TT in den USA

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    Re: TT in den USA

    Georg - 17.09.2006, 08:06

    TT in den USA
    > New York Times
    > Bringt Tennis auf den Tisch!
    > Von JESSE SCACCIA
    > Veröffentlicht am 2. September 2006
    > Während die US Open diese Woche fortgesetzt werden, sind alle Augen auf Andre Agassi
    > gerichtet, der im reifen Alter von 36 bekannt gegeben hat, dass er zum letzten Angriff im
    > Wettkampftennis antreten wird.
    > Aber was ist mit diesem anderen Tennisspiel? Sie wissen schon, jenes, das auf einem Tisch
    > gespielt wird und zufällig, nach Angaben des IOC, die Sportart mit den höchsten
    > Teilnehmerzahlen auf der ganzen Welt.
    > In den Vereinigten Staaten nennen wir es Ping-Pong und wir verbannen es auf den
    > Dachboden oder in den Keller. Aber was die meisten von uns nicht wissen: Weltweit
    > betreiben Hunderte Millionen Menschen Tischtennis als Freizeit- und 40 Millionen als
    > Wettkampfsport. Das bedeutet, dass letztes Jahr mehr Leute an einem Tischtennisturnier
    > teilnahmen als im Staat Kalifornien leben. Für ein Spiel, das als Ablenkung für Mönche im
    > Frankreich des elften Jahrhunderts begann – mit einem Haarball und selbstgemachten
    > Lederhandschuhen – ist das schon eine Menge Pong.
    > Also warum ist das Amerika gleichgültig? Warum feuern wir lebende internationale
    > Tischtennislegenden wie Werner Schlager aus Österreich und Timo Boll aus Deutschland
    > nicht mit der gleichen Begeisterung an, die wir z.B. für Maria Sharapova, vorhalten?
    > Zugegeben, kein besonders gutes Beispiel, aber Sie wissen, was ich meine.
    > Die Antwort ist einfach. Tischtennis ist die unamerikanischste der amerikanischen
    > Sportarten.
    > Zum einen kennt Tischtennis weder Alter noch Figur. Wir bewundern unsere Athleten als die
    > blitzschnellen, übernatürlich starken Gipfel der menschlichen Entwicklung. Im Tischtennis
    > geht es um Handschnelligkeit. Es geht darum, wie schnell Sie Ihre Füße von einem Ende
    > des Tisches zum anderen schieben können. Größe und Geburtsdatum spielen im
    > Tischtennis keine Rolle. Bei den letzten Nationalen US-Meisterschaften habe ich einen
    > großen Mann mittleren Alters gegen ein kleines Mädchen in einem offiziellen Wettkampf
    > spielen sehen. Und es tut mir leid, es dir sagen zu müssen, Andre, aber der amtierende
    > amerikanische Meister der Herren ist 38 Jahre alt. Das Problem ist natürlich, dass man in
    > Amerika das Gesicht eines 38-Jährigen nicht auf eine Reklametafel oder Müslipackung
    > setzen kann.
    > Tischtennis kennt auch keine Gewalt. Es gibt keine halsbrechenden Zusammenstöße, keine
    > Chance, dass ein Mensch in Flammen aufgeht. Die einzigen Sport-„Witwen“ im Tischtennis
    > sind diejenigen, die ihre Ehemänner jede Woche an die Tischtennishalle verlieren. Die
    > größten Zusammenstöße passieren zwischen einem mit 112 km/h fliegenden, 40-Millimeter
    > großen Zelluloidball und einem Belag aus zusammengepresstem Schwamm und Gummi.
    > Nein, wenn Tischtennis in jedem Spiel Kommentatoren hätte, würden diese keine Metaphern
    > benutzen, die Tischtennis in Verbindung mit Schlachtfeldern oder kriegsähnlichen Aktivitäten
    > bringen. Tischtennis ist mehr Zen als Blutsport, und wir alle wissen, wie gern Amerikaner
    > Blut sehen.
    > Außerdem gibt es – zumindest soweit wir wissen – keine Drogen im Tischtennis. Jeder
    > amerikanische Sport, der das Eintrittsgeld wert ist, hat ein Drogenproblem. Nach Aussagen
    > des TT-Turnierdirektors für Nordamerika ist Tischtennis, zum Nachteil seiner Popularität, in
    > dieser Hinsicht ein blitzsauberer Sport.
    > Tischtennis kann Sie auch Ihr ganzes Leben fit und aktiv halten. Wir Amerikaner bevorzugen
    > Sportarten wie Football und Baseball, die wir an dem Tag aufgeben, an dem wir die
    > Highschool abschließen. Was den meisten Menschen nicht klar ist: Tischtennis, wenn es
    > richtig gespielt wird, bringt einen ins Schwitzen -und zwar tüchtig. Ron Joseph, ein
    > professioneller Bodybuilder, nutzt Tischtennis als wesentliches Mittel zum Konditionstraining.
    > Tischtennis kann sogar helfen, Ihr Gehirn fit zu halten. In seinem Buch „Making a Good Brain
    > Great“ argumentiert Daniel G. Amen, dass Tischtennisspielen die Gehirnaktivität steigern
    > kann.
    > Und dann ist da die Frage des Geldes. Es gibt keine Million-Dollar-Preisgelder. Es gibt nur
    > wenige kommerziell unterstützte Spieler in Amerika, und sie bekommen nicht viel mehr als
    > jedes Jahr ein paar Shorts und einige Schläger. Welche geistig gesunden amerikanischen
    > Eltern würden ihre Kinder zu einem Sport bringen, der sie nicht reich machen kann?
    > Im nächsten Monat wird es in den Hallen quer durch Amerika ernsthafte Tischtennis-Turniere
    > geben. Kamerateams wird man vergeblich suchen. Auch wird dort kaum eine Chance
    > bestehen, dass ein Athlet absichtlich seinen Schläger über dem Knie zerbricht wie einst
    > Dmitry Tursunov in einem Tennisspiel. Sollte der durchschnittliche Hobbyspieler aus seinem
    > Keller auftauchen, um mitzuspielen in der Erwartung, das Spiel zu dominieren, wird er
    > verlieren - und wahrscheinlich grausam.
    > Aber die Amerikaner sollten sich ernsthaft überlegen, den Fernseher auszuschalten und so
    > der Versuchung zu widerstehen, den millionenschwereren Athleten zuzuschauen, wie sie in
    > den nächsten paar Tagen über die Courts von Flushing Meadows tänzeln werden.
    > Tatsächlich sollten sie etwas tun, um sich selbst ins Schwitzen zu bringen und helfen, dass
    > Tischtennis akzeptiert wird in dem Land, in dem es ignoriert wird.
    > Jesse Scaccia, ist Koproduzent eines Dokumentarfilms über einen amerikanischen
    > Tischtennisspieler.



