Westernturnierdisziplinen im Überblick

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    Re: Westernturnierdisziplinen im Überblick

    krissi - 09.08.2006, 18:55

    Westernturnierdisziplinen im Überblick
    Hallo ihr lieben!!!

    Hier ist mal eine kleine Zusammenfassung von fast allen Disziplinen die im Westernturniersport geritten werden :wink:

    TRAIL
    Hier werden mehrere Hindernisse (wie sie auch im freien Gelände vorkommen können) in einem festgelegten Kurs erstellt. Zu den Pflichthindernissen zählen: TOR, BRÜCKE, verschiedene Anordnungen von STANGEN die in Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsgängen zu bewältigen sind. Die verschiedenen Aufgaben sollen in zügigem und angemessenem Tempo geritten werden. Für jede unnötige Unterbrechung der Gangart gibt es Punkteabzug. Pluspunkte werden für Stil und korrekte Aufgabenbewältigung sowie Gehorsam des Pferdes vergeben. Es wird jede einzelne Teilaufgabe bewertet

    HALTER
    Pferde gleichen Alters und Geschlechtes werden in Schritt, Trab und im Stehen am Halfter vorgestellt. Der Richter bewertet das Gebäude und das Pferd muß die für das Quarter Horse typischen Merkmale aufweisen.
    Es gibt Klassen für Fohlen (Weanling), Jährlinge (Yearling), 1-, 2-, 3-jährige und ältere, sowie eine Unterteilung in Stuten (Mare), Hengste (Stallion) und Wallache (Gelding).
    Die Sieger einer jeden Klasse treten innerhalb ihrer Geschlechter um den Grand Champion und Reserve Grand Champion Titel noch einmal gegeneinander an,

    SHOWMANSHIP AT HALTER
    Das Pferd wird am Halfter vorgestellt und der Vorsteller - nicht das Pferd - wird bewertet. Er muß seine Fähigkeit, ein Pferd korrekt präsentieren zu können, unter Beweis stellen.
    Hierzu muß der Teilnehmer unter anderem 360° Wendungen, promptes Antraben und Anhalten, Rückwärtsrichten, und ein schnelles Aufstellen zeigen. Es wird auch auf das äußere Gesamterscheinungsbild des Vorführers (vorschriftsmäßige saubere Kleidung) und des Pferdes (gepflegter Eindruck) geachtet.

    PLEASURE
    Das Wort "Pleasure" bedeutet Vergnügen und es sollte auch Spaß machen auf einem Pleasure-Pferd zu reiten. Die richterliche Aufmerksamkeit wird hier auf die drei Grundgangarten am losen Zügel gelegt. Ebenso darauf, daß es leichtfüßig und ausbalanciert am Hufschlag geht, leicht rückwärts zu richten ist und ruhig stehen bleibt. Es wird in einer Gruppe geritten und die einzelnen Aufgaben werden angesagt; es kann auch verstärkter Trab und Galopp verlangt werden.


    HORSEMANSHIP
    Es werden die Leistungen - Sitz, Hilfengebung und vor allem exaktes punktgenaues antraben bzw. angaloppieren an den vorgeschriebenen Stellen - des Reiters beurteilt.
    Diese Prüfung teilt sich in zwei Aufgabenbereiche: Das Pattern, welches einzeln geritten wird, es werden unter anderem die drei Grundgangarten, Hinterhandwendung, Seitengänge und (meist einfache) Galoppwechsel beurteilt (in diesem Prüfungsteil liegt auch das Hauptaugenmerk der Richter). Im zweiten Prüfungsteil ist eine Art "Western Pleasure", das Railwork, zu reiten.


    Reining (to rein = zügeln) ist eine schnelle Dressurprüfung im Galopp, die seit 2001 FEI-Disziplin ist und auf internationalem Niveau ausgetragen wird. Es werden fliegender Galoppwechsel, Volten, Spins (360°-Wendungen auf dem inneren Hinterbein), Rollbacks (180°-Wendungen), Sliding Stops (Gleiten auf der Hinterhand) und Back (Rückwärtsrichten) verlangt. Grosse, schnelle und kleine, langsame Zirkel sollen präzise und ohne Zügelanlehnung geritten werden (speed control). Ein gutes Tempo wird honoriert, das Pferd soll jedoch unter ständiger Kontrolle des Reiters sein. Die 10 verschiedenen Reining Pattern sind im Regelbuch vorgeschrieben.

    WESTERN RIDING
    Western Riding ist eine Westerndressurdisziplin mit Elementen einer Trailprüfung. Hier kommt es nicht auf Speed und Rasanz an, sondern auf Geschmeidigkeit und Gleichmässigkeit, besonders bei den zahlreichen fliegenden Galoppwechseln die exakt gesprungen werden müssen. Das Pattern enthält acht Galoppwechsel , zudem wird korrektes Anhalten und Rückwärtsrichten verlangt. Beurteilt wird wiederum die Qualität der Gänge, Galoppwechsel, Disposition, Intelligenz und die Durchlässigkeit des Pferdes.


    SUPERHORSE
    Diese Prüfung ist eine Kombination aus Trail, Pleasure, Western Riding und Reining. Die SWRA kennt zwei verschiedene Superhorse-Pattern. Die Prüfung zeichnet das Allroundpferd aus.

    HUNTER UNDER SADDLE Die American Quarter Horses werden mit englischem Sattel und Zäumung vorgestellt, die Reiter müssen in entsprechender Kleidung erscheinen. Hunter Under Saddle verlangt ähnlich wie in der Western Pleasure die drei Grundgangarten Walk, Trot und Canter, allerdings in erhöhtem Tempo. Der Reiter soll ein leicht zu reitendes Pferd mit ausgreifenden Gängen vorführen. Der Hunter soll ein Pferd darstellen, wie wir es zur Jagd hinter Hunden wünschen.

    b]WORKING COWHORSE [/b]
    Diese Disziplin besteht aus 2 Prüfungselementen: Der erste Teil ist die sogenannte "Dry Work" und besteht aus einer Reiningaufgabe. Der zweite Prüfungsteil ist das "Fence Work". Hier wird die Arbeit am einzelnen Rind bewertet. Zunächst muß das Rind an der kurzen Seite der Arena gehalten werden, danach läßt der Reiter das Rind vorbei und wendet es an der langen Seite mindestens einmal in jede Richtung gegen die Bande. Anschliessend wird das Rind in die Mitte getrieben und in Form einer Acht, links und rechts herum gezirkelt.

    CUTTING
    Aus einer Rinderherde muß ein Rind heraus gearbeitet werden, indem der Reiter in die Herde reitet wobei die Rinder möglichst ruhig bleiben sollen und sucht sich ein Rind aus, daß er aus der Herde aussondern will. Nun muß das Pferd selbständig arbeiten und dieses abgesonderte Rind daran hindern, daß es zur Herde zurückläuft. Hierbei darf der Reiter keinerlei Hilfen mehr geben. Es gibt bis ins Detail genau festgelegte Regeln, nach denen beurteilt wird. Diese Disziplin ist zeitlich auf 2½ Minuten begrenzt. Innerhalb dieser Zeit darf der Reiter so viele Rinder arbeiten wie er will.

    BARREL RACE
    Barrel Race ist ein Wettrennen um drei Fässer die in einer bestimmten Reihenfolge umritten werden müssen. Auch hier hat der Schnellste gewonnen. Wird ein Fass umgeworfen oder verliert der Reiter seinen Hut werden 5 Strafsekunden aufgerechnet.



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