Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

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    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Andrew Simmons - 12.10.2006, 15:19

    Geheimes Be- und Entschwörungszimmer
    Das kleine Geheimnis des Concord House'.



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Richard Concord - 12.10.2006, 18:46


    pp: Kleiner Salon (Andrew & Richie)

    Richard ging widerum voran, aus dem kleinen Salon heraus.
    Sie beschritten einen der vielen, weiten Korridore, auf dem sich wie üblich keiner der Bedienstenen sehen ließ, wenn Richard sich hinein begab, und nachdenklich spielte der Okkultist an dem mit einem blutroten Rubin besetzten Ring an seinem linken Ringfinger.
    Die Menschen bezeichneten ihn oft als einen Hexer, oder beschuldigten ihn, mit dem Teufel im Bunde zu sein.
    Nicht wenige hielten ihn sogar für den Leibhaftigen persönlich.
    Und wenn Richard darüber nachdachte, was Andrew zu zeigen er gerade im Begriff war, musste er zugeben, dass diese Überlegungen plötzlich gar nicht mehr so weit hergeholt schienen.

    Schon seit Jahrhunderten beschäftigte seine Familie sich mit den düsteren Legenden dieser Welt, und auch von Richard hatte die Faszination für derlei Dinge früh Besitz ergriffen.
    Aber ihm war auch klar, dass er weit mehr Möglichkeiten hatte, als all jene vor ihm.
    Die Zeiten waren vorbei, da man leichtfertig Menschen der Hexerei beschuldigte, und brennen ließ.
    Dennoch, so wusste Richard, musste er vorsichtig sein.
    Er durfte den Bogen nicht überspannen, und er war sich darüber im Klaren, dass er auf einem schmalen Pfad wanderte.
    Seine Erkenntnisse bezüglich der Magie, den Mächten des Guten und des Bösen gingen weit tiefer als diejenigen seiner Vorfahren, aber das genügte ihm bei weitem nicht.
    Aber er hatte sich sowohl vor den Menschen in ihrem Wahn, als auch vor den Mächten, mit denen er spielte in Acht zu nehmen.
    Wer mit dem Feuer spielte, verbrannte sich nur zu leicht, und Richard beabsichtigte nicht, sich diese Erfahrung zu Eigen zu machen.

    Im Augenblick musste er im Verborgenen agieren.
    Der Brand in seinem Haus hatte ihm gezeigt, dass man ihm noch mehr Misstrauen entgegenbrachte, und es war kein Meisterstück, zu kombinieren, dass man ihn auch mit den Morden in Verbindung bringen würde.
    Und das widerum war gefährlich.
    Ihn wegen Hexerei anzuklagen, war lächerlich.
    Ihn allerdings wegen Mordes vor Gericht zu zerren brillant.
    Nur das Richard nicht beabsichtigte, es soweit kommen zu lassen.

    Er hielt plötzlich inne, und wandte sich zu einem Gemälde an der Wand des Korridors um.
    Es zeigte eine abscheuliche, dämonische Fratze mit leuchtenden, roten Augen.
    Eine Kreatur, deren Blick fast so durchdringend und unangenehm wirkte, wie Richards eigener.
    Der Okkultist allerdings lächelte nur, wartete bis Andrew zu ihm aufgeschlossen hatte, und legte dann die Hand auf das weit geöffnete, blutige Maul der Kreatur.
    Zunächst geschah gar nichts.
    Dann begann das Gemälde leicht zu fluoriszieren, und schließlich öffnete sich mit einem leisen Knacklaut eine Türe, die zu einem schmalen Gang führte.
    Richard griff nach einer Fackel, und schritt einmal mehr voran.
    Als Andrew den kleinen Gang betreten hatte, schloss sich die Türe wieder, und sie waren alleine mit der Dunkelheit und dem Licht der Fackel.

