Diebe

Midnight - Wenn die Jagd beginnt
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    Re: Diebe

    Lilliana - 10.08.2006, 00:31

    Diebe
    Name: Lilliana MacBrown

    Rufname: Größtenteils rufen sie die Stadtbewohner mit ihrem niedlichen Spitznamen „Lilly“, den ihre Schwester in die Welt gesetzt hat. Unter den Dieben ist Lilliana aber als Beltaine bekannt, die berüchtigte Diebin. Beltaine ist ein Name, den sie sich selbst gegeben hatte, um ihre wahre Identität zu wahren, zumindest unter den Bürgern der Stadt.

    Geburtsort: Merineth

    Alter: 21 Jahre jung

    Aussehen: Lilly ist mit einer stattlichen Größe von 1.70m ein imposante Erscheinung. Auch wenn sie recht groß gewachsen ist, besitz sie trotzdem noch die anmutigen, zierlichen Rundungen einer schlanken Frau. Sie hatte weder eine breite Hüfte noch eine überaus schmale Taille, trotzdem scheint ihr gesamter zierlicher, vielleicht hätten ihn manch einer sogar als schmächtig bezeichnet, Körper schön im Einklang.

    Diese Augen,… so tief und geheimnisvoll … wären sie nicht eine Sünde wert?
    Lillys Augen sind wohl wirklich das, was einem Betrachter als erstes ins Gesicht springt. Tiefgrün und geheimnisvoll, wie die Wälder in ihrer Heimat. Man könnte behaupten, dass man sie sogar mit ihnen gleichsetzten könnte, den auch sie haben ihre Tücken. Ist Lilly richtig wütend strahlen ihre Augen in einem giftigen Grün. Umrahmt werden diese von feinen dunklen Wimpern, die ihre Augen noch mehr betonen. Über ihnen befinden sich die sanften Augenbrauen, die zart das Ende der Stirn zeichnen.

    Unter ihrer Nase befinden sich sattrote Lippen, die sich oft und gerne zu einem freundlichen Lächeln verziehen. Oft liegt auf ihnen ein geheimnisvolles Lächeln, das keiner Begründung benötigt. Vollendet wird ihr Gesicht durch die feinen Züge, die alle ihrer Familienmitglieder besitzen.

    Lilly hat ein einprägendes Auftreten. Jede ihrer Bewegungen zeugt von Kraft und Behändigkeit. Geschmeidigen und erhobenem Haupt setzt sie vorsichtig einen Schritt vor den Anderen und wirkt in ihrer Erscheinung niemals unsicher. Sie weiß sich auf schwierigem Gelände geschickt zu bewegen und schafft es, durch ihre schmale Gestalt, sich durch jede noch so kleinen Durchgang zu winden. Grazil und Anmutig wirken ihre Bewegungen sogar bei der Arbeit.

