigen müssen, wäre wohl alles kein Problem gewesen. Er hatte ihr bereits einmal den Arsch gerettet, als sie auf eine Überzahl Hunter gestoßen war und schien sogar irgendwie so eine Art Schutzengel für sie zu sein, obgleich er ihr mit seiner geheimnisvollen Art doch sehr merkwürdig vorkam. Doch er war nicht da. Sie könnte zwar einige Leute aus der Gang informieren, sich mit ihnen treffen um gemeinsam zum Nest der Hunde zu gehen, doch wohlmöglich wartete man dort bereits auf sie. Es wäre nur logisch, wenn tala seine Männer zusammen gerufen hätte. Was widerrum hieße, dass sie ihre Leute direkt in einen Hinterhalt führen könnte. Nein, dieses Risiko konnte sie nicht eingehen und schon gar nicht ohne es mit Tweedy abzusprechen. Doch irgendwie musste sie Shawn doch zurück holen. Sie konnte ihn nicht bei Tala lassen. Nicht nur weil Kevin sie dafür abgrundtief hassen würde und wohlmöglich etwas Unüberlegtes tat, sondern weil er als Sohn eines Gangmitgliedes automatisch unter dem Schutz der Gang stand.
    Cliffs Worte nahm sie nur beiläufig wahr. Er hatte Recht, irgendetwas musste man wohl tun. Irgendwie musste sie Shawn wieder an sich bringen und zwar bevor Kevin ihm abholen wollte. Doch egal wie die Sache endete, sie würde es ihm sagen, was geschehen war, selbst wenn sie das Kind vorher rettete. Sie sah auf und erblickte den Becher. "Danke", murmelte sie und schob ihm etwas Geld zu. "Ich werde alleine zu Talas Haus gehen, ich werde versuchen die Sache freundschaftlich zu regeln. Ich werde es zu keinem Kampf kommen lassen...Nicht vor den Augen des Kindes..." Sie seufzte leise. "Jedenfalls hoffe ich dass er mit dem Kind zu Hause ist...Tala alleine zu treffen ist keine allzu gute Idee, dann lieber bei ihm zu Hause, dort wird er wohl das Risiko eines Hinterhaltes nicht eingehen...Immerhin sind seine Eltern auch dort..." Kurz hielt sie inne um zu überlegen. "Als ich das letzte Mal außerhalb seines Reviers auf ihn gestoßen bin, hat mich das fast mein leben gekostet", meinte sie leise. Bisher hatte sie ihrer Gang nichts von dem Zusammentreffen vor wenigen Wochen berichtet, doch jetzt war es ohnehin zu egal.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 11.03.2007, 02:37


    Er stützte sich mit den Ellenbogen auf dem Tisch ab und trank einen Schluck aus seinem Becher, während sein Blick durch die Menschenmengen wanderte und die glücklichen Menschen musterte, die mit ihren Kindern lachten und scherzten. Überall sah man kleine Kinder und hörte das Geschrei von diesen über den ganzen Platz. Er selbst hatte nie soeine unbeschwerte Kindheit, beneidete andere aber auch nicht für ihre. Er lernte alles was für ihn wichtig war auf der Straße. Er mochte diese unbeschwertheit der Kinder nicht. Sie nervten. Überhaupt mochte er das Geschrei von Kindern nicht. Aber bei dem Kind eines Gangmitgliedes war es was anderes. Die Tatsache das es das Kind, oder in dem Fall der Sohn eines anderen von den Predators war, machte Shawn mehr oder weniger zu einem Mitglied. Auch wenn der kleine nicht die leisesten Ahnung von dem Gangleben hatte.
    Das Tala noch bei seinen Eltern wohnte wusste er. Schließlich war der Co-Leader selbst noch ein halbes Kind in seinen Augen. Auch wenn er nichts kindliches mehr an sich hatte. Cliff hatte zwar einige Kontakte, aber keiner von diesen hatte in diesem Falle etwas genutzt und er hatte sich lediglich auf der Straße umhören können. "Vielleicht erfährt man auf den Straßen etwas genaueres." Er trank einen Schluck und hielt den Becher in beiden Händen, während er an einen Jungen dachte, der ihm einen Tipp wegen eines Porsches gab, den Cliff geklaut hatte.
    Als sie ihm dann von der Begegnung mit Tala erzählte stellte er sich wieder aufrecht hin und stellte den Becher auf den Tisch. Er fummelte an seinem Gürtel herum und schob den Revolver, den er immer bei sich trug zurecht, weil er ihn gegen den Bauch drückte. Natürlich ohne das es jemand bemerkt hatte, ließ er das lange T-Shirt wieder runter und stützte sich erneut auf den Tisch.
    "Glaubst du, du hast Glück dabei, wenn du allein zu ihm gehst?"



