Unser Adventskalender

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    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 30.11.2006, 19:52

    Unser Adventskalender
    Nicht mogeln, ihr Lieben, wirklich erst am 1. lesen! :zwinker:

    So, also dann.. Ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit! :tanz:

    Hier ist mein Beitrag zum 1.Dezember:


    Der Seelenbaum

    Welt draußen, einsam im öden Raum
    steht ein uralter Weidenbaum
    noch aus den Heidenzeiten wohl,
    verknorrt und verrunzelt, gespalten und hohl.
    Keiner schneidet ihn, keiner wagt
    vorüberzugehn, wenn’s nicht mehr tagt,
    kein Vogel singt ihm im dürren Geäst,
    raschelnd nur spukt drin der Ost und West;
    doch wenn am Abend die Schatten düstern,
    hörst du’s wie Sumsen darin und Flüstern.

    Und nahst du der Weide um Mitternacht,
    du siehst sie von grauen Kindlein bewacht.
    Auf allen Ästen hocken sie dicht,
    lispeln und wispeln, und rühren sich nicht.
    Das sind die Seelchen, die weit und breit
    sterben gemußt, eh’ die Tauf’ sie geweiht:
    im Särglein liegt die kleine Leich’,
    nicht darf das Seelchen ins Himmelreich.

    Und immer neue - siehst es du? -
    in leisem Fluge huschen dazu.
    Da sitzen sie nun das ganze Jahr
    wie eine verschlafene Käuzchenschar.
    Doch Weihnachts, wenn der Schnee rings liegt
    und über die Länder das Christkindlein fliegt,
    dann regt sich’s, pludert sich’s, plaudert, lacht,
    ei, sind unsre Käuzchen das aufgewacht!
    Sie lugen aus, wer sieht was, wer?
    Ja freilich kommt das Christkind her!
    Mit seinem helllichten Himmelsschein
    fliegt’s mitten zwischen sie hinein:
    „Ihr kleines Volk, nun bin ich da -
    glaubt ihr an mich?" Sie rufen: „Ja!"
    Da nickt’s mit seinem lieben Gesicht
    und herzt die Armen und ziert sich nicht.
    Dann klatscht’s in die Hände, schlingt den Arm
    ums nächste - aufwärts schwirrt der Schwarm
    ihm nach und hoch ob Wald und Wies’
    ganz geraden Wegs ins Paradies.

    von Ferdinand Avenarius



    Re: Unser Adventskalender

    Vuelta - 02.12.2006, 15:10


    Und der 2. Dezember

    (aber bitte nicht wundern, hab den Text gestern abend inerhalb einer halben Stunde verfasst^^)


    Weihnachtsmarkt mit Folgen

    Obwohl es schon stockdunkel war, war der Martplatz hell erleuchtet. Viele kleine weihnachtliche Lichter, die von den unterschiedlichsten Verkaufsständen durch die Dunkelheit schienen, liefen zu einem gigantischen Weihnachtsbaum im Zentrum zusammen. Was war das für ein Treiben und Umherrhetzen... Familien, Senioren, Kinder, jugendliche Cliquen...es schiehn als hätte sich die ganze Stadt versammelt um auf diesem Weihnachtsmarkt schöne Produkte zu kaufen, einen der herrlich duftenden Glühweine zu trinken oder einfach nur die frühweihnachtliche Atmosphäre zu genießen...
    Vor einem kleinem Holzständchen mit Porzellanengeln stand ein Junge, nicht älter als 3 - 4 Jahre und bestaunte die wunderbar gearbeiteten, glitzrenden, freundlich drein schauenden Engel. Plötzlich, als hätte sich etwas Schreckliches ereignet, fuhr er herum. Der Kopf drehte sich zuerst langsam, dann immer schneller und hektischer in alle Richtungen... Nach wenigen Sekunden füllten sich seine Augen mit Tränen. Er hatte seine noch recht jungen Eltern verloren. Verzweifelt lief er zu dem benachbarten Weihnachtsbaumstand-vielleicht hatten sich seine Eltern ja dort versteckt. Doch nach einem schnellen, kurzen Blick stand fest, dass auch hier er seine Mama oder seinen Papa nicht finden würde. Den schräg gegenüberliegenden Adventskerzenstand durchsuchte er auch - seine Eltern blieben verschwunden. Verzweifelt, weinen und hektisch suchend rannte er die Straße weiter aufwärts hoch - in Richtung des Weihnachtsbaumes. Er wurde angerempelt, angemeckert und zu rSeite geschupst... Auf einmal schien der zuvor noch schöne, glitzernde Weihnachtsmarkt wie ein entsetzlicher Alptraum. Die Menschenmenge wurde zu einem einzigen grauen Koloss mit Millionen von Köpfen und Augen, die ihn anstarrten. Sie sagten etwas. Er hielt sich die Ohren zu. Doch die Masse umschloss ihn, sperrte ihne ein. Angstvoll, um sein Leben bangend versuchte er diesem grauen Koloss zu durchbrechen, Luft zum Atmen zu bekommen... Er schaffte es und sah den scheinbar einzigen Lichtschein auf der gesamten Welt - den Weihnachtsbaum. Doch es war nur eine Illusion. Der schöne majesteisch aufragende Baum verwandelte sich in eine böse lachende Grimasse, die lachte und dann ihr Maul aufsperrte um ihn zu verschlingen. Die Masse schob in darauf zu. Niemand lachte mehr, die Augen waren verschwunden. Alles was geblieben war, war der große Schlund, der ihn zu verschlucken drochte. Er drehte sich um. Wollte wegrennen, doch da packte ihn die Masse uns schiehn ihn zu erdrücken. Jetzt rief sie seinen Namen "Christoph, christoph, Christoph, Christoph, Christoph...." er versuchte los zu kommen, schlug um sich und trat. Doch der kam nicht los... es wurde nur noch schlimmer. Man quetschte seine aRme ein, hielt ihn fest... todesängstig machte er die vorher zugekniffenen Augen auf - und blickte ind das Gesicht seines Vaters! "Papa!" "Christoph, wir haben uns ja solche Sogen gemacht!" Seine Mutter kam ins Blickfeld. In jenem Moment fühlte der Junge eine nahezu unendlich große Erleichterung, nie wieder wollte er seine Familie los lassen. Doch auch wenn die schrecklichen Illusionen nach ein paar Wochen langsam verblassten, sollte er seinen Kinder nie die Erlaubnis geben einen solchen, hektischen, überfüllten Weihnachtsmarkt zu besuchen. Auch er selbst ging nie mehr. Er bemühte sich jedes Jahr um ein besinnliches, gemütliches und ruhiges Weihnachtsfest, wofür ihm seine Kinder im Nachhinein sehr dankbar sein sollten!!



