Karagoth - Die Festung der Blutigen Faust

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    Re: Karagoth - Die Festung der Blutigen Faust

    Michael - 10.10.2006, 14:29

    Karagoth - Die Festung der Blutigen Faust
    Karagoth die Festung der Blutigen Faust

    Die schwere Plattenrüstung, die von einem schwarzen Wappenrock und einen ebenso dunklen Umhang verdeckt gehalten wurde, machte nur durch ein stetiges Klirren auf sich aufmerksam, welches sie mit jeder Stufe, die der Träger erklomm, von sich gab.
    Zwei Wachen die eine mit Eisen verstärkte Holztür bewachten salutierten knapp als sie die Figur erkannten, deren Gesicht unter der weiten Kapuze nur halb zu erkennen war, lediglich die weißen langen Haare gaben darüber Aufschluss um wen es sich handelte. Der Ritter beachtete die Wachen nicht weiter, erst recht ließ er sich nicht dazu hinreißen den für den Orden üblichen Salut zu erwidern.
    Zwei gepanzerte Hände schossen daher nach vorne und stießen die schwere Holztür auf, woraufhin ein lautes Knarren ertönte. Die Wachen machten keine Anstalten den Schwergepanzerten daran zu hindern einzutreten.
    Bei dem Raum hinter der Doppeltür handelte es sich um einen großen Runden Saal mit einem ungefähren Durchmesser von 50 Metern. Säulen die Rundbögen trugen waren 5 Meter von den eigentlichen Wänden des Saals aufgestellt. Durch kein Fenster drang Licht in den dunklen Raum ein, nur einige Fackeln waren an den Säulen angebracht und an den Wänden dahinter angebracht, zwei weitere befanden sich am anderen Ende des Saals und beleuchteten schwach die Umrisse einen aus Obsidian gehauenen Stuhls. Kurz ließ der Mann seinen Blick umherschweifen, wiedereinmal betrachtete er die vielen Staturen von Klerikern und Rittern die in regelmäßigen Abständen an der Wand entlang zu finden waren. „Es hat sich nichts veränderte“ stellte er zufrieden fest und begann den Weg zum anderen Ende des Saals fortzusetzen. Ein dunkelroter Samtteppich schwächte die klirrenden Töne der gepanzerten Stiefel etwas ab. Nichtsdestotrotz waren die Geräusche, welche die Rüstung von sich gab, das Einzige was in dem großen Saal zu hören war. Als die dunkle Gestalt in die Nähe des „Obsidiansstuhls“ kam, warf der Ritter seine schwarze Kapuze zurück und kniete sich vor den leeren Thron hin. Für mehrere Minuten schien sich nichts in dem großen Saal zu regen bis eine Stimme aus dem dunklen nicht unweit des Throns zu hören war.


    „Ihr kniet vor einem leeren Thron, Ser Payne. Wirkt das nicht erniedrigend auf so einem ehrbaren Ritter wie ihr es seid ? Was verleitete euch dazu solch eine Dummheit zu begehen.“

    Die Stimme triefte vor Hohn.

    „Ich wusste das ihr in der Nähe wart, Inquisitor.“

    antwortete der kniende Ritter ohne die kleinste Hindeutung auf Emotionen.

    „So ?“

    fragte die Stimme erstaunt.

    „Ich hörte euren Atem.“

    Kommentierte der Templer knapp.

    „Ich verstehe. Ihr hattet schon immer Ohren eines Raubtiers, Ser Payne. Wobei ich mich manchmal frage ob ihr nicht sogar die gleichen geistigen Fertigkeiten wie eines dieser _Tiere_ besitzt... wie mir bereits zu Ohren gekommen ist habt ihr den Waldläufer des Silbernen Greifens entkommen lassen ?“

    „Es war mir nicht möglich ihn zu ergreifen.“

    bestätigte Illen, wobei die Kiefer des Ritter mahlten.

    „Es war euch nicht möglich ? Ihr wart zu Pferde, schwer bewaffnet und ihr wusstet über das Ziel des Spähers bescheid..“

    schrie die Stimme plötzlich und ein Mann mit kurzen braunen Haaren und klaren blauen Augen trat in das Fackellicht. Auch der Körper dieser Gestalt steckte in einer schwarzen Rüstung, die jedoch um einiges aufwendiger gearbeitet wirkte als die des knienden Ritters.

    „Der Späher hatte Hilfe.“

    versuchte es Illen ein letztes Mal.

    „Ja auch davon hörte ich...“

    Der Zorn des Mannes war so schnell verflogen wie er gekommen war, wieder sprach er mit ruhiger bedächtiger Stimme.

