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  • Forenbeschreibung: Der Fluch der Karibik dauert an
  • aus dem Unterforum: Schaluppe
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  • Forum gestartet am: Freitag 28.07.2006
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  • Alle Beiträge und Antworten zu "Deck"

    Re: Deck

    James Norrington - 09.09.2006, 17:38

    Deck
    :) Vorsicht, morsch!



    Re: Deck

    Barbossa - 09.09.2006, 20:15


    pp: Tortuga / Anlegestelle

    "Segel sind klar und gesetzt, Captain."

    Ein zufriedenes Grinsen lag auf Barbossas Gesicht. Er freute sich auf diese Fahrt, selbst wenn es mit diesem alten Boot und dieser Crew geschah.

    Viel zu lange hatte er auf diesen Augenblick warten müssen. Er war fast ein wenig nervös. Nicht weil er sich unsicher war, nein, im Gegenteil, er war aufgeregt vor Freude, doch ließ er sich nichts davon anmerken.

    „Dann bringt uns mal raus aus dem Hafen, Steuermann.“ sagte Barbossa und richtete seine Worte dabei zu demjenigen, der am nahesten beim Ruder saß.



    Re: Deck

    Mr. Cotton & Papagei - 10.09.2006, 15:27


    "Kurs setzen, Aye!" Krächzte Cottons Papagei, erhob sich in die Lüfte, flatterte einmal über die Crew, und ließ sich dann auf Wills Schulter nieder, da er sich am nächsten am Ruder befand.
    "Kurs setzen." Wiederholte er und mit seinem Schnabel begann er in Wills Haar herum zu picken, bevor er offenbar fürchtete, von dem jungen Mann geschlagen zu werden, weswegen er seine Flügel erneut ausbreitete, und zurück auf Cottons Schulter flog.

    Er krächzte noch einmal etwas nicht artikuliertes, und als Cotton merkte, dass man ihm und dem Papagei fragende Blicke zuwarf, zuckte er nur entschuldigend mit der SChulter.



    Re: Deck

    Will Turner - 10.09.2006, 15:40


    Will sah den Papagei neugierig an, als dieser auf seiner Schulter landete.

    "Kurs setzen." Wiederholte der Vogel und begann in Wills Haar herumzupicken.
    "Hey lass das!" rief dieser wütend und wollte ihn gerade verscheuchen als er schon von alleine wegflog. Will blickte Cotton etwas missgelaunt an.
    "Pass etwas besser auf deinen kleinen Freund auf... sonst werde ich ihn doch noch essen..." er grinste und sah den Papagei an.

    Dann wandte er seine Aufmerksamkeit dem Ruder zu und manövrierte das Schiff sicher aus dem Hafen.



    Re: Deck

    Mr. Cotton & Papagei - 10.09.2006, 15:47


    Erschrocken krächzte der Papagei auf.
    "Iss mich nicht! Ieeeek!" Schrie er fast schon panisch, und wiederholte es gleich nochmal.
    "Nein, iss mich nicht."
    Beruhigend legte sich Cottons Hand auf seinen Kopf, und der Vogel suchte tatsächlich die Nähe seines Besitzers.

    Das Boot legte vom Hafen ab, und Cotton blickte auf die unendliche See hinaus.

    Der Papagei rieb seinen Kopf an Cottons Hand, und sah Will verstört an.
    "Iss mich nicht!"


    ooC: INNNNNSIDER - ALARM!



    Re: Deck

    Elizabeth Swann - 10.09.2006, 19:07


    pp: Tortuga-Anlegestelle

    Elizabeth verfolgte den Flug des Papageien. Manchmal konnte er wirklich nervig sein, aber irgendwie war er goldig.
    Ihr Blick wanderte, nachdem Will angefangen hatte zu rudern, zu Barbossa. Er schien sich wieder richtig wohl zu fühen auf dem Schiffchen.

    "Captain? Wisst Ihr schon, wo wir als nächstes hinrudern werden?"

    Sie wollten zwar ein Schiff zum kapern suchen, aber Barbossa konnte seine Meinung recht schnell ändern...



    Re: Deck

    Barbossa - 11.09.2006, 09:19


    „Wir rudern nicht, wir lassen uns vom Wind treiben.“ verbesserte Barbossa sie, während er noch immer den Blick aufs Wasser gerichtet hatte.

    Rudern!
    Er musste dieser Crew noch so einiges beibringen. Er hoffte sie würden sich zumindest beim Kapern des Schiffes besser anstellen.

    Er wandte sich zu den anderen um.

    „Es gibt eine Passage in der Nähe, die oft von Schiffen der East India Trading Company benutzt wird. Dorthin werden wir segeln. Richtung Nordwest, Steuermann!“



    Re: Deck

    Joshamee Gibbs - 11.09.2006, 14:28


    East India Trading Company...
    Schon allein der Name ließ Mr. Gibbs einen Schauer über den Rücken laufen...

    Hoffentlich geht das auch gut...
    Er sah zu Barbossa, der genau zu wissen schien, was zu tun war.

    Er ließ seinen Blick übers Meer und anschließend über den Himmel wandern. Plötzlich zuckte er zusammen.

    "Äh... Captain!" Begann er und zeigte auf eine Wolkengruppe, die jedoch noch einige Seemeilen von ihnen entfernt waren. "Diese Wolken da... das sieht nicht gut aus! Das bringt bestimmt nichts als Unglück, wenn wir da rein geraten!"



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 11.09.2006, 18:36


    pp: Masten und Segel

    Adrian ließ sich an einem Seil herab, und landete inmitten der Crew.
    "Captain!" Stieß er atemlos hervor, doch dann sah er dass Gibbs bereits irgendwo hindeutete. Er folgte seinem Finger und sah die Ausläufer des gewaltigen Sturmes, den er bereits von oben gesehen hatte.

    "Ein gewaltiger Sturm, direkt vor uns." Erklärte er.
    "Gewaltiger als alles, was ich bisher gesehen habe. Und es scheint kein Anfang und kein Ende zu geben. Einfach eine Massive Wand aus Wolken, Meer und Dunkelheit."

    In den blauen Augen des Mannes glitzerte es, und obwohl er versuchte, ruhig zu bleiben, konnte man aus seiner Stimme heraushören, wie wenig ruhig es in ihm zuging.
    "Wenn wir dort hineinsegeln, werden wir kentern. Das können wir nicht überstehen. Nicht in dieser Schaluppe."

    Was sie allerdings machen sollten, wusste er genauso wenig, denn egal wohin sie sich wandten, segelten sie wahrscheinlich direkt darauf zu.
    Als wollte das Meer seine Sorgen bekräftigen, begannen die Wellen plötzlich unruhig gegen das Boot zu branden, welches daraufhin wieder gefährlich zu schaukeln begann.
    Die Wellen nahmen an Größe zu, und es würde nicht lange dauern, bis die ersten Ausläufer des Sturmes sie erreichten.



    Re: Deck

    Anamaria - 11.09.2006, 19:02


    Anamaria sah in die Richtung, in welche Gibbs deutete. Sie erschrack. Dann kam Adrian vom Mast herunter. Er schien es auch entdeckt zu haben. Natürlich. Er hatte von dort oben ja den besten Ausblick.

    "Ein gewaltiger Sturm, direkt vor uns." Erklärte er.
    "Gewaltiger als alles, was ich bisher gesehen habe. Und es scheint kein Anfang und kein Ende zu geben. Einfach eine Massive Wand aus Wolken, Meer und Dunkelheit."

    Wie schrecklich... wir müssen sofort unseren Kurs ändern... ... und uns auf alles gefasst machen dachte sie.

    "Wenn wir dort hineinsegeln, werden wir kentern. Das können wir nicht überstehen. Nicht in dieser Schaluppe." schlug Adrian dann vor

    Schaluppe??? Egal...
    "Er hat recht Captain! Wir müssen unbedingt etwas unternehmen! Ich kenne das Boot so gut wie kein anderer hier und... es wird unser Grab werden, wenn wir uns nicht schleunigst von diesem Sturm abwenden!" Sie sah Barbossa hoffend an. Hoffend darauf, dass er irgendwelche hilfreiche Befehle geben würde.

    Als die ersten größeren Wellen das Boot erreichten, griff Anamari panisch an den Rand des Bootes. Sie sah hinunter ins Meer und der Schrecken packte sie.
    So hoch sind die Wellen schon... das wird gefährlich...



    Re: Deck

    Barbossa - 12.09.2006, 07:50


    Das ist kein normaler Sturm.

