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Re: Respekt für Cosma Shiva
henningsen - 27.10.2006, 11:33Respekt für Cosma Shiva
Die Schöne und der Zwerg
Sie hat sich schauspielerischen Respekt erarbeitet und sich vom undankbaren Ruf des Startöchterchen gelöst. Er ist längst kein Nachwuchskomiker mehr und gehört zu den populärsten deutschen TV-Spaßmachern. Nach zwei Jahren sind sie wieder zusammen im Kino zu sehen. Sie gibt das naive Schneewittchen, er "Sunny", den heitersten der sieben Zwerge. Wir haben mit Cosma Shiva Hagen und Ralf Schmitz über Risiken und die Nebenwirkungen von "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug" gesprochen.
Das Interview:
Ricore: Frau Hagen, die erotische Anziehungskraft Schneewittchens bringt in "7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug" wieder die Handlung voran. Welcher Zwerg hat die besten Karten bei Schneewittchen?
Cosma Shiva Hagen: Alle zusammen. Ich glaube, alles müsste zu einem Harem Schneewittchens werden. Sonst funktioniert das nicht, denn die Zwerge sind eine Charaktereigenschaft. Wenn man sich richtig festlegen müsste, dann wären es Cloudy und Sunny. Aber die beiden gehören ja selbst im Film immer zusammen und sind schon fast ein Pärchen.
Ralf Schmitz: Ja, das wäre eine schöne Dreiecksbeziehung.
Ricore: Martin Schneider alias Speedy hat sich hierzu sehr optimistisch geäußert und sich die besten Chancen eingeräumt.
Hagen: Martin? Ich glaube, Speedy würde mit seiner Langsamkeit Schneewittchen in die Verzweiflung treiben.
Ricore: Welche Charaktereigenschaften verbinden Cosma Shiva Hagen mit Schneewittchen?
Hagen: Die Gutgläubigkeit und das blinde Vertrauen, das habe ich auf jedem Fall mit ihr gemeinsam. Meine Antennen sind da noch nicht ganz ausgereift aber ich bin noch dabei, das zu verbessern.
Ricore: Und wie sieht es mit der Naivität aus?
Hagen: Die Naivität hat sich in den Jahren in Bewusstheit gewandelt, wobei, na gut, ich manchmal auch noch ein bisschen naiv bin.
Ralf Schmitz als Zwerg SunnyRicore: Hatten Sie als Schauspielerin keine Bedenken, ein Schneewittchen zu spielen, das im Laufe der Handlung wie ein Dummchen wirkt?
Hagen: Nein. Wir haben versucht, die Rolle nicht als typisches Dummchen darzustellen. Wir wollten, dass sie gutgläubig ist, unschuldig und natürlich auch etwas naiv. Aber nicht dumm.
Ricore: Spielt die eigene Eitelkeit bei der Wahl der Figuren, die man verkörpert, und am Set selbst überhaupt eine Rolle?
Hagen: Wenn ich spiele kann ich mir nicht andauernd Gedanken machen, wie ich aussehe. Wenn es so wäre, dann hätte ich den Beruf verfehlt. Ich muss mich schon auf das konzentrieren, was innerlich passiert. Was das Äußerliche angeht, verlasse ich mich auf Kamera, Licht und Make-up.
Schmitz: Sie ist wirklich uneitel, das muss ich sagen. Ich kenne viele männliche Kollegen, die alle eitler sind und ständig nach der Maske rufen.
Ricore: Sie Herr Schmitz sind dem breiten TV-Publikum auch als improvisierender Darsteller aus der "Schillerstrasse" bekannt. Kommen sie mit geschriebenen Dialogpassagen überhaupt noch zurecht?
Schmitz: Ich habe ja nicht mit der "Schillerstrasse" angefangen. Davor stand eine Schauspielerausbildung. Ich habe Theater gespielt und Sachen wie "Die dreisten Drei" im Fernsehen gemacht. Es ist für mich nicht neu, Text zu lernen. Es ist ja mein Beruf. Die Improvisation ist nur eine Facette des Schauspiels.
Ricore: Sie Frau Hagen spielen auch gerne Theater. Im letzten Sommer haben sie die Julia in einer Inszenierung von Shakespeares "Romeo und Julia" verkörpert. Bevorzugen sie tragische Rollen?
Hagen: Das Gute ans Shakespeare ist, dass er gekonnt Komik und Tragik miteinander verbinden kann. Was sich auch im wirklichen Leben wiederholt. In jeder dramatischen Situation verbirgt sich immer auch eine gewisse Komik. Das hat er gut erkannt. Deshalb ist Theater, wenn man Shakespeare macht, nicht weit weg von der Comedy.
Schmitz: Das ist eine schöne Verbindung, denn die Leute unterscheiden oft zwischen Comedy und Schauspiel. Die Trennung zwischen Schauspieler und Comedian wird oft hier in Deutschland gemacht und das ist schade, denn eine solche Unterscheidung gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Ein guter Komiker ist normalerweise auch ein guter Schauspieler, der sich für das komische Fach entschieden hat.
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