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Re: Al Sadr macht US-Besatzer für Gewalt im Irak verantwortlich
Yazan - 28.11.2006, 23:22Al Sadr macht US-Besatzer für Gewalt im Irak verantwortlich
Ruf zum Widerstand
Schiitischer Geistlicher Al Sadr macht US-Besatzer für anhaltende Gewalt im Irak verantwortlich. Mehr als 200 Tote in Bagdader Armenviertel.
Im besetzten Irak erwächst den US-Truppen ein weiterer Gegner. Der populäre Muqtada Al Sadr, noch eingebunden in die Regierung und in das Parlament in Bagdad, machte am Freitag die Besatzer für die jüngste Serie von Terroranschlägen verantwortlich und verlangte einen Zeitplan für den Abzug der US-Truppen. Der schiitische Geistliche forderte zudem Iraks Ministerpräsidenten Nuri Al Maliki auf, ein für Ende November geplantes Treffen mit US-Präsident George W. Bush abzusagen. Anderenfalls werde sich seine Partei aus der Regierung zurückziehen.
Der junge Prediger mit stets ernstem Blick ist im Bagdader Armenviertel Sadr City verankert, in dem am Donnerstag mindestens fünf Autobomben explodierten. Bei den Terroranschlägen wurden mehr als 200 Menschen getötet. Al Sadr vermutete, die Täter hätten für die Anschläge gezielt den siebten Jahrestag des Attentats auf seinen Vater Mohammed Sadik Al Sadr ausgesucht. Der Geistliche rief seine Anhänger in einer vom Fernsehen verbreiteten Erklärung am Freitag zum Widerstand gegen die US-Truppen im Irak auf. Deren Anwesenheit sei die Wurzel aller Probleme.
Die Besatzer hatten in diesem Monat mehrfach Offensiven gegen Al Sadrs Mehdi-Milizen gestartet. Am Freitag wurde das Büro Al Sadrs in Bakuba zerstört. Behördenangaben zufolge legten Unbekannte zunächst Feuer und zündeten dann einen Sprengsatz. Bei der Explosion soll niemand verletzt worden sein. Wenige Stunden vor dem Angriff hatten Besatzungstruppen das Gebäude durchsucht und fünf Mitglieder von Al Sadrs Mehdi-Miliz festgenommen. Sie waren für die Bewachung des Gebäudes zuständig.
Am Freitag morgen wurden die ersten der mindestens 215 Toten beigesetzt. Agenturberichten zufolge begleiteten rund 300 Männer, Frauen und Kinder 16 Särge, die auf Autos geladen und an den Stadtrand gefahren wurden. Dort begann eine 160 Kilometer weite Fahrt nach Nadschaf. In dem schiitischen Pilgerort sollen die Opfer beigesetzt werden. Ministerpräsident Al Maliki wies die Polizei an, den Trauerzug vor Anschlägen zu sichern. Für ganz Bagdad wurde ein 24stündiges Ausgehverbot verhängt, um weitere Anschläge oder Racheakte zu verhindern. Vergeblich: Unbekannten griffen die sunnitische Abu-Hanifa-Moschee in der irakischen Hauptstadt an. Außerdem wurden Granaten auf das Büro der sunnitischen Vereinigung Muslimischer Geistlicher und auf ein von Sunniten bewohntes Viertel abgeschossen. Mindestens zehn Menschen wurden getötet. Aus dem schiitischen Stadtteil Hurrijah wurden Schießereien gemeldet. Bei Explosionen von Autobomben im nordirakischen Tal Afar wurden Agenturberichten zufolge mindestens 22 Menschen getötet.
US-Präsident Bush hat für kommende Woche Iraks Premier Al Maliki nach Jordanien einbestellt. Dabei solle die Sicherheitslage im Irak erörtert werden, hieß es in einer vom Weißen Haus in Washington verbreiteten Erklärung. Südkorea teilte unterdessen am Freitag mit, bis Anfang nächsten Jahres etwa die Hälfte seiner 2300 Soldaten aus dem Irak abzuziehen. Rund 1100 Mann sollen nach Korea zurückgeholt werden, meldete die Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag unter Berufung auf Regierungskreise. Die koreanischen Soldaten sind im nordirakischen Erbil stationiert. Nach den USA und Großbritannien stellt Südkorea bislang das drittgrößte Kontingent der Okkupationstruppen.
Quelle: Junge Welt
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