    Barbossa stand am Bug des Bootes und spähte in den dunklen Himmel empor. Die Wellen und der starke Wind, schienen ihm nichts anzuhaben.

    „Umkehren?“ fragte er dann mit einem Blick auf seine Crew. „Seht euch um, wir sind umgeben von diesem Sturm, ein Sturm, der in weniger als einer Minute aufzog.“

    Er sah wieder gen Himmel. Der Wind nahm an Stärke zu, aber das Festland war noch nicht so weit entfernt. Trotzdem würden sie es niemals zurück nach Tortuga schaffen. Nicht mit dem alten Kahn hier.

    „Wenn wir Glück haben, schaffen wir es bis zu diesen Felsen dort drüben.“
    Barbossa deutete in die Richtung, aus der sie gekommen waren. „Wendet das Boot, Steuermann.“

    OOC: wer ist eigentlich der Steuermann? :-)



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 12.09.2006, 10:44


    "Wir können es wenigstens versuchen!" Warf Adrian ein.
    Er hörte Barbossas Befehl, und drehte sich zum Steuermann um.
    Turner starrte noch immer ziemlich entsetzt zu der Sturmfront vor ihnen, und schien nicht zu hören, was der Captain befahl.
    Adrian schüttelte den Kopf, und stapfte dann in Richtung Heck der Schaluppe.

    Er zog William zur Seite, nahm seinen Platz ein und übernahm das Steuer.
    Er riss es hart herum, die Schaluppe begann gefährlich zu schaukeln, knarrte, und vollführte dann eine 180° Wendung im engsten Kreis.
    Wellen brandeten gegen die Holzplanken, und spritzen ins Boot.
    Die Insassen wurden durchnästt, und Adrian musste die Augen zusammenkneifen, um den Felsen in der tosenden See nicht aus den Augen zu verlieren.

    Und was machen wir, wenn wir den Felsen erreicht haben?
    Tee trinken?

    "Captain, der Wind treibt uns dem Sturm entgegen!" Schrie Adrian gegen den auffrischenden Winf an.
    Zwar steuerte der Bug auf den Felsen zu, doch der Wind trug sie in die andere Richtung davon, geradewegs in Richtung des Sturmes.


    ooC: Eigentlich der gute Mr. Turner ;) Jetzt nicht mehr...!



    Re: Deck

    Anamaria - 12.09.2006, 13:17


    "Captain, der Wind treibt uns dem Sturm entgegen!" Schrie Adrian gegen den auffrischenden Wind an.

    "Holt die Segel ein! Und dann rudert was das Zeug hält!" schrie Anamaria.

    "Ähm... mit was sollen wir rudern? Ich sehe hier keine Paddel, oder sonst etwas, mit dem wir voran kommen könnten!" warf Gibbs sofort ein.

    "Äh..." Ana wusste vorerst noch keine Antwort.
    mit was können wir rudern... überlegte sie sich.
    aber klar! plötzlich viel ihr die Antwort auf diese Frage wie Schuppen von den Augen.
    ich habe da doch noch...

    Ana versuchte aufzustehen, doch das Schaukeln warf sie sofort wieder zurück auf ihren Platz. Beim zweiten Versuch klappte das Vorhaben dann aber. "Holt ihr schon mal die Segel ein. Ich habe da so eine Idee." sprach sie und verschwand taumelnd in die Kajüte.

    tbc: Kajüte



    Re: Deck

    Joshamee Gibbs - 12.09.2006, 13:30


    "Äh..." Ana wusste vorerst noch keine Antwort.

    Wunderbar... dachte Gibbs sarkastisch. Na das kann ja heiter werden.

    Gibbs sah auf die Segel, als ob er hoffen würde, dass sie sich von alleine einholen würden. Dann sah er zu Barbossa, zu Will, zu Adrian, der am Steuer saß und schließlich wieder zu Anamaria.
    Ich bin definitiv zu alt für diesen Job...

    "Holt ihr schon mal die Segel ein. Ich habe da so eine Idee." sprach sie und verschwand taumelnd in die Kajüte.

    Sie hat also eine Idee... Gut... Frauen an Bord bringen Unglück... Nein! Gibbs! So darfst du nicht denken! Erinner dich besser daran was Jack einmal zu dir gesagt hatte... Es wäre schlimmer sie nicht dabei zu haben... So... und das sagts du dir jetzt zehn mal hinter einander vor und dann wird alles wieder gut!

    Wieder sah er auf die Segel. Hm... Er rieb sich mit der rechten Hand das Kinn. Dann machte er eine 180°-Drehunng und versuchte geradewegs auf Adrian zuzulaufen (was natürlich nicht klappte, weil er hin und wieder wegen der Wellen das Gleichgewicht verlor und einmal sogar fast über Bord fiel). Endlich stand er vor ihm, doch eine kräftige Welle bedeutete ihm, dass es wohl besser wäre sich wieder zu setzen, was er dann auch tat.
    "Mr. Morgan..." begann er dann, als er sich zu Adrian gebeugt hatte. "... lasst mich das Ruder übernehem und holt Ihr die Segel wieder ein. Ich denke, das wäre wohl die beste Lösung, oder was meint Ihr dazu?"



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 12.09.2006, 13:43


    Während Adrian versuchte, das Ruder ruhig zu halten, bemerkte er gerade so nebenbei, wie Ana irgendwo verschwand.
    Ihm blieb aber keine Zeit, sich zu erkundigen, wohin sie verschwinden wollte.

    Mr. Gibbs kam plötzlich geradewegs auf ihn zu, ließ sich neben ihm nieder, und grinste ihn an.

    "Mr. Morgan..." begann er dann, als er sich zu Adrian gebeugt hatte. "... lasst mich das Ruder übernehem und holt Ihr die Segel wieder ein. Ich denke, das wäre wohl die beste Lösung, oder was meint Ihr dazu?"

    Adrian hob überrascht eine Augenbraue.

    Wie? Was?
    Wieso...?
    Biittteeeee waaaaaaas?

    "Ihr wollt... Ihr wollt das ICH da hochklettere?" Fragte er fassungslos und Gibbs nickte eifrig.

    Seh ich aus wie ein Kletteraffe, Mann?
    Oder als wäre ich lebensmüde?

    Er verzog unwillig das Gesicht, drückte Gibbs schließlich das Ruder in die Hand und stand dann auf.
    "Betet, dass ich da wieder runterkomme, sonst werde ich zukünftig in Euren Träumen herumspuken." Mit diesen Worten wandte er sich um, dem Mast zu, und begann mit geschickten Bewegungen dort hinaufzuklettern.

    tbc: Masten & Segel



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 12.09.2006, 14:09


    pp: Masten und Segel

    Adrian landete wieder auf dem Deck, doch da das Boot im selben Augenblick von einer weiteren Welle geschüttelt wurde, kam er nur wenig elegant auf, und fiel zu Boden.
    Stöhnend richtete er sich auf, und sah sich um, während er versuchte sich irgendwo festzuhalten.

    "Aye, Segel sind eingeholt, Captain." Teilte er mit, und das Wasser rann sein Gesicht herab.
    Er war nass bis auf die Knochen, aber für einen Pirat war das kein Umstand, wegen dem er sich sorgen würde.

    Er schwankte einen Moment, balancierte sich aus, und sah sich dann um.
    "Und wie gedenken wir jetzt voran zu kommen?" Fragte er, und beinahe im selben Augenblick klepperte es gewaltig, und Ana, die gerade aus der Kajüte wiederkam, zog die Aufmerksamkeit aller auf sich.
    Sie hielt in ihren Händen einige Bretter, während andere Bretter auf dem Boden lagen - und vermutlich kurz zuvor aus ihren Händen gefallen waren.

    Ja super. Bretter. Und was sollten sie damit?
    Fragend hob er die Augenbrauen und sah sie an, als erwarte er eine Erklärung.



