Ordensgeschichte

Orden des Namenlosen
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    Re: Ordensgeschichte

    Schwarzblut - 23.08.2006, 16:36

    Ordensgeschichte
    "Tretet ruhig näher", schallt es aus einem mittelgroßen Tipi - mitten in Mulgores Wildnis aufgeschlagen. Es scheint so, als würden die Wildtiere in der Umgebung eine ebenso große Neugierde auf dieses Tipi, nicht zu vergessen dessen Inhalt oder Insassen, hegen wie auch ihr.
    Ihr geht langsame aber gezielte Schritte auf den Eingang zu und erblickt einen alten schwarzfelligen Tauren mit stattlichen Hörnern... die Gesichtszüge sind klar und das Fell dort sehr kurz gehalten. Vor ihm brennt ein kleines Lagerfeuer und seine Gesten verdeutlichen euch einen gemütlichen Platz auf einem der Sitzkissen zu nehmen.
    Sein Blick jedoch wendet sich keinen Milimeter von dem kleinen Lagerfeuerchen ab. Auch nicht als er erneut zu sprechen beginnt...

    "Seid gesegnet, Kinder. Es freut mich in dieser Einsamkeit von einer Gruppe junger Helden, Nicht-Helden und solche die es noch werden wollen besuch zu bekommen. In euren Augen sehe ich, daß ihr meine Geschichte hören wollt. Ganz gleich, ob ich sie nun erzählen möchte oder nicht."

    Der Taure lacht laut auf und tätschelt seinen von euch bisher unbemerkten Gefährten - einen großen, auch schwarzfelligen, Worg - der sich die ganze Zeit über still und leise in den Schatten hinter dem Tauren verbarg.

    "Ich möchte mich euch vorstellen. Mein Name ist Jaru Schwarzblut. Ehemaliger Bestienmeister der Darkhoof. Hohepriester des Namenlosen...
    Und das hier hinter mir ist mein treuer Freund Daemonus."

    Jaru zieht ein kleines Fäßchen Dunkelmondbier hinter sich hervor und schenkt jedem davon einen Holzbecher voll ein.

    "Euren Gesichtern entnehme ich, daß ihr den Namenlosen noch nicht kennt. Nun gut... dann möchte ich euch aufklären, bevor ihr meint hier säße ein Vertreter der Dämonen."

    Die Becher werden verteilt und der alte Taure hebt den seinigen zum Wohle der Besucher.

    "Es gibt so viele Namen für ihn, daß es wohl besser für ihn ist sich keinen heraus zu suchen. Ihr wollt wissen, was oder wer er ist? ... Er ist Alles und Nichts zugleich. Er umgibt euch jederzeit und ist allgegenwärtig. Seht euch die Grashalme an... seht euch die Tiere an... blickt auf eure magischen Artefakte... und zuletzt... blickt in euch selbst hinein."

    Der Taure nimmt wieder einen großen Schluck von dem Bier, um sich die Kehle erneut zu befeuchten.

    "Gaya, Alexstraszdablabla, Erdenmutter, Gott, Lebensenergie,... Seele... Dies sind alles Namen für den, der keinen Namen trägt. Ihr selbst seid Teil von ihm und kehrt auch wieder in seinen Schoß zurück, wenn ihr euer Leben verwirkt habt. Eure Seele ist Energie. So wie alles hier voller Energie ist. Es ist eine Essenz... etwas... wertvoller als der größte Schatz in euren kühnsten Träumen... mächtiger als jede Armee... liebevoller als jede Mutter... gütiger als der freigiebigste König... Wir alle sind es und auch wieder nicht..."