    Nachdem sie etwa fünzehn Stufen hinter sich gebracht hatten, gelangten sie an eine weitere Türe.
    Richard murmelte etwas, und das steinerne Gebilde sprang zur Seite und gab den Zutritt zu einem ziemlich großen, kreisrunden Raum frei.
    Richard trat ein, und wieder schloss sich die Türe, nachdem sie beide den Raum betreten hatten.
    In dem Raum brannten bereits einige weit heruntergebrannte Kerzen, und Richard hielt es für angebracht, weitere Kerzen zu entzünden, so dass der Raum in gedämpftes Licht getaucht wurde.
    An den Wänden waren einige kreisrunde Regale angebracht, die aussahen, als stünden sie schon seit Jahrhunderten dort.
    Zahlreiche Glas und Tongefäße mit eher zweifelhaftem Inhalt füllten die dunklen Regale, aber am auffälligsten war das in den Boden gemeißelte, sternförmige Pentagramm.
    Der Raum hatte nur einen einzigen Zugang, und keine Fenster.
    Wer allerdings genauer hinsah, der sah die winzigen Löcher im oberen Teil der perforierten Wand, die für einen regen Sauerstoffaustausch sorgten.
    In einer der Regalwände standen etliche staubige, alte Bücher - die wertvollsten, aber auch gefährlichsten Stücke, die Richard besaß und jene, mit denen er am häufigsten arbeitete.
    Er ließ Andrew die Zeit, die dieser benötigte, sich umzusehen, und all das auf ihn wirken zu lassen, bevor er sich schließlich zu ihm umwandte.
    "Da wären wir also." Erklärte er, lächelte scheu, und löschte die Fackel in seiner Hand.



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Andrew Simmons - 12.10.2006, 19:22


    Andrew folgte Richard stumm und sein wissenschaftlicher Geist sog begierig auf, was er sah. Seine Neugier wandelte sich in naive Verwunderung. Zwar kannte er viele Geheimnisse der Wissenschaft und hatte einiges an sicherlich unethischem Wissen gesammelt, doch das hier war nicht sein Gebiet. Er verstand es nicht und es hatte demnach keinen Anteil an seinem Leben. Er respektierte, dass Richard sich intensiv und nahezu ausschließlich mit diesen Dingen beschäftigte, doch für ihn selbst würden sie niemals persönliche Bedeutung erlangen, als dass er selbst sich darauf einlassen könnte.

    Er studierte dennoch aufmerksam, was er sah, nahm mit allen Sinnen auf, was sich ihm bot und erkannte daher auch rechtzeitig das scheue Lächeln auf den Zügen seines Freundes. Er begriff, dass Richard ihn dorthin geführt hatte, wo er selbst bei Andrew schon einmal gewesen war. Zu dem Kern seiner Passion. Es war das pulsierende Herz von Richards Motivation und Antirieb und Andrew musste sich in Acht nehmen, wenn er hier, in diesem Gebiet, nicht das selbe anstellen wollte, was Richard geschehen war.

    Er spürte den Drang in sich die Arme auszubreiten und die Kraftlinien- welche Kraftlinien?!- die diesen Ort durchzogen auszunutzen, doch Andrew weigerte sich irgendetwas in dieser Art und Weise zu tun. Er fürchtete sich auf davor, das Wort an Richard zu richten, doch er wusste instinktiv, dass es besser war es zu tun.

    "Es ist beeindruckend." sagte er und sah seinem Freund in die Augen. "Ernsthaft."
    Denn das war es, ganz gleich, was sein Glaube ihm diktierte oder nicht.

    Als er unbeabsichtig das Pentagramm streifte, durchfuhr ihn ein stechender Schmerz und der Drang zu fliehen, wurde übermächtig.
    Bevor er aber nur die Hälfte des Weges zur Tür zurückgelegt hatte, hatten Richards Arme ihn bereits umschlungen und hielten ihn zurück.
    Andrew- oder zumindest sein Körper- schrie zornig auf, doch Richard ignorierte seine Gegenwehr und drängte ihn zurück in Richtung des Pentagramms.

    "Richard!" wisperte Andrew und anhand der hellen Augen konnte sein Freund sicher sein, dass er es war.
    "Was genau soll ich tun?" fragte er hilflos, während er auf die Knie sank und dem nächsten Versuch des Dämons die Kontrolle zu übernehmen, Widerstand leistete.

    "Und... hier sind... Kraftlinien?" Jetzt war es Andrew, der scheu aufsah. "Das Ding will sie benutzen... irgendwie."
    Dann löste sich ein entsetzlicher Schrei aus seiner Kehle und seine Hände vergruben sich tief in dem braunen Haar, welches sich plötzlich langsam dunkel zu verfärben begann.



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Richard Concord - 12.10.2006, 20:43


    "Das Ding wird keine Gelegenheit haben, die zu benutzen." Erwiderte Richard ruhig, während er Andrew bestimmt in die Mitte des Pentagrammes führte.