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 03.12.2006, 02:32

    unser Adventskalender
    sooo,.... der 3. Dezember:


    http://svt.se/hogafflahage/hogafflaHage_site/Kor/hestekor.html


    einfach auf die Pferde klicken...



    und für die weniger musikalischen noch was witziges: :grins:




    So beginnen Traditionen:

    Auch der Weihnachtsmann kann mal nen schlechten Tag haben...

    Es war einmal vor langer Zeit, kurz vor Weihnachten, als der Nikolaus sich auf den Weg zu seiner alljährlichen Reise machen wollte, aber nur auf Probleme stieß:

    Vier seiner Elfen feierten krank, und die Aushilfs-Elfen kamen mit der Spielzeug-Produktion nicht nach. Der Nikolaus begann schon den Druck zu spüren, den er haben würde, wenn er aus dem Zeitplan geraten sollte.

    Dann erzählte ihm seine Frau, daß Ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte; die Schwiegermutter hat dem armen Nikolaus gerade noch gefehlt! Als er nach draußen ging, um die Rentiere aufzuzäumen, bemerkte er, daß 3 von ihnen hoch schwanger waren und sich zwei weitere aus dem Staub gemacht hatten, der Himmel weiß wo hin. Welch Katastrophe!

    Dann begann er damit, den Schlitten zu beladen, doch eines der Bretter brach und der Spielzeugsack fiel so zu Boden, daß das meiste Spielzeug zerkratzt wurde - Shit!

    So frustriert, ging der Nikolaus ins Haus, um sich eine Tasse mit heißem Tee und einem Schuß Rum zu machen, jedoch mußte er feststellen, daß die Elfen den ganzen Schnaps versoffen hatten - is ja mal wieder typisch!

    In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse aus den Händen, und zersprang in tausend kleine Stücke über den ganzen Küchenboden verteilt.
    Jetzt gabs natürlich Ärger mit seiner Frau.

    Als er dann auch noch feststellen mußte, daß Mäuse seinen Weihnachts-Stollen angeknabbert hatten, wollte er vor Wut fast platzen.

    Da klingelte es an der Tür.

    Er öffnete, und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen Weihnachtsbaum.
    Der Engel sagte sehr zurückhaltend: "Frohe Weihnachten Nikolaus, ist es nicht ein schöner Tag? Ich habe da einen schönen Tannenbaum für dich. Wo soll ich den jetzt hin stecken?"

    Und so hat die Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze begonnen!

    :hurra:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 04.12.2006, 17:53


    4. Dezember:

    Männer, eine Gabe Gottes

    Warum sind Männer die glücklicheren Leute?

    Es ist einfach so - was sollte man von so einfach gestrickten Kreaturen
    auch erwarten? Die Garage gehört ihnen allein. Du kannst Präsident
    werden. Du wirst nie schwanger. Du kannst ohne T-Shirt herumlaufen.
    Automechaniker sagen Dir die Wahrheit. Die Welt ist Dein Urinal, du
    musst nie eine andere Raststelle anfahren, weil die Toiletten einfach zu
    ekelig sind. Du musst nicht groß überlegen, wie herum eine Schraube
    angezogen wird. Gleiche Arbeit, mehr Gehalt. Falten steigern die
    Persönlichkeit. Die Leute starren Dir im Gespräch nie auf die Brust. Der
    gelegentliche tiefe Rülpser wird nahezu erwartet. Neue Schuhe drücken
    nicht, verursachen keine Blasen oder verkrüppeln Deine Füße. Die Laune
    ist immer gleich. Telefonate sind in 30 Sek. abgeschlossen. Für 1 Woche
    Urlaub brauchst Du nur 1 Koffer. Du kannst alle Dosen, Flaschen und
    Gläser öffnen. Die kleinste Aufmerksamkeit wird lobend zur Kenntnis
    genommen. Falls jemand vergisst Dich einzuladen, ist und bleibt er/sie
    immer noch Dein Freund. Deine Unterwäsche kostet EURO 15 im 3er-Pack. 3
    Paar Schuhe sind mehr als ausreichend. Du kannst auf Deiner Kleidung
    einfach keine Falten erkennen.
    Alles in Deinem Gesicht ist naturfarben. Du hast die gleiche Frisur
    über Jahre, oft Jahrzehnte. Du musst nur Dein Gesicht und Deinen Nacken
    rasieren(lassen).Du darfst das ganze Leben lang Spielzeug verwenden.
    Normalerweise verbirgt Dein Bauch die breiten Hüften. Du kannst ohne
    Rücksicht auf das Aussehen Deiner Beine Shorts tragen. Du kannst das
    Taschenmesser für die Nagelpflege "benutzen". Es steht Dir frei, einen
    Bart wachsen zu lassen. Du bist in Der Lage die Weihnachtseinkäufe für
    25 Familienmitglieder am 24.12. in 25 Minuten zu erledigen.



