..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 08.10.2006, 22:31

    ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..
    Hey ihr! ;)
    Ich hab mich vor nen paar Wochen zu ner Fortsetzung zu meiner ersten TH FF "Ein Konzert und seine Folgen" entschieden und hier ist sie nun. =))
    Ich hoffe sehr, dass sie euch genauso gut oder sogar besser gefällt wie die erste. :-D
    Der Titel ist wohl noch ein Arbeitstitel. Ich will eigentlich noch hinter dem "Ein Konzert und seine Folgen II" so ne Art Unterüberschrift anhängen. ^^
    Aber mir fällt grad nichts ein.

    Na ja, dann hör ich mal auf so viel zu schwafeln und stell halt mal den ersten Teil rein. :)

    1. Autor: Tanja, also meine Wenigkeit ^.^
    2. Art der Story: k.A… Sap vllt?
    3. Hauptpersonen: Julia, Bill Kaulitz, Tom Kaulitz… [Lisa, Verena]
    4. Rating: PG-14
    5. Warnungen: Man sollte auf jeden Fall die erste FF ‚Ein Konzert und seine Folgen…’ vorher gelesen haben… =>Klick<=
    6. Disclaimer: Die Jungs von TH, sowie diverse evtl. vorkommende Songtexte hab ich mir nur für die Story geliehen. (:
    7. Claimer: Julia, sowie ihre Schwester Lisa, sind auf meinem Mist gewachsen. ;)
    8. Summary: Julia hat seit etwas über einem Jahr jegliche Kontaktversuche von Bill und Tom erfolgreich abgeblockt. Sie hat mit dem Thema ‚Tokio Hotel’ abgeschlossen (denkt sie zumindest ;) ) und eine Ausbildung zur Hotelfachfrau begonnen, die schließlich Auslöser dafür ist, dass ihr Schutzwall niedergerissen wird, den sie sich in diesem letzten Jahr so mühevoll aufgebaut hatte und dass alles anders kommt…

    Los geht’s:
    „Julia, jetzt steh endlich auf!“
    Mit einem Ruck wird mir die schöne, warme Decke vom Körper gezogen und ich beginne augenblicklich zu frieren.
    „Och Mensch…“, brumme ich undeutlich und rolle mich zu einer Kugel zusammen.
    „Juliaaa! Man, du kommst noch zu spät wenn du jetzt nicht endlich aufstehst“, meckert meine Schwester Lisa lautstark und ich verdrehe die Augen.
    Okay, sie hat ja Recht… Heute ist die zweite Woche seit ich meine Ausbildung angefangen habe. Als Hotelfachfrau.
    Bisher macht es mir wirklich großen Spaß und ich verstehe mich blendend mit allen.
    Nur das Aufstehen fällt mir jeden Morgen aufs Neue schwer… Das war ja in der Schule aber auch nicht anders.
    Na ja, was soll’s. Was muss, das muss.
    Langsam richte ich mich auf und strecke mich erstmal ausgiebig.
    Mein Blick fällt auf meinen Radiowecker und ich stelle fest, dass es schon 6.30 Uhr ist.
    Okay… langsam dämmert mir, wieso meine Schwester am Ende zu so rabiaten Mitteln gegriffen hat, um mich endlich aus den Federn zu kriegen…
    In 10 Minuten sollte ich eigentlich losgehen.
    Verdammt. In Rekordzeit ziehe ich mich an, renne ins Bad und wasche und schminke mich notdürftig.
    Das Frühstück muss wohl ausfallen, wenn ich nicht totalen Anschiss von meiner Chefin bekommen will.
    Nach einem sehr anstrengenden Sprint zur Bushaltestelle sitze ich schließlich nach Atem ringend im Bus und lasse mich auf einen freien Sitz fallen.
    Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde und ich schaffe es tatsächlich gerade noch rechtzeitig ins Hotel.
    „Ah, Julia, da bist du ja!“, begrüßt mich Isabell, meine Chefin, und drückt mich kurz an sich.
    Unser Verhältnis ist sehr herzlich und schon fast freundschaftlich könnte man sagen.

    Der Tag verläuft recht schleppend und obwohl mir die Ausbildung durchaus Spaß macht, bin ich am Abend froh, als ich endlich Feierabend habe.
    „Stell dich Morgen schon mal auf sehr viel Stress ein.“, ‚warnt’ mich Isabell beim Abschied augenzwinkernd, lässt mich jedoch ärgerlicherweise darüber im Unklaren weshalb.

    Endlich zuhause angekommen setze ich mich zu meiner Mutter und meiner Schwester an den bereits gedeckten Tisch.
    „Wie war’s bei der Arbeit?“, fragt meine Mutter wie üblich und ich gebe ihr die übliche Antwort.
    „War ganz cool…“
    Nach dem Essen räume ich schnell den Tisch ab und will mich dann endgültig in mein Zimmer verziehen, doch Lisa hält mich auf.
    „Ich muss dir noch was sagen.“ Sie sieht mich durchdringend an und ich ahne schon fast um was es geht…
    Ich seufze. „Na gut, komm kurz rein.“
    Wir gehen in mein Zimmer und ich werfe mich auf meine Couch.
    „Ich mach’s kurz. Tom hat angerufen und ich soll dir was ausrichten“, beginnt sie und ich verdrehe die Augen.
    „Tu mir nen Gefallen“, unterbreche ich sie.
    „Was?“
    „Behalt’s für dich.“
    Sie stöhnt genervt und zeigt mir nen Vogel. „Du bist echt kindisch, weißt du das eigentlich? Tom hat dir doch nichts getan! Man ey. Nur weil Bill dich behandelt hat wie der letzte Dreck rechtfertigt das noch lange nicht, dass du jetzt auch Tom dafür bestrafst…“
    Klar, im Grunde hat sie Recht und das weiß ich auch… aber es ist nun mal eine Tatsache, dass Tom Bills Zwillingsbruder ist und auch, dass Kontakt zu Tom eigentlich unweigerlich auch zu Kontakt zu Bill führt…
    Und genau das will ich nie wieder!
    Seit ziemlich genau 1 ½ Jahren habe ich jetzt schon keinen Kontakt mehr zu ihnen… Und ich bin damit eigentlich sehr zufrieden.
    Lisa hat zumindest zu Tom noch regelmäßig Kontakt. Sie sind allerdings nicht mehr zusammen… Beide haben eingesehen, dass sie irgendwie nicht so ganz zusammenpassen und sind Freunde geblieben.
    „Auf jeden Fall will er wirklich sehr gerne mit dir reden…“
    Ich verdrehe die Augen und verschränke die Arme vor der Brust.
    „Aber ich nicht mit ihm. Du kannst ihm gerne sagen, dass das nicht persönlich gemeint ist, aber es hat sich nun mal jetzt so entwickelt…“
    Nun ist es Lisa, die die Augen verdreht.
    „Wenn du meinst…“, grummelt sie und verlässt mein Zimmer geräuschvoll.
    Seufzend lasse ich mich nach hinten fallen und vergrabe das Gesicht unter meinen Händen.
    Wieso um alles in der Welt können die mich nicht alle einfach in Ruhe lassen?!
    Ich versteh es wirklich nicht. Was hab ich denn verdammt noch mal so Schlimmes getan??
    Wieso versteht denn niemand meine Beweggründe!? Womit hab ich das verdient…?
    Der ganze Tag war ziemlich anstrengend und so dauert es nicht lange, bis ich in einen ziemlich unruhigen Schlaf verfalle…

    +++++++++++++

    Es ist noch mitten in der Nacht, als ich wieder aufwache. 4 Uhr morgens, um genau zu sein.
    Ich hab bestimmt 8 Stunden geschlafen, doch ich fühle mich als wäre ich gerade erst ins Bett gegangen.
    Nachdem ich mich mindestens 10 Mal hin und her gewälzt und festgestellt habe, dass ich wohl nicht mehr schlafen kann, stehe ich wohl oder übel auf.
    Während ich mir mit einer Hand den Schlaf aus den Augen reibe schalte ich meinen PC ein.
    Lang keine E-Mails mehr gecheckt…
    Sofort werde ich förmlich erschlagen von 50 ungelesenen E-Mails. Wow, was sich da in nur einer einzigen Woche so alles ansammelt…
    Nach ein paar Minuten wundert mich nicht mehr, wieso das so viele sind. Das meiste davon sind Spammails und Werbung.
    Nur eine sticht mir besonders ins Auge… Von Tom…
    Minutenlang starre ich auf seine Mail-Adresse und zögere. Eigentlich bin ich nicht grad scharf drauf sie zu lesen… Aber andererseits… ich bin schon neugierig, was er schreibt...
    Unbewusst wickle ich mir eine Haarsträhne um den Finger und wieder auseinander, nur um sie mir anschließend wieder um den Finger zu wickeln. Wohl um die Entscheidung noch hinauszuzögern.
    Irgendwann wird es mir zu dumm. Mit einem Mausklick befördere ich die Mail in den Papierkorb und fahre den PC wieder runter.
    Die Mail zu lesen hätte mich mehr Überwindung gekostet als sie einfach zu löschen…
    Ganz ehrlich, ich finde mein Verhalten sogar selbst kindisch und unreif, aber ich kann auch nichts dagegen machen. Es ist nun mal so. Basta.
    Ich bewundere Tom allerdings für seine Geduld und sein Durchhaltevermögen…
    Diese… Sache ist nun schon über 1 Jahr her und genau solange versucht er nun schon wieder in Kontakt mit mir zu treten…
    Ich hätte an seiner Stelle schon lange aufgegeben. Ich kann nicht verstehen wieso er sich so an mich klammert!
    Mittlerweile müsste ihm doch klar geworden sein, dass ich keinen Kontakt mehr will…
    Seufzend lege ich meinen Kopf auf den Computertisch und schließe die Augen.
    Ich genieße einfach nur die Stille, die im Haus herrscht. Kein Wunder. Es ist ja noch nicht einmal halb 5 Uhr morgens.
    Es dauert nicht lange bis ich trotz dieser etwas ungemütlichen Lage wieder ins Land der Träume eintauche.

    ++++

    „Na? Ist’s bequem?“, reißt mich die Stimme von Lisa aus dem Schlaf.
    Ich schrecke hoch und sehe sie aus kleinen Augen an.
    „Hä?“
    Sie lacht und setzt sich mir gegenüber auf mein Bett, in das ich mich jetzt gerne wieder kuscheln würde.
    Ich strecke mich gähnend und wage einen Blick auf die Uhr. 6 Uhr… Na kein Wunder, dass mir der Rücken wehtut, wenn man fast 2 Stunden in dieser… sagen wir etwas ungewöhnlichen Position schläft…

    Eine Stunde später etwa komme ich im Hotel an und werde fast überrannt. Meine Kollegen und Kolleginnen wuseln gestresst durch die Gegend und auch meine Chefin Isabell wirkt nicht so entspannt wie sonst.
    „Ah, Julia, da bist du ja“, begrüßt sie mich und drückt mir gleich einen Stapel Papierkram in die Hände.
    „Bring das bitte zur Rezeption. Es ist wichtig.“
    Ich nicke und mache mich gleich auf den Weg. Nachdem ich der Dame an der Rezeption den Stapel ausgehändigt habe frage ich sie was hier eigentlich heute los ist.
    „Es werden für heute Mittag besondere Gäste erwartet“, erklärt sie mir geheimnisvoll lächelnd und macht mich damit keinen Deut schlauer.
    „Aha… Können sie mir auch sagen wer?“
    „Nein, tut mir leid. Streng geheim“, meint sie augenzwinkernd und ich ziehe schmollend wieder ab.
    Vielleicht ist ja wenigstens Isabell so gnädig es mir zu verraten.
    „Sorry, Julia. Aber das darf ich nicht verraten.“ Toll, jeder speist mich einfach so ab. Die haben sich wohl alle zum Ziel gesetzt mich dumm sterben zu lassen.
    „Wieso darf es die an der Rezeption wissen und ich nicht?“, frage ich schmollend und setze meinen Hundebaby-Blick auf.
    Isabell lacht und legt mir einen Arm um die Schulter.
    „Jetzt schmoll nicht rum. Du wirst es auch noch früh genug sehen. Es soll halt nicht gleich das ganze Hotel wissen, weißt du.“
    Ich seufze resigniert. „Okay.“
    Super, ganz toll. Jetzt denke ich den gesamten Vormittag darüber nach, wer diese „besonderen Gäste“ sein könnten.
    Robbie Williams?
    Oder Madonna?!
    Oder muss ich am Ende gar noch mit US5 Bekanntschaft machen?
    Schnell verwerfe ich letzteren Gedanken wieder. Das muss ja nu’ echt nicht sein…

    Irgendwann am Nachmittag höre ich Schreie vor dem Hotel.
    Erschrocken sehe ich aus dem Fenster und merke, dass es sich mindestens 200 Mädchen vor dem Hotel scheinbar gemütlich gemacht haben.
    Boah nee, Kreischis!
    Schnell entferne ich mich wieder vom Fenster und langsam beginnt es in meinem Kopf zu rattern.
    Ich wage einen weiteren Blick aus dem Fenster und bekomme fast einen Herzinfarkt.
    Ein Mädchen hat ein Plakat bei sich auf dem sehr groß und deutlich „Tokio Hotel“ steht…
    Nein, das kann jetzt nicht wahr sein…
    Nein, nein, nein!!
    Bitte alles nur DAS nicht!!
    Kann ich meine Meinung noch mal ändern? Ich hätte jetzt doch ganz gerne US5…

    ~~~~~~~~~~~~~



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    - Coulered Gothic - - 09.10.2006, 16:40


    oh das hab ich mir jetzt auch gedacht ob sie nicht lieber hätte, dass US5 kommen.

    Grüße - Coulered Gothic - :-D



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 09.10.2006, 16:49


    Kann ich meine Meinung noch mal ändern? Ich hätte jetzt doch ganz gerne US5…

    :'D rofl?
    endlich schreibst du weiter <333 & dann sagst du mir das nich'mal ;D also neeeeiiin :roll:
    yo.. im ersten teil is ya jetzt noch nich soo viel passiert, aber auf jeden fall =D TATADADÜÜÜÜ:
    ich werde sie weiterhin tatkräftig unterstüzten :'D hoffen wir einfach mal, dass du nich so schnell wieder in ne schreibblockade gerätstststs ^.^°

    ACHSO :'D das erinnert mich an was.. der erste teil xDD von wegen kein kontakt ^^°

    mach gaanz fix weiter =D du weißt ya wie ich auf deine ff's reagiere nech? =D



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 09.10.2006, 19:49


    Hui, Kommis =) *freu*
    Dankefein <3
    @unpredictable:
    Sörry ^^" Ich hab i-wie gar nich drangedacht. Asche auf mein Haupt! xD
    Das is lieb, dass du sie unterstützen wirst. *g*

    Und ehm joa.. mich erinnert das auch komischerweise an was.. :-D
    Hmm hmm.. :lol:

    Dann als Dank für eure lieben Kommis kommt hier gleich noch ein Teilchen. <3

    ~~~~~~~~~~~~~

    Der Geräuschpegel vor dem Hotel steigt innerhalb von wenigen Sekunden so sehr an, dass ich ernsthaft Angst um mein Trommelfell habe.
    „Toooooooooom!“, kreischt irgendeine verrückt gewordene und eine andere kreischt ein vernehmliches „Biiiiiiiiiiill“ hinterher.
    Ich würde jetzt am liebsten ein gaaanz tiefes Loch buddeln und mich dort verkriechen…
    Kaum habe ich den Gedanken zu Ende gedacht, sehe ich auch schon eine komische Gestalt die Hotellobby betreten. Die Gestalt hat lange schwarze Haare, die aussehen als hätte er eine Gabel in die Steckdose gesteckt und lässt keinen Zweifel offen.
    Eindeutig Bill.
    Der Grund für mein Gefühlschaos… Der Idiot der mich betrogen hat…
    Ich bin mehr als froh darüber, dass er so von Fans umringt ist, dass er mich gar nicht wahrnimmt, als er nur wenige Meter an mir vorbeigeht.
    Erst, als er im Aufzug nach oben fährt, merke ich, dass ich die ganze Zeit den Atem angehalten habe und atme wieder aus. Nur ein paar Sekunden später betritt auch Tom das Hotel.
    Wie immer in seinen XXXX…L T-Shirts, die eigentlich eher wie Kleider aussehen und einer viel zu weiten Hose.
    Es ist mir jedes Mal aufs Neue ein Rätsel, wie man in diesen Klamotten NICHT auf die Fresse fliegen kann!
    Auch er bemerkt mich glücklicherweise nicht, genauso wenig wie Gustav und Georg, die wenig später ebenfalls mit dem Aufzug nach oben fahren.

    Als der ganze Rummel einigermaßen abgeklungen ist, kommt Isabell grinsend zu mir und legt mir den Arm um die Schulter.
    „Na? Mittlerweile weißt du den Grund für den ganzen Stress, nehm ich an?“
    Ich nicke langsam und versuche nicht allzu gequält auszusehen.
    „Bist du Fan von denen?“, fragt sie weiter und sieht mich an.
    Pfft, genau…
    Ich muss mir ein ironisches Lachen verkneifen und beschränke mich lieber auf ein Kopfschütteln und ein „Nee…“.
    „Die könnten zwar meine Söhne sein“, sagt sie und grinst „aber ich find die eigentlich ganz süß.“
    Ich muss unweigerlich lächeln. Klar sind sie süß… Sonst wär ich wohl kaum mit Bill zusammen gewesen…
    Jetzt hab ich es über 1 Jahr geschafft meine Gefühle erfolgreich zu verdrängen und nun ist meine Ausbildung schuld daran, dass alles wieder hochkommt? Wundertoll…
    „Achja. Du bist übrigens dran mit dem Kontrollgang“, sagt Isabell und drückt mir den Hauptschlüssel in die Hand, mit dem man hier jedes Zimmer öffnen kann.
    Froh über ein bisschen Ablenkung mache ich mich gleich auf den Weg.
    In jedem Hotelflur zucke ich jedes Mal panisch zusammen wenn eine Zimmertür geöffnet wird.
    Ich will wirklich keinem von denen begegnen. Das würde mich total aus der Bahn werfen, da bin ich mir mehr als sicher…
    Ohne Zwischenfälle erreiche ich schließlich den letzten Hotelflur. Als ich gerade eines der Hotelzimmer aufschließen will, höre ich jemanden meinen Namen sagen und drehe mich zögernd um.
    Bitte nicht…
    Vor mir steht Tom und sieht mich mit großen Augen an.
    Ich will jetzt bitte auf der Stelle so nen tollen Unsichtbarkeits-Umhang wie Harry Potter.
    Oder ein Loch im Boden, in das ich einfach fallen kann.
    „Julia?“ Tom sieht mich an als käme ich von einem anderen Stern und seine Stimme überschlägt sich fast.
    Ich kann seine Reaktion verstehen… Immerhin haben wir uns ewig lang nicht gesehen und uns nicht mal voneinander verabschiedet…
    „…Hi Tom…“, erwidere ich zögernd und beiße mir auf die Unterlippe.
    Gespannt beobachte ich seine Reaktion. Ich rechne mit allem, nur nicht damit wie er dann tatsächlich reagiert.
    Er kommt auf mich zu und umarmt mich stürmisch.
    Etwas überrascht erwidere ich seine Umarmung nach einer Weile.
    Es ist verdammt ungewohnt, aber ich muss zugeben, dass es sich irgendwie gut und richtig anfühlt. Immerhin waren wir mal recht gute Freunde…

    „Toooom? Sag mal wie lang brauchst du um dir ne DVD von Georg auszuleihen!?“, höre ich plötzlich die Stimme von Bill aus einem der Hotelzimmer.
    Ich zucke zusammen und löse mich von Tom.
    „Ich muss weg“
    Ich will gerade flüchten, als Tom mich am Arm packt.
    „Hey du kannst doch nicht einfach so wieder abhauen.“
    „Boah Tom lass mich los, bitte!“ Ich versuche verzweifelt seine Hand von meinem Arm zu lösen, doch er ist stärker.
    „Tom, was ist denn da draußen los?“, höre ich erneut Bills Stimme und keine Sekunde später steht er auch schon im Flur und sieht uns – insbesondere mich – mit großen Augen an.
    Auf einmal wird es totenstill. Keiner traut sich irgendwas zu sagen.
    Nach einer endlosen Ewigkeit, wie es mir vorkommt, richtet er seine Aufmerksamkeit auf Tom.
    „Also? Hast du den Film?“ Seine Stimme klingt plötzlich abweisend und sein Blick wird kühl.
    Tom schüttelt den Kopf und sieht uns abwechselnd an.
    „Na dann hol ihn mal.“ Mit diesen Worten dreht er sich um und verschwindet wieder im Hotelzimmer.
    Ich erwache endlich aus meiner Starre und hole erstmal tief Luft.
    Mit so einer Reaktion hatte ich nicht gerechnet… Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht, dass er mich ignoriert… Er hat doch nun wirklich kein Recht sauer auf mich zu sein!
    ICH bin diejenige, die hier sauer sein darf. Und das mit gutem Grund! Schließlich war es nicht ICH die IHN betrogen hat, sondern andersrum…
    Ich merke wie Wut in mir aufsteigt. Was denkt der sich eigentlich??
    Ganz, ganz langsam merke ich wie mir ein paar kleine, verräterische Tränen in die Augen schießen.
    Scheiße, wieso heul ich jetzt wegen dem Arsch? Ich dachte eigentlich darüber wäre ich hinweg.
    Schnell wische ich sie so unauffällig wie möglich weg.
    Tom merkt es und will mich in den Arm nehmen, doch ich weiche schnell vor ihm zurück.
    „Bitte, lass es…“, flüstere ich, sehe ihn noch einmal kurz an und renne dann so schnell ich kann weg.
    Fuck, Fuck, Fuck!
    Ein Blick in diese verfluchten Augen und ALLES kommt wieder hoch… Die ganzen Emotionen auf einmal.
    Wie Bill mit einem Blick die ganze Mauer zum Bröckeln bringen kann, die ich mir in diesem letzten Jahr so sorgfältig aufgebaut habe… Das kann doch echt nicht wahr sein…
    Dann noch diese so verdammt ehrliche Umarmung von Tom… Diese Geste war so herzlich und was mach ich?! Ich renne weg!
    Man scheiße, Tom kann doch echt von allen am wenigsten dafür…
    Sind das jetzt etwa auch noch Schuldgefühle, die gerade langsam aber sicher den Rest meines schönen Schutzwalls niederreißen wollen?
    Oh man. Ich will nach Hause…

    ~~~~~~~~~~~



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 10.10.2006, 12:28


    :] achya. die arme julia .____.'

    hast' aber wie immer ganz fein geschrieb'n xDD &&& ich L I E B E es wenn du sie so ironisch denken lässt xDD
    ach.. nya .___. ich war ya noch nie jemand der so lange kommi's schreibt ^.^° manche menschen ändern sich eben nie :roll:
    alsu..

    W E I T E R ! :'D



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 12.10.2006, 15:53


    Hallöööchen <3
    Wollt ihr noch nen Teil? *gg*
    Wenn nicht isses auch egal, ihr bekommt ihn trotzdem. *höhö*
    :lol:

    ++++++
    Erst als meine Beine langsam lahm werden, höre ich auf zu rennen.
    Ich wusste es. Ich hab es einfach nur gewusst! Mir war die ganze Zeit klar, dass eine einzige Begegnung mit ihm mich wieder völlig aus dem Konzept bringen und fertig machen würde…
    Das war ja auch der Grund, weshalb ich ihm und allem was mit ihm zu tun hat aus dem Weg gegangen bin. Auch Tom… Was mir spätestens seit ich seinen gekränkten Gesichtsausdruck gesehen habe, als ich weggerannt bin, wirklich Leid tut…
    Ich verziehe mich erstmal auf die Toilette. Der einzige Ort an dem ich ungestört sein kann.
    Meine Gedanken kreisen die ganze Zeit nur um Bill und um Tom. Ich bin wirklich ein Arschloch.
    Das hab ich jetzt endgültig eingesehen. Tom kann nichts für die Sache mit Bill und mir und verdient es nicht, so von mir behandelt zu werden. Ich beschließe die Sache irgendwie wieder gut zu machen.
    Wie genau ist mir noch nicht klar, aber ich werde das alles wieder hinbiegen. Irgendwie…
    Aber nicht jetzt, nicht hier und nicht heute. Ich brauche Abstand. Vorerst.
    Das letzte was ich jetzt noch zu meinem Glück brauche ist eine weitere Begegnung mit Bill.
    Ich sammle mich, atme noch einmal tief durch und verlasse dann die Toilette.
    Im Flur begegne ich Isabell.
    „Ach hier bist du. Ich hab dich schon gesucht.“
    Ich krame in meiner Tasche nach dem Schlüssel den sie mir gegeben hat und gebe ihn ihr zurück.
    „Bist du fertig mit deinem Kontrollgang?“, fragt sie und sieht mich an.
    „Ja, alles klar“, lüge ich und will an ihr vorbeigehen, doch sie hält mich am Ärmel fest und zieht mich zurück.
    „Julia ist alles in Ordnung?“, fragt sie mich besorgt und runzelt die Stirn ein wenig.
    Ich seufze. „Passt schon… Aber dürfte ich heute vielleicht früher Feierabend machen?“
    „Du kannst von mir aus eine halbe Stunde früher gehen, aber mehr geht leider nicht. Es ist noch einiges zu tun.“
    Ich nicke und will mich wieder an die Arbeit machen, doch sie hält mich noch mal zurück.
    „Ist auch wirklich alles in Ordnung mit dir?“
    Wieder nicke ich nur und mache mich dann wieder an die Arbeit.
    Ich versuche mich mit der Arbeit auf andere Gedanken zu bringen, was mir aber nicht ganz gelingt.
    In der Mittagspause suche ich mir einen ruhigen Platz. In der Kantine sitzen all meine Kollegen und Kolleginnen und würden mir nur Fragen stellen, wieso ich so schlecht drauf bin. Und darauf hab ich gerade so gar keine Lust.
    Darum verziehe ich mich ins Billard-Zimmer. Dort ist um diese Zeit nie viel los und ich hab meine Ruhe.
    Leider hält diese Ruhe nicht sonderlich lange an. Ich höre mir sehr bekannt vorkommende Stimmen und nur ein paar Sekunden später betreten Gustav und Tom den Raum.
    Unsere Blicke treffen sich und Gustav kommt strahlend auf mich zu und nimmt mich in den Arm.
    „Man wir haben uns ja ewig nicht gesehen!“
    Mein Blick fällt über Gustavs Schulter hinweg auf Tom, der etwas unbeholfen daneben steht und scheinbar nicht so recht weiß, wie er sich verhalten soll.
    Mir geht es auch nicht anders und als Gustav sich von mir gelöst hat fixiere ich einen Punkt auf meinen Schuhen.
    Die Situation zwischen Tom und mir ist total angespannt und Gustav merkt schnell, dass er das 5. Rad am Wagen ist und lässt uns alleine.
    Nach einer Weile räuspere ich mich. „Hey…“.
    „Hey“, erwidert er kühl und sieht mich an. Ich hab wirklich keine Ahnung wie ich mich verhalten soll.
    Ich überlege fieberhaft, was ich sagen soll und komme zu dem Schluss, dass eine Entschuldigung vielleicht schon mal ein guter Anfang wäre…
    „Hör mal, es tut mir echt Leid, dass ich schon wieder einfach abgehauen bin…“, beginne ich zögernd und wickle mir nervös eine Haarsträhne um den Finger. „Ich wollte dich nicht verletzen… Ich war ein Idiot und hab viel zu spät gemerkt, dass ich dir Unrecht tue und was ich mit meinem Verhalten kaputt mache. Kannst du mir noch mal verzeihen?“
    Er mustert mich intensiv und ich rechne schon damit, dass er mich in Zukunft auch ignoriert wie sein Bruder, aber er lächelt und kommt auf mich zu.
    „Natürlich verzeih ich dir…“, nuschelt er und umarmt mich. Ich habe das Gefühl erdrückt zu werden, so fest hält er mich im Arm. Doch es ist ein schönes Gefühl.
    Ich bin erleichtert, dass ich wenigstens diese eine Sache geklärt habe…
    Mit Bill gibt’s eigentlich nichts mehr zu klären. Er kann mir sowieso gestohlen bleiben…
    Eine kleine Träne bahnt sich den Weg aus meinem Auge und ich wische sie schnell wieder weg.
    „Hey… was ist denn los?“, fragt Tom besorgt.
    Wieso muss er immer alles sofort bemerken?
    „Nichts… alles klar“, antworte ich nicht ganz wahrheitsgemäß und versuche zu lächeln.
    Er hält mich noch immer im Arm und scheint auch nicht vorzuhaben, das so bald zu ändern.
    „Och wie süß.“ Gustav steht im Türrahmen und mustert uns grinsend.
    Endlich löst Tom sich wieder von mir. Nicht, dass es unangenehm gewesen wäre… - ganz im Gegenteil – aber das war dann doch fast zu viel des Guten…
    „Spielen wir ne Runde Billard?“, schlägt Tom vor und Gustav und ich stimmen begeistert zu.
    Leider dauert meine Mittagspause nicht ewig und so muss ich mich schon eine halbe Stunde später wieder von ihnen verabschieden.
    „Ich muss jetzt wieder an die Arbeit. War schön mit euch.“
    Ich umarme Gustav kurz zum Abschied und danach Tom, der mich mal wieder nicht gehen lassen will und fast erdrückt.
    „Boah Tom, du zerquetschst mich“, lache ich und löse mich von ihm.
    „Sorry, ich freu mich nur so dich wiederzusehen…“
    Seine Art irritiert mich sehr. Ich hab ihn als einen Macho und selbsternannten Checker kennen gelernt und jetzt wirkt er auf einmal total schüchtern und verlegen. Sehr verwirrend…

    Der restliche Tag verläuft ohne weitere Zwischenfälle und ich bin froh als ich am Abend endlich zuhause ankomme.
    Kaum habe ich die Tür aufgeschlossen, springt mir auch schon Lisa entgegen.
    Sie sieht mich erwartungsvoll an und ich hab keine Ahnung was sie von mir will.
    „Und?“, fragt sie und hüpft auf und ab. Sie erinnert mich stark an einen Flummi.
    „Was und?“, frage ich zurück und ziehe mir die Jacke aus.
    „Stell dich nicht doof. Ich weiß was los ist“, grinst sie und nimmt mir meine Tasche ab.
    „Ich weiß echt nicht wovon du sprichst.“
    „Man Julia! Ich meine die Tatsache, dass heute Tokio Hotel in dem Hotel eingecheckt haben, in dem du arbeitest“, sagt sie langsam etwas ungeduldig werdend und strahlt mich an.
    „Wie bitte? Du wusstest davon??“
    „Natürlich.“
    „Wussten sie auch, dass ich dort arbeite?“, hake ich nach.
    „Nein, das nicht. Ich hab’s nicht gesagt, weil ich Tom keine falschen Hoffnungen machen wollte. Ich wusste ja nicht wie du reagierst wenn du sie auf einmal wieder siehst… Du verstehst.“
    Eigentlich nicht. Aber egal.
    „Aha…“
    „Aber jetzt erzähl doch mal! Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.“
    Wir gehen in mein Zimmer und ich erzähle ihr die ganze Geschichte, mit allen Hochs und Tiefs.
    Nachdem ich fertig bin grinst sie mich an.
    „Na dann darf ich Tom jetzt wohl auch endlich deine neue Handynummer geben, oder?“
    „Ja klar…“
    „Und was ist jetzt eigentlich mit … Bill?“, fragt sie und mustert mich intensiv.
    Ich winke ab und lasse mich nach hinten auf mein Bett fallen.
    „Is’ Geschichte…“, murmle ich leise und gehe in Gedanken noch mal zurück in den Hotelflur, als ich Tom getroffen habe und Bill auf einmal vor mir stand. Nach über einem Jahr…
    Sein erstaunter Blick, als er mich gesehen hat und dann diese plötzliche Kühle in der Stimme…
    Wieso hat er mich ignoriert? Damit macht er doch alles nur noch schlimmer.
    Wir hätten diese Situation prima dazu nutzen können, uns endlich mal auszusprechen, aber nein… Der werte Herr meint ja so tun zu müssen als wäre ich gar nicht da!

    +~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+

    Ich weiß, der Teil war nich so der Burner *g*. ;)
    Kommt bald der nächste Teil, wenn ihr wollt :D



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 12.10.2006, 17:35


    wenn wir wollen? :D
    also ich sprech' wohl für alle wenn ich sage
    I C H . W I L L !

    ;D der teil war voll der bruner xDD ach tanü.. du musst deine werke mal nich so selbstkritisch einschätzen ^.^° und so lang können die teile auch immer sein (;

    achyo ;D jetzt kann ich wieder nich abwarten was weiter passiert .____.'

    schnell,
    w e i t e r c h e n :D



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 16.10.2006, 20:08


    Nur ein Kommi? *schmoll*
    Egaaal, geht trotzdem weiter. *g*
    Aber ich würd mich trotzdem über mehr als nur 1 Kommi freuen. ;D
    Na dann widme ich den nächsten Teil mal der Julia, als Dank, dass du meine FF liest ;D
    Lieb euch ^.^

    +~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+


    Als ich am nächsten Tag im Hotel ankomme, stehen immer noch haufenweise Fans davor.
    Isabell begrüßt mich ziemlich gestresst aussehend.
    „Hallo Julia. Oh Gott ich bin so froh, wenn diese Band später wieder abreist… Ich hab schon Kopfschmerzen von dem Gekreische!“, jammert sie und wirft einen verärgerten Blick aus dem Fenster auf die Fanmassen. „Ach ja, ich soll dir übrigens was ausrichten. Du sollst auf Zimmer 339 kommen.“
    „Aha… wann?“, frage ich stirnrunzelnd. Das kann ja eigentlich nur Tom sein.
    „Um 10 Uhr.“
    Ich nicke und stehe 2 Stunden später pünktlich um 10 Uhr vor Zimmer 339 und klopfe etwas zögerlich.
    Ich höre ein Poltern aus dem Hotelzimmer, als wenn jemand über irgendetwas gestolpert wäre und kurz darauf ein lautes Fluchen.
    Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, welches mir aber sofort wieder vergeht, als mir kurz darauf Bill die Tür öffnet.
    „Was willst DU denn hier?“ Er runzelt die Stirn und sieht mich etwas verwirrt an.
    „Na das frag ich mich allerdings auch gerade…“, erwidere ich grimmig. „Mir wurde ausgerichtet, dass ich um 10 Uhr auf Zimmer 339 kommen soll und hier bin ich nun.“
    „Aha…“, meint er nur trocken und mustert mich eingehend. „Die Nachricht war jedenfalls nicht von mir.“
    „Schön… Also ich geh dann wieder“, sage ich und drehe mich um.
    „Schön“, erwidert Bill und schließt die Tür hinter mir.
    Oaaarr ich könnte ihn erschießen!!
    Das kann ja nur Tom’s Werk gewesen sein… Wenn ich den erwische!


    Ich will mich gerade auf den Weg nach unten machen, als Tom aus Zimmer 340 kommt.
    „Was soll das?!“, keife ich ihn statt einer Begrüßung an und stemme die Arme in die Hüften.
    „Was soll was?“, fragt er unschuldig zurück und sieht mich fragend an.
    „Du weißt ganz genau von was ich rede, Tom. Stell dich nicht so doof“, zicke ich ihn an.
    Langsam werde ich wirklich wütend. Was denkt der sich dabei?! Wieso akzeptiert hier keiner, dass ich mit Bill abgeschlossen habe…?
    Er hebt entschuldigend die Arme.
    „Tut mir Leid… Ich kann’s nur langsam einfach nicht mehr mit ansehen, weißt du…“
    „Was mit ansehen?!“
    „Na was wohl… Du und Bill, ihr seid beide solche Kindsköpfe! Wieso sprecht ihr euch nicht einfach mal aus, redet über alles und werdet wieder Freunde?“
    Haha… Ich lache humorlos.
    „Wenn das alles so einfach wäre…“
    Tom vergräbt die Hände in den Taschen seiner viel zu weiten Jeans.
    „Mal ein anderes Thema...“, beginnt Tom und lächelt. „In ein paar Wochen an einem Samstag ist da so ne Party in Magdeburg und ich würde mich sehr freue, wenn du kommen würdest. Du kannst auch gerne noch eine Freundin mitbringen, wenn du willst. Wir haben genug Platz. Haben extra einen großen Partykeller gemietet.“
    Party? Klingt eigentlich gar nicht so übel. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass auf einer Party, auf der Tom ist, auch ziemlich sicher Bill sein wird…
    „Mhh… Mal sehen“, sage ich zögernd.
    „Du MUSST kommen!“
    Tom grinst mich an und reicht mir einen kleinen Zettel.
    „Meine Nummer. Du hast sie ja bestimmt gelöscht, nehm’ ich an.“
    Ich nehme ihn entgegen und gebe ihm auch meine neue Nummer.
    „So, ich muss jetzt leider gehen und noch packen. Wir wollen demnächst auschecken… Ich hoffe, dass wir uns bei der Party dann wieder sehen“, sagt er und umarmt mich fest.
    Ich erwidere seine Umarmung.
    „Ich meld mich.“


    Als ich am Abend gerade zuhause ankomme piept sofort mein Handy.
    SMS von Tom.
    ##Hey! Die Party ist übrigens in 2 Wochen, 20 Uhr, Kastanienstr. 20, Magdeburg. Kannst dir vom Bahnhof aus ein Taxi nehmen, ich zahl’s dir. LG Tom##
    Ich verdrehe grinsend die Augen. Dem muss ja echt gewaltig was daran liegen, dass ich komme…
    ##Hey Tom. Du nervst. *g* Ich überleg’s mir noch, okay? LG Julia##
    Ich schreibe schnell zurück und will erstmal gemütlich was essen, als auch schon Lisa kommt und mich nervt.
    „Naaa? Wie war’s denn heute?“, fragt sie mich unschuldig grinsend und setzt mich mir gegenüber an den Esstisch.
    „Na ja…“, antworte ich wortkarg und widme mich meinem Abendessen.
    „Wie war’s in Zimmer 339?“
    Ich verschlucke mich und sehe sie überrascht und hustend an.
    Sie reicht mir ein Glas Wasser und grinst.
    Eigentlich dürfte es mich mittlerweile ja nicht mehr überraschen, dass sie irgendwie alles vor mir weiß…
    „Sag jetzt nicht, dass diese Sache auf deinem Mist gewachsen ist?!“, frage ich sie mit einem vernichtenden Blick.
    „Ehm… Ich bin nicht ganz unschuldig daran, das geb ich zu…“, beginnt sie etwas kleinlaut und sichtlich eingeschüchtert von meinem Blick. „Aber Tom hat mich auf die Idee gebracht! Ich hab nur dafür gesorgt, dass sie ausgeführt wird…“
    Ich verdrehe die Augen und spare mir lieber einen Kommentar. Das würde nur wieder Streit geben.
    In dem Moment piepst mein Handy erneut und ich schaue auf das Display.
    Tom mal wieder.
    ##Keine Sorge, ich überrede dich schon noch. Du wirst kommen! Da bin ich mir sicher ;-) Tom##
    ##Vergiss es! ;) ##, antworte ich und lege mein Handy weg.
    Das kann er vergessen!
    Zusammen auf einer Party mit Bill… Da kann ich mir ja gleich ’nen Strick nehmen.

