Übersicht erster Spieltag 2.Liga - Süd

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    Re: Übersicht erster Spieltag 2.Liga - Süd

    Max1 - 11.09.2006, 19:48

    Übersicht erster Spieltag 2.Liga - Süd
    Die Aufsteiger glänzen am ersten Spieltag


    Foto: hbl

    Tag 1 der 2. Handball-Bundesliga Süd, Tag 1 ohne die SG Leutershausen, deren Mannschaft zwar noch nicht abgemeldet wurde, aber nicht in Eisenach antrat. Es war aber auch der Tag mancher Außenseiter, die Favoriten ein Bein stellten. An prominenter Stelle der TV Kirchzell, der seine Rückkehr ins Unterhaus mit einem Sieg über Meisterschaftsfavorit TSV Bayer Dormagen feierte.TV Hüttenberg – HSG Gensungen/Felsberg 33:25 (17:15)

    Die beiden überragenden polnischen Neuzugänge Waldemar Strzelec (im Tor) und Tomek Jezeweski sowie Mario Weber hatten ihren Anteil am deutlichen Erfolg im hessischen Duell vor einem 1000-köpfigen Publikum über die Gäste in ihrer ersten Saison ohne den langjährigen Trainer Günter Böttcher. Nach nervösem Abtasten fand Hüttenberg in Durchgang 2 zu seiner Stärke und setzte mit dem 25:20 (45.) die Zeichen auf Sieg und baute diesen noch deutlich in der Schlussphase aus. „Wir hatten nichts mehr entgegenzusetzen", so der neue HSG-Coach Michael Kopeinigg, während TVHs Jan Gorr meinte „nach der Pause auf einer Welle der Emotionen geschwommen" zu sein.

    TVH: Strzelec, Lang (ein Siebenmeter); Weber (8/4), Laudt (7), Jezewski (7), Stock (4), Dettling (3), Roth (1), Rigterink (1), Schäfer (1), Scholz (1), Bepler (n.e.), Stelzenbach, Langenbach (n.e.).

    HSG: Stahl, Podsendek (26. bis 30., 52. bis 60.);Göbel (9), Serfel (6), Schröder (3/1), Viehmann (3/1), Eidamm (2), Untermann (1), Walther (1), Ochmann, Fichtner, Horn, Duketis, Pasaribu.


    TUSEM Essen – EHV Aue 39:19 (18:11)

    Mit Personalproblemen reiste der EHV nach Essen und kam gehörig unter die Räder. TUSEMs Abwehr erwies noch nicht unbedingt als sattelfest, der Favorit startete durchaus nervös, doch Aues schwache Chancenverwertung ließ nicht mehr zu. Nach dem 8:11 (20.) sahen die Gäste kein Land mehr. Evars Klesniks und Sergio Ruiz Casanova steuerten alleine 19 Treffer zum Schützenfest vor 1700 Zuschauern bei, das sich trotz verändertem Deckungsverhalten der Sachsen, entwickelte.

    Tusem: Eijlers (1.-50.), Tihanovs (51.-60.) - Klesniks (10), Casanova (9), Schmetz (5), Kaluzinski (5), Sigfusson (3/1), Sharnikau (3), Schütte (3), Dragunski (1), Reiners, Kalinowski, Schult.

    EHV: Hilbig (ab. 15.), Klaus; Schäfer, Uematsu 3/3, Urban 4, Kleiner, Hätterich 2, Meinhardt 5, Kurzweg 1, Rothenburger, Gutmanis 3, Matschos 1.


