Zaubertränke

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    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:19

    Zaubertränke
    Zaubertränke

    Das Fach Zaubertränke wurde in Hogwarts von 1981-1996 von Prof. Snape unterrichtet. Gerne erklärte er seinen Erstklässlern, dass sie bei ihm lernen könnten, "wie man Ruhm in Flaschen füllt, Ansehen zusammenbraut, sogar den Tod verkorkt …" – allerdings glaubte Snape selbst nicht, dass viele Schüler sein Fach lieben werden.
    Seit September 1996 unterrichtet der aus dem Ruhestand zurückgekehrte Prof. Slughorn dieses Fach.
    Das Brauen von Zaubertränken ist eine Wissenschaft, bei der alle möglichen Regeln befolgt werden müssen. Die Zutaten müssen in exakter Reihenfolge und zur richtigen Zeit dem Gebräu hinzugefügt werden, sonst kann es passieren, dass ein Kessel schmilzt, bei manchen Zaubertränken muss rechts herum gerührt werden, bei anderen links herum, auch das Feuer unter dem Kessel braucht die richtige Temperatur, und dann gibt es Tränke, die ein paar Tage reifen müssen, ehe man weiter arbeiten kann, während andere einen ganzen Monat benötigen. Alles in allem ist es eine sehr komplexe Wissenschaft.
    Zaubertränke ist von der 1. bis zur 5. Klasse ein Pflichtfach.
    Die Gryffindors müssen sich bei ihren Doppelstunden das Klassenzimmer für Zaubertränke mit den Slytherins teilen.
    Die Fortgeschrittenen-Kurse werden ab der 6. Klasse häuserübergreifend gelehrt.
    Anspruchsvolle Berufe, wie Auror oder Heiler, verlangen in diesem Fach einen UTZ-Abschluss.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:20


    Blutbildungstrank

    Nach der Attacke der Schlange auf Mr Weasley im Ministerium konnten die Heiler des St.-Mungo-Hospitals zunächst kein Gegenmittel finden, das die gerinnungshemmende Wirkung des unbekannten Schlangengiftes neutralisiert hätte. Bis Heiler Smethwyck dies gelang, wurde Arthur Weasley stündlich ein Blut bildender Trank verabreicht, der den anhaltenden Blutverlust ausglich.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:22


    Trank zur Heilung von Furunkeln

    Diesen einfachen Trank ließ Prof. Snape die Erstklässler in ihrer ersten Zaubertrankstunde brauen.
    Er besteht aus getrockneten Nesseln, gemahlenen Schlangen-Giftzähnen, geschmorten Wellhornschnecken und Stachelschweinpastillen. Diese dürfen erst hinzugefügt werden, nachdem der Kessel vom Feuer genommen ist, da ansonsten eine ätzende Flüssigkeit entsteht, die begleitet von giftgrünen Rauchwolken und lautem Zischen einen Kessel zum Schmelzen bringen und Löcher in den Fußboden brennen kann.
    Dieses Missgeschick widerfuhr Neville Longbottom, dem außerdem von dem verspritzten Gebräu rote Furunkel im Gesicht und auf Armen und Beinen aufbrachen.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:23


    Trank der lebenden Toten

    Den Trank der lebenden Toten erhält man durch Zugabe geriebener Affodillwurzel zu einem Wermutaufguss. Er gilt als extrem starker Schlaftrunk. Professor Snape fragte Harry Potter in dessen erster Zaubertrankstunde 1991 nach diesem Trank.
    Dabei ist der komplizierte Trank UTZ-Niveau. Prof. Slughorn stellte im Unterricht dem besten Braumeister eine Flasche Felix Felicis in Aussicht. Erst in dieser Unterrichtsstunde erfuhren sie, dass außerdem noch geschnittene oder besser noch zerdrückte Schlafbohne und zerkleinerte Baldrianwurzel für den Trank notwendig sind.
    Sehr gute Ergebnisse erreicht man, wenn man ihn im Wechsel 7x gegen den Uhrzeigersinn und 1x mit ihm umrührt. Seine Farbe ändert sich während des Brauens von Dunkelviollet über flieder und rosa zu glasklar.
    Eine der bekanntesten Hexen, die diesen Trank eingesetzt haben ist Leticia Somnolens.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:24