    Der Okkultist streckte die Hände aus, und aus einem der Regale lösten sich sogleich fünf weiße Kristalle, die Richard alleine durch den Wink seiner Finger zu den jeweiligen Ecken des Pentagrammes dirigierte.
    Als sich alle fünf Kristalle gesetzt hatten, leuchtete ein jeder von ihnen kurz hell auf, und gemeinsam bildeten sie eine Linie, die von keinem Dämon durchbrochen werden konnte.
    Zumindesten von keinem dieser Klassifizierung.
    Er würde in dem Pentagramm gefangen sein.
    Richards Blick wanderte zu dem Fläschchen in Andrews Hand.
    "Hättest du mit der Verwandlung nicht noch zwei Minuten warten können?" Fragte er trocken, während er überlegte, wie er die Flüssigkeit in Andrew hineinbringen sollte, bevor er zu dem Schluss kam, dass ihm das nicht gelingen würde.

    Sein Freund begann, beunruhigende Laute von sich zu geben, aber Richard ignorierte ihn gekonnt, während er seelenruhig eines der Bücher aus dem Regal zog.
    Als er Andrew wieder ansah, hatte dieser sich aufgerichtet.
    Schwarzes, strähniges Haar hing ihm ins Gesicht, und dunkle, pupillenlose Augen blickten ihn hämisch an.
    "Oh. Hallo." Merkte Richard höflich an.
    Die dunklen Augen begannen ihn aufzuspießen, und das Ding trat an den Rand des Pentagrammes, versuchte, herauszutreten, wurde aber durch kleinere schmerzhafte Energieblitze zurückgehalten. Ein wütendes Knurren entrang sich seiner Kehle, als es bemerkte, dass Richard es eingesperrt hatte, der Okkultist allerdings lächelte nachsichtig.
    "Mach das lieber nicht so oft. Mein Freund braucht seinen Körper noch. Er hat morgen eine Beerdigung zu begehen."
    Schwarze Augen glänzten im Feuerschein während ein leises und düsteres Lachen den Raum erfüllten.
    "Du glaubst, du wirst ihn zurückbekommen?"
    Richard sah dem Wesen noch immer überaus amüsiert entgegen, während er blind eine Seite des Buches aufschlug.
    "Nein. Ich weiß es."
    "Du kannst ihn nicht retten, Hexer."
    "Kein Grund gleich ausfallend zu werden. Und doch. Kann ich."
    "Konntest du schon damals nicht."
    Richard schwieg, und senkte seinen Blick auf die Buchstaben, die in dem Buch geschrieben standen.
    Das Mistvieh wollte ihn reizen. Es verfügte über Andrews Erinnerungen und nutzte diese aus. Aber es war nicht Andrew, der da mit ihm sprach und Richard wusste das.
    "Redest du dir gerade ein, dass das nicht dein Freund ist, den du vor dir hast? Erbärmliche Kreatur. Ich kenne seine Gefühle. Seine Gedanken. All die kleinen, gemeinen Dinge, die dir ins Gesicht zu sagen er sich niemals getraut hat. "
    Richard zuckte leicht mit der Schulter.
    "Du bist nicht Andrew." Erwiderte er sachlich, spürte aber, wie die matten, schwarzen Augen ihn interessiert musterten.
    "Aber im Augenblick kenne ich ihn besser, als du ihn jemals kennen wirst. Ich kenne sein Innerstes."
    Der Okkultist schüttelte leicht den Kopf.
    "Redet ihr Viecher immer so viel hohles Zeug?" Fragte er im Gegenzug, und dieses Mal schien er die Präsenz verärgert zu haben, denn als Antwort erhielt er nur ein erneutes Knurren.
    Das Andrew Ding breitete seine Arme aus, und zu spät erkannte Richard, dass das Wesen nur versucht hatte, Zeit zu schinden, und nun drauf und dran war, die Kraftlinien in diesem Raum gegen ihn zu wenden.
    Lateinische Worte perlten von Richards Lippen, zunächst leise, dann deutlich lauter werdend und der Dämon in Andrews Körper begann laut zu schreien.
    Sein Freund ächzte, wand sich unter der Qual und er hörte ihn flehen und winseln.
    "Richard... tu mir das... nicht an... lass mich nicht im Stich... nicht noch einmal... du kannst das... beenden... lass mich nicht... leiden."
    Der Strom an lateinischen Worten setzte für einen kurzen Augenblick aus, und die blassgrünen Augen richteten sich auf das qualerfüllte Bündel auf dem Boden.

    Andrew?

