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Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 31.10.2006, 19:32Die Fanszene liegt im Wandel ...
Eine gruppe mit nem arsch in der hose!!! irgendwann wird es mal soweit kommen, dass alle nur noch die amateure supporten oder ultras/fans ihren eigenen verein gründen ... der kampf ist wahrscheinlich eh schon verloren, da hilft es auch nicht eine "gegen den modernen fussball" :roll: fahne aufzuhängen .... in diesem sinne: Football is for you and me, not for fucking industry!
http://www.ultras-frankfurt.de/portal/modules.php?name=News&file=print&sid=140
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 27.01.2007, 13:44
Offizielle Erklärung der Schickeria München
zum Stand der Dinge bei den 59 Stadionverboten gegen Mitglieder unserer Gruppe
Aufgrund eines angeblichen Vorfalls nach dem Spiel des FC Bayern in Duisburg am 25.03.2006 werden gegen 59 Bayernfans Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruches eingeleitet. Der MSV Duisburg,vertreten durch seinen Sicherheitsbeauftragten Michael Meier,erteilt gegen alle Betroffenen bundesweite Stadionverbote über zwei Jahre. Als Begründung wird die Aufnahme des Ermittlungsverfahrens angeführt.
Ende Oktober 2006 stellt die Staatsanwaltschaft Duisburg das Ermittlungsverfahren gegen acht Betroffene nach § 170 Absatz II StPO ein. Begründet wird dies dadurch, dass ein Anfangsverdacht fehlt. Obwohl sofort die Aufhebung des Stadionverbotes beantragt wird, kommt Herr Meier vom MSV Duisburg dem erst nach drei Wochen nach, nachdem der Anwalt der Betroffenen mehrmals nachhaken und Fristen setzen musste.
Anfang Dezember werden von der Staatsanwaltschaft Duisburg weitere Verfahren nach § 153 Absatz I StPO eingestellt. Der auf Grundlage dieser Einstellungen beantragten Aufhebung der Stadionverbote kommt Herr Meier nicht nach. In einem Schreiben teilt er Ende Dezember mit, dass er im Falle einer Einstellung nach §153 Absatz I StPO nach den Richtlinien des DFB zur einheitlichen Festsetzung und Verwaltung von Stadionverboten berechtigt ist, nach Prüfung im Einzelfall zu entscheiden, ob er das Stadionverbot aufhebt.
Nicht nur die Stadionverbote gegen über 50 Betroffene bleiben, obwohl das strafrechtliche Verfahren eingestellt wurde. Es bleiben auch einige Fragen zu den Richtlinien der Stadionverbote und der Praxis durch Vereine und Polizei offen:
Wie lässt es sich rechtfertigen, dass acht Betroffene über ein halbes Jahr aus den Stadien ausgesperrt waren, obwohl laut der Einstellung durch den Staatsanwalt kein Anfangsverdacht vorlag?
Wie kann es sein, dass bei den Richtlinien des DFB ein Unterschied gemacht wird zwischen einer Einstellung nach § 170 Absatz II StPO und einer Einstellung nach § 153 Absatz I StPO? Der § 153 Absatz I StPO stellt zwar eine Einstellung aufgrund geringer Schuld oder fehlendem öffentlichem Interesse dar, ist aber in der juristischen Praxis den anderen Einstellungen gleich zu setzen. An dieser Stelle der StPO kann der Staatsanwalt ein Verfahren einstellen, ohne dass über die seiner Meinung nach geringe Schuld verhandelt wird. Der Betroffene hat an dieser Stelle keine Chance dagegen vorzugehen, beispielsweise Rechtsmittel einzulegen, um so seine Unschuld zu beweisen, oder ein Gerichtsverfahren mit möglichem Freispruch zu erreichen. Genau das müsste er aber für eine Aufhebung des Stadionverbotes tun.
Wie lässt sich erklären, dass die Verfahren gegen acht Betroffene nach 170 Absatz II StPO, die Verfahren gegen die restlichen Betroffenen einen Monat später aber nach § 153 Absatz I StPO eingestellt werden, obwohl in allen Fällen die Akten den selben Ermittlungsstand haben, der in den ersten acht Fällen keinen Anfangsverdacht ergab?
