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Re: Partner und Musik
musencusmuc - 03.12.2006, 19:41Partner und Musik
Freunde, Römer, Landsleute!
Was habt ihr für Erfahrungen (Erleidungen ...) mit Eueren Partnern, was den Beruf des Sängers angeht?! Partner nach Musikalität aussuchen und Gefahr der Konkurrenz eingehen? Unmusikalische Dumpfbacke nehmen und Unterstützung vor dem Konzert woanders herholen? Alleine zur Diva / zum Divo werden?
Gespannt auf Euere ideen!
Gruß und Kuss, der divo musencus
Re: Partner und Musik
Anonymous - 03.12.2006, 20:46
Also der, der seinen Partner nach Liste aussucht kann nicht wirklich alle Tassen im Schrank haben. Eine Partnerschaft kann weder durch Musik oder Musikalität quailifizert oder disqualifiziert werden.
"Partner nach Musikalität aussuchen und Gefahr der Konkurrenz eingehen?"
Wasn für Konkurrenz, wasn für ne Gefahr??
Wenn ich nicht das Gefühl habe, ich könnte dem anderen trauen ist doch eh jede Basis und Partnerschaft zum scheitern verurteilt.
"Unmusikalische Dumpfbacke nehmen und Unterstützung vor dem Konzert woanders herholen?"
Ich möchte dir nun nicht unterstellen, dass du dir einen Partner anlachst oder angelacht hast, damit du einzig Unterstützung vor Konzerten oder sonstigen Dingen bekommst. Ich denke wenn man derart egoistisch und egozentrisch an eine Partnerschaft herangeht, kannst alles weitere knicken. Sollte eine Frau oder Mann ein solches Gefühl von seinem Partner haben, bitte sucht das Weite.
Sorry, aber die Fragen halte ich für sehr oberflächig und einseitig.
Wo bleiben die Fragen nach, Liebe, Vertrauen, Gemeinsamkeit, Teilen, aufgeben, geben, nehmen, Kompromiss?
Man sucht sich doch keinen Partner, damit der einem musikalisch bestätigt oder diesbezüglich betüttelt. Sollte das zu den oben stehenden Dingen hinzukommen, mag das schön sein und auch evtl ein wünschenwertes Nebenprodukt, aber ist doch am Ende nur 2trangig.
Ob er/sie musikalisch sein sollte, finde ich, dass der Partner zumindest Interesse haben und vor allem auch einen eigenen Musikgeschmack haben sollte, damit man sich austauschen kann.
ABer man kann hier Musik und sollte man sie auch hauptberuflich machen
nicht als Maß der Dinge nehmen. Das ist auch zu einseitig gefragt. Sollte meine Frau mal Mathematik oder Physik studieren, sollte ich zumindest interesse haben mich damit in Gesprächen auseinader zu setzen, aber sie kann doch, genauso wenig wie ich, nicht verlangen, dass ich das auch alles versteh und ich mich nur noch damit beschäftige oder danach ausrichte.
Das gemeinsame ist doch ausschlaggebend. Sollte das allerdings nicht möglich sein, sei es, dass er oder sie einem auferlegen will, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, so is das auch nicht der oder die Richtige. Dann suche man bitte ebenfalls selber das Weite. :schlaumeier:
Gruss
Sascha
Re: Partner und Musik
Anonymous - 03.12.2006, 21:17
Ihr Lieben,
da gab's vor gar nicht allzu langer Zeit schon mal einen ganz aehnlichen Thread zu, bevor ich mich also wiederhole:
http://www.iphpbb.com/board/ftopic-71457088nx20211-521.html
Re: Partner und Musik
Robin - 03.12.2006, 21:27
Gruess Dich MM
ich bringe mal mein Naehkaestchen mit. In Minga gibt es ja das ein oder andere nette Plaetzchen , wo man bei einer Tasse Hopfenkaltschale ein bischen plaudern kann
R.
PS Allein sein ist auf Dauer auch keine Loesung.