    Dann allerdings erhob sich das Wesen in die Lüfte, schwebte und stieß ein kehliges, boshaftes Lachen aus.
    "Hat man dir nicht beigebracht, dass man lateinische Beschwörungsformeln nicht unterbricht?" Das Lachen schwoll an, und obwohl Richard die Beschwörungsformel unverzüglich fortsetzte, musste er mitansehen, wie der Dämon in Andrews Körper an Macht gewann.
    Und was noch schlimmer war, er stellte fest, dass er so nicht weiterkam.
    Seine Worte hatten nicht länger Macht über das Wesen.

    Ein Fehler, Richard. Du hast einen Fehler gemacht.
    Da studierst du nun schon seit Jahren die verschiedensten Riten und Beschwörungen, und bei deinem Freund versagst du?
    Schon wieder?

    Andrew streckte die Arme aus, und der Okkultist spürte, wie die Energien in dem Raum sich ins Gegenteil verkehrten.
    Gerade rechtzeitig riss er die Arme hoch, bevor die der erste Kristall zerbarst, und seine Splitter quer durch den Raum flogen.
    Nur wenige Sekundenbruchteile später folgte auch der zweite Kristall, und binnen weniger Sekunden waren sie alle zerbrochen.
    Und der Dämon einmal mehr frei.
    Schwarze Augen funkelten unter schwarzen Haarsträhnen hervor, und Richard konnte den Hass sehen, der in ihnen aufloderte.
    Das Vieh war nicht gut auf ihn zu sprechen.

    Der Okkultist machte einen Satz nach links, um eines der anderen Bücher zu ergreifen, aber das Wesen in Andrew war schneller.
    Es hechtete nach vorne und riss Richard herum, so dass der Mann hart gegen die Wand krachte.
    Bevor er wieder auf die Beine kommen konnte, hatte Andrew ihm bereits nachgesetzt, und nun legten sich eisige Finger um seine Kehle, versuchten, ihm die Luft zu atmen zu nehmen, und die pupillenlosen, schwarzen Augen bohrten sich schmerzlich in seine Augen.
    Richard sah das Böse, sah Tod und Verwüstung in den Augen seines ehemaligen Freundes geschrieben stehen, und er spürte, wie die Angst, die er so lange gemisst hatte, begann von ihm Besitz zu ergreifen.
    Selbstverständlich jetzt, im denkbar schlechtesten Augenblick!
    "Dein Ende naht, Hexer." Zischte der Dämon, und es fiel Richard in diesem Moment tatsächlich nicht schwer, das zu glauben.
    "Ihr werdet alle sterben. Für Andrew, den du deinen Freund nennst." Wieder ein boshaftes Lachen.
    "Die Frau, die ihr Lisa nennt, war nur der Anfang. So unschuldig. So wehrlos." Andrew grinste breit und entblößte dabei spitz zulaufende Zähne.
    "Anders als du." Noch immer grinste der Dämon boshaft. "Aber du machst mehr Spaß."
    Richard rang nach Atem.
    "Lisa." Presste er hervor. "Ihr Tod war dein Verdienst."
    Andrew sah ihn gehässig an.
    "Oh ja. War er. Und du warst dort. Hättest sie retten können. Hättest beide retten können. Aber du warst blind. Zu sehr beschäftigt mit dir und deinem Stolz. Zu arrogant, um die Wahrheit erblicken zu können, selbst wenn man sie vor dir ausbreitet. Ein spaßiges Spiel, das nun endet. Hier. Jetzt."
    Die Kälte aus Andrews Fingern kletterte in seine Arme und Richard spürte, wie es ihm schwerer fiel, sich zu bewegen, sich zu konzentrieren.

    Dann allerdings riss er sich zusammen.
    Dieses verfluchte Biest hatte Lisa auf dem Gewissen.

    "Irgendwelche letzten Worte? An Andrew vielleicht?" Das Wesen grinste einmal mehr hasserfüllt, aber Richard griff die Gelegenheit beim Schopfe.
    "Ja, allerdings. Aber sie gelten dir." Gab der Okkultist zurück, und sah tatsächlich Erstaunen in den schwarzen Augen.
    "Erstens: Ich freue mich auf die Zeit, die ich damit verbringen werde, dich zu analysieren, und deinen Kadaver aufzuschneiden, bis meine Wissbegierde befriedigt ist. Zweitens: Wenn du glaubst, dass ich mich von einem wie dir umbringen lasse, hast du dich geschnitten. Und drittens: Fahr zur Hölle, Dämon."
    Aus Richards rechtem Ärmel schoss plötzlich ein wellenförmiger Dolch, um den sich seine Finger legten, und ehe der Dämon reagieren konnte, hatte Richard einen gezielten Schnitt in Andrews Wange getan.
    Blut tropfte herunter, benetzte Richards Lippen, doch er scheute sich nicht, es mit der Zunge aufzunehmen.
    "Im Blut liegt Wahrheit. Im Blut liegt Macht." Sagte er leise, und das Erstaunen in den dunklen Augen wandelte sich zu Entsetzen, als wie von selbst düster klingende Worten in einer alten, unverständlichen Sprache aus Richards Mund drangen.

