Presse: MSV gegen 1860

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    Re: Presse: MSV gegen 1860

    saugrohr - 20.09.2006, 08:15

    Presse: MSV gegen 1860
    Bommer will Erfolg
    Es wird eine spannende Saison



    Duisburg (RP). Das Bild an der Tabellenspitze der zweiten Fußball-Liga verheißt einen interessanten Herbst und darüber hinaus eine spannende Saison bis zum kommenden Mai. Die Karlsruher mit dem besseren Torverhältnis ganz vorne, die gegen Kaiserslautern im Montagsspiel siegreichen Rostocker und der MSV punktgleich auf Augenhöhe, die Kölner und München 1860 nur knapp dahinter - da tummelt sich die Creme der Klasse.

    Fast alle Aufstiegskandidaten mischen oben mit, nur die Pfälzer und der SC Freiburg, auch genannt bei der Saison-Prognose, dümpeln noch hinterher. Aber: Es sind ja erst vier Spieltage bestritten.
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    Umso mehr Bedeutung hat die Partie der Zebras am Sonntag gegen die Münchener „Löwen“. Der dritte Heimsieg würde den Zebras vor dem schweren Gang nach Rostock eine feine Ausgangsposition bescheren. In der sicher gut gefüllten Arena geht’s zwar auch „nur“ um drei Punkte, aber Trainer Rudi Bommer dürfte der Begegnung mit der Mannschaft des ehemaligen Arbeitgebers auch deshalb mit gesteigertem Interesse entgegen sehen, weil er an das halbjährige Gastspiel als Coach in der bajuwarischen Metropole nicht nur die beste Erinnerung hat.

    „Damals hat nach einer personellen Neuausrichtung und wegen finanzieller Probleme fast nichts gepasst, die Erwartungshaltung in München war viel zu groß“, sagt der 49-Jährige im Blick zurück. Freilich, Bommer ist Profi durch und durch, deshalb hat er die Trainerzeit bei den 60ern längst aus dem Blick verloren. „Für mich zählt nur der MSV und der von uns allen angestrebte Erfolg“, sagt Bommer.

    Nach dem freien Tag gestern geht es heute mit zweifachem Training in die Vollen zur Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag. Weil Mihai Tararache gesperrt ist, gegen 1860 und in Rostock fehlen wird, ist es umso bedauerlicher, dass Talent Marco Caligiuri immer noch ausfällt. Die Knöchelverletzung macht einfach nicht die gewünschten Fortschritte. Der aus Stuttgart ausgeliehene 21-Jährige hatte nach seinem Wechsel zum MSV mit mehr als nur passablen Leistungen in der Eliteliga auf sich aufmerksam gemacht, aber seit dem Saisonbeginn nicht mehr Fuß gefasst.

    Rudi Bommer hat immer wieder darauf hingewiesen, dass sich Verletzungen oder Sperren einstellen könnten im Verlauf der langen Saison, deshalb: „Alle Spieler werden gebraucht.“ Das dürfte schon für Sonntag auf Nils-Ole Book zutreffen, der wohl ins Team aufrücken wird und dann den guten Eindruck zementieren kann, den er bis jetzt als Auswechselspieler hinterlassen hat.



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Pille - 20.09.2006, 10:57


    Training auf der Wiesn

    MSV-GEGNER. 1860-Trainer Walter Schachner ist mit der Entwicklung und dem Saisonstart seiner Mannschaft sehr zufrieden. Am Sonntag sieht er sein Team aber als krassen Außenseiter an.

    Es wird wohl einige Zeit dauern bis wieder eine Mannschaft nach Duisburg kommt und sich als Favorit bezeichnet. Der TSV 1860 München jedenfalls, am Sonntag der nächste Gegner des MSV Duisburg in der 2. Fußball-Bundesliga, stapelt mächtig tief: "Uns liegt es, dass wir krasser Außenseiter sind", sagt Löwen-Coach Walter "Schoko" Schachner.

    Am Wochenende spielten die Löwen 1:1 gegen den SC Freiburg, kassierten dabei den Ausgleich erst kurz vor Schluss. Die zunächst maßlose Enttäuschung ist inzwischen verdaut. Schachner war mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. Seine Elf habe gegen einen Aufstiegsfavoriten gut ausgesehen, hinten stabil gestanden und liege immerhin fünf Punkte vor Freiburg.

    Generell sieht Schachner das Team auf einem guten Weg. In München werde zwar viel vom Aufstieg gesprochen, doch intern sei die Zielsetzung lediglich, dass die Elf sich stabilisieren solle. Schachner über sein Team: "Das ist eine Super-Truppe, aber sie ist noch nicht so stabil, dass sie ein 1:0 über die Zeit bringen kann. Da fehlt uns noch die Souveränität."

    Der Blick der Sechz´ger geht nun natürlich zum Sonntagsspiel beim MSV, und Schachner hat, wie wohl jeder andere Zweitliga.-Trainer auch, viel Respekt vor den Zebras. "Das ist eine Mannschaft mit vielen erfahrenen Bundesliga-Spielern." Gleichwohl betont der Coach: "Wir fahren mit breiter Brust dort hin. Schließlich sind wir noch ungeschlagen."

    Gestern bereiteten sich die Löwen allerdings nicht auf dem Trainingsplatz, sondern auf typisch bayrische Art auf das Spiel vor: Die Mannschaft traf sich im Festzelt einer Brauerei zum Wiesn-Besuch. Der Österreicher Schachner hatte da seine Oktoberfest-Premiere bereits hinter sich: "Es war sehr laut und sehr voll."

    19.09.2006


    Quelle: nrz.de



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 21.09.2006, 09:44


    Der Blick zurück


    Kein Spiel wie jedes andere: MSV-Trainer Rudi Bommer trifft auf die 60er.
    MSV. Zebra-Coach Rudi Bommer war vor zwei Jahren noch bei 1860 tätig. Am Sonntag kommen die Löwen an die Wedau.

    Der Blick zurück ist nicht Rudi Bommers Sache. "Ich bin jetzt beim MSV Duisburg Trainer. Meine Konzentration gilt nur dieser Aufgabe", sagt der Trainer der Zebras in diesen Tagen immer wieder, wenn die Rede vom nächsten Gegner ist. Beim Fußball-Zweitligisten 1860 München, der sich am Sonntag um 14 Uhr in der MSV-Arena vorstellt, war Bommer noch vor zwei Jahren tätig. Es war ein kurzes Intermezzo. Im Sommer 2004 trat er den Cheftrainerposten bei den Löwen an, schon im Dezember beurlaubten die 60er ihn wegen Erfolglosigkeit.

    Es passte vorne und hinten nicht. Ansprüche und Wirklichkeit lagen bei den Bayern weit auseinander. Zudem hatte sich die Boulevard-Presse auf den Löwen-Dompteur eingeschossen. "Petar Radenkovic? saß in Italien und übte von dort aus andauernd Kritik", erinnert sich Bommer an die damaligen Störmanöver der Münchener Torwart-Legende. Aber Bommer sorgte ebenfalls für Schlagzeilen. Nach einer Niederlage in Aue ließ er nachts nach der Rückkehr in München nachts im Stadion die Lichter anknipsen und trainieren.

    Ein Sieg über die Löwen würde Rudi Bommer schon aus persönlichen Gründen gut in den Kram passen. Umso wichtiger wären die drei Punkte allerdings für die Mannschaft, die ihre gute Position nach dem 3:3 in Karlsruhe und vor dem schweren Auswärtsspiel bei Hansa Rostock (Montag, 2. Oktober) ausbauen kann.

    Der Trainer sucht seine neue Formation
    Durch Mihai Tararaches Platzverweis ist der Trainer gezwungen, erstmals in dieser Zweitliga-Saison die Mannschaft umzustellen. Dreimal in Folge hatte Bommer derselben Startelf vertraut, und nur im Pokalspiel in Ahlen umgestellt. Nun fehlt ihm mit Trararache zweimal der "Sechser" vor der Abwehr. Marco Caligiuri wäre der ideale Ersatz, doch der Leihspieler vom VfB Stuttgart ist mit seiner Knöchelverletzung außer Gefecht.

    Gut möglich, dass Bommer für das Spiel gegen die Löwen sein System umstellt und mit Markus Kurth eine dritte Offensivkraft aufbietet. Kurth war bislang zweimal als Einwechselspieler mit Toren erfolgreich, in Karlsruhe erzielte er in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3 und sicherte den Zebras damit den Punkt. (D. R.)

    20.09.2006

    http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.lokalsport.volltext.php?kennung=on1nrzMSVStaDuisburg38978&zulieferer=nrz&kategorie=MSV&rubrik=Stadt&region=Duisburg&auftritt=NRZ&dbserver=1



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 21.09.2006, 12:07


    Vierstellige Geldstrafe
    Fall "Tararache" ist erledigt
    Quelle: Rheinische Post / veröffentlicht: 21.09.06 - 11:44, akt.: 21.09.06 - 11:55,
    Autor: Bernd Bemmann
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    Als Mihai Tararache gestern Morgen nach der ersten Tagesübung noch unter der Dusche stand, wurde in der oberen Etage des Meidericher Trainingszentrums über sein undiszipliniertes Verhalten beim Platzverweis in Karlsruhe verhandelt. Trainer und Mannschaftsrat diskutierten darüber, mit welcher internen Strafe der rumänische Mittelfeldspieler zu rechnen habe. Die fiel unter dem Strich wohl in vierstelliger Höhe aus.

