Verfügbare Informationen zu "Es war einmal...eine dumme Idee"
Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Alex Forum: Arabergestüt Al-Bahid - Forum Forenbeschreibung: Arabergestüt Al-Bahid - Forum aus dem Unterforum: Restbox Antworten: 1 Forum gestartet am: Sonntag 26.11.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Es war einmal...eine dumme Idee Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 3 Monaten, 30 Tagen, 3 Stunden, 41 Minuten
Alle Beiträge und Antworten zu "Es war einmal...eine dumme Idee"
Re: Es war einmal...eine dumme Idee
Alex - 26.11.2006, 21:08Es war einmal...eine dumme Idee
Nun sind einige Wochen vergangen. Christoph und ich hatten uns nun öffters getroffen, mal so in der Stadt oder beim Reiten. Es war schon seltsam, wie oft wir uns über den Weg liefen.
Aber das Wetter wurde immer kälter und so wollte ich auch nicht mehr an den See reiten, es war zu kalt und die Luft war hier noch kühler.
Es war sehr früh morgens, Samstag. Ich lag noch in meinem Bett und schlief seelenruhig vor mich hin, als mein Handy klingelte. Da ich noch träumte, war die Melodie in meinem Handy. "Irgendwas passt ihr nicht..." überlegte ich, bis ich realisierte, dass es mein handy war. "Mist!" schimpfte ich vor mich hin. Ich sprang aus dem Bett und stürzte auf den Schreibtisch zu, krallte mir mein Handy und drückte auf die Taste mit dem grünen Hörer.
"Hallo?" sprach ich in das Telefon. "Hi, hier ist Christoph! Wir haben uns ja schon so lang nicht mehr gesehen!" Ich grinste, was er zum Glück nicht sehen konnte. "Naja, ich hätte da so nen vorschlag..." murmelte er ins Telefon. Ich war hellwach." Ja?" fragte ich gespannt. "Naja, ich hatte mir überlegt, ob wir nicht einen kleinen Ausflug ins Grüne machen und dort dann zelten und morgen wieder zurückkommen." Mir stand der Mund offen. Da ich aber doch noch nicht ganz bei mir war, sagte ich: "Ja, sehr gern!" Erst später wusste ich, dass dies niemals gut gehen kann.
Ich packte in aller Eile all meine Sachen ein, die ich für eine Nacht brauchte. Ich schrieb einen Zettel für die Anderen, damit sie sich keine Sorgen machten, holte meinen Schlafsack aus einer Ecke und legte alles in den Flur. Dann machte ich noch schnell ein paar Sandwiches und ging dann zum Stall.
Dort angekommen, legte ich mein Zeug neben Sultans Box und holte ihn heraus. Er merkte, dass etwas passieren würde heute und war, komischer weise, viel ruhiger, obwohl man doch dann aufgekratzt war. Ich putzte ihn, dann wurde gesattelt und aufgezäumt. Zum Schluss machte ich meinen Schlafsack und die tasche fest. Dann saß ich auf und auf dem Platz wartete Christoph schon...
Wir ritten durch die morgentlich duftende Landschaft. Am Anfang hatten wir noch miteinander geredet, doch nun schwiegen wir uns an und genoßen die frische Luft, die nach Tau und Nadeln roch. Man hörte hier und da dass rascheln der Blätter und das raunen der Bäume. Es schien, als wären wir in einer anderen Welt gelandet, es war einfach so friedlich und still.
Wenn ich mich zu Christoph drehte lächelte er mich an und ich tat es ihm gleich. Sultan war heute ausgesprochen brav und schritt brav neben Shadow her. Er schien es ebenso zu genießen wie ich.
Wir ritten so einige Stunden druch, machten ab und zu pause, damit sich die beiden Hengste auch entspannen konnten, aber sonst ging es immer weiter, bis es langsam du dämmern begann. "Wie weit willst du noch?" fragte ich Christoph. "Oh, wir sind gleich da." Wir ritten durch eine Baumreihe und waren auf einer Lichtung, ganz umbegebn von Bäumen. Es war einfach wunderschön hier.
