Grund für die geringe Beteiligung?

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    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Naike - 25.11.2006, 13:38

    Grund für die geringe Beteiligung?
    Hallo zusammen,

    ich möchte mal in die Runde fragen, was Ihr glaubt, warum die Beteiligung hier im Forum bisher so gering ist? Besonders im meiner Ansicht nach wichtigsten Bereich "Bleep im Alltag" passiert kaum etwas, dabei war der Film im deutschsprachigen Raum sehr gut besucht, und in Anbetracht der First-Level-Adresse bleep.de kann wohl auch ausgeschlossen werden, daß das Forum nicht gefunden wird.
    Ich habe eine Vermutung, möchte aber erstmal Eure Einschätzungen dazu hören.

    Liebe Grüße, Naike



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    gabriella - 25.11.2006, 16:36


    Hallo naike und alle,

    ich denke, wenn man auf dem unseren Weg ist, ist es zwar hilfreich sich impulse in solch einem Forum zu holen, unbedingt sogar, die schwerste arbeit ist aber die umsetzung. Irgendwann weiß man einfach, dass man genug werkzeuge bei der hand hat, man sollte dann bei sich bleiben und lernen mit ihnen umzugehen und nicht immer wieder vom eigentlichen ablenken. Und das ist dann wohl der grund, dass die Beteiligung an diesem forum eher gering und phasenhaft ist. Ich habe dies von anfang an als sehr positiv empfunden, denn es gibt einem das gefühl, dass hier menschen zusammenkommen, die nicht nur labern, sondern die wissen, von was sie reden und aktiv daran beteiligt sind. Ich war schon in anderen Foren, Esoterikforen usw. aber da muss ich gestehen waren alle irgendwie auf einer "technik" spezialisiert, ich z.B. für Astrologie, das hat den umfassenden blick vernebelt. das geschieht hier nicht. Hier geht es nicht drum, sich in irgendeiner Disziplin zu unterstützen oder zu übertreffen, andere Techniken zu vetreten etc., was doch eh meist nur dazu dient, die beschränkte sichtweise, die jede einzelne esoterische Disziplin mit sich bringt, wegzureden....
    Ja, das ist mein erster Impuls zu deiner Frage

    Liebe Grüße,
    Gabriella



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Naike - 27.11.2006, 16:10


    gabriella hat folgendes geschrieben: ... die schwerste arbeit ist aber die umsetzung.
    Interessant, daß meine Frage auf keine Resonanz stößt (außer bei Dir, gabriella), denn das untermauert meine Vermutung, warum die Beteiligung hier allgemein so gering ist. Ich habe mal einen Satz von Dir herausgegriffen, der meiner Ansicht nach den wichtigsten Punkt der Bleep-Sache anspricht: die Praxis. Ich fürchte mal, hier liegt der Hase im Pfeffer. Viele haben den Film gesehen, waren zurecht begeistert über die vielen neuen Eindrücke bzw. darüber, was ihr bisheriges Wissen über die Zusammenhänge der Realität bestätigt, aber nachdem das High nach dem Kinobesuch abgeklungen war, folgte auch schnell die Ernüchterung. Ich kann mir nicht vorstellen, daß auch nur einer sich NICHT gefragt hat, wie er das Ganze im Alltag umsetzen kann!

    Zitat: Irgendwann weiß man einfach, dass man genug werkzeuge bei der hand hat, man sollte dann bei sich bleiben und lernen mit ihnen umzugehen und nicht immer wieder vom eigentlichen ablenken.
    Nunja, ein Austausch ist ja nicht dazu da, sich gegenseitig abzulenken. Vielmehr wäre es begrüßenswert, wenn sich hier eine Art Werkzeugsammlung bilden würde. Aber wo ist sie? Bisher ist nichts davon zu sehen. Da liegt es doch nahe, mal in die Runde zu fragen, ob Bleep überhaupt zur Veränderung des Lebens - und das meine ich ganz konkret - beiträgt oder nur in eine Traumwelt führt. (Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre!)
    Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, daß das die Kinobesucher abhält, sich hier zu beteiligen. Auch im Bärbel-Mohr-Forum - es kennt bestimmt fast jeder hier ihre "Bestellungen beim Universum" - läuft es ähnlich. Man freut sich ab und zu mal über einen Parkplatz und das war es dann. Wo ist die erfolgreiche Praxis?
    Wäre schön, mal andere Meinungen dazu zu hören.