Wie kann es sein, dass bei einem so massivem Vorwurf, der dazu diente 59 (!) Betroffene mit einer so drastischen Strafe zu belegen, plötzlich nur eine geringe Schuld vorliegen soll? Dass der Staatsanwalt von einer so geringen Schuld ausgeht, dass er das Verfahren ohne richterliche Kontrolle einstellen darf, der MSV Duisburg aber andererseits von einem so gravierenden Vorfall ausgeht, der ein Stadionverbot rechtfertigt?
Innerhalb dieser Zeit, zwischen dem Eingang des ersten Briefes mit der Kopie der Einstellung nach § 170 Absatz II StPO und dem Antrag nach Aufhebung des Stadionverbotes bei Herrn Meier Anfang November und der Einstellung der restlichen Verfahren nach § 153 Absatz I StPO durch die Staatsanwaltschaft Duisburg, war diese für unseren Anwalt nur schwer zu erreichen. Herr Meier war aber offensichtlich mit ihm in Kontakt, schließlich teilte er sowohl unserem Anwalt als auch Mitarbeitern des Fanprojekts München mit, die Einstellungen nach § 170 Absatz II StPO seien in den acht Fällen irrtümlich erstellt worden. Auch die ''Szenekundigen Beamten'' der Münchner Polizei hatten in dieser Zeit''einen heißen Draht nach Duisburg''. So lautete jedenfalls die Entschuldigung, als Mitarbeiter des Fanprojektes sie einmal telefonisch erreichen wollten. Inwieweit hatten also Herr Meier vom MSV Duisburg und die ''Szenekundigen Beamten'' der Münchner Polizei Kontakt zu Oberstaatsanwalt Metzler, während dieser innerhalb dieses Monats die Entscheidung fällte, die restlichen Verfahren nicht nach § 170 Absatz II StPO sondern nach § 153 Absatz I StPO einzustellen?
Wie schaut die bei Einstellungen nach § 153 Absatz I StPO übliche Prüfung des Einzelfalls aus, wenn aus den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft offensichtlich niemandem eine individuelle Schuld nachgewiesen werden kann? Wie hat Herr Meier entschieden, dass er bei dieser Prüfung zu einem negativen Urteil kommt?
All diese Punkte machen deutlich, wie fragwürdig die derzeitige Vergabepraxis für Stadionverbote ist und wie leicht Polizei und Vereine sie willkürlich auslegen und missbrauchen können, wenn sie unliebsame Gruppen aus den Stadien aussperren wollen.
Die derzeitige Vergabepraxis muss abgeschafft werden!
SCHICKERIA MÜNCHEN
ganz interessant was die so schreiben
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Erno - 28.01.2007, 11:50
Is richtig scheiße vor allen dingen für die fan/ultraszenen die wenige mitglieder haben. Bei den münchnern sieht man mal wieder was stadionverbote so bewirken!
Dann wird verlangt dass man nach so einer entscheidung ruhig bleibt!!!!
Eine beschissenere Verarsche kann man ja fast garnich erfinden!
Scheifaffen!!!!!!
:evil:
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 07.02.2007, 17:02
sehr gelungene aktion
vor allem das spruchband welches an die ultras fürth gerichtet war ist sehr geil
http://www.suptras.de/bilder/fotos/0607/fuerthheim/index.php
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 18.06.2007, 15:37
Sommerpause 2007
Nachdem die ultraorientierten Gruppen wieder den Platz im Unterrag eingenommen hatten, wurde zwar die Stimmung in der Kurve besser, jedoch nicht innerhalb der ultraorientierten Szene. Hier wurden die Gräben zwischen den verschiedenen Gruppen immer tiefer und so beschlossen führende Mitglieder aller Gruppen, zusammen ein Konzept zu erarbeiten, das es ermöglicht, alle ultraorientierten Leute in Duisburg unter einem Namen zu vereinigen.