    Re: TT in den USA

    Nosti49 - 17.09.2006, 10:29


    Hi Schorsch,

    guter Artikel (und dann noch von einem Amerikaner ?!?) :P
    hast Du auch den amerikanischen Originaltext ?



    Ciao
    Norbert



    Re: TT in den USA

    Georg - 17.09.2006, 12:56


    Nosti49 hat folgendes geschrieben: Hi Schorsch,

    guter Artikel (und dann noch von einem Amerikaner ?!?) :P
    hast Du auch den amerikanischen Originaltext ?



    Ciao
    Norbert

    War ne Rundmail innerhalb des STTB, Original hab cih leider ned.

    Georg



    Re: TT in den USA

    kafir - 18.09.2006, 23:24


    :D :) :a9 :a9

    Schorschi!!! Da hast Du was aufgerissen!!! Phänomenal!!!

    Werde das dem Redakteur (bei uns heisst's Redaktor...) des Schweizerischen TT-Magazins unter gebührender Nennung der Quelle(n) zukommen lassen.
    :!:
    Was ich gerne wüsste: Kann der Sharara lesen oder nur Bilder gucken? (Weiss ja nicht, ob seine Briefchen von einem Ghostwriter stammen!)
    :b6
    Dem sollte man doch die englische Fassung zugänglich machen. Notfalls kann er sich sie ja (es geht um die Reinheit des Sports) ja – langsam, klar! – vorlesen lassen!
    :a6
    Gott, was bin ich wieder gemein... Werde zur Busse das Glas auf den Adam erheben. Nicht schleudern!
    :n26: :n26:
    Gruss, Erich



    Re: TT in den USA

    kafir - 03.10.2006, 23:22


    Habe da einen Trainingspartner, der einen Kollegen in den USA hat (Schweizer der schon hierzulande Tischtennis gespielt hat). Der berichtet, dass die Uhren dort ganz anders laufen.
    Training anscheinend nur zu Hause im Garten oder auf dem Küchentisch. In der Halle ist Las Vegas! Einsatz zahlen, The Winner Takes It All, der Verlierer ist früh zu Hause.
    :twisted:
    Hätte ich Zeit, würde ich gern mal rüber, nach Miami. Sehen, ob die Kameraden wissen, was eine Bakerman-Säge, ein brutaler Druckschupf oder sonst eine Gemeinheit mit glatten Noppen ist.
    Leider ist meine Zeit der grossen Reisen vorbei - Hochspeyer war schon der äussere Radius :D
    Wen aber der jugendliche Übermut mal so kratzen sollte, das er sich mit den Recken in rot-weiss-gestreiften Shorts und dem Sternenbanner auf der Brust messen will, schau ich für ihn gerne, ob da ein Kontakt zu vermitteln wäre!
    :P
    Gruss, Erich



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