Nicolas de Lenfent

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    Re: Nicolas de Lenfent

    Nicolas de Lenfent - 10.08.2006, 14:24

    Nicolas de Lenfent
    Gestatten, man nennt mich Nicolas de Lenfent und meine Lebensgeschichte ist nicht die, die ihr vielleicht erwartet.
    Wie mein Name bereits verrät, ist meine Familie französischer Abstammung.
    In dem bescheidenen Alter von 5 Jahren segelte ich mit meinen Eltern nach England. London, um mich zu präzisieren. Dort lernte ich, wie es ich für ein Adelskind gehörte, die üblichen Dinge, zum Beispiel lesen, schreiben, fechten und sich in bestimmten Situationen richtig zu verhalten… Außerdem wurde ich im Violinenspielen unterrichtet, was ich schnell perfektionierte.
    Nun etwas mehr zu meiner Familie. Wen es interessiert kann hinhören, man muss es allerdings nicht tun. Ich wurde als Einzelkind geboren und sollte es auch bleiben.
    Als wir nach England zogen war mein Vater arbeitslos... Was sich nach einigen Monaten änderte. Er wurde einfacher Soldat in der königlichen Armee. Wir dachten, dass er es als Franzose nicht leicht hätte, was sich aber als falsch herausstellte. Nach einigen Jahren... einigen vielen Jahren war er ein angesehener Offizier und nebenbei bemerkt ein ziemlich guter Freund Seiner Majestät. Ein ziemlich guter und lobenswerter aufstieg für einen Franzosen.Mit meinem Vater hatte ich nie richtigen Kontakt. Er war oft unterwegs und kümmerte sich selten um mich. Meine Mutter dagegen würde ich eher als gute Freundin betrachten. Sie saß den ganzen Tag zu Hause und sieht nach dem Rechten. Durch unsere gute Beziehung zueinander fiel es mir um so schwerer zu glauben, dass die von Pocken befallen wurde.
    Mr. Olsen, unser Hausarzt kümmerte sich täglich um sie. Sein Sohn, Oliver, begleitete ihn oft. Nach dem Tod seines Vater übernahm Oliver die Praxis und die Pflege meiner Mutter.
    Ich wusste, dass mit ihm etwas nicht stimmte, doch als ich von seinen Neigungen erfuhr, wusste ich nichts mehr mit meinen Gefühlen anzufangen. Aus Not redete ich mit meiner Mutter darüber… Auf mir unerklärliche weise gelang die Tatsache, dass Oliver ein Sodomit war bzw. ist an die Öffentlichkeit.
    Das Gefängnis ließ nicht lange auf Oliver warten. Auch die Nachricht, dass er gehängt werden sollte, verbreitete sich schnell. Ich musste handeln.
    Also redete ich mit einem befreundeten Captain, der sich durch eine kleine Bestechung bereit erklärte, Oliver mit in die Karibik nach Port Royal zu nehmen. Dort hätte er ein neues Leben beginnen können.
    Ich meinerseits sollte einige Tage darauf erfahren, dass mein Vater eine Hochzeit arrangiert hatte. Von mir wurde erwartet, dass ich heirate, bevor meine Mutter durch ihre täglich schlimmer werdende Krankheit starb. Doch soweit kam es nicht. Keine 3 Tage nach der Ankündigung der Hochzeit schied meine Mutter dahin. Durch ihren Appell kam ich zu dem Entschluss, dass ich Oliver folgen werde. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren packte ich meine Sachen und reiste in die Karibik, in der Hoffnung, dass Oliver dort auf mich warten würde. Leider wollte das Schicksal nicht auf meiner Seite stehen. Wir wurden auf halber Strecke von einem Sturm überrascht. Das Schiff kenterte… Was aus der restlichen Besatzung wurde, weiß ich nicht. Ich allerdings trieb bewusstlos im Meer und wurde ans Ufer einer Insel geschwemmt. Einer kleinen Insel, und ich meine kleinen Insel…