Re: Partner und Musik
Fliu - 03.12.2006, 21:55
Zitat: Partner nach Musikalität aussuchen und Gefahr der Konkurrenz eingehen? Unmusikalische Dumpfbacke nehmen und Unterstützung vor dem Konzert woanders herholen?
Dazu kann ich eigentlich nur eines sagen:
Ich suche mir meinen Partner nicht aus. Ich verliebe mich in ihn.
Mein Freund ist sehr musikalisch und das finde ich schön. Er ist der Leiter meines geliebten Vokalensembles ;-)
Re: Partner und Musik
Anonymous - 04.12.2006, 09:49
Lieber Musencus, ich finde deine Fragen auch etwas "unglücklich" formuliert, denn sie suggerieren wirklich, dass man den Partner wie ein neues Kleid aussucht und erstmal guckt, wie einem das steht-wenns zu klein oder zu gross ist, kommts zurück auf den Ständer....
So war das wahrscheinlich/hoffentlich ;-) nicht gemeint, kann aber leicht so ankommen, wie Fliu und Mutzel mit ihren Posts ja bestätigt haben.
Man hat aber natürlich unterbewusste und unbewusste Wahlkriterien, die mit den eigenen Sehnsüchten und Lebensenergien korrespondieren-manchmal oder sogar oft auch mit den eignenen Neurosen....."zufällig" kommt wohl kein Paar zusammen!.
Wie gesagt , wir hatten ja erst den Thread, den Epo anspricht und da ist sehr viel Schönes, Wichtiges schon geschreiben worden, auch mit viel persönlicher Offenheit. :bravo:
Ich kann dazu noch sagen, dass von all meinen bisherigen Beziehungen, niemand "Sänger" aber auch niemand eine "Dumpfbacke" war-im Gegenteil! Kûnstlerische/musikalische Sensibilität war in meinem Unterbewusstsein stets ein wesentliches Kriterium, mich überhaupt zu verlieben. :love:
Und da spielt es keine Rolle, ob ER Bilder malte, Cello spielte oder Romane schrieb. Jeder, der selbst nachempfinden kann, was ein kreativer Prozess ist und dass man dazu Freiraum und gewisse "Schrulligkeiten" akzeptieren muss, ist ein verständnisvollerer und passenderer Lebensgefährte für mich, als einer, der davon keine Ahnung hat. Das ist aber ein rein subjektives Wahlkriterium und keine Abwertung von "Nicht"-Künstlern!!!!! :schlaumeier:
Meinen Mann habe ich bezeichnenderweise unter folgenden(völlig unglaubwürdigen, dennoch ebenso geschehenen) Umständen kennegelernt: in einer Kirche in Venedig, kurz vor einem Konzert wollte ich mir ein Bild von Tintoretto ansehen. Man musste eine Mûnze einwerfen, um das Bild zu beleuchten und ich habe keine in den tiefen meiner Handtasche gefunden. Plötzlich ging das Licht an und ich sah einen lächelnden Herrn neben mir, der das Geld eingeworfen hatte und ein sehr seltsames Italienisch sprach. :lol: Im Konzert sass ich dann neben ihm und sah, dass er auf dem Schoss Thomas Mann(in deutsch!) liegen hatte.
Also Malerei, Literatur, Musik-alles sofort beieinander. Und dann schon während des Konzerts ein "coup de foudre" und um uns wars unwiederbringlcih geschehen!
Es brauchte keine 24 Stunden, um zu wissen, dass es es sich um die grosse Liebe handelte. Es brauchte dann noch 10 Jahre bis zum Traualtar, aber das ist eine andere Geschichte....
War das nun Schicksal oder eigene Wahl oder was auch immer???? Ohne Vivaldi, Tintoretto und Thomas Mann wäre es wohl niemals so weit gekommen....
Will sagen: man wählt bewusst oder unbewusst den Partner, den man braucht-zumindest, wenn es sich um eine Ehe handelt oder eine Beziehung, die eine längere Lebensfähigkeit als einige leidenschaftliche Nächte haben soll.
