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Qualität des Beitrags: Beteiligte Poster: Jack Sparrow - James Norrington Forum: sevenseas.de Forenbeschreibung: Der Fluch der Karibik dauert an aus dem Unterforum: Tagebücher Antworten: 2 Forum gestartet am: Freitag 28.07.2006 Sprache: deutsch Link zum Originaltopic: Tag 1 Letzte Antwort: vor 16 Jahren, 6 Monaten, 25 Tagen, 6 Stunden, 30 Minuten
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Re: Tag 1
Jack Sparrow - 01.09.2006, 23:20Tag 1
Ankunft
Hallo.
Mein Name ist Johnny und ich bin Schauspieler. Heute ist ein Tag, an dessen Datum ich mich nicht entsinne- so etwas nennt man Jetlag.
Ich versuche also meine Augen irgendwie offen zu halten, mein Handgepäck nicht irgendwo stehen zu lassen und aufzuhören in Drehbuchsätzen zu denken.
Nennt mich manisch, aber ich neige dazu Method Acting zu betreiben. Wollte ich das eigentlich erzählen? Nein.
Gut, also… ich habe mein Handgepäck noch nicht irgendwo stehen gelassen und auch noch niemanden umgerannt. Irgendjemand versucht mir zu erklären, dass mein Zeug auf ein Zimmer gebracht wird und ich im Kleinen Salon erwartet werde.
Bitte wo?! Und benutze ich die Silben Ir-gend nicht ein wenig oft?
„Entschuldigung…“ beginne ich, doch der Angestellte hat mein Problem wahrscheinlich vor mir erkannt. Er lächelt und bedeutet mir, ihm zu folgen.
Ich mag meinen Orientierungssinn. Ich mag ihn wirklich. Auch wenn er mich in solchen Situationen immer im Stich lässt. Irgendwann taucht also buchstäblich aus dem Nichts eine Tür auf. Einfach so, ich schwöre es! Und der Angestellte bittet mich einzutreten.
Hui! In dem Raum sind viele Menschen und ich kann mir doch so schlecht Namen merken…
Gore Verbinsky erkenne ich recht schnell. Er sieht aus wie ein sympathischer, netter… Teddybär.
Daneben erkenne ich…. Orlando Bloom mit ohne blonden Haaren und Bogen. Keira Knightley… glaube ich. Geoffrey Rush! Großartig!
Und kaum werde ich erkannt, regnet es mehr Namen! Unzählige Namen! Soooo viele!
Jack! Das kann ich mir merken! Ha! Und Jonathan Price kenne ich auch. Der hat mit Madonna gesungen…. Klar muss man als Schauspieler irgendwie ansatzweise singen können und darauf vorbereitet sein, es irgendwann einmal tun zu müssen, aber ich weiß wie schwer das sein kann. Ich war Mitglied einer Band, eigentlich wollte ich immer Musiker werden… wenn man also das Singen nicht gewohnt ist, ist es gar nicht so einfach über seinen Schatten zu springen. Jonathan hat sich as Colonel Peron aber gut geschlagen, finde ich. Dasselbe gilt für Antonio Banderas… freundlicher Mensch.
Es entstehen also Gespräche und ich versuche zu lächeln zu gut es geht, obwohl mir fast die Augen zufallen. Ich glaube, ich rede in auffällig kurzen Sätzen. Das gibt mir allerdings die Sicherheit keinen kompletten Mist zu erzählen. Das passiert mir manchmal bei Übermüdung… gibt es hier eigentlich keinen Kaffee?
Keira und Orlando scheinen sich ziemlich gut zu verstehen. Das ist gut so… glaube ich. Immerhin sollen sie so was wie ein Liebespärchen spielen. Obwohl die Szenen, die sie miteinander haben, nicht gerade viele sind… also da ist die am Anfang… die Namensproblemszene und dann…. Ist Keira Orlando meistens einen Schritt voraus. Oh! Da war noch was mit einer romantischen Szene unter Deck… glaube ich.
Ich sehe auf, als mir jemand lächelnd eine Tasse Kaffee anbietet. Jack.
Ich lächle und nehme sie dankend an, der Mann lässt sich neben mir auf dem Sofa nieder und ich komme einmal mehr in den Genuss von reinem Englisch. Meine Aussprache ist zugegebenermaßen ziemlich für den Eimer. Allerdings plane ich das dieses Mal zu meinem Vorteil nutzen. Gore schien einverstanden zu sein.
