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Re: Momentaufnahmen allgemein (written by Aurelius)
Aurelius - 23.11.2006, 00:06Momentaufnahmen allgemein (written by Aurelius)
Eine Momentaufnahme von Timotheus.
Alle Rechte bezüglich des Lietextes trete ich selbstverständlich an dessen Verfasser ab.
Selbstverständlich NICHT spielrelevant.
Aurelius
Tara
Viktor starrte Markus an und dieser konnte sich ein Lächeln der Genugtuung nicht verkneifen. Er hasste Machtkämpfe, doch selbst ihm war klar, dass er mit dem Kommando über die Nachtschatten die Balance extrem verändert hatte und das Verhältnis in keiner Relation mehr stand. Die beiden rivalisierenden Orden waren nun unter seiner Person vereint und würden ihre Kraft nicht länger damit vergeuden müssen, sich vor den anderen zu schützen. Das versetzte Markus in Hochstimmung.
Viktor schenkte sich die üblichen Floskeln und vermied sogar das Spiel der subtilen Andeutungen. Ruhig sagte er: „Du wirst den Orden vernichten.“
Markus zog eine Augenbraue hoch und schmunzelte. „Keine Angst, Viktor. Ich werde deinen… meinen Orden nicht auflösen. Auch wenn ich Pazifist bin, weiß ich um seinen Nutzen und seine Fähigkeiten. Sagen wir, ich wieder die Führungsstruktur ein wenig reorganisieren, aber du brauchst keine Angst haben, dass deine ehemaligen Schützlinge in der Versenkung verschwinden.“
Markus lächelte erneut, doch Viktor schüttelte den Kopf.
Schlanke Hände fuhren zaghaft und nachdenklich die Linien seiner Wangen nach. Die hellen Augen folgten jeder Bewegung, die ihre Muskeln und Sehnen unter ihrer Haut abzeichneten.
Er senkte halb die Lider, gewahrte jeden sanften Schatten, jede weich gezeichnete Linie, beobachtete still das Spiel von Licht und Dunkel auf ihrer makellosen Haut.
„Davon rede ich doch überhaupt nicht!“ entgegnete er ein wenig ungehalten und wurde dann wieder ruhig. „Tatsächlich wäre mir sogar lieber, wenn du ihn auflösen würdest.“
Markus zog erneut eine Augenbraue hoch, konnte sich aber gut vorstellen in welche Richtung Viktors Gedanken wohl gingen. Löste er den Orden auf, so konnte sich auch Viktor wieder der bereits ausgebildeten Vampire bedienen, während er sich jetzt alles durch Markus absegnen lassen musste. Der Corvinus-Sohn konnte nicht umhin eine gewisse Schadenfreude zu empfinden. Dennoch war er nicht so leichtsinnig, diesen seltsamen Zug, welchen Viktor andachte, zu ignorieren. Selbst wenn seine Gedanken mit Markus’ Verdacht übereinstimmten, war es ein ungewöhnlicher Gedankengang für einen Mann wie Viktor.
„Wovon sprichst du dann?“ fragte er daher nach, während seine weiße Hand sich um einen Kelch, gefüllt mit Wein, schloss und ihn an die Lippen führte.
Ihre blauen Augen wirkten in dem gedämpften Licht dunkel und doch konnte er sehen, dass sie sich verändert hatten. Während ihre Hand sich sanft über seine legte und sie vorsichtig an ihre Lippen führte, ihren Hals hinunter gleiten ließ und schließlich dort innehielt, wo ein Herz hätte schlagen sollte, gewahrte er, dass der Schmerz und die Bürde aus ihrem Blick gewichen waren.
Was hatte er ihr nur angetan?
„Du besitzt nicht die Stärke einen Mann wie Timotheus zu kontrollieren.“ Sagte Viktor einfach. „Du hast nicht die Erfahrungen, die du bräuchtest, um ihn zu verstehen.“
Markus trank schweigend einen Schluck der roten Flüssigkeit und wandte sich dann von Viktor ab. Es war korrekt, dass Timotheus nicht wirklich seiner Linie entstammte, sondern ein Geschöpf seines „Rivalen“ war. Es konnte selbstverständlich sein, dass Markus einige Schwierigkeiten haben würde, den Mann mit den Bernsteinaugen zu begreifen, doch er hatte die Ewigkeit Zeit das zu ändern und außerdem die Befehlsgewalt über ihn. Er musste ihn nicht verstehen, um ihm Aufgaben zuzuteilen, die sich nicht mehr ausschließlich auf das Töten von Lycanern beschränkten.