An einem umgekippten Baum, banden wir die Beiden fest und machten uns daran das Zelt aufzubauen, was sich als viel koplizierter erwies, als ich es dachte. Als wir fertig waren, war es fast dunkel. "Wir müssen die Pferde versorgen!" sagte ich und ging zu Sultan und legte ihm die Thermodecke über, nachdem ich den Sattel entfernt hatte, den ich, ebenso wie Christoph in eine Ecke des Zeltes legte. Dann zog ich mich in das Zelt zurück, es war frisch geworden. Leicht zitternd kroch ich hinein und legte mich auf meinen Schlafsack. Sofort überfiel mich eine Müdigkeit, wie ich sie selten verspürte. Ich gähnte gerade, als Christoph in dass Zelt kam. Er schaute mich mit schiefem Blick an und grinste dann vom einen Ohr zum Anderen. "Wir sollten uns hinlegen. Ich bin müde." Er nickte. Ich krammte in meiner Tasche und suchte nach meinem Schalfanzug. Gerade wollte ich mein Oberteil ausziehen, als ich seinen Blick interessiert auf mir ruhend sah. Ich lief rot an und drehte ihm den Rücken zu. Dann zog ich schnell mein Oberteil aus und den Schlafanzug an. Genauso geschah es mit der Hose. Christoph hatte sich ebenfalls umgezogen uns steckte bis zum Kinn in seinem Schlafsack. Zitternd kroch auch ich in meinen.
Ich lag eine Weile nur da, aber mir wurde einfach nicht warm. "Du klapperts mit deinen Zähnen so stark, dass selbst die Untoten nicht schlafen können." sagte die Stimme neben mir. Ich zuckte mit den Schultern, als sich ein Arm um mich legte und dann auf die andere Seite zog.
Dann schlummerte ich ein.
Ich schrack aus meinem Schlaf, auch Christoph saß stocksteif auf seinem Platz. Draußen schüttete, blitzte und donnerte es. "Das kann doch wohl nicht wahr sein!" schimpfte er und schätlte sich aus seinem Schlafsack. Ich war ebenfalls hellwach, als der nächste Donner ertönte. "Scheiße!" reif ich gegen den Lärm an und kämpfte mich ebenfalls aus dem Schlafsack. Christoph hatte inzwischen den Reisverschluss des Zeltes aufgemacht. Ich sah, dass es wie aus Kübeln schüttete. Ich klammerte mich an seinen Arm und blickte ihm ins Gesicht. Auch er sah mich an. "Die Pferde...." der Rest ging wieder unter. Ohne vorwarnung sprang Christoph auf und lief aus dem Zelt. Ich konnte ihn kurz sehen, dann hatte ihn der Nebel und der Regen verschluckt.
Zitternd saß ich in dem Zelt, die Knie fest angezogen, als ich draußen, direkt vor dem Zelt ein geräusch hörte. Der Reisverschluss wurde nach unten gezogen und ein klitsch nasser Christoph kam herein. "Ich hab einen unterstand gefunden. Shadow und Sultan stehen schon drin. Lass uns auch hingehen, hier ist es ziemlich ungemütlich und ich weis nicht, wie lang das Zelt noch standhält, wenn es so weiterschüttet." Ich nickte und stopfe, so schnell es geht meine und dann Christophs Sachen in die Rucksäcke. Dann warf ich ihm seinen zu und faltete, so gut es ging, sie Schlafsäcke zusammen und zog dann meine Stiefel an. "Dann mal los." Ich krabbelte aus dem Zelt heraus und kaum war ich einige Sekunden draußen, war ich schon klitsch nass. "Los!". Er nahm mich an der Hand und zog mich hinter sich her. Wenige Minuten später konnte ich eine Hütte ausmachen. "Die gehört einem Förster, aber der ist vor kurzem gestorben." erklärte er mir. Schließlich waren wir da, Christoph stieß die Tür auf und eine angenehme Wärme kam mir entgegen. Die Hütte war sehr klein, an der einen Seite stand ein kleines Bett, auf der gegenüberliegenden, standen Herd und einige Schränke und auf der Seite zu meiner rechten, war ein Kamin, in dem ein munteres Feuer prasselte, und daneben war noch eine Tür. "Wo führt die hin?" fragte ich ihn, nachdem wir drinnen waren und die Tür geschlossen war. "Zum Holzschuppen, da stehen jetzt aber Shadow und Sultan." Ich nickte und schälte mich aus meinen nassen Sachen und schlüpfte in den trockenen Schlafanzug. Ich setzte mich auf den Kaminvorleger und die Wärme umfing mich. Christoph setzte sich zu mir und wenige Augenblicke später war ich, den Kopf auf seiner Schulter liegend, eingeschlafen.