    „...Es waren wohl die selben Tölpel, die unsere Festung angegriffen haben und zwei meiner Ritter töteten... nicht zu vergessen der Tod von ein Dutzend Fußsoldaten. Wenn ich den Vermutungen von Rittermarshal Vendesk glauben darf, dann waren sie auch an dem Überfall auf unsere Karawane bei Sundabar beteiligt....“

    Der Inquisitor schüttelte den Kopf, seine Miene wirkte jedoch ein wenig amüsiert.

    „....Immerhin verhalf uns diese Tat zu ein wenig Prestigegewinn. Es ist wirklich bedauerlich, dass diese _Räuberbande_ die Vorräte danach noch anzündete....Jaja wirklich bedauerlich. Nur gut, dass der Orden gegen ein geringes Entgeld gleich dazu bereit war eine erneute Karawane aufzustellen. Der Tod der Soldaten ist zwar schmerzhaft aber auch notwendig gewesen. Doch es ist wirklich ärgerlich, dass so ein Haufen Nicht-Menschen auch noch mit dem Leben davon gekommen ist.... Auch dabei habt ihr versagt, Ser Payne.“

    Die Stimme wurde wieder strenger und das blaue Augenpaar blickte den Ritter drohend an.

    „Warum mach ich mir überhaupt die Mühe und suche nach Entschuldigungen“ dachte der Templer, rührte sich jedoch kein Stück.

    „.. Doch als Zeichen meiner Großzügigkeit gegenüber meinen Mitmenschen werde ich euch nicht euren Rang nehmen. Dazu seid ihr mir noch zu wichtig. Wir müssen weiterhin dafür sorgen, dass unser Orden einen guten Ruf behält. Mit der Unterstützung der Zhentarim haben wir noch mehr Händler unter unsere Kontrolle gebracht. Die Menschen werden bald erkennen, dass nur der Orden eine absolute Sicherheit für die Karawanen gewährleisten kann.
    Und wenn unsere Angriffe auf die Versorgungszüge der Zwerge weiterhin von Erfolg gekrönt sind, werden wir endlich das Misstrauen geschürt haben was notwendig ist, um uns dieser elenden Nichtmenschen zu entledigen. Ihr seht, alles läuft nach wie vor nach Plan und das unsere Rivalen den Standort dieser Festung herausgefunden haben sollte uns auch nicht weiterhin stören. Schließlich hat der Orden doch schon genug mit den plündernden Orks zu tun... ja diese Offensive kam uns wirklich mehr als gelegen...einer der wenigen Beweise das diese dummen Kreaturen überhaupt zu etwas Nütze sind....Nicht wahr ?“

    Keine Antwort drang aus der Kehle des Templers, nur eine etwas gehobene Augenbraue deutete daraufhin, dass Illen den Inquisitor verstanden hatte. Allem Anschein, dachte der Templer nach, nicht etwa über diesen "gerissenen" Plans des Inquisitors – den dieser jedes Mal zu erläutern schien wenn er Karagoth aufsuchte - , sondern vielmehr darüber dass er _noch_ zu wichtig sei.

    „... Wie dem auch sei. Ich möchte, dass ihr zurück nach Sundabar reist, um dort über die Geschäfte unseres Ordens zu wachen. Schürt weiterhin das Misstrauen gegen die Zwerge und gegen das Bündnissystems des Nordens. Zu richtigen Zeit werden wir dann unsere Hilfe zur Verfügung stellen. Sobald sich noch mehr Händler unseren Schutz unterstellen können wir beginnen die Herrscher der einzelnen Städte zu erpressen.... es ist nur eine Frage der Zeit.
    Achja... es wird euch ein Kontaktmann der Zhentarim aufsuchen, er wird sich als ein gewisser Drako Norsk ausgeben... er wird mit euch die nächsten Pläne des Ordens besprechen.“

    „Wie ihr wünscht, Inquisitor.“

    erwiderte der Ritter kühl.

    „Ja das wünsche ich, Ser Payne und nun geht.“



    Re: Karagoth - Die Festung der Blutigen Faust

    Michael - 22.11.2006, 19:39


    Für Tyr ! Für den Orden !"

    rief der Gepanzerte Reiter als er auf den Außenposten zugaloppierte. Ein lautes Gebrüll bestätigte ihm, dass seine Männer noch immer hinter ihm waren. Ein dünnes Lächeln machte sich unter dem Helm des Ritters breit, er würde seine Rache bekommen. Auch wenn die einfachen Soldaten wahrscheinlich nichts von den wahren Absichten des Ordens wussten, so würde es ihn doch ein Vergnügen bereiten ihre Reihen zu dezimieren.

