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Re: Tagebuch von der Gerichtsverhandlung
Mysteria - 26.10.2006, 20:39Tagebuch von der Gerichtsverhandlung
Hier werde ich während der Gerichtsverhandlung eine Art Tagebuch führen. Denn das geht jeden etwas an. Über ihren Missbrauch werde ich nichts veröffentlichen, dass ist Susannes Intimsphäre und diese möchte ich, wie auch sie selbst gewahrt wissen.
11.11.2004 Heute bekam ich es schriftlich, der Prozess um den Mörder von Susanne beginnt am 03.01.2005. Es wurden 10 Verhandlungstage festgesetzt, der letze Verhandlungstag ist am 25.01.05. Seit ich weiß, natürlich über die Medien, dass die Verhandlung im Januar beginnt, werden meine Nächte wieder länger, mein Schlaf kürzer, wobei ich seit dem Mord an Susanne sowieso unter Schlafstörungen leide. Ich noch immer nicht die ganze Wahrheit über den Mord habe, auch das lässt mich nicht zur Ruhe kommen.
16.12.2004 Heute kam schriftlich vom Landesgericht.
In der Hauptverhandlung wegen Mord und Verstoßes gegen das Waffengesetz, wird auch wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Btmg verhandelt.
Damit sind es drei Verhandlungspunkte.
21.12.2004 Guten Tag Herr Kling. Leider kann ihnen meine HP nichts neues bieten. Auch während des Prozesses werden hier nur Fakten stehen. Es gibt Dinge die hebe ich mir für danach auf. Ich wünsche ihnen schöne Feiertage, die ich nicht haben werde. Die zweite Weihnachten ohne Susanne, vielleicht gedenken sie ihr an den Feiertagen. Ich glaube es zwar nicht, aber die Hoffnung an das Gute in einem Menschen stirbt zuletzt, auch wenn ich sie in eineinhalb Jahren öfter verlieren musste.
31.12.2004 Gestern wurde in RNF ein Interview vom Anwalt des Mörders gesendet.
Auf das ganze Interview werde ich nicht eingehen, allerdings werde ich hier etwas richtigstellen.
Die Aussage, "Susanne gehörte der Clique an" kann ich nicht bestätigen. Sie kannte Leute aus diesem Kreis, Freunde vom Mörder, hatte ansonsten mit diesen Drogendealern nichts zu tun. Wie kann sie dieser Clique angehören wenn sie 2 Jahre vor ihrem Tod, gegen zwei Freunde ihres Mörders wegen Drogendealerei aussagte. Dieser Kreis ist und war ein Sumpf, Susanne kannte nie alle Leute aus diesem Kreis, traf vielleicht mal den einen oder anderen, den sie durch die Drogen kannte, durch zufällige (wobei es keine Zufälle gibt) Begegnungen.
Ich mag Strategien nicht so sehr, die Wahrheit liegt mir mehr...
Die Wahrheit ist oft schwer zu durchschauen, Strategien schon eher. Es ist nun mal nicht alles so, wie es scheint zu sein. Manchmal mehr Schein als scheint.
03.01.2005 Zum ersten Prozesstag sah ich zum ersten mal den Täter, ich schaute mir seine Hände an, immer und immer wieder, wie konnten diese Hände so brutal Susannes Schädel mit großen Steinen zertrümmern. Des öfteren las der Richter aus den schriftlichen Vernehmungen, da der Täter sich schämte in bestimmte Details zu gehen bzw. dazu zu stehen, zu seiner furchtbaren Tat.
Zu 99% wussten nach seinen Angaben, seine Freunde bzw. dieser Drogenkreis, dass er der Mörder war. Insbesondere auf einen wieß er hin, wollte jedoch seinen Namen nicht nennen, er hätte ihm durch seine Tat schon genug geschadet. Auch so wissen wir wer das ist, es war bekannt dass dieser unter Verfolgungswahn litt und Stimmen hörte. Ich erfuhr schon vor Monaten durch meine Informanten dass dieser Stimmen von Susanne hört, dieses war dem Kreis bekannt.
Nach der Verlesung der Anklagepunkte hatte ich folgendes hinzuzufügen.
Die Anklage ist verlesen, ich möchte ergänzend etwas hinzufügen. In diesem Prozess geht es nicht nur um Herrn Glavic, um seine Bestrafung, es geht um Susanne. Sie hat ein Recht darauf dass in diesem Prozess die Wahrheit aufkommt, auch ein Recht darauf Herr Glavic, dass sie die Wahrheit sagen. Sie haben meine Tochter getötet, sie können nichts mehr rückgängig machen, aber sie können die Wahrheit sagen. Ich möchte und will, dass sie die Wahrheit sagen wenn ihnen auch von mir Fragen gestellt werden, dass schulden sie Susanne und mir.
Sie haben meine Tochter getötet, meiner Familie großes Leid und Schaden zugefügt.
Für Strategien ihrerseits und oder von ihrem Anwalt kann und werde ich kein Verständnis aufbringen, kein Verständnis für Lügen um das Strafmaß zu lindern. Sie verschonten Susanne auch nicht oder ließen Milde walten. Welche dieser Aussagen entspricht der Wahrheit, zu viele Wahrheiten, zu viele Lügen. Sagen sie in diesem Prozess nicht die Wahrheit, nur um zu versuchen ihre Strafe zu verkürzen, zeigen sie, dass sie keinerlei Reue zeigen und jederzeit wieder ein Menschenleben auslöschen werden. Für mich ist Susanne im Prozess ihres Mörders (sie) dabei, hier im Gerichtssaal, sie wird mich in der Wahrheitsfindung unterstützen.
In ihrem Namen setze ich mich dafür ein, dass alle, aber auch alle Schuldigen hier bekannt werden, sich ihrer Schuld stellen und die Konsequenzen tragen müssen. Hier geht es nicht um die Anwälte, ihre Strategien oder um andere Anwesende, es geht um den Frieden für Susanne, den sie nur über die Wahrheit bekommt. Herr Glavic schauen sie mich an!
Nach diesem letzten Satz schaute er mich tatsächlich, wenn auch kurz und zögerlich an, Dass war auch das einzigste mal am heutigen Tag
04.01.2204 Betti log bei ihrer Vernehmung oder leidet sie in diesem Alter unter Gedächtnisschwund, sie ist 17 Jahre alt. Naja, sie log ja schon damals um sich zu schützen und behinderte massiv die Ermittlungen. Ihre Eltern durften nicht wissen dass ihr Freund bei ihr übernachtete, bzw. sie Besuch empfing in Abwesenheit ihrer Eltern. Mir wurde oft gesagt, wie ich meine Tochter um diese Zeit alleine nachhause gehen ließ. Wie können Eltern ihre 15jährige Tochter Tagelang alleine lassen. Wollte ich nur das mal so erwähnen, eigentlich sollte das kein Problem darstellen. Die Angst vor ihren Eltern, bzw. sie wollte das Vertrauen nicht missbrauchen, dass ihre Freundin ermordet wurde spielte dabei keine Rolle. Lukas litt auch unter Gedächtnisschwund, er hätte für Betti gelogen. Roman hatte schon wie damals das bessere Gedächtnis. Er war zu müde um Susanne ganz Nachhause zu begleiten obwohl er wusste dass sie jemanden suchte der sie Nachhause bringt. Ich gebe ihm keine Schuld, das sagte ich ihm schon damals kurz nach dem Mord im Beisein seiner Mutter. Es hat nur einer Schuld, dass ist der Mörder. Eines allerdings wurde vor Gericht nicht geklärt, wie kam das Feuerzeug von Susanne in den Beutel von Roman. Susanne hätte hätte dieses Feuerzeug niemals hergegeben. Roman weiß nicht wie es in seinen Beutel kam, er war schon damals glaubhaft, ist es nach wie vor. Was verschweigen Lukas und Betti. Lukas ist vorbestraft wegen einem Sexualdelikt, es wurde vergessen zu erwähnen, dass er von der Schule flog wegen Schutzgelderpressung, das erfuhr ich damals von dem Klassenlehrer.
Wie kam in der Mordnacht das Feuerzeug von Susanne abhanden?
