Professor Snapes Büro

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    Re: Professor Snapes Büro

    Albus Dumbledore - 16.09.2006, 22:36

    Professor Snapes Büro
    Professor Snapes Büro

    Das Büro des Zaubertränkelehrers und Meisters der Zaubertränke Professor Severus Snape liegt im Untergeschoss, neben dem Klassenzimmer für Zaubertränke. Der Eingang befindet sich auf halbem Weg die Treppe aus der Eingangshalle hinunter; eine zweite Tür führt in das angrenzende Klassenzimmer. Während seiner Abwesenheit schützt Professor Snape den Eingang mit einem Fluch, den nur ein mächtiger Zauberer brechen kann.
    In den Regalen an den Wänden des Büros stehen Gläser, in denen alle möglichen schleimigen Teile von Tieren und Pflanzen in bunten Lösungen schwimmen. In anderen Krügen bewahrt Professor Snape tote Kakerlaken auf. Diese verstärken den bedrohlichen Eindruck des Raumes. In der Ecke steht Professor Snapes persönlicher Vorratsschrank, in dem er seltene Zaubertrankzutaten lagert. Zur Einrichtung des Raumes gehören außerdem ein Schreibtisch und ein Kamin mit Anschluss an das Flohnetzwerk.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 17.09.2006, 17:45


    Professor Snape saß in seinem Büro und sortierte mit grimmiger Präzision seine Unterlagen. Er würde sich bald neue rote Tinte besorgen müssen, da er so einen unwahrscheinlichen Verbrauch davon hatte. Die Schüler waren aber auch zu dumm...

    Das Büro war nicht sonderlich geräumig und überall standen in den Regalen grausige Exponate in Flüssigkeit eingelegt. Ein schwerer Kräutergeruch lag in der Luft. Im Kamin prasselte ein heimeliges Feuer, dass den Kerkerraum etwas wohnlicher machte.

    Snape schichtete ein paar Papiere um und goß sich ein Glas Feuerwhisky ein.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 19.09.2006, 21:18


    Nach drei Gläsern von Hodgens Feuerwhisky fühlte sich Snape gleich viel mehr als Mensch. Momentan genoß er noch die Ruhe, aber bald würden die Schüler erscheinen und sein Leben in die Hölle auf Erden verwandeln. Einzig auf die neuen Slytherins freute er sich etwas. Vielleicht waren ja ein paar brauchbare Köpfe darunter. Doch er bezweifelte, dass es jemanden geben würde, der die Kunst des Tränkebrauens so sehr zu schätzen wusste, wie er selbst das tat... obwohl er doch sehr mit der Stelle für den Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste geliebäugelt hatte. Doch wahrscheinlich war er selbst zu fasziniert von Schwarzer Magie, um dieses Fach angemessen unterrichten zu können.

    Er legte die Füße auf den Schreibtisch und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Schließlich war dies sein Büro und da konnte er sich ruhig auch mal etwas gehenlassen. Der Whisky brannte in seiner Kehle, und Snape spürte wie eine bleierne Müdigkeit langsam von ihm Besitz ergriff.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 20.09.2006, 17:51


    Snape erwachte aus einem unerholsamen Schlaf. Er musste wohl sitzend eingenickt sein. Er fühlte sich grauenvoll, aber das war nichts Neues für ihn - und hatte auch nur bedingt etwas mit schlechtem Schlaf zu tun.

    Er beeilte sich, den Whisky in den Untiefen seines Schreibtisches verschwinden zu lassen. Anschließend richtete er seine Kleidung etwas, um ein einigermaßen akzaptables Bild abzugeben, auch wenn niemand in Hogwarts war, den er beeindrucken wollte oder musste. Er kontrollierte die zahllosen Knöpfe an seiner Robe - alles schien in bester Ordnung zu sein.

    Er beschloß, dem Schulleiter einen Besuch abzustatten. Er warf etwas Flohpulver in seinen Kamin und nannte sein Ziel - die sieben Etagen in Dumbledores Büro zu Fuß hoch zu steigen, war ihm wirklich zu anstrengend,

    -- Dumbledores Büro



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 23.09.2006, 17:11


    -- McGonagalls Büro

    Snape betrat sein Büro und holte die Einkäufe aus der Nokturngasse aus der Tasche. Auf ihre normale Größe würde er sie nachher wieder zaubern, wenn er sich die Zeit zum einsortieren im Labor nehmen würde.

    Doch nun wollte er erstmal in Belbys Buch lesen. Er nahm es aus der feinen Papierverpackung und schlug es auf, während er es sich hinter dem Schreibtisch bequem machte.

    Daran, dass Dumbledore und McGonagall vermutlich über ihn gesprochen hatten - und sicherlich nichts Gutes - verschwendete er keinen weiteren Gedanken.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 25.09.2006, 12:27


    Snape musste wohl eingeschlafen sein. Das Buch von Damokles Belby lag noch aufgeschlagen in seinem Schoß. Er fühlte sich einmal wieder wie gerädert.

    Er begab sich in sein Badezimmer, um sich frisch zu machen und brachte eine kleine Ewigkeit damit zu, all die Knöpfe seiner Robe zu schließen.

    Sein Schreibtisch war voller unsortierter Papiere, auf die er momentan wirklich keine Lust hatte und so entschied er sich, einen Brief an sein Patenkind zu schreiben. Er kritzelte in seiner akkuraten, schnörkellosen Schrift ein Pergament voll:

    Meiner lieber Draco,
    ich hoffe, du bist auf deinen Schulanfang in Hogwarts bereits angemessen vorbereitet. Du wirst hier alle Annehmlichkeiten vorfinden, an die du gewöhnt bist, insofern der Hut dich ins Haus Slytherin einsortiert. Daran hege ich keinerlei Zweifel, und ich hoffe, du wirst dem Haus alle Ehre machen.
    Mit besten Wünschen und einem Gruß an deine Eltern,
    dein Pate

    Snape band den Brief einem zerfredderten Waldkauz an das Bein, der sich in die Nähe seines Kerkerfensters verirrt hatte. Als der Vogel abgeflogen war, wandte sich Snape den verkleinerten Trankutensilien zu, die er in der Nokturngasse gekauft hatte und begann sie zu sortieren.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 25.09.2006, 14:36


    Der Kauz kam zurückgeflogen,diesmalaber einen Brief für Snape am Bein mit folgenden Inhalt:

    Lieber Onkel Severus.

    Erstmal danke für deinen aufmunternden Brief. Ich hoffe doch inständig, dass der Hut die richtige Entscheidung trifft und ich Mitglied deines Hauses werde. Selbstverständlich habe ich schon das notwendige Material und die Kleidung, die ich für den Schulbesuch benötige. Zum Zeitpunkt, als dein Brief eintraf war ich gerade vertieft in dem Lehrbuch für Zaubertränke, ich brenne darauf, endlich selber brauen zu dürfen, statt meinem Vater nur über die Schulter sehen zu dürfen.

    Ich werde meinen Eltern selbstverständlich deine Grüße ausrichten und grüße schonmal zurück, denn ich gehe davon aus, dass sie mir genau dies auftragen werden.

    Onkel Severus, ich zähle die Tage, da ich endlich die Hallen von Hogwarts betreten werde und freue mich, dich dort zu sehen - Lange ist es ja nicht mehr bis dahin.

    Verbleibende Tage zählend und in freudiger Erwartung,

    Dein Draco



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 26.09.2006, 13:39


    Snape hatte seine Arbeiten unterbrochen und las den Brief seines Patensohnes mit diesem seltenen Lächeln um seine strengen Züge. Der Junge schien sich ja richtig zu freuen. Das konnte Snape von seiner eigenen Schulzeit nicht behaupten. Damals hatte er Hogwrtas gehasst. Er hoffte, dass Draco es leichter haben würde als er damals.

    Der Gedanke an einen Tränke brauenden Lucius löste bei Snape ein unfreiwilliges Amüsement aus, und er lachte trocken auf. Lucius war ein ziemlicher Tölpel in Zaubertränken gewesen - verglichen mit Snape selbst zumindest.

    'Du wirst nicht glauben, was du von deinem Onkel alles lernen wirst, mein lieber Draco', dachte er sich, 'wenn die Braukunst deines Vaters schon beeindruckend auf dich wirkt.'

    Snape ließ den Brief schließlich in einer seiner Robentaschen verschwinden und wendete sich wieder den Tränken und Brauzutaten zu. Er hatte inzwischen alles wieder auf die normale Größe anwachsen lassen. Er nahm sich ein Tablett, um die empfindlichen Substanzen in das angrenzende Labor zu bringen.

    -- Zaubertrankunterricht



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 28.09.2006, 21:05


    -- Kerkergänge

    Minerva kam an die Tür zu Professor Snapes Büro, allein die Umgebung lies sie frösteln. In der Hoffnung, dass er sich in seinem Büro verschanzt hatte, klopfte sie an.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 29.09.2006, 17:26


    -- Kerkergänge

    "Kann ich Ihnen helfen, verehrte Frau Kollegin?", fragte Snape süßlich, als er an seiner Tür angekommen war, die er mit dem Wink seines Zauberstabs aufspringen ließ.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 29.09.2006, 20:41


    Minerva erschreckte sich als er sie ansprach und fast zeitgleich die Tür vor ihr geöffnet wurde; hatte sie doch ihren jungen Kollegen nicht kommen hören.

    "Guten Tag, Herr Kollege... Eigentlich bin ich wegen zwei Dingen hier... einmal, weil ich es mir nicht nehmen lassen wollte, sie noch vor dem Fest zum Schulbeginn zu begrüßen... und weil ich mit ihnen noch über unsere Häuser reden wollte".



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 01.10.2006, 12:10


    "Begrüßt haben Sie mich hiermit", sagte Snape mit einem schalen Lächeln um den schmalen Mund. Mit einer galanten Geste bat er McGonagall in seine Räume.

    "Was gibt es bezüglich der Häuser zu besprechen?", fragte er, während er hinter seinem wuchtigen Schreibtisch Platz nahm.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 01.10.2006, 15:36


    Minerva versuchte sein recht eigenartiges, in ihren Augen ehrer gequältes Lächeln ehrlich zu erwieder, trat ein und ließ sich auf einem Stuhl vor seinem Schreibtisch nieder.

    "Nun... Wie sie sicher noch aus ihrer Schulzeit hier wissen, war zwischen Slytherin und Gryffindor immer eine Art Konkurrenzkampf, bedauerlicher Weise... Ich möchte nicht, dass das so weitergeht und werde von meiner Seite dies auch unterbinden... Ich hoffe, sie pflichten mir bei. Außerdem scheinen recht... nun ja... Interessante Schüler in diesem Jahr hier anzufangen, die vielversprechend für ihre jeweiligen Häuser sein werden, aber die vielleicht auch etwas gebremmst werden müssten, wenn sie verstehen, was ich meine."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 02.10.2006, 12:21


    "Ich halte Ihre Sorgen für vollkommen unbegründet, Verehrteste", antwortete Snape und holte aus einer der unteren Schubladen eine Flasche Rotwein und zwei Gläser. "Aber selbstverständlich werde ich keinerlei Fehlverhalten unterstützen."

    Er stellte die Gläser auf seinem Tisch ab und wies McGonagall mit einer einladenden Geste den Platz vorm Schreibtisch zu. Dann schenkte er ihnen beiden ein, nahm sein Glas und musterte sie über den Rand des Kristalls.

    "Wenn Sie auf Draco Malfoy anspielen, kann ich Sie beruhigen", fuhr er schließlich mit ruhiger Stimme fort, "er kommt aus einem exquisiten Elternhaus und wird sich entsprechend benehmen."

    Snape lächelte schmal.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 02.10.2006, 18:28


    Lächelnd nahm Minerva die wortlose Einladung auf einen Umtrunk an, war doch angenehm überrascht, dass ihr Gegenüber doch so zuvorkommend war, nahm nun das Glas und erhob es leicht zum Prost. "Danke und auf gute Zusammenarbeit."

    Sie nippte dran und war erstaunt, wie wohlschmeckend doch der Wein war.