    *Stille*

    "Ihr versteht nicht ganz? Nun gut... dann möchte ich euch eine kleine Geschichte dazu erzählen:
    Es war an einem sonnigen Tag, als eine Gruppe von drei mutigen Recken auszog, um fette Beute zu machen und sich anschließend ein gutes Mahl vom Ertrag zu kaufen. Diese Gruppe bestand aus zwei Schurken und einem Jägersmann. Zelyn und Hellbound hießen meine Begleiter an jenem Tag. Und der Jägersmann war ich. Wir zogen los, um ein paar Dämonenköpfe rollen zu sehen, da sie Tage zuvor einen unserer Freunde mit ihrer Verderbtheit besudelten und dieser nun mit dem Wahnsinn zu kämpfen hatte.
    Es war eine gewaltige Schlacht und wir bekamen unsere Rache nebst einer guten Ausbeute. Auf unserem Rückweg machten wir kurz Rast und wollten nur kurz etwas zu uns nehmen. Doch dann geschah, was niemand von uns in diesem Moment erwartet hätte... Unsere Blicke kreuzten sich und unsere Geister begannen sich von unserem irdischen Dasein zu lösen. Wir... verschmolzen zu einem neuen Ich.. viel mächtiger in seinen Gedanken, als es der mächtigste Magus zu sein vermag. Unsere Seelen wurden zu einem Medium... Sonst hätten wir die gewaltige Stimme des Namenlosen nicht überlebt, da sie jedes normale Leben mit nur einem einzigen Wort in tausend Teile zerspringen lassen kann. Und wir hörten eine Stimme... geformt aus unzähligen anderen Stimmen, die alle wie im Chor einstimmten. Wir spürten unsere neue Form zittern, als wir zwei Worte vernahmen. Es waren genau Zwei. Nicht mehr und nicht weniger."

    Jaru hält kurz inne, um seinen Becher neu zu befüllen, den er mal wieder in Bestzeit leerte.

    "Die Worte waren: 'Helft mir'"

    Und kaum ist der Becher wieder gefüllt, setzt Jaru erneut zum Schluck an.

    "Jede Seele für sich hätte dies wohl nie verstanden. Doch als wir uns zu einer Seele vereinten, wußten wir worum es sich handelte. Wir verspürten weder Angst noch Ehrfurcht. Das Einzige was wir empfanden war eine wohlige Wärme... und das Wissen um einen Auftrag. Weitaus bedeutender als jede Mission dieser großen Welt.
    Als wir erwachten stellten wir uns keine Fragen mehr. Alles war schon richtig so, wie wir es erlebt hatten."

    Jaru stellt den Becher weg und seine Miene wird ernster.

    "Wir müssen das Gleichgewicht wahren! Unsere Welt darf nicht dem Fel... der Verderbnis ausgesetzt werden. Es ist die Kranheit der Dämonen, die Überhand gewinnt und den Namenlosen langsam verseucht. Nicht nur er ist in gefahr... sondern auch wir. Denn wir kamen aus dem Namenlosen und wir gehen wieder in sein Herz über, wenn die Zeit gekommen ist. Wollt ihr bei eurer Rückkehr in diese Welt hier vom Fel verdorben worden sein? Wollt ihr dann den Dämonen helfen Unheil über den Rest der Welt zu bringen? Wollt ihr der Geißel dann behilflich sein? ..."

    [/i]Daemonus legt seinen Kopf auf Jarus Schoß, als ob er ihm zeigen wolle sich doch zu beruhigen.[/i]

    "Wenn ihr verstanden habt, was der Namenlose ist... dann werdet ihr mich verstehen. Dann werdet ihr verstehen, warum wir das Gleichgewicht wahren wollen. Dann werdet ihr verstehen, warum es den Orden gibt. Den Orden des Namenlosen."

    "Und nun trinkt mit mir! Eure langen Gesichter sind mir ein Zeichen von zu wenig Dunkelmondbier! Trinkt! Hahahaha... Trinkt!"

    Jarus Gesichtsausdruck wird weicher und ein dickes Grinsen vertreibt die sorgvollen Schleier aus seinem Gesicht...

    Man hört es noch bis spät in die Nacht hinein aus diesem Tipi singen...



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