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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Vanora - Mandy Forum: Gestüt Heaven Horse Forenbeschreibung: Das hier isr das Forums von Gestüt Heaven Horse aus dem Unterforum: Vanora Antworten: 2 Forum gestartet am: Dienstag 06.06.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Der erste Tag oder Planungsschwierigkeiten Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 4 Monaten, 11 Tagen, 20 Stunden, 37 Minuten
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Re: Der erste Tag oder Planungsschwierigkeiten
Vanora - 12.11.2006, 00:24Der erste Tag oder Planungsschwierigkeiten
Am nächsten Morgen erwachte Vanora früh und durchgefroren. Die Wolldecken waren für diese Jahreszeit wohl doch nicht genug. „Na, dann weiß ich ja, was ich heute mindestens vorhabe: Bett aufbauen und Bettwäsche waschen!“, murmelte sie vor sich hin. Der Notizblock und der Kuli waren vergessen und so streckte sie sich, bevor sie nach den Kisten mit der Beschriftung „Bad“ und „Kleidung“ suchte, um ihr Waschzeug und ein paar Klamotten herauszusuchen, schließlich konnte sie nicht den ganzen Tag in dem dünnen Nachthemd, was eigentlich ein übergroßes T-Shirt ist, bleiben.
Als sie die Sachen, die sie brauchte, beisammen hatte, begab sie sich in das Bad, duschte ausgiebig, putzte sich die Zähne und verfluchte sich bei dem Gedanken, dass sie vergessen hatte, etwas zu Essen für den nächsten Tag mitzunehmen. Also würde sie als nächstes nicht das Bett aufbauen, sondern versuchen, rauszufinden, wo ein Bäcker, ein Supermarkt, ein Metzger, ein was-weiß-ich-nicht-noch-was war... aber erst nach Putzen der Küche... Uff, da hatte sie ja einiges vor...
Während sie sich die Haare föhnte, machte sie einen ungefähren Zeitplan. Es war jetzt zehn Uhr, für die Küche würde sie sicher zwei Stunden brauchen, rechnete sie also sicherheitshalber drei, falls etwas Unerwartetes passierte. Dann war es also eins. Das wäre noch genug Zeit, um die Gegend zu erkunden. Aber nein, das war Blödsinn, wie sollte sie denn ohne was zu Essen oder Trinen in den Tag starten? Also nochmal. Sie würde erst ein wenig die Gegend erkunden und dann erst putzen, einräumen, waschen und aufbauen... Sie stellte den Föhn ab und zog sich fertig an.
Na dann, nichts wie los. Unten holte sie ihr Fahrrad aus dem Keller (noch so ein Luxus, weshalb sie sich für diese Wohnung entschieden hatte) und macht sich auf den Weg. Wohin zuerst? Nach rechts, da war die Straße ruhiger und sie konnte sich während des Fahrens auch umschauen. Allerdings dauerte es eine ganze Weile, bis sie einen Supermarkt fand. Dafür hatte der einen Bäcker und Metzger gleich integriert. Auch etwas. Also kaufte sie, was sie brauchte und fragte anschließend einen anderen Kunden, ob der einen Supermarkt näher an der Straße wußte, in der sie wohnte. Aber nein, wusste er leider nicht. Auch egal, ein wenig Fühsport tat schließlich gut. Und so bedankte sie sich, packte ihre Einkäufe in den Korb und fuhr wieder nach Hause. Sie sollte sich einen Stadtplan besorgen, um sich besser zurecht zu finden...
Wieder zuhause suchte sie sich erstmal ein gefülltes Hörnchen aus der Tüte vom Bäcker und machte es sich auf einer der Anrichten bequem und ließ es sich schmecken. Danach ging es mit frischem Elan ans Putzen. Das brauchte bei den Hängeschränken (wann hatte man da das letzte mal oben drauf gewischt?), den Kühlschränken (ordentlich abtauen geht anders), dem Herd (ächts, wie viele Generationen Fett waren das?) und den Schubladen (wenn man die Einlagen rausnahm, musste man nur noch mal kurz durchwischen) natürlich seine Zeit, aber nach 2 ½ Stunden war sie fertig und besah sich zufrieden ihr Werk. Also suchte sie die Kisten mit der Beschriftung „Küche“ heraus und begann, alles einzuräumen, was unendlich lange zu dauern schien, aber irgendwann hatten nicht nur Gläser und Töpfe, sondern auch Besteck und Siebe einen Platz befunden, so wie Spülmittel, Teller, Schere, Messerblock und und und...
Eigentlich war sie zu fertig, um das Bett noch aufzubauen, aber sie wollte keines Falls nochmal so frieren morgens. Also suchte sie die Kisten mit „Schlafzimmer“ und steckte die Bettwäsche in die Waschmaschine. Während die lief, machte sie sich erst ein belegtes Brötchen und baute dann das Bett auf.
Doch natürlich wurde das Bettzeug bis zum abend nicht trocken und so verfrachtete Vanora wenigstens Luftmatratze, Kuscheltier-Kopfkissen und Wolldecken auf das Bett, sodass morgen wenigstens die Verspannungen ausbleiben würden. Dabei fiel ihr der Notizblock und der Stift wieder auf, aber sie hatte wirklich vergessen, was sie in der vergangenen Nacht geträumt hatte. Aber vielleicht erinnerte sie sich ja morgen...
Re: Der erste Tag oder Planungsschwierigkeiten
Mandy - 15.11.2006, 18:06
Schoener Bericht, na dann viel Spaß noch beim einrichten vom Rest.
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