[FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~

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    Re: [FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~

    Pingu - 30.08.2006, 19:46

    [FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~
    So,wie angekündigt nerv ich jez au ma mit meinen FFs....

    öhm ja,Header:

    Titel: Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde
    Autor: Das-Kaputt-mach-Pingu, also ich (Ach echt?)
    Pairing: BillxTom (was andres habsch ja auch nich auf lager)
    Warnungen: Nun ja, die ff is von mir...und ich würd sagen,sie is so ab 18..doch ja,des is okee...Achja und nichts für Leute,die nichts mir Missbrauch lesen mögen....
    Disclaimer: Bill und Tom gehören nich mir und wenn ich Geld damit verdienen würde,wärs toll,dem is aba nich so...Auch die Umgebungen gehören ausschließlich sich selbt...
    Claimer: Die Idee würd ich sagen und Steven und seine Primaten freunde..Achja und Klaus....der is auch mir...
    Zusammenfassung: Bill und Tom können sich nicht leiden,Bill hat außerdem Probleme mit seinem Stiefvater,welche,lest selbst...Doch dann kommen die beiden(also B&T nich Bill und der stiefvater) auf Klassenfahrt in ein Zimmer und Tom zeigt sein wahres Gesicht....

    Okee...let the Story begin..
    Commis erwünscht...




    _________________________________________________________

    Ich stand in unserer kleinen Küche und machte den Abwasch. Mal wieder hatte meine Mutter mich Dazu verdonnert. Glücklicherweise befindet sich die Spüle am Fenster, so dass ich dabei die Menschen draußen beobachten kann.



    Na gut, theoretisch könnte ich es. Denn zu diesem Zeitpunkt war es draußen schon dunkel und es kübelte aus Eimern. Außerdem ist unser Dorf so klein, das es ein Wunder ist, wenn alle drei Jahre mal ein Auto vorbei fährt.




    Ansonsten beobachtete ich Leute wirklich gerne, ich zählte es sogar zu meinen Hobbies.



    Ich beobachte Leute wie gesagt gerne, aber ich halte mich nicht gern in ihrer Nähe auf. Denn ich komme nicht gut mit anderen aus. Die meisten verstehen mich nicht.




    Meinen letzten Kumpel hatte ich mit 9 jetzt werde ich bald 17.
    Aber ich hatte gelernt ohne andere auszukommen. Die meiste Zeit brachte ich damit zu, Texte zu schreiben. Lieder wenn man’s genau nahm.
    Plötzlich riss mich etwas aus meinen Gedanken. Drüben im Nachbarhaus brannte Licht. Komisch. Seit Toby vor fast 8 Jahren dort ausgezogen war, stand dieses Haus leer.



    Gebannt starrte ich auf das gegenüberliegende Fenster, denn dort konnte ich eine Bewegung ausmachen. Und dann sah ich sie. Diese braunen Augen, die es mir vom ersten Augenblick an, angetan hatten. Und das obwohl unsere Blicke sich nur für den Bruchteil einer Sekunde trafen.
    Wie in Trance beendete ich meine angefangene Arbeit und verkrümelte mich dann in mein Zimmer. Dies war der Ort, an dem ich mich am liebsten aufhielt, denn hier ließen mich alle in Ruhe.




    Ich warf mich auf mein Bett und starrte die Decke an. Doch lange verweilte ich so nicht, denn ich richtete mich wieder auf um aus dem Fenster zu schauen. Früher war Tobys Zimmer gegenüber von meinem und wir haben uns immer noch gewunken, bevor wir ins Bett mussten. Mich würde interessieren, ob der Besitzer dieser seltsam fesselnden Augen auch an dieser Stelle sein Zimmer hat.





    Diese Frage sollte sich gleich von selbst beantworten, denn in diesem Moment ging drüben das Licht an. Und das erste was ich sah, waren wieder diese Augen, aber da es diesmal heller war, konnte ich auch erkennen, wem diese Augen gehörten. Denn nun ließ sich ein Junge, dessen zusammen gebundene Dreads aus einem Cap schauten, vor dem Fenster nieder.




