Doping an chinesischer Sportschule

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    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    RatzFatz - 24.08.2006, 09:11

    Doping an chinesischer Sportschule
    http://www.blick.ch/sport/artikel43406
    http://onsport.t-online.de/c/88/67/30/8867304.html

    :shock: :shock:



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    BSE - 24.08.2006, 09:47


    1) War zu erwarten

    2) Bauernopfer

    3) Irgendwie rege ich mich schon gar nicht mehr auf ...



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    outergate - 24.08.2006, 10:07


    BSE hat folgendes geschrieben: 1) War zu erwarten

    2) Bauernopfer

    3) Irgendwie rege ich mich schon gar nicht mehr auf ...

    inwiefern bauernopfer? :?:



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Rene - 24.08.2006, 10:08


    Das geht garnicht. Für solche Sachen sollte der Chinesische Sportbund oder wer auch immer empfindlich für Büßen!



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    BSE - 24.08.2006, 11:03


    outergate hat folgendes geschrieben: BSE hat folgendes geschrieben: 1) War zu erwarten

    2) Bauernopfer

    3) Irgendwie rege ich mich schon gar nicht mehr auf ...

    inwiefern bauernopfer? :?:



    Das ware doch weohl eher ne kleine Schule "Dorfschule". (EDIT: Auch wenn die Chinesen jetzt was anderes sagen.)

    Meinst du echt die würden ihre Top-Schulen in Pjöngjang, Peking, ... hochgehen lassen? IMHO Nichtmal wenn das EPO mit dem Tankwagen käme.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    outergate - 24.08.2006, 11:29


    BSE hat folgendes geschrieben: outergate hat folgendes geschrieben: BSE hat folgendes geschrieben: 1) War zu erwarten

    2) Bauernopfer

    3) Irgendwie rege ich mich schon gar nicht mehr auf ...

    inwiefern bauernopfer? :?:



    Das ware doch weohl eher ne kleine Schule "Dorfschule". (EDIT: Auch wenn die Chinesen jetzt was anderes sagen.)

    Meinst du echt die würden ihre Top-Schulen in Pjöngjang, Peking, ... hochgehen lassen? IMHO Nichtmal wenn das EPO mit dem Tankwagen käme.

    also da wage ich mal zu widersprechen. anshan ist eine industrialisierte millionenstadt, deren sportschule die größte der provinz (einer provinz mit dreimal mehr einwohnern als deutschland hat).

    für mich gibt es zwei eigenartigkeiten an der story:
    1. die chinesen haben das ohne druck aus dem ausland öffentlich gemacht (für mich sehr erstaunlich) - mit dem wissen, daß
    2. die botschaft aus dieser geschichte für das ausland ist: wenn eine ganze sportschule mit unterstützung der lehrer und trainer aktiv dopt, dann kann das unmöglich ein einzelfall sein. man MUSS als aussenstehender einfach einen flächenbrand unterstellen. eine story mit dieser tragweite KANN kein einzelfall sein. so isoliert ist dort niemand.

    hätten die chinesen ein bauernopfer bringen wollen, hätten sie das anders gemacht. dann wären zwei turnerinnen, die eh schon kurz vor der arthrose stehen, aufgeflogen, theatralisch durch die medien gezogen und schließlich wegen landesverrats zum tode verurteilt worden. die würden aber drucklos keine ganze sportschule auffliegen lassen (wer wüßte denn im ausland schon, welchen internen status diese sportschule hat? da hat doch kaum ein ausländer einblick). die implikationen wären zu weitreichend. erst recht für die kontrollsüchtigen chinesischen funktionäre.

    und pjöngjang ist übrigens in korea ;)



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    BSE - 24.08.2006, 11:49


    ooooh - wie peinlich ich meinte eigentlich Kanton (Guangzou oder so ähnlich). :roll: :D

    Abgesehen davon teile ich dein Meinung aber nicht so ganz - will aber auch nicht ausschließen, dass du recht hast. Allerdings müsste dann jetzt nicht Schluß sein sondern "mehr kommen".



