Borussia Dortmund : Alemannia Aachen 0:0

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    Re: Borussia Dortmund : Alemannia Aachen 0:0

    Starbuck77 - 08.11.2006, 01:37

    Borussia Dortmund : Alemannia Aachen 0:0
    0:0 - BVB das stärkere Team,
    aber glücklos gegen Abwehrbollwerk

    [7.11.] Borussia Dortmund kann im eigenen Stadion nicht mehr gewinnen! Nach zuvor fünf vergeblichen Anläufen in Liga und Pokal erreichte der BVB am Dienstag Abend im Bundesliga-Heimspiel gegen Alemannia Aachen nur ein 0:0-Unentschieden. Der BVB zeigte sich dabei durchaus engagiert und erspielte sich zahlreiche Chancen, fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor verhinderte am Ende jedoch einen Sieg.


    Aus dem SIGNAL IDUNA PARK
    berichten Boris Rupert und Johannes Vorspohl

    67.500 Zuschauer sahen ein Spiel, in dem Borussia Dortmund über weite Strecken feldüberlegen war. Alemannia Aachen hingegen begnügte sich vorrangig damit, den Spielaufbau der Gastgeber zu stören und aus einer kompakten Defensive heraus auf Chancen zu lauern. Trotz guter Chancen in der ersten Hälfte und in der Schlussphase musste sich der BVB mangels Effektivität am Ende der Partie mit einer 0:0-Punkteteilung begnügen. Die wohl größte Chance vergab Nelson Valdez mit einem Schuss aus fünf Metern (85.).

    Ausgangslage:
    Der Tabellen-Achte traf auf den Dreizehnten. Während der BVB seit fünf Spieltagen ungeschlagen war, aber zuletzt drei Mal hintereinander nicht hatte gewinnen können, verlor der stark gestartete Aufsteiger die letzten drei Partien und musste dabei elf Gegentore hinnehmen. Sechs Plätze lagen sogar zwischen beiden Klubs beim Blick auf die Heim- und Auswärtstabelle: Hier war Aachen mit zwei Siegen (in Hannover und Mainz) allerdings Sechster, der BVB mit der Bilanz von nur einem Sieg (Hamburg) und vier Unentschieden lediglich Zwölfter.



    Sahin kam nach 22 Minuten für den verletzten Degen.
    Personalien:
    Neben den Langzeitverletzten Kehl, Metzelder und Ricken (nach Schulterverletzung erst Anfang Januar wieder fit) konnte Trainer van Marwijk mit einer Ausnahme - Saka rückte für den am Fuß verletzten Tyrala in den Kader - auf das gleiche Personal wie beim 1:1 gegen Bielefeld zurückgreifen. Wörns, Amedick und Degen meldeten sich rechtzeitig fit. Bei Aachen stand nur Ex-Borusse Krontiris auf der Verletztenliste, außerdem fehlte der für dieses eine Spiel aus dem Kader suspendierte Schlaudraff. Für ihn spielte Lehmann. Fiel und Stehle erhielten den Vorzug vor Reghecampf und Pinto.

    Taktik:
    Auch gegen Aachen lief der BVB in einer 4-3-3-Grundordnung auf, begegnete dem 4-2-3-1-System des Gegners jedoch mit der gebotenen Flexibilität: Degen und Dede rückten meist auf ins Mittelfeld und übernahmen Aachens offensive Außen Dum und Fiel, wobei Letzterer nicht starr an der Linie klebte, sondern oft nach innen zog (und es dann mit Kringe zu tun hatte). Im Abwehrzentrum war überwiegend Amedick mit der Bewachung von Ebbers, der einzigen Aachener Spitze, betraut. Kruska duellierte sich im Mittelfeld mit Rösler. Im Angriff wurde Valdez von Leiwakabessy beschattet, Herzig übernahm Frei und Smolarek traf auf Stehle. Nach Degens frühem, verletzungsbedingtem Ausscheiden (muskuläre Probleme im rechten Oberschenkel, 22.) rückte Kringe auf die Rechtsverteidiger-Position, Sahin übernahm den Part im halblinken Mittelfeld.