    Der Überlebenskampf war hart, doch durch ein Wunder fand ein Fischerboot zu der Insel und brachte mich an Land. Dieses Stück Land heißt “Puerto Plata”. Es ist nicht besonders groß, aber es reicht, wenn man fast am Hungertod gestorben wäre. Ich blieb einige Tage dort und schaffte es jemanden zu finden, der mich mit nach “Port-au-Prince” nahm. In dieser Hafenstadt war es nun nicht mehr schwer ein Schiff zu finden, das nach “Port Royal” segeln würde.
    Endlich an Bord und wieder voller neuer Hoffnung trieben wir auf die Hauptstadt zu.
    Wie man sich bereits denken kann, fand ich dort Oliver nicht. Wie hätte ich auch glauben können, dass er auf mich warten würde? Zurück nach London konnte ich nicht mehr. Meine Familie hätte mich nicht mehr aufgenommen und sie würde es auch nicht mehr tun. Ich hätte bei der RN anheuern können durch die Kontakte meines Vaters, aber dieser hätte auch auf schnellstem Wege erfahren, wo ich mich befand.
    Anfangs versuchte ich mich als Violinenlehrer, doch ohne großen Erfolg. Das Geld, dass ich dabei hatte war schon lange verschwunden und neues sollte nicht mehr hinzukommen. Ich musste das tun, was ein Mensch tun muss, wenn er am Hungertuch nagt. Er heuert an... Ich half über ein Jahr auf einem Handelsschiff, bis dieses von Piraten gekapert wurde. Es überlebten nicht viele, doch die, die es taten trieben auf den wenigen Überresten unserers schönen Schiffes auf dem Meer. Dies taten wir ganze 2 Tage. Die anderen waren schwer verwundet, sodass ich miterleben musste,wie sie starben... Kein schöner Anblick und keine schöne Erinnerung...
    Dann sah ich Segel am Horizont... Ein Schiff, dass mich retten würde! Ich war mit meinen Kräften am Ende.
    Es war die Morning Dawn, ein Piratenschiff, dass mich aufnahm. Es wunderte mich, dass die Kapitänin mich nicht im Wasser ließ oder mich sogar töten wollte. Catherine Stardust ließ mich an Bord. Ich musste, naja muss zwar das Deck schrubben, aber es ist besser, als tot zu sein.
    Auf meinen kleinen Reisen erweiterte ich meine Fähigkeiten im Kämpfen, was man auf hoher See und vor allem auf einem Piratenschiff auch können muss. Außerdem gewöhnte ich mich reichlich schnell an den verdammten Rum... Aber das dürfte die Piraten unter denen ich nun war nicht nicht stören.
    Das war meine Geschichte... Sie ist noch nicht zu ende, nur was in ferner Zukunft liegt vermag ich nicht zu sagen. Doch ich hoffe, dass die Zukunft und das Schicksal mich zu Oliver bringen. Ich weiß nicht, ob er mich noch sehen will, aber die Hoffnung stirbt zuletzt!


    PS: Ich hoffe meine Familien Geschichte ist nun besser! :cotton:



    Re: Nicolas de Lenfent

    seagoddess - 10.08.2006, 18:20


    Hoffnung.... welch beneidenswerter und faszinierender Zug an euch Menschen sie doch ist.
    Ich hoffe, dass dein Glaube dich nicht täuschen mag, Menschenkind, und du finden wirst, wonach du suchst.

    Du bist angenommen.



    Re: Nicolas de Lenfent

    James Norrington - 10.08.2006, 22:10


    Ein ausgesprochen interessantes Leben habt Ihr da verlebt, Mr. Lenfent.

    Völlig anders, als ich es kenne, oder kennen wollen würde, aber nichtsdestotrotz interessant.

    Von meiner Warte aus spricht nichts gegen Euch, Sir.

    Ihr seid auch von mir angenommen.



    Re: Nicolas de Lenfent

    Anamaria - 11.08.2006, 17:50


    Es freut mich sehr, Euch hier begrüßen zu dürfen!

    Ich bin schon sehr auf Euch gespannt :mrgreen: :duelling:

    Ihr seid angenommen

    Anamaria



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