    Die ersten Soldaten, die einen schwarzen Wappenrock über ihren Kettenhemd trugen versuchten eine Verteidigungsposition einzunehmen. "Wie erbärmlich" amüsierte sich der Ritter. Die vier nur mit Schild und Schwert bewaffneten Soldaten konnten nicht hoffen dem Ritter standzuhalten, dennoch versuchten sie es.

    Metall schlug auf Metall als einer der Soldaten den Hieb des Ritters mit seinem Schild abfing, sein Kamerad hatte dagegen weniger Glück. Das Schlachtross dea Ritters überrannte ihn einfach und setzte seinen Weg über die stabile Holzbrücke fort. Der Gepanzerte wollte seine Pferd gerade zum umkehren bewegen um die verbliebenen Soldaten von hinten zu attackieren, als ein Armbrustbolzen auf ihn abgefeuert wurde. Nur durch das ruckartige Hochziehen des Schildes konnte der Bolzen abgefangen werden. "Und wieder rettet mir das Schild meiner Familie das Leben" dachte Vaelen als versuchte die Position des Schützen auswindig zu machen. Nicht unweit vom Ende der Brücke nahm er eine Bewegung hinter einem Baum war, der Schütze war höchstwahrscheinlich gerade dabei die Armbrust nachzuladen.
    Sofort gab Vaelen seinem Pferd die sporen und verringerte die Distanz mit jeder Sekunde. Der Armbrustschütze erkannte seine missliche Lage und beschleunigte seine Bemühungen. Seine routinierten Bewegungen ließen darauf zurüclschließen, dass er kein Neuling eines Kampfes war. Vaelen war nur noch wenige Meter entfernt als der Soldat die Schusswaffe hochriss und einen Bolzen in die Richtung des Ritters abfeuerte. Auf kurzer Distanz hatte der Schütze es nicht nötig genau zu zielen. Die Schnelligkeit des Geschosses verhinderte, dass Vaelen schnell genug sein Schild hochreißen konnte, der Bolzen schlug in die Schulterpanzerung seiner schweren Rüstung. Er schrie kurz unter seinem Helm auf, die Spitze des Bolzen hatte sich einige Milimeter tief in sein Fleisch gebohrt.
    Doch die zugefügte Verletzung hatte seinen Preis, der Armbrustschütze entkam nicht dem Zorn des Ritters und fand ebenso den Tod wie seine Drei verbliebenen Kameraden an der Brücke, die von den Fußknechten des Greifenordens überwältigt wurden.
    Vaelen wandte sich zu seinen Männern, hob das Schwert in die Luft und rief.

    "Vorwärts ! Wir dürfen nicht pausieren. Bildet eine geschlossene Formation, wir müssen den Pass an der Felswand sichern !"

    Seine Leute gehorchten Augenblicklich und setzen ihren Weg weiter fort. Während eine Hälfte Schwert und Schild trug, gab die andere Hälfte den Kämpfenden mit ihren Armbrüsten Deckung.
    Der Ritter hingegen stieg erstmal von seinem Pferd ab um den Bolzen abzubrechen, der noch in seiner Schultersteckte. Zum Glück war die Spitze nicht so tief in den Körper eingedrungen, als das mögliche Widerhaken beim herausziehen der Spitze Schaden anrichten könnten.
    Vaelen Öffnete das Visier, atmete einmal tief ein, biss die Zähne zusammen und begann damit den Bolzen herauszuziehen. Es dauerte einige Momente bis er es fertigbrachte, danach brachte er mit seinen klerikeralen Fähigkeiten die Blutung zum Stoppen. Schweiß hatte sich inzwischen auf seiner Stirn gebildet und trotzdem der Kampf nur einige Sekunden gedauert hatte, spürte der Ritter schon erste Ermüdungserscheinungen, die von der Wunde herrührten. Doch jetzt war noch lange nicht ans Aufgeben zu denken, auf der anderen Seite der Schlucht waren 2 seiner Ordensbrüder und eine eigentümliche Gruppe Söldner dabei den Turm des Ordens zu erstürmen. "Ich hoffe sie bringen es fertig und es war nicht falsch ihnen zu vertrauen." murmelte der schwergepanzerte vor sich her und stieg wieder auf. Sein Blick fiel dabei auf den Toten Soldaten, der seinem Schwerthieb nicht ausweichen konnte.