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 11.03.2007, 02:59


    Kurz dachte sie an die Nacht auf der Skatebahn vor wenigen Wochen zurück. Damals hatte sie spüren müssen wie durchgeknallt Tala war. Im Gegensatz zu ihr, war er mit seinem jungen Alter nicht zu unterschätzen. Er hatte ganz klar eine Macke. Wahrscheinlich funktionierten die Hunter nur deshalb, weil sie einen völlig kranken Co-Leader hatten. Denn sie selbst war sicher, dass die Predators bei weiten schlechter dran wären, wenn Tweed nicht bereits 26 Jahre, sondern erst 17 oder 18 wäre. Einer an der Spitze musste wenigstens genügend Erfahrungen mit sich bringen. Damals auf der Pipe, war Tala ihr haushoch überlegen, nicht nur vom Körperlichen her, sondern auch von seiner Kraft. Er hätte sie ohne Weiteres töten können, aber er hatte sich damit begnügt, sie von der Pipe zu stoßen. Weshalb hatte er sie nicht einfach abgestochen wie es jeder andere an seiner Stelle getan hätte?
    Seufzend hob sie den dampfenden Becher an ihre Lippen und nippte an dem Getränk. Sie musste endlich handeln. Sie konnte nicht länger nur herum stehen und reden. Trotz ihres angespannten Gemütszustandes, wärmte der Alkohol sie nicht nur, sondern schaffte es auch sie zuberuhigen. Eine Nebenwirkung, die sie sehr zu schätzen wusste. "Ich weiß nicht ob ich alleine zu ihm gehen sollte. Wahrscheinlich wissen Tony und einige andere aus der Gang, dass der Junge bei Tala ist und kommen wohlmöglich auf die saudumme Idee zu ihm zu gehen...Wahrscheinlich wäre es vernünftiger sich nicht allein dorthin zu begeben...Doch wenn es so sein sollte, dass er nicht alleine ist, so kann ich nur noch hoffen, dass sie nicht so brutal sind einen Kampf vor den Augen eines zwei Jährigen auszutragen...Meinetwegen können die sich morgen für einen Straßenkampf mit mir verabreden ist mir auch egal, aber nicht in Shawns Anwesenheit." Sie griff in ihre Hosentasche, wo sie ihr schmales Messer ertastete und biss sich nachdenklich auf die Unterlippe.



