Halt mich (FSK 16)

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    Re: Halt mich (FSK 16)

    heimatskind - 30.08.2006, 13:11

    Halt mich (FSK 16)
    Ja.... Ich arbeite ja zur Zeit an zwei FFs und das is die eine von beiden... Ich muss ja ned erwähnen worums geht...
    Pairing: Nina/Izzy (naja, wenn sie denn mal zusammen kommen)
    ähm reviews bitte im entsprechenden thread....
    luv ya




    Halt mich


    Sie ließ ihren Blick über seinen Körper wandern. Irgendwann würde sie daran zerbrechen. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als ihm endlich alles erzählen zu können, all das was in jener Nacht vorgefallen war, all das was sie ihm bis jetzt nicht gesagt hatte. Nicht hatte sagen können. Nun sah sie ihm wieder direkt in die Augen. Diese wunderschönen braunen Augen, dieses unheimlich sanfte Gesicht. Er lächelte sie liebevoll an. "Was ist los, Süße? Dich bedrückt doch irgendwas..." Er strich ihr eine Haarsträhne hiers Ohr. Sie schüttelte nur den Kopf. "Nein, Großer, alles ok. Nichts weiter. Ich hab nur grade ein wenig nach gedacht. Nichts weiter." Er musterte sie durchdringend. "Hör auf.", sagte er plötzlich kalt. Noch nie hatte er so mit ihr gesprochen. Erschrocken senkte sie den Blick. Er legte ihr sachte eine Hand unters Kinn und hob so ihren Kopf an um ihr wieder direkt in die Augen blicken zu können. "Ich möchte nicht, dass du mich anlügst, hörst du? Ich will, dass es dir gut geht und das heißt nun mal, dass du mir jetzt wohl oder übel erzählen wirst, was mit dir los ist!" Sein Tonfall war wieder etwas sanfter geworden, aber immer noch bestimmt. "Ich kann nicht... Ich kann einfach nicht, verstehst du?" Tränen füllten ihre Augen. Sie schloss die Augen und versuchte sie herunter zu schlucken. Aber es wollte ihr einfach nicht gelingen. Sie wollte nicht, dass er sah wie verletzt sie war. Sie wollte nicht, dass er sich um sie sorgte. Er sollte sein Leben genießen, sollte sich auf die Arbeit mit der Band konzentrieren können.
    "Doch, du kannst, Nina, du kannst mir davon erzählen. Du musst es nur wollen, Süße. Bitte, ich möchte dir doch nur helfen..." Seine Stimme hatte nun einen flehenden Ton angenommen. Sie atmete tief ein und sah erneut zu ihm auf.
    "Du wirst sauer sein... Weil ich es dir nie gesagt habe...", hauchte sie.
    Er schüttelte energisch den Kopf. "Ach was. Du hattest deine Gründe. Die hast du immer noch, aber ich kann nicht zusehen, wie du dich davon unterkriegen lässt. Bitte- vertrau mir." Er strich ihr eine einsame Träne von der Wange und sah ihr tief in die Augen. So tief wie er es noch nie zuvor getan hatte. Nie hatte er sie so liebevoll, so verständnisvoll angesehen.
    Sie schluckte schwer. "In der Nacht, als wir im Undergroung waren und ich später gegangen bin als ihr..." Er nickte zum Zeichen, dass er verstand wovon sie sprach. "Ich habe dir immer gesagt, dass ich noch jemanden getroffen hätten- von früher."
    "Josh..", nickte er.
    "Ja- Josh... Die wahrheit ist.... Wir haben nicht miteinander gesprochen. Er hat mich auf dem Rückweg in irgendeine kleine Gasse gezogen und... Ich konnte mich einfach nicht gegen ihn wehren." Er sah sie geschockt an.
    "Warum... Warum hast du mir denn nie davon erzählt, Maus?!"
    "Ich konnte einfach nicht. Du weißt nicht, wie sich das anfühlt, wenn... Man schämt sich für etwas, für das man selbst gar nichts kann und fühlt sich absolut widerlich und..." Sie stockte erneut.
    "Versprichst du mir etwas?", fragte sie schließlich leise.
    "Natürlich, Maus.", erwiderte er.
    "Versprich mir, dass du ihn nicht suchen wirst. Egal, wie schlecht es mir gehen sollte. Ich kenne dich, Izzy. Du nimmst so etwas nicht einfach nur hin... Bitte, versprich es mir! Ich will es einfach nur vergessen können. Nur vergessen.", murmelte sie und sah ihm fest in die Augen.
    Er zögerte einen Moment bevor er sie schwach anlächelte und nickte.
    "Ich versprech's dir, Schatz." Er zog sie in eine sanfte Umarmung.
    "Danke.", nuschelte sie in seinen Pulli.
    "Dafür sind beste Freunde da, honey.", sagte er und fuhr durch ihre Haare.
    Sie schluckte wieder.
    Oh Izzy, wenn du nur wüsstest wieviel mehr du mir bedeutest... Warum ist das alles nur so verdammt kompliziert...???
    Er zog sie hinter sich her auf sein Bett und breitete die Decke über sie aus.
    "Und jetzt schlaf ein wenig. Auch Engel brauchen Schlaf..." Er setzte einen zärtlichen Kuss auf ihre Stirn und zog sie eng an sich. Sie bettete ihren Kopf auf seine Brust und schloss erschöpft die Augen.