    "Mmmh... vorzüglich."

    Sie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, als er gleich auf seinen Patensohn zu sprechen kam.

    "Ich gehe davon aus, dass Mr. Malfoy sich benehmen wird... gerade in ihrer Obhut...".

    Minerva wußte nicht so recht, wie sie beginnen sollte das heikle Thema Harry Potter anzuschneiden, kannte sie ihren neuen Kollegen doch aus seiner eigenen Zeit hier auf Hogwarts und sein Verhältnis zu Harrys Vater, was man wohl am treffensten als Fehde bezeichnen konnte.

    "Aber außer Draco Malfoy sind noch weitere hochinteressante Schülernamen dieses Jahr auf der Erstklässlerliste... Ron Weasley, Neville Longbottom... Harry Potter."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 02.10.2006, 18:34


    Snape musste bei dem letztgenannten Namen etwas perplex gewesen sein, um nicht zu sagen, dass er ein wenig die Kontrolle verlor, denn er knallte sein Weinglas so heftig auf das Holz der Tischplatte, dass ein paar Tropfen verschüttet wurden.

    "So, so, der Auserwählte beehrt uns mit seiner Anwesenheit?", spuckte Snape säuerlicher aus als beabsichtigt. Der Klang seiner Stimme war schneidend.

    Er hasste es, wenn Leute versuchten, ihm etwas Unangenehmes durch die Blume zu sagen. Und McGonagall schien den Namen "Potter" einfach so fallenzulassen als würde es Snape gar nicht auffallen. Innerlich ärgerte er sich maßlos.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 02.10.2006, 18:40


    Minerva zuckte ein wenig zusammen, sie hat zwar mit einer nicht gerade positiven Reaktion gerechnet, aber das hatte sie nun nicht erwartet. Sie sammelte sich wieder.

    "Ich bevorzuge den schlichten Namen Mr. Potter, Severus... Er hat es sich nicht ausgesucht... Weder die Narbe, noch seine Familie... Geben sie ihm eine Chance."

    Sie hoffte er würde sich etwas beruhigen, wenn sie noch Folgendes hinzufügte:

    "Bei mir wird er jedenfalls keinen Sonderstatus haben."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.10.2006, 00:52


    "Bei mir genießt niemand einen Sonderstatus, dessen können Sie getrost versichert sein", gab Snape mit einem anzüglichen Lächeln zurück, das schon benah unheimlich wirkte.

    Er schenkte sich und McGonagall noch etwas Wein nach.

    "Und wer weiß?", fuhr Snape gedehnt fort, "vielleicht kommt Mr. Potter ja wider Erwarten in das Hause Slytherin."

    Snape lehnte sich zurück und wartete darauf, dass Minerva vor Entrüstung an die Decke gehen würde.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 03.10.2006, 13:31


    Minerva hob schmunzelnd die Augenbraue, lächelnt kannte sie Severus Snape kaum, auch wenn es ein anzügliches Lächeln war, irgendwie amüsierte es sie.

    "Na, da bin ich beruhigt, dass wir auf dem selben Standpunkt stehen...".

    Als er ihr Wein nachschenkte, nickte sie, tranke etwas, verschluckte sich aber, als er meinte, Harry Potter würde vielleicht auch nach Slytherin eingeteilt.

    Wenn der Hut das Macht, dann schick ich ihn in Rente... oder in diese... wie nennen die Muggel das... Altkleiderverwertung... genau! Schwor sich Minerva, ihr Verschlucker lies sie sie husten, aber schnell sammelte sie sich wieder.

    "Verzeihung... chrm... Slytherin?... Nun... wir werden sehen, was der Hut sagt".



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.10.2006, 17:19


    Snape freute sich insgeheim, dass er Minerva McGonagall so offensichtlich mit seiner Bemerkung aus der Fassung gebracht hatte. Er selbst glaubte jedoch keine Sekunde daran, dass man James Potters Sohn in sein Haus einteilen würde. Und wenn doch, so würde er dort nicht lange Spaß haben, schwor sich Snape. Sein Hass auf James Potter saß zu tief, als dass er emotional vom Vater zum Sohn abstrahieren konnte. Er war sich sicher, dass Harry Potter ihn würde hassen lernen. So oder so.

    "Der Hut, jaja", sagte Snape, als er sich mental wieder in seinem Büro und nicht in scheußlichen Erinnerungen an die Rumtreiber befand, "ist denn schon alles für die Zeremonie vorbereitet?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 03.10.2006, 19:02


    Minerva glaubte ihn einen Moment abdriften zu sehen in seinen Gedanken, sagte jedoch nichts, trank statt dessen wieder etwas.

    "Nun ja... eigentlich läuft es wie jedes Jahr zuvor... Hagrid wird die Erstklässler vom Bahnhof abholen und mit den Booten über den See bringen, ich werde sie in der Eingangshalle vordergroßen Halle in Empfang nehmen oder wollen sie dieser Aufgabe nachkommen, Severus?"

    Sie schmunzelte bei dem Gedanken,das er eine Horde Erstklässler in Empfang nehmen sollte, wußte nicht, für wen es schlimmer sein würde, für Severus, der eine undisziplinierte Gruppe in Empfang nehmen sollte oder für die Schüler, die gleich durch seine Erscheinung eingeschüchtert sein dürften.

    "Dann werden die Erstklässler in die Halle geführt und meiner Liste nach wird ihnen der Reihe nach auf dem Hocker der Hut aufgesetzt, wenn dann alle zugteilt und auf den Plätzen sind wird Albus die Begrüßungsrede halten und dann gibt es das Festessen, die Vertrauensschüler kommen noch zu uns um die Passwörter zu erfahren und dann die Erstklässler in ihre Häuser bringen. Ich werde die neuen Gryffindores mit einem Besuch im Gemeinschaftsraum beehren und sie erneut begrüßen... Wie werden sie sich denn ihren neuen Schützlingen annähern?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 01:56


    Snape hatte in einer abwehrenden Geste die Hände erhoben, als Minerva den absurden Vorschlag gemacht hatte, er könne statt ihrer die Schüler in Empfang nehmen.

    Nun ließ er sie langsam wieder sinken und sah sie durchdringend an.

    "Ich habe da so meine Methoden", gab er vage zur Antwort, wie er seine Schüler begrüßen würde. Er glaubte nicht, dass irgendjemand von ihm erwarten würde, etwas Spektakuläres vorzubereiten. Er hatte sich bereits einige Notizen für eine kleine Ansprache an die Slytherins gemacht und war fest überzeugt, seinen Schützlingen eine angemessene Begrüßung zu teil werden zu lassen.

    Snape stand abrupt auf und ging ein paar Schritte in seinem Büro auf und ab. Der Gednake an Potter hatte ihn nicht recht losgelassen.

    "Ich hoffe, Sie werden Ihr Haus gut im Griff haben", entfuhr es ihm, als McGonagall an ihrem Rotwein nippte und er mit forschen Schritten die langen Reihen der Bücherregale passierte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 11:40


    Minerva schmunzelte über seine abwehrende Geste,hatte sie doch nichts anders erwartet.Auch von seinem durchdringenden Blick ließ sie sich nicht einschüchtern,fragte sich nur insgeheim,wie diese Ansprache denn wohl klingen würde,die er zweifelsohne seinen Slytherins zuteil werden lassen würde.

    Als er abrupt aufstand runzelte sie leicht die Stirn,lies sich aber ansonsten nichts anmerken von der Überraschung,ihn plötzlich auf und abgehen zu sehen,mit einer,wie es ihr vorkam,aufflackernden inneren Unruhe,die ihn jetzt doch zu erfassen schien.Gerade als die wieder an dem Wein nippte,sprach er aus,was ihn beschäftigte,sofort war ihr klar,da es ihm nicht wirklich um die Gryffindores imallgemeinen,sondern wohl eher um Harry Potter ging,den auch er am ehesten in das Haus Gryffindore eingeteilt sah

    "Keine Sorge,Severus. Ich habe mein Haus immer im Griff gehabt und habe auch nicht vor diesbezüglich die Zügel schleifen zu lassen...Kein Schüler steht bei mir unter einem besonderen Protektorat...Verstöße werden mitPunktabzug und Strafarbeit geahndet. Das war so und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern,egal wie bekannt der Schüler auch sein mag."

    Das entsprach bei Minerva den Tatsachen,aber sie machte sich Gedanken darüber,ob Albus nicht doch vielleicht die Zügel bei einem gewissen Schüler schleifen lassen würde,kannte sie doch sein weiches Herz.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 11:51


    Snape blieb wie angewurzelt stehen und zog in einer missbilligenden Geste seine eine Augenbraue in die Höhe.

    "Ich kann mich aus eigener Erfahrung gut an Zeiten erinnern, in denen den Gryffindors durchaus eine Vorzugsbehandlung zukam", schnaubte er gefangen in seinen eigenen Gedanken an eine verhängnisvolle Nacht, in der ein paar Gryffindors einem nichtsahnenden Slytherin einen Streich gespielt hatten, der beinah tödliche Folgen gehabt hätte. Und was war dann passiert? Nicht einmal ein Schulverweis hatte den Missetätern geblüht.

    Ihm war klar, dass er vielleicht ungerecht zu McGonagall war, denn immerhin war sie damals nicht die Hauslehrerin gewesen. Sie war eine junge, enthusiastische Lehrerin gewesen, die Snape damals aufgrund ihrer Strenge und ihrem Gerechtigkeitssinn bewundert hatte. Albus Dumbledore hatte damals schützend seine Hand über seinen Schäfchen gehabt - aber vielleicht würde es wieder so sein. Der junge Slytherin von damals wohnte immer noch tief unter Snapes schwarzen Roben und dachte mit Schaudern daran, was er in dieser grauenvollen Nacht erdulden musste.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 12:05


    Minerva lies ihr Glas sinken,das sie gerade wieder zum Mund führte,als er abrupt und sichtlich aufgebracht stehen blieb,stellte ihr Glas ab und stand auf ,während er seinen Frust Worte verlieh und ging zu ihm.Sie kannte die Geschehnisse von damals und ihr war klar,was ihn bewegte.Sie hatte es damals keineswegs für gut befunden das seine Peiniger so einfach davongekommen waren,aber damals konnte sie sich nicht gegen den Hauslehrer Albus Dumbledore durchsetzten,da er einflußreicher war als sie,heute hättesie bei Harry Potter wesentlich mehr Einfluß.

    Milde lächelnd legte sie ihm eine Hand auf die Schulter

    "Severus...du kennst meine Meinung zu den Vorfällen von damals.Ich habe und werde sie auch nicht billigen.Albus war zu gutmütig in dieser Angelegenheit,aber sei versichert,das ich niemals dulden würde,wenn einer meiner Zöglinge das Leben eines Mitschülers in derartiger Form gefährden würde."

    Und bewußt war sie zu der persönlicheren Form des ´du´übergegangen,aber eigentlich war ihr das ganz recht

    "Verzeihung..jetzt bin ich versehentlich beim du gelandet...Aber vielleicht sollten wir wirklich das sie beiseite lassen?"

    Immernoch dieses milde Lächeln auf ihren Zügen sah sie ihren ehemaligen Schüler erwartungsvoll an

    "Was meinst du?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 12:14


    Snape war es unangenehm, dass McGonagall scheinbar sofort verstanden hatte, auf was er mit seiner Bemerkung angespielt hatte. Er kam sich entlarvt vor - und irgendwie schwach. Vorallem, weil sie jetzt in dieser elenden mütterlichen Geste ihre Hand auf seinem Arm liegen hatte.

    Snape war es weder gewohnt, dass man ihn anfasste, noch war es ihm sonderlich angenehm. Es war ein seltsames Gefühl und Snape beeilte sich, ihre Hand loszuwerden und sich wieder hinter seinem Schreibtisch zu verschanzen.