    Re: Deck

    Anamaria - 12.09.2006, 14:57


    pp: Kajüte

    Anamaria holte tief Luft. Dann begann sie zu erklären, was es mit den Brettern auf sich hatte (vor allem weil sie von allen Seiten aus komisch anschaut wurde)

    "Also... Wie ihr sicher schon alle bemerkt habt gibt es auf diesem Boot hier keine Paddel. Da wir aber trotzdem vorankommen müssen, das aber nicht mit den Segeln tun können, habe ich soeben eine Alternative besorgt." Sie sah in die Runde. Und als die Blicke der anderen (ooC: LOST!) noch immer nicht besser wurden fuhr sie fort. "Diese Bretter sind zwar keine Paddel, aber sie werden ihren Zweck erfüllen. Besser als versuchen zu müssen das Boot mit den eigenen Händen voranzutreiben!" setzte sie als letztes noch hinzu.
    Während sie alles erklärte hielt sie sich konstant am Türrahmen fest, damit sie nicht umkippte. Doch jetzt ging sie die Reihen durch und drückte so gut wie jedem ein Brett zum Paddeln in die Hand. Zuerst wollte sie auch Barbossa eines geben, hatte sich dann aber im letzten Augenblick noch mal anders entschieden. Gibbs bekam natürlich auch kein Brett, denn er musste schließlich das Ruder betätigen.
    Sie selbst setzte sich auch hin zum paddeln, wartete aber noch auf den Befehl des Captains zum Anfangen.



    Re: Deck

    Barbossa - 13.09.2006, 08:21


    Barbossa sah ungläubig zu seiner Mannschaft. Die Art und Weise wie sie sich nun zu den Felsen retten würden, war nicht gerade eine anmutige Lösung, zumindest nicht für jemanden wie ihn, der in seinem früheren Leben auf der Black Pearl gesegelt war. Aber anders schien es nicht zu funktionieren und er war sogar überrascht, wie viel Kreativität in dieser Crew steckte.

    „Na dann paddelt los!“ befahl er der Crew, während er noch immer am Bug des Schiffes stand.
    Das hatte er lange vermisst, das Schwanken des Bootes unter seinen Füßen, den Wind in seinem Gesicht spüren.
    Wann hatte er das letzte Mal so etwas gefühlt? Er wusste es nicht mehr.

    Der Sturm nahm immer weiter zu, doch sie schafften es langsam in die Nähe der Felsen zu kommen.



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 13.09.2006, 11:08


    Adrian sah Ana perplex an.
    Gut, zugegeben... die Idee war nicht dumm... erfoderte aber ein hohes Maß an Koordination!

    Immerhin mussten sie auf beiden Seiten zugleich paddeln, um nicht zu kippen.
    Und außerdem... würden sie so leichter Opfer von Wellen werden können.
    Andererseits... wenn sie einfach nichts taten, würden sie so oder so kentern, also blieb ihnen nur die Wahl zwischen Skylla und Carybdis.

    Ana verteilte die Holzbretter und auch Adrian schnappte sich eines davon, bevor er sich wortlos auf eine Seite des des Kahns begab.

    "Im Gleichtakt!" Sagte er laut, da der Captain es offenbar nicht für notwendig hielt, derartige Anweisung zu geben.

    "Und los. Links zuerst."



    Re: Deck

    Anamaria - 13.09.2006, 14:17


    Als Barbossa den Befehl zum Paddeln gab und Adrian verordnete dies im Gleichtakt zu tun, paddelte Ana ebenfalls eifrig mit. Sie gab ihr bestes, wie jeder andere auch, damit sie so schnell wie möglich zu den sicheren Felsen gelangen würden.
    Die Felsen kamen immer näher und das gab Hoffnung. Hoffnung, das alles noch einmal gut zu überstehen.

    bald haben wir es geschafft... nur noch einige Meter, dann sind wir so gut wie in Sicherheit...

    Jeder von ihnen versuchte im Takt zu bleiben, paddelte, paddelte und paddelte. Dies war wohl ihre einzige Chance.



    Re: Deck

    Barbossa - 14.09.2006, 07:20


    Langsam aber stetig kamen sie voran und als sie ihr Ziel beinahe erreicht hatten, wandte sich Barbossa zu seiner Crew.

    „Zügelt euer Tempo, sonst zerschellen wir an den Felsen.“ sagte er zu den Leuten im Boot.

    Sie hatten Glück, da der Sturm in der Nähe der Felsformation nicht ganz so stark tobte als auf offener See. Trotzdem war die Strömung heimtückisch und sie mussten ihre Geschwindigkeit zurücknehmen, um am Leben zu bleiben.

    „Das Boot beidrehen, Mr. Gibbs!“



    Re: Deck

    Joshamee Gibbs - 14.09.2006, 18:59


    Gibbs versuchte, trotz der ihn hindernden Wellen, das Boot so gut wie nur möglich in Richtung Felsen zu lenken, was ihm auch gelang. Er klammerte sich fest ans Ruder, sodass es ihm ja nicht aus den Händen glitt. Außerdem konnte er so besseren Widerstand gegen die Wellen leisten.
    Der Rest der Crew paddelte schnell, und so kamen sie auch zügig voran.

    „Zügelt euer Tempo, sonst zerschellen wir an den Felsen.“ sagte Barbossa zu den Leuten im Boot.

    Ja... da könnte er recht haben... Wenn wir zu schnell auf die Felsen zusteuern, können wir im Notfall nicht mehr abbremsen und laufen direkt auf einem Felsen auf, was wirklich ein unglücklicher Zustand wäre...

    „Das Boot beidrehen, Mr. Gibbs!“ ordnete der Captain dann an.


    "Aye!" rief Gibbs ihm zu und tat wie ihm geheißen.



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 15.09.2006, 13:53


    Adrian verlangsamte sein Gepaddel, so wie es auch die anderen Taten.
    Die Strömung brachte sie nahezu von alleine näher an den Felsen heran, aber als sie ihn fast erreicht hatten, sah sich Adrian einem neuen Problem gegenüber.

    "Und was, wenn wir den Felsen erreicht haben?" Fragte er.
    "Aussteigen? Und was tun wir mit dem Boot? Ein Anker wird es nicht auf der Stelle halten... ebensowenig wie wir es werden halten können!" Fragend sah er von Ana zu Barbossa, während er behutsam das Holzbrett aus seinen Händen legte.

    Ja, Herrschaften, was nun?
    Irgendwelche Vorschläge?
    Oder gilt diese Reise bereits jetzt als gescheitert?



    Re: Deck

    Barbossa - 15.09.2006, 17:47


    Anker?
    Halten?
    Wieso müssen die jungen Leute heutzutage immer dermaßen kompliziert denken?

    Barbossa überwachte Gibbs Manöver genau, doch der Pirat hatte ein gutes Händchen für die Steuerung dieser Nussschale, deshalb wandte sich der Captain schließlich an Adrian.

    „Wir werden das Boot festmachen, wie wir das in jedem Hafen tun würden. Irgendwelche Felsvorsprünge wird es dort schon geben, an denen wir die Leinen anbringen können.“ meinte Barbossa zuversichtlich.



    Re: Deck

    Elizabeth Swann - 17.09.2006, 15:20


    Nachdem Liz wiederwillig angefangen hatte mitzurudern, hörte sie dem kurzen Gespräch von Adrian und Barbossa zu.

    Ob das wiklich alles so einfach verlaufen wird, wie Barbossa sich das vielleicht vorstellt?! Ich glaube nicht. Naja, zuerst müssen wir die Felsen erreichen, dann werden wir weiter sehen. Und eins und zwei...

    Man konnte an Elizabeths Gesichtsausdruck erkennen, dass ihr ihre momentane Situation immer noch etwas missfiel, aber sie versuchte das Beste daraus zu machen.



    Re: Deck

    Barbossa - 18.09.2006, 09:32


    Sie trieben den Felsen entgegen. Gibbs hatte zum Glück das Boot bereits so gedreht, dass sie nicht gegen die Felsen geschleudert wurden. Trotz aller Vorsicht war ihre Begrüssung nicht gerade sanft. Die Wellen schlugen hart auf den Felsen auf und die gesamte Crew wurde durchgeschüttelt.

    Nur noch einige Meter trennte die Crew von den Felsen.

    Jetzt oder nie!


    "An Land, meine Herrschaften." befahl Barbossa und nahm eines der Taue, um es demjenigen zuzuwerfen, der als erster festen Boden unter den Füssen hatte.



    Re: Deck

    Will Turner - 18.09.2006, 19:52


    Will beförderte sich mit einem herzhaften Sprung auf den Felsen und versuchte dabei nicht am glitschigen Gestein abzurutschen.

    "Das Tau!" rief er dem Captain zu und streckte seine Arme danach aus.



    Re: Deck

    Oliver Olsen - 18.09.2006, 20:33


    Oliver hatte während der ganzen Fahrt kaum ein Wort mit einem der Crewmitglieder gewechselt- teils, weil er sie noch nicht kannte, teils, weil er beim Manövrieren helfen musste.

    Mittlerweile saß er neben der jungen Frau, die seine Heuer befürwortet hatte....