    Rudi Bommer, dem derartige Sanktionen vorbehalten sind, wollte sich aber mit Kapitän Georg Koch und seinen Arbeitskollegen in der Verantwortung beraten. Fest steht, dass Tararaches Black out gegenüber Schiedsrichter Kinhöfer („Spinnst Du?“) geahndet werden musste, den die Mannschaft nun verkraften muss. Das ist im Ballgeschäft mittlerweile längst an der Tagesordnung. Für „leichtere Vergehen“, wie zu spätes Erscheinen beim Training, wird mit milden Geldbeträgen gebüßt. Damit ist der Fall Tararache aber auch erledigt.
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    Zuvor hatten sich die Zebras in sichtbar prächtiger Stimmung bei der Arbeit präsentiert. Nicht mit dabei war Markus Kurth, der sich am Montag im Duell mit Nils-Ole Book einen „beträchtlichen Pferdekuss“ eingehandelt hatte, wie Physio Peter Kuhlbach erklärte, und deshalb in Behandlung war. Auch Necat Aygün, gerade erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, müsste wegen Muskelbeschwerden kürzer treten.

    Stefan Blank hatte sich zuvor mit „brutalen Rückenbeschwerden“ (Rudi Bommer) in medizinische Hilfe verabschiedet. Mit Kurth und dem Ex-Aachener rechnet der Trainer aber am Sonntag, wenn es gegen München 60 das nächste Spitzenspiel gibt.

    Book Favorit für die "Sechs"

    Immerhin gehen noch einige Tage ins Land. Für Tararache wird dann wohl doch nicht Ivo Grlic als „Sechser“ spielen. Bommer neigt eher zu Book oder Adam Bodzek: „Dann muss ich nur die eine Position neu besetzen.“ Einiges spricht für Book, der mehr Spielpraxis aufzuweisen hat. Nur kurz blickte der MSV-Trainer gestern noch einmal auf sein halbjähriges Gastspiel bei den „Löwen“ zurück.

    Da hätte es pausenlos Störfeuer von außen gegeben, so von der Torwart-Legende „Radi“ Radenkovic, aber auch von seinem damaligen Cotrainer Maurer, „der meinen Job haben wollte und an meinem Stuhl gesägt hat“, so Bommer. Aber: „Das Thema habe ich längst abgehakt.“ Bommer war entlassen worden, als er mit den „Löwen“ Platz sieben belegte. „Jetzt richte ich alle Kraft darauf aus, mit dem MSV erfolgreich zu sein“, sagte er. Das kann am Sonntag gegen die Bajuwaren schon wieder der Fall sein, wenn die Zebras den vierten Saisonsieg anpeilen.

    Mihai Tararache

    Geburtsdatum: 25. Oktober 1977. Geburtsort: Bukarest (Rumänien). Beim MSV seit 17. Januar 2006. Spielposition: Mittlefeld. Größe: 180 cm. Gewicht: 75 kg. Letzter Verein: FC Zürich

    http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/fussball/duisburg/352918



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 21.09.2006, 12:35


    20.09.2006 08:50
    "Hier gibt es kein Feuer von Ex-Profis"
    Rudi Bommer genießt das ruhige Duisburg - und freut sich auf das Duell mit 1860

    Duisburg/München - Der Spielplan und die bisherigen Ergebnisse bescheren dem TSV 1860 am Sonntag nicht nur das erste Spitzenspiel der Saison - sondern auch ein Wiedersehen mit dem nun beim MSV Duisburg angestellten Rudi Bommer. Wir sprachen im Vorfeld mit dem ehemaligen Löwen-Coach.


    Grüß Gott, Herr Bommer. Ein Archivfoto zeigt Sie und Ihre Familie im zünftigen Wiesn-Outfit. Was vermissen Sie in Duisburg derzeit am meisten: Oktoberfest-Abende, Ihre bayerische Heimat an sich - oder den TSV 1860?

    Bommer: (lacht) Ich vermisse eigentlich gar nichts. Ich hab mich in Duisburg gut eingelebt, meine Familie ist ja mit dabei. Das ist das wichtigste.

    Gibt es noch Leute in München, zu denen Sie Kontakt halten?

    Bommer: Slobodan Komljenovic wohnt noch dort, mit ihm telefoniere ich regelmäßig. Quido Lanzaat hat mich auch angerufen, der trainiert ab morgen bei uns mit. So schließt sich der Kreis immer wieder. Bundesliga ist für mich eine kleine Familie.

    Mit dem MSV haben Sie einen Traumstart hingelegt. Zehn Punkte, Platz drei, zuletzt die tolle Aufholjagd beim 3:3 in Karlsruhe. Warum klappt beim Absteiger Duisburg, was beim damaligen Absteiger 1860 nicht funktionierte?

    Bommer: Das Kapitel 1860 ist für mich eigentlich zu, ich möchte gar nicht mehr groß drüber reden. Es sind jetzt neue Leute am Werk, die ihre Arbeit sehr gut umsetzen. Was den MSV betrifft: Ich hatte hier, anders als in München, genug Vorlauf, um die Mannschaft so zusammenzustellen. Die elf Leute, die wir ausgesucht haben, wollten alle nach Duisburg kommen - und es ist uns gelungen, sie schnellstmöglich zu integrieren. Es ist aber auch wichtig, dass man einen guten Start erwischt. Nur dann hat man die Ruhe, die man braucht.

    Ruhe. Gutes Stichwort. In Duisburg lässt sich's insgesamt vermutlich etwas ruhiger arbeiten als in München.

    Bommer: Ich konnte bei 1860 zu Anfang auch in Ruhe arbeiten. Ich sage einfach mal: Hier in Duisburg sind keine Ex-Profis, die permanent das Feuer entfachen.

    In der aktuellen Löwen-Elf stehen mit Milchraum, Baier, Schäfer, Vucicevic und Michael Hofmann einige alte Bekannte. Wen werden Sie am Sonntag am herzlichsten begrüßen?

    Bommer: Ich werde sie alle begrüßen, sie liegen mir alle gleich am Herzen. Von der Spielerseite her ist ja nichts Anrüchiges vorgefallen.

    Die Löwen haben sich in der Not beim eigenen Nachwuchs bedient. Sind Ihnen Talente wie Ziegenbein, Johnson, Adler damals schon aufgefallen?

    Bommer: Adler hat ab und zu bei uns mittrainiert. Ziegenbein und Johnson noch nicht. Es sind aber auch erfahrene Spieler dazugekommen. Berhalter von Cottbus. Schwarz. Und die anderen sind eh alle bekannt. Ob das Hofmann im Tor ist. Oder Hoffmann in der Innenverteidigung. Baier, Schäfer, di Salvo. Und rechts hinten spielt dieser junge, georgische Nationalspieler.

    Sie kennen sich ja bestens aus. Was trauen Sie dieser Mannschaft zu?

    Bommer: Sie haben einen guten Start erwischt, das ist ganz wichtig, gerade in München. Da nimmt man dann Selbstvertrauen mit, dementsprechend treten sie auch auf. Sie spielen ihre Situation besser aus als im alten Jahr. Für mich ist das am Sonntag ein Spitzenspiel.

    Ist es auch ein besonderes Spiel?

    Bommer: Es ist immer schön, wenn man gegen einen alten Klub spielt, aber ich hege da überhaupt keinen Groll. Ich hatte ja mit Saarbrücken eine Zwischenstation, deswegen ist 1860 eines von 34 Spielen.

    Haben Sie eigentlich bedauert, dass Sie Ende der letzten Saison vier Tage vor dem Abstiegsendspiel gegen die Löwen bei Saarbrücken gehen mussten?

    Bommer: Natürlich, schon alleine, weil ich noch nie im neuen Stadion war. Immer ist was dazwischen gekommen. Ich war nur mal im Rohbau.

    Eine ketzerische Frage zum Schluss. Fühlen Sie sich eigentlich ein bisschen als Löwen-Retter?

    Bommer: Wieso?

    Sie hatten Torhüter Timo Ochs zum Nulltarif geholt. Durch seinen Weiterverkauf sind überlebenswichtige 600 000 Euro in die Kasse gekommen...

    Bommer: Ochs kannte in München kein Mensch. Man hat mich damals gefragt: Was wollt Ihr denn mit dem? Bei Vucicevic war's ähnlich. Es freut mich natürlich, dass es sich im Nachhinein ausgezahlt hat, dass man sie geholt hat. Aber Retter? Nein. Da sind andere Leute gefragt. Wichtig ist vor allem: Ruhe halten. Das ist bei 1860, glaube ich, das primäre Thema.

