A blacksmith tale

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    Re: A blacksmith tale

    sevena - 27.09.2006, 13:36

    A blacksmith tale
    Hallöchen ^^

    vielleicht kennen einige von euch ja den Film "Ritter aus Leidenschaft" ?
    Diese ff bezieht sich auf diesen Film, enthält teilweise erfundene, teils beriets vrhandene figuren. Diese ff entsteht für eine freundin, Marina - deswegen ist sie die hauptperson

    Autorin: Vanessa P. (Van')
    Fsk: 14 Jahre
    Genre: Kurzgeschichte
    Inhalt: Wusstest ihr das Geoffrey Chaucer eine Schwester hatte, die Marina hieß? Nachdem die beiden sich beim Turnier von William in La Rochelle wieder gesehen haben, geht es drunter und drüber. Marina schließt sich der Gruppe an und trifft auf ihre große Liebe, die leider unerreichbar ist...
    Sonstiges: Ich verdiene nichts an dieser Fan Fiktion und nichts hier von ist wirklich passiert! 

    Kapitel 1
    "Der einzige, der wahre.... Sir Ulrich von Lichtenstein!"
    Geoffrey Chaucers Stimme hallte durch das Stadion, die Menge klatschte und brüllte beinahe euphorisch. Der taffe blonde hatte die Herzen der Zuschauer auch in La
    Rochelle im Sturm erobert - wer hatte etwas anderes erwartet? Zufrieden grinsend marschierte er an William und dessen Pferd vorbei. Klopfte Wat, der mal wieder
    so aussah, als wenn er gleich explodieren würde, nur auf die Schulter.
    Seine Arbeit war nun erstmal getan, wie es aussah. Es war an Will, das Turnier zu gewinnen. Normalerweise wäre Geoff natürlich geblieben um zu sehen wie die
    Sache sich entwickelte. Aber er war nun mal nicht jeden Tag in La Rochelle... Der Dichter wandte dem Stadion den Rücken und stiefelte gut gelaunt durch die
    verwinkelten Gassen der Französischen Stadt. Es war ungewöhnlich ruhig. Hin und wieder waren gedämpfte Stimmen aus den Läden zuhören, manchmal das leise
    "pling" das entstand wenn ein Schmied auf einen Amboss schlug. Alles was Rang und Nahmen hatte war zum Turnier geströmt wie es schien, denn selbst als Geoff
    kurz in seinen liebsten Pub sah, fand er diesen beinahe verlassen vor. Aber er war auch nicht unterwegs um sich zu betrinken.
    Er suchte das kleine, gemütliche Haus in dem die Person lebte, die er neben seiner Frau und dem Geld am meisten liebte. Seine Schwester. Tatsächlich wussten nur
    wenige, das er eine Schwester hatte und noch weniger Personen wussten, wo sie lebte, wie sie hieß, wie sie aussah. Seine Schwester war für Geoff wie ein gut
    gehütetes Geheimnis, wie ein kleiner Schatz. Immer wieder nahm er sich vor, sie öfter zu besuchen. Und immer wieder war es einfach nicht möglich.
    Er grinste leicht. Will und die anderen waren nicht nur gute Freunde für ihn, sie verschafften ihm auch die Möglichkeit seine Schwester zu besuchen, einige Tage bei ihr
    zu bleiben. Vielleicht sollte er mal ein Gedicht über sie alle schreiben. "Wir, die glorreichen fünf" dachte er sich, fuhr nachdenklich durch sein kurzes blondes Haar. Das
    könnte auch mal wieder einen neuen Schnitt vertragen.
    Der Wind frischte auf, der eben noch blaue Himmel war plötzlich mit Wolken überzogen. Und wieder war Geoff dankbar dafür, das er Will und seine Freunde
    kennen gelernt hatte. Sonst wäre er jetzt vielleicht nackt durch die Straßen gelaufen - und das war bei Regen noch unangenehmer als schon bei Sonnenschein. So
    aber trug er sein gemütliches Beiges Hemd und die passende Hose, darüber die weite Lederjacke, die Will Augenzwinkernd seine "Zuhälterjacke" nannte.
    Er kam an eine Straßenkreuzung und blieb stehen. Runzelte die Stirn und sah sich um, bevor er nach rechts abbog. Schon nach kurzer Zeit erwies sich dies als richtig,
    denn am Ende der Straße erkannte er es. Das Gebäude das er suchte. Das haus seiner Schwester.
    Er erreichte es gerade, als die grauen Wolken aufrissen und es zu regnen begann. Dicke, schwere Tropfen fielen vom Himmel und prasselten unbarmherzig auf ihn
    hinab. Hastig öffnete er die Tür und schob sich in das Haus hinein. Der Raum den er betrat, erwies sich als Arbeitsraum. In der Mitte prasselte ein großes Feuer, das
    den Raum beinahe ein wenig zu sehr wärmte. An Nägeln und auf Sattelböcken hingen und lagen die verschiedensten Dinge. Stahlplatten, Feilen, Hammer, Hufeisen.
    Geoff nickte zufrieden und atmete den vertrauten Geruch ein. Und als er dann den Kopf drehte, sah er sie. Tief über ein Rüstungsstück gebeugt, so das ihr die
    Locken ins Gesicht fielen und ihr freundliches Gesicht mit den strahlenden Augen verbargen. Er betrachtete sie. Marina - seine Schwester.