    "Wie Sie meinen, äh, wie du meinst, dann bleiben wir beim 'du'", antwortete er in bemüht neutralem Ton.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 12:26


    Als er wieder hinter seinen Schreibtisch ging kam es Minerva fast schon wie eine Flucht vor und der Schreibtisch zwischen ihnen deutete sie als eine Art Barriere um die von ihm gewünschte körperliche Distanz zu wahren.Für sie war esschon immerhin ein Anfang,das er auf das `Du´eingegangen war.Für ihn war es ein großer Schritt,dessen war sie sich bewußt,kannte sie doch seine Verschlossenheit und seinen Wunsch nach Einsamkeit in den Kerkern noch aus seiner Schulzeit.Schon damals hatte sie sich gefragt,was einen Jungen in die Einsamkeit eines Labors trieb statt sich ,wie alle anderen, Freunde zu suchen und mit ihnen Spaß zu haben. Es war für sie eine Herausforderung den wahren Severus Snape zu entdecken,der sich hinter der Einsamkeit seines Labor verschanzte und über Kesseln und Pergament brütete.

    Sie ließ sich auch wieder in dem Stuhl nieder,immernoch milde lächelnd

    "Das freut mich nun wirklich,Severus.Du wirst es bestimmt für verwunderlich halten,wenn ich dir jetzt sage,das ,ich bis auf Albus, noch keinem Mitglied der Lehrerschaft diese ,doch sehr private Form der Anrede angeboten habe.."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 12:30


    Snape lachte trocken auf.

    "Womit habe ich denn diese Ehre verdient, Minerva?", fragte er mit einem leichten Anflug von Sarkasmus, der einfach zu seinem Naturell gehörte. Ihren Vornamen betonte er dabei Silbe für Silbe, was ihm einen ziemlich absonderlichen Klang verlieh.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 12:43


    Nun war es an Minerva eine Augenbraue erstaunt in die Höhe zu ziehen,sie hatte zwar mit der Frage,aber nicht mit diesem doch recht sarkastischem Unterton gerechnet.

    "Vielleicht liegt es daran,das ich deine Entwicklung über all die Jahre mitverfolgt habe. "

    Sie griff wieder zum Weinglas und trank etwas u Zeit zugewinnen,denn sie wußte nicht genau,wie sie ihre Beweggründe in Worte fassen sollte,ohne das er gleich wieder aus Distanz ging.

    "Ich kenne dein Potential und ,wenn ich ehrlich bin,dann können wir uns wirklich glücklich schätzen dich als Teil der Lehrerschaft zu wissen. Und auch,wenn du lieber die Einsamkeit deines Labors suchst,so weiß ich doch,das man mit dir wirklich anregende Gespräche führen kann ,bei den anderen ist der Horizant doch recht begrenzt,oder einfach ausgedrückt.Ich schätze deinen Intellekt. Ich mag Menschen,die über den eigenen Tellerrand sehen können und ,wie du sicher selber im Lauf der Jahre gelernt hast,ist das eine Eigenschaft,die nur wenige Menschen besitzen."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 12:51


    Snape war versucht zu glauben, dass Minerva ihm gerade tatsächlich Komplimente machte. Das war ebenfalls etwas mit dem er nicht recht umzugehen wusste. Er räusperte sich leicht verlegen.

    "Ich tue nur, was meine Pflicht ist", gab er vage Auskunft und schenkte ihr noch einmal von dem Wein nach. Sie schätzte seinen Intellekt? Er sah ihn oftmals mehr als Bürde, als als Segen an. Wäre er noch der Teenager, der in der Klasse vor ihr saß, wäre er nach ihren Worten sicherlich errötet. Aber er war nun ein erwachsener Mann und noch dazu ein Meister im Verschleiern seiner Gedanken und Empfindungen.

    Er spürte, dass er selbst durch den Wein etwas lockerer wurde, aber er glaubte, die Situation noch gut im Griff zu haben.

    "Sie... Verzeihung, Du bist hier jederzeit willkommen, wenn es dein Wunsch ist", fügte er an und sah sie dabei nicht an.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 13:02


    Seine Aussage,er tue nur seine Pflicht lies Minerva schmunzelnd leicht den Kopf schütteln.Er stellte also immernoch sein Licht unter den Scheffel,dabei sollte er ruhig mal zu seinen Fähigkeiten stehen.

    Er schenkte ihr noch etwas Wein nach"Danke.."Und war innerlich doch froh ,das sie nicht gleich unterrichten mußte,denn der Wein schien seine Wirkung auf sie nicht zu verfehlen,spürte sie doch eine angenehme Wärme in ihe Wangen hochsteigen.

    "Einen ausgezeichneten Geschmack scheinst du zu haben,was deinen Wein angeht"

    Wieder trank sie einen Schluck.Bemerkte aber,das er sie nicht ansah.´Bin ich ihm wohl doch durch meine Ehrlichkeit zu nahe getreten?´

    "Ich hoffe,das du aber auch mal den Weg aus deinen Räumlichkeiten zu mir findest,ich würde mich gerne für diesen Ausgezeichneten Tropfen bei dir revanchieren"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 13:09


    Snape wandte sich ihr wieder zu und seine schwarzen Augen bohrten sich in ihre.

    "Ich denke, das wird sich einrichten lassen", antwortete er, was bei ihm wohl noch die höflichste Variante darstellte, eine Einladung anzunehmen. Er konnte sich selbst nur schwer bei einem gemütlichen Plausch mit McGonagall vorstellen, aber irgendwie war diese Situation hier gerade ja genau das. Auf eine Art genoss er ihre Anwesenheit, auf der anderen Seite war er es nicht gewohnt, Menschen über längere Zeit um sich zu haben. Schon allein aus Prinzip konnte er sich nicht recht gestatten, dieses Gespräch zu genießen.

    Er fuhr sich durch das strähnige Haar und stellte das Weinglas zurück auf den Tisch, von dem er gerade noch einen Schluck genommen hatte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 13:24


    Sie hielt seinen Blicken stand,die sich in ihre Augen bohrten.Minerva wußte nur nicht genau,was sie von diesem Blick halten sollte.War es eine verkappte Andeutung,sie solle jetzt das Weite suchen?

    "Freut mich zu hören" Es war merkwürdig für Minerva den Schüler von einst jetzt als Teil des Lehrkörpers anzusehen,mit ihm hier zu sitzen und Wein zu trinken,als wären sie schon über Jahre befreundet.Aber dieser doch recht befremdliche Gedanke entsprach genau der Begebenheit,wie sie sich gerade hier abspielte. Eine merkwürdige Stille legte sich auf den Raum und Minerva war sie unangenehm,versuchte sie zu durchbrechen

    "Spielst du eigentlich Zauberschach?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 13:29


    Snape hatte Schwierigkeiten zu abstrahieren. McGonagall war einst seine gefürchtete Verwandlungslehrerin gewesen und nun sollte er mit ihr auf Augenhöhe zusammen arbeiten. Er befürchtete, dass es noch einige unangenehme Momente geben würde, in denen er sich in ihrer Gegenwart wie der Schüler fühlen würde, der er einst gewesen war.

    "Gelegentlich spiele ich auch Schach", gab er Auskunft und beschloß mental, diesen Augenblick zu nutzen, um McGonagall klar zu machen, dass er nun ebenfalls Lehrer und kein Schüler mehr war - falls ihr das nicht längst bewusst war. So fügte er mit einem süffisanten Grinsen an: "Aber du hast keine Chance, gegen mich zu gewinnen."



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 13:36


    Sie erwiederte sein Grinsen genauso,schenkte ihm einen herausfordernden Blick

    "Das werden wir erst noch sehen...Aber ich weiß,das ich in dir einen würdigeren Gegner gefunden habe als in Pomona oder Rolanda..."

    Sie stellte ihr Glas ab,beschwingt vom Wein legte sie ihre Unterarme auf seinen Schreibtisch ab und ihr Blick war nach wie vor eine überdeutliche Herrausforderung.gepaart mit einem spitzen Lächeln

    "Schwarz oder weiß?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 13:42


    Snape erhob sich von seinem Stuhl und glitt mit der Geschmeidigkeit einer Raubkatze zu einem der Regale und kramte ein schmutziges Schachbrett hervor, das wohl noch von seinem Vorgänger zurückgelassen worden war.

    "Was denkst du denn?", rief er ihr über die Schulter zu und ärgerte sich, dass der Wein warm in seinem Blut floss und seinen Verstand leicht benebelte, "Schwarz selbstverständlich!"

    Er hatte nicht vor, sich lächerlich zu machen oder aus der Form zu geraten, aber der Wein verlangte nonverbal von ihm, dass er sich etwas entspannen sollte und ruhig mit McGonagall in einem etwas flapsigen Ton sprechen konnte. Seine abweisende und sarkastische Seite schien sie zumindest nicht wirklich abzuschrecken.

    Er stellte das Schachbrett vor ihr auf dem Schreibtisch ab und ging zu seinem Platz zurück. Die Figuren gruppierten sich hektisch auf dem Brett.

    "Dein Zug", sagte er und machte eine einladende Handbewegung in Richtung des Schachbretts.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 13:58


    Minerva lachte leicht auf."Entschuldige,welch unintelligente Frage von mir...hätte es mir denken können."


    Er suchte das Schachbrett und stellte es vor ihr auf,machte eine Einladende Handbewegung .Amüsiert blickte sie ihn an

    "Nun denn..lass uns spielen..Springer auf F3"

    Auf ihre Aufforderung ging derSpringe auf das besagte Feld.Minerva war zufrieden,sie liebte Schach.Nur war sie schon lange aus de3r Übung,das sie in letzter Zeit keinen würdigen Gegener gefunden hatte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 14:04


    "Eine interessante Eröffnung, Verehrteste", ließ sich Snape vernehmen und blickte interessiert auf das Brett.

    Er befahl seinem Bauern auf B6 zu ziehen, der auch prompt gehorchte.

    Sie spielten eine Weile in stiller Konzentration. Die einzigen Geräusche kamen von den Figuren, die sich gegenseitig vom Spielfeld schubsten. Snape hatte bereits seine Dame an Minerva verloren, aber ihr könig stand momentan ziemlich ungeschützt auf D3 und sah recht unglücklich aus.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 14:12


    Minervas einzige Chance nicht gegen Severus zu verlieren bestand im Moment aus einer Rochade.

    "Du setzt mir aber ganz schön zu...muß ich dir lassen!"

    Sie blickte einen Moment noch auf das Brett

    "Große Rochade"

    Auf ihren Befehl hin Zog der Turm an den König heran und sie tauschten die Plätze



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 14:17


    "Ich setze dir zu?", wiederholte er gedankenverloren ihre Worte. Er befand, dass das genaue Gegenteil der Fall war. Er konnte mit seinem Springer ihren Turm schlagen, aber damit wäre sein König nun ebenfalls in Gefahr.

    Er grübelte eine Weile, kam aber zu keinem befriedigenden Ergebnis. Er ließ seinen Springer Minervas Turm schlagen und lehnte sich zurück in seinem Schreibtischstuhl. Der Turm wehrte sich nach Leibeskräften, kullerte aber schließlich doch in die Kiste mit den anderen geschlagenen Figuren.

    "Ich denke, diese Partie geht an dich", gab er zähneknirschend zu und deutete auf das Spielbrett.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 14:25


    Minerva warf einen Blick auf das Spielbrett

    "Da muß ich dir rechtgeben..Aber Gratulation...du hast mich echt ganz shcön gefordert..."

    Das hatte er wirklich,sie fühlte sich richtig erschöpft von der Geistesarbeit,die sie verrichten mußte um gegen ihn zu bestehen


    "Möchtest du eine Revanche?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 14:28


    "Auf jeden Fall, das ist eine Frage der Ehre", entgegnete Snape und in sein dunklen Augen war ein wildes Glimmen zu erkennen. Er liebte Herausforderungen.

    "Aber vielleicht sollten wir die Revanche auf ein Andermal verschieben, mir scheint, der Wein beeiträchtigt meine Leistungsfähigkeit", gab er mit einem ungewohnt knabenhaften Schulterzucken zu.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 14:38


    Minerva war innerlich erleichtert,denn noch so eine konzentrationsforderne und damit überaus anstrengende Partie gegen ihn hätte sie mit Sicherheit verloren

    "Ich freue mich schon drauf.."