    Concordia Delitzsch – SG Bietigheim-Metterzimmern 28:29 (13:15)

    Erstliga-Absteiger Delitzsch in völlig veränderter und stark verjüngter Aufstellung musste vor eigenem Publikum (750 Besucher) gegen den letztjährigen Aufsteiger eine knappe Niederlage hinnehmen. Dabei hatte der Gast früh das Spielgeschehen, zeitweilig stark von technischen Fehlern geprägt, dominiert, führte 12:7, doch kurz vor Abpfiff sahen die Hausherren wie die Sieger aus, lagen ihrerseits mit 27:25 vorne (55.). SG-Trainer Severin Englmann brachte Matthias Gysin im Tor, dessen Vorderleute sich die Führung zurückerkämpften und zwei Punkte ins Schwabenland entführten

    CD: Huhnstock, Fitilev; Jungandreas (1), Löffler (1), Jacob (7); Maltsev (1), Hummel (3), Streitenberger (1/1), Oehlrich (3), Voigt (1), Meiner (1/1), Bergelt (3), Lindt (5/1), Kawada (1).

    SG: Honisch, Gysin; Salzer (4/2), Amann, Heuberger (4), Henning (4), Lanci (3), Rose (5), Catak (1), Löffler (8), Bartels, Sauerland.


    SG Willstätt-Ortenau – Bergischer HC 24:24 (14:12)

    Eigentlich wollte BHC-Trainer Norbert Gregorz „fette Beute“ in der Ortenau machen, bedauerte den Punktverlust nach einer 24:22-Führung (57.), doch mit der Punkteteilung könne er leben, da es ein, wenn auch dramatisches Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften gewesen sei. Aber auch der TVW hatte nach der Pause (16:12 und 17:14) alle Möglichkeiten die Begegnung vor 700 Besuchern seinerseits für sich zu entscheiden. Fünf BHC-Treffer in Folge drehten den Spielverlauf. Nach Meinung vieler Beteiligten war es ein leistungsgerechtes Remis in einer kämpferisch geprägten Partie.

    TVW: Sdunek, Jovicic (17. - 30.); Schneider, Garbacz (5), Bitterlich (1), Helm (2), Temelkov (8/4), Schmelzle, Hundt (3), Kepes, Gerber, Glinski (4), Valo (1).

    BHC: Zoubkoff, Nippes (33. - 36.); Fuchs (7/3), Hinze (2), Zeller, Friedrich (1), Neuenhofen, Krosch (1), Kluge (2), Oelze (1/1), Selmanovic (5), Aschenbroich (1), Reinarz (4), Mullens.


    HBR Ludwigsburg – TuSpo Obernburg 31:25 (15:8)

    „Der Glaube daran, dieses Spiel zu gewinnen, hat uns gefehlt“, fasste TuSpo-Trainer Thorsten Schmid die Einstellung seiner Spieler im ersten Spielabschnitt zusammen. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild, Obernburg verkürzte gar auf drei Tore Abstand (19:16/39.), doch vor allem der überragende Gunnar Dietrich auf Seiten der Ludwigsburger war nicht zu bremsen. Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht, 1200 Zuschauer bejubelten die Premiere der schwäbischen Fusionsmannschaft, obwohl wie deren Henk Groener meinte, „wir uns das Leben in der zweiten Halbzeit selbst schwer machten. Da kommen die Spieler nach der Pause aus der Kabine und denken, es läuft einfach so weiter“.

    HBR: Heger (1), Krotz; Rönnberg, Brandt, Klaus (5/1), Bauer (3/1), Jungwirth (3), Pflugfelder (3), Freudl (1/1), Matschke (5/3), Dietrich (9), Haller, Abend, Morgant (1).

    TuSpo: Wicha, Hacko; Jauernick (2/1), O. Schulz (3), Milde, S. Schulz (4), Meisinger, Eisenkrätzer, Beck, Schüßler, P. Müller (5), Alonso (2). M. Müller (9), Reuter.


    TV Gelnhausen – TV Bittenfeld 32:36 (17:15)

    Hart umkämpft war die Führung in dieser Partie, keiner der Kontrahenten vermochte sich zunächst abzusetzen. Erst als die mannschaftlich geschlossener auftretenden Youngsters aus Bittenfeld zum 27:24 in der Barbarossastadt vorlegten, war die Begegnung zu ihren Gunsten entschieden, nach TVG-Auszeit wurde gar auf 35:28 (57.) erhöht. 700 stark enttäuschte Fans sahen einen desolat wirkenden TV Gelnhausen mit löchriger Abwehr und hilflos agierendem Coach an der Bank, in dem einzig Marian Tallo bereit schien Verantwortung zu übernehmen.