    Re: Halt mich (FSK 16)

    heimatskind - 30.08.2006, 13:24


    Von Schlaf konnte aber leider keine Rede sein. Jetzt, wo sie es ihm erzählt hatte, kam wieder alles hoch. All das, was sie mit aller Macht zu verdrängen versucht hatte. Immer wieder musste sie neu aufsteigende Tränen hinunter schlucken. Sie wollte ihn nicht wecken. Es war schon schwer genug für ihn, sich neben der Band auch noch um ihre Probleme kümmern zu müssen, da sollte er wenigstens seinen wohl verdienten Schlaf haben. Sie versuchte sich vorsichtig aus der sanften Umarmung zu winden- vergeblich. Ihre Hand wanderte über ihren eigenen Bauch in Richtung ihres Rückens. Vorsichtig schlossen sich ihre Finger um die seinen und sie löste seine Hand sachte von ihrem Rücken. Allerdings nicht vorsichtig genug. Ein leises Grummeln machte ihr deutlich, dass er aufgewacht war. "Schatz, was ist los?", murmelte er verschlafen und blinzelte. Sie lächelte ihn an. "Nichts weiter. Ich kann nur nicht schlafen, das ist alles. Schlaf weiter."
    Doch er schüttelte nur den Kopf. "Wenn du nicht schlafen kannst, dann ist irgendwas. Hast du schlecht geträumt?"´Er strich ihr liebevoll über die Wange. Nun schüttelter sie ihrerseits den Kopf. "Ich habe überhaupt nicht geschlafen..."
    Er musterte sie traurig. "Da ist also noch mehr. Du hast mir nicht alles erzählt, stimmts?" Sie schluckte schwer.
    Sag es ihm. Er fragt dich und du kannst antworten. Ganz einfach! Dann ist es endlich raus... Mehr als nein sagen, kann er ja wohl kaum....
    Aber was war, wenn er "Nein" sagte...?? Sollte nur wegen ihren Gefühlen eine so wunderbare Freundschaftz zerbrechen?! Sie schüttelte erneut den Kopf. Dabei hatte sie ganz vergessen, dass er immer noch auf eine Antowrt wartete. "Also nicht. Nina, was ist nur los mit dir? Es gab mal eine Zeit, da hast du mich sogar nachts um vier aus dem Bett geklingelt, um mir zu sagen, dass du Angst davor hattest durchzurasseln. Und jetzt? Jetzt hast du weitaus größere Probleme und redest überhaupt nicht mehr mit mir..."
    "Es geht einfach nicht...", flüsterte sie.
    "Das stimmt nicht, und das weißt du ganz genau. Es geht sogar sehr gut. Du
    willst es nur wieder nicht. Glaubst du ich reiße dir den Kopf ab, oder wie?!" Ein trauriges Funkeln war in seine Augen getreten.
    "Nein, natürlich nicht. Aber ich bin mir nicht sicher, ob..."
    "Ob was, Nina?"
    "Ob du dann noch etwas mit mir zutun haben willst...", beendete sie ihren Satz kleinlaut und senkte ihren Blick gen Boden.
    "Ach honey, du weißt ganz genau, dass so etwas nie vorkommen würde. Egal was dich bedrückt. Du weißt doch, dass ich dich nie im Stich lassen würde. Oder?" Er strich ihr durch die die Haare.
    Sie seufzte. Sollte sie es wirklich wagen?
    Sie stand langsam auf und trat ans Fenster.
    "Wann warst du das letzte verliebt, Izzy? Ich meine- so richtig?!"
    "Vor einem halben Jahr, Maus. Aber das weißt du doch.", erwiderte er nach einer Weile.
    "Glaubst du es hätte etwas ernstes werden können?", fragte sie vorsichtig
    "Nein, ich glaub kaum. Wir sind dazu viel zu viel unterwegs."
    "Also gibst du einer Beziehung momentan überhaupt keine Chance?"
    Im Grunde wollte sie die Antwort gar nicht wissen. Wirklich nicht.
    "Doch, das schon, aber es wäre schwierig. Aber warum fragst du mich das alles?"
    Sie spürte dass er nun hinter sie trat.
    Sie drehte sich zu ihm um, sah ihm fest in die Augen.
    "Mir auch nicht?!", fragte sie dann so leise, dass er es kaum hören konnte.
    Seine Augen weiteten sich...



