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Re: Chancenungleichheit
Schwi-Schwa-Schwilling - 11.10.2006, 14:26Chancenungleichheit
Ich werde mal ein neues Thema eröffnen, und hoffe auf große Resonanz.
Mich bewegt schon seit geraumer Zeit die Problematik, dass die Jungs in der Gesellschaft betrogen werden. Wir müssen noch ein Jahr Bund oder Zivi leisten (nehmen wir mal manche Audnahmen raus). In Folge dessen ergibt sich eine Verlängerung des Zeitraums bis zum Berufseinstieg, den ich als äußerst unangepasst empfinde.
Zur Diskussion weiterer Aspekte ermutige ich vor allem unsere Kriegerkombo und natürlich Torsti.
Re: Chancenungleichheit
Ron - 11.10.2006, 16:48
Also ich hab mich erfolgreich vorm bund gedrückt (vorerst) ohne ausgemustert worden zu sein und ohne zu verweigern. Sichrlich hab ich dadurch ein halbes bis ein ganzes Jahr gewonnen, aber man sollte bedenken, dass man beim Bund oder als Zivi Geld verdient, was dann beim Studium sehr hilfreich is. Das is vor allem, wenn man das Geld eben net so locker sitzen hat, wie manch andere.
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 11.10.2006, 17:28
also ich gebe ron da recht. und noch was mädchen haben es ja auch nicht so leicht also der eine genießt mal da der andere davon, das gleicht sich dann aber wieder aus! außerdem sind wir männer ja selber schuld, wenn wir die frauen früher unterdrückt haben, kein wunder das sie heute manchmal etwas bevorteilt werden, aber das ist doch nicht schlimm, ein wahrer Gentleman oder besser ein richtiger mann kann darüber hinwegsehen. außerdem was wir am bund verlieren verlieren frauen durch schwangerschaften, bloß das frauen dann gleich meistens noch den job verlieren, da geht's uns männern doch tausendmal besser!
Re: Chancenungleichheit
Tiecher - 11.10.2006, 19:17
ti16 hat folgendes geschrieben: ...außerdem sind wir männer ja selber schuld, wenn wir die frauen früher unterdrückt haben,...
aber daran sind nicht die männer an sich schuld, sondern die männlichen christlichen fanatiker,
die haben einfach das alte testament etwas umgeschrieben, nämlich das angeblich eva die erste frau von adam sein sollte.
Ist natürlich quatsch, im alten testament steht eindeutig, gott erschuf den menschen, mann und frau, unabhängig voneinander,
adams erste frau war lilith!!!!!!! doch da adam gott angebettelt hat, das er im bett die oberhand haben möchte
und lilith dies nicht wollte, ist sie auf eine dämoneninsel geflohn, weil adam nun so einsam war, hat gott für ihn die "perfekte" frau
erschaffen und weil sie aus seiner rippe besteht, gehört sie praktisch ihm.
(Lilith wird deshalb heute vond er Kirche gern als Dämon bezeichnet, aber in Faust ist sie eine ganz normale Frau, die in der Szene der Walpurgisnacht auftaucht)
Aber was können wir heute denn schon dafür, das ein krankes Hirn früher dies gelten lies?