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Linus - 24.08.2006, 11:57


    Ehrlich gesagt - mich wundert, daß die Chinesen überhaupt irgendwas öffentlich gemacht haben. Sonst wird doch da immer gemauert bis zum geht-nicht-mehr.
    Bin gespannt ob rauskommt, was wirklich dahintersteckt...



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Rene - 24.08.2006, 12:02


    Meine vermutung ist, die wissen das flächendeckend gedopt wird und die wollten zeigen, dass auch vor einer großrazzia nicht halt gemacht wird. viele verstecken sich ja gern im schutz der menge und sagen sich, wir dopen ja alle, also warum sollen sie gerade mich hochgehen lassen.

    auf dem wege zu Olympia wird es wohl den effekt haben, dass nach innen gezeigt wird, hey passt auf, ihr habt hier keine Narrenfreiheit mehr. nach aussen ist es wohl augenwischerei.
    vielleicht waren die dopingpraktiken da so offensichtlich, dass durch diese aktion alles etwas mehr in den untergrund rückt und somit die national verantwortlichen sich leichter rein waschen können.

    meine meinung dazu:
    wenn es noch größere ausmaße annimmt, auf olympia in china verzichte !



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    meggele - 24.08.2006, 12:08


    Rene hat folgendes geschrieben: meine meinung dazu:
    wenn es noch größere ausmaße annimmt, auf olympia in china verzichte !
    Das haette mal was, aber auf die Milliardeneinnahmen wollen sie wohl alle nicht verzichten.

    Ich hab jedenfalls Konsequenzen gezogen und werde dort nicht starten 8)



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    RatzFatz - 24.08.2006, 12:09


    http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/465/83382/

    stütz wohl die Aussagen von outy.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    drullse - 24.08.2006, 12:37


    RatzFatz hat folgendes geschrieben: http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/465/83382/

    stütz wohl die Aussagen von outy.

    Sehe ich nicht so. Wer weiß denn, was es in den unendlichen Weiten Chinas noch so an Internaten gibt...

    Ich sehe das auch eher als Bauernopfer und bleibe dabei: wer sich Peking 2008 antut wird erstaunliches sehen! (ich nicht...)



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Klugschnacker - 24.08.2006, 13:09


    Üble Geschichte, vor allem wegen der Minderjährigen. Leider gibt es keinen großen Unterschied zwischen China, USA und Europa. Hier wie dort wird mit größter Raffinesse geforscht, geschluckt und verschleiert. Der einzige wichtige Unterschied besteht IMO wohl darin, dass in der westlichen Welt freiwilliger gedopt wird als im weniger freiheitlichen China. Will sagen: Die westlichen Betrüger machen das freiwillig, die chinesischen Sportler machen das zum Teil freiwillig, zum Teil aber unfreiwillig. Ich glaube nicht, dass Fragen der chinesischen Schüler nach dem Inhalt der Pillen und Spritzen wirklich beantwortet werden.

    Und bei uns? War Springstein der einzige Trainer, der seinen minderjährigen Schützlingen bunte Pillen gab? Das glaubt doch wohl niemand im Ernst. Die Spritze, die in China vom Lehrer verabreicht wird, kommt bei uns eben vom privaten Trainer. In China stehen öffentliche Strukturen hinter dem Doping, denn irgendwoher müssen die Lehrer das viele und damit teure Epo, das aufwändig gekühlt werden muss, ja haben. Bei uns sind es eben private Strukturen und privates Geld, also eine im Zweifel eher leistungsfähigere Struktur.