„Vielleicht habe ich diese Erfahrungen nicht. Aber vielleicht kann ich den Mann dazu bringen das zu tun, wo ich Erfahrung habe.“ Erwiderte Markus und wandte sich erneut um. Viktor betrachtete ihn interessiert, aber gleichzeitig auch seltsam resigniert.
„Ich dachte mir schon, dass du etwas Derartiges sagen würdest, Markus. Das ist der Grund, weshalb ich eben aussprach, dass dir etwas fehlt. Du verstehst einfach nicht, dass Timotheus nicht zu ändern ist. Das Wesen, das diesen Namen trägt, hat sich selbst erschaffen und definiert- auf meinen Befehl hin, gewiss- aber dennoch hat er sich selbst eingesperrt. Er ist die Nachtschatten und wenn du versuchst das zu ändern, wirst du versagen.“
„Versagen.“ Sagte Markus spöttisch. „Was kümmert es dich?“
Viktor schien die Frage zu ignorieren und fixierte den Corvinus-Sohn stattdessen mit seinen blauen Augen.
„Du wirst Timotheus vernichten und mit ihm die Nachtschatten.“
Ihre Lippen streiften seine, flüchtig. Als sie sich wieder von ihm löste, war in ihren Augen Unsicherheit, Angst und er wusste, dass sein Blick ähnlich sein musste. Schließlich jedoch löste er seine Finger von ihrem stummen Herz und nahm ihr Gesicht zärtlich zwischen beide Hände, bevor er sie sanft küsste und damit eine Entscheidung fällte, die er nie wieder würde rückgängig machen können.
„Ich werde ihn verändern!“ entgegnete Markus scharf. „Das ist ein Unterschied!“
Viktor wandte sich nun seinerseits ab und verschränkte die Hände hinter dem Rücken. „Du hörst mir nicht zu.“ Sagte er leise, aber schneidend.
„Doch, ich höre dir ständig zu, Viktor! Ich habe genau vernommen, was du gesagt hast! Du glaubst, dass ich Tim nicht verstehe, dass mir die Erfahrung,“ Er spie das Wort förmlich aus. „Für etwas wie den Orden der Nachtschatten fehlt, doch in Wirklichkeit traust du mir doch nur die Stärke und Disziplin nicht zu, diese Leute zu führen, weil du denkst, dass ich mich durch meine Leidenschaft leiten lasse!“
„Und ist es nicht so?“ fragte Viktor wütend zurück und funkelte Markus erneut an. „Ist es nicht das, worauf du so stolz bist? Deine Leidenschaft und deine Gefühle? Diese Vampire, Markus, sie lernen in den ersten Jahren ihrer Ausbildung, dass es für sie keine Gefühle mehr gibt! Nie wieder! Du weißt wie alt Timotheus ist… jetzt überlege dir einmal seit wie vielen unendlichen Jahren dieser Mann bereits in einer leidenschaftslosen und kalten Finsternis lebt und dann sag mir noch einmal ins Gesicht, dass du ihn ändern willst!“
Er spürte ein lautloses Schluchzen durch ihren Körper gleiten und schloss die Augen. Er konnte ihren Schmerz deutlich spüren, sich jedoch nicht vorstellen, wie er in ihr gewütet haben mochte all die Jahre lang. In der Liebe aber vergab man und still ließ sie ihre Leidenschaft die Trauer fortspülen, die in ihr war.
Langsam gab er ihren Händen und Armen nach, die ihn sanft zu Boden zogen, doch während ihre Lippen über seine kalte Haut glitten und die Finger durch sein Haar fuhren, war es an ihm die Lider zu senken und still glitzernde Tränen zu vergießen. In ihm tobte ein Chaos an Gefühlen, paarten sich unendliche Freiheit und die Gewissheit von nun an keinen Platz mehr im Leben zu haben und seine Züge verzerrten sich gleichermaßen vor Leidenschaft und Schmerz, während ihre Körper miteinander verschmolzen.
Markus starrte Viktor an.