    Wieder legte sich dieses Schmunzeln auf ihr Gesicht bei seiner Offenheit

    "Glaub mir,auch an mir ist dein fabelhafter Wein nicht spurlos vorrübergezogen..War ein hartes Stück arbeit für mich,die nötige Konzentration aufzubringen."

    Erst jetzt bemerkte sie,wie die Zeit vergangen war und sich ein Hungergefühl breitgemacht hat,das sie bis dahin einfach verdrängt hatte.

    "Wie sieht es aus? Meinst du nicht auch,das es an der Zeit ist unserem Geist ein paar Nährstoffe zuzuführen?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 14:47


    "Wenn das der Versuch sein soll, mich zu einem Essen in der Großen Halle zu überreden, muss ich dich enttäuschen. Ich habe bereits in der Küche gegessen", sagte Snape mit samtiger Stimme, "wenn du allerdings darauf bestehst, dass ich dich begleite, werde ich dir diesen Wunsch nicht abschlagen können."

    Innerlich schlug sich Snape mit der Hand gegen den Schädel, wobei er noch lieber einen Hammer oder einen Backstein genommen hätte. Was war nur in ihn gefahren? Er hasste es wie ein Todessertreffen in der Großen Halle zu sein, warum bot er ihr seine Begleitung an?



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 14:56


    Minerva fand es irgendwie schade,das er schon gegessen hatte,warum,war ihr allerdings nicht klar."

    "In der Küche?..Warum denn nicht in der großen Halle?"

    Minerva war sich nicht sicher,ob sie ihn bitten sollte sie zu begleiten,denn sicherlich hatte er noch andere Dinge zu tun.

    "Ich würde mich shcon freuen,wenn du mich begleiten würdest,dann wüßte ich,das ich einen angenehmen Gesprächspartner an meiner Seite hätte,aber ich will dich weder von der Arbeit abhalten,noch dich zu irgendetwas nötigen."

    Nötigen? Sie fragte sichernsthaft,warum sie das jetzt gesagt hatte.Sie war schließlichalt genung um alleine in der Halle essen zu können



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 15:06


    "Ist das ein 'ja' oder ein 'nein'?", fragte Snape, und das seltene Lächeln um seine strengen Gesichtszüge vertiefte sich etwas.

    Innerlich lief ihm allerdings ein eisiger Schauer über den Rücken. Er fragte sich, ob er hier gerade im Begriff war, etwas ähnliches wie Flirten mit Minerva McGonagall zu betreiben. Das konnte doch eigentlich gar nicht sein.



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 15:12


    Sie schenkte ihm ein ehrliches Lächeln

    "Also ,wenn du mich schonso fragst,dann ist es ein Ja. Ich würde mich freuen wenn du mit mir in die Halle gehen würdest."

    Und zu Minervas Verwunderung entsprach das mehrden Tatsachen,als sie sich eingestehen wollte



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 15:16


    "Gut", erwiderte Snape knapp und erhob sich aus seinem Schreibtischstuhl. Er fragte sich, was in ihn gefahren war, ganz entgegen seiner Gewohnheiten die Gesellschaft anderer Menschen zu suchen, aber nun würde er keinesfalls sein Angebot zurückziehen. Was solche Dinge anging, war er durchaus ein Mann der alten Schule.

    Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, wenigstens noch ein wenig trockenes Brot zu essen, damit der rebellierende Wein in seinem Magen sich wieder beruhigen würde. Andernfalls würde er wohl noch einen Kopfschmerztank zu sich nehmen müssen, um dem morgendlichen Kater vorzubeugen.

    Mit zwei langen Schritten war Snape an der Tür und hielt sie Minerva auf.

    "Nach dir."



    Re: Professor Snapes Büro

    Minerva McGonagall - 04.10.2006, 15:26


    Auch Minerva erhob sich und ging zu ihm,lächelte ihn an,als er galant ihr die Türöffnete,nickte leicht

    "Danke.."

    Und trat durch die Tür auf den Flur

    --Kerkergänge



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.10.2006, 15:30


    Snape registrierte Minervas Duft, als sie an ihm vorbei durch die Tür schritt.

    'Sandelholz', schoss es ihm durch den Kopf. Ein paar vorwitzige kleine Härchen in seinem Nacken hatten sich aufgestellt. Er schüttelte den Kopf und knallte mit einer schwungvollen Bewegung die Tür ins Schloss.

    Anschließend legte er noch ein paar Schutzbanne auf sein privates Refugium, um seine Ungestörtheit zu gewährleisten. Dann folgte er der Hexe.

    -- Kerkergänge



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 20.10.2006, 16:48


    -- Kerkergänge

    Snape betrat sein Büro und warf die Tür krachend ins Schloss. Anschließend sprach er einen Schutzbann.

    Dann wandte er sich seinem Schreibtisch zu, zog die Schubladen auf und führte ganze Jahrgänge einschlägiger Zaubertrankmagazine an die Oberfläche.

    Er blätterte wild und ungeduldig darin herum. Seine Augen scannten aufmerksam die Pergamente und Zeitschriften. Nach einer Weile wurde er fündig: Quartiärserum. Der Artikel behandelte Methodik und auch einige Erfahrungsberichte.

    Snape legte seine Stiefel auf den Tisch und vergrub sich in den Aufzeichnungen.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 20.10.2006, 16:53


    Snape hatte gar nicht bemerkt, dass ein informativer und durchaus fruchtbarer Arbeitstag bereits dem Ende entgegenstrebte. Er hatte einige neue Erkenntnisse gewonnen und eine ziemlich genaue Vorstellung, wann er mit dem Brauen würde beginnen können.

    Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es bereits Viertel nach sieben war. Widerwillig hievte er seine Beine vom Schreibtisch und verstaute den Feuerwhisky, den er sich zwischendrin genehmigt hatte.

    Es gab noch so viel zu erforschen und so viele Kalkulationen anzustellen, aber das sollte nun erstmal warten.

    Er hatte schließlich eine Verabredung und noch zuvor etwas zu erledigen.

    -- Snapes Privatgemächer



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 25.10.2006, 02:31


    -- Kerkergänge

    Als Snape sein Büro betrat, fragte er sich, warum um alles in der Welt er den Umweg durch die Gänge gemacht hatte, anstatt die geheime Verbindung zu seinen Räumen zu benutzen. Er schien wohl doch noch nicht vollständig wach zu sein.

    Seine bleichen Finger huschten über das Holz des Schreibtischs und klaubten all die Pergamente zusammen, die er gestern hatte liegenlassen.

    Damit bepackt, machte er sich auf den Weg in das angrenzende Labor, dass auch die Schüler der höheren Klassen für ihre Versuchsreihen nutzen konnten.

    -- Labor



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 27.10.2006, 15:32


    -- Kerkergänge

    Nachdem Severus Snape die Tür hinter sich geschlossen hatte, wanderten seine Augen zum Fenster, wo sich drei Eulen vor den blinden Glasscheiben gegenseitig hackten.

    Snape riss das kleine Fenster auf und ließ die drei ungeduldigen Vögel herein, befreite sie so ruppig von ihren Lieferungen, dass die Tiere schier ins Trudeln gerieten. Dann servierte er ihnen eine ausrangierte Schale aus dem Unterrichtsraum mit ein paar Kekskrümeln und besah sich die Pergamente.

    Das erste war ein ziemlich dickes, braunes Päckchen aus dem Zaubertränkefachhandel. Seine Bestellung! Der beiliegende Brief teilte in wenigen Zeilen mit, dass man seine Rechnung umgehend an sein Fach in Gringotts gesandt hatte und außerdem alle bestellten Utensilien verfügbar gewesen waren.

    Snape verschob die genaue Betrachtung und Überprüfung des Päckchens auf später und widmete sich den anderen beiden Briefen.

    Der zweite Brief war von einem der Braumeister, der sich bereits mit dem Quartiärserum beschäftigt hatte und bestätigte alle Vermutungen, die Snape in seinem Brief geäußert hatte. Zufrieden faltete Snape ihn zusammen, beobachtete kurz die streitenden Eulen und ließ dann das Pergament in der obersten Schreibtischschublade verschwinden.

    Der dritte Brief war für Snape mit Abstand der spannendste. Er war froh, dass die Eule, die er beauftragt hatte, gleich auf Anhieb so erfolgreich gewesen war. Snape entfaltete das Pergament und begann zu lesen:

    Sehr geehrter Professor Snape,

    ich danke Ihnen für Ihren interessanten Brief und kann Ihre Worte nur zurückgeben: Ich habe bisher nur Beeindruckendes über Ihre Forschungen gelesen, und es wäre mir ein echtes Vergnügen, Sie persönlich zu treffen.

    Ihre Ideen bezüglich eines Animagus-Trankes klingen sehr verlockend, und es wäre mir ein dringendes Anliegen, den Stand Ihrer Forschungen mit Ihnen persönlich besprechen zu können.

    Hiermit bestätige ich den vorgeschlagenen Termin und freue mich auf das Treffen.

    Hochachtungsvoll,
    Dionysus McEllister

    Snape lachte kühl und humorlos auf, bevor er den Brief mit einem Schwenk seines Zauberstabs verschwinden ließ.

    Anschließend scheuchte er die Eulen aus dem Zimmer und schloss das Fenster. Er rief einen der Hauselfen zu sich, um ihm eine kurze Notiz für Minerva mitzugeben, die wie folgt lautete:

    Minerva,
    ich möchte dir gratulieren, dass du dich entschieden hast, Teil meiner Forschungen zu werden. Ich hoffe sehr auf eine fruchtbare Zusammenarbeit. Komm doch bitte um 19 Uhr in mein Labor, um das Vorgespräch zu führen.
    S.S.

    Als er das Wort "fruchtbar" geschrieben hatte, war sein Grinsen einen kurzen Moment so dämonisch gewesen, dass der wartende Hauself zusammengezuckt war. Und dann schnell und etwas zittrig mit der Nachricht das Weite suchte.

    Snape hingegen nahm das Packet von Pancratius' Puissant Potions an sich und verschwand in seinem Labor.

    -- Labor



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 17.12.2006, 21:31


    -- Banffshire, 1. Stock: Schlafzimmer

    Snape trat aus seinem Kamin und die Kühle des Kerkers empfing ihn. Ein wenig war er froh, wieder hier zu sein. Dies war in gewisser Hinsicht sein Zuhause, und er fühlte sich hier sicher. Aber dennoch schmerzte die Gewissheit, mit Minerva jetzt wieder gezwungenermaßen anders umgehen zu müssen.

    Er ließ seine Reistasche fallen und ging zu seinem Schreibtisch, um die liegengebliebenen Papiere durchzusehen.

    Er war sicher, dass Minerva Albus über die erfolgreichen Neuigkeiten bezüglich des Experiments unterrichten würde - für derlei delikate Diplomatie hatte sie einfach das bessere Händchen.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 21.12.2006, 00:02


    Nach mehreren Stunden, die Snape mit Lesen und einigen Notizen zugebracht hatte, beschloss er, dass er genug gearbeitet hätte. Er fegte die letzten Pergamente, die noch nicht ordentlich aufgeschichtet waren, zur Seite. Dann lehnte er sich in seinem bequemen Stuhl zurück, legte die Füße auf die Tischplatte und schloß die Augen, um etwas zu dösen.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 21.12.2006, 00:15


    Es war schon dunkel draußen, als Snape wieder erwachte - sein Hals ein wenig steif von der seltsamen Haltung.

    Er raffte seine Roben zusammen und beschloss, dass er es sich in seinen Räumlichkeiten gemütlich machen würde. Außerdem hegte er die stille Hoffnung, dass Minerva auf einen Besuch vorbeikäme.