    "Das kannst du nicht... kannst du nicht können!" Begehrte das Wesen auf, wurde von unsichtbarer Macht zurückgerissen, stieß gegen eine der Regalwände und brachte diese zum Kippen.
    Richard aber ließ sich davon nicht beirren.
    Er jagte den Dämon mit Worten quer durch den Raum, achtete nicht auf die Verwüstungen, die er hinterließ und rezitierte weiter Verse einer uralten Sprache, von denen er völlig vergessen hatte, dass er sie kannte.
    Das Wesen wurde zurückgedrängt, betrat einmal mehr das Pentagramm, und wie durch Zauberhand fügten sich die Splitter der Kristalle wieder zu ihrem Ganzen zusammen, bildeten erneut eine magische Grenze.
    Richard war ebenfalls aufgestanden, und schritt nun entschlossen auf das Pentagramm zu.
    Eine merkwürdige, flammende Aura umgab ihn, aber das bemerkte er gar nicht, während er wie von Sinnen weiter Verse rezitierte.
    "Nicht... nein... hör auf... Richard... lass das... bei allem was dir heilig ist..." Hörte er erneut Andrews Stimme flehen, aber er wusste, dass es nicht Andrew war, der ihn bat.
    Ein weiterer, qualvoller Schrei entrang sich der Kehle seines Freundes.
    Sein Körper bäumte sich auf wand sich in Schmerzen, die real und zugleich irreal waren und schließlich erhob sich der Dämon einmal mehr in die Lüfte.
    Richard fixierte ihn.
    Schweiß troff seine Stirn herab, und er fühlte, wie das alles an ihm zu zehren begann aber er ließ nicht ab davon.
    Es war der richtige Weg.
    Die Worte, die aus seinem Mund floßen, wurden lauter, intensiver, und schließlich leuchteten die Kristalle hell auf, so hell, dass sie Richard blendeten.
    Es gab einen lauten Knall, und als das Licht wieder abnahm, sah er, wie Andrew dem Boden entgegenglitt.
    Richard sank auf die Knie.
    Seine Hände stützten sich am Boden ab, und er brauchte einige Sekunden, um sich wieder einigermaßen zu fassen.
    Er war erschöpft, und spürte es in allen Knochen und Gliedern, aber er wusste auch, dass er gewonnen hatte - dass sie gewonnen hatten, und das gab ihm die Kraft, sich dennoch auf Andrew zuzubewegen.
    Vorsichtig hob er den Kopf seines Freundes an, bettete ihn gegen seine Schulter, und lehnte sich selbst an die Wand, während er darauf wartete, dass Andrews Augen sich öffneten, und klare, bläulich grüne Augen ihn ansahen.
    Neben ihm auf dem Boden wuselte eine kleine, schwarze Schlange, und innerhalb weniger Sekundenbruchteile hatte Richard ein Glas darüber gestülpt, welches sie gefangenhielt.
    In den blassgrünen Augen glitzerte es triumphierend.

    Sie würden gewiss noch Spaß miteinander haben. Und er würde dieses verfluchte Mistvieh nach allen Regeln der Kunst auseinandernehmen!



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Andrew Simmons - 12.10.2006, 21:08


    Andrews Hand griff zaghaft nach Richards Fingern. Er fühlte sich entsetzlich schwach und ihm war kalt. Verschwommene Erinnerungen zogen an seinem inneren Auge vorbei und er senkte kurz die Lider. Es war alles so viel und verwirrend.
    "Danke." flüsterte er, denn er wusste, dass Richard ganze Arbeit geleistet hatte. Der Okkultist hatte ihm vermutlich das Leben gerettet.
    "Das hätte ich viel früher tun sollen." erwiderte Richard leise und erschöpft sah Andrew ihn an, um zu verstehen, was der Mann damit meinte.

    Richard jedoch lächelte und schüttelte den Kopf. "Es ist gut so, wie es ist... wir... sind gut so wie wir sind."

    "Das versuche ich dir seit Jahren zu sagen." brachte Andrew mühsam hervor und lächelte dann. "Und ein Dämon schafft es in ein paar Minuten?"

    "Ich war schon immer aufgeschlossener für nicht-menschliche Präsenzen."