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 04.12.2006, 19:29


    Oh wie schön, heute also zwei Beiträge! :)

    Ihr Lieben, mein Anteil am 4.Dezember ist ein kleines Gewinnspiel.

    Die Frage ist ganz leicht und der Gewinner wird unter allen richtigen Lösungen, die bis zum 05.12. um 14:30 Uhr als PN bei mir eingehen, ausgelost.

    Also, hier kommt die Frage:
    Wie heißt der Autor des Weihnachtsgedichts hinter dem ersten Türchen unseres Adventskalenders?

    Viel Glück!



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 05.12.2006, 15:48


    5.Dezember



    Und hier jetzt die Auflösung des Gewinnspiels.

    Drei PNs habe ich bekommen, drei mal die richtige Lösung, die natürlich "Ferdinand Avenarius" lautet.

    And the winner is.... Lili! Herzlichen Glückwunsch!

    Dein Gewinn macht sich noch in dieser Woche auf den Weg ins schöne Ösiland, aber schick mir bite deine Adresse, okay?



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 06.12.2006, 21:25


    6.Dezember

    Weinachten einst und jetzt

    Als ich ein Kind noch gewesen
    das ist schon lange her,
    da war Weihnachten noch ein Erlebnis,
    ein Märchen und noch vieles mehr.

    Es gab nur kleine Geschenke,
    denn wir waren nicht reich,
    doch die bescheidenen Gaben,
    kamen dem Paradiese gleich.

    Da gab es Äpfel und Nüsse,
    mitunter auch ein paar Schuh
    und wenn die Kasse es erlaubte
    ein kleines Püppchen noch dazu.

    Wie war doch das Kinderherz selig
    für all diese herrliche Pracht
    und es war ein heimliches Raunen
    um die Stille heilige Nacht.

    Dann wurde ich größer und älter
    und wünscht mir das und dies,
    ich hörte auf ans Christkind zu glauben
    und verlor dabei das Paradies.

    Dann kam der Krieg mit all seinen Leiden,
    mit Hunger und mit Not,
    da wurden wir alle bescheiden
    und dankbar für ein Stückchen Brot.

    Wir alle wurden da Kleiner
    und nur ein Wunsch hatte die Macht
    wir wollten vereint sein mit unseren Lieben
    in der stillen heiligen Nacht.

    Doch der Wunsch erfüllte sich selten,
    denn die Väter und Männer und Brüder,
    lagen draußen und hielten Wacht
    und wir waren einsam und weinten
    in der stillen heiligen Nacht.

    Als dann der Krieg war zu Ende
    wuchs eine neue Jugend heran
    und die hatten auch Ihre Wünsche
    an den lieben Weihnachtsmann.

    Nur waren die nicht klein und bescheiden,
    denn der Wohlstand kam ins Land,
    die Wünsche wurden größer und größer
    und das Schenken nahm überhand.

    Nun wird gewünscht und gegeben
    und keiner fragt nach dem Wert,
    denn vergessen sind Krieg und Armut
    und die Stunden am einsamen Herd.

    Aus dem schönsten der christlichen Feste
    hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht,
    er wünscht sich vom Besten das Beste
    und vergisst dabei den Sinn der Heiligen Nacht.

    Leider weiß ich nicht, von wem dieses Gedicht ist.. :(



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 07.12.2006, 18:38


    7. Dezember

    Ein kleiner Beitrag zu ehren meines Geburtslandes :zwinker:

    Die G'schicht von unsrer Christbaumspitz
    von dem Nürnberger Mundartdichter Franz Bauer

    Es is fei wor und is ka Witz, die G´schicht von unserer Christbaumspitz.
    Des wor a scheene Spitz - jawohl-, wor außen silbrig, inna hohl,
    drum hot mei Frau g´sacht, guter Fritz, gib Obacht auf die Christbaumspitz.

    I hob do grod in Christbaum putzt und häd mi werkli bald derhutzt
    und wals prässiert hom tout drum ebn, lang ich mit meiner Hend danebn.
    Der Mensch macht manchmal sedda Schnitz und drunten licht´s die Christbaumspitz.

