Diskussionsforum: Mythos Vampiere

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    Re: Diskussionsforum: Mythos Vampiere

    pschraeer - 27.10.2006, 23:50

    Diskussionsforum: Mythos Vampiere
    Hier wollen wir unser und euer gesamtes Wissen über die edle Rasse der Vampire sammeln!



    Re: Diskussionsforum: Mythos Vampiere

    Mina Harker - 11.11.2006, 18:30

    Entstehung
    In der Volkskunde gilt ein wiederkehrender Toter, der den Lebenden das Blut aussaugt, als Vampir. Eine eindeutige etymologische Herkunft des Wortes gibt es nicht. Im "Wörterbuch für slawische Sprachen" belegt Miklosisch die türkische Herkunft: 'uber'(nordtürkisch) entspricht dem Serbischen 'vampir'. Die Endsilbe pir (per) heißt fliegen. Also wäre ein Vampir demnach ein Nichtflieger. Einige Gelehrte behaupten, die Ableitung von Vampir stamme aus dem Polnischen: 'upierzyc' heißt 'mit Federn versehen' und 'upior' somit 'geflügeltes Gespenst'. Dem Volksglauben nach ist der Vampir ein "Untoter"; oft ein Selbstmörder, der den gewöhnlichen Tod überlebt indem er sich von Menschenblut ernährt - am allerliebsten vom Blut schöner Jungfrauen. Das Blut wird durch einen Biss in den Hals des Opfers ausgesaugt.
    Bekannt ist: Wer einmal von einem Vampir gebissen wurde, wird ebenfalls zum Vampir, außer es gelingt, den Blutsauger vorher unschädlich zu machen. Weniger bekannt ist jedoch, dass man angeblich durch alles Mögliche zum Vampir werden kann.
    Die Liste ist lang: Vorzugsweise Verbrecher, unehelich geborene, Leute die sich mit Hexerei beschäftigen, Christen die sich zum Islam bekehrt haben, Priester mit Todsünden,... usw.
    Auch an Unglückstagen Geborene können Vampire werden. In der Gegend von Wittingen glaubte man an den Doppelsauger, eine Abart des Vampirs. Dieser erhielt seinen Namen, weil er als Kind so lange geschrieen hat, bis die Mutter ihn zum zweiten Mal an die Brust legte.
    In den slawischen Ländern glaubte man, dass ein mit einem Zahn oder mit einem Fleck am Leib geborenes Kind ein Vampir wird. Ebenso tot geborene Kinder und auch Frauen, die im Kinderbett gestorben waren. Genauso galten Seelen, die von ihren Eltern oder ihrer Religion verstoßen waren, zu den Anwärtern.
    Leichname, die angeblich von Dämonen zum Leben erweckt werden, sind ebenfalls zum Vampir-Dasein verdammt. Der Teufel ergreift hier Besitz von der Seele des Verstorbenen, um mit ihrer Hilfe negative und grausame Taten zu vollbringen.
    Auch kann angeblich der zur Vampir werden, in dessen Bestattungszeremonie irgendwelche Fehler unterlaufen. Auch reicht es, wenn Leichen mit Tieren in Berührung kommen. Katzen waren hier besonders gefürchtet.
    Ebenfalls in ein Vampir verwandelte sich, wer das Fleisch eines von Wölfen getöteten Tieres aß oder auch selbst von den Wölfen gefressen wurde.
    Genauso gut konnten Verfluchte oder Meineidige zu Vampire werden. Und auch solche die exkommuniziert worden waren, sowie Ketzer, Abtrünnige, usw.
    Wie gesagt, die Liste lässt sich beliebig fortsetzen und zeigt oft deutlich, dass alle Anzeichen, welche angeblich einen Vampir "erzeugen", nicht in das "normale" Schema passen.
    Quelle: gespensterweb.de



    Re: Diskussionsforum: Mythos Vampiere

    Mina Harker - 11.11.2006, 18:39

    Vampir Typen
    Der Rufer
    Hier erscheint ein Toter in Fleisch und Blut und ruft die Lebenden bei ihrem Namen. Die Gerufenen haben danach nicht mehr lange zu leben.
    Wenn jemand auf den ersten Ruf antwortet, dann verschwindet das Gespenst;
    aber derjenige, der es anspricht, ist unweigerlich des Todes.