Vögelgezwitscher weckte mich. Ich lag in dem Bett, dass ich gestern gesehen hatte. Müde rieb ich mir die Augen und spähte umher. "Du bist wach! Guten Morgen!" begüßte Christoph mich. Ich brachte nur ein schwaches Morgen zustande. "Der Sturm ist weg, wir können zurück." Ich nickte und stand auf. Am kamin lagen meine Anziesachen, wieder trocken. Christoph war auch wieder angezogen und wir packen unsere Sachen zusammen. Dann traten wir durch die Tür und ich sah Sultan, der an einem Pfahl festgebunden war. "Gestern war es sehr knapp, er hätte sich beinahe losgerissen." erzählte Christoph. "Zum Glück nicht." Ich strich meinem Baby über den schönen Hals. "Lass uns nun zurückreiten." Er nickte und ich führte Sultan hinaus.
Der Hof tauchte in meinem Blickfeld auf und ich trieb Sultan an. Auch er witterte sein zu Hause und etwas zu Essen. Christoph hatte sich auf der hälfte des Weges verabschiedet und war nach Hause geritten. Wir kamen an den Koppeln vorbei, auf denen die Pferde grasten. Am Putzplatz angekommen, konnte ich noch die eine oder Andere Pfütze sehen. Ich beeilte mich, Sultan zu putzen und brachte ihn dann in seinen Stall, wo er sich sofort auf sein Fressen stürzte. Mit einem Lächeln ging ich aus dem Stall und ging Heim.
Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken
Weitere Beiträge aus dem Forum Arabergestüt Al-Bahid - Forum
Alte Berichte - gepostet von DaniMaus am Mittwoch 29.11.2006
Eine zweite Chance? - gepostet von Bibs am Dienstag 02.10.2007
Vorschlag - gepostet von Anna am Donnerstag 15.11.2007
Trainingsplan für Biancas Pferdchen - gepostet von Bibs am Sonntag 31.12.2006
Ähnliche Beiträge wie "Es war einmal...eine dumme Idee"
Die Weltmeisterschaft war Toll - Sascha (Sonntag 13.11.2005)
Gears of War soll Trillogie werden! *spoiler* - Cycron (Sonntag 26.11.2006)
ich war krank! - Timmey (Mittwoch 09.02.2005)
dumme fragen dumme antworten - eXtremo (Freitag 18.05.2007)
mir war langweilig @ testserver - Lesta (Dienstag 21.08.2007)
Will ja net meckern, aber meine Idee ist... - Feuertänzer (Sonntag 14.10.2007)
ey marcus, wie war deine 5.PK? - jO (Donnerstag 08.03.2007)
warum habt ihr mich geickt ich war doch immer ganz brav`???? - Darkknight (Sonntag 25.06.2006)
die Siegerehrung!!! - Anonymous (Dienstag 25.03.2008)
wo heute Gold zu holen war... - bocat (Montag 27.02.2006)