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 12.03.2007, 00:03


    Seine beiden Hände lagen um den heißen Becher und es fühlte sich gut an wie das warme Getränk ihn wärmte. Er nahm einen großen Schluck und spürte, wenn auch langsam, wie der Rum seine Wirkung tat. Noch immer auf den Tisch gestützt stand er Storm gegenüber und hörte ihr zu. Das die anderen aus der Gang wirklich auf die Idee kommen konnten zu Tala zu gehen, schien ihm gar nicht so abwegig. Immerhin konnte er wohl kaum bei sich zu Hause einen Krieg anfangen Aber das Tala einen Kampf vor einem kleinen Jungen anfangen würde, schien ihm ebenfalls nicht so weit hergeholt. Er hatte schon desöfteren gehört das der Co-Leader der Hunters etwas krank im Kopf war. Das er vrrückt war wurde Cliff schon öfters gesagt.
    Als sie aufgehört hatte zu erzählen strich er sich kurz mit der Hand durch das Gesicht und richtete das rote Cap auf seinem Kopf gerade. Anscheinend dachte auch er gerade nach und hatte sich bereits die verschiedensten Folgen eines Angriffs ausgemalt. Er erinnerte sich an den Schusswechsel in Harlem, verwarf die Gedanken aber wieder und trank noch einen Schluck, während er sie musterte.
    "Selbst wenn jemand anderes bescheid wüsste, glaub ich nicht das sie etwas unternehmen würde, ohne Tweedy Bescheid zu geben" Er verlagerte das Gewicht auf sein anderes Bein um bequemer zu stehen und blickte kurz auf Lizzy, die sich nun vor ihn gesetzt hatte und neugierig die Menschen musterte. "Zu ihm nach Hause zu gehen wäre wohl 'ne gute Idee. Er wird wohl kaum einen Gangkrieg anfangen und dabei Mommies Teppich ruinieren", meinte er schmunzelnd und er trank noch einen Schluck aus seinem Becher.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 12.03.2007, 00:43


    Ihr Blick ruhte auf ihrem Getrank, welches sie nachdenklich in den Händen drehte. Hin und wieder fiel eine einzelne Schneeflocke in den Glühwein und schmolz sogleich. Sollte sie Tweedy anrufen, ehe sie zu Tala ging? Sollte er bescheid wissen? Mit ihm kam sie gut klar, er würde sie sicher nicht verurteilen und dennoch lautete ihre Antwort auf diese Fragen, nein. Sie wollte niemanden mit in die Sache hinein ziehen. Dan, Nijura und Cliff wussten bescheid, das sollte genügen.
    Seufzend nippte sie an ihrem Glühwein und schloss die Augen. Käme es bei Tala zu einem Kampf würde dieser in einem Blutbad enden. Denn der Kerl gab nicht auf, ehe sein Opfer starb. Nochmal würde er sie nicht am Leben lassen, dessen war sie sich gewiss. Und waren Tony und deren Freundinnen wirklich bei ihm zu Hause, so konnte sie es ohnehin vergessen lebend wieder aus dem Gebäude hinaus zu kommen. Tony hasste sie, nachdem was auf dem Herbstball geschehen war, mehr denn je. Im Grunde ein Umstand, der ihr am Arsch vorbei ging. Doch in diesem Falle war er docher eher gefährlich. Und was war, wenn Tala doch im Fachwerkhaus bei den anderen Versagern war? Dann konnte sie es gleich vergessen Shawn zu retten. Das Fachwerkhaus war wie ein Wespennest. Man konnte nie sagen wie viele dort waren. Nein, wahrscheinlich hatte Tala den Jungen mit sich nach Hause genommen.
    Sie trank den Becher aus und stellte ihn entschlossen auf der Tischplatte ab. "Ich werde Tala einen Besuch zu Hause abstatten. Es ist mir egal ob Tony oder die anderen Hunde bei ihm sind. Ich kriege das schon geregelt. Wahrscheinlich kann ich ihn davon überzeugen das der Junge unschuldig ist...Und er keinen Spaß daran hätte ihm etwas anzutuen...Er will seine Opfer quälen, aber an einem Kind vergreift er sich sicher nicht. Ich muss Shawn bloß heil aus dem Haus bringen. Wie du schon sagtest, zu Hause wird Tala wohl nichts unternehmen. Wenn Tala mir dann auf der Straße nachschleicht und mich überfällt habe ich eben gelitten..." Sie hob ihren Blick um ihn anzusehen. Ihre Arme verschränkte sie vor der Brust. "Dennoch...ich würde mich sicherer fühlen wenn du mitkämst...Dann wüsste ich Shawn im Falle des Falls in Sicherheit."