    Re: A blacksmith tale

    koala - 05.10.2006, 17:17


    Also Ritter aus Leidenschaft ist zwar nich so mein typ aber die Ff ist nich schlecht, klasse geschrieben...bekommen wir eine fortsetzung.... :mrgreen:



    Re: A blacksmith tale

    sevena - 06.10.2006, 13:02


    Es ist eigentlich nur wichtig das man die charaktere kennt, damit man sich das ganze etwas besser vorstellen kann ^^
    Hier ist kapitel 2 (von momentan 10)
    Immernoch etwas kurz, aber ab 4 werden die länger ^^

    Kapitel 2
    "Wenn ihr wegen der Rüstung kommt." Marinas Stimme klang schroff. "Seid ihr zu früh da. Nur weil ich eine Frau bin müsst ihr nicht glauben das ich nicht auch noch
    anderes zutun hätte als Rüstungen auszubessern." Sie sah nicht einmal auf.
    Geoff wunderte sich nicht über ihr verhalten. Er hatte bereits oft genug bei Kate gesehen wie schwer es für eine Frau war als Schmiedin für voll genommen zu werden.
    Er verstand ihre abwehrende Reaktion nur zu gut.
    "Eigentlich bin ich hier um meine Schwester zu besuchen." er bemerkte erfreut wie sie sich erstaunt aufrichtete. "Habt ihr sie vielleicht gesehen, edle Schmiedin?"
    Marina drehte sich zu ihm um. Ihre Augen strahlten hell vor Freunde, ein glückliches Lächeln lag auf ihren Lippen. Geoff sah sie an. Breitete die Arme aus und gab ihr so einen nur zu deutlichen Hinweis dafür, das sie ihm gegenüber so sein konnte wie immer.
    Sekunden später lag sie in seinen Armen und schmiegte ihr Gesicht an seinen Oberkörper. Worte waren nicht nötig zwischen ihnen. Im Hintergrund knisterte das
    Feuer, doch sonst war es still, so als wäre die Zeit stehen geblieben. Tatsächlich schien es Geoff als wäre eine kleine Ewigkeit vergangen bis seine Schwester sich von ihm löste und ihn ansah. "Geoffrey Chaucer. Ich laß deinen Namen auf dem Buch, von dem sie so viel reden. Das Buch der Herzogin wie ich nicht irre. Was führt dich als gefeierten Dichter in das haus einer unbedeutenden Schmiedin?" Ihre Stimme klang plötzlich so abweisend, das Geoff sie einige Sekunden lang perplex anstarrte.
    Dann aber sah er das übermütige Funkeln in Marinas so aussage kräftigen Augen. "Unbedeutende Schmiedin? Ich bitte dich." Er machte eine große Geste. "Du bist
    doch sicher die bekannteste Schmiedin in ganz Rochelle!" Das Gesicht seiner Schwester wurde düster.
    "Wenn es denn so wäre." Marina sah sich in ihrem Arbeitsraum um. "Du hast es gut Geoff... ich wünschte ich wäre auch ein Mann." War er jemals weg gewesen?
    Hatte es jemals eine Zeit gegeben in der er nicht an ihrer Seite gewesen war?
    Einige Minuten später saßen sie gemütlich in einer Ecke des Raumes, weiter weg vom Feuer. Hier war es angenehm warm und gemütlich , zumal Geoff das prasseln
    des Regens hören konnte. "Wie ist es dir ergangen?" er biss in eines der Brote, die Marina auf die schnelle angerichtet hatte. "Es scheint doch ganz gut zu laufen...?"
    Marina seufzte. Erzählte ihm von den Vorurteilen gegen Frauen, die sie besonders heftig zu spüren bekam seitdem sie ihre eigene Schmiede hatte. Und dennoch ließ sie sich nicht entmutigen. "Ich habe Freunde in Rochelle... einen Job von dem ich leben kann. Mehr kann ich für den Augenblick nicht erwarten."
    Und sie forderte Geoff auf, zu erzählen. Und das tat er. Er berichtete ihr von William, Wat, Roland und Kate, erzählte von seinen Spionagen am französischen Hof.
    "Im Namen des Englischen Prinzen..." murmelte Marina, die aus dem staunen gar nicht mehr raus kam. "Du spionierst für Prinz Edward?" Wie ihr Bruder war sie in
    London geboren und schon deswegen eine glühende Bewunderin des stattlichen Prinzen. Das sie ihn zudem für seinen Mut und sein gerechtes Regiment bewunderte,
    muss wohl nicht noch erwähnt werden. Alle Frauen liebten Prinz Edward.
    Geoff nickte, nicht ohne stolz. "Jawohl. Seit mehreren Monaten schon." Ihm fiel ein das er sich wohl mal wieder bei seinem Auftraggeber melden musste. Aber wenn er sich nicht sehr irrte, plante Will doch sowieso demnächst bei einem Turnier in London mitzumachen....
    Marina saß mit verträumtem Gesichtsausdruck vor ihm und sah ins Feuer. "Für den schwarzen Prinzen...." dachte sie verzückt. Was hätte sie dafür gegeben diesen
    Mann persönlich kennen zulernen? Diesen Mann, in dessen Adern - sie schauderte - königliches Blut floss? Und ihr Bruder durfte für ihn Spionieren? Das war mehr als ungerecht. "... dir mal vor."
    "Was?" Marina sah erstaunt auf. "Wenn du möchtest stelle ich dir Will und meine anderen Freunde morgen einmal vor." wiederholte Geoff, als wenn sie nicht richtig bei sinnen wäre.
    "Aber gerne doch!" Marina war froh über alles was sie aus dieser Schmiede raus brachte. Sie hätte sogar eingewilligt das Sattelzeug zu schleppen, wenn sie nur einen
    Tag freimachen konnte..



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