    Mei Frau die wor do nit zu Stell, drum hob i denkt do handelst schnell.
    Die hinterer Seit´n wor lediert, die hob i g´scheit mit Leim o´gschmiert,
    hob´s wieder nauf pappt auf ihrn Sitz, glei hie an Baum, die Christbaumspitz.

    Wer´s gwißt hätt, der hätt´s deitli g´segn, doch i hob gor nix g´sacht deswegn.
    Bloß bei der Bescherung, do wars dumm, mir stenga um den Christaum rum
    und wie mei Frau singt - einsam wacht - do hot´s auf amol so komisch kracht.
    I merk, wie ich ganz plötzli schwitz, am Boden licht´s die Christbaumspitz.

    Ich bloß mit der Axel zuckt und hob an der Kravattn g´ruckt.
    Hob g´sacht do dro is Schuld etz fei derbei ner bloß dei hoche Singerei.
    Die kräftigen Tön, die hom´s zerhaut, warum pläkst a immer gor so laut,
    du schnullst a viel zu viel Lakritz, sichst, etz is hie die Christbaumspitz.

    In Wirklichkeit is anders g´west. Der Leim, der hot si langsam g´löst
    und hot halt nemmer a so pappt, drum hot die Spitz sich g´lockert g´habt -
    und Schuld dro wor die Ofenhitz und ich an dera Christbaumspitz.



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 08.12.2006, 15:24


    8.Dezember

    Christmas is im Eimer


    When the snow falls wunderbar
    and the children happy are,
    when the Glatteis on the street
    and we all a Glühwein need,
    then you know, es ist soweit:
    She is here, the Weihnachtszeit.

    Every Parkhaus ist besetzt,
    weil die people fahren jetzt,
    all to Kaufhof, Mediamarkt,
    kriegen nearly Herzinfarkt,
    shopping hirnverbrannte things
    and the Christmasglocke rings.

    Merry Christmas, merry Christmas,
    hear the music, see the lights,
    frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
    Merry Christmas allerseits...

    Mother in the kitchen bakes
    Schoko-, Nuss- and Mandelkeks,
    Daddy in the Nebenraum
    schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
    He is hanging auf the balls,
    then he from the Leiter falls...

    Finally the Kinderlein,
    to the Zimmer kommen rein
    and es sings the family
    schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
    And the jeder in the house
    is packing die Geschenke aus.

    Merry Christmas, merry Christmas,
    hear the music, see the lights,
    frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
    Merry Christmas allerseits...

    Mama finds unter the Tanne
    eine brandnew Teflon-Pfanne,
    Papa gets a Schlips and Socken,
    everybody does frohlocken.
    President speaks in TV,
    all around is Harmonie,
    Bis mother in the kitchen runs,
    im Ofen burns the Weihnachtsgans.

    And so comes die Feuerwehr
    with Tatü, tata daher
    and they bring a long, long Schlauch,
    and a long, long Leiter auch
    and they schrei - "Wasser marsch!",
    Christmas is - now im - ... Eimer.

    Merry Christmas, merry Christmas,
    hear the music, see the lights,
    frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,
    Merry Christmas allerseits...

    Und happy birthday, Süße_Erbeere!



    Re: Unser Adventskalender

    Vuelta - 09.12.2006, 13:20


    :hüpf: Also das 6. und 8. Türchen find ich ganz besonders toll :hurra:

    mein (nun leider etwas spärlich ausfallender) Beitrag zum 9. Dezember






    Edit: :ups: ist ein bisschen groß geworden....
    gestern abend auf dem Weihnachtsmarkt fotografiert :zwinker:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 10.12.2006, 19:04


    Der (etwas verspätete) 10.Dezember

    mal was lustiges: :grins:





    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 12.12.2006, 10:27


    11. Dezember

    Dies ist die Geschichte von den Engeln

    Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren, und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz nass und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort.

    "Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?" Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser.
    "Das muss ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein". Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin. "Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muss ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".

    Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.

    "Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen", sagte die Dame.
    Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame. "Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".
    "Aber sie wußten von Anfang an, daß dies geschehen würde".
    "War ich denn krank?" Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

    "Nein, sie wußten nicht, daß Du krank warst", sagte die freundliche Dame. "Aber dennoch wußten sie, daß sie die Tränen gewählt hatten".
    "Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"
    Sanft küßte die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.
    "Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.

    Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:

    ++++++++++++++++++++++++++++++

    "Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.
    "Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".
    "Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".
    "Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.
    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, daß wir sie lieben".

    Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.
    "Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, daß ihr sie liebt."
    Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.
    "Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.
    Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück. "Sie wissen, daß wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."
    So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.
    "Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.
    Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.
    "Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.
    Aber bald waren sie wieder zurück. "Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."
    Der große Engel schüttelte den Kopf. "Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müßt mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."

    Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.
    "Was ist mit denen?" riefen sie.
    Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg. "Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."
    "Würden sie wissen, daß wir sie lieben?" fragte einer.
    "Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.
    "Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.
    "Ja", erwiderte der große Engel.
    "Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.
    "Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."
    "Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.
    Aber der Oberengel war sehr aufgeregt. "Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müßt ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."
    "Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel. Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.
    "Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"
    Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so daß sie fast zersprangen. "Wir haben unsere Chance!" riefen sie.
    "Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, daß selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"
    Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."
    Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf. "Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

    ++++++++++++++++++++++++

    "Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, daß ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."
    Der kleine rote Kater setzte sich auf. "Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.
    "Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."
    "Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend. "Wird sie jemals aufhören zu weinen?"

    Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders." Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen. "Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser.
    Jede Träne enthält ein bißchen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."
    "Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"
    Die Dame lächelte ihn an und stand auf. "Aber sie wird auch wieder jemanden liebhaben. Daran wird sie denken".

    Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte. "Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"
    Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen. "Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte. "Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, daß Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."

    "Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy. Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wußte, daß ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.

    "Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".

    Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.

    "Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."
    Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 12.12.2006, 18:28


    Oh, Cassa! :wein: Ist das schön!

    Und danke, dass du für mich übernommen hast! :tanz:

    12. Dezember

    Vom eingebildeten Eiszapfen

    Es war einmal ein Eiszapfen, der so glitzerfunkelprächtig vom Wasserfall herunter wuchs, das die Leute bewundernd vor ihm stehen blieben. Dies schmeichelte dem glitzerfunkelprächtigen Eiszapfen, und er rief voller Stolz: "Ich bin der schönste Eiszapfen auf der Welt!"

    "Stimmt", sagte die Sonne, die eines Tages ihre Strahlen vom Winterhimmel auf die Erde schickte. Der Eiszapfen aber staunte. "Du bist ja noch viel glitzerfunkelprächtiger als ich". Rief er. "Komm zu mir! Wir beide vereint werden das schönste Gebilde sein, das Menschen je auf dieser Erde gesehen haben." "Nichts lieber als das", rief die Sonne mit einem schelmischen Grinsen und streichelt dem eingebildeten Eiszapfen über sein funkelndes Eiskleid.

    Vor Freude wurde es dem Eiszapfen warm ums Herz, so war, dass er glaubte, vor Stolz zu zerfließen-en-ennn, und - tropf, tropf, tropf- schmolz er dahin und war verschwunden.

    Von Elke Bräunling, Musikbär Verlag



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 13.12.2006, 01:44


    13. Dezember

    Bei Cassa zum Adventskaffee:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 14.12.2006, 09:44


    14. Dezember

    Hier ein schnelles Rezept für Leckermäulchen:

    Bratapfel:

    Man nehme große aromatische Äpfel z.B. Boskop.

    Das Kerngehäuse aus dem Apfel entfernen.
    Die Öffnung vergrößern und 3-4 Dominosteine in den Apfel drücken.
    In eine feuerfeste Form setzen, die Form in ein Wasserbad stellen.
    Auf der 2. Einschubleiste von unten bei 160 Grad
    (Gas 1-2; Umluft 35 Min. bei 160 Grad) 35-45 Min. garen.
    Dazu eine Kugel Vanilleeis oder Vanillesoße geben.
    Wer mag mit einem Hauch Zimt verfeinern.

    Und nun Guten Appetit. :hamster:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 14.12.2006, 20:06


    15. Dezember

    Ein Weihnachtsgedicht

    Manche holen sich a Tännchen,
    when this brennt, they cry "Attention".
    Rufen for the Feuerwehr:
    "Please come quick to löschen her!"
    Goes the Tännchen of in Rauch,
    they are standing on the Schlauch.

    In the kitchen of the house
    mother makes the Christmasschmaus.
    She is working, schufting, bakes
    hit is now her Yoghurtkeks.
    And the Opa says als Tester:
    "We are killed bis to Silvester".
    Then he fills the last Glas wine -
    yes, this is the christmastime!

    Day by day does so vergang,
    and the holy night does come.
    You can think, you can remember,
    this is immer in Dezember.
    Then the childrenlein are coming
    candle-Wachs is abwärts running.
    Bing of Crosby Christmas sings
    while the Towerglocke rings
    and the angels look so fine -
    well this is the Weihnachtstime.

    Baby-eyes are big and rund,
    the familiy feels kerngesund
    when unterm Weihnachtsbaum are hocking
    then nothing can them ever shocking.
    They are so happy, are so fine -
    this happens in the Chistmastime!

    The animals all in the house,
    the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
    are turning round the Weihnachtsstress,
    enjoy this day as never nie,
    well they find Kittekat and Chappi
    in the Geschenkkarton von Pappi.
    The familiy begins to sing
    and wieder does a Glöckchen ring.
    Zum Song vom grünen Tannenbaum
    the Tränen rennen down and down.
    Bis our mother plötzlich flennt:
    "The christmas-Gans im Ofen brennt!"
    Her nose indeed is very fine
    Ende of the Weihnachtstime.



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 15.12.2006, 19:22


    Zum 15. Dezember möchte ich "Fröhliche Weihnachten" in verschiedenen Sprachen sammeln. Gerne auch mit euch! Ausnahmsweise ist es also heute gestattet, unter diesem beitrag zu posten! :zwinker:

    Merry Christmas!


    Joyeux Noël!

    Kellemes Karacsonyiunnepeket!


    Feliz Navidad!


    Glaedeling Jul!


    Buon Natale!

    God Jul!


    Shinnen omedeto!