    Mit Floyd Landis, Justin Gatlin und Marion Jones in unseren Reihen hat die westliche Welt wenig Grund, mit dem Finger auf China zu zeigen. Aus deren Sicht muss doch die Tour de France und der 100-Meter Sprint eine Lachnummer sein wie Wrestling oder Bodybuilding. Auch wir Triathleten sind moralisch diskreditiert: Nina Kraft, evtl. Katja Schumacher, Jürgen Zäck, Andre Bour, Thomas Braun, dann der Name Springstein, der auch im Triathlon eine Rolle spielte. Wohl nicht ohne Grund sagte Lothar Leder zum Fall Zäck gegenüber der FAZ: „Viele im Triathlon sind den Verlockungen des Dopings erlegen. Da kommt noch etwas nach, jetzt wird es an allen Ecken brennen."

    Grüße,
    Klugschnacker



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    RatzFatz - 24.08.2006, 13:48


    drullse hat folgendes geschrieben: RatzFatz hat folgendes geschrieben: http://www.sueddeutsche.de/sport/weitere/artikel/465/83382/

    stütz wohl die Aussagen von outy.

    Sehe ich nicht so. Wer weiß denn, was es in den unendlichen Weiten Chinas noch so an Internaten gibt...

    Ich sehe das auch eher als Bauernopfer und bleibe dabei: wer sich Peking 2008 antut wird erstaunliches sehen! (ich nicht...)

    Die Logik blicke ich nicht. Nach der Logik ist Landis auch nur ein Bauernopfer gewesen.

    Deren Möglichkeiten zur Dopingbekämpfung sind sicherlich noch beschränkter als bei uns. Das wird auch nur ein Eiswürfel des ganzen Eisberges sein. Aber absichtlich die hochgehen zu lassen um zur Schau zu stellen, dass gegen Doping vorgegangen wird??? Dafür schaut die ganze Welt nun noch mißtrauischer nach China, was da für Verhältnisse herrschen. Hinter jedem Medaillengewinner sieht man einen Schüler von einer ähnlichen Sportschule. Das wäre in meinen Augen ein sehr dummes Bauernopfer.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    outergate - 24.08.2006, 14:19


    RatzFatz hat folgendes geschrieben: Dafür schaut die ganze Welt nun noch mißtrauischer nach China, was da für Verhältnisse herrschen. Hinter jedem Medaillengewinner sieht man einen Schüler von einer ähnlichen Sportschule. Das wäre in meinen Augen ein sehr dummes Bauernopfer.

    genau!
    auffällig an der geschichte ist auch die tatsache, daß die "nachbar" sportschule in der provinzhauptstadt shenyang vor einiger zeit ebenfalls angezeigt wurde. (darüber gabs in westlichen medien offenbar keine intensiveren berichte, oder?)
    die konkurrenz in china ist sehr hoch. würde mich nicht wundern, wenn die sich durch gegenseitiges anschwärzen in diese situationen gebracht hätten. das erhöht mithin die chancen, die eigenen leute zu meisterschaften zu tragen.
    vielleicht wußte konfizius nicht, daß man im glashaus nicht mit steinen schmeißt. :P

    es bleibt aber nach wie vor sehr eigenartig, daß die chinesen damit so offen umgehen. :? irgendwas ist doch da faul ...
    ich könnte mir vorstellen, daß denen die dimension nicht klar ist und ein "dopingfall" erst mit dieser größe für sie plakativ wird. und eine plakative größe braucht man schon, um mittels razzien zu zeigen, wie "effektiv" die staatliche dopingverhinderungsmaschine läuft.

    meine fresse ... das ist alles noch viel schlimmer als bisher angenommen ... :shock:



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    drullse - 24.08.2006, 14:37


    RatzFatz hat folgendes geschrieben: Die Logik blicke ich nicht.

    Ich frage mich: was würde die DDR in diesen Zeiten gemacht haben?

    Und denke mir: die hätten Kreischa angewiesen, den einen oder anderen positiv zu testen um zu zeigen "Seht her, wir kämpfen mit!". Und hintenrum würde noch besser "gesichert".

    Nee, meine Meinung zum Thema Leistungssport (und im speziellen zu chinesischen Ausdauerleistungen) ist da doch, dass betrogen wird, wo's nur geht. Daher glaube ich nicht, dass das ein bedauerlicher Einzelfall ist, der nun chinaintern Anlass gibt, richtig aufzuräumen.