    --Kerkergänge



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 02.01.2007, 17:39


    -- Snapes Privatgemächer

    Snape hatte sich von seinen Räumlichkeiten hinüber in das Büro begeben und nun vertiefte er sich in seinen Unterrichtsvorbereitungen. Schließlich sollte ihm niemand nachsagen können, er nähme seine Verpflichtungen als Lehrer nicht ernst.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 02.01.2007, 17:51


    --Kerkergänge

    Draco kam endlich an die Tür zum Büro seinen Hauslehrers und Paten. Er atmete tief durch un versuchte seine Nervosotat und die Irritation, die er empfand, seit er McGonagall so gesehen hatte unter Kontrolle zu bekommen. Beherzt hog er die Hand und klopfte an



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 00:45


    Snape klappte das Buch über Lehrtränke für das erste Schuljahr zu, in dem er gelesen hatte und sah auf, als es klopfte.

    "Wer stört?", schnarrte er und legte das Buch auf die Seite.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 01:28


    Draco hörte die Frage durch die verschlossene Tür und traute sich nicht einzutreten, schließlich hatte er nicht herrein gerufen. Er atmete wieder tief durch, bevor er laut und deutlich antwortete.

    "Draco Malfoy, Sir!"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 01:39


    Snape schob das Buch noch ein Srück weiter von sich weg und verschränkte seine Finger ineinander, während er abwartend auf die Tür schaute.

    "Kommen Sie herein, Mr. Malfoy", sagte er mit einem kleinen Lächeln, da er seinen Paten hier in der Schule etwas förmlicher anreden musste als im privaten Rahmen.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 08:14


    Draco vernahm die Aufforderung einzutreten,prüfte noch einmal den Sitz seiner Schuluniform und nach einem erneuten tiefen durchatmen trat er ein, schloss die Tür dann wieder hinter sich.

    Sein Pate saß hinter seinem Schreibtisch, die Finger erwartungsvoll in einander verschränkt und auf dem Schreibtisch ruhend. Draco trat an denselbigen heran.

    "Guten Tag,Professor Snape. Ich hoffe ich störe sie nicht allzu sehr, Sir.", begann er zögerlich, aber mit einem kleinen Lächeln auf seinem blassen Gesicht.

    Wie sollte er nur beginnen? Was genau sollte er sagen? Im nachinein kam es Draco wie eine dumme Idee vor zu seinem Paten zu gehen. Aber die Neugier, ob es wirklich einen so mächtigen Trank gab, der die Professorin so dermaßen verjüngt hatte, gewann. Aber seine Frage durfte er erst nach Aufforderung stellen, denn wie er schon von kleinauf eingebläut bekommen hatte, sprach man erst nach Aufforderung und so ruhten seine Augen auf seinem Paten.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 11:01


    Snape erwiderte Dracos Lächeln leicht, und seine Augen ruhten gelassen auf dem Teenager. Er musste zugeben, dass Draco wirklich wohlerzogen sein konnte - Narzissa sei Dank, so er es denn ausnahmsweise einmal wollte.

    "Nein, Mr. Malfoy, Sie stören nicht. Ich sagte ja bereits, dass jeder Slytherin jederzeit in meinem Büro willkommen ist", sagte er gelassen, "was kann ich also für Sie tun?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 14:08


    Draco wusste immernoch nicht wirklich wie er beginnen sollte und auch nicht wohin mit seinen Armen.Also verschränkte er sie hinter dem Rücken und begann leicht nervös mit seinen Fingern zu spielen. Sein Onkel schätzte kurze und präzise Aussagen, nur wie sollte er die skurile Situation in der großen Halle am Besten erläutern? Das war nicht in einem Satz zu schildern

    "Also, Sir..Oben in der großen Halle ist etwas vorgefallen..Professor McGonagall..sie kam in die Große Halle und seitdem denkt niemand mehr wirklich ans Essen..nun ist die Fragevon mir: Wie ist es möglich,oder besser wodurch ist es möglich, das jemand so verjüngt werden kann? Eine einfache Verwandlung schließe ich aus, denn sonst hätte sie es bestimmt schon längst getan..Gibt es einen Trank der sowas vollbringen kann?..Ich meine..die Mädchen starren und die Jungen, nun ja..der Hufflepuff Diggorie zum Beispiel schien der Unterkiefer auf dem Tisch zu liegen, so schamlos wie er Professor McGonagall angesehen hatte,Sir.."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 14:15


    Snape zog bei Malfoys Ausführungen in einer Mischung aus Verwunderung und Amüsement eine Augenbraue in die Höhe. Er war leicht indigniert über die Vorstellung, dass die Schüler Minerva angafften als wäre sie die neueste Sensation.

    "Sie haben durchaus Recht, Mr. Malfoy", sagte er und erhob sich, "eine Verwandlung ist nicht in der Lage, einen verjüngenden Effekt dauerhaft zu gewährleisten - das kann nur die hohe Kunst der Zaubertrankbrauerei."

    Er grinste und entblößte seine schiefen Zähne.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 14:23


    Draco wollte schon ein: HA! Wusste ich es doch! aus dem Mund sprudeln, aber er konnte sich grade noch beherrschen. Er hatte also recht behalten! Das war ja mehr als hochinteressant. Aber noch interessanter war für ihn das Miemikspiel seines Paten. Erst dieseAugenbrauenakkrobatik und dann dieses Grinsen.. Draco konnte gat nicht anders als leicht zurückzugrinsen,denn irgendwie war er stolz auf seine Kombinationsgabe.

    "Darf ich annehmen, Sir, das - nun ja, ihrem Lächeln nach zu urteilen, sie nicht ganz unbeteildigt sind an dem Erscheinungsbíld des Gry..ähm..der Frau Professor?"

    Beinnahe hätte er vor seinem Paten McGonagall als Gryffindoredrachen bezeichnet - Er musste gefälligst aufpassen!



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 14:27


    Snapes Grinsen wurde selbstgefälliger als er kurz seine Fingernägel studierte, bevor sein Blick wieder mit seiner durchbohrenden Schwärze auf Draco fiel.

    "Fällt dir denn sonst jemand ein, der solch einen mächtigen Trank hätte brauen können?", fragte er rhethorisch und war bewusst in das persönliche "Du" gewechselt.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 14:38


    Dracos Grinsen wurde immer breiter. Niemand den er kannte hatte soviel Wissen über Zaubertränke wie sein Onkel. Auch wenn sein Vater ihm immer glauben machen wollte es sei anders. Der bohrende Blick seines Paten kannte er schon und er war sich mehr als sicher, dass seine Hauskammeraden, genauso wie der Rest der Schülerschaft dem bestimmt nicht ohne weiters Standhalten konnten. Er kam sich im Moment unter diesem Blick schließlich auch vor,als hätte er etwas ausgefressen. Hatte sein Onkel zum du gewechselt? Lieber auf Nummer sicher gehen..Draco sprudelte los

    "Nein Sir,niemand den ich sonst noch kenne würde es meiner Meinug nach schaffen .. Aber wie heißt der Trank? Und um wieviel Jahre ist diese Verjüngung..Und überhaupt:Wozu?..Ich meine..bei allem Respekt, was will der Gryffindoredrache damit bezwecken?"

    `Ups..´

    Draco schlug die Augenlider nieder, jetzt war es ihm doch rausgerutscht

    "Chrm..Verzeihung, Sir..ich meinte natürlich:Was will Professor McGonagall damit bezwecken?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 14:43


    Bei dem Wort "Gryffindordrache" erreichten Snapes Augenbrauen schwindelerregende Höhen, aber sein Grinsen erstarb nicht. Doch anhand von Dracos sonstigem Redeschwall erschien es Snape sinnvoller, ihn wieder zu siezen - die vertraute Anrede schien ihn übermütig gemacht zu haben.

    "Mr. Malfoy, hüten Sie Ihre Zunge - Sie wollen mich doch nicht in die Verlegenheit bringen, meinem eigenen Haus Punkte abziehen zu müssen", meinte er mit süßlicher Stimme, aber es bestand kein Zweifel, dass er solch einen Fauxpas nicht ein zweites Mal durchgehen lassen würde.

    Snape umrundete den Schüler, als er fortfuhr: "Es geht Sie zwar nichts an, aber Professor McGonagall hat sich dazu bereit erklärt, an einem Forschungsprojekt meinerseits mitzuarbeiten."



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 14:53


    Draco senkte nun auch den Kopf,als ihm mit Punktabzug seitens seines Hauslehrers gedroht wurde - Mutter würde ihm die Leviten lesen und was Vater mit ihm anstellen würde, darüber wollte er lieber gar nicht nachdenken.

    "Natürlich nicht, Sir", gab Draco kleinlaut zurück. " Wird nicht mehr vorkommen, dass ich die Frau Professor so tituliere..."

    Aber bei dem Wort Forschungsprojekt wurde er wieder hellhörig. Sein Onkel hatte schließlich schon viele Tränke erforscht und sein Ruf war schon beinahe legendär und Draco war nicht nur stolz darauf Professor Snape zum Paten zu haben und zudem noch Teil des Hauses Slytherin zu sein, dessen Hausvorstand sein Pate war.Mit gesenktem Kopf und recht leise fragte er weiter.

    "Draf man fragen, was das für ein Projekt ist, Sir?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 15:00


    "Sie taten es bereits, Mr. Malfoy", gab Snape prompt zurück, aber es klang nicht unfreundlich.

    Snape schloss endlich seine Bürotür, legte dann Draco eine Hand auf die Schulter und führte ihn zu dem Besucherstuhl, wo er ihm signalisierte, dass er sich hinsetzen solle. Er selbst ging zurück hinter seinen Schreibtisch und nahm ebenfalls Platz.

    "Der Sinn des Projekts besteht darin, zu erforschen, inwiefern das Quartiärserum, welches sonst als reiner Schönheitstrank betrachtet wurde, in der Lage ist, Heilung nach Unfällen zu bewirken und Fertilität wieder her zu stellen", referierte er.

    Snape fand es gut, dass er bei Draco den Anfang machen sollte, was die Lügerei bezüglich ihm und Minerva anging. Vor dem Jungen wäre es leichter, etwas zu verheimlichen als vor seinen Eltern, die beide clevere und wache Geister waren - und Lucius darüber hinaus auch noch extrem gefährlich. Sollte Draco ihnen doch über Snapes neuestes Projekt berichten - ein unangenehmes Gespräch weniger für ihn!



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 15:16


    Draco spürte die Hand seines Paten auf seiner Schulter und traute sich nun wieder aufzublicken. Er wurde von ihm zu einem Stuhl vor dem Schreibtisch geführt und nahm mit einem scheuen "Danke, Sir." platz.

    Aufmerksam hing er an den Lippen seines Paten, aber gewisse Worte verstand er nicht.Quartär,nun das musste wohl was mit 25 zu tun haben..Aber was be Salazar Slytherin bedeutete dieses Fertidings? Und was für einen Unfall hatte den der Gryffindoredrache gehabt, damit sie als Testperson in Frage kam? Die Fragen mussten ihm buchtstäblich im Gesicht stehen denn er verstand größtenteils nur Bahnhof kofferklauen.

    Darco mochte es nun gar nicht, wenn er etwas nicht verstand und musste einfach alles und jedem auf den Grund gehen. Schönheitstrank, nun gut, damit konnte er was anfangen, aber der Rest gab ihm eben doch Fragen auf

    "Quartiär?" begann er rechtzögerlich. " Hat das irgendetwas mit 25 zu tun? Und dieses Fert..Fertilität, verzeihung Sir..das sagt mir nun rein gar nichts..was heißt das?" Auf Dracos Gesicht legte sich eine leichte Röte. Er mochte es nicht grade, wenn er zugeben musste etwas nicht zu wissen. Er kam sich dumm vor. " Und was für einen Unfall hatte die Frau Professor? Sie sah doch recht gesund aus, oder täuschten mich da meine Augen? .. Und der Trank an sich..fördert er die Schönheit? Das würde Diggories Reaktion erklären..Oder stellt der Trank nur alte Zustände wieder her?"

    Fragen über Fragen und, wenn sein Pate es zuließe wäre er noch lange nicht am Ende.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 15:27


    Snape grinste noch immer, als er Dracos Fragen zuhörte und sich aus einem Fach seines Schreibtisches eine Flasche Rotwein herausnahm, um sich ein Glas einzuschenken.

    Snape hatte nie einen besonderen Draht zu Kindern gehabt - und er zweifelte auch, dass es bei seinem eigenen anders wäre - aber diese naive Neugier und die großen Fragezeichen in Dracos Augen fand er doch in gewisser Weise charmant.