Am Nachmittag wurden die Beamten die zuerst an dem Tatort eintrafen, die anschließenden Kriminalbeamten mit der Spurensicherung vernommen. Da verließ ich den Gerichtssaal. Das habe ich bis heute nicht verarbeitet, wie der Mörder Susanne mit dem Fuss näher an das Gebüsch schob, wie ein Stück Abfall, eben ihre Auffindesituation. Auch wurden die Steine vorgeführt mit denen der Mörder Mario Glavic Susanne den Schädel zertrümmerte.
Ich hörte mir lediglich den LKW-Fahrer an, der Susanne fand. Ihr nacktes Bein an dem sie noch einen Strumpf trug, dass Bild kannte ich, habe es damals in der Nacht bevor sie gefunden wurde gesehen. Ich ging um 3 Uhr nachts in das Bett, hatte immer noch die Hoffnung, Susanne kommt Nachhause. Als ich im Bett lag sah ich dieses Bild, Susannes ihr nacktes Bein mit einem Socken. Ich stand wieder auf, dachte ich Phantasiere. Um 5 Uhr ging ich wieder in das Bett, konnte nicht schlafen, um halb 5.30 Uhr fiel hinter mir ein recht großes Bild von der Wand, knapp an meinem Kopf vorbei, die Scheibe zerbrach. Das Seil hing noch am Nagel, es riss beidseitig gleichzeitig, das wusste ich, es stimmt etwas nicht.
05.01.2004 Wir Nebenkläger nebst Anwälten dürfen den Angeklagten keine Fragen stellen, das gab sein Verteidiger Herr Kling gleich am Beginn der Gerichtsverhandlung am 03.02. bekannt. Gestern bekam ich ein Interview erzählt in dem Herr Kling die Gründe dafür nannte. Es wäre für den Mörder zu emotional. Ich schrieb ja schon was ich von Strategien halte. Was ist mit unseren Emotionen? Damit stelle ich diese Strategie in Frage. Mario Glavic ein paar mal den Versuch startete zur Wahrheitsfindung beizutragen, von Herrn Kling abgewehrt wurde, als Freunde von ihm vernommen wurden, mehr als offensichtlich logen. Wo hielt sich Hasan E. am 18.06.2003 in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 23.00 Uhr auf? Das konnte in der Verhandlung nicht geklärt werden. Allerdings sind ja noch genügend Zeugen geladen. Susanne wurde definitiv mit drei Ziegelsteinen erschlagen, der Schädel zertrümmert, der schwerste Stein wog über 4 Kilogramm, dass ist von Sachverständigen erwießen, eigenartigerweise, Herr Kling mehrmals versuchte es als These darzustellen. Auch wurde die Aussage meiner Tochter von vor zwei Jahren verlesen, als sie Hasan E. und Adam L. anzeigte. Sie gaben ihr als 13jährige Drogen und missbrauchten sie, wenn sie unter Drogeneinfluss stand. Ich war damals das erste mal dabei auf dem Drogendezernat, damit Susanne diese Aussage macht. Die damaligen Beamten und ich konnten sie nicht überzeugen diese Aussagen zu machen, sie hatte Angst. Zuhause redeten wir eine Woche über diese Notwendigkeit um andere Kinder vor diesen Kriminellen zu schützen. Sie entschloss sich die Aussage zu machen, machte selbst den Termin mit dem Drogendezernat aus und bestand darauf alleine hinzufahren. Sie erzählte mir schon damals, Mama du weißt nicht zu was die fähig sind, aber sie tat es trotzdem. Immer wieder spielt der Richter darauf an ob sich Susanne prostituiert hat. Das wurde schon bei den Ermittlungen durch die Soko ausgeschlossen, es handelte sich um Gerüchte. Zu keiner Zeit hat sich Susanne prostituiert, eine Tote kann sich nicht wehren! Ich wusste vor Susannes Tod von diesem Gerücht, dass von einem Mädchen in Umlauf gebracht wurde weil Susanne ihr den Freund ausspannte. Es existiert nicht eine Aussage die die angebliche Prostitution bestätigt. Susanne holte nach ihrer Aussage ein 13jähriges Mädchen (mir bekannt) aus diesem Kreis. Zuerst versuchte sie mit zwei Freundinnen dieses Mädchen zu überzeugen da nicht mehr hinzugehen, erzählte ihr von ihren eigenen Erfahrungen um dieses Mädchen abzuschrecken. Es nutzte nichts. Da ging sie voller Mut zu dieser Wohnung und bestand darauf dass diese Drogendealer dass Mädchen rausschicken, diese lachte sie aus, da trat sie voller Wut gegen ein Roller von einem dieser Drogendealer. Diese hatten die Unverschämtheit Susanne anzuzeigen, ihr Vater und ich bezahlten den Roller, nur von umfallen 1400 DM, Susanne wurde zu einer Sozialstrafe verurteilt. Ich benachrichtigte die Mutter von dem Mädchen, den Eltern fiel das veränderte Verhalten ihrer Tochter auf, hatten dann aber die Möglichkeit ihre Tochter von diesem Drogendealerkreis fernzuhalten. Dass war meine Tochter und nicht wie sie versucht wird, darzustellen, sie litt darunter was in der Zeit alles passierte, als sie diesen Drogendealer in die Hände fiel und bereute das zutiefst. Sie machte Therapien, teils mit mir zusammen und hatte eine Zukunft. Erwachsene sollten sich ein Beispiel an meiner Tochter nehmen, hinsehen und nicht wegsehen. Wie konnte sich dieser Drogenkreis in der Schwetzinger Vorstadt so entwickeln? Die Aussage von Glavic, dass alle Kinder ab 10-12 Jahre dort Drogen konsumieren, dieses mir vor dieser Aussage bekannt war.
Ich rief vor 3 Jahren auf dem Jugendamt an, dass Adam L. eine Wohnung mit 17 Jahren zu Verfügung hat, dass dort Unmengen von Drogen konsumiert werden, die Mutter nie da ist. Die Antwort lautete, dieser Adam L. ist uns bekannt, wir können nichts dagegen unternehmen. Ein Beispiel von dem was ich unternahm um Kinder, auch meine Tochter vor diesen Leuten zu schützen. Adam L., dem Mario Glavic, der Mörder meiner Tochter sehr wohl bekannt ist.
Ich stand immer dazu dass meine Tochter im Alter von 13 Jahren Kontakt mit Drogen und Drogendealer bekam, aber ich lasse nicht zu dass ihr Dinge nachgesagt werden die sie niemals getan hat. Prostitution ist schon deshalb auszuschließen, da sie nebenher in einem Meinungsforschungsinstitut arbeitete. Kurz vor ihren Tod bewarb sie sich schriftlich in einem Altersheim und stellte sich dort persönlich vor, für einen Nebenjob. Sie hatte die Aufnahme für die Kaufmännische Realschule, ihr Berufswunsch war, Kaufmännische Angestellte im Sozialbereich.
07.01.2005 Heute ist kein Prozesstag, durch die vergangenen Tage wurden viele Wunden wieder aufgerissen.
Ich schreibe jetzt das erste mal darüber, wann und wie ich meine Tochter wieder gesehen habe.
Meine Tochter wurde als sie ermordet aufgefunden wurde zur Obduktion nach Heidelberg überführt. 2 Tage später beauftragte ich hier ein Beerdigungsinstitut, wenn sie meine Tochter überführen dass ich sie sofort sehen will, ich bestand auf das sofort. Dienstags nach dem Mord kam der Anruf, sie holen Susanne von der Gerichtsmedizin ab. Als sie da war wurde ich sofort benachrichtigt. Wir fuhren sofort zum Beerdigungsinstitut, ich hatte ihnen keine Zeit gegeben Susanne zurecht zu machen, sie war komplett bis auf das Gesicht abgedeckt, war in einem Sarg aufgebahrt, brennende Kerzen standen außen herum. Wir betraten den Raum, wir schrieen leise auf als wir ihr Gesicht sahen. Ihre Verletzungen, die vielen Flecken. Das schlimmste war ihr Gesichtsausdruck, sie wusste dass sie stirbt, man sah es deutlich, sie drückte es aus. Ich streichelte ihr Gesicht, ich küsste sie. Susanne war so kalt, noch immer wollten wir es nicht wahrhaben. Ihr Kopf war mit einem Tuch abgedeckt, ich schob meine Hand unter das Tuch, ihre Haare Blutgetränkt und verkrustet. Sie war mit einem weißen Tuch bis zum Hals zugedeckt, ich schob das Tuch herunter, oberhalb der Brust schon die ersten groben Nähte von der Obduktion.
Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht was bei einer Obduktion so alles gemacht wird. Bis ich den ausführlichen Obduktionsbericht bekam, verging noch viel Zeit, da steht drinnen was ihre Organe wiegen, wie ihr Hirn eingelegt wurde usw. Ich habe heute noch Probleme dass zu verstehen, wie meine Tochter ausgenommen wurde.
Bevor ich das Beerdingungsinstitut verließ, bat ich darum, meine Tochter einen Tag vor der Beerdigung noch einmal zu sehen, wenn sie fertig im Sarg liegt, sie nocheinmal mit ihren Haaren zu sehen. Sie konnten mir nicht versprechen die Haare sauber zu bekommen.
Einen Tag vor der Beerdigung, lag sie in ihrem weißen Sarg, hatte das Kleid an dass ihre Schwester und ich für sie kauften, sie hatten es geschafft, ihr Gesicht war mit ihren Haaren umhüllt, auch wenn sie viele Haare verloren hatte. Wir legten ihr Dinge in den Sarg, die uns wichtig waren, ihr wichtig waren.
Die Totenflecke waren noch einmal um einiges schlimmer, sie waren nicht zu überschminken, zu diesem Zeitpunkt war Susanne 12 Tage tot.
Der Abschied fiel uns schwer, mir schwer, dieser Körper war einmal in meinem Bauch. Ich hatte sie geboren.
Beim verlassen des Beerdigungsinstitutes gaben sie mir eine dicke Haarsträhne mit einem weißen Band zusammengehalten, von Susanne.
Das habe ich unter sehr großem Druck geschrieben, ich weine, konnte bisher kaum darüber reden, geschweige denn schreiben. Die Erinnerung tut weh wie am ersten Tag, reißt die Wunden immer wieder auf. Aber ich weiß, ich muss lernen darüber zu reden, lernen darüber zu schreiben.
Solche Wunden können nie heilen, auch nicht die Zeit. Dass ist die Realität.
In stillem Gedenken an Susanne, an all die Toten die durch Gewalt um das Leben kamen
Berichtigung. Ich sprach nicht von übernächtigt. Ich fragte im Prozess Hassan E. ob er er sich jeden Tag rasiert. Das hatte den Grund, damals stand ein frisch rasierter Mann an meiner Türe. In meiner Aussage an die Soko damals, beschrieb ich einen gepflegten jungen Mann. Mehr zu diesem Vorfall werde ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben. Das rasierte ist sehr relevant zu seiner Glaubwürdigkeit. Noch etwas entscheidentes hat er nicht ausgesagt, ich kann es hier schreiben, weil ich es selbst erlebte.
Als Hasan damals an meiner Türe klingelte, ich erkannte ihn nicht. Als ich später erfuhr dass er das war, konnte ich das fast nicht glauben, er und Adam wussten genau, sie haben sich von Susanne fernzuhalten, in der Richtung war ich zwei Jahre zuvor sehr massiv. Bevor ich Hasan die Handynummer von Susanne aufschrieb vergewisserte ich mich, ob Susanne auch wirklich nicht da ist, dass konnte er sehen und ich sagte es. Die Zimmertüre von Susanne liegt genau an der Eingangstüre zur Wohnung. Er war nicht überrascht dass sie nicht da ist, in keinster Weise. Zufall Nr. 1 Er klingelte bei mir obwohl er wusste dass er das nicht darf. Zufall Nr. 2 Er war nicht überrascht, dass Susanne nicht da ist. Zufall Nr. 3 Ich schrieb ihm die falsche Nummer auf, seine Aussage vor Gericht, er wusste dass die Nummer falsch ist, wann hat er diese Nummer ausprobiert, dazu konnte er nichts sagen. Ich weiß dass Drogendealer oft nicht registrierte Handys besitzen, er sagte aus, er besaß nach dem Diebstahl seines Handys vor Susannes Tod ein Jahr lang kein Handy. Von meinen Informanten aus diesem Kreis weiß ich, als ich letztes Jahr die Drogendealer in meiner Homepage bekannt gab, dass sie als sie dass erfuhren, ihre Handys wechselten wie andere ihre Unterhose. Warum streitet er ab, am Abend vor dem Mord bei Mario Glavic gewesen zu sein? Er log auch bei seiner Aussage noch nie mit öffentlichen Verkehrmitteln nach Neuhermsheim gefahren zu sein. Ein Zeuge widerlegte das. Auch ich weiß, dass er damals, als er Kontakt mit Susanne hatte sie ein paar mal Nachhause fuhr, er kannte ihren Nachhauseweg, wusste wann die letzten Verkehrsmittel fuhren, diese letzten nicht nach Neuhermsheim durchfuhren. Dass weiß ich von Susanne, sogar wo er in seinem Auto die Drogen versteckt hatte. Susanne handelte sich mit mir Ärger ein wenn sie nicht pünktlich Zuhause war. Sie ließ sich öfter von Freunden und oder Bekannten an der Endstelle Neuostheim abholen, dass war allgemein bekannt, auch damals, diesem Drogenkreis. Auch dass weiß ich von Susanne.
Warten wir den Montag ab. Ich kann viele Dinge nur schreiben, wenn sie schon im Prozess gefallen sind. Um den Zeugen keine Möglichkeit zu geben, sich an meinen Dingen festzumachen, auch muss ich die Akteneinsicht wahren.
Es gab bei dem ersten Verhandlungstag eine Aussage des Mörders, wie und wo er Susanne sah und abfing.
Ich holte Susanne einmal im Harrlachweg ab, sie lief auf der rechten Seite. Nachts ist die rechte Seite heller. Der Gehweg rechts ist breiter, auch kommt man da an Wohnhäuser vorbei. Ich weiß Susanne wäre niemals auf der linken Seite gelaufen, schon mal gar nicht wenn dort ein für sie Fremder gelaufen wäre. Ich habe von dem türkischen Medium einen Plan, er ließ diesen von meiner Kollegin aufzeichnen. Er war noch nie an diesem Ort, war auch nicht ortskundig, dieser Plan mit dem Harrlachweg und Schäferstock identisch, es waren ca. 5 Zeugen dabei. Der Mörder kreuzte bei der Soko die Stelle an, wo er Susanne abfing, schon da wurde ich stutzig, als ich das sah. An dieser Stelle hat Susanne laut Medium die Straße überquert weil dort Leute waren die sie kannte. Ansonsten gab es keinen Grund dass sie ausgerechnet dort die Straße überquert, es würde noch nicht einmal einen Sinn machen. Susanne bog nicht in den Schäferstock ein, warum sollte sie an dieser Ecke die Straße überqueren? Um dass zu wissen brauche ich kein Medium, aber interessant, dass es mit dem Medium übereinstimmt, bis auf die Aussage des Mörders am ersten Prozesstag.