    Der Klopfer
    Eine andere Wesenheit hat die Eigenschaft, an die Türen und Dächer seiner Opfer zu klopfen. So lockt er die Bewohner aus dem Haus und fällt über sie her.
    Ein Aberglauben um 1900 besagte folgendes:
    "Wenn eine Person gestorben ist, hört man in der Nacht nach der Beerdigung jemand an die Tür klopfen. Man darf nicht öffnen, denn draußen ist der Tote. Öffnet man die Tür, nimmt er andere Mitglieder der Familie mit in sein Grab."

    Der Fresser
    Auch als der Verschlinger bekannt. Mann sagt sie sind keine Toten, sondern Dämonen. Angeblich lüstern und immer liebesbereit, verführen ihre Opfer. Ihr Ziel ist das frische Fleisch des Menschen. Meist werden junge und schöne Körper bevorzugt. Nach dem Beischlaf erdrosseln sie ihre Opfer und danach machen sich über deren Körper her. Zum ersten Mal erschienen sie im 10. Jahrhundert. Die russische Chronik, 'Nestorchronik', berichtet von einem Ereignis, welches sich 1092 in der ukrainischen Stadt Polok zugetragen hat.

    Der Aufhocker
    Sie sollen sich an Friedhöfen, Kreuzwegen, verlassenen Kapellen, im Wald und Moor aufhalten. Sobald sie Menschen treffen, die sich dort befinden, springen sie auf deren Rücken und lassen sich bis zu ihnen nach Hause tragen. Dabei saugen diese Vampire die Lebenskraft des Menschen. Einige Tage später sterben sie daran.
    Diese Vorstellung von einem Wesen existierte in Europa bis in das 19. Jahrhundert hinein. Vermutlich ist er aber nur ein Produkt der Angst vor unsicheren Orten.

    Der Alp
    Der Alp sucht seine Opfer nachts im Schlaf heim. Er stürzt sich auf sie, drückt mit seinem Gewicht auf die Brust der Schlafenden und würgt sie. Anschließen saugt er ihnen das Blut aus. Sein Opfer stirbt aber nicht gleich beim ersten Mal. Der Alp kommt immer wieder und nährt sich so lange an seinem Opfer, bis es nichts mehr zu holen gibt.
    Anschließend stirbt dieser Mensch an Schwäche.

    Der Nachzehrer
    Der Nachzehrer verlässt seine Grabstätte nicht. Er führt den Tod auf die Distanz herbei: Wenn er an sich selbst zehrt oder sein Leichentuch verschlingt, sterben die Seinen.
    Man sagt, der Vampir verspürt eine Art Hunger der ihn dazu bringt zu nagen. Vom Kauen und Schmatzen in den Gräbern wurde in der Geschichte oft berichtet. Zwischen dem 15. und dem 19. Jahrhundert sammelte sich das Quellenmaterial in großen Mengen. In den meist in Latein verfassten Texten tauchen sie unter der Bezeichnung "manducator" auf.

    Der Formwandler
    Schon mehrfach wurde von Wesen berichtet, welche die Fähigkeit besitzen sich in Tiere zu verwandeln. Jedoch nicht, wie allgemein geglaubt, in Fledermäuse.
    Im 15. Jahrhundert tauchten zahlreiche Berichte über Formwandler auf. Die häufigsten Tiergestalten sind: Wolf, Hund, Pferd, Ziege und Rabe. Je nach Region tauchten unterschiedliche Erscheinungsformen auf
    Quelle: gespensterweb.de