    Felix Felicis

    Felix Felicis gehört zu den Glückstränken. Der goldfarbene, spritzige Zaubertrank wird auch "flüssiges Glück" genannt. Er lässt für einige Stunden alle Bemühungen der Person, die ihn einnimmt, erfolgreich ausgehen, vorausgesetzt man verfügt über die notwendigen Fähigkeiten, um das Gewünschte tatsächlich zu leisten. Dabei ist es, als ob kleine Einflüsterungen des Trankes alle Entscheidungen und Aktionen in die richtigen Bahnen lenken. Im Übermaß eingenommen ruft Felix Felicis jedoch Leichtsinn und gefährliche Selbstüberschätzung hervor. In größeren Mengen ist er sogar hochgiftig.
    Die höchst komplizierte und langwierige Herstellung ist im Buch Zaubertränke für Fortgeschrittene beschrieben. Felix Felicis darf nur an einem gewöhnlichen Tag eingenommen werden und ist bei Veranstaltungen wie Sportwettkämpfen und Prüfungen verboten.
    Professor Slughorn setzt diesen Trank in seiner ersten Zaubertrankstunde bei den Sechstklässlern als Preis für den am besten gebrauten Trank der lebenden Toten aus. Harry gelingt es mit Hilfe einer Abwandlung des Rezeptes durch den Halbblutprinzen, das winzige Fläschchen mit einem Vorrat für 12 Stunden zu gewinnen.
    Um Ron mehr Selbstvertrauen für das erste Quidditchspiel zu geben, gibt Harry ihm scheinbar etwas Felix Felicis in seinen Saft. Allein der Glaube an die Wirkung des Tranks spornt Ron zu einer großartigen Leistung an.
    Harry spielt mit dem Gedanken, mit Hilfe des Glückstranks Ginnys Liebe zu gewinnen oder zu erfahren, was Draco im Raum der Wünsche macht. Hermine empfiehlt dagegen, dass Harry den Trank für eine Exkursion mit Professor Dumbledore aufhebt.
    Harry nimmt schließlich einen kleinen Schluck dazu ein, um am Rande von Aragogs Begräbnis Professor Slughorn eine Erinnerung über Tom Riddles Vergangenheit zu entlocken.
    Da Harry sich bei der Exkursion zur Höhle in Dumbledores Schutz sicher wähnt, gibt er den Rest des Trankes an Ron, Hermine und Ginny, damit sie ihn unter sich aufteilen. Mit Hilfe des Trankes werden die drei während des Kampfes in Hogwarts am selben Abend von allen Flüchen der Todesser verfehlt.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:26


    Vielsafttrank

    Ein kompliziert zu brauender Zaubertrank, mit dessen Hilfe man sich für eine begrenzte Zeit (1 Stunde) das Aussehen eines anderen Menschen aneignen kann. Als Zutaten werden Florfliegen, Blutegel, Flussgras, Knöterich, Horn vom Zweihorn, Baumschlangenhaut und ein Stück der Person, deren Aussehen man annehmen möchte, benötigt. Insgesamt muss der Trank einen Monat lang brodeln, bis er eine dicke, klebrige Konsistenz und ein schlammähnliches Aussehen entwickelt.
    Der Trank darf nicht benutzt werden, um Tiergestalt anzunehmen, da dies unter Umständen nicht rückgängig zu machen ist.
    Die Wirkung des Tranks lässt sich verlängern, wenn man ihn regelmäßig einmal in der Stunde zu sich nimmt. Hermine Granger fand die Rezeptur für den Vielsaft-Trank 1992 in dem Bibliotheksbuch "Höchst Potente Zaubertränke". Zusammen mit Harry und Ron braute sie den Trank heimlich im Klo der Maulenden Myrte.
    Die todkranke Mrs Crouch schmuggelte ihren Sohn mit Hilfe dieses Trankes aus Askaban. 12 Jahre später benutzt Barty Crouch den Trank, um sich in Hogwarts als Prof. Moody auszugeben.
    Draco Malfoy stahl im Schuljahr 1996/97 etwas Vielsafttrank aus den Vorräten von Prof. Slughorn, um mit Hilfe des Trankes Vincent Crabbe und Gregory Goyle in Erstklässlerinnen zu verwandeln. In dieser Aufmachung sollten sie vor dem Raum der Wünsche Wache stehen, während Draco drinnen versuchte das Verschwindekabinett zu reparieren.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:27