Nachdem dieses bei allen Mitgliederversammlungen heftig und kontrovers diskutiert wurde, beschloss man, sich unter dem Namen KOHORTE DUISBURG zusammenzuschliessen und alle Kräfte zu bündeln, um mit neuer Motivation und neuer Kraft in die erste Liga zu gehen. Als Folge dessen wurde ebenfalls beschlossen, dass sich alle anderen Gruppen mit sofortiger Wirkung auflösen. Somit endet die Geschichte von Ultras Duisburg nach 9 Jahren mit dem Ende der Saison 2006/07. Jedoch ist dies nicht das Ende von Ultra´ Duisburg, sondern die Mitglieder der Kohorte werden alles daran setzen, auch in Zukunft den Ultragedanken in Duisburg zu leben, weiterzutragen und zu bewahren.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 24.06.2007, 19:11
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) macht einen Schritt auf die Fans zu und wird die in der Szene umstrittenen Stadionverbote neu regeln. Der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn kündigte zum Abschluss des ersten bundesweiten Fan-Kongresses in Leipzig an, dass der DFB die Richtlinien in Bezug auf Dauer, Transparenz und Gerechtigkeit in naher Zukunft modifizieren wird. Auch ein Stadionverbot auf Bewährung ist im Gespräch. Die Änderungen sollen ab 1. Januar 2008 in Kraft treten. Bei der zweitägigen Veranstaltung diskutierten 420 Vertreter von Fangruppen mit dem DFB. (dpa)
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 25.06.2007, 12:32
http://www.handelsblatt.com/news/Sport/Fussball/_pv/_p/300481/_t/ft/_b/1285173/default.aspx/fan-kongress-uebertrifft-die-erwartungen.html
Naja mal gucken vielleicht wendet es sich doch noch ein bisschen zum "GUTEN". , in sachen stadionverbote.Wenn man das so liest kann man nur hoffen.Jedoch denke ist es auch schlecht wenn die vertreter der vereine sowie der dfl nicht vertreten sind.
Was denkt ihr???????
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 25.06.2007, 15:38
mal ne übersicht über die stadionverbote in deutschland ist ausm hansaforum
Es gibt in GANZ Deutschland 2253 Stadionverbote, um einmal zu veranschaulichen wie extrem der Standort belastet ist , folgende Zahlen, die vom 11. Mai 2007 stammen!
Sv "Ranking":
1. Dynamo 287
2. FC Hansa 231
3. FC Köln 155
4. Eintracht 152
.....
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 26.06.2007, 19:10
jens hatte mal was erzählt, dass hansa mehr als dynamo hat. aber egal...
"Ein solcher Kongress kann selbstverständlich keinen Beschlusscharakter tragen. Aber der DFB wird alles daran setzen, die gemachten Zusagen im Laufe der zweiten Jahreshälfte umzusetzen", versprach DFB-Genereralsekretär Horst R. Schmidt.
wenn ich das lese erwarte ich nicht sehr viel. es wäre schon ein enormer fortschritt, wenn sich überhaupt etwas positiv ändert. aber am ende wird wohl wieder nur ein fauler kompromiss bei raus kommen! die herrschaften warten bis gras über die sache gewachsen ist, dann kommt eine pressekonferenz die als "meilenstein" gefeiert wird, aber in wahrheit nur ein fauler kompromiss ist und dann wird der nächste fankongress in 2-3jahren wieder sein, wo alles von vorne beginnt.
wenn sich wirklich etwas ändern sollte, würde mich das sehr stark überraschen!
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 26.06.2007, 19:16
Wobei auch Zwanziger gesagt hat das er Sachen gehört hat die er vorher anders gesehen hat.Also über willkürliche Stadionverbote usw.
Muss man sehen man kann halt nur hoffen.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 26.06.2007, 19:28
was ja nicht heißen muss das sich da was ändert!
und was hätte er auch sagen sollen, wenn er es gewusst hätte...
mal stimmen von leuten die dort gewesen sind!
http://www.stadionwelt.de/neu/sw_fans/index.php?folder=sites&site=news_detail&news_id=950
damit kann man sich ein gutes bild machen wie es wirklich gelaufen ist ...