    Andrew lächelte ein wenig mehr und schloss erneut die Augen. Er war so müde. Richard hielt ihn geduldig weiter fest und schwieg. Andrew versuchte zu verstehen, was vorgefallen war und Richards Worte zu begreifen. Was war passiert?

    "Richard?" fragte er leise und atemlos. "Wirst du bei mir bleiben?"
    Er öffnete die Augen und sah seinen Freund an. Obwohl seine Haar dunkel geworden war und er dadurch blasser wirkte, waren die Augen die selben.
    "Vertraust du mir?"



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Richard Concord - 12.10.2006, 21:27


    Blau grüne Augen sahen fragend zu Richard auf und die Ernsthaftigkeit aber auch die Naivität, die hinter dieser Frage steckte, ließen ihn kurz erschaudern.

    "Ich würde dir mein Leben anvertrauen." Erwiderte leise.
    "Und dieses Vertrauen lässt sich durch nichts erschüttern."

    Auch nicht durch dämonische Gastpräsenzen.

    "Durch nichts, Andrew." Er presste ihn vorsichtig ein wenig fester gegen seinen eigenen Körper, und lehnte sich dann selbst gegen die Wand.

    "Und ich werde bleiben." Fügte er hinzu. "Komme was wolle. An deiner Seite." Er lächlte flüchtig.
    "Ich lasse dich nicht mehr im Stich."
    Einmal mehr huschte ein Grinsen über sein Gesicht.
    "Auch nicht, wenn du deine Haare von jetzt ab schwarzträgst, und mir damit den Rang als Jünger Satans abläufst...!"
    Er wischte sich mit der rechten Hand über die Lippen, als er Blut auf ihnen schmeckte, und erinnerte sich, dass es Andrews war...
    Besser, wenn niemand die Spuren dessen sah, was hier vorgegangen war.

    Richard sah sich um. Es würde einen ganzen Tag in Anspruch nehmen, das Chaos hier zu beseitigen, und Lisas Beerdigung hatte Vorrang.
    Doch bevor hier nicht wieder Ordnung einkehrte, konnte Richard wiederum keine Schutzmaßnahmen ergreifen...!
    Vielleicht...

    "Andrew, du hast gefragt, ob ich dir vertraue. Das tue ich. Daher frage ich dich ob du mir helfen würdest... wieder Ordnung in dieses Chaos zu bringen?"



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Andrew Simmons - 12.10.2006, 21:43


    Andrew spürte Wärme seine Glieder umhülllen und er war dankbar dafür, dass Richard ihm die Zeit gab, die er brauchte, um sich ansatzweise zu erholen.
    Er begann langsam zu lächeln, während er Richard lauschte und sah überrascht auf, als dieser seine schwarzen Haare erwähnte.
    "Ubs?" fragte er irritiert und schüttelte dann den Kopf.
    Unwichtig.

    "Ich werde dir selbstverständlich helfen, wenn ich kann."
    Vorsichtig löste er sich ein wenig aus Richards Griff, der ihm aufhalf, bis er wieder auf seinen beiden Beinen stand. Andrew stützte sich noch einen Augenblick auf ihn, benötigte seine Hilfe dann jedoch nicht mehr.

    Er strich sich die Haare zurück und seine blaugrünen, noch immer sanft wirkenden Augen blickten auf das Chaos um sie herum.
    "Die Bücher..." sagte Richard. "Nein... stop. Du machst die Fläschchen da. Da fühlst du dich bestimmt zuhause."

    Er grinste und ergriff selbst die Bücher, während er Andrew in Richtung eines Alchimisten-Albtraums schickte.
    Mit einer erstaunlichen Scharfsichtigkeit begann Andrew die Flaschen aufzusammeln, aufzustellen und dann nach Beschriftung zu ordnen.

    Richard lächelte still in sich hinein. Er wusste schon, weshalb er seinen Freund in diese Ecke geschickt hatte...



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Richard Concord - 12.10.2006, 22:06


    Schweigend räumten sie in dem kleinen Raum auf und nach und nach, ein Fläschchen... Büchchen nach dem anderen kehrte das wieder Ordnung in das Beschwörungszimmer ein.

    Aus den Augenwinkeln heraus sah er, wie Andrew ein Fläschchen mit schwarzer Flüssigkeit begutachtete und neugierig in seinen Händen drehte.