    Trank für einen traumlosen Schlaf

    Nachdem Harry Prof. Dumbledore ausführlich von Voldemorts Wiederauferstehung berichtet hatte, schickte Dumbledore ihn in den Krankenflügel zu Madam Pomfrey, die ihm einen Trank für einen traumlosen Schlaf gab. Schon nach wenigen Schlucken des purpurnen Tranks übermannten Harry die Erschöpfung und Anstrengung der letzten Stunden und er fiel in einen traumlosen Schlaf, der allerdings von Fudges lauter Diskussion über den von einem Dementor geküssten Crouch gestört wurde



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:28


    Wiggenweldtrank

    Als Gegenmittel ist dieser Trank besonders gegen Trancezustände geeignet, die durch den Trank der lebenden Toten hervor gerufen wurden.
    Der Wiggenweld-Trank ist in zwei Varianten möglich.
    Der einfachere Trank kann in einem faltbaren Kessel gebraut werden. Als erstes fügt man das silberne Horn eines Einhorns hinzu, später dann noch Wolfswurz.
    Für den "Grand Wiggenweld-Trank" ist ein silberner Kessel unerlässlich. Vor dem Einhorn-Horn und der Wolfswurz muss unbedingt gemahlenes Oktopus-Pulver dem Trank beigefügt werden.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:29


    Wolfsbanntrank

    Der noch nicht all zu lang bekannte Wolfsbann-Trankverhindert zwar nicht die Verwandlung in einen Werwolf, aber die betroffene Person bleibt während der Vollmondnacht bei Verstand und kann ihre Taten kontrollieren. Das ermöglicht ihr die monatliche Transformation zusammengerollt in einer Zimmerecke zu überstehen.
    Severus Snape ist neben den Heilern von St.-Mungo einer der wenigen Zaubertränkemeister, die in der Lage sind den äußerst komplizierten Trank zu brauen. Der als heißer Tee einzunehmende, nicht sehr wohlschmeckende Wolfsbann-Trank verliert seine Wirkung, wenn Zucker hinzugegeben wird. Außerdem ist eine regelmäßige Einnahme sehr wichtig. In den Wirren um das Auftauchen von Sirius Black und Peter Pettigrew, vergaß Remus Lupin eines Abends im Juni 1994 seinen Trank und verwandelte sich auf dem Hogwartsgelände in einen Werwolf, weshalb er am nächsten Tag aus Sicherheitsbedenken kündigen musste.
    Sollte in diesem Gebräu etwa auch Wolfswurz enthalten sein?



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:32


    Bezoar

    Der Bezoar wird aus dem Magen einer Ziege gewonnen und bindet als Gegenmittel die meisten bekannten Gifte.
    Selbst unter den Muggeln ist seine Wirkung schon seit Jahrhunderten bekannt. Er ist kugeliges Gebilde aus verschluckten Haaren oder Pflanzenfasern (Tricho- bzw. Phytobezoar) im Pansen von Wiederkäuern; evtl. inkrustiert (Bezoarstein).