    Re: Halt mich (FSK 16)

    heimatskind - 30.08.2006, 13:25


    "Was... Was hast du gesagt?". fragte er atemlos.
    "Du hast mich schon gut verstanden."
    "Du... du..?!"
    Sie drehte sich ruckartig zu ihm um. "Ja verdammt! Ich bin in dich verliebt. Und ich habe das Gefühl dass es mich zerreißt, mich auffrisst. Ich will nicht nur deine beste Freundin sein... Ich möchte dir so viel mehr geben."
    Er stand langsam auf und kam auf sie zu.
    "Süße, das tut mir Leid.", flüsterte er und nahm ihre Hände. "Aber da ist nicht mehr. Ich möchte dich nicht verlieren, um keinen Preis, das weißt du. Aber wenn du es nicht schaffst... Ich versteh das."
    Sie schluckte hart. Ja, er versuchte wirklich sie zu verstehen.
    Ob er sich auch nur ansatzweise vorstellen konnte, wie es für sie war sich die ganze Zeit in seiner Nähe aufhalten zu können, ohne das zu bekommen was sie sich so sehnlichst wünschte? Wohl kaum.
    Er legte er zaghaft eine Hand auf die Schulter.
    "Ich weiß nicht, ob ich das kann....", sagte sie und schob seine Hand weg.
    Er nickte nur. Dann sah er ihr wieder direkt in die Augen. "Ich möchte dich deswegen nicht verlieren!" Diese Aussage kamm so plötzlich, dass sie erschrocken zusammen zuckte.
    "Aber du kannst nicht ernsthaft von mir verlangen wollen, dass...", sagte sie leise. Er schüttelte energisch den Kopf. "Natürlich nicht. Ich weiß auch, dass wir nicht mehr so miteinander umgehen können wie vorher, aber... Ich will dich einfach nicht verlieren."
    "Ich dich doch auch nicht...", hauchte sie und die erste Träne rann ihre Wange hinab. Er wischte sie zärtlich weg.
    "Weißt du, ich liebe dich auch, aber nicht so... Du bist das Beste was mir je hätte passieren können."
    "Lass das. Ich denke es ist besser wenn ich gehe." Sie ging an ihm vorbei in Richtung Tür.
    "Warte!"
    Sie drehte sich wieder zu ihm um. "Du willst doch jetzt nicht gehen, oder? Ich mein, du kommst doch wieder, oder nicht? Bitte, Nina...." Er sah sie flehend an.
    Sie atmete tief ein. "Ich weiß nicht, Izzy. Ich weiß nicht ob ich wieder kommen kann. Dadurch hat sich jetzt so viel verändert... Ich möchte nicht, dass ich alles noch schlimmer mache..."
    "Wie- wie meinst du das?! Dass du alles noch schlimmer machst?"
    "Wir werden nicht mehr zu dem Punkt zurückkehren können, an dem wir einmal standen. Das ist dir doch klar, oder?"
    "Ja, natürlich, aber..."
    "Kein aber, Izzy. Danke für alles." Sie ging noch einmal auf ihn zu, drückte ihm einen sanften, fast schüchternen Kuss auf die Wange und schloss schließlich die Tür hinter sich.
    Izzy sah ihr traurig nach. Irgendwo wusste er, dass sie gegangen war. Für immer.