    TVG: Camdzic (1.-23., 25.-60.), Zimmermann (23.–25.); Grunwaldt (1), Pilgrim (n.e.), Hildebrand (5), Deinet (4), Justus (1), Djurdjevic (2), Schwaab (1), Schindler (2), Lisiecki (3), Freiwald (1), Indset (n.e.), Hubbert (5/2), Tallo (7).

    TVB: Brodbeck (1.-25., 30.-60.), Hammelmann (25.-30.); Schöbinger (3), Stump, Lechner (n.e.), Coudoro (2), Bechtloff (4), Heib (1), Schweikert (8/4), Hoppe, Baumbach, Baumgarten (8), Rothe (8), Wehner (2).


    HG Oftersheim/Schwetzingen – TSG Münster 29:22

    Keine großen Probleme hatte der Gastgeber mit dieser kopflos agierenden Truppe aus Münster, der auch ihr Trainer Hans-Josef Embs bescheinigte „zu statisch und unbeweglich“ gewesen zu sein. Die erste Halbzeit war für ihn „schlichtweg eine Katastrophe“. Die Quittung: ein 2:9-Rückstand, der sich bis Spielende nicht mehr wettmachen ließ. Hervorzuheben und beklatscht von 650 Zuschauern die Leistung von Keeper Bastian Rutschmann, der die TSG-Angreifer häufig bremste und Axel Wilbrandt, der meist den Weg zum Tor fand.

    HG: Rutschmann, Lenz (n.e.); Conrad (3), Buschsieper (2), Weißling (1), Sauer (5/3), Job (4), Wilbrandt (9), Zwißler (2), Rohr, Meiser (1), Mauer (1), Litzinger (1).

    TSG: Bansa, Rebstock; Weber, Mantel, Rejab (9), M. Mauch, Wernig, Gölzenleuchter (2), T. Mauch, Brendemühl, Stallmann (1), Bohnert (2), Pausch (4), Feliho (4).


    TV Kirchzell – TSV Bayer Dormagen 28:26 (14:15)

    Sie waren als die großen Favoriten nach Amorbach gereist und kassierten gleich die erste Niederlage. Nach 1:5-Rückstand rappelte sich Dormagen zwar wieder auf, doch am Ende einer absolut dramatisch-spannenden Partie hatten die beherzt aufspielenden Gastgeber die Nase knapp vorne. 1700 begeisterte Zuschauer feierten den Aufsteiger. Überheblichkeit und unverständliche Trainerentscheidungen wurde der Bayer-Truppe vorgeworfen. Ein enttäuschter Übungsleiter Kai Wandschneider: „Wir wussten zwar, dass es schwer sein würde in Kirchzell zu spielen, aber wir sind schon mit anderen Ansprüchen hierher gefahren. Allerdings kann ich niemandem in meiner Mannschaft außer Mathias Reckzeh im Tor und mit Abstrichen Florian Wosotzki und Adrian Wagner Normalform attestieren.“

    TVK: Ehrich, Bolling (ein 7m); Eck (2), Hetkamp (4), Hess, Frank (2), Kirchmann (2), Roos (4/3), Knobloch (n.e.), Volk (6), Hauptmann (2), Lang, Jost (n.e.), Hauk (6).

    TSV: Kurth (ein 7m), Reckzeh; Wisotzki (6), Pfahl (3), Plaz, Breuer, Koke (4/2), Meyer (3), Duin, Wagner (4), Landsberg (3), Meckes, Wernicke (2), Laurencz (1), Lochtenberg.


    Statistik: 244 Heim- zu 206 Gästetore, insgesamt 450 (56,25 pro Partie) bei rund 8400 Zuschauern (1050 pro Halle).


