Mein erster Tag

PVRH
Verfügbare Informationen zu "Mein erster Tag"

  • Qualität des Beitrags: 0 Sterne
  • Beteiligte Poster: Angie - carmen123
  • Forum: PVRH
  • Forenbeschreibung: Hier befinden sich die lob und Kritik Seite sowie weiteres von meinem Gestüt
  • aus dem Unterforum: Tagebuch von Angie
  • Antworten: 5
  • Forum gestartet am: Samstag 08.07.2006
  • Sprache: deutsch
  • Link zum Originaltopic: Mein erster Tag
  • Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 6 Monaten, 15 Tagen, 20 Stunden, 37 Minuten
  • Alle Beiträge und Antworten zu "Mein erster Tag"

    Re: Mein erster Tag

    Angie - 10.09.2006, 18:31

    Mein erster Tag
    Ich war heute schon sehr früh wach und sogar mein Bruder Danny im Nebenzimmer schlief noch obwohl er sonst immer vor mir auf war. In der Küche hörte ich wie mein Vater seinen Kaffee kochte, ich war ganz aufgeregt, mein Vater der auch Sattler und Sulkyhersteller war wollte heute mit mir zum Ponyhof fahren. Ich hatte es endlich geschafft dass er mir zwei Ponys kaufen wollte, damit wir uns noch alle in dem Stall ansehen konnten wollten wir schon früh los. Verschlafen blickte ich auf meinen Wecker, es war gerade 6.00Uhr doch ich konnte einfach nicht mehr schlafen. Also setzte ich mich auf und streckte mich erstmal, dann stand ich leise auf und suchte erstmal meine Klamotten zusammen. Es dauerte eine Weile aber schließlich hatte ich alles und ich schlich leise, um Danny nicht auf zu wecken, ins Bad. Dort wusch ich mich erstmal und zog mich dann an, dann kämmte ich meine Haare und machte mir einen Pferdeschwanz. Als ich fertig war und wieder auf die Uhr sah war inzwischen 6.30Uhr, leise schlich ich mich zu Dannys Zimmer und öffnete die Tür, dann schlich ich weiter zu seinem Bett in dem er noch seelenruhig schlief. „Buh“, schrie ich und riss ihm seine Bettdecke weg, er schellte hoch und versuchte mich zu packen aber ich war schon laut lachend aus dem Zimmer gerannt. Ich hörte ihn noch etwas fluchen da kam ich auch schon schwer atmend in der Küche an. Ich holte tief Luft und sagte zu meinem Vater: „Guten Morgen“ „Guten Morgen Angie, schon aufgeregt?“, fragte er. „Natürlich“, sagte ich und lief schnell zum Schrank und holte drei Teller und drei Messer heraus, dann nahm ich die Toastbeläge aus dem Kühlschrank und stellte alles auf den Tisch. Zum Trinken für mich und Danny nahm ich zwei Gläser und Orangensaft und stellte das ebenfalls auf den Tisch. Kaum war ich fertig sprangen die ersten Toast aus dem Toaster und Danny stand in der Tür. „Hallo“, sagte er knapp und setzte sich hin. Auch ich ließ mich nun auf meinen Stuhl sinken und begann mir ein Toast zu schmieren. Unser Vater setzte sich ebenfalls hin und trank vorsichtig etwas von seinem heißen Kaffee, wir frühstückten und Danny sah mich immer wieder wütend an und säuselte etwas von: „Dir werd Ichs heimzahlen“ aber das interessierte mich gerade nicht. Viel wichtiger waren für mich heute die Ponys, Danny konnte zu seinem bedauern nicht mit aber er hatte seinen Freunden vor ein paar Wochen versprochen mit ihnen heute Fußball zu spielen und so konnte er heute leider nicht mit zum Ponyhof obwohl er so gerne mitgegangen wäre. Als wir fertig gefrühstückt waren verabschiedete sich Danny schnell mit: „Ich geh dann Mal“ und war dann auch schon draußen. Ich wusch zusammen mit meinem Vater das Geschirr ab, dann trocknete ich es noch ab und lief in den Flur. Dort zog ich erstmal meinen Anorak und meine Schuhe an und lief zum Auto, mein Vater war kurze Zeit später auch endlich da und wir konnten los fahren. Wir brauchten nicht lange bis er vor dem Hofhaus parkte, schnell hüpfte ich aus dem Wagen und wartete ungeduldig auf meinen Vater. Kaum war er ausgestiegen kam uns eine junge Frau entgegen, als sie bei uns ankam schüttelte sie die Hand und sagte jedem von uns: „Hallo“. Ich kannte die Hofbesitzerin Carmen schon ein wenig da mein Vater schon öfters Sättel u.s.w. für die Ponys hier angefertigt hatte. Carmen führte uns direkt zum Stall indem die Ponys gerade ihre Morgenportion Futter aßen. Als wir den Stall betraten lugte hier und da ein frecher Ponykopf über die Boxentür und sah uns vorwitzig an. Carmen streichelte hier und da einen Ponykopf und auch mein Vater kannte noch ein paar Ponys mit Namen. Ich war total fasziniert, am liebsten hätte ich alle Ponys gehabt doch ich durfte mir höchstens zwei Ponys aussuchen. Carmen sah mich an und fing dann an mir die Ponys vor zu stellen: „Das hier ist Katherlieschen, eine sehr liebe Stute außer wenn es um ihr fohlen geht, das ist Katherlieschens Fohlen Gulliver ein sehr wildes Pony, hier ist Rabauker wie sein Name schon sagt ist ein sehr Temperamentvolles Pony und ein richtiger Rabauke, das hier ist Insa sie ist…“ Ich hörte aufmerksam zu bis sie mir alle vorgestellt hatte, ich sah mir noch mal alle Ponys an. Daisy und Anton hatten es mir besonders angetan, Daisy sah, da sie so klein war, sehr frech aus und unter ihrem Schopf lugten zwei kleine vorwitzige aber trotzdem kluge Augen hervor. Anton dagegen sah einfach knuffig aber was Carmen mir da erzählt hatte, hatte er es auch faustdick hinter den Ohren. Ich überlegte noch eine Weile aber als mein Vater dann fragte: „Und welche Ponys möchtest du denn haben?