    So, ich habe da zwar noch eine ganze Menge mehr, aber mir kommt es ja darauf an, dass ihr auch ein bißchen Spaß am suchen habt und miteinbezogen seid! :cyclop:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 15.12.2006, 22:46


    Natale hilare


    Boas Festas


    Shub Naya Baras


    Gledileg Jol



    Re: Unser Adventskalender

    Vuelta - 16.12.2006, 20:14


    :lach: :ups: mir fällt nur noch "Fröhliche Weihnachten" selbst ein :pfeif:

    16 Dezember

    "Dieser Weihnachtsgast ist ein Mann namens Ruster. Ehedem ein fescher Musikus, der auf anderer Leute Kosten ein kommodes Leben geführt hat. Nun aber, im Alter, hat der Branntwein seinen Charme so gut wie ausgelöscht. Im Norden Schwedens zieht er müde von einem Gutshof zum anderen und verdingt sich als Gelegenheitsarbeiter. Früher überall gern gesehen, fällt er nur noch zur Last. Mitte Mitte Dezember kommt er zu Liljecrona, einem Gutsherren und Freund aus alten Tagen. Der gibt ihm eine leichte Arbeit. Doch Rusters Erscheinen bedrückt die Stimmung der Hausherrin: sie hat sich so viel Mühe mit der Vorbereitung des Weihnachtsfestes gemacht. Der Gedanke, der Trunkenbold könne über die Festtage in ihrem Haus bleiben, ruft bei ihr deutliches Mißfallen hervor. Entsprechend abweisend und ungeduldig verhält sie sich. Als aber Ruster, dem das nicht verborgen bleibt, zwei Tage vor Weihnachten aufbrechen will, spürt die Gutsherrin: sie hat den einstigen Freund durch ihre Ungeduld gekränkt. Sie bittet ihn, zu bleiben und auf ihre beiden kleinen Kinder aufzupassen, deren Lebhaftigkeit sie bei den letzten Weihnachsvorbereitungen störe. Zwischen den Kindern und Ruster entwickelt sich eine Freundschaft und Ruster wird von den Gutsherren als Hauslehrer der beiden Nachkömmlinge engagiert. Auf die Trink-Leidenschaft angesprochen, antwortet die Mutter: Der Herrgott wagte es auch, seinen Sohn unter uns Sünder zu setzen."

    unbekannt



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 16.12.2006, 23:36


    17. Dezember

    Die Wahrheit über Weihnachtsmarktbesuche

    Leise hört man sie schon bimmeln, die Weihnachtsglocken. Was versetzt mehr in Weihnachtsstimmung als ein Besuch am Weihnachtsmarkt?
    Von Martina Bleier

    Gemütlich schlendert man Arm in Arm mit dem Liebsten zwischen den schön geschmückten Ständen herum, kauft kleine Geschenke für Familie und Freunde und bestaunt prächtige Weihnachtssterne und Krippenfiguren. Eine Tasse Glühwein wärmt das Gemüt, gebrannte Mandeln sorgen für ein wohlig-süßes Gefühl im Bauch. Träumerisch stapft man durch den knirschenden Schnee und wiegt sich in vorweihnachtlicher Geborgenheit.
    Ja, wenn es dann auch wirklich so wäre! Die Adventsmarkt-Wahrheit sieht nämlich ganz anders aus.

    Die eisige Weihnachtsmarkt-Realität

    Den knirschenden Schnee muss man sich zu allererst abschminken. Denn vorweihnachtlicher Schnee existiert in unseren Breitengraden so gut wie gar nicht. Er ist nur ein Hirngespinst von Weihnachtsmärchen-Dichtern. Anstelle der sanft herabschwebenden Schneeflöckchen bekommen wir die flüssige Form - nämlich Regen, meist gepaart mit eisigem Wind.
    Auch die Gemütlichkeit und das Dahinschlendern sollte man vergessen. Auf Weihnachtsmärkten wird man geschoben, geschubst und gedrängt. Nicht Sie, sondern die Besuchermenge bestimmt, wohin es geht. Das ist auch der Grund dafür, dass Ihre Jacke, Ihre Handschuhe und auch der Schal nach dem Weihnachtsmarktbesuch erst mal ab in die Waschmaschine müssen.
    Denn bei dem Gedrängel landet mindestens die Hälfte des Glühweins auf Ihrer Bekleidung. Wobei man sich schon glücklich schätzen darf, wenn man überhaupt von Glühwein sprechen kann, handelt es sich doch eher um mit Alkohol versetztes Zuckerwasser. Freilich, zum Händewärmen eignet sich die Tasse gut - zum Zunge verbrennen auch. Man sollte jedoch einkalkulieren, dass die Hände an der bunten Tasse kleben bleiben, schenken die Punschverkäufer doch mit einem flotten Schwung ein.
    Wahrlich abenteuerlich und fast schon waghalsig wird es aber, sich zu einem Stand zu drängen - womöglich zu einem, an dem man schon vorbei gelaufen ist und sich nun gegen den Strom bewegen muss. In diesem Fall sind Ellbogen und ein grimmiger Blick gefragt. Vorweihnachtliche Nächstenliebe ist zwar löblich, hier aber fehl am Platz. Gott sei Dank polstern dicke Daunenjacken nicht nur gegen Kälte sondern auch gegen Stoßverletzungen ab.
    Und so verlassen Sie den Weihnachtsmarkt vermutlich mit einer leeren Geldtasche, denn die angepriesenen Geschenke sind fast schon weihnachtskometenhaft teuer. Neben dem ein oder anderen Krippenhirten oder aus-echter-kratzender-Schafwolle-gestrickten Stirnband in grellen Farben könnte Sie auch ein flauer Magen nach Hause begleiten.
    Denn die abenteuerliche Mischung aus gebrannten Nüssen, Glühwein, Riesenbratwurst und Früchtespieß verträgt nicht jeder. Wie es mit Ihrer Begleitung allerdings aussieht, ist fraglich. Denn oft enden Weihnachtsmarktbesuche in Beziehungskrisen. Falls Sie sich nicht schon irgendwo in der Adventshorde verloren haben, werden Sie sich aufgrund verschiedener Stand-Präferenzen streiten. Oder Frau ist sauer, weil Mann Ihr kein Lebkuchenherz schenkt.
    Aber lassen Sie sich nicht die Adventsstimmung verderben - vielleicht erleben gerade Sie Ihr ganz persönliches Weihnachtsmärchen auf dem Christkindlmarkt - mit etwas Engelsgeduld stehen Ihre Chancen gar nicht so schlecht.