nüschts
Re: Chancenungleichheit
Curumo - 11.10.2006, 21:40
ti16 hat folgendes geschrieben: wir männer ja selber schuld, wenn wir die frauen früher unterdrückt haben
also der satz grenzt jetzt an absoluter Dummheit aber nein ich werde nichts dazu sagen
ich empfinde meine Zivizeit nicht als störend sondern als fördernd, ich lerne Sozialebindungen besser zu komplett fremden zu knüpfen, lerne auch altägliche Dinge , und kann putze(letzteres , juhu <.<)
derweile kann ich in ruhe nach ner Ausbildungstelle und dergleichen suchen ohne soviel stress wie der weibliche anteil der bevölkerung
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 11.10.2006, 22:26
also toni da widerspreche ich dir entschieden, wir unter drücken frauen schon so lange und selbst heute benachteiligen wir sie obwohl die religion schon längst nicht mehr in dieser hinsicht wirkt, ich sage der mann ist selbst schuld das er heute nicht solche vorteile genießt, weil er die frau eben unterdrückt, weil er glaubt boss zu sein und das ist quatsch, die religion ist nicht nur schuld, er hätte sie viel früher gleichstellen können schon vor rund 500 jahren! wenn nicht sogar schon früher, denn es gab genug die gegen religion und diese regeln waren, die die leute verdummten! aber der mann wollte es auch nicht er hat die frau immer als besitztum gehandelt und das war sein problem er wollte eine die den haushalt macht und ihm als persönliche dienerin herhielt, dass ist doch deer wahre grund!! ich sags nochmal der mann ist schuld das die frau unterdrückt wurde und ersoll sich doch nicht immer solche ausreden suchen das irgendetwas anderes dran schuld ist! gucks dir doch an, selbst heute ist es so in vielen haushalten der mann würde nie seinen job aufgeben um zu hause zu arbeiten, nein das soll immer die frau tun! und warum? weil er macht haben will, er will das zepter in der hand haben, und die frau gibt dem nach, weil sie nicht so körperstark ist.
Re: Chancenungleichheit
Ron - 11.10.2006, 22:32
In einer Zeit, in der wir sowas wie Andrea Merkel als Kanzlerin auf die Welt loslassen sollte man nicht von der Unterdrückung der Frau reden...
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 11.10.2006, 22:37
also ich würde eher sagen obwohl es angela gibt ist es schlimm, dass wir heute noch darüber reden müssen! ich weiß das es einigen frauen echt schlecht ging als sie schwanger wurden, die wurden dann einfach gekündigt! und selbst heute kriegen frauen immer noch weniger geld wie männer obwohl sie kinder haben (s. alleinerziehende mütter)! also ich denke schon dass das ein thema ist und wenn man dann global guckt, ist die frau oder junge mädchen eine sehr unterdrückte gemeinschaft, vor allem in teilen afrikas und asiens! da geht es dem mann doch super dagegen!
Re: Chancenungleichheit
Ron - 11.10.2006, 22:41
Ossis verdienen auch weniger als Wessis und keinen Wessi störts. Sicherlich is da in Entwicklungsländern noch ein großes Problem, aber die ham meiner Meinung nach noch mit viel schlimmeren Problemen zu kämpfen, die zu allererst bekämpft werden müssen (ohne das unterdrücken der Frauen dort gut zu heißen oder in den hintergrund drängen zu wollen).
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 11.10.2006, 22:48
also ich kenne schon einige wessis die das auch stört also das soll nichts heißen!! ich glaube dass das ein großes problem ist, denn wieviele junge mädchen sterben durch diese unterdrückung an aids, an vergewaltigungen oder werden zu tode geprügelt oder anderweitig getötet also wenn das kein großes problem ist dann weiß ich auch nicht! na ja natürlich hast du recht es gibt auch noch andere große probleme wie hungersnöte etc. aber genauso gehört dazu die unterdrückung der frauen, und vorallem der jungen mädchen die teilweise ja schon mit 7 oder noch jünger verschleppt werden und dann in nahe zu sklaverei als huren arbeiten müssen!!!!!
Re: Chancenungleichheit
Curumo - 11.10.2006, 22:55
boar was für eine sinnlose gerde hier
mal im ernst wa sbringt es euch darüber zu streiten ob das in der geschichte absicht oder nicht war, gab doch schlieslich amazonen stämme und ähnlichen
und wie der gute herr tiecher schon sagte hat es was mit der religion zu tun,
dem sagenumwobenen christentum
zieht euch mal dogma reind as hat ein paar interessante aspekte,
und hey die frauen haben mittlerweile im jahr, 3 feiertage an denen wir ihnen etwas schenken müsse, frauen tag, muttertag und valentinestag,
wärend wir nur männer und vatertag haben der auch nocha n einen liegt und wir nichts kriegen sondern halt saufen gehen
PS: eine gleichheit zwischen den geschlechtern zu schaffen ist sinnlos, bitte wieso hat sich die dna so entwickelt wenn es nicht gewollt war?