“ Antwortete ich: „Daisy und Anton“ Carmen nickte und wies meinem Vater den Weg zum Haus und lud ihn zum Kuchen heute Nachmittag ein. Er verabschiedete sich von mir und sagte er würde mich dann nachher nach dem Kuchen wieder mit nach Hause nehmen. Ich brachte keinen Ton heraus so glücklich war ich, Carmen zeigte mir wo die Sattelkammer war und lief dann schnell meinen Vater hinterher damit er noch den Kaufvertrag unterschreiben konnte und sie das Geld bekam. Ich stand im Stall und versuchte erstmal wieder klare Gedanken zu fassen, als ich mich wieder etwas beruhigt hatte lief ich erstmal zu Daisys Box und streichelte ihren kleinen stämmigen Hals der ganz warm war und unter der sichten Wuschelmähne von ihr versteckt war. Daisy schnupperte an meiner anderen Hand und prustete laut, ich tätschelte noch mal ihren Hals und lief zu Antons Box. Dieser streckte mir gleich seinen Kopf entgegen um gestreichelt zu werden, ich streichelte auch seinen Hals der ebenfalls unter einer dicken Wuschelmähne verborgen lag. Als Carmen wieder den Stall betrat tätschelte ich auch Antons Hals und drehte mich um. Carmen sagte sie müsse die Pferde auf die Weide bringen und fragte mich ob ich eins der Pferde hier behalten möchte zum putzen oder zum Reiten. Ich nickte und sagte: „Anton kann erstmal auf die Weide aber mit Daisy möchte ich einen kurzen Ausritt wagen.“ Carmen nickte ebenfalls und rief nach dem Hund Barry der ihr Helfen sollte sie Ponys auf die verschiedenen Weiden zu jagen. Ich lief in die Sattelkammer und holte Daisys Halfter und Strick und dazu noch eine Wurzelbürste, einen Striegel, eine Kardätsche, die Mähnen und Schweifbürste, den Mähnen und Schweifkamm und noch den Hufauskratzer. Als ich wieder den großen Stall betrat waren einige Ponys schon nicht mehr in ihrem Boxen und von draußen hörte ich Barrys Gebelle der anscheinend die Ponys gerade zu einer der Weiden trieb. Ich öffnete Daisys Boxentür und begrüßte sie erstmal mit einem Apfel, dann zwängte ich das Halfter über ihre kleinen Ponyohren und schloss die Riemen, dann schnallte ich den Strick ein und führte die kleine Stute aus ihrer Box. Sie lief brav hinter mir her, als wir an Antons Box vorbeikamen streichelte ich noch mal seinen kleinen Kopf. Das gefiel Daisy nicht, sie wollte auch gestreichelt werden, sie blieb einfach stehen und sah mich frech an. Also streichelte ich auch sie noch mal und lief weiter zum Putzplatz, bis dahin machte Daisy keine Probleme. Doch als ich sie an einen der Ringe anbinden wollte schüttelte sie jedes Mal ruckartig den Kopf das ich es gar nicht schaffte sie anzubinden. Nach einer Weile reichte es mir. „Böses Pony“, sagte ich zu Daisy uns hoffte dass sie jetzt ihren Kopf still hielt doch sie schüttelte wieder ruckartig den Kopf. Ihr schien es zu gefallen das ich mich aufregte, also nahm ich jetzt ihren Hals unter dem Arm und versuchte ihn damit fest zu halten. Und wirklich, ich schaffte es zwar nur für einen kurzen Moment, gerade lang genug um sie an zu binden, aber sie war festgebunden. Sie schnaubte ärgerlich und versuchte ich zu zwicken aber ich war schon zwei Schritte weggegangen und sie erwischte mich zum Glück nicht. Gerade als ich anfing mit der Wurzelbürste den groben Dreck zu entfernen kam ein Mädchen im Rollstuhl mit ihrer anscheinend jüngeren Schwester aus dem Hof gefahren. Die beiden kamen auf mich zu, als sie näher kamen sah ich dass es wohl Kerstin mit ihrer Schwester Tinka sein mussten. Sie waren erst vor kurzem hier ins Dorf gezogen. „Hallo, ich bin Kerstin“, sagte das Mädchen im Rollstuhl, „und das ist meine kleine Schwester Tinka.“ Tinka war schon bei Daisy und streichelte sie, sie mochte Ponys anscheinend auch sehr gerne. „Hallo!“, sagte auch ich. Dann fragte ich Kerstin und Tinka: „Wollt ihr mir Helden Daisy zu putzen?“ Sofort stand Tinka neben ihrer Schwester und beide nickten, ich gab Tinka die Wurzelbürste und Kerstin gab ich den Striegel. Beiden hatten anscheinend schon öfters Pferde geputzt denn sie machten es schon sehr gut. Damit Kerstin sich nicht immer so weit bücken musste klopfte ich für sie den Striegel auf dem Boden aus. Als die Beiden fertig waren sah Kerstin auf die Uhr und sagt: „Wir müssen jetzt leider gehen sonst merkt unser Vater sofort das wir weg waren, Tschüss Angie, vielleicht sehen wir und ja noch einmal.