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 12.03.2007, 01:00


    Die kleinen Scheeflocken, die in seinen Becher fielen und sofort schmolzen bedachte er nur mit einem kurzen blick und zog den Reißverschluss seiner Lederjacke gaz nach oben, bevor er einen weiteren Schluck trank und die Wärme genoss, die seinen Hals hinab lief. Doch um einiges angenehmer als zu frieren. Um Lizzy brauchte er sich in dem Falle keine Sorgen zu machen. Sie mochte die Kälte und den Schnee. Schon oft war er stundenlang mit ihr auf verschneiten Feldern gewesen und hat mit ihr gespielt. Was in dieser Hinsicht immer in einem kleinen Kampf aus Spaß endete.
    Das Tala wirklichen Spaß daran hatte einen kleinen Jungen zu quälen, konnte er sich nicht mal bei diesem kranken Typen vorstellen. Immerhin war Shawn soweit er wusste erst knappe zwei Jahre alt und hatte nicht mal die leiseste Ahnung was um ihn herum passierte und was es mit den verschiedenen Gangs auf sich hatte. Und das war vermutlich auch gut so, denn wenn man als Knirps in solche Kreise geriet, dann prägte es einen. Das wusste er nur zu gut.
    Als sie dann seine Hilfe doch annahm, lächelte er kurz und nickte dann, während er seinen Becher erneut anhob und etwas trank. "Natürlich komme ich mit...ich lass dich sicher nicht allein dahin gehen.", erwiderte er und dachte an einen möglichen Kampf mit den Bastarden der Hunters. Er ging nie einem Kampf aus dem Weg. Er war alles, aber nicht feige oder gar so dämlich Storm allein zu diesen Hunden gehen zu lassen. "Und wenn wir Shawn haben...?", fragte er und sah sie abwartend an. Vermutlich würde sich Tala rächen wollen und einen Straßenkampf anzetteln.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 12.03.2007, 20:51


    "Danke", entgegnete sie lächelnd und dachte über seine Frage nach. Ja, was wenn sie Shawn hatten? Würde Tala ihnen folgen um sie mitten auf der Straße zu überfallen? Würde er weitere Leute aus seiner Gang rufen? Wohlmöglich...obwohl, nein, Tala war ein Einzelgänger. Er zog es vor allein an die Sachen heran zugehen, die es zu erledigen galt. Dennoch war er selbst für zwei Personen ein ernst zunehmender Gegner. Mal abgesehen davon, dass sie einen Kampf nur sehr ungern vor den Augen des kleinen Jungen austragen wollte. Shawn hatte keine Ahnung von den Gangs, obgleich sein Vater einer angehörte und er von der Co-Leaderin einer solchen beaufsichtigt werden sollte. Und sie wollte nicht, dass er mit in die Gangprobleme hinein gezogen wurde. Noch nicht. Er sollte eine möglichst unbeschwerte Kindheit haben und nicht bereits in so jungem Alter von Bandenkriegen geprägt werden. Darüber hinaus würden Kevin und seine Ex ihr sicherlich die Hölle heiß machen, wenn der Junge die nächsten Wochen von Albträumen geplagt würde.
    "Wenn wir ihn haben, sollten wir zusehen, dass wir ihn in Sicherheit bringen...Ich weiß nicht wie und ob Tala noch richtig tickt. Aber ich will auf keinen Fall, dass der Kleine einen Straßenkampf miterlebt. Tala ist ein Jäger. Wahrscheinlich lässt er uns Vorsprung, ehe er uns folgt. Ich werde im Falle eines Kampfes sicherlich nicht davon laufen, aber ich will Shawn in Sicherheit wissen."