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 11.10.2006, 23:11
also martin du redest dumm, die frau wurde immer in ihre rolle gequetscht!! der mann konnte immer frei entscheiden! und wenn man genau hinguckt ist es in der natur nämlich ganz anders, da steht die frau nämlich genau neben dem mann (bestes bei spiel pinguine oder löwen oder adler)!!! ach und das will ich hier mal sagen, eure argumente zeigen, dass ihr so richtige matschos seid!!! (matschos=möchte gern mann) ein wahrer mann würde es nämlich unterstützen, dass die frau gleichberechtigt wird, denn erst dann hätte er ware stärke gezeigt!!
nur ein kleines beispiel ihr seid in einer famile mit baby (1 1/2 jahre) kind (7 jahre). die frau würde arbeiot kriegen in einem büro als anwältin (gehalt 7000 eus), der mann autoverkäufer (300eus). maßgabe beide müssen bis 20 uhr arbeiten, kindergarten nur bis 16 uhr, babysitter wird nicht genommen weil die eltern es erziehen wollen bzw sich kümmern wollen! so wer würde als mann seine arbeit aufgeben? wer würde sagen ich kümmere mich um die kinder und überlasse meiner frau die arbeit?
ich selber würde es aufgeben! mit schweren herzen aber ich würde es tun, weil ich meine frau liebe und ihr gerne chancen gebe zu mal sie ja auch mehr verdient, ich hätte gar nicht das recht, mich hier vorzudrängeln, es wäre unmoralisch!
Re: Chancenungleichheit
Ron - 11.10.2006, 23:34
ti16 hat folgendes geschrieben: also martin du redest dumm, die frau wurde immer in ihre rolle gequetscht!! der mann konnte immer frei entscheiden! und wenn man genau hinguckt ist es in der natur nämlich ganz anders, da steht die frau nämlich genau neben dem mann (bestes bei spiel pinguine oder löwen oder adler)!!! ach und das will ich hier mal sagen, eure argumente zeigen, dass ihr so richtige matschos seid!!! (matschos=möchte gern mann) ein wahrer mann würde es nämlich unterstützen, dass die frau gleichberechtigt wird, denn erst dann hätte er ware stärke gezeigt!!
nur ein kleines beispiel ihr seid in einer famile mit baby (1 1/2 jahre) kind (7 jahre). die frau würde arbeiot kriegen in einem büro als anwältin (gehalt 7000 eus), der mann autoverkäufer (300eus). maßgabe beide müssen bis 20 uhr arbeiten, kindergarten nur bis 16 uhr, babysitter wird nicht genommen weil die eltern es erziehen wollen bzw sich kümmern wollen! so wer würde als mann seine arbeit aufgeben? wer würde sagen ich kümmere mich um die kinder und überlasse meiner frau die arbeit?
ich selber würde es aufgeben! mit schweren herzen aber ich würde es tun, weil ich meine frau liebe und ihr gerne chancen gebe zu mal sie ja auch mehr verdient, ich hätte gar nicht das recht, mich hier vorzudrängeln, es wäre unmoralisch!
What the Fuck? Alter ich hab nirgendwo geschrieben, dass ich es gut finde, dass Frauen unterdrückt werden. Fang erstma an ordentlich zu lesen und zu verstehen, was andere schreiben. Und komm mal wieder runter Mr. Ich-bin ja-so-toller-Kerl-und-will-von-allem-nur-das-Beste. Denn wenn du veralgemeinerst, das Männer allgemein Frauen unterdrücken, dann is das auch ein riesiges Vorurteil...und dann müsstest du dich da genauso mit einschließen, es sei denn...naja egal, das wird zu beleidigend.
