Codenamen

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    Re: Codenamen

    dark9999 - 01.11.2006, 20:54

    Codenamen
    Die letzten Delphi Versionen und ihre Codenamen:

    Delphi EEP (Early Experience Program)

    Die erste Vorabversion von Delphi wurde im Herbst 1994 von Borland an einen begrenzten Entwicklerkreis verkauft. Diese inkl. Quellcodes ausgelieferte Version zeigte noch deutliche Unterschiede zur kommenden Delphi 1 Version.

    Delphi 1 (Codename: Delphi)

    Die erste Version von Delphi wurde am 14. Februar 1995 veröffentlicht und erzeugte nur Code für 16-Bit-Anwendungen für Windows 3.x. Der Umfang der mitgelieferten Komponenten war relativ gering.

    Delphi 2 (Codename: Polaris)

    Delphi 2 wurde im März 1996 veröffentlicht und ist die erste Version, die 32-Bit-Anwendungen für Windows erzeugen konnte. Die Vorgängerversion Delphi 1 und die englische Version von Delphi 2 waren zusätzlich auf der CD-ROM enthalten.

    Delphi 2 war durch den Übergang von 16 auf 32 Bit erheblich weiter entwickelt worden. Neben moderneren (und schickeren) Komponenten im Windows 95-Stil, lag der Vorteil vor allem bei dem viel größeren lokalen Speicher. Vorher war die Größe aller Datentypen auf maximal 64 KByte (-16 Byte) beschränkt. Zeichenketten konnten nur 255 Zeichen lang sein. Nun konnten Zeichenketten und Datenstrukturen bis zu 2 GByte groß bzw. lang sein.

    Delphi 3 (Codename: Ivory)

    Delphi 3 wurde im Mai 1997 veröffentlicht.

    Wesentliche Veränderungen zur Vorgängerversion waren das Eliminieren zahlreicher Bugs, eine Erweiterung der IDE durch Code Insight, weitere Common Control-Komponenten (ToolBar, CoolBar) und die Aufnahme von Komponenten für Internetanwendungen und Protokolle.

    Delphi 4 (Codename: Allegro)

    Delphi 4 wurde im Juli 1998 veröffentlicht und brachte die Unterstützung dynamischer Arrays sowie einige Verbesserungen der IDE, besonders in Bezug auf Übersichtlichkeit und die Verwaltung großer Projekte und Projektgruppen.

    Delphi 5 (Codename: Argus)

    Delphi 5 wurde im August 1999 veröffentlicht. Mit Delphi 5 konnte erstmals über ADO auf Datenbanken zugegriffen werden. Diese Erweiterung musste in der Professional-Version allerdings als ADO Express zugekauft werden. Außerdem hielten Komponenten Einzug, mit denen via OLE auf Microsoft Office-Anwendungen zugegriffen werden konnte. Dies war allerdings durch direkten Aufruf der OLE-Befehle schon vorher möglich.

    Delphi 6 (Codename: Iliad)

    Delphi 6 wurde im Mai 2001 veröffentlicht. Mit Delphi 6 konnte erstmals mit dem zusätzlichen Modellierungswerkzeug Modelmaker aus UML-Modellen Delphi-Programmcode erzeugt werden. Modelmaker erlaubt das Erstellen von Diagrammen in der Unified Modeling Language UML, einer Standardsprache zur Modellierung objektorientierter Systeme. Die manuelle Programmierung kann so auf ein Minimum reduziert werden. Für Datenbankzugriffe hielt die neue Schnittstelle dbExpress einzug.

    Delphi 7 (Codename: Aurora)
    Delphi 7 wurde im August 2002 veröffentlicht. Mit Delphi 7 wurde ein Preview Compiler für .NET-Entwicklung in Delphi ausgeliefert. Das Modellierungswerkzeug Modelmaker wurde ab dieser Version in Delphi integriert.

    Delphi 8 (Codename: Octane)

    Delphi 8 wurde im Dezember 2003 veröffentlicht. Es umfasste nur .NET-Entwicklung.