    Elizabeth, glaube ich.....

    Er hatte ihr bis vor kurzem Rudern geholfen, doch mittlerweile hatten sie sich an einen kleinen Felsen heranmanövriert, an dem sie an Land gehen wollten.

    Er holte das Ruder ein, und hielt inne.
    Lächelnd wandte er sich an die junge Frau.

    "Sieht so aus, als hätten wir unser Ziel erreicht, oder sollte ich sagen, ein Ziel?"

    Ooc: Zulange nicht geschrieben, zu viel Schule gehabt, sorry...^^"[/i]



    Re: Deck

    Elizabeth Swann - 18.09.2006, 21:30


    Elizabeth lächelte freundlich.

    "Naja, eher ein Ziel..."

    Sie sah sich um und beschloss den anderen zu folgen. Mit einem kleinen, aber eleganten Sprung ( :lol: ) begab sie sich auf die Felsen. Oliver folgte ihr.

    "Bei Barbossa kann man nie wirklich wissen, weöche Ziele noch kommen werden...", flüsterte Liz ihm leise zu und verdrehte die Augen.



    Re: Deck

    Barbossa - 19.09.2006, 08:14


    Barbossa warf Will das Tau zu und stieg dann ebenfalls aus dem Boot, um das andere Tau am Heck zu befestigen. Er schlang das andere Ende des Seils um einen kleineren Felsen und befestigte das Tau so gut es ging.

    Er sah Richtung Himmel. Der Sturm nahm weiter zu und in Barbossa dämmerte die bittere Gewissheit, dass dieses Unwetter keinen natürlichen Ursprung hatte. In den langen Jahren, in denen er auf der Black Pearl gesegelt war, hatte er niemals einen solchen Sturm miterlebt.

    Könnte natürlich sein, dass sich die Naturgewalten während deines Todes gewandelt haben.

    Unsinn!

    So lange war er doch gar nicht fort gewesen!

    Der Captain gesellte sich wortlos wieder zu den anderen, die unter einem Felsvorsprung Schutz suchten.



    Re: Deck

    Anamaria - 19.09.2006, 13:43


    Auch Anamaria versuchte erfolgreich auf den Felsen zu gelangen, ohne abzurutschen oder sich irgendwelche Verletzungen zu holen. Sie war froh darüber, dass sie endlich wieder mehr oder weniger festen Boden unter den Füßen hatte. Und das sollte etwas heißen, denn das Meer war schließlich ihre zweite Heimat und noch nie hatte sie sich schlecht in ihr gefühlt.

    Gibbs verließ als einer der Letzten das Boot, da er einige Skrupel davor hatte das Ruder loszulassen. Er befürchtete, dass das boot außer Kontrolle geraten könnte, weggeschwemmt würde und an irgendeinem anderen Felsen zerschellen würde (Und das obwohl ein Seil mit im Spiel war, welches genau das verhindern... könnte?... sollte?).

    Hoffentlich ist diese Sturm bad vorbei. Und hoffentlich bleibt das Boot ganz. Ich will nicht, dass mein Leben endet, weil ich ohne Essen und Trinken auf einem Felsen streben muss. Wenn ich sterbe, dann in Würde! Im Kampf... auf einem guten Schiff... Piratenschiff... an der Seite von Captain Jack Sparrow... oder... im Suff. Ja... das wäre ein Tod... aber nicht so etwas...

    Gibbs schüttelte in Gedanken den Kopf.

    "Alles in Ordnung, Gibbs?" fragte ihn Ana, als sie ihn so vor sich sah.

    "Äh... ja! Ich dachte nur gerade... äh... hoffentlich ist der Sturm bald vorüber... sodass wir weitersegeln können... ja... genau... das dachte ich..." niemand sollte wissen, dass er über seinen Tod nachdachte... warum auch? Sie würden ihn sowieso für verrückt erklären und sagen, dass er alles zu schwarz sehen würde (was an sich ja auch eine wahre Tatsache war...). Außerdem wollte er mit seinen übertriebenen Sorgen niemandem beunruhigen.

    "Ja... das denke ich auch." stimmte die Piratin ihm dann mit verwundertem Blick zu. "Ich hoffe auch, dass wir das alles heil überstehen." Sie sah aufs Meer raus. Noch schien sich ihre Lage noch nicht gebessert zu haben. Alles was ihnen also blieb war diese Hoffnung, dass der Sturm bald vorbei sein wird und sie ihre Fahrt vortsetzen können.



    Re: Deck

    Oliver Olsen - 23.09.2006, 15:25


    Oliver stand nun neben Elizabeth auf dem Felsen.

    Die düstere Wolkenwand hatte sie fast erreicht. Er spürte bereits den kräftigen, karibischen Regen, der ihm Haare und Kleidung durchnässte.

    Sein Blick fiel auf die hohen Wellen, die die kleine Schaluppe hin und her schleuderten und er wusste, dass auch die meisten anderen auf das von den Naturgewalten gefangenes Boot starrten,alle mit der gleichen Besorgnis, die auch sein und Elizabeth' Gesicht zeichneten

    Werden wir diesen Sturm überstehen? Wenn wir überleben wollen, dann brauchen wir unbedingt einen Unterstand...


    Er sah über die Felsen, konnte aber nichts entdecken, was den Begriff "Unterstand" auch nur ansatzweise verdient hätte.

    Er drehte sich zu Elizabeth,die besorgt das Meer musterte.


    "Vielleicht solltet Ihr dem Captain sagen, dass wir einen Unterstand benötigen...Ich fürchte, wenn ich es tue, wird er nicht einwilligen....Wer weiß, wer in seinem ganzen Leben keinen Arzt brauchte,braucht im Sturm vielleicht auch keinen Unterstand...?"

    Oliver lächelte sorgenvoll.



    Re: Deck

    Elizabeth Swann - 23.09.2006, 17:23


    "Ihr könnt mir ruhig glauben, wenn ich Euch sage, dass er auf mich genau so wenig hören wird, wie auf Euch. Ich glaube das hängt mit der Vergangenheit zusammen oder mit der allgemeinen Tatsache, dass er sich von niemandem etwas sagen lässt..."

    Liz sprach so leise, dass Barbossa sie nicht hören konnte, wenn das durch den Regen und den Wind überhaupt möglich war.



    Re: Deck

    Barbossa - 25.09.2006, 10:13


    Barbossa sah noch immer mit ernstem Blick zum Himmel empor. Er überlegte fieberhaft, ob er mit seiner Vermutung Recht haben konnte. Dieses Unwetter hatte keinen natürlichen Ursprung und Barbossa ahnte bereits, wessen Zorn die dunklen Wolken heraufbeschwört hatte.

    Da die Geduld des Captains schon immer zu Wünschen übrig ließ, ging er unruhig auf und ab. Er hatte sich an Land nie richtig wohl gefühlt und dieser kurze Zwischenstop bereitete ihm keine große Freude. Er wollte zurück aufs Wasser, auch wenn er es mit diesem winzigen Kahn bereisen musste.

    Die dunkle Wolkenwand zog weiter, Richtung Tortuga. Gedankenverloren graulte Barbossa den Kopf des Affen, der die ganze Zeit über auf seiner Schulter Schutz gesucht hatte.
    Als er dem Flüstern hinter sich gewahr wurde, wandte er sich zu seiner Crew um. Einigen von ihnen stand die Angst ins Gesicht geschrieben, auch wenn sie versuchten, diesen Umstand zu verbergen.

    „Keine Sorge, Männer.“ meinte er und sein Blick fiel auf Elizabeth und Anamaria. „…und meine Damen.“ In solchen Dingen war er nie wirklich gut gewesen. „Das Unwetter zieht weiter, wir haben es bald hinter uns.“



    Admin Edit: Unter "Offene See" findet ihr den "Felsen vor dem Hafen von Tortuga", auf dem ihr euch gerade befindet.... ;)

    tbc: Offene See / Felsen vor dem Hafen von Tortuga



    Re: Deck

    Will Turner - 26.09.2006, 20:16


    Will, der Elizabeths Worten ebenfalls gelauscht hatte, wandte sich dem Captain zu und sah ihn zweifelnd an.

    "Wie könnt Ihr euch da so sicher sein? Aufgrund der jahrelangen Erfahrung?" in diesem Moment dachte Will erneut, dass er diese Worte lieber von Jack hören wollen würde. Ihm würde er (man glaubt es kaum) mehr Glauben und Vertrauen schenken.

