Ostara

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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Ostara"

    Re: Ostara

    Lord Angmar - 11.09.2006, 18:25

    Ostara
    Ostara ist eine Grenzstadt, die vom Grenzfluss Schattwasser in zwei Hälften geteilt wird. Sie war oft von Kriegen betroffen, da Ostara schon immer ein begehrter Aufmarschpunkt war. Außerdem kamen immerwieder Korsaren von den nördlichen Meeren auf dem Fluss her und plünderten die Stadt. Das ewige Auf- und Neubauen der Stadt konnte sie nie richtig wachsen lassen...



    Re: Ostara

    Lord Angmar - 12.09.2006, 12:22


    Endro ~ Wälder vor Ostara ~ drei Magier mit ihren Wargen

    Der Ritt hatte doch länger gedauert, als angenommen. Es war bereits dunkel geworden. Der geruch von verbranntem Fleisch hing in der Luft.

    Plötzlich stoppten sie. Fünf gespannte Bögen waren auf sie gerichtet. Ihr Anführer war ein Mensch und steckte in einer glänzenden Rüstung.
    Angmar schaute ihn vorwurfsvoll an.

    Verzeiht...ich hatte nicht erkannt, dass...

    "Schweigt und hört zu. Wir sind drei Magier aus Nordmâr. Wo ist euer Herold, wir müssen ihn sprechen."

    Folgt mir!



    Die Magier folgten also den Soldaten und gelangten zur Stadt, die schon größtenteils in Trümmern lag. Dann sahen sie den Herold, der sie sogleich ansprach:

    Den Göttern sei Dank! Kommt ihr um uns zu unterstützen? WIr benötigen dringend mehr Leute, denn die Orks unternehmen bald einen Ausfall! Bitte helft uns...

    "Wir werden Euch...", weiter kam er nicht, da eine Vielzahl von Rufhörnern geblasen wurde. Große Feuerbälle stiegen am Himmel auf und ein ganzer Pfeilregen prasselte auf ihre Seite des Flusses hernieder.

    Angmar sammelte seine ganzen Kräfte und ließ sich in der Magie fallen. Schon kurz danach regnete es in Strömen. Nichts wird mehr brennen, dachte er.

    Danach sah er schon kleine Boote mit vielen Orks und Horden von Menschen über den Fluss kommen. Bald wäre es soweit. Bald würde das große Blutvergießen beginnen.

    Fest umklammerte er seine Gleve und trat aus seinem Versteck hervor. Er erwischte einen Ork am Hals. Ein Mensch stand hinter ihm und wollte einen Pfeil auf ihn schießen. Doch er schaffte es noch, ihn mit einem Wasserball zurück zu schleudern. Von Oben kam ein Blitz und tötete den Menschen. auf einem Trümmerhaufen stand Farim. Angmar nickte und drehte sich wieder um.

    Zeit, für etwas größeres, dachte er.
    Er sammelte seine noch verbleibenden Kräfte und setzte einen mächtigen Zauber ein. Vor seiner Hand konzentrierte er eine mächtige Wand aus Wasser, die er unaufhaltsam fortschreiten ließ. Sie erwischte einige Orks und Drow, welche vor ihm standen.
    Danach war sein Mana weitestgehend erschöpft. Er würde warten müssen. Er hätte zwar noch einen Zauber, aber er durfte ihn nur einsetzen, wenn es unausweichlich wäre...


    Endro ~ westseite von Ostara ~ Angmar mit einer Horde Orks und Menschen



    Re: Ostara

    The Reaper - 13.09.2006, 14:25


    Endro - Westseite von Ostara - Auf dem Weg zum Alchemielabor - Gomez und drei Schattenkriegern

    Nachdem sich die die Soldaten von Endro in die Burg zurückgezogen haben, konnte die Schattenseite nicht weiter effektiv kämpfen und die Katapulte und Rammen sind auf der anderen Seite der Stadt geblieben, da sie nicht über den Fluss können. Es wird immer wieder erzählt. dass Alchemisten und Magier in Ostara an einer explosiven Flüssigkeit arbeiten. Deshalb machte sich Gomez mit 3 anderen Schattenkämpfern, Rodriguez, Lasmir und Edwin, auf dem Weg zum Alchemielabor. Auf dem Weg hat man nur wenige Soldaten aus Endro getroffen, es gab nur einige Orks, die Häuser ausgeplündert haben. Sie wurden aber von Gomez und den Schattenkriegern gezwungen aufzuhören und in der Nähe des Tores sich aufzuhalten und da der Gegner keine Bogenschützen auf den Mauern mehr hatte, konnten sich die Orks ohne Problemen vor den Mauern aufhalten.

    Im Alchemielabor angekommen, fanden sie keine Gefäße oder sonstiges ,sondern nur einige Tische und einige Schriftrollen mit physikalischen Erklärungen. Plötztlich fand Rodriguez eine Treppe die nach unten führt. Alle gingen die Treppe hinunter und fanden einige Fässer und Flaschen, worauf die Aufschrift "Vorsicht: Explosiv" stand. Die Flaschen waren aus dickem Glas, sodass man sie am Gürtel befestigen konnte. Gomez und die Schattenkrieger nahmen auch 4 Fässer mit. Als sie am Tor ankamen, stellten sie die Fässer möglichst nahe an das Torhaus. Nun brachten einige Orks Heu aus der nächstliegenden Scheune. Das legten sie bei den Fässern hin und ein Ork zündete das Heu an. Schnell entfernten sich alle ein bisschen von den Fässern...