„Ich werde ihn ändern, Viktor und du wirst mich nicht daran hindern! Timotheus mag alt sein, aber er war nicht immer dein Geschöpf! Ich kann ihm wiedergeben, was er vorher einstmals besessen haben mag und die Nachtschatten damit vielleicht weniger effizient machen, aber dafür in ihren Individuen um ein vielfaches bereichern! Ich werde sie nicht dazu zwingen in Kälte zu leben!“
„Sie funktionieren nur, weil sie in Kälte leben!“ fuhr Viktor dazwischen. „Markus, das ist kein Orden wie der der Pathfinder, die sich den Luxus erlauben können, sich mit Gefühlen, Vergeistigung und Schönheit auseinander zu setzen! Das ist eine Kaste von Kriegern und wenn du die Fäden der Kontrolle zerreißt, stürzt du sie damit in ein heilloses Chaos, das sie nicht verstehen.“
„Sie werden verstehen. Sie sind keine unmündigen Kinder, auch wenn du sie gerne dazu gemacht hättest.“
„Es geht nicht darum, was ich gemacht hätte, sondern was du tun wirst!“ zischte Viktor. „Wir befinden uns am Rande eines Krieges… genau genommen sind wir bereits mitten drin und ich halte es für wenig klug ihn alleine mithilfe der Todeshändler zu betreiben!“
„Die Rider…“ begann Markus, doch Viktor winkte wütend ab.
„Die Rider mögen ganz amüsant sein, deine Pathfinder unbestreitbar auch, aber für einen Krieg, der sich über Jahrhunderte erstrecken kann, sind beide Orden nicht ausgelegt! Die Tiere der Rider sind viel zu kostbar, um sie zu opfern. Die Stärke der Pathfinder liegt darin ungesehen zu bleiben und auf Pfaden zu wandeln, die außer ihnen niemand betreten kann, aber keine der beiden Fraktionen ist dazu geeignet sich in den blutigen, schmutzigen und sicherlich niederträchtigen Nahkampf mit einem Lycaner zu stürzen!“
Hätten ihre Herzen schlagen können, so hätten sie es im selben Rhythmus getan. So aber blieben ihnen nur die Bewegungen ihrer Körper und dennoch glaubte Timotheus für einen winzigen Moment lang wieder lebendig zu sein, als sie seinen Namen flüsterte, ihre Züge sich dank ihrer Leidenschaft verwandelten, um nur noch schöner zu werden und er den Augenblick höchster Erfüllung mit ihr teilen durfte, nach dem sie sich so lange gesehnt hatte. Seine Stimme glich weiterhin dem Hauch, der sie immer gewesen war, doch dieses eine Mal schien sie nicht aus der Kälte eines Grabes entstanden zu sein, sondern war von Leidenschaft und Liebe geschliffen und weich geworden.
Für die Zeit eines Lidschlags spülte das Gefühl der Freiheit all seinen Schmerz fort und er konnte sich fallen lassen, während ihr Körper sich sanft an ihn schmiegte. Der Lidschlag aber endete und mit ihm zerbrach auch sein Elysium, doch sie spürte die beiden Tränen nicht, welche auf ihre Wangen fielen und sie hinab rannen, als wären es ihre eigenen. Ihre Augen blieben geschlossen.
Markus fixierte Viktor wütend. „Unterstell mir nicht, ich hätte keine Ahnung vom Kampf! Ich weiß wie er aussieht und ich weiß, was auf meine Leute wartet. Ihnen die Emotionen abzuerziehen und damit alles zu nehmen, was dieses Leben in der Dunkelheit lebenswert macht aber, ist keine Lösung, Viktor. Es ist grausam.“
„Es hat Jahrhunderte lang funktioniert.“ Erwiderte sein Kontrahent lakonisch und wütend hieb Markus mit einer Faust auf den Tisch.
„Was aber nicht heißt, dass es keine bessere Lösung geben kann!“
Sie funkelten sich an und der Vampirälteste begriff, dass sie im Prinzip einen Konflikt, den sie seit Ewigkeiten austrugen nur auf einen anderen Ausgangspunkt konzentriert hatten. Sie würden füreinander keine friedliche Lösung finden. Das war nicht möglich. Andersfalls wäre ihre eigene persönliche Fehde längst beigelegt gewesen.
Markus verschränkte die Arme vor der Brust und fixierte Viktor.
„Schluss damit! Der Orden untersteht meiner Befehlsgewalt, was nicht zuletzt deine Entscheidung gewesen ist. Es hätte dich nicht viel gekostet Tim am Leben zu erhalten, aber du hast ihn weggeworfen wie eine Waffe, die schartig geworden ist anstatt sie neu zu schleifen.“
Viktor zog verächtlich eine Augenbraue hoch.