    Delphi 2005 (Codename: DiamondBack)

    Delphi 2005 wurde seit November 2004 ausgeliefert. Neben nativen Windows-32-Bit-Anwendungen können mit Delphi 2005 auch .NET-Anwendungen in Delphi und C# erstellt werden. Im Gegensatz zu den Vorversionen Delphi 7 (Win32) und Delphi 8 (.NET) gibt es nun nur noch eine Delphi-IDE oder auch "Borland Developer Studio".

    Mit Delphi 2005 hielten umfassende Neuerungen in die IDE Einzug, wie z. B. Refactoring. Auch die Programmiersprache selbst wurde um einige Funktionen, wie z. B. das For-Each-Konstrukt erweitert. Der Compiler kann nun auch sprachspezifisch Zeichen interpretieren. So können im deutschen Quelltext auch die Sonderzeichen ä, ö, ü verwendet werden. Die IDE zeigt Programmfehler sowie auch umfassende Hilfetexte in einer nie dagewesenen Übersichtlichkeit an. Allerdings zeigten sich auch viele Fehler innerhalb der IDE und den mitgelieferten Komponenten, was zu einer gewissen Unzufriedenheit bei den Nutzern geführt hat, vor allem auch in Bezug auf die lange Ladezeit der IDE. Erst nach mehreren Updates und einigen inoffiziellen Bugfixes konnte man nach Meinung vieler Entwickler mit der IDE sinnvoll arbeiten.

    Delphi 2006 / BDS 2006 (Codename: DeXter)

    Die aktuelle Version hat neue Sprachunterstützung im Delphi für Win32-Compiler für Records mit Methoden, Operatorüberladung und Klassenvariablen erhalten; damit wird fast der Stand der bestehenden Features des Delphi für .NET-Compiler erreicht.

    Delphi 2006 enthält außerdem volle C++-Sprachunterstützung, inklusive VCL-Formdesigner (wie im Borland C++Builder), welche allerdings, da sie nicht rechtzeitig fertig wurde, erst mit Update 1 komplettiert wurde. Dies wurde ganz offiziell angekündigt, ein Novum in der Produktpolitik von Borland.

    Viele der Fehler und Probleme der mit Delphi 2005 neu eingeführten IDE wurden in dieser Fassung behoben oder zumindest stark abgemildert (z. B. auch die lange Ladedauer der IDE). Borland hat sich anscheinend die Kritik der Entwickler-Community zu Herzen genommen und mit der neuen Version auch die Politik der Bugfixes verbessert. Inzwischen sind 2 Updates und (Stand 2006-08-13) 6 Hotfixes erschienen, die die meisten bekannten Fehler beheben.

    Die IDE enthält neue Funktionen wie z. B. die "Live Templates", Blockvervollständigung und Einrückung während des Tippens und veränderte Zeilen-Indikatoren am linken Editor-Rand.

    Außerdem ist ein Kommandozeilen-Compiler für .NET-Compact-Framework-Anwendungen enthalten. Damit können prinzipiell Anwendungen für Windows CE und Pocket PCs erstellt werden, auch wenn der Formulardesigner noch nicht dafür ausgelegt ist, es noch keinen Debugger gibt und man einen Emulator von anderswo herunterladen muss (kostenlos).

    Seit dem 5.September 2006 gibt es von Delphi 2006 sog. "Turbo-Versionen". Es handelt sich dabei um abgespeckte Versionen des Borland Developer Studios 2006 (Professional), welche nur jeweils eine der vier unterstützten Sprachen (Delphi für Win32, Delphi für .NET, C++ und C#) beinhalten und deutlich billiger sein sollen. Außerdem sind alle 4 Turboprodukte in einer kostenfreien "Explorer Edition" verfügbar, welche jedoch nicht das Einbinden von weiteren Komponenten erlauben.

    Delphi 2007 / BDS 2007 (Codename: Highlander)

    Die kommende Version soll Anfang 2007 erscheinen und bessere Unterstützung für die Entwicklung für Pocket PCs enthalten sowie .NET 2.0 unterstützen.

    Delphi 2008 / BDS 2008 (Codename: Longhorn)

    Das Borland Developer Studio 2008 ist für Ende 2007 angekündigt. In erster Linie sollen Avalon und Indigo unterstützt werden sowie spezielle Unterstützung für Windows Vista hinzugefügt werden (daher auch der Codename Longhorn, den auch Microsoft in der Entwicklungsphase für Windows Vista nutzte)

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