Ach, nächste tolle Geschichte.
Gore vereinbarte mit mir einen Vorabtermin und wir gingen in ein Restaurant. Dazu muss man wissen, dass ich auch heute noch recht nervös bin vor etwaigen Castings oder ähnlichem. Ja, lacht ihr nur, ich arbeite an dem Problem. Na ja, also der Mann ging mit mir in ein Restaurant und fing an über seine Vorstellungen zu reden und ich wurde immer nervöser und immer weniger am Essen interessiert- ganz im Gegensatz zu Gore.
„Ich nehme… die Vorspeise. Die mit dem Brot… sonst nichts. Nein, wirklich nicht. Wie war das? Pirat? Ich?“
Zuerst fand ich die Idee ziemlich abwegig. Und es sollte eine Disney- Produktion sein. Ich in einer Disney-Produktion?!
„Wie kamen Sie dazu zuzusagen?“ fragte mich in diesem Moment auch Mr. Davenport.
„Was? Oh… na ja, wissen Sie, das lag in dem Angebot den Charakter größtenteils selbst zu gestalten und… na ja, die Geschichte ist witzig.“ Ich lächle kurz. „Außerdem… wer nicht wagt, der nicht gewinnt… bis jetzt hatte ich noch keinen Disney-Film gedreht… könnte interessant werden…“
Tatsächlich hatte ich mich bislang eher durch Außenseiterrollen ausgezeichnet. Die Filme sprechen zwar nicht ein spezielles Klientel an, verlangen aber von vorneherein vom Zuschauer offen für anderes zu sein.
Jack lächelte freundlich, wurde dann allerdings von Keira abgelenkt, was mich in Orlandos Gesellschaft brachte. Ich war neugierig auf den Schauspieler. Er hatte bereits mit Ian McKellen und Christopher Lee gespielt. Die Namen kennt man.
Das erste, was mir auffällt, ist, dass er sehr selbstbewusst ist. Er scheint zu wissen, was er will, sein Blick ist fokussiert und er weicht mir nicht aus. Ich denke, dass ich mit ihm werde arbeiten können. Genau wie Keira ist er noch sehr jung, aber nicht Alter entscheidet über Fähigkeiten. Ich bin auf jeden Fall gespannt. Obwohl es mir vor dem Fechten jetzt schon graut… So viel Bewegung für einen einzigen Film. Mensch!
Plötzlich berührt mich jemand am Arm. Orlando grinst mich frech an und ich begreife, dass ich tatsächlich eingeschlafen sein muss. Das ist unprofessionell. Und peinlich. Ich entschuldige mich hundertmal, doch die anderen lächeln nur verständnisvoll. Sie kennen das Problem, so scheint mir. Nach diesem deutlichen Beweis meiner Verfassung, beschließe ich dann doch, dass es Zeit ist zu gehen, bin dankbar für die Begleitung von Jack, der bereits weiß, wo die Zimmer liegen und verliere mich in einem letzten, sehr humorvollen Gespräch. Ich glaube, ich werde diesen Mann sympathisch finden. Mein Blick richtete sich auf die Tür und ich verabschiede mich. Im Zimmer ist es still, kühl und es herrscht gedämpftes Licht. Alles egal. Da steht ein Bett.
Ich war selten schneller im Ortswechseln als jetzt. Von Zimmermitte zu Bett. Rekordzeit. Augen zu und geschlafen.
Ein schöner Tag.
Ring. Ring.
Was?
Ring. Ring.
Aber warum?!
Meine linke Hand tastet in Richtung Nachttisch, wirft eine Wasserflasche herunter, verfängt sich in dem Lampenschirm und findet endlich das Handy, welches unangenehmerweise klingelt.
„Ja? Hallo?“ frage ich und wundere mich, ob das überhaupt jemand außer mir, der ich die Intention kenne, verstehe.
„Schatz,“
Oh oh.
„Du hast vergessen anzurufen. Außerdem klingst du müde. Ist alles in Ordnung?“
„Vanessa… äh… es ist…“ Angeln nach dem Wecker. „Ein Uhr nachts bei mir. Ich schlafe oder tue das, was gleich danach kommt… und angerufen… tut mir leid…“
Sie lacht.
