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Re: * Chicago 1 *
Katie - 17.08.2006, 15:50* Chicago 1 *
Heute war der beste Tag in meinem Leben. Warscheinlich. Bis jetzt.. Kaum komme ich heute Morgen zum Frühstück herunter, erklärt mir meine Mutter strahlend, dass ich jetzt mein eigenes Pferd bekommen würde. Gleich heute würden sie mit mir zum Stall fahren und wollten mich dann auch mal reiten sehen.. Ich konnte vor Aufregung kaum frühstücken. Meine Eltern liesen sich natürlich extra viel Zeit, was ich grummelnd ertrug und mich im Bad fertig machte. Ich packte meine Chaps und die Stiefeletten ein und wartete dann darauf, dass meine Eltern endlich fertig wurden. Als sie dann mal soweit waren schnappte ich mir ungeduldig meinen Helm und die Reithandschuhe und trieb sie nach draußen. Sie stiegen auf ihre Drahtesel, ich auf mein Drahtpferd und düsten los. Innerhalb von 3 Minuten waren wir beim Stall und betraten das Büro von Carina. Ich pflanzte mich in einen Stuhl in einer Ecke, während meine Eltern auf den beiden Stühlen vor Carinas Tisch Platz nahmen.. Ich tappte ungedulig mit dem Fuß auf den Boden, während meine Eltern versuchten, sich zu konzentrieren. Etwa eine Stunde später standen alle dann auf und meine Mutter meinte: „So, jetzt such dir mal ein Pferd aus..“ Ich düste sofort los und kam eine halbe Stunde mit freudestahlendem Gesicht zurück. Ich hatte bei den Verkaufspferd einen neuen Grauschimmel entdeckt, der es mir sofort angetan hatte. Ich zerrte meine Eltern mit in den Stall und pflanzte mich vor Chicago auf. Meine Mutter, die sonst eigentlich nicht zu den Pferdekennern gehörte betrachtete ihn mit fachmännischem Blick und Carina fragte mich, ob ich ihn nicht mal rausholen wollte. Was für eine Frage, natürlich wollte ich. Ich schnappte mir das Halfer und öffnete die Boxentür während mein Vater schon auf Sicherheitsabstand ging, er hat nämlich Angst vor Pferden. Tja, zu dumm aber auch ( ^.^ ).. Chicago streckte mir freundlich seinen schlanken Kopf entgegen und ich zog ihm ohne Probleme das Halfter über den Kopf. Klinkte den Strick ein und führte ihn auf den Hof. Im Sonnenlicht war er fast noch schöner als im Stall und ich streichelte seinen Hals, während meine Mutter ihn sich ganz genau ansah. Chicago schnaubte und ich nahm das als Zeichen: “Ich hab dich gern.“ Ich fragte Carina, ob ich ihn mal reiten könnte, sie willigte ein und schon hatte ich meiner verdutzten Mutter den Strick in die Hand gedrückt und war losgedüst, um das Putzzeug zu holen. Keine 20 Sekunden später stand ich wieder neben meiner Mutter, drückte ihr den Putzkasten in die Hand und führte Chicago auf den Putzplatz. Band ihn dort an und nahm meiner Mutter den Putzkasten aus der Hand. Ich putzte ihn so gründlich ich konnte. Lies sogar den Wolllappen walten um seinen Fell einen noch schöneren Glanz zu 'verabreichen'. Damit fertig brachte ich das Putzzeug weg und kam mit Sattel und Trense bepackt zurück. Trenste und sattelte ihn, wobei allein das Satteln ein paar Schwierigkeiten machte, da Eluanda etwas kleiner war als Chicago. Ich wuchtete also unter einigen Anstrengungen den Sattel auf seinen Rücken, zog den Sattelgurt fest, stellte die Steigbügel ein und fragte, was ich denn reiten sollte. Meine Mutter und Carina waren für Dressur, während mein Vater eher für Springen plädierte, das sei actionreicher. Ich verdrehte sichtbar die Augen und führte Chicago dann nach einigem hin und her auf den Dressurplatz. Verklickerte nebenbei noch meinem Vater, dass ich ja nachher auch noch Springen könnte. So