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 26.06.2007, 20:11
Noch was aus Rostock zu dem Thema:
Eine Zusammenfassung der Veranstaltung sprengt den Rahmen des Forum´s!
Jedoch erkennen sogar Experten des DFB´s das Stadionverbote ihre Wirkung verfehlen und man sich die Sache der Vergabe wohl zu einfach gemacht hat. Ein extrem gut aufgesteller Rechtsanwalt (Stefan Minden FFM) hat dem DFB und allen Beteiligten der Arbeitsgruppe 2 (es gab insgesamt 5 Arbeitsfelder) eindrucksvoll bewiesen das Stadionverbote zu 90% ihre "Präventive" Maßnahme verfehlen! Statistisch ist belegt , umso mehr Stadionverbote ausgesprochen werden desto mehr nimmt die Gewalt bzw. die Misstände an dem jeweiligen Standort zu. Beste Beispiel sind Dynamo und Rostock!
Eine Abschaffung der Stadionverbote wird es nicht geben, die Vergabepraxis und die Dauer soll geändert werden.Voraussichtlich wird es eine Einführung des "St Pauli" Modells geben, d.h. SV auf Bewährung, verknüpft mit "Arbeitsstunden".
Bei der Rede des Herrn Minden hatten einige Personen "tränen " in den Augen, da Ihnen aus der Seele gesprochen wurde, auch die anwesenden Sicherheitsbeauftragten z.B. aus Nürnberg konnten keine Argumente entgegensetzen. Eher war zu erkennen, dass die Sicherheitsbeauftragten die Stadionverbotsvergabe verautomatisiert haben. Fast Jeder Delikt wird zu einen SV geandet.
Es wurde aufgezeigt, dass die Vergabe eines Stadionverbot´s teilweise mehrere Dutzend Menschen belastet. Das soll heißen, man erteilt nicht nur jemand Stadionverbot, sondern mindert auch seine Lebensqualität, die Vergabe von SV wirkt sich auch auf die ganze Fanszene des jeweiligen Vereins aus. Das Misstrauen wächst, es wird Unruhiger..die Probleme nehmen zu!
Statistisch wurde ebenfalls nachgewiesen, dass in den Stadien nicht bzw. fast nichts mehr passiert! Auf die letzten 10 Jahre gesehen gab es einen Anstieg der Gwalttaten von 70% ausserhalb des Stadions!!!!!In Zahlen sind das rund 45000 Stafanzeigen im letzten Jahr, daraus entstanden 550 Stadionverbote, 3300 Einträge in die GEWA Sport.
Es wurde aufgezeigt, dass sich die Probleme nur verschieben, von innerhalb des Stadions--> auf die Straße. Die Gewalttäter werden immer Jünger.
Ein 17 Jähriger der 5 Jahre SV bekommt wird die Präventive Maßnahme als Repressive Strafe empfinden und bei 90% der Betroffenen wirkt sich die Kontraproduktiv aus. Der Verband (DFB) und die Vereine entziehen sich der Verantwortung.
Beispiele wie es anders geht ist der FC St Pauli und der VFB Lübeck, die mit den Bewährungssystemen arbeiten und dies bei einer Rückfallquote von 0%!!!
Das der Standort Rostock und die Verantwortlichen von Stadt, Land und Verein sich ihrer Verantwortung bewußt werden ist wünschenswert!
Personen die gegen Bewährung oder Auflagen Verstoßen und nicht erkennen lassen, dass sie gewillt sind aus ihren wohlmöglichen Fehlern zu lernen müssen bei Selbstversagen die Strafe ohne weiter Erleichterung "aussitzen".
Der standort Rostock arbeitet ab und zu, bei Einzelfällen mit Arbeitstunden, was nur bedingt fruchtete.
Die Fanarbeit in Rostock muss, soll bzw. wird neu Aufgestellt werden!
Schulterzucken und Desinteresse einiger Verantwortlicher Personen Seitens der "Fanabteilung" ist inaktzeptabel.
Ich bin guter Dinge dass WIR es meistern werden!
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 26.06.2007, 21:51
aus welchem forum ist das?