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:37


    Skele-Wachs

    Das Skele-Wachs wird heiß verabreicht und hat einen recht scheußlichen Geschmack.Es bewirkt,das über Nacht die Knochen nachwachsen können,jedoch ist der Heilungsprozess sehr schmerzhaft,so als wäre das knochenlose Gebiet voller großer Splitter



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 05.11.2006, 02:40


    Golgapotts drittes Gesetz

    Im Zaubertränkeunterricht 1996 behandelt Professor Slughorn mit seinen Sechstklässlern Golgapotts drittes Gesetz. Dieses besagt, dass das Gegengift für eine Giftmischung mehr als die Summe der Gegengifte für jeden einzelnen Bestandteil ist, d.h. es muss noch ein weiterer Bestandteil hinzugefügt werden, der dafür sorgt, dass die Gegengifte sich zu einem wirksamenTrank verbinden.
    Es genügt also nicht die einzelnen Tränkezutaten mit Scarpins Revelationszauber zu identifizieren und die jeweiligen Gegengifte dazu zu finden.
    Für Hermine ist Golgapotts drittes Gesetz völlig klar, Harry und den Rest der Klasse hingegen können damit kaum etwas anfangen. Harry droht somit in dieser Zaubertränkestunde seinen Ruf als bester Zaubertränkebrauer zu verlieren, da ihm sein Exemplar Zaubertränke für Fortgeschrittene mit den Anmerkungen des Halbblutprinzen hier zunächst nicht weiterhelfen kann. Dann entdeckt er darin jedoch einen Hinweis auf den Bezoar als Universalgegengift und beeindruckt somit Slughorn, indem er der eigentlich gestellten Aufgabe aus dem Weg geht.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:12


    Trunk des Friedens

    Der Trunk des Friedens besteht unter anderem aus zerstoßenem Mondstein und zwei Tropfen Nieswurz-Sirup. Er lindert Ängste, dämpft Aufgeregtheit und gibt ein Gefühl des inneren Friedens.
    Bei einer Überdosierung der Zutaten kann er einen sehr tiefen und manchmal tödlich endenden Schlaf verursachen.
    In Hogwarts wird dieser Trunk gerne während der ZAG-Prüfungen behandelt.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:14


    Mondstein (Trankzutat)

    Zerstoßener Mondstein ist neben zahlreichen anderen Ingredienzen eine Zaubertrankzutat für den komplizierten Trunk des Friedens, den Prof. Snape seine 5. Klasse in der ersten Zaubertrankstunde nach den Sommerferien 1995 brauen lässt. Dabei kommt es auf die genaue Menge der Zutaten an, sonst verfällt die Person in einen tiefen und manchmal unwideruflichen Schlaf.
    Mondstein ist ein auch den Muggeln bekannter farbloser, halbtransparenter Stein, der zu den Feldspaten gehört. Wegen seines bläulich-weißen, milchigen Schimmers nennt man ihn Mondstein oder Selenit. Vom Mondstein werden besonders in arabischen Sagen Wunderdinge erzählt. Seine Farbe verändert sich nach dem Mondstand und wenn sich seinem Träger ein Feind nähert, zeigt er diesen durch ein sanftes Licht an. Seine magnetische Kraft bewirkt, dass alle Untergebenen des Besitzers ihm treu ergeben sein müssen. In Salbengefäßen aus Mondstein kann man Medikamente besonders lang aufbewahren. Anwendung in der modernen Edelsteinmedizin: beeinflusst das Kehlkopf-Chakra und hilft bei Stress, Angst und Krankheiten des Beckenbereiches.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:15


    Nieswurz-Sirup (Trankzutat)

    Nieswurz-Sirup ist eine aus der Nieswurz gewonnene Zaubertrankzutat für den komplizierten Trunk des Friedens. Er darf erst nach dem zerstoßenen Mondstein, dreimaligem Rühren gegen den Uhrzeigersinn und sieben Minuten langem Köcheln hinzugegeben werden. Harry Potter vergaß 1995 Nieswurz-Sirup hinzuzufügen. Anstatt wie gefordert einen schimmernden Nebel von silbernen Dampf, gab sein Trunk nach dem Fehler dunklen, grauen Dampf ab.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:17