Ich stelle hier noch einmal klar, warum ich nicht aufgab hinter diesem Kreis den Mörder zu suchen, insbesondere Hasan. Ich wusste von den Mediums, auch durch meine eigene Hellsichtigkeit, alles war übereinstimmend, bis auf wenige Abweichungen, dass der Mörder hinter Hasan zu suchen ist. Für meine ganzen Unterlagen, die schon kurze Zeit nach dem Mord entstanden sind, incl. der Täterbeschreibung, auch seit sie bestehen und wie sie entstanden, habe ich viele Zeugen, die mir teils Tag-und Nacht halfen. So manche nacht saßen wir zusammen, kauten die Notizen durch und überlegten wie wir weiter vorgehen, wie ich an den Kreis von Hasan komme. Im Jahr 2003 setzte ich zweimal jemanden auf Hasan an, mir Informationen zu beschaffen, was in Drogenkreisen sehr schwer ist. Jeden Drogenkonsumenten und Dealer wo ich auch nur die geringste Verbindung zu diesem Kreis ahnte gab ich der Soko durch und danke hiermit den Leuten die mir diese Namen beschafften. Ich habe meine Notizen eingescannt und eine neue Site dafür erstellt. Meine Notizen
Notizen Kartenlegerin
10.01.2004 Ersteinmal an die Besucher die gestern nicht in den Gerichtsaal kamen und oder Schaulustige, da der gestrige Saal nur 36 Plätze hergab. Der Prozess um meine Tochter dient nicht als Aggressionsventil. Schon oft schrieb ich über das Verhalten einiger Menschen. Wie kleine Kinder wird sich um Plätze gestritten. Es sind oft viele Freunde von mir oder Susanne anwesend. Uns die, die sich nicht benehmen können uns in keinster Weise bekannt sind. Dienen ältere Menschen nicht als Vorbild für die Jüngeren, oder sind es ausgerechnet die, die draußen etwas gegen die Missstände tun, in die meine Tochter vor 4 Jahren geriet. Ich kann nur sagen, über manche Verhaltungsweisen bin ich geschockt. Nicht ihr solltet geschockt sein über meine Tochter, schaut in den Spiegel, da habt ihr genügend zu tun. Das eine oder andere Gespräch wird mir mitgeteilt, von Menschen die meinen etwas zu wissen. Ihr wisst nichts. Ihr hättest etwas von meiner Tochter lernen können, was das Benehmen angeht! Angehörige und oder Freunde von mir und Susanne werden weggeschubst mit der Mentalität der Ellenbogen, da fängt schon die Gewalt an.
Nur einmal zur Info, alle Zeugen gestern hätten ausgeladen werden sollen, ich stimmte letzte Woche nur 4-5 Zeugen zu dass sie ausgeladen werden, da sie nicht viel zur Wahrheitsfindung hätten beitragen können. Ich kannte alle Aussagen durch die Akteneinsicht. Ich wusste im Vorfeld was die Zeugen aussagen werden. Wusste auch was Manuel aussagt, wie schlecht er über Susanne spricht, ich kenne auch die Gründe dafür. Susanne kannte Manuel schon vor 5 Jahren, sehr gut seine Exfreundin. Von der er doch angeblich soviel schlechtes über Susanne wusste. Ich wusste definitiv schon vor 4 Jahren wie oft Manuel versuchte bei Susanne zu landen, ich weiß es von ihr, wie gesagt mehrmals, auch über einen längeren Zeitraum. Er konnte bei Susanne nicht landen. Seine Exfreundin dies sehr wohl mitbekam. Sie redete schlecht über Susanne. Man sollte immer an sich selbst gehen, an seinen eigenen Alkoholkonsum, am hellichten Tag betrunken mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs mit einer Freundin die vor Jahren mein Vertrauen missbrauchte. Wenn Susanne mit der Freundin dieser Exfreundin bei den Adlern war, ich die beiden nach den Spielen abholte. Da fiel mir erstmals auf, dass Susanne nach Alkohol roch, den sie vorher strickt ablehnte. Ich dann von einer Nachbarin die Info bekam wo sie diese Freundin, die auch das Gerücht über die angebliche Prostitution in die Welt setzte, die durch nichts zu beweisen war und ist, einmal völlig betrunken aufgabelte. Eigenartig, dass ausgerechnet die, die so schlecht über Susanne reden selbst Drogen konsumieren, teils Rauschgiftverfahren am Hals haben, solche Aussagen tätigen, kam bei dem Prozess auch ganz gut rüber. Man manchmal über seine eigenen Lügen vor dem Gericht stolpert, autsch, das tut weh. Sollte sich so mancher Gedanken machen, warum ich gewisse Aussagen bzw. Zeugen trotzdem wollte. Ich weiß was mit Susanne in der Zeit passiert ist und was sie tat, als sie in diesem Kreis, diesem Drogenkonsum steckte. Ich stand zu ihr, und stehe nach wie vor zu ihr. So mancher Erwachsene hätte etwas von ihr lernen können, sie hatte keine Ellenbogenmentalität. sie hatte Nächstenliebe, half jedem wenn sie konnte. Und sie schaute nicht zu, sie schaute nicht weg, sie kämpfte. Nie war sie durchgehend in solchen Kreisen, ich weiß dass denn ich kämpfte mit ihr den Kampf gegen die Drogen, gegen die Drogendealer.
Gestern kam zutage dass ich Marek vor Jahren wegen Verführung Minderjähriger anzeigte, nicht weil ich das wirklich so gesehen habe, ich wollte dass Susanne komplett ihren Freundes- und Bekanntenkreis aufgab. Keinerlei Kontakt mehr zu Drogen. Trotz dass Marek davon wusste, er war der Einzigste, der mir half wenn ich Susanne suchte, wenn ich mitten in der Nacht bei ihm klingelte, er ohne zu überlegen, sich anzog, zu mir ins Auto stieg und mit suchte. Als Susanne aus diesem Sumpf war, sich wieder mehr mit Marek und seinen Freunden einließ, bestand Marek darauf, dass sie mir das mitteilte. Wortwörtlich sagte mir meine Tochter, Mama, ich muss dir von Marek sagen, dass wir wieder Kontakt haben, sonst tut er es. Ich hatte nichts gegen Marek, ich wusste, er passt auf Susanne auf. Er kannte sie wirklich wer und was sie war, er wusste welchen Kampf ich und Susanne gegen die Drogen führten. Marek ich danke dir, du warst und bist ein wahrer Freund, auch dir Toni.
Die Aussage von Carina, die beste Freundin von Susanne, sie litt und leidet unter dem Tod von Susanne. Sie war sauer auf mich weil ich keine Ruhe gab wegen ihrem Exfreund, der Vater ihres Kindes. Das Gespräch auf dem Friedhof drehte sich darum, ich sagte ihr, wenn ich ihn kriegen kann werde ich dass, jetzt ohne Rücksicht, auch erzählte sie mir dass er ein beschissener Vater ist, dass war allgemein bekannt. Dieser nach außen einen Saubermann darstellt, ich weiß es besser. Ein Vater der anderen Kindern Drogen verkauft. Susanne damals alles versuchte dass ihr Freund Paul sich von diesem zurückzieht, sie den Paul immer wieder warnte, da hatte Paul die Drogen her, Paul und Dominico zusammen mit Drogen erwischt wurden. Marek, Toni und mir weitere bekannte Personen sich jetzt um Carina und ihr Kind kümmern. Den Streit in den damals Carina mit Dominico hatte und schwanger war, ich mich einmischte drehte sich darum, Dominico alles daran setzte dass Carina obwohl schon über den dritten Monat schwanger, sie zwingen wollte das Kind abzutreiben. Carina hatte vor, wenn es ein Mädchen wird, den Namen Susanne zu geben. Ich wurde von Toni darüber informiert, der Streit fand vor meiner Wohnung statt. Die Freunde von Carina sich nicht trauten Carina zu helfen. Ich sagte damals Dominico, wehe dem, Carina oder dem Kind passiert etwas, er ist nun mal der Vater und soll dazu stehen. Sie ist ja wohl nicht alleine schwanger geworden. Mehr Details möchte ich zur Zeit nicht dazu schreiben.
Jetzt zu den Jungs, Männer seid ihr keine, werdet ihr nie werden, ihr die mit Susanne eine Beziehung wolltet, nicht an sie ran kommen konntet, die Jungs beneidet habt, die bei Susanne landen konnten. Ihr wolltet doch auch Sex mit Susanne, nicht nur Sex, ihr wolltet sie als feste Freundin. Darüber weiß ich genügend, von Susanne, sie erzählte mir viel darüber, auch weiß ich das von anderen. Ihr Mädchen die einmal selbst Kinder bekommt, eure Kinder zu solchen Männern heranzieht, euer Neid auf Susanne hat euch zerfressen. Susanne war beliebt, sie war hübsch, hatte ein ansteckendes fröhliches Wesen. Ihr habt sie schon vor ihrem Tod getötet, mit eurem Gerede, mit euren Gerüchten. Mit euren Lügen vor Gericht tötet ihr sie das dritte mal. Eigenartig. ihr alle, ich sage alle mit Drogen zu tun habt, einige von euch Verfahren am Hals habt, teils vorbestraft seid, ihr richtet über Susanne? Schämt euch! Im irdischen kommt ihr gerade so durch damit, nicht ganz ohne Resonanz. Eure Handlungsweise wird von wo ganz anderst beachtet. Dass gibt mir die Ruhe im Prozess. Oft werde ich gefragt wie ich das aushalte, wo ich die Kraft hernehme. Es ist meine Glaube an die göttliche Gerechtigkeit, es braucht mein Zutun nicht.