    Das Interview führte Uli Kellner

    http://www.merkur-online.de/nachrichten/sport/aktuell/art277,712825.html?fCMS=88c10e4afee025fd8eb8e8768e36d357



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 21.09.2006, 13:50


    Duisburg: Stürmer hat Abstieg abgehakt
    Lavric: "Ein 6:5 ist auch okay"

    "Das war schon fast wieder der alte Lavric." O-Ton Klemen Lavric nach seiner starken Leistung, Torerfolg inklusive, in Karlsruhe (3:3). Der slowenische Nationalstürmer findet immer mehr in die richtige Spur und ist sicher: "Ich schieße noch mehr Tore." Lavric kennt sich schließlich aus in der Liga. 17 Treffer erzielte er in der Saison 2004/05 für Dynamo Dresden.

    Dass am Ende der vergangenen Spielzeit der Duisburger Abstieg stand, mag auch an der viermonatigen verletzungsbedingten Auszeit des Stürmers gelegen haben. Doch jetzt blüht er wieder zu alter Stärke auf, wie der gesamte Angriff.

    Zehn Tore in vier Spielen - in vorderer Linie funktioniert es bei den Zebras nach Wunsch. "Dass wir in Karlsruhe nach dem 1:3 noch zurückgekommen sind, spricht für den guten Charakter unserer Mannschaft. Wir geben nie auf", sagt Lavric.

    Dass Rudi Bommer im Wildpark zum Schluss vier Stürmer auf dem Platz hatte und damit alles auf eine Karte setzte, hat dem Slowenen gut gefallen. "Eine Super-Maßnahme von ihm", spendet Lavric ein dickes Lob an die Adresse des Trainers.

    Auch persönlich hat Klemen Lavric die Enttäuschung des Abstiegs und den Verlust der Erstklassigkeit abgehakt. "Alle wollen in der Bundesliga spielen, ich auch, das ist völlig normal. Wenn aber alles so bleibt wie im Moment, können wir darauf hoffen, unser Saisonziel zu erreichen." Und das heißt Aufstieg, ohne Wenn und Aber.

    Dass es in der Defensive noch nicht ganz nach Wunsch klappt, ist für Lavric kein Problem. "Wir wollen vielleicht manchmal zu viel", meint der Stürmer, dem die Offensivkraft wichtiger scheint: "Wenn wir 5:4 oder 6:5 gewinnen, ist das auch in Ordnung."

    Bernd Bemmann

    http://www.kicker.de/fussball/2bundesliga/startseite/artikel/355225/



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 21.09.2006, 13:57


    Vorschau

    Spielinfos

    Anstoß: 24.09.2006 14:00
    Stadion: MSV-Arena

    Schiedsrichter:
    Statistik: Im bislang einzigen Zweitliga-Duell hieß es 2004/05 0:1. Auch in der Bundesliga gelangen den "Löwen" schon fünf Siege an der Wedau (Bilanz: 7-3-5). Den letzten MSV-Heimsieg gabs am 21. 11. 1999 (3:0).

    Aufstellung
    MSV Duisburg
    G. Koch - Weber, Filipescu, Schlicke, Blank - Book, Grlic, Bugera - Y. Mokhtari - Lavric, Idrissou

    Trainer: Bommer

    1860 München
    M. Hofmann - Ghvinianidze, T. Hoffmann, Berhalter, M. Schäfer - Ziegenbein, Baier, D. Schwarz, Milchraum - Vucicevic, di Salvo

    Trainer: Schachner



    Reservebank
    MSV Duisburg
    Beuckert (26)
    Wolters (11)
    Bodzek (13)
    Neumayr (21)
    Willi (29)
    Kurth (18)
    Daun (17)

    1860 München
    Tschauner (20)
    C. Burkhard (32)
    Lamotte (2)
    Szukala (30)
    Johnson (33)
    Eberlein (28)
    S. Bender (17)
    Agostino (18)
    N. Adler (23)

    http://www.kicker.de/fussball/2bundesliga/spieltag/spielpaarungsvorschau/object/763290/saison/2006-07/naviindex/2



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Kleg - 21.09.2006, 16:06

    Keine Familienkarten mehr im Verkauf
    21.09.2006
    Zeitige Anreise empfohlen
    Keine Familienkarten mehr im Verkauf


    Für die Familienblöcke in der MSV-Arena sind zum Spiel gegen den TSV 1860 München bereits alle Tickets vergriffen. Für alle anderen Kategorien können noch Tickets für das Spitzenspiel der 2.Bundesliga in den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Der Vorverkauf läuft bis Samstag auch in den ZebraShops Arena und Meiderich, am Sonntag öffnet der ZebraShopArena bereits ab 10 Uhr.

    MSV empfiehlt zeitige Anreise

    Der MSV Duisburg empfiehlt seinen Fans am Sonntag eine frühzeitige Anreise zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München. Nach dem gelungenen Saisonstart erwarten die Zebras eine gute Kulisse in der Arena. Inhaber einer gültigen Eintrittskarte können wie gewohnt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und sparen sich das Anstehen in den Warteschlangen. Da zuletzt viele Fans die Tageskassen nutzten, empfehlen die Zebras weiterhin den Vorverkauf.

    MSV-HP



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 22.09.2006, 09:05


    Bommer sorgt sich um Blank
    veröffentlicht: 22.09.06 - 07:46

    Duisburg (RP). MSV-Trainer Rudi Bommer hat ernsthafte Sorgen, dass Routinier Stefan Blank am Sonntag im Spitzenspiel gegen München 1860 nicht zum Einsatz kommen kann. „Das sieht nicht gut aus“, sagt er über den Gesundheitszustand des früheren Aacheners, den arge Rückenschmerzen plagen, der sich in ärztliche Behandlung begeben musste und nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte.

    Weil auch Markus Kurth mit dem im Training erlittenen „Pferdekuss“ angeschlagen ist, Alexander Bugera mit Problemen an der Wirbelsäulen gespritzt wurde und seit gestern nun auch Youssef Mokhtari über Leistenbeschwerden klagte, wird Bommer bis übermorgen abwarten müssen, wer ihm zur Verfügung steht im die weitere Richtung weisenden Spiel gegen die „Löwen“, die auch noch ohne Niederlage dastehen und in der Arena ein schwer zu bezwingender Gegner sein werden.

    Sollte Stefan Blank ausfallen, müsste Alex Bugera, an dessen Einsatz Bommer nicht zweifelt, zurück in die Viererabwehrkette. Dann würde der Trainer im Gegensatz zu den ersten Saisonspielen gezwungen sein, auf zwei Positionen Änderungen vorzunehmen. „Zum Glück haben wir alle Positionen doppelt besetzt“, sagt Bommer.

    http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/fussball/duisburg/353067



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 22.09.2006, 17:21


    22.09.2006
    Zwei Alternativen für Mihai Tararache
    Trainer hofft auf die Unterstützung der Fans


    Am Sonntag gastiert der TSV 1860 München in der MSV-Arena. Für das Topspiel sind bereits 15.500 Karten abgesetzt und Trainer Rudi Bommer setzt voll auf die Unterstützung der Fans: „Ich würde mich freuen, wenn wir die 20.000er Marke erreichen würden und die Mannschaft dadurch die Unterstützung bekommt, die sie sich aufgrund der bisherigen sportlichen Leistung auch verdient hat.“

    Für die Familienblöcke in der MSV-Arena sind zum Spiel gegen den TSV 1860 München bereits alle Tickets vergriffen. Für alle anderen Kategorien können noch Tickets für das Spitzenspiel der 2.Bundesliga in den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Der Vorverkauf läuft bis Samstag auch in den ZebraShops Arena und Meiderich, am Sonntag öffnet der ZebraShopArena bereits ab 10 Uhr.

    Neben den Fans setzt der 49-Jährige auch noch auf einen fitten und kompletten Kader. Hinter Markus Kurth steht nach einem Pferdekuss weiterhin ein großes Fragezeichen. Und auch die Besetzung der Sechser-Position ist noch offen, da Mihai Tararache nach seiner roten Karten vom Karlsruhe-Spiel für zwei Spiele gesperrt ist. Mit Adam Bodzek und Nils-Ole Book hat der Trainerstab zwei Alternativen zur Auswahl. „Beide haben sich aufgedrängt und kommen für die Startelf in Frage. Adam kann das Spiel gut lesen und steht nach hinten sicher. Nils-Ole hat bereits beim Pokalspiel in Ahlen gezeigt, dass wir auf ihn bauen können,“ sagte der Trainer mit Blick auf die schwere Entscheidung.