    Dann kramte er nach etwas, das aussieht wie ein iPod und tatsächlich stopfte er sich kurz darauf die grauen Kopfhörer in die Ohren.
    Während er Musik hörte, bewegte er seinen Kopf im Takt und hielt die Augen geschlossen. Ich nutzte die Gelegenheit und beobachtete ihn dabei. Doch leider war ich so in meine Beobachtungen vertieft, dass ich gar nicht merkte, dass er zu mir rüber sah. Als ich es dann bemerkte, lächelte ich scheu zu ihm rüber. Doch statt mein Lächeln zu erwidern, sah er mich finster an und zog dann die Vorhänge zu.





    Was hatte ich schon erwartet? Wer lächelte mir schon zu? Wo mich doch alle komisch fanden. Mich Bill Kaulitz, den Jungen der sich schminkte, den musste man doch komisch finden.





    Am nächsten Morgen weckte mich ein nervtötendes Piepsen, das von meinem verhassten Wecker kam. Ich schälte mich aus der Decke und tapste verschlafen die Treppen rauf. Als ich im Badezimmer in den Spiegel sah, streckte ich meinem Spiegelbild meine gepiercte Zunge entgegen. Dann griff ich nach meiner Zahnbürste und putzte mir die Zähne, bevor ich wieder nach unten in mein Zimmer verschwand um mich anzuziehen. Dabei warf ich einen flüchtigen Blick ins Nachbarzimmer. Dort stand er und wie es aussah, war auch er grade aufgestanden und zog sich an. Ich konnte nämlich einen kurzen Blick auf seinen schlanken Körper erhaschen.








    Aber dann zwang ich mich, meinen Blick wieder ab zu wenden und mich lieber hoch ins Bad zurück zu schleppen. Denn nun begann mein allmorgendliches Ritual. Schminken, Nägel lackieren und meine schwarzen Schulterlangen Haare stylen.




    Doch ein blick auf die Uhr sagte mir, das ich mich jetzt beeilen musste.
    Ich hasste die Schule. Nicht nur wegen der Schüler mit denen ich nicht auskam, nein. Auch die Lehrer mochten mich nicht. Denn oft war ich vorlaut, aber ich war ein guter Schüler, hatte einen Notendurchschnitt von 1, 9, trotzdem mochten sie mich nicht. Nur mit meiner Kunstlehrerin kam ich aus. Sie mochte mich. Vor allem mochte sie meine Bilder.






    Gedanken verloren ging ich zur Bushaltestelle, an der mein neuer Nachbar und somit der Besitzer der schönen Augen stand. Doch als ich mich neben ihn stellte, schenkte er mir nicht einen Blick und ab da an wusste ich, wir würden nie miteinander auskommen.





    Zu Beginn der ersten Stunde betrat mein Lehrer den Klassenraum, doch er war nicht allein, sondern in Begleitung meines Nachbarn. „Leute, das ist Tom. Er ist neu nach Loitsche gezogen und ich hoffe ihr nehmt ihn freundlich auf. Tom, setz dich bitte zu Bill. Das ist der, der da vorne alleine sitzt.“ Missmutig wanderte Toms Blick zu mir, doch ohne ein Wort des Widerstandes ließ er sich neben mich sinken.







    „Hey, unsere Schwuchtel hat ja Gesellschaft bekommen!“ Hörte ich deutlich eine Stimme von hinten. Höchstwahrscheinlich war es Steven. Aber ich scherte mich nicht groß darum, denn meiner Meinung nach, war Steven ein Hirnverbrannter Trottel mit dem I.Q. eines Pantoffeltierchens.
    Vielleicht sollte er in Erwägung ziehen, sich ein Tatto mit dem Inhalt >Mein I.Q. beträgt genau die Anzahl der Kalorien in einem Wasa Knäckebrot, nämlich 0,1< irgendwo auf den Körper stechen zu lassen. Das konnte er dann zusammen mit meinem Lehrer machen, denn man hätte annehmen müssen, dass er etwas hätte sagen müssen.