    ++~~~~~~~~~~~~~~~++

    tbc? XD



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 16.10.2006, 20:46


    Zitat: Nur ein Kommi? *schmoll*
    Egaaal, geht trotzdem weiter. *g*
    Aber ich würd mich trotzdem über mehr als nur 1 Kommi freuen. ;D

    :roll: achya. wer kein kommi schreibt is dumm ^___^


    Zitat: Na dann widme ich den nächsten Teil mal der Julia, als Dank, dass du meine FF liest ;D
    Lieb euch ^.^

    0mG????
    du hast mir einen teil gewidmet? =D
    und noch dazu einen sooo wundervoll.fein.fantastischen? =D *ÜBERGLÜCKLICH BINZ*


    Zitat: „Hallo Julia. Oh Gott ich bin so froh, wenn diese Band später wieder abreist… Ich hab schon Kopfschmerzen von dem Gekreische!“, jammert sie und wirft einen verärgerten Blick aus dem Fenster auf die Fanmassen.

    ACHYO ;D
    julia is immer da xDD
    kopfschmerzen hätt ich aber auch -.-'
    ich gLaub mir würde schon viel mehr wehtun als nur der kopf :>


    Zitat: Ich höre ein Poltern aus dem Hotelzimmer, als wenn jemand über irgendetwas gestolpert wäre und kurz darauf ein lautes Fluchen.
    Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, welches mir aber sofort wieder vergeht, als mir kurz darauf Bill die Tür öffnet.
    „Was willst DU denn hier?“ Er runzelt die Stirn und sieht mich etwas verwirrt an.
    „Na das frag ich mich allerdings auch gerade…“, erwidere ich grimmig.

    roooooofl.
    :twisted: ich fand's ja erstmal schon geil, das der sich erstma auf's maul gehauen hat xDD
    aber diese reaktion wieder, beidseitig. der hammer xDD
    julia.. du bist so schlagfertig :roll: das is der helle wahsinn ;D


    Zitat: „Schön… Also ich geh dann wieder“, sage ich und drehe mich um.
    „Schön“, erwidert Bill und schließt die Tür hinter mir.
    Oaaarr ich könnte ihn erschießen!!

    xDD wie im kindergarten, ehrLich.
    julia reiß dish mal zamm :'D
    das kann ya nich klar gehen.
    schön schön ^.^° hammahart.


    Zitat: Haha… Ich lache humorlos.

    x___x humorLos? sie lacht humorLos? xDD
    das muss sie mir bei gelegenheit mal beibringen.. :>


    Zitat: „Wie war’s in Zimmer 339?“
    Ich verschlucke mich und sehe sie überrascht und hustend an.
    Sie reicht mir ein Glas Wasser und grinst.
    Eigentlich dürfte es mich mittlerweile ja nicht mehr überraschen, dass sie irgendwie alles vor mir weiß…

    xDD ich hab mich auch erstma verschLuckt.
    aber auffälliger geht's nich ne?
    wie wars in zimmer 339? xDD
    jetzt hätte sie nur noch sagen müssen:
    'Geil wars. hab mich mit bill versöhnt.. im bett' xDDDDDD
    ich glaub ich hätt mein pc angespuckt.


    Zitat: ##Keine Sorge, ich überrede dich schon noch. Du wirst kommen! Da bin ich mir sicher ;-) Tom##
    ##Vergiss es! ;) ##, antworte ich und lege mein Handy weg.
    Das kann er vergessen!
    Zusammen auf einer Party mit Bill… Da kann ich mir ja gleich ’nen Strick nehmen.

    xDDDDDDDDDDDDDD
    ich komm nich klar.
    mir fehlen die worte. =D
    sie kann auch von der friedensbrücke hopseLn ;D
    ich find's lustig xDD
    ich würd nie drauf kommen sowas zu denken, und bei julia liegt das grundsätzLich an der tagesordnung..


    Zitat: tbc? XD

    ???? was heißt das? xDDD


    im großen & ganzen aLsu.. ein seeehr geLungener teil :'D ich mag deine ff's sowieso <333
    die sind immer so.. sarkastisch :> hehe.

    w e i t e r c h e n :roll: :twisted:



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 16.10.2006, 20:53


    Hach Julsch'n x'D
    Das war jetzt echt mal ein seeehr genialer Kommi =))
    Freu mich voll ^.^ *rumspring*

    tbc? = to be continued? xDDD



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 16.10.2006, 21:24


    Hey Tanja!
    So, bin jetzt wieder aus Berlin zurück :oD Und jetzt hast du sogar schon weiter geschrieben! Okay… Dann wird ich dir mal nen kleines Kommentar schreiben ;oD

    Erstmal zum Gesamteindruck:
    Hast wieder total supi geschrieben! Ich glaub, du würdest sogar in eine Betriebsanleitung für die Nutzung eines Kalenders einen gewisses „Schwung“ reinbringen, so dass man das gerne lesen würde ;o) Liegt halt an deinem interessanten Schreibstil.

    Ich finds nur schade, dass inzwischen sooo viel Zeit vergangen ist! Da kommt es einem so vor, als ob mittlerweile total viel passiert ist, wo von man als Leser nichts mitbekommen hat. Aber auf der anderen Seite wird man durch die „Ich-Erzählung“ und die gut nachvollziehbaren Gedankengänge sofort wieder in die Geschichte „reingezogen“ xD Man ist einfach mittendrin!

    Und Lisa ist mir nen bisschen zu „gute Freundin“ für eine kleine Schwester. Aber das passt nun auch wieder gut, da sie ja allgemein so die Vermittlerrolle hat- also nicht ändern *g*

    „…Isabell, meine Chefin, und drückt mich kurz an sich.“
    Ähm… wie war das doch gleich? Erst 2 Wochen arbeitet sie da? Chefin und Freundin – das ist so ein bisschen gegensätzlich in der Charakterisierung. Es sei denn, Isabell hat später noch eine bedeutende Rolle, die diese ungewöhnliche Eigenschaft braucht.

    „Beide haben eingesehen, dass sie irgendwie nicht so ganz zusammenpassen und sind Freunde geblieben.“
    Hm... ist das vielleicht ein Puzzlestück für den späteren Verlauf der Geschichte? *g*

    „Irgendwann wird es mir zu dumm. Mit einem Mausklick befördere ich die Mail in den Papierkorb und fahre den PC wieder runter.“
    Nein! Boah, das ist da fiebert man so richtig mit- und dann löscht sie sie doch! Naja, Julia halt. Wie könnte sie anders *g* Was anderes würde gar nicht zu ihr passen :oD

    „Diese… Sache ist nun schon über 1 Jahr her und genau solange versucht er nun schon wieder in Kontakt mit mir zu treten…“
     Noch ein Puzzlestück? *g*

    „Die haben sich wohl alle zum Ziel gesetzt mich dumm sterben zu lassen.“
     *loool* Solche Sprüche hab ich schon vermisst ;oD

    „Bitte alles nur DAS nicht!! Kann ich meine Meinung noch mal ändern? Ich hätte jetzt doch ganz gerne US5…“
     Ohoh, die Arme ;oP Muss ja ganz schön verzweifelt sein, dass sie ihre Meinung ändert! Ist aber auch voll fies, dass ihr ihre Mitarbeiter nichts gesagt haben, dann hätte sie sich ja wenigstens schon mal drauf einstellen können…

    „„Die könnten zwar meine Söhne sein“, sagt sie und grinst „aber ich find die eigentlich ganz süß.““
     Solche Leute hab ich auch schon kennen gelernt, die das meinen xD find ich voll cool^^

    „Ich will jetzt bitte auf der Stelle so nen tollen Unsichtbarkeits-Umhang wie Harry Potter.“
     xD Liegt ja nahe, aber auf solche Ideen würd ich glaub ich in so einer Situation gar nihct erst kommen *lol*

    „Seine Stimme klingt plötzlich abweisend und sein Blick wird kühl.(Bill)“
     Wieso denn das? Er hat doch gar keinen Grund, sauer auf sie zu sein! Er mochte Julia doch sogar immer noch, oder wie war das?!? Hm… Merkwürdig. Dann werd ich mir speziell das Ende von Teil 1 noch mal vornehmen müssen…*g*
    „Er hat doch nun wirklich kein Recht sauer auf mich zu sein!“
     Äh, ja genau!


    So, später gibt’s noch mehr Kommis :oD Im Moment bin ich grad gar nicht mehr in der Kommentierlaune… Das wird wohl an der FF liegen- da fieber ich immer total mit xDDD naja, hab den Teil ja schon mal gelesen, komm aber immer noch nicht drüber weg :’o(
    Okay- dann bis dann und schreib ruhig schon mal weiter^^
    Liebe Grüße
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 17.10.2006, 21:20


    Hey Hey! ;)
    Erstmal ein großes Dankeschön an dich, sal, für deinen hammer Kommi! <3
    Hab mich sehr gefreut! =))
    Vor allem das hier fand ich geil xD:
    Zitat: Erstmal zum Gesamteindruck:
    Hast wieder total supi geschrieben! Ich glaub, du würdest sogar in eine Betriebsanleitung für die Nutzung eines Kalenders einen gewisses „Schwung“ reinbringen, so dass man das gerne lesen würde ;o) Liegt halt an deinem interessanten Schreibstil.

    Wegen der Chefin.. Ich hab mir dabei ehrlich gesagt nich so viel gedacht, dass sie mit Julia eben gut klar kommt.. Hat eigentlich keinen tieferen Sinn. ^_^
    Aber du hast Recht, ist schon bisschen.. komisch. *g*
    Na ja, egal oder? ^^

    Ich hatte grad Lust euch noch nen Teil reinzustellen, weil ich noch einen kleinen Vorrat habe.
    Der Teil ist allerdings.. na ja.. nich so doll, sorry ^^"



    ++~~~~~~~~~~~~~~~++


    Wie Unrecht ich doch wieder einmal habe…
    2 Wochen später sitze ich mit Verena und Lisa im Taxi auf dem Weg zur Kastanienstraße in Magdeburg und könnte mich dafür hauen, dass ich so einen schwachen Willen habe.
    In den letzten 2 Wochen habe ich jeden gottverdammten Tag eine SMS von Tom bekommen mit unterschiedlichem Inhalt und gleicher Bedeutung.
    Ich muss UNBEDINGT zu dieser Party kommen. Sonst bereue ich es mein gesamtes restliches Leben.
    So dramatisch war die SMS, die es schließlich geschafft hat. Tom hat seinen Willen bekommen.
    Wie immer…
    Doch für Selbstmitleid bleibt keine Zeit mehr. Wir sind bereits da.
    Tom, Gustav und Georg stehen am Straßenrand und warten scheinbar auf Verena und mich.
    Bill ist nirgends zu sehen und in mir keimt schon die Hoffnung auf, dass er nicht mitgekommen ist, welche aber sofort zerstört wird, nachdem Tom das Taxi bezahlt hat.
    „Bill ist schon drin und reserviert uns einen Platz“, sagt Gustav, der wohl meinen suchenden Blick bemerkt hat.
    Nachdem wir uns alle begrüßt haben betreten wir den Partykeller, dicht an die Versen von Tom geheftet, und begeben uns auf die Suche nach Bill.
    Währenddessen frage ich mich, was um alles in der Welt ich hier tue und wieso ich mich schon wieder überreden lassen habe…
    Leider finden wir Bill schneller als mir lieb ist. Während er Verena begrüßt, zwinge ich mich ihn einfach zu ignorieren. Es will aber nicht so ganz klappen.
    Als sich unsere Blicke treffen verschwindet sein Lächeln von seinem Gesicht und er nickt mir kurz emotionslos zu.
    Ich tue es ihm gleich und setze mich wortlos auf ein großes Sofa.
    Wenigstens hat er uns einen gescheiten Platz reserviert…
    Als sich alle einen Platz ausgesucht haben, holen Georg und Gustav Getränke für uns.
    Schon nach kurzer Zeit quatschen alle fröhlich durcheinander, alle außer Bill und mir…
    Genau wie früher. Bei der Halloween-Party vor über einem Jahr…
    Ich fühle mich beobachtet und merke, dass Bill mich von der Seite mustert. Unsere Blicke treffen sich und er sieht schnell wieder weg. Das wiederholt sich noch ein paar Mal, bis es Bill irgendwann anscheinend zu dumm wird und weggeht.
    Als er weg ist entspanne ich mich ein bisschen und unterhalte mich etwas mit Georg.
    Nach einer Weile verabschiede ich mich mal für eine Weile und gehe an die frische Luft.
    Es ist schon ziemlich dunkel und auch recht frisch draußen.
    Meine Jacke habe ich – wie hätte es auch anders sein sollen – natürlich mal wieder nicht mitgenommen. Egal.
    Ich laufe ein bisschen herum, damit mir nicht kalt wird und versuche, irgendwie Klarheit in meine Gedanken zu bringen. Was sich als nicht gerade einfach herausstellt.
    Die Sache mit Bill kann doch so nicht weitergehen… Jetzt wo ich wieder mit Tom Kontakt habe, wird es nicht möglich sein Bill dauerhaft aus dem Weg zu gehen.
    Und eigentlich würde ich die Wogen auch wirklich gerne glätten… Wenn er es auch will.
    Irgendwann wird es mir dann aber doch zu kalt um im T-Shirt draußen herumzulaufen und ich trete den Rückweg an.
    Dabei laufe ich an einem knutschenden Pärchen vorbei und denke sofort an Bill...
    Oh man, das kann echt nicht wahr sein!
    Ich hatte die ganze Sache so schön im Griff und jetzt…?!
    Ich merke wie mir ein paar Tränen in die Augen schießen.
    Erst als sich das Paar zu mir umdreht, merke ich, dass ich die beiden die ganze Zeit in Gedanken versunken beobachtet habe.
    Und vor allem merke ich, WEN ich da beobachtet habe…
    Bill… und ein mir unbekanntes Mädchen.
    Upps…
    Ich sehe Bill an und es ist das erste Mal keine Kälte in seinem Blick.
    Wir sehen uns einige Sekunden wortlos an.
    Die Tränen laufen mir noch immer die Wangen hinunter. Was ist bloß los mit mir??
    Schnell entferne ich mich von Bill und seiner Tussi und laufe einfach drauf los.
    Keine Ahnung wohin. Hauptsache weg.
    Ich brauche Abstand…
    Ich muss mir endlich über meine Gefühle klar werden…


    Als ich irgendwann an einer kleinen Parkbank vorbeikomme, halte ich an und setze mich auf die Rückenlehne.
    Verdammt was will ich eigentlich…?
    Einerseits will ich nichts mehr mit Bill zu tun haben und andererseits fange ich an zu heulen, wenn ich ein knutschendes Pärchen sehe, weil ich dann an Bill und mich erinnert werde…
    Ich versteh mich selbst nicht mehr. Wirklich nicht.
    Ich habe keine Ahnung mehr was ich eigentlich will…
    Erst als mein Handy irgendwann klingelt merke ich, wie lange ich schon hier sitze.
    Ich gehe ran. „Ja…?“
    „Julia?! Sag mal wo bist du? Wir suchen dich hier schon die ganze Zeit!“, meldet sich Lisa ganz aufgebracht am anderen Ende der Leitung.
    „Sorry… Ich… ich bin… auf einer Parkbank.“
    „Na das sagt mir jetzt aber viel… Weißt du nicht wo du bist, oder was?!“
    „Nein…“, gebe ich zu und schlinge den freien Arm schützend um meinen Körper.
    Im Hintergrund höre ich ein paar aufgebrachte Stimmen durcheinander reden.
    „Tom will dich sprechen“, sagt Lisa und reicht den Hörer weiter.
    „Julia?“, meldet sich Tom. „In welche Richtung bist du gelaufen?“
    „Bei der Kreuzung nach rechts glaub ich… Und dann weiß ich auch nicht mehr weiter.“
    „Mhm… Du sitzt auf einer Bank hast du gesagt? Dann weiß ich wo du bist. Bleib einfach sitzen, ich hol dich gleich ab…“
    „Okay… danke“, murmle ich und lege auf.
    Ich atme erst einmal tief durch und ziehe die Beine eng an den Körper. Zum Glück laufen gerade keine üblen Typen durch die Gegend…
    Aber wie um alles in der Welt schaffe ich es jedes Mal mich zu verlaufen? o.Ô
    Zitternd lege ich die Arme um meine Knie und lasse meinen Kopf sinken.
    Keine 10 Minuten später ist Tom da. Doch scheinbar hat er nicht an meine Jacke gedacht.
    „Meine Jacke hast du nicht zufällig dabei?“, frage ich zitternd und stehe auf.
    „Oh, verdammt. Sorry, da hab ich nicht dran gedacht.“
    „Na ja, schon okay…“, murmle ich und laufe auf ihn zu. „Dann lass uns mal schnell zurück, ich erfrier sonst noch.“
    „Nimm meine“, sagt er und zieht sich seine übergroße Jacke aus.
    Ich nehme sie mehr als dankbar entgegen und ziehe sie an.
    „Sag mal… was ist denn das bitte für eine Größe?! Ich versinke!“, frage ich ihn entsetzt.
    Er lacht und legt plötzlich total unerwartet seine Arme unter der Jacke um mich.
    „Damit mir nicht kalt wird…“, nuschelt er und grinst verschmitzt.
    Ich sehe ihn überrascht an.
    Sein Gesicht kommt meinem immer näher und ich weiß nicht wirklich, wie ich reagieren soll…
    Kurz vor meinem Gesicht hält er inne und sieht mir tief in die Augen.
    Dann nimmt er auch noch den letzten Abstand zwischen uns und ich spüre seine Lippen auf meinen.
    Sie sind weich und sein Kuss verdammt zärtlich…
    Eigentlich sollte ich ihn zurückstoßen, doch irgendwie kann ich nicht.
    Ich schließe die Augen und vor meinem geistigen Auge ist es auf einmal nicht Tom, der mich küsst, sondern Bill.
    Als mir das bewusst wird zucke ich zurück und beende den Kuss abrupt.
    Tom räuspert sich und zieht seine Arme unter der Jacke hervor.
    „Sorry…“, murmelt er undeutlich und geht langsam los.
    Ich sehe ihm erst etwas perplex hinterher, hole dann aber den Abstand zwischen uns schnell wieder auf und gehe wortlos neben ihm her.
    Während dem gesamtem Rückweg reden wir kein Wort. Die Stimmung ist sehr angespannt.
    Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage, ob Tom etwa tatsächlich mehr von mir will als nur Freundschaft, oder ob das nur wieder typisch Tom war und er einfach mal wieder ein Mädel aufreißen wollte zum schnellen Sex?! Ich bin allerdings für den Moment erstmal zu perplex um ihn danach zu fragen.
    Als wir wieder bei der Party ankommen, sitzen nur noch Verena und Gustav in unserer Sitzecke.
    „Da seid ihr ja endlich“, begrüßt uns Verena erleichtert. „Sag mal, Julia, wie hast du denn bitte geschafft, dich zu verlaufen?“
    Sofort sind alle 6 Augen auf mich gerichtet.
    „Na ja…“, beginne ich zögernd und spiele an meinem Ring herum. „Ich weiß auch nicht so genau.“
    An den Gesichtern sehe ich, dass mir das keiner abkauft, aber sie geben sich wohl für den Moment damit zufrieden und belassen es Gott sei Dank dabei.
    Ich sehe auf die Uhr und stelle fest, dass es schon halb 12 ist.
    „Wie habt ihr euch das eigentlich vorgestellt, wie wir nach Hause kommen?“, frage ich Tom, der wohl ziemlich in Gedanken versunken neben mir sitzt.
    „Hä?“
    „Wie wir nach Hause kommen sollen!“, wiederhole ich etwas genervt.
    „Achso… Ich dachte ihr übernachtet vielleicht bei uns.“
    Na toll… Jetzt darf ich auch noch eine Nacht unter demselben Dach wie Bill und Tom verbringen.
    Ich kann ein Seufzen nicht unterdrücken und nicke widerwillig. Was bleibt mir auch schon anderes übrig?!
    Entweder ich verbringe die Nacht am Bahnhof und warte bis am nächsten Morgen der erste Zug fährt, oder ich stelle mich der Herausforderung und übernachte bei Bill und Tom.
    Natürlich entscheide ich mich für letzteres, da Lisa und Verena garantiert nicht so begeistert davon wären auf einem Bahnhof zu nächtigen. Und ich übrigens auch nicht…
    „Können wir dann vielleicht mal gehen?“, frage ich vorsichtig und bin erleichtert, als Verena mir gleich zustimmt.
    „Klar, wenn ihr wollt“, sagt Tom und steht auf. „Ich such mal Bill.“
    Gustav steht ebenfalls auf. „Und ich such Georg und Lisa. Die wollten ne Runde tanzen gehen.“
    Als ich mit Verena alleine bin, steht sie auf und setzt sich neben mich auf das Sofa.
    „Jetzt sag mal. Was war wirklich der Grund, dass du wieder weggelaufen bist?“
    „Bill…“, flüstere ich zögernd und sehe auf den Boden.
    „Willst du drüber reden?“
    Ich schüttle den Kopf und rede mir ein, solange ich es nicht ausgesprochen habe, kann ich es jederzeit als Einbildung abtun. Was natürlich völliger Quatsch ist…
    Im letzten Jahr war es wohl einfach reine Verdrängung, die mich glauben ließ, über Bill hinweg zu sein und ihn einfach vergessen zu können.
    Mein schöner Schutzwall ist bis auf die Grundmauern zerstört…

    ++~~~~~~~~~~~~~~++

    Ich will euch ja nicht irgendwie bestechen oder so.. *engelblick aufsetzt* aber... na ja...
    Wenn ihr gaaanz lieb seid :) gibts morgen gleich den nächsten Teil wenn ich aus der Schule komme. :lol:



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 18.10.2006, 07:56


    *wegträum*
    der teil war alles andere als nish gut -.-'

    .. ach .. ich weiß jetzt nish was ich sagen soll, ich hab die ganze nacht nish gepennt & kann kaum noch geradeaus schauen ^^°
    sry.. ich schreib später n längeren kommi.
    gegen nen neue teil hab ich aber trotdzem nich ^^



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 18.10.2006, 12:06


    Hey- es geht ja schon wieder weiter *freu* das ist voll cool :oD

    Schön, dass dir mein Kommi gefallen hat- dafür gibt’s jetzt wieder eins *g* Anfangen tu ich beim vorletzten Teil. Den hatte ich ja noch nicht. Bin immer noch nen bisschen hinterher…

    Ja, das mit der Chefin fand ich auch nur komisch- ist aber echt nicht schlimm ;o)


    Also, let’s go!


    „Ich hab schon Kopfschmerzen von dem Gekreische“
     Darüber hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht- aber jetzt wo dus sagst, tun mit die Hotelangestellten ja echt ein bisschen Leid!

    „Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass auf einer Party, auf der Tom ist, auch ziemlich sicher Bill sein wird…“
     Wow, was für ne Feststellung xDDD
    Irgendwie erinnert mich das an den ersten Teil- Mal sehen, was diesmal so schönes passiert *g*

    „Die Party ist übrigens in 2 Wochen, 20 Uhr, Kastanienstr. 20, Magdeburg.“
     *lol* Ich hab die Straße grad gegooglet- die gibt’s ja echt xD Ist ja alles sehr realitätsbezogen^^
    Und hat die 2 bzw. die 20 etwas zu bedeuten? Ist mir nur grad so aufgefallen, dass die da so oft vorkommt.

    „Als sich unsere Blicke treffen verschwindet sein Lächeln von seinem Gesicht und er nickt mir kurz emotionslos zu.
    Ich tue es ihm gleich und setze mich wortlos auf ein großes Sofa“
     Ich hätte ehrlich gesagt noch nicht mal das erwartet! Sehe ich da nen kleinen Fortschritt? *g*

    „Und eigentlich würde ich die Wogen auch wirklich gerne glätten… Wenn er es auch will.“
     Yeah! Das ist doch mal ne gute Nachricht! Hätte ich jetzt auch nicht gedacht, dass sie so was denkt! Du überrascht mich^^ Dann wird’s ja hoffentlich am Ende doch noch wieder alles gut? *hoff*

    „Dabei laufe ich an einem knutschenden Pärchen vorbei und denke sofort an Bill... Oh man, das kann echt nicht wahr sein!“
     Oh wie süß! :oD
    „Bill… und ein mir unbekanntes Mädchen“
     Oh mein Gott! Die Arme! Du bringst immer solche… unverhofften Wendungen rein.. *schmoll* Naja, ist ja nur in diesem Fall negativ. Das macht’s ja eigentlich immer interessant. So weiß man wenigstens nicht, was als nächstes passiert!

    „„Sag mal… was ist denn das bitte für eine Größe?! Ich versinke!““
     xD Halt ne Größe für 2^^ Aber ich kann mich grad nur an einmal erinnern, wo Tom ne Jacke anhatte *g* Okay, 2x – Aber oft ist das nicht^^

    „Ich schließe die Augen und vor meinem geistigen Auge ist es auf einmal nicht Tom, der mich küsst, sondern Bill.“
     Julia ist nach den 1 ½ Jahren ja echt noch nicht drüber weg :o\

    „Wie habt ihr euch das eigentlich vorgestellt, wie wir nach Hause kommen?“
     Das fällt ihr jetzt aber früh ein- ich bin da immer schon Tage vorher im Stress, wenns ums organisieren von solchen Sachen geht…




    Und noch mal eine kleine Anmerkung zum Schluss: Ich fand den letzten Teil… und naja, eigentlich alle anderen auch, voll hammer! Ich weiß auch nicht, was du immer hast!
    Bin auch schon voll gespannt, wie es weiter geht im Bezug auf Julia/ Bill und Julia/ Tom!
    Und da wir ja in einer Demokratie leben würde ich dafür stimmen, dass wir doch gaaanz lieb gewesen sind xD Also ich hätte persönlich nichts dagegen, wenn du heute noch den nächsten Teil einstellst! Und ich bin mir sicher, dass unpredictable das genauso findet^^
    Also dann mal vorerst ciao :oD
    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 18.10.2006, 13:53


    Erstmal riesen Dankeschön für eure Kommis, unpredictable und sal =)
    sal hat folgendes geschrieben: „Die Party ist übrigens in 2 Wochen, 20 Uhr, Kastanienstr. 20, Magdeburg.“
     *lol* Ich hab die Straße grad gegooglet- die gibt’s ja echt xD Ist ja alles sehr realitätsbezogen^^
    Und hat die 2 bzw. die 20 etwas zu bedeuten? Ist mir nur grad so aufgefallen, dass die da so oft vorkommt.

    *hehe* Jaa, ich hab mich extra schlau gemacht wegen der Straße. ;-) Ich wollte nicht irgendeinen Straßennamen erfinden und hab dann mal bei so nem Routenplaner-Programm auf meinem PC nachgeschaut wie so die Straßen in Magdeburg heißen. :)
    Aber die 20 bzw. 2 hat eigentlich nichts zu bedeuten. Mir ist das ehrlich gesagt erst aufgefallen, als du das jetzt angesprochen hast. :oops: :-D
    Freut mich echt sehr, wenn euch meine Teile gefallen ^__^
    Ich tu mein Bestes. ;)

    Nachher gibts noch nen Teil.
    Hab euch lieb <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 18.10.2006, 14:58


    Na dann gibt es hier gleich noch einen Teil.. =)
    ++~~~~~~~~~~~~~~++

    Als wir später im Haus von Bill und Tom ankommen, beziehe ich dasselbe Zimmer wie beim letzten Mal, was sich allerdings später in der Nacht als keine so gute Idee rausstellt.
    Es hängen so viele Erinnerungen hier die mich an Schlaf nicht einmal denken lassen…
    Ich muss an die schönen Nächte denken, die ich mit Bill an meiner Seite in diesem Haus verbracht habe. All die schönen Momente, die wir in dieser Woche hier gemeinsam erlebt haben.
    Schließlich auch an den Tag als ich Katrin und Bill zusammen erwischt habe…
    Sofort schießen mir erneut Tränen in die Augen, die ich ärgerlich wegwische.
    Er ist es wirklich nicht wert, dass ich wegen ihm weine.
    Ich verdränge die Gedanken und finde irgendwann wenigstens ein bisschen Schlaf.

    Am nächsten Morgen werde ich von Lisa geweckt.
    „Hey Süße. Aufstehen.“, flötet sie mir ins Ohr und ich öffne müde die Augen. Sonderlich viel geschlafen habe ich nicht…
    Ich brumme irgendetwas Unverständliches und setze mich langsam auf.
    „Verena und ich haben schon Frühstück gemacht.“
    Ich nicke nur müde und reibe mir den Schlaf aus den Augen.
    „Könntest du kurz Tom wecken gehen? Ich übernehme dann Bill.“
    Tom wecken? Da kann ich ja gleich zu nem hungrigen Löwen in den Käfig steigen… Das hat so in etwa den gleichen Effekt.
    Trotzdem stimme ich widerwillig zu und mache mich nach dem Anziehen auf den Weg in Toms Zimmer.
    Ich klopfe kurz und trete dann ein.
    Sein rechtes Bein hängt aus dem Bett und die Decke liegt zerknüllt auf dem Boden.
    Sein Kopfkissen liegt auf seinem Gesicht.
    Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen und setze mich vorsichtig neben ihn aufs Bett.
    Der Anblick ist einfach zu putzig!
    Ich muss wieder an den Kuss am Abend davor denken. Mir wird einfach nicht klar, aus welchem Grund er mich geküsst hat…
    Ich beschließe, mir erstmal nicht weiter darüber den Kopf zu zerbrechen, ziehe ihm das Kissen vom Gesicht und beobachte ihn beim Schlafen.
    Sein Mund ist halb geöffnet und seine Dreadlocks hängen ihm quer übers Gesicht.
    Ich streiche ihm ein paar davon aus dem Gesicht und überlege, wie ich ihn jetzt wecken soll.
    Kurz und schmerzvoll mit Topfdeckeln?
    Auf ihn drauf springen?
    Oder doch lieber einfach aus dem Bett werfen?
    Doch da ich ja nicht fies bin, entscheide ich mich schließlich dafür ihn sanft wachzurütteln.
    „Tommyboy, aufsteeeehn!“, flöte ich während ich ihn – natürlich gaaanz sanft – hin und her rüttle.
    „Was’n los?“, brummt er verschlafen und sieht mich aus halbgeöffneten Augen müde an.
    „Aufstehen“, sage ich lächelnd, gehe zu seinem Fenster und ziehe die Vorhänge auf.
    Vom Sonnenlicht geblendet schlägt sich Tom die Hände vors Gesicht und grummelt irgendetwas, das ich nicht verstehe. Is’ wohl besser so.
    „Schlaf ja nicht noch mal ein!“, drohe ich ihm grinsend bevor ich das Zimmer verlasse. „Sonst komm ich wieder und dann geht’s rund.“
    Zum Glück schließe ich die Tür gerade noch rechtzeitig und so prallt das Kissen an seiner Tür ab, welches mir Tom wohl gerade ins Gesicht pfeffern wollte.
    Ich gehe runter in die Küche zu den anderen.
    Als ich Bill erblicke verdüstert sich mein Gesichtsausdruck und ich setze mich schweigend an den Esstisch, wo mittlerweile alle außer Tom Platz genommen haben.
    Irgendwann beehrt uns auch er mit seiner Anwesenheit und nimmt auf dem einzigen freien Stuhl neben mir Platz.
    „Na? Gut geschlafen?“, frage ich ihn grinsend und reiche ihm freundlicherweise ein Brötchen.
    „Ja, bis ich von DIR geweckt wurde!“, erwidert er gespielt beleidigt und nimmt mir das Brötchen aus der Hand.
    „Das kommt davon wenn man so ein Langschläfer ist“, bemerkt Bill und grinst seinen Bruder an.
    „Na DAS sagt grad der Richtige!“, kontert Tom sofort. „Wer von uns hat denn neulich bis 19 Uhr gepennt?“
    Ein kleines Lächeln huscht mir über das Gesicht. Ich liebe es wenn die zwei sich gegenseitig ärgern. Das tat ich schon immer.
    Mir wird schmerzlich bewusst, wie sehr mir diese Unbeschwertheit zwischen Bill und mir fehlt…
    Sofort ist meine Stimmung im Keller, was Tom dummerweise mal wieder gleich merkt.
    „Hey… was’n los?“, fragt er mich leise und sieht mich besorgt an.
    Ich merke wie sich meine Augen langsam mit Tränen füllen und entschuldige mich kurz.
    Ich laufe in ‚mein’ Zimmer, schließe die Tür hinter mir und lasse mich langsam daran herunter rutschen.
    Währenddessen laufen mir schon wieder unaufhörlich die Tränen die Wangen herunter.
    Wieso um alles in der Welt mussten die in das Hotel einchecken, in dem ich arbeite?!
    Wären wir uns dort nicht begegnet, säße ich jetzt nicht hier in der Wohnung meines Ex-Freundes und würde auch noch ausgerechnet wegen IHM heulen…
    Die Welt ist so ungerecht…
    Wenig später klopft es an der Tür.
    „Julia? Kann ich reinkommen?“, höre ich die Stimme von Lisa gedämpft durch die Tür dringen.
    Ich rücke ein Stück zur Seite, so dass sie herein kann und wische mir die Tränen aus dem Gesicht.
    „Komm rein…“
    Sie betritt das Zimmer und als sie mich so mit tränenverschmiertem Gesicht zusammengekauert auf dem Boden sitzen sieht, setzt sie sich neben mich und nimmt mich in den Arm.
    „Och Mensch Juli…“
    Ich drücke mich an sie und versuche mich zu beherrschen. Eigentlich sollte ich diejenige sein, die sie tröstet… Immerhin bin ich ihre große Schwester und nicht andersrum.
    „Es ist wegen Bill, hm?“
    Ich nicke nur und nehme dankend das Taschentuch an, das sie mir entgegenstreckt.
    „Liebst du ihn noch?“
    Ich zögere. Liebe ich ihn? … Ja, leider muss ich zugeben, dass ich das noch immer tue.
    Ich habe nie aufgehört ihn zu lieben, nur die Tatsache verdrängt und es mir versucht auszureden…
    „Ja…“, seufze ich und vergrabe das Gesicht unter meinen Händen.
    „Wieso redest du nicht mal mit ihm darüber?“, schlägt sie vor und fängt sich damit nur einen belustigten Blick von mir ein.
    „Ja klar… Merkst du nicht, dass er mich total ignoriert?“
    „Du ignorierst ihn doch auch!“
    „Ja, weil er es tut!“, kontere ich und verschränke die Arme vor der Brust.
    „Und er denkt sicher ganz genauso darüber“, erwidert Lisa mich aufmunternd anlächelnd.
    „Ich will nicht mit ihm reden… Ich bin der Meinung, dass er auf mich zukommen muss und nicht andersrum… Immerhin hat ER mich betrogen, nicht ich ihn.“
    Lisa seufzt und fasst sich an den Kopf.
    „Hallo? Bill hat in dem letzten Jahr bestimmt 100 Mal versucht, dich zu erreichen. Mit allen möglichen Mitteln. Und du hast seine Versuche jedes gottverdammte Mal abgeblockt und hast ihm damit gar nicht die Chance gegeben, auf dich zuzukommen!“
    Echt toll, wenn die eigene Schwester so hinter einem steht…
    „Er hat mich sehr verletzt und das weißt du ganz genau! Meinst du, da kann ich ihm einfach so verzeihen?! Das musst du auch verstehen…“, wehre ich mich und bin schon wieder den Tränen nahe.
    Man, was ist nur für eine elende Heulsuse aus mir geworden…
    „Natürlich versteh ich das, Juli. Aber sieh das doch mal aus seiner Sicht. Er wollte sich bei dir entschuldigen, hätte alles dafür getan, dass du ihm verzeihst… Und du? Du ignorierst seine Versuche mit dir Kontakt aufzunehmen, wechselst dann auch noch deine Handynummer und nimmst ihm damit schließlich jegliche Kontaktmöglichkeit… Logisch, dass er dann irgendwann keine Lust mehr hat. Hättest du da an seiner Stelle nicht genauso reagiert…?“
    Wütend springe ich auf.
    „Auf wessen Seite stehst du eigentlich, he?!“, schreie ich sie an. „Keiner von euch versteht mich…“
    Ich renne aus dem Zimmer, ziehe mir meine Schuhe an und schnappe mir lieber noch meine Jacke, bevor ich das Haus verlasse.
    Hauptsache erstmal etwas Abstand von all dem…
    Dieses Mal merke ich mir jedoch ganz genau, welchen Weg ich gehe.
    Vom Verlaufen hab ich erstmal wirklich die Schnauze voll…

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~++

    Ich hoffe es sind nicht irgendwelche Logikfehler oder sowas drin..
    Meine Freundin hat betagelesen und sie hat zumindest nix dergleichen gefunden. ^_^
    Wenn irgendwas drin ist, was ihr unlogisch findet oder nicht ganz nachvollziehen könnt --> bitte sagen, ja? =)

    Hab euch lieb <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 18.10.2006, 15:29


    Hey- langsam wird diese FF echt zum Luxus- so oft wie ein neuer Teil kommt! *lol* Wie viele Teile hast du denn noch auf Vorrat? Nicht mehr so viele, oder? *ängstlich guckt*
    Naja, hier erstmal die Kommis zu dem neuen Teil:

    „Könntest du kurz Tom wecken gehen? Ich übernehme dann Bill.“
     *lol* Was ist das denn für nen Service^^ Die Gäste machen Frühstück und wecken dann sogar noch die eigentlichen Hausbewohner auf xD Nur ob die das so toll finden? Sind ja schließlich Langschläfer ;oD

    „Sein Kopfkissen liegt auf seinem Gesicht.“
     xD Hast du wirklich schon einmal jemanden so schlafen gesehen? Ich noch nie^^ Aber bei denen mag ja normal sein *g* Ist aber ne Lustige Vorstellung :oD

    „Wenig später klopft es an der Tür. „Julia? Kann ich reinkommen?“, höre ich die Stimme von Lisa gedämpft durch die Tür dringen.“
     Die rennen ja jedes Mal hinter Julia her- müssen ja ziemlich geduldig sein. Bin aber auch Lisas Meinung, dass sie nen bisschen stur ist und es blöd ist, warum Julia es nicht einfach mit Bill klärt. Aber auf der anderen Seite kann man Julia auch gut nachvollziehen. Hast also wieder gut hinbekommen^^

    Nur davon, dass Bill versucht hat, Julia 100 Mal zu erreichen, hat man ja nicht so viel mitbekommen ;o) Aber das hat er bestimmt in den 1 ½ Jahren davor noch versucht. Dann kommt er bestimmt auf die 100 Mal *g*

    „Jaa, ich hab mich extra schlau gemacht wegen der Straße.“
     find ich voll gut^^ Ich denk mir meist nur was aus. Würd jetzt gern mal wissen, wer da so in echt wohnt xD Wenn ich das nächste mal da bin, werd ich mal nachgucken *lol*

    Und vielleicht ist die 20 oder 2 deine ganz geheime Lieblingszahl- Nur du weißt selbst noch nichts davon :oD Könnt ja sein *g*

    Dann bis zum nächsten Teil!
    Liebe Grüße :oD



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 18.10.2006, 16:13


    Zitat: „Tommyboy, aufsteeeehn!“, flöte ich während ich ihn – natürlich gaaanz sanft – hin und her rüttle.
    „Was’n los?“, brummt er verschlafen und sieht mich aus halbgeöffneten Augen müde an.
    „Aufstehen“, sage ich lächelnd, gehe zu seinem Fenster und ziehe die Vorhänge auf.
    Vom Sonnenlicht geblendet schlägt sich Tom die Hände vors Gesicht und grummelt irgendetwas, das ich nicht verstehe. Is’ wohl besser so.
    „Schlaf ja nicht noch mal ein!“, drohe ich ihm grinsend bevor ich das Zimmer verlasse. „Sonst komm ich wieder und dann geht’s rund.“

    das geilste an dem ganzen teil :> achya. das hab ich vermisst, is ya im letzten teil etwas kurz gekommen-der sarkasmus..
    hmz x___x ich liebe deine ff immernoch genauso doll wie am anfang. ich weiß nich was ich sagen soll (:

    w e i t e r c h e n ?

    könntest du mir zu liebe heut noch einen teil posten? .____.' weil ich bin ya morgen bis .. ähm.. montag & dann wieder von mittwoch bis freitag nich da :roll:

    ilu <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 24.10.2006, 16:49


    Hey ihr..
    ich wollt mich mal schnell entschuldigen, dass hier ne Weile nichts mehr kam.. =//
    Aber ich komm im Moment wegen Schulstress nicht dazu weiterzuschreiben.. Und wenn ich mal Zeit hätte, z.B am Wochenende, dann fällt mir nichts ein oder ich bin so unkreativ.. >__<
    Aber es geht auf jeden Fall demnächst weiter.
    Nur bissle Geduld bitte =)
    Sorry nochmal.
    Hab euch lieb *umflausch*



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Toms Secret Affair - 28.10.2006, 11:29


    Zitat: Hallöchen Tanja =)
    Ich hab' mir mal deine Story durchgelesen und muss dir jetzt mal meine Meinung an den Kopf pfeffern:

    Ehrlich, die ist sehr sehr super geworden! Du hast einen sehr tollen Schreibstil, die Lage + Gefühle super geschrieben und ich lese hier schon seid 9:40. Jedes Kapitel war irgendwie so fesselnd und ich muss mal ehrlich sagen das sich die ganzen Stunden Lesen absolut gelohnt haben!
    Was mir aber eher weniger gefallen hat ist, das Julia Bill so schnell verziehen hat, am gleich darauf folgenden Tag. Gott sei Dank hat sie jetzt ihren "Fehler eingesehen" und joa.