    Der Gegner hat eine Mannschaft mit einer Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. „Dass dies grundsätzlich gut ist, sehen wir an unserem eigenen Kader. Sie sind, ebenso wie wir, gut in die Saison gestartet, doch wir wollen hier zu Hause den Ton angeben,“ so die Marschrichtung von Rudi Bommer und ergänzte: „Dies ist genau so ein normales Spiel wie gegen den KSC auch. Wir wollen nur die hektische Schlussphase diesmal vermeiden.“

    Der MSV Duisburg empfiehlt seinen Fans am Sonntag eine frühzeitige Anreise zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München. Nach dem gelungenen Saisonstart erwarten die Zebras eine gute Kulisse in der Arena. Inhaber einer gültigen Eintrittskarte können wie gewohnt die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und sparen sich das Anstehen in den Warteschlangen. Da zuletzt viele Fans die Tageskassen nutzten, empfehlen die Zebras weiterhin den Vorverkauf.

    http://www.msv-duisburg.de/main.asp?reiter=aktuelles_p&bgi=yes&mode=aktuell&aid=646



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    saugrohr - 22.09.2006, 23:31


    22.09.06 - 16:00 Uhr
    Vorbericht: MSV Duisburg - 1860 München
    Fünfmal inklusive Pokalspiel in Lübeck sind die Löwen mit der gleichen Startelf aufgelaufen. Mit bisher nur 14 eingesetzten Spielern sind sie absolute Spitze in der Zweiten Liga. Ob gegen Duisburg am Sonntag, 24.09., 14 Uhr, in der MSV-Arena zum sechsten Mal die gleiche Mannschaft zum Einsatz kommen wird, ist noch ungewiss. „Hinter Björn Ziegenbein steht ein kleines Fragezeichen“, sagt Trainer Walter Schachner.

    „Er ist derzeit mit seinen Gedanken eher im familiären Bereich als im sportlichen“, erklärt Schachner. Wegen eines Krankheitsfalls in der Familie hat der Shooting-Star zuletzt einen Tag im Training gefehlt. Der Trainer will sich nach seiner Rückkehr zuerst in Ruhe mit ihm unterhalten und dann am Samstag entscheiden, ob er in Duisburg von Beginn an auflaufen wird. „Ich muss sehen, ob er den Kopf frei hat. Er ist ein junger Bursche, vielleicht muss ich ihm den Druck nehmen.“ Als Alternative für Ziegenbein käme Christoph Burkhard in Frage, der im Training einen guten Eindruck hinterlassen hat. Ansonsten sind alle anderen Spieler fit; auch Patrick Milchraum konnte die Woche über ohne Probleme trainieren. Eine Chance soll diesmal Paul Agostino erhalten. „Paul hat sich diese verdient“, erklärt Schachner, gegen Freiburg hätte sich die Möglichkeit einer Einwechslung noch nicht geboten.

    „Ich bin optimistisch, dass wir in Duisburg ein gutes Resultat machen können“, sagt Schachner. „Wir sind gut drauf, haben kaum Verletzte“, so der 49-Jährige, appelliert aber gleichzeitig an seine Mannschaft. „Wir müssen von Anfang bis zum Ende alles abrufen, dürfen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen.“ Vom Gegner, den er sich zweimal auf DVD angesehen hat, spricht der Löwen-Coach mit Hochachtung. „Sie zählen zu den stärksten Mannschaften in der Liga, bringen viel Erfahrung aus der Ersten Liga mit.“

    Darauf angesprochen, dass die Meidericher bereits sechs Gegentore hinnehmen mussten, meint Schachner: „Durch ihre offensive Spielweise kassieren sie zwar viele Tore, schießen aber auch viele.“ Der Trainer zeigte sich folgerichtig von der Offensiv-Abteilung des MSV beeindruckt, besonders Klemen Lavric fiel ihm auf. „Das ist aber auch ein Stürmer, der eine Million Euro gekostet hat“, erklärt er die Klasse des Angreifers. Auch Grlic, Bugera und Mokhtari fielen dem Österreicher auf. Schachner erwartet ein hoch motiviertes Duisburger Team. „Trainer Rudi Bommer, den ich sehr schätze, will bestimmt zeigen, dass er zu unrecht bei 1860 gehen musste.“

    AUDIO: Walter Schachner über Löwengegner MSV Duisburg (mp3/990kb)

    Bommer, der am 5. Dezember 2004 nach fünf Monaten als Trainer der Löwen von Reiner Maurer abgelöst wurde, kam über den 1. FC Saarbrücken zum MSV Duisburg. Mittelfeldspieler Daniel Baier sagt über den Ex-Coach: „Ich habe mich mit ihm immer gut verstanden. Er kommt ja wie ich aus Aschaffenburg, kennt auch meinen Vater gut. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis.“ Baier ist neben Marcel Schäfer der einzige 1860-Akteur, der beim letzten Gastspiel in Duisburg auf dem Platz stand und dies durch einen Treffer von Roman Tyce mit 1:0 auch gewann. „Wir wissen, wie wir in Duisburg gewinnen können“, scherzte der 22-Jährige. „Seit damals hat sich vieles auf beiden Seiten verändert, Duisburg hat zwischendurch sogar in der Ersten Liga gespielt. Aber wieso soll’s nicht wieder für einen Dreier reichen“, sagt der gebürtige Unterfranke selbstbewusst. Als Vorteil sieht Baier, dass „beide Mannschaften nach vorne spielen werden. Bisher mussten wir immer das Spiel machen“. Baier hält den MSV für eine spielstarke Mannschaft. „Wir lassen uns aber nicht einschüchtern, fahren mit viel Selbstvertrauen nach Duisburg.“

    AUDIO: Daniel Baier über die beiden vergangenen Spiele, das anstehende Auswärtsspiel in Duisburg und die Saisonziele (mp3/3,30mb)

    An der Wedau erwartet die Sechziger ein gut gefülltes Stadion. „Wir wollen hier zu Hause den Ton angeben,“ so die Vorgabe von MSV-Coach Bommer. „1860 ist ebenso wie wir gut in die Saison gestartet.“ Die Partie gegen seinen Ex-Arbeitgeber ist für den 49-Jährigen nichts Besonderes. „Dies ist genau so ein normales Spiel wie gegen den KSC auch. Wir wollen nur die hektische Schlussphase diesmal vermeiden.“

    Mögliche Aufstellungen:

    MSV: 1 Koch – 2 Weber, 3 Filipescu, 4 Schlicke, 33 Blank – 31 Book, 20 Grlic, 7 Bugera – 16 Mokhtari – 9 Lavric, 10 Idrissou.
    Ersatz: 26 Beukert (Tor) – 11 Wolters, 13 Bodzek, 17 Daun, 18 Kurth, 21 Neumayr, 29 Willi.
    Nicht dabei: 5 Aygün, 6 Caligiuri (beide Aufbautraining), 8 Tararache (Rot-Sperre).

    1860: 1 Hofmann – 19 Ghvinianidze, 4 Hoffmann, 5 Berhalter, 3 Schäfer – 27 Ziegenbein, 24 Baier, 8 Schwarz, 26 Milchraum – 9 Di Salvo, 7 Vucicevic.
    Ersatz: 20 Tschauner (Tor) – 2 Lamotte, 17 S. Bender, 18 Agostino, 23 Adler, 30 Szukala, 32 Burkhard, 33 Johnson.
    Nicht dabei: 6 Tyce (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), 12 Pentke (Reha nach Wadenbeinbruch), 13 Cerny (Reha nach OP am Sitzbein), 16 Thorandt, 22 L. Bender, 28 Eberlein (alle Kader (1860 II), 25 Ledgerwood (Reha nach Leisten-OP).

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann; Assistenten: Felix Zwayer, Frank Willenborg.
    Quelle



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Zitschenkiller - 23.09.2006, 00:26

    "Duisburg kann uns sehr wehtun"
    Schachner: "Duisburg kann uns sehr wehtun"
    Ziegenbein setzt aus, weil Tante im Sterben liegt
    München - Nach einer von Paragrafenreiterei und Wirtschaftsthemen beherrschten Woche nun also die Rückkehr zum sportlichen Auftrag des TSV 1860. Das Team von Walter Schachner tritt am Sonntag beim MSV Duisburg an, und fast wäre im Umfeld übersehen worden, dass es sich um das erste Spitzenspiel der Saison mit Löwen-Beteiligung handelt.





    Tabellendritter gegen den Sechsten, Ex-Bundesligist gegen Ex-Bundesligist, Rudi Bommer gegen seinen früheren Arbeitgeber. Die Sechziger-Mannschaft, die die Debatte um Wettberg, Wertpapiere und Wildmoser-Altlasten dem Vernehmen nach gut ausblenden konnte, ist heiß. Der zuletzt zweimal erfolgreiche Antonio di Salvo: "Wir sind noch ungeschlagen, fahren da mit ganz breiter Brust hin, und dann schauen wir mal, was rauskommt . . . !"

    Neu für die Mannschaft von Trainer Schachner ist die Rollenverteilung. Duisburg hat als Saisonziel den sofortigen Wiederaufsteig ausgegeben, 1860 will sich (offiziell) nur stabilisieren und wähnt sich folglich in der Position des Außenseiters. "Wir sind es gewohnt, dass die Gegner defensiv stehen und wir das Spiel machen müssen", sagt Spielmacher Daniel Baier, "das wird diesmal sicherlich anders sein." Und die Einschätzung, wer als Favorit in die Partie geht, hat sich beim DVD-Studium noch verstärkt.