Cantilene :hearts:
Re: Partner und Musik
Fliu - 04.12.2006, 12:07
Okay, man braucht natürlich Gemeinsamkeiten. Aber ob das nun die Musikalität oder ein anderes Hobby ist, tut meiner Meinung nach nicht soviel zur Sache. Obwohl es natürlich toll ist, wenn der Partner genauso musikalisch ist. Ich habe meinen Freund auf einem Jugendchor-Probenwochenende kennengelernt :love: Und vor vier Tagen war unser dritter Jahrestag ;-)
Re: Partner und Musik
Robin - 04.12.2006, 13:03
Sagen wir mal so: Ist man Berufsmusiker und der Partner hat so gar kein Verstaendnis fuer die Musik und was das Musizieren, das Singen ganz speziell so mit sich bringt, kann das den Musiker in grosse Bedraengnis bringen. Klar wird jeder sofort sagen, dann war es auch keine echte Liebe, aber so einfach ist das nicht.
Dazu im Gegensatz habe ich auch die Erfahrung machen muessen, dass zwei Profimusiker miteinander auf Dauer nur schwer unter einen Hut (Decke) zu bringen sind. Ob es das ausgepraegte Ego auf beiden Seiten ist oder die Zeitplaene, die sich oft nicht vereinbaren lassen. So oder so muss man viele Kompromisse eingehen, zu denen nicht jeder bereit ist. Die notwendige Sensibilitaet von Musikern tut ihr uebriges.
Aber wie immer gibt es fuer alles ein passendes Beispiel zur Beweisfuehrung , dass oder dass eben nicht....
Egal wie, jede funktionierende Partnerschaft setzt Verstaendnis fuereinander und Kompromissbereitschaft von beiden Seiten voraus.
Ich kann MM sehr gut verstehen, wenn die Enttaeuschung zu gross war, sich zu ueberlegen, das "Ganze" mit mehr Kalkuel anzugehen. Dass das nicht klappt, wissen wir alle. Doch nach gewissen Erfahrungen geht man nicht mehr ganz so blauaeugig an alles heran und macht vielleicht auch nicht mehr alles mit. Die Musik hat in meinem Leben einen grossen Stellenwert und es gab auch bei mir Partner, die das nicht vertragen konnten.
Diese Erfahrungen, so weh sie manchmal taten, waren aber wichtig fuer mich : wohl nicht so sehr um zu wissen, was ich will, aber doch um zu wissen, was ich nicht will
R.
Re: Partner und Musik
Anonymous - 04.12.2006, 15:41
Ich denke, dass man sich nicht aussuchen kann, ob man sich in jemanden verliebt oder nicht.
Menschen, die mit einer Wunschliste und festem Willen zu einem bestimmten Partner an eine Beziehung herangehen, haben für mich wenig mit Liebenden zu tun.
Mein Freund hat nicht das Ziel vor Augen, Profimusiker zu werden, aber er interessiert sich sehr für Musik und ist ein guter Musiker.
Er ist sehr verständnisvoll und bereit, mich bei meiner Ausbildung und meinem Berufswunsch emotional und geistig zu unterstützen.
Ich habe Glück gehabt, ihn kennenzulernen. :hearts:
Auch wenn es am Anfang gewisse Kommunikationsschwierigkeiten gab, wenn ich von meinem Gesangsunterricht erzählt habe, da er nicht alle Begriffe und Stimmentwicklungen nachvollziehen konnte.
Ich bin der Ansicht, dass man einander in einer guten Partnerschaft respektiert und unterstützt.
Auch ein Mensch, der nichts mit dem Alltag eines Sängers zu tun hat, kann vor einem Auftritt eine wichtige moralische Unterstützung sein.
Zumindest habe ich das Gefühl bei meinem Freund.
Einen Partner nach Musikalität oder Konkurrenzgefahr auszuwählen, ist ein wenig übertrieben und äußerst oberflächlich.
Wenn man liebt und geliebt wird, findet man einen Weg das Ganze zu meistern.
Das ist meine Erfahrung und Einstellung.