    "Und was gedenkt Ihr zu tun bis das Unwetter vorbei ist?"



    Re: Deck

    Barbossa - 14.01.2007, 22:06


    pp: Felsen vor dem Hafen von Tortuga

    Barbossa wartete, bis der Rest der Crew an Bord gegangen war und an seinem Gesichtsausdruck war zu erkennen, dass es ihm zu lange dauerte.
    Erst als Adrian seine weiteren Befehle wissen wollte, wandte sich Barbossa zu dem Seemann um.

    „Aye, Pirat.“ sagte er auf Adrians Frage hin, um anschließend am Bug der Schaluppe stehen zu bleiben.

    „Steuermann, bringen Sie uns auf den alten Kurs zurück. Wir müssen die verlorene Zeit wieder gut machen.“



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 14.01.2007, 23:15


    pp: Felsen

    Adrian nickte.
    Dann machte er sich daran den Mast zu erklimmen und die Segel zu befreien.
    Mit flinken Fingern befreite er die Segel von den Tauen, und ließ sie herabfallen.

    "Vorsicht da unten!" Rief er den anderen Crewmen zu, damit diese die Taue nicht abkriegten.
    Dann schwang er sich selbst wieder herab und wartete auf weitere Anweisungen.



    Re: Deck

    Oliver Olsen - 20.01.2007, 20:25


    pp: Felsen

    Auch Oliver stand nun im Boot, nachdem er Miss Swann ins Boot geholfen hatte (obwohl er eigentlich wusste, dass sie seine Hilfe vermutlich genausowenig brauchte, wie Anamaria).

    Er ignorierte Barbossas harsche Worte bezüglich seiner Höflichkeit gegenüber Elizabeth.

    Adrian kletterte in der Takelage herum(wobei Oliver gerade noch durch Adrians Ruf gewarnt den Tauen ausweichen konnte), dann sprang er nach unten und wartete genau wie Oliver selbst und wohl auch der Rest der Mannschaft auf Befehle.



    Re: Deck

    Elizabeth Swann - 22.01.2007, 00:12


    pp: Felsen

    Liz betrat die Schaluppe und wartete darauf, das Barbossa einen klaren Befehl gab.

    Vermutlich lässt er mich das Deck schrubben, nur damit ich beschäftigt bin... Würde zu ihm passen. Was hat sich Tia nur gedacht, als sie ihn zum Capitain ernannte?

    Sie seufzte kurz und sah erwartungsvoll zu Barbossa.



    Re: Deck

    Barbossa - 27.02.2007, 21:38


    Barbossa stand noch immer am Bug des Bootes und sah mit seinem gewohnt missmutigen Gesichtsausdruck auf das Meer hinaus.
    Der Sturm hatte sie Zeit gekostet, aber was bedeutete Zeit, wenn man vorhatte ein schnelles Schiff zu kapern und das würden sie gewiss schaffen, wenn sie erst einmal diese Gewässer verlassen hatten.

    Ein bemerkenswertes zufriedenes Lächeln huschte kurz über sein Gesicht, als er daran dachte, wieder Captain eines eindrucksvollen und schnellen Schiffes zu sein.
    Er hoffte bloß, dass ihr Vorhaben ein Schiff zu kapern mit dieser Crew überhaupt möglich war. Wenn er sich die Gesichter der Anwesenden betrachtete, hegte er doch bei dem einen oder anderen berechtigte Zweifel.
    Trotzdem schien ihm das nicht so viel auszumachen, denn der erwartungsvolle Ausdruck auf seinem Gesicht blieb.
    Bald würden sie von dieser Schaluppe runterkommen und Barbossa würde den Leuten beweisen, dass er ein richtiger Pirat war.



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 03.03.2007, 00:51


    Adrian ließ sich mit der natürlichen Eleganz eines Piraten, der schon sein Leben lang zur See fuhr am Mast hinabgleiten, und auf dem Schiffsboden aufkommen.
    Er kam in der Hocke auf, stand jedoch sofort wieder aufrecht auf seinen zwei Beinen, ließ kurz seinen Blick über die Besatzung schweifen und stellte fest, dass Mr. Olsen sich bereits um Miss Swann kümmerte.

    Barbossa stand am Bug des Schiffes, und Adrian konnte nicht umhin, die imposante Gestalt des Mannes zu bewundern, der dort vor ihm aufragte.
    Es war nicht so, dass Adrian Barbossa schätzte, nach allem, was er über ihn gehört hatte, doch nach dem, was man sagte, und was er nun auch selbst in den letzten Stunden erfahren hatte, war der Kapitän bei all seinen Verfehlungen ein hervorragender Seemann.
    Dass er trotz seines augenscheinlichen Alters noch immer gefürchtet war, sagte viel darüber aus, dass er wusste, wie man sich durch das Leben schlug, und das wiederum bewunderte Adrian.

    "Befehle, Captain?" Fragte er laut und deutlich, die Hände in die Hüften gestämmt und einen ernsten, aber nicht unfreundlichen Ausdruck auf dem Gesicht.
    Soweit er wusste übernahm Maria das Steuer - war ja auch ihr Schiff, aber Barbossa gab die Befehle.
    Und Adrian war Teil der Crew!



    Re: Deck

    Barbossa - 03.03.2007, 12:00


    Barbossa wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er Adrians Stimme hinter sich vernahm. Für einen kurzen Moment hatte ihn der Anblick der See so gefangen gehalten, dass er dabei sogar vergessen hatte, dass er nicht allein auf diesem Boot war.
    Als er sich nun zu der Crew umwandte, konnte er die erwartungsvollen Blicke in den Gesichtern der Leute entdecken.
    Ohne Frage gab es unter ihnen einige gute Seeleute und Barbossa war davon überzeugt, dass es ihm mit dieser Crew gewiss gelingen würde, ein Schiff zu kapern.
    Natürlich verabsäumte Barbossa das den Leuten zu sagen. Zu viel Lob war schlecht für die Motivation und daher auch schlecht für ihr Vorhaben.

    „Aye, nun heißt es Ruhe bewahren.“ erwiderte Barbossa auf Adrians Frage hin. Anamaria hatte das Steuer übernommen und war wieder auf Kurs Nordwest gegangen, der sie weiter raus auf offene See brachte. Bald schon würde die Küste Tortugas aus ihrem Blickfeld verschwunden sein.
    „Auf ein Wort, Pirat.“ sagte er dann zu Adrian und winkte ihn nach vorne zum Bug.



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 05.03.2007, 22:04


    Adrian hob ein wenig verwundert seine Augenbraue, murrte oder zögerte allerdings nicht, sondern schloss auf Barbossas Wink hin zu dem alten Piratenkapitän auf.

    Er stellte sich links von ihm an den Bug und sah ihn dann von der Seite an.
    "Captain?" Fragte er ihn während seine blauen Augen sich auf die ruhiger werdende See richteten, und er eine Hand an die Reling des Bootes legte.

    Der Wind blies ihm entgegen, ließ sein Haar im Wind flattern, und streichelte sanft seine Wange.

    Schließlich sah Adrian wieder zu Barbossa, der ihn abschätzend zu mustern schien und der Pirat wusste nicht genau, was er von dem prüfenden Blick des Captains halten sollte - entschied sich aber, ihn nicht danach zu fragen, sondern zunächst einmal abzuwarten, was dieser von ihm wollte.



    Re: Deck

    Barbossa - 22.03.2007, 14:34


    Barbossa richtete seinen Blick wieder aufs Meer hinaus. Er schien in gewisser Weise zufrieden mit der jetzigen Situation zu sein. Sie hatten ein wendiges, kleines Boot, das, zugegeben, nicht sehr stabil aussah, aber trotzdem mehr aushielt, als man vom bloßen Ansehen vermutete.
    Was ihnen jetzt noch fehlte, waren Waffen, denn wenn sie wirklich ein Schiff kapern wollten, dann war es unumgänglich, ihre Forderungen auch mit dem gewissen Charme eines Piraten durchzusetzen.

    „Ich nehme an, dass wir keine nennenswerte Bewaffnung an Bord haben.“ sagte Barbossa zu Adrian. Einigen von der Crew traute er nicht einmal zu, mit einer Waffe umgehen zu können, aber das behielt er im Moment lieber für sich.

    Da Barbossa keinem an Bord vertraute, verreit er auch nicht, wo die Reise hinging. Noch nicht! Ihr nächstes Stopp würde eine kleine Insel, nicht weit von Tortuga sein, welche er bereits früher, als er noch Captain der Black Pearl gewesen war, als Zwischenlager benutzt hatte. Er hoffte bloß, dass sich die Gegenstände noch dort befanden, wo er sie deponiert hatte.