Und die, die meinen über mich als Mutter zu urteilen, schaut in den Spiegel, da habt ihr zu genüge zu tun. Ihr regt euch über Missstände auf, tut ihr etwas dagegen? Habt ihr etwas gegen den steigenden Drogenkonsum von Kindern getan? Habt ihr etwas gegen die Drogendealer getan, die Kinder an die Drogen bringen? Habt ihr etwas gegen den Pädophilen Peter W. getan? Tut ihr etwas gegen die zunehmende Gewalttätigkeit von Kindern und Jugendlichen? Immer mehr hört man über Mobbing, ihr seid die wahren Mobber, für mich kriminell! Lest weiter eure Bildzeitung, sie bildet, schaut weiterhin weg, regt euch weiterhin über die Schlagzeilen auf, aber tut nichts, es könnte sich etwas ändern! Ihr hättet von Susanne lernen können, wie man nicht wegschaut!
12.012005 Heute am 5. Prozesstag trug der Gerichtsmediziner mündlich den ausführlichen Obduktionsbericht vor. Wir gingen raus, das konnten wir nicht aushalten, wieder Susannes Leid erleben. Ich sah noch wie der Glavic sich die Ohren zuhielt.
Die Aussagen von Jenni und Nadine S. wurden verlesen. Naja, mal sehen was Marek, wenn er jetzt gleich kommt, dazu sagt, dass sein Freund Toni auch ein Verhältnis mit Susanne hatte. Eigenartigerweise sagte Toni am Montag aus, dass er nie etwas mit Susanne hatte, was absolut der Wahrheit entsprach. Jenni wollte Susanne helfen, deshalb die Freundschaft. Naja, ich schrieb ja wie Jenni von einer Nachbarin völlig betrunken auf einem Straßenfest in der Nähe vom Straßenstrich nachts aufgegabelt wurde. Nadine S. sagte aus, Susanne hatte Psyschische Probleme und etwas selbstzerstörerisches an sich. Ich wusste schon vor 4 Jahren, dass Nadine ein halbes Jahr im Zentralinstitut für seelische Gesundheit war, wegen Magersucht und zwar in der Geschlossenen. Susanne brachte ich damals als sie in den Drogenkreisen war, auch dahin, sie wurde nach 3 Wochen entlassen, machte mit mir zusammen eine Therapie auf der Drogenberatungsstelle und parallel eine Therapie bei der Beratungsstelle für Missbrauch. Ja, Susanne wurde als sie 8 Jahre alt war, missbraucht, verweigerte damals jegliche Therapie, so wie sie auch jedes Gespräch darüber ablehnte. Soviel zu dem Wahrheitsgehalt dieser Aussagen. Das schlimme ist, ich muss mir diese Lügen anhören. Ich weiß was Susanne in der Zeit als sie in diesen Kreisen war tat, wie sie drauf war, es machte ihr zu schaffen, ihre Vergangenheit, ich lasse sie nicht schlechter machen als sie war, wenn man das was sie tat überhaupt als schlecht bezeichnen kann. Einzig und alleine sind die Drogendealer die Kindern Drogen geben, solche Mädchen wie oben genannt schlecht durch ihre Lügen. Eine davon auch eine Zeitlang in der Naziszene oder sogar beide, sich als etwas besseres bezeichnen. Aber wie gesagt, der Neid hat sie zerfressen. Ich wusste von Susanne wo vor ihrem Tod gewisse Gerüchte herkamen, einige dieses bei ihren Aussagen bestätigten, Jenni es in ihrer Vernehmung abstritt.
Auch wurde heute von einem Sachverständigen die Videoüberwachung vom Harrlachweg vorgeführt. Die Qualität so schlecht, dass nur Vermutungen anstehen, nicht wirklich damit etwas bewiesen werden konnte oder kann.
13.01.2005 Zu der gestrigen Berichterstattung von RNF. Susanne war ein schwieriges Kind, ja sie war es in der Zeit als sie in diesen Drogenkreisen zuwege war. Aber nur in dieser Zeit. Ich bin gewohnt seit 4 Jahren, wie die Wahrheit dargestellt wird und wie sie tatsächlich aussieht. Wird nur das beachtet was die Schlagzeilen erhöht und zum tratschen dient? Wird nur beachtet was die Justic erbringt, die Anwälte erbringen und daraus machen? Die Bilder von Susanne in dieser Homepage sagen die Wahrheit, ich habe vieler solcher Bilder, habe nicht einfach die ausgesucht womit sie am besten darsteht. Ich suche mir nicht nur aus was ich gebrauchen kann und oder am besten aussieht!
Bis heute bekam ich keine Antwort, keine schlüssige Erklärung, was den Rucksack von Susanne angeht, was die vielen Lügen der Zeugen angeht, eben Ungereimtheiten. Der Mörder nicht wirklich etwas zur Wahrheitsfindung beiträgt. Gestern beantwortete mir die Sokobeamtim meine Fragen zum größten Teil wahrheitsgemäß, dass ich hatte ich noch nicht einmal zu hoffen gewagt. Es ging um Facten, nicht um das Spirituelle. Wie konnte der Mörder von Susanne mit blutigen Händen ihren Rucksack öffnen und ihn wieder fein Säuberlich verschließen ohne dass Blut im oder am Rucksack zu finden war. Die Soko mich damals mehrmals darauf ansprach, ob es sein kann dass Susanne wenn sie am Rucksack war ihn danach wieder fein säuberlich verschloss, es passte damals wie heute nicht zur Tat und zum Tatort. Wie kam es zustande dass ich mit einem Freund von Susanne noch ein Stück Schädelknochen, Hirnflüssigkeit mit Haaren von Susanne verklumpt mit Erde am Tatort fand, ein ehemaliger Chef von mir gerade dazu kam. Wie kann es sein, dass Freunde von Susanne und ich mehrmals bei der Soko anriefen, Im Dornengebüsch hängen noch Haare von Susanne, wir bekamen die Auskunft, wir haben genug Haare. Hätten nicht Haare vom Mörder dabei sein können? Mein Fehler war, ich ließ die die zwei kurzen schwarzen Haare, die ich festgeklebt auf der verklumpten Erde mit Susannes haaren fand, fallen ließ, die Soko hatte ja genug Haare. Wie gesagt, die Haare waren rabenschwarz. Zeuge, dieser Freund von Susanne.
Wie kann es sein, dass ich das Festnetztelefon meiner Tochter, sie hatte ein eigenes und eine eigene Rufnummer, wir über zwei Wochen nach dem Mord selbst das Telefon 30 eingegangene Anrufe herausholten, ich diese Liste dann der Soko übergab. Ich bot das Telefon der Soko öfter an. .
Susanne hatte und hätte nicht die Straße dort überquert wo es vom Mörder angegeben wurde, er einen Plan zeichnete, es ankreuzte. Die Mädchen niemals dort die Straße überquerten, zu dunkel und unübersichtlich. Ich selbst holte Susanne dort einmal ab, sie lief auf der rechten Seite, niemals links. Es macht genauso wenig Sinn wie der Rucksack.
Warum wurde nach der Vernehmung am 20.06.2003 von Hassan E. sein Alibi nicht überprüft, die Soko wäre damals an diesen Kreis gekommen, in dem der Mörder auch war? Warum wurde Hasan E. nicht nach den Leuten befragt die 3 Wochen zuvor mit ihm am Stollenwörthweiher waren, wo er Susanne traf?
Die Sexualpraktiken meiner Tochter mit ihrem Freund Marek vor Gericht ausgeschlachtet wurde, dass trägt zur Wahrheitsfindung bei? Wer steht als Angeklagter vor Gericht, der Mörder oder meine Tochter? Wer hat einen Menschen getötet, meine Tochter oder der Mörder?