Ich möchte jedoch noch erwähnen, dass ich es durchaus verstehen kann, wenn man aufgrund schlechter Erfahrungen solche Gedanken und Bedenken bei einer Beziehung hat.
Ich habe eben das Glück, nicht solche Erfahrungen gemacht zu haben.
Alles Gute!
Dornenreich
Re: Partner und Musik
Anonymous - 04.12.2006, 16:23
Leute, ne ne ne.
So ist das Leben. Es gibt keine Gewähr für irgendwas.
WIe bereits erwähnt; hat die Person mit der man zuammen ist Interesse an einem, so wird es ebenfalls sein, dass sie er sich dafür interessiert was man leidenschaftlich macht ob beruflich oder auch nicht.
Ihr seid doch nicht aus Zuckerwatte :schlaumeier: , nachem Motto, oha ich hab ne miese Erfahrung gemacht, jetzt such ich mir die hässlichste und gebildeteste Frau aus, die am besten noch alles macht was ich sag.
Schönes Paradoxon. Dann kann man es eben direkt lassen.
:sauf: :pfeif:
Re: Partner und Musik
Anonymous - 04.12.2006, 18:22
"So ist das Leben"-Aussagen helfen in so einer Situation nicht weiter.
Das Leben ist nicht so.
Die Menschen sind, wie sie eben sind.
Schlußendlich muss jetzt für sich selbst entscheiden, was er von einer Partnerschaft erwartet.
Und vielleicht wollen manche so behandelt werden, als ob sie aus Zuckerwatte wären?
Ich will es nicht, aber ich möchte auch nicht den Mund so voll nehmen und für alle Menschen sprechen.
Dornenreich
Re: Partner und Musik
Anonymous - 04.12.2006, 18:28
Obwohl ich ja im anderen Thread auch schon ganz viel gesagt habe (und sehr viel Persoenliches), vielleicht noch Eines:
Natuerlich sucht man sich den Partner nicht nach Musikalitaet o.ae. aus. Man geht auch nicht mit Kalkuel ran, so nach dem Motto: "Mit der/dem kann ich nicht zusammen sein, das ist Konkurrenz." Hat mich auch an der Ausgangsfrage etwas verwundert, aber da spielen wahrscheinlich auch persoenliche Erfahrungen rein ...
Wohl aber ist eine Beziehung, in der das gegenseitige Verstaendnis fehlt, immer zum Scheitern verurteilt. Was "gegenseitiges Verstaendnis" ist, kann man ganz unterschiedlich definieren. Essentiell ist aber sicherlich, ich sagte es schon im anderen Thread, dass man versteht und akzeptiert, wie der Partner "tickt". Und da denke ich manchmal schon, Kuenstler ticken irgendwie anders (und das heisst nicht, dass mir das immer gefaellt, auch nicht an mir selbst ...)
Re: Partner und Musik
Anonymous - 04.12.2006, 21:47
Helfen sollen solche Aussagen auch nicht.
Aber man kommt nicht drumherum, und das Leben ist nicht programmierbar und deswegen Beziehungen ebenfalls nicht.
Wenn man wie Zuckerwatte behandelt werden will, dann bitte, aber ohne mich. Ich bevorzuge Menschen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und Probleme zu meistern wissen, und wenn nicht zumindest in der Lage sind, ihre Situation zu verstehen und sich dann Hilfe suchen.
Sicher hab ich auch schon DInge erlebt, die mir übern Kopf gewachsen sind und werde erleben, aber eben diese Dinge machen uns doch aus, vor allem die Entscheidungen.
Aber Entscheidungen nach Notizblatt halte ich für völlig abwegig, vor allem wenn sie Beziehungen betreffen.
Menschen sind wie sie sind, da geb ich dir 100%ig Recht, und das Leben ebenfalls, da es von eben diesen Menschen ge/beschrieben wird.
Jeder hat so seine Gesichtspunkte, nach denen er sein Leben ausrichtet und Entscheidungen trifft. Aber an gewissen Stellen muss auch mal ein Punkt gemacht werden bevor sich ein Neurose entwickelt.