    "Nun", sagte er in geduldigem Ton, der seine Bereitschaft zeigte, Erklärungen zu liefern, "Quartiär hat allerdings etwas mit 25 zu tun, wie Sie richtig erkannt haben, Mr. Malfoy. Der Trank nimmt eine körperliche Verjüngung um 25 Jahre vor. Professor McGonagall ist also keineswegs verschönert, sondern nur verjüngt worden."

    Er machte eine kurze Pause, in der er einen kleinen Schluck Wein zu sich nahm, bevor er Draco wieder geradeheraus musterte.

    "Fertilität bedeutet Fruchtbarkeit", erläuterte er weiter, "Ziel der Forschung ist die Ermittlung, ob der Trank dazu in der Lage sein kann, einer Frau, die bereits die Menopause hinter sich hat, zu einer Schwangerschaft zu verhelfen. Dies wäre ein bahnbrechender Erfolg - denn dies würde bedeuten, dass der Trank wirklich keine kosmetische Wirkung, sondern eine physische Wiederherstellung zur Folge hat. Bei Professor McGonagall kommt erschwerend hinzu, dass sie bereits als junge Frau unfruchtbar wurde. Sollte es gelingen, ihre Fertilität wieder her zu stellen, wäre die heilende Wirkung dieses Tranks endgültig bewiesen."

    Er nahm einen weiteren Schluck.

    "Ein gigantischer Schritt für die Wissenschaft!"



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 16:19


    Draco sog die Worte seines Paten auf wie ein Schwamm.
    Das der Trank nicht schöner machen sollte, sondern nur den körperlichen Zustand von vor 25 Jahren wiederherstellte lies Draco die Augenbrauen auf Malfoyart hochziehen - Vater hatte nie erwähnt, das die McGonagall gar nicht mal so schlecht aussah, als er ihr Schüler war.


    Menopause? - Er würde Mutter fragen müssen, oder noch besser in der Bibliothek nachschlagen. Denn auch dieses Wort war ihm nicht geläufig, aber das wollte er nicht zugeben. Musste wohl was mit alten Frauen zu tun haben und deren Unvermögen Kinder zu bekommen.

    SCHWANGERSCHAFT???? Der Gryffindoredrache sollte sich auch noch vermehren? Dracos Gesichtszüge entglitten und er wurde blasser als ohnehinschon. Er versuchte sich McGonagall schwanger vorzustellen, doch bei all seiner blühenden Fantasien: Das gelang ihm nun wirklich nicht. Welcher Mann würde eine so dominate Frau wollen? Hatte sie überhaupt einen Mann? Draco bezweifelte dies. Aber wie sollte sie dann schwanger werden?

    "Vater hatte nie erwähnt, das Professor McGonagall verheiratet ist..Wie soll denn eine.."Draco musste schwer schlucken, " ..eine Schwangerschaft da zustande kommen?"


    Lehrer unterrichteten für Draco. Lehrer waren, mal abgesehen von seinem Paten, eigentlich keine Menschen sondern lebendige Regelbücher. Wie soll sich ein Regelbuch vermehren? Dumbledore? Wohl kaum. Sein Pate selber? Draco schüttelte innerlich vehement den Kopf und bei dem Gedanken das sein Pate und der Drache...nein, das erregte in seiner kindlichen Fantasie Übelkeit.

    "Oh ja, Sir..aber wird sich das Kind nicht irgendwann eher wie ein Experiment vorkommen, wenn es davon erfährt?"

    Wenn es denn jemals zu einer Schwangerschaft käme, was Salazar Slytherin bitte dringlichst verhüten möge. Oder vielleicht nicht ganz verhüten, denn sein Pate sollte seinen Erfolg bekommen, doch schließlich wusste Draco, das nicht alle Schwangerschaften zu einer Geburt führten. So hätte sein Pate etwas davon und die Welt wäre verschont von einem weiteren McGonagall



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 17:32


    Snape konnte deutlich sehen wie die unterschiedlichsten Emotionen auf Malfoys jugendlichem Gesicht miteinander kämpften: Verwunderung, Unglaube, Neugier, Ekel und noch so viele weitere.

    Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und nahm sich Zeit, zu antworten. Der Wein rann angenehm warm seine Kehle hinunter und rief mit seinem alkoholischen Geschmack, Severus in Erinnerung, wie er es gestern übertrieben hatte - aber Minerva schien es nicht schlimm gefunden zu haben, ihn alkoholisiert erlebt zu haben. Aber er wunderte sich dennoch etwas über sich selbst, dass er so die Kontrolle abgegeben hatte. Er fühlte sich inzwischen wirklich beängstigend sicher in ihrer Gegenwart...

    "Mr. Malfoy", sagte er schließlich, "Sie brauchen sich keine Sorgen um das psychische Wohl des eventuellen Kindes machen - Professor McGonagall hegt seit langem einen unerfüllten Kinderwunsch und so wird sie dem Kind - so es denn tatsächlich so weit kommen sollte - sicher alle Zuneigung angedeihen lassen, derer sie im Stande ist."

    Dann grinste er wieder etwas breiter.

    "Und was Ihre Frage nach der Fortpflanzung angeht", fuhr er bereitwillig fort, "zu Testzwecken werde ich auf die Methode der Künstlichen Befruchtung zurückgreifen. Ein unbekannter Spender wird seinen Samen zur Verfügung stellen, und im Labor wird dann die Befruchtung vorgenommen. Alles ganz simpel - dank neuester Muggeltechnologie - für irgendetwas müssen die ja auch gut sein."



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 19:09


    Draco fand es schon verwunderlich genug, das sein Pate zum Wein griff,solange er noch augenscheinlich im Dienst war,auch wenn es die Situation etwas auflockerte. Er hörte ihm weiter aufmerksam zu.

    McGonagall als liebende Mutter? Das war wieder etwas, das er sich mehr als gut vorstellen konnte, schließlich beäugte sie schon ihre Gryffindores wie ein Aldler das Gelege. Das Kind dürfte nie die Gelegenheit für Dummheiten bekommen. Wie sollte das eigentlich gehen? Unterricht und Kindererziehung?

    Das sein Onkel ernsthaft in Erwägung zog sich mit dieser Muggelerfindung Names künstlicher Befruchtung seiner Forschung die Krone aufzusetzten lies ihn allerdings erstaunt dreinblicken - War er es denn nicht, der einen Riesenhass gegen Muggel hegte, genau wie sein Vater? Wie war das zu vereinbarn? Wie die genaue Prozedur von dieser Künstlichen Befruchtung aussehen würde, davon hatte Draco in etwa ein Bild - Schlagartig musste er an seine Mutter und ihre Rosenzucht denken. Ging denn sowas? Liefe das so ab wie bei der Pollenbestäubung?

    "Chrm..ähm.. Obwohl ich mir Professor McGonagall sehr gut als Mutter vorstellen kann..nun ja...Wird es denn dem Ruhm ihres Experimentes denn keinen Abbruch tun, wenn sie sich Muggeltechnologie bedienen, Sir?... Ich meine, so wie die Frau Professor jetzt aussieht hätte sie es nicht nötig sich bestäuben zu lassen wie Mutters Rosen.. da fände sich doch bestimmt ein angemessenerer Spender, oder Sir?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 19:23


    Snape schob sein Weinglas von sich, und das Grinsen verschwand aus seinem Gesicht. Die Härte kehrte in seine bleichen, hohlwangigen Züge zurück.

    Er stand abrupt auf und ging um den Schreibtisch herum zu Draco und legte ihm die Hände auf die Schultern.

    "Draco, mein Junge, ich möchte, dass du mir gut zuhörst", erklärte er in strengem Ton, "denn was ich jetzt sage, werde ich dir vielleicht nur ein Mal sagen: Ich kenne sehr wohl die elitäre Denkweise, die dein Vater dir zu vermitteln suchte. Du bist ein guter Junge, und er kann stolz auf dich sein. Und glaube mir, Stolz muss nicht unbedingt eine Sünde sein, aber bedenke, dass es nicht ausreicht, auf seine Herkunft stolz zu sein. Die Taten sind das Entscheidende. Was immer dein Vater dich gelehrt hat, nichts ist falsch daran, Muggeltechnologien zu benutzen, um selbst Erfolg zu haben. In dieser Hinsicht haben die Muggel uns eben etwas voraus, und ich bin nicht so verblendet oder arrogant, das nicht zu sehen. Muggel sind nicht schlechter als Zauberer - das solltest du dir merken."

    Er machte eine Pause, in der er Draco seinen knochigen Finger unter das Kinn hielt, und den Jungen so zwang, ihn anzusehen.

    "Erst recht in einer Zeit, in der es keinen dunklen Lord gibt. Ich denke, Sie verstehen, worauf ich hinaus will, Mr. Malfoy?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 20:24


    Draco zuckte unweigerlich bei der Reatkion seines Paten zusammen. Der strenge Gesichtsausdruck und das abrupte Aufstehen kannte er zur genüge von seinem Vater. Er hatte also etwas falsches gesagt und nun würde er dafür seine Strafe empfangen, wie er sie wohl verdient hatte.

    Als sein Pate dann auch noch um seinen Schreibtisch schritt drängte er sich unweigerlich in dem Stuhl zurück und sein Blick ging gen Boden. Doch dann spürte er die Hände seines Paten auf seinen Schultern und traute sich bei dessen ernsten Worten etwas aufzublicken. Es erwartete ihn keine Maßregelung?

    All die Worte, die nun auf ihn einprasselten verwirrten ihn. Man konnte Stolz auf ihn sein? Das sollte er mal Vater sagen. Und was war falsch daran auf seine Herrkunft stolz zu sein? Das wurde ihm doch bis jetzt immer gepredigt. Sei Stolz, du bist ein Malfoy! Ein Malfoy zu sein ist ein Previleg, etwas besonderes,also verhalte dich auch dementsprechend. Dracos Weltbild geriet ins Wanken und sein Blick heftete sich auf seine Hände, die in seinem Schoß lagen

    Muggel hatten ihnen etwas vorraus? Gab es sowas wirklich? Und es war nichts schlimmes dran sich ihrer Technologie zu bedienen? Aber, waren denn Muggel und Schlammblüter kein Abschaum? Vater sagte doch,man solle sich von ihnen fernhalten und es wäre eine Schande, das Schlammblütern gestattet sei Hogwarts zu besuchen. Wem sollte er denn jetzt glauben? Und Muggel sind nicht schlechter als Zauberer? Warum wurden sie dann so erbarmungslos damals von IHM-dessen-Name-nicht-genannt-werden-durfte gejagt?


    Draco spürte die recht kühlen Finger seines Paten unter seinem Kinn, die ihn zwangen auf und ihn anzusehen. Ziemlich verunsichert kam er dem Drängen nach und blickte ihn an.

    "Ja, Sir", begann er zögerlich. " Ich verstehe..Aber...aber Vater glaubt, das diese Zeit bald ein Ende haben wird..und, nun... was wird dann? Werden sie keinen Ärger bekommen? Und das Kind? Wird es sicher sein?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 20:54


    Snape war nicht entgangen, dass Draco in seinem Sitz zusammengesunken war. Ihm war so, als habe der Junge Schläge erwartet, und bei diesem Vater schien ihm der Gedanke auch keineswegs abwegig.

    Er ließ das schmale Kinn los, ging vor dem blonden Jungen in die Hocke und bannte dessen graue Augen an seine.

    "Draco", fuhr er in der vertraulichen Anrede fort, und seine Stimme klang ungewohnt sanft, "man muss sich immer der Zeit anpassen, in der man lebt. Verstehst du? Wenn der dunkle Lord eines Tages wieder erstarkt, dann werden andere Zeiten auch andere Maßnahmen erfordern. Doch hier und heute ist es wichtig, sich ein wenig in Toleranz zu üben - das ist unser Zeitgeist - und das ist ebenfalls das Credo dieser Schule."