Wenn die Frau 7000€us verdient und der Mann nur 300 dann sag ich dir gibt es keinen Mann, der da darauf besteht in seinem fuckin' Autoverkäuferjob zu bleiben.
Aber ich sag dir jetz mal wie es is. Es ist in 95%aller Fälle immer besser, dass Frauen die Kinder erziehen, ganz einfach, weil Frauen da schon von vornherein ein besseres Händchen für haben. Klar du wirst jetz als so super Frauenversteher sagen, dass das Unsinn und nur ein Klischee is, aber glaub mir das is so.
Re: Chancenungleichheit
Tiecher - 11.10.2006, 23:41
also die anschuldigung, das wir alle machos sind, finde ich nicht richtig.
ich jedenfalls habe vorhin geschrieben, das zwar mänenr daran schuld
sind, -eben die ersten, die es gab, waren die christlichen oberhäupter-
aber auch nicht alle.
sicherlich torsten, ich stimme dir zu, in den religionen ist das heute immer noch so, die legen das wieder so aus, das ihre religion dies angeblich vorschreibt -oder warum gab es bis jetzt "offiziell" noch keine weibliche päpstin?; im islam ist das noch ganz schlimm, männer dürfen ihre frauen verbrennen, wegen irgendeiner kinderkacke -das soll jetzt nicht heißen, das ich islamfeindlich bin, ich bin gegen die, die ihre religion als ausrede nehmen, um eben genau so etwas zu tun-.
mit dem "wir", aus meinem ersten beitrag meinte ich direkt uns, also die leute in diesem forum, was können wir dafür, das es so etwas gibt?
davon abgesehn gibt es auch positive wendungen in der geschichte, eben die angie, die jetzt bundeskanzerlin ist...
zur bundeswehr dürfen auch frauen -müssen aber nicht- genauso wie in den usa.
die frauen gebären die zukunft eines staates, die dienen ihm dadurch.
und damit die männliche bevölkerung eben auch etwas für den staat tut,
gibt es zivildienst oder eben bundeswehr.
Re: Chancenungleichheit
Curumo - 11.10.2006, 23:55
ti16 hat folgendes geschrieben: also martin du redest dumm, die frau wurde immer in ihre rolle gequetscht!! der mann konnte immer frei entscheiden!
wenn ich dumm rede liest du nicht wirklich mit und hast auch nicht viel ahnung von dem was geschrieben wird
es geht hier in diesen thread eigentlich um zivi und bund,
und mal so unter uns
stell dir vor früher wären sowohl männer als auch frauen in den krieg gezogen? wer hätte auf die kinderaufgepasst? es ist wissenschaftliche rwiesen das die kinder eine sehr viel stärkere bindung zur mutter aufbauen als zum vater.
und geschichte lässt sich nicht ändern, denn sie ist geschichte
wenn du gleich berechtigung willst fang an zu lernen wie man sich spaltet wie die urlebewesen
also meister einzeller frauenversteher, pinkel im sitzen und wir gehen unsere pflichen nach die uns der STAAT auferlegt hat
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 11.10.2006, 23:56
also ronny man kann sowas auch in ordentlichem ton sagen und ich sags dir ich mache babysitting und kümmere mich um meinen little brother und das ist gar nicht schwer man muss bloß wollen bloß die meisten wollen ja nicht und ich finds ja toll wie ihr meine frage umgeht in gewisser weise! ich bin kein frauenversteher aber ich sehe es so ich hasse es wenn man immer sagt die anderen waren schuld und man selber ist unschuldig das ist der grund! natürlich haben die christen mit als erste angefangen, aber ist das ein grund warum es heute noch so ist?
