Arbeitsamt

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    Re: Arbeitsamt

    pendragon - 05.12.2006, 14:57

    Arbeitsamt
    mal wieder so ein tag...werde hinbestellt...fahre hin und was fragt mich die sachbearbeiterin? wie die schulung gewesen wäre...
    ich frage welche schulung? zu jobmöglichkeiten des 1€ jobs...

    ich guck verdutzt...kann mich nicht erinnern das ich eine schulung gemacht hätte.
    sage ihr das ich keine ahnung habe wovon sie redet.
    sie antwortet: dann hat sich wohl die kollegin vertan...

    jaja...toll das ich deswegen dort antanzen durfte. meine frage nach der beschwerde wegen der DAA, weswegen ich mich vor langer zeit beschwert hatte blieb erfolglos...interessiert sich wohl niemand dafür das geld zum fenster rausgeworfen wird.

    dann nur noch eine vereinbarung unterzeichnen das ich mich auf stellen bewerbe, die mir vom arbeitsamt angeboten werden. als wenn das jemals geschehen wäre...es kommt nie eine stelle von denen.

    einfach toll wie die ihre und meine zeit vergeuden...frage mich nur wie ihre kollegin auf die idee kam mich bei einer schulung einzutragen...wo ich sogar eine unterschrift geleistet haben soll, die aber nicht mehr zu finden war^^



    Re: Arbeitsamt

    tr0p1kk - 14.12.2006, 01:41


    Irgendwas müssen die doch tun. :lol:
    Sinn und Unsinn liegt im Auge des Betrachters.

    mit dem Arbeitsamt habe ich auch schon ein wenig erfahrung. Ich warte schon drauf, wenn mein Fachabi vorbei ist und ich richtig Abhängig von denen werde.


    Irgendwie leuft da eh was falsch, mansche menschen leben vom Arbeitsamt besser als von jeden Job und andere können sich kaum was zu Essen kaufen.

    Wie funktioniert das, wieso so ein Unterschied?



    Re: Arbeitsamt

    pendragon - 14.12.2006, 16:06


    besser leben...hmm aber bestimmt nur die, die das erste jahr arbeitslos sind und noch das höhere arbeitslosengeld beziehen. danach glaube ich kaum das ein besseres leben als mit arbeit möglich ist. von etwa 300€ im monat kann ich zumindest nicht komfortabel leben.

    merke ja schon seit längeren wie der freundeskreis wegbröckelt und man im sozialen abseits landet. klar kommen freunde noch vorbei, aber sehr selten und groß ausgehen oder abends weggehen ist nicht drin.

    kinobesuch ist luxus den man sich nicht mehr leisten kann, da bleibt man lieber zuhause und spart sich das geld. dadurch aber wird der kontakt zu freunden weniger, die natürlich auf das abendliche weggehen nicht verzichten wollen.

    natürlich gibt es ein paar betrüger, die mehr vom staat beziehen als ihnen zusteht, aber diese schwarze schaafe gibt es ja überall.


    habe erst gestern einen tv bericht über den selbstversuch einer journalisten gesehen, die einen monat von hartz iv lebte.
    natürlich ist es nicht wirklich repräsentativ, da hartz iv erst nach 3-6 monaten eine richtige auswirkung zeigt und sie keine sorgen hatte einen job zu bekommen.

    aber der einblick eines außenstehenden verändert doch einiges in deren sichtweise von hartz iv. politiker reden nur zu gerne von dingen, die sie selber nie erleben mußten und dann sagen die noch, daß es sich gut davon leben läßt.

    erst wenn man selber betroffen ist und die auswirkung einige monate zu spüren bekommt, kann man wirklich sagen man weiß wovon man spricht.

    arbeitslose ab 50 sind chancenlos auf dem arbeitsmarkt. da hilft keine initiative der politik die anreize schaffen soll, ältere arbeiter einzustellen, die betriebe werden einen teufel tun. in fast keinen betrieb arbeiten noch viel alte menschen.

    genauso geht es alleinerziehenden müttern mit ihren kindern. das risiko ist vielen arbeitnehmern zu hoch. diese arbeitnehmerin fällt ja nicht nur zu eigenen krankheitszeiten aus, sondern auch noch wenn ihre kinder mal krank sind.

    somit gelten sie als problem arbeitnehmerinnen, die keiner wirklich anstellen will. also was für aussichten haben diese einen neuen job zu bekommen? so gut wie keine...

    jeder würde gerne arbeiten...und was wichtiger ist auch in einem bereich der einem halbwegs zusagt.
    wie sagte doch die journalistin in ihrem selbstversuch?:
    es kann heute so schnell gehen und so würde ich mir mein leben nicht vorstellen, hinter dem tresen einen imbissbude und lkw fahrer die ihr auf den allerwertesten glotzen.

    leider hat man heute keine wahl mehr, denn man muß ja jede arbeit annehmen. das natürlich die motivation in einem job, der einem garnicht zusagt gegen null tendiert, brauch ich wohl nicht zu erklären.

    genauso wie 1€ jobs...gherade mal etwa 1% wird wirklich vermittelt. der rest wird vom arbeitgeber ausgenutzt ohne aussichten auf eine übernahme. ihenen geht es genauso wie den praktikanten...sie werden ausgenutzt und durch andere ersetzt, sollten sie mal nicht mehr wollen.

    betribe machen nun wieder gewinne...aber der arbeitnehmer wird nicht daran beteiligt. sie jammern das sie gerade mal wieder einen aufwärtstrend haben und diesen nicht gleich zerstören wollen.

    aber wie soll der normale arbeitnehmer mit dem wenigen geld was er hat noch groß was kaufen? und ohne kaufkraft kann keine konjunktur zum laufen gebracht werden.

    gewinnbeteiligung als plan für arbeitnehmer? was ist wenn der betrieb pleite geht? ist ja nicht selten....statt mehr lohn bekommt er anteile der firma, aber wenn es schief geht, steht er komplett ohne geld da.

    seine rente hat sich dann auch nicht verändert und er wird weniger geld erhalten, als er bei einem etwas höheren lohn bekommen hätte.

    ein normaler arbeitnehmer kann sich das risiko einer gewinnbeteiligung statt erhöhten lohn einfach nicht leisten!



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