    Re: Halt mich (FSK 16)

    heimatskind - 30.08.2006, 13:26


    Die Monate zogen ins Land. Er hörte nichts mehr von ihr aber sah sie oft. Nachts, in seinen Träumen. Tagsüber wenn er für einen kurzen Augenblick lang die Augen schloss und sich zu entspannen versuchte. Immer wieder tauchte ihr Bild vor seinem inneren Auge auf. Er versuchte sich einzureden sie vergessen zu wollen, wollte nicht mehr an sie denken müssen. Wollte sich nicht mehr damit auseinander setzen müssen, dass es seine Schuld war, dass sie nicht mehr da war. Dass sie gegangen war. Weil er ihr das Herz gebrochen hatte. Er hatte genau das getan was er nie tun wollte.
    Sein Blick wanderte über die Landschaft die an ihm vorbei zog. Er wollte sie endlich wieder sehen. Endlich wieder in seine Arme schließen und ihr sagen können wie sehr es ihm Leid tat. Aber damit würde er alles nur noch viel schlimmer machen als es für sie ohnehin schon war. Er seufzte tief.
    "I need you here by my side...", murmelte er
    Tränen traten in seine Augen. Wo sie wohl war? Ging es ihr gut? Dachte sie noch an ihn, oder hatte sie ihn schon verdrängt?