Re: Chancenungleichheit
Tiecher - 12.10.2006, 00:01
ti16 hat folgendes geschrieben: ...aber ich sehe es so ich hasse es wenn man immer sagt die anderen waren schuld und man selber ist unschuldig das ist der grund!
wenn du wirklich so denkst, dann sind wir also auch deiner meinung für den holocaust schuld, weil wir deutsch sind...
genauso wie wir schuld daran sind, das es heute immer noch frauenfenindlichkeit gibt, weil unsere vorfahren zum großteil christen waren?
das ist irgendwie doch sehr paradox
Re: Chancenungleichheit
Curumo - 12.10.2006, 00:01
Tiecher hat folgendes geschrieben: ti16 hat folgendes geschrieben: ...aber ich sehe es so ich hasse es wenn man immer sagt die anderen waren schuld und man selber ist unschuldig das ist der grund!
wenn du wirklich so denkst, dann sind wir also auch deiner meinung für den holocaust schuld, weil wir deutsch sind...
genauso wie wir schuld daran sind, das es heute immer noch frauenfenindlichkeit gibt, weil unsere vorfahren zum großteil christen waren?
das ist irgendwie doch sehr paradox
/signed
/close
hier ensteht nur müll
Re: Chancenungleichheit
Ron - 12.10.2006, 00:06
Ja da muss ich dir recht geben closed den Threat.
Re: Chancenungleichheit
Tiecher - 12.10.2006, 00:07
jopp,
hinter schloss und riegel
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 12.10.2006, 00:16
das stimmt nicht wir sind nicht für vergangenes schuld aber wir tragen die verantwortung für die zukunft und da scheint sich mal wieder nichts zu tun!!!
Re: Chancenungleichheit
Schwi-Schwa-Schwilling - 12.10.2006, 14:13
Ich hätte das mit Themenerweiterungen nicht schreiben dürfen :(
Meine eigentliche Intention lag nicht bei der Behandlung des weiblichen Geschlechts. Eigentlich wollte ich darauf hinaus, dass manche schon jetzt mit Studium bzw. Lehre beginnen können und andere (vor allem) Jungs noch ein Jahr dazwischenschieben müssen. OK, die Überschrift war auch ungünstig gewählt, aber der Verlauf stimmt mich nachdenklich.
Müssen private Differenzen so weit führen, dass man keine anständige Diskussionen mehr führen kann. Ich würde nur darum bitten, in der Zeit des Erstellens des Beitrages auf den Wortlaut zu achten.
Überdies wäre es nicht schlecht, wenn sich so eine Diskussion ein wenig entwickeln würde und man nicht nur über einen Aspekt streitet und keine neuen Standpunkte präsentiert.
Meine Ansicht ist, dass ein sozialer Dienst bzw. Bund auf freiwilliger Basis ein Anfang wären, um allen Schulabgängern ähnliche Chancen zu geben. Vor allem in den heutigen Zeiten sehe ich die Wehrpflicht als veraltet an. Es besteht keine akute Gefahr einer Kriegshandlung und als Wehrpfichtiger kann man zum Auslandseinsatz nicht gezwungen werden.
Re: Chancenungleichheit
Ron - 12.10.2006, 14:41
Das Problem is aber, schaffst du den Wehrdienst ab, dann musst du auch den Zivildienst abschaffen. Das is dann ein riesiges Problem v.a. für Karankenhäuser etc., weil denen dann günstige gute Arbeitskräfte fehlen und das könnte das ganze Sozialsystem kaputt machen.
Re: Chancenungleichheit
Schwi-Schwa-Schwilling - 12.10.2006, 14:43
Mag stimmen, aber das ist vor allem in Krankenhäusern, Pflegeheimen,... Ausbeutung hoch X (X größer 1).
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 12.10.2006, 14:44
na ja ich finds gut da die jungen wenigstens etwas disziplin lernen ansonsten geb ich dir recht schwilling, aber sies mal so du kriegst wenigstens geld!!