    Re: Unser Adventskalender

    Arthea - 17.12.2006, 14:32


    17 Dezember (ich auch mal will *G)

    So heute gibts ein kleines Rezept :wirr:
    Die dürfen bei uns bei keinem Weihnachtsfest fehlen. Nur bleibt das machen immer mir überlassen.
    Aber es geht recht schnell

    Zutaten:
    10 dag Staubzucker
    1 Päckchen Vanillezucker
    10 dag geriebene Nüsse
    10 dag geriebene Schokolade
    1 Eidotter
    Rum nach Geschmack

    Zum Wälzen:
    Schokostreusel oder Kristallzucker oder Kokosflocken

    Alle Zutaten zu einer feinen Masse verrühren, Kugeln formen und in Schokostreusel wälzen.
    Anschließend kann man die Kugeln noch in kleine Papierförmchen setzen. Das ganze ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sie schön kalt werden und sich das Aroma entfalten kann.

    Und zu guter letzt noch ein kleiner Tipp Die Finger am Ende nicht unbedingt ablecken

    Viel Freude und gutes Gelingen :irre:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 18.12.2006, 19:14


    18. Dezember

    Familie Knorr sitzt am Heiligen Abend in der Wohnung und singt Weihnachtslieder. Plötzlich klingelt es an der Tür. Das Kind macht auf - und da steht der Weihnachtsmann sagt: "Nun, mein Kind, willst Du nicht wissen was ich schönes in meinem Sack habe?"
    Darufhin rennt das Kind schreiend zu den Eltern und ruft: "Mutti, Mutti der Perverse vom letzten Jahr ist wieder da!"

    --------------

    Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig grösser ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit!
    Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen???

    Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein saufen!!!!

    ----------------

    Krippenspiel in der Kirche. Der kleine Klaus geht zur Krippe, nimmt das Jesuskind aus dem Stroh und sagt zu ihm: "So, wenn ich dieses Mal zu Weihnachten keinen Gameboy kriege, dann wirst Du Deine Eltern nie wieder sehen!"



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 19.12.2006, 22:33


    19. Dezember

    :geige: :geige: :geige:

    Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
    Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
    Als spräch' er: "Wollt in mir erkennen
    Getreuer Hoffnung stilles Bild."

    Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
    Das Auge lacht, es lacht das Herz,
    O fröhlich, seliges Entzücken,
    Die Alten schauen himmelwärts.

    Zwei Engel sind hereingetreten,
    Kein Auge hat sie kommen sehn,
    Sie gehn zum Weihnachtsbaum und beten
    Und wenden wieder sich und gehn.

    "Gesegnet seid ihr alten Leute,
    Gesegnet sei du kleine Schar !
    Wir bringen Gottes Gaben heute
    Dem braunen wie dem weißen Haar !"

    "Zu guten Menschen, die sich lieben,
    Schickt uns der Herr als Boten aus,
    Und seid ihr treu und fromm geblieben,
    Wir treten wieder in dies Haus !"

    Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen
    Unsichtbar jedes Menschen Blick
    Sind sie gegangen wie gekommen,
    Doch Gottes Segen bleibt zurück.

    :geige: :geige: :geige:



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 20.12.2006, 01:25


    20. Dezember

    Heisser Apfelwein:
    "Heisse Ebbelwei"

    Zutaten:
    1 Liter Apfelwein,
    1/8 Liter Wasser
    6o Gramm Zucker
    1/4 Stange Zimt,
    3 Gewürznelken
    Schale einer halben Zitrone oder 2 Scheiben Zitrone

    Zubereitung
    Zucker und Gewürze mit Wasser (anstatt des Wassers sollten Sie Apfelwein nehmen- das gibt einen besseren Geschmack) aufkochen, 30 Minuten ziehen lassen, abseihen, mit dem Apfelwein vermischen und vorsichtig bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen.



    Glühwein

    Die gleichen Zutaten, aber anstatt des Apfelweins nehmen Sie einen guten Rotwein. Nach Belieben mit Zitronensaft oder Apfelsinensaft abschmecken.



    Gut Schluck wünscht :hamster: Cassa.



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 21.12.2006, 00:16


    21. Dezember

    Cassas Wichtelmaus
    sitzt vor dem Haus.