    LG, Naike



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    gabriella - 27.11.2006, 16:43


    Hallo Naike,

    allein durch Bleep kann man sein Bewußtsein nicht erweitern. Da gehört schon mehr dazu. Ich denke, dass Bleep auch nur bei den Menschen eine Resonanz hat, die schon seit längerem auf dem Weg sind. Viele können mit dem Film nicht so viel anfangen, andere finden ihn ganz nett, aber wahrscheinlich weniger real.
    Mich hat der Film umgehauen, weil ich gespürt habe, dass dies tatsächlich alles möglich ist, jedoch hab ich auch sehr schnell gemerkt, dass ich mir da noch ganz schön selbst im Weg stehe. Und bevor der ganze "Dreck" mit dem mein höheres Selbst bzw. meine "Unschuld", mein Glückspotential, zugeschüttet ist, nicht weg ist, kann keine Vorwärtsbewegung in die gewünschte Richtung erfolgen. Und damit meine ich kann auch Bleep nicht umgesetzt werden, wenn nicht zuvor Abtragungsarbeit geleistet wird. Dreck schaufeln, mit den eigenen Händen, darum geht es.
    Es ist zwar ganz nett im Film anzuschauen, wenn Amanda ihren Selbsthass-Anfall über den Körper mit Blumen anmalen transformiert, jedoch ist das real nur über eine lange Zeit und mit viel, sehr viel Arbeit an sich selbst verbunden. Sonst wäre das nur positives Denken mit negativem überlagert, was heißt, das negative ist wieder nur zugeschüttet und nicht wirklich weg.

    Bleep liefert einen sehr schönen Ausblick auf ungeahnte Möglichkeiten, jedoch den Schmerz und die Verluste die dieser Weg mit sich bringt, kommt im Film nicht raus. Jeder Neuanfang ist ein Abschied, auch wenn man sich nur von "negativen" Dinge verabschieden muss, bedeutet es erstmal Trauer und Widerstand. Und sich dessen bewußt zu werden, was man viele Jahre gehegt und gepflegt hat, ist nicht einfach. Wenn man merkt wie sehr man an sich vorbeigelebt hat, kann es erstmal tief bergab gehen. Ist bei mir jedenfalls der Fall, und wie ich es im Freundeskreis mitbekomme, ist das nicht ungewöhnlich.

    Die Negativität muss erstmal hochkommen, dann schaut man sie sich an...da tut's dann richtig weh...und dann kann man es im hohen Bogen wegschmeißen, dann ist erstmal Leere angesagt...und so nach und nach kann man dann mit positivem, authentischem auffüllen, dann wird's Licht, dann hat man es geschafft, dann greift Bleep in der Umsetzung.

    Liebe Grüße,
    gabriella



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Naike - 27.11.2006, 20:28


    Hm ... *überleg*. Ich kann ehrlich gesagt mit Deiner Antwort nicht allzu viel anfangen, da sehr viele Vermutungen darin enthalten sind. Wenn Du z. B. schreibst
    Zitat: Und bevor der ganze "Dreck" mit dem mein höheres Selbst bzw. meine "Unschuld", mein Glückspotential, zugeschüttet ist, nicht weg ist, kann keine Vorwärtsbewegung in die gewünschte Richtung erfolgen. Und damit meine ich kann auch Bleep nicht umgesetzt werden, wenn nicht zuvor Abtragungsarbeit geleistet wird.
    ist das im Moment Deine Vorstellung, muß aber deshalb nicht wirklich so sein. Ich gehe z. B. keineswegs davon aus, daß etwas zugeschüttet ist und abgetragen werden muß. Finde, das sind sehr hinderliche Gedanken, die Hindernisse erst erschaffen! (Aber bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich möchte nur damit ausdrücken, daß ich diese Vorstellung nicht teile, keineswegs aber Deine Wahrnehmung damit abwerten!)