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 21:15


    Draco war wie gebannt von den schwarzen Augen seines Paten, als dieser vor ihm in die Hocke ging. Und das ihn jemand,außer seiner Mutter, sanft ansprach war für ihn auch mehr als neu. Niemand tat das. Vater meinte es würde ihn vereichlichen.Und von Minute zu Minute wuchs seine Verunsicherung.

    "Aber wenn Vater das rausbekommt bin ich fällig, das gehört sich nicht..jedenfalls wenn es nach ihm geht...Tolerant darf ich Slytherins gegenüber sein, dem Rest soll ich zeigen, das die Slytherins was besseres sind..Wenn das überhaupt von nöten ist..Wird er denn Widererstarken?", Dracos Stimme wurde immer leiser..Irgendwie hoffte DSraco, dass sein Vater mit der Vorraussage falsch läge und wenn sein Vater je Wind von diesem Gespräch bekäme, dann würde es ihm schlecht ergehen.

    "Dem Credo der Schule folgend muss ich mich dann wohl bei jemandem entschuldigen, Sir.."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 21:22


    "Versteh' mich nicht falsch, Draco", sagte Severus eindringlich, aber nach wie vor mit beruhigend tiefer Stimme, "Slytherins sind etwas Besonderes, aber nicht unbedingt etwas Besseres - weil sie echte Kameraden sind und uneingeschränkt loyal zueinander stehen."

    'So wie ich zu dir', dachte Snape kurz, aber sprach es nicht aus. Doch wenn er je mehr Beweise als Dracos Unsicherheit sammeln würde, dass Lucius Draco misshandelte, dann würde er schon Maßnahmen ergreifen.

    "Bescheidenheit ist eine Tugend, die in deinem Elternhaus nie besonders gelehrt wurde, aber sie kann sehr nützlich sein, Draco", fuhr er fort, "und zwar wird sie auch nützlich sein, falls der Lord zurückkehrt. Aber ich kann dir nicht sagen, ob und wann das geschehen wird. Und falls du jemanden beleidigt hast, musst du nicht um Verzeihung heischen - ich denke nur, du solltest Diplomatie lernen."



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 21:41


    Draco sah ihn nicht nur aufmerksam an sondern legte mehr und mehr seine Scheu ab. Hier würde es bei Fragen keine Schläge geben, hier würden seine Fragen einfach beantwortet werden.

    Loyalität hatte man ihm auch eingebläut. Nie würde er sagen, oder zeigen, wie die Erziehungsmaßnahmen seines Vaters aussahen.

    "Ich verstehe Sir..es ist ein Previleg ein Slytherin zu sein, aber kein Haus ist besser als das andere." Sie waren noch nicht einmal besser als Hufflepuff?

    "Nun, was ich gesagt habe, das ..nun ja,das war etwas, dass mir Vater vermittelt hat..noch im Zug..Und ich fürchte,sollte es jemals rauskommen, dann dürfte Professor McGonagall nicht grade gut auf mich zu sprechen sein..Aber ich werde es nicht mehr sagen, versprochen..und wasbescheidenheit angeht..nun ja."Draco senkte wieder den Blick"..Vater hat mich vielleicht nicht bescheidenheit gelehrt, dafür aber Demut, was Autoritäten gegenüber angeht.."

    Und wie er das hatte.Jedes Mal wenn er seinen Ansprüchen nicht genügte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 21:47


    Ohja, Snape konnte sich gut vorstellen, dass Draco Demut gegenüber Autoritäten gelernt hatte. Aber etwa wie er selbst als Kind? Würde Lucius so weit gehen?

    Draco sah immer noch sehr mutlos aus, als er umständlich von der Sache erzählte, die ihn zu bedrücken schien. Einem Impuls folgend griff Snape nach einer der kleinen, blassen Hände und drückte sie kurz.

    "Was ist passiert?", fragte er schlicht, aber sehr gelassen - er wollte Draco keineswegs Angst machen, er glaubte, dies hätten andere schon zur Genüge getan.

    'Lucius Malfoy', kreiste ein Name in seinem Kopf. Ein Mann, mit dem er scheinbar mehr als bloß eine Rechnung offen hatte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 21:51


    Draco blickte auf die hand die seine hielt und dann wieder zu seinem Paten. Er konnte doch seinen Vater nicht verraten. Er würde nie wieder nach Hause können, wenn rauskäme, das er sich woanders ausgeweint hatte.

    Draco schüttelte kaum merklich den Kopf und seine Antwort kam leise.

    "Nichts, Sir..nichts außergewöhnliches.."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 21:54


    "Was ist im Zug vorgefallen, dass Professor McGonagall gegen dich aufbringen würde?", präzisierte Snape seine Frage und ließ die Hand des Jungen los, um sich wieder aufzurichten.

    Er war nicht sicher, ob Draco seine erste Frage nicht eher auf sein Verhältnis zum Vater interpretiert hatte - aber auch diesbezüglich wäre es ihm nicht unrecht, mehr zu erfahren. Draco war nun zweifach - als Patensohn und als Slytherin - sein Schutzbefohlener. Und Snape würde diese Verantwortung ernst nehmen.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 03.01.2007, 22:00


    Draco war erleichtert, das sein Pate nicht die Erziehungsmaßnahmen seines Vaters erfragte und atme auf.

    "Ich hatte eine kleine Auseinandersetzung mit dem Weasley..dasging soweit, das er..nun ja.. Der Rotschopf hat die Ehre von der Granger verteigigt..und mir eine verpasst..mochte wohl den Ausdruck Schlammblut nicht..wie mir im Nachinein klar wird. Aber wenigstens habe ich mich nur mit Worten zur Wehr gesetzt.."

    Auf Schlammblut dürfte Strafe stehen, da war sich Draco nun wieder sicher und blickte auf seinen Schuhe.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 03.01.2007, 22:25


    Snape hatte sich wieder zu seiner vollen Größe erhoben und blickte auf Draco hinab, der augenscheinlich für diese Beichte eine passende Strafe erwartete.

    "Das hast du mir nicht erzählt, Draco", sagte er ruhig, "denn sonst müsste ich dich wohl bestrafen - aber dieses Wort will ich nicht mehr hören, denn es ist recht unpassend für diese Schule und wird dir nur Ärger machen."

    Für einen Moment legte er seinem Patenkind wieder die Hand auf die Schulter.

    "Wenn du es nicht vermeiden kannst, dann beleidige Miss Granger für Dinge, für die sie etwas kann - aber ihre Herkunft und Abstammung gehören nicht dazu. Und ich würde dir vielmehr raten: Behandle deine Freunde gut - deine Feinde behandle noch besser."

    Er nahm die Hand weg und lächelte dünn.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 04.01.2007, 10:08


    Dracos Blick ruhte weiter auf seinen Schuhen, doch zu seiner Überraschung gab es weder Punktabzug noch eine saftige Strafe. Er nickte nur und traute sich nicht aufzusehen.

    "Ja, Sir..wird nicht wieder vorkommen.."

    Als er wieder die Hand seines Paten auf seiner Schulter spürte, blckte er erst zu dieser und dann zu seinem Paten auf. Diese geste - Die hatte sein Vater nie gemacht.

    Draco schluckte umständlich. Er war schließlich bei weitem nicht der einzige Slytherin, der diese Einstellung hatte - Auch wenn es eine Einstellung war, die er von seinem Vater mit Nachsruck eingebläut bekommen hatte. Es dürfte eine Gradwanderung werden, denn schließlich hatten viele seiner Hauskameraden Eltern, die wiederum mit seinen Eltern in engen Kontakt standen.

    "Ich werde ihre Worte beherzigen Sir, aber vielleicht sollten sie das allgemein auch den anderen mitteilen. ..Ich..ich weiß einfach nicht wie ich es allen recht machen soll.Verstehen sie, was ich meine, Sir?"

    Einerseits wollte er seinen Paten nicht gegen sich aufbringen, andererseits aber auch seine Hauskameraden auch nicht und seinen Vater am allerwenigsten, denn bei dem würde er nicht nur ein Gespräch bekommen über richtiges und falsches Verhalten.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 04.01.2007, 11:30


    Snape wusste, dass er kein netter Mensch war, und er wusste auch, dass er die Schüler der anderen Häuser mieser behandeln würde als seine Slytherins - das gehörte einfach zum guten Ton.

    "Ich bin nicht die richtige Person, um Einigkeit unter den Häusern zu predigen - das ist auch nicht das, was ich bezwecke", erklärte er Draco ruhig, "ich will nur, dass meine Schüler am Ende aus eventuellen Konflikten als Sieger hervorgehen - und deshalb erwarte ich von jedem meiner Slytherins ein Mindestmaß an Diplomatie."

    Dann machte er eine Pause, und sah Draco an.

    "Es allen Recht machen?", echote er die Worte des Jungen, "vor was hast du Angst, Draco?"



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 04.01.2007, 13:38


    Draco war leicht verwundert - Wenn er nicht für Einigkeit stand, warum machte er dann so ein Gemeinschaftsprojekt mit der Hauslehrerin von Gryffindore? Hatte er was gegen sie in der Hand? Sah er sie als Feindin, die man noch besser behandeln musste als seine Freunde?

    "Sie demonstrieren aber grade diese Einigkeit, Sir..Immerhin arbeiten sie mit der Hauslehrerin der Gryffindores auf einer recht persönlichen Ebene zusammen, wenn sie sie schon verjüngen durften und sie in gewisser Weise durch sie und irgendwie auch mit ihnen ein Kind bekommen sollte - Denn irgendwie könnte man das Kind doch dann auch als ihres ansehen, denn ohne ihr Zutun wäre dies schlicht unmöglich,oder? Ohne sie keinen Trank und ohne Trank keine Verjüngeng mit all den Möglichkeiten,Sir"

    Draco wusste nicht genau,wie er die Frage, wovor er Angst habe beantworten sollte. Im Grunde war sie einfach, aber sie rückte auch seinen Vater in ein schlechtes Licht. Der eben aufkaumende Mut verlor sich in den Ängsten vor seinen Vater

    "Nun ja, Sir..die Welt ist klein..Grade hier..viele Eltern sind bekannte meiner Eltern..und , wenn ich tue was sie sagen und ich mich nicht ganz so Verhalte, wie es ..wie man es mir von zu Hause beigebracht wurde..sie würden es herrausfinden" Draco senkte wieder den Kopf und sein Blick ruhte auf seinen Fingern. " Vater dürfte nicht begeistert sein, wenn ich mich nicht wie ein Malfoy benehme.."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 05.01.2007, 01:41


    Snapes Miene verdüsterte sich zusehends bei Dracos ersten Worten. Er straffte sich und sah mit undurchdringlicher Miene auf den Blondschopf herab.

    "Es ist ein rein wissenschaftliches Experiment, Mr. Malfoy, damit wir uns diesbezüglich richtig verstehen", sagte er unerwartet schroff und wieder in förmlicher Form, "Ihre romantischen Gedanken sind völlig fehl am Platze, und ich wünsche nicht, so etwas Absurdes noch einmal von Ihnen zu hören."

    Er machte eine kleine Redepause, und sein Blick wurde wieder weicher. Mit leiser Stimme fügte er an: "Und was Ihren Vater betrifft - benehmen Sie sich besser als es ein Malfoy tun würde. Ich weiß, Sie haben das Zeug dazu!"



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 05.01.2007, 10:26


    Als der Tonfall seines Paten von sanft zu schroff sich schlagartig änderte und dessen Blick sich unheilverkündend verfinsterte, zuckte Draco zusammen und eiskalte Schauer durchliefen seinen kindlichen Körper.Diesen Tonfall kannte er zu gut, solch einen Blick noch viel besser. Draco wich automatisch zurück und machte sich klein,senkte den Kopf - Gleich...

    "Jawohl, Sir".War das einzige was er leise zustande brachte und wartete auf die verdiente Strafe für seine vorlaute Äußerung. Doch bis auf eine kurze Redepause seitens seines Paten geschah...Nichts!

    Nach einer Ewigkeit, für Dracos Begriffe, sprach sein Pate weiter und der sanftere Tonfall lies Draco zaghaft aufblicken. Sich besser als ein Malfoy benehmen? Wie das? "Werd ich, Sir..." Nur wie?