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 21.12.2006, 22:59


    22. Dezember


    Der Weihnachtsmann ist noch nicht wach,
    Er schnarcht ganz friedlich in den Tag.
    Doch da schrillt der Wecker, und da schreit die Kuh
    Und die Rentiere scharren und schnaufen dazu.
    Der Weihnachtsmann springt aus dem Bett,
    Weil er um ein Haar verschlafen hätt'.
    Er läuft in die Küche und nimmt einen Schluck
    Von dem wunderbar duftenden Muckefuck.

    Er ruft seine Rentiere, schnell muss er weg,
    Nur eins, das rührte sich gar nicht vom Fleck.
    Er schimpft: "Nun mach schon, und gleich geht es ab, Weil ich für die Kinder Geschenke hab'!"
    Da guckt das Rentier grad so in die Welt,
    Als ob ihm darin überhaupt nichts gefällt.
    Der Weihnachtsmann schimpft: "
    Verstehst du mich nicht?"
    Da spricht es ganz leise: " Und was kriege ich?" :wein:

    Verfasser unbekannt.



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 23.12.2006, 23:31


    24. Dezember


    Auch durch ein Nadelöhr kann man den Himmel sehen.

    (Aus Japan)


    In diesem Jahr hatten viele von uns so ihre Tiefs und manche davon waren ganz besonders niederdrückend.
    Aber heute wollen wir uns gemeinsam daran erinnern, dass auch in schweren Zeiten alles Gute bleibt. Dass man auch durch das kleinste Nadelöhr den Himmel nicht aus den Augen verliert.
    Was die Bibel sagt, das lässt sich doch auch für uns anwenden: in den schwersten Zeiten des Lebens lassen unsere Freunde uns nicht allein, sondern sie tragen uns. Kennt ihr das in der Bibel?
    Ich bin zwar nicht besonders gläubig – eigentlich eher gar nicht – aber ich erinnere mich doch noch an die eine oder andere wirklich schöne Geschichte, die ich mal im Religions- oder Konfirmandenunterricht gehört habe. Diese gehört dazu.

    Richten wir unseren Blick also auf die schönen Dinge in diesem Jahr.
    Zum ersten wurde unser schönes Forum hier gegründet. :zwinker:
    Das war zwar nicht mein Werk, aber ich bin stolz und glücklich, dass Shana mir das Vertrauen schenkt, ihre Arbeit weiterzuführen.
    Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei euch bedanken! Ohne euch wäre das Forum nicht geworden, was es heute ist. Und ich genauso wenig.
    Ich habe mich weiterentwickelt, seit ich hier die Leitung übernommen habe. Sowohl auf organisatorischer, als auch auf sozialer Ebene – und das ist zum Teil auch euer Verdienst.

    Wenn also das nächste Nadelöhr vor euch liegt, vergesst nicht, dass ihr den Himmel immer noch sehen könnt! Und dass Freunde und Familie hinter euch stehen. Auch hier.

    Ich wünsche euch wunderschöne Weihnachten und allen, die ich vielleicht nicht mehr sehe einen guten rutsch ins neue Jahr!

    Liebe Grüße, eure Rabe


    Der Adventskalender steht jetzt natürlich für euch offen.
    Vielleicht mag ja jemand über seine Nadelöhren oder über seine Lichtblicke sprechen.
    Oder auch einfach Weihnachtswünsche loswerden...



    Re: Unser Adventskalender

    Cassa Dar - 24.12.2006, 01:49


    Ein Mann träumt eines Nachts, dass er mit Christus am Strand spazierengeht. Am Himmel ziehen Ereignisse aus seinem Leben vorbei. Für jede Szene kann er Spuren im Sand erkennen, seine Fussabdrücke und die von Christus.

    Als der Mann zurückschaut, bemerkt er, dass manchmal nur eine Fussspur zu sehen war. Er stellt fest, dass dies gerade zu den Zeiten geschah, als sein Leben voller Traurigkeit und Not war.

    Erstaunt fragt er Christus: "Herr, ich habe gesehen, dass in den schwersten Phasen meines Lebens nur eine Fussspur im Sand vorhanden ist. Du hast aber versprochen, immer bei mir zu sein, mein Leben mit Deiner Kraft zu begleiten. Warum hast du mich dann allein gelassen, als ich Dich so notwendig brauchte?!"

    Christus hält seine Hand und sagt: "Niemals habe ich Dich verlassen, schon gar nicht, wenn du gelitten hast. Dort, wo Du nur eine Fussspur siehst, da habe ich Dich getragen!."


    Wunderschön und treffend finde ich diese Zeilen.
    Wollen wir hoffen, dass 2007 erfreuliche Ereignisse für jeden hier bringt. Und wie heißt es doch: Wem die Schei.... bis zum Hals steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen. :zwinker:

    Wir wollen uns doch auch im nächsten Jahr hier im Forum austauschen.

    Danke, Rabe, dass du uns hier so gut betreust.

    Cassa. :hamster:



    Re: Unser Adventskalender

    Rabe - 24.12.2006, 02:03


    @Cassa: Ja, genau, das meinte ich! :wirr:



    Re: Unser Adventskalender

    Vuelta - 30.11.2007, 18:04


    Ich darf gleich erst mal überlegen wie ich nen Adventskalender für meine Schwestern basteln kann... :nachdenk:
    Aber ich glaub ich hab schon ne Idee...



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