„Ich werde tun, was ich für richtig halte und das Kriterium ob dir meine Entscheidungen passen oder nicht steht wie du weißt auf meiner Liste ganz unten. Also vergeude nicht deine Energie für etwas, das du nicht ändern kannst.“
Viktors Züge wurden hart und die Muskeln an seinem Kiefer traten hervor, während er sich zwang herunter zu schlucken, was er hatte sagen wollen.
„Er wird dir durch die Finger rinnen wie heißer Wüstensand!“ wisperte er schließlich leise und grimmig, wandte sich dann ab und verließ mit polternden Schritten den Raum. Nachdenklich sah Markus ihm nach und trat dann zum Fenster, um in die Nacht hinauszusehen. Bis zum Sonnenaufgang war es nicht mehr weit und wenn er sich nicht verletzen wollte, würde er bald die fensterlosen Räume seiner Residenz aufsuchen müssen.
Schweigend blickte er über das Land, welches unter ihm lag und lauschte versunken einem fernen Heulen in der Nacht.
Ja, es war Krieg, aber Markus war nie bereit dazu gewissen, einen alleine das Leid aller tragen zu lassen. Die Nachtschatten hatten ein Recht darauf zu erfahren, was sie weggaben. Er würde schon eine Lösung finden können, den Orden nicht zu zerstören und doch zu etwas zu machen, das ansatzweise das Prädikat „emotional“ verdient hatte.
Entschlossen wandte sich der Vampirfürst ab und steuerte auf die Tür zu, die ihn auf den Korridor und zu seinen Gemächern führen würde.
Schweigend blickte er auf sie herab, während sie still schlief. Er hatte die Zeichen der Erneuerung auf ihre Stirn gemalt, ihren Geist geklärt, sanft alles von ihr genommen, unter dem sie so gelitten hatte und sie damit zu einem Nachtschatten gemacht, wie es einen besseren nie wieder geben würde. Sie hatte vorher schon alles besessen, was es brauchte, um eine Position zu bekleiden, wie er sie innehatte. Oder gehabt hatte.
Keine Erinnerung würde bleiben. Kein Schmerz würde sie mehr innerlich zerreißen. Für ihn, der er die längste Zeit seines Lebens die Stille gekannt hatte, war dies der einzige Weg, den er verstand, um ihr zu helfen. Dass es vielleicht nicht richtig war, konnte er nicht begreifen.
Schweigend wandte er sich um, jedes Detail ihres makellosen Körpers noch immer vor seinem inneren Auge.
Er hatte alles gelöscht, was sie belasten könnte. Bis auf eines.
Still schritt Timotheus die dunklen Gänge entlang, ohne die anderen wenigen Vampire wahrzunehmen, die seinen Weg kreuzten. Er musste sich auf das Bild konzentrieren, denn sonst würde es ihm entwischen und verblassen wie die Finsternis der Nacht im Angesicht des beginnenden Morgens.
Er hielt kurz inne und hob den Blick, dann legte sich seine Hand behutsam auf den Öffnungsmechanismus des Geheimgangs und einsam wie nahezu jedes Mal zuvor glitt er durch die Tür hindurch.
Seine Schritte hallten in dem schmalen Gang wider, kamen kurz ins Stocken, verklangen und wurden dann erneut aufgenommen.
Langsam öffnete sich eine zweite Tür und das graue Licht der beginnenden Morgendämmerung erwartete ihn. Das Bild war geblieben. Langsam studierte er die Linien wie er es zuvor getan hatte, das Spiel von Hell und Dunkel, die sanften Schatten auf ihrer Haut. Er streckte die Hand danach aus, lächelte und blickte auch dann noch auf ihren Körper, als er langsam immer heller zu werden schien, von innen heraus leuchtete und schließlich zu strahlendem Licht wurde, das ihn umfing und verbrannte.
Ein lauer Wind fuhr durch die Wipfel der Bäume und zerwehte einen kleinen Haufen von grauer Asche, bevor er einen Teil von ihr mit sich nahm.
Mit einem endgültigen Hallen fiel irgendwo eine Tür ins Schloss.
Dann legte sich Stille über den Wald.