    Weitere Merkmale: -

    Charakter: Du fragst mich nach meinem Charakter? Meinen Charakter zu beschreiben ist mit Sicherheit nicht einfach, mein Freund. Denn wer gibt schon gerne etwas über sich preis, vor allem, wenn er so gefragt ist wie ich?
    Ich kann von mir aus nur sagen, dass ich ein sehr dickköpfiges Wesen bin. Nichts, an das ich einmal einen Gedanken verschwendet habe, wird mich so leicht wieder los. Du lachst darüber? Ja, das kann ich verstehen. Die meisten wird es wohl amüsieren. Doch lass dir gesagt sein, dieser Charakterzug ist Segen und Bürde zugleich. Nun man könnte behaupten, dass ich es dadurch auch gerne zu weit treibe, dass ich nicht weiß, wann ich aufhören muss. Doch jede Münze hat ihre Kehrseite oder? Andererseits erlangt man mit einer gewissen Hartnäckigkeit auch viel mehr, als einfach alles mit einem Amen hinzunehmen. Wie du siehst, alles hat seine Vor- und Nachteile.
    Wahrscheinlich wurde mir das größtenteils angeboren. Ebenso wie meine Neugierde. Eine gefährliche Verbindung mit meiner Hartnäckigkeit, die mich schon in manch üble Situation getrieben hat. Doch es hat auch seine Vorteile überall seine Nase hineinstecken zu müssen. Man wird zäh, von den unzähligen Wunden, die man dabei einstecken muss, außerdem ist man immer auf dem Laufenden. Doch es ist genauso gefährlich zuviel zu wissen, vor allem wenn man mit den falschen Leuten verkehrt.
    Ich kann wohl mit Stolz von mir behaupten, dass ich ein sehr launisches Wesen bin. Dein Grinsen verrät mir, dass du mir das nicht ganz glauben willst. Es stimmt. Bei Gott selbst meine Schwester hatte es oft nicht einfach mit mir. Weißt du, mein Freund, an manchen Tage reicht schon ein falsches Wort aus, um mich zur Rage zu bringen, an anderen Tagen bin ich die Ruhe selbst. Widersprüchlich findest du es? Ja, das ist wahr. Doch was soll ich daran ändern? Ich bin wie ich bin.
    Doch du siehst ja, was für eine lose Zunge ich besitze. Ich nehme mir kein Blatt vor den Mund, vor niemandem. Warum auch? Soll ich etwa die Menschen immer nur Belügen um es ihnen ja recht zu machen? Nein, das wäre falsch. Außerdem stehe ich zu meinem Wort. Beleidigend? Oh ja, das höre ich nicht zum ersten Mal. Natürlich kann ich ebenso ausfallend werden wie jeder andere, doch, wenn du die Wahrheit als beleidigend ansiehst, dann ist dir nicht mehr zu helfen. Es mag ungewöhnlich klingen, wo doch so viele von uns in einer Welt aufgewachsen sind, in der man nie sagt, was man wirklich denkt. Doch ich finde, es wird Zeit das dies endlich einmal geändert wird.
    Du fragst mich nach den Gesetzten? Pah! Schon mein Beruf allein müsste dir zeigen, was ich von ihnen halte. Nichts! Es interessiert mich nicht, ob es nun dein Geld oder Meines war, dass ich dem Händler für ein Stück Brot überlassen habe. Gesetzte werden nur von den Herrschenden gemacht, damit sie sich noch mächtiger fühlen. Das ist meine Ansicht. Wer legt den fest ob nun etwas dir oder jemand anderem gehört? Wer hat den das Recht dazu, einfach so über die Dinge zu urteilen?
    Du empfindest es als unrecht? Wer sagt dir den, dass es nicht doch gerecht ist? Aber du siehst ja, diese Diskussion lässt sich beliebig lange weiterführen, doch danach hast du ja nicht gefragt.
    Du fragst, warum ich eine Diebin geworden bin? Ganz einfach. Zu Anfang machte ich mir noch einen Spaß daraus und tat es allein meiner Schwester zuliebe, die als Neuling bei der städtischen Polizei, nicht viel zu tun bekam. Kein Wunder in einer Stadt, wo jeder nur tut was „richtig“ ist. Irgendwie musste ich ihr doch helfen oder? Also habe ich begonnen in der Stadt etwas Unruhe zu stiften und ehe ich mich versah, war meine Schwester schon hinter mir her, unwissend natürlich, dass sie ihre eigene Familie jagt. Du siehst was daraus geworden ist. Die Stadt versinkt nun förmlich in Diebstählen und Raubzügen, doch ich habe meinen Platz als dreisteste Diebin bis heute gut verteidigt.
    Im Grunde gibt es nichts mehr, dass ich dir berichten könnte. Weitere Informationen musst du dir eben von den Leuten einholen, mit denen ich Kontakt habe. Eigentlich gibt es noch so vieles, was du nicht weißt oder kennst, doch mehr will ich dir nun nicht mehr erzählen. Die Zeit wird zeigen wie viel du noch erfahren wirst oder nicht.

    Gesinnung: Was ist böse und was ist gut? Ist eine Diebin böse, nur weil sie sich Dinge nimmt die ihr nicht gehören, oder ist sie neutral, weil sie sich nur an den Taschen reicher Bewohner bedient? Lilly sieht sich weder als gut noch als Böse und bezeichnet sich deshalb gerne mit einem verschmitzten Lächeln als neutral.