“ „Tschüss ihr Beiden, viel Saß noch“, antwortete ich und schon fuhr Kerstin über die Brücke und Tinka rannte hinterher und rief dabei zu mir zurück: „Tschüüüüsssssss, Angie“ und schon waren die Beiden verschwunden. Ich nahm nun die Kardätsche um Daisys Fell damit den letzen schliff zu geben. Daisy hatten es aufgegeben Probleme beim putzen zu machen worüber ich sehr froh war. Als ihr Fell in der Sonne weiß glänzte nahm ich die Mähnen und schweif bürste und fing an Daisys Mähne zu bürsten. Es ging recht gut bis ich versuchte ihren Schopf zu bürsten, da schüttelte sie wieder wie wilden den Kopf aber da er sowieso nicht dreckig und nicht sehr verzuzelt war fing ich an den Schweif ganz vorsichtig zu bürsten bis er endlich sauber und entknotet war. Den Mähnen und Schweifkamm brauchte ich nicht also nahm ich den Hufauskratzer und fing an Daisys Hufe aus zu kratzen. Am Anfang zog sie mir immer wieder den Huf aus der Hand aber mit der Zeit merkte ich wie sie sich anspannte bevor sie den Huf wegzog. Dadurch konnte ich den Huf dann immer etwas fester heben und sie gab es beim letzen Huf endlich auf. Als Daisy endlich blitz blank war nahm ich das Putzzeug und räumte es zurück in die Sattelkammer. Von dort nahm ich dann auch gleich den VS-Sattel mit Steigbügeln und Steigbügelriemen, die Satteldecke und den Trensenzaum zu Daisy mit. Als erstes legte ich die Satteldecke und den Sattel auf Daisys Rücken, dann legte ich ihr den Trensenzaum an und zog den Sattelgurt noch mal fest. Nun nahm ich die Gerte und band Daisy los, dann führte ich sie auf den Hof und saß auf, gerade in diesem Moment kam Carmen mit Barry zurück. Sie kam zu mir und fragte. „Waren Kerstin und Tinka da?“ „Ja, sie waren da und haben mir geholfen Daisy zu putzen.“ „Ok, hat Daisy bei dir Probleme gemacht?“ „Ja, aber sie hat es am Schluss aufgegeben.“ „Sehr gut, viel Spaß bei deinem Ausritt.“ „Tschüss“, sagte ich noch und trieb Daisy vorwärts. Sie lief sehr gelassen, ich lenkte sie durch den kleinen Bach in dem sie auch kurz etwas trinken durfte, dann trieb ich sie wieder weiter und wir kamen auf die Straße, ich wollte ins Dorf reiten und danach wollte ich noch zum Moor reiten um die Gegend ein wenig zu erkunden. Daisy langweilte sich die ganze zeit im Schritt zu reiten, immer wieder versuchte sie schneller zu werden doch ich hielt sie zurück damit wir uns erstmal ein wenig aneinander gewöhnen konnten. Es war sehr still und ich hörte nur die Pferdehufe die auf dem Asphalt „klack, klack, klack, klack“ machten. Doch plötzlich spielte Daisy nervös mit den Ohren und ich hörte wie ein Auto näher kam und an uns vorbei raste, Daisy erschrak so sehr das sie einen Satz auf die Seite machte. Ich schaffte es gerade noch mich an ihrer Mähne fest zu halten sonst wäre ich wahrscheinlich aus dem Sattel befördert worden. Daisy tänzelte rum und war dabei gleich los zu galoppieren, schnell nahm ich die Zügel auf und ließ Daisy ein paar kleine Volten Reiten damit sie nicht schneller wurde und beruhigte sie mit meiner Stimme. Als sie wieder ruhig war hielt ich an und tätschelte Daisys Hals, dann trieb ich sie wieder an. Als wir zur Kreuzung kamen an der ein Weg zum Moor führte entschied ich mich dafür nicht ins Dorf zu reiten sondern gleich zum Moor da im Dorf wohl einige Traktoren fahren würden und ich wollte nicht riskieren das sich Daisy noch mal erschreckte. Also bog ich links ab und trieb Daisy ein wenig an, diese freute sich das sie endlich traben durfte und hatte dadurch ein ziemlich schnelles Tempo drauf, ich war schon eine Weile nicht mehr geritten und wenn nur auf großen Sportpferden die es in der nächsten Stadt gab. Es war ein ganz anderes Gefühl auf so einem kleinen Pony zu reiten das seinen eigenen Dickschädel hatte. Außerdem waren die Großpferde viel Schreckhafter gewesen und ich durfte nur zwei Mal Ausreiten und sonst waren wir immer in der Halle oder auf dem Platz gewesen. Das war mir auch dann zu langweilig geworden und ich hatte mir ein Pony gewünscht mit dem ich mehr Spaß haben konnte und vor allem konnte ich mit einem Pony jeden Tag ausreiten oder sonst irgendwas tun und mir wurde nicht jeden Tag vorgeschrieben was ich mit meinem Schulpferd machen durfte und was nicht. Daisy trabte fröhlich dahin, nach einer Weile gab ich Daisy noch mehr Zügel und trieb sie wieder an. Sofort sprang Daisy in einen Galopp und preschte los, ich hätte ihr nie zugetraut das sie so schnell war. Daisy schien es richtig Spaß zu machen auf dem Weg dahin zu galoppieren, doch ich ließ sie nicht zu lange galoppieren. Da verlangsamte ich das Tempo wieder und Daisy viel wieder in einen lockeren Trab. Als wir am Moor ankamen parierte ich Daisy in den Schritt und lies sie am langen Zügel an der Moorweide entlang laufen. Daisy wieherte hier und da einem Pony zu und die Ponys wieherten zurück, ein paar kamen sogar an den Zaun gelaufen und liefen neben uns her. Ich musste Daisy energisch antreiben damit sie nach der Weide weiter lief denn sie wäre am liebsten zurück gelaufen. Als wir etwas weiter waren gab ich Daisy leichten Schenkeldruck und sie viel wieder in den Trab. Ich sah mich um, es war wirklich schön hier und vor allem so ruhig. Das Moor lag da und hier und da sahen wir ein paar Spaziergänger, als ich ein Ehepaar mit ihren Kinder sag ließ ich Daisy wieder in den Schritt fallen. Als ich näher kam sah ich dass es Familie Underhuber war, Herr und Frau Underhuber mit ihrer Tochter Nicole und ihrem Adoptivsohn Alexander. Als ich sie erkannte lies ich Daisy wieder antraben, als ich an der Familie vorbeitrabte fragte Alex: „Darf ich das Pony Mal streicheln?