Bed of Roses
Sitting here wasted and wounded
at this old piano
Trying hard to capture
the moment this morning I don't know
'Cause a bottle of vodka
is still lodged in my head
And some blond gave me nightmares
I think she's still in my bed
As I dream about movies
they won't make of me when I'm dead
With an ironclad fist I wake up and
French kiss the morning
While some marching band keeps
its own beat in my head
While we're talking
About all of the things that I long to believe
About love and the truth and
what you mean to me
And the truth is baby you're all that I need
I want to lay you down on a bed of roses
For tonight I sleep on a bed on nails
I want to be just as close as the Holy Ghost is
And lay you down on a bed of roses
Well I'm so far away
That each step that I take is on my way home
A king's ransom in dimes I'd given each night
Just to see through this payphone
Still I run out of time
Or it's hard to get through
Till the bird on the wire flies me back to you
I'll just close my eyes and whisper,
baby blind love is true
I want to lay you down on a bed of roses
For tonight I sleep on a bed of nails
I want to be just as close as the Holy Ghost is
And lay you down on a bed of roses
The hotel bar’s hangover whiskey's gone dry
The barkeeper's wig's crooked
And she's giving me the eye
I might have said yeah
But I laughed so hard I think I died
When you close your eyes
Know I'll be thinking about you
While my mistress she calls me
To stand in her spotlight again
Tonight I won't be alone
But you know that don't mean I'm not lonely
I've got nothing to prove
For it's you that I'd die to defend
I want to lay you down on a bed of roses
For tonight I sleep on a bed of nails
I want to be just as close as the Holy Ghost is
And lay you down on a bed of roses
I've got nothing to prove
For it's you that I'd die to defend
Re: Momentaufnahmen allgemein (written by Aurelius)
Aurelius - 24.11.2006, 13:53
Reflektionen eines noch nicht existenten Charakters.
Habt ihr jemals geliebt?
"Habt ihr schon einmal geliebt?
Habt ihr gewusst, wie sich derjenige fühlt, den ihr liebt, wenn er nur den Raum betritt, euch nur einen Blick zuwirft, nur eine winzige Geste macht und jedes Detail an ihm euch so bekannt vorkommt, als wärt ihr mit ihm aufgewachsen?
Habt ihr schon einmal die Hitze gefühlt, die euch durchflutet, wenn er euch berührt und den Schmerz eines Blickes, der so sanft ist, dass er nicht mehr sanft zu nennen ist?
Habt ihr schon einmal geschworen all das, was euch ausmacht, all das was ihr seid bedingungslos wegzugeben, um ihn zu schützen? Würdet ihr sterben, um sein Leben zu bewahren? Würdet ihr ihm folgen bis ans Ende seiner Welt und darüber hinaus? Könntet ihr ihm verzeihen, dass er euch einen Schmerz zugefügt hat, der aus nicht weniger als der Zerstörung eurer Welt resultiert? Könnt ihr Hass vergessen, verschwinden lassen, euch verleugnen, um zu euch zu stehen und Liebe zu empfinden?
Könnt ihr verstehen, dass euch ein Mensch Mitgefühl entgegen bringt, wo es in eurem Leben doch nur Schwärze und Hass gegeben habt? Könnt ihr euch vorstellen, dass ihr ihm so gefallt, wie er euch sieht? Könnt ihr euch vorstellen geschätzt zu werden?
Und könnt ihr euch vorstellen, dass er all das tut und euch doch nicht liebt? Könnt ihr begreifen, was es bedeutet zu spüren, dass ihr nur diesem Menschen diesen einen besonderen Teil eurer Selbst geben könnt und er ihn nicht haben möchte? Könnt ihr ermessen, was es bedeutet euch bereitwillig aufzugeben und doch all das, was ihr zu geben vermögt nicht genug ist? Könnt ihr den endlosen Schmerz empfinden gemocht, aber nicht geliebt zu werden und nichts dagegen tun zu können? Könnt ihr akzeptieren, dass es diese Grenze gibt, die niemand zu überschreiten vermag und deren Überwindung doch so wichtig für euch ist?
Könnt ihr diese Liebe, dieses eigennützige Bedürfnis eurer Selbst in das Wohlwollen verwandeln ihn gehen zu lassen? Könnt ihr die Freude empfinden zu wissen, dass er glücklich ist und seinen Weg geht, auch wenn ihr nicht mehr an seiner Seite seid? Könnt ihr Frieden finden mit der Gewissheit, dass nicht ihr diejenige seid, die ihm all das geben kann, was er sich wünscht? Könnt ihr so tief lieben, dass ihr loslassen könnt?
Könnt ihr mir darauf Antworten geben?
Und nun...
Habt ihr jemals geliebt?"
Shi’enna saba Fenlaray
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