    2008 - Mutantenstadl Peking



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Klugschnacker - 24.08.2006, 14:57


    Regt Euch ab! Peking wird nicht schlimmer als andere Spiele. Darf ich nochmal an Los Angeles 1984 erinnern? Die Athleten der USA und Kanadas räumten dort fast alle Medaillen im Radsport ab, obwohl Amerika in diesem Sport ein absolutes Entwicklungsland war:

    Männer:
    - Strassenrennen Platz 1
    - Bahnsprint Plätze 1+2
    - Einzelverfolgung Plätze 1+3
    - Mannschaftsverfolgung Platz 2
    - 100km- Manschaftszeitfahren Platz 3

    Frauen:
    - Strassenrennen Platz 1

    Wenn die Chinesen 2008 die Radrennen in gleicher unverschämter Weise dominieren, können wir weiter diskutieren.

    Grüße,
    Klugshcnacker



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    outergate - 24.08.2006, 15:14


    drullse hat folgendes geschrieben: RatzFatz hat folgendes geschrieben: Die Logik blicke ich nicht.

    Ich frage mich: was würde die DDR in diesen Zeiten gemacht haben?

    Und denke mir: die hätten Kreischa angewiesen, den einen oder anderen positiv zu testen um zu zeigen "Seht her, wir kämpfen mit!". Und hintenrum würde noch besser "gesichert".

    genau. nie im leben wären die aber so "dumm" gewesen, ein ganzes BTZ auszuheben! wie stünden die denn da?! :shock:



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Klugschnacker - 24.08.2006, 15:36


    Die chinesischen Behörden müssen doch gewusst haben, was in der Sportschule läuft. Wie sonst hätte die Schule an die vielen Dopingmittel kommen sollen? Schließlich kostet das Zeug eine Stange Geld. Zwar wird EPO in China aus Hamstern relativ billig gewonnen, doch für dortige Verhältnisse kostet es ein Vermögen. Ich gehe nicht davon aus, dass die Lehrer/Trainer aus eigener Tasche den Stoff für eine ganze Schulklasse finanzieren. Also müssen die Behörden, die alle Gelder zentral verwalten, aktiv mitgemacht haben.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    outergate - 24.08.2006, 15:39


    Klugschnacker hat folgendes geschrieben: Also müssen die Behörden, die alle Gelder zentral verwalten, aktiv mitgemacht haben.

    eben. das macht die story so eigentümlich.
    es ist, als würde man jemandem dabei zusehen, wie er sich ins eigene knie schießt.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Frühschwimmer - 24.08.2006, 17:52


    auch in china läuft nicht alles einfach zentral gesteuert, da gibt es jede menge leute die anderen leuten gerne ans bein pinkeln, oder auch einfach nur die öffentlichen gelder veruntreuen. solange die allerdings ihren job halbwegs gut machen oder einfach nur gute beziehungen haben werden die nicht angegriffen.

    worauf ich hinaus will: das kann, selbst in china, einfach sein, dass ein lokaler beamter / politiker diese aktion beschlossen hat, ohne peking um erlaubnis zu bitten...



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Osso - 24.08.2006, 22:27


    Ist doch toll wenn sie jetzt "bedingungslos" aufklären. In zwei Jahren, während der Spiele erinnert sich doch eh keiner mehr an diesen Vorfall. Und ob die ihre Sportler nun totspritzen oder wie jetzt sportlich opfern interessiert in China keinen. Klar verallgemeinere ich schon wieder zu stark. Nur mal ein schlechtes Beispiel. Der associted Prof. aus China mit dem ich zu tun hatte, meinte auf meine Frage nach den vielen Toten in chin. Bergwerken nur: "doesn't matter". Das Einzige was da zählt ist, daß die richtige Nation den Medallienspiegel anführt. Wie ist doch egal.