waren alle zufrieden und ich saß auf, gurtete nach und ritt im Schritt los. Er ging aufmerksam vorwärts und so trabte ich, sobald er gelockert und gelöst war an. Ritt Schlangenlinien und Zirkel, wechselte in allen möglichen und unmöglichen Variationen die Hand. Galoppierte dann an und stelle überraschend fest, was für einen raumgreifenden Galopp er hat, obwohl er nur bis E-Dressur ausgebildet ist. Ich versammelte ihn, lies ihn wieder Arbeitstrab gehen und verkündete dann zur großen Freude meines Vaters, ich würde jetzt Springen gehen. Ich drückte meiner Mutter die Zügel von Chicago in die Hand und düste los, um gemeinsam mit Carina einen L Parcours aufzubauen. Ich rannte noch schnell in den Stall zurück um seine Gamaschen zu holen, während meine Mom ihn zum Springplatz führte. Kaum bemerke Chicago die Hindernisse und die Gamaschen, die ich ihm gerade dranmachte, wurde sein Ohrenspiel aufmerksamer und sein Schritt schneller, so als könne er es kaum erwarten, loszulegen. Ich saß auf und lies ihn nochmal ein paar Runden im Trab laufen. Ritt zwischen den Hindernissen durch und galoppierte dann an. Ritt auf das erste Hinderniss, einen Steilsprung zu. Er beschleunigte und flog dann darüber. Mein vater wollte schon Beifall klatschen, aber meine Mutter hielt zum Glück gerade noch rechtzeitig seine linkte Hand fest und so klatschte die Rechte ins Leere. Ich galoppierte währenddessen weiter auf einen imposanten Oxer zu. Chicago nahm maß, sprang ab, flog drüber und kam sicher auf der anderen Seite wieder auf. Dann kam das, meiner Meinung nach, schwierigste Hinderniss. Ein In – Out mit hellblauen Stangen. Ich konzentrierte mich, hielt Chicago ein bisschen zurück und so setzten wir sicher über die beiden Hindernisse.. Ich atmete auf, parierte ihn durch zum Trab und lobte ihn kräftig. Schließlich parierte ich ganz durch und lies ihn noch etwa 10 Minuten im Schritt trocken laufen. Saß dann schwungvoll ab und sah Carina, meine Mutter und meinen Vater erwartungsvoll an.. „Und?“ war alles, was ich herausbrachte. Meine Mutter nickte mit, ich glaubte sowas wie Bewunderung zu sehen und auch mein vater nickte zustimmend. „Also von mir aus kannst du ihn haben.“ erklärte ich lächelnd und ich flog erst meinem Vater, dann meiner Mutter um den Hals.. * Chicago, die Stadt und das Pferd meiner Träume..* dachte ich glücklich und während meine Eltern Carina nochmal ins Büro folgten hockte ich mich auf einen Strohballen, lockerte den Sattelgurt und während meine Eltern im Büro alles rechtliche usw. besprachen streichelte ich Chicagos wundervolles Gesicht und seinen kräftigen Hals. Als meine Eltern nicht kamen und das Stroh schon unangenehm pikste stand ich auf, sattelte und trenste ihn ab und putzte ihn erneut. Versuchte ein paar Flechtfrisuren an seinem schönen Schweif, an denen ich allerdings kläglich scheiterte und beschloss, das irgendwann anders mal zu üben. Ich kämmte seinen Schweif durch und schlang meine Arme um seinen Hals.. So standen wir noch, als meine Eltern aus dem Büro kamen. Ich löste mich von ihm und sah sie abwartend an. Sie erklärten mir, dass ich die Ausrüstung für Chicago selber kaufen müsse und so brachte ich Chicago erstmal auf die Koppel, auf der auch schon Adventure Fire stand. Die beiden beschnupperten sich ausgiebig und wanten sich dann dem Gras unter ihren Hufen zu. Dann stieg ich zu meinen Eltern, die inzwischen das Auto geholt hatten ein und wir brausten los zu Loesdau, um seine Ausrüstung zu kaufen. Meine eltern hatten sich davor von Carina beraten lassen und so dauerte es nicht