    Zitat: Die Negativität muss erstmal hochkommen, dann schaut man sie sich an...da tut's dann richtig weh...und dann kann man es im hohen Bogen wegschmeißen, dann ist erstmal Leere angesagt...und so nach und nach kann man dann mit positivem, authentischem auffüllen, dann wird's Licht, dann hat man es geschafft, dann greift Bleep in der Umsetzung.
    Hierzu möchte ich fragen: Woher weißt Du das? Und wann wird der Zeitpunkt sein, da Du endlich alles leer gemacht hast und Bleep praktisch greifen kann? Mir erscheint das ein bißchen so wie der Esel, dem eine Möhre vorgebunden wurde, also so nach dem "Wenn-Dann-Prinzip". Oder befriedigt Dich einfach das Prinzip Hoffnung?

    Schönen Abend, die neugierige Naike :wink:



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    gabriella - 27.11.2006, 21:53


    Hallo Naike :),

    schauen wir uns mal Amanda an..sie hatte Ängste, war in Abwehrhaltung, war verkrampft, verweigerte gute Laune, Lebendigkeit, war von negativen Glaubensmustern überzeugt... Ihre Mitbewohnerin hat ihr immer mal wieder Impulse gesetzt, sie spürte durch derer Lebendigkeit, dass sie selbst nicht echt ist, doch das hat nicht ausgereicht. Dann kam die Hochzeit, negative Muster kamen zum Vorschein, ihre Wahrnehmung war davon geprägt (siehe z.B. Szene mit dem Päärchen, sie dachte es sei der Bräutigam) von ihren Verletzungen und den Glaubenssätzen die sich daraufhin entwickelt haben. Irgendwie hat sie es dann geschafft, alles kurz über Bord zu werfen, Alkohol war dazu ein dienlicher Partner :wink: ...naja, dann kam die große Ernüchterung, am nächsten Tag. Sie fühlte sich furchtbar, schuldig, schlecht. Hat gegen ihren Glauben verstoßen, hat sich herausgenommen Spaß zu haben, doch der steht ihr nach ihrem Ermessen nicht zu... Die Szene vor dem Spiegel zeigt ihre Selbstablehnung deutlich. Sie fühlte Hass sich selbst gegenüber. Das wiederrum machte ihr Angst, diesen hass so deutlich zu Gesicht zu bekommen. Ihr wurde bewußt, dass durch diese Hassgefühle, die immer schon subtil vorhanden waren (evtl. seit der Geschichte mit ihrem mann oder auch schon seit der Kindheit, das wissen wir nicht) alles in ihr krank wird (ausgelöst von dem Wasserkristallen-Thema, wie sich jede Zelle durch ihre negativen Gedanken verändert) Durch diese Erkenntnis kam die "Erlösung", sie wusste, dass sie sich lieben muss und tat das dann, sie wurde frei.
    So! Und da will ich ansetzen. Ich denke, dass genau das die Illusion ist. Mit einer von außen kommenden Erkenntnis (Wasserkristall-Thema), ist der Weg noch lange nicht bestritten. Es stellen sich zweifel ein, das Ego kommt dann erst recht massiv auf den Plan. Dies ist jedenfalls meine Erfahrung und auch die derer, die mich auf meinem Weg grade begleiten (Leidens- und Lebensgenossinnen). Angenommen sie hat diesen Hass sich selbst gegenüber schon seit kindestagen an, dann ist das so elementar in ihrer Persönlichkeitsstruktur eingebrannt, dass sie sich erstmal rantasten muss. Das ist mit tiefem Schmerz und Verlustängsten verbunden. Sie IST das, wer ist sie denn dann, wenn sie sich nicht mehr selbst ablehnt? Sie hat sich darüber definiert. Klar weiß sie, dass das doof ist und dass sie so nicht glücklich werden kann, aber will sie das denn überhaupt? Wenn sie so davon überzeugt ist, kein Glück zu verdienen (in ihren tiefen Schichten des Unterbewußtsein), nimmt sie dann den Verlust ihres "Selbst" in kauf um glücklich zu werden, welches "nur" ein Wunsch ihres Verstandes ist und ihres höheren Selbst, welches sie noch gar nicht kennengelernt hat. Jedenfalls nicht bewußt... Hm, kannst du erkennen, was ich meine?
    Bei Bleep scheint alles so einfach zu sein, ja, ist es letzendlich auch, aber das einfachste ist wiederrum das schwerste. Das Ego hat so ein kompliziertes Komplott geschaffen, dass das einfachste zum Schwersten wird. Und was daraus folgt sind dann wiederrum Schuldgefühle, die einfachsten Dinge auf der Welt nicht hinzubekommen...das Rad dreht sich weiter. DEmetsprechend sind manche die den Film gesehen haben natürlich irgendwann frustriert, dass das so einfach ja gar nicht hinhaut. Und sie schmeißen die ganze Aussage des Films über Bord...Schade! Denn es funktioniert, das weiß ich...nur nicht ohne mal ganz tief zu fallen.´