    Stärken: Lilliana ist eine hervorragende Schauspielerin und eine Gaucklerin schlechthin. Sie schafft es anderen Leuten die verrücktesten Lügen aufzutischen und dabei noch so überzeugend zu wirken, dass diese es sogar glauben. Eine Notwendigkeit in ihrem Job. Wie sonst könnte sie die lästigen Fragen ihrer Schwester beantworten? Man könnte schon fast sagen, dass sie die perfekte Lügnerin wäre.

    Die junge Frau weiß um ihr Äußeres bescheid und kennt auch alle Tricks, um diesen Vorteil geschickt auszuspielen, damit sie an das kommt was sie will. Auch ihre Hartnäckigkeit könnte man ans Stärke bezeichnen, den ohne sie hätte Lilly ihren Titel als dreisteste Diebin Merineths nie verteidigen können.

    Lilly ist eine sehr bewegliche und zierliche Frau, was ihr bei ihrer Arbeit immer nur ein Vorteil war. Natürlich ist sie dadurch nicht sonderlich stark, doch was ihr an Stärke fehlt macht sie mit Schnelligkeit und Ausdauer wieder wett.

    Schwächen: Eine Schwäche der Diebin ist wohl ihre Neugierde. Immerwährend hat sie das Gefühl etwas zu verpassen und begibt sich dadurch auch meist in gefährliche Situationen. Kombiniert mit ihrer Hartnäckigkeit ist ihr so schon mancher Diebstahl gelungen, doch auch schon viel zu oft, entging sie nur knapp den Händen der Polizisten.

    Fayth – bei dem Namen wird Lilly doch schon ganz anders. Er ist der König der Diebe und Gründer der Diebesgilde, in der auch die junge Frau „Mitglied“ ist. Man könnte wohl sagen, dass sie eine Schwäche für den jungen, verwegenen Mann hat, auch wenn sie es sich niemals eingestehen würde.

    Eine weiterer Makel, den man nicht unbedingt als Schwäche bezeichnen kann, der sie aber trotzdem angreifbar macht, ist ihre Liebe zur ihrer Schwester. Sie ist für sie die einzige Zugangsperson und im Grunde auch ihre einzige Familie, wenn man die ganzen Adoptiveltern nicht mitzählt, die für Lilly, so egoistisch es auch klingen mag, nicht mehr waren als Bekannte, die plötzlich in ihr Leben traten und dann wieder verschwanden. Für Lynia würde die Diebin alles tun, ohne lange zu zögern.

    Familie:
    Eltern – unbekannt – verstarben sehr früh
    Schwester: Lynia MacBrown

    Familienstand: ledig

    Erlernte Profession: Meisterdiebin

    Gaben und besondere Fertigkeiten des Charakters:
    Lilly ist sehr akrobatisch veranlagt.. Eine Fertigkeit, die sie in ihrem Beruf durchaus benötigt. Sei es nun ein Baum oder ein Vordach, nichts schein ihr Probleme zu bereiten. Zumindest wenn die besagte Häuserwand nicht allzu weit hinaufreicht, dann überlegt sie es sich lieber schon zweimal, ehe sie sich wirklich daran probiert.

    Als Gabe könnte man wohl ihre Fingerfertigkeit bezeichnen, die ihr sicherlich angeboren trotzdem aber hart erarbeitet ist. Flinke, geschmeidige Finger sind ein Muss, wenn man nach Geldtaschen greifen will und dies möglichst unauffällig.

    Waffen: Da Lilly als Diebin flink und beweglich sein muss, kann sie es sich nicht erlauben größere Waffen mit sich zu führen. Im Grunde besitzt sie sowieso nur zwei Langdolch und unzählige, kleinere Dolche, die meist irgendwo unter ihrer Kleidung versteckt sind.


