Dragons Poesie

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    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 18.10.2006, 21:54

    Dragons Poesie
    Durchbrochen ward die einsame stille Dunkelheit der ewigen Finsternis in der Nacht von einem grellenden Schrei einer Frau... Quallen, Schmerz, Eckel, Angst... All Dies erhörte man durch diesen Schrei und konnte sich die Szene ausmalen wie ein Mann in einer Seitengasse über ihr kniete und seine Eckzähne durch die Haut ihres Halses, durch die Muskeln und das Fleisch bis hin in die Venen bohrte und sich so an ihrem Blute labte... Man konnte sich seine Gier und ihre nun langsam ansteigende Lust förmlich spüren je näher man an die Zwei kam... Finternis umgarnte die Zwei und ein fauchendes Geräusch weckt Euch aus dem Traum den ihr gerade hattet... Ihr seit wieder zurück in der Realität und blickt mir verstört und angsterfüllt in mein Gesicht... Ein hämmisches Grinsen bedeckt meine Lippen und ein Glitzern in meinen Augen deuten Euch an das ihr womöglich doch nicht geträumt habt...

    Guten Abend Kinder der Nacht... *vor Allen einzeln verneig* Clan des Mondes, Clan der Rose, Clan der Könige und all ihr Anderen unzähligen unbekannten Herrscher der Nacht... Seit mir gegrüßt... Ich hoffe meine kleine Einleitung hat Euch gezeigt das Ihr nicht in einem Traum lebt sondern all Euer Glaube an Kain Wahrheit ist... Es gibt viele Menschen die denken es sei reiner Aberglaube... Doch... Gab es nicht so manchen Aberglauben der am Ende dennoch wahr wurde?!... Ich frage Euch, seit Ihr nicht auch hier weil Ihr wisst es gibt mehr in dieser dunklen Welt dort drausten?... Fühlt Ihr Euch nicht auch einige male beobachtet durch Augen aus den Schatten die Ihr nicht sehen könnt?... Ich frage Euch meine Kinder der Nacht... Fühlt Ihr Euch nicht heimisch in den Schatten der Nacht?... Ich weiß das Ihr hier seit weil es Euch ebenso hier gefällt wie mir...

    Langsam löst sich meine Gestalt vor Euren Augen in Rauch auf... Oder ist es einfach nur eine Illussion die Euch zeigt das diese Welt in der Ihr seit mehr ist als nur das was Ihr bisher geglaubt habt?!... Plötzlich steht ihr wieder in der Seitengasse und blickt dem Kerl an der Euch mit einem hinterhältigen Grinsen und Blut um den Mund begrüßt... Doch Ihr könnt Euch nicht mehr bewegen als Dieser auf Euch zu kommt... Ein Grinsen, ein Funkeln in den Augen und zwei spitze lange Eckzähne die ein letztes Mal gefährlich aufblitzen bevor es schwarz vor Euren Augen wird und Ihr im Abrgund aus Lust, Schmerz und Angst versinkt...