    Konnt ich es dir deutlicher machen?

    Liebe Grüße,
    Gabriella



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Laila Ananda - 28.11.2006, 10:06


    :)
    Hallo Naike, hallo Gabriella,

    ich finde ihr seid beide auf dem richtigen Weg. Jeder halt auf seine ganz individuelle Weise. Ich lese mit großem Interesse eure Sichtweisen und nehme auch daraus Impulse für mein Sein mit.

    Schade finde ich es auch, dass in diesem doch sehr niveauvollen Forum ziemliche Ruhe eingekehrt zu sein scheint.
    Aber vielleicht können wir ja durch unseren Wunsch, dass wieder mehr Leute sich hier beteiligen , etwas auslösen... :pc4


    herzliche Grüße



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Naike - 28.11.2006, 12:07


    Laila Ananda hat folgendes geschrieben: :)
    Aber vielleicht können wir ja durch unseren Wunsch, dass wieder mehr Leute sich hier beteiligen , etwas auslösen...
    Ja, das fände ich auch schön, Laila! :)

    Nochmal @gabriella:
    Wie Laila bereits schrieb, bei uns sind offenbar ziemlich unterschiedliche Sichtweisen im Spiel. Mit Amanda z. B. kann ich mich eher schwer identifizieren, auch wenn ich ihre Wahrnehmung teilweise schon nachvollziehen kann. Ihr Umgang mit der ganzen Thematik ist ein Weg, der den Basisglauben hat, etwas müsse durch Arbeit an der Persönlichkeit verbessert oder erlöst werden, und das deckt sich mit meinen Erfahrungen nicht.
    Aber macht ja nichts, ich freue mich dennoch über unseren Austausch.

    Liebe Grüße, Naike



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Susanne - 29.11.2006, 16:10


    Zitat: Interessant, daß meine Frage auf keine Resonanz stößt (außer bei Dir, gabriella), denn das untermauert meine Vermutung, warum die Beteiligung hier allgemein so gering ist. Ich habe mal einen Satz von Dir herausgegriffen, der meiner Ansicht nach den wichtigsten Punkt der Bleep-Sache anspricht: die Praxis. Ich fürchte mal, hier liegt der Hase im Pfeffer. Viele haben den Film gesehen, waren zurecht begeistert über die vielen neuen Eindrücke bzw. darüber, was ihr bisheriges Wissen über die Zusammenhänge der Realität bestätigt, aber nachdem das High nach dem Kinobesuch abgeklungen war, folgte auch schnell die Ernüchterung. Ich kann mir nicht vorstellen, daß auch nur einer sich NICHT gefragt hat, wie er das Ganze im Alltag umsetzen kann!