    Jeder normale Lehrer hätte dies getan, aber na ja, mein Lehrer war nicht „normal“. Aber wer war schon normal? War ich normal? Ich der ich mich schminkte? War Tom normal, mit seinen übergroßen Klamotten und den Haaren, die aussahen, wie ein Wischmob? Was bedeute normal schon? Während ich so Gedanklich vor mich hin philosophierte, traf mich plötzlich ein Schlag am Arm. „Hey, Weib, schieb mal dein Buch rüber. Ich hab noch keins.“ Na, besonders freundlich war der Feudel aber nicht. Doch er bewirkte etwas in mir. Ich tat etwas, das ich mir schon lange abgewöhnt hatte. Ich konterte.







    „Hey du Wischmob, vielleicht willste meine Bürste auch mal leihen, deine Haare sehen nämlich nicht so aus als wenn sie so was schon mal gesehen hätten.“ Zischte ich boshaft. Vielleicht tat ich das weil er mir nicht so wie die anderen alle, am Arsch vorbei ging. Ich knallte ihm mein Buch auf den Tisch. Einen Moment sah er ziemlich erstaunt aus, was mich dazu brachte, ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue anzusehen.
    Da wendete er seinen Blick von mir ab und starrte ins Buch, als wenn er dort eine Offenbarung oder sonst was Interessantes lesen würde.





    Ohne noch ein weiteres Wort aneinander zu verlieren, zog die Stunde an uns vorüber. Es klingelte zur Pause und genau wie alle anderen, warf der Feudel eilig seine Sachen in die Tasche um dann den Raum zu verlassen. Nur ich ließ mir Zeit, denn nun kam die Stunde, vor der mir am meisten graute. Sport.





    Erst als alle anderen schon längst draußen waren, verließ auch ich das Klassenzimmer. Das mache ich schon immer so, und normalerweise sind dann alle meine Mitschüler bereits in der Umkleide und meistens auch schon umgezogen.




    Heute war es leider nicht so. Ich marschierte quer über den Schulhof, auf den großen grauen Block, der sich Turnhalle schimpfte zu. Und schon von weitem konnte ich meine Mitschüler dort stehen sehen. Denn unser Sportlehrer schloss die Halle grade erst auf. Das hieß, dass ich mich mit den anderen zusammen umziehen musste. Seufzend ging ich hinter den anderen her, in die Umkleide. Dort zog ich meine Sportsachen aus meiner Schultasche.





    Plötzlich baute sich Steven vor mir auf. „Hey, Schwuchtel. Hier drin hast du nichts verloren. Geh rüber zu den Hühnern, wo du hingehörst.“ Normalerweise wäre so eine Bemerkung an mir abgeprallt, wie gesagt, Normalerweise. Doch heute war ich irgendwie fast wie aufgeputscht, durch die Begegnung mit Tom. So konterte ich zum zweiten Mal an diesem Tag. „Wieso? Angst, ich könnte dir was abgucken?“







    Mit hochgezogener Augenbraue, sah ich ihn von Oben bis Unten an.
    Ich sollte jedoch gleich darauf erfahren, warum ich mir das Kontern abgewöhnt hatte, denn schon traf mich Stevens Faust im Gesicht und kurz darauf, sein Knie im Magen. Ich sackte zu Boden und blieb dort schmerzgekrümmt liegen. Ich rechnete fest damit, nun nach Strich und Faden verprügelt zu werden, so wie es immer war.




    Doch nichts passierte. Vorsichtig sah ich auf und sah, dass Tom sich vor Steven aufgebaut hatte und ihm direkt in die Augen sah. Steven hasste es, wenn man ihm in die Augen sah, die Erfahrung hatte ich auch schon machen müssen, und bebte vor Zorn. Doch Tom hielt seinem Blick stand und meinte bloß: „Es reicht.“ Ich dachte, Steven würde jetzt ihn verprügeln, doch nichts dergleichen geschah. Steven rauschte mit seiner Horde von Schimpansen im Schlepptau aus der Umkleide. „Danke.“ Murmelte ich, während ich mich vorsichtig aufrappelte. Aber Tom sah mich nur eindringlich an. „Bild dir bloß nichts drauf ein. Schwuchtel.“ Und schon war auch er in der Halle verschwunden.



    Re: [FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~

    hamty1 - 30.08.2006, 19:51


    huhu,
    ich kenn sie zwar schon,
    aber ich könnt sie immer wieder lesen,
    ich liebe sie!
    dein schreibstil ist so klasse,
    mach bitte ganz ganz schnell weiter!!