    Rassiger Zweikampf: Moses Sichone gegen Ebi Smolarek.
    Spielverlauf & Analyse:
    Der BVB nahm die Partie durchaus engagiert auf und war bemüht, den Gegner aus der Kaiserstadt früh zu stören und unter Druck zu setzen. Einzig an der Effektivität mangelte es den Gastgebern in den ersten 45 Minuten. Von Alemannia Aachen war dagegen wenig zu sehen, die Gäste beschränkten sich darauf, kompakt defensiv zu stehen und den Spielaufbau der Borussen zu stören. Zum ersten Mal zu Worte meldeten sich die Borussen in der 6. Minute. Nach einem Freistoß von Alexander Frei köpfte Martin Amedick knapp neben dem Aachener Gehäuse vorbei.

    Nach einer schönen Kombination über Kruska und Kringe hatte Alexander Frei in der 19. Minute die bis dato größte Chance. Seinen wuchtigen 20-Meter-Schuss konnte Alemannia-Keeper Kristian Nicht gerade noch neben das Tor lenken. Wenige Minuten später musste Bert van Marwijk verletzungsbedingt wechseln: Für den angeschlagenen Philipp Degen (Oberschenkelverletzung) kam Nuri Sahin (22.), der Florian Kringes Position im halblinken Mittelfeld übernahm. Kringe seinerseits rückte dafür auf Degens vakanten Platz in der linken Viererkette.

    Nach einer knappen halben Stunde erhöhten die Borussen den Druck und drängten nun auf das Führungstor, einziges Manko blieb die Chancenauswertung. Sowohl Nuri Sahin (32.), als auch der starke Frei (34.) und Ebi Smolarek (39.) gelang es nicht, den Ball im Tor der Aachener unterzubringen. Daran änderte sich auch bis zum Pausenpfiff nichts mehr. Trotz klarer Feldüberlegenheit und deutlich höherem Ballbesitz ging die Elf von Bert van Marwijk mit einem 0:0 in die Kabine.



    Degen, der meist ins Mittelfeld aufrückte und Dum übernahm (Spielszene), musste Mitte der ersten Halbzeit wegen muskulärer Probleme verletzt raus.
    Der BVB agierte in der ersten Viertelstunde nach der Pause weiter schwungvoll, Valdez (48.) und Frei nach einem Kopfball von Amedick (60.) konnten das Leder jedoch nicht in das Gehäuse von Kristian Nicht befördern. Ob der mangelnden Effektivität vorm Aachener Tor machte sich bei den Borussen unter den Augen der 67.500 Zuschauer im SIGNAL IDUNA PARK in der Folge spürbar Verunsicherung breit. Die Kombinationen im Spielaufbau missglückten, oft gingen Bälle schon im Mittelfeld verloren und brachten die Defensive so in Bedrängnis.

    Die Alemannen, die sich in den ersten 60 Minuten damit begnügt hatten, defensiv zu stehen und auf Konter zu lauern, profitierten von dieser Dortmunder Verunsicherung und fanden besser ins Spiel. Sie übernahmen Räume im Mittelfeld und erspielten sich auch Chancen. Der BVB hatte Glück, als Christian Fiel ein Ball aus aussichtsreicher Position versprang (70.).

    Bert van Marwijk versuchte die Offensive zu beleben und brachte Mathew Amoah für den engagierten Smolarek (72.). Der Offensivhunger der Gäste aus der Kaiserstadt war dagegen wenige Minuten später schon wieder vorbei. Die Aachener mauerten sich wieder in ihrer eigenen Hälfte ein. Doch dem BVB fiel gegen dieses Abwehrbollwerk nur wenig ein.

    Erst in den letzten fünf Minuten zündeten die Gastgeber ihre Schlussoffensive. Doch sowohl Nelson Valdez mit einer Riesenchance aus fünf Metern (85.) als auch Martin Amedick mit einem Kopfball nach der anschließenden Ecke scheiterten an Kristian Nicht. Bis zum Schlusspfiff passierte nichts mehr. Ein durchaus engagierter BVB, der über weite Teile der Partie feldüberlegen war, musste sich mangels Effektivität mit einem 0:0-Unentschieden zufrieden geben.



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