    „Wir müssen daher noch einen Zwischenstopp einlegen, um eine adäquate Ausrüstung zu besorgen.“



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 23.03.2007, 00:54


    "Ich denke, das kommt recht gut hin, Captain." Erwiderte Adrian ohne sich umzusehen.
    Er selbst trug zwar einen Säbel und eine Pistole bei sich, aber soweit er das gesehen hatte, war das eher bei den wenigsten anderen Crewmitgliedern der Fall.
    Ana hatte eine Pistole bei sich, aber Miss Swann war unbewaffnet... und der Doc war ebenfalls ohne nennenswerte Bewaffnung unterwegs... von seinem Mörderischen Outfit und dem Skallpell in seiner Hand einmal abgesehen.
    Fakt war, es sah schlecht aus, zumindest wenn man vorhatte, ein Schiff zu entern!

    "Habt Ihr da etwas genaues im Sinn?" Fragte Adrian, denn es schien ihm so, als hätte der Captain bereits ein Ziel im Sinn, was Adrian nicht ganz einleuchtete.
    Wo sollten sie auf hoher See zu Waffen kommen, wenn nicht dadurch, dass sie sie von einem anderen Schiff stahlen.
    Andererseits... waren sie noch nicht auf hoher See.
    Dann vielleicht... eine Insel?
    Adrian ließ den Blick über den dunklen Ozean schweifen, doch außer der dunklen, glitzernden Wasseroberfläche vermochte er kaum etwas zu erkennen.
    "Gebt mir die Koordinaten, sobald wir nahe genug sind." Sagte er leise, ohne aussprechen zu müssen, dass er ahnte, dass Barbossa eine dieser Inseln kennen musste.
    "Dann werde ich Ana am Steuer ablösen."



    Re: Deck

    Barbossa - 23.03.2007, 09:29


    Barbossa warf einen kurzen Blick auf die Besatzung des Bootes. Sie wirkten im Moment eher ein wenig müde und eingeschüchtert, doch hoffte er, dass sich das alles bald ändern würde.
    Bei manchen von ihnen hatte er das ungute Gefühl, dass sie beim Entern eines Schiffes bloß mehr Probleme verursachen würden, als zu helfen.
    Barbossa hatte sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie man sich solchen Besatzungsmitgliedern am besten entledigen konnte und es waren ihm einige gute Lösungen eingefallen, die er jedoch schnellstmöglich wieder verdrängte.
    Sie brauchten jedes Crewmitglied, um eins der größeren Schiffe kapern zu können.

    „Wir sind bereits nahe genug.“ sagte Barbossa, als er sich wieder Adrian zuwandte.
    Da Barbossa sicher war, dieses Versteck in Zukunft nicht mehr zu nutzen, fiel es ihm sehr leicht, Adrian die Koordinaten zu geben.
    Es war zwar schon einige Jährchen her, dass er die Insel betreten hatte, doch glaubte er nicht, dass das Versteck von irgendjemand entdeckt worden war.
    Dadurch war seine einzige Sorge, abermals die Crew.
    "Wir müssen unseren Kurs ein wenig ändern, auf 28° 24’ nördlicher Breite."

    ooC: Der Kurs ist geraten, also jeder erfahrene Segler in diesem Spiel möge mir verzeihen. ;-)



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 24.03.2007, 11:58


    "Aye." Sagte Adrian kaum dass ihm der Kurs genannt worden war ohne mit der Wimper zu zucken.

    "Kurs setzen auf 28° 24' nördlicher Breite!" Rief er laut, während er vom Bug des Schiffes heruntersprang, und auf das Heck - und das Steuerrad samt Ana zumarschierte.

    "Aye." Hörte er die Piraten sagen, und noch bevor er bei ihr ankam drehte sie das Steuerrad und er konnte spüren, wie das Bott sich ein wenig zur Seite legte bevor es dem neuen Kurs folgte.
    Adrian brauchte nur wenig Phantasie, sich vorzustellen, dass sie ein Piratenversteck ansteuerten, und dort wahrscheinlich die Waffen finden würden, die sie brauchten, daher entschied er sich andere nütlzliche Fragen zu stellen.
    "Was wird uns erwarten, Captain? Eine Sandküste? Eine Felsenküste oder eine Grotte?" Fragte er Barbossa, wohl wissend, dass es zumeist kein Zuckerschlecken war, auf die Inseln zu gelangten, die Piratenlager beherbergten (Und Jack würde ihm in diesem Fall durchaus recht geben, wäre er hier.)


    ooC: Ich glaube, von uns hier fährt niemand zur See - auch nicht zu nem Segeltörn ;)



    Re: Deck

    Barbossa - 24.03.2007, 12:31


    Barbossa lächelte, doch konnten die anderen das nicht sehen, da er ihnen den Rücken zugewandt hatte. Wenn er ehrlich war, musste er zugeben, dass er das Piratendasein vermisst hatte.
    Mit allem was dazu gehörte.

    Als vor ihnen nun allmählich eine kleine Inselgruppe auftauchte, wurde Barbossas Lächeln sogar noch eine Spur breiter.
    Mit einer ordentlichen Ausrüstung stand der Erbeutung eines Schiffes nichts mehr im Weg.
    Obwohl Barbossa Adrians Neugier normalerweise als lästig empfunden hätte, war er dieses Mal froh, jemanden an Bord zu haben, der ein wenig Initiative zeigte.

    "Eine Felsenküste, mit einer Höhle, die wir mit diesem Boot sogar ohne Probleme erreichen können." erwiderte Barbossa während er den Blick noch immer auf die Inselgruppe vor ihnen gerichtet hielt. "Es wird nicht leicht werden sie zu erreichen, schon einige Seeleute sind an dieser Aufgabe gescheitert. Aber keine Sorge, ihr habt nicht umsonst einen so erfahrenen Mann zum Captain ernannt."

    Je näher sie ihrem Ziel kamen, umso genauer konnte die Crew erkennen, dass es sich bei diesen „Inseln“ nur um riesige Felsbrocken handelte, die mit ausladenden Klippen gesäumt waren. Barbossa ließ sich von diesem Anblick jedoch nicht die Laune verderben.
    Er verließ den Bug und übernahm schließlich selber das Steuer.



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 25.03.2007, 03:36


    Adrian verkniff es sich, skeptisch eine Augenbraue zu heben, und Barbossa zu mustern.
    Immerhin hatte er diesen Mann inzwischen als Captain akzeptiert.
    Und auch wenn er ihm nicht sympathischer wurde, hatte Adrian doch genug von ihm gehört, um nicht an ihm zu zweifeln.

    Und seit sie sich auf See befanden kristallisierte sich auch immer genauer heraus, dass die Geschichte über Barbossa mehr als nur Geschichten waren.
    Der Mann verstand sein Handwerk - wie sonst hätte er auch so lange auf der rauen See überleben sollen?
    Es konnte also nicht falsch sein, ihm in Dingen Seefahrt zu vertrauen.

    "Aye." Pflichtete er dem Captain bei, überzeugt davon, dass dieser sie unbeschadet durch unsichtbare Korallenriffe oder an scharfen Felsenklippen vorbeilotsen würde.

    "Jeder, der nicht gebraucht wird, unter Deck!" Ordnete er an, meinte damit aber in erster Linie Elizabeth und Oliver, die ihm eher so aussahen, als würden sie bei jeder etwas steileren Wendung über Bord fallen.
    "Alle anderen an die Ruder. Mr. Gibbs, Ihr habt das Kommando auf der rechten Ruderseite... Mr. Turner, Ihr auf der linken." Wies er die Crew an, während er selbst einige schritte hinter Barbossa Stellung bezog, und auf den schwarzen Ozean hinausstarrte.



    Re: Deck

    Barbossa - 25.03.2007, 08:27


    Adrian machte seinen Job sehr gut, denn Barbossa schien recht zufrieden mit dessen Anweisungen und stellte sie auch nicht in Frage.
    Obwohl es ihm in diesem Fall wahrscheinlich egal gewesen wäre, hätten sie den Arzt und das Mädchen an die Wellen verloren.
    Das Leben auf See forderte manchmal Opfer und die beiden sahen nicht gerade danach aus, als würden sie diesem Leben lange standhalten können.