Re: Chancenungleichheit
Ron - 12.10.2006, 14:53
Schwi-Schwa-Schwilling hat folgendes geschrieben: Mag stimmen, aber das ist vor allem in Krankenhäusern, Pflegeheimen,... Ausbeutung hoch X (X größer 1).
Ja Ausbeutung isses vielleicht, aber wenn dus für Ausbeutung hältst, hast du ja die Möglichkeit zum Bund zu gehen.
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 12.10.2006, 16:34
wie ron schon sagte du hast ja die wahl und so ne ausbeutung ist es gar nicht finde ich, natürlich verlangt man den leuten einiges ab, aber ich denke das ist dann auch ne gute vorbereitung auf jobs, denn später wirst du auch lange arbeiten müssen und wenn du mal was eigenes aufbaust haste ja auch solange zu arbeiten.
Natürlich gibts manche die unterbezahltr sind wie martin aber da sag ich das ist pech aber einer muss es ja machen!
da sag ich nur geht zum bund da habt ihrs leichter!
und noch eins wir haben zwar keine direkte bedrohung von außen zu erwarten aber trotzdem braucht man ein heer, wozu auch wehrpflichtige gehören, vor allem weil es ein wirtschaftsfaktor ist! ich sag nur die standorte in bad f und sdh ohne die wäre unser kreis noch viel schlechter dran. zu dem können diese truppen für hilfseinsätze im land eingesetzt werden (s. überschwemmungen etc.). und wenn man den wehrdienst abschafft dann werden auch viele soldaten umstrukturiert und das kostet much money. na ja ich finds wie es jetzt ist okay. außerdem sind diese für den staat auch leerreich wie martin das glaube ich schon erwähnte!
Re: Chancenungleichheit
Tiecher - 12.10.2006, 18:27
also das is mal ein punkt, bei den ich dir voll und ganz zustimme.
nehmen wir die kyffhäuserkaserne und mal allein den markt herkules.
während meines praktikums gab es das problem der standortschließung, wo auch die kyff-kaserne mit hineinzählte.
die leute vom bund und von herkules sagten, das sie hier eigentlich nicht weg dürfen, weil herkules allein schon 1/3 ihrer einnahmen von bundis haben und das wäre fatal für den markt gewesen.
und wegen dem zivildienst,
wie torsten schon sagte Zitat: wie ron schon sagte du hast ja die wahl und so ne ausbeutung ist es gar nicht finde ich, natürlich verlangt man den leuten einiges ab, aber ich denke das ist dann auch ne gute vorbereitung auf jobs, denn später wirst du auch lange arbeiten müssen und wenn du mal was eigenes aufbaust haste ja auch solange zu arbeiten.
lehrjahre sind keine herrenjahre, jeder fängt klein an und arbeitet sich dann erst hoch.
und so ungerecht finde ich es nicht, das weibliche bevölkerung kein zivi oder bund machen müssen, denn sie sorgen eben nunmal für unsere nachkommen, die zukunft des staates.
wir männer dagegen versuchen unseren beitrag eben anderes zu leisten, eben durch zivi oder bund
Re: Chancenungleichheit
ti16 - 12.10.2006, 21:28
da stimm ich dir zu tiecher gutes schlusswort vor allem auch für unsere vorige diskussion *daumen hoch* :!: :wink:
Re: Chancenungleichheit
Schwi-Schwa-Schwilling - 15.10.2006, 00:20
Als Zivi bekommt man mit Versorgungspauschale etc. an freien Tagen mehr als an Arbeitstagen und der von Martin angegebene Stundenlohn dürfte in etwa auf alle Zivis zutreffen. Also ich werde auch nicht mehr verdienen.
Re: Chancenungleichheit
Sascha - 15.10.2006, 01:24
Ron hat folgendes geschrieben: Also ich hab mich erfolgreich vorm bund gedrückt (vorerst) ohne ausgemustert worden zu sein und ohne zu verweigern. Sichrlich hab ich dadurch ein halbes bis ein ganzes Jahr gewonnen, aber man sollte bedenken, dass man beim Bund oder als Zivi Geld verdient, was dann beim Studium sehr hilfreich is. Das is vor allem, wenn man das Geld eben net so locker sitzen hat, wie manch andere.