lange und wir hatten sämtliche Sachen zusammen. Voll belanden kehrten wir auf den Hof zurück, auf dem ich als allererstes rumpelnd und polternd meinen Spind einräumte. Dann tanzte ich einen kleinen Freudentanz auf dem Hof nachdem mir schwindlig war. Dann fiel mir Eluanda ein. Was musste die wohl denken, wenn ich heute nicht mehr kam? Ich steckte ein Leckerlie ein und machte mich auf den Weg zu Eluanda. Sie zeigte sich erfreut, dass ich nochmal kam und genoss das Leckerlie mit Freuden. Ich streichelte nochmal ihren Hals und verlies dann den Stall. Kehrte zu Chicago auf die Koppel zurück und rief ihn her, doch anscheinend hatte er keine Lust zu kommen. Ich verdrehte nach schönster Manie die Augen zum Himmel und stapfte los um ihn zu holen. Zum Glück lief er nicht weg, sonst hätte in großer Mittagshitze noch eine Jagt über die Koppel stattgefunden, auf die ich wenig Lust hatte. Ich brachte ihn zum Putzplatz und überlegte, was ich heute noch mit dem Süßen anstellen könnte. Einen Ausritt, warum nicht? Ich holte schnell die neuen Sachen, musste sie aber erstmal anpassen, bevor ich loslegen konnte. Als alles angepasst war gurtete ich nach und saß auf. Ich beschloss zu dem See zu reiten, den ich gestern im Wald entdeckt hatte und verlies den Hof Richtung Wald. Bevor wir allerdings zum Wald kamen, mussten wir mal wieder über Wiesen und Felder, die ich zum Galoppieren nutzte. Er galoppierte gut, wenn auch nicht ganz so schnell wie Eluanda. Holsteiner ist eben nicht gleich Araber, aber das störte mich nicht im Geringsten, denn so hatte ich zumindest das Gefühl, die Geschwindigkeit noch unter Kontrolle zu haben. Am See angekommen stieg ich ab, sattelte ihn ab und hänge den Sattel über einen Ast, der sich von einer großen Tanne über die halbe Lichtung erstreckte. Ich zog die Reitstiefel aus, krempelte meine Reithose so hoch wie möglich und schwang mich dann auf Chocagos Rücken. Trieb ihn an und schon bald stand er bis zum Bauch im Wasser. Ich ermutigte ihn weiterzugehen, aber er wollte nicht und es musste ja auch nicht sein. Ich genoss das kalte Wasser an meinen Füßen und auch Chicago schien es zu genießen, denn kalt war das Wetter nicht gerade. Eine Stunde später hatte ich ihn wieder gesattelt und auch meine Chaps waren wieder an meinen Füßen und so stieg ich auf, gurtete nach und verlies die kleine Lichtung mit dem Vorsatz, irgendwann nochmal im Bikini herzukommen. Ich ritt zurück, lies mir auch von den Bremsen nicht die Laune verderben und kam schließlich wieder am Hof an. Ich sattelte und trenste Chicago ab und brachte ihn auf die Koppel zu Adventure Fire und Filou. Lief dann nach Hause, wo ich mich erstmal duschte und dann zu Abend aß. Nach dem Abendessen kehrte ich in den Stall zurück, um Chicago von der Koppel zu holen. Ich füllte ihm sein Futter ab und gab ihm dann noch einen Apfel dazu, den er krachend und knackend verspeiße.. Drückte mein Gesicht in sein Hals und streichelte ihn nochmal. Schloss dann die Boxentüre und verlies den Stall..
Re: * Chicago 1 *
carina - 17.08.2006, 16:26
ja eluanda wird bestimmt traurig sein
Re: * Chicago 1 *
Katie - 17.08.2006, 16:27
Jaaa *grummel* Aber ich wollte schon immer nen Hengsti ^.^ Naja, ich kann ja ab und zu mal bei ihr vorbeigucken. 8)
Re: * Chicago 1 *
carina - 17.08.2006, 16:39
die wird bestimmt einen neuen pfleger finden....
wenn du willst kannst du dich natürlich sofort mit chicago bei turnieren anmelden
Re: * Chicago 1 *
Katie - 17.08.2006, 16:46
Hatte ich auch vor :wink: *harhar*
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