    Also ich lese den Zweiten Teil auf alle Fälle und hinterlasse dort auch meinen Senf

    Greetings, Yasi.


    Das war meine Meinung zu deinem Ersten Teil.
    Ich muss sagen das ich ehrlich gesagt viel zu Faul bin, um DAS hier auch noch zu lesen, aber ich kann nicht anders ... und deshalb sag ich: Wiedereinmal super!!!!!



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Anka - 01.11.2006, 16:04


    Hi hab gerade den ersten Teil der FF gelesen und den jetzt auch.
    Wollte dir nur sagen, das ich beides voll toll finde, und ich mich freuen würde wenn d bald weiter schreibst, ist ja schon 2 Wochen her seit dem letzten mal.

    lg Anka



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 03.11.2006, 18:50


    Erstmal vielen Dank @ Toms Secret Affair und Anka für eure Kommis. =))
    Und nochma Danke an Alle für eure Geduld mit mir. :oops:
    Tut mir echt voll Leid, dass es so lange dauert, aber ich bin grad voll im Schulstress, und das in den Ferien!!
    :shock: lol xD

    Aber am Sonntag, denke ich, kann ich euch wieder nen Teil reinstellen!
    Ok?



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 04.11.2006, 13:25


    Okay? Klar ist das okay^^
    Dann schau ich dann noch mal vorbei- und hinterlass wieder nen kleines Kommi :o)
    Hm... Dann freu ich mich schön auf die Sommerferien, dann hast du ja Zeit, weiterzuschreiben ;oD Nee, ist aber schon blöd mit der Schule... kenn ich...



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 04.11.2006, 15:30


    Soo.. Hier kommt dann endlich mal wieder ein Teilchen.
    Ich find's - wie eigentlich immer - nicht so toll.. -.-

    ++~~~~~~~~~~~~++

    Nachdem ich eine Weile durch Magdeburg gelaufen bin, gehe ich in den kleinen Stadtpark und setze mich an den Brunnen.
    Endlich mal allein sein…
    Seufzend betrachte ich mein Spiegelbild an der Wasseroberfläche.
    Meine Augen sind verheult und ich sehe alles andere als frisch aus.
    Im Kopf gehe ich noch mal das Gespräch mit Lisa durch.
    Klar… im Grunde hat sie schon Recht mit dem, was sie sagt…
    Aber man muss sich doch auch mal in MEINE Lage hineinversetzen! Oder nicht?!
    Ich konnte Bill einfach nicht verzeihen, es ging nicht!
    Die Wunden waren viel zu tief, als dass ich ihm mal eben so hätte verzeihen können…
    So verletzt hat mich bisher noch nie jemand in meinem bescheidenen Leben.
    Ich hatte noch nie so tiefe Gefühle für einen Menschen, wie für ihn…
    Wenn er sich aber jetzt entschuldigen würde, ich glaube ich würde ihm verzeihen. Wirklich.
    Nur das Problem ist; jetzt hat er die Schnauze voll, sich bei mir zu entschuldigen… Wie man unschwer erkennen kann an der Art wie er sich mir gegenüber verhält.
    Was ich natürlich auch irgendwie schon verstehen kann, auf eine Art und Weise. Aber andererseits ist da meine Sturheit, die es einfach nicht einsehen will und kann.
    Seufzend stütze ich meinen Kopf auf den Händen auf und beobachte ein Pärchen.
    Sie scheinen sehr verliebt zu sein. Die Art, wie sie sich ansehen und sich ‚zufällig’ berühren…
    Eindeutig frisch verliebt…
    Auf einmal klingelt mein Handy und reißt mich unsanft aus meiner Tagträumerei.
    „Ja?“
    Stille am anderen Ende der Leitung. Nur leises Atmen ist zu hören.
    „Hallo?“, frage ich noch mal und will schon fast auflegen, als sich endlich jemand meldet.
    „Hi…“
    Die Stimme klingt sehr verdächtig nach einer ganz bestimmten Person…
    „Bill?“, frage ich vorsichtig nach und lausche.
    „Ja, ich bin’s…“, erwidert er und ich höre an seiner Stimme, dass er etwas nervös zu sein scheint.
    „Und ehm… was gibt’s?“
    Stille.
    „Noch dran?“, frage ich in die erdrückende Stille.
    „Ja, ja… Ich hab nur gedacht, dass es so irgendwie nicht weitergehen kann… mit uns…“, beginnt er zögernd.
    „Mhm… und?“
    „Na ja… Ich… also ich weiß, dass ich ein Arschloch war, das müssen wir auch gar nicht schönreden, aber…“ Er stockt.
    Ich warte und bin gespannt, was jetzt folgt.
    „Ja, also… es tut mir wirklich aufrichtig Leid. Ich wollte dir das schon so viel früher sagen, aber du…“, beginnt er und hält inne „Du weißt schon. Du hast den Kontakt ja abgebrochen… Was ich auch wirklich einerseits verstehen kann! Auf jeden Fall will ich mich hiermit noch mal bei dir entschuldigen und mich endlich mal in Ruhe mit dir darüber aussprechen. Verzeihst du mir noch mal?“
    Ich schlucke. Wow… Damit hätte ich nach dieser Ignorier-Nummer nicht gerechnet.
    Er entschuldigt sich wirklich, obwohl ich ihn im letzten Jahr so hingehalten habe…
    „…Ja… ich verzeih dir…“, erwidere ich erleichtert und habe das Gefühl, dass eine zentnerschwere Last von mir abfällt.
    Es tut gut endlich wieder mit ihm zu sprechen. Verdammt gut sogar…
    „Okay, danke… Na ja, ich leg dann wieder auf. Is irgendwie komisch mit dir zu telefonieren, wenn du eigentlich bei uns übernachtest…“
    Ich lache.
    „Du hast Recht.“
    „Kommst du dann jetzt zurück? Dann können wir uns noch in Ruhe unterhalten… Natürlich nur wenn du das willst…“
    „Gerne…“, sage ich lächelnd in den Hörer und lege auf.
    Das Lächeln will gar nicht mehr aus meinem Gesicht verschwinden, auch nicht als ich schließlich den Weg zurück antrete.
    Auch wenn noch immer nicht alles geklärt ist… Die Sache mit Katrin will ich auf jeden Fall gleich mal noch genauer mit ihm klären.

    +++++++++++

    Mit gemischten Gefühlen mache ich mich auf den Weg zum Haus der Kaulitz’.
    Einerseits bin ich froh, dass wenigstens diese eine Sache vom Tisch ist, andererseits hab ich Angst vor dem, was gleich auf mich zukommen wird…
    Ich habe fest vor mit Bill wirklich alles zu klären, und da gehört nun mal die ganze Sache mit Katrin dazu…
    Ich klinge und ein paar Sekunden später wird mir auch schon von Bill die Tür geöffnet.
    Er lächelt mich an und lässt mich herein.
    „Wollen wir dann jetzt reden?“, fragt er mich vorsichtig und sieht mich fragend an.
    „Ja, gern“, erwidere ich ebenfalls lächelnd und folge ihm in sein Zimmer

    Bill setzt sich aufs Bett und deutet mir an, mich zu ihm zu setzen.
    Wortlos tue ich das und zögere erstmal.
    Wie soll ich anfangen…?
    Jetzt wo wir endlich wieder normal miteinander reden, möchte ich nicht sofort alles wieder kaputt machen…
    „Also ehm…“, beginne ich langsam und spiele mit dem Ring an meinem Finger.
    Bill sieht mich aufmerksam an und ich überlege wie ich anfangen soll.
    „Erstmal vorweg: Ich hab deine Tagebucheinträge gelesen…“, platze ich heraus und sehe ihn vorsichtig an.
    „Ich weiß…“, erwidert er ruhig.
    „Na ja… Die Sache mit Katrin… Die Frage, die mich das ganze Jahr über am meisten beschäftigt hat, ist warum?!“
    Er seufzt.
    „Hmm… Ich weiß es ehrlich gesagt selber nicht so wirklich…“, sagt er leise und kratzt sich einen nicht vorhandenen Fleck von der Hose.
    „Ich war einfach so am Ende, verzweifelt und was weiß ich noch alles, wegen der ganzen Sache… Klar ist das keine Ausrede… Aber… ja. Ich wollte dich nicht verlieren! Darum konnte ich dir nicht die Wahrheit von Katrin und mir erzählen… Ich weiß, dass du mich dann zum Teufel gejagt hättest. Und dummerweise auch noch mit Recht… Okay, im Endeffekt lief es auf dasselbe raus, aber ich hab da in dem Moment einfach nicht dran gedacht, was das für Auswirkungen hat und wie scheiße das eigentlich von mir war. Klar, ich wusste, dass es falsch ist… Aber dass es SO endet, das hatte ich irgendwie nicht begriffen. Wie gesagt, es tut mir echt Leid! Ich war eben einfach ein Idiot, anders kann man es nicht sagen.“
    Er sieht mich mit einem Blick an, der selbst Eisberge zum Schmelzen bringen würde.
    Trotzdem wollen mir seine Beweggründe einfach nicht in den Kopf.
    Na ja… Ich verkneife mir weitere Kommentare. Ich will ja nicht schon wieder streiten.
    Er sieht ja immerhin ein, dass es absolut scheiße war und das ist ja schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung.
    „Achja… Du hast mich gestern Abend ja gesehen, mit Nora… Das ist übrigens meine Freundin“, durchbricht er die Stille, die entstanden ist, nach einer Weile.
    Ich schlucke. Okay, es war ja klar, dass er irgendwann wieder eine Freundin haben wird, aber… ich hab das bis zu diesem Zeitpunkt irgendwie verdrängt oder einfach nicht wahrhaben wollen…
    Ich weiß nicht, was ich darauf jetzt erwidern soll, sehe ihn nur an.
    Ich kann ihm jetzt ja wohl kaum beichten, dass ich ihn immer noch liebe und so Scherze…
    Es bringt ja sowieso nichts. Es ändert ja auch nichts an der Tatsache, dass Bill über mich hinweg ist und eine neue Freundin hat…
    Es gibt eben kein ‚Uns’ mehr. Das ist Geschichte… Und ich muss zugeben, es tut verdammt weh…

    +++~~~~~~~~~~~~~+++



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 15.11.2006, 21:12


    Sorry- hab letztens total vergessen, nen Kommi zu posten, als ich den neuen Teil gelesen hab! Und jetzt stell ich fest, dass es sich seit dem nichts mehr hier getan hat. Das tut mir voll leid! Jetzt hab ich auch nicht wirklich Zeit, aber ich hole es nach- versprochen!
    Hab jetzt mal wieder "Ein Konzert und seine Folgen I" gelesen^^ war wieder voll hammer xD Krieg einfach nie genug davon^^ Diesen Teil werd ich auch schön brav meine 20 mal lesen xDDD Naja, okay, so oft nun auch wieder nicht *zwinker*
    Bis demnächst also!
    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 16.11.2006, 17:05


    Hey! ;)
    Macht doch nichts. Kein Problem.
    Ich hab euch/dich ja auch mit dem neuen Teil so ewig warten lassen! Also sind wir quitt *lach*

    Leider muss ich sagen, dass ich nicht mehr zum weiterschreiben gekommen bin... =(
    Schule ist zur zeit sooo unglaublich stressig, das glaubt einem kein Mensch. Wirklich abartig!
    Ich komm zu nichts anderem mehr wie Hausaufgaben und lernen... -.- Schrecklich!
    Ich hoffe ich finde demnächst endlich mal wieder etwas Zeit dazu.. =/
    Sorry, echt. Aber es geht beim besten Willen nicht zurzeit.
    Ich meld mich wenn's was neues gibt



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    babe - 03.12.2006, 20:10


    so ich hab mir das alles jetzt mal durch gelesen und ich muss echt sagen hammer!!



    schnell WEITER



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 06.12.2006, 15:06


    Hey ihr.
    Erstmal Danke an babe für dein Kommi! =)
    Freu mich immer voll, wenn ich neue Leser hab (: *knutsch*

    Und Danke an euch alle für eure Geduld mit mir und euer Verständnis. Ich hab euch lieb. <3

    Ich hab endlich mal wieder einen neuen Teil. Ich hab gestern mal wieder Bock bekommen zu schreiben und hatte dadurch, dass ich krank bin auch Zeit dazu. =)

    Here we go.
    +++~~~~~~~~~~~~~+++

    Verena, Lisa und ich beschließen, erst nachmittags heimzufahren und bleiben also den ganzen Sonntagmittag noch bei Bill und Tom.
    Wir sitzen alle im Wohnzimmer und überlegen, was wir mit dem angebrochenen Tag jetzt anstellen sollen.
    Nach längerem Hin und Her einigen wir uns auf DVD gucken.
    „Okay, ich würde dann mal sagen ich suche mit den drei Damen einen Film aus und Bill macht Popcorn“, bestimmt Tom und legt mir grinsend einen Arm um die Schulter.
    „Also alleine mach ich doch kein Popcorn für fünf Personen!“, wehrt Bill sich leicht zickig und verschränkt die Arme vor dem Körper. „Ich bin dafür, dass Julia mir etwas zur Hand geht und ihr drei sucht dann in Ruhe den Film aus.“
    „Na gut“, meint Tom und widmet sich sogleich dem DVD Regal.
    Bill geht in die Küche und ich folge ihm nur sehr langsam.
    „Ja hopp – bisschen schneller die Dame“, fordert Bill mich grinsend auf.
    „Ja ja, alte Frau is’ kein D-Zug, ne?“, erwidere ich ebenfalls grinsend und gehe aus Trotz noch langsamer.
    Während Bill die Popcornmaschine vom Schrank holt, suche ich die Schränke nach Schüsseln ab.
    „In dem Schrank da sind die Schüsseln!“, kommentiert Bill meine erfolglose Suche nach einer Weile und zeigt auf einen der Schränke.
    „In welchem? Ich find nichts.“
    Er stellt die Popcornmaschine ab und kommt zu mir.
    „In dem da“, sagt er und öffnet den Schrank.
    Wir greifen gleichzeitig nach den Schüsseln und dabei berühren sich unsere Hände kurz.
    Ich ziehe meine schnell zurück und frage mich gleichzeitig, wieso ich mich so kindisch aufführe.
    Wie ein kleines, pubertierendes, verliebtes Mädchen…
    Bill wirft mir einen irriterten, fragenden Blick zu, sagt aber nichts dazu und nimmt dann die Schüsseln aus dem Schrank.
    „Holst du mal den Popcornmais aus dem anderen Schrank, bitte?“, bittet er mich und zeigt mir dieses Mal ganz genau, welchen er meint.
    Ich nicke und werde auch gleich fündig. Er stöpselt die Maschine ein und macht die erste Ladung Popcorn.
    Ich habe das Gefühl mein Trommelfell explodiert, als er die Popcornmaschine anschaltet.
    „Sacklaut, was?“, ruft Bill mir ins Ohr um den Lärm zu übertönen.
    „Kann man wohl so sagen“, rufe ich grinsend zurück und halte mir die Ohren zu.
    Wir machen noch ein paar Portionen und tragen dann die Schüsseln, inzwischen ziemlich taub, ins Wohnzimmer zu den anderen.
    „Das hat aber gedauert“, beschwert sich Tom. „Hat euch vielleicht irgendetwas Bestimmtes abgelenkt?“
    Bill schlägt ihm auf den Arm, während ich es bei Augen verdrehen belasse.
    Ein typischer Tom-Kommentar eben. Einfach überhören, das ist das Beste.
    Wir machen es uns alle auf der großen Couch gemütlich – Bill genau neben mir. Na das kann ja heiter werden… Wie soll ich mich da bitte auf den Film konzentrieren?
    Na ja… Apropos Film.
    „Was für ’nen Film habt ihr euch jetzt eigentlich ausgesucht?“, frage ich Tom und er wirft mir die Hülle entgegen.
    ‚Saw’ – den hab ich zwar schon 4 Mal gesehen, aber okay. Das ist nun mal auch ein geiler Film.

    Wie erwartet konzentriere ich mich während des Films nicht wirklich auf den Film, sondern auf eine gewisse Person mit schwarzen Haaren, die sehr nah neben mir sitzt… Die Couch ist eben doch nicht soo riesig, dass 5 Personen reichlich Platz haben.
    Ich gähne und merke, wie verdammt müde ich bin. Kein Wunder, sonderlich viel Schlaf hatte ich letzte Nacht ja nicht.
    Es dauert nicht lange und mir fallen die Augen zu.


    Irgendwann werde ich von Bill geweckt und öffne langsam die Augen.
    Nur noch Bill und ich sitzen im Wohnzimmer.
    Es dauert eine Weile bis ich checke, wo ich bin und vor allem, was ich hier gerade tue…
    Meine Arme haben sich irgendwie im Schlaf selbstständig gemacht.
    Sie sind nämlich um Bills Oberkörper geschlungen und ich habe mich komplett an ihn gekuschelt.
    Ehm… hoppla!
    Ich sehe nach oben und merke, dass ich breit grinsend von Bill beobachtet werde.
    Schnell lasse ich ihn los und rücke ein Stück von ihm weg. Fuck ist mir das peinlich…
    Er scheint das ganze jedoch nicht so schlimm zu finden, denn das Grinsen will gar nicht mehr aus seinem Gesicht verschwinden.
    Als er sieht, wie sich meine Gesichtsfarbe langsam rot verfärbt, lacht er los.
    „Hör auf zu lachen. Das ist nicht lustig.“ Ich verschränke die Arme vor der Brust und werfe ihm einen giftigen Blick zu.
    Doch das bringt ihn nur noch mehr zum Lachen.
    „Hey komm, das ist doch nicht schlimm!“, sagt er als er sich einigermaßen beruhigt hat und klopft mir auf die Schulter.
    „Es ist mir aber trotzdem peinlich…“, erwidere ich und stehe auf.
    „Muss es aber nicht“, sagt Bill und steht ebenfalls auf. „Komm mal her…“
    Er kommt auf mich zu und nimmt mich völlig unerwartet in die Arme.
    Ich weiß gar nicht wie mir geschieht und brauche eine Weile, ehe ich seine Umarmung erwidern kann.
    Oh.mein.Gott… Wie lange ist es her, dass wir uns umarmt haben?! Auf jeden Fall viel zu lange.
    Eine Ewigkeit…
    Ich muss zugeben, es ist ein verdammt schönes Gefühl.
    Ich schließe die Augen und genieße es, ihm so nah zu sein.
    „Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr es mich freut, dass wir das endlich geklärt haben…“, flüstert Bill und sofort breitet sich eine Gänsehaut auf meinem gesamten Körper aus.
    Scheiße was macht der Typ nur mit mir?!
    „Geht mir genauso…“, erwidere ich und er drückt mich noch einmal fest, ehe er mich schließlich loslässt.
    „So… du solltest dann wohl auch langsam mal dein Zeug zusammenpacken. Ihr müsst ja bald los. Saki holt euch ab und bringt euch zum Bahnhof.“
    Ich nicke und gehe völlig vernebelt die Treppe zu ‚meinem’ Zimmer hoch um meine Sachen zu packen.

    Etwa eine halbe Stunde später stehen wir alle unten im Flur und verabschieden uns.
    Tom kommt als erstes auf mich zu und drückt mich fest an sich.
    „Pass auf dich auf, Kleine, ja?“, sagt er leise und ich lächle.
    „Mach ich… Und du passt auf dich auf, ok?“
    Er lächelt mich an und nickt.
    Als er mich losgelassen hat, um sich bei Verena und Lisa zu verabschieden, kommt Bill auf mich zu und sieht mich erstmal etwas nachdenklich an.
    „Also dann… Ciao Julia.“
    „Bye…“
    Wir sehen uns ein paar Sekunden nur an und nach einer Weile breitet er lächelnd die Arme aus und ich drücke mich an ihn.
    „Du wirst mir fehlen…“, flüstere ich fast unhörbar.
    „Du mir auch…“, erwidert er leise, drückt mich sanft ein Stück von sich weg und lächelt mich total süß an.

    Ein paar Minuten später sitze ich schweren Herzens im Auto und winke Bill und Tom noch nach, bis wir um die Ecke gebogen sind und das Haus der Kaulitz’ aus meinem Blickfeld verschwindet…

    +++~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+++



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 06.12.2006, 20:02


    *heul*
    ..
    das is voll schön & traurig.
    .. na ya .___. weiß nich was ich noch sagen soll. ich will wissen wie's weitergeht. dreht sie nochmal um? schließlich ist es doch offensichtlich das die beiden sich noch lieben :roll:
    und du willst mir doch nicht erzählen, dass du es bei einem Teil belassen hast/willst oder? ^^°



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 11.12.2006, 12:18


    Wollt nur kurz anmerken, dass ich heute im Laufe des Tages wohl noch was posten werd.



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 11.12.2006, 18:34


    So, dann wie versprochen hier noch ein Teil.
    Ist aber nicht sonderlich lang und kein großartiger Teil. Passiert nicht viel. ^^
    Aber besser als nichts oder? xD

    Na dann mal los..

    +++~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+++

    Die Party ist jetzt schon wieder eine Woche her.
    Und ich stehe gefühlsmäßig genau da, wo ich nie wieder hinwollte... Am Rande der Verzweiflung!
    Ich musste in der vergangenen Woche jeden gottverdammten Tag an Bill denken und feststellen, dass ich für ihn immer noch genauso tiefe Gefühle habe wie früher.
    Dementsprechend geht es mir ziemlich scheiße. Das wirkt sich dummerweise auch nicht gerade positiv auf meine Ausbildung aus.
    Schon mehrmals hat mich Isabell darauf angesprochen und gefragt, wieso ich so unkonzentriert sei.
    Ich hab mir irgendetwas einfallen lassen, ich muss meine Probleme ja nicht gleich jedem auf die Nase binden…
    Es reicht schon, dass Lisa und Verena es wissen. Sie quatschen mich den ganzen Tag damit zu, ich soll Bill von meinen Gefühlen erzählen und so ’nen Quatsch…
    Toll, und was soll mir das dann bringen?! Gar nichts, eben! So seh’ ich das auch.
    Die Sache mit Tom und dem Kuss ist mir immer noch nicht ganz klar. Ich hatte keine Gelegenheit mehr ihn darauf anzusprechen. Na ja…
    Er hat mir seit der Party mehrere SMS geschrieben. Zu mehr hat er gerade keine Zeit, sie sind anscheinend sehr im Stress.
    Von Bill hab ich seitdem gar nichts mehr gehört. Was vielleicht gar nicht so schlecht ist.
    Ich weiß sowieso nicht wie das jetzt weitergehen soll… Wie soll ich bitte über ihn hinwegkommen, wenn wir wieder befreundet sind und ich ihn dadurch öfter sehe?
    Es ist doch echt alles zum Kotzen…

    Um nicht völlig kirre zu werden, konzentriere ich mich voll und ganz auf meine Ausbildung, sodass ich gar keine Zeit mehr habe, mir unnötig Gedanken über diese ganze Scheiße zu machen.

    Doch leider hat da scheinbar jemand etwas dagegen…
    Als ich an einem Abend von der Arbeit komme und nach dem Essen gemütlich vor dem Fernseher chillen will, klingelt mein Handy laut und vernehmlich.
    Wo hab ich das jetzt schon wieder hingelegt? Ich springe auf und versuche anhand des Klingelns den Standort auszumachen.
    Das gelingt mir irgendwann schließlich auch, jedoch erst nach dem 10. Klingeln… Der Anrufer hat eine ziemliche Ausdauer, das steht fest!

    „Ja?“, rufe ich außer Atem in den Hörer.
    „Hi“, meldet sich eine fröhlich klingende Stimme am anderen Ende der Leitung.
    Ich weiß erstmal gar nicht, wer überhaupt dran ist und warte ab.
    „Ich bin’s – Bill“, sagt er nach einer Weile und da fällt auch bei mir langsam der Groschen.
    „Logisch… sorry, ich bin ein bisschen verpeilt.“
    „Ein bisschen?“, fragt er zurück und ich kann vor meinem geistigen Auge richtig sein grinsendes Gesicht sehen.
    „Haha…“ kontere ich gespielt ernst, kann mir aber ein Grinsen auch nicht verkneifen.
    Genau DAS ist es, was ich so vermisst habe… Diese Unbeschwertheit in der Art, wie wir miteinander umgehen…
    „Also, der eigentliche Grund wieso ich anrufe…“, sagt er nach einer Weile. „In ein paar Tagen sind wir ganz in deiner Nähe wegen so einer TV Aufzeichnung. Und an einem Abend haben wir halt frei und darum wollte ich dich fragen ob du nicht Lust hast, was mit uns zu unternehmen.“
    Hmm. Klar hätte ich grundsätzlich Lust was mit ihnen zu unternehmen… Sogar sehr viel Lust.
    Nur glaub ich eben, dass es mir danach noch schlechter geht als jetzt. Na ja…, ich bin mir eher sogar ziemlich sicher.
    Meine beschissenen Gefühle für Bill werden durch jedes weitere Treffen doch nur noch schlimmer…
    Ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Soll ich zusagen, auf die Gefahr hin, dass ich danach wieder in eine Depriphase verfalle? Oder doch lieber absagen?
    Aber ich kann ja auch nicht ewig alle Treffen absagen… Damit löst sich das Problem auch nicht in Luft auf!
    Warum muss das auch alles so kompliziert sein?!
    „Julia? Bist du noch dran?“, durchbricht Bills Stimme meine verworrenen Gedankengänge.
    „Ehm ja, klar…“
    „Und?“
    Ach, was soll’s… Man soll sich seinen Problemen ja stellen.
    „Ja, geht klar. Sagst du mir dann noch Bescheid, wann und wo genau?“
    „Ja, mach ich. Okay, ich muss dann auch leider schon wieder auflegen. Man sieht sich dann!“, sagt er und wenige Sekunden später höre ich auch schon das Freizeichen.
    Seufzend lege ich mein Handy aus der Hand und lasse mich rückwärts auf mein Bett fallen.
    Oh man… Was hab ich mir da jetzt schon wieder eingebrockt?

    ++~~~~~~~~~~~~~~~~++



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 11.12.2006, 19:03


    Hey, cool! Noch nen neuer Teil! Find ich super! Und dass bald noch einer in Aussicht ist, ist noch superer*lol* Nur die Beweggründe, dass du krank warst/bist sind natürlich nicht so rosig. Auf jeden Fall wünsch ich dir ne gute Besserung!
    So, jetzt aber mal los mit dem Kommentieren^^

    „Also alleine mach ich doch kein Popcorn für fünf Personen!“
    ---> Ich hätte ihm noch nicht mal zugetraut, dass er überhaupt Lust dazu hat^^ „Dein“ Bill ist ja vll sogar nen bisschen lieber, als der echte *g* Okay, ich nehms zurück, schließlich will ich hier keinem was unterstellen^^

    „Ja hopp – bisschen schneller die Dame“, fordert Bill mich grinsend auf.
    ---> *grins* Ist ja total die Umstellung^^ Aber ich finds schön, dass er wieder normal zu ihr ist- naja Bill normal halt- irgendwie süß^^

    Bill wirft mir einen irriterten, fragenden Blick zu
    ---> hihi, als ob er sich nichts denken kann^^

    „Sacklaut, was?“,
    ---> Sacklaut??? Was ist das denn für nen Wort xDDD Find ich lustig^^ Aber passt doch eher z Tom, nicht? Immer dieser schlechte Einfluss ^^

    „Hat euch vielleicht irgendetwas Bestimmtes abgelenkt?“
    --->*looool* wie ist der denn drauf? Aber okay, liegt ja eigentlich echt nah *g*

    Sie sind nämlich um Bills Oberkörper geschlungen und ich habe mich komplett an ihn gekuschelt.
    ---> Ooooh, der Arme xD Wie lang saß er da wohl in dem Klammergriff? Aber er scheint sich ja nicht dagegen gewehrt zu haben^.^

    Er scheint das ganze jedoch nicht so schlimm zu finden, denn das Grinsen will gar nicht mehr aus seinem Gesicht verschwinden. Als er sieht, wie sich meine Gesichtsfarbe langsam rot verfärbt, lacht er los.
    ---> *loool* Bill ist doch ein ganz böser xD Dass er lacht ist irgendwie fies ;o)

    Oh.mein.Gott.
    ---> Das beschreibt die Situation 100%ig!!!!

    „Ihr müsst ja bald los“
    ---> Stimmt ja! Ich hab grad total vergessen, dass es ja nachmittags ist, und sie bald los müssen! Das beweist ja, dass du einen total mit deiner Story fesseln kannst! :o)

    …kommt Bill auf mich zu und sieht mich erstmal etwas nachdenklich an.
    ---> Was er wohl gerade denkt? *neugierig ist*

    „Du wirst mir fehlen…“, flüstere ich fast unhörbar.
    „Du mir auch…“, erwidert er leise, drückt mich sanft ein Stück von sich weg und lächelt mich total süß an.
    ---> Oh *heul*! Das ist echt schlimm! Warum machst du das immer so, dass ich nachher wieder ne Stunde dasitze und mich frage, wie es weiter gehen wird?!? Du hörst immer an so einer … schönen/traurigen Stelle auf! Ist ja eigentlich voll gut, dann macht man sich mehr Gedanken darüber, und nen Spannungseffekt hat das auch… Aber… :’o/ hm… Die müssen wieder zusammen kommen!!!

    Soweit erstmal, mal gucken, wie es weiter geht…
    Ciao Sal
    hdgdl

    edit: Oh, der neue Teil ist ja schon on!!! Cool! Aber das Kommi gibts erst später, ich hoffe, das ist okay!



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 11.12.2006, 22:43


    Ach sal du bist so toll <33
    Weißt du eigentlich wie ich deine Kommis liebe?? :)
    Danke, danke, danke! *umflausch und nich wieder loslass* <33
    Ach und wegen dem "sacklaut" xDDD Ja, eindeutig Toms schlechter Einfluss. *rofl* :-D

    Ich hab morgen übrigens Eurocom Prüfung und soooo Schiss! =(
    Ihr müsst bitte alle an mich denken um 8.40 Uhr! :-D

    Als Belohnung gibt's dann auch gaaanz bald was Neues. *gg*
    *euch bestech*

    Hab euch lieb! <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 12.12.2006, 15:36


    *freu* freut mich echt, dass du dich über die Kommis freust^^ Früher hab ich immer meine Freundinnen damit zu getextet, was so in den FFs passiert ist, die ich gelesen hab. Aber ich hab dann doch gemerkt, dass es nur wenig Sinn hat, weil sie a) Tokio Hotel nicht mögen^^ und b) sie die FFs eh nie kannten- deshalb bin ich zum Kommi schreiben übergegangen (naja, im mom mach ich das eigentlich nur bei dir, weil ich keine andere lese, die deiner das wasser recihen kann*g* Okay, eine andere ist auch nicht schlecht, aber die ist schon längst abgeschlossen^^).
    Was ist denn eine bwz. die Eurocom Prüfung? Hab noch nie was davon gehört! Und bei wikipedia steht auch nichts xD Ist das was wie PISA? Wie war es denn überhaupt???
    Yeah!*durch die Gegendspringt* Es gibt bald wieder nen neuen Teil*freu*
    Muss jetzt schnell essen und noch zu Oma ins Krankenhaus. Schreib den Kommi für den letzten Teil also wieder später (wohl heute abend oder so) Sorry, dass ich dich schon wieder vertröste!
    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 12.12.2006, 16:43


    Hey sal! :)
    Wow, was für ein Kompliment! *rot werd* :oops:

    Eurocom ist eine Art Prüfung in Englisch, die man in der 10. Klasse bei uns machen muss (Realschule).
    Man bereitet eine Präsentation zu einem Wahlthema vor und hält die dann vor 2 Lehrern. Die stellen einem dann noch Fragen dazu und dann geht's weiter mit 'nem Hörverstehenstest.
    Danach muss man ein Bild beschreiben und zu guter letzt noch ein Dialog mit seinem Eurocom-Partner machen.
    Natürlich alles auf Englisch. ^^
    Habs jetzt ja endlich hinter mir und es lief eigentlich recht gut. =)

    Ach das macht doch nichts, ich hab dich immerhin auch auf die neuen Teile warten lassen! ;)
    Ich hab's nich eilig *g* Lass dir Zeit. ^^
    Ich bin ja froh genug, dass ich überhaupt n' Kommi von dir wert bin. *g*

    Liebe Grüße zurück <3
    Tanja



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    babe - 16.12.2006, 18:28


    supi!!



    schnell WEITER



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 17.12.2006, 22:25


    heyho (:
    Ich dachte ich schreib auch mal wieder'n Kommi, obwohl ich ja nun nicht die größe Kommi-Schreiberin bin, aaaaaber da du ja was gaaanz besonderes bist x333'
    sag ich dir jetzt zum 10000375744. mal das ich die FF sowas von liebe & die wird wirklich immer toller <3333



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 17.12.2006, 23:33


    Hey Tanja!!!
    Sooo und jetzt noch wie versprochen das Kommentar zum letzten Teil^^ Jetzt kanns meinetwegen weiter gehen*lol*

    Die Sache mit Tom und dem Kuss ist mir immer noch nicht ganz klar
    ---> Daran hatte ich beim letzten Teich schon gedacht. Aber wenn Julia mich fragen würde (*looool*), dann hätte Tom nicht „Hat euch vielleicht irgendetwas Bestimmtes abgelenkt?“ gefragt. Naja, okay, kann man doppeldeutig sehen. Er hat ja nicht gegrinst oder so… von daher könnte ihn das schon echt gestört haben… Oder er hat das nur so zum Ärgern gesagt- dann wärs ihm ja wohl nicht so ernst. Ach ist ja auch egal, ich will dich ja nicht unbewusst beeinflussen oder so- am spannendsten ist es ja eh, wenn du einfach weiter schreibst und es irgendwann allein auflöst *g*

    Er hat mir seit der Party mehrere SMS geschrieben. Zu mehr hat er gerade keine Zeit, sie sind anscheinend sehr im Stress.
    ---> Na immerhin! Ich find, das ist gar nicht so wenig. Es ist ja auch erst eine Woche vergangen. Also ich ruf auch nicht ständig jeden meiner Freunde an. Naja, okay schon häufig. Hm kommt halt drauf an.