    Alraune-Wiederbelebungstrank

    Der Alraune-Wiederbelebungstrank ist das einzige Heilmittel für vom indirekten Blick des Basilisken getroffene, versteinerte Personen. Seine wichtigste Zutat ist, wie der Name sagt, die Wurzel ausgewachsener Alraunen.
    Als an Halloween 1992 die Katze Mrs Norris versteinert aufgefunden wurde, behauptete Prof. Lockhart, er könne solch einen Trank im Schlaf brauen. Prof. Snape hingegen wollte sich von Lockhart weder in sein Handwerk noch in seine Kompetenzen als Zaubertränkemeister pfuschen lassen.
    Ende des Schuljahres konnte Madam Pomfrey endlich den Versteinerten, unter denen sich auch Hermine befand, den Trank verabreichen.
    Knuspermaus



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:19


    Alraune (Trankzutat)

    Die Alraune ist als mächtige Rückwandlerin in vielen Gegengiften zu finden.
    So ist sie die wichtigste Zaubertrankzutat des Alraune-Wiederbelebungstrankes.
    Im Kräuterkundeunterricht 1992 pflanzte Harrys Jahrgang bei Prof. Sprout junge Alraunen um. Dabei trugen sie Ohrenschützer, die sie vor dem gefährlichen, bei ausgewachsenen Pflanzen tödlichen Schrei der Alraune schützen sollten.
    Bei Jungpflanzen sehen deren Wurzeln wie äußerst hässliche Babys aus.
    Die Alraune gehört zu den Nachtschattengewächsen und spielt aufgrund ihrer ungewöhnlichen, bis zu 90 cm langen Wurzelform, die einem Menschen ähnelt, seit Urzeiten eine große Rolle im Aberglauben. Schon in der Bibel wird die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze mit fleischig grünen Blättern und gelben und rotgoldenen Beeren beschrieben. Im Mittelalter wurde die Alraune als Talisman oder Zaubermittel verwendet. So sollten die Wurzeln dem Besitzer Reichtum, Glück und Gesundheit bringen. Ebenfalls Anwendung fand die Alraune bei Liebeszaubern.
    Oft wird sie als Galgenmännchen bezeichnet, da sie unter dem Galgen gehenkter Mörder zu finden gewesen sein soll.
    Heute findet die Alraune Anwendung in der Homöopathie.
    Alle Pflanzenteile enthalten Alkaloide und Narkotika.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:21


    Florfliege (Trankzutat)

    Florfliegen benötigt man neben einem Stück dessen, in den man sich verwandeln möchte, und anderen Zutaten für den Vielsafttrank.
    Allein die Florfliegen müssen 21 Tage lang in dem Zaubertrank-Kessel schmoren.
    Die Rezeptur für diesen komplizierten Trank ist in dem Bibliotheksbuch "Höchst Potente Zaubertränke" beschrieben.
    Die Florfliegen sind mittlerweile selten anzutreffende, grünlich schimmernde Nützlinge, die an ihren zarten netzförmigen Flügeln sowie den perlenartigen Augen erkennbar sind. Nicht umsonst werden sie je nach Art Goldauge oder Grünes Perlenauge genannt.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:22


    Blutegel (Trankzutat)

    Blutegel und ein Stück der Person, in die man sich verwandeln möchte, werden neben anderen Zutaten für den Vielsafttrank benötigt. Die Rezeptur ist in dem Bibliotheksbuch "Höchst Potente Zaubertränke" beschrieben.
    Der Blutegel ist ein Ringelwurm mit ovalem Querschnitt. Mit seinem vorderen Saugnapf hält er sich während des Blutsaugens an der Haut fest. Schon 1500 Jahre vor unserer Zeit wurde der Blutegel zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Auch heute noch lassen sich Ärzte von diesen eifrigen Blutsaugern helfen.
    Der Blutegel kommt in sauberen mit Wasserpflanzen bewachsenen Tümpeln, Teichen oder Seen vor.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:23


    Flussgras (Trankzutat)

    Bei Vollmond gezupftes Flussgras und ein Stück desjenigen, in den man sich verwandeln möchte, sind Zutaten für den Vielsafttrank. Die Rezeptur ist in dem Bibliotheksbuch "Höchst Potente Zaubertränke" beschrieben.
    Fluxweed ist auch der Name einer seltenen Wildpflanze aus dem Nordosten der USA.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:24