“ Ich hätte am liebsten „Ja“ gesagt da Alexander Ponys um einiges mehr mochte als Frau und Herr Underhuber aber ich hörte nur noch wie Frau Underhuber was sagte von: „ spinnst du…diese Ponys sind gefährlich….“ Aber mich interessierte das nicht wirklich. Daisy trabte locker weiter am Moor entlang, als wir am Ende ankamen parierte ich Daisy zum stehen und drehte sie um. Dann gab ich ihr wieder leichte Schenkelhilfen und ließ sie gleich antraben, Daisy versuchte nicht mehr schneller zu werden und es schien ihr richtig Spaß zu machen einfach nur am Moor entlang zu traben. Mir kam es kürzer vor als beim hinweg aber das war nicht sonderlich schlimm, Familie Underhuber trafen wir nicht mehr und wir kamen schnell an der Moorweide an. Dort ließ ich Daisy wieder in den Schritt fallen und gab ihr viel Zügel, dankbar streckte sie ihren Hals weit nach vorne und wieherte schließlich den anderen Ponys wieder zu. Ein paar hoben die Köpfe und wieherten zurück aber keins der Ponys kam an den Zaun gelaufen. Daisy wieherte die ganze Zeit bis wir an der Weide vorbei waren, sie versuchte wieder zurück zu laufen aber ich trieb sie wieder energisch vorwärts. Als sie wieder lockerer wurde gab ich ihr wieder mehr Zügel und gab ihr leichten Schenkeldruck wobei sie wieder in den Trab viel. Bald kamen wir an der Straße an wo ich rechts abbog, ich ließ Daisy locker weiter traben bis ich ein Auto hörte. Da parierte ich Daisy in den Schritt ließ ihr aber nicht viel Zügel damit ich sie leichter wieder unter Kontrolle hatte falls sie wieder scheute. Diesmal war es ein anderes Auto wie vorhin und es fuhr langsam an uns vorbei, dabei blieb Daisy ganz ruhig und lief gelassen weiter. Als das Auto außer sichtweite war treib ich Daisy wieder in einen lockeren Trab. Es dauerte nicht lange da sah ich schon die Brücke die über den kleinen Bach führte, als wir dort ankamen uns ich diesmal nicht durch den Bach reiten wollte und das erste laute „klack“ auf der Brücke ertönte versuchte Daisy zu steigen. Schnell nahm ich die Zügel kürzer und ließ Daisy einen kleinen Kreis laufen bis sie sich wieder beruhigt hatte, dann wollte ich nichts mehr riskieren und ließ Daisy durch den kleinen Bach laufen. Als wir auf dem Hof ankamen stieg ich ab und streichelte Daisys Hals, dann gab ich ihr ein Leckerli und führte sie zum Putzplatz. Dort band ich Daisy erstmal an und nahm ihr den Sattel und die Satteldecke ab, dann nahm ich ihr noch den Trensenzaum ab und legte ihr das Halfter an. Nun tätschelte ich noch mal zufrieden Daisys Hals und lief in die Sattelkammer. Ich räumte den Sattel, die Satteldecke und den Trensenzaum auf und nahm den Hufauskratzer und die Kardätsche mit. Daisy wartete schon ungeduldig auf mich, sie wollte endlich auf die Weide, doch als sie sah dass ich noch Putzsachen dabei hatte schnaubte sie gelangweilt. Ich ließ mich nicht beirren und bürstete Daisys Fell mit der Kardätsche bis fast kein Staub mehr darin war und man den Sattelabdruck durch das etwas verschwitzte Fell nicht mehr sehen konnte. Dann nahm ich den Hufauskratzer und kratze Daisy Hufe aus, inzwischen wusste sie dass sie keine Chance hatte mich zu ärgern aber beim ersten Huf versuchte sie trotzdem ihn mir weg zu ziehen, als sie es aber nicht schaffte gab sie auf und machte keine Probleme mehr. Als ich zufrieden war räumte ich die Kardätsche und den Hufauskratzer zurück in die Sattelkammer und nahm zwei Karotten und Antons Halfter und Strick mit. Die eine Karotte gab ich Daisy als ich wieder am Putzplatz war und die andere steckte ich ein. Nun band ich Daisy los und führte sie durch den Bach während ich über den kleinen Steg lief, dann waren wir auch schon da. Ich öffnete das Gatter und führte Daisy hinein, dann streichelte ich sie noch mal und nahm ihr das Halfter ab. Sofort galoppierte sie wiehernd auf die Herde von Stuten und Fohlen zu die genüsslich grasten. Ich verließ sie Weide und lief weiter zur Waldweide auf der Anton stand. Als ich die Weide betrat lief ich langsam auf die drei Hengste zu, ich erkannte Anton sofort, er war der kleinste und der jüngste der dreien. Als ich langsam auf ihn zu lief und dabei immer wieder „Anton, komm her“, flüsterte hob er den Kopf aus dem saftigen Gras und sah mich aufmerksam an. Ich lief immer näher auf ihn zu bis ich ihn streicheln konnte, ich streckte meine Hand aus auf der die Möhre lag, sofort kam er näher und fraß gierig die Karotte. Schnell streifte ich ihm sein Halfter über und schnallte den Strick ein, Anton ließ sich brav führen nur ab und zu stupste er mich an und schnupperte immer wieder an meinen