    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 18.10.2006, 21:58


    Schattenkrieger

    Tief im Schatten der Nacht liegt der Duft des Blutes in diesem Schleier aus Nebel und Mondlicht.
    Der Wald, verborgen in den Schatten der stillen Nacht, versteckt es.
    Es, das dort liegt.
    Weit ab von den Menschen geschlachtet, verlorene Seele, sie ist verschwunden.
    Der Körper, im eigenen Blute begraben, verborgen im Dunst des Nebels. Verloren.
    Der Schattenkrieger macht sich auf, die Klinge voll Blut, gestochen durch das Herz des armen Wesens.
    Trugbild der Nacht, verschwinde, verschwinde von hier!
    Gestohlen hast du die Seele, geschlachtet den Körper, beschmutzt die Ehre der Nacht.
    Nun sollst auch du sterben.
    Hast den Körper zerstückelt und das Herz gerissen.
    Nun sollst auch du sterben.
    Im Zwielicht deines eigenen Schatten sollst du verloren gehen.
    Sollst dahin reiten wo kein Krieger je hinreiten hätte sollen.
    Sollst dahin gehen wo der Teufel schon auf dich wartet.
    Hast das Herz in der Brust das du gestohlen
    Das Blut des unschuldigen Körper klebt an deinem Schwert.
    Die Seele, sie jagt dich. Du weißt, du hast kein Entrinnen, Schattenkrieger.
    Du weißt, sie wird dich bekommen, Schattenkrieger.
    Du hast keine Chance!
    Laufe nicht, laufe nicht, flüchte nicht vor deinem Tod, er wird dich bekommen.
    Unter dem Sternenhimmel siehst du Nichts, denn auch dir versperrt der Nebel die Sicht, Schattenkrieger.
    Der Mond, er leuchtet so silbrig hell dir den Weg in dein Verdeben.
    Du reitest so schnell wie der Wind, versuchst zu flüchten, doch entkommen kannst du nicht. Entkommen, das wirst du nie.
    Geflohen aus dem Wald, den Schrei des geschlachteten Körpers noch im Ohr, reitest du durch Nacht und Nebel
    Versuchst dich zu retten, versuchst zu entkommen, doch es wird dir nicht gelingen.
    Diese unschuldige, reine Seele, sie wird dich ewig jagen.
    Lauf!
    Lauf so schnell du kannst!
    Renne, renn um dein Leben, entkommen kannst du nicht.
    Nun stehst du hier, Schattenkrieger.
    Der Hügel, er ragt weit über dieses Nebelfeld hinaus.
    Den Gipfel hast du erklommen um zu entkommen, entkommen bist du dennoch nicht.
    Das Schwert, dein Schwert, es steckt tief in deiner Brust, Schattenkrieger.
    Sie hat dich, bekommen ihre Rache, traurige Seele. Getötet hat sie dich mit deinen eigenen Händen.
    Verloren.
    Verloren nun auch deine Seele.
    Gefangen.
    Gefangen auf Ewigkeit in dem Herzen dieses unschuldigen Körpers.
    Tot.
    So tot und rot voll Blut.
    Dein Körper verwehst, die Tat vergessen.
    Vergessen.
    Vergessen all das was du getan hast.
    Rache.
    Rache begannen vor Jahren, doch niemals vergangen.
    Die Rache, sie hält auf ewig.
    Für immer gefangen wirst du sein, im Schatten deiner eigenen Nacht.



    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 18.10.2006, 22:00


    Nebelkind

    Nebelkind, einsam sitzt du dort im Wald.
    Verloren hast du deine Seele.
    Kennst Niemand mehr.
    Vergessen hat man dich, allein gelassen im Wald.
    Sitzt dort zwischen Buchen und Eichen.
    Kennst die Tiere, kennst die Bäume, doch Niemand kennt dich mehr.
    Dein Körper, verstaubt und verdreckt, allein dort im Nebel des Waldes.
    Unter Ästen und Stämmen begraben, liegt dein leerer Körper.
    Verlassen.
    Verlassen von deiner Seele.
    Zurück gelassen, einsam im Wald.
    Im Stich gelassen von deinen Gefühlen.
    Verraten von deinem Verstand.
    Deine Seele, sie kennt deinen Körper nicht mehr.
    Verstärkt hast du dich bemüht sie wieder zu bekommen.
    Vergebens.
    Umsonst all dein Mühen.
    Auf ewig leer wird dein Körper sein.
    Einsamkeit.
    Sie sucht dich heim.
    Wird nie mehr von dir gehen.
    Dein Körper, er braucht sie.
    Hast nur noch sie, Nebelkind.
    Die Einsmakeit, auf Ewigkeiten dein Begleiter, Nebelkind.
    Verstoßen.
    Von der Gesellschaft hast du dich versteckt.
    Vergraben im Wald.
    Wolltest Niemanden mehr sehen.
    Hat dich ausgestoßen.
    Wurdest verbannt.
    Hässlichkeit.
    Gaben sie dir aus Eigenschaft.
    Sagten du seihest kein Mensch mehr.
    Verfluchten dich für deine Abnomalität.
    Mutant.
    Beschimpft wurdest du.
    Konntest doch nur den Nebel beherrschen.
    Konntest diese ewige Finsternis aus der Stadt vertreiben.
    Konntest die Nacht sternenklar machen.
    Hattest versuchst es ihnen zu erklären.
    Vergebens.
    Nun wirst du nie wieder zurück kehren können.
    Haben dich für immer getötet.
    Tot.
    Deine Seele.
    Deine Gefühle.
    Dein Körper.
    Auf Ewigkeiten verloren.
    Werden nie wieder Eins.
    Für immer von einander getrennt.
    Wofür?
    Die Liebe hat dich zerfressen.
    Vor Eifersucht hast du getobt.
    Hat dich in Wut verfallen lassen.
    Deine Angst stieg immer mehr an.
    Deine Trauer breitete sich aus.
    Wurdest von Hilfslosigkeit geführt.
    Deine Sehnsucht hat dich immer mehr geplagt.
    Wurdest von deiner eigenen Einsamkeit gejagd.
    Verzweifelt
    Nun sitzt du hier.
    Verloren in Raum und Zeit.
    Verstoßen von den Menschen.
    Hintergangen von deinen Gedanken.
    Verlassen von deiner Seele.
    Nur der Körper, er weilt auf Ewigkeit.
    Tod.