Immer wieder erzählte ich der Soko, Susanne hatte panische Angst vor der Schwetzinger Vorstadt, vor der Petalozzischule, warum wurde mir nicht geglaubt? Ich glaubte meiner Tochter, sie sprach ein paarmal davon, vor ihrem brutalen gewaltsamen Tod.
Nicht nur ich hörte Schreie in der Mordnacht, ein Nachbar von mir auch, er diesen genauso nachging wie ich auch, wir unabhängig voneinander es nicht orten konnten, da danach Totenstille herrschte. Er dies damals bei seiner Speichelung sagte, zu hören bekam, davon haben wir schoneinmal etwas gehört, mehr passierte nicht.
Vielleicht bin ich die Mörderin meiner Tochter, ich brachte sie an die Drogen, ich erzog sie schlecht, sie war ja ein schwieriges Kind. Ich denke es reicht jetzt. Ich habe mir viel gefallen lassen nur um die Wahrheit zu bekommen, hielt mich an die Verschwiegenheit der Akteneinsicht, an die Regeln die mir auferlegt wurden.Das sind Facten!
Jetzt kommen wir zu dem Spirituellen:
Ich weiß warum Susanne dort die Straße überquerte. Ich wusste von dem Zigarettenstummel Ich wusste, am Tatort ist noch etwas von Susanne, sonst hätte ich nicht dort herumgebuddelt und noch Dinge von ihr gefunden! Ich wusste dass hinter ihren Freundes-Bekanntenkreis der Mörder zu suchen ist, er mit Drogen zu tun hat und ein Kroate ist. Diese Verbindungen über ganz Mannheim gehen. Deshalb war ich so hinter den Drogenkreisen und diesen Verbindungen her. Ich wusste, es ging um Geld. Ich wusste, vor der Akteneinsicht dass Susanne ihrem Mörder Geld anbot, damit er sie nicht tötet.
Einzig und alleine steht für mich fest. Glavic hat meine Tochter brutalst getötet und anschließend übelst missbraucht. Ich will die letzte Stunde meiner Tochter, die Wahrheit darüber. Zuviele unterschiedliche Aussagen vom Mörder meiner Tochter! Zuviele Lügen von aus deisen Drogenkreisen.
Soll ich hier noch die Mädchen benennen, die auch Drogenabnehmer von Hassan E. waren. diese Info bekam ich vorgestern, sie waren Zeuginnen vor Gericht. Oft stand ich vor der Entscheidung, wen schütze ich, wen belaste ich. Ich stellte den Schutz mancher vor die Wahrheit die ich haben will.
War die Mutter von Glavic mit ihrem Geheule vor Gericht glaubhafter als ich. Ihr Sohn lebt, meine Tochter ist tot. Diese Mutter konnte mir bis heute nicht in die Augen sehen, weder von ihr noch von Glavic kam bis heute ein Wort der Reue oder auch nur ein Wort an uns, die Familie. Ich ging vor 4 Jahren gegen die Drogen, mit allen Mitteln die ich damals hatte. Die Mutter vom Mörder, ihre Wohnung eine Drogenhochburg war, dort die Drogen gebunkert wurden. Vor Gericht bekommen wir zu unserem Leid zusätzliche Ohrfeigen, das tut weh, sehr weh. Ich werde nicht vor Gericht zusammenbrechen, ich muss mit dem Tod meiner Tochter leben, mehr muss ich in meinem Leben nicht mehr, nichts mehr hinnehmen. Wie oft beneide ich meinen Exmann, er durfte gehen, ich nicht. Wie oft stehe ich davor, dem Leid ein Ende zu machen, ich bin müde, sehr müde. Das alles kostet sehr viel Kraft. Jetzt weine ich, es sind auch die Tränen von Susanne, es sind unsere Tränen. Ihr da draußen, ihr habt keine Ahnung, wie unser Leid aussieht, wie unmenschlich es ist. Also hört auf zu spekulieren, ich kämpfe um die Wahrheit für meine Tochter, kämpfe für die Höchststrafe die es für einen Mörder nur geben kann, für meine Tochter, nicht für die Öffentlichkeit. Mit jeder Lüge, ob vor Gericht oder in den Medien tötet ihr uns ein Stück mehr...
16.01.2005 Zum morgigen 7. Prozesstag. Ich habe mich entschlossen Susannes Tagebuch einzuscannen, wo deutlich hervorgeht dass sie Angst vor der Pestalozzischule hatte. Diese Einträge tätigte sie, weil wir Probleme hatten eine Schule für sie zu finden, ich ihr sagte, die Pestalozzischule ist für dich zuständig. Sie schrieb das nicht nur in ihr Tagebuch, sie sagte mir, dass sie Angst hat und nicht weiß was sie tut wenn ich sie auf diese Schule schicke. Den Daniel den sie darin benennt ist der Daniel M. der am ersten Prozesstag nicht als Zeuge erschien. Als Susanne damals endlich diese Beziehung beendete, er nahm zuviel Drogen, um wieder neu anfangen zu können, lagen ständig Briefe von ihm vor der Türe, er ließ sie nicht in Ruhe. In einem dieser Briefe stand, bis hin zum Tod. Eine Woche vor Susannes Tod fing er an Telefonterror zu machen. Susanne erzählte mir, ihrem Vater und Marek, sie hat Angst vor Daniel. Warum verschwieg Daniel der Soko dass er Susanne eine Woche vor ihrem Tod traf? Carina G. widersprach sich was das Alibi von Dominico angeht. Welche Aussage ist zutreffend, schlief er bei ihr, oder sie bei ihm. Von Susanne weiß ich, vor Feiertagen oder Wochenende war er mit anderen Mädchen unterwegs in Diskos, sie wollte Carina darüber aufklären, ich riet ihr davon ab. Daniel erschien erst gar nicht zum Prozess, sein Alibi zweifelte ich damals genauso an wie das von Dominico, auch sagte dieser im Prozess aus, die Soko hat nicht nach einer Tätowierung nachgesehen. Die Soko sagte mir, sie hätten nachgesehen. Was trifft jetzt zu? Hasan, ein paar Stunden nach dem Mord an Susanne bei mir klingelte, morgens um 9 Uhr an einem Feiertag, auf dem Weg zu Toni L. War er vorher bei Toni L., wunderte sich deshalb nicht, dass Susanne nicht da ist? Klingelt man morgens um 9 Uhr an einem Feiertag bei jemand wo man absolutes Verbot hat, auch nur in die Nähe zu kommen? Warum funktionierte der Internetzugang zu Susannes Homepage bei Dominico nicht, nur bei ihm? Ich wusste schon damals, Carina durfte nicht lesen was ich im Gästebuch schrieb. Warum verbot er ihr den Kontakt zu mir und zu Freunden von Susanne? Warum war er nach dem Mord ständig zugekifft?, hielt großen Abstand zum Tatort, konnte nicht hingehen, wenn er mal wieder CARINA von uns wegholte? Warum wollte er dass Carina das Kind nach dem dritten Monat abtreibt, Carina wollte wenn es ein Mädchen wird, es Susanne nennen? Warum verweigerte Dominico jedes Gespräch über den Mord an Susanne mit Carina? Carina litt unter dem Tod von Susanne.
Das türkische Medium sagte damals. Susanne traf ihren Mörder eine Woche vor ihrem Tod, sie hatte Angst vor ihm und er machte hier Telefonterror. Marek sowie einige andere waren dabei und können diese Aussage bestätigen. Das hat auch etwas mit M und 2x D zu tun. Diese Facten stehen im Einklang zu den Aussagen der Mediums!
M habe ich, es fehlen noch 2 D, einige kennen diese Bedeutung.
Die Verbindung von Daniel M. geht zu Dominico T., von dem zu Toni L., von diesem zu Hasan E., Freund von Glavic, der Mörder meiner Tochter. Diese Verbindungen wurden im Prozess durch die Zeugen schon bestätigt. Ich suchte lange nach diesen Verbindungen, in Drogenkreisen verdammt schwer. Die Verbindung von Dominico zu Adam L. und oder zu Toni L. (Brüder), konnte ich lange nicht nachweisen, aber wusste, sie müssen bestehen. Erst im Prozess erfuhr ich dass diese Verbindung tatsächlich besteht.