    „Ja?“, rufe ich außer Atem in den Hörer.
    ---> *g* Dass sein Handy suchen so anstrengend sein kann xD

    Ich weiß erstmal gar nicht, wer überhaupt dran ist und warte ab.
    ---> Super Plan, ich bin so nen Talent und ruf dann immer wieder hallo oder so xD

    Ach, was soll’s… Man soll sich seinen Problemen ja stellen.
    „Ja, geht klar. Sagst du mir dann noch Bescheid, wann und wo genau?“
    ---> Jaaaaa! Ich hätte echt schon nicht mehr damit gerechnet, dass sie wirklich ja sagt^^ Du lenkst einen total in die falsche Richtung *g* Sonst hat Julia ja immer für sie negative Entscheidungen getroffen… Naja fast immer. Sie bessert sich zunehmend^^

    …sagt er und wenige Sekunden später höre ich auch schon das Freizeichen.
    ---> mal ehrlich, hast du echt schon mal das Freizeichen gehört, wenn der andere aufgelegt hat? Ich hab das schon öfter mal gelesen, aber irgendwie bin ich oder mein Telefon zu blöd dazu, zu Tuten, wenn ein Gespräch beendet ist xDDD Okay, ich tute tendenziell eher gar nicht *lol*

    Oh man… Was hab ich mir da jetzt schon wieder eingebrockt?
    ---> Oh, ja, da bin ich mal total gespannt, wies weiter geht! Aber ich denke mal nicht sooo negativ. Naja ich hoffe es zu mindest für Julia :o)


    Wow, so nen Eurocomtest hört sich ja ziemlich komplex an (xD- was für ein Ausdruck^^) Aber ich denke, du weißt, was ich meine, viel Arbeit *zwinker* Irgendwie interessant ist das schon! Ist auch schön, dass es recht gut gelaufen ist. Hast du schon ein Ergebnis?
    Ich bin ja froh genug, dass ich überhaupt n' Kommi von dir wert bin. *g* Moment- ich bin ein Leser- quasi ein Endverbraucher deiner Story (wenn ich sie kaufen könnte^^)- und ich entscheide, wem ich ein Kommi schreibe. Folglich ist dann der Autor derjenige, der das Lob verdient!
    Wieder mal nen bisschen Off-Topic, aber ich denke, das kann man machen, wenn man hier auch gleichzeitig richtig kommentiert. Nun die Frage: Gehst du auch auf nen TH Konzi?^^
    Okay, das wars dann aber- schon voll spät und morgen hab ich wieder bis nach der 8.*gähn*
    Dann gute Nacht*lol*
    Ciaoy
    Sal
    hdgdl



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 18.12.2006, 17:12


    Hey!
    @Julia: Wie süß (: Dankee! <3
    @sal:
    Wow, wieder mal hammers Kommi. ^^ DANKE!
    Das mit dem Freizeichen: Das hab ich auch neulich mal überlegt, und da ist mir auch eingefallen, dass es dann ja eigentlich tutet und kein Freizeichen kommt! *rofL+
    Ich werd mich bessern und nächstes Mal nicht mehr Freizeichen schreiben. *gg* Joa also wenn der andere auflegt und man noch dran ist, dann tutet das doch so komisch, oder?! o.Ô Ehrlich gesagt hab ich grad gar keine Ahnung! *rofl*

    Und wegen Eurocom: Ich hab heute meine Note gesagt bekommen! =) 1,6!! *freu* Ich hatte mit ner 3 oder so gerechnet.

    Wegen Konzi^^: Ja, ich geh am 30.3 aufs Konzi nach Stuttgart. (:
    Ich hoff ich hab nich vergessen irgendeine Frage zu beantworten. Wenn ja, frag eben nochmal. =DD

    Und zu guter Letzt wegen nem neuen Teil:
    Ich denke im Laufe der Woche kommt noch was.
    Heute wirds wohl nichts, ich schreib morgen eine Mathearbeit.. Und Donnerstag schreib ich Physik.. -.-
    Ich denk spätestens Donnerstagabend kann ich nen neuen Teil reinstellen. (:
    edit: Ehm ja, okay das hat wohl nicht ganz so geklappt mit Donnerstagabend ^^" Sorry.
    Aber in den nächsten Tagen könnt ihr auf jeden Fall mit nem neuen Teil rechnen.

    Bis dennchen!
    Ich hab euch total lieb <3
    Tanja



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 24.12.2006, 23:26


    Hey!
    Ich wünsch euch allen frohe Weihnachten und 'nen guten Rutsch ;D
    Hab euch auch ein kleines Weihnachtsgeschenk mitgebracht, in Form eines neuen Teiles. *g*
    Ich hoffe euer Geschenk gefällt euch :wink:

    ++~~~~~~~~~~~~~~~~++



    Ein paar Tage nach Bills Anruf begehe ich Selbstmord.
    Genauer gesagt: Ich sitze im Bus und fahre zu Bill und Tom ins Hotel.
    Ich weiß echt nicht wieso ich mir das antue. Ich bin mir darüber im Klaren, dass es mich fertig machen wird und gehe trotzdem hin. Na ja… ich bin ja selber schuld, ich hätte ja nicht zusagen müssen…
    Ich werde unsanft aus meinen Gedanken gerissen, weil eine ältere Dame mir volle Kanne auf den Fuß tritt. Aua!
    „Autsch, das war meiner…“
    „Oh Gott, entschuldigen Sie bitte vielmals“, entschuldigt sich die Frau und sieht mich erschrocken an. „Tut’s sehr weh?“
    Ich werfe ihr einen etwas verärgerten Blick zu.
    „Passt schon.“
    Jetzt kann man nicht mal mehr in Ruhe Bus fahren, ohne dass man fast zertrampelt wird…
    Gerade will ich meinen MP3 Player herausholen und es mir gemütlich machen, als auch schon das Hotel vor meinen Augen auftaucht.
    Auf das Schlimmste vorbereitet steige ich aus und betrete das Hotel mit gemischten Gefühlen.
    Ich wundere mich sehr, dass kein einziger Kreischie vor dem Hotel steht, bin aber natürlich mehr als nur froh darüber. Ich stehe etwas unschlüssig in der Eingangshalle herum und sehe mich um.
    Am liebsten würde ich wieder umdrehen und nach Hause fahren, aber andererseits ist die Sehnsucht nach Bill und Tom zu groß, als dass ich einfach so abhauen könnte.
    Nach einer Weile kommt ein gut gekleideter Mann mittleren Alters auf mich zu und mustert mich. Offenbar ein Hotelangestellter.
    „Sind sie Julia Steger?“, fragt er mit einem merkwürdigen Akzent.
    Ich nicke etwas verwirrt. „Ja?“
    „Ich habe hier einen Umschlag für sie“, sagt er und drückt mir einen kleinen weißen Umschlag in die Hand. Ich komme mir vor wie in einem schlechten Film.
    Ich öffne den Umschlag und kann mir ja schon denken von wem er kommt. Richtig. Das ist eindeutig Bills Handschrift.
    „Zimmer 345, 3. Stock. Komm hoch sobald du da bist“
    Ich lasse den Umschlag in meine Hosentasche gleiten und mache mich auf den Weg zu besagtem Zimmer.
    Mein Herz klopft ziemlich schnell, zu schnell für meinen Geschmack…
    Als ich an Zimmer 340 vorbeikomme, verlangsame ich meine Schritte und wickle mir nervös eine Haarsträhne um den Finger, während ich zögernd vor Zimmer 345 stehen bleibe. Plötzliche fliegt ohne Vorwarnung die Tür auf und ein offensichtlich ziemlich wütender Tom rennt mich über den Haufen. Im nächsten Moment finde ich mich auf dem Boden wieder, Tom auf mir liegend.
    „Na das nenn ich doch mal eine herzliche Begrüßung.“
    Tom sieht mich etwas erschrocken an und rappelt sich auf. Danach streckt er mir freundlicherweise die Hand hin und ich ziehe mich daran hoch.
    „Sorry, hab dich nicht gesehen“, entschuldigt er sich verlegen am Ohr kratzend.
    Ich winke ab. „Nix passiert.“
    Nachdem der erste Schock abgeklungen ist lachen wir beide plötzlich drauf los und umarmen uns.
    „Schön, dass du gekommen bist“, murmelt er und drückt mich fest.
    Ein Räuspern erklingt und ich kann mir schon denken wer gerade hinter mir im Türrahmen aufgetaucht ist.
    Ich löse mich aus Toms Umarmung und drehe mich um. Bill steht lässig im Türrahmen lehnend vor mir und grinst mich schief an.
    „Hey“, sagt er und mustert mich.
    „Hey“, erwidere ich und mustere ihn ebenfalls.
    Er trägt eine löchrige Jeans und ein schwarzes, sehr knappes, T-Shirt. Seine Haare sind aufwendig gestylt und stehen oben zu wilden Spikes ab, während sie unten geglättet sind. Ich gebe es nicht gerne zu, aber er sieht verdammt heiß aus…
    „Sabber nicht“, kommentiert Bill meine ihm offenbar nicht verborgen gebliebenen Blicke breit grinsend und ich werde etwas rot.
    Wieso muss der eigentlich immer alles merken?!
    „Keine Sorge, soweit kommt’s nicht“, kontere ich und drücke mich unter seinem Arm durch in das Hotelzimmer.
    „Hab ich dir erlaubt mein Zimmer zu betreten?“ Bill stemmt die Arme in die Hüften und sieht mich gespielt entsetzt an.
    „Ich kann auch wieder gehen“, zicke ich ihn an und verschränke die Arme vor der Brust.
    Er grinst und kommt einen Schritt auf mich zu.
    „Wir haben uns noch nicht mal richtig begrüßt und du willst schon wieder gehen?“ Mit diesen Worten nimmt er mich auf einmal in den Arm.
    Wie von alleine schließe ich die Augen und erwidere seine Umarmung.
    Doch sehr schnell, viel zu schnell, ist dieser Moment auch schon wieder vorbei und Bill löst sich von mir. Ich könnte wetten ich sehe ihn gerade mit einem völlig verklärten Blick an… Wie zur Bestätigung lächelt er wissend.
    „Also, habt ihr für heute irgendwas Bestimmtes geplant?“, durchbreche ich die unangenehme Stille nach einer Weile und setze mich auf sein Bett.
    „Ja, wir gehen auf ne kleine Privatparty“, antwortet Bill und kramt in seiner Tasche. „Ich muss mal eben telefonieren, warte.“
    Er geht aus dem Zimmer und ich sitze nun alleine in seinem Hotelzimmer, auf seinem Bett, und höre meinem Herzschlag zu, der nicht zu überhören ist…
    Nach ein paar Minuten betritt Bill wieder das Zimmer und setzt sich mir gegenüber. Eine Weile mustert er mich nur schweigend, bis ich mich räuspere, weil die Stimmung beginnt unangenehm zu werden.
    „Wann fängt die Party denn an?“
    Er wirft einen Blick auf seine Armbanduhr.
    „Wir fahren in 20 Minuten los.“
    Ich nicke und wieder breitet sich diese unangenehme Stille über uns aus.
    Keiner weiß so recht was er sagen soll, also zumindest geht es mir so.
    Nach ein paar Minuten geht er ans Fenster und sieht hinaus. Ich nutze die Gelegenheit, um ihn unbemerkt zu beobachten. Ich studiere jede Einzelheit seines Körpers, die ich erkennen kann und mich überkommt das Verlangen, einfach zu ihm zu gehen und ihn zu küssen. Überall.
    Oh man. Ich glaub ich brauch eine kühle Dusche! Und zwar sofort!
    Zum Glück reißt mich Tom im nächsten Moment aus diesen sehr verwirrenden Gedanken, indem er mitsamt der Türfüllung ins Zimmer stürzt. Zumindest hört es sich so an.
    „Na ihr? Was geht bei euch?“, ruft er und wirft sich neben mich aufs Bett.
    Durch den Schwung mit dem er sich darauf geworfen hat, werde ich aus dem Bett geschleudert und lande direkt auf dem Boden. Zum zweiten Mal an diesem Tag. Ich glaub ich hab ein Meet & Greet mit dem Boden gewonnen…
    „TOM! Pass doch mal auf ey!“, rufe ich genervt und reibe mir das schmerzende Hinterteil.
    Er sieht mich nur an und bricht in Gelächter aus.
    „Wie wärs mit ner Entschuldigung?“, frage ich ihn herausfordernd und schnappe mir ein Kissen von Bills Bett.
    „Ich denk gar nicht dran.“
    „Okay, das war dein Todesurteil…“, murmle ich verschwörerisch und pfeffere ihm das Kissen ins Gesicht.
    Schnell artet dies in eine Kissenschlacht und lautes Gelächter von Tom und mir aus.
    Irgendwann bekommt Bill ein Kissen von Tom ab, welches seine Frisur „zerstört“…
    „TOOOM! Hallo?! Geht’s noch??“, ruft Bill entsetzt als er panisch in den Spiegel blickt und das Chaos auf seinem Kopf sieht. Ich erkenne keinen großen Unterschied zu vorher, aber ich spare mir meinen Kommentar lieber. Im Gegensatz zu Tom.
    „Heul’ nich rum. Sieht auch nicht schlimmer aus wie davor.“
    Ohoh… DAS hätte er besser nicht sagen sollen.
    Im nächsten Moment hat Tom mehrere Kissen im Gesicht und kurz darauf hat Bill es sich auf ihm gemütlich gemacht und kitzelt ihn durch.
    Ich beobachte die Beiden grinsend und frage mich, wie ich es die ganze Zeit ohne sie ausgehalten habe.
    „Julia, steh da nicht so rum, hilf mir lieber mal“, keucht Tom lachend und schlägt wild um sich.
    „Hmm… na gut.“
    Ich springe zu ihnen aufs Bett und helfe Bill Tom zu kitzeln. Unfair, ich weiß.
    „HEY! Du sollst nicht ihm helfen, sondern MIR!“, beschwert sich Tom und schafft es irgendwie, sich von unseren Kitzelattacken zu befreien.
    „Jetzt bist du dran!“, ruft er, wirft mich um und setzt sich auf meine Beine.
    „Bill, hilfst du mir?“, fragt er seinen Bruder, der uns grinsend beobachtet.
    „Hm… Okay.“ Bill hält meine Arme fest, während ich von Tom durchgekitzelt werde. Ich bekomme vor lauter Lachen keine Luft mehr und winde mich, um irgendwie aus dieser misslichen Lage zu kommen.
    „Keine Chance!“, kommentiert Tom meine kläglichen Versuche mich zu befreien. „Jetzt weißt du mal wie unfair das ist, Zwei gegen Einen.“
    „So, jetzt aber genug“, sagt Bill nach einer Weile und befreit mich damit endlich aus Toms Klammergriff. „Wir müssen langsam los.“
    Beide stehen auf und lassen mich völlig K.O. und nach Luft schnappend auf dem Bett liegen.
    Tzz. Frechheit!

    ++++++~~~~~~~~~~++++++



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 26.12.2006, 19:43


    Hey!!!

    Frohe Weihnachten *knuddel*
    Da hast du uns ja nen super Weihnachtsgeschenk gemacht! *sich wirklich ganz doll freut*
    Also… bevor ich zum Thema komme noch folgendes:
    Ich hab das jetzt mal ausprobiert mit den „Freizeichen“ am Telefon. Nachdem der andere aufgelegt hat, bleibt es so ca. 10/15 Sekunden lang still und dann gibt’s das Besetztzeichen^^ Na, hab ich meine Hausaufgaben gut gemacht? *lol*
    Echt??? Ne 1,6? Wow, Herzlichen Glückwunsch!!! Das ist echt super^^ Jetzt sind ja erstmal Ferien *freu*
    So lets go^^


    Ein paar Tage nach Bills Anruf begehe ich Selbstmord.
    --> Wow, was für ein Einstieg! War eben noch nicht so ganz dabei und hab schon überlegt, warum denn jetzt schon so nen abruptes Ende kommt, und wer die Geschichte weitererzählt *lol* Aber hab nur nicht mehr an deinen lustig/ironischen Schreibstil gedacht ;o)

    weil eine ältere Dame mir volle Kanne auf den Fuß tritt
    --> haha- jetzt weiß ich, woher dieser Ausdruck kommt! Mit ner „vollen Kanne“ tuts viel mehr weh als bei ner leeren^^ Naja, okay, war nicht witzig… *g*

    „Tut’s sehr weh?“
    -->Hey, das war doch immerhin ne nette, warum ist Julia denn dann noch so bös?

    „Passt schon.“
    --> *loooool* Jetzt weiß ich endlich, woher ich das habe, dass ich ständig „Passt schon!“ antworte xD

    Ich wundere mich sehr, dass kein einziger Kreischie vor dem Hotel steht,
    --> Echt??? Sowas gibt’s? Mom, die Geschichte spielt nicht wirklich in Europa, oder??? *g* Naja, okay, wir wissens ja…

    aber andererseits ist die Sehnsucht nach Bill und Tom zu groß
    -->Hey! Sehnsucht- nach beiden?? *g* wie süß^^

    „Sind sie Julia Steger?“, fragt er mit einem merkwürdigen Akzent.
    --> xDDD Zwei Lacher in einem Satz^^ Okay, es ist wohl nicht wirklich sooo witzig… Bin wohl noch von Weihnachten angehaucht^^ Finds aber trotzdem lustig, einmal die Frage und zum anderen, was man sich unter einem „merkwürdigen Akzent“ vorstellen muss^^ Und hat er davor auch schon jeden angequatscht?? *lol* Aber mal ehrlich. Ich hätt mich da nicht in so nem Hotel hingestellt- da wird man immer so komisch angeguckt, weil die gleich wissen, man gehört da nicht her und… ach ich laber schon wieder zu viel* g*

    „Ich habe hier einen Umschlag für sie“
    --> Ähm… Nen Umschlag??? Kommen die jetzt nicht, oder was? *verwirrt ist*

    Ich komme mir vor wie in einem schlechten Film.
    --> *g* Ja, das triffts^^
    „Zimmer 345, 3. Stock.
    xDDD Wieso denn nicht Zimmer 483? xDDD Nee, schon gut, ich glaub, das fänd ich gar nicht so toll^^ Zu viele Zeichen und so ist nicht gut^^

    Komm hoch sobald du da bist
    --> *hihi* Sobald du da bist ist gut^^ sie steht da ja schon ne Weile herum^^ Naja, irgendwie nicht… Aber das hört sich so nach Beeilen an. Und hätte ihr das nicht auch der Hotelangesellter sagen können? Okay, ist diskreter so- aber Bill und diskret?!? xD

    Mein Herz klopft ziemlich schnell, zu schnell für meinen Geschmack…
    --> uiii wie süß^^

    und ein offensichtlich ziemlich wütender Tom rennt mich über den Haufen
    --> oh! Wasn da los? Und wie krieg er das hin, dass man einen wirklich über den Haufen rennt, dass man hinfliegt? Ich renn immer nur in die Leute rein *lol*

    Bill steht lässig im Türrahmen lehnend vor mir und grinst mich schief an.
    --> *täum* Jetzt bin ich schon wieder froh, dass Julia doch hingegangen ist^^ Aber warum eigentlich ganz alleine? Dieses Mal ist ja Lisa gar nicht mit dabei…

    „Sabber nicht“, kommentiert Bill
    --> Jaja- Mr. Selbstbewusst in Person… Aber schon geil^^

    „Hab ich dir erlaubt mein Zimmer zu betreten?“
    --> Äh… ja? Hat er nicht extra nen Zettel mit der Zimmernummer geschrieben? Sonst hätte es ja auch gereicht, wenn er „im 3. Stock“ geschrieben hätte oder unten gewartet hätte^^

    Wie zur Bestätigung lächelt er wissend.
    --> Dass Bill dabei noch lächeln und einen auf cool machen kann! Also es ist ja irgendwie klar, dass Julia noch was von ihm will. Entweder er spielt nur mit ihr, was ja wohl total dämlich wäre, oder aber… halt nicht ne? xDDD Das wär dann ja ganz supi toll, nich wahr? ;o)

    „Ja, wir gehen auf ne kleine Privatparty“, antwortet Bill und kramt in seiner Tasche. „Ich muss mal eben telefonieren, warte.“
    Er geht aus dem Zimmer und ich sitze nun alleine in seinem Hotelzimmer
    --> Hm… und der Tom ist einfach weggegangen. Das hat Julia irgendwie gar nicht bemerkt… Und wer ist alles mit „wir“ gemeint? Wenn Tom sich ja wohl mit Bill gestritten hat… Und das die beiden das jetzt einfach überspielen find ich ja auch mal wow…

    Keiner weiß so recht was er sagen soll, also zumindest geht es mir so.
    Nach ein paar Minuten geht er ans Fenster und sieht hinaus
    --> uuups, das man sich mal anschweigt, okay, aber dann minutenlang- und noch nicht mal gescheiterte Smalltalkversuche…

    und mich überkommt das Verlangen, einfach zu ihm zu gehen und ihn zu küssen. Überall.
    Oh man. Ich glaub ich brauch eine kühle Dusche! Und zwar sofort!
    --> *lol* Warum nicht beides mit einander verbinden xDDD

    indem er mitsamt der Türfüllung ins Zimmer stürzt
    --> *lol* das hab ich auch mal gebracht, bei unserer alten Wohnung xD da ist zumindest der Türrahmen oben, wo diese Aufhängedings dran sind, kaputtgebrochen und dann hab ich zwei Tage mit angelehnter Tür verbracht *lol* aber zum Glück ist mein Onkel Tischler^^

    Ich glaub ich hab ein Meet & Greet mit dem Boden gewonnen…
    --> xDDD wie geil! ^^Kann man aber echt fast meinen. Keine Aktion ohne Reaktion^^ Wobei sich hier die Reaktionen immer etwas… überdimensional auswirken^^ Aber man stelle sich mal vor, man fliegt 2x an nur einem Tag hin, wenn man bei wem ist, den man voll toll findet ihn! Einmal ist da ja schon Horror- aber gleich 2x! xDDD Oder man ist daran Schuld, dass eine anderer hinfliegt à la Tom^^ Ich wär da ja schon weiß nicht wohin gesunken^^

    „TOOOM! Hallo?! Geht’s noch??“, ruft Bill entsetzt als er panisch in den Spiegel blickt und das Chaos auf seinem Kopf sieht. Ich erkenne keinen großen Unterschied zu vorher
    --> ;o) Dazu braucht man auch das gewisse Auge^^ Ich glaube, das hat echt kein anderer außer Bill *g* Auch wie der so in echt ist^^

    kurz darauf hat Bill es sich auf ihm gemütlich gemacht und kitzelt ihn durch.
    --> Äh? Und was ist mit dem Streit oder zumindest mit Toms Wut??? Naja, ist ja cool das das bei denen so gut läuft!

    Ich springe zu ihnen aufs Bett und helfe Bill Tom zu kitzeln. Unfair, ich weiß.
    --> *lach* Daran sieht man, dass Julia voll zu denen passt^^ Über Tom und Bill beschwert sie sich, aber selber ist sie nicht besser ;oD

    Beide stehen auf und lassen mich völlig K.O. und nach Luft schnappend auf dem Bett liegen.
    --> Na wie nett^^ Ist ja vielleicht nicht so, dass sie jetzt auf ne Party gehen. Bill pisst sich ja so wegen seinen Haaren an und bei Julia (die wohl etwas schlimmer aussehen muss^^) hat er nicht das geringste Mitleid! Böse, böse xD


    -------> Gesamtresultat: Der Teil war voll hammer!!! Daaaanke!!!^^
    Bin schon voll gespannt, was der nächste Teil so mit sich bringt, was das für ne Parts ist und so^^ Lass uns nicht zu lange warten^^
    Naja, Bye bye
    Sal
    hdgdl



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 26.12.2006, 21:10


    Aaaaah, sal!! Danke danke danke für diesen hammer-riesen-Kommi! =))
    Das ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk! ^^
    Freut mich sehr, dass dir der Teil gefallen hat.
    Wegen dem Streit zwischen Tom und Bill und dass der dann einfach vergessen ist: Wenn ich ganz ehrlich bin, hab ich den Streit bei der "Kitzel-Szene" schon wieder vergessen gehabt.. :oops: -.-
    LOL, ich bin schon schlau! :lol:
    Aber egal. *g*

    Na dann danke nochmal für deinen total geilen Kommi (sag mal, heißt das jetzt eigentlich "der Kommi" oder "das Kommi"?? Ô.o *lol* Jetzt hab ich mich selber verwirrt^^)

    Ich denk dass ich die nächsten Tage wieder was posten kann/werde.

    Hdggdl <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 26.12.2006, 21:43


    Hey!!!
    *freu* Ist schön, dass es dir gefällt^^ Ich les mir das im nachhinein, wenn ich der die das Kommentar fertiggeschrieben hab, gar nicht mehr durch, also weiß ich nicht, in wie fern ich mich wiederhole^^ Du schreibst deine FF Teile immer am PC direkt, oder? Nicht vorher auf Papier?
    Ist ja voll witzig, dass du den "Streit" schon wieder vergessen hast*g* Und ich hab mir schon sonst was dabei gedacht^^

    Ich schau mal nach wie das mit dem Wort "Kommentar" ist^^
    Quelle: Duden *zwinker*

    Kom|men|tar, der; -s, -e [lat. (liber) commentarius = Notizbuch, Niederschrift, zu: commentari, →kommentieren]: 1. Zusatz[werk] ...

    Also der Kommentar xD Ich sag aber immer das^^ Aber jetzt gewöhn ich es mir um^^

    Uuuui, cool^^ Das sind dann ja super Aussichten, wenn es in den nächsten Tagen wieder was geben soll*freu*

    Naja, bis zum nächsten Teil^^
    *wink und ich ganz doll lieb hab*

    Sal xxx



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 30.12.2006, 21:20


    Hey.
    Ich hab hier dann mal noch nen Teil, den widme ich natürlich dir, sal. ;D
    Ich hab jetzt noch nen paar Teilchen auf Vorrat, aber mir gehen grad die Ideen aus und ich häng etwas fest... -.- Kreativ bin ich auch nicht gerade und was ich schreibe gefällt mir ganz und gar nicht. Ich hasse solche Phasen! >_<

    Na ja, hier erstmal der Teil:



    Die Party findet in der Wohnung von Bills Freundin statt… Ich hätte mir wahrlich einen schöneren Ort vorstellen können, aber okay.
    Am liebsten wäre ich gleich wieder abgehauen, als ich es rausgefunden habe, aber Tom hielt mich davon ab und nun sitze ich hier. Gegenüber von Bills Freundin Nora. Mit einem Glas voll von irgendeiner ekligen, alkoholhaltigen Flüssigkeit in der Hand.
    Bill treibt sich irgendwo anders herum und Tom unterhält sich mit Freunden an der Hausbar und ich bin damit schutzlos Nora ausgeliefert. Ganz, ganz toll…
    „Du bist also Julia“, beginnt sie und mustert mich mit ihren kalten, blauen Augen.
    „Ja. Und du bist Nora, stimmt’s?“, bemerke ich schwachsinnigerweise.
    Sie nickt und nippt an ihrem Glas. Während sie trinkt spreizt sich ihr kleiner Finger kunstvoll von den anderen Fingern ab. Es sieht bei ihr absolut künstlich aus.
    Ich weiß, dass es unfair ist, von vornherein eine Abneigung gegen sie zu haben, ohne sie zu kennen, aber ich kann nichts dafür. Sie ist mir einfach vollkommen unsympathisch.
    Wir halten ein bisschen Small Talk, um uns nicht die ganze Zeit anzuschweigen. Ihre Gesprächsthemen langweilen mich zu Tode, was ich ehrlich gesagt auch nicht zu verbergen versuche.
    Ihr denkt gerade: „Schlimmer kann die Party nicht werden“??
    Falsch gedacht! Sie kann… und wie sie das kann.
    Irgendwann gesellt sich Bill zu uns - besser gesagt: zu Nora. Er setzt sich auf die Armlehne neben sie und Nora nutzt die Chance, ihn zu sich runter zu ziehen und ihm ihre Zunge in den Hals zu stecken.
    Na super… Ich wende meinen Blick schnell ab und tue so, als hätte ich irgendetwas verdammt Interessantes entdeckt.
    Ich könnte wetten Nora hat das vollkommen mit Absicht gemacht. Sie wollte wohl „ihr Territorium markieren“…
    Blöde Schlampe. Aber absolut. Ich hasse sie!
    Ich stehe auf und entferne mich von Bill und Nora so schnell ich kann, ohne dass es zu sehr nach Flucht aussieht.
    Ich entdecke Tom, zur Abwechslung mal ohne tausend Weiber um ihn rum, und setze mich wortlos neben ihn.
    „Hey. Was ist los?“, fragt er mich nach einer Weile und legt mir seine Hand aufs Knie.
    Ich schüttle nur den Kopf, lehne mich nach hinten und sehe seufzend an die Decke.
    „Ok, ich versteh schon…“
    Er nimmt seine Hand von meinem Knie und lehnt sich ebenfalls nach hinten.
    „Jetzt mal ehrlich. Ist er das wirklich wert?“
    Überrascht drehe ich meinen Kopf zu ihm und sehe ihn an.
    „Was meinst du?“
    „Also bitte. Für wie dumm hältst du mich? Das merkt doch jeder Depp, was mit dir los ist“, sagt er und sieht mich belustigt an.
    „Ich weiß nicht, ob er es wirklich wert ist…“, beginne ich nach einer Weile leise. „Aber ich kann meine Gefühle doch nicht einfach abstellen. Ich bild mir diese Gefühle für ihn ja nicht nur ein. Schön wär’s…“
    „Soll ich dir was sagen? Er ist es nicht wert, glaub mir. Das ist niemand wert, dass du wegen ihm leidest. Du hast einen Besseren verdient. Jemanden, dem wirklich etwas an dir liegt.“
    Er sieht mich an und lächelt leicht. „Wenn du verstehst was ich meine.“
    Ich grinse und lehne meinen Kopf seufzend an seine Schulter.
    „Ach Tom…“
    Er legt mir seinen Arm um die Schulter und drückt mich an sich.
    „Weißt du was?“, beginnt er und sieht mich an. „Ich hab da einen Plan…“
    Interessiert sehe ich auf.
    „Und der wäre?“
    „Die Idee kam mir erst gerade eben, also erwarte keinen total ausgereiften und durchorganisierten Plan. Wir könnten Bill eifersüchtig machen und-“
    Ich unterbreche ihn. „Eifersüchtig? Auf wen oder was denn bitte?! Tom, er will mich nicht mehr. Hast du das noch nicht verstanden?“
    Doch er ignoriert meinen Einwand und fährt unbeirrt fort: „Irgendjemand wird so tun als wäre er dein Freund und ihr beide wärt ein total verliebtes Paar und überglücklich. Bill wird eifersüchtig und versucht, dich wieder zu erobern!“
    Ich verdrehe die Augen.
    „Tom? Dein Plan ist absolut unrealistisch. Das ist dir hoffentlich klar?“
    Er will gerade etwas erwidern, doch ich unterbreche ihn erneut.
    „Vor allem: Wer soll bitte meinen „Freund“ spielen, in den ich ja ach so verliebt bin?“
    Er grinst mich breit an. „Na dreimal darfst du raten…“
    „Du?!“
    „Wer denn sonst? Wer könnte dies besser übernehmen, als ich?“
    Ich schüttle den Kopf und tippe mir mit dem Finger an die Stirn.
    „Du spinnst. Vergiss deinen ‚tollen’ Plan mal lieber gleich wieder. Ich greif doch nicht zu solch billigen Mitteln, nur um Bill wiederzubekommen.“
    Er zuckt mit den Schultern und sieht zu Bill und Nora, die immer noch in einen innigen Kuss versunken sind.
    „Na dann musst du dich eben damit abfinden, dass du DAS DA“, er deutet mit dem Kopf in Bill und Noras Richtung, „mit Bill nie wieder tun darfst.“
    „Ich werd’s überleben!“, meine ich und stehe auf.
    „Wo willst du hin?“, fragt Tom und hält mich am Arm fest.
    „Weg.“
    „Wie weg? Nach hause oder was?“
    „Genau“, antworte ich und befreie meinen Arm aus seinem Griff.
    „Aber du kannst doch nicht jetzt schon gehen!“, ruft er mir hinterher.
    Ich spare mir eine Antwort und gehe zur Garderobe, um meine Jacke zu holen.
    „Julia?“
    Ich drehe mich um und sehe direkt in Bills absolut schöne braune Augen… Fuck.
    „Gehst du etwa schon?“, fragt er und zieht einen Schmollmund.
    Scheiße sieht das süß aus.
    „Ja…“, murmle ich.
    „Aber wieso? Gefällt’s dir nicht?“
    Ich weiche seinem Blick aus und zucke mit den Schultern.
    „Na ja… Ich kann dich ja nicht zwingen zu bleiben. Na dann mach’s gut“, meint er und drückt mich kurz an sich. Sehr kurz. Dennoch lang genug, um mein Herz sehr viel höher schlagen zu lassen…
    „Tom begleitet dich sicher noch zum Bahnhof. Ich kann nicht, wegen Nora, du verstehst schon…“
    „Nein, ist schon gut“, wehre ich mich sofort. Sonst labert Tom mich nur weiter mit seinem „tollen“ Plan zu. „Ich find den Weg schon alleine.“
    „Dann lass mich dir wenigstens ein Taxi zahlen!“
    Ich schüttle den Kopf und öffne die Haustür.
    „Nein, danke. Ich komm schon klar.“ Damit lasse ich ihn stehen und gehe hinaus in die kalte Nacht.
    Nachdem ich mich einige hundert Schritte vom Haus entfernt habe, bereue ich sofort, Bills Angebot mit dem Taxi nicht angenommen zu haben.
    Es ist stockdunkel und vor allem saukalt. Zitternd schlinge ich mir meine Jacke enger um den Körper und verschnellere meine Schritte.
    Man sollte es kaum glauben, aber nach ca. 20 Minuten erreiche ich das gut beheizte Bahnhofsgebäude, ganz ohne mich verlaufen zu haben.
    Meine Hände fühlen sich an wie Eiszapfen, von meinen Füßen gar nicht erst zu sprechen, aber was soll’s.
    Wie ich der Abfahrtstafel entnehmen kann, habe ich meinen Zug wohl knapp verpasst und der Nächste kommt erst in drei Stunden. Naa super!
    Ich suche mir ein freies Plätzchen auf einer Bank und werde Gott sei Dank schnell fündig.
    Erschöpft lasse ich mich darauf nieder und stelle fest, dass ich mein Handy auf der Party vergessen habe.
    Na ganz toll. Und was jetzt? Ich kann das doch nicht einfach hier lassen, ohne mein Handy bin ich aufgeschmissen!
    Seufzend stehe ich wieder auf und trete erneut in die eiskalte Nachtluft hinaus. Ich hoffe ich finde den Weg zurück zur Party. Bei meinem Orientierungssinn würde es mich nicht wundern, wenn ich komplett in die falsche Richtung laufen würde…

    +++~~~~~~~~~+++

    Mal so ne Frage am Rande..:
    Wollt ihr eigentlich lieber ein Happy oder ein Sad End?!



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    kleinemaus005 - 31.12.2006, 12:12


    huhuuu xD

    erstmaL zum teiL xD
    ich find den wieder ziemLich gut..

    naja aLso zu deiner frage..
    ich wiLL nen happY end..

    naja schneLL weiter..

    mFg yvi..
    Ld



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 05.01.2007, 21:27


    Hey!!!
    Waaaaaaaah! Du hast mir den neuen Teil gewidmet??? Das ist soooooooooooo lieb von dir! Ich freu mich voll :oD *knuddel*
    Und du hast noch neue Teile auf Lager? Ich liebe Ferien! xD Naja, aber so eine Schreibblockade kenne ich nur zu gut! Hab ich auch manchmal. Dann will man eigentlich was schreiben, kriegt aber absolut nichts Vernünftiges zu Stande oder man kann sich gar nicht erst dazu aufraffen, (weiter)zuschreiben…
    Bitte bitte nen Happy End! Wenigstens in meiner Scheinwelt muss doch alles halbwegs gut ausgehen- und wenn du dich doch zu nem Sad End entschließt, dann dichte ich mir eben selber das gute Ende zusammen :p xDDD Naja, mach, wie du willst, wie es dir selber besser gefällt. Ich bin Leser und ich pass mich an^^ Aber ehrlich gesagt will ich noch gar nicht an ein Ende denken… Aber irgendwann muss es ja kommen *g* Wie man so schön sagt „alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei“ – Und der zweite Teil der FF ist ja schon die Extrawurst xDDD Also ist es auch schon das 2. Ende. Und ich kenne nichts (zumindest fällt mir grad nichts ein), was 3 Enden haben könnte. Aber wenn dir doch noch was einfallen sollte, was dann auf einen 3. Teil schließen würde, wäre ich auch voll happy xDDD
    Naja egal… jetzt mal zur FF^^

    Die Party findet in der Wohnung von Bills Freundin statt
    --> Oh super! Ich bin gard in Gedanken dabei, nach Hause zu gehen xD Hab echt was anderes erwartet- wieder mal so ne berühmt- berüchtigte Wendung von dir!

    Mit einem Glas voll von irgendeiner ekligen, alkoholhaltigen Flüssigkeit in der Hand.
    --> Okay, ich ahne Schlimmes! Sie wird doch wohl nicht auf den Geschmack kommen!?!