Da muss ich dir komplett widersprechen! Das verdiente Geld gibs du in einem übertriebenen Maß aus, was du während der Zeit verdienst.
Wenn du ein Jahr eher fertig bist mit Studieren, bekommst du ein Jahr früher Geld und selbst ein niedrieges Anfangsgehalt "eines Studierten" ist um weiten mehr als das eines Zivis oder Soldatens.
Wenn das Geld deiner Eltern nicht so locker sitzt, dann beantrage Bafög oder nimm einen Kredit auf. Klingt komisch, aber du kannst das Geld später locker zurückzahlen.
Sascha
Re: Chancenungleichheit
Ron - 15.10.2006, 09:33
Sascha hat folgendes geschrieben: Ron hat folgendes geschrieben: Also ich hab mich erfolgreich vorm bund gedrückt (vorerst) ohne ausgemustert worden zu sein und ohne zu verweigern. Sichrlich hab ich dadurch ein halbes bis ein ganzes Jahr gewonnen, aber man sollte bedenken, dass man beim Bund oder als Zivi Geld verdient, was dann beim Studium sehr hilfreich is. Das is vor allem, wenn man das Geld eben net so locker sitzen hat, wie manch andere.
Da muss ich dir komplett widersprechen! Das verdiente Geld gibs du in einem übertriebenen Maß aus, was du während der Zeit verdienst.
Wenn du ein Jahr eher fertig bist mit Studieren, bekommst du ein Jahr früher Geld und selbst ein niedrieges Anfangsgehalt "eines Studierten" ist um weiten mehr als das eines Zivis oder Soldatens.
Wenn das Geld deiner Eltern nicht so locker sitzt, dann beantrage Bafög oder nimm einen Kredit auf. Klingt komisch, aber du kannst das Geld später locker zurückzahlen.
Sascha
Genau das hab ich gemacht. Die Sache is aber, selbst wenn man studiert hat kann einem keiner 100%ig garantieren, dass man nen Job bekommt und dann sitzt man erstma ca. 10 Jahre dran das Geld zurück zu zahlen. Also Studentenkredit sowas is schon ne sehr fragwürdige Sache an sich, aber missen will ich das geld, was ich da bekomme auch nich.
Aber ja gut das klingt schon logisch, dass man das ausgibt, so wars bei meinem Hartz IV auch.^^
Re: Chancenungleichheit
Sascha - 15.10.2006, 11:46
Ein Bekannter von mir, hat auch den Höchstsatz an Bafög bekommen und musste nach der Studium nur noch ein viertel zurückzahlen, er hat dafür einen ganz normalen Kredit aufgenommen und hat dann die glaube ich 5000 Euro innerhalb von nem halben Jahr bezahlt und nach 1 oder 2 Jahren war er schuldenfrei, 5 Jahre später hat er sich dann ein Haus gebaut....
wie kann man davon ausgehen, dass man keinen Job nach dem Studium bekommt? Dann hast du meiner Meinung nach das Falsche studiert...
man muss sicher danach gehen, dass man den Job sein Leben lang macht und es einem Spaß macht. Aber wenn das Geld stimmt, relativieren sich viele Dinge.
Re: Chancenungleichheit
Ron - 15.10.2006, 12:53
Ich gehe nich davon aus keinen Job zu kriegen :wink:, aber man sollte sich damit schon beschäftigen, was ist wenn es wirklich hart auf hart kommt. Gerade wenn man sich mal den Arbeitsmarkt heutzutage anschaut.
Und das war auch eher so ne allgemeine Aussage, nich direkt auf mich bezogen.^^
Re: Chancenungleichheit
VIP Anne - 15.10.2006, 20:58Was soll das?