    Knöterich (Trankzutat)

    Knöterich benötigt Hermine Granger unter anderem für die Herstellung des Vielsafttrankes. Die Rezeptur ist in dem Bibliotheksbuch "Höchst Potente Zaubertränke" beschrieben.
    Je nach Art handelt es sich beim Knöterich um eine Stauden- oder Kletterpflanze.
    Paracelsus benutzte ihn angeblich für sein "Diascordium Frascator", das einen im Schlaf die Zukunft erblicken lässt.
    In der Naturheilkunde wird die Pflanze als Nieren- und Blasentee sowie gegen Gicht, Rheumatismus, Durchfall und Blutungen eingesetzt.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:26


    Zweihornhorn (Trankzutat)

    Das gemahlene Horn eines Zweihorns ist neben anderen, zum Teil schwer zu beschaffenden Ingredenzien und einem Stück dessen, in den man sich verwandeln möchte, eine Zutat für den Vielsafttrank. Die Rezeptur ist in dem Bibliotheksbuch "Höchst Potente Zaubertränke" beschrieben.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:27


    Baumschlangenhaut (Trankzutat)

    Die klein geschnittene Haut einer Baumschlange ist eine der Zutaten für den Vielsafttrank, dessen Rezeptur Hermine Granger 1992 in dem Buch "Höchst Potente Zaubertränke" findet. Sie konnte die Baumschlangenhaut aus den Privatvorräten in Snapes Büro stehlen, während Prof. Snape von Harry Potter durch einen explodierenden Kessel abgelenkt wurde.
    Die Baumschlange ist eine ca. 150cm lange, schlanke und zumeist grünliche Giftschlange aus dem Süden Afrikas. Sie lebt tagaktiv in Bäumen und Unterholz. Da sie nicht agressiv ist, sind Schlangenbisse von ihr sehr selten. Allerdings ist ihr Gift so speziell, dass ein Biss durchaus tödlich sein kann.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 21:31


    Phönixtränen

    Der Phönix ist ein prächtiger scharlachroter Vogel, dessen Schwanz, Schnabel und Krallen golden sind. Der schwanengroße Phönix nistet auf hohen Berggipfeln in Ägypten, Indien oder China, die ohne magische Hilfe nicht ereichbar sind.
    Er erreicht ein unendlich hohes Alter, da er sich immer wieder neu erschaffen kann. Wenn seine Kräfte sich dem Ende nähern und er seine Federn verliert, geht er in Flammen auf und ersteht aus seiner Asche als Küken wieder auf. Aus diesem Grund beendet auch der Todesfluch sein Leben nicht.
    Der Phönix hat ein sanftes Wesen und es ist kein Fall bekannt, dass er jemals getötet hätte. Selbst als Nahrung nimmt er nur Kräuter zu sich. Er kann wie der Diricawl nach Belieben verschwinden und wieder auftauchen. Durch seine enormen Kräfte ist es ihm sogar möglich mehrere Menschen, die sich an seinen Schwanzfedern festhalten zu transportieren. Doch am berühmtesten ist wohl sein wunderschöner Gesang, der es schafft den Mut von Menschen mit guten Absichten zu stärken, während er in die Herzen ihrer Gegner Angst pflanzt. Die Tränen des Phönix haben eine mächtige Heilwirkung, die selbst das Gift eines Basilisken neutralisieren.
    Jene wenigen Zauberer, denen es gelang einen Phönix als Haustier abzurichten, schwärmen von dessen bedingungsloser Treue. Dem kann sich auch Albus Dumbledore anschließen, dessen Phönix Fawkes sich ganz in seinen Dienst gestellt hat und ihm 1996 beim Kampf gegen Voldemort das Leben rettete.
    Fast überall auf der Welt wird der Phönix von Muggeln als ein Adler mit goldenen Federn beschrieben. Mancherorts heißt es, dass es nur jeweils einen Phönix zur gleichen Zeit auf der Welt geben kann. Dieser erschafft sich alle 500 - 1500 Jahre wieder neu.
    In Ägypten gilt er als Auge und Zorn des Sonnengottes Ra, in Europa ist er Sinnbild für Unsterblichkeit, Wiedergeburt und Auferstehung.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 22:19