    Nach zwei Spielen der Zebras in voller Länge (4:2 gegen Aue, 3:3 in Karlsruhe) sprach Schachner mit noch mehr Respekt vor dem Gegner als zuvor eh schon. "Für mich ist das eine der stärksten Mannschaften der Liga, und zwar in allen Belangen." Aber ganz speziell in der Offensive. "Die sind eigentlich alle gefährlich", lautet sein Urteil. "Lavric ist ein Topstürmer, Grlic rechts, Bugera links, Mokhtari dahinter - das sind alles Spieler, die uns sehr wehtun können."

    Jedoch: "Wir sind auch stark. Ich vertraue meinem Team. Wir sind gut drauf, es ist keiner verletzt, und wir haben eine gute Stimmung." Lediglich auf Björn Ziegenbein trifft Letzteres nicht zu. Der junge Mann von der rechten Außenbahn hat aus Sorge um seine sterbenskranke Tante fast die ganze Trainingswoche verpasst. "Die Tante wird's nicht mehr lange geben. Kann sein, dass das in seinem Kopf rumgeistert", sagt Schachner, der mit dem Gedanken spielt, dem traurigen Youngster eine Einsatzpause nahezulegen.

    "Ich will dem jungen Burschen den Druck nehmen, wir brauchen ihn noch länger." Sollte Ziegenbein tatsächlich aussetzen, könnte Christoph Burkhard zu seinem ersten Profieinsatz von Beginn an kommen. Schachner: "Er hat sich diese Woche sehr gut im Training präsentiert, ich hätte mit ihm keine Bedenken."

    Mehr als diese eine Änderung in der seit Wochen eingespielten Elf ist jedoch nicht zu erwarten. Danny Schwarz und Patrick Milchraum haben wieder schmerzfrei trainiert, Paul Agostino die Zeit genutzt, sich weiter in Form zu bringen - er darf auf seine erste Einwechslung in dieser Saison hoffen. Und Schachner? Der hofft, dass bald nicht mehr nur in der Kabine über Fußball gesprochen wird. Sollten seine Löwen in Duisburg gewinnen, dürfte sich auch das Umfeld wieder mehr für Tabelle, Punkte und Torverhältnis interessieren als für Bilanzen.
    http%3a//www.merkur-online.de/nachrichten/sport/1860/art306,713997.html



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    saugrohr - 23.09.2006, 08:08


    Alte Rechnungen Der Außenseiter


    Im Aufstiegsjahr und in der letzten Saison im DFB-Pokal wollte das für den MSV gegen 1860 München nicht recht klappen. Auch Rudi Bommer hat eine Vergangenheit mit den "Löwen", setzt aber Sonntag "nur auf Sieg"

    So sieht Walter Schachner seine "Löwen"

    FUSSBALL 2. BUNDESLIGA Welche Richtung nimmt der MSV-Tross? Teil zwei der "Wochen der Wahrheit" werden darüber Auskunft geben, wenn es Sonntag um 14 Uhr in der Arena gegen den TSV 1860 München geht. Das Unternehmen Gipfelsturm duldet nach fester Überzeugung von MSV-Trainer Rudi Bommer keinen Punktverlust oder gar einen Ausrutscher. "Sieg und drei Punkte", so die klare Vorgabe an seine Mannschaft. Animositäten mit seinem früheren Verein spielen keine Rolle (S. Interview auf dieser Seite). "Das ist ein Spiel von 34, dafür gibt es drei Punkte. Mehr nicht!"

    Es war in mancherlei Hinsicht eine durchwachsene Woche im Zebrastall. Ohne Mihai Tararache musste man für Sonntag planen, das war nach der Roten Karte in Karlsruhe klar. Aber mit mittelschweren Blessuren plagten sich seit Montag Mokhtari, Kurth und Grlic, seit Mittwoch zudem - wie berichtet - Stefan Blank. Einen wie Mokhtari, der mit seinen feinen Toren schon früh die Herzen der Fans eroberte, möchte man ja ungern missen. Auch Kurth, ohnehin ein Dauerbrenner, steht in der Beliebtheitsskala weit oben, markierte zudem in Karlsruhe das Ausgleichstor. Zumindest halbwegs Entwarnung hinsichtlich der Sonntageinsätze gab es Freitag. Mokhtari und Grlic können wohl ran, ebenfalls Blank, der gestern wieder normal trainierte. Aber Markus Kurth könnte wieder einmal der Leidtragende sein, möglich, dass seine Oberschenkelblessur einen Einsatz gegen 1860 verhindert.

    Große Änderungen möchte Rudi Bommer derzeit in seiner Startelf aber ohnehin nicht vornehmen ("Warum? Wir haben zehn Punkte und in Karlsruhe ein sehr gutes Spiel gezeigt."). Also geht es anfangs nur um einen Ersatz für Tararache, der zwei Spiele zwangspausieren muss. Book oder Bodzek? Bodzek oder Book? "Ich weiß es noch nicht", sinniert Bommer. "Beide sind gleichauf, beide können das. Ich werde mit ihnen noch einmal reden und dann aus dem Bauch heraus entscheiden."

    Möge er die richtige Wahl treffen, auf das Sonntag in der Arena die blau-weiße Schunkelfreude überschäumt. So wünscht man sich das auch bei der Sportlichen Leitung im Zebrastall, die unisono keine guten Erinnerungen an die 60er hat. Im Aufstiegsjahr gab es zwei Niederlagen gegen die Münchener, in der letzten Saison schied man dort im DFB-Pokal aus. Irgendwie wollte das mit 1860 nicht passen, was im übertragenen Sinne ja auch auf Rudi Bommer zutrifft.

    Die Partie hat also ihre Brisanz, vom Tabellenbild her ohnehin. Deswegen will Bommer von Beginn an Druck seiner Zebras sehen. "Wir werden nicht irgendwie reagieren oder mal schauen, wie die Münchener auftreten. Wir wollen unser Spiel durchsetzen und dominant auftreten." Also das tun, was in Heimspielen gemeinhin angesagt ist: das Heft in die Hand nehmen und eigenen Akzente setzen. Wenn das so verläuft wie in den ersten beiden Spielen in Duisburg, dürfte es ein Fest geben."Wir sind Außenseiter", sagt 1860-Trainer Walter Schachner vor dem Spiel in Duisburg in gekonnter Untertreibung. Der Österreicher sieht in den "Zebras" die derzeit beste Mannschaft in der 2. Bundesliga, während seine "Löwen" doch noch recht jung und grün seien.

    Schachner will Sonntag seine Mannschaft möglichst zum fünften Mal in unveränderter Formation auflaufen lassen. Konstanz lautet sein persönliches Gebot der Stunde. Gerade einmal 14 Akteure kamen bislang zum Zuge. Diesbezüglich kann keine andere Mannschaft in Liga zwei mit 1860 mithalten. Für Schachner eine Folge des ohnehin kleinen Kaders, der zudem mit jungen Akteuren besetzt sei. Diese würde er aber jederzeit bringen, betont der "Löwen-Dompteur. Aber: "Wenn eine Partie wie zuletzt gegen Freiburg auf der Kippe steht, lasse ich die gestandenen Profis natürlich durchspielen."

    Klare Sache, der Mann beherrscht die Klaviatur in seinem Geschäft. Möglicherweise muss er Sonntag aber doch seine Junglöwen aktivieren."Wir wollen unser Spiel durchsetzen"
    Quelle



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    saugrohr - 23.09.2006, 08:11


    Mo wird Sonntag sein Tor machen


    Rudi Bommer im Gespräch mit der WAZ Die alten Münchener Zeiten sind passé, sagt MSV-Trainer Rudi Bommer im Gespräch mit Klaus Offergeld. Es gehe Sonntag ausschließlich um einen Duisburger Erfolg.

    DAS INTERVIEW Der Rückblick auf Ihre Zeit beim TSV 1860 München drängt sich geradezu auf. Was blieb bei Ihnen hängen, und worin liegt der Unterschied zwischen 1860 und dem MSV Duisburg?

    Bommer: Ach, das liegt lange zurück und spielt bei mir keine Rolle mehr. Es gab damals viel Unruhe im Umfeld, auch der neue Präsident (Karl Auer, d. Red.) war noch sehr jung im Geschäft. Wir hatten keinen Manager, und ich musste in drei Wochen 13 neue Spieler holen. Das waren sicherlich keine guten Bedingungen, zumal die Erwartungen in München immer sehr hoch sind. Aber wie gesagt, das ist lange vorbei. Der Unterschied zum MSV liegt sicher darin, das ich hier volle Rückendeckung habe. Der Abstieg wurde vom Verein schnell und sehr professionell verkraftet. Bei uns geht es klar vorwärts.

    Wie sehr ist Ihnen die Münchener Mannschaft noch bekannt oder vertraut?

    Bommer: Das ist nicht mehr die Mannschaft von vor zwei Jahren, es sind nur noch fünf Spieler von damals da. Aber ich kenne die Mannschaft natürlich und kann Trainer Schachner, der von einer jungen Truppe spricht und sie als Außenseiter klassifiziert, ein gelungenes Understatement attestieren. Diese 60er sind absolut nicht zu unterschätzen und werden um den Aufstieg mitspielen. Von jungen Spielern kann man bei Hoffmann, Berhalter, Hofmann, Schwarz oder di Salvo ja wahrlich nicht mehr sprechen.