    Bill treibt sich irgendwo anders herum
    --> Hey, das ist ja super! Da lässt man einfach mal seine Freundin blöd rumsitzen- von Julia ganz zu schweigen… Naja, immerhin ist die Party bei Nora, dann ist das für sie nicht ganz so schlimm. Aber die besten Manieren sind das nicht gard^^

    Während sie trinkt spreizt sich ihr kleiner Finger kunstvoll von den anderen Fingern ab. Es sieht bei ihr absolut künstlich aus.
    --> xD Das hab ich damals, als ich gard allein trinken konnte auch immer gemacht^^ Das hat meine Mum mal in so nen Buch reingeschrieben^^ Und bei kleinen Kindern sieht das wohl hoffentlich nicht so künstlich aus- sonst nenn mich nur noch Nora ;o) Aber was Bill sich da für eine ausgesucht hat…

    Sie ist mir einfach vollkommen unsympathisch.
    --> naja, ist ja auch kein Wunder… Jeder hätte nen Vorurteil oder so was in der Art. Aber vielleicht ist sie ja doch ganz nett *g* Immerhin gefällt sie ja Bill- da muss was extravagantes bei herauskommen, aber irgendwie doch ganz nett… Oder?

    Er setzt sich auf die Armlehne neben sie und Nora nutzt die Chance, ihn zu sich runter zu ziehen und ihm ihre Zunge in den Hals zu stecken.
    --> Boah, was ist das denn??? Er hätte sich doch denken können, dass Nora so was macht- Bill muss sie doch kennen! Er weiß doch ganz genau, dass Julia noch was von ihm will! Das muss er doch gemerkt haben. Und außerdem- es ist seine Ex! Ganz reinzufällig sind sie ja nur auseinander gekommen, weil er Julia betrogen hat. Also warum kann er sich dann bitte schön nicht so ein gaaanz kleines bisschen in sie hineinversetzten und da nicht so vor ihren Augen rumzuknutschen! Naja, okay, kann er ja nicht sooo viel dafür, aber trotzdem…

    Ich wende meinen Blick schnell ab und tue so, als hätte ich irgendetwas verdammt Interessantes entdeckt.
    --> Wow, was denn? Vielleicht nen Tom, der irgendwo nen anders Mädchen abknutscht? Nee, also echt!

    Ich könnte wetten Nora hat das vollkommen mit Absicht gemacht
    --> *nick* Seh ich auch so. Grad weil Julia so abweisend zu ihr ist… Und vielleicht weiß sie ja, dass Bill sie eingeladen hat. Da könnte Nora ja sonst was denken (was ja auch gaaaaaar nicht der Fall ist^^)

    „Jetzt mal ehrlich. Ist er das wirklich wert?“
    --> *loool* es ist sein Bruder! Wie kann er nur so was fragen?!? xDDD

    Du hast einen Besseren verdient. Jemanden, dem wirklich etwas an dir liegt.“ Er sieht mich an und lächelt leicht. „Wenn du verstehst was ich meine.“
    --> Okay… dann ist das mit dem Kuss doch was Ernsteres gewesen??? Schööön- wird ja immer komplizierter^^

    „Ich hab da einen Plan…“ Interessiert sehe ich auf.
    --> Interessiert?!? Hey, Julia es ist Tom, da kommt doch immer was total verrücktes bei raus *kopfschüttel* Dann muss sie ja schon ziemlich verzweifelt sein…

    „Die Idee kam mir erst gerade eben, also erwarte keinen total ausgereiften und durchorganisierten Plan.
    --> Na immerhin ist er ehrlich und warnt vor *g*

    „Irgendjemand wird so tun als wäre er dein Freund und ihr beide wärt ein total verliebtes Paar und überglücklich. Bill wird eifersüchtig und versucht, dich wieder zu erobern!“
    --> Das hört sich ja an, wie aus einem Kitschroman!!! Seit wann liest Tom denn Kitschromane??? *hilfeeee* xDD

    Ich greif doch nicht zu solch billigen Mitteln, nur um Bill wiederzubekommen.“
    --> Stimmt! Er ist es ja nicht wert *lol* Find ich aber gut von ihr, dass sies nicht macht, das würde sie nur noch mehr durcheinander bringen…

    „Na dann musst du dich eben damit abfinden, dass du DAS DA“, er deutet mit dem Kopf in Bill und Noras Richtung, „mit Bill nie wieder tun darfst.“
    --> „Das da“ xD *durch die Gegend kugelt* Der Kerl hats ja echt heute! Aber so ganz wichtig scheint ihm Julia nun auch wider nicht zu sein, sonst würde er sie ja nicht mit so was zum Rumknutschen bringen wollen!

    „Aber du kannst doch nicht jetzt schon gehen!“, ruft er mir hinterher.
    --> haha- der Vollchecker! Meint er etwa, Julia könnte jetzt noch ach so viel Spaß auf der Party haben???

    Scheiße sieht das süß aus.
    --> Och manno, sie tut mir voll leid :’o( Warum muss er denn auch ausgerechnet jetzt kommen???

    „Dann lass mich dir wenigstens ein Taxi zahlen!“
    --> Wow, was für ein Angebot! Sie wohnt ja dann doch nen bisschen weiter weg… Würde er das echt bei jedem machen? Oder tut er das nur, weil er sie eingeladen hat und es ihr nicht gefällt? Hm. Man könnte das immer so und so auslegen! Du bist mir so eine! Kaum ein Satz, den man nicht doppeldeutig sehen kann! *g* Bin schon total gespannt, wie es weiter geht und wie sich das alles zum Schluss (*heul*) auflösen wird (vorausgesetzt, ich werde das Ende irgendwann mal lesen* noch mal heul*)!

    Man sollte es kaum glauben, aber nach ca. 20 Minuten erreiche ich das gut beheizte Bahnhofsgebäude, ganz ohne mich verlaufen zu haben.
    --> Hiermit überreiche ich Julia den offiziellen Orden „Ich-finde-den-Weg-immerhin-zum-Bahnhof“! Einmal ist immer das erste Mal, wenn man sich nicht verläuft *lol*

    Erschöpft lasse ich mich darauf nieder und stelle fest, dass ich mein Handy auf der Party vergessen habe.
    --> Das erinnert mich voll an Aschenputtel/-brödel (wie man es auch immer nennt^^) So á la „A Cinderella Story“ der Film ist voll schööööön! :o)

    Ich hoffe ich finde den Weg zurück zur Party
    --> Sie geht zurück??? Sie geht echt zurück! Jetzt muss doch was passieren! Sonst würde Julia doch nicht zurückgehen! Ich bin schon voll hibbelig- der nächste Teil muss unbedingt bald kommen, damit ich ihn auch noch lesen kann *lol* Aaar! Ich halte das jetzt schon kaum aus xD

    Also bis zum nächsten Teil!
    *wink* =)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 06.01.2007, 17:54


    Hey!
    Vieeeeelen Dank für den genialen Kommi Süße =) <3
    Ok, dann werd ich mal gucken wegen dem Ende.. ;D
    Ich bin zurzeit leider nich in Schreiblaune, ich hoffe das kommt bald wieder.. :roll:



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 07.01.2007, 20:44


    oooooh *aufreg*

    Die soll den behindi Bill endlich vergessen, wenner so n idiot ist...

    udn die trauert dem hinterher. Udn der Tom...Ist einfach nur voll lieb. Komm, Julia, sieh´s ein:

    Tom und du... Ein Traumpaar...

    Lass Bill doch seine künstliche Tusse, dafür biste doch wirklich wohl zu gut



    Ach ja, Tanja: Super FF, les sie seit Anfang an, hatte nie die Zeit n Kommi abzugeben *duck*

    Und jetzt schnell weiter...

    (Vll. lieste ja meien FF Das Leben ist kein kinderspiel,. PG16)

    LG

    Handstand



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 10.01.2007, 01:28


    also mal wieder echt geil geschrieben!

    Mach bitte schnell weiter.

    *sternenraeuber*



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 11.01.2007, 07:57


    Ui, 4 Kommis =)) *freu wie schnitzel*
    Ihr seid genial! Dankeschön <3

    Wenn ich dran denke poste ich heute noch einen Teil.
    Jetzt muss ich erstmal los in die Schule :roll: :?



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 13.01.2007, 13:16


    w....was? Du hast uns vergessen? *heul* Du hast nicht drangedacht... *g* Naja, ist ja nicht so schlimm.
    Aber ähm... Vor der Schule am PC? Das hab ich bisher erst einmal gebracht... Und das war irgendwie so komisch*lol*
    naja, ich hoffe, es geht bald weiter :o)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.01.2007, 17:32


    Uuups :oops: .. Verzeiht mir! *niederwerf*
    Ich wollte an dem Tag den Teil wie versprochen reinstellen und genau zu dem Zeitpunkt ging i-wie das Forum nicht bei mir >__< *lol*
    Und dann als es wieder ging hatte ich es schon vergessen.. -.- Sorry. :roll:

    Dafür kommt jetzt hier der versprochene Teil.
    Er ist zwar nich grad supergeil, aber besser als nix oder? :)

    +++~~~~~~~~~+++

    Glücklicherweise finde ich auf Anhieb den richtigen Weg und stehe wenig später zögernd und durchgefroren vor Noras Haustür.
    Ich klingle und mir wird ein paar Minuten später von Nora geöffnet.
    „Oh, hi.“
    „Hab nur was vergessen, bin gleich wieder weg.“
    Sie nickt und lässt mich eintreten. Ich lasse meinen Blick durch das Zimmer schweifen und überlege, wo ich mein Handy liegen gelassen habe.
    Schließlich entdecke ich es in Bills Händen, der auf der Couch sitzt und scheinbar den Inhalt meines Handys inspiziert.
    Schlagartig fällt mir ein, was ich neulich für eine SMS von Verena bekommen habe und mir wird heiß und kalt zugleich. ##Sag Bill endlich, dass du ihn noch liebst! Du bist nur noch schlecht drauf, das kann sich ja kein Mensch mit ansehen. Ich bitte dich, tu’s. Verena##
    Oh.mein.Gott! Lieber Gott, bitte mach, dass er sie nicht gelesen hat…
    Ich sprinte auf ihn zu. „Was zur Hölle tust du da?!“, keife ich ihn an und entreiße ihm mein Handy.
    „Ich hab dein Handy entdeckt und gemerkt, dass du’s wohl vergessen hast“, sagt er gelassen und ich sehe ein sehr verdächtiges Blitzen in seinen Augen.
    „Ach und da hast du dir gedacht, du schaust mal eben durch was ich da so drauf habe, oder was?!“
    „Genau“, erwidert er und ein Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus. „Es war sehr interessant.“
    Boah! Am liebsten würde ich ihm eine reinhauen.
    „Du bist so ein Arsch, Bill. Mein Handy geht dich mal so rein gar nichts an, ok?!“
    „Reg dich doch nicht so auf, man. Tut mir Leid, ok?“
    Ich bin echt auf 180. Was erlaubt der sich eigentlich?? Wenn ich eines hasse, dann Leute, die ungefragt mein Handy anfassen und obendrein noch dessen Inhalt durchforsten.
    Ob er die SMS gelesen hat…? Seinem Gesichtsausdruck nach würde ich sagen JA.
    Scheiße… So was kann auch nur mir passieren.
    „Ich geh jetzt.“
    Schnell verlasse ich die Wohnung und dieses Mal finde ich es eher erleichternd, als unangenehm, in die kalte Nachtluft hinauszutreten, da sich mein Gesicht anfühlt, als würde es glühen.
    Doch sehr weit komme ich nicht. Schon nach wenigen Sekunden höre ich, wie jemand nach mir ruft und aus dem Haus gerannt kommt.
    Ich drehe mich widerwillig um und sehe Bill auf mich zulaufen.
    „Ich begleite dich zum Bahnhof“, sagt er und wir gehen eine Weile wortlos nebeneinander her.
    „Wie geht’s dir?“, durchbricht er irgendwann die Stille und ich ziehe fragend eine Augenbraue hoch.
    „Wie soll es mir schon gehen?“, kontere ich nicht gerade gutgelaunt.
    „Na ja… Keine Ahnung…“ Er vergräbt seine Hände in den Hosentaschen und verlangsamt seine Schritte. Irgendwann bleibt er stehen und ich tue es ihm gleich.
    „Was ist?“, frage ich und sehe ihn an.
    „Ehm…, die SMS“, beginnt er langsam und sieht mir in die Augen. „…Stimmt das etwa?“
    Ich seufze und schließe meine Augen für einen Moment. Was will er denn jetzt von mir hören??
    Würde ein ‚Ja’ denn irgendetwas an der Situation ändern?! Ich glaube kaum…
    „Ist das denn wichtig?“, frage ich ohne ihn anzusehen und gehe langsam weiter.
    Er zögert einen Augenblick, packt dann meine Hand und zieht mich zu sich.
    „Sei ehrlich, bitte. Liebst du mich echt noch?“
    Ich sehe ihn an und verliere mich fatalerweise ein weiteres Mal in seinen Augen.
    „Ist das wichtig?“, wiederhole ich meine Frage etwas leiser.
    Kommt mir das nur so vor, oder kommt sein Mund meinem gerade immer näher?!
    „Tu’s nicht…“, flüstere ich wenig überzeugend und sehne mir im selben Augenblick nichts mehr herbei als ganz genau das.
    Leider – oder vielleicht sogar zum Glück… - bleibt dieser Moment jedoch aus.
    „Du hast Recht…“, murmelt Bill und bringt wieder etwas Sicherheitsabstand zwischen uns. „Das lassen wir besser…“
    Was war denn das jetzt bitte? Oh man…
    Ich bin einerseits mehr als erleichtert, aber andererseits auch ziemlich enttäuscht, als Bill mich ein paar Minuten später am Bahnhof verabschiedet – ohne Körperkontakt wohlgemerkt.
    Er hat Glück, dass er mich nicht zum Abschied umarmt hat, sonst wäre ich ziemlich sicher über ihn hergefallen…
    Völlig fertig mit den Nerven setze ich mich auf eine Bank und sehe ein weiteres Mal auf die Abfahrtstafel. Noch 2 Stunden bis der nächste Zug kommt…
    Wieso ist mein Leben eigentlich so kompliziert? Das ist doch total unfair, oder nicht?!
    Es heißt doch: ‚Glück im Spiel, Pech in der Liebe’
    Wenn dies so wäre, müsste ich ja ein 1A Spieler sein… Warum verliere ich dann so gut wie immer bei Spielen? Irgendwas kann hier nicht stimmen.
    Ein lautes Klingeln reißt mich aus meinen verwirrenden Gedanken und ich registriere erst ziemlich spät, dass es mein Handy ist, welches diesen Ton verursacht.
    „Ja?“
    „Hi, ich bin’s, Verena“, meldet sich die Stimme meiner Freundin am anderen Ende der Leitung.
    „Oh, hi. Wie geht’s dir?“
    „Sag mir lieber wie es dir geht. Und wo bist du überhaupt? Und vor allem: Weiß er es?!“ Ihre Stimme überschlägt sich mehrmals, so schnell redet sie.
    „Hey, chill mal. Jetzt das ganze bitte noch mal langsam von vorn.“
    Ich kann förmlich hören, wie sie die Augen verdreht und grinst.
    „Aaalsoo…“, beginnt sie betont langsam. „Wo bist du?“
    „Am Bahnhof. Ich warte auf den Zug.“
    „Weiß Bill es?!“, fragt sie und ihre Stimme fängt leicht an zu kieksen.
    „Dass ich am Bahnhof bin? Ich denke schon, immerhin hat er mich hergebracht“, antworte ich grinsend. Ich weiß natürlich nur zu genau, worauf sie hinaus will.
    „Ach Juliaaaa~“, quengelt sie. „Du weißt ganz genau, was ich meine.“
    „Nein, was denn?“, frage ich unschuldig.
    „Hör auf! Jetzt sag schooon.“
    „Ja, ist ja schon gut.“
    „Jetzt SPRICH oder ich komm zu dir und hau dich!“, droht sie.
    „Na das will ich nicht riskieren…“, sage ich grinsend. „Er kann sich’s wohl denken…“
    Ein undefinierbarer Laut dringt aus Verenas Kehle. Eine Art Quietschen.
    „Erzähl mir ALLES!“
    Ich muss lachen, werde aber gleich darauf wieder ernst.
    „Es gibt nichts zu erzählen.“
    „Willst du mich verarschen?!“, ruft sie in den Hörer.
    „Nein, zur Abwechslung mal nicht…“, erwidere ich und seufze.
    „Oh man… Du musst mir das morgen noch genauer erzählen, okay? Ich muss auflegen. Bis dann, ciao!“
    „Ciao.“
    Ich lege auf und werfe einen weiteren Blick auf die Uhr. Fast geschafft. Langsam mache ich mich auf den Weg zum Gleis.
    Keiner kann sich vorstellen, wie sehr ich mich gerade nach meinem Bett sehne…

    ~~~~++++++++++++++++~~~~



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 13.01.2007, 19:16


    Hey!
    Zum ersten: Klar, ich verzeih dir!
    Und 2. :Nein, es ist nicht schlimm, dass es kein supergeiler Teil ist. Vielen Dank für den superhammermega Teil! Boah, ich bin immer noch voll fertig. Ich glaub, wenn ich sterbe, dann liegt das an den Herzrhythmusstörungen, die deine FF bei mir ausgelöst hat! Das ist so schlimm. Jedes mal das gleiche! Als ob man die Person selber ist. Das macht einen echt fertig(wie ich ja bereits geschrieben habe)!

    Schließlich entdecke ich es in Bills Händen, der auf der Couch sitzt und scheinbar den Inhalt meines Handys inspiziert.
    --> Das auch ausgerechnet er das finden muss! Naja, vielleicht ist das wohl am wahrscheinlichsten, weil Julia ja die ganze Zeit da bei Nora war und Bill dann auch dahin gekommen ist…

    ##Sag Bill endlich, dass du ihn noch liebst! Du bist nur noch schlecht drauf, das kann sich ja kein Mensch mit ansehen. Ich bitte dich, tu’s. Verena##
    --> *heul* das passt jetzt so… Und der Kerl liest das auch noch! Und jetzt, ich meine, das ist… ah! Ich bin grad voll durcheinander! Jetzt weiß er es! Und naja, er hätte sich das vorher schon denken müssen. Und jetzt hat er schwarz auf weiß (naja weiß ja nicht, wie Julias Handy eingestellt ist *g*) Aber wie geht es denn jetzt weiter?!? Die Arme hat doch erst monatelang gelitten und diese SMS macht es doch nicht alles einfacher. Im Gegenteil!

    „Genau“, erwidert er und ein Grinsen breitet sich auf seinem Gesicht aus. „Es war sehr interessant.“
    --> Hallo-oh! Er weiß ja, was in der SMS stand und dann ist er noch so „cool“? Und später spricht er sie ja noch drauf an. Das… das geht doch nicht! Und so eine Anspielung- pah, er war in letzter Zeit zu oft mit Tom zusammen…

    „Du bist so ein Arsch, Bill. Mein Handy geht dich mal so rein gar nichts an, ok?!“
    --> Ich glaub in dieser Situation wäre ich auch voll sauer. So der erste Schock… Kann Julia voll verstehen, auch weil sie es noch nicht 100%ig weiß, dass er es weiß (hach, kompliziert). Aber hätte sie es da schon gewusst, hätte sie bestimmt ganz anders reagiert…

    Seinem Gesichtsausdruck nach würde ich sagen JA.
    --> Damit bringst du einen wieder auf die falsche Fährte. Jetzt rechnet man damit, dass er es nicht gelesen hat, weil man denkt, das wäre zu offensichtlich! Du spielst total mit dem Leser *lol* Mit dir allein in einem Irrgarten würd ich echt nicht gern sein xDDD (Das ist jetzt absolut nichts Negatives!). Irgendwie hast du Talent! Schreib ein Buch, schicks an Verlage und wenn daraus kein Bestseller wird bekommst du 10€ von mir! xD Was für ein Risiko^^ Naja, ich weiß ja nicht, was für komische Leute die da als Lektoren haben. Aber wenns nen normaler Mensch wäre, dann würde er dir nen super Vertrag machen! Ich kauf mir das auf jeden Fall^^ Musst nur Bescheid sagen, wann du eins veröffentlicht hast^^

    Er zögert einen Augenblick, packt dann meine Hand und zieht mich zu sich.
    --> Ähm… warum macht er das? Und dann später küsst er sie doch nicht! Aber er kann das ja nicht einfach so machen, irgendwas fühlt er ja doch wohl auch noch für sie, sonst würde er das ja nicht machen.

    Ich sehe ihn an und verliere mich fatalerweise ein weiteres Mal in seinen Augen.
    --> Hätte der Kerl andere Augen, dann hätte Julia gar keine Probleme… Aber das ist echt heftig. Bei dem echten Bill (*lol*) ist das ja auch so. Ich glaub, dem kann man schlecht böse sein…

    Leider – oder vielleicht sogar zum Glück… - bleibt dieser Moment jedoch aus.
    --> Ich kann mich nur wiederholen: die Arme!!! Das muss voll schlimm sein, wenn man nen Engelchen und nen Teufelchen auf der Schulter sitzen hat!

    Was war denn das jetzt bitte? Oh man…
    --> Einfach nur *nick* Das triffts

    -----> Aber die Situation, wo die beiden zum Bahnhof gehen hast du sooo schön geschrieben. Ich hätte jetzt fast gesagt, es ist romantisch, aber irgendwie trifft das auch überhaupt nicht zu…

    „Weiß Bill es?!“, fragt sie und ihre Stimme fängt leicht an zu kieksen.
    --> Na super! Genau im richtigen Moment angerufen! Ich hätte da ja kein Wort drüber reden können und vor allem nicht, dass Julia dann grinsend antwortet. Aber naja, so richtig hat sie ja auch nicht darüber geredet.


    Puh… und wieder ein Teil, der mich total aufgewühlt hat… Du bist mir so eine *g* Ein ruhiger Abend am Wochenende und dann les ich deine FF und… pfutsch ist die Ruhe *lol*
    Okay, dann bis bald!
    Liebe Grüße,
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.01.2007, 19:26


    Waaah saaaal^^ Du machst mich glücklich. =DD
    Riesen Dank für diesen total süßen Kommi =]
    Ich liebe dich dafür! :-D
    *rumspring* Danke danke danke <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 13.01.2007, 23:54


    hey..
    Mal wieder echt cool geschrieben. bitte diesma schneller ins forum setzen.
    *STERNENRAEUBER*



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 18.01.2007, 14:45


    Hey. Ich wollt mich nochmal entschuldigen, dass ich zurzeit immer so eeeewig brauche, um nen neuen Teil reinzustellen..
    Es ist leider so, dass ich im Moment überhaupt keine Kreativität fürs FF schreiben habe und auch schulisch bedingt überhaupt keine Zeit habe.. =/
    Das tut mir sehr Leid, aber ich kann's leider leider auch nicht ändern.. :( :?
    Ich werd mich aber dennoch bemühen, dass es nicht soo lange dauert, okay?
    Seid mir bitte nicht böse.. :(
    Hab euch lieb (und ich hoffe ihr mich auch noch, trotz der ewigen Warterei ^^")



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 18.01.2007, 16:39


    hey ist doch kein problem. ich kenne das, habe schon so viele ff´s geschrieben die nachher 17 seiten lang waren und dann hatte ich kein bock mehr weiter zu schreiben,weil ich mir dachte die ist eh scheiße. :(
    *HAB EUCH LIEB* *STERNENRAEUBER*



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 18.01.2007, 16:41


    Jap..

    Tanja lass dir Zeit hauptsache irgendwann kommt n euer teil :P

    HEL



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 01.03.2007, 21:14


    Tanja *such*
    *rum lauf*
    Wo biiiist du-hu???
    *guck*
    keine Tanja da :( oh... schon seit 47 Tagen nichts mehr Fanfiction mäßiges da gewesen! Am 50. Tag wein ich :'o(


    18.01.07, 15:51
    hihi, nicht, dass das unter Spam fällt oder so, aber ich stimm den anderen zu *g* Lass dir Zeit,so lang nochirgendwann ein neuer Teil auf uns wartet, ist das schon okay :oD und viel Glück mit der Schule!

    ---> Lass dir Zeit, aber schreib mal, dass du noch lebst- weinen tu ich trotzdem ;oP



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 02.03.2007, 15:43


    Hey ihr.
    Boah tut mir echt leid dass es soo ewig dauert. =/
    Ich setz mich jetzt mal ran und guck, ob ich was zustande bringe.. Ich will aber mal nicht zuviel versprechen. kA ob ich heute was gescheites schreiben kann. ^^ Heute is eh nich mein Tag..

    Und ja: Ich leb noch ;D



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 20.04.2007, 13:49


    OMG, ich hab ja ewig nich geschrieben.. =((
    Das tut mir so unendlich Leid ey!
    Aber mir ist Mitte März (ungefähr) was schlimmes passiert.. Bzw. meinem PC. -.- Ich musste den PC formatieren und dabei ist mein komplettes Zeug draufgegangen... Unter anderem natürlich auch meine FF... *heul* Das war so schrecklich und ich trauere auch jetzt noch total um mein ganzes persönliches Zeug, aber was soll man machen? Jetzt ist es eben weg... =((
    Zum Glück hat eine Freundin von mir die Teile, die ich bereits gepostet hatte, in ner Datei gespeichert und das erleichtert mir den Wiedereinstieg natürlich enorm! Allerdings hatte ich einige Teile weitergeschrieben und die sind natürlich auch weg jetzt... *seufz*
    Naaa ja. Auf jeden Fall setz ich mich jetzt sobald wie möglich mal wieder etwas intensiver da ran und versuche, die verlorengegangenen Teile wieder neu zu schreiben.
    Ich lass wieder von mir hören! Und ich hoffe, ihr hasst mich dafür nicht, dass ich euch sooo lange warten lasse.. :( Tut mir wie gesagt echt Leid!

    Tanja <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 22.04.2007, 13:04


    Hey!
    Also nee, hassen?! Das geht doch voll nicht! Ist doch klar, dass das total demotivierent ist, wenn man alles verloren hat und noch mal von vorne beginnen muss. Aber besonders ärgerlich ist es wohl eher mit den deinen privaten Dateien (okay, die FF gehört ja auch dir) aber ich meine so Erinnerungen oder wichitge Dinge... Naja, ich hoffe, dass passiert nicht noch mal und natürlich hoffe ich auch, dass es hier trotzdem bald weiter geht =)
    Hab dich lieb!
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 03.05.2007, 16:07


    Soooo ihr Lieben...
    Ich weiß, ihr musstet laaaange - seeehr lange darauf warten und erwartet aufgrund der langen Wartezeit einen grandiosen neuen Teil. Aber ich glaub den kann ich euch nicht bieten. ^^" Ich hab zwar einen neuen Teil (hooray ;) ), aber grandios ist er garantiert nicht..
    Find ihn nicht sehr gut gelungen und das tut mir auch leid, aber ich denke mal besser als nichts ist er allemal, oder? :roll: :wink:
    Vielleicht solltet ihr die letzten paar Teile zur Auffrischung nochmal lesen. Is ja schließlich ne ganze Weile her seit dem letzten Teil.
    Na denn mal los..

    ++++++

    Als ich am nächsten Morgen aufwache brummt mir der Kopf. Ich habe in der letzten Nacht kein Auge zugetan. Nicht einmal 5 Minuten habe ich geschlafen.
    Wie denn auch, wenn jedes Mal, wenn man die Augen schließt, Bills Gesicht vor einem auftaucht?
    Wäre ich doch bloß nicht zu dieser blöden Party gegangen… Hätte ich doch bloß nie in Erwägung gezogen, in einem Hotel eine Ausbildung zu machen. Wäre ich doch damals nie mit meiner Schwester auf dieses dämliche Tokio Hotel Konzert gegangen! Dann wäre mir das alles erspart geblieben…
    Seufzend erhebe ich mich langsam aus meinem schönen warmen Bett und reibe mir die Augen.
    So froh war ich noch nie, dass es Sonntag ist. Wenn ich in diesem Zustand zur Arbeit gehen müsste – ich glaube, ich würde mich erschießen.

    Beim Frühstück spüre ich Lisas Blick auf mir. Ich könnte wetten, wenn unsere Mutter nicht mit am Frühstückstisch sitzen würde, würde sie mich sofort über den gestrigen Abend ausfragen.
    So dankbar wie in diesem Moment war ich meiner Mutter wohl selten für ihre Anwesenheit.
    Ich habe nicht wirklich Hunger und zwinge mir mit Mühe und Not eine halbe Scheibe Brot hinein, damit meine Mutter zufrieden ist.
    „Wie siehst du eigentlich aus?“, fängt meine Mutter auf einmal an, als ich gerade zurück in mein Zimmer gehen will.
    „Danke für das Kompliment“, gebe ich mürrisch zurück.
    „Hast du überhaupt geschlafen? Du siehst aus, als hättest du drei Nächte durchgefeiert. Ist was passiert?“
    „Nein, alles in Ordnung“, antworte ich knapp und gehe in mein Zimmer. Dass das eine glatte Lüge war muss ich ja wohl nicht extra erwähnen.
    Ich bin gerade fünf Minuten in meinem Zimmer und habe es mir vor dem Computer gemütlich gemacht, da klopft es auch schon an der Tür und ohne ein „Herein“ abzuwarten platzt meine kleine Schwester Lisa herein.
    Sie nimmt unaufgefordert Platz auf meinem kleinen, blauen Sofa und mustert mich von der Seite.
    Wie ich das hasse!
    „Was willst du?“, zische ich sie nach einer Weile an.
    „Das kannst du dir doch denken, oder?“
    Ich verdrehe genervt die Augen.
    „Lass mich damit bitte in Ruhe. Ich will nicht darüber reden, okay?“
    Doch sie wäre nicht Lisa, wenn sie so schnell locker lassen würde.
    „Was ist passiert?“, will sie wissen und sieht mich neugierig an.
    „Nichts.“
    „Wie nichts?“
    „Na, NICHTS eben!“, sage ich laut und deutlich.
    „Hat Bill mit dir geredet?“
    „Ja, aber nur kurz… Wieso interessiert dich das überhaupt?“
    „Na ja… Keine Ahnung“, druckst sie herum. „Nur so.“
    „Aha… Ist ja auch egal“, sage ich und wende mich wieder meinem Computer zu.
    Ich öffne mein E-Mailprogramm und stelle etwas erstaunt fest, dass ich schon wieder 15 neue E-Mails habe. Und das innerhalb eines Tages.
    Das meiste davon ist wie immer Werbung, doch eine ist von Tom.
    >>Hey,
    Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich dir das schreiben soll, oder nicht. Wie du siehst, hab ich mich dazu entschlossen, es zu tun. Es geht um Bill… Na ja, wie soll ich sagen? Also ich weiß ja, dass du noch immer was von ihm willst und ihn wohl auch noch liebst. Jedenfalls kann ich dir ziemlich sicher bestätigen, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Auch wenn das gestern bei der Party vielleicht nicht so rüberkam. Es ist aber so. Ich denke er weiß einfach nicht, wie er es dir sagen soll. Er will nicht wieder durch irgendeine unüberlegte Handlung alles kaputt machen.
    Ich kann dir nur einen Tipp geben: Schaffe klare Verhältnisse und sag ihm ganz klar, wie es um deine Gefühle steht. Ich hab auch schon ein Treffen arrangiert. Wir liefern Bill so gegen halb 5 bei dir ab. Falls das irgendwie nicht gehen sollte, ruf kurz an.
    LG, Tom<<

    Im ersten Moment realisiere ich gar nicht, was ich da eben gelesen habe. Ich lese die Email ein zweites Mal und gleich danach noch ein drittes und viertes Mal.
    Ich glaube ich bin im falschen Film gelandet. Bill soll mich noch lieben? Dass ich nicht lache!
    Erst am Abend zuvor hat er doch noch direkt vor meinen Augen mit Nora rumgemacht. Okay, der Kuss ging eindeutig von ihr aus, aber es sah auch nicht gerade so aus, als wäre Bill abgeneigt gewesen…
    Irgendwie kann ich mir echt nicht vorstellen, dass er noch was von mir will. Das hätte ich doch merken müssen, oder nicht? Aber andererseits versteh ich auch nicht, wieso Tom so was behaupten sollte, wenn es nicht stimmt. Oh man. Ein verwirrender Gedanke jagt den nächsten und ich fahre gedankenverloren den PC herunter und lege mich auf mein Bett.
    Ich schließe kurz die Augen und merke deutlich, dass ich letzte Nacht nicht geschlafen habe.
    Es dauert nicht lange, da falle ich trotz meinen wirren Gedanken in einen tiefen, längst überfälligen Schlaf.
    ...

    Als ich irgendwann langsam wieder aufwache, spüre ich, dass ich nicht mehr alleine im Zimmer bin.
    Ich sehe nach rechts und bekomme den Schock meines Lebens. Bill sitzt neben mir auf der Bettkante und beobachtet mich grinsend.
    „Wie kommst DU denn hier rein?!“, rufe ich erschrocken und setze mich auf.
    „Durch die Tür“, antwortet er immer noch grinsend. „Deine Mutter hat mich reingelassen.“
    Oh mein Gott, natürlich.. Toms E-Mail. Die hatte ich schon wieder total vergessen.
    „Bist du schon lange da?“
    Er sieht auf die Uhr. „Na ja. Knappe zehn Minuten vielleicht.“
    „Was?? Wieso hast du mich denn nicht geweckt?“, frage ich ihn erstaunt.
    „Ich wollte ja, aber ich hab’s nicht übers Herz gebracht. Du sahst so friedlich aus“, meint er lächelnd und fängt dann auf einmal ohne Vorwarnung an, mich zu kitzeln.
    „Hey, aah, lass das!“, bringe ich unter lautem Lachen gerade noch so hervor und schlage seine Hände weg.
    Nach einer halben Ewigkeit lässt er endlich von mir ab. Nach Luft schnappend liege ich auf meinem Bett, alle Viere von mir gestreckt und mit Bill über mir. Nicht dass ihr jetzt was Falsches denkt. Er liegt nicht auf mir, er hat sich lediglich über mich gebeugt und hält meine Arme fest, damit ich mich nicht wehren kann. Dabei fallen mir seine langen, schwarzen Haare ins Gesicht und kitzeln mich.
    Oh man, dieser Typ sieht einfach so unverschämt gut aus…
    Ganz in meinen schwärmerischen Gedanken versunken merke ich erst relativ spät, dass sein Gesicht meinem immer näher kommt. Ich spüre seinen warmen, beruhigenden Atem auf der Haut und ein wohliger Schauer durchfährt meinen Körper. Wie gern würde ich jetzt seine weichen, wohlgeformten Lippen auf meinen spüren… Kaum habe ich den Gedanken zuende gedacht, hat er auch schon sanft seine Lippen auf meine gedrückt und bittet mit seiner Zunge um Einlass, den ich ihm ohne auch nur eine Millisekunde zu zögern gewähre.
    Oh. Mein. Gott… Wie lange ist es her, seit wir uns das letzte Mal so geküsst haben? Ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall zu lange. Viel zu lange…
    Ich genieße den Kuss in vollen Zügen. Leider bricht Bill ihn viel zu früh schon wieder ab.
    Ich will mich gerade beschweren, da spüre ich seine Lippen auch schon wieder auf meinen. Ich lege meine Arme um ihn und drücke ihn fest.
    „Du erdrückst mich“, stöhnt er grinsend in den Kuss und wir fangen beide plötzlich an zu lachen.
    „Tut mir Leid, ich wollte nur wissen, ob das ein Traum ist.“
    „Also ich kenne das so, dass man sich von jemandem kneifen lässt“, sagt er grinsend und kneift mich in den Arm.
    „Aua!“, rufe ich entsetzt und schlage ihm auf den Arm.
    Das lässt Bill natürlich nicht auf sich sitzen und im nächsten Augenblick habe ich auch schon mein Kopfkissen im Gesicht. Es dauert nicht lange und es artet in eine große Kissenschlacht aus.
    Wahrscheinlich von dem unüberhörbaren Lärm angezogen steht ein paar Minuten später plötzlich meine Mutter in der Tür.
    Der Augenblick ist allerdings sehr ungünstig, da ich mit dem Rücken auf dem Boden liege und Bill auf mir sitzt und mir ein Kissen ins Gesicht drückt.
    Ich will nicht wissen, was meine Mutter bei diesem Anblick gerade denkt…
    „Oh…“ Sie sieht uns etwas überrascht an. „Tut mir Leid, euch bei euren… Sexspielchen stören zu müssen-“
    „Mom!“, fahre ich ihr entsetzt ins Wort. „Das sind keine Sexspielchen!“
    „Ja ja, ist ja auch egal. Ich bin eigentlich nur hier, um euch mitzuteilen, dass Tom unten im Wohnzimmer sitzt und auf Bill wartet.“
    „Oh… okay“, sagt Bill und erhebt sich langsam von mir, worauf ich erstmal erleichtert meine Beine ausschüttle.
    „Wenn man dich so sieht würde man nie denken, dass du so schwer bist“, bemerke ich grinsend und fange mir damit erneut ein Kissen im Gesicht ein.
    Als meine Mutter wieder aus dem Zimmer verschwunden ist kommt Bill auf mich zu und nimmt mich in den Arm.
    „Schade, dass wir jetzt gar nicht richtig miteinander reden konnten…“
    „Ein Kuss sagt doch sowieso mehr als tausend Worte, oder nicht?“, erwidere ich lächelnd und küsse seine weichen Lippen.
    „Ich weiß, der Augenblick ist etwas schlecht gewählt, weil ich unter Zeitdruck stehe und Tom schon auf mich wartet, aber ich wollte dir das dringend noch sagen…“, beginnt er und sieht mich mit seinen tollen, braunen Augen an. „Ich liebe dich, Julia. Und ich habe dich immer geliebt.“
    Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Bin total neben der Spur. Lächle ihn sekundenlang nur total verklärt an. Tom hatte mir das ja bereits in der E-Mail verklickert, aber es aus Bills Mund zu hören ist eben etwas ganz anderes und viel, viel schöner.
    „I-ich…“, beginne ich stotternd, fange mich jedoch schnell wieder. „Ich liebe dich auch, Bill. Ich habe nie damit aufgehört.“
    Erneut versinken wir in einen langen Kuss. Es ist alles wie in einem schnulzigen Liebesfilm. Nur, dass es Gott sei Dank kein Film ist…
    Nach einer halben Ewigkeit lösen wir uns voneinander und grinsen uns glücklich an, wie zwei frisch verliebte 13-Jährige.
    „Was ist mit Nora?“, frage ich plötzlich und zerstöre damit leider ein bisschen den ‚magischen’ Moment zwischen uns.
    „Das regle ich schon, mach dir da mal keine Gedanken. Das Wichtigste ist jetzt erstmal, dass zwischen uns wieder alles okay ist.“
    Ich nicke lächelnd und drücke ihn fest an mich.
    „Du kannst dir nicht vorstellen, wie glücklich ich bin“, seufze ich und schließe die Augen.
    Das kommt mir alles so surreal vor. Wie in einem schönen Traum. Und im nächsten Moment wacht man auf und muss traurig feststellen, dass alles nur ein Traum war. Doch zu meinem Glück bleibt dieser Moment aus.
    „So… Sieht so aus als müsste ich dann mal gehen. Man sollte Tom nie zu lange warten lassen, sonst wird er sehr ungemütlich.“
    Ich gehe mit Bill – Hand in Hand - runter ins Wohnzimmer, wo Tom mit verschränkten Armen auf dem Sofa sitzt und mit einem ziemlich nachdenklichen Gesichtsausdruck aus dem Fenster sieht.
    „Ich bin soweit“, sagt Bill und reißt Tom damit aus seinen Gedanken.
    Sein Blick bleibt kurz an unseren Händen hängen, ehe er wortlos aufsteht und nickt.
    „Bis bald Süße“, flüstert mir Bill zu und drückt mir einen letzten, sanften Kuss auf die Lippen.
    „Bis bald“, erwidere ich und drücke ihn kurz, ehe er mit Tom zusammen die Wohnung verlässt.
    „Tom? Willst du dich nicht mal bei mir verabschieden?“, rufe ich ihm hinterher.
    Er dreht sich kurz um, winkt und ruft: „Ciao“
    Das war’s. Nicht einmal eine kleine Umarmung wie sonst immer. Er ist total abweisend zu mir und ich verstehe nicht, warum. Na ja. Vielleicht hat er einfach einen schlechten Tag.
    Ich beschließe mir nicht weiter den Kopf darüber zu zerbrechen und gehe – nein, schwebe wie auf Wolken zurück in mein Zimmer.