    Die haben definitiv von irgendwoher Druck bekommen das zu veröffentlichen. Freiwillig heißt ja nicht unbedingt Zwanglos.

    Christian



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    drullse - 24.08.2006, 22:49


    Ja, denke ich auch. Wir werden 2008 Athleten sehen, die nie einer vorher zu Gesicht bekommen hat.

    Ich erinnere nur an die Läuferinnen und Schwimmerinnen vor ein paar Jahren. Kamen, siegten, verschwanden.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Osso - 24.08.2006, 23:00


    drullse hat folgendes geschrieben: Ja, denke ich auch. Wir werden 2008 Athleten sehen, die nie einer vorher zu Gesicht bekommen hat.


    Zu dem Thema "Medalliengewinner, die nur einmal erfolgreich sind" meinte mein "Freund" aus China, das läge an der fehlenden Motivation der Sportler :lol: Die hätten mit ihrer olympischen Medaille so viel Geld verdient, das die nur noch faul in der Ecke liegen und keinen Biss haben. :lol:

    Komisch nur das sonst überall auf der Welt die Sportler immer und immer wieder gewinnen wollen. Nanche nehmen um das zu erreichen sogar freiwillig Chemie. :roll: Aber entweder darf das in China keiner, oder die sind so bescheiden.

    Christian

    ps: Ich glaube die haben so einen Hürdensprinter der schon öfters gewinnen durfte.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    outergate - 25.08.2006, 09:59


    Frühschwimmer hat folgendes geschrieben:
    worauf ich hinaus will: das kann, selbst in china, einfach sein, dass ein lokaler beamter / politiker diese aktion beschlossen hat, ohne peking um erlaubnis zu bitten...

    in china? und der lebt noch? :lol:
    nice try :D

    in einem totalitären system wäre das landesverrat. da wären chinas dissidenten kindergärtner dagegen.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    Silvi - 12.09.2006, 07:16


    Hmmmm- ich will ja keinem die Issusion nehmen. Aber, meine Meinung:
    Wer wirklich glaubt bei uns ist´s anders- der ist NAIV!

    Der Unterschied liegt allenfalls darin, dass wir keine entsprechenden Sportschulen haben- bei uns kennt sich kein Lehrer entsprechend aus- stattdesen müssen den job Eltern, Trainer und andere übernehmen den kids das eine oder andere Pillchen zu geben.

    In den begrenzten Sportschulen siehts aber mit der freiwilligkeit schon wieder ein bisschen anders aus... zwar nicht in jedem Sport so schlimm wie bei radfahrern, aber...es reicht für meinen Geschmack.

    PS: Ich war nie auf einem Sportinternat- all mein möglicherweise Halbwissen stammt lediglich von Freunden die mal dort versucht haben an die Spitze zu kommen, dann aber lieber gesund bleiben wollten.



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    drullse - 05.10.2006, 11:47


    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/sport/592173.html

    Und jetzt nochmal was zum Thema Bauernopfer bitte...



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    RatzFatz - 05.10.2006, 17:08


    Aber trotzdem macht es keinen Sinn gleich ein Leistungszentrum auszuhebeln. Das wäre ja kein Bauer sondern ein Bauerndorf.
    Wie das in Peking überhaupt werden soll ist mir schleierhaft. Erst vor kurzem las ich einen Artikel über die Zustände bei den Juniorenweltmeisterschaften in Peking.
    Eine Kurzfassung gibt es hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Leichtathletik-Juniorenweltmeisterschaft_2006

    Klima: feucht, 30-35°C, plus ständig Smog, aber für die olympischen Spielen werden angeblich einige Fabriken für die Zeit geschlossen..



    Re: Doping an chinesischer Sportschule

    drullse - 05.10.2006, 18:01


    RatzFatz hat folgendes geschrieben: Aber trotzdem macht es keinen Sinn gleich ein Leistungszentrum auszuhebeln. Das wäre ja kein Bauer sondern ein Bauerndorf.

    Naja, in Relation gesehen vielleicht nicht. China ist groß...



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