    "Vorsicht, nicht fallen lassen. Ist ziemlich explosiv... ähnlich füssigem Schwarzpulver..." Er hielt kurz inne.
    "Du fragst dich, wozu ich soetwas brauche, wie?" Stellte er fest, als er Andrews faszinierten, aber auch verwirrten Blick gewahrte und er lächelte milde.
    "Ist Bestandteil einiger... Tränke, an denen ich mich hin und wieder versuche. Du weißt doch, die alten Klischees der alten Kräutermütterchen... nur dass ich ein Kräuterväterchen bin, aber wer legt schon Wert auf Titel?"

    Sie fuhren damit fort, den Raum aufzuräumen und nach einiger Zeit lichtete sich ihr Arbeitsfeld zusehends.

    Richard ließ seinen Blick durch den Raum gleiten, und nickte schließlich zufrieden.
    "Das reicht so. Vorerst." Er sah Andrew an.
    "Den Rest kann ich... irgendwann anders erledigen." Er lächelte seinem Freund zu.
    "Jetzt... gibt es erstmal zwei Dinge zu tun... und zwar hast du dir einen Tee und vorallem ein wenig Erholung verdient, und... ich glaube ich wollte noch irgendetwas gegen nervige dämonische Präsenzen in meinem Haus unternehmen."



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Andrew Simmons - 12.10.2006, 22:47


    Andrew sah auf und blickte sich um. Ihm hätte dieser Zustand nicht gereicht, aber das hier war nicht sein Haus und er hatte kein Recht dazu sich darüber Gedanken zu machen.
    "Tee wäre toll." sagte er leise und zum ersten Mal wurde ihm bewusst, dass er zwar immer noch leichte Krämpfe hatte, aber die Kälte endlich vollkommen verschwunden war. Ihm wurde klar, dass es jetzt nur noch eine Frage der Zeit war, bis er wieder vollkommen gesund sein würde und das stimmte ihn ruhig und zuversichtlich.

    Er sah abwartend zu Richard, der seinen Blick noch einmal über sein kleines Zimmer schweifen ließ und mit einem zufriedenen Lächeln auf die Türe deutete.
    "Gehen wir."

    Richard geleitete ihn zurück in den geheimen Gang und sie verließen den Raum. Der Schein der Fackeln tanzte an den Wänden und verzerrte ihre Züge. Andrew fühlte sich jedoch nicht beklemmt oder unwohl. Er fühlte sich im Gegensatz frei und unbelastet. Was ihn am Boden gehalten hatte, war fort und er spürte, dass er in Zukunft wieder auf all seine Kraftreserven zurückgreifen können würde, die er besaß.

    Sie traten in den Flur hinaus und Andrew holte kurz Luft. Irritiert blickte er auf, als ihm eine schwarze Haarsträhne ins Gesicht fiel, doch innerhalb von Sekundenbruchteilen erinnerte er sich daran, wo er sie herhatte.

    Richard deutete in Richtung Salon und Andrew folgte ihm.
    "Wird es lange dauern, was du vorhast?" fragte er, als sie eintraten.

    Richard und Andrew tbc: Kleiner Salon



    Re: Geheimes Be- und Entschwörungszimmer

    Richard Concord - 28.01.2007, 22:38


    pp: kleines Esszimmer

    In Gedanken versunken betätigte Richard den Hebel, der den verborgenen Zugang zu seinem kleinen Beschwörungszimmer freilegte.
    Er schritt die gewundenen Stufen hinab, hörte das vertraute Klicken, als die Türe sich wieder schloß und das leise Zischen, das in sekündlichen Abständen ertönte, als sich die Fackeln an den steineren Wänden entzündeten, wann immer er sie passierte.
    Er gelangte in den kreisrunden Raum, der das Herzstück und zugleich bestgehütetste Geheimnis seines Hauses darstellte und den außer ihm bislang nur Andrew jemals betreten hatte.
    Er entledigte sich seines Jacketts, legte es zusammengefaltet auf die Stufen und nahm eine lange, schwarze Kutte von der Wand - eine Notwendigkeit, wie ihm schon sein Vater erklärt hatte, kaum dass er das Laufen erlernt hatte.
    Davon abgesehen gab eine Gewandung wie diese auch immer den richtigen Flair und die notwendige düstere Aura, was Richard für gewöhnlich sehr vergnüglich stimmte.
    Nicht so heute.