    Muss man sich gegen diese Löwen etwas Besonderes einfallen lassen oder gibt es gerade in diesem Topspiel besondere Maßgaben?

    Bommer: Wir haben bisher erfolgreich und zuletzt in Karlsruhe sehr gut gespielt. Es gibt bis auf Tararache, der ja gesperrt ist, keinen Grund etwas zu ändern. Wir müssen unsere Leistung abrufen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Aber ich habe noch einen speziellen Wunsch. Ich möchte an die Duisburger appellieren, uns Sonntag besonders zahlreich zu unterstützen. Wir brauchen die Hilfe der Fans. Am liebsten wäre mir, es kommen 30 000 Zuschauer in die Arena. Das hätte dieses Spiel verdient, und ich denke, auch wir haben das nach unserem guten Start verdient.

    Ihr Stürmer Mohamadou Idrissou hat in jedem Spiel überzeugt, aber noch nicht getroffen. Wann platzt bei ihm endlich der Knoten?

    Bommer: Der hätte wirklich ein Tor verdient! Ich habe das Gefühl, der Mo macht das Sonntag für uns. Ich würde es ihm wirklich gönnen, die Zeit ist reif für ihn.
    Quelle



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 23.09.2006, 08:49


    Der kluge Mann baut vor

    Nils-Ole Book (links) steht bereit. Gut möglich, dass der Neuzugang in die Startelf rückt. (Foto: Sascha Steinbach)
    Nils-Ole Book (links) steht bereit. Gut möglich, dass der Neuzugang in die Startelf rückt. (Foto: Sascha Steinbach)
    MSV. Mit Unterstützung der Fans sollen morgen gegen 1860 München die nächsten drei Punkte her. Kurths Einsatz fraglich.

    Mit Rudi Bommer lässt es sich nett plaudern. Der Trainer des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg nimmt sich nach offiziellen Terminen ein paar Minuten Zeit und redet über Gott und die Welt. Jüngstes Thema: Was machen Fußballer nach der Karriere? Wer hat ausreichend vorgesorgt, wer nicht? Bommer gehört ganz sicher zu der Sorte von Menschen, die sich früh genug ihre Gedanken machen. Auch deshalb ist er jetzt Trainer eines Vereins, der in Deutschland zur Top 25 gehört. Das soll sich noch verbessen, denn Bommer und der MSV wollen in dieser Saison mit Macht in die Gruppe der besten 18 Teams zurück. Auch 1860 München soll den MSV auf dem Weg zum Aufstieg nicht bremsen können.

    Die Sechz´ger stellen sich morgen um 14 Uhr in der MSV-Arena vor, und auf das Gastspiel des in dieser Spielzeit noch ungeschlagenen Kult-Vereins sind die Duisburger neugierig geworden. Über 14 000 Karten gingen im Vorverkauf weg, mit über 20 000 Fans rechnet der MSV morgen.

    Mit Book oder Bodzek
    Die kommen natürlich nicht in erster Linie wegen der Löwen, sondern weil die Zebras nach vier Spielen mit zehn Punkten ungeschlagen auf einem Aufstiegsplatz stehen - und bisher ordentlich gespielt haben.

    "Wir brauchen die Fans und ihre Unterstützung", nickt Bommer, "ohne die geht es nicht." Dafür will sich der MSV im eigenen Stadion auch nach nichts und niemandem richten müssen, auch nicht nach den sicher nicht zu unterschätzenden Münchenern. "Einen Aufstiegskandidaten" sieht Rudi Bommer in seinem ehemaligen Verein, "weil dort die Mischung aus erfahrenen Leuten und Talenten stimmt. Diese schaukeln sich im Laufe der Saison hoch." Aber das ändert nichts daran, dass der MSV selbstbewusst genug ist, um sein eigenes Spiel durchdrücken zu wollen. "München muss sich nach uns richten, nicht wir nach München", umreißt Bommer seine Vorstellung.

    Gegenüber dem mit großer Moral erkämpften 3:3 in Karlsruhe wird es nur eine Änderung geben: Mihai Tararache ist nach seiner Roten Karte gesperrt, für ihn kommt entweder Adam Bodzek oder Nils-Ole Book ins Team. Book scheint leicht favorisiert zu sein, aber die Entscheidung will Bommer erst vor dem Spiel treffen: "Das wird eine Bauchsache."

    Fraglich ist noch, ob Markus Kurth zum Kader gehören kann. Alle anderen Spieler haben die Blessuren vom vergangenen Wochenende auskuriert, aber Kurths Einsatz ist nach einem Schlag auf den Oberschenkel fraglich. Nicht nur deshalb kündigt Bommer an: "Wir werden nicht wieder mit vier Spitzen spielen." So holte der MSV beim KSC noch das 3:3. Gegen die Löwen soll´s ohne Brechstange klappen - der kluge Mann baut vor.

    22.09.2006

    http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.lokalsport.volltext.php?kennung=on1nrzMSVStaDuisburg38980&zulieferer=nrz&kategorie=MSV&rubrik=Stadt&region=Duisburg&auftritt=NRZ&dbserver=1



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Klassenkämpfer - 24.09.2006, 17:27


    Remis gegen 1860
    Zebras verpassen den Sprung an die Spitze




    Der MSV Duisburg und der TSV 1860 München trennten sich am Sonntagnachmittag vor knapp 20.000 Zuschauern 0:0. Dabei spielte die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer, besonders in der 1. Halbzeit, sehr unruhig und hektisch. Zwar bekam der Gast aus München keine wirkliche Torchance, aber auch die Zebras schafften es nicht, sich gegen die defensiv kompakt stehenden Gäste offensiv in Szene zu setzen.

    Alexander Bugera prüfte Gäste-Torhüter Michael Hofmann in der ersten Viertelstunde zweimal aus der Distanz. Zunächst versuchte er es mit einem guten Distanzschuss, der nur knapp über das Gehäuse ging. Nur wenige Minuten später schlenzte er einen Freistoß aus halblinker Position um die Mauer. Hofmann kommt gerade noch ran und kann den Ball zur Ecke lenken.

    Einen Aufreger erlebte die bis dato interessante, aber nicht berauschende Partie in der 32. Minute: Mohammadou Idrissou legte außerhalb des Strafraums den Ball an Torhüter Hofmann vorbei, der Keeper foulte den Angreifer und sah dafür Gelb vom insgesamt schwachen Schiedsrichter Peter Gagelmann. Über eine rote Karte hätte sich bei den Münchenern auch niemand beklagen dürfen.

    Nach dem Wechsel spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld ab. Die Defensivereihen beider Teams standen sicher und ließen den gegnerischen Stürmern nur wenig Platz zur Entfaltung. Allerdings fehlte beiden Mannschaften die spielerische Idee, um das Offensivspiel noch ein bisschen zu beleben.

    Bei einem Luftzweikampf im Strafraum der Gäste sprang Gregg Berhalter in Youssef Mokhtari, doch der Elfmeterpfiff blieb in dieser Situation aus. „Im Mittelfeld pfeift er diese Situation permanent ab, im 16er pfeift er das nicht, da muss ich mich doch schon wundern,“ sagte Trainer Rudi Bommer im Anschluss an die Partie.
    Kurz darauf verweigerte Peter Gagelmann auch nach einem Foul an Klemen Lavric am Rande des Sechzehners den fälligen Freistoßpfiff.

    Dann noch eine Schrecksekunde für den MSV: Drei Minuten vor Spielende schoss Nemanja Vucicevic einen direkten Freistoß auf den linken Torwinkel, Georg Koch hielt fantastisch, doch der Keeper prallte gegen den Pfosten und blieb verletzt liegen. Koch konnte nach kurzer Behandlungspause aber weiterspielen.
    In den letzten Minuten passierte dann nichts mehr. Die Zebras verpassten damit zwar den Sprung auf Platz Eins, doch beim nächsten Spiel am kommenden Montag in Rostock, ist dies dann erneut möglich.


    Spieldaten

    MSV Duisburg: G. Koch - Weber, Filipescu, Schlicke, Blank - Grlic (68. Book), Bodzek, Bugera - Y. Mokhtari (77. Kuth) - Lavric (68. Daun), Idrissou

    TSV 1860 München: M. Hofmann - Ghvinianidze, T. Hoffmann, Berhalter, M. Schäfer - C. Burkhard (77. Ziegenbein), Baier, D. Schwarz, Milchraum (62. Johnson) - Vucicevic, di Salvo (62. Agostino)

    Tore:

    Gelbe Karten: Adam Bodzek, Klemen Lavric, Christian Weber - Michael Hofmann, Fabian Johnson

    Schiedsrichter: Peter Gagelmann

    Zuschauer: 19480


    von der MSV-HP



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 24.09.2006, 19:55


    Koch hält den Punkt fest

    Der MSV Duisburg und der TSV 1860 München trennten sich letzten Endes nicht unverdient torlos unentschieden. Die "Zebras" hatten insgesamt ein kleines Plus an Ballbesitz und Torchancen, die taktisch klug eingestellten Münchner blieben ihrem Konzept lange treu und wurden mit einem Punkt belohnt.
    Duisburgs Idrissou überspringt Burkhard
    Lufthoheit für die "Zebras": Duisburgs Idrissou überspringt "Löwe" Burkhard.
    © dpa Zoomansicht

    Beim MSV Duisburg gab es im Vergleich zum jüngsten 3:3-Unentschieden beim Karlsruher SC folgende personelle Änderung: Bodzek ersetzte den Rot-gesperrten Tararache.