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 12.03.2007, 21:15


    Das sie ihm dankte war für ihn eigentlich unnötig, da es seinen Augen mehr als selbstverständlich war das er ihr half. Die Gang war in der Zeit in der er in Philly war seine Familie geworden und er half jedem von den Predators, der ihn darum bat. "Wenn wir Shawn haben könnten wir ihn ins Kino schaffen. Da wäre er wohl sicher.", meinte er und trank einen Schluck aus seinem Becher. Er fror zwar mittlerweile nicht mehr, aber die Wärme von dem Getränk tat dennoch gut und der Rum beruhigte ihn etwas. Das Tala ihnen einen möglichen Vorsprung ließ beeindruckte Cliff nicht wirklich. Er wusste zwar das der Kerl skrupellos sein konnte und das auch zeigte, aber falls es wirklich zu einem blutigen Kampf kam, dann hatten sie noch Lizzy. Die Hündin hatte bereits mehr als einmal gezeigt, das sie ein Kampfhund war.
    Und er selbst machte auch im schlimmsten Fall gebrauch von seiner Waffe. Da kannte er nichts. Es wäre jedenfalls nicht das erste mal gewesen das er sie benutzte. Auch wenn er es mehr oder weniger vermied nach der Nacht in Harlem. Ob die anderen, oder einige der anderen aus der Gang von der Sache mit dem Schusswechsel wussten, wusste er selbst nicht, kümmerte sich aber auch eigentlich nicht darum. Er hatte damals aus Notwehr gehandelt und geschossen.
    "Auf jeden Fall sollten wir Shawn wegschaffen, bevor etwas anderes passiert." Und das Kino schien ihm eigentlich ein recht sicherer Platz zu sein und selbst wenn Tala auf die Idee käme dort hin zu gehen, so hatten sie auch einige Gangmitglieder, die täglich dort waren. Eigentlich wunderte es Cliff schon lange nicht mehr, das Tala mit seinen sechzehn Jahren bereits so skrupellos war und sie jagen würde. Er wusste auch was der Co-Leader von Verrätern hielt und was er mit ihnen machte.
    Er trank noch einen Schluck aus seinem Becher und zündete sich dann eine neue Zigarette an, die er sich aus der Tasche zog.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 12.03.2007, 23:41


    Seufzend strich sie sich den Schnee aus den Haaren und von der Kleidung, während sie über Cliffs Worte nachdachte. War es ratsam Shawn ins Kino zu bringen? Natürlich hielten sich dort stets Leute aus der Gang auf und der Junge wäre dort wohl sicher, aber das Kino war auch kein Ort wo sich ein Kind in seinem Alter aufhalten sollte. Kevin hatte ihn bisher auch nie mit dort hingenommen. Vielleicht sollte sie ihn zu ihrer Freundin Nela bringen. Sie war eine Ausenstehende. Andererseits konnte sie es nicht in Kauf nehmen sie in Gefahr zu bringen. Aber wohlmöglich konnte sie Shawn im Krankenhaus in die Obhut einiger Kollegen ihres Vaters geben? Nein, dann müsste sie ihrem Vater erklären weshalb sie nicht selbst auf den Jungen aufpassen konnte. Noch wusste er nichts von der Gangmitgliedschaft seiner Tochter und das sollte auch so bleiben. Er wäre nur enttäuscht, wenn er erführe wer sie wirklich war. Nein, das Kino schien da doch am Vernünftigsten. Ob Duncan es wohl genauso gesehen hätte? Nein, wahrscheinlich nicht, er hätte den Jungen gar nicht aus den Augen gelassen. Sie seufzte leise und versuchte die Gedanken zu verdrängen. ~Verdammt Mädel, er ist tot! Er wird dir nicht helfen, versuch ihn zu vergessen!~, sprach sie sich im Gedanken zu, obgleich sie wusste Duncan niemals vergessen zu können. Er war noch immer ein Teil ihres lebens, aber allmählich sollte sie loslassen. Sie war ja nahezu abhängig von ihm. Ihr Vater und der Pschychdoc hatten recht, sie klammerte.
    "Du hast recht. Wir sollten ihn ins Kino schaffen. Dort ist er sicher. Ich denke nicht, dass die Hunde so blöd sind und dort auf gut Glück einmaschieren werde."



