Geozinth

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    Re: Geozinth

    NPCs - 17.10.2006, 15:53

    Geozinth
    Das Geozinthgebirge verläuft an der nördlichen Grenze des Reiches Gadeein und weit darüber hinaus. Tatsächlich wurde es noch nie insgesamt erkundet, zumal die weiter entfernten Gebirgsteile unwegig und steil sind, teilweise so hoch, dass sich die Luft dort nicht mehr atmen lässt, und vor allem schon vor der Eisnacht so kalt, dass selbst Feuer dort nicht mehr brennen konnte, dass keine noch so dicke Kleidung warm halten konnte, sondern versteifte, und das Auge beim Öffnen gefror wie die Lunge beim Atmen; zumindest nach dem, was man hiervon sagt. Das Geozinthgebirge verläuft vom Westen des Kontinents bis zum Osten hin und bildet somit die nördliche Abgrenzung. Aufgrund der extrem niedrigen Temperaturen wird davon ausgegangen, dass es hinter ihm kein Leben mehr geben kann und ewige Eisnacht schon seit Anbeginn der Zeit herrscht.
    Der Teil des Gebirges, der in der Provinz Sternfrost liegt, ist jedoch eher flach oder hat zumindest zwei größere Ebenen, die sich ehemals auch zur Landwirtschaft eigneten; heutzutage liegen diese jedoch unter Schnee. Die erste größere Ebene beherbergt heutzutage nur noch die Kirchenfestung Rolante, ansonsten lediglich verschneite Bauernhöfe und kleinere verlassene Ortschaften, meist schon unauffindbar. Die zweite Ebene, noch weit höher, ist ebenso unter ewigem Eis begraben. Auf ihr befindet sich die Stadtfestung Majoran. Auf dieser befinden sich auch die Gold- und Silberminen sowie einige Steinbrüche, die heutzutage jedoch nicht mehr in Betrieb sind.
    Etwas weiter nördlich von all dem beginnen zerklüftete unschaffbare Anstiege und gefährliche Felsspalten. Da dieses Gebiet nie erforscht werden konnte, reihen sich hierum auch eine Menge von Legenden.



    Re: Geozinth

    NPCs - 30.10.2006, 20:43

    Umblick
    Die Lumpengestalt

    Irgendwo auf dem Wege zwischen Wystystyer und Rolante, doch weiter nördlich als die direkte Luftlinie zwischen den beiden Orten ausfallen würde, ist an einer niedrigen Klippe ein Wesen zu sehen, über das Bagnâtal vor ihm blickend. Von hier oben zeichnen sich kaum Details ab, der Fluss ist zu sehen, die Felder sind zu erspähen, man erkennt, wo Wystystyer liegt und irgendwo hinter der linken Schulter sind Rolantes Türme erkennbar; dennoch, einzelne Häuser oder gar Menschen sind nicht auszumachen.
    Die Kleidung des vermeintlichen Wanderers ist alt, abgetragen, an einigen Stellen zerfetzt. Alte Stiefel, deren Leder längst rissig ist, eine einst edle Hose, jetzt farblos und steif, ein Umhang aus roten Stoffen, den Oberkörper wohl wärmend umhüllend, wenngleich man es dem verbrauchten Material kaum mehr zutrauen mag. Einige Haare darüber, dass Augen aus der Verkleidung hervorspähen, nicht zu sehen, doch durchaus erahnbar.
    Schweigend, regungslos verharrt das Wesen seit unbekannter Zeit dort, stumm, nichtssagend, starr - bis es explodiert. Der Umhang in zwei zerissen fliegt von ihm, ein Schrei gellt durch das Tal, die Hände zum Himmel emporgeschleudert, breitbeinig stehend, kurz darauf zusammenbrechend.
    Die Lumpengestalt sammelt ihre Sachen und zieht wieder von dannen, tiefer ins Gebirge hinein.
    Niemand wäre in der Nähe, der sie gesehen hätte.
    Niemand, der den Schrei hätte hören können.



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