    Quelle: www.handball-world.com



    Re: Übersicht erster Spieltag 2.Liga - Süd

    Max1 - 23.09.2006, 19:31


    Zusammenfassung des dritten Spieltages der Zweiten Bundesliga Süd

    Nun ist auch der dritte Spieltag der zweiten Bundesliga Süd vorrüber. Einzige Verlustpunktfreie Clubs sind TUSEM Essen und der TV Hüttenberg, welcher allerdings erst zwei Partien absolviert hat. Am Tabellenende stehen die bislang noch punktlosen ThSV Eisenach, TV Gelnhausen und die vor der Saison als Favorit gehandelte TSG Friesenheim. Keiner der drei Clubs am Tabellenende hat bisher 3 Partien bestritten. Die Tabellenverzerrung liegt daran, dass jeden Spieltag 2 Mannschaften spielfrei haben.


    1.SV Concordia Delitzsch – TSG Münster 23:24 (13.11)

    Der SV Concordia Delitzsch muss in der 2. Bundesliga Süd weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Die Mannschaft von Trainer Uwe Jungandreas zog am Mittwochabend vor heimischer Kulisse in letzter Sekunde gegen die TSG Münster mit 23:24 (13:11) den Kürzeren. Bester Werfer beim Bundesliga-Absteiger war vor rund 800 Zuschauern Hannes Lindt (11/4). Die Gäste hatten im Siegtorschützen Rock Feliho und dem ehemaligen Nationalspieler Steffen Weber (je sechs) ihre besten Schützen. Der Münsteraner Fabian Bohnert sah in der 52. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte.
    Concordia: Huhnstock, Fitilev; Lindt 11/3, Oehlrich 4/1, Bergelt 3, Streitenberger 2 , Meiner 1, Jakob, Hummel 1, Jungandreas, Kawada, Maltsev, Voigt, Löffler
    Münster: Rebstock, Bansa; Feliho 6/3, Weber 6, Rejab 5, Stallmann 3, Wernig 3, Bohnert 1, Kaplan, Pausch, Zapototschny, Gölzenleuchter, Mauch, Brendemühl

    TUSEM Essen - TUSPO Obernburg 34:18 (15:8)

    Weiterhin nichts zu holen gibt es in der Sporthalle „Am Hallo“ für die gegnerischen Mannschaften. Am Mittwoch deklassierte der Aufsteiger und Aufstiegsaspirant TUSEM Essen die Mainfranken aus Obernburg 34:18 (15:8). Essen startete wie die Feuerwehr, ging sofort in Führung und gab diese nie mehr her. Im Gegenteil, von Minute zu Minute erhöhte das Team um Exnationalspieler Mark Dragunski, die Führung und ließ den sonst so starken Torhüter Milos Hacko immer wieder hinter sich greifen. Vor allem Mark Schmetz war glänzend aufgelegt und erzielte neun Treffer. Bei Obernburg hingegen konnte sich nur Sebastian Schulz torgefährlich zeigen, wobei auch der wurfgewaltige Rückraumspieler mehrfach am überragenden Essener Neuzugang Gerrie Eijlers scheiterte. Sonst konnte Obernburg spielerisch kaum Glanzpunkte setzen, viel zu sicher stand die Essener Abwehr, die mit diesem Sieg als einzige Mannschaft mit drei Spielen bisher ohne Punktverlust an der Tabellenspitze steht. Obernburg hingegen ist im dritten Spiel noch immer sieglos und hofft nun im Derby am kommenden Samstag die ersten Punkte gegen den Aufsteiger aus Kirchzell einzufahren.
    TUSEM Essen: Tihanovs (45.-60.), Eijlers (1.-45.); Sharnikau 2, Dragunski 4, Sigfusson 3, Schmetz 9/2, F. Busjan 3, Kaluzinski 4, Klesniks , Schütte 1, Casanova 3
    TUSPO Obernburg: Hacko; Jauernik 1, O. Schulz, Milde 3, S. Schulz 7, Meisinger 2, P. Müller 1, M. Müller 2, Alonso 2

    TV Kirchzell - SG Bietigheim/Metterzimmern 28:33 (15:17)