    "Löwen"-Trainer Walter Schachner brachte nach dem 1:1-Remis gegen den SC Freiburg Burkhard für Ziegenbein.

    Die "Zebras" begannen offensiver, suchten sofort den Weg in die Spitze, die "Löwen" achteten zunächst auf eine sichere Defensive und scheuten jegliches Risiko.

    Duisburg war klar tonangebend, bestimmte die Taktzahl und drängte die Münchner tief hinten rein. Erste Chancen sprangen aber erst nach einer Viertelstunde heraus, als erst Bugera aus 18 Metern hart abzog, der Ball aber oben auf dem Tornetz landete. Kurz darauf schoss Mokhtari einen direkten Freistoß mit links aus 25 Metern links an der Mauer vorbei aufs linke untere Eck, Hofmann lenkte den Ball gerade noch um den Pfosten.

    Die 60er wurden erst mit zunehmender Spieldauer etwas mutiger, zeigten bei den Vorstößen leichte Abstimmungsschwächen in der MSV-Abwehr auf. Die "Löwen" griffen nun auch viel früher an, störten den Spielaufbau der Duisburger bereits in deren Hälfte, was den "Zebras" nicht besonders schmeckte.

    Einen Aufreger erlebte die bis dato interessante, aber nicht berauschende Partie in der 32. Minute: Idrissou legte außerhalb des Strafraums den Ball an Torhüter Hofmann vorbei, der Keeper foulte den Angreifer und sah dafür Gelb. Es war keine Notbremse.

    Beide Teams zeigten hohes Engagement, präsentierten sich lauffreudig und führten die Zweikämpfe intensiv. Zahlreiche Freistöße verhinderten aber mehr Spielfluss. Die Abwehrreihen beider Seiten waren ihren Kontrahenten meist überlegen, so dass Höhepunkte in Form von herausgespielten Torchancen Seltenheitswert hatten.

    Es gab keine personellen Änderungen zu Beginn der zweiten Hälfte. Ebenso unverändert war die Beschäftigungslosigkeit der Torhüter. Die Spitzen beider Teams waren gut abgeschirmt. Das Geschehen spielte sich zumeist im Mittelfeld ab.

    Im Offensivsspiel fehlten hüben wie drüben die Ideen, das Überraschungsmoment. Die Aktionen waren zu durchsichtig angelegt. Zudem unterbanden die Defensivreihen weiterhin mit resolutem Einsteigen einen erfolgreicheren Spielaufbau.

    Die Münchner erhöhten eine Viertelstunde vor Schluss die Schlagzahl, wurden offensiver. Dadurch ergaben sich nun auch mehr Räume für den MSV. Die taktischen Fesseln lösten sich mehr und mehr auf. Mehr Torgelegenheiten sprangen aber nicht heraus.

    Schrecksekunde für Duisburg drei Minuten vor Spielende: Vucicevic schoss einen direkten Freistoß auf den linken Torwinkel, Koch hielt fantastisch. Der Keeper prallte aber gegen den Pfosten und blieb verletzt liegen. Koch konnte nach kurzer Behandlungspause aber weiterspielen.

    Duisburg verpasste den Sprung an die Tabellenspitze und muss nächste Woche zum Spitzenspiel nach Rostock reisen. Die 60er halten Kontakt zu den Aufstiegsrängen und sind am 6. Spieltag Gastgeber des FC Carl Zeiss Jena.

    http://kicker.de/fussball/2bundesliga/spieltag/spielpaarungsbericht/object/763290



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 24.09.2006, 22:37


    "Es gab schon schlechtere Spitzenspiele"

    STIMMEN ZUM SPIEL. Zebras üben Selbstkritik, sehen nach dem 0:0 gegen 1860 München trotzdem positive Aspekte.

    Enttäuschte Zebras nach der Nullnummer gegen 1860 München. Youssef Mokthari bemühte sich dennoch um eine positive Sicht der Dinge. "Wir haben elf Punkte aus fünf Spielen und gegen einen Mitkonkurrenten um den Aufstieg unentschieden gespielt. Das ist doch alles nicht schlecht", fasste der Spielmacher der Zebras zusammen. Trotzdem, auch Mokthari war nicht zufrieden: "Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen."

    "Es gab schon schlechtere Spitzenspiele", sagte Abwehrmann Stefan Blank, der aber einräumte, dass "wir uns diesmal nicht so viele Chancen erspielen konnten." Blank: "Wir hatten gegen die kompakten 60er Schwierigkeiten." Stürmer Markus Kurth, dem nach seiner Einwechslung diesmal kein Jokertor gelang, klagte: "Wir haben nicht gut gespielt und zu wenig Tempo gemacht", räumte allerdings ein: "Wir sind immer noch ungeschlagen, es ist nichts passiert."

    Auf der Gegenseite wusste Torwart Michael Hofmann, dass er beim Foul gegen Mo Idrissou mit einer gelben Karte gut bedient war. Hofmann: "Über einen Platzverweis hätte ich mich nicht beschweren dürfen." (D. R.)

    24.09.2006

    http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.lokalsport.volltext.php?kennung=on3nrzMSVStaDuisburg38982&zulieferer=nrz&kategorie=MSV&rubrik=Stadt&region=Duisburg&auftritt=NRZ&dbserver=1



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 24.09.2006, 22:38


    Ein versalzener Tag

    MSV. Die Zebras kamen gegen 1860 München nur zu einem 0:0. Kurz vor Schluss verletzte sich Keeper Georg Koch.

    Vor dem Spiel gegen 1860 München servierte der MSV seinen Besuchern Semmelknödel und Schweinebraten. Leider nahm die Gastfreundschaft gegenüber den Besuchern aus Bayern damit kein Ende: Zu ideen- und zu harmlos lief der MSV gegen 1860 an. Die Gäste bekamen damit nach 90 Minuten relativ problemlos das, was sie von der ersten Minute an hatten haben wollten: Ein 0:0 und damit einen Punkt.

    Es gibt diese Tage im Fußball, an denen eine Heimmannschaft alles erreichen, ihr aber wenig gelingen will. MSV-Trainer Rudi Bommer beschlich schon nach den ersten Ballkontakten in diesem Zweitligaspiel ein ungutes Gefühl. Aber als Trainer kann man eben erst in der Kabine wieder richtig Einfluss nehmen. Bommer rüttelte seine Mannschaft lautstark auf, aber es half nichts. Der MSV war weiter stets bemüht. Aber wer diesen Satz in seinem Zeugnis sieht, weiß, dass etwas falsch gelaufen ist.

    Idrissou vergibt die beste Möglichkeit
    Gegen die Löwen liefen die Duisburger vor allem zuviel durch die Mitte an, es fehlte eine zündende Idee und vorne die nötige Durchschlagskraft. Weil die Gäste nicht mehr taten, als geschickt die Räume eng zu machen und sich clever zu verteidigen, war der MSV zwar dauerhaft feldüberlegen, aber eben ohne zählbaren Erfolg.

    Die beste Gelegenheit vergab vielleicht Mohammadou Idrissou, der vor der Saison 25 Tore angekündigt hat und immer noch auf den ersten Treffer wartet. In der 38. Minute hätte es klappen können, aber sein Kopfball glich mehr einer Rückgabe. Überhaupt tat sich der MSV keinen Gefallen damit, immer wieder hoch in den Strafraum der Sechziger zu flanken, weil Greg Berhalter und Co. in der oberen Etage alles abräumten.

    So blieb es bei Gelegenheiten durch Alexander Bugera (11.), Youssef Mokhtari (19.) und Klemen Lavric (44.), die aber alle nicht zwingend waren. "Im Grunde", räumte Rudi Bommer nach dem Spiel ein, "hatten wir vor dem Wechsel eine wirklich gute Chance, danach keine mehr. Wir wollten mehr, aber heute müssen wir alle mit dem einen Punkt zufrieden sein."

    Es ehrt Bommer, dass er auch nicht in Richtung des Schiedsrichters nachkartete. Peter Gagelmann aus Bremen zog sich den Unmut der 19 840 Fans zu, weil er häufig kleinlich und oft falsch pfiff. Die Zebras monierten einen nicht gegebenen Elfmeter nach Berhalters Attacke gegen Mokhtari, und eine nicht gegebene Rote Karte gegen Löwen-Keeper Hofmann, der außerhalb des Sechzehners gegen Idrissou klärte und diesen dabei foulte. Gelb zu geben lag dabei durchaus im Ermessensspielraum Gagelmanns, an dessen insgesamt schwachen Auftritt ändert das aber nichts.