    Hallo ihr,

    also ich habe mir schon Gedanken um die Umsetzung gemacht. Ein Ergebnis ist, dass ich einige Elemente der buddhistischen Praxis auch in Hinblick auf die Bleep Erkenntnisse sehr hilfreich finde. Zum Bespiel den Blick v. Leid abzuwenden, dass sowieso nicht änderbar ist, usw. Oder das Wecken von Mitgefühl, sich einfach hinein versetzen darin dass das Gegenüber über das man sich gerade ärgert eben auch "Leid" hat und eigentlich mit seinen Mitteln (die vielleicht nicht immer die besten sind) etwas positives schaffen will. Diese Sichtweise ändert und wandelt sofort meine eigene Gefühlslage. Die Erkenntnis, dass alles was ich anderen antue oder andenke, alle schlechten Gefühle die ich ihnen gegenüber habe, schlecht für mich selbst sind. Dies ist ja eigentlich auch die eigentliche Bedeutung von Karma. Fälschlicherweise wird oft gedacht, dies bedeute soviel wie: ich hau jemand...irgendwann haut mich jemand. Gemeint ist aber vielmehr, das mein aggressives Verhalten auch auf mich selbst wirkt und nicht nur auf den anderen. Dies läßt sich mit den Filmbespielen über unsere Körperchemie noch einmal schön auf eine andere Weise betrachten. Der Film ergänzt einfach vieles.
    Aber er zeigt auch etwas ganz banales auf, für die Praxis (zumindest sehe ich das so). Mein veränderters, erweitertes Bewußtsein kann sich nicht nur in abstrakter Hirnleistung manifestieren, während ich auf dem Sofa liege. Bewußtsein wird auch durch Handeln deutlich. Wenn jemand einen sportlichen Körper hat, dann idR auch weil er Sport macht. Wenn jemand umweltbewußtsein hat, dann verhält er sich auch so, es wird auch in seinem Handeln deutlich. Und...wenn man diese "Verhaltensebene" mit einbezieht, dann sind wir bei etwas angelangt, was sehr anstrengend ist und altbekannt: Es gibt nichts gutes, außer man tut es!
    Dies wiederum hört sich weit weniger verheißungsvoll an, ist es doch auch mit Engagement und Mühen verbunden. Und an der Stelle verabschieden sich glaube ich viele Menschen und richten sich gemütlich in ihrer Bequemlichkeit ein. Menschen, die besonders großartige und geniale Leistungen erbracht haben, sind auch ganz und gar in ihrem Tun gewesen. Wie Joe Desperanza im Film sinngemäß sagt....wenn man alles um sich herum vergißt, die Zeit vergißt, sich selbst vergißt , das ist Quantenmechanik in Aktion.

    LG Susanne



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Naike - 29.11.2006, 16:22


    Hallo Susanne!

    Danke für Deine Gedanken, aber ich meinte mit Umsetzung weniger die "einfache" Realitätsgestaltung durch das eigene Verhalten, also Handeln und Veränderung der Wahrnehmung bestimmter Umstände und Situationen - was unzweifelhaft auch sehr entscheidend ist, sondern die Realitätsgestaltung à la Matrix, vom verbogenen Löffel bis zum - ich übertreibe mal - Sprung über einen 10 m breiten Abgrund. Sorry, wenn ich mich da nicht klar genug ausgedrückt habe.
    Es gibt Naturgesetze, das stimmt schon, aber was war zuerst da - die Gesetze oder der Glaube daran? Ich habe jedenfalls schon einiges Kuriose erlebt, was mit den gängigen Annahmen über die Welt nicht zusammenpaßte, aber das meiste ist zufällig passiert. Und ich gehe einfach mal davon aus, daß wenn etwas zufällig passieren kann, es auch beabsichtigt irgendwie möglich ist. Mich interessiert, wie die Wahl vonstatten geht, ob wir einen Basketball im Korb oder daneben wahrnehmen, um nochmal ein weniger spektakuläres Beispiel zu nehmen.