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 13.03.2007, 00:02


    Eigentlich wollte er den Jungen nicht in das Kino bringen, aber woanders wäre er Tala und seinen Hunden wohl eher ausgeliefert...falls sie versuchen sollten ihn wieder zu bekommen. Aber das die Hunters im Kino einmaschieren würden, konnte er sich nicht vorstellen. Ebenso wenig wie einige von den Predators ins Fachwerkhaus stürmen würden. Ohne Plan war das wohl, wie Storm schon sagte, ein Selbstmordkommando. Dennoch hatte Cliff nicht übel Lust mal da rein zu maschieren und seine sechs Freunde aus Blei durch die Reihen der Hunters zu jagen. Er verwarf die Gedanken wieder und trank einen Schluck aus dem Becher, bevor er Lizzy, die mittlerweile wieder aufgestanden war, über den Kopf strich. Sie war immer seine beste Freundin gewesen und auch wenn ihn manche für verrückt hielten, sprach er immer mit ihr, als würde sie ihn verstehen. Immerhin hatte das Dobermannweibchen eine ähnlich schwere Vergangenheit wie er selbst gehabt. Und mehr durch Glück hatte er sie damals gefunden.
    Nun galt seine Aufmerksamkeit wieder Storm und er bemerkte wie sie wieder in Gedanken war. Er konnte nur erahnen an was, oder an wen sie möglicherweise dachte, sagte aber nichts dazu und zog an seiner Zigarette. "Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie wir bei Tla vorgehen?", fragte er stattdessen und sah sie abschätzend an. Er hatte nur von anderen gehört, was sich damals mit Duncan abgespielt hatte und vermied es sie darauf anzusprechen. "Ich hab zwar nichts gegen unüberlegte Handlungen, aber bei dem Typen sollte man wohl einen etwas genaueren Plan haben"



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 13.03.2007, 00:24


    Unmerklich wanderte ihre Hand hinauf zu ihrem Mantelkragen, unter welchem sie eine feingliedrige Kette hervorzog, mit deren Anhänger, ein Ring, ihr Verlobungsring, nachdenklich herumspielte. Allmählich begann sie wieder zu frösteln und sie deutete dem Verkäufer, dass sie noch einen Glühwein haben wollte. Auf einen mehr oder weniger kam es nun auch nicht mehr an, obgleich sie alles andere als trinkfest war und letztens schon bei zwei Tequilla Sunrise passen musste. Sie schob den Ring wieder unter den mantelkragen und ging hinüber zum Besitzer des Standes um ihn das Geld auf den Thresen zu legen und ihr Getränk entgegen zu nehmen. Mit dem Becher fest in beiden Händen kehrte sie zum Tisch zurück. Na schön, vielleicht versuchte sie sich einfach nur Mut anzutrinken? Ihr Vater würde es missbilligen. Doch er wusste ohnehin nichts von ihrem wahren leben. Er wusste nichts von den Predators, ahnte nicht, dass sie hin und wieder trank und dabei über die Strenge schlug und wusste auch nichts von ihrem plan auf auf Sportcollege zu gehen anstatt Medizin zu studieren wie er es sich von ihr wünschte, Naja, wohlmöglich konnte sie ja ein Studium in Sportmedizin machen, damit würde sie ihn auf jeden Fall besänftigen können.
    Seufzend setzte sie den Becher an ihre Lippen und bließ in die heiße rötliche Brühe, ehe sie daran nippte und sie mit einem verärgerten Blick abstellte. "Verflucht!", stieß sie hervor, da sie sich die offensichtlich Zunge verbrannt hatte. Erst dann blickte sie Cliff wieder an. "Du meinst ob ich einen Plan habe?", hakte sie entgeistert nach. Sie handelte lieber bevor sie nachdachte. Sie war ein impulsiver Mensch. Aber Tala ohne einen Plan gegenüber zu treten war wohl thöricht und gefährlich. "Also wenns nach mir ginge, wäre es so, wir gehen hin, holen Shawn und gehen wieder..."