Taschen. Ich lachte und streichelte sine Stirn die unter einem wuscheligen Schopf verborgen war. Als wir am Bach ankamen ließ ich Anton durch das Wasser laufen und lief selbst über den kleinen Steg. Anton spritzte freudig mit den Hufen im Wasser herum doch als ich weiter lief, lief er hinterher ohne dass ich am Strick ziehen musste. Als wir am Putzplatz ankamen band ich Anton an einem Ring fest und streichelte ihn noch mal, dann lief ich zur Sattelkammer. Dort räumte ich erstmal Daisys Halfter und Strick auf, dann nahm ich die Wurzelbürsten, den Striegel, die Kardätsche, die Mähnen und Schweifbürste und den Hufauskratzer mit zurück zu Anton der ungeduldig wartete. Als erstes bürstete ich den groben Dreck mit der Wurzelbürste heraus, Anton stand dabei still wie ein Denkmal und schien das liebste Pony der Welt zu sein das nie etwas anstellte. Doch als ich ihm gerade den rücken zu wand um den Striegel zu nehmen zwickte er mich. Es tat zwar nicht weh aber ich erschreckte mich so sehr das ich stolperte und es gerade noch schaffte stehen zu bleib und nicht hin zu fallen. Als ich mich zu Anton drehte und gerade mit ihm schimpfen wollte sah er mich mit so einem treuen und unschuldigen Blick an das ich einfach nicht mehr böse auf ihn sein konnte. Ich streichelte ihn nicht für das was er getan hatte aber schimpfte auch nicht da er gerade einfach zu süß ausgesehen hatte. Also fing ich an Antons Fell mit dem Striegel zu reinigen, es dauerte eine weile obwohl ich schon mit der Wurzelbürste gearbeitet hatte. Denn Anton hatte sich anscheinend ziemlich oft im Schlamm gewälzt und so sah er auch nun aus. Nach jedem Strich klopfte ich den Striegel auf dem Boden aus bis nur noch etwas Staub in Antons Fell war. Ich ging nun erst ein Paar Schritte zur Seite bevor ich Anton wieder kurz den Rücken zu wand um die Kardätsche zu nehmen. Anton hatte gemerkt das er nicht an mich ran kam und als ich mich wieder umdrehte döste er mit halb geschlossenen Augen und entlastete sein linkes Hinterbein. Ich fing nun an Antons Fell mit der Kardätsche zu bearbeiten, im Gegensatz zu Daisys Fell war sein Fell jetzt im Sommer Schwarz doch im Winter würde es mehr Braun als Schwarz sein da er ein richtiger Sommerrappe war. Als sein Fell in der warmen Sonne glänzte räumte ich die Kardätsche zu den anderen Putzsachen und nahm die Mähnen und Schweifbürste. Und fing an Antons Mähne zu bürsten die ziemlich verzuzelt und dreckig war, als ich das geschafft hatte war An ton brav stehen geblieben ohne frech zu werden. Doch als ich nun anfangen wollte seinen Schweif vorsichtig zu bürsten wedelte er kräftig mit diesem so dass ich ihn gar nicht zu fassen bekam. Er peitsche mir mit dem Schweif gegen die Beine und ich ging einen Schritt zurück, da hörte Anton auf und er sah so aus als hätte er nie etwas Böses getan. Doch als ich wieder näher kam fing er wieder an mit dem schweif zu schlagen. Ich wartete eine Weile und entschloss mich, zu warten bis es ihm langweilig wurde, ich tat so als würde ich ihn nicht beachten doch hin und wieder schielte ich zu seinem Schweif. Für mich kam es so vor als wären Stunden vergangen doch als ich auf meine Uhr sah, sah ich das gerade Mal 5Minuten gewesen waren. Bis Anton aufgehört hatte mit dem Schweif zu schlagen, nun drehte ich mich um und fing an Antons Schweif vorsichtig zu bürsten. Diesmal machte er zum Glück nichts und ich war schnell fertig, ich streichelte Anton zwar gab ihm aber keine Leckerli. Nun nahm ich den Hufauskratzer und fing an Antons Hufe aus zu kratzen, auch er versuchte hin und wieder mir den Huf aus der Hand zu ziehen doch ich wusste von Daisy schon wann ich ihn fester halten musste und so gab Anton beim vorletzten Huf endlich auf. Als ich fertig war räumte ich das Putzzeug zusammen und gab Anton einen Apfel, dann räumte ich das Putzzeug zurück in die Sattelkammer und holte eine Gerte. Als ich zurück kam schnaubte Anton nervös, ich ließ mich nicht beeindrucken und band ihn in aller Ruhe los. Auch Anton wurde allmählich ruhiger und als ich langsam los lief machte er keine Probleme. Auch als ich mit ihm über die Brücke lief und sine Schritte laut halten blieb er ruhig, doch kaum waren wir auf der anderen Bachseite wurde Anton wieder unruhig und stupste mich immer wieder von hinten an. Da nahm ich die Gerte und hielt sie so hinter mich, dadurch hielt Anton Abstand, doch als er anfing an der Gerte zu schnuppern und schließlich damit rum zu spielen tippte ich ihn damit an. Sofort hörte Anton auf und hielt wieder mehr Abstand, jedes Mal wenn er nun wieder anfing näher zu kommen tippte ich Anton damit an und er hielt wieder Abstand. Auch mit Anton wollte ich ins Moor, doch ich brauchte mit Anton sehr viel länger bis zur Kreuzung wie ich mit Daisy gebraucht hatte. Als wir endlich an der Kreuzung angekommen waren wollte ich nach links aber Anton wollte gerade aus weiter laufen. Ich hielt Anton mit aller Kraft zurück und er blieb stehen