Dieses Tagebuch legte ich der Soko vor (Sommer 2003), sowie alle Briefe, auch der, “bis hin zum Mord”. Von wem ist der Brief?
Ich werde morgen dem Staatsanwalt das Tagebuch vorlegen, es ist der Beweis, Susanne hatte Angst, das wird und wurde immer wieder angezweifelt.
Wer will hier noch von Zufällen sprechen? Vom BKA und LKA wurde festgelegt nach dem Mord, der Mörder war ortskundig, darüber waren sich alle einig. Es waren keine auswertbaren Fussabdrücke da. Glavic lügt nach wie vor! Siehe Rucksack, er passte nicht zum Tatort und zur Tat, siehe Gerichtsmedizin, stehen den Aussagen von Glavic entgegen. Der Plan vom Medium und der Plan vom Glavic (von Glavic bei der Soko selbst gezeichnet) sind absolut identisch. Susanne hätte dort nie die Straße überquert, stand dort ein Auto mit Leuten, die sie kannte und dachte, sie kommt dadurch schneller Nachhause? Nadine N. sagte bei Gericht aus, nie haben sie dort die Straße überquert, die Seite ist zu dunkel. Sie sind grundsätzlich auf der rechten Seite gelaufen, die Straßenseite ist heller und dort sind noch Wohnhäuser. Ein Stein wog 4,3 kg, ich weiß, er benutzte beide Hände dafür. Ich weiß, er ist der alleinige Mörder und hat die Höchststrafe verdient, aber wer dabei?
17.01.2005 7. Prozesstag brachte eigentlich dass was zu erwarten war, warum sollten Toni L. und Erkan K. die Wahrheit sagen. Schön war allerdings zu sehen dass Toni L. direkt aus der Haft zur Zeugenvernehmung geführt wurde. Die Lügen wurden auch von den Prozessbeobachtern mit Leichtigkeit durchschaut. Für mich stellte sich eine Neue Verbindung dar, nach der ich 1,5 Jahre suchte, heute bekam ich diese. Gestern schrieb ich über die Verbindungen, ich kopiere sie und ergänze:
Die Verbindung von Daniel M. geht zu Dominico T., von dem zu Toni L., von diesem zu Hasan E., Freund von Glavic, der Mörder meiner Tochter. Diese Verbindungen wurden im Prozess durch die Zeugen schon bestätigt. Ich suchte lange nach diesen Verbindungen, in Drogenkreisen verdammt schwer. Die Verbindung von Dominico zu Adam L. und oder zu Toni L. (Brüder), konnte ich lange nicht nachweisen, aber wusste, sie müssen bestehen. Erst im Prozess erfuhr ich dass diese Verbindung tatsächlich besteht. Dazu kam heute die Verbindung von Toni L. zu Denni Sch., diese Verbindung führt zu Lukas P., der damalige Freund von Betti, wo Susanne zum Videoabend war, dieser dabei war. Kam das Feuerzeug von Susanne über diese Schiene zu Roman P., der nicht weiß wie das Feuerzeug zu ihm gelangte, nach dem Mord, er auch glaubhaft ist. Über Denni Sch. schrieb ich schon kurz nach dem Mord.
Eigenartig, Toni L. kann sich nicht erinnern und schloss auch aus, dass Hassan am Morgen vom 19.06.2003 bei ihm war. Hasan sagte aus, auf dem Weg zu Toni L. morgens um 8.00 Uhr, wäre er bei mir gewesen um die Handynummer von Susanne zu holen, darüber schrieb ich ja schon gestern. Fuhr er extra nach einer durchzechten Nacht nach Neuhermsheim, um trotz Verbot sich Susanne zu nähern, ihre Handynummer zu holen, zumal er um 9.00 Uhr hier vor der Tür stand?
Wird gelogen nur weil es sich fast ausschließlich um Drogendealer handelt, oder wollte Hasan wissen was mit Susanne ist, weil er erfahren hat dass in der Nacht etwas passiert ist?
Auch hat sich der Rucksack von Susanne am Tatort von alleine geöffnet, ihre Kleidung fliegend den Rucksack verlassen, sich der Rucksack danach von alleine wieder fein säuberlich geschlossen. Warum wird der Rucksack bei dem Prozess einfach ausgelassen? Glavic konnte nicht am Rucksack gewesen sein nachdem er Susanne erschlagen hatte, er hätte Blut am und im Rucksack hinterlassen müssen. Was den Rucksack betrifft lügt er, ich frage mich warum, also hat er nicht mitgearbeitet die Tat, die letzte Stunde meiner Tochter zu klären
Was ich auch nicht so ganz verstehe, meine Spiritualität ist nicht glaubhaft, Spirituell heißt, an etwas glauben, an das Göttliche. Werden Vereidigungen bei Gericht nicht mit der Bibel durchgeführt?
Ansonsten war der Antrag vom Staatsanwalt, Lebenslang mit Feststellung der Schwere angebracht und zu erwarten. Bis auf das Alleinerziehende (Susanne hatte auch einen Vater) , ich weiß nicht was das mit dem Mord an meiner Tochter zu tun hat, oder dass ich Erziehungsschwierigkeiten in der Zeit hatte (auch da hatte sie einen Vater) als sie sich in solchen Drogenkreisen bewegte. Davor und danach hatte ich keine Schwierigkeiten, ganz normale wie sie bei Pupertierenden an der Tagesordnung sind. Auch dass sie leichtfertig, sich in der Nacht alleine auf den Nachhauseweg begab, gab dass dem Glavic das Recht meiner Tochter brutalst das Leben zu nehmen?
Die Ausführungen vom Sachverständigen können nur zu einem Urteil führen, Lebenslang mit Feststellung der Schwere. Als Glavic den Ausführungen zuhörte schwand seine Hoffnung auf mildernde Umstände, wortwörtlich kam von ihm, “da kann ich ja gleich Nachhause gehen”, wie auch immer er das meinte.
Ich für mich werde nicht aufgeben, die Wahrheit zu bekommen, egal wie lange es dauert. Bis jetzt steht nur eines fest, Glavic hat Susanne, auch laut Staatsanwalt gesteinigt wie im Mittelalter und dafür ist er mit aller Härte zu bestrafen.
20.01.2005 8. Prozesstag. Den Bericht darüber hat jemand verfasst, die teils den Prozess verfolgte, mir schon bei der Mördersuche den Rücken stärkte. Ich werde ihn nur noch ergänzen. Einfach danke!
Hallo ihr Lieben!
Heute wurde die Plädoyers gehalten!
Die Vertreter der Nebenklage haben ihre Arbeit sehr gut gemacht Ich muss ihnen
großes Lob aussprechen, denn sie haben gut zusammen gearbeitet! Sigrids Anwalt begann
mit seinen Ausführungen und stellte manch unangenehme Fragen, die bei Gericht nicht
geklärt wurden. Anwalt E. übernahm den Höhepunkt und der 3. Anwalt den Schlußsatz!
Dann hielt Sigrid ihr Plädoyer. Ich muss euch sagen, Hut ab vor ihr!!!
Sie hat uns, Melissa, Solveig, Rosi und mich zum weinen gebracht! Und nicht nur uns, auch
andere Zuschauer waren angetan! Sie hat alles auf einen Punkt gebracht, behielt trotz allem
ihre Fassung.
Hier ein kleiner Auszug:
"Wie kann es sein, dass ich als Mutter von Susanne, meine Schule zur Heilpraktikerin abbrechen
musste, weil es mir nach Susannes Tod nicht mehr möglich war die Schule weiter zu machen, ich
mußte meine Ausbildung selbst finanzieren um dann in der Akte zu lesen, dass ein Glavic im
Knast eine bessere Ausbildung machen will auf Kosten des Steuerzahlers!
Nicht genug damit, ich brauchte Wochen, um wieder in die Läden zu gehen, in denen ich mit
Susanne einkaufen war. Hr. Glavic lebte nach dem Mord sein Leben weiter, als sei nichts
geschehen! Meine Familie wurde krank, aber Hr. Glavic lebte sein Leben weiter! "
Es war sehr ergreifend und es geht mir immer noch sehr nah!