    Schlafbohne (Trankzutat)

    Die Schlafbohne entwickelt ihre volle Wirkung als Zutat für den Trank der lebenden Toten wenn sie mit der flachen Seite eines Silberdolches zerdrückt wird. Dabei entsteht mehr Saft aus der verschrumpelten Bohne als wenn sie mit einem Messer zerkleinert wird.
    Diese Abwandlung des Rezeptes befolgt Harry Potter in seinem sechsten Schuljahr im Zaubertränkeunterricht. Die Anmerkungen stammen aus seiner Ausgabe Zaubertränke für Fortgeschrittene, welche der Halbblutprinz hinzugefügt hatte.
    Die Schlafbohne wird nach den Baldrianwurzeln hinzugegeben und der Trank nimmt daraufhin eine fliederfarbene Färbung an.
    In der Muggelwelt gibt es keine der Schlafbohne entsprechende Pflanze.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 22:29


    Baldrianwurzel (Trankzutat)

    Kleingeschnittene Baldrianwurzeln sind eine Zaubertrankzutat für den
    Trank der lebenden Toten.
    Baldrian gehört zu den germanischen Heil- und Ritualpflanzen. Im Mittelalter galt er als Allheilmittel und wurde auch gegen die Pest eingesetzt. Auch aphrodisierende und zauberabwehrende Kräfte wurden ihm nachgesagt. Der Baldrian wurde als Schutz vor böser Magie und dem Teufel ans Haus gehängt. Als Beruhigungsmittel wird er aufgrund der ätherischen Öle seiner Wurzel erst in jüngerer Vergangenheit vor allem in Form von Tee eingesetzt. Baldrian besitzt eine beruhigende, schlaffördernde, krampflösende und appetithemmende Wirkung. Er wirkt stärkend auf das Nervensystem sowie verdauungsfördernd und schmerzstillend.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 22:33


    Einhornhorn (Trankzutat)

    Die silbernen Hörner von Einhörnern sind recht teuere Zaubertrankzutaten und werden in der Apotheke der Winkelgasse nicht unter 21 Galleonen das Stück gehandelt.
    Die sagenumwobenen Hörner wachsen den Einhörnern erst im Alter von vier Jahren auf der Stirn.
    Auch in der Muggelwelt ist das Sagentier bekannt und dem Horn wurde nachgesagt, dass es Tote zum Leben erwecken kann. Desweiteren sollte ein Trinkgefäß aus Horn vergiftetes Wasser entgiften können. Daher waren die Hörner sehr begehrt und es wurden Unsummen für sie gezahlt.



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 22:35


    Einhornblut

    Einhornblut ist silbrig glänzend und besitzt starke magische Eigenschaften.
    Trinkt jemand vom Blut eines getöteten Einhorns, so wird es ihn am Leben erhalten, selbst wenn der Betreffende kurz vor dem Tode steht. Allerdings zu einem schrecklichen Preis, denn die Person hat von nun an nur noch ein halbes, verfluchtes Leben vor sich, weshalb nur Jene solch ein Verbrechen begehen, die nichts zuverlieren und alles zu gewinnen haben.
    Firenze erklärte das Harry Potter 1991, nachdem er ihn im Verbotenen Wald vor Prof. Quirrel gerettet hatte, der für Voldemort die Einhörner erlegte.
    Knuspermaus



    Re: Zaubertränke

    Minerva McGonagall - 10.11.2006, 22:36


    Einhornhaar (Trankzutat)


    Neben ihrer Verwendung in Zaubertränken oder als Verbandmaterial werden einzelne Schweifhaare von Einhörnern gerne als magische Kerne in Zauberstäben verwendet.
    Allerdings ist es für einen Zauberstab-Meister wie Mr Ollivander nicht immer einfach, solch ein Haar zugewinnen, da selbst das sanfteste Einhorn ausschlagen kann, wenn man ihm am Schwanz zupft.



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