    +++

    Sooo. Das wars dann erstmal wieder. Mehr hab ich momentan noch nicht.
    Aber ich bemüh mich, dass es diesmal schnell wieder weitergeht ;)
    Ich hoffe ihr seid nicht ganz so enttäuscht vom neuen Teil wie ich es bin. -.-
    Na ja, ich hoff mal, dass ich mit der ewigen Warterei nicht sowieso meine ganzen Leser verloren hab.. :(

    Hab euch lieb <3
    Tanja



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 03.05.2007, 23:33


    Oh mein Gott, oh mein Gott! Das ist soooo geil! Ich weiß zwar nicht, was du unter dem Begriff grandios verstehst, aber das ist echt nen richtig richtig hammer Teil! Ich freu mich garad soooooooooo was von, dass es endlich wieder weiter geht, das glaubst du gar nicht!!!! Ich hab sogar vergessen, dich zu begrüßen! *lol* Also, ~hey~ noch mal xD
    Eigentlich gings mir heute nicht so sonderlich, bin sogar heute zu Hause geblieben, aber irgendwas setzt alles daran, dass ich mega gute Laune hab- und mein Verdacht fällt dabei so nen bisschen auf dich xDDD Ich freu mich grad so super duper *lol*
    Ich weiß, normalerweise sehen meine Kommentare immer nen bisschen anders aus, so mit Zitaten und so- aber es ist dann doch schon spät (wegen dem Comet- geil! Sie haben 2+ SuperCometen gewonnen- das gibts nicht) und dann schreibst du hier auch noch weiter!!! Ich glaub, ich kann heute gar nicht mehr schlafen xDDD Und dabei sollte ich das doch, weil ich übermorgen auf das Konzert nach Hannover gehe*freu* Morgen hol ich dann ne Freundin ab, die noch bis Sonntag bleibt, also komm ich dann solange nicht mehr on, aber ich hoffe, dass macht nichts. Vielleicht schreib ich dir auch noch mal nen längeres Kommentar, mal gucken, aber erst mal freu ich mich noch weiß nicht wie über diesen Teil! Und ~Juhu~ *jubel* Sonst-was, SIE IST WIEDER MIT BILL ZUSAMMEN!!! Das ist sooooo geil! Nur der arme Tom tut mir leid, aaaah, ich LIEBE deine Fanfiction so!!! Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich schon auif den neuen Teil freue!!! Sorry, hab jetzt bestimmt 20 mal das Gleiche geschrieben, aber bin grad echt voll happy! Tanja4ever xDDD
    Hab dich ganz doll lieb!
    Sal



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 04.05.2007, 10:23


    Oooh meeiiiiin Gott... Sal, du machst mich glücklich! *herzaugen bekommen*
    *dich abknutsch und durchknuddel bis du fast keine Luft mehr bekommst* <33
    DANKE für diese hammerslieben Worte und einfach für alles! =] Du bist so toll. ^^ *rumhüpf*
    Es freut mich sooo sehr, dass du dich über den neuen Teil so freust und dass er dir sogar gefällt! :)

    Ich wünsch dir jetzt erstmal gaaaanz viel Spaß auf dem Konzi in Hannover! Aber den hast du sicherlich. :wink:

    Aber eines stimmt an deinem Kommi nicht, und zwar das da --> "Tanja4ever"
    Das sollte >>Sal4ever<< heißen und nicht anders!! xD

    Isch liebö dich Salii <3 :wink:
    Tanja
    PS: Und ich beeil mich mit dem neuen Teil, so dass du wenn du dann wieder zurück bist was zu lesen hast. ^^



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 08.05.2007, 16:50


    Taaaaaanja :) Du bist zurück *Nicht mehr einkrieg*

    Diesmal musste dich aber ranhaltn mitm Teil Schreiben :)

    Wir habn nachhol Bedarf :P



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 08.05.2007, 19:00


    :-D Juhuuu, hab also doch außer Sal noch einen anderen Leser *freu* ^^

    Und da ich dir zustimme, kommt hier auch schon ein neuer Teil.. :wink:

    ~~~~++

    Den ganzen restlichen Tag steige ich auch nicht wieder von dieser Wolke herab. Ganz im Gegenteil – ich laufe mit einem breiten Grinsen durch die Gegend und fange mir damit so manchen verwirrten Blick ein. Als Lisa am Abend von ihrer Freundin nach Hause kommt, reicht ihr ein Blick in mein Gesicht und sie weiß, was los ist.
    „So wie du strahlst haben wir entweder einen 6er im Lotto, oder Bill hat endlich mit dir geredet“, meint sie und legt die Stirn in Falten, so als würde sie überlegen, was realistischer ist. „Ich tendiere allerdings stark zu letzterem, da wir gar nicht Lotto gespielt haben.“
    Ich brauche gar nichts zu sagen, meine glücklich strahlenden Augen verraten sowieso alles.
    Sie rennt auf mich zu und fällt mir lachend um den Hals.
    „Ach Juli, ich freu mich so für dich!“
    „Boah, du erdrückst mich Lisa!“, keuche ich lachend und drücke sie ein Stück von mir weg.
    „Erzähl mir ALLES!“, befiehlt sie frech grinsend. „Jedes schmutzige Detail will ich hören!“
    Ich lache und schlage ihr leicht auf den Arm. „Sau!“
    Den restlichen Abend verbringen wir mit allerhand Knabberzeug und Getränken lachend und kichernd auf meinem Bett. Ich fühle mich in der Zeit zurückversetzt, als ich noch 15 und meine Schwester 13 war und wir uns abends immer irgendwelche Geschichten erzählt haben und dabei gekichert haben, wie es für eine 15 und eine 13-Jährige eben üblich ist.

    Bill besucht mich so oft er kann und wir telefonieren fast jeden Abend. Ich bin so glücklich wie schon lange nicht mehr. Nur eines drückt meine Stimmung ziemlich, und zwar die Sache mit Tom… Er ist laut Bill seit wir wieder zusammen sind verdammt launisch und lässt seine schlechte Laune an Bill aus.
    Mit mir hat er in dieser Zeit kein einziges Wort gewechselt, was mich schon etwas nachdenklich macht. Hat ihm dieser Kuss vor einigen Wochen bei der Party etwa doch mehr bedeutet, als ich geglaubt habe…?
    Plötzlich reißt mich ein lautes Geräusch aus meinen Gedanken. Ich schrecke auf und merke, dass mein Handy diesen Ton verursacht. Schnell greife ich danach und räume dabei in der Hektik fast meinen ganzen Schreibtisch ab.
    „Ja?“, melde ich mich wie gewöhnlich.
    „Hi…“, meldet sich eine Stimme, die verdächtig nach Toms klingt am anderen Ende der Leitung.
    „Oh, hi Tom. Wie geht’s dir denn?“
    Er zögert einen Moment. „Ganz okay, und selbst?“
    „Ebenfalls.“
    „Also, der Grund weshalb ich anrufe…“, beginnt er zögerlich. „Wäre es okay, wenn ich morgen mal bei dir vorbeikomme? Ich muss mal mit dir reden…“
    „Ehm… ja, klar. Ist okay.“
    „Gut…“, erwidert er wortkarg und Stille breitet sich aus.
    Keiner weiß so recht, was er sagen soll und so verabschieden wir uns auch ziemlich schnell wieder voneinander. Er sagte, er würde so gegen halb 3 vorbeikommen.
    Nachdenklich lege ich mein Handy neben mich. Was Tom wohl mit mir bereden will?
    Na ja, eigentlich kann ich’s mir ja fast denken…


    Am nächsten Tag Punkt halb 3 klingelt es an der Tür. Wow! Dass Tom sooo pünktlich ist hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
    Ich sprinte zur Haustür und öffne sie schwungvoll.
    Tom steht vor mir, die Hände in den Hosentaschen seiner viel zu weiten Baggy vergraben und mit einem Grinsen auf den Lippen.
    „Hey!“, begrüßt er mich und umarmt mich kurz zur Begrüßung.
    „Hey. Komm rein.“
    Wir gehen hoch in mein Zimmer und er macht es sich gleich auf meinem Sofa gemütlich und deutet mir an, neben ihm Platz zu nehmen.
    „Also?“, hake ich nach einer Weile nach, in der er nur schweigend neben mir saß und Löcher in die Luft starrte.
    Er sieht mich fragend an. „Was?“
    Scheinbar habe ich ihn aus seinen Gedanken gerissen.
    „Du wolltest doch mit mir reden, dachte ich“, helfe ich ihm auf die Sprünge und sehe ihn abwartend an.
    „Achso, klar…“, beginnt er und spielt an seinem Lippenpiercing herum. „Na ja, wie soll ich sagen?“
    Er sucht scheinbar nach Worten und gestikuliert dabei mit den Händen. Das macht mich ganz nervös.
    Er räuspert sich ein paar Mal, ehe er endlich mit der Sprache rausrückt.
    „Mir ist in der letzten Zeit klar geworden, dass du mir doch mehr bedeutest, als ich bisher angenommen habe. Ich weiß nicht, wann und wie sich das so entwickelt hat, aber spätestens seit du jetzt wieder mit Bill zusammen bist, ist mir klar geworden, dass ich tierisch eifersüchtig bin und na ja. Dass du mir eben ziemlich viel bedeutest…“
    Als er geendet hat sieht er mich etwas unsicher an. Noch nie, seit ich ihn kenne, habe ich so etwas wie Unsicherheit in seinem Blick gesehen. Dass ist das erste Mal…
    Ich weiß absolut nicht, was ich jetzt darauf erwidern soll. Ich meine, er weiß ja, dass ich mit Bill glücklich bin und dass ich für nichts auf der Welt meine Beziehung mit ihm aufs Spiel setzen würde.
    Ich will gerade antworten, da spüre ich plötzlich Toms Lippen auf meinen und wenig später seine Zunge, die sich unverschämterweise Zutritt zu meinem Mund verschafft.
    Im ersten Moment bin ich so perplex, dass ich überhaupt nicht reagieren kann. Als ich endlich wieder Herr meiner Sinne bin hole ich reflexartig aus und gebe Tom eine schallende Ohrfeige.
    Überrascht lässt er von mir ab und hält sich die getroffene Wange.
    „Geht’s dir noch gut?!“, ruft er verärgert und sieht mich mit großen Augen an.
    „Das fragst du mich?? Ich könnte dich dasselbe fragen!“, erwidere ich nicht minder verärgert und springe vom Sofa auf. „Was fällt dir eigentlich ein?! Falls es dir entgangen sein sollte; ICH HABE EINEN FREUND!“
    Ich bin echt total wütend! Was hat er sich dabei gedacht??
    „Jetzt komm mal wieder runter, ja?!“, zischt Tom, funkelt mich böse an und steht ebenfalls auf.
    Ich will gerade etwas erwidern, da stürmt er auch schon aus dem Zimmer.
    Schnell gehe ich ihm hinterher und will ihn aufhalten, doch er schlägt meinen Arm weg und brüllt mir ein erbostes „Lass mich einfach in Ruhe, okay?“ hinterher.
    Mit einem lauten Knall fliegt die Haustüre ins Schloss und ich stehe einen Moment ungläubig auf selbige starrend da.
    Ich kann einfach nicht fassen, dass er mich eben wirklich einfach so geküsst hat. So unverschämt. Als wäre es das normalste der Welt, die Freundin seines Bruders zu küssen.
    Noch immer wütend gehe ich zurück in mein Zimmer. Gerade als ich durch die Tür hereinkomme, klingelt auch schon mein Handy. Ich atme einmal tief durch um die Wut von mir abzuschütteln und gehe ran.
    „Hey Schatz“, begrüßt Bill mich mit fröhlich klingender Stimme und augenblicklich geht es mir etwas besser und ich vergessen meine Sorgen für einen Moment.
    „Hey.“
    „Wie geht’ dir?“, fragt er und ich will schon mit einem obligatorischen „Gut“ antworten, da kommt mir die Sache von eben wieder in den Sinn.
    „Es ging mir schon besser…“
    „Was ist denn los?“
    „Ach nichts“, lüge ich. Ich habe nicht vor, ihm von diesem Kuss zu erzählen. „Alles okay.“
    Er geht zu meinem Glück nicht weiter darauf ein und erzählt mir von seinem Tag.
    „War Tom heute bei dir?“, wechselt er nach einer Weile plötzlich wieder das Thema.
    „Ehm, ja schon. Wieso?“
    „Nur so“, erwidert er. „Er hat das heute nur mal nebenbei erwähnt, dass er zu dir geht. Über was hat er denn mit dir gesprochen?“
    Oh man, was für eine unangenehme Situation. Eigentlich will ich ihn ja nicht anlügen, aber in diesem Fall ist es glaube ich wirklich besser…
    „Ach, nichts besonderes“, lüge ich deshalb und bin erleichtert, dass man meiner Stimme nicht gleich anhört, dass dies gelogen war.
    Er fragt dann auch nicht weiter nach und wir verabschieden uns nach einiger Zeit wieder voneinander.
    Am Abend schlafe ich erst sehr spät ein. Die ganze Zeit gehen mir Toms Worte durch den Kopf und dieser Kuss, so dass ich erst nach zweistündigem Hin- und Hergewälze endlich ins Land der Träume sinken darf.

    ~________________~

    ..Kommis? :roll: :lol:
    Kritik?



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 08.05.2007, 20:19


    Heyyyy Tanja!
    Du willst nen Kommi? Kriegst du ^^ Du willst Kritik? Kriegst du auch =P
    Jetzt hab ich grad deinen neuen Teil gelesen und bin erstmal super duper glücklich, dass es schon so schnell weiter ging und dann kommt der Tom und macht so was! Der Tom mit dem ich immer so viel Mitleid hatte. Okay, ich habs immer noch. Weil ich auch finde, dass Julia etwas überreagiert hat, aber auf der anderen Seite ist das auch wieder verständlich... Ich meine, richtig ist das ja nicht, was er da gemacht hat. Weder seinem Bruder noch Julia gegenüber ist das fair. Er hat sie ja nicht mal mehr wirklich reagieren lassen und sie gleich geküsst!
    So, und hiermit auch schon zu meiner Kritik: Du hast mich echt so weit gebracht, dass ich eben echt vor meinem PC gesessen hab, von einem Poster zum anderen gekuckt hab, dann wieder zum Computer zurück und dann wieder von vorne den Tom mehr oder weniger unbewusst angestarrt hab xDDD Musste voll grinsen, als ich das gemerkt hab^^ Du bist mir schon so eine =) Schreibst hier einfach so nen Teil rein und ich bin so verstört *lol* Okay, ist jetzt keine wirkliche Kritik ;o) Könnte ich auch nicht. Geht auch gar nicht *g*
    Aber der Teil war wieder voll geil! Ich liebe diese Spannung in der Geschichte und die unerwarteten Wendungen. Okay, dass irgendwas mit Tom los ist, hab ich schon gedacht- und dass es sich auf Julia bezieht auch ;oD Aber dass das so krass kommt hat mich dann doch schon überrascht!
    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Bill was ahnt. Das hast du am Ende so doppeldeutig geschrieben! Er fragt sogar direkt nach, ob Tom bei ihr war. Aber man kann diese Stelle so und so lesen. Arrrgh! Das macht mich wahnsinnig! Ich denke jetzt schon die ganze Zeit darüber nach, wie es wohl weitergehen kann. Wenn du mich jetzt fragen würdest, was ich mir unter der nächsten Fortsetzung vorstellen könnte, würde ich dir 100 Wege sagen können und am Ende stellst du den neuen Teil on und er ist wieder total anders, als ich ihn mir vorgestellt habe. Das ist das, was ich so geil an deiner Fanfiction finde. Du setzt einem immer wieder einen spannenden Teil vor, der einen dann total fesselt. Und dann noch der Schreibstil... wow! Ich kann gar nicht mehr aufhören zu lesen! Okay, an dieser Stelle bleibt mir nichts anderes mehr übrig :'o( Naja, umso toller wirds, wenn es wieder einen neuen Teil gibt^^
    Was ich dich noch fragen wollte... Kann ich vielleicht deinen ersten Teil der FF, also 'Ein Konzert und seine Folgen' bei den Empfehlungen in ein anderes Forum posten? Da kann man zwar nur abgeschlossene FFs posten, aber das ist ja dein erster Teil auch. Ich will den anderen deine oberhammer FF nicht vorenthalten^^ Hier ist die Page (vielleicht hast du ja schonmal was davon gehört. http://fanfiction.cwsurf.de/ und in dieses dazugehörige Forum würde ich dann den Link setzen, oder du machst das selber, wenn du magst, je nachdem, wie du willst http://www.razyboard.com/system/user_tokiohotelfanfictioncenter.html

    Und deine letzte Message ist ja total lieb gewesen! Hab mich auch darüber total gefreut!
    Danke, das Konzert in Hannover war echt das beste ever! Wie wars denn in Stuttgart? Okay, ist jetzt vll nen bisschen Offtopic^^ Sag mal, bist du die Tanja, die mich bei ICQ geadded hat? Wenn ja, können wir ja da mal schreiben, bin nur nicht so oft online =)
    Hab dich auch gaaanz doll liiieb :oD *knuddel*
    Liebe Grüße,
    Sal

    PS: Sal4ever? Nee, ohne Tanja gäbs hier keine Sal, also stimmt Tanja4ever doch =P



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 08.05.2007, 21:14


    Oooooh man - Sal, du schaffst es jedes Mal wieder, mich total zum Strahlen zu bringen, weißt du das? Gib's doch zu, du machst das voll mit Absicht! :twisted: xDD
    Woah ey, danke danke danke für deinen geilen Kommi! Hach, ich freu mich jedes Mal sooo sehr, wenn du mir einen hinterlässt. =) Du bist einfach die Beste *knutsch* <3
    Das mit den Postern ist ja geil *lach* - jetzt bring ich dich hier schon so durcheinander *tztz*. :wink:

    Und wegen dieser Seite: Klar, kannst du gerne da posten. =)

    Das Konzert war toll! <3 Hatten einen guten Sitzplatz und so konnten meine Freunde und ich das alles ganz gechillt genießen und hatten einen guten Überblick ohne Gequetsche und stundenlanges Anstehen. (:
    Und nun zu guter Letzt noch zu ICQ: Jap, das war/bin ich. ;o)

    Hab dich auch total lieb *_* *umknuff*
    Tanja

    PS: Und es dauert auch gar nicht lange, bis ein neuer Teil kommt. =) Vllt. schon morgen Nachmittag. :P



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 09.05.2007, 15:32


    Huhu Tanja :)

    Du weißt ja, ich bin nicht so ne Kommischreiberin, aber ich bemüh mich mal ;)

    Zitat: „Erzähl mir ALLES!“, befiehlt sie frech grinsend. „Jedes schmutzige Detail will ich hören!“

    Ich auch *hrhr*

    Zitat: die Hände in den Hosentaschen seiner viel zu weiten Baggy vergraben und mit einem Grinsen auf den Lippen
    *haaaaaach* Da geht mein herz auf :D

    Zitat: Als ich endlich wieder Herr meiner Sinne bin hole ich reflexartig aus und gebe Tom eine schallende Ohrfeige
    Was geht n mit der ab? Nimm beide Kaulitz´ auf einmal, was besseres kann doch gar nicht passiern :P

    Zitat: „Geht’s dir noch gut?!“,
    Dasselbe hab ich mich auch gefragt.... Tom, komm zu mir...mir geht´s gut xD :D

    Oh Gott oh Gott...ich weiß gar nicht was sie zurück in die Arme von Bill getrieben hat...Mir kommt das so vor, als spielt der nur sein Spiel mit ihr... Da hat er die Nora, dann wieder sie...

    Na ja...ich fand Tom von Anfang an hier lieber xD

    Oki Doki

    Mehr hab ich nicht zu sagen :)

    Lg Danni



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 10.05.2007, 17:12


    Vielen Dank für dein Kommi, Handstand =))

    Wenn mein PC heute nicht so eine unglaubliche Zicke wäre, dann hätte ich schon lange weiterschreiben können :roll:
    Aber der hat sich heute schon mindestens 10 Mal neugestartet in regelmäßigen, sehr kurzen Abständen und wenn er sich mal nicht neustartet, hängt sich Word auf!! :evil:



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.05.2007, 11:21


    *mich kurz meld*
    Moah ey, die letzten Tage hat mir immer irgendwas anderes nen Strich durch die Rechnung gemacht und mich am Weiterschreiben gehindert! *grrr*
    Erst die Sache mit meinem PC und als das einigermaßen überwunden war, wurde ich krank.. :roll: Und zwar am Freitag. Heute geht's mir schon ziemlich besser und ich fühl mich in der Lage weiterzuschreiben. ;) Werd mich auch gleich ransetzen und im Laufe des Tages diesen Post hier editieren und den neuen Teil reinsetzen..
    Joa, des wollt ich nur mal schnell anmerken ^^
    LG

    edit:
    So, dann kommt jetzt hier mal ein neuer Teil... Sorry, sonderlich lang ist er nicht.
    Oh man, ich bin zurzeit komplett unzufrieden mit meiner ganzen Story. ôO Ich find die total langweilig und so gewöhnlich. Die hat überhaupt nichts Besonderes, im Gegensatz zu so vielen anderen, geilen Story hier im Board. >.< Na ja, egal. :roll:
    Hier auf jeden Fall der neue Teil ;) (das ich damit unzufrieden bin muss ich wohl nicht extra betonen? :roll: )

    ~________________~


    In den darauf folgenden Tagen versuche ich die ganze Sache zu verdrängen, um einen klaren Kopf für meine Ausbildung zu haben, was mir auch relativ gut gelingt, wäre da nicht die Tatsache, dass Bill sich seit dem Anruf vor ein paar Tagen nicht mehr gemeldet hat und auch nicht auf meine SMS geantwortet hat. Ich denke mir nichts weiter dabei, da ich ja weiß, was für einen straffen Terminplan er hat. Trotzdem halte ich es nach etwa einer Woche ohne ein Lebenszeichen von ihm nicht mehr länger aus und rufe ihn in der Mittagspause kurzerhand einfach an.
    Es dauert eine Weile, ehe er endlich abnimmt und ein nicht sehr freundliches „Ja?“ ins Telefon knurrt.
    „Ehm, stör ich?“, frage ich vorsichtig und wickle mir etwas angespannt eine Haarsträhne um den rechten Zeigefinger.
    „Was willst du?“, fragt er schroff zurück und ich ziehe fragend eine Augenbraue hoch.
    „Sag mal, was ist dir denn bitte über die Leber gelaufen?“
    Er lacht kurz humorlos auf.
    „Ich bitte dich! Als ob du dir das nicht denken könntest. Jetzt tu bloß nicht so scheinheilig!“
    Hä? Hab ich irgendwas nicht mitgekriegt? Verwirrt runzle ich die Stirn.
    „Was?! Sag mal, was ist denn auf einmal los mit dir? Hast du deine Tage?“
    „Haha, seeeehr lustig…“, erwidert er. Er klingt wütend. „Hör auf so zu tun, als wäre alles in Ordnung!“
    Jetzt reicht’s aber.
    „Geht’s dir noch gut Bill?! Was zur Hölle ist denn los??“, rufe ich, mittlerweile ebenfalls ziemlich wütend.
    „Tom hat mir alles erzählt, du brauchst gar nichts weiter zu sagen. Es ist vorbei.“
    Habe ich gerade richtig gehört? Hat Bill in diesem Moment mit mir Schluss gemacht? Sehr interessant.. Jetzt wüsste ich nur noch gerne den Grund dafür!
    „Warte mal, was hat Tom dir denn bitte erzählt?“, frage ich irritiert, wütend und schockiert zugleich.
    „Na dreimal darfst du raten“, meint Bill sarkastisch. „Er hat mir von eurem regen Bakterienaustausch erzählt, den ihr neulich hattet als er bei dir war.“
    Augenblicklich beginnt es in meinem Kopf zu rattern. Von was redet er? … Da fällt es mir wieder ein.
    „Ach du Scheiße ey. Du meinst jetzt aber nicht allen Ernstes den Kuss, den Tom mir gegeben hat, den ich aber gar nicht wollte und für den ich ihm sogar eine geknallt hab?!“
    „Nein, ich meine viel mehr den Kuss, den ihr beide euch gegenseitig gegeben habt und dem du auch gar nicht abgeneigt warst!“, sagt Bill und ich höre an seiner Stimme, dass er total verletzt ist.
    „Hat Tom dir das etwa genau so erzählt?“, frage ich ungläubig und reiße die Augen auf.
    „Ganz genau“, meint er. „Und jetzt hätte ich ganz gerne eine Erklärung, wieso du so eine Scheiße machst? Ich dachte du liebst mich!“
    „Bill, du musst mir das glauben! Er hat mich ohne Vorwarnung plötzlich geküsst und ich habe aber weder mitgemacht, noch war ich in irgendeiner Form davon angetan! Ganz im Gegenteil: Ich habe ihm eine geknallt und daraufhin ist er wütend abgehauen. Seitdem hab ich nichts von ihm gehört. Meine Fresse, Bill. Meinst du wirklich, ich würde deinen Bruder küssen, wenn ich mit dir zusammen bin?!“
    Ich kann nicht fassen, dass er den Scheiß glaubt, den Tom ihm da verzapft hat.
    „Ich heiße ja schließlich nicht Bill und gehe fremd…“, füge ich gereizt hinzu und habe damit wohl das Fass vollends zum Überlaufen gebracht.
    „Wieso musst du denn jetzt damit wieder anfangen?! Das tut im Moment rein gar nichts zur Sache! Na ja, wie auch immer. Ich hab jetzt auch keine Zeit mehr zu telefonieren. Und ruf mich bitte nicht mehr an.“
    Ich will gerade noch etwas erwidern, da höre ich schon das Tuten in der Leitung.
    Er hat aufgelegt. Er hat es tatsächlich gewagt, einfach aufzulegen! Ohne mir die Möglichkeit zu geben, das klarzustellen.
    Ich bin so aufgebracht wie schon lange nicht mehr. Was fällt Tom eigentlich ein, so eine Scheiße zu behaupten, wo er doch genau weiß, dass das nicht wahr ist!? Und wieso verdammt noch mal glaubt Bill seinem Bruder eher als seiner Freundin? Ich bin so wütend, dass ich erst spät registriere, dass ich mittlerweile nicht mehr alleine im Aufenthaltsraum bin. Meine Chefin Isabell steht neben mir und tippt mir auf die Schulter.
    „Deine Pause ist schon seit fünf Minuten vorbei“, informiert sie mich augenzwinkernd, doch als sie meinen Gesichtsausdruck sieht wird sie schlagartig ernst. „Was ist denn passiert?“
    Sie legt mir ihre Hand auf die Schulter und sieht mich besorgt an.
    Ich schüttle nur den Kopf und bringe ein leises, wenig überzeugendes „Nichts…“ heraus, ehe ich plötzlich in Tränen ausbreche. Ich bin geschockt, enttäuscht, wütend und einfach nur traurig zugleich… Isabell legt ihre Arme um mich und versucht mich zu beruhigen.
    „Hey... Psst…“, flüstert sie und streicht mir mit ihrer Hand über den Rücken.
    Ich bin ihr echt dankbar dafür und beruhige mich langsam wieder.
    Sie mustert mich mit besorgtem Gesichtsausdruck und setzt sich zu mir auf das Sofa.
    „Sag schon, was ist denn los?“
    Ich winke ab. „Mein Freund hat nen Vollschaden, das ist los…“
    Ich habe nicht wirklich Lust, mich jetzt darüber zu unterhalten. Sie zeigt sich verständnisvoll und bietet mir an, früher nach Hause zu gehen. Dies lehne ich jedoch entschieden ab, die Arbeit lenkt mich wenigstens etwas von meinem Gefühlschaos ab.

    Als ich am Abend erschöpft von der Arbeit nach Hause komme freue ich mich erstmal auf ein bisschen Ruhe und auf meinen verdienten Schlaf. Von Ruhe kann jedoch nicht die Rede sein…
    Kaum fünf Minuten nachdem ich meine Zimmertür hinter mir geschlossen habe, platzt Lisa herein und setzt sich unaufgefordert zu mir aufs Bett.
    „Boah ich muss dir was erzählen“, beginnt sie aufgekratzt zu sprechen und hüpft unruhig auf meinem Bett herum.
    „Was denn?“, frage ich wenig interessiert nach, lege mich auf den Rücken und verschränke die Arme hinter dem Kopf.
    „Ich war ja neulich mit ein paar Freundinnen in diesem einen Club da und boah, ich sag’s dir! Da war dieser eine Typ – Florian – groß, blond, sportliche Figur und mit einem traumhaften Lächeln“, schwärmt sie in den höchsten Tönen und lehnt sich seufzend zurück. „Ein Traum von einem Mann.“
    „Mann?“, frage ich eine Augenbraue hochziehend nach und sehe sie an. „Wie alt ist er denn?“
    „17. Okay, kein Mann, aber ein toller Kerl.“
    „Das ist ja alles schön und gut, Lisa, und es freut mich auch für dich, aber ich bin gerade nicht wirklich in der Stimmung, mir deine Schwärmereien anzuhören…“, unterbreche ich sie, als sie gerade anfängt, mir seinen „ach soo tollen“ Körper näher zu beschreiben.
    „Was ist los? Ist was mit Bill?“ – War ja klar, dass das jetzt kommen muss.
    Ich nicke nur wortlos und seufze.
    „Erzähl doch mal“, bittet sie mich und sieht mich mit ihren blauen Augen an.
    Sonderlich Lust dazu habe ich nicht, doch wie immer bekommt sie ihren Willen und ich erzähle ihr alles. Als ich fertig bin, sieht sie mich mit großen Augen an.
    „Was? Und Bill glaubt dir das nicht?“, fragt sie ungläubig und runzelt die Stirn.
    Ich schüttle nur den Kopf und tippe mir mit dem Zeigefinger an den Kopf.
    „Ach der hat doch nen Vogel, der Typ. Aber wenn er meint so ein Arschloch sein zu müssen – bitte! Soll er doch… ist mir doch egal“, sage ich und spiele die ganze Sache runter. Es klingt, als wäre es mir ziemlich egal – doch das ist es mir natürlich ganz und gar nicht… Wie soll es denn auch?
    Lisa kennt mich gut genug, um mir diese Lüge nicht abzukaufen. Sie legt den Kopf schief und mustert mich eingehend.
    „Du musst mir nichts vormachen, Juli. Ich weiß genau, dass es dir eben nicht egal ist und dass du Tom am liebsten den Hals umdrehen würdest“, sagt sie ernst. „Und da hast du auch allen Grund dazu!“, sagt sie und schüttelt verärgert den Kopf.
    „Ich werd mit Tom mal ein Wörtchen reden, der hat sie wohl nicht mehr alle“, fügt sie hinzu und steht auch gleich auf um ihr Handy zu holen und ihn anzurufen.
    „Das bringt doch eh nichts“, rufe ich ihr noch hinterher, doch da kommt sie auch schon wieder in mein Zimmer, mit dem Handy am Ohr.
    „Er geht nicht ran…“, murmelt sie nach einer Weile und wirft ihr Handy ärgerlich neben sich aufs Bett.
    „Das war ja eh klar“, erwidere ich und schließe die Augen einen Moment. Im Kopf gehe ich noch einmal das Telefonat mit Bill durch und muss schwer schlucken, um nicht wieder die Tränen siegen zu lassen. Wieso habe ich bloß immer so ein Pech? Wieso immer ich…? Wieso muss jedes verdammte Mal, wenn ich so richtig glücklich bin, irgendjemand kommen und mir dieses Glück zunichte machen? Wieso? Verdammt, wieso?! Wenn ich Tom wirklich so viel bedeuten würde, wie er behauptet hat, dann würde er mir so was doch nicht antun, oder? Ich würde so was jedenfalls nie übers Herz bringen… Ich verstehe sowieso nicht, was er damit bezwecken will! Meint er, er kommt auf diesem Wege an mich ran? Wohl kaum. Oder ist er einfach ein elender Trotzkopf und will sich damit an mir für die „Verletzung seiner Ehre“ rächen, weil ich seinen Kuss und seine Gefühle nicht erwidert habe? Das wäre ihm wirklich zuzutrauen.
    Ich bin so in meine Gedanken vertieft, dass ich erst spät merke, wie mir die Tränen langsam über die Wangen laufen. Lisa bemerkt es und nimmt mich in den Arm. Wir liegen eine Zeit lang einfach nur Arm in Arm da, bis ich mich irgendwann in den Schlaf geweint habe…

    #___________________#



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 13.05.2007, 14:35


    Heeey!!!