aber er machte keine Anstalten ebenfalls nach links ab zu biegen. Ich versuchte noch eine Weile ihn nach links zu bringen aber er stemmte sie mit aller Kraft dagegen und ich merkte das er ebenfalls ein Sturkopf war. Ich nahm nun eine Karotte und zeigte sie Anton, dann lief ich links in den Weg hinein sofort folgte mit Anton. Noch während wir liefen gab ich ihm die Karotte und er verspeiste sie glücklich, dabei hatte er ganz vergessen das er eigentlich nicht hier lang wollte aber das war ihm nun egal und ich war froh darüber. Mit der Zeit kam Anton dann wieder immer näher und fing schließlich sogar wieder an mich an zu stupsen. Daraufhin nahm ich wieder die Grete und ließ damit zwischen mir und Anton wieder etwas abstand entstehen damit er mich nicht nachher noch umschubste. Anton hielt nun wieder etwas Abstand und als er etwas Gras das am Wegrand wuchs fressen wollte hielt ich an und ließ Anton fressen. Er suchte sich die saftigsten Grashalme raus, ich streichelte ihn und wartete bis er seinen Kopf wieder aus dem Gras hob, dann lief ich weiter und Anton lief sofort wieder hinter mit her. Als wir wieder an einen Teil Gras kamen an dem sehr saftige Halme wuchsen ließ ich Anton wieder fressen. Es fraß genüsslich und als er fertig war lief er wieder brav hinter mir her, als wir an der Moorweide ankamen stand die Ponys am Zaun und ließen sich von vier Mädchen streicheln. Anscheinend waren es Touristen denn ich hatte sie noch nie gesehen, als ich an ihnen vorbei lief wieherte Prinzessin Anton zu. Er wieherte zwar leise zurück blieb aber nicht stehen und versuchte auch nicht an den Zaun zu kommen. Auch die Mädchen hatten uns jetzt bemerkt, ich grüßte und lief weiter. Ein Mädchen lief hinter mir her und fragte: „Wie heißt denn das Pony?“ „Anton“, antwortete ich, da wurde das Mädchen von ihren Eltern auch schon zurück gerufen. „Tschüss“, rief ich ihr noch nach, dann lief ich mit Anton auch schon weiter. Dieser sah sich um und wurde langsam lebendiger, da fing ich an schneller zu werden und schließlich sogar an zu rennen. Am Anfang trabte Anton noch locker neben mir her, dann musste aber auch er anfangen zu galoppieren. Ich war ziemlich schnell wieder außer puste und hielt dadurch wieder an. Anton wollte weiter rennen aber ich konnte nicht mehr, also ließ ich ihn grasen und Anton war nun auch wieder zufrieden. Als er die saftigsten Grashalme gefressen hatte liefen wir wieder etwas weiter, Anton hatte inzwischen eingesehen das ich ihn zurückwies wenn er mich anstupste und so lief er brav hinter mir her versuchte aber erst gar nicht mich an zu stupsen und so ließ ich ihn auch bei den nächsten saftigen Grashalmen wieder grasen. Dabei kraulte ich ihn an Widerrist uns er gab ab und zu einen leisen aber anscheinend zufriedenen Seufzer von sich. Ich wartete bis Anton fertig war und lief dann wieder weiter, nach einer Weile sah ich ein Mädchen das anscheinend die ganze Zeit auf ihre Mutter einsprach. Als sie bei uns ankamen fragte das Mädchen: „Darf ich das Pony Mal streicheln?“ „Klar“, sagte ich, „sei aber vorsichtig Anton ist ein kleiner Frechdachs“ Das Mädchen ging zu Anton und ließ ihn erstmal ihrer Hand schnuppern, dann fing sie vorsichtig an Anton zu streicheln. Schon nach kurzer Zeit hatte dieser keine Lust mehr und er wollte weiter laufen. Also verabschiedete ich mich von dem Mädchen und ihren Eltern und lief weiter, Anton wurde wieder schneller aber ich wollte nicht mehr rennen also hielt ich ihn energisch zurück und ließ ihn dafür hier und da wieder etwas Gras fressen. Es dauerte viel länger als mit Daisy aber schließlich kamen wir am Ende des Moores an und ich wollte zurück laufen. Anton war der gleichen Meinung denn auch er wollte endlich zurück zu seinen Freunden und vor allem wollte er zurück zu Pünktchen. Ich wollte Anton wieder grasen lassen aber er lief weiter und ich musste aufpassen dass er nicht schneller wurde. Obwohl er am liebsten galoppiert wäre stupste er mich nicht an, ihm zu liebe wurde ich schließlich auch schneller fing aber nicht an zu rennen. In Null Komma nichts waren wir wieder an der Moorweide, Anton wollte gleich weiter laufen aber ich machte mund etwas langsamer. Der freche Hengst schein das aber gar nicht zu merken und schon rannte er mich um, ich tat mir nicht weh aber Anton stand neben mir wie ein begossener Pudel und sah mich entschuldigend an. Ich hätte mich nicht gewundert wenn gleich große Tränen über Antons Ponygesicht gelaufen wären. Er sah mich schüchtern und man konnte ihm ansehen dass er sich elend fühlte. Da wollte ich nicht auch noch mit ihm schimpfen, also klopfte ich meine Hose aus und streichelte Anton. Dieser blies mir seinen warmen Atem in meine Hand und ich nahm das als Entschuldigung an. Also tätschelte ich noch mal seinen Hals und er schien wieder etwas fröhlicher zu werden. Als ich weiter lief, lief er brav hinter mir her, nach einer Weile ließ ich Anton neben mich laufen und ich