    Sie sah auf das Bild in ihrer Hand. Wie sie diese Augen vermisste. Seit fünf Monaten hatten sie sich jetzt schon nicht mehr gesehen und immer noch machten sich die Schmetterlinge bemerkbar, wenn sie auch nur an ihn dachte. Manchmal, wenn sie nachts wieder wach lag, fragte sie sich ob es ein Fehler gewesen war zu gehen. Aber es hätte keinen Sinn gehabt, oder? Sie wären beide daran zu Grunde gegangen. Er, weil er ihre Freundschaft aufrecht erhalten wollte und sie- weil sie ihn liebte. Ja, sie liebte ihn so sehr dass sie daran zerbrochen war. Immer noch rannen Tränen ihre Wangen hinab. Ärgerlich wischte sie sie beiseite und stand auf um ans Fenster zu gehen. Ihr Blick schweifte über die Straße. Vielleicht sollte sie ein wenig rausgehen um sich abzulenken. Ja, genau das würde sie tun. Frische Luft war immer gut.
    Sie ließ sich auf einer Bank in einem gemütlichen Park nieder, der ganz in der Nähe ihrer Wohnung war. Den Block und den Stift den sie immer bei sich trug legte sie neben sich und schloss für einen kurzen Moment die Augen.
    Als sie einen ungewohnten aber ihr doch sehr bekannten Geruch neben sich wahrnahm riss sie erschrocken die Augen auf. Nein, das konnte nicht sein-
    Seine Augen strahlten sie liebevoll an.
    "Hallo Nina.", flüsterte er und strich ihr über die Wange.
    "Hallo.", erwiderte sie atemlos.
    Ihn hier auf einmal vor sich sitzen zu sehen warf sie völlig aus der Bahn.
    Sein Blick wurde traurig als er merkte, dass sie seine Nähe verunsicherte.
    "Ich hatte so gehofft, dass du wieder kommen würdest...", murmelte er nachdenklich.
    "Es war besser so."
    "War es das?!" Er musterte sie fragend. "Hat es dir gut getan?"
    Sie seufzte und schüttelte schließlich den Kopf. "Nein. Es hat mich nur noch mehr zerstört."
    Er fuhr ihr durch die Haare.
    Dann- ganz plötzlich- begannen seine Schultern leicht zu zucken und die ersten Tränen verließen seine Augen.
    "Nicht weinen, Bitte.", flüsterte sie und fuhr über seine Wangen. "Teddy, nicht weinen!"
    Er sah überrascht zu ihr auf, als er sie seinen Spitznamen sagen hörte.
    Sie lächelte ihn vorsichtig an. Dann zog sie ihn in eine sanfte Umarmung.
    "Ich hab dich so vermisst.", murmelte er an ihrer Schulter.
    "Ich dich auch, Teddy- ich dich auch"
    Er setzte sich wieder auf. "Glaubst du, wir können...?", begann er.
    "Nochmal von vorn anfangen?", beendete sie seinen Satz.
    Er nickte zögerlich.
    "Nein. Es tut mir Leid, aber das kann ich nicht. Dafür ist zu viel passiert." Ihr Blick war so unendlich traurig, dass es ihm fast das Herz aus der Brust riss.
    "Ich möchte nicht, dass du leidest. Nicht wegen-"
    Sie unterbrach ihn erneut. "Dir? Das kann ich mir leider nicht aussuchen."
    Er atmete tief ein.
    "Ich will dich nicht nochmal verlieren."
    "Das wirst du nicht.", erwiderte sie und lächelte ihn leicht an.
    "Aber wie..??", fragte er erstaunt.
    "Ich bleibe hier in London. Die Journalistenschule hat mich genommen."
    Er strahlte über das ganze Gesicht und zog sie in eine enge Umarmung.
    Es fühlte sich fast wie früher an. Sie bettete ihren Kopf auf seine Schulter und genoss einen Augenblick lang einfach nur seine Nähe.



    Re: Halt mich (FSK 16)

    heimatskind - 30.08.2006, 13:26


    Nachher vermochte sie nicht mehr zu sagen wie lange sie so dagesessen hatten. Einfach die Nähe des jeweils anderen genießend. Aber irgendwann war auch dieser Moment vorbei und sie lösten sich voneinander.
    "Dann lebst du jetzt auch endlich deinen Traum, Schatz." Er strahlte immer noch bis über beide Ohren und man konnte ihm deutlich ansehen wie stolz er auf sie war. Nun huschte auch über ihr Gesicht ein kleines Lächeln.
    "Ja, vielleicht. Wenn ich mich anstrenge"
    "Was soll das denn jetzt wieder heißen? Du wurdest von Londons bester Journalistenschule aufgenommen und zweifelst immer noch an dir?!" Er versetzte ihr einen leichten Stoß in die Seite.
    "Du hast ja Recht.", murmelte sie grinsend.
    "Geht doch."
    Sie ließ ihren Kopf erneut auf seiner Schulter nieder. Das war nicht gut. Sie würde seine Nähe nicht ewig aushalten können.
    "Willst du mitkommen, Süße?", fragte er nach einer Weile.
    "Wohin?"
    "Na, in die WG. Die Jungs würden dich sicher gerne mal wieder sehen."
    Sie nickte begeistert. Natürlich wollte sie mit. Wie sehr hatte sie diese fünf Chaoten in der letzten Zeit doch vermisst.