    "Das Rote....welches für das Blut der Gefallenen Menschen im Norden steht und die Faust welche den stetigen und unbeugsamen Widerstand unseres Volkes in der Region beschreiben soll... Scheinbar hast auch du an die Ideale geglaubt.... Immerhin hast du deine Kameraden nicht im Stich gelassen..."

    Ein Hornruf riss dem Ritter aus seinem "Gespräch" mit dem Toten. Das Lager war nun endlich auf seine Männer aufmerksam geworden. Es war Zeit ihnen beizustehen. Hoffentlich würden sie ihen Kameraden genug Zeit verschaffen können.



    Re: Karagoth - Die Festung der Blutigen Faust

    Luk - 05.12.2006, 23:02


    Am kleineren der beiden Türme im Süden der Festung Karagoth stand Elaron nun und spähte den Pass hinunter – doch auch wenn er im allgemeinen immer scharf hinsieht und auch versteckte Dinge erkennen kann, gelang es ihn nicht den Feind zu lokalisieren. „Vielleicht wurde auch garkeine Verstärkung geschickt“, zweifelte er kurz. Doch der Angriff, den seine Freunde und er gegen den kleineren Turm ausführten, war sicherlich nicht unbemerkt geblieben, obwohl die Kämpfer des Silbernen Greifens ebenfalls einen Angriff gestartet hatte, welcher ein Ablenkungsmanöver darstellen sollte.

    Bis zum Turm waren sie schnell vorgekommen – sie mussten lediglich eine Patroullie ausschalten, was mit der Hilfe der beiden Brüder Attras und Davos Proudmore, treue Diener des Silbernen Greifen, kein Problem darstellte. Sie hatten sich den 7 Gefährten angeschlossen, um sie bei dem Angriff auf den kleinen Turm zu unterstützen. Nun stand Elaron mit Randal, Aloc und Lysander am Tor des Turmes. Elaron hatte vorgeschlagen, eine mögliche Verstärkung abzufangen um nicht im Turm von hinten überrascht zu werden. Sie glaubten, dass diese Verstärkung auch bald zu sichten war – zudem waren Aloc, Randal und Elaron alle nicht besonders gute Nahkämpfer und waren daher im Turm nicht allzu gut aufgehoben. Somit waren Takkato, Roque und Kagain mit Attras und Davos in den Turm gestürmt um die Gefangenen zu befreien. Takkato ging es wohl dabei primär um Serena, der Priesterin aus Aurenn Dell, welche seinen Kopf verdreht hatte und kurz darauf entführt wurde. Das Hauptaugenmerk der Befreiungsaktion lag allerdings auf der Rettung des hohen Priesters Markus Candarian. Vael von Karresk, der Anführer der Einheit des Silbernen Greifen, hatte Elaron etwas von politischen und religiösen Auseinandersetzungen, vom Triumvirat der Götter und eben von der Entführung des Priesters erzählt. Elaron verstand davon nicht viel, hatte aber ebenso wie seine Mitstreiter keine Bedenken, sich dem Silbernen Greifen anzuschließen und wiederholt mit dem Orden der blutigen Faust konfrontiert zu werden.

    Kurze Zeit später waren nun endlich in der anbrechenden Dämmerung schemenhafte Gestalten zu sehen. „Versteckt euch, geht schonmal in Deckung !“ zische Elaron kurz zu den anderen. Lysander zog sich in den Turm zurück, er war des Fernkampfes nicht mächtig, doch er würde noch seine Chance, im Kampf einzugreifen, bekommen. Aloc schlich etwas die Böschung hinunter und war plötzlich garnichtmehr zu sehen. Während sich auch Elaron hinter einem Busch duckte, nahm er war, wie Randal sich weiterhin vor dem Tor aufhielt und keine Anstanden machte, sich zu verstecken. Ebenso wie sein Wolf. „Wahnsinn – ist der groß geworden in letzter Zeit“, dachte Elaron und überlegte kurz, warum er noch keinen Begleiter aus dem Tierreich gefunden hatte, obwohl er den Tieren so nah stand. Doch dann entschloss er sich, zu handeln, anstatt zu warten. „Einen richtigen Überraschungsangriff auf die herrannahende Verstärkung können wir auf jeden Fall nichtmehr starten, Randal steht mit seinem Wolf fast wie ein Leuchtturm vor dem Turm“, war sein Gedanke, als er einen Pfeil aus dem Köcher zog und seinen Bogen spannte.