Was mich nun noch interessiert Dornenreich, hab ich deiner Meinung den Mund zu voll genommen, oder war das nur rhetorisch?
Gruss
Sascha
Re: Partner und Musik
Anonymous - 05.12.2006, 10:43
Jeder muss seine Entscheidungen treffen.
Und ich denke nicht, dass eine Entscheidung in Liebesdingen nach logischen Gesichtspunkten sinnvoll ist - für mich nicht.
Aber ich habe durchaus Menschen kennen gelernt, die sich durch so eine Art der Entscheidung ihr Leben vereinfacht haben.
Für mich wäre es das Falsche.
Ich bin nicht der Ansicht, dass du den Mund zu voll genommen hast.
Es sollte eine rhetorisches Stilmittel sein, das nicht direkt auf jemanden Bezug genommen hat.
Dornenreich
Offtopic: :grin: Weihnachten rückt näher - ...
Re: Partner und Musik
Anonymous - 05.12.2006, 11:54
Ich wollte nochmal anmerken, dass das Unterbewustsein in Liebesdingen seine Entscheidungen oft nach "logischen" Gesichtspunkten trifft, die wir erst viel später erkennen.Wir nennen es "ich habe mich verliebt" aber WARUM gerade in diesen oder jenen Partner????
Weil er oder sie etwas hat, das mit meinen eigenen Sehnsüchten oder Neurosen zusammenpasst, auch wenn es erst später deutlich wird.
Hinter aller Romantik an die geradeich absolut fest glaube :love:, steht eine "höhere Logik".
Beispiele: eine Frau hat sehr schmerzliche Kindheitserfahrungen mit iinem dominanten Elternteil nicht verarbeitet. Sie findet unbewusst immer Partner, die sie auf ungesunde Weise dominieren, bis sie endlcih das Thema kapiert und was daran tut.
Oberflächlich gesehen sagt sie:" ich fühle mich von starken Männern SO angezogen und finde sie total sexy. Das fnde ich so unlogisch romantisch, mich in die starken Arme eines Helden zu werfen." Aber: WARUM?
Anderes Beispiel:ein Mann hatte iene völlig unzuverlässige und kalte Mutter, um deren Liebe er ständig umsonstt gerungen hat.
Er verliebt sich seltsamerweise immer in denselben Typ Frau: schön, unerreichbar, unterkühlt und kämpft sich jahrelang ab, diese kalten Frauen mit allem Engagement "aufzuwärmen".
Er sagt nach aussen auch:" das ist eben Liebe auf den ersten Blick, wenn ich so eine Marlene-Frau sehe-ach, wie romantisch-unlogisch."
Aber irgendwann kapierter dann doch, dass er sich damit nur sein Leben ruiniert und findet hoffentlcih noc eine liebevlle und zärtlcihe Gefährtin, die seien Aufmerksamkeiten zu würdigen weiss. das sind zwei Beispiel aus meinem nahen Umfeld!
Wil sagen: wir verlieben uns, scheinbar völlig unlogisch, aber es ist in Wahrheit durchaus etwas "Logisches" dahinter.
Ausnahme sind sicher "one night stands"-da zählt dann erstmal nur erotische Attraktivität, aber so was zähle ich nicht ernsthaft mit.
Das noc hzum Thema Logik in der Liebe, von einer , die wahrhaftig durch und durch von (logischer) Romantik überzeugt ist! ;-)
Re: Partner und Musik
Anonymous - 05.12.2006, 13:44
Ich denke, dass wir eine unterschiedliche Ansicht haben, was das Wort Logik bedeutet.
Ich meinte eigentlich die ursprüngliche Bedeutung, wie sie in Philosophie und Mathematik ihre Anwendung findet - mit der Fähigkeit des rationalen Denkens bedacht zu sein - daher kann ich auch nicht mit dir übereinstimmen, dass das Unterbewusstsein nach logischen Faktoren den Partner bestimmt.
Es ist auch wissenschaftlich erwiesen, dass ein großer Anteil der Partnerwahl von chemischen Prozessen abhängt.