    Was??? Du bist unzufrieden mit deiner Story? Wieso denn das? Ich find die nach wie vor voll schön, nur ist es halt blöd, dass jemand Julia immer und immer wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Die tut mir voll leid! Aber du tust mir auch leid, weil du so krank warst/bist. Bestimmt magst du deine FF deshalb grad nicht so ;o) Ich bin und bleib auf jeden Fall nen Fan von deiner Story, egal, was die Autorin darüber denkt (Ich hoffe nur, sie kommt nicht auf die Idee, sie einfach so abzubrechen und die arme Julia so ohne ihren Bill stehn zu lassen)! Aber so kenn ich ja die Tanja nicht =)
    Ich find deine FF halt einfach total super, aber das habe ich dir ja schon 1000 mal gesagt (und das werde ich dir wohl auch noch 1000 weitere Male sagen :oD). Ich freu mich doch immer mit, wenns schön in der FF ist, und wenns mal nicht so gut für Julia aussieht, dann leide ich auch nen bisschen mit (So wie jetzt ;o]). Außerdem finde ich gar nicht, dass deine FF so 'normal' ist. Sie ist gard natürlich und echt gut nachzuvollziehen, eben weil kein Pokemon darin vorkommt xDDD Okay... Ähm... wo war ich? Ja gut, ich mach jetzt mal mit dem Inhalt weiter =)

    Isabell ist total lieb! Das ist echt nen cooles Chef- Auszubildenden- Verhältnis =)
    Und was Lisa angeht, kommt es mir so vor, als hättest du die 'echte' Bill/Tom Beziehung, wie sie immer in den Medien verkauft wird, auf Julia und Lisa bezogen. Gerade Lisa weiß immer, was mit Julia los ist- das finde ich richtig süß!
    Aber wie kann Bill denn nur gleich so komisch reagieren? Das finde ich nicht fair. Aber okay, er ist ja der Überzeugung, es sei wirklich so passiert, wie Tom es erzählt hat. Von daher ist es ja schon verständlich. Aaah! Du schreibst immer so, dass man sich in alle Personen, auch wenn sie noch so unterschiedliche Meinungen haben, reindenken kann! Deswegen schreibe ich auch immer so ewig lange Monolog-Kommentare *lol*
    Auf der anderen Seite reagiert Julia ja auch nen bisschen zu extrem. Klar, dass das Fremdgehen von Bill da gleich wieder hochkommt, nur war das nen bisschen ungeschickt von ihr, das gleich wieder anzusprechen. Aber in der Situation überlegt man nur nicht so viel, was man sagt. Allerdings hätte ich Bill nicht gefragt, ob er grad seine Tage hat *g* Erst musste ich ja auch schmunzeln. Das ist auch wieder eine Stelle, die man zweideutig lesen kann. Entweder sagt Julia das zum Auflockern des Gespräches, oder sie ist schon eher wütend... Obwohl… nein, sei will doch nur nen Spaß machen- habs noch mal gelesen ;o)
    Als Bill würde ich mir aber schon Gedanken darüber machen, warum Tom denn Julia geküsst hat. Weil Tom ja meinte, das ging von beiden Seiten aus. Dann muss ja Tom Bill schon gebeichtet haben, dass er Julia auch liebt. An Bills Stelle wäre ich dann wie gesagt auch sauer auf ihn... Naja, okay, kann er ja auch sein, davon erfährt man ja noch nichts.
    Tom hätte Bill ja auch schon von dem ersten Kuss erzählen können. Oder waren Julia und Bill da grad nicht zusammen? Oh man, ich muss deine FF unbedingt noch mal lesen *freu* xD Ach vergiss einfach, was ich dir in diesem Absatz mitteilen wollte *g*
    So, jetzt noch was, was ich mal loswerden wollte: ich finde, die Charakter sind super gewählt. Eigentlich sind ja alle klar charakterisiert, außer Tom. Er ändert sich ja gerade so ein bisschen. Das finde ich auch gut, weil es ihn sogar als Nebenrolle sehr interessant macht!
    Jetzt hab ich nur noch eine Anmerkung- okay, es sind doch zwei xD Und zwar fand ich diese Stelle irgendwie lustig „Und wieso verdammt noch mal glaubt Bill seinem Bruder eher als seiner Freundin?“ Daran merkt man mal richtig, dass Julia nicht mehr wirklich überlegt, was sie denkt (okay, das ist grad nen Gegensatz in sich- ich schein wohl auch nicht zu überlegen, was ich schreibe xD). Ich wollte eigentlich nur damit sagen, dass das mit diesem Satz voll gut rübergebracht wird, dass sie nen bisschen durcheinander vor Wut ist.
    So, jetzt noch zum Schluss ne kleine Beobachtung, die ich gemacht hab. Und zwar ist mir aufgefallen, dass am Anfang der FF, also eher noch im ersten Teil, ab und zu mal Georg und Gustav vorgekommen sind. Nur grade jetzt wird das immer weniger. Naja, sie sind auch nur eine Nebenrolle in dieser FF. Ist auch nicht so, dass sich das jetzt unbedingt ändern muss. Nicht. Dass du jetzt alle Planung üben den Haufen werfen musst, nur, damit du sie einmal erwähnst xD War eher nur so ne Beobachtung ;o) Kann mich ja auch täuschen und ich komme nur mir der Zeit nen bisschen durcheinander, weil du ja mal eine Pause mit der FF gemacht hast und ich jetzt die Pause in die FF-Zeit mit einberechne *g* Ich finds aber echt super, dass jetzt wieder so häufig neue Teile kommen! Lass dich deshalb mal knuddeln^^
    So… Das wars dann erstmal meinerseits =)
    Ganz liebe Grüße,
    Sal

    PS: Achso, und wegen der Seite, wo ich deine FF empfehlen wollte, danke^^ Das werde ich dann gleich machen, ich hoffe, dann bekommst du noch nen paar mehr Kommischreiber =)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.05.2007, 15:30


    Ach Gottchen, Salüü <3
    Du machst mich habbüüü ^^
    Echt krass was du mit nem Kommi auslösen kannst =)
    ôO - Abartig wie lang dein Kommis is! :-D *freu* Total geil ey <3
    Hach ja, ich lieb dich einfach für diese Kommis. (:
    Zu der Sache mit Georg/Gustav (dass die immer weniger vorkommen); Stimmt, irgendwie hast du recht. Daran hab ich überhaupt nicht mehr gedacht. Hat sich irgendwie so ergeben. Kann ja mal versuchen, sie irgendwie wieder mehr einzubauen. ;)

    Und nee, ich brech die Story bestimm nich ab. :wink: Aber ich weiß im Moment nicht richtig, in welche Richtung das ganze laufen soll... Mir gehn etwas die Ideen aus :? (Vielleicht hast du mir ja nen Vorschlag?)

    So das war's dann vorerst wieder, werd vllt heut noch bisschen weiterschreiben, wenn ich kreativ bin. ;D

    Hdl <3
    Tanja



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 13.05.2007, 17:14


    Du findest die Länge meines Kommis abartig? *loool*
    Aber ich kann dir doch keinen Vorschlag machen, wie es weiter gehen soll! Das ist ja so, als wenn Tokio Hotel das Fangeschrei 'Wir wollen Tokio Hotel' aufnehmen und nen Song draus machen, der 'Wir sterben niemals aus' heißt xDDD (einfach nicht beachten, was ich schreibe^^). Aber vielleicht könntest du ja zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen, indem du Georg und/ oder Gustav eine wichtige Rolle zuschreibst, was den weiteren Verlauf in der Beziehung Bill-Julia-Tom bestimmt. Aber das braucht auch nur nen kleiner Auftritt sein, der aber entscheident ist. Oder vielleicht bringen die ja indirekt den Stein ins Rollen ;o) Denk du dir mal was schönes aus- kann ja auch was ganz anderes sein =)

    Deine FF ist jetzt fertig empfohlen *lol* mal sehen, obs sich wer anguckt ;oP

    Cioay Sal
    Hdl <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.05.2007, 18:29


    Huhu nochmal ;)
    Ja, abartig geil xD

    Du ich hab bei deinem Kommi von heute Mittag noch was vergessen zu zitieren, und zwar:
    sal hat folgendes geschrieben: Sie ist gard natürlich und echt gut nachzuvollziehen, eben weil kein Pokemon darin vorkommt xDDD
    *rofl* Wie kommst du denn jetzt auf Pokémon? Ich musste so lachen X'D
    Erinnert mich jetzt grad an die FF "So, you're gay - and now?", die ich gestern gelesen hab. xD War aber nicht darauf bezogen, oder? xD



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 13.05.2007, 19:46


    xDD Doch, war es! Ich hab das nämlich auch gelesen und da hab ich gesehen, dass du da nen Kommi geschrieben hast. Das war jetzt nen eingebauter Insider, den du auch richtig erkannt hast xD Du bist voll gut^^



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 13.05.2007, 20:24


    huhu Tanja :)))

    Freu mich total dass du wieder mehr schreibst :)

    Und so schlim find ich den Teil gar nicht :P



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.05.2007, 20:44


    @Sal: Hach, bin ich gut eey *mir selbst auf Schulter klopf*
    Juhu, wir haben unseren ersten Insider xD

    @Handstand:
    Na dann bin ich aber beruhigt xD ;o)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 14.05.2007, 16:29


    Dumdidum... ~ Da bin ich auch schon wieder :roll: :-D
    Ich hab euch auch schon einen neuen Teil mitgebracht. ^^
    Ich hoffe, er ist nicht allzu enttäuschend schlecht xD - ihr wisst schon. Meine ewigen Selbstzweifel; ihr kennt das ja mittlerweile von mir :roll: xDD

    Na dann mal los..... ~

    #___________________#

    Die folgenden zwei Wochen nehme ich mir frei und gehe so gut wie jeden Abend mit meinen Freunden feiern. Dabei fließt auch immer jede Menge Alkohol und obwohl ich sonst nicht so der Trinker bin, betrinke ich mich auch öfter mal. Wenn ich betrunken oder zumindest angeheitert bin, kann ich wenigstens für einen Moment mal die Sache mit Bill vergessen und wieder halbwegs glücklich sein. Klar ist mir bewusst, dass das absolut Scheiße ist, was ich da tue, und dass Verdrängung absolut nichts bringt; jedoch ist mir ebenso bewusst, dass es wohl die einzige Möglichkeit ist, mich davon abzulenken, dass Bill sich jetzt seit Wochen nicht gemeldet hat.
    Auch von Tom habe weder ich, noch meine Schwester irgendetwas gehört. Sie hat es noch mehrmals versucht, ihn zu erreichen, doch er ist nie rangegangen.

    Als ich an einem Abend wieder einmal sturzbetrunken mit Lisa, Florian (der by the way mittlerweile mit ihr zusammen ist) und Verena in unserer Stammkneipe sitze, kommt irgendjemand auf die ‚grandiose’ Idee, Bill von meinem Handy aus anzurufen. Als er rangeht wird mir das Handy ans Ohr gedrückt und ich lalle ein undeutliches „Hallo“ in den Hörer.
    „Julia, bist du das?“, höre ich Bill fragen.
    Ich bin so betrunken, dass ich einfach nur anfange zu lachen. Ohne Grund.
    „Wer denn sonst Schnuggelchen?“
    Schweigen am anderen Ende der Leitung. Ich höre ihn atmen.
    „Alles okay bei dir?“, fragt er und klingt etwas besorgt.
    „Könnte mir nicht besser gehen!“, lalle ich kichernd und lasse dabei versehentlich mein Handy fallen.
    Lisa fängt es auf und legt auf.
    In dem Moment merke ich, wie schlecht mir ist und ich eile torkelnd auf die Toilette und übergebe mich. Oh Gott, ich fühl mich so miserabel…
    Ich verbringe gefühlte zwei Stunden auf der Toilette. Total betrunken auf dem versifften Boden liegend und weinend. So schlecht wie in diesem Moment ging es mir schon lange nicht mehr.
    Irgendwann öffnet jemand die Tür zur Toilette und zieht mich auf meine Beine, die sich wie Gummi anfühlen.
    „Ganz ruhig…“, höre ich eine sanfte Stimme sagen und spüre eine Hand, die mir über den Rücken streicht.
    Ich kann die Stimme nicht zuordnen, doch genauso wenig bin ich in der Lage, meine Augen zu öffnen, um zu sehen, wessen Stimme das ist.
    Mit einem Ruck werde ich hochgerissen und von der Person scheinbar weggetragen. Ich bekomme jedoch nicht mehr viel davon mit und schlafe erschöpft ein.

    Als ich irgendwann wieder aufwache, liege ich in meinem Zimmer. Die Rolläden sind bis auf einige Schlitze geschlossen, einzelne Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg hindurch und blenden mich hinterlistig. Ich blinzle ein paar Mal und stelle fest, dass ich tierische Kopfschmerzen habe.
    Okay, kein Wunder bei der Menge an Alkohol, die ich letzte Nacht ohne Rücksicht auf Verluste in mich hineingeschüttet habe…
    Ich vergrabe mein Gesicht unter den Händen und schüttle über mich selbst den Kopf, was mich sogleich wieder auf eine schmerzhafte Art und Weise an meine Kopfschmerzen erinnert.
    „Hmhmnn…“, ertönt es auf einmal neben mir und ich zucke vor Schreck zusammen.
    Ich drehe vorsichtig und langsam meinen Kopf nach rechts und sehe etwas Buschiges, Schwarzes unter der Bettdecke hervorblitzen.
    Was zum…?! Diese Szene kommt mir irgendwie bekannt vor…
    Vorsichtig hebe ich die Decke ein Stück und mein Verdacht bestätigt sich.
    Bill liegt selig schlafend neben mir, die Haare zerzaust, mit verschmierter Schminke und leicht geöffnetem Mund.
    Oh mein Gott… Wäre ich nicht so enttäuscht von ihm und so sauer auf ihn, dann würde ich jetzt fast quieken, so süß sieht das aus.
    So, ich habe jetzt folgende Möglichkeiten: Entweder ich trete ihn unsanft aus dem Bett und brülle ihn an, was er hier zu suchen hat, oder ich wecke ihn auf eine (etwas) sanftere Weise und frage ihn in aller Ruhe, was es damit auf sich hat, dass er neben mir liegt. Es fällt mir zwar schwer, den Drang ihn zu treten, zu unterdrücken, doch ich entscheide mich für die zweite Möglichkeit.
    Ich ziehe ihm die Decke weg und stelle fest, dass er die Boxershorts trägt, die ich ihm einmal geschenkt hatte. Schwarz, mit pinkfarbenen, flauschigen Handschellen darauf abgebildet. Bei dem Anblick kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.
    Es dauert nicht lange, da wacht auch Bill endlich auf. Langsam öffnet er die Augen und blinzelt mich verschlafen an.
    „Morgen…“, nuschelt er und klaut mir die Decke.
    „Morgen“, antworte ich etwas unfreundlich und ziehe ihm die Decke gleich wieder vom Körper.
    „Man, das ist kalt“, nörgelt er und will mir schon wieder die Decke klauen. Doch ich bin schneller und wickle mich darin ein, so dass er sie mir nicht einfach wegziehen kann.
    Seufzend gibt er auf und richtet sich langsam auf. Ich beobachte ihn schweigend und richte mich schließlich ebenfalls auf.
    „Und jetzt erklär mir mal bitte, was du in meinem Bett zu suchen hast.“
    Er malt mit dem Finger kleine, unsichtbare Kreise auf mein Bettlaken und räuspert sich.
    „Ich hab dich immerhin von der ekligen, versifften Toilette nach Hause getragen, da erwarte ich schon eine etwas freundlichere Reaktion“, antwortet er und grinst mich leicht an.
    Oh… Dann war das also er. Oh man, das ist peinlich. Dass er mich ausgerechnet in dieser Verfassung sehen musste. Total betrunken und heulend auf dem Boden einer Toilette. Totalabsturz! Und wegen wem…? Genau, wegen ihm.
    „Wieso warst du denn überhaupt auf einmal in dem Club?“, frage ich ihn stirnrunzelnd. „Und woher wusstest du, dass wir dort sind?“
    Er sieht mich eine Weile schweigend an.
    „Na ja“, beginnt er irgendwann zögernd. „Nach diesem… Gespräch mit dir am Telefon hab ich mir ziemlich Sorgen gemacht und mich bei Lisa erkundigt, wo ihr seid… Ja, und dann bin ich so schnell ich konnte hergefahren und hab dich auf der Toilette gefunden.“
    Er hat sich Sorgen gemacht? Pff… Dass ich nicht lache.
    „Wieso bist du wegen mir extra mitten in der Nacht so einen weiten Weg hergefahren? Wo du doch sowieso glaubst, ich hätte dich mit Tom betrogen.“
    Er sieht auf mein Bettlaken und beginnt wieder, unsichtbare Kreise zu malen.
    „Hallo? Sag schon, das würde mich jetzt echt mal interessieren“, hake ich nach einer Weile ungeduldig nach, als er nichts erwidert.
    „Ich hab mit Tom noch mal geredet gestern Abend“, beginnt er und zögert einen Moment. „Und na ja… Es hat sich rausgestellt, dass du wohl doch die Wahrheit gesagt hast. Es tut mir so Leid, Julia.“
    Er sieht mich mit seinem Hundeblick an und greift nach meiner Hand, doch ich ziehe sie zurück.
    „Bitte verzeih mir noch mal. Ich war einfach so aufgewühlt…. Tut mir wirklich Leid, dass ich dir nicht vertraut habe!“
    „Das ist ja alles schön und gut Bill, aber ich hab’ langsam echt keine Lust mehr auf dieses ewige Hin- und Her. Mal sind wir zusammen und alles ist schön und dann kommt auch schon irgendein Hammer und die nächste Beziehungskrise lässt nicht lange auf sich warten…“, sage ich und stehe seufzend vom Bett auf.
    „Soll das jetzt heißen, du willst-“, beginnt er und sieht mich verwirrt an.
    Ich unterbreche ihn. „Nein… Ich weiß es nicht. Lass mich erst mal darüber nachdenken, ok?“
    Er nickt langsam und steht dann ebenfalls auf.
    „Na gut, dann geh ich jetzt mal“, sagt er leise, kommt auf mich zu und streicht mir kurz mit seiner Hand über die Wange, ehe er aus dem Zimmer verschwindet und mich mit meinem Gefühlschaos alleine lässt.

    **______________**



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 16.05.2007, 21:54


    Arrrgh :) Nein wie süüüß

    Ist das geil *freuu* *wie n eirre rumhüpf*

    Tanja , Süße, du machst mich glücklich *quiek*

    Weiter :) Jaaaa?



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 16.05.2007, 23:13


    Ich mach dich glücklich? Aii das freut mich, dass ich jemandem mit meinem Geschreibsel glücklich machen kann :-D ;)
    Natürlich weiter *gg*
    Ich denk mal ich werd morgen noch einen Teil posten. =)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 17.05.2007, 17:37


    Hey Tanüüü xDD
    Also ehrlich gesagt, dass ist jetzt der erste Teil, den ich angefangen habe und nach dem ersten Absatz nen bisschen was Negatives schreiben wollte. Das hab ich dann aber nicht gemacht, sondern hab einfach weiter gelesen- und dann nimmt es so eine Wendung! *freufreufreu* xDD
    Ich dachte nämlich, jetzt sind Bill und Julia wieder ewig lang getrennt und Julia fällt in ein totales Depriloch- okay, so war es ja letztendlich auch. Aber man hat halt nur diese eine (wohl krasseste) Situation mitbekommen. Deswegen hab ich befürchtet, dass Julia nen bisschen mehr abdriftet und nen bisschen was von ihrem Charakter (den ich jetzt nicht unbedingt so eingeschätzt hätte, dass sie Alkoholikerin oder sonst was wird) verliert. Naja, aber diese Szene lang sei’s ihr ‚erlaubt’ schließlich geht das Hin- und Her zwischen Bill und mal nicht Bill schon eine ganze Weile (sogar schon über ein Jahr). Nen bisschen verantwortungslos von Lisa und ihren Freunden finde ich das allerdings schon, sich dazuzusetzen und nichts zu machen. Grade Lisa weiß ja, was mit ihr los ist.
    *g* Irgendwie war das klar, dass es Bill ist, der Julia aus dem Klo holt. Wie du das so beschrieben hast. Und man hat’s ja auch nur so gehofft, dass in dieser Situation noch irgendetwas von Bill kommt (ein Anruf oder so). Aber dass er schon ganz erscheint- wow. Nicht schlecht. Das hat mich auch voll an das Lied ‚An deiner Seite’ erinnert. Bei Viva Live hat Bill ja auch mal gesagt, dass er für eine Person, die ihm wichtig ist und ihn braucht, sogar einfach in der Sendung aus dem Viva Live Studio gehen würde. Und diese Aussage von ihm passt auch gut zu diesem Teil deiner Fanfiction. Denn es ist ja schon nen bisschen komisch, dass er einfach zu irgendeiner Uhrzeit in dem Klo einer Kneipe auftaucht… Find ich gut, dass man das so ‚begründen’ kann :o)
    Jetzt möchte ich dich doch noch mal zitieren:
    „Oh mein Gott… Wäre ich nicht so enttäuscht von ihm und so sauer auf ihn, dann würde ich jetzt fast quieken, so süß sieht das aus.“
    Jaaaaa! Und die Kopfschmerzen sind für ne kurze Zeit weg^^ Aber immerhin gesteht sie sich ein, dass sie ihn immer noch süß findet ;oD
    Okay… Julia hat Bill eine Boxershorts mit pinken, flauschigen Handschellen drauf geschenkt? *lol* Das er die jetzt zufällig anhat xD Oder er hat die gleich nach dem Anruf gewechselt xDDD Mal ehrlich, wenn er die so anhätte und ihm (mal wieder) alles so hoch- und runterrutscht, dass man sie sehen würde… xD Was müssen die anderen Fans dann bitteschön denken :oP
    Das mit dem Wegziehen der Decke ist wohl auch mehr so nen Rumgespiele, als ne wirkliche Bestrafung, oder? *g* Weil die Julia grad erst gegrinst hat (wegen den Boxershorts) und festgestellt hat, dass Bill süß ist ;oD Ich glaub, so ganz sauer ist sie da nicht^^
    Aber du hast dich verschrieben! Bill sagt nämlich bei der Erklärung, dass er nach Julias Anruf Julia gefragt hat, was denn mit Julia los sei xD Du meinst wohl, er hat Lisa gefragt^^
    Aber der Schluss- der ist soooo schön. Schwer zu sagen warum ich das finde, schließlich ist es ja noch nicht raus, ob es nun wirklich mit den beiden weitergeht und wie vor allem. Julias Kommentar fand ich da total passend. „Das ist ja alles schön und gut Bill, aber ich hab’ langsam echt keine Lust mehr auf dieses ewige Hin- und Her. Mal sind wir zusammen und alles ist schön und dann kommt auch schon irgendein Hammer und die nächste Beziehungskrise lässt nicht lange auf sich warten…“ Damit hat sie total Recht. Ich glaub ich find so gut an dem Schluss, dass das so ein ehrliches Gespräch zwischen den beiden ist. Das lässt dann doch schon ziemlich hoffen, dass sie bald wieder richtig zusammen sind und es auch bleiben. Bisher ist ihre Beziehung ja immer an der Vertrauenssache zerbrochen. Apropos Vertrauen- was macht eigentlich Nora??? Ist Bill immer noch mit der zusammen? Och nee, bitte nicht! Aber irgendwie glaub ich, dass sie sich doch noch nicht getrennt haben. Ich weiß ja nicht, was du alles so für die Zukunft der FF geplant hast, aber lass Nora bitte bitte nie von Bill schwanger werden oder sonst was- das würd ich echt nicht aushalten!
    „Nein… Ich weiß es nicht. Lass mich erst mal darüber nachdenken, ok?“--- „Na gut, dann geh ich jetzt mal“, sagt er leise, kommt auf mich zu und streicht mir kurz mit seiner Hand über die Wange --> Manipulation! Aber gut xDD Sie sollen ja wieder zusammenkommen ;oD
    Okay, freu mich echt schon, wies weiter geht. Mit Bill und Julia, Tom, Nora *hust* und ach, ich freu mich auf alles xDD
    Ciaoy Sal
    hdgdl!



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 18.05.2007, 11:14


    Huhuuuu =)
    Danke für den Tipp mit dem, dass sich Bill bei Julia erkundigt hat was mit Julia los ist *lol* - hab das gleich mal geändert. :wink:
    Dankööö für diesen geilen Kommi <3 *freuuu*

    Da hab ich auch gleich mal ne Frage an meine Leserchen - und zwaaar..
    Wollt ihr lieber ein schnulziges Happy-End oder ein trauriges oder ein tragisches - was wollt ihr?
    Ich hab da nämlich so ein Problemchen, und zwar: Ich kann einfach keine Enden (Is das die Mehrzahl von Ende? xD) schreiben!! Keine Ahnung wieso, aber das fällt mir sooo schwer..
    Also ihr könnt gerne schreiben, was euch gefallen würde..

    LG
    P.S: Vllt gehts ja heute noch weiter hier



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 19.05.2007, 20:28


    Happy End natürlich :P



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 20.05.2007, 15:33


    Hey!
    Ja, da kann ich mich Handstand nur anschließen! Ich will auch nen Happy End! Das braucht jetzt aber nicht schnulizig sein, vll einfach nur schön xDDD
    Okay, das mit dem Enden schreiben stimmt aber^^ Beim ersten Teil hat es ja auch nicht sooo gut gepasst. Naja, bin mir sicher, dass du das jetzt aber besser machst. Es darf nur nicht so abrupt aufhören ;o)
    Wenn deine Fanfiction abgeschlossen ist, druck ich sie mir aus und sie bekommt nen Ehrenplatz in meiner TH Sammlung^^
    LG Sal <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 21.05.2007, 10:47


    hey schreib bitte schnell weiter!!komme sonst nicht weiter mit drucken!! :-D deine erste hat schon nen ehrenplatz bei mir!!! :-D
    hab euch lieb



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 21.05.2007, 12:30


    Hallo meine Süßen *g*
    @Handstand: Ok ok.. dann mal schauen was sich machen lässt *g*
    @sal: Ich tu mein Bestes ;) Hab jetzt schon Angst vorm Ende. :roll: Hoffentlich wird es besser als das letzte.
    @Sternenraeuber: *lach* Okay. Aber meine FF und nen Ehrenplatz?! :shock: Das hat sie nicht verdient. :-D Aber es freut mich =))

    Naaaa dann geht's hier auch mal weitööör..
    Ich hoffe sehr, es gefällt euch und ist nicht totaler Müll :wink: xD


    **______________**

    Als er weg ist, lege ich mich zurück auf mein Bett und betrachte die weiß gestrichene Zimmerdecke.
    Ich weiß echt nicht, wie es jetzt weitergehen soll… Hat es einen Sinn, Bill zu verzeihen und es noch mal zu versuchen? Würde nicht nach einer Weile alles von vorne losgehen und würden wir uns nicht wieder wegen irgendetwas in die Haare kriegen? Na ja, zugegeben, Streit gehört ja zu jeder Beziehung dazu…
    Seufzend ziehe ich mir die Decke über den Kopf. Wenn ich ihm noch eine Chance gebe, dann ist das allerdings die letzte. Langsam hab ich nämlich keine Lust mehr auf diese Kindereien.

    Ich erhebe mich langsam und bewege mich müde ins Bad, um zu duschen und den ekeligen Alkoholgeschmack aus meinem Mund zu verbannen. Der kalte Wasserstrahl vertreibt für einen Moment die Müdigkeit aus mir. Als ich fertig bin und mir ein paar frische Klamotten übergeworfen habe, fühle ich mich gleich viel besser und gehe pfeifend ins Wohnzimmer, wo ich meine Mutter, meine Schwester und Bill zusammensitzen und reden sehe.
    Als ich das Zimmer betrete, verstummen die Gespräche und alle Augen sind auf mich gerichtet.
    „Was schaut ihr denn so?“, frage ich irritiert und setze mich neben Bill auf das Sofa.
    „Wir schauen ganz normal, Julia. Ich glaube du leidest an Halluzinationen“, antwortet meine Mutter grinsend und erhebt sich schließlich von ihrem Platz.
    „Ich lass euch dann mal alleine, hab noch viel zu tun“, sagt sie und verlässt das Zimmer.
    „Ich schließ mich an“, meint Lisa mir zuzwinkernd und verlässt ebenfalls den Raum.
    Nun sitze ich mit Bill alleine da, der mich gerade sehr auffällig von der Seite mustert, wie ich bemerke.
    Ich drehe mich zu ihm um und fange seinen Blick auf.
    Ich muss stark dagegen ankämpfen, ihn nicht einfach zu küssen und über ihn herzufallen. Er sieht einfach so unverschämt gut aus. Dabei sehen seine Haare alles andere als gestylt aus und an der Wange hat er einen kleinen, schwarzen Fleck vom Kajal, der wohl ursprünglich am Auge hing. Vielleicht ist es gerade dieses ‚Unperfekte’, das ihn in diesem Moment für mich so unwiderstehlich anziehend und perfekt macht.
    Doch ich kann ihn jetzt nicht einfach küssen und alles Geschehene einfach so wieder vergessen. Immerhin hat er mir mit dieser Aktion bewiesen, wie wenig er mir eigentlich vertraut und das macht mich schon sehr nachdenklich und traurig…
    „Was denkst du gerade?“, reißt er mich nach einer Weile aus meinen Gedanken.
    „Hm?“
    „Ich will wissen, an was du gerade denkst“, wiederholt er seine Frage und lächelt mich leicht an.
    „Soll ich ehrlich sein?“
    „Natürlich.“
    Er hat es so gewollt. „Ich habe mich gerade gefragt, ob du mir überhaupt vertraust. Vertrauen ist das Wichtigste in einer Beziehung. Und ich bin mir nicht sicher, ob du mir das wirklich entgegen bringst…“
    „Selbstverständlich vertraue ich dir, Julia“, sagt er ohne zu zögern und nimmt meine Hand. „Das kannst du mir glauben.“
    Er streicht mir mit seiner freien Hand eine Haarsträhne aus dem Gesicht und Gänsehaut breitet sich auf meinem Körper aus. Selbst so eine kleine Berührung von ihm löst in mir eine wahre Gefühlsexplosion aus und entlockt mir ein kleines Seufzen.
    „Und was denkst du jetzt?“, fragt er grinsend und rückt ein Stück näher zu mir.
    „Soll ich wieder ehrlich sein?“
    „Selbstverständlich“, meint er und sieht mich neugierig an.
    „Ich würde dir gerne die Klamotten vom Leib reißen und dich so lange abknutschen, bis du keine Luft mehr bekommst.“
    Er lacht laut auf, wird aber kurz darauf wieder ernster.
    „Worauf wartest du dann noch?“, erwidert er und mustert mich eingehend. „Es ist immer noch nicht alles okay, hab ich Recht?“
    Ich zucke nur mit den Schultern; weiß nicht, was ich sagen soll.
    „Was soll ich tun, damit du wieder glücklich bist?“, fragt er nach kurzer Zeit, als ich ihm keine Antwort gebe.
    Ich überlege kurz. „Mir versprechen, dass du mich nie wieder so enttäuschst. Und vor allem das Versprechen auch einhalten…“
    Er nickt und umschließt auch meine andere Hand mit seiner.
    „Ich versprech’s dir. Hoch und heilig. Für nichts auf der Welt würde ich unsere Beziehung noch mal aufs Spiel setzen.“
    Es klingt ehrlich und ich glaube ihm wirklich, was er da sagt. Ein Lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus und ich drücke mich an ihn und lehne meinen Kopf an seine Schulter.
    „Das will ich doch mal schwer hoffen“, nuschle ich grinsend gegen seine Schulter.
    Er legt seine Arme vorsichtig um mich und streicht mir sanft über den Rücken. Ich genieße einfach nur das Gefühl, ihm so nah zu sein und schließe die Augen.
    „Du, ich zerstöre diese Harmonie zwischen uns ja nur ungern, aber ich muss dann mal wieder los. Haben heute noch ein paar Termine“, holt Bill mich nach einer Weile in die Wirklichkeit zurück.
    „Och nöö…“, brumme ich gegen seine Schulter und löse mich widerwillig von ihm. „Muss das jetzt sein?“
    Er lächelt mich an und nickt.
    „Ja, tut mir Leid. Ich würde auch lieber bei dir bleiben.“
    Ich seufze tief, setze einen Schmollmund auf und verschränke die Arme vor der Brust, was Bill jedoch nur zum Lachen bringt.
    „Du bist süß, wenn du schmollst“, grinst er und knufft mir in die Seite.
    „Nicht so süß wie du…“, erwidere ich lächelnd und hauche ihm einen kleinen Kuss auf den Mund.
    „Hey, war das jetzt etwa alles?“, beschwert er sich und diesmal ist er es, der die Arme verschränkt und schmollt.
    „Tja, sieht wohl so aus“, meine ich und strecke ihm die Zunge raus.
    „Na warte!“, ruft er und will mich gerade packen, doch da bin ich schon längst vom Sofa aufgesprungen.
    „Du bist doch viel zu langsam, um mich zu fangen, Billyboy.“
    Ich weiß genau, dass er diesen Spitznamen nicht leiden kann und grinse ihn frech an.
    „Du wirst schon noch sehen, was du davon hast…“, murmelt er und seine Augen funkeln mich verschwörerisch an.
    „Oh oh, muss ich jetzt etwa Angst haben?“, frage ich sarkastisch und tue so, als würde ich zittern.
    „Wäre angebracht!“ Mit einem Schrei springt er auf und stürzt sich auf mich. Dabei reißt er mich zu Boden und zusätzlich eine schöne Vase vom Tisch, die sogleich in viele kleine Scherben zerspringt und uns glücklicherweise verfehlt.
    „Ach du Scheiße…“, murmelt er verlegen und schlägt sich die Hand vor den Mund. „Sag jetzt bitte nicht, dass die teuer war!“
    Ich werfe einen Blick auf die Scherben neben uns und tue so, als müsste ich schwer schlucken.
    „Tut mir Leid, dir das sagen zu müssen, aber das war ein sehr altes Erbstück unserer Familie… Meine Mutter hängt – pardon, hing sehr an ihr“, lüge ich ohne rot zu werden und mit total ernstem Gesichtsausdruck.
    Langsam weicht die Farbe aus Bills Gesicht und seine Augen weiten sich vor Schreck.
    „Oh Gott…“
    Da bricht es aus mir heraus, ich kann es einfach nicht länger zurückhalten und ich lache laut los.
    Bill sieht mich an, als wäre ich völlig übergeschnappt und zieht fragend die gepiercte Augenbraue hoch.
    „Aber sonst geht’s dir noch gut, oder?“, fragt er mich ungläubig.
    Ich bekomme vor lauter Lachen kein einziges Wort mehr heraus und bekomme langsam Bauchschmerzen davon.
    „Reingefallen!“, krächze ich fast atemlos und werde im nächsten Moment auch noch von Bill gnadenlos durchgekitzelt.
    „Aufhören, aufhööören!“, bettele ich keuchend. „Ich bekomm… keine… Luft mehr.“
    Irgendwie schaffe ich es, so herumzuzappeln, dass Bill mit vollem Gewicht (was ja nicht sonderlich viel ist) auf mich knallt. Er macht auch keinerlei Anstalten, wieder von mir herunterzugehen. Na, wenigstens hat er dadurch aufgehört, mich zu kitzeln.
    Und soo unangenehm ist das ja auch gar nicht, Bill auf mir liegen zu haben… Als wenige Sekunden später unsere Lippen aufeinander treffen weiß ich selbst nicht, von wem der Kuss nun eigentlich ausgegangen ist. Wahrscheinlich von beiden.
    Wie von alleine bewegen sich meine Hände an Bills Nacken und ziehen ihn noch näher zu mir – sofern das überhaupt noch möglich ist.
    Er fährt mit seiner Hand langsam unter mein Shirt und bei dem Kontakt seiner kalten Hand mit meiner warmen Haut, zucke ich kurz zusammen.
    Er sieht mich an. „Soll ich das lassen?“
    Ich schüttle nur grinsend den Kopf und fahre dann ebenfalls mit einer Hand unter sein Shirt und streiche über seinen Bauch und seine Brust. Als er mir mit einem geschickten Handgriff mein T-Shirt ausgezogen hat und sich nun langsam an meinem BH zu schaffen macht, packe ich seine Handgelenke und schüttle leicht den Kopf.
    „Wir liegen hier gerade in unserem Wohnzimmer, falls du das vergessen hast. Es könnte theoretisch jederzeit jemand reinplatzen“, erkläre ich ihm grinsend, als er mich fragend ansieht.
    Er sieht sich um und richtet sich dann langsam auf.
    „Du hast Recht. Ich hatte es wirklich vergessen.“
    Er reicht mir feierlich mein Shirt, jedoch nicht ohne einen letzten, frech grinsenden Blick auf meinen halbnackten Oberkörper zu werfen. Ich ziehe es mir schnell über und stehe auf.
    „Ich denke wir sollten zuerst mal das Chaos hier beseitigen“, merke ich an, als ich fast auf eine der Vasenscherben trete, die noch immer auf dem Teppich verstreut herumliegen.
    Er stimmt mir zu und wir machen uns ans Werk. Während Bill die groben Scherben einsammelt, hole ich den Staubsauber um den Rest zu beseitigen. Nach wenigen Minuten ist auch das erledigt und wir stehen uns etwas unschlüssig gegenüber. Wenn’s nach mir ginge, würde ich jetzt gleich wieder über ihn herfallen und ihn den Rest des Tages nicht mehr loslassen, aber es geht ja dummerweise mal wieder nicht nach mir.
    „Na dann, ich muss dann auch endlich mal los“, sagt er als hätte er meine Gedanken gelesen und nimmt mich noch mal in die Arme. „Wir sehen uns so bald wie möglich wieder.“
    „Wann?“, nuschle ich, den Kopf an seinen Oberkörper gepresst.
    „Kann ich dir noch nicht 100% sagen, tut mir Leid. Aber ich ruf dich an.“
    Ich nicke nur und drücke zur Antwort meine Lippen auf seine. Als ich ihn wenig später an der Tür verabschiede und ihm noch hinterher winke, wird mir richtig bewusst, wie sehr ich es hasse, dass er berühmt ist. Wieso kann er nicht einfach ein ganz „normaler“ Typ sein, ganz ohne Bekanntheitsgrad, so dass wir uns fast jeden Tag sehen können?
    Seufzend schließe ich die Tür und setze mich im Wohnzimmer zurück aufs Sofa. Irgendwie ist das ungerecht, oder? Klar gönne ich ihm und der Band den Erfolg, aber… ich will ihn am liebsten die ganze Zeit um mich haben… Wenigstens mal eine Woche lang.
    Dass genau das nur wenig später eintritt, ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

    **_____________**

    Kommis? xD



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 21.05.2007, 13:48


    WAAASSSS?deine ff hat keinen Ehrenplatz verdient? :shock:
    Natürlich!du kannst echt verdammt gut schreiben!Am liebsten würde ich mir jedes einzelne blatt an die wand hängen??!! :-D
    *hab euch ganz doll lieb*



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 21.05.2007, 14:08


    *lach* xDD
    Ich kann das irgendwie voll nicht nachvollziehen. Find ja meine Story selber echt nich gut :roll: (Jaha, ich weiß, dass ich mich wiederhole! :-D ) . Mag an meinem mangelnden Selbstvertrauen liegen, keine Ahnung. xD
    Aber ich fühl mich geehrt!! <3 :)

    Hab euch lieb <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 21.05.2007, 16:51


    du darfst dich auch geehrt fühlen!ich meine du bist wirklich gut.nein was rede ich da!! du bist spitzenklasse,allererste sahne,total geil... ich rede lieber nicht weitaaa.. sonst passiert hier noch nen unglück bei mir!! :-D
    aber jetzt mal ehrlich!würde ich es nicht so meinen, dann würde ich es nicht sagen und vor allem würde ich deine ff nicht lesen...
    hast du eigentlich noch andere?
    würd gern mehr von dir lesen??
    hab dich schrecklich doll lieb :wink:



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 21.05.2007, 16:56


    Man is das süß^^ Dickes fettes DANKE ;D
    Ich sitz hier grad strahlend vorm PC wegen deinem Kommi - wegen DIR! :-D
    Ich hab mal 'ne andere angefangen vor ziemlich langer Zeit, aber von der gibt's nur sehr wenig Teile bisher und ich hab da auch nie weitergeschrieben.
    Aber ich werd nach dieser FF hier auf jeden Fall noch andere FFs anfangen und auch hoffentlich zu Ende bringen. ;) Du wirst bestimmt noch einiges von mir zu lesen bekommen. Hoff ich.^^
    Hab dich auch lieb ;) <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 21.05.2007, 19:58


    Tanjaaaa? *mit Nudelholz droh*

    Hör auf dich so runter zu machen von wegen nicht gut, sonst komm ich dir da her xD

    Sieh lieber zu, dass du weeeeiter schreibst :)

    Der letzte Teil war toll :)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 21.05.2007, 20:01


    *rofl* Ok ok, ich hör ja schon auf *angst vor nudeholz hat* xDD

    Ja, geht bald weiter. Maybe schon morgen, mal gucken. :wink:



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 23.05.2007, 22:03


    Oh mein Gott, oh mein Gott! Wie geil^^ Ich finde den Teil totaaal supi! Hach, wie schön xD Ich hätte, ja schon fast geschrieben 'Da geht mir das Herz auf', aber ich finde, das nervt mit der Zeit dann doch ;o) Aber irgendwie ist es schon so *hihi*
    So richtig schön! Jetzt bin ich umso zuversichtlicher, was das Ende angeht (aber das ist doch noch so nen paar Kapitelchen hin, oder???). Aber ich will irgendwie auch nicht, dass diese Fanfiction aufhört- immerhin begleitet sie mich schon über 8672 Stunden durch mein Leben! Mit dem bloßen Luftgemisch und hier und da mal was zu essen, zu trinken und nen paar TH Konzerten schaff ichs dann nicht mehr so weit :'( Och Tanüüü *wein* Bin schon jetzt voll traurig...
    Also wie gesagt, der Teil war total schön und ich bin schon super gespannt darauf, was jetzt noch so kommt. Du hast ja schon so einige Andeutungen gemacht^^ Und was jetzt mit Tom ist will ich wissen xD Und... und... und ach so viel!!! Naja, werde deine anderen FFs wohl auch lesen- okay, wohl auch ist nen bisschen zaghaft ausgedrückt- ich werde sie natürlich lesen^^ Aber irgendwie sind mir deine jetzigen Charakter so ans Herz (oder ins Herz?!) gewachsen, dass ich bestimmt trotzdem total traurig sein werde, dass sie irgendwann mal aufhören MUSS, egal, wie schön das Ende sein wird...