    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 18.10.2006, 22:01


    Verdamnissritter
    Gebracht hast du uns nur Unglück.
    In´s Verderben willst du uns stürzen.
    Verzweiflung willst du über uns bringen.
    Für Narren Gottes hällst du uns.
    Weißheit.
    Die besitzt du.
    Das Wissen macht dich mächtig.
    Diese Macht bringt unseren Untergang.
    Du wirst uns zeigen was wir waren.
    Spielzeuge.
    Hast uns ewig beobachtet.
    Wirst uns die Offenbarung offen legen.
    Wirst aus dem großen Buche Gottes lesen.
    Wirst uns seine geheimsten Pläne offenbaren.
    Wirst uns zeigen das wir bisher immer nur Spielzeuge waren.
    Verdamniss.
    Sollst du bringen.
    Das Ende der Welt uns besorgen.
    Sollst unsere Körper verbrennen.
    Verglühen lassen in den Flammen der Hölle.
    Vernichten und zerstören.
    Sollst das Schwert des Damokles vom Himmel fallen lassen.
    Bringst uns das ewige Ende.
    Die Menschheit wirst du vernichten.
    Vernichtung.
    Steht dir auf die Stirn geschrieben.
    Hast das Leben von uns Allen in der Hand.
    Wirst uns zerquetschen wie Fliegen.
    Zerstückeln unsere Körper.
    Rauben unsere Seelen.
    Zerbersten unseren Verstand.
    Verloren.
    Sind wir in deinem Schatten.
    Hast die Welle der Vernichtung gebracht.
    Den Nebel des Zwielichts über uns gesandt.
    Die ewige Dunkleheit uns eingebrannt.
    Für immer wirst du nun diese Welt zerstören.
    Ewig wird dein Kampf dauern.
    Wirst nie ruhen.
    Wirst nie stoppen.
    Du wirst uns vernichten.
    Jeden Menschen einzeln.
    Wirst uns auf Ewigkeit jagen.
    Uns töten, wirst nie aufhören.
    Auch der letzte Mensch wird deinen Angriff nicht stoppen.
    Du wirst diese Welt für immer zerstören.
    Wirst die Welt vernichten bis Nichts mehr übrig bleibt.
    Du wirst Alles zerstören was wir aufgebaut haben, Verdamnissritter.



    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 18.10.2006, 22:02


    Höllenengel
    Verstoßen von Gott.
    Beraubt deiner Ehre.
    Geraubt deinem Stolz.
    Ignoriert von deinen Bekannten und Freunden.
    Selbst deine Verwandschaft missachtet dich.
    Verflucht und gejagt von Allen.
    Gestorben deine Seele.
    Verloren dein Körper.
    Zerstört dein Leben.
    So stehst du nun hier unter uns.
    Höllenengel.
    Hast dich der Liebe zugewandt.
    Von Gott abgerichtet.
    Hast gestanden das du regelwidrig bist.
    Hast gesagt das du nicht mehr wolltest.
    Dein Herz schlug wieder mal.
    Der Tod brachte es nicht zum Verstummen.
    Sehnsucht.
    Hatte dich verbrannt.
    Du wolltes ihn.
    Folgtest ihm.
    Du konntest nicht.
    Warst so nah an ihm dran, und doch so fern.
    Konntest ihm nicht nahe sein.
    Warst unsichtbar für ihn.
    Verloren.
    Dein Herz.
    Hast es an ihn verschenkt.
    Deine Seele dem Teufel verkauft.
    Dein Glaube ihm nahe sein zu können hatte dich in´s Verderben geschickt.
    Hattest versucht mit Gott zu reden.
    Vergebens.
    Wolltest nicht mehr.
    Konntest nicht mehr.
    Durftest nicht mehr.
    Abgestoßen.
    Wurdest verbannt aus dem heiligen Land.
    Abgewandt hat man sich von dir.
    Konntest ihm näher sein.
    Durftest aber noch immer nicht.
    Einsamkeit.
    Auf Ewigkeiten hat man sie dir angehängt.
    Kommst nicht mehr von ihr los.
    Du hast Alles versucht.
    Gingest mit dem Teufel einen Pakt ein.
    Hattest deine Seele aufgegeben, dein Herz verschenkt.
    Nun bist auf dieser Welt.
    Einsam.
    Nichts kann dich nun mehr retten.
    Dein Körper.
    Dein wunderschöner Körper, er liegt in seinen Armen.
    Tod.
    Der Teufel hatte dich auf die Welt gebracht.
    Hatte dich abgesandt, sein Versprechen eingelöst.
    Ein Kuss.
    Mehr konntest du nicht bekommen.
    Auf unbefristete Zeit hattest du dem Teufel deine Seele versprochen.
    Auch du musstest dein Versprechen einlösen.
    Er hatte sie dir genommen, Höllenengel.
    Die Seele.
    Nun gehört sie ihm.
    Dein Körper wird auf der Erde begraben.
    Deine Gedanken auf ewig im Himmelreich verschollen bleiben.
    Und deine Seele wird von nun an immer in der Hölle bleiben.
    Qualen.
    Wirst du erleiden.
    Schlimmere als du sie je erwartet hättest.
    Auf ewig wirst du nun gepeinigt.
    Dein Herz ist nun verloren.
    Ewigkeit.
    Sie wird dich nun erwarten.
    Die Mutter der Qualen.
    Die Unsterblichkeit.
    Eine Ewigkeit der man nicht entrinnen kann.
    Du wolltest menschlich sein.
    Wolltest ihn lieben.
    Wolltest ihn begehren.
    Wolltest dich ihm hingeben.
    Wolltest seine Nähe spüren.
    Wolltest ihn für dich ganz alleine.
    Und was bekamst du?
    Du hattest Alles verkauft was du hattest.
    Deine Erinnerungen gabst du Gott.
    Dein Herz und deine Liebe gabst du diesem Menschen.
    Deine Seele gabst du dem Teufel.
    Deinen Körper gabst du der Erde.
    Nichts.
    Nichts mehr ist dir geblieben.
    Nichts mehr wirst du je wieder bekommen.
    Auf ewig wirst du nun leiden ohne das dir Jemand hilft.
    Auf ewig wirst du nun sterben müssen ohne richtig tot zu sein.
    Auf ewig wirst du nun leben müssen ohne richtig lebendig zu sein.
    Das Leben spielte ein Spiel mit dir.
    Und du hast verloren.
    Alles.