    Re: [FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~

    Tini-Tuss - 31.08.2006, 17:42


    i-wie kommt mir die ff bekannt vor...

    naja bitte dwe8iter ja??

    hdl Tina



    Re: [FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~

    Pingu - 01.09.2006, 18:19


    Das kann gut sein,das die die ff bekannt vor kommt,da sie auch auf th-fanfics.de.vu und fanfiktion.de on ist.....
    Danke für die commis,dann gehts ma weiter,was?


    _________________________________________________________

    Ich tauschte meine löchrige Jeans gegen meine Sporthose, und mein enges Shirt, gegen das etwas lockerer sitzende weiße Sportshirt.
    Dann begab auch ich mich in die Halle. Dort waren schon alle dabei, sich aufzuwärmen. Also schloss ich mich ihnen an und joggte vorsichtig, da mein Magen noch immer schmerzte eine Runde durch die Halle.
    „Kaulitz! Nun lauf doch nicht wie ein Mädchen! Und bind dir endlich die Haare zusammen!“ Die Stimme meines Lehrers dröhnte durch die gesamte Halle, damit auch ja alle mitbekamen, dass er mich mal wieder demütigte. Trotzdem tat ich so, als hätte ich ihn nicht gehört. Aber ich hätte wissen müssen, dass das bei ihm nicht zog. Denn schon wurde ich am Kragen meines Hemdes gepackt und sah kurz darauf in die Augen dieses Tyrannen, der mich beißend ansah. „Bind dir deine Zotteln zusammen, du Schwuchtel!“ Er sprach langsam und betonte die einzelnen Wörter so sehr, das er mir dabei ins Gesicht spuckte. Angewidert wischte ich mir über die Wangen und band mir dann meine Haare im Nacken zusammen.




    Nach dem Aufwärmen wurde uns verkündet, dass heute Zirkeltraining an der Reihe war. Na klasse. Das bedeutete, dass wir in Zweierteams geteilt wurden und wie unser Sadist von Sporttyrann nun mal war, durfte wir uns die Teams nicht mal selbst aussuchen, sondern er teilte uns nach Zufallsprinzip. So kam es, das der Feudel und ich in einem Team landeten. Na klasse.


    Nun, da alle eingeteilt waren, drückte der alte Sporttyrann jeweils einem aus jedem Team einen Zettel mit einer Übung und der jeweiligen Erklärung dazu in die Hand.


    „Hol ma nen kleinen Kasten, Schwuchtel, oder hast du Angst, du könntest dir einen Fingernagel abbrechen?“ Tom war keinen deut besser als die anderen, aber da er mich grade quasi „gerettet“ hatte, beschloss ich dieses Mal nicht zu kontern. Also zog ich los, um einen Kasten zu holen. Mühsam schleppte ich das schwere, unhandliche teil, an den Platz, den Tom mir zeigte.



    Als alles aufgebaut war, jeder einen Zettel mit seinem Namen und den Zahlen 1-17 darauf, sowie einen Stift hatte und wir beginnen sollten, zog Tom mich am Shirt beiseite. „Eins sag ich dir, Schwuchtel, machst du dich auch nur ein Mal an mich ran, verprügle ich dich so, dass du dir wünschen würdest, Steven hätte dich eben zu Tode geprügelt, ist das klar?“ Er sah mich eindringlich an und ich kam mit meinem Gesicht so nahe an seins heran, dass ich seinen warmen Atem auf meinen Wangen spürte. „Selbst wenn ich schwul wäre, würde ich DICH bestimmt nicht anmachen, Wischmob. Ich hab’s nicht so mit Putzgeräten, weißt du?“ Damit entriss ich ihm den Aufgabenzettel und las ihn mir durch.




    „Wenn die Herren da drüben dann vielleicht auch mal ihre kleinen Flirtereien einstellen könnten? Ich will heute noch anfangen!“ Die Stimme unseres Lehrers hallte durch die gesamte Halle und einen Moment war es danach totenstill, bevor der Rest meiner Klasse in lautes Gelächter ausbrach.