    Der Aufsteiger aus Kirchzell musste gegen die SG Bietigheim/Metterzimmern eine 28:33 (15:17) Niederlage einstecken, womit auch die beeindruckende Heimserie des TVKs mit 18 Heimspielsiegen in Folge endete.In einer umkämpften Partie hatte Bietigheim mit Lanci und Amann die besseren Einzelspieler und konnte sich deshalb letztendlich verdient durchsetzen. Kirchzell, die verletzungsbedingt auf Daniel Frank verzichten mussten, war gewohnt kampfstark, doch fand man im Angriff keine Wege gegen die kompakte Bietigheimer Abwehr und im Angriff setzte sich der wurfgewaltige Gast gegen eine teilweise löchrige Abwehr durch.Auch der Einsatz von TVG’ler Gregor Schmeißer, der einige spektakuläre Treffer erzielte konnte an der Bietigheimer Dominanz nichts ändern, die in der Parzivalhalle den besseren Tag gegen den starken Aufsteiger erwischt hatte.Gästetrainer Severin Engelmann zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, wohingegen Gottfried Kunz enttäuscht über das Ergebnis war und die Chancenverwertung seines Teams bemängelte. Weiterhin musste er einräumen, dass auch die Torhüter nicht zu ihrer gewohnten Stärke fanden und einige haltbare Bälle nicht parierten.
    TV Kirchzell: Ehrich (1.-12. und 37.-60.), Bolling (12.-37.), Eck, Hetkamp 2, Hess, Kirchmann, Roos 9/3, Knobloch, Volk, Hauptmann2, Hauk 8, Lang, Jost, Schmeißer 7
    SG Bietigheim/Metterzimmern: Gysin (1.-16. und 25.-60.), Honisch (16.-25.), Salzer 3, Amann 6, Eisenhardt, Heuberger 1, Henning, Lanci 9, Rose 7/4, Catak 2, Löffler, Bartels 3, Sauerland 2

    TV Hüttenberg - Bergischer Handball-Club 25:21 (15:10)

    Nur 19 tage nach der Niederlage in der ersteh DHB-Pokalrunde revanchierte sich der TV Hüttenberg eindrucksvoll für die damalige Niederlage beim Bergischen HC. Aufgrund einer hervorragenden Abwehrleistung konnten die Hüttenberger die Löwen in eigener Halle mit 25:21 (15:10) besiegen und stehen so nach 2 Siegen auf Tabellenplatz 2. TVH.Trainer Jan Gorr spricht von einem "Traumstart" in die neue Saison. "Ich war beeindruckt, wie die Mannschaft in der Abwehr zu Werke gegangen ist", so Gorr. Auch Neuzugang Jezeweski war "sehr zufrieden mit unserer Deckungsleistung. Wir waren viel aggressiver als im Pokal. Das war der Schlüssel zum Erfolg." Die analyse des Gastecoach Norbert Gregorz fiel Knapp aus "Wir haben uns gegen diese Abwehr sehr, sehr schwer getan", monierte Gregorz. "Unsere Quote aus dem Rückraum war katastrophal. Normalerweise haben wir immer eine Trefferquote von um die 30. Heute kamen wir nur auf 21. Das sagt alles." Auf Hüttenberger Seite hatte auch Torhüter Waldemar Strzelec einen Sahnetag erwischt. Allerding half ihm die eigene Defensive auch sehr gut.
    Hüttenberg: Strzelec, Lang (n.e.); Weber 6/3, Schäfer, Laudt 3, Dettling 3, Jezeweski 4/1, Scholz 1, Stock 2, Bepler 1, Stelzenbach 2, Langenbach 2, Roth, Rigterink 1
    Bergischer HC: Zoubkoff, Nippes (17. bis 28.); Fuchs 4/1, Hinze 5, Zeller 1, Friedrich 1, Neuenhofen, Krosch 1, Kluge 2, Oelze, Selmanovic 3, Aschenbroich 1, Reinarz 3, Mullens