    Draco wollte lieber weiter Fragen stellen, denn bei Fragen um das Experiment konnte er seine Angst vor seinem Vater besser verstecken. Der würde ihm den Hals umdrehen wenn er erfahren würde, das er ab jetzt versuchen würde sich in den Augen seines Paten und Hauslehrers angemessen auf dieser Schule zu verhalten - Er wollte sich ab jetzt so verhalten wie sein sein Hauslehrer/ Onkel es von ihm erwartete, denn dieser sollte wegen ihm keinen Schwierigkeiten bekommen mit den Kollegen.

    "Aber wenn sie mir noch eine Frage gestatten ... Zum Expertinent .. Wenn alles gelingt und die Frau Professor wirklich ein Kind bekommt und dieses dann hat..Wird sie ihren Posten aufgeben?"

    Hätte doch was für sich...Auf jeden Fall hätte er Daphne und den anderen viel zu erzählen - Vielleicht, sogar bestimmt wusste er nun mehr als alleanderen Schüler bezüglich der Verjüngung. Selbst mehr als die Gryffindores, dessen Hauslehrerin eben diese Verjüngung durchlebt hatte..



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 05.01.2007, 13:17


    Snape konnte gut erkennen, dass er Draco Angst eingejagt hatte. Es war sogar seine Spezialität, dies bei Schülern zu tun, aber bei Draco - seinem Patensohn und einem seiner Slytherins - tat es ihm aufrichtig leid. Doch dies war ein Eingeständnis, das er niemals offen machen würde.

    Und so war er insgeheim dankbar, nun wieder über das Experiment sprechen zu können, welches in seiner Welt ja so viel mehr war als bloße Forschungsarbeit.

    'Bei Merlin, ich werde Vater werden', schoss es ihm durch den Kopf, und es war das erste Mal, dass er sich wirklich vorstellen konnte, dies passiere tatsächlich.

    Er nahm sich vor, ein guter Vater zu sein - anders als die Lucius Malfoys und Tobias Snapes dieser Welt. Und auch auf Draco wollte er von nun an intensiver sein Auge haben. Dem Jungen sollte nichts geschehen - doch hatte er die Macht und den Einfluss, das zu verhindern?

    Snape lehnte sich an den Schreibtisch und sah wieder auf Draco hinab. Er versuchte aufmunternd zu lächeln, obwohl dies nicht zu seinen herausragenden Qualitäten zählte.

    "Professor McGonagall wird dann sicher für eine kurze Zeit ausfallen, aber ich kann mir nicht denken, dass sie lange ihren Unterricht und ihre Gryffindors vernachlässigen kann", sagte er, lieferte aber keine Erklärung, wie das mit einem Säugling auf Hogwarts weitergehen sollte. Er nahm an, dass man eine Kinderfrau engagieren würde oder dass er und Minerva ihre Stundenpläne abgleichen würden - und im ZWeifelsfall gab es ja auch noch Poppy, die sich sicher lieber um ein Baby als um Teenager mit angehexten Warzen kümmerte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 05.01.2007, 19:09


    Draco traute sich nun wieder richtig zu seinem Paten aufzublicken, denn auf dessen Gesicht zeichnete sich eine Art aufmunterndes Lächeln ab.

    In seiner kindlichen Fantasie konnte er sich ausmalen, wie ein Baby hier behandelt würde, aufwuchs und die Schule als sein Zuhause ansah und hier buchstäblich alles auf den Kopf stellte, vielleicht sogar das Labor seines Paten..

    Allein dieses Bild,wie ein kleines Kind inmitten von irgendwelchen Kesseln saß und vergügt in irgendwelches Substanzen panschte lies ihn Grinsend ein Lacheln verkneifen, wenn auch nur mit großer Mühe - Sein Pate dürfte ausrasten..

    "Das Kind dürfte sie auf jeden Fall mit Beschlag belegen,Sir.. Und das Schloss für das Kind ein einziger riesiger Spielplatz sein"

    Wieder spielten sich Bilder in seienr Fantasie ab. Er sah eine ziemlich übernächtigte Professorin vor sich, die dank durchwachter Nächte einfach im Unterricht einschlief und langsam wuchs die Überzeugung in ihm, dass es vielleicht doch gar nicht so schlecht wäre, wenn der Gryffindoredrache Mutter würde. Der Unterricht dürfte angenehmer werden...

    "Werden sie eigentlich ihre Forschung veröffentlichen und dabei den Namen ihrer Probantin bekannt geben? Wenn ja, dann dürfte das Kind bald genauso berühmt sein, wie...wie ein gewisser anderer Gryffindore..Und sie selber dürften Geschichte schreiben, Sir."



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 06.01.2007, 16:35


    Snape ignorierte Dracos Anmerkung, dass dieses Kind Hogwarts wie einen riesigen Spielplatz behandeln würde. Was sollte er dazu sagen? Ja, dieses Kind würde Chaos bedeuten - aber vorallem emotionales Chaos, da war er sich sicher.

    Sein aufmunterndes Lächeln wurde selbstgefälliger als Draco fortfuhr, und er konnte nicht verhindern, dass in seinen Augen ein Funken von unbeschreiblicher Gier nach Anerkennung aufloderte.

    "Jawohl, ich werde Geschichte schreiben - wenn alles funktioniert, und bisher hat es den Anschein", sagte er stolz, "es wird sich nicht verhindern lassen, den Namen des Kindes und der Mutter zu nennen - aber ich bezweifle stark, dass es so legendär werden wird wie Potter. Wenn alle Ergebnisse veröffentlicht sind, steht eventuell für diese wissenschaftliche Errungenschaft auch einem Merlinorden nichts mehr im Wege."

    Er faltete die Hände und ließ sie lose vor seiner wallenden Robe baumeln.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 06.01.2007, 19:58


    Draco sah das Leuchten in den Augen von seinem Paten und bei dessen Worten wurden Dracos´s Augen immer größer. Merlinorden? So wichtig war diese Entdeckung? Draco platzte innerlich vor Stolz auf seinen Paten - Wer hatte denn schon so einen genialen Patenonkel, der dazu im Begriff war Geschichte zu schreiben.

    Aber Draco wurde nun auch wirklich klar, dass sein Onkel den Gryffindoredrachen nur als Mittel zum Zweck benutzte. Wusste die McGonagall eigentlich, dass er auf einen Merlinorden aus war und ihr nicht wirklich helfen wollte? Auf jeden Fall zeigte dieses Projekt wieder, was mit den Slytherinattributen List und Tücke gemeint war - Er instrumentalisierte die McGonagall um an sein ergeiziges Ziel zu kommen. Draco konnte gar nicht anders als ihn breit anzugrinsen. Deshalb sollte man also seine Feinde besser behandeln. Nun hatte er verstanden.

    "Ich hoffe alles gelingt ihnen, Sir . Dann wird es bestimmt den Orden geben.Und jetzt weiß ich auch, was sie damit meinten seine Feinde besser zu behandeln - Gryffindores und Slytherins haben doch seit jeher eine Fede..Aber nun tun sie augenscheinlich der Hauslehrerin von Gryffindore einen riesigen Gefallen, benutzen sie um an ihr Ziel zu kommen. Das dürfte doch wirklich ein Fest für sie sein, wenn sie ihre wahren Beweggründe erkennt,oder? Dürfte ein Schock sein für die Frau Professor zu erkennen, dass sie sie nur ausnutzen.."

    Draco freute sich jetzt schon diebisch auf das Gesicht von McGonagall, wenn sie erkannte , dass sie nur ausgenutzt worden wahr. Das würde ein Freudentag werden für alle Slytherins.



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 07.01.2007, 05:00


    Snape konnte fühlen, dass er im Begriff war, Draco genau dorthin zu bekommen, wo er ihn hatte haben wollen.

    "Ich sehe wir verstehen uns. Sie fangen an, wie ein Slytherin zu denken, Mr. Malfoy", gab er mit einem schmalen Lächeln zurück, "aber Professor McGonagall muss das vorerst nicht erfahren - wer weiß schon, wozu sie noch nützlich sein kann?"

    Er stieß sich vom Schreibtisch ab und glitt katzenhaft zurück zu seinem Weinglas, um den letzten Rest zu leeren, der während des ausführlichen Gesprächs schon ein wenig schal geworden war.

    "Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?", fragte er, nachdem er das Glas wieder auf die Tischplatte gestellt hatte.



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 07.01.2007, 10:21


    Draco nickte verstehend - Natürlich würde er nicht gleich zum Gryffindoredrachen rennen und ihr brühwarm erzählen was sein pate wirklich im Schilde führte. Dazu freute er sich viel zu sehr auf den Gesichtsausdrück von der McGonagall, wenn sie endlich aufwachen würde und die Wahrheit erkannte. Das Leben konnte doch herlich sein!

    "Keine Sorge Sir, nichts liegt mir ferner als es Professor McGonagall unter die Nase zu reiben... Aber wie gesagt, die anderen Slytherins sind genauso Neugierig wie ich. Werden sie sie auch aufklären oder darf ich die Fakten darlegen?"

    Als sein Pate zurückglitt mit zu seinem Weinglas und das Gespräch scheinbar beende wollte, erhob sich Draco schweren Herzens - Er wäre noch gerne länger geblieben.

    "Nein, Sir..ich habe auch schon genug ihre kostbare Zeit verschwendet. Danke für die Informationen."

    Aus diesen Informationen lies sich eine ganze Menge machen. Daphne und er hatten schließlich Pläne und die neuen Erkenntnisse liesen sich da bestimmt gut mit einbauen..



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 07.01.2007, 20:54


    "Sie können selbstverständlich mit Ihren Hausgenossen über die Angelegenheit sprechen - es ist kein Geheimnis", antwortete Snape und ging zur Tür, um sie für Draco aufzuhalten.

    Er sah den Jungen noch einmal durchdringend an und sagte zum Abschied: "Und denken Sie daran, Mr. Malfoy, wenn es irgendetwas gibt, was Sie auf dem Herzen haben oder es etwas gibt, das ich wissen sollte, scheuen Sie sich nicht, sofort zu mir zu kommen."



    Re: Professor Snapes Büro

    Draco Malfoy - 07.01.2007, 21:22


    Draco folgte seinem Paten bis zur Tür, nickte ihm zu, wiedereinmal war er gebannt von seinen Augen. Er wusste, er würde kommen können. Aber gewisse Dinge, die sonst noch auf seiner Seele lasteten konnte er niemanden erzählen.

    "Danke..Ich werde es beherzigen, Sir..Und danke, dass sie sich die Zeit für mich genommen haben."

    Draco lächelte ihn scheu an.

    "Auf wiedersehen, Professor...Und nochmals danke für die Informationen..Und alles andere.."

    Dann verlies Draco das Büro seines Paten und irgendwie empfand er es als Schade, aber andererseits hatte er auch viel, das er den anderen, allen vorran Daphne, erzählen konnte

    --Kerkergänge



    Re: Professor Snapes Büro

    Severus Snape - 08.01.2007, 01:04


    Snape sah seinem blonden Schützling noch einen Moment hinterher, nachdem jener sich höflich verabschiedet hatte. Das Gespräch mit Draco war genauso abgelaufen wie er sich das vorgestellt hatte, und er war sehr zufrieden. Es war immer gut, wenn man selbst in die Hand nahm, was die Leute über einen redeten.

    Gleichzeitig hoffte er aber auch, dass der Junge wirklich zu ihm käme, wenn etwas nicht in Ordnung wäre. Snape fühlte sich zwar für jeden seiner Slytherins verantwortlich, aber Draco blieb doch etwas besonderes. Nicht nur, weil er bei seiner Geburt Pate gestanden hatte, sondern weil er sich nur zu genau ausmalen konnte, was es bedeutete, Lucius' Sohn zu sein.

    Als Draco im Gang zu den Slytherin-Räumlichkeiten verschwunden war, warf Snape noch einen Blick in sein Reich, bevor er sich entschied, Minerva von seinem Gespräch mit dem jungen Malfoy zu unterrichten.

    -- Kerkergänge



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