Das Unterbewusstsein gewöhnt sich an bestimmte Muster, und verleitet uns so, bestimmte Menschen als Partner attraktiv zu finden.
Das ist auch meine Ansicht.
Aber ich denke, dass man da nicht von einer Logik sprechen kann, da die Motivation dahinter zu primitiv und profan ist.
Die Botschaft hinter meiner Aussage war: Man sollte sich für einen Partner nicht nur durch rationales Denken entscheiden.
Vor allem glaube ich auch nicht, dass das möglich ist.
Die Menschheit konnte schon einiges von ihrer Natur überwinden, aber es bestehen trotzdem noch immer bestimmte Triebe und Eigenschaften, die man nicht so leicht durch Kultur und Zusammenleben in Griff bekommen kann.
Alles Gute!
Dornenreich
Re: Partner und Musik
Califonia - 05.12.2006, 17:35
also ich habe mich damals von meinem freund getrennt, weil er partout keinen sologesang ertragen konnte!! er hat immer gemeint ich soll aufhören, wenn ich meine stücke geübt habe und er konnte das, was mir am wichtigesten ist im leben nicht mit mir teilen, und das war für mich definitiv (mit) ein trennungsgrund!!
aber mutzel hat auch recht: denn wenn er mich geachtet hätte und WIRKLICH geliebt hätte, dann hätte er verständnis aufbringen können für meine große leidenschaft!
leider hatte ich immer mehr das gefühl für ihn nur im bett von bedeutung zu sein, und dass uns nichts anderes verbunden hat!
ich denke das war dann auch im enteffekt der trennungsgrund!
also ich seh das im allgemeinen so: man lernt sich ja in der regel dort kennen, wo einen die interessen hinbringen, entweder beim singen, im studium, im kino, in der lieblingsdisko....
und dann hat man ja idr schon gemeinsame interessen!
ich nehme an dass das auch bei dir so ähnlich gewesen ist, mutzel, du wirst deine freundin ja auch vorher kennen gelernt haben, bevor ihr wirklich zusammen gekommen seit!
und wenn man frisch verliebt is findet man normaler weise eh alles toll, was der andre macht (zumindest is das bei mir so) und dann lernt man automatisch die welt des andren kennen und hat auch die chance sich da reinzuleben!
bei mir war das damals eben anders, ich hab ihn gesehn auf m schiff, mich in ihn verliebt ohne ihn zu kennen, ihm ne postkarte hinterlassen auf dem schiff und er hat sich dann gemeldet... und ja dann waren wir halt zusammen!
da is nich viel mit kennen lernen und sich langsam in einander verlieben aufgrund von irgentwelchen charaktereigenschaften gewesen!
das war die liebe auf den ersten blick die leider nicht von allzulanger dauer war! :sad:
liebe grüße von der aus-dem-nähkästchen-plauder-califonia
Re: Partner und Musik
Anonymous - 05.12.2006, 17:43
Nö, ich hatte einen Kumpel, den sie auch kannte.
Wir haben uns zu dritt im Kino getroffen, sind anschliessen am nächsten Abend dann zu 2t nochmal dort gewesen zu einer Sneak Preview, sind dann nach 5 min dort abgehauen und haben nen Kaffee getrunken, sind dann zu ihr gefahren und seit dem kann man sagen, wir sind zusammen, und leben zusammen. Das war vor 4 Jahren und 3 Mon.
Von Liebe auf den ersten Blick kann man aber nicht reden. So richtig verknallt haben wir uns später und seit dem jeden Tag immer und immer wieder HRHR.
Re: Partner und Musik
Califonia - 06.12.2006, 23:00
na ja das kenn ich normalerweise auch eher so, dass man jemanden erste kennen lernt, und sich dann aufgrund des charakters verliebt!
das war auch ne ausnahme damals und wahrscheinlich auch eher eine fixe idee als wirkliche liebe sonst wäre nicht so schnell wieder schluss gewesen..
ich freu mich jedenfalls für dich, dass du deine frau fürs leben gefunden hast und dass ihr so glücklich seit :hearts:
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