    TSV Bayer Dormagen - EHV Aue 38:19 (18:11)

    Die Zweitliga-Handballer des EHV Aue haben ihre zweite deftige Saisonniederlage kassiert. Die Erzgebirgler waren am Mittwochabend bei Bayer Dormagen ohne Chance und kamen mit 38:19 (18:11) unter die Räder. Vor 1330 Zuschauern war Ivars Serafimovics mit fünf Treffern bester EHV-Werfer. Die in allen Belangen überlegenden Gastgeber hatten in Marcel Wernicke (7) ihren besten Schützen. «Die haben uns von Anfang an überrannt», sagte Aues Manager Rüdiger Jurke, dessen durch Verletzungen dezimierte Mannschaft wegen Staus erst eine halbe Stunde vor Anpfiff in der Halle ankam. Bereits zur Halbzeit waren alle Messen gesungen und auch nach dem Wiederanpfiff konnte Aue dem Druck des Gastgebers nichts entgegen setzen. „Wir waren letzte Saison am dritten Spieltag noch nicht so weit wie jetzt. Aber erst in Bietigheim am Sonntag wird sich zeigen, wo wir wirklich stehen. Das wird eine ganz schwere Aufgabe in der Fremde“, so Kai Wandschneider in Blickrichtung auf das kommende Wochenende.
    Dormagen: Kurth, Reckzeh (bei zwei 7m); Wisotzki 6/2, Pfahl 2, Plaz 4, Koke 3/1, Meyer 2, Duin 2, Wagner 3, Landsberg 3, Meckes 1, Wernicke 7, Laurencz 5;
    Aue: Skabeikis (1.-15., 44.-60.), Hilbig (15.-44.); Schäfer 2, Uematsu, Urban 2, Kleinert 1, Serafimovics 5/5, Hätterich, Meinhardt, Kurzweg 1, Rothenburger 3, Gutmanis 1, Matchos 4

    HG Oftersheim/Schwetzingen - HSG Gensungen/Felsberg 32:24 (16:12)

    Die HG Oftersheim/Schwetzingen ist dach der Auswärtsniederlage in Bittenfeld nun wieder auf der Siegerstrasse. Vor gespenstischer Kulisse von 380 zuschauern schlugen die Hausherren die HSG gensungen/felsberg mit 32:24 (16:12). Nach dem anfänglichen "gelplänkel" auf beiden Seiten, zeigte die HG schnell, wer als Sieger vom Platz gehen sollte. Immer wieder waren es Axel Wilbrandt, Boris Meiser und Matthias Conrad, welche die Führung der HG ausbauten. Gäste Coach Michael Kopeinigg kündigte intensive Gespräche und Konsequenzen wegen des Verhaltens seiner Spieler "ab der ersten Minute" an. Nachlassende Konzentration der HG (Spielmacher Tobias Job:"Das tritt bei uns irgendwie immer ein, aber ich hatte nie das Gefühl, dass etwas anbrennt") ermöglichte es dem Gast am Ende die demütigende Niederlage in Grenzen zu halten.
    HG Oftersheim/Schwetzingen: Rutschmann, Lenz; Conrad 6, Buschsieper 4/1, Weißling, Sauer, Job 3, Wilbrandt 6, Zwißler 2, Rohr, Meiser 7, Mauer 1, Litzinger 1, Polifka 2
    HSG Gensungen/Felsberg: Stahl, Podsendek; Schröder 7/1, Viehmann 6/4, Serfel 4, Göbel 4, Duketis 2, Pasaribu 1, Walther, Horn, Fichtner, Untermann, Ochmann, Eidam

    TSG Friesenheim - TV Willstätt-Ortenau 30:34 (12:13)