    SEHR neugierig, Naike :wink:



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Susanne - 29.11.2006, 18:34


    Hallo Naike

    [quote]Ich habe jedenfalls schon einiges Kuriose erlebt, was mit den gängigen Annahmen über die Welt nicht zusammenpaßte, aber das meiste ist zufällig passiert. Und ich gehe einfach mal davon aus, daß wenn etwas zufällig passieren kann,

    Was ich geschrieben habe paßt und passt doch nicht.
    Ich meine das so: wenn schon einfaches Bemühen nicht gelingt, also das was jeder als Fleiß, als Vertiefung in eine materie kennt,... dann gelingt das andere sowieso nicht. Das ist eigentlich das was ich sagen wollte. Der Basketball geht (auch) durch Training, dadurch dass man ganz in der Situation ist, in den Korb. Das andere kann meiner Meinung erst danach kommen.
    Ich selbst hatte mehrere "seltsame" Erlebnisse. Nur eines davon möchte ich beschreiben, es war das was die Buddhisten als Einheitsgefühl in der Meditation beschreiben. Die anderen entziehen sich Beschreibungen. Ich habe diese Erlebnisse als sehr beglückend empfunden. Was war der Auslöser? Der tragische Tod eines Menschen, der mir sehr nahe stand. Dieser Tod hat in mir sehr starke Gefühle ausgelöst. Aber nicht das übliche, wie Bitterkeit, Verlust, Trauer, sondern ein ganz starkes Wünschen, dass es ihm gut gehen möge, nenne es Liebe.
    Die Erlebnisse kamen einige Tage und Wochen später, aber ich führe sie eindeutig auf diese totale Intensität von Gefühlen zurück, von positiven, eigentlich sehr uneigennützigen Gefühlen. Das war ein sehr prägendes Erlebnis f. mich.
    Deshalb sagt mir Desperanzas Aussage was. Ich glaube, wenn du etwas bewußt lenken willst, dann musst du ganz und gar in dieser Situation sein, totale Intensität, absolutes hereingeben, kein anderer Gedanke, kein anderes Gefühl, nur das eine, das sich dann formen kann.
    Und wenn man nun überlegt wie schwer es manchmal ist, sich halbwegs auf etwas zu konzentrieren..... dann weiß man wie lang der Weg dahin sein kann.

    LG Susanne



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    Naike - 29.11.2006, 19:27


    Susanne hat folgendes geschrieben: Ich meine das so: wenn schon einfaches Bemühen nicht gelingt, also das was jeder als Fleiß, als Vertiefung in eine materie kennt,... dann gelingt das andere sowieso nicht.
    Ach so meinst Du das.
    Mit der Alltagswahrnehmung habe ich keine Probleme (mehr), was aber jetzt nicht heißt, daß in "meiner" Realität alles Friede, Freude, Eierkuchen ist - es ist ein oft angenommener Fehlschluss, daß, wenn es einmal "Klick" gemacht hat, nur noch Seligkeit empfunden wird, egal was gerade passiert. Aber wie dem auch sei, mein Feld der Interesse ist deshalb jetzt das weiterführende Training, wenn man es so nennen mag. Es ist mir egal, wenn dahingehend nichts dabei herauskommt, aber ich bin halt neugierig und finde es spannend, einfach mal ein bißchen herumzuprobieren. Abgesehen davon kann man sich eh nicht aussuchen, was man gerade anpeilt, da wären wir schon wieder beim Thema "Freier Wille".