    Geschichte: Erneut eine deiner Fragen? Mein Leben… Hast du den nichts Besseres zu tun, als der Geschichte einer jungen Diebin zu lauschen? Nun gut, ich will es dir erzählen. Fangen wir beim Anfang an… bei meiner Geburt. Ich erinnere mich so gut wie gar nicht daran. Ich war noch ganz klein. Ein Baby fast. Doch Lynia war damals beinahe schon fünf Jahre alt. Von ihr weiß ich, dass wir unsere Eltern noch nie kennen gelernt haben. Traurig? Ja. Es ist eine Schande seine Eltern nicht zu kennen, doch ich habe sie noch nie zu Gesicht bekommen. Nur meine ältere Schwester ist der einzige Anhaltspunkt, doch sie wurde ebenso wie ich, wie man uns später erzählte, versteckt in einem Gebüsch im Wald gefunden. Weißt du, es ist nicht leicht, unwissend zu sein, was die eigene Herkunft betrifft. Man fühlt sich immer irgendwie alleine und hat das Gefühl nirgends dazu zu gehören. Wenn du nun denkst, mein Freund, dies ist eine dieser tragischen Gesichten von zwei Kindern, die kein Zuhause hatten und eine auf der Straße lebten, irrst du dich. So war es nicht, nicht bei mir und Lynia. Wir hatten einander und das war wichtig. Ebenso wie unser Zieheltern, die uns dann wohl im Wald gefunden hatten.
    Ich erinnere mich noch daran wie wir noch als kleine Mädchen in ihrem Gasthof in einem kleinen Dorf nicht weit von Merineth gearbeitet haben. Sie haben uns gut behandelt, auch wenn wir dafür natürlich etwas leisten mussten…

    Das junge Mädchen, stieß einen zornigen Laut aus. Trotzdem war die Nachricht darin unüberhörbar. Schmerz.
    „Schon wieder!“ Mit einer zornigen Geste warf sie das Messer zu Boden.
    „Hach! Ich werde es nie lernen!“, jammerte sie erbost und der Finger, an dessen Ende sich ein blutender, kleiner Schnitt befand, verschwand in ihrem Mund.
    „So ganz bestimmt nicht.“, antwortete Lynia und hob das zu Boden geworfene Messer wieder auf. „Schau her, ich zeig es dir noch einmal.“
    Geduldig nahm das Mädchen, das etwa 4 Jahre älter war als ihre Schwester, dass Messer in die eine, die Kartoffel in die andere Hand und begann zu deren braune Haut abzuschälen. Geübt bewegte sich die scharfe Klinge über die Kartoffel, dass Lilly schon beinahe neidisch wurde. Ihre Schwester hatte wirklich schon sehr viel mehr erfahren mit den ganzen Dingen, die in einem Gasthaus so erledigt werden mussten. Manchmal durfte sie sogar dabei Helfen zu Servieren. Und Kartoffelschälen, ja, das konnte sie.
    „Bei dir sieht das so leicht aus.“ „Na ja, im Grunde ist es das auch. Du musst nur ein wenig üben, dann bekommst du es auch hin.“, lautete die Antwort und Lynia reichte ihrer Schwester wieder das Messer und griff sich ein eigenes. Wortlos erledigten die Beiden ihre Arbeit und waren schon bei der Hälfte angekommen.
    „Ich will das nicht mehr machen. Diese Arbeit ist doof!“, beschwerte sich Lilly erneut und Lynia schmunzelte amüsiert. „Wir sind doch bald fertig, außerdem was willst du den sonst machen? Glaubst du etwa, dass du den ganzen Tag nur faul herum liegen kannst?“
    „Das wäre ja mal eine angenehme Abwechslung.“
    Lynia verdrehte die Augen und legte die geschälte Kartoffel in einen Topf, nur um sich dann eine neue zu greifen und ihre Arbeit fortzusetzen. Die Türe zur Küche wurde aufgestoßen und eine Frau in mittleren Jahren trat an den Herd heran, um das mit leerem Geschirr beladene Tablett abzustellen.
    „Na, meine Lieben, wie kommt ihr voran?“, fragte Siana und füllte einige Schüsseln mit Suppe und anderen Köstlichkeiten, ehe sie sich zu ihren zwei Ziehkindern umdrehte. Kurz begutachtete die Wirtin ihr Werk. „Ihr seid ja richtig fleißig. Dafür gibt’s später dann eine Belohnung.“, versprach sie den beiden Kindern und eilte schon wieder hinaus in den Schankraum.
    „Siehst du! Die Arbeit macht sich doch bezahlt.“, bemerkte Lynia und grinste.
    „Es ist mir trotzdem zu doof hier. Ich will weg. Ich will meine Mama suchen gehen.“, zeterte Lilly und griff schmollend nach einer Kartoffel.
    „Du weißt, dass das nicht geht, außerdem können wir nicht einfach so verschwinden. Denk nur einmal nach wie traurig Siana wäre.“
    „Warum nicht? Ich meine es ernst Lynia. Lass uns von hier weg gehen und Mama und Papa suchen. Irgendwo werden sie schon sein. So viele Eltern wird es wohl nicht geben auf dieser Welt.“ Erneut schmunzelte Lynia. Es war süß wie naiv Lilly doch noch war, doch sie lies ihr nun keine Ruhe mehr. Eine ganze geschlagene Stunde lang redete das junge Mädchen auf ihre große Schwester ein, bis diese endlich zusagte. Sie hatte schon selbst an die Worte ihrer Schwester zu glauben begonnen, dass sie ihre Eltern doch noch finden konnten. Von dieser Hoffnung geleitet, bereiteten sie alles für ihre große Reise vor.