    Als sie näher an die Felsen herankamen, wurde die Strömung ein wenig unberechenbar, trotzdem schaffte Barbossa es, den Kurs zu halten. Sie steuerten auf eine der Höhlen zu, woher der Captain wusste, welche davon das Versteck war, konnte wohl niemand sagen.
    Die Crew begann mit dem Rudern und brachte sie nahe an die Höhle heran, die dunkel und bedrohlich wirkte.
    Barbossa wusste es jedoch besser. Auch wenn keine Schätze und Kostbarkeiten darin zu finden war, so würden sie etwas finden, das in ihrer Situation viel wertvoller war.

    Als sie in die Höhle ruderten, war es stockdunkel und einer aus der Crew entzündete eine Lampe, damit sie besser sehen konnten. Noch immer war es gefährlich, denn die Felsen, die sie passierten, hatten scharfe Kanten und konnten ihrer Reise schnell ein Ende setzen.
    Doch davon ließ Barbossa sich nicht die Laune verderben. Weiterhin lag ein zufriedenes Lächeln auf seinem Gesicht und es dauerte nicht sehr lange, bis sie endlich ihr Ziel erreicht hatten.

    „Mr. Gibbs und…“ Er blickte zu Adrian. Ihm wollte der Name des tüchtigen Piraten nicht mehr einfallen. „du. Ihr begleitet mich. Nehmt Schaufeln mit.“



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 26.03.2007, 14:37


    Adrian blinzelte, nickte dann aber.
    "Aye." Antwortete er, während er zusah Barbossa Ana immer wieder kleine Kurskorrekturen zurief, um sie sicher durch dem scharfkantigen Felsen zu manövrieren.
    Schließlich drehte er sich um, und bewegte sich ein wenig schwankend - er musste immerhin das Schaukeln des Schiffes ausgleichen - auf Mr. Gibbs zu.
    "Schnappt Euch eine Schaufel, Mr. Gibbs. Wir gehen an Land." Sagte der Pirat, bevor er auch schon an Gibbs vorbeitaumelte, und unter Deck verschwand.
    Wenige Sekunden später tauchte er wieder auf, einige Schaufeln über die Schultern gelegt, und reichte eine davon an Gibbs weiter, der sich inzwischen erhoben hatte.
    Sie würden also graben gehen.
    Schön.
    Wenn auch schwer vorstellbar, weil alles, was Adrian im Augenblick sehen konnte, eine stumpfe, schwarze Kruste aus hartem Fels war, aus dem die Insel, auf die sie zusteuerten vollständig zu bestehen schien.
    Als sie ihr Ziel erreicht hatten, war es stockfinster um sie herum.
    Adrian konnte lediglich das Glitzern des Mondes auf Wasser sehen - und die Reflektionen in den Augen der Crewmen - bis einer von denen auf die clevere Idee kam, eine Lampe zu entzünden.

    Um das Schiff herum entstand ein schwacher Schein, der sie zwar nicht weit sehen ließ, aber immerhin genug Licht spendete, um zu bemerkten, dass sie auch hier von Stein umgeben waren.
    Adrian nahm dem Crewman - Pintel, wenn er den Namen zuvor richtig mitbekommen hatte die Laterne aus der Hand, und sprang damit (und mit der Schaufel) und den felsigen Vorsprung, an welchen Barbossa das Schiff dirigiert hatte. Dort wartete er geduldig auf weitere Anweisungen und Befehle.



    Re: Deck

    Barbossa - 26.03.2007, 19:16


    Barbossa folgte den beiden Seeleuten, wandte sich jedoch noch einmal an Pintel und Ragetti, damit sie das Boot auch richtig befestigten.
    Er wollte bei ihrer Rückkehr keine böse Überraschung erleben und feststellen müssen, dass das Boot samt Besatzung weggespült wurde. Bei dieser Crew war es wohlweißlich besser, solche Selbstverständlichkeiten, wie das Festmachen mit einem Tau, noch einmal zu erwähnen.

    Barbossas Äffchen, Jack, war in der Zwischenzeit von der Schulter seines Herrn gesprungen und war bereits einige Schritte weiter in die Höhle hineingelaufen.
    Adrian und Gibbs blieben stehen und warteten auf weitere Befehle, doch Barbossa rührte sich nicht von der Stelle. Er sah die beiden Piraten mit einem spöttischen Lächeln an.

    „Worauf wartet ihr noch?“ fragte Barbossa sie. „Los, dem Affen nach.“

    Es dauerte einen kurzen Moment, bis die beiden Piraten begriffen, was er von ihnen wollte. Es war keine alltägliche Anordnung, aber schließlich setzten sie sich in Bewegung und Barbossa folgte ihnen.

    ooC: sollen wir dafür auch wieder einen extra Thread beginnen? Kann ja eigentlich nicht so lange dauern.



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 27.03.2007, 21:55


    "Wie?" Fragte Adrian völlig perplex, der nicht begriff, dass der Captain seine Worte durchaus ernst meinte.
    Er sah zwar nicht aus, wie jemand, der gerne scherzte und hatte auch bislang keinerlei Tendenzen zu bislang unerschlossenem Humor gezeigt, aber einem Affen folgen zu sollen hielt Adrian dennoch zuerst für einen schlechten Scherz.

    Als er allerdings das Funkeln und die Strenge in den graubraunen Augen des alten Kapitäns bemerkte, begriff er schlagartig, dass dieser nicht zu Scherzen beliebte.
    Barbossa nahm ihn nicht auf den Arm.
    Er gab diesen Befehl wirklich!
    Wie wirr war dass denn?
    Adrian zögerte.
    Warum wunderte er sich überhaupt noch über irgendetwas?
    Wenn er aufzählte, was ihm an diesem Tag alles passiert war, und wie unglaublich das alles war - immerhin waren sie auf dem Weg den Toten Jack Sparrow aus den Fängen des Todes zu befreien, wurden dabei von einem TOTEN Kapitän eines ehemals verfluchten Schiffes navigiert und nicht zuletzt hatte irgendeine komische Schamanin von seinem Körper Besitz ergriffen - dann war auch dieser Befehl nicht fragwürdiger als alles andere.

    Adrian zuckte demnach nur mit der Schulter, als Gibbs ihn mehr als nur verwirrt ansah, und machte sich daran, das zu tun, was Barbossa ihm aufgetragen hatte.
    Er folgte dem Affen.


    Ich denke, es reicht, wenn wir das in diesem Forum posten ;) So lange wird es wirklich nicht *g* Wenn nicht können wir auch zu den Inseln jumpen, die da irgendwo im seichten Gewässer rumlungern :P



    Re: Deck

    Barbossa - 28.03.2007, 07:49


    Mit einem zufriedenen Grinsen, das die zwei Piraten jedoch nicht bemerkten, folgte Barbossa ihnen.
    Es dauerte auch nicht wirklich lange, bis der Affe aufgeregt vor einem Felsen zu hüpfen und laut zu schreien begann.
    Zunächst konnte man annehmen, dass an dem Felsen nichts Besonderes war, sah man jedoch genauer hin, konnte man erkennen, dass ein breiter Riss durch den Stein ging und man somit einen Teil davon wegschieben konnte.
    Zunächst mussten sie den Steinbrocken jedoch von Schlamm und Sand befreien, die die Gezeiten angespült hatten.
    Der Affe sprang auf Barbossas Schulter und blickte, genau wie sein Herr, erwartungsvoll zu den beiden Seeleuten.

    „Dann grabt mal, Männer.“ gab er den Befehl und deutete auf den Schlamm vor ihren Füßen. Der Felsen würde sich keinen Zentimeter von der Stelle bewegen, wenn sie es nicht schafften, das Gestein von dem Schlick zu befreien.



    Re: Deck

    Oliver Olsen - 23.05.2007, 17:39


    Oliver hatte den Befehlen Barbossas aufmerksam zugehört- das heißt, bis er und Miss Swann von Adrian unter Deck geschickt worden waren.

    Er scheint mir keine besondere Standfestigkeit zuzutrauen...!

    Oliver war ein wenig verärgert, doch dann besann er sich. Es war schließlich kein Wunder, dass jeder ihn für den verzärtelten Arzt hielt, denn obwohl er schon über zwei Jahre in der Karibik verweilte, sah er immer noch viel zu blass und viel zu britisch aus, als dass ein Pirat wie Morgan ihn für von großem Nutzen erachten konnte.

    Das kleine Boot ruckte kurz, als es, wie es schien, an einem kleinen Eiland landete.

    Oliver wandte sich an Elizabeth.