Tatsächlich läuft es eigentlich immer so, dass sie mich bittet anzurufen, ich es nicht tue und sie es für mich übernimmt. Daher ist sie auch nicht wirklich verärgert.
Ich tue es nicht, weil ich sie ärgern will oder ihre Sorge nicht verstehe. Ich tue es, weil ich in manchen Dingen unverbesserlich bin. Auch daran arbeite ich! Ich schwöre es, Honey.
„Tut mir leid, ich wollte dich nicht wecken.“
„Du darfst das.“ Lächeln.
„Melody hat sich erkältet, daher schläft sie schon. Ich soll dir aber sagen, dass du abends nicht zu lange fernsehen sollst. Davon bekommt man viereckige Augen.“
Ich lache.
„In Ordnung.“
„Du gibst auf dich Acht, nicht wahr?“
„Schatz, ich drehe einen Film. Das ist für gewöhnlich nicht wirklich gefährlich.“
„Du weißt, was ich meine.“
Ich lächle.
„Ja, Schatz und ich verspreche es.“ Ich hoffe, dass sie weiß, ich lächle für sie. „Ich liebe dich.“
„Ich dich auch, Schatz.“ Kurzes Schweigen. „Wir hören uns morgen, ja?“
„Ja. Schlaf gut, Schöne.“
„Du auch! Nacht!“
Ich warte noch das Piepen in der Leitung ab, um sicher zu sein, dass sie wirklich aufgelegt hat und schaltete das Telefon dann ab.
Die Decke und das Bett erwarten mich mit kuscheliger Wärme und im Nu bin ich wieder da, wo ich vorher war. Im Land der Träume
Re: Tag 1
James Norrington - 02.09.2006, 11:28
Hallo da draußen.
Die meisten von euch werden mich wahrscheinlich eher weniger kennen, aber ich versuch´s trotzdem.
Mein Name ist Jack – Davenport, nicht Sparrow – und von Beruf bin ich Schauspieler.
Ich habe die große Ehre, an Gores und Jerrys neustem Projekt teilzuhaben, einem etwas seltsamen, aber durchaus lustigen Film über… hm… ich glaube, das verrate ich lieber erst später.
Das hier ist im Übrigen eine Art Tagebuch… Set Tagebuch, wenn ihr so wollt.
Ich fange allerdings nicht an mit „Ich stieg aus dem Flugzeug und sah mich um…“ sondern setze gleich beim interessanten Teil ein.
Recht schnell nach meiner Ankunft auf der kleinen karibischen Insel – wir haben tatsächlich in der Karibik gedreht, und ich kann euch sagen, Michelle, meine Frau, hat mich wirklich sehr darum beneidet, obwohl ich überzeugt davon bin, dass ich von der Karibik eher wenig zu sehen bekommen werde – wurde ich von mir unbekannten Gesichtern, von denen es sicherlich noch viel mehr geben wird, in einen hübschen, großen Saal gebracht.
Mit noch mehr unbekannten Gesichtern natürlich.
Das ist natürlich nicht wirklich etwas neues, also tut man, was man meistens tut.
Lächeln, nicken, weitergehen.
So viele fremde Menschen.
Aber alles in allem eine nette kleine Willkommensparty.
Eigentlich ganz wie ein Sektempfang – nur ohne den Sekt und dafür mit Kaffee und Tee.
Ich mische mich unter die Äonen von Unbekannten, und stoße dann, nach einigen Minuten tatsächlich auf bekannte Gesichter.
Nun ja, Menschen die ich zuordnen kann, allerdings weit entfernt davon, sie persönlich zu kennen.
Da ist Keira Knightley in Jeans und weißen T-Shirt die sich mit irgendwem unterhält, und dabei laut und fröhlich lacht.
Ich nicke ihr zu, auch wenn sie das kaum zu bemerken scheint.
Eine ganze Ecke weiter unser neuer Star am Kinohimmel: Elbenprinz Legolas, aber ganz ohne seine Gemeinschaft – oh Verzeihung, ich meine natürlich Orlando Bloom.
Spaß beiseite, der Junge kann nichts dafür.