    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 18.10.2006, 22:10


    Immer wenn ich so nah am Rande des Wahnsinns bin und nur knapp zwischen Genie und Wahnsinn stehe überlege ich mir manchmal was ich wirklich hier mache. Wozu bin ich hier? Warum kämpf ich mich durch diese Scheiße wenn der Gevatter Tod im Nachhinein doch an meine Tür klopft? Und, um Euch meine Antwort zu geben, hab ich mir Gedanken gemacht. Ich hab mir gedacht, wieso eigentlich nicht? Ich kann so viele verdammte Bastarde in den Tod schicken wie ich will, komm dafür vielleicht in den Knast und kann nach der Entlassung weiter machen. Ich fühl mich hier auf dieser Welt nicht als Mensch, ich fühl mich mehr oder minder wie ein Richter. Richter über Diejenigen die ich tot haben will. Und wenn ich dann tag täglich durch die Straßen der Stadt wandere, vorbei an all den leeren Gesichtern, durch diesen grauen Alltag hindurch, dann merk ich immer und immer wieder das ich mitten drin bin. Ich bin selbst Einer dieser Taugenichtse die Tag für Tag ihren gewohnten Ablauf bestreiten um diesen Arschkriechern an der Spitze tatsächlich ein schönes Leben bereiten zu können. Und wozu? Um sie im Nachhinein doch tot vor meinen Füßen zu sehen. Ich denk mir dann, wieso kann ich nicht ausgerechnet jetzt eine Zigarette in meinem Mund haben um diesen verdammten Stress weg zu blassen und nicht ausgerechnet jetzt eine 9mm Pistole in meiner Hand zu halten mit der ich dann dem nächst Besten sein verdammtes Gehirn aus dem Schädel pusten kann. Wieso kann ich das nie? Die Antwort ist einfach: Ich bin kein Richter. Ich bin ein einfacher Mensch der über diesen Planeten wandert um als Funktion zu dienen. Welche Funktion das wirklich ist, weiß ich nicht. Ich weiß aber das ich auf jeden Fall durch diese Scheiße durch muss und am Ende einfach nur noch lächelnd sagen muss wie scheiße ich diese Welt fand um dann, ausgerechnet dann wenn ich vor den Leuten steh die ich so abgrundtief hasse, dann abzudrücken und ihnen ihre scheiß verfetteten Leiber durchzuwühlen mit den 9mm Kugeln die dann aus meiner MP fliegen. Ich weiß zwar jetzt schon das ich diese Tat im Nachhinein nicht lebend überstehen werde, aber ich weiß das es sich dann gelohnt hat gewartet zu haben. Ich weiß dann das ich genau das Richtige getan hab mein Leben lang. Und zwar gewartet, gewartet und gewartet. Und verdammt noch mal, ja, dieses Gewarte ist nervig, ätzend und manchmal nicht nur unfair sondern auch wirklich hart, aber ich kämpfe mich durch um am Ende meines Lebens grinsend im Stehen meine letzte Sekunde zählen zu können. Denn Eines weiß ich jetzt schon sicher, sollte ich diesen Anschlag vollführt haben werde ich die Sekunden für die nächste volle Stunde zählen und mir in der ganzen Zeit grinsend meine Knarre an die Schläfe halten um dann beim letzten Sekundenschlag abzudrücken. Und genau dann weiß ich das ich nie Etwas bereuen muss was ich getan hab, und nie Etwas bereuen hätte müssen.