    Ich schreibe erst jetzt, weil mein Internet die ganze Zeit nicht ging und wir so nen Typen holen mussten, der uns so nen Teil ausgetauscht hat und... ach, jetzt gehts wieder und ich hab gleich deine FF weitergelesen^^
    Hab auch gesehen, dass du mir noch in den anderen Foren geschrieben hast, danke, ist total lieb von dir!!! *knuddel* Aber ich antworte darauf noch mal konkret nen anderes Mal, hab nicht viel Zeit (ja, ja sogar noch um 22 Uhr allerhand zu tun ;o) ).
    HDGDL
    Ciaoy Sal <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 26.05.2007, 01:03


    Hach, jedes Mal freu ich mich wieder wie ein Schnitzelchen über deine Kommis ;) <3 Danke!!
    Joa, so ein paar Kapitelchen werden schon noch kommen. Was konkretes kann ich noch nicht sagen. Bin zurzeit etwas unkreativ und mir fällt es schwer, mich auszudrücken. :roll: Kommt natürlich etwas doof, wenn man an seiner FF weiterschreiben will ^^"
    Aber ich hab heute trotzdem ein bisschen was geschafft. Mal gucken ob ich morgen bevor wir dann zu meinem Onkel + Opa gehen noch was hinbekomm.. Ich streng mich an. Ansonsten bekommt ihr halt am Sonntag 'nen neuen Teil. Weil morgen Abend geh ich dann noch ins Kino mit 2 Kumpels - in FdK 3 (:

    Hegdl <3
    Tanüü



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 27.05.2007, 00:02


    Hey!!!!!!!
    Heute ist es genau ein Jahr her, seitdem ich den ersten Kommi zu deiner Fanfiction verfasst habe!!! :oD Voll toll^^ Der Tag wird gefeiert xD Und ich hoffe, ich kann dir noch nen Jahr lang Kommis schreiben^^
    Ich weiß noch, wie ich am Morgen unserer Jahrgangsfahrt nach Berlin noch mal früh ins Internet gegangen bin, um mir den neuen Teil von deiner FF auszudrucken und nach Berlin mitzunehmen xDDD- Da siehst du mal, wohin mich deine Geschichte überall hin begleitet! :o)
    Hab dich lieb =)
    Liebe Grüße
    Sal <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 27.05.2007, 00:09


    Waah oh Gott wie süß =))
    Ein Jahr schon her?! Ich kann's gar nicht fassen. ôO Wie schnell die Zeit vergeht.. Unglaublich! ôO

    Und morgen gibt's dann auch hoffentlich nen neuen Teil. Ich streng mich an.

    Hab dich noch viel lieber ;)
    Tanja <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 28.05.2007, 13:13


    Na dann hier endlich mal der versprochene neue Teil.
    Ist nichts Großartiges, es passiert nichts Überragendes und sonderlich lange ist er auch nicht, aber besser als nix. xDD
    Und dafür passiert bald wieder was.. allerdings nix so tolles. 8) *pfeif* Ich hab nix angedeutet, nee! xD


    **_____________**

    Zwei Tage danach reißt mich das laute Klingeln meines Handys aus dem Schlaf. Völlig verschlafen greife ich danach und melde mich.
    „Hmn... jaa?“, brumme ich undeutlich und unterdrücke ein Gähnen.
    „Guten Morgen mein Schatz“, flötet die gut gelaunt klingende Stimme Bills mir ins Ohr und zaubert mir damit gleich ein Strahlen aufs Gesicht.
    „Morgen, Billy“, flöte ich, auf einmal gut gelaunt, zurück und werfe einen Blick auf die Uhr. Erst 9 Uhr. Ziemlich früh für einen Langschläfer wie ihn – und mich.
    „Du, ich komm gleich zum Punkt, ok? Hab’ nicht viel Zeit.“
    „Schieß los.“
    „Alsooo. Wir gehen ja nächste Woche auf Tour und na ja, theoretisch ist ja im Tourbus noch ein Bettchen frei…“
    Ich horche auf. „Das soll heißen?“
    „Na jaa, also ich mein, wenn du zufällig Lust hast und dir das nicht zu anstrengend ist, dann könntest du uns begleiten und mit uns im Tourbus schlafen.“
    „Mit euch im Tourbus schlafen?!“, rufe ich gespielt entsetzt auf. „Also nee danke. Mir reicht es, wenn ich mit dir schlafen kann, müssen nicht gleich alle sein…“
    Für einen Moment herrscht Stille am anderen Ende der Leitung. Ich kann es förmlich in seinem Gehirn rattern hören.
    Dann hat er den Witz endlich kapiert und lacht los.
    „Oh man, das war jetzt typisch Julia!“, lacht er und ich muss ihm zustimmen.
    „Irgendwie schon. Konnte es mir nicht verkneifen.“
    „Und?“, fragt er nach kurzer Zeit, als er sich wieder einigermaßen beruhigt hat. „Was sagst du dazu?“
    Ich überlege kurz. Klar wäre das richtig toll. Ich könnte ihn rund um die Uhr sehen und bei ihm sein. Aber es wäre natürlich auch stressig. Wobei ich das unter diesen Umständen sehr gerne in Kauf nehmen würde.
    „Also von mir aus sehr, sehr gerne. Ich muss nur noch abklären, ob ich mir da frei nehmen kann.“
    „Okay, alles klar. Sag dann Bescheid. Du, sorry, ich muss dann jetzt auflegen. Viel zu tun und viel zu wenig Zeit!“, sagt er entschuldigend.
    „Okay, bis dann. Ich meld mich.“
    Wir legen auf und ich springe mit einem Satz aus dem Bett und wie ein Gummiball auf und ab.
    Oh Gott, das wird toll! Jetzt muss ich das nur noch Isabell schonend beibringen und frei bekommen. Aber bei meinem guten Verhältnis zu ihr, wird das sicherlich das kleinste Problem sein.

    Drei Tage später ist alles geklärt und ich sitze im Taxi, welches mich zu einem vorher ausgemachten Rastplatz fährt, wo ich dann zu den Jungs in den Tourbus umsteigen werde.
    Mein Herz macht schon die ganze Zeit Freudensprünge und ich rutsche unruhig auf meinem Platz hin und her.
    „Aufgeregt?“, fragt der Taxifahrer, mich durch den Rückspiegel musternd und grinst. „Wo geht’s denn hin?“
    „Zu meinem Freund“, antworte ich knapp und grinse zurück.
    Er nickt nur und stellt zum Glück keine weiteren Fragen. Ich habe nicht wirklich Lust, mich mit ihm zu unterhalten.
    Knappe zehn Minuten später erreichen wir den Rastplatz und ich sehe bereits den großen Nightliner und Georg und Gustav, die davor stehen und scheinbar auf mich warten.
    Ich bezahle den Taxifahrer und steige mit meiner mittelgroßen Reisetasche aus dem Wagen.
    „Hey!“, ruft Gustav, als er mich entdeckt und kommt mit Georg und einem breiten Grinsen auf den Lippen auf mich zu. „Schön dich mal wieder zu sehen, Julia.“
    Er umarmt mich kurz und drückt mich an sich. Georg tut es ihm gleich.
    „Hey ihr zwei. Find’s auch schön, euch mal wieder zu sehen.“
    Gustav nimmt mir ganz Gentleman-like meine Tasche ab und wir betreten zu dritt den riesengroßen Nightliner.
    „Uiiii“, rutscht es mir raus, als ich merke, wie viel Platz im inneren des Busses ist.
    Gustav und Georg quittieren es mit einem Grinsen und zeigen mir dann mein „Bett“ – besser gesagt meine kleine Schlafnische, denn mehr ist das nicht. Doch für die nächste Woche wird es wohl genügen.
    Als ich gerade in die kleine Nische krabbeln will um den Komfort zu testen, fällt mein Blick auf den schlafenden Bill, der seinen Schlafplatz scheinbar genau über mir hat. Ein kleines Lächeln schleicht sich auf meine Lippen und ich widerstehe nur knapp der Versuchung, ihn wachzuküssen und klettere in mein Schlafgemach.
    Na ja… Sehr bequem ist das ja nicht, aber das habe ich mir bereits gedacht. Ich werde es wohl überleben.
    „Soll ich dir mal den Rest des Busses zeigen?“, ertönt plötzlich Gustavs Stimme und ich zucke zusammen.
    „Gott, hast du mich erschreckt! Ja klar, gerne.“
    Ich klettere wieder aus meinem neuen Schlafplatz und folge Gustav leise, um Bill nicht zu wecken.
    „Hier ist unser Hauptaufenthaltsraum, mit allerhand Konsolen und einem Fernseher. Hier wird es einem nicht langweilig“, erzählt er und deutend grinsend auf Georg und Tom, die es sich vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben und irgendein Kampfspiel auf der PlayStation spielen.
    Beim Anblick von Tom verfliegt sofort das Lächeln von meinem Gesicht und macht einem grimmigen Gesichtsausdruck Platz. Na klar, der ist ja auch hier.
    Er sieht kurz zu mir auf und nuschelt ein „Hi…“, welches ich mit einem kleinen Nicken erwidere.
    Gustav zeigt mir noch kurz die andere Seite des Busses und bricht die kleine Führung dann aber ab, weil er meine schlechte Laune bemerkt.
    „Lassen wir das lieber“, sagt er und sieht mich ernst an.
    Ich nicke und setze mich seufzend auf die Kante meiner Schlafkoje. Gustav beobachtet mich eine Weile und setzt sich schließlich neben mich.
    „Es ist wegen Tom, oder?“, fragt er nach einigen Minuten und sieht mich von der Seite an.
    Ich nicke nur und fange seinen Blick auf.
    „Meinst du nicht, es wäre gut, mal mit ihm darüber zu sprechen?“, fragt er leise, um Bill nicht zu wecken, der über uns nach wie vor schläft.
    „Und was soll das bringen? Er soll sich erstmal dafür entschuldigen, dann sehen wir weiter. Ich komm bestimmt nicht zu ihm angekrochen…“
    Gustav mustert mich eingehend und ich habe das Gefühl, er versucht meine Gedanken zu lesen.
    „Ich kann dir ja mal meine Einschätzung der Dinge verraten….“, beginnt er. „Toms Gefühle sind einfach mit ihm durchgegangen. Er war tierisch eifersüchtig auf Bill und hat gar nicht über sein Handeln nachgedacht.“
    „Das mag ja alles sein, aber es rechtfertigt doch nicht, so was zu behaupten!“, erwidere ich etwas lauter als geplant.
    Gustav schüttelt den Kopf. „Natürlich nicht, habe ich ja auch nie behauptet.“
    „Um was geht’s?“, ertönt plötzlich Bills total verschlafen klingende Stimme.
    „Nix Wichtiges“, erwidere ich, stehe auf und trete vor Bills Schlafplatz.
    „Hey du“, nuschelt Bill und streckt seine Arme nach mir aus. Ich klettere zu ihm in die Koje und kuschle mich an ihn.
    „Hey. Hast du gut geschlafen?“, frage ich und drücke ihm einen Kuss auf die Wange.
    „So gut wie man eben auf diesen harten Betten schlafen kann“, erwidert er grinsend und gibt mir einen sanften Kuss auf den Mund.

    Wir bleiben noch eine ganze Weile so zusammen liegen, eng aneinander gekuschelt, bis wir schließlich an der Konzerthalle ankommen und wohl oder übel aussteigen müssen.
    Wir sehen uns erstmal die Halle an und ich bin erstaunt, wie groß diese ist. Auch die Bühne ist riesig und wesentlich größer als bei dem Konzert, auf dem ich vor fast 2 Jahren mit Lisa und Katrin war.
    Bill reißt mich nach ein paar Sekunden schon wieder aus meinen Gedanken, packt meine Hand und zieht mich mit den Worten „Komm“ mit sich in einen großen Raum, wo ein kleines Buffet angerichtet ist und ein paar Tische mit Stühlen stehen. ‚Aha’, denke ich. ‚Da hat wohl jemand Hunger.’
    Und ich habe natürlich Recht. Bills erste Station ist der Buffettisch, wo er sich gleich mal einen Teller mit allem möglichen Zeugs voll lädt. Ich bin nicht wirklich hungrig und nehme mir nur eine kleine Schüssel mit Obstsalat, um Bill nicht alleine essen lassen zu müssen. Wie sozial von mir!
    Wir setzen uns an einen der Tische und essen schweigend, bis sich irgendwann auch Gustav und Georg zu uns gesellen.
    „Wo ist Tom?“, fragt Bill die beiden stirnrunzelnd.
    „Er sagte er hat keinen Hunger“, antwortet Georg und stochert in seinem Essen herum.
    „Aha…“, erwidert Bill nur leise und sagt nichts mehr dazu. Ich sehe ihm an, dass er das wohl nicht so ganz glaubt.
    Nach dem Essen gehen die Jungs zum Soundcheck und ich sehe ihnen dabei zu. Tom verspielt sich auffallend oft und fängt sich damit so manchen mahnenden Blick von den anderen ein.
    „Mensch Tom, jetzt konzentrier dich doch mal!“, meckert Georg los und stöhnt genervt auf. „Das geht mir tierisch auf die Nerven, dass du dich die ganze Zeit verspielst.“
    „Halt’s Maul und spiel, Georg!“, kontert Tom nur wütend und verspielt sich prompt schon wieder.
    „MAN!“, brüllt er auf einmal los und pfeffert seine Gitarre unsanft auf den Boden. „Klappt denn heute gar nichts?!“ Er verlässt schnellen Schrittes die Halle und ich sehe ihm verwirrt hinterher.
    Auch Bill sieht ihm ungläubig nach und wirft mir, die Augenbraue hochziehend, einen fragenden Blick zu. Ich zucke nur mit den Schultern.
    „Guckst du mal nach ihm?“, ruft Bill mir bittend zu.
    Ich schüttle entschieden den Kopf. Ausgerechnet ich, na klar. Ich bin nach wie vor mehr als sauer auf Tom und alles andere als gut auf ihn zu sprechen. Ich würde momentan lieber aus dem Fenster springen, als freiwillig zu ihm zu gehen.
    „Ach komm, mach schon. Bitte.“
    „Nein, vergiss es!“
    Bill seufzt und legt sein Mikrofon ab.
    „Geh ich halt selbst.“

    **_____________**



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Sternenraeuber - 30.05.2007, 19:10


    hey....
    sehr sehr interessant,aber leider viel zu kurz... :-D


    was für ein zufall das immer julia nach den leuten gucken und auch mit denn sprechen muss auf die sie böse ist.... :-D find ich witzig...

    *mit einem Grinsen und zeigen mir dann mein „Bett“ – besser gesagt meine kleine Schlafnische*

    Genau als wenn sie in Ihren bettchen bleiben würde.....*brüll*


    mach bitte schnell weiter........ bin langsam schon süchtig nach deinen ff´s



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    unpredictable - 04.06.2007, 21:52


    DU BIST EINFACH TOLL <3
    ich weiß, du weißt das nicht, aber ich les' immernoch fleißig mit.
    & du darfst dich uebrigens auch geehrt fuehlen, weil ich im Moment nur noch wegen deiner Geschichte hier in's Board komme (:

    toll nicht?
    ich hoff' mal das geht hier schnell weiter. bin jah wirklich mal gespannt was auf der Tour noch alles schief geht :D

    LIEB DICH HASI <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 04.06.2007, 23:45


    Ayyyy Julüüüüü!! *rumhüpf und quiek* <33
    Aaah =)) Danke!! Find ich ja mal toll, dass du noch immer mitliest. :)
    Uii, da fühl ich mich aber mal wirklich geehrt :] <3
    Ich vermiss dich! <3
    Lieb dich auch mein Schatz =]

    Und auch @ Sternenraeuber: Danke für den Kommi! =)

    Ich hoffe mal, ich kann bald weiterschreiben.. Bin zurzeit in einer komischen Phase.. Hab zu nichts Lust und bin voll nicht in der Lage, mich irgendwie auszudrücken, geschweigedenn an der FF weiterzuschreiben..
    Aber ich hoffe das wird in den nächsten Tagen wieder und dann gibt's hier was Neues. Versprochen. =)
    Lieb euch



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Pingu - 05.06.2007, 16:28


    Alta Mädel...*hand hinhalt* du hast es geschafft....*gratulier* ich, bekennende Slash-Leserin, habe in meinem Leben vllt. eine non-slash gelesen(jedenfalls was Th betrifft) und das war "es ist was es ist" noch bevor ich slash überhaupt kennenlernte....

    Und dann kam sternenraeuber zu mir, drückt mir ne FF inne Hand und sagt: "Les die,die is toll! Aba kein Salsh" da hab ich natürlich ersma mein Pingu-schnäbelchen gerümpft und gedacht: "Non-slash? Wie Öde...Die les ich nicht...." Tja, aba erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.......ich hab sie gelesen.....nein,ich hab sie verschlungen..innerhalb von 2 stunden habsch mich dadurch gefressen.....Hab dir aba dazu auch schon n Commi im ersten Teil hinterlassen....


    Und jez sitz ich hier auf Kohlen und will wissen,wies weiter geht....und wer is Schuld?Du,weil du diese saugeile FF geschrieben hast und mich somit von der Anit-non-slashlerin zur pro-non-slashlerin gemacht hast....
    Hat bisher noch niemand geschafft...meinen Glückwunsch....^^

    Ich hoffe, du hast deine null-Bock Phase bald überstanden..die kenn ich übrigens auch,von daher..ich hab Zeit...^^Hauptsache,es geht überhaupt weitr....
    *däumsche hoch*


    Lg


    Pingu



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 05.06.2007, 16:39


    Wah, oh Gott ey. Ich weiß gar nich, was ich sagen soll.. ôO
    Soviel Lob?! Für mich?!?! *total erschlagen bin und ungläubig mit weit aufgerissenen glubschäuglein auf bildschirm starr* :shock:
    Ich fass es nicht! ^^ DANKE und ich fühl mich mehr als geehrt, dass ich es geschafft hab, dich zur Pro-non-Slasherin zu machen =D Was für eine Ehre *hehe*

    Lieb euch <3
    Tanja



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 06.06.2007, 21:41


    Ja fast so, als ob du n homo zu hetero machst :P

    Also Tanja:

    Weiter :) :) :)



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 13.06.2007, 10:31


    *lach* Geiler Vergleich XD

    Ich wollte nur mal kurz Bescheid sagen, dass es am Wochenende hoffentlich weitergeht. Hab grad keine Zeit, wegen Hospitation fürs Freiwillige Soziale Jahr. Gestern war ich da und heute arbeite ich da nochmal. Bisher gefällts mir ganz gut =)

    Lieb euch <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Handstand - 13.06.2007, 21:16


    Jaaaaa am WE muss was kommn :P

    :)

    LG



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 20.06.2007, 19:22


    Oh man! Jetzt war ich hier ja schon ne Ewigkeit nicht mehr... Und es gibt schon längst nen neuen Teil, den ich noch nicht kommentiert hab ;o)
    Erst einmal finde ich es voll gut, dass dieser Teil (grade die Szene mit dem Tourbus) mal wieder so nah an der Realität ist. Da kommt man sich so vor, als wäre man in deiner Fanfiction zu Hause, weil man vieles schon irgendwoher kennt *g*
    Und du hast es gemacht- du hast es gemacht xD Dieses Mal kamen Georg und Gustav nicht zu kurz *lol*
    Ist aber ne ziemlich angespannt Stimmung bei allen... Und ich frage mich, ob Tom gar nicht gefragt wurde, ob Julia mit im Tourbus wohnen darf... Er scheint ja alles andere als begeistert davon zu sein, dass sie jetzt da ist. Wie soll denn das noch werden- so lange auf engstem Raum?!
    Gustav versucht ja auch Tom zu verstehen- aber so richtig ist er ja auch nicht auf seiner Seite... Tom tut mir schon irgendwie Leid... Aber eigentlich... warum? weiß ich selber nicht so ganz.
    Komisch ist nur, dass Bill Julia losschicken will, um mit Tom zu reden. Sonst kennen wir ihn ja eher als eifersüchtig. Naja, vielleicht hat er sich ja doch gebessert.
    Julia tut mir auch Leid- mir tun alle Leid xD Selbst Georg und Gustav, die die schlechte Stimmung ertragen müssen, und Bill, der jetzt mit seinem Bruder nicht sonderlich klarkommt. Aber zurück zu Julia- was hätte sie schon zu Tom sagen sollen? Und wie hätte Tom reagiert? Hm... Naja, wie ich dich kenne, wirst du sie bald aufeinander treffen lassen ;o) Naja, okay, das ist ja fast zwangsweise so. Grade wenn sie in einem Tourbus schlafen.
    Bin auf jeden Fall auch auf ein neues Kapitel gespannt! Vielleicht kommt ja eins dieses Wochenende? :o)
    Naja soweit erst mal bye bye =) Und ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich diesen Teil so lange unkommentiert gelassen hab.
    Ciaoy
    Sal xxx



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 22.06.2007, 12:04


    Hey hey ;o)
    Erstmal dankeschön für dein Kommi Sal!! :)
    Na klar verzeih ich dir das^^ Das ist doch nicht schlimm!
    Immerhin lass ich euch auch immer so lange auf neue Teile warten :oops:
    Da kommen wir auch schon zum Thema. Da ich nächste Woche meine mündliche Prüfung in MUM habe und die Woche darauf in Bio, hab ich wohl nicht sonderlich viel Zeit, weiterzuschreiben... Leider geht die Prüfung vor (find ich zwar nicht, aber es muss leider so sein xD), darum werd ich wohl erst danach wieder was on stellen können, voraussichtlich. Kann sich natürlich trotzdem mal spontan ergeben, dass ich zwischendrin Zeit und Lust finde, weiterzuschreiben und dann schon vorher was onstell. Mal gucken, das kommt dann spontan! *g*
    Jetzt am WE übernachte ich erstmal von heute auf Morgen bei nem Kumpel und komm dann Samstagmittag irgendwann heim. Ganz eventuell kann ich dann Samstagabend was reinstellen.. Ist das okay?^^

    Hab euch lieb und seid mir nicht böse :wink:
    Tanja



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 22.06.2007, 15:50


    Klar ist das okay- stell dich bloß nicht unter Druck! Und du brauchst auch nicht deine letzten freien Minuten für die FF opfern. Ich muss grade dieses Wochenende auch viel lernen... Aber natürlich will ich dich auch nicht vom Schreiben abhalten. Mir fällt meistens grade dann was ein, wenn ich keine Zeit habe *g*
    Auf jeden Fall viel Glück bei den Prüfungen! *Daumen drück*
    hdgdl
    Sal xxx



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 24.06.2007, 21:16


    Ehm.. ôO Kann es sein, dass ich den letzten Teil am 28.05 gepostet habe?! Omg, das ist ja ewig her!
    Ich hab eben gesehen, dass ich ja sogar noch nen Teil Vorrat hatte ôO Oh Gott sorry, ich dachte den hätte ich schon gepostet. :shock:
    Na egal, hier kommt er jedenfalls:

    **_____________**

    Nach knappen zehn Minuten kommt er zusammen mit einem zwar nach wie vor übel gelaunten Tom zurück, aber sie können wenigstens den Soundcheck endlich beenden.
    Die restliche Zeit bis zum Konzert verbringen Bill und ich herumalbernd im Aufenthaltsraum der Band.
    „Du hast doch sicher nichts dagegen, wenn ich dich jetzt kitzle, oder?“, fragt Bill mich plötzlich und grinst mich teuflisch an.
    „Ehm… doch!“, erwidere ich schnell und schlinge meine Arme schützend und mich.
    Wie erwartet duldet Bill keine Widerrede und fängt an, mich in die Seite zu pieksen. Ich quieke laut auf und piekse zurück.
    Ziemlich schnell artet das in eine gegenseitige Kitzelattacke aus, die aber ein jähes Ende findet, als es laut an der Tür klopft und Tom den Raum betritt. Er sieht uns etwas abschätzend an.
    „Bill, komm. Das Konzert fängt gleich an.“
    Bill nickt, steht auf und richtet sich erstmal seine Haare.
    „Lass es - bringt eh nix“, kommentiere ich das Ganze grinsend und erreiche damit nur, dass er mich erneut in die Seite piekt.
    „Du kannst dir das Konzert übrigens von einem Sitzplatz anschauen. Hab ich vergessen dir zu sagen“, sagt Bill und zieht eine Karte aus seiner Jackentasche. Ich nehme sie dankend an, wünsche ihm noch viel Spaß beim Konzert und mache mich dann gleich auf den Weg zu meinem Platz.
    Es ist ein ziemlich guter Platz, so wie’s aussieht. Ich habe einen guten Blick auf die Bühne und kann gleichzeitig die komplette Halle überblicken, ohne dass ich von irgendwelchen hysterischen Fans zerquetscht werde – besser geht’s kaum.
    Als ich so dasitze und das Konzert langsam beginnt, denke ich unweigerlich an das eine, entscheidende Konzert fast 2 Jahre zuvor. Wäre ich damals nicht von Lisa überredet worden und mitgegangen, dann säße ich jetzt bestimmt nicht hier und wäre auch nicht mit dem Sänger dieser Band zusammen… Ich bin ihr jetzt im Nachhinein mehr als dankbar dafür, dass sie mich so lange genervt hat, bis ich schließlich nachgegeben habe.
    Schade, dass sie jetzt nicht hier bei mir sein und das Konzert zusammen mit mir genießen kann…
    Ein lautes Geräusch lässt mich aus meinen Gedanken schrecken. Das Konzert beginnt.
    Tom ist genau wie beim letzten Mal der erste, der die Bühne betritt. Gustav und Georg folgen und fangen an zu spielen. Wie immer betritt Bill als letzter die Bühne. Er steht vorne auf einem kleinen quadratischen Steg, der mit ihm zusammen nach oben fährt und fängt an zu singen.
    Die Bühnenshow gefällt mir. Viel gewaltiger, als beim letzten Mal. Die Songs kenne ich nur teilweise. Gefallen tun sie mir alle, was mich schon sehr wundert, wenn man bedenkt, wie ich noch vor 2 Jahren zu dieser Band stand und wie doof ich alles, was mit ihnen zu tun hat, fand.
    Als Bill das letzte Lied ankündigt, scannt er mit den Augen die Sitzplätze ab und wenn mich nicht alles täuscht, hat er mich entdeckt, denn er grinst kurz in meine Richtung und winkt.
    Wenig später sind auch die letzten Zugaben gespielt und ich kann es kaum fassen, dass das Konzert schon vorbei ist. Es ging alles so schnell.
    Ich gehe zurück in den Backstage-Bereich und mache es mir im Aufenthaltsraum bequem, bis die vier wieder kommen. Gustav ist nach ein paar Minuten der erste, der sich zu mir gesellt.
    „Man war das geil!“, meint er grinsend und setzt sich neben mich auf das Sofa. „Wie hat’s dir gefallen?“
    „War toll“, sage ich ebenfalls grinsend und schenke ihm und mir etwas zu Trinken ein.
    Er nimmt dankend den Becher, den ich ihm hinhalte, entgegen und trinkt erstmal einen großen Schluck.
    Kein Wunder, dass er Durst hat, nach 1 ½ Stunden Schlagzeug spielen. Wir unterhalten uns noch ein bisschen, bis schließlich auch Georg, Tom und Bill eintrudeln.
    Bill setzt sich, stöhnend wie ein alter Mann, neben mich und nimmt mir meinen Becher aus der Hand, aus dem ich gerade trinken wollte.
    „Hey! Das war meiner du Fiesling!“
    Er grinst mich nur frech an und trinkt ihn in einem Zug leer.
    „Jetzt ist es meiner“, erwidert er und fängt sich damit mal wieder einen Pieks in die Seite von mir ein.
    Tom verdreht genervt die Augen, wie ich aus den Augenwinkeln heraus sehen kann. Das macht er schon die ganze Zeit. Immer wenn Bill und ich uns irgendwie annähern.
    Das geht mir sehr auf die Nerven und ich beschließe, ihn noch an diesem Abend auf die ganze Sache anzusprechen. Auch wenn’s mir schwer fällt und ich eigentlich nicht diejenige sein wollte, die den ersten Schritt macht…
    Aber irgendeiner muss es ja machen. So kann das jedenfalls nicht die restliche Woche weitergehen!
    Als wir uns etwas später auf den Weg zurück zum Tourbus machen, um in die nächste Stadt zu fahren, passe ich Tom ab und deute ihm an, kurz stehen zu bleiben. Während die anderen in den Nightliner steigen, gehe ich mit Tom ein Stück davon weg.
    „Was willst du?“, fragt er nicht gerade sehr freundlich und vergräbt seine Hände in den Hosentaschen seiner Baggy.
    „Kannst du dir das nicht denken?“
    Er schweigt und sieht überall hin, nur nicht zu mir.
    „Ich will dich gar nicht lange aufhalten“, durchbreche ich die entstandene Stille nach einer Weile. „Mich würde nur einfach interessieren, wieso du das getan hast.“
    „Was getan?“
    „Na was wohl?! Wieso du Bill angelogen und es so hingestellt hast, als hätte ich diesen besagten Kuss total toll gefunden und mitgemacht! Kannst du mir das bitte mal erklären??“, frage ich ihn langsam wütend werdend und verschränke die Arme vor der Brust.
    Wieso muss er sich jetzt so dämlich anstellen?! Er weiß doch ganz genau, was ich meine.
    „Das geht dich doch eigentlich überhaupt nichts an!“
    „Selbstverständlich geht mich das etwas an! Sehr viel sogar!“, kontere ich und muss mich stark zurückhalten, nicht einfach loszuschreien. Wieso um alles in der Welt stellt er sich denn jetzt so kindisch an?!
    „Meinst du nicht, dass eine Entschuldigung angebracht wäre??“
    Das sieht er scheinbar nicht so. Er dreht sich einfach wortlos um und geht. Er lässt mich hier stehen und haut feige ab, anstatt sich endlich mal auszusprechen.
    Schwer zu beschreiben, wie ich ihn in diesem Moment dafür hasse!
    Ich bleibe noch einige Minuten draußen stehen, die Hände zu Fäusten geballt und mehr als nur sauer. Sauer, wütend und enttäuscht. Enttäuscht, dass er es nicht einmal für nötig hält, sich für diese lächerliche Aktion zu entschuldigen. Und ich war immer der Meinung, wir wären Freunde…
    Ich merke, wie mir ein paar Tränen in die Augen treten und wische sie ärgerlich weg. Das fehlt mir jetzt gerade noch, dass ich wegen diesem Idiot heule. Soweit kommt’s noch!
    Ich atme ein paar Mal tief durch um mich zu beruhigen, ehe ich schließlich ebenfalls den Nightliner betrete.
    Lautes Gelächter dröhnt mir aus dem ‚Aufenthaltsraum’ entgegen und ich beschließe, gleich schlafen zu gehen. So kann ich Tom wenigstens für eine Weile mal aus dem Weg gehen.

    Ich bin zwar tierisch müde, an Schlaf ist jedoch nicht mal zu denken. Selbst wenn das Gelächter der Jungs nicht wäre, könnte ich nicht schlafen, weil meine Gedanken die ganze Zeit bei der Sache mit Tom sind. Schätzungsweise nach dem 20. Mal Hin- und Herwälzen wird es mir zu dumm und ich schnappe mir meinen MP3-Player um mich abzulenken.
    Ich schließe die Augen und lasse mich von der Musik auf hoher Lautstärke zudröhnen. Für so manchen wäre diese Lautstärke unerträglich, doch für mich bedeutet sie im Moment Ruhe und Entspannung.
    Sonderlich lange hält diese Ruhe jedoch nicht. Schon nach wenigen Minuten tippt mir irgendetwas oder irgendjemand an die Schulter und lässt mich damit aufschrecken.
    Ich zucke zusammen, nehme den Kopfhörer aus den Ohren und öffne die Augen.
    Vor mir steht Tom, mit einem angespannten Gesichtsausdruck.
    „Was willst du denn noch?“
    Er setzt sich schweigend neben mich auf mein ‚Bett’.
    „Ich höre?“, unterbreche ich nach einer Weile die unangenehme Stille, um ihn zum Reden zu bewegen.
    Er sieht mich an und spielt nachdenklich mit seinem Lippenpiercing.
    „Hey, es… es tut mir wirklich, ganz ehrlich einfach nur total Leid. Was ich getan habe war falsch, ich weiß. Und dann auch noch meine Reaktion vorhin. Es… es war einfach ein Gefühlsausbruch. Ich… war total eifersüchtig, weil du… na ja. Weil du für Bill eben mehr empfindest, als für mich. Verzeihst du mir noch mal?“
    Wow, damit hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht gerechnet… Ich weiß nur leider gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ohne zu zögern oder darüber nachzudenken strecke ich wie von alleine meine Arme aus drücke mich an Tom.
    Er erwidert die Umarmung kurz, drückt mich dann aber sanft ein Stück von sich weg.
    „Ich denke das war ein ja?“, fragt er grinsend und ich nicke.
    „Ja… aber wie soll es denn jetzt weitergehen?“
    „Na ja, ganz einfach. Wir hören auf zu streiten und fangen an, uns wieder wie zwei gute Freunde zu behandeln, in Ordnung?“, sagt er und streckt mir seine Hand hin.
    „In Ordnung“, erwidere ich und schüttle seine Hand lächelnd.
    Ich bin selbst überrascht, wie schnell ich ihm verzeihe, aber es ist einfach besser so. Diese ewige Streiterei bringt einen ja auch nicht weiter.
    Na ja, irgendwie tut er mir ja auch Leid. Ein bisschen. Wenn er wirklich mehr für mich empfindet, muss es schon komisch sein, mich mit seinem eigenen Bruder zusammen so glücklich zu sehen…
    „Ich geh dann jetzt mal schlafen“, holt mich Tom aus meinen Gedanken zurück. „Schlaf gut.“
    Er steht auf und geht zu seinem eigenen Schlafplatz, meinem gegenüber.
    Da meine Gedanken nun etwas freier sind, finde auch ich kurze Zeit später endlich den lang ersehnten Schlaf.

    **_____________________**

    Puh, sorry dass das so lange gedauert hat. Spätestens wenn meine Prüfungen dann am 7.7 vorbei sind und ich frei habe, geht es hier wieder schneller.



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 24.06.2007, 23:17


    Uiiiiiiiiiii! Was für ein schöner Teil! Jetzt wird alles wieder gut =) xDDD
    Das heitert mich echt total auf- okay, so schlecht drauf bin ich grade nicht, aber ich hab morgen meine theoretische Führerscheinprüfung und dann schreibe ich gleich noch Informatik hinterher. Und ich hab für das letztere noch keine bisschen gelernt... Ist ja auch schon nen bisschen sehr spät... Deswegen fällt der Kommi heute auch nur so kurz aus- sorry! Aber dieser Teil hat mir echt sehr gefallen! Ich hätte überhauapt nicht damit gerechnet, dass Tom noch mal zurückkommt, sich so lieb entschuldigt und dazu Julia noch seine Gefühle offenbart. Wow =D
    Okay- dann bis bald =)
    hdgdl Sal
    <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    sal - 29.07.2007, 12:51


    Hey Tanja!!!

    Du hast doch heute Geburtstag, oder?

    Happy birthday to you
    Happy birthday to you
    Happy birthday dear Tanja
    Happy birthday to you!!!

    *ganz ganz doll knuddel* =D Alles GUUUTE^^

    Bin mal wieder hier... Bei dir oben auf dem Dach xD nee, aber zu mindest hier im Forum. Ist ja schon wieder ein Weilchen her, seitdem du gepostet hast- naja, ich hab beim letzte Mal ja auch kein so richtiges Kommi hiterlassen- das hole ich aber noch nach^^
    Hast du denn noch nen Teil auf Lager? =)
    Bis bald! *wink*
    Liebe Grüße,
    Sal <3



    Re: ..::Ein Konzert und seine Folgen II::..

    Tanja - 03.08.2007, 18:32


    Uii dankeeeschöööön Sal *_* <3

    Ui ui ui.. ich hab ja echt schon ewig nichts gepostet... Das tut mir echt Leid..
    Ich hatte in letzter Zeit mal wieder so ne richtige Null-Bock-Phase und gar keine Kreativität... =/ Ich schau mal, ob ich was zustande bekomm..
    *hoff*

    LG

    edit am 1.09: Oh Gott, es tut mir soo Leid dass ich so lange nix gepostet hab... :( Ich hab schon eeeewig nich mehr geschrieben.. Einfach keine Muse gehabt... Null Kreativität... =/ Tut mir tierisch Leid, dass ich euch so lange warten lasse... Ich weiß auch nicht, wann ich endlich mal wieder Ideen hab und alles was dazu gehört.. Ist wohl erstmal alles auf Eis gelegt hier. Ich bemüh mich aber, so schnell wie möglich mal weiterzumachen.
    Wie gesagt, tut mir echt Leid alles...



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