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 27.06.2007, 11:00
ist ausm hansaforum vom vorsänger aus rostock
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Erno - 27.06.2007, 11:07
naja...ganz ehrlich...ich denke dass der scheiß in leipzig da nischt bringen wird
das mit den stadionverboten wird weiterhin ein krasses problem bleiben und die ultragruppierungen werden schwer damit zu kämpfen haben
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 27.06.2007, 11:11
Naja denkste das die stadionverbote wegfallen??Das ist ja nur der erste schritt zur besserung es müssen natürlich weiterhin mehr gespräche geführt werden.
Ich denke schon das der kongress was gebracht und man hört es ja eigendlich auch überall.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Erno - 27.06.2007, 11:14
hab ick doch nich gesagt
es wird nur wieder nix bringen weil das alles leere versprechen sind die in der vergangenheit auch nix bewirkt haben...die scheißen sich weiterhin ein und die bullen werden ihr konzept bei fußballspielen wie angekündigt auch nich ändern...
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 27.06.2007, 11:19
ging ja auch nicht darum das die bullen ihr konzept ändern.denke mal der dfb etc. werden sich schon mit der problematik auseinandersetzen und vor allem werden die stadionverbote auch nun im Ein zelfall behandelt was ein enormer fortschritt ist wie ich finde.
allgemein finde ich es schon ein fortschritt das der dfb überhaupt den schritt auf die fans zu geht und sie sich damit beschäftigen.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 02.07.2007, 11:10
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,491707,00.html
naja kann man nicht vermeiden die umbennung.
hier noch nen paar spruchbänder
und denn noch dieser hier
LÜGEN HABEN KURZE BEINE, KLINKMANN ZEIG UNS DOCH MAL DEINE!!!
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 05.07.2007, 17:33
wenn ich seine versteckten botschaften lese kriege ich richtige angst!
Zitat: DFB-Präsident Theo Zwanziger über Leipzigs Fußball, Red Bull und das Frauen-Leistungszentrum
Leipzig. Leipzig erhält im kommenden Jahr wieder ein Länderspiel, Stadion-Betreiber Michael Kölmel Anerkennung und die Stadt Kritik für ihr Unvermögen, den Fußball voranzubringen. Dabei, so betont DFB-Präsident Theo Zwanziger im Interview, hat Leipzig gute Bedingungen für diese Sportart.
Frage: Wie haben Sie die Situation um den Leipziger Fußball in den letzten Tagen und Wochen verfolgt?
Theo Zwanziger: Wir verfolgen den Leipziger und den gesamten ostdeutschen Fußball aus einer generellen Perspektive heraus. Wir wissen, dass wir nicht unmittelbar gestalterisch vor Ort tätig sein können, sondern nur Rahmenbedingungen schaffen können. Vor allem steht unsere Sympathie zum Fußball im Osten. Auch wenn das manchmal bei dem einen oder anderen Fan aus seinem spezifischen Blickwinkel heraus anders gesehen wird. Der DFB möchte, dass in Ostdeutschland starker leistungsorientierter Fußball angeboten wird. Wir wissen, dass das vor der Wende der Fall war. Mir ist sehr daran gelegen, dass möglichst viele Mannschaften aus dem Osten in der Bundesliga, der zweiten Liga oder der künftigen dritten Liga spielen. Ich war in den vergangenen Jahren sehr oft in Ostdeutschland, habe die soziale und wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs wichtigen Meinungsbildnern deutlich gemacht.
Viele ostdeutsche Vereine sind auf einem sehr guten Weg. Warum gelingt es Ihrer Meinung nach gerade in Leipzig nicht?
Dabei hat Leipzig etwas, was die anderen gar nicht haben. Anderswo musste ich dafür werben, dass man zu neuen Stadien kommt. In Leipzig hat man ein Top-Stadion. Aber man schafft es einfach nicht, sich so zusammenzuführen, dass man mit einem starken Klub den Weg in eine der Spitzenligen erreicht. Alle Versuche der vergangenen Jahre sind immer wieder gescheitert.