Dann kam der große Auftritt vom Verteidiger! Meines Erachtens hat er zuviel Fernsehen gesehen.
Dieses sich selbst präsentieren in dem man im Saal auf und ab läuft, wenn er gekonnt hätte,
wäre er mit seinem Auto im Gericht umher gefahren! Meiner Meinung nach hätte er sich die
Worte vorneweg sparen, denn in meinen Augen, war das nur Hohn, zu dem was er im Anschluss
abließ! Schon vorher fiel er sehr unangenehm auf, weil er da saß, als ob er den Gerichtssaal mit
seinem Wohnzimmer verwechselte. Nachdem was er abließ, kann ich nicht glauben, dass er Vater
zweier Kinder ist! Zumal er sich in seinen Ausführungen widersprach. Wie kann ich auf Totschlag
plädieren um dann von einem "Lustmord" zu reden!! Ja ihr habt richtig gelesen, in seinen Augen
war es ein "Lustmord".
Nach diesen Worten hat es Sigrid vorgezogen, den Gerichtssaal zu verlassen, was wir ihr
gleich taten und nicht nur wir haben damit Solidarität gezeigt, denn es waren noch einige
Zuschauer mehr, die sich diesen Stuss nicht mehr anhören konnten! Von dritten erfuhren wir dann,
dass sich Glavic entschuldigt hätte, wobei ich der Meinung bin, dass das nicht von ihm, sondern
von seinem Anwalt kam, damit es vielleicht Strafmilderung gibt.
Seine Einsicht, wenn es denn eine gibt, kommt sowieso zu spät. Er hatte 1 1/2 Jahre Zeit, sich
mit einem Brief bei Sigrid zu melden, er hatte am Anfang des Prozesses Zeit sich mit einer
Entschuldigung und vor allem mit der Wahrheit bei Sigrid zu melden!! Er hat es nicht getan, weil
er genau wie seine Mutter ins Selbstmitleid zerfloss. Er hat bis heute nicht begriffen, was er den
Hinterbliebenen für einen Schmerz zugefügt hat, denn er kennt nur sich und merkt nur bei sich
was er sich angetan hat!
So etwas ist Menschenverachtend!
Seht es mir bitte nach, wenn ich hart bin, aber so manch einer hätte heute liebend gerne beide,
Angeklagter und Verteidiger, in die Mangel genommen!
Wir haben heute durch die Verteidigung erfahren müssen, dass es einen Freibrief für die
Menschen gibt, die Lust und Frust haben, einen Menschen töten können!
So nach dem Motto: Macht das ruhig, ich hol euch hier raus!
Sigrid wird sich noch zu dem heutigen Tag äußern, sollte ich etwas vergessen haben, wird sie
es hinzufügen!
Soviel zu meinem Eindruck vom heutigen Tag!
Meine Ergänzung:
Ich dachte, ich höre nicht richtig als der Verteidiger vom Mörder meiner Tochter mir in seinem Plädoyer sagte, er habe Hochachtung vor mir, einige Sätze später auf Todschlag plädierte, es war ja kein Lustmord, da verließ ich den Gerichtssaal, den Rest wollte ich mir nicht antun. Als meine Anwälte ihre Plädoyers hielten lümmelte er mit Dessinteresse in seinem Stuhl, bekundete damit seine fehlende Achtung vor dem Gericht, seine fehlende Achtung uns Opfern gegenüber, unseren Anwälten gegenüber. Wenn ich sage “lümmelte”, dann was es ein Lümmeln. Ich bekam nach diesem Plädoyer mitgeteilt, dass der Mörder von Susanne sich entschuldigte, für mich nicht glaubhaft, das hatte er in 1,5 Jahren versäumt. Ihm taten nur die Kroaten leid, was für ein schlechtes Licht er auf diese warf, kein Wort an die Familie von Susanne, er wolle das nur vergessen, kann es schließlich nicht rückgängig machen. Eben, er kann es nicht rückgängig machen, hat großes Leid verursacht. Wer einem anderen Menschen so brutalst das Leben nimmt muss auch die Konsequenzen in kauf nehmen. Wie ich mitgeteilt bekam, sagte er “bis er zu Drogen griff, lachte er auch viel wie Susanne. Er kann und darf sich mit meiner Tochter nicht auf eine Stufe stellen. Susanne hatte Achtung vor Menschen, Achtung vor Leben.
Ich hielt meine Schlussworte frei, kann sie nicht alles wiedergeben. Ich schloss mich dem Antrag des Staatsanwaltes an, bis auf das Alleinerziehende, denn Susanne hatte einen Vater. Auch der Leichtsinnigkeit von Susanne um diese Uhrzeit alleine diesen Weg zu gehen, musste ich entgegen treten, mit den Worten “Jedes Mädchen und jede Frau hat das recht, egal um welche Uhrzeit sich frei bewegen zu dürfen, dass das dem Mörder nicht das Recht gab Susanne zu töten”. Dazu muss ich jetzt sagen, wir leben im Jahre 2005, wenn ein Mann heute noch die Schuld bei Frauen und oder Mädchen sucht, hat er etwas Entscheidentes versäumt, dass Männer kein Recht haben, sich bei uns Frauen, sich mit Gewalt zu holen was sie wollen, unsere Kinder töten. Leben wir im Mittelalter oder in einer kranken Gesellschaft? Sich über meine Spiritualität lustig gemacht wird, Spiritualität nichts anderes ist, als mein Glaube an das Göttliche, im Gericht ja schließlich auch Vereidigungen mit der Bibel durchgeführt werden. Dem Mörder hatte ich zu sagen, ich werde niemals Oma von Susannes Kinder werden, meine große Tochter nie Tante ihrer Nichten und Neffen. Hier ergänze ich: Susannes Halbbruder auch nie Onkel wird, sein und Susannes Vater, mein Exmann den Tod von Susanne nicht verkraftete und im Mai letzten Jahres an einem Herzinfarkt starb, seine Frau den Tod von ihrem Mann und von Susanne auch verkraften muss. Meine Brüder nie Onkels von Susannes Kindern werden. Während er ein Jahr lang ruhig seiner Arbeit nachging, konnte ich nicht arbeiten, nicht schlafen. Das Einkaufen musste ich wieder lernen, das erste mal nach 2 Monaten, musste ja an den Lebensmitteln die ich für Susanne kaufte vorbeilaufen. Meine Eltern wurden krank, meine Familie leidet. Ich meine Ziele verlor, Susanne nicht in das Erwachsenenalter begleiten konnte, meinen Traum, die Heilpraktikerschule abbrach. Das Bild, die Todesangst von Susanne niemals vergessen werden, als wir sie wiedersahen. Ich sprach für Susanne, sie war nie durchgehend in Drogenkreisen, sie war ein fröhliches Mädchen dass selbst gegen die Drogen kämpfte, sie ihm noch Geld anbot wenn er ihr nichts tut. Susanne hatte eine Zukunft! Herr Glavic, wird hier seine irdische Strafe bekommen, ich weiß was ihn danach erwartet, die göttliche Strafe kommt dazu! Er kann nur Susanne selbst um Verzeihung bitten!. Der Glavic nichts zur Wahrheitsfindung beitrug, es wurde nicht alles vor Gericht geklärt, siehe Rucksack. Es wurde gelogen vor Gericht, für mich sind das Beweise. Schluss mit euch Drogendealern, es reicht! Ein Danke an meinen Anwalt Herrn Franz, er behinderte mich nicht bei den Zeugenbefragungen, stand hinter mir, ermunterte mich immer wieder, wie weit ich gehen kann und ließ mir viel freie Hand. Ein Danke an Herrn Rechtsanwalt Endler, der Verteidiger von Markus, er ist ein Fuchs, er bekam die Paragraphen in die Wiege gelegt. Danke an Herrn Rechtsanwalt Werner, für seine Ergänzungen.
Re: Tagebuch von der Gerichtsverhandlung
Mysteria - 26.10.2006, 20:43Notizen von Kartenlegern und Sigrid
Sigrids Notizen und Numerologische Einzelanalyse von Susanne:
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