kraulte ihn den ganzen Weg über hinter seinen kleinen Ponyohren. Als wir auf die Straße abbogen die zum Hof führte lief Anton brav neben mir her und versuchte erst gar nicht wo anders lang zu gehen. Bis wir am Hof ankamen hatten wir kein Auto gesehen, doch gerade als ich über die Brücke lief hörte ich ein Auto kommen. Ich wurde schneller und hörte kurz auf Anton zu kraulen, als ich endlich am Putzplatz ankam kam gerade das Auto meines Vater über die Brücke gefahren. Als ich genauer hinsah, sah ich meinen Bruder Danny auf dem Beifahrersitz sitzen, las die Beiden ausstiegen band ich Anton an. „Hallo, Angie“, rief mein Vater und winkte mir zu. „Hallo“, rief ich zurück, „ich muss nur noch Anton putzen und auf die Weide bringen“ Mein Vater nickte und lief ins Haus, Danny kam zu mir rüber und streichelte Anton. Er sah mich nicht an, anscheinend war er immer noch beleidigt das ich ihn heut morgen geweckt hatte. „Willst du mir helfen den kleinen Strolch hier zu putzen?“, fragte ich ihn. Danny nickte und ich lief in die Sattelkammer um die Kardätsche, den Striegel und den Hufauskratzer zu holen. Danny gab ich die Kardätsche und den Striegel und ich selbst nahm den Hufauskratzer, dann fing Danny an Antons Fell zu bürsten und ich fing an seine Hufe aus zu kratzen. Anton fühlte sich anscheinend immer noch betroffen dass er mich vorhin umgeschupst hatte denn er machte die ganze Zeit über keine Probleme sondern stand brav da. Als Anton wieder einigermaßen sauber war sagte Danny: „Ich geh schon mal rein“ „Ok“, sagte ich und lief in die Sattelkammer. Dort räumte ich das Putzzeug auf und nahm eine Karotte mit, diese gab ich Anton als ich wieder am Putzplatz war. Als Anton die Karotte genüsslich vermampft hatte band ich ihn los und führte ihn durch den Bach hoch zur Waldweide. Als wir dort ankamen wieherte Anton gleich seinen Freunden zu und ein paar antworteten auch. Ich verabschiedete mich von Anton und streichelte ihn noch mal, dann nahm ich ihm sein Halfter ab und gab ihm einen liebevollen Klaps. Sofort trabte er mit hoch erhobenem Kopf zu den anderen, doch die grasten genüsslich weiter uns schienen sich nicht wirklich für Anton zu interessieren. Ich schloss den Zaun und rannte an der Bachweide vorbei über den Steg zurück zum Hof. Als ich dort außer Atem ankam räumte ich erstmal das Halfter und den Strick in die Sattelkammer, dann lief ich zum Haus. Die Tür war offen und ich betrat das Haus, als erstes lief ich ins Bad um meine Hände zu waschen. Carmen hatte mir letztes Mal schon gezeigt wo es war, nun lief ich in die Küche in der die anderen schon angefangen hatten Kuchen zu essen. Ich setzte mich zu ihnen und nahm mir auch ein Stück Kuchen, dann schenkte ich mir Kakao ein und fing an zu essen. Als wir alle fertig gegessen hatten und Carmen gerade den Tisch abräumte fragte mein Vater: „Und, wie war dein erster Tag?“ Ich erzählte ihm was ich alles gemacht hatte, das die Beinen Ponys aber frech gewesen waren und den Zwischenfall mit Anton ließ ich aus. Mein Vater nickte am Schluss zufrieden und sagte: „Da bin ich aber froh das deine neuen Ponys so lieb sind, ich hoffe aber trotzdem das du mir noch ab und zu in der Sattlerei hilfst!“ Ich lächelte und nickte. Dann wollte mein Vater zurück nach Hause fahren, wir verabschiedeten und herzlich von Carmen und verließen das Haus. Wir hatten sehr viel geredet und als ich auf die Uhr sah, sah ich dass inzwischen schon 17.30Uhr war. Danny schien traurig zu sein das er keine Ponys bekommen hatte deshalb sagte ich er dürfte auch Mal auf Daisy reiten und mit mir auf den Ponyhof kommen. Er schien sich wieder etwas zu freuen und er lächelte den ganzen Weg vor sich hin. Als wir zu Hause ankamen sagte unser Vater er müsse noch an einem Sulky weiter arbeiten und wir sollen schon mal hoch gehen. Also stiegen ich und Danny aus dem Wagen und ich schloss die Haustür auf, dann liefen wir in die Küche und deckten erstmal den Tisch. Dann lief Danny in sein Zimmer und ich fing an Spagetti mir Tomatensoße zu kochen. Da ich das oft machte wusste ich inzwischen schon auswendig wie das geht und musste nicht mehr nachschauen. Kurz bevor die Nudeln fertig waren rief ich zu Danny: „Hol Papa schnell aus der Werkstatt es gibt essen!“ Sofort hörte ich wie eine Zimmertür geöffnet und zugeknallt wurde und wie Danny in die Werkstatt rannte die in der Garage hinterm Haus war. Kurz danach kamen die Beiden in die Küche. Sie setzen sich hin und ich schöpfte uns allen, dann fingen wir an zu essen. Nach dem Essen ging unser Vater wieder in die Garage um weiter zu arbeiten, Danny und ich räumten den Tisch an, dann setze ich mich vor den Fernseher und sah noch eine Weile fern. Gegen 22.00Uhr kam unser Vater und ich machte mich Bettfertig und ging ins Bett. Ich konnte lange nicht einschlafen, ich dachte über den Tag heute nach und was ich morgen mit Daisy und Anton machen wollte. Schließlich schlief ich dann doch tief und fest ein. :D