    Die TSG Friesenheim musste im ersten Heimspiel der Runde eine herbe 30:34 (12:14) Niederlage gegen den TV Willstätt-Ortenau einstecken. Dabei verschliefen die Schützlinge von Coach Thomas König die Anfangsphase komplett und lagen schnell deutlich zurück. Das Team um Spielmacher Nico Kibat kämpfte sich zwar mehrmals heran, schaffte es aber nicht, die Initiative länger zu übernehmen. Zu stark war die 5:1 Abwehr der Gäste mit einem bärenstarken Rafal Glinski auf der Spitze. TSG Trainer Thomas König hatte bereits nach 15 Spielminuten alle Register gezogen, doch seine Spieler konnten seine Anweisungen einfach nicht umsetzen. Eulen-Spieler Thorsten Laubscher war nach dem misslungenen Heimauftakt sprachlos: „Außer Andreas Neumann war bei uns keiner in Normalform. Keiner hat die Leistung gebracht und das gemacht, was unser Trainer uns seit drei Monaten einimpft: Eine schnelle Abwehr, schnelles einschieben, Aggressivität.“ Die Abwehr hob auch Gäste Coach Goran Suton hervor, der mit seinem Team sehr zufrieden war: „Das war hartes, gutes Spiel. Unsere Abwehrleistung war entscheidend.“ Allerdings warnte der Willstätter Coach auch vor Euphorie: „Wir sind noch lange nicht soweit, das wir irgendwo als Favorit auflaufen können. Wir haben im Sommer im Kader und im Umfeld bei Null angefangen.“
    TSG Friesenheim: Pfeiffer (12. – 53. 8 Paraden), Beck (1. – 12, 53. – 60., 3 Paraden); Sulc 6, Laubscher 1, Scheurer, Kibat 2, Neumann 12/2, Skatar 2, Zellmer, Baus, Voronin 3, Spettmann, 2, Bühler 2
    TV Willstätt-Ortenau: Jovicic (57. – 60., 1 Parade), Sdunek (1. – 57., 15 Paraden); Schneider 1, Garbacz 9/1, Temelkov 6/1, Hundt 5, Valo 5, Helm 2, Glinski, Bitterlich 6, Schmelzle, Gerber, Kepes

    HBR Ludwigsburg - TV Bittenfeld 29:28 (14:14)

    Ein Spiel mit viel Licht und Schatten und wechselnden Führungen sahen die 1800 Zuschauer des Schwabenderbys in der Ludwigsburger Rundsporthalle am Mittwochabend. Zunächst sah alles danach aus, dass Aufsteiger TV Bittenfeld auch die HBR Ludwigsburg im Griff haben würde, denn die präsentierte sich in der Anfangsviertelstunde verschlafen und wenig angriffslustig. Doch allmählich packten die Gastgeber mehr zu, bald gelang ihnen der Ausgleich und zwischenzeitlich eine Drei-Tore-Führung. Die hatten die Ludwigsburger auch kurz vor Abpfiff beim 28:25 wieder erreicht und konnten beim 29:28-Endstand zwei Punkte feiern. HBR-Coach Henk Groener war dennoch mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und erwartet in den nächsten drei Auswärtsspielen weiterhin gute Vorstellungen, „um die Leistung in Münster vergessen zu machen“. Bittenfelds Trainer Günther Schweikardt gab seinen ehrgeizigen Spielern mit auf den Nachhauseweg, dass man auch weiterhin intensiv trainieren werde, „um die Abwehr zu verbessern und mehr Sicherheit im Angriff zu gewinnen.
    HBR Ludwigsburg: Heger, Krotz; Dietrich 10, Rönnberg 6/1, Freudl 3, Jungwirth 3, Bauer 2, Haller 1, Morgant 1, Abend 1, Matschke 1, Brandt 1, C.Hinz, Klaus
    TV Bittenfeld: Brodbeck, Hammelmann; Rothe 8/3, Baumgarten 5, Schweikardt 4, Bechtloff 3, Wehner 2, Hoppe 2, Schöbinger 2, Coudoro 1, Heib 1, Baumbach, Stump

    Statistik: 239 Heim- zu 201 Gästetore, insgesamt 440 Tore (55Tore pro Partie) bei rund 8160 Zuschauern (ca.1020 Zuschauern pro Partie)


    Quelle: www.handball-world.com



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