    Re: Dragons Poesie

    dragonsearcher - 22.10.2006, 18:22


    Nachts, bei der Sternenklare, blicke ich hinauf in den Himmel.
    Blicke hoch zu dem dunklen Sternenzelt.
    Sehe tief in die Weiten dieser unendlichen Weiten.
    Lasse meine Gedanken streifen, mein Geist wird frei.
    Fasse mir ein Herz und fliege davon.
    Ich schließe meine Augen und fliege einfach davon.
    Weit ab in dieses unendliche Universum.
    Fliege über Täler, Berge, Flüsse, Seen und über die Weltmeere.
    Sehe diese Welt aus einer Sicht, die nur wenige haben.
    Blicke hinab auf den Boden an dem ich eben noch stand.
    Doch jetzt bin ich frei.
    Mein Körper leer.
    Meine Seele frei.
    Mein Geist ungestört.
    Ich bin einfach befreit.
    Losgelöst von allen Sorgen.
    Unbedacht über das, was auf der Erde passiert.
    Denke an Nichts, blicke nur nach Vorne und lebe frei vor mich hin.
    Blicke weit abseits von all diesem Schrecken.
    Blicke weit weg von diesen Kriegen, diesen sinnlosen Morden.
    Sehne mich nach Frieden.
    Will eine Familie haben.
    Will im Glück mit ihnen leben.
    Will noch meinen Enkeln beim Spielen zusehen.
    Einfach nur frei und losgelöst.
    Ohne Sorgen, ohne Kummer.
    Einfach nur voll von Glück.
    Will nicht mehr an Morgen oder Gestern denken.
    Einfach nur im Heute leben.
    Will mich nicht mehr beklagen.
    Will mich nicht länger abschufften.
    Will mein Leben leben.
    Ich will...
    Ich will...
    Glück...
    Liebe...
    Freiheit...
    Toleranz...
    Offenheit...
    Frieden...
    Ich will einfach nur...
    Einfach nur das Beste.
    Ich will nur so leben wie man es als Mensch verdient hat.
    Ich will nicht in ständiger Angst um mein Leben leben.
    Ich will nicht ständig darüber nachdenken was ich Morgen zu tun hatte.
    Ich will endlich im Heute leben.
    Einfach nur meinen Gedanken nachgehen.
    Ohne Probleme, ohne Nachdenken.
    Einfach nur dasitzen und in den schönen weiten Himmel blicken.
    Doch das kann ich nicht.
    Mein Leben ist erfüllt von Sorgen.
    Kummer, Probleme und Ängste.
    Ständig muss ich an das denken was ich als Nächstes tun muss.
    Kann meinem Geist keine Freiheit lassen.
    Ich muss meine Seele wegsperren.
    Muss meine Gefühle verriegeln.
    Kann nicht so sein, wie ich bin.
    Muss spielen.
    Schauspielern.
    Muss mich anderst geben als ich wirklich bin.
    Eine Unwahrheit auf der Welt verbreiten.
    Und wozu?
    Um zu leben.
    Um in dieser Welt eine gewisse Freiheit zu genießen.
    Um in dieser Welt existieren zu können.
    Ich gebe eine Lüge weiter, die mir aufgedrängt wurde.
    Eine falsche Wahrheit die ich sein muss, um sein zu können.
    Das kann es nicht sein.
    Das ist kein Leben.
    So ist kein Mensch.
    Das ist kein Individuum.
    Das ist ein Roboter.
    Eine Maschine.
    Etwas das programmiert wurde.
    Und ich bin kein Roboter.
    Ich bin keine Maschine.
    Ich bin ein Mensch, ein Individuum.
    Ich will so sein wie es mir zusteht.
    Frei.
    Sorglos.
    Angstlos.
    Unbekümmert.
    Losgelöst.
    Und einfach nur glücklich...



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