I Just Die In Your Arms Tonight

Tokio Hotel - Fanfictions
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    Re: I Just Die In Your Arms Tonight

    D-Girl1990 - 03.10.2006, 22:26

    I Just Die In Your Arms Tonight
    Titel:

    - I Just Die In Your Arms Tonight

    Autor:

    - D-Girl1990

    Genre:

    - One Shot / Character Death

    Raiting:

    PG/16 PG/18 Slash

    Pairing:

    - BillxTom

    Kapitel:

    - 1/1

    Disclaimer:

    - Weder Bill noch Tom gehören mir



    ~°~ I Just Die In Your Arms Tonight ~°~



    Es war einer dieser besonders schönen Tagen, als ich mit dir an der Hand die Straße entlang lief und einfach nur glücklich war. Der ganze Stress mit Tokio Hotel konnte einen ganz schön fertig machen. Aber es war schon immer unser Traum auf der Bühne zu stehen und unsere Musik den Leuten zu zeigen.

    Aber jetzt hatten wir endlich frei. Nach einem Jahr harter Arbeit wurden wir in den wohlverdienten Urlaub entlassen. Immer mal wieder sollten wir ins Studio kommen um ein paar Songs auf zu nehmen, aber das war inzwischen schon Routine für uns.

    Heute hatten wir einen kleinen Studiobesuch auch schon hinter uns. Doch um 22 Uhr hatten wir endlich die heutigen Aufnahmen beendet. Georg und Gustav fuhren gleich nach Hause, während wir beide noch einen kleinen Spaziergang im Park machen wollten.

    ,,Du hast heute wieder fantastisch gesungen,“ lobte ich meinen Bruder und gab ihm einen flüchtigen Kuss. Ja ich küsste meinen Bruder. Ich tat es sogar oft. Denn was nur wenige wussten war, dass wir beide eine heimliche Beziehung führten. Vor den meisten hielten wir es geheim. Denn wer weiß schon, was passieren würde, wenn es alle wüssten? Die wenigen Personen, die davon wussten waren Mum, Gordon, Georg und Gustav.

    ,,Danke,“ meintest du verlegen und wurdest etwas rot, was ich nur ganz leicht erkennen konnte, da es schon dunkel war. Das war auch die einzige Tageszeit, an welcher wir undgestört das Haus verlassen konnten. Zwar mussten wir uns wieder etwas tarnen, aber uns erkannte in der Dunkelheit niemand.

    Wir gingen weiter den Weg entlang, bis wir bei einer Bank ankamen, auf welche wir uns setzten. Ich nahm dich in den Arm. Da es gerade Anfang Dezember war, sah ich dir an, dass du leicht vor Kälte zittern musstest. Liebevoll wollte ich dich wärmen.

    Seufzend spürte ich, wie du noch näher zu mir kamst um besser mit mir zu kuscheln. Wir ließen beide Blicke über den Park schweifen. Keine Menschenseele war zu sehen oder zu hören. Ab und an vernahmen wir ein Auto, dass weiter entfernt auf der Landstraße fuhr. Doch mehr war nicht zu hören. Es war einfach romantisch.

    ,,Ich liebe dich,“ flüsterte ich dir ins Ohr, was dir einen Schauer über den Rücken jagte, als du meine Stimme gehört hattest. Du hobst deinen Kopf an und sahst mir in die Augen.
    ,,Ich dich auch.“
    Allein diese Worte wärmten mich wieder. Von Innen. Es gab für mich nichts Schöneres, als zu hören, dass du mich liebst.

    Wir genossen noch lange die Stille und dieses Beisammensein, als wir von weiter entfernt Stimmen hörten. Wir sahen beide nach, woher dieser Lärm kam, bis wir von weitem eine Gruppe von sichtlich angetrunkener Jugendlichen entdeckten. Ich spürte, wie du dich etwas verkrampft hattest. Kein Wunder, so oft wie du von fremden Leuten angepöbelt wurdest.

    Ich nahm dich fester in den Arm. Wollte dich so beschützen. Sie kamen immer näher. Direkt auf uns zu. Als sie vor uns standen brachen sie in schallendes Gelächter aus.

    ,,Sind das nicht die schwulen Zwillinge von Tokio Hotel?“ hörte ich einen der Jungen sagen, als er sich neben dich auf die Bank setzte. Er riss dich mir förmlich aus dem Arm und zog dich näher zu sich. Ich protestierte sofort und wollte dich befreien, aber es waren so viele.

    Zwei der Jungen zogen mich, jeweils an einem Arm, von der Sitzgelegenheit. Sie führten mich etwas von dir weg, als ich sah, wie die restlichen drei dich umzingelten. Da es so dunkel war und die Straßenlaterne den Platz nur spärlich beleuchtete, konnte ich nur schemenhaft erkennen, was dort vorne bei dir geschah.

    Ich hörte dich aufschreien. Sofort zuckte ich zusammen und wollte mich von den anderen lösen. Doch diese grinsten nur und hielten mich noch fester an den Armen fest, damit ich nicht entkommen konnte.

    Immer wieder hörte ich ein Keuchen oder einen schmerzerfüllten Schrei von dir. Außerdem sah ich, wie sie zu dritt auf dich ein schlugen.

    Auch ich begann zu schreien. Jedoch nicht weil mir körperlich weh getan wurde, sondern weil es innerlich schmerzte zu sehen, wie sie dich schlugen.