    "Es scheint, als habe Captain Barbossa sein Waffenlager gefunden. Haltet Ihr es noch für nötig, unter Deck zu bleiben, oder denkt Ihr, wir können uns den anderen wieder anschließen?"

    Er stellte die Frage in einem Ton äußerster Zurückhaltung, denn ihm war sehr wohl aufgefallen, dass Elizabeth ihre Wut nur schwer unterdrücken konnte. Sie schien wohl ohnehin nicht zu glauben, dass ihr Platzt als Lady während des Manövers "unter Deck" hätte sein sollen..



    Re: Deck

    Elizabeth Swann - 26.05.2007, 19:53


    Elizabeth glaubte, dass sie nicht richtig hörte, als sie unter Deck geschickt wurde. Mehr oder weniger gut gelaunt blieb sie bei Oliver stehen und sah ihn vorwurfsvoll an, als dieser noch zurückhaltend fragte, ob sie denn wieder zur Gruppe könnten. Allerdings hielt sie sich mit ihrer Antwort zurück. Stattdessen stellte sie sich an Deck und beobachtete das Werkeln der Männer.

    "So, und nun stehen wir hier und schauen zu. Eine wirklich aufregende Aufgabe..."



    Re: Deck

    Barbossa - 27.05.2007, 10:43


    Barbossa sah den beiden Männern zu, wie sie die Felswand von dem Schlamm befreiten. Der Affe war indessen zu ihm zurückgekehrt und saß nun auf Barbossas Schulter und besah sich ebenfalls mit großem Interesse das Werken der beiden Piraten.
    Der Riss im Felsen war nun so breit, dass sie hindurchgehen konnten, doch die Dunkelheit die sie dahinter willkommen hieß, war nicht sehr vielversprechend.
    Trotzdem machte Barbossa einen zufriedenen Eindruck. Der Captain nahm die Laterne in die Hand und hielt sie näher an den Felsen gerichtet. Nun wirkten die dunklen Winkel noch bedrohlicher, da gespenstische Schatten auf den Wänden zu tanzen begannen.
    Barbossa winkte den beiden zu, ihm zu folgen. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie wieder zu den anderen zurückkehrten. Doch sie waren nicht mit leeren Händen gekommen. Jeder von ihnen trug Waffen und Schießpulver mit sich.
    “Ihr beide holt die restlichen Waffen.“ sagte Barbossa an Gibbs und Adrian gewandt. Dann sah er zu der Crew, die an Bord geblieben war. „Der Rest von euch verstaut das Zeug unter Deck.“



    Re: Deck

    Oliver Olsen - 27.05.2007, 12:44


    Oliver lächelte ob der offensichtlichen Entrüstung seitens Miss Swann.

    Ihm war es auch nicht Recht wie eine unfähige Landratte behandelt zu werden, aber er hatte begriffen, dass es einfacher war, die anderen in dem Glauben zu lassen, man selbst sei inkompetent, anstatt sich auf Teufel komm raus beweisen zu wollen. Beweise solcher Art führten meistens nur zu Ärger.

    Er nahm Adrian eine Ladung Waffen aus den Armen und reichte die Hälfte davon an Elizabeth weiter.

    "Jetzt könnt Ihr Euch entscheiden, ob Ihr die Waffen lieber unter Deck bringt oder ob Ihr es vorzieht, Captain Barbossa damit zu erschießen..."



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 03.06.2007, 12:25


    Adrian und Gibbs kamen, beide mit einem Arm voll Waffen beladen zurück, und kaum hatte das dämmerlicht der Grotte sie wieder, da hallten auch schon Barbossas weitere Befehle durch die Luft.
    "Aye, Captain!"

    Adrian verzog keine Miene, als er seine Waffen an Oliver weiterreichte, seufzte dann aber doch ein wenig, und gerade als er sich abwandte hörte er Olsens Kommentar, was ihn ein wenig lächeln ließ, bevor er sich wieder in Richtung Felsspalte begab.

    Also, gut war definitiv, dass sie an Waffen nun hervorragend ausgestattet waren.
    Blieb nur die Frage, wer damit auch vernünftig umgehen konnte.
    Immerhin beabsichtigten sie ein Schiff zu kapern. Und wenn er durchzählte, dann kam er auf etwa... 5 Männer, von denen er wusste, dass sie kämpfen konnten, und Mr. Olsen und Miss Swann, von denen er nicht wusste, was er glauben oder denken sollte.
    Und dann waren sie immer noch nur zu acht!
    Das war Wahnsinn ein Schiff mit acht leuten kapern zu wollen!
    Er fragte sich ehrlich, wie Barbossa das geplant hatte, aber Adrian wusste, dass ihn zu fragen unvernünftig war.

    Nach einigen Minuten kamen Gibbs und er mit einer zweiten Ladung Waffen zurück.
    Erklärte er, nachdem er die Waffen wieder an Oliver weitergegeben hatte.
    Er verschränkte die Arme vor der Brust, und sah Barbossa auf weitere Befehle wartend an.



    Re: Deck

    Barbossa - 03.06.2007, 15:19


    „Die Waffen sind nicht geladen, Doktor.“ merkte Barbossa an, dessen Stimme einen gewissen Sarkasmus nicht vermissen ließ. „Wir können von Glück reden, wenn das Pulver noch trocken ist.“

    Diese Tatsache schien Barbossa jedoch keinesfalls zu beunruhigen. Im Gegenteil, das machte die ganze Sache erst zu einer richtigen Herausforderung, auch wenn er nicht wusste, wie er mit dieser Crew ein Schiff kapern sollte.
    Aber mit dem richtigen Ablenkungsmanöver würden sie die Sache schon schaukeln. Barbossa hatte schon Ärgeres miterleben müssen und deshalb war er nun keinesfalls niedergeschlagen.

    Er sah den beiden Männern zu, wie sie die restlichen Waffen ins Boot packten und dann abwartend vor ihm stehen blieben.

    „Zurück ins Boot, Männer. Wir haben ein Schiff zu kapern.“



    Re: Deck

    Adrian Morgan - 07.06.2007, 10:27


    "Befindet sich Pulver an Bord, Captain?" Warf Adrian ein, denn zumindest im Versteck hatte er keine Fässer mit Schießpulver gesehen.
    Natürlich brauchte man für die Säbel kein Pulver, aber egal welches Schiff sie kapern würden, die Besatzung würde ihnen nicht nur mit Säbeln entgegentreten.

    Adrian sah Barbossa abwartetend an und seine blauen Augen glitzerten mit der dunklen Meeresoberfläche um die Wette.

    "Habt Ihr einen Plan?" Fragte Gibbs, nachdem er an Bord geklettert war.
    Es war ja inzwischen klar geworden, dass Barbossa beabsichtigte, ein Schiff der EITC zu kapern. Und dass war ja auch der Grund, warum Adrian mitgenommen war - er kannte die Schiffsroute, die diese Schiffe kreuzten.
    Nun ja, inzwischen hatte er ja auch durchaus bewiesen, dass er noch andere Talente hatte, und auch ganz nützlich sein konnte. Nützlicher als so manch anderer...
    Bevor er sich allerdings weiter in Gedanken verlieren konnte, richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Barbossa und Adrian, der ebenfalls gerade an Bord geklettert war.



    Re: Deck

    Barbossa - 08.06.2007, 22:09


    „In einigen der Kisten befindet sich auch Schießpulver.“ informierte Barbossa die Crew und wartete dann darauf, dass Adrian und Gibbs wieder ins Boot stiegen.
    Sie würden hoffentlich nicht viel davon benötigen um ein Schiff zu kapern, schließlich hatte Barbossa vor, dieses Mal ein wenig ungewöhnlicher vorzugehen, als normale Piraten.

    Er folgte den anderen beiden aufs Boot und gab dann den Befehl die Leinen loszumachen. Sie mussten schnellstmöglich wieder auf See.

    „Den Plan lasst ruhig meine Sorge sein, Mr. Gibbs.“ sagte der Captain, als er neben Anamaria Platz nahm. Er teilte ihr den Kurs mit und die Frau steuerte das Boot aus der Höhle heraus.

    In Barbossas Gesicht war nicht abzulesen, was er gerade dachte. Sein Blick war auf den Horizont gerichtet, als könnte er dort in der Ferne etwas ausmachen, das nur für seine Augen sichtbar war. Ein leicht zufriedenes Lächeln umspielte seine Lippen, als er den rauen Wind auf seiner Haut spürte. Bald schon würde das richtige Abenteuer für sie beginnen.



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    Foren - gepostet von seagoddess am Freitag 15.09.2006



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