    Es gab nur eine große Explosion und schon lagen die Trümmer auf dem Boden. Eine Rauchwolke umgab den zerstörten Eingang, das ergab eine gute Chance um einen schnellen Angriff zu starten. Alle berittenen Kämpfer versammelten sich, um als erstes anzugreifen. Gomez sprang auch auf sein Pferd auf. Er gab nun das Startzeichen zum Angriff. Alle Reiter ritten durch die Staubwollke hindurch und warfen ihre Wurfäxte auf ihre Gegner. Die erste und zweite Reihe der gegnerischen Soldaten war gleich vernichtet, dann zogen die Orks ihre Streitäxte, Schwerter und Morgensterne und kämpften erbarmungslos gegen die Feinde. Gomez griff mit den Schattenkriegern und einigen Orks die Bogenschützen an, da sie ungedeckt waren.

    Die Soldaten Endros waren jedoch hartnäckig und kämpften weiter. Gomez und die Schattenkrieger warteten nur bis sie kapitulieren und ihre Stadt übergeben würden. Es war nur eine Frage der Zeit bis sie aufgeben.

    Endro - Burg von Ostara - Innenhof - Gomez mit Horde der Schattenseite und letzten Soldaten von Endro



    Re: Ostara

    Lord Angmar - 14.09.2006, 22:50


    Endro ~ Ostara ~ Westseite der Stadt ~ Angmar und eine Horde Orks


    Angmar war blutverschmiert. Er konnte seine Mitte nicht finden und sein Mana regenerierte sich nicht. Vpn überall hörte er Schreie. Aus reiner Mordlust, Verzweiflung, Trauer - die Gefühle mischten sich. Aber er hörte eine vertraute Stimme. Es war Farim!

    Schnell preschte er durch die Reihen, köpfte orks und spießte sie auf. Nun war er gnadenlos. Er räumte sich nur den Weg frei, ohne den Feinden einen anständigen Tod zu gewähren. Sie mussten elendig verbluten. Irgendwie trauerte er in gewisser Weise um die Feinde. Nicht die Werkzeuge waren der Feind, sondern nur das Böse, das sie kontrollierte.

    Und da war Farim, neben ihm Lester. Um die Hände hatten sie Magieschatten, violette Tücher, die mit blutgetränktem Faden bestickt waren. Die Muster waren verschiedene Zauber, in diesem Fall entstand ein Schatten in der Magie, sodass kein Zauber wirken konnte.

    Sie brachten sie weg, auf die andere Seite. Angmar wollte zu ihnen, doch mindestens drei Dutzend Pfeile flog auf ihn zu. Er ließ die Magie in seinen Muskeln freie Hand. Er wich ihnen aus, manche zerschnitt er im Flug. Trotzdem erwischte ihn ein Orkpfeil an der linken Schulter. Er sprengte das Kettenhemd auf, durchschlug ein dünnes Stahlband, durchdrang Tunika, Haut und Muskeln.
    Sofort zog er den Pfeil aus der Wunde und zentrierte seine magische Energie auf den klaffenden Einschnitt.

    Sie waren gefangen, seine Frunde wurden verschleppt. Keine Feuerbälle fielen mehr vom Himmel, stattdessen flogen kleinere Steine in ihre Richtung. Einer landete neben seinen Stiefeln und......es war kein Stein. Farims Gesicht war so kalt, so fahl. Sie hatten sie enthauptet, alle...

    Plötzlich kamen von hinten unmengen Reiter auf sie zu. Sie führten einige Banner mit sich. Schwarze Flaggen mit verzerrten Totenköpfen, gefärbt vom roten Blut ihrer Feinde.

    Unter ihnen war Gomez, ihr Anführer. Unter dem Volk ist er immer ein Begriff für besondere Härte in Schlachten.

    Angmar hatte keine Wahl. Er musste es tun, um der Paladine willen. Er kannte den Preis, den er dafür zahlte. Möglicherweise würde der Rat ihn ausschließen, aber er tat es aus einem guten Antrieb heraus...

    "Edef kon dranddora, in sparadey bedra, el utoy khô ray xaondron em pitratram!"

    Er bediente sich der arkanen Magie. Nicht durch langes Studium, sondern durch mächtige Wort zwang man der Magie seinen Willen auf.

    Er verwandelte sich in einen Dämon, wuchs, bis er 2,50m groß war. Um ihn herum bildete sich Rauch, Feuerzungen schossen aus seinen Gliedmaßen. Die Schläfen verlängerten sich und durchstießen die Haut. Hörner bildeten sich. Seine Gleve wurde ebenfalls länger und von Feuer umhüllt.

    Nun war er ein Dämon, ein Tier. Wines jener Wesen, die er immer bekämpfte. Jede Minute, die er so verweilte alterte er für fünf und er hatte Schmerzen.

    Mit einem lauten Brüller erhellte er die Gegend und schlug die ersten Orks nieder...


    Endro ~ Ostara ~ Westseite der Stadt ~ Dämon und eine Horde Orks, Gomez



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