Also hinmarschieren, Händchen reichen, mit Namen um mich schmeißen, und in die nächste Richtung abdrehen.
Ich ziehe mich in eine ruhigere Ecke zurück, nehme mir endlich eine Tasse Tee, und nippe daran, während ich die ganzen Menschen zu überblicken versuche.
Plötzlich steht ein Mann vor mir, grinst breit und hält mir seine Hand hin.
„Hi, ich bin Johnny.“ Sagt er, nimmt ungefragt meine Hand, und schüttelt sie.
Ich bin im ersten Augenblick ein wenig perplex, als ich begreife, dass die urige Gestalt vor mir niemand anderes als Mr. Depp ist – ein Mann, von dem ich viel gehört und noch viel mehr gesehen habe.
Ich kenne kaum einen wandelbareren Schauspieler und muss zugeben, ich habe mich darauf gefreut, ihn am Set von POTC persönlich kennen lernen zu dürfen.
„Jack.“ Sage ich noch immer ein wenig verdattert, aber Johnny sieht mich nur erfreut an.
„Oh, gut, das kann ich mir merken.“ Antwortet er, grinst nochmals, dreht sich um, und macht sich erneut darauf, neue Leute und neue Namen einfangen zu gehen.
Ich schaue ihm nach, ich kann mich aber des Eindrucks nur schwer erwehren, dass er anstatt von Namen und Menschen viel lieber ein Bett hätte.
Da Betten gerade aus sind, greife ich zur einzigen anderen vernünftigen Alternative: Kaffee.
Ich fülle eine Tasse, schaue mich um, und entdecke Johnny mittlererweile auf einem Sofa – naja, auch eine Alternative zum Bett.
Ohne zu fragen lasse ich mich neben ihm nieder, und reiche ihm eine Tasse Kaffee.
„Du siehst aus, als könntest du die brauchen.“ Sage ich und grinse dabei verschmitzt.
Er lächelt müde, nickt und nimmt die Tasse entgegen.
„Danke.“ Sagt er nippt an dem Kaffee und sieht mich dann von der Seite an.
Wir beginnen eine Unterhaltung, und es dauert nicht lange, bis wir Gesellschaft bekommen.
Keira und Orlando setzen sich zu uns, und Keira verwickelt mich erfolgreich in ein Gespräch.
Ich stelle schnell fest, dass ich sie mag.
Sie ist eine quirlige Person, offen, fröhlich und wirkt ganz einfach... "nett".
Ich freue mich bereits wirklich darauf mit ihr zu arbeiten... und beim Durchsehen des Scripts ist mir ganz nebenbei aufgefallen, dass ich mehr Szenen mit ihr habe, als sie mit Orlando Bloom, was mir, als es mir im Gespräch gerade einfällt, ein Lächeln entlockt.
Ich bin schon wirklich gespannt, Keira spielen zu sehen.
Sie ist noch sehr jung, und ich muss zugeben, dass ich bislang noch nicht allzu viel von ihr gehört habe, daher ich ihre Arbeitsweise nicht kenne.
Aber wenn Gore sie ausgewählt hat, dann wird sie seine Erwartungen sicher nicht enttäuschen.
Wir lachen viel und ich bin zuversichtlich, dass wir eine sehr angenehme Zeit miteinander verbringen werden.
Nach einer Weile fällt mir auf, dass neben mir eigentlich nur noch Orlando spricht.
Ich drehe mich also um, und sehe im gleichen Augenblick, wie Johnny richtiggehend aufschreckt.
Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen, als ich begreife, dass er tatsächlich eingenickt sein muss.
Orlando sieht ihn verständnisvoll an, und als er sich erhebt, um tatsächlich sein Bett aufzusuchen, lächeln wir nur freundlich.
Wir alle kennen das Gefühl, gejetlacked zu sein, und haben daher Verständnis dafür.
Es nimmt ihm hier niemand übel.
Ich wende mich wieder Keira zu, um unser Gespräch fortzusetzen, aber sie schaut ganz verzückt in eine andere Richtung.
Ich folge ihrem Blick und entdecke den Grund für ihre Faszination.
Mitten im Raum steht ein etwa zwölfjähriges Mädchen in Begleitung ihrer Mutter - sie wirkt ein wenig verloren, aber ich weiß, warum Keira dennoch lächelt.