Wäre die Leipziger Fußball-Entwicklung anders verlaufen, wenn es einen Verein gegeben hätte?
Die Rivalität nimmt einfach Chancen. Leipzig hat sich zu lange mit sich selbst beschäftigt. Die Spannungen waren selbst zu spüren, als es um das Frauenleistungszentrum in Leipzig ging. Die gute Nachwuchsarbeit beim FC Sachsen und die zweite Bundesliga beim 1. FC Lok sollten in einem Verein verbunden werden. Die Frauen-Abteilung von Lok hat das auch gewollt, die Mitgliederversammlung nicht. Daraus ist aber wieder eine erhebliche Auseinandersetzung entstanden und die große Chance auf einen starken Standort zurück geworfen worden. Wir haben heute noch einmal zusammengesessen, um die generellen Fußball-Perspektiven zu besprechen, die für Stadioninvestor Michael Kölmel besteht. Wobei man anerkennen muss, das will ich ausdrücklich sagen, dass bei ihm eine enge Bindung besteht, die über das Wirtschaftliche hinausgeht. Aber irgendwo stößt er natürlich auch an Grenzen. So ist die kommende Saison für ihn der letzte und entscheidende Prüfstand, so sehe ich das jedenfalls. Man weiß ja, dass Red Bull an einem solchen Engagement interessiert sein soll, doch es bestehen nach den Statuten der DFL und des DFB einige Hürden. Nach den Vorstellungen der Leipziger soll geprüft werden, ob dem Sponsor die Namensrechte und eine 51-Prozent-Mehrheit an der entsprechenden Fußball-Gesellschaft übertragen werden kann. Es gibt bereits von Hannover 96 einen Antrag, der in eine solche Richtung zieht. Der Sächsische Fußball-Verband wird wohl einen ähnlichen Antrag für den DFB-Bundestag vorbereiten.
Wie ist Ihre Position als Präsident zu diesem Antrag?
Es gibt unterschiedliche Meinungen, auch in der Liga. Bei den Landesverbänden ist es ähnlich. Eine Lex Leipzig wird man nicht machen können, weil damit zu viel Grundsätzliches zusammenhängt. Der Ausgang ist offen. Sicher wird es darauf ankommen, wie es bezüglich des Namens den ostdeutschen Vertretern gelingt, klarzumachen, dass es nicht nur eine westdeutsche Tradition gibt. Sondern auch eine ostdeutsche, die sicher anders ist. Im Westen waren Firmennamen im Vereinsnamen ungewöhnlich, hier war es anders, Beispiele sind Wismut und Chemie. Wir sind im wiedervereinigten Deutschland, deshalb muss man beide Strömungen sachgerecht gewichten.
Könnten nicht andere Sportarten wie Basketball ein Beispiel sein?
Es wird unabhängig von anderen eine schwierige Diskussion, man braucht eine Zwei-Drittel-Mehrheit für eine Satzungsänderung. Aber wir wollen auch in anderer Form helfen. Im kommenden Jahr werden wir wieder ein Länderspiel in Leipzig austragen und damit zeigen, dass wir unsere Geburtsstadt nicht vergessen. Es ist zu früh, über Zeitpunkt und Gegner zu sprechen. Es könnte vor der EM sein, aber auch danach. Das hängt natürlich stark davon ab, wie Bundestrainer Joachim Löw den Weg zur EM plant. Aber auf alle Fälle denke ich, dass wir damit auch den Fans etwas bieten, die mit der Unterklassigkeit des hiesigen Fußballs nicht verwöhnt sind.
Einige so genannte Fans haben das Ansehen der Stadt zuletzt ramponiert. Sehen Sie solche Ausschreitungen ausschließlich als ein Ost-Problem?