    Was bleibt, ist die Erkenntnis, das gestern einfach nicht mehr drin war. Am Ende hätten die Löwen sogar noch gewinnen können, hätte nicht Georg Koch drei Minuten vor Schluss einen Freistoß von Nemanja Vucicevic aus dem Winkel geboxt. Das Koch sich dabei verletzt hat (siehe nebenstehenden Text) versalzte dem MSV die bayrische Einlage komplett.

    24.09.2006 KLAUS WILLE

    http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.lokalsport.volltext.php?kennung=on1nrzMSVStaDuisburg38982&zulieferer=nrz&kategorie=MSV&rubrik=Stadt&region=Duisburg&auftritt=NRZ&dbserver=1



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 24.09.2006, 22:40


    Lavric: "Das war nicht unser Tag"

    Blank moniert die Chancenverwertung Mit Blick auf seine eigene Leistung und auf das Abschneiden der gesamten Mannschaft kam MSV-Angreifer Klemen Lavric mit einem Schulterzucken zu folgender Wertung: "Das war nicht unser Tag."

    Dass die Zebras den Bann und damit die Null nicht brechen konnten, lag laut Lavric am betont defensiven Auftritt der "Löwen" aus der Isar-Metropole: "60 stand hinten wie eine Mauer, da gab es für uns kaum Platz." Zwei Szenen hielten den Duisburger Angreifer auch nach dem Abpfiff in Atem: "Kurz vor der Halbzeit habe ich den Ball nicht richtig getroffen, und als der Münchener (Marte Ghvinianidze, d. Red.) an meinem Trikot zupfte, hätte es auch Strafstoß für uns geben können. Wir haben alles probiert, aber diesmal hat es nicht gereicht", so der Slowene enttäuscht.

    Als Ersatz für den rotgesperrten und schmerzlich vermissten Mihai Tararache kamen Adam Bodzek und Nils-Ole Book in Frage. Dafür, dass der Kollege Bodzek den Vorzug erhielt, hatte der blonde Westfale Verständnis: "Schließlich ist es Adams angestammte Position." Bodzek machte im Übrigen einen guten Job.

    "Wir hatten vorne unsere Möglichkeiten, wir müssen aber auch mal einen reinmachen", legte Stefan Blank den Finger in die Wunde. Die Abseitspositionen waren auch nicht nach dem Geschmack des "Langen": "Wir haben so schnelle Stürmer, da muss die eine oder andere Sekunde gewartet werden."

    STIMMEN ZUM SPIEL

    http://www.waz.de/waz/waz.duisburg.lokalsport.volltext.php?kennung=on3wazSPOSpoDuisburg38982&zulieferer=waz&kategorie=SPO&rubrik=Sport&region=Duisburg&auftritt=WAZ&dbserver=1



    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 24.09.2006, 22:41


    Mannschaft hat die ersten 45 Minuten verschlafen

    "Löwen"-Coach Schachner lobt seine Defensive Der Mensch lernt nicht aus, und der Fußballtrainer erst recht nicht. Die Zebras gaben Rudi Bommer zwar keine Rätsel auf, doch sie kamen doch unerwartet mit der neuen Welle: "Die erste Halbzeit hat mir gar nicht gefallen. Die Mannschaft hat die ersten 45 Minuten total verschlafen und nervös und überhastet agiert. Es war einfach zu viel Unruhe in unseren Aktionen. Das kannte ich bisher noch nicht von ihr."

    An einem Tag, an dem es für den MSV einfach nicht so lief, fand der Coach noch mehr Haare in der Suppe: "Heute haben wir uns kaum Torchancen herausgespielt, zudem kamen die Pässe nicht, dabei sind meine Spieler doch sonst so ballsicher. Unter dem Strich geht das Ergebnis so in Ordnung. Die Münchener haben sehr kompakt gestanden, das muss man neidlos anrekennen", so der gebürtige Bayer an die Adresse seines früheren Vereins. Auf die Frage, ob man denn zwei künftige Aufsteiger gesehen habe, antwortete der Zebradompteur verhalten: "Dazu ist es noch zu früh."

    "Löwen"-Coach Walter Schachner, der fidele Österreicher mit dem einnehmenden Lächeln, machte nach getaner Arbeit einen durchaus zufriedenden Eindruck: "Es war unsere erklärte Absicht, ungeschlagen nach Hause zu fahren. Das ist uns gelungen. Kompliment an meine Defensive, sie hat kaum Chancen des MSV zugelassen. Und damit meine ich 100-prozentige. Offensiv war das von uns ein bisserl verhalten, aber in dieser Spitzenpartie stand schließlich viel auf dem Spiel. In der zweiten Halbzeit habe ich bei uns mehr Spielanteile registriert und von den wenigen Chancen hatten wir die etwas besseren."

    TRAINERSTIMMEN Bö./ko

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    Re: Presse: MSV gegen 1860

    Spechti - 24.09.2006, 22:42


    Genügsame Zebras

    Nullnummer gegen die Löwen aus München. Es war eher eine Partie der Torverhinderer und keine für die Abteilung Attacke. Elfmeterpfiff für den MSV bleibt aus

    FUSSBALL2. BUNDESLIGA Diese Liga wird kein Exkurs durch die Glückseligkeit. Das war klar, schon deswegen kann das 0:0 des MSV gegen den TSV 1860 München weder sonderlich überraschen noch in der Kategorie "Klassespiel" angesiedelt werden. Es war eher eine Partie der Torverhinderer und keine für die Abteilung Attacke. Und wenn es die Glücksgöttin Fortuna ganz bitter mit den Zebras gemeint hätte, dann wäre drei Minuten vor Spielende der Freistoßhammer des Müncheners Vucicevic im Kasten von MSV-Schlussmann Georg Koch eingeschlagen. Der aber wehrte diesen Knaller bravourös ab, weshalb auf beiden Seiten am Ende die Null stand.

    "Das geht in Ordnung", befand MSV-Trainer Rudi Bommer nachher ohne sauren Nachgeschmack oder größere Enttäuschung. Man hatte sich eben aufeinander eingestellt und weitgehend neutralisiert. Für den gesperrten Tararache rückte Adam Bodzek in das defensive Mittelfeld und machte seine Sache dort ordentlich. Aber es war nicht der Tag für glanzvolle Aktionen und drangvolle Offensive, sondern eher einer der schmucklosen Art. Soloauftritte hätten Würze bringen können. Aber Mokhtari scheiterte mit einem Freistoß ebenso wie später der wieder bienenfleißige Idrissou. Es sollte nichts Zählbares kommen, und wenn sich in dieser Hinsicht etwas anbahnte, pfiff Schiedsrichter Peter Gagelmann dazwischen oder aus Duisburger Sicht schlicht verkehrt. Man nehme die 32. Minute, als 1860-Torwart Michael Hofmann außerhalb seines Strafraums Idrissou von den Beinen holte und dafür nur Gelb sah. "Er kann das", räumte Bommer ein, "aber er kann auch Rot zeigen." Oder als Gregg Berhalter in der 59. Minute MSV-Spielmacher Youssef Mokhtari im Strafraum umrempelte und nicht pfiff. "Was soll man noch sagen", schaute Bommer etwas ratlos drein. "Im Mittelfeld unterbindet er jede Aktion, und in dieser Situation macht er überhaupt nichts."

    So gingen die Minuten dahin, ganz im Sinne der Löwen, die wohl noch auf die eine Konterchance hofften, um dem MSV die volle Beute wegzuschnappen. Wenigstens dazu kam es nicht, wenngleich Christian Weber ein leichtfertiger Patzer vor dem eigenen Tor unterlief. Es passierte nichts. Auch nicht bei besagtem Freistoß von Vucicevic, den Koch entschärfte und dabei Kopf und Kragen riskierte. Jedenfalls flog er bei seiner Abwehr so heftig gegen den Pfosten, dass er sich anschließend kaum noch bewegen konnte. Heute wird Kochs malträtierte rechte Schulter eingehend untersucht und durchleuchtet. Hoffentlich lautet auch hier das Resultat: Nichts passiert.

    Unter dem Strich meinte das im Anschluss an das Spiel jedenfalls auch Youssef Mokhtari. "Das ist kein enttäuschendes Ergebnis", resümmierte er. "Wir haben elf Punkte aus fünf Spielen geholt und sind absolut im Soll. Da es heute nicht die drei erhofften wurden, holen wir uns diese drei Punkte eben in Rostock." So einfach kann manche Rechnung ausfallen, aber wenn sie aufgeht, dürfte es kaum Einwände geben. "Und immerhin", schickte Mokhtari hinterher, "müssen wir ja nicht Erster werden in dieser Liga. Platz zwei oder drei reichen auch."

    Wie gesagt, für Glückseligkeit oder Überschwang hat diese Liga keinen Platz. Deswegen muss wohl ein solches 0:0 tatsächlich einmal reichen. Über allem steht der Zweck - und der heißt Aufstieg.

    24.09.2006 Von Gerd Böttner und Klaus Offergeld

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