Wie kann man nur solch ein thema ansprechen!?
ihr kerle habt doch eh keine andere wahl. es ist ein gesetz und an das muesst ihr euch halten. wer soll unsere land beschuetzen, wenn nicht ihr....nicht jeder von euch ist zwar in der lage dafuer, aber einigen kann man es vielleicht zutrauen - der umgang mit der waffe- !!!
lasst den kopf nicht haengen, ihr werdet die zeit beim bund oder zivi schon rumkriegen....
ich vertraue euch :wink:
Re: Chancenungleichheit
Curumo - 15.10.2006, 23:22Re: Was soll das?
VIP Anne hat folgendes geschrieben: Wie kann man nur solch ein thema ansprechen!?
ihr kerle habt doch eh keine andere wahl. es ist ein gesetz und an das muesst ihr euch halten. wer soll unsere land beschuetzen, wenn nicht ihr....nicht jeder von euch ist zwar in der lage dafuer, aber einigen kann man es vielleicht zutrauen - der umgang mit der waffe- !!!
lasst den kopf nicht haengen, ihr werdet die zeit beim bund oder zivi schon rumkriegen....
ich vertraue euch :wink:
irgendwie zieht das die ganze fette disskusion von seite 1 in die nun entgültige absolute nutzlosigkeit ^^
naja egal
achja torsten
ich sag zwar das ich unterbezahlt bin und da sich den job dort hasse, ich sage aber nicht hätte ich lieber mal bund gemacht ;P
man muss seinen entscheidungen treu bleiben und die suppe brav auslöffeln
Re: Chancenungleichheit
Tiecher - 16.10.2006, 11:00
das ist richtig, und wer weis, wozu dir das später nochmal nützlich sein wird... :idea:
also löffel sie schön aus, sonst scheint nämlich die sonne nicht :wink:
Re: Chancenungleichheit
Schwi-Schwa-Schwilling - 17.10.2006, 13:45
Ich würde auch von den Studentenkrediten abraten, da man bei normalen Kreditinstituten oft auch noch bessere Angebote bekommen kann. Am besten zu einem unabhängigen Berater/Makler gehen und Angebote einholen.
Re: Chancenungleichheit
aureusphoenix - 17.10.2006, 16:44
Hi Leute,
ich sitz grad auf m Campus mit m Laptop da ich zuhause noch kein Net habe und hab grad mal rein geschaut. Ich muss zustimmen, das man die Bafög schulden nach dem Studium sicher recht schnell zurück zahlen kann.
Die gesamtschuldenlast ist laut gesetz seit 2001 auf 10000 Euro begrenzt. Mehr muss man nie zurück zahlen man bekommt aber weiter bafög auch wenn die schulden eigentlich höher werden müssten.
Dan kann man das ganze indem man über die Zeit was anspart und gute leistungen bringt auf rund 6000 Euro runter bringen.
Das is in 10 Jahren (5 Studium und 5 nochmal extra Zeit) doch sicher möglich!
Was einen Studienkredit angeht weis ich auch nicht genau weil ich mich damit noch nicht beschäftigt habe. Ich bekomme sicherlich bald bafög im Höchstsatz (530Eus).
Ach ja ... noch was zu der bemerkung von irgendjemandem das man nach m Studium trotzdem nicht weis ob man nen Job bekommt ... das kommt ganz darauf an wie man sich anstellt!
Bei uns kann im Grunde jeder bereits ab dem Vordiplom anfangen für die Uni zu arbeiten und wenn man das konsequent macht sollte es kein Problem sein genug beziehungen aufzubauen um auch einen Job sicher zu bekommen.
Und was unser dekan außerdem gesagt hat (betrifft aber glaub ich hier nur mich): "Ich kenne keinen einzigen arbeitslosen Physiker!"
Naja ... ich muss jetzt los meine Freundin vom Praktikumsbetrieb abholen!
Ich hoffe ich habe bald auch in meiner Bude DSL damit ich noch öffter mal rein schauen kann!
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