    Zitat: Ich glaube, wenn du etwas bewußt lenken willst, dann musst du ganz und gar in dieser Situation sein, totale Intensität, absolutes hereingeben, kein anderer Gedanke, kein anderes Gefühl, nur das eine, das sich dann formen kann. Das ist eine wichtige Feststellung, schon bei kleinen magischen Ritualen ist es wichtig, daß man im Geschehen quasi verankert ist. Sobald man an den Einkaufszettel oder das Fernsehprogramm denkt, geht es in die Hose. :wink:

    Sei lieb gegrüßt, Naike



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    chi - 05.12.2006, 12:30


    Hallo,

    bin selbst eben erst auf dieses Forum durch eine Bewerbung (Kauf eines Filmes) aufmerksam geworden und ich denke, dass die Beantwortung der Eingangsfrage relativ einfach ist:
    a) viele kennen es schlicht und einfach nicht, wissen nichts davon
    b) viele haben auch noch nicht gezielt gesucht
    c) ganz viele arbeiten in inhaltlich ähnlichen Foren, die auch gutes Nivau haben (siehe die verschiedenen Seth-Foren, Limbic-Minds, Cafe Magica usw. usw.)
    d) für die vielen dort Registrierten ist es einfach auch eine Frage des Zeitaufwandes, wie viele andere Forenarbeit man zusätzlich noch schafft
    e) andere Gründe wurden oben schon besprochen, die ebenfalls individuell sicher stimmig sind

    Zum Film: Ich fand ihn "ganz gut", hätte mir jedoch gewünscht, selbst an einem solchen Drehbuch mitzuarbeiten und hätte dann wohl eine ganze Menge verändert fürs breite Massenpublikum, ohne dabei das Ziel des Films aus den Augen zu verlieren.

    So kann ich nur sagen, dass in dem Bleep-Film unendlich viel wirklich Wichtiges an Gedankengut, wie wir mit unserer Realitätskreation umgehen, auch wieder zu kurz kam, was z.B. in den vielen Seth-Büchern in für mich persönlich unglaublich besserer Form zu finden und vor allem zu leben ist, noch viel alltagstauglicher usw.

    Nun gut: Ein Film kann niemals 20 Bände und mehr ersetzen - niemals die Arbeit von Jahren oder Jahrzehnten an der eigenen Veränderung, sondern kann letztlich nur Impulse geben: neu anzufangen durch einen neuen Impuls, weitermachen auf dem bereits lange beschrittenen Weg usw.

    Insofern fand ich natürlich den Film generell super, weil er für so manchen diesen Impulse halt auch liefert/liefern kann/könnte - je nach Bewusstseinsentwicklung, je nach Wissen um all das, welches nicht nur im Kopf abgespeichert ist, sondern schon den Weg ins Herz, ins Tun usw. gefunden hat. Reine kognitive Kopfarbeit führt nur kurze Zeit in bestimmte Richtungen, dann kommt die Wand, die es zu durchstoßen gilt. Und die ist bei jedem anders dicht oder licht...

    Ich schreibe das alles jetzt spontan, ohne mir die inhaltliche Diskussion dieses Forums schon angeschaut zu haben, was ich versuche, bald mal nachzuholen.

    Wollte erstmal jetzt nur posten, dass dieses Forum eben auch eine Menge "Konkurrenzforen" hat - was natürlich nicht "konkurrierend", sondern letztlich erweiternd verstanden werden will.... Und hat man in einem der vielen Foren schon mal seine Heimat mit den Menschen gefunden, ist es oftmals eine Kraftfrage, wie viele andere Foren halt noch zusätzlich "zu schaffen" sind....

    Lieber Gruß
    Chi



    Re: Grund für die geringe Beteiligung?

    elias - 06.12.2006, 13:23

    Beteiligung im forum
    Hi,

    habe ich mich auch gefragt,
    dann sah ich auf der 1. Seite ganz unten, das bis abends um 22Uhr ca 100 Besucher im forum waren, aber registrieren tun sich davon relativ wenige,

    vielleicht haben diese Menschen einfach nur Lust zu lesen und sich die Essenz mitzunehmen.

    die ca 210 registrierten Benutzer schreiben aber auch auf einem sehr hohen Niveau, was ich geil finde, da spürt man wie weit die Leute teilweise sind...:wink:

    wenn 100 Besucher am Tag ins Forum gehen ist dass doch schön....so..oder

    gruss
    Elias :idea:



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