    Die ersten Pfeile waren blitzschnell abgeschossen, doch Elaron konnte nur sehr wenig erkennen und nur ein Pfeil traf sein Ziel in der Entfernung, was er anhand eines kurzen Schreies aus der Menge der den Pass hinaufstürmenden Soldaten wahr nahm.
    Ein Nahkampf war daraufhin nichtmehr aus dem Weg zu gehen – Vier gegen Acht, das waren zahlenmäßig keine guten Vorrausetzungen für Aloc, Lysander, Randal und Elaron. „Lysander erledigt mindestens drei oder vier von ihnen, den Rest erledigen wir. Was dann noch übrig ist, erledigt Randals Wolf.“ – Elaron war zunächst optimistisch.
    Doch die Bedingungen verschlechterten sich stark. Erst ein Gegner war von zwei tödlichen Pfeilen aus dem Weg geräumt, da wurde klar, dass sich ein Kleriker unter den Gegner befand, der die Moral des Gegners stärkte und Elaron und seine Freunde schwächte. Lysander wurde von einem grellen Licht geblendet und war nahezu blind, Aloc, der zunächst geschickt von hinten aus seinem Versteck heraus angriff, verhielt sich plötzlich sehr träge und ungeschickt. Randals Wolf war es, der den Kampf dann entschied. Mit seinen starken Gebiss riss er Arme der Soldaten ab und tötete sie mit gezielten Bissen. Mindestens die Hälfte der Gegner waren von ihm ins Jenseits befördert worden. Den Rest erledigten Aloc, Elaron sowie Randals Zauber. Lysander blieb erfolglos. Es war ein Sieg, welcher sehr viel gekostet hat. Lysander konnte kaum etwas sehen und war verwundet worden, Aloc verhielt sich auch noch nach dem Tod des Klerikers seltsam und auch Elaron fühlte sich schlecht, nachdem ihm Zwei Wunden hinzugefügt worden, als er sich mit seinem Kurzschwert in den Nahkampf stürzte. Zudem passierte etwas merkwürdiges mit Randals Wolf. Als noch drei der Gegner lebten, wurde er in einer Auseinandersetzung von einem der Soldaten niedergestreckt, blieb regungslos liegen, stand jedoch kurz darauf wieder auf. Soetwas hatte Elaron vorher noch nie gesehen, er hatte ihn ganz klar für tot gehalten. Er ahnte, dass Randal dabei seine Finger im Spiel hatte – so langsam wurde ihm sein Freund etwas unheimlich, vor allem weil der Wolf plötzlich weißes Feld besaß und seine Augen rot leuchteten – und er kam Elaron nicht nur untot vor. Randals Wolf war zu einem untoten Monster geworden. Doch er beruhigte sich, indem Randal im versicherte, dass der Wolf weiterhin auf ihn höre.

    Nach dem Kampf waren sie teilweise zu einer Invaliden-Truppe geworden und gingen daher schnell in den Turm. Eine weitere Verstärkung des Gegners würden sie unmöglich standhalten und so suchten sie nach ihren weiteren Gefährten. Im Turm entdeckten sie vor allem im zweiten Stockwerk eine Vielzahl von Leichen, alle trugen einen schwarzen Wappenrock mit der Abbildung der Blutigen Faust. Es schien so, als ob ihre Freunde auch erfolgreich gewesen waren – sie mussten durch den Turm gewütet sein, dachte sich Elaron, als Randal und sein Wolf die dritte Ebene des Turmes untersuchten auch noch einige Leichen entdeckten. Nach einer weiteren Treppe nach oben befanden sie sich vor einem großen Holztor, was auf ihrer Seite mit einem dicken Balken versperrt war. Vorsichtig, um eine Falle zu entgehen, öffneten sie das Tor und erkannten Takkato, Roque und Kagain in dem sich dahinter befindlichen Saal. Takkato und Roque hatten gerade versucht, ein hölzernes Tor auf der anderen Seite des Raumes mit Hilfe von einer Leiche aufzurammen. Beim näheren Hinsehen fiel den Neuankömmlingen auf, dass es sich um bei der Leiche um Attras handelte. Auf dem Boden daneben lag sein Bruder Davos. Irgendwie wunderte es Elaron, warum Takkato dem Toten keine Ehre erwies und ihn als Ramme versucht hatte zu benutzen. Dann erzählten Takkato, Kagain und Roque den anderen, was vorgefallen war. Es sei alles eine Falle gewesen, Serena wäre eine Verräterin und nur die beiden Brüder waren getötet worden, weil auf jeden der Gruppe ein hohes Kopfgeld ausgesetzt sei. „Definitiv keine erfreulichen Nachrichten“, dachte Elaron, und schlug den anderen die Flucht vor, worauf die anderen nicht eingingen. Und das obwohl sie ihm selbst gesagt hatten, dass es im Turm noch von Anhängern der blutigen Faust wimmelte...



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