Wer das Drehbuch kennt weiß, wen diese junge Dame darstellen wird.
"Mini Me..." Sagt Keira grinsend, zupft mich an meinem Ärmel vom Sofa und bedeutet mir grinsend, sie zu begleiten.
Sie steuert geradewegs auf das Mädchen und ihre Mutter zu, gibt zuerst der Frau die Hand, und grinst dann das Mädchen an.
"Hi! Ich bin Keira." Stellt sie sich vor, und nun lächelt auch das Mädchen.
"Hi!" Erwiderte sie, und sieht gleich viel glücklicher aus.
"Ich bin die kleine Elizabeth."
Ich kann mir ebenfalls ein Grinsen nicht verkneifen.
"Und... hast du auch noch einen anderen Namen?" Frage ich amüsiert, und ernte dafür tatsächlich ein überraschtes, aber erfreutes Grinsen.
"Lucinda Dryzek." Antwortet mir das Mädchen, und nachdem sie Keira die Hand gegeben hat, reicht sie sie auch mir.
"Und sie sind...?"
"Zuersteinmal ein Du." Fiel ich ihr ins Wort.
Siezen geht ja mal gar nicht.
Zumal nicht, wenn man mit einem Teenager zusammenarbeiten möchte... wobei mir gerade einfällt, dass Keira eigentlich auch noch einer ist...
"Und dann... ein Jack..."
Lucindas Augen werden groß als sie mich ziemlich verwirrt fragt: "Sparrow?"
Schnell schüttle ich den Kopf.
"Nein, Davenport." Erwidere ich, und ein verständiges Lächeln legt sich auf ihr Gesicht.
"Achso, der Commodore!"
Ich hebe erstaunt die Augenbrauen, und Keira stößt mich leicht von der Seite an.
"Äh... ja... genau..." Erwidere ich ein wenig... perplex, aber Lucinda lächelt.
"Und ich dachte schon, ich würde dich nicht mögen..." Sagt sie kess während sie mir zuzwinkert und ich lächle wieder.
In diesem Augenblick bin ich überzeugt davon, dass auch wir sehr viel Spaß miteinander haben werden... auch wenn wir nur wenige Szenen haben.
Sie will eigentlich noch etwas sagen, aber in dem Moment deutet ihre Mutter auf Gore, und Lucinda begreift, dass es Zeit wird, die wirklich wichtigen Leute kennen zu lernen.
Sie winkt mir und Keira zu, und lässt sich dann von ihrer Mutter quer durch den Raum führen.
Keira wendet sich mir wieder zu, und ihre Augen leuchten.
"Hab ich nicht ein tolles Mini - Me?" Fragt sie mich lächelnd und ich nicke.
"Nur schade dass ihr nie zusammen zu sehen sein werdet..."
Keira schneidet eine Grimmasse, kontert mit einem "Weißt du´s?" und zwinkert mir dann zu.
Ich lächle wieder.
Keira wendet sich zum Sofa um, dann wieder zu mir, und ich sehe zum ersten Mal, dass auch sie ein wenig müde wirkt.
Da ich selbst langsam die bleierne Müdigkeit in mir aufsteigen spüre, schlage ich vor, den Tag zu Ende gehen zu lassen - und Keira nimmt mein Angebot, gemeinsam unsere Zimmer aufzusuchen an.
Knappe zehn Minuten später trennen sich unsere Wege auf dem Korridor, als jeder von uns sein eigenes Zimmer betritt.
Als ich hereinkomme sehe ich nicht viel von dem Raum, der für die nächsten Monate mein Heim sein wird.
Was mir auffällt ist, dass in der Mitte ein großes, bequem aussehendes Bett steht, welches nach mir zu rufen scheint.
Schnell entledige ich mich einiger überflüßiger Kleidungsstücke, bevor ich mich unter die weichen und warmen Decken kuschle, und nach einem anstrengenden Tag (und das, obwohl die eigentliche Arbeit erst am nächsten Tag beginnen wird!) meine Augen zu schließen.
-Ende Tag eins-
Und ja, ich weiß, dass es im Englischen keine Sie - Form gibt, aber mit hat die Passage einfach sehr gut gefallen, und deswegen habe ich sie drin gelassen, auch wenn das definitiv nicht authentisch ist.
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