Sie sind im Osten nur deshalb häufiger, weil die Enttäuschung der Fans über den sportlichen Weg ihrer Mannschaften besonders frustrierend ist. Wer wie Dresdner oder Leipziger schon Europapokal-Spiele ihrer Mannschaften erlebt hat, der sehnt sich natürlich nach diesem Spitzenfußball zurück. Damit ist die Fan-Szene anfälliger für gewalttätige, irregeleitete, radikale Menschen, die die Bühne des Fußballs missbrauchen. Sicher ist hier auch die Sozialstruktur zum Teil nicht so gefestigt wie anderswo. Wir müssen es gemeinsam schaffen, durch gute Stadien, Vereinsstrukturen und Fanarbeit klare Botschaften zu vermitteln. Deshalb haben wir vor wenigen Tagen auch den Fankongress hier durchgeführt. Wir dürfen Fans nie ausgrenzen, müssen immer wieder das Gespräch suchen. Die Grenze ist nur dort, wo jemand gar nicht mit der Absicht ins Stadion geht, das Spiel zu sehen, sondern eine Bank herauszureißen und damit jemanden auf den Kopf zu schlagen. Für solche Gewalttäter und Wirrköpfe soll es keinen Platz in unseren Vereinen geben, ob im Westen oder Osten. Dazwischen gibt es aber viele Gruppen, die ansprechbar sind. Ich habe bei diesem Fankongress gelernt, dass wir auch beim DFB manchmal etwas zu pauschal beurteilten und damit dazu beigetragen haben, dass sich die Fans in die falsche Richtung solidarisieren. Es gehört aber auch zu diesem Thema, die Vereine daran zu erinnern, dass ihr Feindbild nicht die Polizei oder der DFB sein darf. Das Feindbild müssen die sein, die Gewalt ausüben und in den Stadien den Fußball missbrauchen.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 05.07.2007, 22:39
Zitat: Sie sind im Osten nur deshalb häufiger, weil die Enttäuschung der Fans über den sportlichen Weg ihrer Mannschaften besonders frustrierend ist. Wer wie Dresdner oder Leipziger schon Europapokal-Spiele ihrer Mannschaften erlebt hat, der sehnt sich natürlich nach diesem Spitzenfußball zurück. Damit ist die Fan-Szene anfälliger für gewalttätige, irregeleitete, radikale Menschen, die die Bühne des Fußballs missbrauchen.
gut das es früher wo sie noch weiter oben gespielt haben nie zu ausschreitungen gekommen ist....*ironie*
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 09.07.2007, 13:19
http://www.bild.t-online.de/BTO/sport/bundesliga/2007/07/09/stadion-verbote/hitliste-ruepel,geo=2118176.html
is ne stadionverbotsliste
1.dynamo
2.hansa
3.bayern
4.frankfurt
.
.
.
.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 09.07.2007, 16:36
oh gott ... die lügenpresse. gleich in der überschrift die lüge: Die Gewalt in deutschen Stadien hat offenbar zugenommen.
hier alles auf einen blick,stat ausschnitte!
http://www.stadionwelt.de/neu/community/downloads/vergleich_stadionverbote_04_07.pdf
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 09.07.2007, 21:36
jud(e).... die gleiche tabelle haben die bei der bild auch genommen
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
philipp - 09.07.2007, 21:41
ja die gewalt hat in deutschen stadien aber nicht zugenommen!
die liste zeigt die vereine, die am meisten stadionverbote ausgesprochen haben, d.h. aber nicht das dresden am meisten haben muss, sondern nur am meisten ausgesprochen hat!
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 10.07.2007, 12:35
najut da haste recht
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 10.08.2007, 19:08
http://www.penthouse.de/magazin/show-entertainment/gewalt-in-fu-ballstadien-4.html
ganz guter bericht
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 06.10.2007, 20:11
Traurig wenn ich mir heute das in Berlin angeguckt habe.kaum sind die harlekins nicht präsent schon geht die Stimmung satk Berg ab...aber so würde es sicherlich in vielen Stadien aussehen.
Einfach nur schade das alles was die aufbauen zu nichte gemacht wird.
Re: Die Fanszene liegt im Wandel ...
Droste - 03.05.2008, 15:24
"Waldi" Hartmann: "Mir ist der Fußball inzwischen zu kommerzialisiert. Wenn ich im Stadion meine Bratwurst und mein Bier mit einer Chipkarte bezahlen muss, ist irgendetwas verkehrt."
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