    Von den beiden Angetrunkenen wurde ich etwas weiter nach vorne geschubst. Näher zu dir. So, dass ich besser sehen konnte, wie sehr sie dir weh taten. Ich sah dein Blut. Auf deiner Kleidung, auf dem Boden, in deinem Gesicht, auf deiner Haut. Du sahst mir für eine Sekunde in die Augen. Schmerz! Das war alles, was ich erkennen konnte.

    Wieder trafen dich Unmengen an Schläge und Tritte. Ich hörte nur noch dein Wimmern. Zum Schreien warst du schon zu schwach. Allerdings hörte man mein Schreien. Mein Schrei um Hilfe. Doch niemand hörte mich. Keiner konnte dir zur Hilfe eilen. Wir blieben alleine. Alleine mit diesen Menschen, die dir die Seele aus dem Leib prügelten.

    Auch mich verließ immer mehr die Kraft, vom vielen Schreien und Wehren gegen die Jungs. So, dass ich einfach nur noch heulte. Weil es weh tat, das mit ansehen zu müssen. Ich wollte nicht wissen, was für Schmerzen du jetzt ertragen musstest.

    Ich war so damit beschäftigt zu Schluchzen, dass ich richtig erschrak, als einer der Jungs plötzlich erschrocken aufschrie. Augenblicklich entfernten sich alle drei von dir. Du lagst blutend auf dem Boden. Erst jetzt sah ich alles. Ich sah ES! Darum hatte einer geschrien.

    Ein Messer ragte in deiner Brust. Panisch sahst du auf den Gegenstand, der in dir steckte. Ich wurde los gelassen. Nur noch Schritte, die sich entfernten hörte ich. Wie erstarrt stand ich noch immer am selben Fleck. Sah auf deinen Körper, der jetzt mit Wunden übersät war.

    Erst als ich realisierte was gerade passiert war, ging ich auf dich zu. Ich setzte mich auf den Boden. Er war eisigkalt. Genauso wie dein Körper. Mit einer schnellen Handbewegung zog ich das Messer aus dir. Dir entkam ein Keuchen. Ein schwaches Keuchen.

    Zitternd und noch mehr schluchzend nahm ich dich in den Arm. Drückte deinen fast schon leblosen Körper an mich.
    ,,Halt durch, Bill,“ flehte ich dich an und wählte ohne zu zögern die Nummer eines Krankenwagens. Dich verließ immer mehr die Kraft.

    ,,Genau so wollte ich sterben,“ hörte ich deine schwache Stimme und begann gleich noch mehr zu weinen.
    ,,Nein Bill,“ schluchzte ich immer mehr und krallte meine Hand in deine Jacke. Doch du konntest nicht durch halten. Bald lagst du wie ein nasser Sack in meinen Armen. Ganz leicht sah ich, wie du noch atmetest. Doch lange würde das nicht mehr an halten.

    Verzweifelt schrie ich dich an. Du solltest bei mir bleiben. Ohne dich wollte ich nicht mehr sein. Ohne dich konnte ich nicht mehr sein. Doch ich hatte keinen Wunsch frei. Das Einzige, was mir mehr bedeutete als mein Leben wurde mir genommen. Mir aus den Armen gerissen.

    Noch ein aller letztes mal vernahm ich deine Stimme. Das letzte mal für immer.
    ,,Ich liebe dich,“ waren deine letzte Worte. Nie wieder sollte ich deine Stimme hören. Nie wieder würdest du mir deine Liebe gestehen können.

    Weinend brach ich auf den Boden zusammen. Schrie immer wieder deinen Namen und schüttelte dich durch. Wollte sich so zurück holen. Allerdings blieben deine Augen geschlossen. Für immer!



    Re: I Just Die In Your Arms Tonight

    Anonymous - 04.10.2006, 13:14




    Oha. Das war echt hart, aber irgendwie auch (leider) sehr realistisch..
    Ich konnte mir dir Situation richtig bildlich vorstellen, oh man
    Und wie Bill dann bei Tom in den Armen liegt.. hachja..
    Der Titel passt echt wie die Faust aufs Auge, so hab ich mir die Interpretation dazu vorgestellt..
    Super geschrieben.

    Baibai
    lg
    Raych



    Re: I Just Die In Your Arms Tonight

    bLeeding_doLL - 05.10.2006, 16:54


    Oh mein Gott die FF ist wirklich hart, udn so gut geschrieben.
    Ich hab Tränchen in den Augen *schnief*
    Dein Schreibstil ist so schön =)
    Und so traurig...
    Großes Lob! *heul*



    Re: I Just Die In Your Arms Tonight

    gusti you´re the best - 28.11.2006, 20:19


    vll ein wenig spät.. aba bessa spät als nie, oda??
    diese kurz ff is heftig und iwie voll angsteinflössend aba iwie auch spannend und fesselnd.. ach ich weiß au net!
    tränen hab ich imma noch in den augen... es is einfach krass wie du so alles beschreibst.. fast so als wärst du tom und das wäre wirklich geschehen.. OH GOTT was denke ich hier?? des darf NIE passieren..

    aba gut geschrieben isses trotzdem net.. eher sehr gut mit * +gg+
    sry.. musste jez einfach sein! jez muss ich nur noch ein paar deiner 100enden ffs komentieren... aba des fällt mir ja eig net soo schwer^^ ich geb ja eh zu allem meine ketschub.. obwohl ich den gar net mag...
    nya.. ich schweife ab! sry

    auf jeden fall is diese kurz-ff supi!
    +knutscha+



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