    Re: Mein erster Tag

    carmen123 - 10.09.2006, 21:09


    Wow ein superbericht!



    Re: Mein erster Tag

    Angie - 10.09.2006, 21:50


    Danke! :lol:
    Da ich aber so lange für so lange Berichte brauche schaff ich es eben nicht ganz so oft Berichte zu schreiben! :roll:
    Wann ändert sich eigenltich was am Feeling der Beiden Ponys?



    Re: Mein erster Tag

    carmen123 - 11.09.2006, 20:38


    sobald ich zeit habe werde ich das Feeling steigen lassen und das wird hoch werden bei so grandiosen Berichten! :D



    Re: Mein erster Tag

    Angie - 11.09.2006, 22:18


    Gut, es wird wohl ein bisschen dauern bis der nächste Bericht kommt ich hoffe das ist nicht so schlimm!



    Mit folgendem Code, können Sie den Beitrag ganz bequem auf ihrer Homepage verlinken



    Weitere Beiträge aus dem Forum PVRH

    Reiterstübchen - gepostet von carmen123 am Montag 31.07.2006



    Ähnliche Beiträge wie "Mein erster Tag"

    27. Tag Abend - Fiona Webb (Mittwoch 18.07.2007)
    Letzter Tag mit meiner Süßen!! - Anna (Dienstag 20.06.2006)
    Waterloo at 'Aktuelle Schaubude' - complete - hamlet3 (Montag 08.09.2008)
    HMC sagt Guten Tag - HMC (Sonntag 07.10.2007)
    Neuer Tag - anna92 (Donnerstag 13.07.2006)
    24. Tag/Mittags - Jodi Fountain (Freitag 22.06.2007)
    Mein erster Pferdebericht - Sabine (Donnerstag 10.05.2007)
    Ein neuer Tag - Kristina (Freitag 27.10.2006)
    8.Tag/Nachmittags - Riley Ward (Donnerstag 12.04.2007)
    Erster Beitrag - Hamtaro (Montag 29.03.2004)