    "Guys, wo seid ihr?", rief Izzy durch den Flur und half ihr aus der jacke.
    "Im Wohnzimmer."
    "Aufm Balkon"
    "In der Küche"
    "Aufm Klo."
    Sie konnte sich ein leises Kichern einfach nicht verkneifen.
    "Rich, mach das du dein Geschäft erledigst, wir haben Besuch. Er wird dir gefallen.", sagte Izzy.
    "Sagt das aus, dass sie gut aussieht?", erwiderte das Nesthäkchen neugierig und wenig später hörte man die Klospülung.
    "Ja. Sehr sogar." Izzys Tonfall war nachdenklicher geworden, als er seine beste Freundin musterte.
    "Na da...", erwiderte Richie und öffnete die gegenüberliegende Tür.
    "Nina?!" Er blieb im Türrahmen stehen. Sie nickte leicht.
    "Jesus...", murmelte er verdutzt. Dann hellte sich sein Gesicht plötzlich auf und er kam auf sie zugerannt um sie in eine nahezu erdrückende Umarmung zu ziehen.
    "Wie schön, dass du wieder da bist. Das heißt, wir dürfen wieder normal reden.", flüsterte er ihr leise zu.
    "Wie soll ich das denn jetzt bitte verstehen?", erwiderte sie verdutzt.
    "Du kannst dir gar nicht vorstellen was für Launen wir in den letzten Monaten mitmachen mussten. Er war echt wie auf Entzug.", murmelte Rich seufzend.
    Nina lachte leise und fuhr ihm durch die Haare. "Ich bin ja wieder da."
    Er nickte lachend und schloss sie erneut in eine Umarmung.
    Inzwischen hatten auch die anderen drei den Weg in den Flur gefunden. Jay schien als erster zu realisiert haben, wer da vor ihnen stand.
    "Schön, dich mal wieder zu sehen.", sagte er und lächelte sie warm an. Nach und nach erwachten auch Mikel und Chris aus ihrer Starre und begrüßten sie herzlich.
    Sie ließen sich im Wohnzimmer nieder und begannen von den letzten Monaten zu erzählen. Bis Jay plötzlich fluchend aufsprang und in die Küche raste. "Ich helf ihm.", sagte Nina grinsend.
    "Musst du doch gar nicht.", erwiderte Chris und drückte sie zurück in die Polster.
    "Ich weiß. Aber ich möchte gerne.", erwiderte sie lächelnd und folgte dem bandältesten in die Küche. Dieser stand immer noch fluchend vor dem Herd.
    "Das ist hinüber.", stellte sie sachlich fest.
    "Hmm."
    "na komm, wir zaubern eben was neues." Sie begann in sämtlichen Schränken nach Lebensmitteln zu suchen. "Nudeln. Habt ihr nichts anderes mehr da??"
    "Tomatenmag.", erwiderte der Brite. Sie grinste. "Passt ja."
    "Sag mal, Kleine.", begann Jay nach einer Zeit. "Willst du das? Wieder in seiner Nähe sein, mein ich?"
    Sie lehnte sich an die Arbeitsfläche.
    "Ich wollte nie etwas anderes. Die Frage ist nur, wie lange ich das kann."
    Er seufzte. "Manchmal, wenn ich ihn von dir reden höre, denke ich dass da viel mehr ist, als er zugibt. Aber dann... Jetzt wo er Anni hat."
    Ihre Augen weiteten sich. "Wer ist Anni??"
    Er biss sich erschrocken auf die Lippen. "Er hat dir noch nicht von ihr erzählt?!"
    Sie schüttelte den Kopf. "Oh Kleine... Das tut mir Leid. Ich dachte, wo er dich doch mitgebracht hat hätte er dir davon erzählt..."
    Tränen traten ihr in die Augen. Jay schloss sie in eine sanfte Umarmung und drückte sie an sich.
    "Nicht weinen. Bitte Maus, nicht weinen. Es kann niemand was für seine Gefühle. Das weißt du ja wohl am besten..."
    Im Stillen gab sie ihm Recht. Natürlich konnte sie Izzy keinen Vorwurf machen, dass er sich verliebt hatte. Sie wollte sich doch für ihn freuen. Aber es fiel ihr schwer sich für ihn zu freuen, wenn sie gleichzeitig das Gefühl hatte, das Herz aus der Brust gerissen zu kriegen.



    Re: Halt mich (FSK 16)

    Richie=styla - 05.09.2006, 16:21


    oh...das ist aber eine traurige geschichte :( da muss es aber ein happy end geben tina! :P *g* ist aber gut geworden!schreib weiter!!!!!



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