    Er streifte sich die Kutte über, wandte sich dann einem der Regale zu, und holte einige Utensilien hervor, die er auf dem Boden ausbreitete.
    Er griff nach einem Stück schwarzer Kohle, und zog damit fein säuberlich einen fünfzackigen Stern auf den rauen Steinboden.
    Als er sein Werk vollendet hatte, legte er die Kohle beiseite, nahm ein Pülverchen und streute es in die Mitte des Sternes, genau dahin, wo sich alle Linien überschnitten.
    Als er auch damit fertig wahr, nahm er Taschenuhr und Halskette zur Hand, legte beides auf das Pulver, und entzündete dann mittels einer Kerze zunächst die Mitte des Pentagrammes, bevor die Flammen auch auf die feinen schwarzen Linien übergriffen und das ganze Symbol in Flammen aufgehen ließ.
    Richard wich einen Schritt zurück, ließ sich dann aber vor dem Inferon nieder.
    Er nahm eine Phiole zur Hand, und tröpfelte einige Tropfen in die Flammen, woraufhin diese gefährlich hoch aufflackerten.
    Der Okkultist begann damit, lateinische Formeln zu murmeln, wobei sein Murmeln immer weiter und weiter anschwoll und langsam zu einem leisen Singsang wurde.
    Er spürte, wie die Energien von der Erde ihn berührten und inihn hineinflossen, spürte wie die Luft, die ihn umgab, selbiges tat, aber obwohl es eigentlich so sein sollte, hatte er das Gefühl, dass etwas stimmte.
    Das Gefühl verstärkte sich, und Richard runzelte die Stirn.
    Was war los?
    Noch ehe er einen klaren Gedanken fassen konnte, wusste er instinktiv was nicht richtig war.
    Die Energien von Erde und Luft vereinigten sich nicht so, wie sie es eigentlich sollten. Sie waren zwar beide da, in ihm, aber sie verbanden sich nicht, sondern stießen sich gegenseitig ab.
    Ein Stöhnen entglitt sich seinen Lippen, unterbrach seinen Gesang, und intuitiv wusste Richard, dass das nicht gut war.
    Der Boden unter ihm begann zu vibrieren, gewann an Kraft, und schließlich entlud sich die gebündelte Energie, weil Richard sie nicht zu halten vermochte.
    Ein Energieblitz ging von von dem Pentagramm aus, traf ihn und warf ihn recht unsanft gegen die Wand.
    Er ächzte leise.
    Das Feuer erlosch, grüner Rauch stieg auf, und in dem Raum wurde es dunkel, aber nicht nur dort.
    Richard spürte wie im ganzen Haus Kerzen, Kamine und Fackeln erlöschen und er fluchte leise, während er sich langsam wieder aufraffte.
    Er hätte es wissen müssen.
    Er hätte es merken müssen.
    Warum zum Teufel hatte er nicht darauf geachtet?
    Das Ritual war einfach zu einfach, und er hatte ignoriert, dass die Sterne sich in Mißkonstellation befanden.
    Und das war nun die Quittung dafür!
    "Verdammt!" Murmelte er, richtete sich wieder auf, und klopfte sich seine Robe sauber.
    In dem Raum war es stockfinster, wie vermutlich auch im gesamten Rest des Hauses, aber Richard kannte sich aus und fand daher auch in der Dunkelheit die Treppe.
    Er blickte grimmig drein, wischte sich einmal übers Gesicht und durch sein Haar und machte sich dann noch immer laut fluchend daran die Treppe wieder hinauf zu steigen, nicht ohne jedoch vorher Kette und Uhr einzustecken, auch wenn er sie vermutlich noch einmal brauchen würde.
    Oben angekommen, tastete er nach dem Stein, der den Öffnungsmechanismus von ihnen auslösen würde.
    Kaum hatte er den entsprechenden Stein berührt, da drang auch schon das bekannte Klicken an sein Ohr und die Türe schwang lautlos auf, so dass er hindurchschlüpfen konnte, und sich gleich darauf in einem seiner Korridore wiederfand.
    Er wartete, bis die Geheimtüre sich wieder geschlossen hatte, und wandte sich dann nach links.
    Obwohl es finster war, bewegte Richard sich mit schlafwandlerischer Sicherheit durch sein Haus, stieß nirgendwo an und selbstverständlich ging er nicht einmal fehl.
    Er vernahm Stimmen, und wusste, dass es die Stimmen Laras, Fredericks und Andrews waren, die an sein Ohr drangen.
    Das Esszimmer hatte zwei Türen - er benutzte für gewöhnlich jene, die im Schatten lag, und von der kleinen Bibliothek in den Raum führte, aber im Augenblick lagen sie alle in der Dunkelheit, daher war es eigentlich egal.
    Lautlos trat er in das Esszimmer ohne seine Anwesenheit kund zu tun.

    tbc: Esszimmer



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