    Re: Diskussionsforum: Mythos Vampiere

    Mina Harker - 11.11.2006, 18:40

    Erkennung
    Vampire meiden Knoblauch, Kreuze und Weihwasser.
    Sie sind am liebsten nachts und bei zunehmendem Mond unterwegs. Ihre Haut reagiert nämlich empfindlich auf Sonnenlicht. Und auch sonst muss das Licht gedämpft sein. Sie schlafen immer mit offenen Augen.
    Sie können durch Wände gehen, haben kein Spiegelbild und werfen keinen Schatten. In ihrer Gegenwart ist man entweder hypnotisiert oder man fühlt sich unwohl und ohne Energie.
    Ihre Haut ist bleich und wirkt ungesund. Die Augen sind rot und dunkle Augenränder umrahmen sie. Ihre Zähne sind spitz und gelb. Manche von ihnen sollen außergewöhnlich lange Zungen haben. Oft sind sie sehr dünn und wirken ausgemagert. Ihre Fingernägel sind lang und krallig.
    Vampire haben den Zwang alles zählen zu müssen.
    Ihre unvorstellbare Gier nach Blut macht sich irgendwie bemerkbar. Und wenn man genau darüber nachdenkt, hat man sie eigentlich nie etwas essen sehen.
    Sexuelle Betätigung regt ihre Blutzirkulation an, daher haben sie regelmäßig Sex - und das ohne Tabus.
    Meist sind sie Mitglied einer Ordenschaft, sie kennen keine Furcht und keinen Respekt, interessieren sich für schwarze Magie und hassen die Kirche. Sie schnalzen mit der Zunge um sich untereinander zu verständigen oder zu erkennen.
    Zu Hause steht bei ihnen irgendwo im Keller ein Sarg herum. Würde man Nachforschungen anstellen, käme es ans Licht, dass sie schon längst verstorben sind.
    Man hat sie oft in der Nähe von Friedhöfen gesehen. In ihrer Umgebung verschwinden regelmäßig Katzen und sonstige Kleintiere, und im übrigen hat man noch nie so viele Fledermäuse gesehen. Sehr oft hört man von Grabschändung und von verschwundenen Leichen.
    Sie stinken immer unangenehm und irgendwie eklig nach Schwefel.
    Und der Geruch von Moder und Fäulnis stört sie nicht.
    Quelle: gespensterweb.de



    Re: Diskussionsforum: Mythos Vampiere

    pschraeer - 05.12.2006, 12:34


    Vampirtypen

    Asemann : Ursprung in Iln Surinam, dem früheren Niederländisch-Guayana. In dem Namen steckt das Verb "azen" (lauern) sowie eine Anspielung auf "Aas, Kadaver". Der A. ist eine Frau, die sich des Nachts in ein wildes Tier verwandelt und Menschen wegen ihres Blutes tötet. Ein Besen quer in die Tür gestellt verhindert, dass dieses Wesen das Haus betreten kann.

    Auf den Boden gestreute Pfeffer – oder Reiskörner zwingen den A. diese einzeln zu zählen; wenn der A. bei Sonnenaufgang noch nicht mit dem zählen fertig ist, verwandelt er sich zurück!

    Sukujan : Ursprung in Trinidad. Kommt an die Tür und möchte Salz oder Streichhölzer borgen. Wer ihr gibt worum sie bittet, über den hat sie Macht und sie kann nachts sein Blut aussaugen. Wenn allerdings die Bewohner des entsprechenden Hauses ein Kreuz ins Fenster stellen, verliert sie diese Macht.

    Sasabonsam : Ursprung in Ghana bei den Ashanti. Saugt Blut aus den Daumen Schlafender.

    Owenga : Ursprung in Guinea. Rachsüchtige Ahnen, die von den Toten zurückkehren, um sich an menschlichem Blut zu laben.

    Loogaroo : Insel Grenada, Karibik. Der L. tritt in Gestalt einer alten Frau auf, die durch die Nacht streift und nach Blut sucht, dass sie dem Teufel versprochen hat.

    Civatetea : Mexiko. Eine Art vampirische Hexe. Geister von Frauen, die bei der Geburt eines Kindes gestorben sind und nun Rache an Kindern nehmen, indem sie Krankheiten wie Kinderlähmung verbreiten.

    Bilu : die B. sind im traditionellen Glauben der Volksstämme von Burmagefährliche, menschenfressende Dämonenwesen in menschlicher Gestalt, jedoch mit sehr scharfen Reißzähnen und einer Knollnase ausgestattet.

    Cauquemare : auch Quauquemaire oder Chauche- Vieille ist in Frankreich die Bezeichnung für "Nachtmahr" als Alp (Alb), ein dem Schläfer bedrückendes und folterndes Wesen, das quälende Träume verursacht.

    Guede : ist im Wodu-Kult von Haiti die Sammelbezeichnung der Todesgeister oder Friedhofsdämonen. Zu ihnen gehört der berühmte Baron Samedi, weiter der Adoptivsohn des Schmiedegottes Ogun namens Nibo, der Baron Cimetiere Boumba, dann Baron La Croix und Madame Brigitte.

    Koki-Teno : In der Sagenwelt des alten japan Fuchsgeister, vor allem weibliche Wesen mit hexenähnlichen Zügen, die eigentlich dämonische Füchse sind, aber die Gabe haben, sich in betörend schöne junge Frauen zu verwandeln.

    Oui : besonders gefürchtete Geister der alten japanischen Vorstellungswelt, die sich von anderen Spukgeistern dadurch unterscheiden, dass ihnen Blutdurst und kannibalische Gelüste nachgesagt werden.



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