    Re: Der Marktplatz

    Clifford J. Smith - 13.03.2007, 00:46


    Sein Blick galt dem Ring, den sie hervor holte nur kurz. Er wusste das es sich um den Verlobungsring handelte und kurz schien er den Einduck zu machen als würde er sentimental werden. Doch das wich ebenso schnell wieder und er nahm wiede ein ernsteres Gesicht an. Ihre letzten Worte gingen ihn noch kurz durch den Kopf und er hatte eigentlich nichts dagegen einfach zu Tala gehen, Shawn zu fordern und ein paar Hunters fertig zu machen. Auch wenn er dabei nicht unverletzt rauskam, hatte dieser 'Plan' was reizvolles. Doch er wusste ebenso gut wie jeder andere das das wohl nicht sehr schlau war und er wollte schon gar nicht das Storm oder Shawn in eine solche Gefahr kamen. Er hätte immer und in jeder Situation sein Leben für die Gang gelassen und war auch das eine oder andere Mal kurz davor gewesen. Aber bisher blieb es bei einfachen Wunden und einigen Narben.
    Er leerte den Becher mit einem Zug und tat es Storm gleich, in dem er dem Mann von dem Stand signalisierte noch einen weiteren Becher zu wollen. Er mochte Alkohol. Trank manchmal zwar zu gerne, aber das kümmerte ihn nicht wirklich. Schließlich lebte man nur einmal.
    "Vielleicht finden wir jemanden, den wir vor schicken können um zu erfahren wer und wie viele bei Tala sind", bemerkte er schulterzuckend und ließ seine Zigarette auf den Boden fallen, wo sie von dem Schnee bereits gelöscht wurde.



    Re: Der Marktplatz

    Evangeline Shadwell - 29.03.2007, 00:40


    Einen Augenblick lang spielte sie noch mit dem Ring an der feinen goldenen Kette und dachte über ihr weiteres Vorgehen nach. Jemanden hinschicken der nachschaute? Nein, davon hielt sie nicht viel. Es war an der Zeit zu handeln. Zu lang hatte sie nun schon gewartet. Erneut setzte sie den Becher an ihre Lippen und nahm einen Schluck des warmen Getränkes, beide Hände um den Becher schließend. Als sie ausgetrunken hatte, stieß sie sich vom Tisch ab und sah Cliff voller Entschlossenheit in den grünen Augen an.
    "Ich werde nun zu ihn gehen. Es ist mir egal ob er alleine ist oder nicht. Ich kann und will nicht länger warten. Wer weiß was tala mit dem Jungen anstellt, wenn dieser zu weinen beginnt. Ich weiß nicht einmal ob Tala in der lage wäre ein Kind ohne Gewalt ruhig zu stellen. Zwar glaube ich nicht, dass er ihm etwas täte, aber wie viele Eltern haben ihre Kinder bereits getötet weil sie geschrieen haben und sie nicht damit klar kamen?", erklärte sie und ihre Stimme ließ bereits darauf schließen, dass sie nicht mit sich reden ließe. Ihre Entscheidung war gefallen und egal was es für sie bedeuten würde, sie ginge nun zu dem Co-Leader der Hunters und würde den Jungen wieder an sich bringen. Und diesmal würde sie aufpassen nichts Unüberlegtes zu tun, obgleich ihre jetzige Entscheidung wohlmöglich bereits ein Fehler war.



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