    Wir sind weggerannt. Eine dumme Idee. So gaben wir unser neues Zuhause auf und unsere Familie. Das hatten sie nicht verdient, nicht, nachdem sie sich so um uns gekümmert hatten. Doch wir waren jung. Jung und naiv. So weit reichten unsere Gedankengänge noch nicht. Sie endeten kurz nachdem wir die Haustüre hinter uns gelassen hatten und in den Wald stürmten.
    Dennoch bereue ich nichts, was ich in dieser Nacht getan habe. Gar nichts.
    Nach einem längeren Wegesmarsch erreichten wir endlich eine Stadt, Merineth. Es dauerte nicht lange und zwei gutherzige Bürger nahmen mich und Lynia bei sich auf, natürlich nicht einfach so. Wir mussten wieder für unsere Kleidung, unser Essen und unser Bett arbeiten. Zu dieser Zeit begriff ich erst, dass es wohl nichts umsonst in der Welt gab, außer man nahm es sich einfach.
    Als Lynia dann schon 20 Jahre alt war, suchte sie uns ein eigenes Heim und begann bei der Polizei zu arbeiten. Doch es lief nicht gut. Verständlich, denn Merineth war wohl die behütetste Stadt in ganz Irland.
    Es lies mir keine Ruhe, dass meine ältere Schwester keinen Erfolg hatte und so musste ich eben dafür sorgen, dass etwas mehr leben in die Stadt kam. Es gelang mir auch, sogar recht gut.

    Ein ganzes Jahr lang übte ich mich schon in Diebstählen und tanzte den Polizisten auf der Nase herum, als plötzlich dieser junge Mann auftauchte. Fayth. Ich weiß bis heute nicht woher er kommt, da er nie sehr viel über sich preis gibt. Doch er war der eigentliche Auslöser, der zu der Gründung einer Diebesgilde geführt hat. Natürlich übernahm er kurzerhand die Führung und ich war eine Zeit lang seine liebste Unterhaltung. Wie ich es genossen habe, wenn der Blick aus seinen tiefen Augen zufrieden auf mir ruhten. Doch dann kamen weitere Diebe hinzu und Fayth hatte sich nun um einiges mehr zu kümmern. Die Gilde durfte ja nicht von den Polizisten entdeckt werden, oder von sonst irgendjemandem, der nicht dazu gehörte. Er vernachlässigte mich schließlich. Du fragst dich jetzt bestimmt ob ich eine Liebelei mit ihm hatte. Ich muss dich enttäuschen, mein Freund. Dafür war er mir dann doch zu fremd.
    Er brachte Dinge ins Rollen, die besser unangetastet geblieben wären. Doch es ist nun einmal gekommen, wie es sollte. Schnell errang ich den Titel als dreiste Diebin in der Gilde. Irgendwie musste ich ja die Aufmerksamkeit von Fayth zurück erlangen. Ich war schon beinahe besessen von dem Mann. Und bis heute habe ich mich gehalten und so schnell werde ich auch nicht mehr aufgeben.



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