    Toll gemacht, Wischmob. Jetzt dachten wirklich alle, dass ich schwul war. Jahrelang hatten sie auf Bestätigung gewartet, aber ich hatte sie ihnen nie gegeben. Dank dem Wischmob hatte sich das jetzt aber auch erledigt. Dabei war ich doch gar nicht schwul. Zumindest dachte ich das. Ich wusste ja nicht mal, wer ich selbst war, geschweige denn, was ich fühlte. Wie sollte ich da auch noch wissen, WAS ich für WEN empfand?
    Aber das alles änderte nichts daran, dass wir nun die lästigen Übungen absolvieren mussten. Während Tom nun eine dieser Übungen machte, zählte ich, wie oft er dies schaffte. Dann war ich dran. Zirkeltraining war echt das Letzte. Nun hing ich also dumm von der obersten Sprosse der Sprossenwand, ließ meine Beine baumeln und zog sie in gleichmäßigen Abständen immer wieder an meinen Körper ran. Dabei wartete ich sehnsüchtig auf den erlösenden Pfiff meines Lehrers.





    Während ich so da hing und auf das Loch wartete, das sich bitte schleunigst vor mir auftun sollte, verrutschte ein der Stulpen, die ich stets um meine Handgelenke trug und auch zum Sport nicht abnahm, und gab den Blick auf die kleinen roten Narben an diesen Stellen preis.
    Aus Angst, Tom könnte sie sehen, ließ ich die Sprossenwand los und knallte unsanft auf dem Hallenboden auf. Leider war meine Reaktionsfähigkeit deswegen ein wenig eingeschränkt und schaffte es nicht mehr, die Stulpen an ihren rechtmäßigen Platz zurück zuschieben. Ich sah genau, wie Toms Blick zu den Narben wanderte.





    Zweimal hatte ich bereits versucht, mir das Leben zunehmen, und manchmal, wenn ich den Spott und die Demütigungen nicht mehr ertrug, kam es vor, dass ich zur Rasierklinge griff. Es gab Zeiten, da war dieser scharfe, für mich jedoch tröstliche Gegenstand mein bester Freund.
    Niemand sollte diese Narben je zu Gesicht bekommen, denn sonst hätten die anderen ihren Beweis dafür, dass sie mich mit ihren Worten verletzten, und eben diese Genugtuung wollte ich ihnen um keinen Preis der Welt gönnen.




    Doch nun hatte jemand mein Geheimnis entdeckt. Ich rappelte mich schnellstmöglich auf und stürmte in die Umkleide. Dort schälte ich mich aus meinen Sportsachen und schlüpfte zurück in meine normalen Klamotten. So fühlte ich mich schon ein wenig wohler, doch trotzdem hatte ich das Bedürfnis, den Rest des Schultages zu schwänzen. Aber als ich meine Trinkflasche aus meiner Tasche kramte, fiel mein Blick auf meine Kunstmappe. Kunst wollte ich auf keinen fall verpassen, also beschloss ich erst nach der nächsten Stunde zu gehen.




    Als ich die Stufen hinab ging, die mich in den Kunstraum unten im Keller führten, stieg mir der vertraute Geruch, der hier unten immer herrschte, in die Nase. Ich mochte diesen Geruch. Warum wusste ich selbst nicht genau. Er hatte einfach etwas Tröstliches an sich. Noch tröstlicher fand ich allerdings den warmen Klang der Stimme meiner Kunstlehrerin. Sie war mittleren Alters und ich war ihr Lieblingsschüler. Das ließ sie mich oft genug spüren. „Hallo Bill. Heute schon so früh?“ Ich nickte. Es tat gut, mal wieder meinen Namen zu hören. Die meisten Lehrer nannten mich Kaulitz, einige aber auch Schwuchtel, wie zum Beispiel der Sportlehrer. Und meine Mitschüler fanden immer neue, jedoch immer wieder verletzende Namen für mich.



    Re: [FF] ~Wenn der Wind sich dreht-Wie aus hass Liebe wurde~

    Tini-Tuss - 01.09.2006, 23:18


    aaaaaaa die ff is so geil ^^

    bitte bitte schreib schnell woeiter ja?
    hdl Tina



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