Kapitel I - Der Krieg

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    Re: Kapitel I - Der Krieg

    Windwolf - 06.12.2006, 21:19

    Kapitel I - Der Krieg
    Kapitel I



    Viele Jahre waren vergangen, viele Generationen hatten die neue Welt kennen gelernt und viele Dynastien hatten über die drei Völker geherrscht. Es war viel geschehen, bis zu dem Zeitpunkt, der in die Geschichte der EFWorld eingehen sollte.
    Dieser Zeitpunkt war ein Krieg. Ein Krieg aller drei Völker. Sie bekämpften sich gegenseitig. Natürlich war es nicht der erste Krieg in den vielen Jahrhunderten gewesen, doch es war der erste, der nie vergessen werden würde. Von jedem wurde er nur „Der Krieg“ genannt. Man hätte ihm einen Namen geben können, doch es gab keinen Namen, der solch ein grauenhaftes Ereignis beschreiben konnte.

    Der Krieg dauerte lange. Damals herrschten noch andere Könige über die Völker. Der Zentaurenkönig, blutrünstig, angriffslustig und immer bereit zur Schlacht, wie er war zettelte den Krieg an, nach einem komplizierten Missverständnis, das zu verzwickt wäre, um es in voller Länge hier in Worte zu fassen.
    Lange Zeit blieben die Flotten ohne Unterbrechung draußen auf dem Meer, ohne Essensvorräte oder Munition zum Nachladen, denn keines der Völker wollte umkehren, aus Angst, zu wenige Krieger auf dem wässrigen Schlachtfeld zu haben. Man könnte meinen, weil sie keine Lebensmittel zu sich nahmen und lange Zeit nichts trinken konnten, da das Wasser des Meeres Salz enthielt, hätten sie weniger wild gekämpft, da ihnen die Kraft fehlte. Diese Annahme wäre jedoch falsch. Sie wurden motiviert. Durch die Hoffnung, wieder zurückkehren zu können, sobald sie gesiegt hatten. Diese Motivation hatte jedoch jedes Volk und weil jedes Volk gleich stark, ausdauernd und gleich stur war, drohte der Krieg kein Ende zu nehmen.
    Windwolf, der Schöpfer, war geduldig. Er war es schon immer gewesen. Das wussten die Bewohner der drei Inseln. Sie kannten Windwolf, wenn auch nur aus Sagen, Legenden und Geschichten. Windwolf, das wussten sie, war der Schöpfer ihrer Welt. Das Wesen, das ihnen das Meer und die Inseln gegeben hatte. Ob er Zwerg, Zentaur oder Elf war, darüber waren sich die Völker nicht einig, wie sie festgestellt hatten, als sie in Frieden miteinander gelebt hatten. Doch im Geheimen wussten fast alle, dass Windwolf nicht zu einer ihrer Arten gehören konnte. Dazu besaß er zu viel Macht. Und die, die behaupteten ihn je gesehen zu haben, erzählten, dass er keine spitzen Ohren hatte, größer war als Zwerge und auf zwei Beinen ging. Er war klug, weise, weil er alt war, älter als ihre Welt. Und er war mächtig. Er war mächtig wie ein Gott, das sagten die, die ihn nicht sogar als Gott bezeichneten. Und Geduldig war er, deswegen dachten die Völker nicht daran, er könnte etwas gegen ihren Krieg haben.
    Doch eines Tages war es so weit. Auch Windwolf konnte der Geduldsfaden reißen. Es war ein regnerischer Tag.

    Die Elfen waren mitten im Kampf auf hoher See, als einer von ihnen plötzlich einen ungewöhnlich großen Vogel am Himmel erblickte. Und kurz darauf erkannte er, dass jemand auf ihm saß.
    „Windwolf! Er wird uns…“ Weiter kam der Elf nicht.
    Warum kam Windwolf? Würde er überhaupt jemandem helfen wollen?

    Auch bei den Zentauren machte sich Unruhe.
    „Was ist das?“, grollte einer und schaute zum Himmel.
    „Das muss Windwolf sein!“, schrie ein anderer und hielt mitten im Lauf inne.

    „Das ist Windwolf!“, rief ein Zwerg einem anderen zu. „Er zieht auch in den Krieg!“
    Ein anderer murmelte: „Dieser Krieg wird in die Geschichte eingehen…“

    Womit er vollkommen Recht hatte. Dass Windwolf auftauchte, war nicht Grund allein. Und das der Krieg so lange dauerte, war auch nicht der Grund dafür, dass er so grausam war. Grausam war, dass es Windwolf war, der ihm ein Ende setzte.
    Langsam bremste er ab. Er stand nun in der Mitte, zwischen den Flotten der Völker. Viele Pfeile flogen an ihm vorbei, doch kein einziger traf ihn, obwohl sein Adler ruhig über dem Wasser stehen blieb. In der Hand hatte er einen Stock. Langsam hob er ihn, mit der Spitze zum Himmel.
    Zwerge, Elfen und Zentauren hörten nach und nach auf, sich zu bekriegen und hielten inne. Windwolf saß auf seinem Adler, der nun über den Schiffen kreiste. Er rührte sich nicht. Er saß auf seinem Reittier und reckte seinen Stock zum Himmel. Er hatte die Augen geschlossen. Lange Zeit geschah nichts und keiner wagte es sich zu rühren. Doch dann öffnete er die Augen schlagartig und jeder, der ihn ansah machte einen Satz zurück. In seinen dunkelbraunen Augen funkelte unbändige Wut.
    „Der Krieg ist nur in den seltensten Fällen eine Lösung für ein Problem. Meistens ist er selbst das Problem und Probleme lassen sich nicht durch sich selbst lösen“, rief er, mit tiefer Stimme. „Ich setze diesem ein Ende!“
    Mit einem Flügelschlag erhob sich Windwolfs Adler ein Stück und plötzlich riss der Schöpfer den Arm herunter, sodass der Stock auf das Wasser und die Schiffe unter ihm zeigte und löste einen Windstoß aus, der das Meer fast bis auf den Grund teilte und eine so große Welle entstehen ließ, dass alle Schiffe herumgerissen wurden und dessen Reste und die wenigen Überlebenden des sinnlosen Krieges wurden an die Ufer der Inseln gespült. Auch die diese wurden von gigantischen Wellen überrollt, die die Völker vor einem weiteren Krieg ohne Grund warnen sollte. Windwolf hatte seine Meinung geäußert und die Völker waren gewarnt. Durch den Krieg. Den ersten großen Krieg der Legende.
    Viele Jahre später waren die Inseln wieder komplett geheilt und normal bevölkert. Bis auf die Warnung in den Gedächtnissen der Völker waren alle Erinnerungen an Den Krieg vergangen.
    _____________________________________________________________

    Dies war das Kapitel I der EFW- Legende.
    (Vorherige Kapitel : Prolog )
    Ab hier beginnt unser Spiel.



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